Der Tag
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Der Tag ist ein tägliches Podcast-Format von Montag bis Donnerstag, das sich jeweils einem aktuellen Thema widmet, das Fragen aufwirft. Die Sendung beleuchtet Hintergründe, ordnet Ereignisse ein und sucht Antworten. Dazu kommen Menschen zu Wort, die etwas zum Thema zu sagen haben. So entsteht ein vielschichtiges Bild aus unterschiedlichen Perspektiven.
Επεισόδια
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Singen, klingen, sprechen: Die Kraft der Stimme 17.09.2026Wenn wir singen, dann wird unsere Stimme zum Instrument und wir können hören, wie viel Schönheit in ihr steckt. Wir können schmeicheln, verführen, aber wir können mit unserer Stimme auch einschüchtern, befehlen und angreifen. Unsere Stimme sagt viel über uns aus und sie wirkt auf andere. Darüber spricht Ulrich Sonnenschein mit der Kommunikationswissenschaftlerin Anabell Hacker. Der Arzt und Opernsänger Bernhard Richter erzählt, wie wir die Schönheit unserer Stimme entdecken und entwickeln können. Ahmad-Reza Sadeghi von der Technischen Universität Darmstadt nimmt uns mit in die Welt der künstlichen Stimmen, er arbeitet an einem System, das echte von KI-Stimmen unterscheiden kann. Wir Menschen haben aber nicht das Monopol auf Klang und Stimme. Wissenschaftsredakteur Stephan Hübner weiß mehr übers Piepen, Bellen und Röhren und wie Tiere ihre Stimme einsetzen. Podcast-Tipp: hr INFO Kultur Die Stimme und die Zeit: Wie Alter den Gesang verändert Was passiert mit einer Singstimme, wenn Jahrzehnte vergehen? Warum werden manche Töne schwieriger, andere vielleicht erst möglich - und wie viel lässt sich durch Training, Technik oder Erfahrung beeinflussen. Die Stimmen-Medizinerin Veronika Segler und der Musikwissenschaftler Martin Pfleiderer erklären, warum Popstimmen altern - und warum genau diese Veränderungen künstlerisch interessant sein können. https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:4dffb1f03a5a0490/ -
Mehr als Bier und Kafka – unser Nachbar Tschechien 16.09.2026Tschechien ist Ehrengast der Frankfurter Buchmesse Anfang Oktober und wird ein „Meer der literarischen und kulturellen Vielfalt“ präsentieren. So kündigt es die Messe an und wir ahnen: Da ist mehr als nur Bier und Kafka. Höchste Zeit also, mal über die Grenze zu schauen und mehr zu erfahren von unserem Nachbarn. Welche literarischen Traditionen gibt es und was treibt die jungen Autoren um? Aber auch: Wie geht es den Tschechen wirtschaftlich und schauen sie zufrieden auf gut zwei Jahrzehnte Mitgliedschaft in der EU? Und dann ist da noch die Sache mit dem Kulturerbe der Braukunst - und damit wir sind doch wieder beim Bier. Darüber spricht Ulrich Sonnenschein mit Winfried Dimmel, der ein Buch über den Mythos des tschechischen Bieres geschrieben hat. Mehr über die aktuelle Literatur erfahren wir vom Autoren Jaroslav Rudiš, der in Berlin lebt und in der Kafka Band singt. Unsere Korrespondentin in Prag, Marianne Allweiss, teilt ihre aktuellen Beobachtungen mit uns, und der Journalist Christoph Scheffer erzählt, was Land und Leute aus seiner Sicht so liebenswert macht. Podcasttipp: Deutschlandfunk Hintergrund Tschechiens Wirtschaft - Emanzipation von Deutschland Lange Zeit galt Tschechien als die Werkbank Deutschlands, vor allem als Zulieferer für die Autoindustrie. Das hat sich gewandelt. Tschechische Firmen haben innovative Ideen und expandieren auch dorthin, wo man es früher nicht vermutet hätte https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:22f9fd2238b74367/ -
Mein Nachbar, das Rechenzentrum 15.09.2026Überall schießen sie aus dem Boden. Der Ausbau von Rechenzentren ist keine rein technische Entscheidung mehr, sondern eine politische und gesellschaftliche Frage. Denn es geht weniger darum ob, sondern eher wie wir den digitalen Fortschritt mit lokaler Netzkapazität, den Klimazielen und echter Nachhaltigkeit in Einklang bringen. Ohne leistungsstarke Rechenzentren sind moderne Technologien wie Künstliche Intelligenz, Cloud-Computing, Streaming und autonomes Fahren nicht realisierbar. Sie sind ein Wirtschaftsfaktor und wichtig für die digitale Infrastruktur. Aber bedeuten viele neue Rechenzentren auch mehr digitale Souveränität? Sicher ist: Sie sind energieintensiv. Ihr Wachstum gefährdet die Klimaziele, zudem benötigt die