Frühe Bildung
Institut Frühe Bildung 0 bis 8 PHSG
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Der Podcast "Frühe Bildung" richtet sich an Fachpersonen und Privatpersonen, die mit jüngeren Kindern arbeiten oder leben. Er greift Fragen zur frühen Bildung auf, informiert über wissenschaftliche Erkenntnisse und lässt Expertinnen und Experten aus der Praxis zu Wort kommen. Produziert wird der Podcast vom Institut Frühe Bildung 0 bis 8 der Pädagogischen Hochschule St.Gallen.
Osad
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31.2 Kinder mit herausforderndem Verhalten: Exekutive Funktionen 24.05.2026 30minKinder mit wenig angepasstem Verhalten stellen uns Fachpersonen oft vor Herausforderungen. In dieser Episode üben wir uns in einem Perspektivwechsel: der Blick geht weg vom Kind als Ursprung des Problems hin zur Frage, wie die Umstände so angepasst werden können, dass das Kind entsprechend seinem Entwicklungsstand nicht mehr überfordert ist und so auch wieder Entwicklungsfortschritte machen kann. Dies tun wir gemeinsam mit einer Expertin mit Fokus auf die Praxis, Jette Hunsperger und mit einer Entwicklungspsychologin, Claudia Roebers.Jette Hunsperger arbeitete als Sozial- und Sonderpädagogin mit Menschen mit Hörsehbehinderungen, wobei sie sich intensiv mit Kommunikation unter erschwerten Bedingungen befasste. Später wechselte sie in die Heilpädagogische Früherziehung. In dieser Funktion begleitete sie Familien von Kindern mit Beeinträchtigungen der Entwicklung. Die Entwicklung exekutiver Funktionen war dort stets implizites Thema. Heute unterrichtet sie an der Interkantonalen Hochschule für Heilpädagogik Zürich im Masterstudiengang Heilpädagogische Früherziehung. Prof. Dr. Claudia Roebers ist Professorin für Entwicklungspsychologie und leitet die Abteilung an der Universität Bern im Institut Psychologie. Im Zentrum ihrer Forschung stehen komplexe kognitive Prozesse, insbesondere die exekutiven Funktionen, die sie in zahlreichen wissenschaftlichen Arbeiten untersucht hat. Ein weiteres Anliegen ihrer Forschung ist die Frage, unter welchen Voraussetzungen Kinder eine Metaperspektive auf ihr eigenes Denken und Handeln entwickeln. Weiterführende Literatur, die frei verfügbar ist:Grolimund, F., & Rietzler, S. (o.A.). Konzentration und Aufmerksamkeit fördern. Exekutive Funktionen und ADHS. LINKRauch, W. A. (2022). Exekutive Funktionen. In M. Gebhardt, D. Scheer & M. Schurig (Hrsg.). Handbuch der sonderpädagogischen Diagnostik. Grundlagen und Konzepte der Statusdiagnostik, Prozessdiagnostik und Förderplanung (S. 163‐174). Regensburg: Universitätsbibliothek. LINKWeiterführende Literatur:Roebers, C. M., Röthlisberger, M., Neuenschwander, R., & Cimeli, P. (2014). Nele und Noa im Regenwald. Berner Material zur Förderung exekutiver Funktionen – Manual. Reinhardt.Roebers, C. M., & Hasselhorn, M. (2018). Schulbereitschaft: Zur theoretischen Fundierung des Konstruktes. In W. Schneider & M. Hasselhorn (Hrsg.). Schuleingangsdiagnostik: Tests und Trends (S. 1-18). Hogrefe.Center on the Developing Child, Harvard University (2016). Exekutive Funktionsfähigkeiten üben und verbessern – von der frühen Kindheit bis ins Jugendalter. In Kubesch, S. (Hrsg.). Exekutive Funktionen und Selbstregulation. Neurowissenschaftliche Grundlagen und Transfer in die Pädagogische Praxis (2. aktualisierte und erweiterte Auflage). Hogrefe.Walk, L. & Evers, W. (2013). Fex – Förderung exekutiver Funktionen. Wissenschaft – Praxis – Förderspiele. Wehrfritz. -
31.1 Das eigene Verhalten steuern lernen: Exekutive Funktionen 11.05.2026 30min«Wir können uns eigentlich keine Situation im Alltag vorstellen, wo wir keine exekutiven Funktionen brauchen», sagt Claudia Roebers, die Expertin aus der Forschung. Wie ausgeprägt unsere Fähigkeiten bezüglich exekutiver Funktionen sind, hat einen grossen Einfluss auf unser Leben. Entsprechend wichtig ist es, Kindern Gelegenheiten zu geben, ihre exekutiven Funktionen zu trainieren – anhand vielfältiger alltäglicher Situationen. Als Beispiel, wie wir bereits mit den Kleinsten spielerisch an ihren exekutiven Folgen arbeiten, nennt Jett Hunsperger – die Expertin mit Fokus auf die Praxis – das Kuckuck-Spiel. Dr. Claudia Roebers ist Professorin für Entwicklungspsychologie und leitet die entsprechende Abteilung an der Universität Bern am Institut Psychologie. Zu ihren Forschungsschwerpunkten zählen höhergeordnete kognitive Prozesse, insbesondere die exekutiven Funktionen, zu