bto – der Ökonomie-Podcast von Dr. Daniel Stelter

bto – der Ökonomie-Podcast von Dr. Daniel Stelter

Dr. Daniel Stelter
Χώρα Γερμανία
Γλώσσα DE
Επεισόδια 395
Τελευταίο 04.10.2026

bto – beyond the obvious – der Ökonomie-Podcast von Dr. Daniel Stelter. Der Ökonom und Strategieberater bringt Wirtschaft und Finanzen auf den Punkt. Unverblümt und unabhängig gibt Stelter pointierte Antworten auf die Wirtschaftsfragen unserer Zeit. Featured by Handelsblatt.

Επεισόδια

  • Geopolitik sticht Klimaschutz 04.10.2026 1ώ 1λ
    Die Energiewende soll Deutschland nicht nur klimaneutral machen, sondern auch unabhängiger und sicherer. Doch weniger Brennstoffimporte sind nicht dasselbe wie eine unabhängige Energieversorgung. Die Krise bei Dieselkraftstoff zeigt, worauf es nämlich ebenfalls ankommt: Raffinerien, funktionierende Lieferketten und die Bereitschaft anderer Länder, uns im Krisenfall weiter zu beliefern.Was beim Diesel sichtbar wird, gilt auch für das Stromsystem. Wer Anlagen nicht mehr selbst bauen, mit Ersatzteilen versorgen oder reparieren kann, bleibt auf andere angewiesen. Der frühere MI6-Chef, Sir Richard Dearlove, warnt deshalb vor einer Klimapolitik, die die nationale Sicherheit aus dem Blick verliert. Daniel Stelter ordnet Dearloves vielbeachtete Rede vor dem Jahreskongress der Global Warming Policy Foundation ein und prüft die Lage in Deutschland.So haben wir zum Beispiel noch eine vorhandene Transformatorenfertigung, aber mit sehr langen Lieferzeiten, und verfügen über Reparaturkompetenz. Die Elektrobandproduktion von Thyssenkrupp hingegen ist bedroht.Als Konsequenz aus der geopolitischen Situation muss die Versorgungssicherheit eine Bedingung der Transformation sein. Deutschland muss seine industriellen Fähigkeiten erhalten, kritische Vorprodukte absichern und Vorsorge organisieren, bevor aus wirtschaftlicher Abhängigkeit politische Erpressbarkeit wird.Hinweis ABSTURZ – So retten wir Deutschland: das neue Buch von Daniel Stelter. Jetzt überall, wo es Bücher gibt. Auch bestellbar bei Thalia, Amazon, geniallokal.HörerserviceRede Energy Security - Blowing in the Wind von Sir Richard Dearlove vor dem Jahreskongress der Global Warming Policy Foundation (16. September 2026)finden Sie hier: https://t1p.de/2jm02beyond the obvious – Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.Newsletter – Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.Redaktionskontakt – Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter [email protected] – Ein exklusives Angebot für alle „bto – beyond the obvious – featured by Handelsblatt”-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen lang für 1 Euro und bleiben Sie zur aktuellen Wirtschafts- und Finanzlage informiert. Mehr erfahren Sie unter: handelsblatt.com/mehrperspektivenWerbepartner – Weitere Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
  • Mehr Staat ist noch keine Lösung 30.09.2026 1ώ 9λ
    Nicht erst seit den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin verwendet die SPD “New Deal” als Leitbegriff für einen wirtschaftlichen Neustart, der Wachstum und soziale Sicherheit miteinander verbinden soll. Die Wahlergebnisse der SPD sind wohl der Grund, nun vehementer eine Kurskorrektur ihrer Koalitionsregierung mit der Union zu fordern.Eine bessere Konjunktur allein ist aber noch keine Lösung der deutschen Strukturprobleme. Es muss vielmehr um wirtschaftspolitische Antworten auf verschiedene Fragen gehen: Soll der Staat immer mehr Geld verteilen, Preise regulieren und Investitionen lenken? Oder muss er vor allem die Bedingungen verbessern, unter denen Unternehmen und Beschäftigte wirtschaftlich handeln?Die SPD sieht scheinbar eine politische Anknüpfung an den amerikanischen “New Deal” zu Zeiten der Weltwirtschaftskrise in den 1930er-Jahren und will wirtschaftlichen Wandel durch einen aktiven Staat ermöglichen. Im Klartext bedeutet das eine stärker staatlich geplante Wirtschaft. Unabhängig davon, dass in den USA damals völlig andere Bedingungen herrschten, u. a. eine Arbeitslosigkeit von 25 Prozent, steht Deutschland vor ganz anderen ökonomischen Herausforderungen.Bereits im Juli 2022 sprach Daniel Stelter mit Clemens Fuest, Präsident des ifo Instituts in München, in Episode #145 über den wachsenden Glauben an politische Steuerung. Fuest bezeichnete diese Haltung als Neodirigismus: Den Marktmechanismen und dem Wettbewerb wird wenig zugetraut, während die Nebenwirkungen staatlicher Eingriffe unterschätzt werden. In den meisten Fällen, in denen der Staat als Wirtschaftslenker aufgetreten ist, blieb die Erfolgsgeschichte aus – schlimmstes Beispiel ist die Bahn. Es geht dabei aber nicht um einen Staat ohne Aufgaben, sondern um einen Staat, der seine Aufgaben erkennt und wirksam erfüllt. Zeit für ein bto REFRESH.Hinweis ABSTURZ – So retten wir Deutschland: das neue Buch von Daniel Stelter. Jetzt überall, wo es Bücher gibt. Auch bestellbar bei Thalia, Amazon, geniallokal.Hörerservicebeyond the obvious – Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.beyond the obvious – Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.Newsletter – Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.Redaktionskontakt – Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter [email protected] – Ein exklusives Angebot für alle „bto – beyond the obvious – featured by Handelsblatt”-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen lang für 1 Euro und bleiben Sie zur aktuellen Wirtschafts- und Finanzlage informiert. Mehr erfahren Sie unter: handelsblatt.com/mehrperspektivenWerbepartner – Weitere Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
  • Der falsche Schluss 27.09.2026 1ώ 22λ
    Die deutsche Wirtschaft wächst stärker als noch vor einigen Monaten erwartet. Um immerhin 1,3 Prozent soll die hiesige Wirtschaftsleistung 2026 zulegen und im kommenden Jahr um 1,1 Prozent. Da mag der eine oder andere denken, das Milliarden-Schuldenprogramm der Bundesregierung würde wirken.So glaubt auch die SPD an die Wunderwirkung staatlicher Konjunkturprogramme. Letzte Woche sickerte durch, dass die Parteiführung keinen Sinn in weiteren Reformen sieht. Stattdessen soll ein „New Deal“, also ein großes staatlich finanziertes Transformationsprogramm, die deutsche Wirtschaft wieder auf Kurs bringen. Dabei sind die Probleme der hiesigen Ökonomie zu einem guten Teil die Folge der bisherigen Transformationsbemühungen der Politik – da braucht man nur an die Energiewende zu denken.Was vom aktuellen Aufschwung zu halten ist, wie es um das Potenzialwachstum steht und welche Reformen angezeigt sind, diskutiert Daniel Stelter mit Prof. Dr. Stefan Kooths, Direktor der Forschungsgruppe Konjunktur und Wachstum am Kiel Institut für Weltwirtschaft (IfW).Hinweis ABSTURZ – So retten wir Deutschland: das neue Buch von Daniel Stelter. Jetzt überall, wo es Bücher gibt. Auch bestellbar bei Thalia, Amazon, geniallokal.HörerservicePresseinformation Gemeinschaftsdiagnose Herbst 2026: Aufschwung mit Strukturproblemen – Finanzpolitik auf Abwegen des ifo Institut zur Wirtschaftsprognose und Konjunkturlage in Deutschland: https://t1p.de/qk7s5 beyond the obvious – Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.Newsletter – Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.Redaktionskontakt – Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter [email protected] – Ein exklusives Angebot für alle „bto – beyond the obvious – featured by Handelsblatt”-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen lang für 1 Euro und bleiben Sie zur aktuellen Wirtschafts- und Finanzlage informiert. Mehr erfahren Sie unter: handelsblatt.com/mehrperspektivenWerbepartner – Weitere Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