Kühlung viel Wasser und kann eine enorme Lärmbelästigung für die Nachbarschaft verursachen. Es ist also nicht einfach, richtige Entscheidungen zu fällen. Darüber spricht Moderator Ulrich Sonnenschein mit dem Politologen Karsten McGovern, Geschäftsführer der LandesEnergieAgentur Hessen (LEA), mit Ralph Hintemann, Gesellschafter der gemeinnützigen Forschungseinrichtung Borderstep Institut, dem Bürgermeister von Groß-Gerau, Jörg Rüddenklau (SPD), und der hr-Reporterin Pia Stenner. Podcasttipp: 11KM - der tagesschau-Podcast KI-Rechenzentren: Verspielt Deutschland die Zukunft? Rechenzentren sind die Basis für moderne KI-Anwendungen - und werden zur strategischen Zukunftsinfrastruktur. Doch beim nötigen Ausbau hakt es in Deutschland. In dieser 11KM-Folge erzählt uns Gregor Schmalzried vom KI-Podcast des BR, wie weit Deutschland und Europa in Sachen KI-Infrastruktur zurückliegen, welche Rolle digitale Souveränität dabei spielt und warum Länder wie die USA ihr Netz rasant ausbauen. Hier geht’s zum KI-Podcast von Gregor Schmalzried und seinen Kolleg:innen: https://www.ardsounds.de/sendung/der-ki-podcast/urn:ard:show:65505255c703e51e/ -
Emotionen statt Fakten? Welchen Journalismus wir brauchen 14.09.2026Nicht zuletzt die Wahl in Sachsen-Anhalt hat gezeigt: Fakten spielen nicht immer die entscheidende Rolle bei der Wahlentscheidung. Viele Menschen beziehen ihre Informationen aus Social Media, ohne zu wissen, ob sie geprüft und verlässlich sind. Algorithmen entscheiden, welche Informationen die Nutzer zu sehen bekommen und KI produziert täuschend echte Bilder von Ereignissen, die sich gar nicht zugetragen haben. Mehr denn je ist eine informierte Öffentlichkeit wichtig, um die Entwicklungen in unserer Gesellschaft und in der Welt verstehen und einordnen zu können. Und damit auch entscheidend für das Funktionieren der Demokratie. Was bedeutet das für Medien? Wie und über was sollten sie berichten? Welche Bedürfnisse haben die Nutzer und wie kann man angesichts der technischen Entwicklungen überhaupt noch zwischen wahr und fake unterscheiden? Zum ersten Mal tun sich ARD, ZDF und viele Zeitungen zusammen, um eine Diskussion über die Bedeutung von unabhängigem Journalismus, demokratischer Öffentlichkeit und Medienkompetenz anzustoßen - unter dem Motto „Demokratie braucht viele Stimmen“. Auch unsere Sendung ist ein Teil davon. Riccardo Mastrocola spricht darüber mit Julia Krittian, Programmdirektorin des Hessischen Rundfunks, mit Henning Eichler, Journalistik-Professor für medienadäquate Inhalteaufbereitung an der HTWK Leipzig, Marc Rath, Chefredakteur der Mitteldeutschen Zeitung und Nikolaus Jackob, Co-Autor einer Langzeitstudie zum Medienvertrauen an der Uni Mainz. Hier geht’s zur Aktion „Demokratie braucht viele Stimmen“ https://demokratiebrauchtvielestimmen.de/ Podcast-Tipp: BR24 Medien https://www.ardsounds.de/sendung/br24-medien/urn:ard:show:450dd33b072d68ec/ -
9/11 – ein Tag, der die Welt veränderte 10.09.2026Es ist ein Vierteljahrhundert her, und doch sehen viele von uns die Bilder noch vor sich. Am 11. September 2001 erschütterte der schwerste Terroranschlag der Geschichte die Vereinigten Staaten und leitete eine neue geopolitische Ära ein. Fast 3.000 Menschen verloren an diesem Tag im World Trade Center, im Pentagon und beim Absturz von Flug 93 in Pennsylvania ihr Leben. Der Einsturz der Zwillingstürme in Manhattan markierte nicht nur eine menschliche Tragödie unvorstellbaren Ausmaßes, sondern auch eine fundamentale Zäsur für die globale Gemeinschaft. Die Folgen von „9/11“ prägen unseren Alltag bis heute - von drastisch verschärften Sicherheitsvorkehrungen an internationalen Flughäfen über die Neuausrichtung der globalen Außen- und Sicherheitspolitik bis hin zu langjährigen militärischen Konflikten im Nahen Osten und einem Generalverdacht, den sich muslimische Menschen zunehmend ausgesetzt sehen. Dazu spricht Moderator Ulrich Sonnenschein mit Markus Albrecht, Ersthelfer am Ground Zero, dem ehemaligen ARD-Korrespondenten in New York, Thomas Nehls, dem ARD-Terrorismusexperten Michael Götschenberg und mit Bernhard Docke, dem Anwalt von Murat Kurnaz, der unschuldig in Guantanamo inhaftiert wurde. Podcast-Tipp: Dark Matters In der Sonderstaffel „Staatsgeheimnis 9/11“ folgt WDR-Journalist Nikolaus Steiner der Spur eines Mannes, der nach den