denen sie zahlreiche Studien durchgeführt hat. Zudem unterrichtet sie auf Bachelor-, Master- und Doktoratsstufe.Jette Hunsperger ist ausgebildete Sozialpädagogin und arbeitete unter anderem in der Heilpädagogischen Früherziehung. Dort war sie in vielfältigen Familien tätig. Dabei waren die exekutiven Funktionen immer wieder ein wichtiger Fokus in ihrem beruflichen Alltag. Zurzeit arbeitet sie als Dozentin an der Hochschule für Heilpädagogik Zürich im Studiengang Heilpädagogische Früherziehung.Literatur, die in der Folge verwendet wurde:Roebers, C. M., Röthlisberger, M., Neuenschwander, R., & Cimeli, P. (2014). Nele und Noa im Regenwald. Berner Material zur Förderung exekutiver Funktionen – Manual. Reinhardt.Roebers, C. M., & Hasselhorn, M. (2018). Schulbereitschaft: Zur theoretischen Fundierung des Konstruktes. In W. Schneider & M. Hasselhorn (Hrsg.). Schuleingangsdiagnostik: Tests und Trends (S. 1-18). Hogrefe.Weiterführende Literatur: Center on the Developing Child, Harvard University (2016). Exekutive Funktionsfähigkeiten üben und verbessern – von der frühen Kindheit bis ins Jugendalter. In Kubesch, S. (Hrsg.). Exekutive Funktionen und Selbstregulation. Neurowissenschaftliche Grundlagen und Transfer in die Pädagogische Praxis (2. aktualisierte und erweiterte Auflage). Hogrefe. Walk, L. & Evers, W. (2013). Fex – Förderung exekutiver Funktionen. Wissenschaft – Praxis – Förderspiele. Wehrfritz. -
30.2 Psychomotorik: Wie sie wirkt 27.04.2026 20minDie Psychomotorik gehört zum Grundangebot des Schweizer Schulsystems. Entsprechend steht das Angebot allen Kindern offen, die es benötigen. In dieser Folge berichten wir von einer Studie, in der der Psychomotorik eine gute Wirksamkeit attestiert wird. Für Psychomotorik zeigen sich gute Effekte für die Förderung motorischer Kompetenzen, sozial-emotionaler Kompetenzen und der mentalen Gesundheit. Ausserdem berichten wir anhand eines Fallbeispiels zum Thema Feinmotorik davon, wie sich die Abläufe gestalten von der Problemstellung im Kindergartensetting, über die Abklärung, ein Beispiel einer konkreten Therapiesitzung bis hin zum Abschluss der Therapie. Für die Folgen haben wir Olivia Gasser-Haas und Stephanie Fink interviewt. Olivia Gasser-Haas arbeitet an der Interkantonalen Hochschule für Heilpädagogik Zürich (HfH). Die promovierte Erziehungswissenschaftlerin hat dort die Studiengangsleitung im Master Psychomotoriktherapie inne. Olivia Gasser-Haas ist selbst ausgebildete Psychmotoriktherapeutin.Stephanie Fink arbeitet ebenfalls an der Interkantonalen Hochschule für Heilpädagogik Zürich (HfH), vor allem im Studiengang Psychomotoriktherapie. Sie hat selbst Psychomotoriktherapie an der Hochschule für Heilpädagogik studiert und während mehreren Jahren als Psychomotoriktherapeutin mit Kindern, Lehrpersonen und Eltern aus der Regel- und Sonderschule gearbeitet. Neben ihrer jetzigen Arbeit an der Hochschule ist sie weiterhin stark mit der Praxis verbunden.Literatur, die in der Folge verwendet wurde:Solenthaler, A., Gasser-Haas, O., Nideröst, M., Fink, S., Link, P.-C., Sticca, F. & Hövel, D. C. (2026). Integrating Movement, Emotion and Cognition: A Meta-Analysis of the Effectiveness of Movement-Base Interventions for Motor Skills, Social Emotional Learning, and Mental Health. European Psychomotricity Journal, 1, 48-65. LINKKuhlenkampf, S. (2022). Lehrbuch Psychomotorik. Utb. Link zum Praxistipp:Verband der Psychomotoriktherapeut:innen Schweiz: LINK -
30.1 Psychomotorik: Wie sie zum Einsatz kommt 12.04.2026 21minDie Psychomotoriktherapie ist ein niederschwelliges Angebot, das für Kinder im Alter von vier bis neun Jahren in der Volksschule fest etabliert ist. In der Psychomotorik geht man vom Grundsatz aus, dass Bewegung, Wahrnehmung und inneres Erleben eine Einheit bilden. Die Therapie verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz. Sie richtet sich an Kinder mit Auffälligkeiten im motorisch-sensorischen und/oder sozial-emotionalen Bereich.Wann kommt Psychomotorik genau zum Einsatz und wie wird in der Psychomotoriktherapie gearbeitet? Für die Folgen haben wir Dr. Olivia Gasser-Haas und Stephanie Fink interviewt:Olivia Gasser-Haas arbeitet an der Interkantonalen Hochschule für Heilpädagogik Zürich (HfH) im Institut für Verhalten, sozio-emotionale und psychomotorische Entwicklungsförderung und leitet den Studiengang Master Psychomotoriktherapie. Sie hat in den Erziehungswissenschaften promoviert und während dieser Zeit am Marie Meierhofer Institut für das Kind gearbeitet.Stephanie Fink ist ausgebildete Psychomotoriktheraupeutin und war während zehn Jahren im therapeutischen Setting angestellt. Nach dem Masterstudium in Psychologie arbeitet sie heute an der Hochschule für Heilpädagogik Zürich (HfH).Literatur, die in der Folge verwendet wurde:Verband der Psychomotoriktherapeut:innenSchweiz: LINKKuhlenkampf, S. (2022). Lehrbuch Psychomotorik. Utb. -