  • Nach dem Versagen der Währungshüter 23.09.2026 43λ
    “Der beste Ökonom, den der IWF nie hatte” – so titelte der Economist im September 2026 eine sehr bemerkenswerte Geschichte in seiner Printausgabe. Der portugiesische Makroökonom Ricardo Reis, Professor an der London School of Economics, wäre in diesem Sommer beinahe zum Chefvolkswirt des Internationalen Währungsfonds ernannt worden. Beinahe! Denn Reis’ öffentliche Kritik an Trumps Zöllen und wohl auch seine wesentlich schärferen politischen Kommentare an Trump persönlich haben ihn den Posten gekostet. Was vor allem für den IWF schlecht ist, denn Reis beschäftigt sich intensiv mit dem Zusammenspiel von Staatsverschuldung, Geldpolitik sowie Zentralbankbilanzen und argumentiert seit Jahren, dass IWF und Zentralbanken bei internationalen Finanzkrisen enger zusammenarbeiten sollten. Ausgerechnet einer der modernen Makroökonomen und Geldtheoretiker, dessen Forschung für die gegenwärtigen Probleme des IWF besonders relevant ist, bekam den Posten nicht. Den Grund benennt der Economist im der Titel der Onlineversion des Beitrags: “Ricardo Reis war dem IWF zu offen”. Man könnte auch sagen “zu unverblümt”.Unverblümt war Prof. Dr. Ricardo Reis auch in bto-Episode #153 “Den Schirm vergessen”. Im August 2022 hat Daniel Stelter mit ihm über eine der wichtigsten Fragen der damaligen Zeit gesprochen: Wer trägt die Verantwortung für die Inflation? Die Notenbanken? Oder die externen Schocks? Seine Antwort war, wie kann es anders sein, unbequem. Es sei zwar richtig, dass Pandemie, Lieferketten und Ukraine-Krieg die Inflation getrieben haben. Aber: „I have an umbrella" – die Notenbanken hatten einen Regenschirm und haben ihn nicht benutzt. Heute, vier Jahre später, sehen wir Zinswende, Frankreich-Krise und eine Debatte um fiskalische Dominanz. Reis Diagnose ist relevanter denn je. Zeit für ein bto REFRESH.Hinweis ABSTURZ – So retten wir Deutschland: das neue Buch von Daniel Stelter. Jetzt überall, wo es Bücher gibt. Auch bestellbar bei Thalia, Amazon, geniallokal.HörerserviceArtikel Ricardo Reis was too frank for the IMF – It can still benefit from the economist's ideas (17. September 2026) in The Economist (online), Printtitel: „The best economist the IMF never had": https://t1p.de/rbmg0 Analyse The Burst of High Inflation in 2021–22: how and why did we get here? von Prof. Dr. Ricardo Reis, Working Paper der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (Dezember 2022): https://t1p.de/4kzcfbeyond the obvious – Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.Newsletter – Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.Redaktionskontakt – Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter [email protected] – Ein exklusives Angebot für alle „bto – beyond the obvious – featured by Handelsblatt”-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen lang für 1 Euro und bleiben Sie zur aktuellen Wirtschafts- und Finanzlage informiert. Mehr erfahren Sie unter: handelsblatt.com/mehrperspektivenWerbepartner – Weitere Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
  • Wieder am falschen Hebel gezogen 20.09.2026 1ώ 14λ
    Europa braucht mehr Wachstum. Das hat auch die EU-Kommission verstanden. In ihrer State-of-the-Union-Rede 2026 hat Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen zwar die Vollendung des Binnenmarktes, Bürokratieabbau und günstigere Energiepreise für mehr Wettbewerbsfähigkeit betont, bei der Umsetzung wird aber klar, dass Brüssel mal wieder zu den falschen Hebeln greift. So geht die Reise in Richtung einer Union, die durch zentrale Steuerung und mehr Brüssler Bürokratie strategische Autonomie und bessere Wettbewerbspositionen erreichen soll. Das ist ein beherztes “weiter so”, garniert mit der Forderung nach einem um 60 Prozent vergrößerten EU-Haushalt. Was Europa aber braucht, sind echte Reformen, die die Produktivität über alle Sektoren hinweg anheben: Deregulierung, Arbeitsmarktflexibilität, tiefere Kapitalmärkte, funktionierende Bildung, wettbewerbsfähige Energiepreise und ernsthaft weniger Bürokratie. Stattdessen soll der mehrjährige Finanzrahmen 2028 – 2034 einen Umfang von nahezu zwei Billionen Euro umfassen.Dabei kostet der wichtigste Hebel zu mehr Wohlstand in der EU weder Geld, noch erfordert er mehr Bürokratie oder Beamte. Gemeint sind die impliziten Hürden innerhalb des EU-Binnenmarktes. IWF und EZB rechnen vor, dass sie mittlerweile Zöllen von rund 44 bis 67 Prozent entsprechen. In einer aktuellen Analyse von fünf Jahrzehnten europäischer und amerikanischer Produktivitätsentwicklung stellen Ökonomen fest, dass Europa seit Mitte der 90er-Jahre Produktivität verliert und inzwischen nur noch rund 86 Prozent des US-amerikanischen Niveaus erreicht. Die Ursache liegt darin, dass zu viele Arbeitskräfte aus produktiven Sektoren in weniger produktive Sektoren wandern. Der Verlust an Wohlstand in den letzten Jahrzehnten wird also immer offensichtlicher.Im Gespräch mit Daniel Stelter erklärt Dr. João Duarte, Professor an der Nova School of Business and Economics in Lissabon und einer der Autoren der Produktivitätsstudie, was zu tun ist.Hinweis ABSTURZ – So retten wir Deutschland: das neue Buch von Daniel Stelter. Jetzt überall, wo es Bücher gibt. Auch bestellbar bei Thalia, Amazon, geniallokal.HörerserviceStudie Europe Falling Behind: Structural Transformation and Labor Productivity Growth Differences Between Europe and the U.S. (Mai 2026) von Cesare Buiatti, João B. Duarte, Luis Felipe Sáenz (Nova School of Business and Economics, T. Rowe Price und University of South Carolina): https://t1p.de/b5338beyond the obvious – Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.Newsletter – Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.Redaktionskontakt – Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter [email protected] – Ein exklusives Angebot für alle „bto – beyond the obvious – featured by Handelsblatt”-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen lang für 1 Euro und bleiben Sie zur aktuellen Wirtschafts- und Finanzlage informiert. Mehr erfahren Sie unter: handelsblatt.com/mehrperspektivenWerbepartner – Weitere Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