Anschlägen im Zentrum internationaler Ermittlungen steht: der saudische Staatsbürger Omar Al-Bayoumi. Mit exklusiven Dokumenten, bislang unveröffentlichten Tonaufnahmen und Gesprächen mit ehemaligen FBI-Ermittlern geht die Serie der Frage nach, welche Rolle Saudi-Arabien möglicherweise gespielt haben könnte. https://www.ardsounds.de/sendung/dark-matters-geheimnisse-der-geheimdienste/urn:ard:show:870aeeecdf31b1b9/ Doku-Tipp: September https://1.ard.de/september?derTag Der 11. September 2001 veränderte die Welt. Doch wie wurden aus einem einzigen Tag die Erschütterungen, die bis heute nachwirken? "SEPTEMBER" erzählt die Geschichte der Terroranschläge neu - verdichtet auf die 30 Tage eines Monats, der das 21. Jahrhundert prägte. -
Forever young! Können wir das Altern ausbremsen? 09.09.2026Jeder will alt werden, niemand will alt sein! Aus diesem vermeintlichen Widerspruch ist ein neuer Trend entstanden. Longevity nennt sich die Philosophie der Langlebigkeit und revolutioniert die Art und Weise, wie wir über das Altern nachdenken. Es geht heute nicht mehr nur darum, möglichst viele Lebensjahre zu erreichen, sondern diese Jahre gesund und bei geistiger Klarheit zu verbringen. Zwischen Ernährung, Bewegung und medizinischer Innovation ist Longevity kein unerreichbarer Jungbrunnen. Es ist die bewusste Entscheidung, durch tägliche Routinen die eigene Zukunft zu gestalten, mit dem Ziel, biologisch jünger zu bleiben, als es die Geburtsurkunde vermuten lässt. Aber wie lang lässt sich der Tod herauszögern? Sind wir dem Wunsch vom ewigen Leben nun einen Schritt nähergekommen? Darüber spricht Moderator Ulrich Sonnenschein mit Prof. Dr. Björn Schumacher, Altersforscher an der Uni Köln, mit Christina Busse, Pilates-Trainerin aus Hamburg, Dr. Katharina Gangl, Direktorin des Instituts für Marktentscheidungen in Nürnberg, mit Klaus Hofmeister von der hr-Kirchenredaktion und mit Stefan Bales, der seit Jahren einen Longevity-Lifestyle pflegt. Podcast-Tipp: Bayern 2 Gesundheitsgespräch Schlaf - getrackt. Essen - fotografiert und hochgeladen. Herzfrequenz - im Blick. Fortschritte beim Fitness - in der App dokumentiert. Selbstoptimierung des Körpers ist ein Trend. Doch: Wozu? Um diese Frage geht es in diesem Podcast in einem Gespräch mit Hausarzt Prof. Jörg Schelling. https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:section:24450ac5b11e8fd3/ -
Reich, mächtig, gebildet – wer ist die Elite? 08.09.2026In Sachsen-Anhalt wählten fast die Hälfte der Wahlbeteiligten die AfD. Die Gründe dafür sind vielfältig, darunter auch einer, der die Ausrichtung unserer Gesellschaft betrifft. Man misstraut den Eliten, wendet sich gegen „die da oben“ und sucht nach einfachen Lösungen. Mit den Eliten wird pauschal abgelehnt, wen man in den politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Führungsebenen wähnt. Dort wird über Gesetze entschieden, werden Milliarden verwaltet und wird letztlich die Zukunft unseres Landes geprägt. Doch wer sind diese Eliten überhaupt? Entscheidet Leistung oder Herkunft, wer dazu zählt? Und wie viel Substanz steckt hinter dem Vorwurf, sie hätten den Bezug zur Realität der Bürger verloren? Darüber spricht Moderator Ulrich Sonnenschein mit Prof. em. Michael Hartman, Soziologe und Elitenforscher an der TU Darmstadt, dem Schauspieler und Salem-Schüler Oliver Mommsen, dem Politikwissenschaftler Dr. Lars Vogel von der Uni Leipzig und mit Sabine Helling -Moegen, Geschäftsführerin der Helmholtz-Gemeinschaft in Berlin. Podcast-Tipp: Eliten in der DDR Auch die DDR wurde von Eliten getragen, die nicht in vorderster Parteifront standen, aber den Staat trotzdem am Laufen hielten und dafür auch mit Privilegien belohnt wurden. Als Betriebsdirektor, Schulleiter, Parteisekretär oder Richter gehörten sie zu den „oberen Zehntausend“, zur Elite des Landes. Über diese Menschen ist bisher wenig bekannt. Dieser Podcast stellt einige von ihnen vor. https://www.ardsounds.de/sendung/eliten-in-der-ddr-von-mdr-aktuell/urn:ard:show:dd806317111191c0/ -