29.2 Demokratiebildung in Institutionen der frühen Bildung 23.03.2026 25minDemokratie lässt verschiedene Meinungen zu und baut auf Aushandlungsprozessen auf. In der Demokratie gibt es Prozesse und formelle Partizipationsformate, die solch demokratische Entscheide herbeiführen können. Bereits junge Kinder können Erfahrungen mit solchen Prozessen und Formaten sammeln. Warum daswichtig ist und wie das umgesetzt werden kann, besprechen wir in dieser Folge mit den Expertinnen Judith Durand und Sabine Müller.Judith Durand ist Erziehungswissenschaftlerin mit dem Schwerpunkt Frühpädagogik. Sie ist aktuell am Deutschen Jungendinstitut in der Forschung tätig und beschäftigt sich unter anderem mit der pädagogischen Qualität in der Kita und mit Themen wie Partizipation, Inklusion, Demokratie und Sprachbildung.Sabine Müller leitet seit 7 Jahren eine Kita, die zum Träger «Katholische Kita gGmbH Trier» gehört und ist bereits seit 28 Jahren als ausgebildete Fachperson im Kitabereich tätig. Sie hat sich in diesem Zusammenhang intensiv mit Demokratiebildung und Partizipation auseinandergesetzt und bildet sich dazu aktuell zur Multiplikatorin weiter.Auch diese Folge bietet konkrete Ideen und Überlegungen zur konkreten Umsetzung in Institutionen der Frühen Bildung. Literatur, die in der Folge verwendet wurde: Rehmann, Y. (2018). Partizipation in der Krippe –Grundlagen und Anregungen für die Praxis. Kita Fachtexte. LinkHansen, R., Knauer, R, & Sturzenhecker, B. (2015). Partizipation in Kindertageseinrichtungen, So gelingt Demokratiebildung mit Kindern! Das Netz.Weiterführende Literatur der Expertin aus der Forschung, die frei verfügbar ist:Eberlein, N., Durand, J., & Birnbacher, L. (2021). Bildung und Demokratie mit den Jüngsten: Bezugstheorien, Diskurse und Konzepte zur Demokratiebildung in der Kindertagesbetreuung. Beltz Juventa. Link Durand, J. & Birnbacher, L. (2021). Demokratiebildung in der Kita. DJI impluse. Das Forschungsmagazin des Deutschen Jugendinstituts. 1(21), S. 14 – 18. Link -
29.1 Demokratiebildung im frühpädagogischen Alltag 09.03.2026 29minWie sieht Demokratiebildung und echte Partizipation im frühpädagogischen Alltag aus? Welche Haltungen und Rollen nehmen Fachpersonen in der Demokratiebildung ein? Das sind die zwei Fragestellungen, die uns durch diese Folge begleiten. Wir haben uns als Gesellschaft für die Demokratie entschieden. Erfahrungen in der demokratischen Lebensweise gewinnen Kinder durch Partizipation. Partizipation wird in diesem Kontext so gefasst, dass die Kinder sich an Entscheidungen beteiligen können, die sie in ihrem Alltag betreffen. Sabine Müller, die Praxisexpertin betont, dass dies nicht bedeutet, dass jedes Kind macht, was es will. Es geht vielmehr um Aushandlungsprozesse. Die Kinder sollen sich früh als Teil der Gesellschaft wahrnehmen und erleben, dass ihre Anliegen gehört werden. Sabine Müller ist seit 28 Jahren im Kitabereich tätig, zuerst als Mitarbeiterin und seit 7 Jahren als Kita-Leitung in einer Kita, die zum Träger «Katholische Kita gGmbH Trier» gehört. Im Rahmen ihrer Arbeit hat sie sich intensiv mit Demokratiebildung und Partizipation in der frühen Kindheit auseinandergesetzt. Aktuell absolviert sie die Ausbildung zur Multiplikatorin im Bereich Demokratiebildung. Die Praxisexpertin und die Expertin aus der Wissenschaft, Judith Durand, sind sich einig, dass Kinder jeden Alters anzeigen, was sie wollen und brauchen. Fachpersonen der frühen Bildung brauchen ein gutes Sensorium dafür, die entsprechenden Signale wahrzunehmen. Judith Durand ist Erziehungswissenschaftlerin mit dem Schwerpunkt Frühpädagogik. Sie hat an verschiedenen Publikationen zum Thema Demokratiebildung mitgewirkt (siehe unten). Aktuell ist sie am Deutschen Jugendinstitut in der Forschung tätig. Dort liegt ein Fokus auf der Schnittstelle von Forschung, Praxis und Politikberatung. Weiterführende Literatur der Expertin aus der Forschung, die frei verfügbar ist: Eberlein, N., Durand, J., & Birnbacher, L. (2021). Bildung und Demokratie mit den Jüngsten: Bezugstheorien, Diskurse und Konzepte zur Demokratiebildung in der Kindertagesbetreuung. Beltz Juventa. LinkDurand, J. & Birnbacher, L. (2021). Demokratiebildung in der Kita. DJI impluse. Das Forschungsmagazin des Deutschen Jugendinstituts. 1(21), S. 14 – 18. LinkLiteratur, die in der Folge verwendet wurde (frei verfügbar): Rehmann, Y. (2018). Partizipation in der Krippe – Grundlagen und Anregungen für die Praxis. Kita Fachtexte. Link -
