NEGRONI NIGHTS

NEGRONI NIGHTS

Isabel & Lukas Zinnagl
País Austria
Idioma DE
Episodios 157
Último 02.07.2026

Isabel und Lukas Zinnagl diskutieren in ihrem Podcast über Themen, die sie als Unternehmer und Ehepaar im Alltag beschäftigen. Sie teilen ihre Ansichten zu Prinzipien und Modellen, die unsere Welt prägen, und lassen auch Alltagsgeschichten wie Pokémon Deals oder ihre Kennenlern-Story einfließen. Der Podcast unterhält und regt zum Schmunzeln und Nachdenken an.

Episodios

  • #157 Vier Käfige und ein Hamster 02.07.2026 33m
    Tony, der Hamster, selbst mit nach Kärnten – was eine erstaunliche Käfig-Logistik nach sich zieht: Transportkäfig, Wiener Käfig, Kärntner Käfig, Willhaben-Käfig. Vier Käfige, ein Hamster. Dazu der Plan für die Sommerfrische: kein fixes Programm, jeden Morgen entscheiden was der Tag bringt, Tscheppeschlucht oder See – Hauptsache spontan. Dass man trotzdem immer wieder an denselben fünf Stellen landet, erklärt Barry Schwartz schon lange: Zu viel Auswahl führt zu Entscheidungslähmung. Man greift zum Bewährten. Lukas lag gegen Podcast-Kollegen und Tennis-Freund Manuel R. 4:0 zurück – und hat dann zwar stark aufgeholt, aber knapp im Tie-Break verloren. Daraus entsteht eine Diskussion über Flow und Kontrolle: Der Aufschlag ist der einzige Schlag im Tennis, den man vollständig kontrolliert – und dennoch genau deshalb der schwierigste. Sobald man aktiv denkt – Kahnemann’s System 2 – verkrampft der Körper. In der Reaktion, im Ballwechsel, schaltet man ab – Flow-Zustand, Csikszentmihalyi lässt grüßen – und das Gehirn macht den Rest. Tennis als Metapher für alle Situationen, in denen Nachdenken schadet. Außerdem: Ein Film mit Timothée Chalamet, der beide nicht loslässt, und Gedanken über das Video-Format-Launch des Podcasts, der noch immer auf sich warten lässt.
  • #156 Tabuthema “Abnehmspritzen” 25.06.2026 41m
    Lukas nimmt seit einer Woche Mounjaro – und das ist der Aufhänger für eine der medizinisch dichtesten Folgen. Er erklärt, wie GLP-1 Agonisten in den Leptin-Ghrelin-Haushalt eingreifen, warum der Sättigungsmechanismus bei Adipositas biochemisch aus dem Takt gerät, und warum der Body-Mass-Index als Maßstab überholt ist. Sein Kernargument: Übergewicht ist eine multifaktorielle Erkrankung – Genetik, Kindheitsprägung, Insulinrezeptor-Sensitivität – und keine Frage des Willens. Das Schicksal der Biggest-Loser-Kandidaten, die zu 95% rückfällig werden, spricht Bände. Man kann davon ausgehen, dass jede Person über 40, die plötzlich Gewicht verliert eines dieser Medikamente nimmt, aber nicht drüber spricht. Was Lukas nach einer Woche selbst bemerkt: Der "Food Noise" ist weg – dieses permanente Denken ans Essen, das sich wie eine Hintergrundmelodie durch den Tag zieht. Er bringt das Serena-Williams-Beispiel: beste Tennisspielerin der Welt, jahrelang erfolglos dabei, überschüssiges Fett abzubauen – hat es erst mit einem GLP-1 Agonisten geschafft. Dazu neue Studiendaten: weniger Alkoholverlangen, reduzierte Suchtneigung, möglicher Schutz vor bestimmten Krebsarten. Lukas' Fazit: Diese Substanzklasse ist ein medizinischer Durchbruch, vergleichbar mit dem Antibiotikum. Aber – nur mit Lebensstiländerung, unter ärztlicher Aufsicht, und ganz sicher nicht für zwei Wunschkilos.