Ausgezählt – wie weiter in Sachsen-Anhalt? 07.09.2026Die Wahl in Sachsen-Anhalt ist gelaufen und das Ergebnis nicht überraschend: Die AfD hat mit 43,8 % mit Abstand die meisten Stimmen in Sachsen-Anhalt bekommen. Für die absolute Mehrheit der Sitze im Landtag reicht es allerdings nicht. Es zeichnet sich jetzt schon ab, dass die Regierungsbildung kompliziert werden wird. Wenn alle Stimmen ausgezählt sind, stellen sich viele weitere Fragen nach den Konsequenzen aus der Wahl. Welche Perspektive sehen junge Menschen in einem Bundesland, das immer mehr Einwohner verliert? Vor allem junge, gut ausgebildete Frauen ziehen weg. Wirtschaftsunternehmen wie auch soziale Einrichtungen sorgen sich um Fachkräfte, für die es Zuwanderung bräuchte. Wie gehen Kultureinrichtungen mit der Situation nach der Wahl um? Und wie kommt man wieder miteinander ins Gespräch, in einem Bundesland in dem es zwei Seiten zu geben scheint: Für oder Gegen die AfD. Darüber sprechen wir mit MDR-Landeskorrespondentin Doreen Jonas, mit Annegret Laabs, Sprecherin der Initiative „Kultur ist Vielfalt und Heimat“, mit Frank Richter, ehemaliger Direktor der Landeszentrale für politische Bildung in Sachsen und mit dem Historiker Ilko-Sascha Kowalczuk. Podcast-Tipp: Berlin Code "Berlin Code" ist der Politik-Podcast aus dem ARD-Hauptstadtstudio. Linda Zervakis schaut mit den ARD-Korrespondentinnen und -korrespondenten jede Woche hinter die Kulissen der Bundespolitik. https://www.ardsounds.de/sendung/berlin-code-mit-linda-zervakis/urn:ard:show:7d6b2a6353d8a1a6/ -
In der Zwischenzeit – warten und warten lassen 03.09.2026Warten aufs Christkind. Warten auf den Bus. Warten auf Godot. Und: Warten auf Gewissheit, sei sie erlösend oder niederschmetternd. Wenn wir warten, sind wir mit unseren Gedanken und Sinnen bei einem Ereignis, das noch nicht eingetreten ist. Einem Ereignis, das zwangsläufig, möglicherweise oder auch gar nicht eintreten wird. Warten ist ein Zustand, der vorübergeht - manchmal (unerwartet!) schnell, aber nach unserem Gefühl meist viel zu langsam. Die Zeit des Wartens kann uns dann vorkommen wie eine Ewigkeit. Und im äußersten Fall kann auch eine tatsächliche Ewigkeit daraus werden. Es sei denn, Godot kommt doch noch irgendwann. Unsere Gedanken und Sinne beschäftigen sich beim Warten aber nicht nur mit dem, worauf wir warten. Sondern unterbewusst auch mit dem Warten selbst. Wie erleben wir die Zeit des Wartens? Wie versuchen wir, sie zu gestalten oder zu vertreiben? Ist warten nur Not oder auch Tugend? Der Schlüssel zum Erfolg? Oder eine Form des Ausgeliefertseins? Warten lassen ist Macht - und warten können vielleicht auch. Aber warum ist warten oft so anstrengend? Und: Wann kann warten glücklich machen? Moderator Oliver Glaap spricht darüber mit der Psychologin Isabell Winkler, dem Philosophen Timo Reuter, dem Verhaltensökonomen Matthias Sutter und dem Soziologen Rainer Paris. Podcast-Tipp: Achtsamkeit von Deutschlandfunk Nova Viele haben das Warten verlernt. Schnell und einfach direkt auf alles Mögliche zugreifen zu können, hat dazu geführt, dass wir für vieles keine Geduld mehr haben. Dagegen ist Geduld Achtsamkeit. Wie wir Geduld lernen und achtsam Ungeduld in den Griff bekommen können, darum geht es in diesem Podcast. https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:5b5c033682068867/ -
Ja, wo fahren sie denn? Verkehrswende im Stau 02.09.2026Es gibt immer mehr Elektroautos auf unseren Straßen: Bei den Neuanmeldungen im Juli 2026 stiegen die Zahlen um 60% im Vergleich zum Vorjahr. Aber ist das schon die Verkehrswende? Reicht es, sich auf batterie-betriebene Fahrzeuge zu verlassen? Laut einer neuen Studie reduzieren sie die CO₂-Emissionen gemessen am kompletten Lebenszyklus nur um 41 Prozent - und sind also nicht klimaneutral, wie die EU-Kommission annimmt. Wie sieht es mit Alternativen zum Auto aus, wie ÖPNV und andere Verkehrsmittel wie Fahrräder und Tretroller? Und wie hat das weiterhin hohe Verkehrsaufkommen das Verhalten im Straßenverkehr verändert? Darüber spricht Moderator Ulrich Sonnenschein mit dem Soziologen und Mobilitätsforscher Andreas Knie, mit Kirstin Zeidler vom Gesamtverband der Versicherer, mit Philipp Kosok, vom Thinktank Agora-Verkehrswende und mit Jutta Deffner vom Institut für sozial-ökologische Forschung in Frankfurt. Podcast-Tipp: Die Reportage - Geschichten hinter den Nachrichten Verkehrswende auf dem Land: Ein Jahr ohne Auto Während in Großstädten das ÖPNV-Angebot gut ausgebaut ist und Bikesharing boomt, scheint das Auto auf dem Land unersetzlich. Ein Projekt in Sachsen will zeigen, dass es auch anders geht. Eine Reportage von Max Fallert. https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:f0b79d6cfcfae49c/ -