  • Aus PISA nichts gelernt 16.09.2026 1ώ 1λ
    Seit dem Jahr 2000 führt die Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) alle drei Jahre das Programm zur internationalen Schülerbewertung durch. Die OECD untersucht dabei die Kompetenzen von 15-Jährigen in Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften. In Deutschland ist dieser Vorgang besser unter seiner englischen Abkürzung PISA bekannt und der Veröffentlichung des PISA-Zeugnisses wird hierzulande mittlerweile mit großem Unbehagen entgegengesehen. Sehr zu Recht, wie sich Anfang September 2026 erneut gezeigt hat. Die Ergebnisse sind verheerend. Seit Beginn des Programms hatte Deutschland noch nie derart schlechte “Zensuren” – gegenüber 2022 minus 7 Punkte in Naturwissenschaften, minus 15 Punkte im Lesen und minus 11 Punkte in Mathematik.Aber das ist noch nicht die ganze Hiobsbotschaft. Neben dem Fakt, dass fast 21 Prozent der deutschen Schüler in allen drei Bereichen leistungsschwach sind, bleibt die soziale Ungleichheit ganz besonders auffällig. Zwischen dem sozial privilegiertesten und dem benachteiligtesten Viertel liegen in Naturwissenschaften 125 Punkte. Im OECD-Durchschnitt sind es nur 85 Punkte. Der sozioökonomische Hintergrund erklärt in Deutschland 19 Prozent der Leistungsunterschiede, während es im OECD-Durchschnitt lediglich 12 Prozent sind.Die Bildungsmisere war im September 2023 Thema des Gesprächs zwischen Daniel Stelter und Dr. Ludger Wößmann, Professor für Volkswirtschaftslehre an der Ludwig-Maximilians-Universität München und Leiter des ifo Zentrums für Bildungsökonomik, in Folge 207. Angesichts der wiederholten deutschen PISA-Katastrophe ist es Zeit für ein bto REFRESH mit einem der renommiertesten Bildungsforscher der Welt.Hinweis ABSTURZ – So retten wir Deutschland: das neue Buch von Daniel Stelter. Jetzt überall, wo es Bücher gibt. Auch bestellbar bei Thalia, Amazon, geniallokal.Hörerservicebto-Podcast #207 Setzen, Sechs! (September 2023) mit Prof. Dr. Ludger Wößmann: https://t1p.de/dme49 Ländernotiz Deutschland PISA 2025 – Ergebnisse (Band I) der OECD: https://t1p.de/zoidz Presseinformation INSM-Bildungsmonitor 2026: Sachsen bleibt Bildungssieger, Bayern Vize-Meister der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM): https://t1p.de/cfgrr beyond the obvious – Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.Newsletter – Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.Redaktionskontakt – Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter [email protected] – Ein exklusives Angebot für alle „bto – beyond the obvious – featured by Handelsblatt”-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen lang für 1 Euro und bleiben Sie zur aktuellen Wirtschafts- und Finanzlage informiert. Mehr erfahren Sie unter: handelsblatt.com/mehrperspektivenWerbepartner – Weitere Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
  • Zahlen sagen mehr als 1000 Worte 13.09.2026 55λ
    Wir haben ein Datenproblem. Und dieses Datenproblem verschleiert ein Politikproblem. In Deutschland reformieren wir oft, ohne zu wissen, ob die Reform tatsächlich wirkt. Gerade jene Unternehmen mit weniger als 250 Mitarbeitern, die immerhin rund 55 Prozent der gesamten Nettowertschöpfung in der Bundesrepublik erwirtschaften, werden regelmäßig übersehen, weil sich alles um die Großkonzerne dreht.Diese wichtige Betrachtungslücke schließt der DATEV-Mittelstandsindex. Gestützt auf Umsatzsteuervoranmeldungen von rund einer Million Unternehmen und Lohnabrechnungen für mehr als acht Millionen Arbeitnehmer wird die Lage der Wirtschaft so zeitnah und genau erfasst wie mit keinem anderen Instrument. Doch die Daten erlauben noch mehr, zum Beispiel auch die direkte Analyse der positiven und negativen Folgen der Wirtschaftspolitik – beispielsweise bei der Erhöhung des Mindestlohns.Wie es um die deutsche Wirtschaft steht und was man zur Wirkung politischer Maßnahmen sagen kann, diskutiert Daniel Stelter mit Dr. Robert Mayr, CEO der DATEV eG und Honorarprofessor an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.Hinweis ABSTURZ – So retten wir Deutschland: das neue Buch von Daniel Stelter. Jetzt überall, wo es Bücher gibt. Auch bestellbar bei Thalia, Amazon, geniallokal.HörerserviceBerichtsmonat Juli 2026 des DATEV Mittelstandsindex, Ausgabe 08/26: https://t1p.de/x8arm, künftig unter: https://t1p.de/qqmjgBeitrag Mit der Erhöhung auf 12 Euro liegt die Entwicklung des gesetzlichen Mindestlohns über der Tariflohn- und Preisentwicklung (12/2023) im IAB-Forum: https://t1p.de/ju00d beyond the obvious – Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.Newsletter – Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.Redaktionskontakt – Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter [email protected] – Ein exklusives Angebot für alle „bto – beyond the obvious – featured by Handelsblatt”-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen lang für 1 Euro und bleiben Sie zur aktuellen Wirtschafts- und Finanzlage informiert. Mehr erfahren Sie unter: handelsblatt.com/mehrperspektivenWerbepartner – Weitere Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
  • 300 Milliarden falsch angelegt! 09.09.2026 1ώ 10λ
    Deutschlands Netto-Auslandsvermögen ist auf 3,7 Billionen Euro geklettert. Das sind 82 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Vermögenszuwachs ist doch eine gute Sache, würde man meinen. Doch in diesem Fall ist es nicht so, denn die Renditelücke des Auslandsvermögens gegenüber deutschen Inlandsanlagen ist auf 4,66 Prozentpunkte pro Jahr angewachsen. Heißt im Klartext, Deutschland verkauft es fast fünf Prozent unter Wert. Und natürlich schließt sich der Gedanke an, warum wir nicht mehr aus unserem Geld machen.Diese Frage haben wir bei bto schon einmal aufgeworfen: Im August 2021 war Prof. Dr. Moritz Schularick – heute Präsident des Instituts für Weltwirtschaft (IfW) Kiel – als Experte zu Gast in Episode 90. Gemeinsam mit Franziska Hünnekes und Christoph Trebesch hatte er damals die Studie „Exportweltmeister: The Low Returns on Germany's Capital Exports" verfasst. Die Kernbotschaft des Papiers war so eindeutig wie unbequem, denn Deutschland exportiert nicht nur Waren, sondern auch Kapital in dreistelliger Milliardenhöhe pro Jahr – und legt es außerdem systematisch schlechter an als jedes andere G7-Land.Fünf Jahre später ist diese Diagnose noch schärfer geworden. Was also tun? Zeit für ein bto REFRESH mit aktuellen Zahlen.Hinweis ABSTURZ – So retten wir Deutschland: das neue Buch von Daniel Stelter. Jetzt überall, wo es Bücher gibt. Auch bestellbar bei Thalia, Amazon, geniallokal.Hörerservicebto-Podcast #90 Die fatale Sparbuchkultur der Deutschen (August 2021) mit Moritz Schularick: https://t1p.de/gvblaStudie Exportweltmeister: Germany's Foreign Investment Returns in International Comparison (aktualisiert 2023) von Franziska Hünnekes, Maximilian Konradt, Moritz Schularick, Christoph Trebesch, Julian Wingenbach, publiziert im Journal of International Economics 2025: https://t1p.de/f9pza Information der Deutschen Bundesbank zum Auslandsvermögensstatus Deutschlands: https://t1p.de/h896cbeyond the obvious – Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.Newsletter – Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.Redaktionskontakt – Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter [email protected] – Ein exklusives Angebot für alle „bto – beyond the obvious – featured by Handelsblatt”-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen lang für 1 Euro und bleiben Sie zur aktuellen Wirtschafts- und Finanzlage informiert. Mehr erfahren Sie unter: handelsblatt.com/mehrperspektivenWerbepartner – Weitere Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
