c’t uplink - der IT-Podcast aus Nerdistan
c’t Magazin
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Mitglieder der c't-Redaktion diskutieren über die aktuellen Themen aus dem c’t Magazin und was sonst noch so in der IT-Welt passiert.
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E-Bikes: technische Fortschritte und drohende Regulierung | c’t uplink 06.06.2026 42Min.Die meisten Fahrräder mit elektrischem Antrieb – die Pedelecs – liegen in einer ziemlich praktischen rechtlichen Kategorie: Unter bestimmten und durchaus praxisnahen Voraussetzungen (Tretunterstützung bis 25 km/h, maximal 250 Watt Dauerleistung etc.) sind sie normalen Fahrrädern gleichgestellt. Die Definition ist allerdings löchrig. Parameter wie zulässiges Gesamtgesicht, kurzzeitige Höchstleistung, Mehrspurigkeit und Abmessungen des Gefährts sind bislang kaum bis gar nicht reguliert. In dieser Folge des c’t uplink geht es um die technischen Entwicklungen und wie Hersteller selbst derzeit versuchen, sich auf Maximalparameter zu einigen – um zu verhindern, dass die Politik irgendwann so hart eingreift, dass sämtliche Pedelecs versicherungspflichtig werden. Außerdem sprechen wir über drei aktuelle Pedelecs, die wir vor Kurzem getestet haben.
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Digitalisieren und Restaurieren: So rettet ihr alte Fotos & Filme | c’t uplink 30.05.2026 42Min.Welche Soft- und Hardware hilft dabei, Medien zu digitalisieren? Ist KI hier nützlich oder eher nervig? Im Podcast diskutieren wir, wie man alte Schätze rettet. Verstaubte Kartons mit Dias, Filmrollen und VHS-Kassetten lagern auf so manchem Dachboden. Sie bergen Erinnerungen an Silberne Hochzeiten, Familienurlaube und Kindheiten – und werden mit der Zeit nicht besser. Im c’t uplink sprechen wir darüber, wo man am besten anfängt und welche Werkzeuge dabei helfen können. Die c’t-Redakteurinnen Ulrike Kuhlmann und Greta Friedrich und der c’t-Redakteur André Kramer diskutieren, ob man sich selbst an diese Aufgabe wagen oder doch lieber einen Dienstleister beauftragen sollte. Ulrike Kuhlmann hat sich für die c’t-Ausgabe 10/2026 mit der Digitalisierung von Filmen befasst. „Die erste Hürde ist, ein Abspielgerät zu organisieren. Da kann man im Bekanntenkreis fragen oder bei ebay gucken, es gibt aber auch Verleiher“, erzählt Ulrike. Um das Video zu digitalisieren, brauche es außerdem einen Videograbber, bevor es dann mit der passenden Software ans Bearbeiten gehe. Bei KI immer genau hinschauen André Kramer hat für die Artikelstrecke sechs KI-Werkzeuge getestet, die dabei helfen sollen, digitalisierte Fotos zu restaurieren. Mit deren Hilfe sahen Fotos aus dem frühen 20. Jahrhundert plötzlich aus wie mit dem Smartphone geschossen – doch es schlichen sich auch etliche Fehler und Ungereimtheiten ein. „Wenn die erste Begeisterung abflaut, sieht man plötzlich: Moment, das Hemd ist ein anderes, die Schuhe auch und der Hund hat einfach die Rasse gewechselt“, erzählt André. „Meine Erkenntnis war, dass man sich das Resultat schon sehr, sehr genau angucken sollte.“ Und wohin nun mit all den Dateien, die beim Digitalisieren entstehen? Ulrike empfiehlt: „Wenn man viel Arbeit in die Digitalisierung und Bearbeitung investiert hat, sollte man sich unbedingt ein paar Gedanken zu einem Ablagesystem machen.“ Die uplink-Runde gibt Tipps dazu, wie man die Dateien sinnvoll organisiert, sicher speichert und die Originale geschützt aufbewahrt.