Die Arbeitskraft von morgen: Woher kommt sie, wohin geht sie? 01.09.2026Wie viel können und wollen, dürfen und müssen wir in Zukunft noch arbeiten? Unsere Arbeitswelt verändert sich gerade an vielen Stellen, auf vielfältige und oft auch widersprüchliche Weise: Künstliche Intelligenz nimmt uns viel Arbeit ab - und weg. Sie bedarf aber zugleich der menschlichen Kontrolle. Auf der einen Seite werden reihenweise Stellen gestrichen, aber auf der anderen Seite fehlt es an Fachkräften. Aus der Politik kommt die Botschaft, dass wir alle länger arbeiten sollen. Aber viele von uns sind schon jetzt überlastet. Arbeiten wir also zu viel, zu wenig oder einfach nur falsch? Arbeit gibt es genug. Aber sie wird oft nicht gerecht verteilt, nicht angemessen bezahlt und nicht ihrem Wert entsprechend anerkannt. Wo ist unsere menschliche Arbeitskraft weiterhin gefordert? Woher holen wir die Arbeitskräfte, die uns fehlen? Reichen unsere Kräfte, um länger als bisher zu arbeiten? Und woher nehmen wir die Kraft, um neben unserer bezahlten Arbeit auch noch Kindern und pflegebedürftigen Angehörigen gerecht zu werden? Es gibt viel zu tun. Aber wie packen wir es an? Moderator Oliver Glaap spricht darüber mit Gästen, die an all diesen Fragen arbeiten: Mit Enzo Weber, Leiter des Forschungsbereichs „Prognosen und gesamtwirtschaftliche Analysen“ am Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, mit Nicole Beste-Fopma, Journalistin und Vorsitzende des Bundesverbands Vereinbarkeit, mit Andreas Werner, Projektleiter im Bereich Digitalisierung am Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation und mit Nils Backhaus von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin. Podcast-Tipp: WDR5 Neugier genügt Wie Arbeit glücklich macht Im Büro, auf dem Bau oder in der Bäckerei: Die meisten Menschen wünschen sich eine Arbeit, die glücklich macht. Wie kann das gelingen und was, wenn das Gegenteil der Fall ist? Der Arzt Claas Lahmann gibt Tipps https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:section:55286329e89a0581/ -
Wetter, Klima, Wandel – Der Hitzesommer 2026 31.08.2026Es war ein Sommer der Extreme, wie wir ihn seit dem bisherigen Meilenstein aus dem Jahr 2003 nicht mehr hatten. Heiße Tage bis in Rekordwerte von 42 °C hinein, mehr Hitzetage als in den Jahren zuvor und vor allem zahlreiche Tropennächte, in denen es nachts oft nicht mehr unter 20 °C abkühlte. Dazu kam eine beispiellose Trockenheit, der Wasserstand sank unter ein nie zuvor gemessenes Tief und Regen fiel nur punktuell und dann in Form von heftigen lokalen Gewittern. Starke körperliche Belastungen mit rund 14.000 hitzebedingten Todesfällen, Milliardenschäden für Forst und Landwirtschaft und so nie dagewesene Waldbrände waren die Folge. Dabei stellt sich die Frage, ob dies nur Wetter war oder Ergebnis des menschengemachten Klimawandels. Bleibt so ein Sommer die Ausnahme oder ist das das neue Normal? Darüber spricht Moderator Ulrich Sonnenschein mit Hanns-Christian Gunga von der Berliner Charité, dem Meteorologen Dominik Jung, mit Peter Hoffmann vom Potsdam Institut für Klimafolgenforschung und Katharina Wilhelm vom ARD- Kompetenzcenter Klima. Podcast-Tipp: IQ - Wissenschaft und Forschung Hitzewellen, Temperaturrekorde, trockene Flüsse: Die Realität des Klimawandels holt alte Prognosen ein. Haben Forschende die Erderwärmung unterschätzt - oder nicht drastisch genug gewarnt? Ein Podcast mit Renate Ell. https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:d1ffeb8f14d4d8c1/ -
Und die anderen? Zivilgesellschaft in Sachsen-Anhalt 27.08.2026Die Wahl in Sachsen-Anhalt steht bevor und alle Umfragen deuten auf ein starkes Ergebnis der AfD hin. Bei einer absoluten Mehrheit könnte die vom Landesverfassungsschutz als gesichert rechtsextrem eingestufte Partei die Regierung übernehmen. Was würde das bedeuten für Sachsen-Anhalt, aber auch für ganz Deutschland? Diese Frage wird heiß diskutiert und die Sorge ist groß, dass die AfD auch bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern ein starkes Ergebnis einfahren könnte. Es werden Erklärungen gesucht, die mit unserem Verständnis von Ost- und Westdeutschland zu tun haben. Aber müssen wir immer noch von einer Spaltung des Landes in Ost- und West sprechen? Und wenn ja, wie können wir sie überwinden? Neben der Sorge steht die Hoffnung. Auch in ostdeutschen Ländern gibt es starke Bewegungen gegen die rechtsextreme Partei: Vereine, Gemeinden, Unternehmen, Menschen, die sich politisch engagieren, Kampagnen starten. Wie stark ist die Zivilgesellschaft in Sachsen-Anhalt und wie kann sie noch gestärkt werden? Darüber spricht Moderatorin Karen Fuhrmann mit Annemarie Rosenstock von „Mehr als uns trennt e.V.