Deutsche Börse-Podcast

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Deutsche Börse
Land Deutschland
Sprache DE
Folgen 169
Letzte 02.07.2026

Der Deutsche Börse-Podcast bietet Anlegerinnen und Anlegern spannende und relevante Börsenthemen. Die Inhalte sind nah an der Praxis und behandeln aktuelle Entwicklungen an den Finanzmärkten. Der Podcast richtet sich an alle, die sich für Aktien, Fonds und andere Anlageformen interessieren.

Folgen

  • Covered Calls: Regelmäßige Erträge statt maximale Kursgewinne 02.07.2026 39Min.
    Regelmäßige Ausschüttungen statt maximaler Kursgewinne - genau diesen Ansatz verfolgen Covered-Call-Strategien. Anton Gneupel erklärt, wie Anleger mit ETFs und ETPs laufende Erträge erzielen können, warum die Strategie besonders in Seitwärtsmärkten ihre Stärken ausspielt und welche Nachteile sie in starken Börsenphasen hat. Außerdem geht es um Risiken, Kosten und die passende Rolle im Depot.
  • Nicht jede KI-Rakete landet weich: Heiko Böhmer über Qualität im Hype 24.06.2026 34Min.
    Im Podcast der Deutschen Börse diskutiert Edda Vogt mit Heiko Böhmer, Kapitalmarktstratege bei Shareholder Value Management, über einen Markt, in dem KI gerade fast alles überstrahlt. Seine Kernthese: KI ist mehr als ein Hype, eher eine strukturelle Veränderung in einer Größenordnung wie Dampfmaschine, Elektrizität oder Internet. Aber genau deshalb wird die Auswahl schwieriger. Denn nicht jede Aktie mit KI-Etikett ist automatisch ein Zukunftsgewinner. Böhmer warnt vor einer Börse ohne Weißraum: alles voller Fantasie, aber nicht immer mit belastbaren Cashflows. Software wurde zuletzt pauschal abgestraft, doch SAP oder Microsoft zeigen für ihn, dass starke Geschäftsmodelle durch KI sogar robuster werden können. Spannend wird es für Value-Investoren besonders dann, wenn die operative Qualität steigt, der Kurs aber fällt. Modern Value heißt für Böhmer: nicht billig um jeden Preis, sondern Qualität, Wachstum, hohe Kapitalrenditen und wenig Schulden. Dividenden sind nett. Wichtiger ist aber, wenn Unternehmen aus 1 USD 1,10 oder 1,20 US-Dollar machen. Chancen sieht er auch abseits der Mega-Caps, etwa bei Versicherern oder Serienakquisiteuren. Sein Rat: weniger Raketenromantik, mehr Bilanzblick. Und vor allem: Das größte Risiko bleibt, gar nichts zu tun. Links: - https://www.shareholdervalue.de/ - https://www.podcast.de/podcast/3720409/frankfurter-aktientalk
  • Nicht blenden lassen: Dr. Andreas Beck über KI-Euphorie, DAX-Rätsel und Depot-Disziplin 17.06.2026 36Min.
    KI treibt die Märkte, aber Dr. Andreas Beck warnt bei Börse Frankfurt vor zu einfachen Erklärungen: Zwischen schwacher Wirtschaft im Euroraum, hoher Staatsverschuldung und einem gewaltigen Innovationsschub durch KI liegen derzeit Welten. Becks Kernthese: KI ist nicht nur eine Gewinnmaschine, sondern auch eine Machtfrage. Wer Zugang zu den besten Modellen hat, kann Wettbewerbsvorteile zementieren. Europa droht dabei im Nebel aus Bürokratie und Energiekosten den Anschluss zu verlieren. Für Anlegende heißt das aber nicht: alles auf die großen US-Tech-Gewinner setzen. Im Gegenteil: "Breite Streuung ist das A und O", sagt Beck sinngemäß. Hypes erkennt man selten rechtzeitig, die späteren Gewinner oft erst im Rückspiegel. Seine praktische Depot-Botschaft: nicht hektisch das Depot absichern, sondern handlungsfähig bleiben, Liquiditätsreserven halten und regelmäßig rebalancieren. Spannend auch sein Perspektivwechsel: Anleger sollten in Krisen nicht nur prozentual, sondern nominal denken. Denn am Ende zählt nicht die Quote im Depot, sondern das echte Geld.