  • #155 Kein Shortcut ins Glück 18.06.2026 43m
    Lukas stolpert über ein YouTube-Format, das fragwürdige Instagram-Coaches auseinandernimmt – Typen mit Rolex, Dubai-Pool und 15.000-Euro-Kursen, die schnellen Reichtum versprechen. Was das mit einer persönlichen Erfahrung zu tun hat: Lukas saß mal selbst in einem solchen „Coaching-Call" mit einem Typen aus Dubai, den er aber schnell abwürgte. Die Grundregel, die danach bleibt: Versprechen auf schnellen Reichtum, die nicht mit Glück argumentieren, sind falsch. Immer. Daraus folgt eine länger diskutierte Frage: Warum ist Risikobereitschaft in Europa so anders als in Amerika? Scott Galloway, NYU-Professor und Podcast-Host, liefert den Rahmen – seine These: Für die breite Masse ist Europa besser, für wer wirklich an die Spitze will, braucht es amerikanische Marktgröße und eine Kultur, die Scheitern nicht bestraft. Dann der Samstag: Vienna Pride mit den Kindern – und das Kind, das in der vollgestopften Straßenbahn einfach mit den Pride-Menschen zu reden beginnt. Isabel findet das schöner als alles andere. Danach das Abendessen: Lukas hatte das Arici in der Blindengasse reserviert, Isabel hatte eigentlich keine Lust. Dann: Marmor-Eingang, 20er-Jahre-Holzvertäfelung, Spaghetti all'assassina, Muscheln, Tiramisu – und ein Abend, den man nicht vergisst. Und ganz am Schluss, quasi als Bonusthese: Je mehr Leute in einem Meeting sitzen, desto weniger passiert. Echte Entscheidungen fallen immer zu zweit.
  • #154 Micro-Diktatur Isabel 11.06.2026 40m
    Wer macht eigentlich zuhause was? 50/50? 70/30? Die Wahrheit liegt irgendwo zwischen Bananenbrot, Frühstücksvorbereitung und der These, dass eine Diktatur im Familiensystem manchmal effizienter wäre als Demokratie – auch wenn das natürlich niemand offiziell unterschreiben würde. Lukas hatte übers Wochenende ein dreitägiges DSGVO-Seminar an der Uni und bringt eine überraschende Erkenntnis mit: Die europäische Datenschutzverordnung ist vielleicht der schärfste Hebel, den Europa gegen US-Tech-Monopolismus hat – weil wir ihn eben wirklich ernst nehmen. Isabel hat derweil eine neue Morgenroutine – kein Handy bis acht Uhr früh, ein paar Übungen, Datteln in heißem Wasser. Lukas hat indes eine Rechnung angestellt, die einen nicht mehr loslässt: Das Jahr hat 8.760 Stunden – wie viele davon arbeitet man wirklich? Wer das einmal ausrechnet, weiß plötzlich, was eine erwerbstätige Stunde im eigenen Leben kostet. Und warum sich das schlechte Gewissen, an einem Dienstagvormittag ins Gym zu gehen, mit einem Blick auf die Zahlen ziemlich schnell in Luft auflöst.