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Sonnenenergie effizient speichern und nutzen | c’t uplink 23.05.2026 1Std. 17Min.Solarakkus kriegt man zwar problemlos geladen von der Solaranlage oder dem Balkonkraftwerk. Aber wie geben sie ihre gespeicherte Ladung wieder ab? Woher wissen sie, welche Leistung die Geräte im eigenen Haushalt gerade benötigen? Im Podcast mit den Redakteuren Marvin Stratmann, Sven Hansen und Christof Windeck von c’t und heise+ erklären wir, was die Leistungsabgabe so problematisch macht und wir geben viele Tipps, wie man seine Akkus zu einem guten Einspeiseverhalten bringt. Prinzipiell gibt es vier Möglichkeiten: Eine manuelle Steuerung über Wenn-Dann-Regeln oder Zeitpläne, eine Regelung über Zwischenstecker, eine Regelung per Zangenmessgerät im Verteilerschrank und eine Regelung per Lesekopf auf dem Stromzähler. Alle vier haben ihre ganz eigenen Vor- und Nachteile, auf die wir eingehen – und wir erklären, warum die offiziellen Smart Meter, die man für einen dynamischen Stromtarif benötigt, nicht zur Akkuregelung geeignet sind. Christof und Marvin haben Leseköpfe ausprobiert: Das Interessante am Fritz!Smart Energy 250 ist seine reichweitenstarke Funkanbindung per DECT an eine Fritzbox, aber Christof konnte die Daten nur innerhalb der Fritz-Welt nutzen, nicht gut zur Regelung eines Akkus. Marvin hat seinen Lesekopf – ein IOmeter mit ebenfalls reichenweitenstarkem 868-MHz-Funk – daher in die Smart-Home-Plattform Home Assistant eingebunden, ihm standen so mehr Möglichkeiten zur Verfügung. Auch bei den Zangenmessgeräten kommt es vor allem in Mehrfamilienhäusern darauf an, wie die Messdaten zum Akku gelangen. Aber auch die Einbaukosten spielen eine Rolle. Wir diskutieren verschiedene Möglichkeiten und lassen viel Praxiserfahrung einfließen. Die Zwischendosen wiederum kosten wenig und sind sowieso meist in Funkreichweite des Akkus im Einsatz. Ihre Nachteile liegen woanders, vor allem messen sie natürlich nur die eingesteckten Geräte und können prinzipiell nichts Festverdrahtetes wie Ofen oder Licht erfassen. Sven berichtet schließlich von seinem Test von vier aktuellen Solarspeichern, Modelle von Growatt, Marstek, Solakon und SunEnergyXT mit jeweils eingebautem Wechselrichter und Kapazitäten von zwei bis fünf Kilowattstunden.
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Zoff um Open-Source-Office-Lösungen | c’t uplink 16.05.2026 1Std. 5Min.Wer regelmäßig IT-Nachrichten verfolgt, hat es vielleicht schon festgestellt: An mehreren Ecken gab es in den vergangenen Wochen Stress um quelloffene Office-Lösungen. Zum einen haben die Entwickler von OnlyOffice pikiert auf einen von Ionos und Nextcloud initiierten Fork reagiert. Zum anderen gibts Unruhe und Vorwürfe im Verhältnis zwischen der Document Foundation (rechtlich verantwortlich für LibreOffice) und dem Team von Collabora, das erheblich zur Weiterentwicklung von LibreOffice beiträgt. In dieser Folge des c’t uplink sprechen wir über die Hintergründe der Auseinandersetzungen und Vorwürfe, warum die Gemengelange gerade beim Thema LibreOffice nicht ganz einfach ist und warum wir die Zukunft der Open-Source-Projekte bis auf weiteres trotzdem nicht in ernsthafter Gefahr sehen.