  • Campingplatz oder Kreuzfahrt? So geht die richtige Entnahmestrategie für deinen Ruhestand 10.06.2026 33Min.
    Jahrzehnte sparen, investieren, durchhalten – und dann? In dieser börse-at-home-Folge spricht Edda Vogt mit dem Kapitalmarktexperten Markus Weis, Co-Founder, CEO und Head of Growth von Retire Capital, über einen Punkt, den viele Anlegerinnen und Anleger zu spät planen: die Entnahme aus dem Depot. Die zentrale Botschaft: Die Auszahlphase funktioniert anders als die Ansparphase. Buy-and-Hold reicht nicht mehr, wenn monatlich Geld aus dem Depot kommen soll. Wer bei fallenden Kursen verkaufen muss, kehrt den Cost-Average-Effekt gegen sich selbst. Weis warnt vor zwei Extremen: 100 Prozent Aktien in der Entnahmephase können zu schwankungsreich sein, komplett aus Aktien auszusteigen, kostet Rendite und Inflationsschutz. Als sinnvolle Mitte nennt er Mischungen aus Aktien und sichereren Bausteinen wie kurzlaufenden Staatsanleihen, Tagesgeld, Festgeld oder Geldmarkt-ETFs. Besonders spannend: die dynamische Entnahme. Läuft das Depot gut, kann mehr entnommen werden; läuft es schlecht, wird reduziert. Wichtig sind drei Fragen: Wie viel brauche ich wirklich? Wie lange soll das Geld reichen? Wie flexibel kann ich meine Ausgaben anpassen? Take-home-Message: Nicht der perfekte Verkaufszeitpunkt entscheidet, sondern ein Plan, der Crashs, Steuern, Kosten und Lebensrealität aushält. Weitere Links: https://retire.capital Key Messages: Der wichtigste Gedanke: Entnehmen ist nicht einfach Sparen rückwärts. In der Ansparphase helfen fallende Kurse beim Nachkaufen, in der Entnahmephase erzwingen sie im schlechten Fall Verkäufe zu ungünstigen Preisen. Deshalb braucht es einen klaren Rhythmus und keine Bauchentscheidungen. Die zweite Kernbotschaft: Aktien bleiben wichtig, aber nicht allein. Sie liefern Renditechance und Inflationsschutz, müssen aber durch stabilere Bausteine ergänzt werden, wenn ein fixer monatlicher Bedarf gedeckt werden soll. Drittens: Dynamik schlägt starre Regeln. Die 4-Prozent-Regel ist einfach und planbar, reagiert aber nicht auf Marktphasen. Eine dynamische Entnahme passt sich dem Depotwert an und reduziert so das Risiko, zur falschen Zeit zu viel zu verkaufen.
  • Warum Software-Aktien plötzlich nach Value riechen 03.06.2026 32Min.