6.5 Freispiel: Entwicklungs- und Lernpotenziale 23.02.2026 26minAls Amelie in die Spielgruppe kommt, ist sie am Anfang sehr schüchtern und beteiligt sich kaum am Spiel. Eine Situation dieser Art bereitet uns pädagogischen Fachpersonen Sorgen. Das liegt daran, dass das Spiel eine Art Katalysator für das kindliche Lernen und die Entwicklung ist. In dieser Folge betrachten wir das vielfältige Potenzial desSpiels für die kindliche Entwicklung – für soziale und personale Kompetenzen, für die sprachliche Entwicklung, mathematische Kompetenzen u.s.w. Zudem erzählt uns die Praxisexpertin Sabine Iezzi wie sie Amelie hin zu mehr Selbstbewusstsein im Spiel begleitet hat. Sabine Iezzi arbeitet seit ihrer Ausbildung zur Spielgruppenleiterin seit 28 Jahren in diesem Bereich. NebenWeiterbildungen an der Pädagogischen Hochschule St.Gallen hat sie sich zudem am Schweizerischen Institut für Kinder- und Jugendmedien zur Leseanimatorin weitergebildet. Prof. Dr. Franziska Vogt ist in dieser Folge unsere Expertin aus der Wissenschaft. Sie leitet das Institut Frühe Bildung 0 bis 8 an der Pädagogischen Hochschule St.Gallen. Das Spiel bildet einen langjährigen, zentralen Gegenstand verschiedener ihrer Forschungsprojekte. So zum Beispiel in Studien zur alltagsintegrierten Sprachförderung, bei denen das Freispiel eine zentrale Rolle einnimmt. Aus den Studien hat sie inzwischen verschiedene Angebote für die Praxis entwickelt. Beispielsweise die Kitaintegrierte Deutschförderung der Stadt Zürich, sowie das Coaching zur Alltagsintegrierten Sprachförderung für Fachpersonen: LinkQuellen, die für die Folge verwendet wurden:Ahmed, S., Khan, D., & Mehmood, A. (2023). Let them play. A systematic review investigating the benefits of free play inemotional development of children. Academy of Education and Social Sciences Review, 3(4), 509-520. LINKHauser, B. (2016). Spielen: Frühes Lernen in Familie, Krippe und Kindergarten. Kohlhammer Verlag. Hauser, B. (2021). Spiel in Kindheit und Jugend: der natürliche Modus des Lernens. UTB. Kübler, M., Buhl, G., & Rüdisüli, C. (2020). Spielen und Lernen Verbinden—Mit Spielbasierten Lernumgebungen. Hep.Lillard, A. S., Lerner, M. D., Hopkins, E. J.,Dore, R. A., Smith, E. D., & Palmquist, C. M. (2013). The impact of pretend play on children's development: a review of the evidence. Psychological bulletin, 139(1), 1–34. LINKZosh, J.M., Hirsh-Pasek, K., Hopkins, E.J., Jensen, H., Liu, C., Neale, D., & Whitebread, D. (2018). Accessing the inaccessible: Redefining play as a spectrum. Frontiers in Psychology, 9, 1124. LINKIn diesem Podcast weiter hören:Die verschiedenen Sprachförderstrategien, die auch im Spiel genutzt werden können, werden in den Episoden 1.1 bis 1.6 vertieft: LINK -
6.4 Freispiel: Spielbegleitung 09.02.2026 23minDas kindliche Spiel können Fachpersonen auf vielfältige Weise begleiten und anregen. In dieser Folge besprechen wir verschiedene Formen des (Rollen-)Spiels (begleitetes Spiel, geführtes Spiel, freies Spiel) sowie vier unterschiedliche Rollen, die Fachpersonen in der Spielbegleitung einnehmenkönnen: Spielleitung, Mitspieler:in, Coach und Beobachter:in. Welche Rolle Fachpersonen wann einnehmen hängt stark davon ab, wie vertraut die Kinder bereits mit der Spielsituation sind und wo sie noch Unterstützung brauchen. Um die Rollen und verschiedenen Spielformen zu erläutern, verknüpfen wir die Erfahrungsberichte von Spielgruppenleiterin Sabine Iezzi mit Ergebnissen aus Forschung und Entwicklung von Prof. Dr. Franziska Vogt.Sabine Iezzi hat 28 Jahre Erfahrung in der Leitung von Spielgruppen. Aktuell sind es zwei Spielgruppen in der Stadt St.Gallen. Neben der Ausbildung zur Spielgruppenleiterin sowie verschiedenen Kursen an der Pädagogischen Hochschule St.Gallen hat sie auch die Ausbildung zum Therapieclown absolviert und Erfahrungen als Rotkreuz-Clown gesammelt. Prof. Dr. Franziska Vogt leitet das Institut Frühe Bildung 0 bis 8 an der Pädagogischen Hochschule St.Gallen. Das Spiel ist ein langjähriger, zentraler Forschungsschwerpunkt von ihr. Ein neueres Projekt heisst «Wir spielen die Zukunft». Dabei wurden Freispielimpulse zum Thema digitale Transformation entwickelt und in verschiedenen Kindergärten umgesetzt. Manche Freispielsequenzen wurden videographiert und ausgewertet. In dieser Folge hören wir einen Ausschnitt aus einer Aufnahme. Weitere Infos zu den Freispielimpulsen inklusive Videos findest du hier: LINKQuellen, die für die Folge verwendet wurden:Hollenstein, L. & Vogt, F. (2026). Spielbegleitung im Fantasie-und Rollenspiel: Sustained shared playing. In: Amberg, L.