“, dem Landesjugendpfarrer Peter Herrfurth, der Journalistin und Buchautorin Marieke Reimann („Zweite Wende“) und Albrecht von Lucke, Blätter für deutsche und internationale Politik. Podcast-Tipp: Wahlkreis Ost - der Politik-Podcast aus Leipzig Was bewegt den Osten und was sagt das über Deutschland aus? Warum tickt er anders, warum wählt er anders? Was bedeutet es wiederum für die Menschen zwischen Rügen und Erzgebirge, was in der Hauptstadt ausgehandelt und beschlossen wird. Dieser Podcast erklärt politische und gesellschaftliche Ereignisse, ordnet Debatten ein und sucht nach den Geschichten hinter den Schlagzeilen. https://www.ardsounds.de/sendung/wahlkreis-ost-der-politik-podcast-aus-leipzig/urn:ard:show:f7b12b052fc9a039/ -
Demokratie im Spiel – Vom Zocken zum Zusammenleben 26.08.2026Konsole an, Spiel rein, abtauchen - so sah Gaming lange aus. Heute stecken die Spiele in fast jeder Hosentasche auf dem Smartphone. Games wie Fortnite oder Roblox sind mehr als ein Zeitvertreib: Sie gelten als soziale Räume, in denen Menschen Freundschaften pflegen, miteinander konkurrieren, Geld ausgeben. Auf Plattformen wie Discord werden auch gesellschaftliche Konflikte ausgetragen. Gaming ist Alltag. Wie wichtig diese Welt auch für die Politik geworden ist, zeigt die diesjährige Gamescom. Zum ersten Mal besucht mit Frank-Walter Steinmeier ein Bundespräsident die Spielemesse; Demokratie ist ein Schwerpunkt in diesem Jahr. Denn wo Millionen Menschen zusammenkommen, stellt sich auch die Frage nach den Regeln des Zusammenseins: Wer bestimmt sie in digitalen Spielwelten? Wer verdient an unserer Aufmerksamkeit? Warum interessieren sich rechtsextreme Kräfte für Gaming-Communitys? Und kann man durch Computerspiele lernen, wie Demokratie funktioniert? Darüber spricht Tag-Moderatorin Hadija Haruna-Oelker mit hr-Reporter Stefan Kiske live von der Gamescom, dem Medienwissenschaftler und Games-Forscher Hanns Christian Schmidt, Maik Fielitz vom Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft in Jena und Felix Zimmermann von der Bundeszentrale für politische Bildung. Podcast-Tipp: Quarks Daily GAMING - Was macht es mit Körper, Psyche und Beziehungen? Rund 34 Millionen Menschen in Deutschland spielen regelmäßig auf Konsolen, dem PC oder auf dem Smartphone. Gaming gehört zu uns. Trotzdem halten sich viele Klischees hartnäckig: Gamer seien übergewichtig, sozial isoliert oder gar süchtig. Aber was ist wirklich dran? Und was wissen wir aus der Wissenschaft über die Auswirkungen des Spielens auf Körper, Psyche und Beziehungen? https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:9168f9a173bac893/ -
Schönheit für alle? Wie gutes Bauen bezahlbar wird 25.08.2026Wer heute in einer schönen bezahlbaren Wohnung lebt, sollte besser nie mehr umziehen. Der Wohnungsmangel ist dramatisch, die Mieten steigen unaufhörlich. Aber das soll sich ändern. Das Bauen soll schneller, einfacher und günstiger werden nach dem Willen der Bundesregierung. Das würde auch die Mieten wieder bezahlbar machen. Das klingt nach einem guten Plan. Die Konzepte liegen vor, die ersten Bauten entstehen. Geht schneller, einfacher, günstiger bauen und dann auch noch nachhaltig, lebenswert und vielleicht sogar schön? Müssen es immer Neubauten sein? Wie werden sich die Architektur und unsere Städte verändern? Darüber spricht Moderatorin Karen Fuhrmann mit dem Architekten Werner Sobek, Gründungsmitglied der Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen, dem Architekturpsychologen Kai Schuster, dem Kulturwissenschaftler Alexander Gutzmer und der Architektin Andrea Bitter von Architects for Future. Podcast-Tipp: Punkt EU - der Europa-Podcast von WDR 5 Hohe Preise, wenig Auswahl: wie die EU gegen Wohnungsnot vorgeht Barcelona, Wien, Paris: Bezahlbarer Wohnraum wird in Europa knapper. Ein Problem sind Kurzzeitvermietungen. Das EU-Parlament fordert strengere Regeln für Airbnb & Co. Was bringt's? Mit Kathrin Schmid, Sebastian Kisters und Sabrina Fritz. https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:a3a57c52c6c2a92b/ -