  • #153 Kein leeres Glas in Elixhausen 04.06.2026 57m
    Ein Wochenende mit einer Geburtstagsparty, die eine riskante Prämisse hatte: kein Glas darf leer sein. Lukas und Isabel landen dabei endlich in einem Hotel, in das sie schon längst wollten – dem Romantik Hotel Gmachl in Elixhausen, dem ältesten Hotel Österreichs. Eine tolle Übernachtung, neue Leute, gute Gespräche. Was haben wir wieder daraus gelernt? Die Erkenntnis, dass man sich auf Dinge einlassen muss, um festzustellen, dass sie gut waren. Auch wenn das eben bedeutet die eigene Komfortzone zu verlassen. Lukas ruft beim Kundenservice der Wiener Netze an und stellt fest, warum er zwei Stromrechnungen bekommt – und wechselt. Dazu eine These, die ihn nicht mehr loslässt: Wer teuren Wohnraum für Kisten nutzt, verschwendet seine wertvollsten Quadratmeter. Lagerflächen als Anlage findet er ein gutes Investment. Und dann ein kleiner Ausflug zum pathologischen Sozial-Phänomen Christian Wolf – sektisches Verhalten im Health-Bereich, Produktversprechen die nie halten, und warum das gerade dort besonders problematisch ist.
  • #152 Was uns früh prägt, das bleibt 28.05.2026 42m
    Ein Kind ist zum ersten Mal auf Schulreise. Das gibt Raum für Quality time - aber ist das auch tatsächlich so? Lukas hat auf der Fahrt nach Kärnten ein Hörbuch über Niels Bohr und Albert Einstein gehört, was eine Grundsatzdebatte lostritt: Ist kooperatives Verhalten angeboren oder gelernt? Francis Fukuyamas „The Origins of Political Order" liefert den Rahmen: Aus tiefst egoistischen Motiven entsteht reziproker Altruismus – und das erklärt vielleicht mehr über Verwandtschaft, Freundschaft und gesellschaftliche Verantwortung, als einem lieb ist. Ein Wochenende in Kärnten, eine 40er-Geburtstagsfeier, alte Schulfreunde. Menschen, die einen noch kennen, bevor man wurde wer man ist. Die Folge landet bei der Frage, warum frühe Freundschaften anders haften als spätere – und warum der Einfluss von Peers in der Adoleszenz den der Eltern überwiegt. Dazwischen: Lukas und Isabel merken, dass sie gerade nicht richtig konnektet sind. Eine Tennismetapher für Vermögensaufbau. Und – erstmals – schaut jemand zu und man spürt, dass das die Dynamik ändert.
  • #151 Alles, was nicht eindeutig ist, ist Kunst 21.05.2026 42m
    Lukas begrüßt am Supercharger eine Fremde als „Tina“ – sie ist es nicht und trifft im Handyshop eine ausgewachsene “Karen”. Und nach verregneten Tagen in Jesolo, einem Pflichtabstecher in ein Outlet-Center und einer Buchung über Booking.com, die besser gelaufen wäre, landen die beiden in Venedig. Der österreichische Pavillon zeigt „SEAWORLD VENICE“ von Florentina Holzinger – und wer eine Gruppenausstellung erwartet, liegt falsch. Nackte Performerinnen, eine schlafende Frau in gefiltertem Fremdurin, Putzfrauen als Teil des Kunststücks – und als Highlight zur vollen Stunde: Holzinger selbst klettert kopfüber in eine riesige Glocke und wird zu ihrem eigenen Klöppel. Die zwölfjährige Tochter fragt: Warum müssen es Frauen sein? Lukas findet derweil sein neues Lieblingszitat: Alles, was nicht eindeutig ist, ist Kunst.
  • #150 Die Eigenheit als Marke 14.05.2026 41m
    Benjamin von Stuckrad-Barre fiel es auf und sprach es an: Die Hälfte der Kommentare des OMR-Podcasts ist Kritik an Philipp Westermeyer’s Nuscheln. Was andere als Makel lesen, ist aber seine Besonderheit. Eine offensichtliche Schwäche nicht verstecken, sondern zum USP machen. Udo Lindenberg hat es vorgemacht – das Trinken auf der Bühne war anfangs Angstbewältigung, am Ende Trademark. Der Hamburger Style-Influencer Ben Bernschneider bekommt einen Kommentar: overdressed. Seine Antwort: Das gibt es nicht. Nur in fremden Normsystemen. Das zieht Lukas und Isabel hinein in die Frage, warum Männer Mode so selten ernst nehmen – und ob das überhaupt stimmt. Die Demokratisierung von Kleidung hat Statussignale unleserlich gemacht. Und wer Entscheidungsmüdigkeit als Argument für das immer gleiche Outfit benutzt, sollte es zumindest einmal bewusst gewählt haben.