    Tech ist teuer? Nicht mehr überall. In dieser börse-at-home-Folge spricht Edda Vogt mit Tech-Investor Stefan Waldhauser über den Absturz vieler Software- und SaaS-Aktien, die einst mit zweistelligen Umsatz-Multiples gefeiert wurden und heute teilweise zu einstelligen Free-Cashflow-Multiples gehandelt werden. Waldhausers Kernthese: Oft frisst KI nicht das Geschäftsmodell, sondern die Angst vor KI frisst den Aktienkurs. Entscheidend sei deshalb der Blick unter die Software-Haube: Cashflow statt KGV, Rule of 40 statt Bauchgefühl, Geschäftsmodell statt KI-Panik. Besonders wichtig ist seine Einteilung in Systems of Record, Systems of Engagement und Systems of Intelligence. Während klassische Kernsysteme wie SAP oder ServiceNow schwerer angreifbar sind, geraten Tools für Webseiten, Dashboards oder kreative Inhalte stärker unter Druck. Bei UiPath sieht Waldhauser dagegen eher Ergänzung als Ersetzung durch KI-Agenten. Genannt werden außerdem Monday.com, Lyft, IAC, PayPal, TeamViewer und IONOS. Die Story des Podcasts: Tech-Value ist zurück, aber nicht als Schnäppchenjagd mit verbundenen Augen. Geduld, Cash-Reserve, weniger Klumpenrisiko und ein kühler Kopf sind wichtiger als der nächste Raketen-Hype. Weitere Links: Stefan Waldhauser: https://lp.aktien.guide Tobias Kramer zum SpaceX-Börsengang: https://youtu.be/dRqjfFQJAYI
  • Xetra, gettex, Euwax: Drei Börsenplätze und die Frage nach dem besten Trade 27.05.2026 47Min.
    Drei Börsenplätze, ein Ziel: mehr Menschen an den Kapitalmarkt bringen. In diesem Börsen-Panel-Talk diskutiert Philipp Hacker von Consors mit Edda Vogt von der Deutschen Börse, Werner Lang von der Börse München und Norbert Paul von der Börse Stuttgart über den Wandel des Wertpapierhandels. Früher bedeutete Börse schriftliche Orders, kurze Handelszeiten und hohe Hürden. Heute geht vieles per App, ETF-Sparplan oder Neobroker. Die Handelszeiten sind länger, die Kosten deutlich niedriger, der Zugang einfacher. Doch genau deshalb wird Wissen wichtiger. Edda Vogt betont die Rolle von Finanzbildung, ETFs, Xetra und klugen Ordertypen wie Trailing-Stops. Werner Lang erklärt, warum gettex auf günstigen Handel, Market-Making und breite Handelbarkeit setzt. Außerdem zeigt er, weshalb Börsenaufsicht, Vorhandelstransparenz und Nachhandelskontrolle wichtige Schutzmechanismen für Anleger sind. Norbert Paul beschreibt, wie Stuttgart mit Euwax und Easy-Euwax mehr Qualität in den Handel mit strukturierten Produkten gebracht hat. Die gemeinsame Botschaft: Börse ist zugänglicher geworden, aber Anleger sollten wissen, was sie tun. Langfristigkeit, Ruhe in volatilen Märkten und ein bewusster Blick auf den passenden Handelsplatz bleiben entscheidend.
  • Vom Pitch zum Deal: Nach welchen Kriterien ein VC "JA" sagt 21.05.2026 35Min.