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E-Autos zu Hause laden: Wallbox, CEE oder Schuko | c’t uplink 09.05.2026 58Min.Zum Laden braucht man nicht unbedingt eine teure Wallbox, sondern eine Schuko-Steckdose reicht – theoretisch. In der Praxis lauern ein paar Probleme, die wir genau beschreiben, aber für erste Ladeversuche mag das reichen. Empfehlenswerter ist eine vom Profi angeschlossene und auf Dauerlast optimierte Schukosteckdose oder eine CEE-Steckdose für einphasiges Laden. Für welche Zwecke dessen eingeschränkte Ladefähigkeit reicht, diskutieren wir ausführlich. Auch auf passende Stromtarife gehen wir ein, vor allem auf dynamische Stromtarife. Die versprechen große Ersparnisse, wenn man beim Ladezeitpunkt flexibel ist und vor allem über den Mittag laden kann. Tatsächlich rutschte vor kurzem der Strompreis über einige wenige Stunden sogar so weit ins Börsenminus, dass man fürs Laden bezahlt wurde. Wir erklären, warum ein negativer Börsenstrompreis nur selten zu so einer Rückzahlung führt. Um besser von den Strompreisschwankungen zu profitieren, reicht das einphasige Laden allerdings nur eingeschränkt. Und auch unter anderen Umständen mag es sinnvoll sein, das Auto nicht nur über Nacht geladen zu bekommen, sondern schneller. Dafür eignen sich dreiphasig angeschlossene Wallboxen mit 11 oder 22 kW Ladeleistung – wir diskutieren, welche Rolle hierzulande noch stärkere oder Gleichstromlader spielen. Wallboxen gibt es mit verschiedenen Anschlussmöglichkeiten: Welche mit CEE-Stecker und ausgeklügelten Adaptersystemen, die sowohl zu Hause als auch unterwegs eine gute Figur machen, und welche zur Festinstallation. Letztere unterscheiden sich auch darin, wie sie mit dem Strom aus Solaranlagen umgehen: einfach ins Auto pumpen, raffinierter zeitgesteuert in einem Akku zwischenpuffern oder im Haus verteilen, weil das Auto erst ein paar Stunden später geladen werden soll. Auch auf die Integration mit Messsystemen und anderen Energiemanagementsystemen gehen wir kurz ein. Zudem treffen wir ein paar wenige Überlegungen zu Wallboxen in Mehrfamilienhaus-Tiefgaragen, beispielsweise zu Abrechnungssystemen.
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Wie uns das Smartphone in den Bann zieht | c’t uplink 02.05.2026 58Min.Nur noch ein Video, nur noch ein Post – und schon ist eine Stunde vergangen. Social-Media-Plattformen, Online-Shops und Spiele wollen uns möglichst lange am Bildschirm halten. Über die Suchtfalle Smartphone dreht sich diese Folge von c't uplink. Mit welchen Tricks die Anbieter die Aufmerksamkeit der Nutzerinnen und Nutzer einfangen – und was man dagegen tun kann, darüber diskutieren die c’t Redakteure Andrea Trinkwalder, Jo Bager und Holger Bleich mit Moderator Keywan Tonekaboni. Holger Bleich erklärt, ab wann die Wissenschaft von problematischer Nutzung spricht und warum Jugendliche besonders anfällig sind. Andrea Trinkwalder hat sich den Empfehlungsalgorithmus von TikTok genauer angesehen: Warum spielt die App in Echtzeit so treffsicher Videos aus? Und welche Rolle spielt neben der Belohnung auch gezieltes Enttäuschen der Erwartung? Die sogenannten Dark Patterns – jene Designtricks in Shops, Spielen und Apps, die uns zum Kauf drängen oder im Abo-Hamsterrad halten – nimmt Jo Bager auseinander. Die Runde diskutiert außerdem, was die EU mit dem Digital Services Act erreichen kann, warum die Verfahren so quälend lange dauern und ob ein Social-Media-Verbot für Jugendliche tatsächlich die Lösung ist. Aber die Vier aus der c’t Redaktion geben auch praktische Tipps, wie man die Tricks und Fallen umschifft oder abmildert.