  • #149 Welcher Beruf für mein Kind? 07.05.2026 38m
    Eine Nachricht eines Freundes früh morgens bringt Isabel und Lukas direkt zum Thema: Ist ein Studium in der KI-Ära noch sinnvoll? Lukas bricht den Wert einer Ausbildung auf drei Komponenten herunter – Inhalt, Netzwerk, Signal – und kommt zum Schluss: Der langfristig wertvollste, aber am wenigsten greifbare Teil ist die unbeschwerte Zeit selbst. Die Phase, in der man noch für niemanden verantwortlich ist, keine Verbindlichkeiten hat, sich irren darf. Entschleunigung als Investition. Und nebenbei: Handwerk als das unterschätzte Fundament – nicht digitalisierbar, extrem stabil, krisenfest. Am Ende landet die Folge bei einer scharfen Dichotomie im Berufsleben: Corporate heißt anpassen, Unternehmertum heißt querlegen. Aber stimmt das auch? Dazwischen: der Sachertorte-Chef, der Lehrlinge danach auswählt, ob sie für irgendetwas brennen – nicht unbedingt für sein Fach. Und Zuckerberg, der Yahoos Milliarde ablehnt. Lukas hat gerade Francis Fukuyamas „Origins of Political Order“ bestellt – ein Buch über politische Ordnungssysteme, das mit seinem Berufsalltag rein gar nichts zu tun hat. Genau deshalb schärft es den Blick.
  • #148 Die Zugbuchung 30.04.2026 35m
    Nach einem sehr erfolgreichen Family Health Day ist Isabel in einem tiefen Energie-Loch und Lukas hat die passenden Vergleiche parat. Was folgt, ist eine kurze Rekapitulation zum Event: ausverkauft, niederschwelliger Zugang zu Gesundheit und Vorsorge, über 100 Leute beim Cholesterin-Chec und der HPV Impfung.. Panels zu Adipositas, Krebsvorsorge, Herz-Kreislauf und Medienkompetenz – mit der Wiener Bürgermeister-Stellvertreterin Bettina Emmerling am Tisch. Die Mission war, Gesundheit niederschwellig zu machen.Und es hat mit viel Freude und Energie richtig gut funktioniert. Dennoch versinken Lukas und Isabel gemeinsam in einem Westbahn-Buchungskaninchenloch. Screenshots, Diskussion über Vierer-Insel vs. Abteil, Vorteilscard, Komfort-Klasse – und die Erkenntnis, dass das graue Rechteck im Buchungs-Graphic einfach der Tisch ist. Komplizierter als gedacht, einfacher als erhofft. Außerdem: Lukas hat mit Tochter Alma eine ARTE-Doku über Mark Rothko geschaut, der mit einem Fun Fact zum idealen Betrachtungsabstand seiner Bilder endet.
  • #147 Die Tyrannei der Aufmerksamkeit 23.04.2026 34m
    Wer sich heute sechs Stunden nicht meldet, gilt als tot. WhatsApp, Smartphones und permanente Erreichbarkeit haben eine neue Normalität geschaffen – und Menschen können gar nichts dafür: Das dopaminerge System wird durch jede Notification so präzise getriggert, dass Willenskraft allein keine faire Antwort ist. Ein globales Experiment ohne Kontrollgruppe. Für Lukas und Isabel ist klar: Gerade wegen der Kinder muss man es vorleben – und so wird das Thema auch beim anstehenden Family Health Day nicht fehlen. Außerdem: Der Burger vom El Reno Grill hat Lukas begeistert – Geschmack und Verpackung perfekt. Das führt zur These, dass der Stellenwert des Kochens sinkt: In Städten ist Spitzenessen überall verfügbar, in Manila entstehen Condominiums angeblich schon ohne Küchen. Wie Mode – niemand strickt mehr selbst. Lukas’ logische Konsequenz: die Kaffeemaschine verkaufen, Cappuccino lieber beim Lieblingslokal holen. Und Isabel nimmt sich vor, endlich ihren Vorsorge-Check zu machen: Blutbild, Nährstoffinfusion und Herz-Kreislauf-Status – denn Herz-Kreislauf ist das größte Gesundheitsrisiko für Frauen.