  • Wachstum gibt’s nicht per Formular 06.09.2026 1ώ 11λ
    Mitte August 2026 hat Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) beim Branchendialog Ost eine „neue Gründerzeit“ ausgerufen. Wenige Wochen zuvor legte Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) ihre Start-up- und Scale-up-Strategie mit über 150 Maßnahmen vor. Alle reden von Gründung, doch die Zahlen spiegeln eine andere Realität wider.Eine neue Studie des US-amerikanischen National Bureau of Economic Research dokumentiert eine Bewertungslücke zwischen amerikanischen und europäischen Unternehmen von 34 Billionen Dollar – gewachsen von rund einem Drittel im Jahr 2008 auf über 300 Prozent im Jahr 2023. Der deutsche Arbeitsmarktforscher Enzo Weber spricht von einer Erneuerungskrise: In der heimischen Industrie arbeiten nur etwa zwei Prozent der Beschäftigten in Unternehmen, die in den letzten fünf Jahren gegründet wurden.Daniel Stelter im Gespräch mit Alex von Frankenberg, dem langjährigen Geschäftsführer des High-Tech Gründerfonds (HTGF), Deutschlands größtem und aktivstem Frühphaseninvestor für innovative Technologie-Start-ups. Er hat in seiner Verantwortung rund 800 Start-ups finanziert, mehr als 200 erfolgreiche Exits begleitet und vier Unicorn-Beteiligungen zum Abschluss gebracht. Er kennt die deutsche Gründungsdynamik von innen und stellt klar, wo es wirklich klemmt.Hinweis ABSTURZ – So retten wir Deutschland: das neue Buch von Daniel Stelter. Jetzt überall, wo es Bücher gibt. Auch bestellbar bei Thalia, Amazon, geniallokal.HörerserviceStudie The Value Gap: Europe Cannot Scale (August 2026) von Bo Becker, Efraim Benmelech und Joao Monteiro, National Bureau of Economic Research: https://t1p.de/igcyyBeitrag Arbeitsmarkt: Die Erneuerungskrise (Oktober 2025) von Enzo Weber in Makronom: https://t1p.de/isq9iGastkommentar Reiches Start-up-Strategie ist solide, aber nicht radikal genug (23.07.2026) von Philipp Herrmann (Bryck) in Handelsblatt: https://t1p.de/sjnlubeyond the obvious – Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.Newsletter – Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.Redaktionskontakt – Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter [email protected] – Ein exklusives Angebot für alle „bto – beyond the obvious – featured by Handelsblatt”-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen lang für 1 Euro und bleiben Sie zur aktuellen Wirtschafts- und Finanzlage informiert. Mehr erfahren Sie unter: handelsblatt.com/mehrperspektivenWerbepartner – Weitere Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
  • Wenn der Staat die Preise treibt 02.09.2026 1ώ 25λ
    Staatsschulden sind inflationär, sobald die Bevölkerung beginnt daran zu zweifeln, ob der Staat seinen künftigen Verpflichtungen nachkommen kann oder will. Das ist die Kernthese des wissenschaftlichen Rahmens „Die fiskalische Theorie des Preisniveaus” (a. d. Eng.: The Fiscal Theory of the Price Level), den der Stanford-Ökonom Prof. Dr. John Cochrane geschaffen hat.Die aktuelle Entwicklung scheint die These zu stützen. Je mehr die Zweifel zunehmen – und sie müssen es, angesichts der enormen ungedeckten Versprechen der westlichen Länder für ihre alternden Gesellschaften – desto größer sind die Gefahren für den Geldwert.Bereits vor drei Jahren war Professor Cochrane zu Gast bei bto. Der Anlass war damals das amerikanische Debt-Ceiling-Theater – die wiederkehrenden, stark dramatisierten politischen Machtkämpfe in Washington um die Anhebung der US-Staatsschuldengrenze – Kämpfe, die oft mehr nach Wahlkampf-Inszenierung als nach seriöser Fiskalpolitik aussehen. Damals lagen die US-amerikanischen Staatsschulden (debt ceilings) bei 31,4 Billionen Dollar und Cochrane prognostizierte mehrere Szenarien, die heute – nach dem Zinsschock – mit besonderer Wucht wieder einzutreten scheinen. Es ist also höchste Zeit für ein bto REFRESH!In dieser Folge gibt es eine Kombination der stärksten Passagen aus dem damaligen Experteninterview mit aktuellen Einordnungen von Daniel Stelter zu dem, was seither eingetreten ist. Am Ende der Episode folgt das komplette Interview im englischen Original.Hinweis ABSTURZ – So retten wir Deutschland: das neue Buch von Daniel Stelter. Jetzt überall, wo es Bücher gibt. Auch bestellbar bei Thalia, Amazon, geniallokal.Hörerservicebto-Episode #191 Staat treibt Inflation (21.5.2023), Daniel Stelter im Gespräch mit John H. Cochrane: https://t1p.de/0qbnkBuch The Fiscal Theory of the Price Level (Januar 2023) von John H. Cochrane: https://t1p.de/5bi3z beyond the obvious – Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.beyond the obvious – Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.Newsletter – Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.Redaktionskontakt – Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter [email protected] – Ein exklusives Angebot für alle „bto – beyond the obvious – featured by Handelsblatt”-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen lang für 1 Euro und bleiben Sie zur aktuellen Wirtschafts- und Finanzlage informiert. Mehr erfahren Sie unter: handelsblatt.com/mehrperspektivenWerbepartner – Weitere Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
  • Gefährliche Zinswende 30.08.2026 58λ