    In dieser Episode des Deutschen Börse Podcasts, aufgenommen auf der Fintech-Messe FIBE in Berlin, sprechen wir mit Oliver Kaul, Partner bei STS Ventures aus Köln. Oliver gibt Einblicke in den Investitionsprozess von Frühphasen-Startups, erklärt wichtige Auswahlkriterien wie Marktpotenzial, Teamstärke und Traktion und beleuchtet aktuelle Herausforderungen im Venture-Capital-Umfeld. Zudem teilt er wertvolle Tipps für Gründerinnen und Gründer wie für die private Geldanlage – darunter den entscheidenden Rat, Kundinnen und Kunden stets in den Mittelpunkt zu stellen. Einführung und Vorstellung (00:00:33) Was ist STS Ventures? (00:01:23) Oliver Kaul erklärt das Geschäftsmodell von STS Ventures, einem Frühphaseninvestor, der in Startups im deutschsprachigen Raum investiert. Der Weg zum Venture Capital Investor (00:02:20) Oliver Kaul beschreibt seinen persönlichen Werdegang vom Maschinenbaustudium zum Partner bei einer Venture-Capital-Firma. Venture Capital vs. Privatanleger (00:03:37) Ein kurzer Vergleich zwischen Venture Capital als Anlageklasse für Profis und dem Investieren an der Börse für Privatanleger. Aktuelle Marktsituation für Startups (00:04:02) Eine Einschätzung der aktuellen, herausfordernden, aber chancenreichen Marktlage für Startups und Venture Capital in Krisenzeiten. Der Investment-Prozess (00:05:30) Einblick in den Entscheidungsprozess bei VC-Investments, der aus vielen Gesprächen und Analysen besteht, statt spontaner Bauchentscheidungen. Wie Startups zu Investoren kommen (00:06:39) Verschiedene Wege, wie Startups und Investoren zueinander finden, von Messen über E-Mails bis zu Empfehlungen. Investment-Kriterien (00:07:59) Die Kriterien für eine Investitionsentscheidung sind vielfältig und selten perfekt erfüllt. Wandelnde Bewertungskriterien (00:11:09) Die Bedeutung von Kriterien wie Entwicklungsvorsprung hat sich durch Technologien wie KI verändert; Programmieren ist kein starker Burggraben mehr. Neue Wettbewerbsvorteile (Burggräben) (00:12:50) Exklusiver Datenzugriff und hohe technologische Komplexität werden als neue, verteidigbare Wettbewerbsvorteile für Startups diskutiert. Die Rolle von Vertrauen (00:13:45) Vertrauen ist im Finanzbereich wichtig, aber für Startups zählt vor allem, durch ein besseres Angebot Marktanteile zu gewinnen. Erfolgs- und Misserfolgsquoten (00:14:54) Etwa 50 % der Startup-Investments funktionieren nicht. Gründe für das Scheitern von Startups (Red Flags) (00:16:09) Die häufigsten Gründe für ein Scheitern sind Konflikte im Gründerteam und Probleme im Vertrieb, also fehlende zahlende Kunden. Die optimale Teamgröße (00:18:01) Es gibt keine pauschale Regel für die ideale Teamgröße. Marktpotenzial bewerten (00:19:35) Methoden zur Einschätzung des MarktpotenzialsWas Privatanleger von VCs lernen können (00:21:15) Unternehmensgröße und Anlagestrategie (00:23:20) VCs müssen auf Wachstum und hohe Renditen setzen, während Privatanleger auch in stabile, profitable Unternehmen investieren können. Strategie und Disziplin (00:24:36) Die Wichtigkeit, eine Anlagestrategie zu entwickeln und diszipliniert zu bleiben. Umgang mit Investments (00:25:44) Der Exit: Wann und wie verkaufen? (00:26:41) Der wichtigste Tipp für Gründer (00:31:12) Die wichtigste Lektion für Privatanleger (00:31:36) Wie man VC-Investor wird (00:32:24) Zusammenfassung und Ausblick (00:33:30)
  • Drei ETFs fürs Leben - Christian W. Röhl entwirft einfaches Basisdepots. * 13.05.2026 47Min.