& (Hrsg.). Interaktion als Dreh- und Angelpunkt erfolgreichen Lehrens und Lernens. Waxmann. Kübler, M., Buhl, G., & Rüdisüli, C. (2020). Spielen und Lernen Verbinden—Mit Spielbasierten Lernumgebungen. Hep. Zosh, J.M., Hirsh-Pasek, K., Hopkins, E.J., Jensen, H., Liu, C., Neale, D., & Whitebread, D. (2018). Accessing the inaccessible: Redefining play as a spectrum. Frontiers in Psychology, 9, p. 1124. LINK Literaturtipp, der frei verfügbar ist:Vogt, F. (2020). Spielbegleitung. In M. Kübler, G. Bühl, & C.Rüdisüli (Hrsg.). Spielen und Lernen verbinden – mit spielbasierten Lernumgebungen: Theorie - Empirie - Praxis (S. 51-61). Bern: hep-Verlag. LINKIn diesem Podcast weiter hören:Zum Projekt «Wir spielen die Zukunft», auf das wir in dieser Folge verweisen, wird in Episode 10.2 genauer vorgestellt. LINK -
28.2 Traumasensible Pädagogik: Einen sicheren Ort zur Verfügung stellen 02.12.2025 27minEin zentrales Konzept der Traumapädagogik ist der sichere Ort: Für Kinder, die von Traumatisierung betroffen sind, ist es wichtig, sich in der Spielgruppe, der Kita und dem Kindergarten sicher zu fühlen. Dazu kommt die Sicherheit in der Beziehung zu den Fachpersonen. In verlässlichen Beziehungen bauen Kinder Ressourcen und Resilienz auf. Woher das Trauma genau kommt, ist für den pädagogischen Alltag nebensächlich: die Fachpersonen konzentrieren sich darauf, das Kind bedürfnisgerecht zu unterstützen. Trotzdem ist wichtig zu wissen, woher Traumata kommen können.Daher gehen wir in dieser Folge auch darauf ein. Zudem ist die Zusammenarbeit im Team wichtig für die traumasensible Arbeit mit Kindern. Unsere Gäste in dieser Folge sind Claudia Hengstler und Dr. Maria Teresa Diez Grieser.Claudia Hengstler ist ausgebildete Kindergärtnerin, systemisch-lösungsorientierte Beraterin und Traumapädagogin. In unterschiedlichen Funktionen wie z.B an einer Sonderschule hat sie belastete Kinder und ihre Familien traumapädagogisch begleitet sowie pädagogischeFachpersonen beraten. Seit 25 Jahre ist sie Dozentin an der Pädagogischen Hochschule St.Gallen und lehrt dort zu Kindesschutz und traumasensibler Pädagogik.Dr. Maria Teresa Diez Grieser ist Entwicklungspsychologin undPsychotherapeutin. Sie verfügt über psychotherapeutische Erfahrungen mit betroffenen Kindern und Erwachsenen. Am Marie Meierhofer Institut begleitete sie Angebote und Projekte für belastete Familien und hat diese auchwissenschaftlich untersucht.Dies ist die letzte Folge im Jahr 2026. Bleib bis zur Frühlingsstaffel im Februar im Kontakt mit uns über Instagram und LinkedIn.Literatur, die in der Folge verwendet wurde(frei verfügbar):Schmid, M., Erb, J., Fischer, S., Kind, N. & Fegert, J. M. (2017). Abschlussbericht für den Fachausschuss für die Modellversuche und das Bundesamt für Justiz. Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse und Erkenntnisse des Modellversuchs «Implementierung, Evaluation und Verstetigung von traumapädagogischen Konzepten in sozialpädagogischen Institutionen des stationären Massnahmenvollzuges». Kinder- undJugendpsychiatrische Klinik Basel und Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie/ Psychotherapie Ulm. LINKWeiterführende Literatur, die frei Verfügbar ist:Gahleitner, Silke Birgitta (2010). Kleine Kinder in kritischen Lebenslagen. Was Fachkräfte über Traumata wissen müssen und wie sie helfen können. Sozial extra 34(11), 46-49. LINKMayer, M. (2021). Traumasensibles Arbeiten mit Kindern. Leitfaden für Fachkräfte der Kindertagesbetreuung und Frühen Bildung. Berlin: Sozialpädagogisches Fortbildungsinstitut Berlin-Brandenburg (SFBB). LINKRitter, E. & Albers, T. (2016): Kinder mit Fluchterfahrung in Kita und Grundschule. LINKWeiterführende LiteraturKlappstein, K. & Kortewille, R. (2020).Traumatisierte Kinder im Alltag feinfühlig unterstützen: Psychoedukation im Überblick. Springer.Bausum, J., Karau H. (2024). Traumapädagogik: Kita-Kinder sensibel begleiten. Basiswissen, Fallbeispiele, Reflexionsfragen und Checklisten für Team- und Elternarbeit. Don Bosco. -