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High-End-Handys: Innovationen jenseits von Apple, Google & Co. | c’t uplink 25.04.2026 57Min.Smartphones sind längst noch nicht am Zenit ihrer Entwicklung angekommen. Raum für Verbesserungen gibt es etwa beim Laden und der Akkutechnik. Doch die drei etablierten Hersteller Apple, Google und Samsung setzen eher auf Evolution statt auf Revolution. Dass es auch anders geht, zeigen die chinesischen Hersteller Honor, Oppo und Xiaomi. So bringen deren neue Smartphones Akkukapazitäten von 6.000 bis 7.500 mAh und damit ungeahnte Laufzeiten -- etwa mit über 30 Stunden Videowiedergabe. Wenn ihnen dann doch der Saft ausgeht, laden manche Modelle schneller drahtlos als andere am Kabel. Steffen Herget erklärt in der aktuellen Ausgabe von c’t uplink diese und andere technische Neuerungen. Außer beim Akku machen High-End-Smartphones aus China auch bei der Fotoqualität gehörige Fortschritte. Wir sprechen darüber, mit welchen Techniken Xiaomi mittlerweile genauso gute Fotos bei Dunkelheit macht, wie der bislang hervorragende Nachtmodus von Googles Pixel-Smartphones und was die Hardware-Partnerschaften mit Hasselblad und Leica bringen. Untätig sind andere Hersteller aber auch nicht: Google integriert in seine Pixel-Telefone mehr KI als jeder andere, während Samsung mit dem Privacy Display ein Highlight auf den Markt bringt. Eine spezielle Pixel-Matrix erlaubt es, per Fingertipp den gesamten Bildinhalt oder einzelne Bereiche vor neugierigen Blicken von der Seite zu schützen.
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Durchblick bei Technik & Features moderner Monitore | c’t uplink 18.04.2026 1Std. 10Min.Monitore sind preiswert wie nie zu haben – oder extrem hochauflösend, kontrast- und farbstark und auch flexibel in Sachen Anschlussmöglichkeiten. Wer einen Monitor kaufen will oder muss, steht daher vor allerhand Abkürzungen von WQHD, 4K, 16:10 und 21:9 über HDMI, Displayport und USB-C mit PD bis hin zu sRGB, DCI-P3, AdobeRGB und HDR1000. Und hat möglicherweise ein paar Fragezeichen überm Kopf schweben. Angelehnt an unseren vor kurzem erschienenen Vergleichstest von 5K- und 6K-Monitoren mitsamt Kaufberatung sprechen wir in dieser Folge des c’t uplink über all diese Features – und welche davon überhaupt für welche Zielgruppen wichtig, essenziell oder völlig egal sind. Mehr zu hochauflösenden Monitoren lesen Sie bei heise+ (€): https://www.heise.de/ratgeber/Ultrahochaufloesende-Monitore-Worauf-es-beim-Kauf-wirklich-ankommt-11139100.html
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Die Vorzüge gebrauchter PCs | c’t uplink 11.04.2026 45Min.Die Idee ist völlig naheliegend: Wenn ein neuer Rechner gekauft werden muss, Warum nicht einen gebrauchten nehmen, wo neue Hardware angesichts von RAM- und SSD-Preis-Krise so teuer ist? Je nach Ansprüchen lässt sich mit refurbished PCs, also gebrauchten und professionell aufbereiteten Geräten, tatsächlich eine Menge Geld sparen. Allerdings sind solche Geräte zwar oft, aber bei weitem nicht immer eine sinnvolle Wahl. Wann das so ist – und was es sonst noch zu beachten gilt – das ist Thema dieser Folge des c’t uplink.