    Christian W. Röhl spricht mit Edda Vogt darüber, warum ein globaler Weltindex die Basis bilden kann, weshalb der hohe US-Anteil differenzierter zu sehen ist und wann ein ETF ex USA ergänzt. Dazu: Dividenden-ETFs, Qualitätsfilter, Währungsrisiken und eine mögliche 60-20-20-Struktur fürs Depot. ZusammenfassungChristian W. Röhl erklärt, wie Anlegerinnen und Anleger mit wenigen ETFs eine einfache, robuste und langfristig tragfähige Depotstruktur aufbauen können. Im Zentrum steht der Gedanke, nicht nach der perfekten Aktie zu suchen, sondern mit einem globalen ETF den „ganzen Heuhaufen“ zu kaufen. Als erste Säule nennt Röhl einen All Country World ETF, der Industrie- und Schwellenländer bündelt und damit die globale Börsenrealität abbildet. Die häufig kritisierte hohe USA-Gewichtung sieht Röhl differenziert. Nach Firmensitz ist der US-Anteil groß, nach Umsatzquellen wirkt die Welt aber deutlich breiter verteilt, weil viele US-Konzerne international verdienen. Auch beim Währungsrisiko plädiert er für Gelassenheit: Eine Absicherung koste Rendite und passe eher zu taktischen Strategien als zu einem langfristigen Basisinvestment. Als zweite Säule kommt ein All World ex USA ETF ins Spiel. Er ist aus Röhl-Sicht kein Ersatz für den Weltindex, sondern ein Ergänzungsbaustein, mit dem sich das US-Gewicht reduzieren und Europa, Japan sowie andere Regionen stärker einbinden lassen. Die dritte Säule bilden Dividenden-ETFs. Dabei geht es Röhl weniger um das Jagen hoher Ausschüttungen, sondern um Qualität, Cashflow und tragfähige Regeln. Seine beispielhafte Gewichtung: 60 Prozent All Country World, 20 Prozent ex USA und 20 Prozent Dividenden. Timecodes 00:06 Einführung: Warum ETFs für viele Anleger die einfachste Basis sind03:10 Drei ETFs fürs Leben: Die Grundidee hinter der Depotstruktur17:31 Weltindex, USA-Anteil und Währungsrisiken31:02 Global investieren ohne USA? Was ein ex-USA-ETF leisten kann34:42 Anlagehorizont, Vermögensaufbau und langfristiges Denken36:29 Dividenden-ETFs: Vom Dividendenjäger zum Dividendenkassierer42:55 Rolle von Anleihen im Portfolio45:06 Mögliche Gewichtung: 60-20-20 als Orientierung49:00 Satellitenstrategien und persönliche Überzeugungen im Depot50:56 Fazit: Einfach bleiben, breit streuen, langfristig investieren
  • Vom Schaufenster ins Depot: Lisa Osada zeigt, wie Stockpicking ohne Hype funktioniert 07.05.2026 23Min.
    Aktien kaufen, nur weil eine Marke sympathisch wirkt? Genau das reicht Lisa Osada von Aktiengram nicht. Im Podcast mit Edda Vogt erklärt die frisch als Finfluencerin des Jahres 2026 ausgezeichnete Anlegerin, wie aus einer Alltagsbeobachtung ein belastbarer Investmentcase wird. Der Blick ins Schaufenster ist für sie nur der Anfang. Danach beginnt die eigentliche Arbeit: Geschäftsmodell verstehen, Management prüfen, Dividendenhistorie analysieren, Ausschüttungsquote einordnen und sich ehrlich fragen, ob das Unternehmen auch in zehn Jahren noch überzeugen kann. Lisa Osada setzt nicht auf Hype, Charts oder hektisches Rein und Raus, sondern auf Qualität, Geduld und klare Regeln. Ideen kommen aus dem echten Leben, die Prüfung aus Geschäftsberichten, Unternehmenswebseiten, Interviews und Kennzahlen. Dividenden sind für sie nicht nur ein netter Bonus, sondern ein echter Antrieb. Reinvestiert wird konsequent, damit der Zinseszinseffekt seinen Job machen kann. Einzelaktien machen meist nur 5 bis 6 % im Depot aus. Verkauft wird nicht aus Nervosität, sondern nur dann, wenn der Investmentcase kippt. Besonders stark ist ihr Blick auf die eigenen Fehler: Früher kaufte sie blind Aktien aus Flop-Listen, heute setzt sie auf Substanz statt Schnäppchenreflex. Eine Folge über Stockpicking mit System, den Unterschied zwischen Markenliebe und Aktienqualität und die Kunst, den Börsenlärm einfach auszublenden. Links zu diesem Podcast: https://aktiengram.de/ https://privatanleger-vor-ort.de/ https://www.boersenradio.de/
  • "Rumrutschfaktor" im Depot: Wenn die Position den Schlaf raubt 29.04.2026 43Min.