28.1 Traumasensible Pädagogik: Traumabelastete Kinder begleiten 10.11.2025 25minAuch junge Kinder können bereits von Traumaprozessen betroffen sein. In frühpädagogischen Settings wie Spielgruppe, Kita und Kindergarten können wir diese Kinder unterstützen, indem wir beziehungsorientiert agieren und jeweils einen guten Grund für das Verhalten der Kinder annehmen. Gleichzeitig kann es natürlich hilfreich sein,Traumaprozesse und ihre Auswirkungen auf das Verhalten von Kindern zu kennen.Entsprechend gehen wir in dieser Folge folgenden Fragen auf die Spur:Wie kann sich eine Traumatisierung bei Kindern im Alltag äussern?Wie können wir mit traumabetroffenen Kindern umgehen?Wie reagieren wir, wenn uns ein Kind von einer traumatisierenden Erfahrung berichtet?In dieser Folge stellen uns Dr. Maria Teresa Diez Grieser und Claudia Hengstler ihr Wissen und ihre Erfahrungen zu Verfügung. Dr. Maria Teresa Diez Grieser ist Entwicklungspsychologin undPsychotherapeutin. Sie verfügt über langjährige Erfahrungen in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in Traumaprozessen und hat verschiedene Publikationendazu verfasst. Zudem ist sie im pädagogischen Kontext als Supervisorin und Weiterbildnerin tätig. Claudia Hengstler ist ausgebildete Kindergärtnerin und Traumapädagogin mit vielfältigen Erfahrungen in der Unterstützung von Kindern aus hochbelasteten Familien: Als Co-Leiterin des Elternnotrufs Ostschweiz hat sie Eltern und Familien in Krisensituationen beraten. Sie war am Aufbau eines Kinderschutzzentrums beteiligt und war dort Ressortleiterin für Weiterbildung und Prävention mit Fokus gewaltbetroffene Kinder und Jugendliche. Aktuell ist sie Beraterin an einer Sonderschule und Dozentin an der Pädagogischen Hochschule St.Gallen. Weiterführende Literatur, die frei Verfügbar ist:Child Mind Institute (o.J.). Kindern bei der Bewältigung vontraumatischen Erfahrungen helfen. Ein Leitfaden zur seelischen Erholung für Eltern, Lehrer und andere Verantwortungsträger. Virginia: Child Mind Institute. LINKMayer, M. (2021). Traumasensibles Arbeiten mit Kindern. Leitfaden für Fachkräfte der Kindertagesbetreuung und Frühen Bildung. Berlin: Sozialpädagogisches Fortbildungsinstitut Berlin-Brandenburg (SFBB). LINKWeiterführende LiteraturKlappstein, K. & Kortewille, R. (2020). Traumatisierte Kinder imAlltag feinfühlig unterstützen: Psychoedukation im Überblick. Springer.Bausum, J., Karau H. (2024). Traumapädagogik: Kita-Kinder sensibel begleiten. Basiswissen, Fallbeispiele, Reflexionsfragen und Checklisten für Team- und Elternarbeit. Don Bosco. -
12.3 Mathematiklernen im Kontext von Mehrsprachigkeit 27.10.2025 25minIn der Schweiz lebt jede dritte Person in einem mehrsprachigen Haushalt (Bundesamt für Statistik, 2021). Entsprechend haben viele Kinder Ressourcen in unterschiedlichen Sprachen. Das hat nicht nur eine Bedeutung in Bezug auf die sprachliche Entwicklung der Kinder, sondern spielt auch in alle anderen Lernbereiche hinein – auch in das mathematische Lernen. In dieser Folge geht es darum, wie sprachliche Ressourcen beim mathematischen Lernen von Kindern im Kindergarten genutzt werden können. Unsere Gäste sind Prof. Dr. Barbara Ott und Dr. Ángela Uribe Acevedo. Gemeinsam mit Jun.-Prof. Dr. Priska Sprenger der PH Heidelberg untersuchen sie im von MOVETIA geförderten Projekt «MATHEspRechen im Kindergarten», wie sprachliche Ressourcen der Kinder für das Mathematiklernen im Kindergarten fruchtbar gemacht werden können und teilen in dieser Folge anhand anschaulicher Beispiele erste Ergebnisse ihrer Studie mit uns. Prof. Dr. Barbara Ott hat Lehramt für Grundschule mit Schwerpunkt Mathematik studiert und mehrere Jahre als Lehrerin gearbeitet. Anschliessend hat sie sich in ihrer Dissertation in Mathematikdidaktik mit dem grafischen Darstellen im Mathematikunterricht auseinandergesetzt. Inzwischen arbeitet sie seit 10 Jahren an der PädagogischenHochschule St.Gallen, wo sie aktuell die Fachleitung Mathematik und die Bereichsleitung Ausbildung im Institut Mathematische, Naturwissenschaftliche und Technische Bildung inne hat. Dr. Ángela Uribe Acevedo hat Lehramt Mathematik in Kolumbien und Deutschland studiert und im Anschluss mehrere Jahre an einer öffentlichen sowie an einer deutschen Schule in Kolumbien unterrichtet. Anschliessend hat sie zum Thema sprachbildender und mehrsprachigkeitseinbeziehender Mathematikunterricht doktoriert. Inzwischen arbeitet sie seit vier Jahren als Dozentin und wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Pädagogischen Hochschule St.Gallen. Literatur, die in der Folge verwendet wurde: Bundesamt für Statistik (2021). Zunahme der Mehrsprachigkeit in der Schweiz: 68% verwenden regelmässig mehr als eine Sprache. Medienmitteilung. Erhebung zur Sprache, Religion und Kultur 2019. LINK Sprenger, P., Uribe, Á, Ott, B., & Kuratli, S. (2023). Zählkompetenz und Mehrsprachigkeit. Die Bedeutung von Mehrsprachigkeit beim Erlernen der Zahlwortreihe und des Zählens. 