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Schnelles Heimnetz für Glasfaser & Co. | c’t uplink 04.04.2026 46Min.Ein Glasfaser-Gigabit-Anschluss ist zweifelsfrei eine feine Sache, doch wenn das eigene Netzwerk nicht mithalten kann, bringt er nicht viel. Deshalb sprechen wir in dieser Folge des c’t uplink über moderne Technik für die Heimvernetzung. Was für Ethernet-Standards gibt es? Welche Kategorien von Patchkabeln brauche ich? Wo komme ich mit WLAN weiter, und wo wird es problematisch? Was bringt Fiber-to-the-Room (FTTR)? Und was ist das für eine seltsame Glasfaser-Klebepistole? Dies und mehr – im neuen c’t uplink.
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Passwörter raus aus der US-Cloud – aber wohin? | c't uplink 28.03.2026 38Min.Es ist ein Interessenkonflikt. Passwortmanager vereinfachen einem das Leben, weil man mit Ihnen mehr oder weniger komfortabel für jedes (Online-)Konto ein eigenes und sicheres Passwort vergeben kann. So kann man hunderte Passwörter einsetzen, ohne ein fotografisches Gedächtnis zu besitzen. Gleichzeitig aber bietet man eine sehr attraktive Angriffsfläche, gerade Online-Passwortmanager, die die Passwörter via Server zwischen mehreren Endgeräten synchronisieren. Dieser Datenschatz erweckt auch das Interesse von Behörden. Populäre Passwortmanager – Bitwarden, LastPass, Dashlane – aus den USA kommen oder von dortigen Firmen entwickelt werden. Und US-Behörden könnten mit Verweis auf Cloud Act und Foreign Intelligence Surveillance Act (FISA) Zugriff auf die Daten verlangen. Eine aktuelle Untersuchung der ETH Zürich zeigte zudem, dass trotz Ende-zu-Ende-Verschlüsselung unter bestimmten Bedingungen Passwörter abgreifbar sein können – etwa wenn der Server manipuliert wird. Manch einer wird sich daher fragen, ob man die eigenen Passwörter nicht vielleicht in souveränere Gefilde umzieht. Welche Alternativen es gibt und wie sinnvoll die sind, diskutieren die c’t-Redakteure Jan Schüßler und Niklas Dierking in der neuen Folge von c’t uplink mit Moderator Keywan Tonekaboni. Jan Schüßler hat fünf Passwortmanager getestet, die entweder aus Europa stammen und/oder Open Source sind – sowohl cloud-basierte Dienste als auch lokale Lösungen wie KeepassXC/KeepassDX. Niklas Dierking hat Passbolt auf einem eigenen Server installiert und ordnet die Erfahrung im Vergleich zu VaultWarden ein. Die drei c’t Redakteure vergleichen Komfort, Kosten und Sicherheitskonzepte der verschiedenen Alternativen. Außerdem gibt das Team praktische Tipps für den Umstieg von einem Passwortmanager zum anderen, erklärt Synchronisierungswege über Syncthing oder Nextcloud und warnt vor typischen Stolperfallen bei der Migration.
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Staatliche Digitalisierungs-Fails und der Souveränitäts-Hype | c’t uplink 21.03.2026 1Std. 41Min.De-Mail, ID Wallet und jetzt der Datenatlas – die Zahl staatlicher Digital-Fails steigt und steigt. Die Gründe dafür kennen Lilith Wittmann und David Zellhöfer: Hackerin Wittmann hat schon diverse Staats-Apps wie die ID-Wallet zerlegt. Und Zellhöfer, der Professor für digitale Innovation in der Verwaltung ist, zeigte die Datenatlas-Defizite in einem 170-seitigen „Kurzgutachten“ auf. „Das ging schnell von der Hand, weil die Mängel recht offensichtlich waren“, erzählt er in unserer Uplink-Sonderfolge. Mit Wittmann und Zellhöfer besprechen wir, warum genau solche Projekte scheitern. Hoffnung macht dabei, dass manche Behörden es besser hinkriegen: „Ich sehe das zum Beispiel bei der Fitko“, berichtet Lilith. Diese Digitalisierungsbehörde arbeite an dauerhaften Produkten statt an befristeten Projekten. Kontrovers wirds beim Thema Digitale Souveränität: Wittmann und Zellhöfer kritisieren Initiativen, die den Wechsel von US-Anbietern zu deutschen oder europäischen Alternativen propagieren. Ihre Beweggründe erläutern sie ausführlich im Podcast – nicht nur mit Blick auf den Staat, sondern auch für Privatnutzer.