    Außen glänzen die Märkte, innen knirscht das Getriebe. US-Börsen nahe ihren Höchstständen, geopolitische Risiken, Konjunktursorgen und trotzdem scheinbare Ruhe. Für Optionshändler Tino Joffroy ist das kein Grund zur Entwarnung, sondern ein Fall für den Blick unter die Motorhaube: VIX, Put-Call-Ratio, Terminstruktur. Die Oberfläche sagt: Alles okay. Das Innenleben sagt: Bitte nicht einschlafen. Im Gespräch mit Edda Vogt bei Börse@Home wird daraus keine Crash-Show, sondern eine ehrliche Lektion in Marktvernunft. Joffroy hält 30 % Cash, weil Chancen oft plötzlich kommen und schlechte Nachrichten noch schneller. Sein wichtigster Praxisfilter heißt "Rumrutschfaktor": Wer mit einer Position nicht mehr ruhig sitzt, sollte sie verkleinern. Nicht panisch raus, aber raus aus der Selbsttäuschung. Optionen sind für ihn Cashflow-Werkzeug, nicht Zocker-Zauberstab. Stillhaltergeschäfte können Prämien bringen, aber der Gewinn ist begrenzt und der Verlust kann bei schlechtem Risikomanagement wehtun. Die Botschaft: Langfristdepot und Trading sauber trennen, Cash nicht verachten, Risiken vorher durchdenken. Und vor allem: Der Markt verzeiht vieles, aber keine Disziplinlosigkeit. Erst denken, dann handeln. Der erste Verlust ist oft der kleinste.
  • Börse im Kopf: Warum Angst verkauft und Gier nachkauft 23.04.2026 43Min.
    300 Folgen "Börse at Home" und zum Jubiläum geht es ausgerechnet um den nervösesten Börsenfaktor überhaupt: den Menschen. Jessica Schwarzer zeigt im Gespräch mit Jana Micka, warum Angst, Gier, FOMO und Verlustschmerz oft mehr Einfluss auf die Rendite haben als jede Schlagzeile aus dem Markt. Die Börse ist eben nicht nur ein Handelsplatz, sondern auch ein Emotionstest. Wer bei roten Zahlen Schnappatmung bekommt, im Hype hinterherspringt oder sich in Aktien verliebt, investiert schnell nicht mehr nach Plan, sondern nach Puls. Schwarzer hält dagegen mit erstaunlich einfachem Klartext: klare Regeln, breite Streuung, langer Atem und ETF-Sparpläne, die Timing-Stress und Aufschieberitis gleich mit entsorgen. Für Spieltrieb darf es ein separates Depot geben, aber Vermögensaufbau ist kein Freizeitcasino. Besonders stark: Auch der Mythos vom sicheren Hafen wird zerlegt. Tagesgeld sieht sicher aus, kann mit Inflation aber leise Kaufkraft auffressen. Unterm Strich bleibt die wichtigste Botschaft dieser Folge: Nicht investieren ist keine neutrale Haltung, sondern oft der teuerste Denkfehler von allen.
  • Zwischen turbulentem Markt und sicherem Hafen – ein Update zu Gold und anderen Edelmetalle mit Rohstoffanalyst Michael Blumenroth #298 31.03.2026 50Min.
    Gold kennt derzeit scheinbar nur eine Richtung – nach oben. Nach der Rekordjagd des Goldpreises der vergangenen Monate, inklusive teils heftiger Ausschläge nach unten, fragen sich viele: Wie tragfähig ist der Lauf der Edelmetalle, welche Treiber bewegen den Markt – und taugt Gold 2026 noch als sicherer Hafen? Auch der Silberpreis hat bemerkenswerte Volten gezeigt. Sind jetzt Platin und Palladium. Darüber sprechen wir mit Rohstoffanalyst Michael Blumenroth im Update.  Börse@Home ist deine Lunch-Break für alle Börsenthemen: 30 Minuten konzentrierte Information von wechselnden Börsenkennerinnen und -kennern mit viel Zeit für deine Fragen im Anschluss. Jeden Montag um 12 Uhr.