4bis8, (6), 24-25. LINK Ott, B., Sprenger, P., & Uribe, Á. (2024). Mehrsprachigkeitsaktivierung im Kindergarten: Design einer Lernumgebung. In P. Ebers, F. Rösken, B. Barzel, A. Büchter, F. Schacht, & P. Scherer (Hrsg.), Beiträge zum Mathematikunterricht 2024: Mathematikdidaktik – Gestern. Heute. Morgen (S. 445-448). LINK Uribe, Á., Sprenger, P., & Ott, B. (2024). Exploring parent-child interactions by learning mathematics: Repertoires-in-use within a kindergarten-family learning environment. In M. Ní Ríordáin, and K. Erath (Eds.), Proceedings of the Sixteenth ERME Topic Conference on Language and Social Interaction inMathematics Classrooms (pp. 100 – 107). ERME / HAL Archive. LINK -
6.3 Freispiel: Raumgestaltung und Materialwahl für vielfältige Erfahrungen 20.10.2025 20minDie Raumgestaltung und die Materialien, die den Kindern zur Verfügung stehen, bilden eine Ausgangslage für das kindliche Spiel. Das ist gerade auch beim Freispiel der Fall, wenn die Kinder intrinsisch motiviert ihr Spiel selbständig organisieren und gestalten. Materialien können Erfahrungsräume eröffnen und erweitern, und sie können von den Kindern auch fantasievoll umgedeutet werden. In dieser Folge beantworten wir die Frage, wie Raum und Materialien bewusst eingesetzt werden können, um vielfältiges Spiel zu ermöglichen, so dass Kinder ihren eigenen Interessen und Lernfeldern nachgehen können. Zu Gast ist in dieser Folge Prof. Dr. Franziska Vogt, die Institutsleitern des Instituts Frühe Bildung 0 bis 8 der Pädagogischen Hochschule St.Gallen. Das Spiel ist ein langjähriger, zentraler Forschungsschwerpunkt von ihr. Dabei standen Kinder unterschiedlichen Alters im Fokus. Im Projekt "Puppenstube, Bauecke und Waldtage: (Un)doing gender in Kinderkrippen" entstanden zum Beispiel Erkenntnisse zur gendersensiblen Raumgestaltung und Materialauswahl. Unsere Expertin aus der Praxis ist Sabine Iezzi. Sie hat die Ausbildung zur Spielgruppenleiterin absolviert und verschiedene Kurse an der PH St.Gallen besucht. Sie arbeitet seit 28 Jahren in der Spielgruppe. Aktuell leitet sie zwei Spielgruppen in der Stadt St.Gallen. Studien zur Folge die frei verfügbar sind: Hart, L. M., Keller, R., & Perren, S. (2024). SpielzeugfreierKindergarten: Differentielle Effekte eines Präventionsprojektes zur Stärkungder Lebenskompetenzen von Kindergartenkindern. Kindheit und Entwicklung, 33(2), 103–110. LINK Hollenstein, L., & Vogt, F. (2024). Digitaleducation through guided pretend play. Learning and Instruction, 93(Art.101945). LINK Tennhoff, W., Nentwich, J. C., & Vogt, F. (2014). Gender in derKita. Praxisratgeber für Kitaleitungen. St.Gallen: Universität St.Gallen und Pädagogische Hochschule St.Gallen. LINK Vogt, F. (2021). (Un)doing gender in den räumlichen Arrangements der Kita. In J. C. Nentwich & F. Vogt (Hrsg.), (Un)doing Gender empirisch: Qualitative Forschung in der Kita (S. 51-82). Wiesbaden: Springer VS. LINK Weitere Quellen, die für die Folge verwendet wurden: Kübler, M., Buhl, G., & Rüdisüli, C. (2020). Spielen und Lernen Verbinden—Mit Spielbasierten Lernumgebungen. Hep. Lillard, A. S., Lerner, M. D., Hopkins, E. J., Dore, R. A., Smith, E. D., & Palmquist, C. M. (2013). The impact of pretend play on children's development: a review of the evidence. Psychological bulletin, 139(1), 1–34. LINK Zosh, J.M., Hirsh-Pasek, K., Hopkins, E.J., Jensen, H., Liu, C.,Neale, D., & Whitebread, D. (2018). Accessing the inaccessible:Redefining play as a spectrum. Frontiers in Psychology, 9, p. 1124. LINK -