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GrapheneOS, /e/OS & Co.: Wie Custom-ROMs den Datenschutz von Android verbessern | c’t uplink 14.03.2026 1Std. 20Min.Das eigene Smartphone ist eine keine Petze mehr sein? Wie man den Datenschutz von Android verbessert, erklären wir in c’t uplink. Ein Weg ist alternativen Android-Varianten, „Custom-ROMs“ wie GrapheneOS, /e/OS, LineageOS oder Iodé zu installieren. In der Folge geht es insbesondere um die Alltagstauglichkeit: Welche Banking-Apps funktionieren? Wie steht es um mobiles Bezahlen per NFC? Und wie gut sind die Kameras ohne Googles Foto-Algorithmen? Für alle, die kein Custom-ROM installieren wollen, geben die c’t-Redakteure konkrete Tipps, wie man mit einfachen Einstellungen den Datenschutz am Standard-Android verbessert. Etwa welche alternativen App-Stores es gibt oder wie man mit der Funktion Private Space kritische Apps isoliert.
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Wetterballon im Selbstbau | c’t uplink 07.03.2026 38Min.Es ist ein Bastelprojekt der etwas größeren Art, und es will gut vorbereitet werden: Es geht um Herstellung, Bestückung und Start eines eigenen Wetterballons. Damit kann man nicht nur einiges an Messdaten sammeln. Man bekommt auch tolle Videoaufnahmen aus den oberen Schichten der Erdatmosphäre. In dieser Remote aufgezeichneten Folge des c’t uplink erzählen wir, was es vorab zu beachten und zu beantragen gilt, welche Technik wir dem Ballon mitgegeben haben, und wo wir ihn nach der Landung wieder eingesammelt haben.
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Zurechtfinden in Windows 11 – nicht nur für Windows-10-Umsteiger | c’t uplink 28.02.2026 1Std. 30Min.Wer jetzt von Windows 10 auf Windows 11 umsteigt, mag von Optik und Optionen abgeschreckt sein. Aber auch Langzeitnutzer von Windows 11 bekommen ständig Neuerungen untergeschoben. Im Podcast geht c’t-Redakteur und Windows-Experte Jan Schüßler ausführlich auf den aktuellen Entwicklungsstand ein und gibt viele Tipps, wie Sie sich Taskleiste, Startmenü, Datenschutzeinstellungen, Explorer und mehr individuell einstellen – die Tipps sind daher nicht nur für Umsteiger von Windows 10 interessant, sondern auch, falls Sie auf der ewigen Baustelle Windows 11 gerade mal ein paar Wochen lang nicht in alle Konfigurationsfenster geschaut haben. Das Startmenü gibt es gerade in einer alten und neuen Version, Jan beschreibt die Unterschiede und wie Sie Nerviges abschalten. Auch die Taskleiste von Windows 11, anfangs von Vielen als optionsarm empfunden, hat Angenehmes dazugelernt. Im Explorer ist wie schon immer bei Windows ratsam, die Dateiendungen anzuzeigen. Das neue Kontextmenü macht einiges besser, vieles langsamer oder schlechter, aber es gibt einen Weg zurück. Zudem geben wir Tipps zu Zusatzfunktionen, sowohl mitgelieferten, die Sie nur – an der richtigen Stelle – installieren müssen, als auch welche aus dem Download-Store. Einige der Tools verursachen allerdings mehr Probleme als sie nutzen. Als besonders hilfreich und gut integriert erweisen sich vor allem Microsofts eigene Tools, die Sysinternal Tools und die PowerToys. Schließlich der Datenschutz: Die berüchtigte Telemetrie lässt sich recht einfach recht gründlich ausschalten, aber viele andere Einstellungen erfordern ebenfalls Aufmerksamkeit. Auch hier helfen Drittanbietertools nur eingeschränkt.