  • Klare Regeln statt Finanzausreden – drei Börsenprofis machen Mut 27.03.2026 43Min.
    "Finanzielle Selbstständigkeit ist geil" "Ein Ehemann ist auch ein Klumpenrisiko" Börse ist nicht nur etwas für Anzugträger, Zahlenmenschen oder Zocker. Beim Wiener Börsentag 2026 zerlegen Edda Vogt, Marile Glöcklhofer und Antje Erhardt ziemlich charmant die größten Finanz-Ausreden - und bauen gleichzeitig die wichtigste Brücke: einfach anfangen. Denn, so die klare Botschaft: "Der größte Fehler ist, nichts zu tun." Wer immer auf den perfekten Moment wartet, wartet oft ewig. Oder wie sie es auf den Punkt bringen: "Time in the market beats market timing." Die drei reden offen über eigene Fehlgriffe, Verlustangst, FOMO ("Fear of Missing Out" - also die Angst, etwas zu verpassen) und die Erkenntnis, dass selbst Profis nicht fehlerfrei investieren. Besonders stark: Edda Vogts Satz: "Finanzielle Selbstständigkeit ist geil" - und ihr trockenster Satz des Abends: "Ein Ehemann ist auch ein Klumpenrisiko." Genau darum geht es: Frauen sollen ihre Finanzen selbst in die Hand nehmen, statt sie zu delegieren. ETF-Sparplan statt Stillstand, Wissen statt Einschüchterung, Verantwortung statt Ausreden. Oder noch kürzer: Der beste Einstieg war gestern. Der zweitbeste ist heute.
  • Zwischen Hype und Panik: Die KI-Disruption der Tech-Aktien im Reality-Check. Mit Baki Irmak, The Digital Leaders Fund #297 25.03.2026 38Min.
    Künstliche Intelligenz bewegt Märkte – inzwischen nicht mehr nur durch Euphorie, sondern durch Angst. Neue KI-Tools werden über Nacht zu Kurskillern. Der KI-Sell-off von Aktien einer Branche nach der anderen geistert durch Börsenberichte und Podcast. Was steckt dahinter, wie erkennt man überzogene Reaktionen und wo entstehen daraus Chancen? Baki Irmak, Fondsmanager des The Digital Leaders Fund, spricht über KI-Gewinner, Bewertungsfallen, Timing-Fehler und sein Vorgehen in volatilen Tech-Phasen – inklusive konkreter Kriterien für Auswahl und Risikosteuerung. Börse@Home ist deine Lunch-Break für alle Börsenthemen: 30 Minuten konzentrierte Information von wechselnden Börsenkennerinnen und -kennern mit viel Zeit für deine Fragen im Anschluss. Jeden Montag um 12 Uhr.
  • DAX im Chart-Update – Methoden, Muster, die wirklich helfen. Mit Jörg Scherer, HSBC #296 17.03.2026 46Min.
    Was sagen Charts gerade wirklich über die Märkte aus? In dieser Session zeigt Jörg Scherer, Leiter der technischen Analyse von HSBC Deutschland, wie technisches Vorgehen in der Praxis funktioniert: von grundlegenden Analyseansätzen über wichtige Muster bis hin zu konkreten Tipps für die Einordnung aktueller Chartbilder. Ein kompakter Mix aus Methodik und Marktblick – für alle, die Charts besser verstehen und gezielter nutzen wollen. Börse@Home ist deine Lunch-Break für alle Börsenthemen: 30 Minuten konzentrierte Information von wechselnden Börsenkennerinnen und -kennern mit viel Zeit für deine Fragen im Anschluss. Jeden Montag um 12 Uhr.
  • Märkte im Check – So navigierst du aktiv jetzt durch die Volatilität. Mit Andreas Bernstein #295 10.03.2026 35Min.