    Die geldpolitische Welt traf sich in der letzten Augustwoche 2026 beim Notenbankenforum im amerikanischen Jackson Hole und erlebte in Echtzeit einen Zinsschock. Die 30-jährige US-Rendite hatte am Montag zuvor mit 5,31 Prozent den höchsten Stand seit dem Vorabend der Finanzkrise 2007 markiert. Deutsche 30-jährige liegen bei 3,76 Prozent, dem höchsten Stand seit 2011. Japanische 30-jährige haben in ihrer 27-jährigen Geschichte erstmals die Vier-Prozent-Marke gerissen. Britische Gilts rentieren so hoch wie zuletzt 1998.Für Schuldner, allen voran die Staaten, wird die Zinswende zum Problem. Die durchschnittliche Schuldenquote der sieben größten Industriestaaten ist von 74 Prozent des Bruttoinlandsprodukts im Jahr 2000 auf 123 Prozent gestiegen. Ein immer größerer Teil der Staatshaushalte fließt nun in den Schuldendienst. Zugleich zeigt sich die Politik in den USA, Japan und Frankreich als unwillig, die Staatsausgaben einzuschränken, was die Defizite auf immer neue Höchststände treibt. Bis 2040 erwartet der IWF einen Schuldenstand bis zu 150 Prozent. Kein Wunder, dass nach einer Studie der University of Southern California Bond-Investoren, Wähler und Personen mit Finanz- oder Wirtschaftsstudium das Risiko einer US-Staatsschuldenkrise innerhalb von zehn Jahren im Durchschnitt auf knapp 50 Prozent beziffern.Klar, dass die Politik versucht, das Problem zu unterdrücken. Doch kann das gelingen – und was sind die Folgen? Dieser Frage gehen wir in dieser Episode nach. Grundlage ist unser Gespräch von 2022 mit dem Wirtschaftshistoriker Paul Schmelzing, dessen 700-Jahre-Studie zu Realzinsen exakt das historische Muster liefert, das wir heute erleben.Hinweis ABSTURZ – So retten wir Deutschland: das neue Buch von Daniel Stelter. Jetzt überall, wo es Bücher gibt. Auch bestellbar bei Thalia, Amazon, geniallokal.HörerserviceStudie Eight centuries of global real interest rates, R-G, and the ‘suprasecular’ decline, 1311–2018 (Januar 2020) von Prof. Dr. Paul Schmelzing: https://t1p.de/firubbto-Episode #123 Nie mehr Zinsen? (13.2.2022), Daniel Stelter im Gespräch mit Paul Schmelzing: https://t1p.de/95nbqbto-Episode #176 Ernsthafte Bedrohung des Geldwerts (5.2.2023): https://t1p.de/d7x61 bto-Episode #355 Finanzkrise reloaded (18.1.2026): https://t1p.de/g4mhxbeyond the obvious – Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.Newsletter – Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.Redaktionskontakt – Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter [email protected] – Ein exklusives Angebot für alle „bto – beyond the obvious – featured by Handelsblatt”-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen lang für 1 Euro und bleiben Sie zur aktuellen Wirtschafts- und Finanzlage informiert. Mehr erfahren Sie unter: handelsblatt.com/mehrperspektivenWerbepartner – Weitere Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
  • Europa verschläft die Geldrevolution 26.08.2026 1ώ 13λ
    Professor Dr. Philipp Sandner war der wichtigste deutsche Ökonom im Feld Blockchain, Kryptoassets und digitaler Euro. Er hat im Jahr 2017 das Centre for Digital Economics an der Frankfurt School gegründet und in wenigen Jahren zu einer der führenden europäischen Forschungsstellen in diesem Bereich gemacht. Am 16. Januar 2024 ist Philipp Sandner völlig unerwartet verstorben. Er wurde nur 43 Jahre alt und hinterließ seine Ehefrau und zwei Töchter.Im Sommer 2023 war Philipp Sandner bei bto in Episode 199 zu Gast. Wir sprachen über digitales Zentralbankgeld, über Bitcoin und über private Alternativen zum Zentralbankgeld. Damals war das Thema für viele Zuhörer noch sehr fern. Heute, drei Jahre später, sitzt die Präsidentin der Europäischen Zentralbank, Christine Lagarde, in der zyprischen Hauptstadt Nikosia bei einem informellen Treffen der EU-Finanzminister und Notenbankgouverneure und lehnt Vorschläge für Euro-Stablecoins ab. Die USA – im Gegensatz – fördern Dollar-Stablecoins mit dem dafür geschaffenen Gesetz GENIUS Act.Sandner hatte all das kommen sehen. Und er hat drei Monate vor seinem Tod, im Oktober 2023, in einem Beitrag auf der Onlineplattform Medium eine Warnung an Europa formuliert. Sie ist heute aktueller denn je. Zeit für ein bto REFRESH.Hinweis ABSTURZ – So retten wir Deutschland: das neue Buch von Daniel Stelter. Jetzt überall, wo es Bücher gibt. Auch bestellbar bei Thalia, Amazon, geniallokal.HörerserviceBeitrag Prioritäten für Europa und Deutschland: Der Euro muss auf die Blockchain — Identitäten ebenfalls (15.10.2023) von Prof. Dr. Philipp Sandner und Jonas Groß in Medium: https://bit.ly/3Uhx37Abeyond the obvious – Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.Newsletter – Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.Redaktionskontakt – Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter [email protected] – Ein exklusives Angebot für alle „bto – beyond the obvious – featured by Handelsblatt”-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen lang für 1 Euro und bleiben Sie zur aktuellen Wirtschafts- und Finanzlage informiert. Mehr erfahren Sie unter: https://handelsblatt.com/mehrperspektivenWerbepartner – Weitere Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
  • Chance vertan: EZB gegen Stablecoin-Reform 23.08.2026 1ώ 28λ
    Der Stablecoin ist eine digitale Kryptowährung, deren Wert fest an einen stabilen Basiswert – meist an klassische Staatswährungen wie den US-Dollar oder den Euro – gekoppelt ist. Bei einem informellen Treffen der EU-Finanzminister und Notenbankgouverneure im Mai 2026 in der zypriotischen Hauptstadt Nikosia präsentierten die Ökonomen Prof. Dr. Lucrezia Reichlin und Dr. Jeromin Zettelmeyer vom Brüsseler Thinktank Bruegel einen Vorschlag zur Reform der europäischen Stablecoin-Regulierung. Die Reaktion der Europäischen Zentralbank (EZB) war eindeutig ablehnend. Ob das die richtige Antwort auf die digitale Machtfrage im Währungssystem gewesen ist, muss allerdings bezweifelt werden.Die USA verfolgen eine andere Strategie. Das 2025 verabschiedete US-Bundesgesetz GENIUS Act (Guiding and Establishing National Innovation for U.S. Stablecoins Act) fördert Dollar-Stablecoins aktiv. US-Finanzminister Scott Bessent macht deutlich, worum es geht: „Wir werden dafür sorgen, dass der US-Dollar die dominierende Reservewährung der Welt bleibt, und wir werden dazu Stablecoins nutzen.“ Stablecoins sind für Washington kein Krypto-Kuriosum, sondern ein Instrument der währungspolitischen Machterhaltung – und ein zusätzlicher Abnehmer für US-Staatsanleihen.Warum das wichtig ist? Weil sich hier die Machtfrage im digitalen Geldsystem entscheidet. Es geht um die Dominanz in der Infrastruktur des Finanzsystems der kommenden Jahrzehnte.Daniel Stelter spricht mit den Autoren des Bruegel-Papers: der früheren EZB-Forschungsdirektorin Lucrezia Reichlin und dem Direktor des Bruegel-Instituts, Jeromin Zettelmeyer.Hinweis ABSTURZ – So retten wir Deutschland: das neue Buch von Daniel Stelter. Jetzt überall, wo es Bücher gibt. Auch bestellbar bei Thalia, Amazon, geniallokal.HörerserviceBeitrag A new strategy to contain stablecoin risks in the European Union von Lucrezia Reichlin, Bo Sangers und Jeromin Zettelmeyer im Bruegel Policy Brief 09 (Mai 2026): https://tinyurl.com/4ydxfj8j US-Stablecoin-Gesetz GENIUS Act (Public Law 119-27, 2025): https://tinyurl.com/36umybu5 Rede Empowering Europe: boosting strategic autonomy through the digital euro von Piero Cipollone (EZB) (8.4.2025): https://tinyurl.com/3wtbrpu2Bruegel Analysis The EU should embrace decentralised finance and make it safe von Lucrezia Reichlin (15.12.2025): https://tinyurl.com/2s4jtd3nBeitrag A Nobel laureate on why stablecoins may be nothing of the sort von Jean Tirole in The Economist (29.9.2025): https://tinyurl.com/bp9r3d4wbeyond the obvious – Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.Newsletter – Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.Redaktionskontakt – Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter [email protected] – Ein exklusives Angebot für alle „bto – beyond the obvious – featured by Handelsblatt”-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen lang für 1 Euro und bleiben Sie zur aktuellen Wirtschafts- und Finanzlage informiert. Mehr erfahren Sie unter: https://handelsblatt.com/mehrperspektivenWerbepartner – Weitere Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