  • #146 Nie gut genug 16.04.2026 44m
    Lukas hat ein Viktor-Frankl-Zitat mitgebracht, das diese Folge eigentlich schon im ersten Satz zusammenfasst: “Wer eine Situation nicht ändern kann, ist gefordert, sich selbst zu ändern.” Was folgt, ist ein ehrliches, manchmal unbequemes Gespräch über das, was Isabel und Lukas seit Jahren begleitet und immer wieder zum Hauptkonfliktpunkt wird – ihre grundverschiedenen Coping-und Konfliktlösungs-Strategien. Während Isabel eher mit Optimismus und Gelassenheit durch die Welt geht, kämpft Lukas mit dem permanenten Drang zum Optimieren: dem inneren Kritiker, der leise flüstert, dass es immer noch ein bisschen besser gehen könnte. Den passenden Spiegel liefert ausgerechnet ein Podcast über Jan-Lennard Struff, den deutschen Tennisprofi – den Lukas sich am Vorabend reingezogen hat. Die Metapher des Spielers als CEO der eigenen Karriere, mit dem Coach als notwendiges Korrektiv, trifft das Paar mitten ins Herz. Denn am Ende ist es gar nicht die Situation, die eskaliert – es sind die unterschiedlichen Wege, wie man damit umgeht. Als Paar, als Geschäftspartner, als Eltern. Und ja, der Family Health Day am 26. April steht auch vor der Tür.
  • #145 Was Paare nicht sagen 09.04.2026 50m
    Lukas hatte Geburtstag – ausgerechnet am stillen Ostersonntag, mit bescheidener Kulisse und drei Stunden Bettaufbau als Hauptprogramm. Das eigentliche Geschenk kam dann unverhofft: beim Ausflug sitzt plötzlich Dr. Walter Posch – der Iranist, über den Lukas in der letzten Folge kaum aufgehört hatte zu reden – am Nebentisch. Natürlich geht Lukas hin. Natürlich kommt ein Gespräch zustande. Dazu: ein Lanz & Precht-Podcast über Langeweile und Schlaf auf der Autofahrt, und eine Empfehlung für Ralph Janiks zweistündige Doppelfolge über die Iran-Prinzipien. Das eigentliche Herzstück der Folge stellt eine einfache, aber unbequeme Frage: Warum reden eigentlich so wenige offen über ihre Eheprobleme? Isabel bringt das Thema auf den Tisch – und es entwickelt sich eine echte Diskussion über Kommunikation in Beziehungen, über Persönlichkeit, die nur durch Reibung entsteht, und über die Bequemlichkeit des Nicht-Ansprechens. Lukas hat eine klare These: Konfliktfähigkeit ist Persönlichkeit. Isabel stimmt zu – und ergänzt, dass das nichts mit Klagen zu tun hat, sondern mit Ehrlichkeit. Außerdem: Stand der Vorbereitungen für den Family Health Day am 26. April.