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KI-Müll flutet das Internet | c’t uplink 21.02.2026 57Min.Wer Facebook, Tiktok oder Youtube besucht, kommt kaum noch an KI-Generierten Inhalten vorbei: Ob sprechende Tiere, halbnackte Prominente und unglaubliche Sensationsmeldungen – seitdem KI-Modelle für jedermann nahezu kostenlos jedweden Inhalt ausspucken, wächst dieser KI-Müll (englisch AI Slop) explosionsartig. Doch in dieser Lawine drohen andere, reale Inhalte unterzugehen. In der aktuellen Folge von c’t uplink beschreiben wir deshalb die typischen Formen des Slops, damit man nicht seine die wertvolle Zeit darauf verschwendet. Das passiert schnell, denn die Industrie dahinter produziert genau das, was die Algorithmen der Plattformen belohnen. Weder Politik noch Recht scheinen auf den massenhaften schädlichen Einsatz von bildgebender KI vorbereitet zu sein. Wir besprechen, wie das die Plattformen beeinflusst und die Wahrnehmung oder nicht selten den öffentlichen Diskurs verändert. EU-Gesetze wie der DSA und die KI-Verordnung können dem bislang nur wenig Einhalt gebieten, weshalb wir diskutieren, welche Maßnahmen die Plattformbetreiber ergreifen können und warum sie das manchmal trotzdem nicht machen.
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Unerwartet interessant: Moderne Drucker | c’t uplink 14.02.2026 1Std. 20Min.Man könnte ja meinen, Drucker seien seit mindestens 20 Jahren ausentwickelt. Einerseits ist das nicht ganz falsch, denn grundlegende Techniken wie Bubblejet- und Laserdruck verändern sich kaum noch. Andererseits ist seitdem viel passiert, was die Vertriebs- und Verkaufsmodelle für Tinte angeht. Vor allem ist etwas zur Realität geworden, wovon viele in den Nullerjahren nur träumen konnten: Tintendrucker mit festinstallierten Tanks, für die es Originaltinte zum in Nachfüllfläschchen zu kaufen gibt – und das Ganze zu privatkundenverträglichen Preisen. Eine andere Variante des Tintenvertriebs ist das Abo, bei dem der Drucker automatisch Tinte nachbestellt, sobald der Füllstand zur Neige geht. Im c’t uplink sprechen wir üebr diese Vertriebsmodelle, aktuelle Druckertechnik, Preise – und warum Drucken unter Linux, anders als damals, inzwischen komplett stressfrei ist. Unsere Drucker-Kaufberatung lesen Sie bei heise+ (€): https://www.heise.de/ratgeber/Tipps-fuer-den-richtigen-Drucker-fuer-Familie-und-Homeoffice-11153332.html sowie in c’t 4/2026 (€): https://www.heise.de/select/ct/2026/4/2533216042576584655
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Geld sparen mit smartem Heizen: Thermostate, Home Assistant, Monatsübersicht | c’t uplink 07.02.2026 1Std. 7Min.Billiger heizen, komfortabler heizen, oder idealerweise beides: Das gelingt mit smarter Heiztechnik. Dazu gehören nicht nur smarte Thermostate, sondern auch weitere digitale Gehilfen, wie die c’t-Redakteure Urs Mansmann und Stefan Porteck im Podcast diskutieren. Urs berichtet von monatlichen Verbrauchsübersichten, die manche Vermieter ihren Mietern erstellen müssen – was nur kaum jemand weiß. Urs erklärt, unter welchen Bedingungen man Anspruch auf diese Abrechnungen hat und was fernauslesbare Heizkostenverteiler damit zu tun haben. Dann geht es natürlich auch um smarte Thermostate. Wir