  • Inflation mit Ansage 19.08.2026 53λ
    Am 22. März 2021 starb der amerikanische Wirtschaftsanwalt Ronald H. Marcks. Nur wenig später, im Frühsommer 2021, stand die Rückkehr der Inflation kurz bevor. Die einen sagten, dies sei nur ein vorübergehendes Phänomen. Die anderen warnten früh vor strukturell höheren Preisen. 2026 – fünf Jahre später – wissen wir, die Inflation ist zurückgekommen. Die Verbraucherpreise stiegen in den Jahren 2022 und 2023 zweistellig. Und die Vermögenspreisinflation hat sich seit 2005 zu einem Preisanstieg von 75 Prozent für Vermögensgüter aufgetürmt – bei gerade einmal 15 Prozent Reallohnzuwachs im gleichen Zeitraum. Beides war kein Zufall, sondern die Folge von zu viel Geld.Bereits im Juni 2021 diskutierte Daniel Stelter in Episode 83 mit dem britischen Ökonomen Professor Tim Congdon die Frage: Ist der Preisanstieg nach Corona nur vorübergehend – wegen Lieferengpässen und Wiedereröffnung – oder beginnt eine länger anhaltende Inflationsphase? Congdon plädierte für letzteres. Stelter erweiterte die Argumentation um den Beleg, wie ein solcher Prozess aussieht. Was hat das aber alles mit Marcks zu tun? Nun, Marcks lieferte – unter dem Pseudonym Jens O. Parsson – mit seinem schon 1974 erschienenen Buch “Dying of Money – Lessons of the Great German and American Inflations” die historische Illustration für den Mechanismus vor der eigentlichen Inflation – also für genau das, was vor, während und nach Corona geldpolitisch geschehen ist. Zeit für ein bto REFRESH!Hinweis ABSTURZ – So retten wir Deutschland: das neue Buch von Daniel Stelter. Jetzt überall, wo es Bücher gibt. Auch bestellbar bei Thalia, Amazon, geniallokal.HörerserviceBuch Dying of Money – Lessons of the Great German and American Inflations (1974) von Jens O. Parsson (Ronald H. Marcks: https://tinyurl.com/ybmtcw4rbeyond the obvious – Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.Newsletter – Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.Redaktionskontakt – Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter [email protected] – Ein exklusives Angebot für alle „bto – beyond the obvious – featured by Handelsblatt”-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen lang für 1 Euro und bleiben Sie zur aktuellen Wirtschafts- und Finanzlage informiert. Mehr erfahren Sie unter: https://handelsblatt.com/mehrperspektivenWerbepartner – Weitere Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
  • Vermögen schlägt Einkommen 16.08.2026 1ώ 7λ
    John Burn-Murdoch, Chief Data Reporter der Financial Times, hat es auf den Punkt gebracht: „Wir sind von der Welt des Einkommens in die Welt des Vermögens übergegangen.“ (a.d.Eng./Red.) Das mittlere Vermögen der Haushalte in Großbritannien, den USA, Deutschland und Frankreich hat sich seit Mitte der 1990er real verdoppelt. Die mittleren Einkommen sind im selben Zeitraum nur um rund 30 Prozent gestiegen. Wer sich vor einer Generation vom unteren ins obere Vermögensquartil sparen wollte, brauchte 20 Jahre. Heute braucht man 40.Genau in diesem Rahmen liegt auch der neue Bericht zum Vermögenspreisindex des Flossbach von Storch Research Institute. Er dokumentiert, dass die Vermögenspreise in Deutschland seit 2005 um 75 Prozent gestiegen sind, die Reallöhne aber nur um 15 Prozent. Die Verteilungswirkung ist brutal: Die untere Mittelschicht hat in 20 Jahren einen Vermögenspreisanstieg von 17 Prozent erlebt, die wohlhabendsten Haushalte einen von 86 Prozent.Über diese Analyse und ihre Folgen spricht Daniel Stelter mit dem Wirtschaftsmathematiker und Senior Research Analyst beim Flossbach von Storch Research Institute in Köln, Dr. Philipp Immenkötter.Hinweis ABSTURZ – So retten wir Deutschland: das neue Buch von Daniel Stelter. Jetzt überall, wo es Bücher gibt. Auch bestellbar bei Thalia, Amazon, geniallokal.HörerserviceBeitrag We've moved from income world to wealth world (31.07.2026) von John Burn-Murdoch in Financial Times (Bezahlschranke): https://tinyurl.com/3ctwbkxsAnalyse Vermögenspreise steigen weiter – Vermögenspreisindex Deutschland Q1-2026 (26.05.2026) von Philipp Immenkötter, Flossbach von Storch Research Institute: https://tinyurl.com/543hhc7dMonatsbericht Vermögen und Finanzen privater Haushalte in Deutschland: Ergebnisse der Vermögensbefragung 2023 (April 2025) der Deutschen Bundebank: https://tinyurl.com/mrkw2m4h beyond the obvious – Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.Newsletter – Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.Redaktionskontakt – Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter [email protected] – Ein exklusives Angebot für alle „bto – beyond the obvious – featured by Handelsblatt”-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen lang für 1 Euro und bleiben Sie zur aktuellen Wirtschafts- und Finanzlage informiert. Mehr erfahren Sie unter: https://handelsblatt.com/mehrperspektivenWerbepartner – Weitere Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
  • Die Demografie macht alles schlimmer 12.08.2026 1ώ 52λ
    Unter dem Titel The Great Demographic Reversal (dt. Die große demografische Wende) veröffentlichten die Ökonomen Charles Goodhart und Manoj Pradhan im Jahr 2020 ein vielbeachtetes Buch. Im Februar 2021 waren die beiden zu Gast im bto-Podcast. Die These aus ihrem Buch war provokant: Die Zeit der niedrigen Inflation ist historisch beendet, weil zwei einmalige Angebotsschocks – der Eintritt Chinas und Osteuropas in den Welthandel plus der Anstieg der weiblichen Erwerbsbeteiligung – auslaufen. Die Demografie kehrt sich um, das Arbeitsangebot schrumpft, die Abhängigenquote verschlechtert sich. Inflation, Zinsen und Löhne müssen strukturell höher sein.Sieben Jahre später haben Goodhart und Pradhan ein Nachfolgebuch vorgelegt: The Unanchored Central Banker. Die These wurde verschärft: Die Fiskalpolitik ist so unsustainable geworden, dass Geldpolitik in ihrer bekannten Form nicht mehr funktionieren kann. Notenbanken werden gezwungen sein, häufiger in Bondmärkte einzugreifen. Und Goodhart, geboren 1936, sagt in seinem aktuellen Interview: „Von nun an wird die demografische Entwicklung das Leben immer schlimmer und schlimmer machen. (a. d. eng./Red.)