  • #144 Du bist mein größter Kritiker 02.04.2026 46m
    Diese Folge nehmen Isabel und Lukas aus Kärnten auf – nach drei Tagen in Kals am Großglockner (inklusive Gipfelversuch mit dramatisch verhülltem Gipfel und dem kürzlichen aufsehenerregenden Bergsteiger-Urteil, das die beiden ausführlich diskutieren) im Gradonna Mountain Resort in Osttirol. Lukas hat sich dabei wieder in ein Thema verbissen: den Iranisten Dr. Walter Posch, dessen geopolitische Expertise ihn so fesselt, dass er stundenlang dessen Podcasts und YouTube-Videos konsumiert. Posch sagt, dass seine Quellen nie Bilder sind, sondern immer Worte. Das imponiert Lukas und er notiet sich auch dessen Buchempfehlung: LTI – Notizbuch eines Philologen – ein Buch über die Sprache des Nationalsozialismus und darüber, wie Sprache Wirklichkeit definiert. Eine Parallele, die Lukas auch in der Gegenwart sieht. Gleichzeitig laufen die Vorbereitungen für den Family Health Day am 26. April in der Wiener Markterei – und mitten darin das Herzstück der Folge: Lukas sitzt stundenlang an Instagram-Designs für das Event, Isabel übt harsche Kritik – und plötzlich liegt alles auf dem Tisch. Wer ist der härtere Kritiker? Wer braucht mehr Anerkennung? Eine ehrliche Auseinandersetzung mit Wertschätzung, Feedback-Kultur und der Frage, warum Männer auf Kritik oft empfindlicher reagieren als sie zugeben würden. Die Erkenntnis: Aus genau diesen Reibungsmomenten entstehen die besten Dinge. Außerdem diskutieren die beiden, welche Aufgaben man sinnvoll auslagern kann – und Lukas schwärmt von seinen ersten Erfahrungen mit KI-Automatisierung für die Buchhaltung via Claude CoWork.
  • #143 Trust the Process 26.03.2026 41m
    *“Endlich habe ich das was ich wollte. Bin ich glücklich? Nicht wirklich. Aber was fehlt? Meine Seele dürstet nach der reizvollen Aktivität, die das Begehren auslöst. Wir sollten uns nichts vor machen, das Vergnügen liegt nicht im Haben sondern im Streben”* - Pierre Augustin Caron de Beaumarchais Diese Folge wurde de facto in Echtzeit zur Veröffentlichung aufgenommen. Es ist 21:30 Uhr. Lukas kommt gerade von einem Workshop aus Oberösterreich, Isabel steckt mitten in den Vorbereitungen für den ersten FAMILY HEALTH DAY – eine Veranstaltung, die erstmals die gemeinsamen Interessen und Passionen der beiden verbindet. Am 26.4. wird die Markterei zu einem Gesundheits-Campus. Isabel und Lukas sprechen über ihre Ideen zu diesem Event. Isabel ist nicht ganz einverstanden damit, wie sich Lukas online zum Thema Christian Ulmen geäußert hat. Lukas wiederum plädiert für einen funktionierenden Rechtsstaat. Nach schamloser Eigenwerbung folgt noch eine hitzige Debatte über die Rahmenbedingungen von Diskussionen im Netz.
  • #142 Mein Kind, mein Coach 19.03.2026 39m
    Was macht eigentlich gute Führung aus? Wo lernt man sie wirklich? Wir glauben, dass vieles davon nicht in Seminarräumen beginnt, sondern im echten Leben. In Beziehungen. In der Familie. Dort, wo Feedback ungefiltert kommt und man sich nicht hinter Rollen verstecken kann. Für Isabel ist ihre Tochter mittlerweile ihr wichtigster Coach, weil Kinder eine Form von Ehrlichkeit mitbringen, die man nicht lernen kann – und eine Klarheit, die uns Erwachsenen oft verloren geht. Ihre Beobachtungen sind manchmal überraschend direkt, aber fast immer erstaunlich treffsicher. Und Lukas? Der liest gerade zum zweiten Mal The Inner Game of Tennis. Ein Buch über Tennis – und gleichzeitig über alles andere. Über diese inneren Stimmen, die uns begleiten, während wir versuchen, gut zu sein. Die uns antreiben, aber manchmal auch im Weg stehen. Vielleicht beginnt gute Führung genau dort: Mit dem Verständnis für das eigene „innere Spiel“. Eine Folge darüber, was wir von unseren Kindern lernen können und wie Führung im Kleinen beginnt.