    Wie steht es um Aktien, DAX und US-Indizes, Zinsen, Rohstoffe und Krypto – und was bedeutet das für die nächsten Wochen? Andreas Bernstein, fit4finanzen.de, selbst als Daytrader aktiv, ordnet die wichtigsten Märkte ein und zeigt, wie aktive Traderinnen und Trader mit Risikomanagement, Mindset und belastbaren Informationsquellen arbeiten. Plus: die häufigsten Do-nots, die in hektischen Phasen richtig teuer werden. Börse@Home ist deine Lunch-Break für alle Börsenthemen: 30 Minuten konzentrierte Information von wechselnden Börsenkennerinnen und -kennern mit viel Zeit für deine Fragen im Anschluss. Jeden Montag um 12 Uhr.
  • Anleihen - praktischer Einstieg in die Anlageklasse. Mit Jana Micka und Edda Vogt (Einstieg 9) #294 25.02.2026 56Min.
    Anleihen gelten als stabiler Portfoliobaustein – aber wie funktionieren sie wirklich? Jana Micka und Edda Vogt erklären in der neunten Folge unserer Einstiegsreihe, was eine Anleihe ist und welche Chancen und Risiken darin stecken – Stichworte Rendite, Kurse, Ausfall. Außerdem wie du gut in Anleihen investieren kannst: als Einzelwert, ETF oder klassischem Fonds. Börse@Home ist deine Lunch-Break für alle Börsenthemen: 30 Minuten konzentrierte Information von wechselnden Börsenkennerinnen und -kennern mit viel Zeit für deine Fragen im Anschluss. Jeden Montag um 12 Uhr.
  • Europäische Unternehmensanleihen – verschiedene ETFs im Vergleich. Mit Dr. Markus Thomas, Xenix #293 24.02.2026 36Min.
    Aktiv gemanagte ETFs versus klassische Index‑ETFs: Wie unterscheiden sich ETF-Strategien bei europäischen Unternehmensanleihen – und welche Kriterien sind für die praktische Anwendung entscheidend? Dr. Markus Thomas gibt klare Einordnungen und analysiert ausgewählte Euro-Unternehmensanleihen-ETFs aus der XENIX‑Rating-Datenbank im direkten Vergleich. Börse@Home ist deine Lunch-Break für alle Börsenthemen: 30 Minuten konzentrierte Information von wechselnden Börsenkennerinnen und -kennern mit viel Zeit für deine Fragen im Anschluss. Jeden Montag um 12 Uhr.
  • Einfache Strategien fürs Stock-Picking. Mit Susan Levermann #292 16.02.2026 50Min.
    Wie findet man gute Aktien – ohne stundenlange Analyse und komplexe Modelle? In dieser börse@home Session spricht Edda Vogt mit Susan Levermann über die Levermann-Strategie, ein systematischer Ansatz für die Aktienauswahl. Im Mittelpunkt stehen klare Kriterien, Disziplin und die Frage, wie Privatanlegerinnen und -anleger Struktur in ihre Investmententscheidungen bringen können – jenseits von Bauchgefühl und Börsenlärm. Börse@Home ist deine Lunch-Break für alle Börsenthemen: 30 Minuten konzentrierte Information von wechselnden Börsenkennerinnen und -kennern mit viel Zeit für deine Fragen im Anschluss. Jeden Montag um 12 Uhr.
  • Die deutschen Aktienfavoriten von The Market NZZ. Mit Mark Boeschen. #291 10.02.2026 48Min.
    Welche deutschen Aktien haben 2026 das größte Potenzial? In dieser Session sprechen wir mit dem Finanzjournalisten Mark Boeschen über die aktuellen Aktienfavoriten von The Market NZZ. Mark ordnet das Marktumfeld ein, diskutiert mit uns Investmentthesen ausgewählter Titel und beleuchtet Chancen wie Risiken – mit dem Fokus darauf, worauf Anlegerinnen und Anleger jetzt achten sollten. Börse@Home ist deine Lunch-Break für alle Börsenthemen: 30 Minuten konzentrierte Information von wechselnden Börsenkennerinnen und -kennern mit viel Zeit für deine Fragen im Anschluss. Jeden Montag um 12 Uhr.

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