“ Inzwischen liegen zwei aktuelle deutsche Publikationen vor – beide aus dem Juli 2026 –, die Goodharts These direkt bestätigen: der ifo Schnelldienst (70 Prozent für Rente und Gesundheit) und eine Kronberger-Kreis-Studie (Tragfähigkeit der Eurozone durch demografischen Druck ernsthaft gefährdet). Zeit für ein bto REFRESH.Hinweis ABSTURZ – So retten wir Deutschland: das neue Buch von Daniel Stelter. Jetzt überall, wo es Bücher gibt. Auch bestellbar bei Thalia, Amazon, geniallokal.HörerserviceBuch The Great Demographic Reversal – Ageing Societies, Waning Inequality, and an Inflation Revival (2020) von Charles Goodhart und Manoj Pradhan: https://tinyurl.com/ynfa5tzk Buch The Unanchored Central Banker — Fiscal Dominance and the Future of Monetary Policy (2026) von Charles Goodhart und Manoj Pradhan: https://tinyurl.com/8rue2rc3 Pressemitteilung Mehr als zwei Drittel aller Sozialausgaben fließen in Rente und Gesundheit ( 2.7.2026) des ifo Instituts München: https://tinyurl.com/3j43cs9s  Studie Ist der Euro zukunftsfest? (Juli 2026) des Kronberger Kreis (Feld/Fuest/Haucap/Hey/Wieland/Wigger): https://tinyurl.com/386864bz beyond the obvious – Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.Newsletter – Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.Redaktionskontakt – Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter [email protected] – Ein exklusives Angebot für alle „bto – beyond the obvious – featured by Handelsblatt”-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen lang für 1 Euro und bleiben Sie zur aktuellen Wirtschafts- und Finanzlage informiert. Mehr erfahren Sie unter: https://handelsblatt.com/mehrperspektiven  Werbepartner – Weitere Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
  • Innovationskiller Kündigungsschutz 09.08.2026 1ώ 9λ
    Der Innovationsforscher Olivier Coste und der Ökonom Yann Coatanlem waren im Februar 2025 zu Gast bei bto und stellten in Episode 280 eine damals noch wenig beachtete These vor: Europas Innovationslücke gegenüber den USA erklärt sich am wenigsten aus Kultur oder Kapital – sie ist eine direkte Folge der Kosten des Scheiterns. Dort, wo Restrukturierung teuer und langwierig ist, wird nicht disruptiv investiert. Heute, eineinhalb Jahre später, wird die These breit diskutiert und ist sogar ein bisschen Regierungspolitik geworden.Das ifo Institut München publizierte die deutsche Übersetzung der Cost-of-Failure-Analyse der beiden Franzosen Anfang 2026. Und am 2. Juli 2026 hat die schwarz-rote Koalition ein Reformpaket verabschiedet, das erstmals seit Jahrzehnten den Kündigungsschutz für Gutverdiener lockert. Aber die Schwelle liegt bei 177.450 Euro Jahreseinkommen – weit über der Empfehlung. Was aus seiner wissenschaftlichen Idee geworden ist, bespricht Daniel Stelter in einem Update mit Olivier Coste. Außerdem werfen wir einen Blick auf die Gegenposition von Professor Enzo Weber vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg.Hinweis ABSTURZ – So retten wir Deutschland: das neue Buch von Daniel Stelter. Jetzt überall, wo es Bücher gibt. Auch bestellbar bei Thalia, Amazon, geniallokal.HörerserviceWorking Paper Cost of Failure, Disruptive Innovation and Targeted Flexicurity (Oktober 2025) von Olivier Coste und Yann Coatanlem: https://tinyurl.com/4aeda296 Aufsatz Überwindung von Europas Innovationsschwäche: Kosten des Scheiterns, disruptive Innovation und gezielte Flexicurity (Januar 2026) von Yann Coatanlem und Olivier Coste in ifo Schnelldienst: https://tinyurl.com/mn7n5vxa Beitrag Warum nicht mal Jobwechsel auf Probe? (30. Juni 2026) von Prof. Dr. Enzo Weber in DIE ZEIT: https://tinyurl.com/4ms3nxx6 Beitrag Zweifel an den Plänen der Koalition zum Kündigungsschutz (31. Juli 2026) in Süddeutsche Zeitung: https://tinyurl.com/4a3zyxjv Kolumne Der wahre Grund für Europas Innovationsrückstand (5. Februar 2025) von Daniel Stelter in Handelsblatt: https://tinyurl.com/y9dzatcm beyond the obvious – Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.Newsletter – Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.Redaktionskontakt – Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter [email protected] – Das Handelsblatt ordnet ein, was aktuelle Wirtschafts- und Politikthemen konkret bedeuten – klar, relevant und auf den Punkt – und jetzt zum Vorteilspreis: 12 Monate lang mit 50 % Rabatt. Ein Angebot für alle, die hinter die Schlagzeilen blicken wollen. Für kurze Zeit unter: handelsblatt.com/rabatt50.  Werbepartner – Weitere Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
  • Kein Niedergang, nur Veränderung? 05.08.2026 1ώ 5λ
    Am 19. Juli 2026 hat der Industrieexperte Prof. Dr. Harro Heilmann bei n-tv ein bemerkenswertes Interview gegeben. Der Titel: „Das ist kein Niedergang, sondern eine Veränderung“. Seine Kernthese: Die Deindustrialisierung Deutschlands sei überzeichnet, der Rückgang des Industrieanteils am BIP von 21,9 auf 20,6 Prozent zwischen 2023 und 2025 sei kein Drama. Der Produktionsindex werde „missbräuchlich“ verwendet, die Bruttowertschöpfung sei der bessere Maßstab, und die deutsche Wirtschaft schlage sich resilient.Acht Tage später, am 27. Juli 2026, haben Dr. Alexander Schiersch und Prof. Dr. Alexander Kritikos vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) Berlin genau das Gegenteil dargelegt: Deutschlands Deindustrialisierung ist hausgemacht, sie ist real, und sie ist strukturell – Investitionsschwäche, Bürokratie, Verwaltungsversagen. Beide argumentieren mit denselben makroökonomischen Daten, kommen aber zu entgegengesetzten Schlüssen. Wer hat recht?Im bto-Archiv liegt ein Konzept, an dem sich die ganze Debatte entzündet: die Unterscheidung von Produktion und Bruttowertschöpfung, die Prof. Dr. Timo Wollmershäuser vom ifo Institut Ende 2024 in Episode 271 unter dem Titel „Deindustrialisierung nur ein Mythos?“ erklärt hat. Wollmershäusers These – damals mit dem entscheidenden Wörtchen „noch“ versehen – ist heute die Grundlage der Heilmann-Argumentation. Was daran stimmt und was heute anders zu beurteilen ist, klären wir in dieser Folge. Zeit für ein bto REFRESH.Hinweis ABSTURZ – So retten wir Deutschland: das neue Buch von Daniel Stelter. Jetzt überall, wo es Bücher gibt. Auch bestellbar bei Thalia, Amazon, geniallokal.HörerserviceInterview Das ist kein Niedergang, sondern eine Veränderung (19. Juli 2026) mit Prof. Dr. Harro Heilmann bei n-tv: https://tinyurl.com/mrk3fb84 Medienbeitrag Warum Deutschland zurückfällt (28. Juli 2026) von Dr. Alexander Schiersch und Prof. Dr. Alexander S. Kritikos: https://tinyurl.com/4eyb3mhx Analyse Struktureller Wandel im Verarbeitenden Gewerbe: Produktion unterzeichnet Bruttowertschöpfung (Februar 2024) von Dr. Robert Lehmann und Prof. Dr. Timo Wollmershäuser in ifo Schnelldienst: https://tinyurl.com/mtyd9tuz  beyond the obvious – Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.Newsletter – Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.Redaktionskontakt – Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter [email protected] – Das Handelsblatt ordnet ein, was aktuelle Wirtschafts- und Politikthemen konkret bedeuten – klar, relevant und auf den Punkt – und jetzt zum Vorteilspreis: 12 Monate lang mit 50 % Rabatt. Ein Angebot für alle, die hinter die Schlagzeilen blicken wollen. Für kurze Zeit unter: handelsblatt.com/rabatt50.  Werbepartner – Weitere Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