vergleichen sechs aktuelle Modelle, beschreiben Einbau, Nutzen sowie Funkinfrastrukturen und erklären, warum Matter enttäuscht. Wir diskutieren, unter welchen Bedingungen Geofencing, Fenstersensoren und Raumthermostate funktionieren. Und wir tauschen Erfahrungen und Tipps aus. Die Systeme und Apps stoßen an ihre Grenzen, wenn man Thermostate und Sensoren verschiedener Hersteller mischen oder aufwendige Regeln nutzen möchte. Stefans Lösung: die Smart-Home-Plattform Home Assistant. Er beschreibt, wie man smarte Thermostate integriert, sie mit beliebigen Sensoren kombiniert und die Regeln implementiert. Zwischendurch weisen wir auf einen neuen YouTube-Kanal von heise hin: c’t Phasenlage. Dort stellen wir Energiethemen wie Photovoltaik, Solarakkus, dynamische Stromtarife, Wärmepumpen und Smart Home miteinander verzahnt dar. Der Kanal richtet sich an technikinteressierte Einsteiger und Experten und bringt – hoffentlich – alle 14 Tage ein Video: https://www.youtube.com/@ctPhasenlage
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Glasfaserausbau und DSL-Abschaltung | c’t uplink 31.01.2026 52Min.„Schließen Sie jetzt schnell einen Glasfaservertrag ab, Ihr DSL wird demnächst abgeschaltet!“ – laut Verbraucherschützern bringen windige Vertriebler im Haustürverkauf mitunter dieses Argument vor, um von potenziellen Kunden möglichst schnell Vertragsunterschriften einzusammeln. Das Argument ist kurzfristig natürlich völliger Quatsch. Es fußt aber auf der Tatsache, dass die alte DSL-Technik im Grunde längst ausgedient hat und mittel- bis langfristig – in einigen Jahren – sukzessive abgeschaltet werden soll. In dieser Folge des c’t uplink fragen wir, warum das so ist und klären eine Reihe weiterer Fragen. Zum Beispiel: Für wen wird ein Glasfaseranschluss teurer als der bisherige DSL-Zugang? Braucht man einen neuen Router? Welche Stolperfallen lauern beim Umstieg? Sollte man einen kostenlosen Hausanschluss machen lassen, wenn der Provider ihn anbietet? Und: Was ist überhaupt das Problem mit DSL? ► Unsere Artikel zum Glasfaser-Umstieg lesen Sie bei heise+ (€): https://www.heise.de/ratgeber/Worauf-Sie-beim-Wechsel-zu-Glasfaser-achten-sollten-11067549.html ► sowie in c’t 3/2026 (€): https://www.heise.de/select/ct/2026/3/2531008291640690842
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Was Wi-Fi 7 kann | c’t uplink 24.01.2026 44Min.Der Funkstandard Wi-Fi 7 ist inzwischen breit verfügbar – zumindest Notebooks und Smartphones ab dem mittleren Preissegment sprechen den schnelleren Standard, der auch unter dem Namen 802.11be bekannt ist. Und auch bei Routern und Access Points steigt die Verbreitung langsam aber sicher an. Doch warum genau ist Wi-Fi 7 eigentlich besser als der Vorgängerstandard 6E? Was bringt die Nutzung von 320 MHz breiten Kanälen? Was ist der Vorteil von MLMR? Und warum wird der 2,4-GHz-Band auf absehbare Zeit unersetzlich bleiben? Das und mehr besprechen wir in dieser Folge des c’t uplink. Unsere Artikel zu Wi-Fi 7 sind bei heise+ erschienen (€): https://www.heise.de/ratgeber/Wi-Fi-7-Schlauer-funken-mit-neuem-WLAN-10778893.html sowie in c’t 25/2025 (€): https://www.heise.de/select/ct/2025/25/2529307463040042356
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