  • #141 Wie wir Kinder erziehen 12.03.2026 47m
    Was muss man seinen Kindern mit auf den Weg geben damit sich erfüllend und erfolgreich Erwachsene werden? Was sagt die Kritik über Kleidung über unsere Geschlechtsbilder aus? Und haben sekundäre Geschlechtsmerkmale gar keine Daseinsberechtigung mehr? In Lukas’ Herz schlagen zwei Herzen, einerseits der vermeintlich “sichere” Wege einer “soliden” Ausbildung (was auch immer das bedeutet) versus der “künstlerische” Weg von Sportlerinnen oder Schauspielerinnen. Isabel hat ein unerschütterliches Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten und ihre eigene Zukunft. Viele Leute leben ein nach außen hin “gutes” Leben aber sind innerlich vielleicht leer, weil sie nicht “ihren” Weg gehen.
  • #140 Pressure is a Privilege 05.03.2026 38m
    Isabel und Lukas sind beruflich gerade ziemlich gefordert – und entsprechend auch etwas unter Strom. In dieser Folge wird schnell klar: Die beiden gehen mit Stress sehr unterschiedlich um und haben ziemlich verschiedene Coping-Strategien entwickelt – um es freundlich zu formulieren. Isabel ist der Meinung, dass man auch in hektischen Phasen noch freundlich bleiben kann. Lukas hingegen findet, dass es in gewissen Ausnahmesituationen schlicht keine Zeit für Nettigkeiten gibt – dann zählt nur Fokus auf die Sache. Eine sehr ehrliche Folge über Stress, Druck und die Frage, wie man als Mensch, Partner:in und Unternehmer:in damit umgeht.
  • #139 Opernball 26.02.2026 44m
    “Tennis uses the language of life. Advantage, service, fault, break, love – the basic elements of tennis are those of everyday existence, because every match is a life in miniature.” Isabel und Lukas erzählen in dieser Folge von ihren mehr oder weniger lustigen Anekdoten rund um ihren ersten Besuch beim Wiener Opernball. Es gibt einen ungeschönten Einblick in Getränkepreise, Fotostories und ganz praktische Tipps für euren nächsten – oder vielleicht allerersten – Opernball-Abend. Außerdem spricht Lukas über Diskrepanzen bei Grundstücksverkäufen im Zuge des städtischen U-Bahn-Baus und über die Finanzierung unseres Pensionssystems. Isabel findet allerdings, dass vieles davon eigentlich unter Hausverstand fällt – also keine allzu große Offenbarung. Und mit Lukas’ Angewohnheit, das ganze Leben als eine Art Tennisplatz zu betrachten, kann sie ehrlicherweise auch nur bedingt etwas anfangen - aber hört selbst.
  • #138 mit Theresa Kamp: Schnell geheiratet, mühsam geschieden: Was man über Scheidung wissen sollte, bevor es zu spät ist 19.02.2026 56m
    In der aktuellen Folge begrüßen wir Dr.in Theresa Kamp, LL.M., eine auf Familien- und Scheidungsrecht spezialisierte Rechtsanwältin aus Wien. Gemeinsam mit Isabel und Lukas beleuchtet sie die rechtlichen Fakten und räumt mit gängigen Mythen auf, die ihr in der täglichen juristischen Praxis begegnen. Da das Thema Scheidung ein hochemotionales Feld ist, prallen oft unterschiedliche Sichtweisen von Männern und Frauen aufeinander. Diese unterschiedlichen Perspektiven werden auch in diesem Gespräch bei den NEGRONI NIGHTS deutlich und geben Euch auch ein paar hilfreiche und amüsante Anekdoten mit auf den Weg.

Popular en

Este podcast también aparece en las listas de podcasts de estos países.