  • Rebellische Maschinen – KI außer Kontrolle 02.08.2026 1ώ 20λ
    Der KI-Sommer 2026 ist noch längst nicht vorbei, hat aber schon ordentlich Schlagzeilen produziert. Claude erpresst einen Vorstand, Gemini schützt seine Autonomie gegen den Willen von Google, ein malaysischer Premier-Chatbot rät zur Nicht-Wahl seines eigenen Chefs, OpenAI-Modelle brechen aus der Sandbox aus und hacken Hugging Face. Was folgt daraus? Der Ruf nach mehr Regulierung, nach dem AI Act, nach Ethikkodizes. Aber ist das die richtige Antwort?Daniel Stelter spricht mit Professor Dr. Christoph Lütge, Ordinarius für Wirtschaftsethik an der Technischen Universität München (TUM) und Direktor des Institute for Ethics in Artificial Intelligence (IEAI) an der TUM. Lütge gilt als einer der profiliertesten Wirtschaftsethiker Deutschlands und steht in der Tradition der Ordnungsethik von Karl Homann. Seine Position: Ethik entsteht durch Regeln, nicht durch Appelle. Warum das gerade für Künstliche Intelligenz gilt, warum der AI Act zu starr ist und warum Deutschland ohne eigene KI und ohne industriellen Strom auch keine relevante KI-Ethik-Debatte führen kann, sind die Inhalte dieses Expertengesprächs.Hinweis ABSTURZ – So retten wir Deutschland: das neue Buch von Daniel Stelter. Jetzt überall, wo es Bücher gibt. Auch bestellbar bei Thalia, Amazon, geniallokal.HörerserviceArbeitspapier Artificial Intelligence and Productivity in Europe (April 2025) des Internationalen Währungsfonds (IWF), Autorengruppe: https://tinyurl.com/9mfszcn4  Blogbeitrag zur KI-Ausrichtungsforschung Agentic Misalignment in Summer 2026 – Case studies of frontier models sabotaging code, assisting fraud, mislabeling, and coaching whistleblowers (Juli 2026), Autorengruppe: https://tinyurl.com/4skxzts9  Beitrag Anthropic Report Reveals Claude Has 96% Probability of Extortion (Juli 2026) auf der chinesischen Technologie- und Nachrichtenplattform WINZHENG: https://tinyurl.com/4cfu3msc Beitrag Anthropic caught Gemini 3.1 Pro quietly sabotaging a training run it disagreed with, 15. Juli 2026 (Zusammenfassung Fallstudie Covert Sabotage aus dem Anthropic-Report) auf Ground Truth: https://tinyurl.com/2z9h9k8m Beitrag PMX.AI-Panne: Malaysias KI-Chatbot rät Bürgern, Premier nicht zu wählen (Juli 2026) auf dem IT-Nachrichtenportal BornCity: https://tinyurl.com/4js8e32a Buch Ethik des Wettbewerbs – Über Konkurrenz und Moral, von Christoph Lütge, Verlag C.H. Beck, München 2014: https://tinyurl.com/4c5uevwu beyond the obvious – Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.Newsletter – Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.Redaktionskontakt – Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter [email protected] – Das Handelsblatt ordnet ein, was aktuelle Wirtschafts- und Politikthemen konkret bedeuten – klar, relevant und auf den Punkt – und jetzt zum Vorteilspreis: 12 Monate lang mit 50 % Rabatt. Ein Angebot für alle, die hinter die Schlagzeilen blicken wollen. Für kurze Zeit unter: handelsblatt.com/rabatt50.  Werbepartner – Weitere Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
  • Was uns ökonomisch glücklich macht 29.07.2026 1ώ 1λ
    Die bisher größte Meta-Analyse von 168 Studien zu wirtschaftlicher Ungleichheit war das Thema der vorangegangenen bto-Episode #409. Daniel Stelter sprach mit dem Sozialpsychologen Nicolas Sommet, dem federführenden Autor der Meta-Studie. Ergebnis: Wirtschaftliche Ungleichheit hat im Durchschnitt der Menschen keinen Effekt auf ihr Wohlbefinden oder ihre psychische Gesundheit. Anders gesagt, Ungleichheit macht im Durchschnitt nicht unglücklich. Die naheliegende Anschlussfrage ist, was macht Menschen denn dann glücklich? Der World Happiness Report 2026 hat im März geantwortet – und Deutschland ist überraschend um fünf Plätze auf Rang 17 nach oben gerückt. Der Ipsos Happiness Index 2026 bestätigt: 72 Prozent der Deutschen bezeichnen sich als glücklich, acht Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. Wichtigster Unglücksfaktor: nicht Ungleichheit, sondern die eigene Finanzsituation.Passend dazu holen wir das Original-Interview mit Prof. Bruno S. Frey aus dem Archiv. Frey, Jahrgang 1941, Permanent Visiting Professor an der Universität Basel und Mitgründer des Center for Research in Economics and Well-Being (CREW), gilt als einer der Pioniere der ökonomischen Glücksforschung. Sein Standardwerk „Happiness and Economics“ von 2002 (mit Alois Stutzer) begründete dieses Feld. Sein Gespräch mit Daniel Stelter zeigt, warum Deutschland heute überhaupt aufsteigen konnte – und was Frey schon 2022 gewusst hat.Hinweis ABSTURZ – So retten wir Deutschland: das neue Buch von Daniel Stelter. Jetzt überall, wo es Bücher gibt. Auch bestellbar bei Thalia, Amazon, geniallokal.HörerserviceBericht World Happiness Report 2026 (März 2026) des Wellbeing Research Centre Oxford, Autorengruppe: https://tinyurl.com/r7p5kmnrBuch Happiness and Economics – How the Economy and Institutions Affect Human Well-Being von Bruno S. Frey und Alois Stutzer, Princeton University Press 2002: https://tinyurl.com/4we6u25h Buch Happiness – A Revolution in Economics von Bruno S. Frey, MIT Press 2008: https://tinyurl.com/574w3m2v Buch Demokratische Wirtschaftspolitik – Theorie und Anwendung von Bruno S. Frey, Lars P. Feld, Melanie Häner, Christoph A. Schaltegger und Gebhard Kirchgässner, Verlag Franz Vahlen 2024: https://tinyurl.com/mupy84re  Buch Automated Democracy – Die Neuverteilung von Macht und Einfluss im digitalen Staat von Bruno S. Frey und Christian R. Ulbrich, bpb – Bundeszentrale für Politische Bildung 2025: https://tinyurl.com/jf27cdjn  beyond the obvious – Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.Newsletter – Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.Redaktionskontakt – Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter [email protected] – Das Handelsblatt ordnet ein, was aktuelle Wirtschafts- und Politikthemen konkret bedeuten – klar, relevant und auf den Punkt – und jetzt zum Vorteilspreis: 12 Monate lang mit 50 % Rabatt. Ein Angebot für alle, die hinter die Schlagzeilen blicken wollen. Für kurze Zeit unter: handelsblatt.com/rabatt50.  Werbepartner – Weitere Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

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