Weiß sein - wie politisch ist Hautfarbe? 24.08.2026Wir reden von People of Colour. Wir reden von Schwarzen. Aber warum reden wir so selten über Weiße? Weißsein gilt als die vorherrschende Norm hier. Das Weißsein wird fast nie thematisiert. Dabei befinden wir uns mitten im Kulturkampf und da geht es auch ums Weißsein. Die Debatte um das Volksbad in Berlin hat das gezeigt. Schnell war die Rede von „Apartheid“ und „Rassismus“ - dabei ging es um sechs Stunden Schwimmen für benachteiligte, schwarze Kinder. Auch im hessischen Biedenkopf wurde gestritten um die kolonial geprägte Tradition des Grenzgangs, bei der alle sieben Jahre ein weißer Mann, schwarz geschminkt mit einem Säbel durch die Stadt läuft. Weiße Tradition oder verletzendes Blackfacing? Wir wollen darüber sprechen, ob es um Melanin oder gesellschaftlichen Status geht - mit Eske Wollrad, die zum Weißsein und Postkolonialismus geforscht hat. Moderatorin Isabel Reifenrath spricht außerdem mit dem Konfliktforscher Andreas Zick, der Afrikanistin Marianne Bechhaus-Gerst und der Soziologin Seyran Bostanci. Podcast-Tipp: SWR Kultur Forum Rassismus in Deutschland - Wachsende Gefahr oder alter Zopf? Rassismus ist in Deutschland weit verbreitet und ein allgegenwärtiges Problem, sagt das Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM). Nimmt Rassismus zu? Was heißt das für den Alltag von Menschen anderer Herkunft, Hautfarbe oder Religion? Und was kann dagegen getan werden? Susanne Babila diskutiert mit Florence Brokowski-Shekete - Schulamtsdirektorin, Autorin und Podcasterin; Dr. Cihan Sinanoğlu - Leiter der Geschäftsstelle des Nationalen Diskriminierungs- und Rassismusmonitoring am DeZIM; Prof. Dr. Detlef Pollack - Kultur- und Religionssoziologe https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:94d2c5b80c5d3f93/ -
Trockene Aussichten: Winzer in der Krise 20.08.2026In Deutschland wird immer weniger Wein getrunken. Der Konsum sank im letzten Jahr statistisch gesehen um 1 Flasche pro Kopf. Auf diese sinkende Nachfrage müssen sich die Winzer einstellen. Dazu kommt die Konkurrenz mit den Discountern, die massenhaft billigen Wein aus ganz Europa anbieten. Viele Winzer können da nicht mehr mithalten und geben auf. Unter diesen Vorzeichen beginnt die Weinlese 2026 und sie beginnt außergewöhnlich früh. Da zeigt sich ein weiteres Problem für die Produzenten: die Folgen des Klimawandels, extreme Hitze, extreme Trockenheit. Wird es in Zukunft noch Riesling geben bei uns? Die Rebsorte liebt kühlere Temperaturen… Klar ist, die Deutschen trinken nicht nur Wasser. Was die Menschen zurzeit gerne im Glas haben, und wie die Winzer mit den Herausforderungen umgehen können, darüber spricht Moderatorin Doris Renck mit Christine Müller von den Hessischen Staatsweingütern Kloster Eberbach, mit Frank Schulz vom Deutschen Weininstitut, mit der Sommeliere Natalie Lumpp und mit Manuela Rimbach-Sator von der Winzerseelsorge Rheinhessen. Podcast-Tipp: ARD Klima Update E-Auto, Wärmepumpe, Hitzeanpassung - Klimaschutz erhitzt die Gemüter. Im ARD Klima Update erfahrt ihr, was sich hinter den aktuellen Debatten verbirgt. Bei uns bekommt ihr Recherchen zum Klimawandel aus Deutschland und der Welt, neue Einblicke und innovative Lösungen, mit fundierten wissenschaftlichen Analysen. Immer mit dem Blick nach vorn: vom Problem zur Perspektive! https://www.ardsounds.de/sendung/ard-klima-update/urn:ard:show:71acd059ed116dc2/ -
Mehr Krisen, mehr Gefahr - Humanitäre Helfer am Limit 19.08.2026Hilfslieferungen - im Sudan und in Gaza wird die Lage der Menschen immer schlimmer. Hilfsorganisationen versuchen zu helfen, werden dabei aber auch immer häufiger selbst angegriffen oder erreichen Kranke und Hungernde nicht mehr. Gleichzeitig streichen immer mehr Staaten ihre Hilfen. Auch die Bundesregierung hat sie im Zuge von Haushaltseinsparungen drastisch gekürzt. Gespendet wird auch immer weniger. Heute ist der Welttag der Humanitären Hilfe. Wir sprechen mit Helfern, Organisationen und Kritikern, wie es um die Humanitäre Hilfe steht und welche Folgen die Einsparungen auf die globale Gesundheit, Hunger und Fluchtursachen haben. Katrin Jullien ist für die Diakonie in Nairobi und spricht von dort aus mit uns. Martin Keßler ist Direktor der Diakonie Katastrophenhilfe. Außerdem spricht Moderatorin Isabel Reifenrath mit dem Entwicklungsökonom Axel Dreher und Lukas Driedger von der Hilfsorganisation ADRA. Podcast-Tipp: Deutschlandfunk Kultur - Im Gespräch Till Wahnbaeck - Wagniskapital bringt Afrikas Start-ups voran Er war Manager bei einem Konsumgüter-Weltkonzern und Chef der Welthungerhilfe. Mit der Idee, Spenden zu Investitionen zu machen, schafft Till Wahnbaeck eine neue Form von Entwicklungshilfe: Die Begegnung auf Augenhöhe - und Gewinne, die zurückfließen. https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:07a0ee1033398aec/ -
Sackgasse Ceuta – Marokkos verzweifelte Jugend 18.08.2026Ein paar Quadratkilometer Spanien auf afrikanischem Boden: Die EU-Enklave Ceuta hat eine Festlandgrenze mit einem afrikanischen Staat - nämlich Marokko - gesichert durch meterhohe Zäune und modernste Überwachungstechnik. Ein kleines Stück Land, das für viele Marokkaner zu einem Hoffnungsschimmer geworden ist. Hoffnung auf ein besseres Leben in Europa. Vielen hat diese Hoffnung in den letzten Wochen den Tod gebracht, weil sie Ceuta schwimmend erreichen wollten. Die meisten wurden schnell wieder zurückgebracht nach Marokko, einige sind jetzt in Ceuta gestrandet. In der EU hat der Ansturm von mehreren Tausend Marokkanern an einem einzigen Wochenende leichte Panik verursacht. Was läuft schief in Marokko, warum wollen so viele junge Menschen dort weg, wie kann Ceuta mit seiner Lage umgehen und welche Konsequenzen kann die EU ziehen? Darüber spricht Moderatorin Doris Renck mit der Journalistin Kristina Böker aus dem ARD-Studio Madrid, die gerade in Ceuta war, mit unserem Korrespondenten für Marokko, Stefan Ehlert, mit dem Migrationsforscher Franck Düvell und der Integrationsforscherin Naika Foroutan. Podcast-Tipp: Flugmodus - Der ZAPP-Medienpodcast Ceuta-Ansturm: Wie virale Videos Menschen in die Irre führen Zehntausende Migranten kamen Anfang August in die spanische Exklave Ceuta - viele schwimmend. Marokko gibt unter anderem Falschinformationen auf Social Media die Schuld. Aber stimmt das? Julia von Buddenbrock spricht mit NDR Verifikationsexpertin Alice Echtermann über virale Videos, Gerüchte statt einer Kampagne und die mühsame Arbeit von Faktencheckern: Schwamm der berühmte Selfie-Stick-Schwimmer gar nicht nach Ceuta? Wo entstand das Truck-Video wirklich? Und was steckt hinter den Aufrufen zum 15. August? https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:fa06eb948969f695/ -
Boomland Indien - Der bessere Handelspartner? 17.08.2026Die „Mutter aller Deals“ soll es sein, so sieht es jedenfalls EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. Sie meint das Freihandelsabkommen mit Indien. Anfang des Jahres wurde es beschlossen und soll möglichst bald in Kraft treten. Die Wortwahl der Präsidentin zeigt deutlich: Europas Wirtschaft macht sich große Hoffnungen, dass Geschäfte mit Indien ausgleichen können, was in China und in den USA verloren geht. Da will auch Hessen dabei sein und Ministerpräsident Boris Rhein macht sich mit einer Wirtschaftsdelegation auf nach Osten. Aber wie stabil ist der Boom in Indien? Was kann die Mutter aller Deals bewirken und welche Chancen stecken tatsächlich in der Anwerbung von Fachkräften? Darüber spricht Isabel Reifenrath mit der Ökonomin Samina Sultan vom Institut der Deutschen Wirtschaft in Köln und mit Herbert Brücker vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Balkrishna Dubey, Gründer und IT-Berater, erzählt von seiner Sicht auf die deutsch-indischen Wirtschaftsbeziehungen und schließlich fragen wir den Schriftsteller Martin Kämpchen, der seit 50 Jahren in Indien lebt, wie sich die aufstrebende Wirtschaftsmacht verändert. Podcast-Tipp: Weltspiegel-Podcast Ein Auslandsthema, einmal die Woche, aus verschiedenen Perspektiven erzählt: Der Weltspiegel Podcast liefert euch die Hintergründe und erklärt die Zusammenhänge, damit ihr unsere Welt ein Stück besser versteht. Unsere ARD-Korrespondent:innen sind vor Ort, sprechen mit den Menschen und ordnen für euch das Weltgeschehen ein. https://www.ardsounds.de/sendung/weltspiegel-podcast/urn:ard:show:621711b59e5ee4cd/
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