27.2 Verletzendem Verhalten gemeinsam vorbeugen 21.09.2025 24minEs ist so schnell passiert: Aus Überforderung, Frust oder weil wir einfach gerade ein dünnes Nervenkostüm haben, reagieren wir auf Kinder nicht so, wie wir sollten. Das muss und soll aber nicht sein. Kinder brauchen feinfühliges Verhalten. In dieser Folge zeigen wir auf, wie Teams gemeinsam verletzendem Verhalten vorbeugen können. Wir gestalten die Folge gemeinsam mit Prof. Dr. Regina Remsperger-Kehm. Sie forscht unter anderem zu Interaktions- und Beziehungsgestaltung in Bildungsprozessen. Dabei ist ihr aufgefallen, dass «verletzendes Verhalten» ein Thema ist, das Fachpersonen der frühen Bildung beschäftigt. Mittlerweile blickt sie auf mehrere Studien zu diesem Thema zurück und kann uns hier im Podcast Antworten auf folgende Fragen geben: Welche Formen von verletzendem Verhalten(oder Gewalt) werden im Kontext der frühen Bildung unterschieden? Welche Ursachen und Hintergründe können zu verletzendem Verhalten führen? Wo können wir ansetzen, um verletzendem Verhalten vorzubeugen? Gerade wenn es um Prävention geht, spielt die Gruppen- oder Kita-Leitung eine wichtige Rolle und das Thema muss als Team angegangen werden. Stichwort «Fehlerkultur»!Material zum Praxistipp:Fallbeispiele aus den Folgen 27.1 und 27.2: LINK zur Podcast-Website Texte mit und zu den Reckahner Reflexionen: Broschüre: LINKKita Fachtext: LINKAusgewählte Literatur, die in der Folgeverwendet wurde:Boll, A. Gutknecht, D., König, A. Maywald, J. & Remsperger-Kehm, R. (2023). Hör auf damit! Zwischen verletzendem und achtsamem Verhalten in der Kita. Herder.Boll, A., & Remsperger-Kehm, R. (2021). Verletzendes Verhalten in Kitas: Eine Explorationsstudie zu Formen, Umgangsweisen, Ursachen und Handlungserfordernissen aus der Perspektive der Fachkräfte. Barbara Budrich.Remsperger-Kehm, R (2011). Sensitive Responsivität. Zur Qualität pädagogischen Handelns im Kindergarten. VS Verlag für Sozialwissenschaften. LINKLiteratur, die frei verfügbar ist:Boll, A. & Remsperger-Kehm, R. (2021). Verletzendes Verhalten von Fachkräften. LINKKibesuisse (2019). Prävention von physischen, psychischen und sexuellen Grenzverletzungen Leitlinien zur Erarbeitung eines Verhaltenskodex in Kindertagesstätten. LINKRemsperger-Kehm, R. (2020). Sensitive Responsivität. socialnet Lexikon LINKWeiterführende Literatur:Boll, A., Miehe-Gruhn, J., Rein, R. & Remsperger-Kehm, R. (2025). Position beziehen – mutig handeln. Fachberatung im institutionellen Kinderschutz. Das Netz. Remsperger-Kehm, R. (2025). Wenn Stress zu Verletzung führt–Verletzendes Verhalten gegenüber Kita-Kindern verstehen und verhindern. Diskurs Kindheits- und Jugendforschung, 20(1), 51-64. LINK -
27.1 Feinfühliges und verletzendes Verhalten 07.09.2025 22minEs ist ein Thema, das uns allen bekannt ist, über das wir aber wenig sprechen: Nicht immer begegnen Erwachsene den Kindern mit feinfühligem Verhalten. Gleichzeitig ist klar, dass für die Entwicklung junger Kinder feinfühliges Verhalten von zentraler Bedeutung ist. Daher nehmen wir uns in dieser und der nächsten Folge dem Thema «Verletzendes Verhalten» an. Wir gestalten die Folgen gemeinsam mit Prof. Dr. Regina Remsperger-Kehm, die bereits mehrere Studien zu feinfühligem und verletzendem Verhalten durchgeführt hat. Dabei hat sie z.B. anhand von Videos beobachtet, was feinfühliges Verhalten ausmacht. Andererseits hat sie in mehreren Studien zahlreiche Schilderungen von verletzendem Verhalten gesammelt und ausgewertet. Regina Remsperger-Kehm hat an der Hochschule Fulda die Professur für Frühkindliche Bildung inne. Gemeinsam mit Regina Remsperger-Kehm besprechen wir ein Fallbeispiel und gehen folgenden Fragen auf die Spur: Was ist feinfühliges und wo beginnt verletzendes Verhalten? Was tun, wenn man verletzendes Verhalten gegenüber Kindern beobachtet oder selbst in die Situation kommt, verletzend gehandelt zu haben? Fragen aus dem Praxistipp:Welches sind Momente in meinem pädagogischenAlltag, in denen ich an meine Grenzen komme und möglicherweise in Gefahr stehe, wenig feinfühlig zu handeln?Was verlangen solche Momente von mir?Wie machen sich Gefühle wie Glück, Trauer, Angstoder Wut in meinem Körper bemerkbar?Was macht mich in meiner Arbeit besonderszufrieden?Wodurch fühle ich mich in meiner Arbeitlebendig, was gibt mir Leichtigkeit?In Anlehnung an Hofmann I. & Kruse M. (2023). Biografie, Werte und Haltung in der pädagogischen Arbeit (S. 129). In A. Boll, D. Gutknecht, A. König, J. Maywald, R. Remsperger-Kehm (Hrsg). Hör auf damit! Zwischen verletzendem und achtsamem Verhalten in der Kita. Herder.Ausgewählte Literatur, die in der Folgeverwendet wurde:Boll, A. Gutknecht, D., König, A. Maywald, J. & Remsperger-Kehm, R. (2023). Hör auf damit! Zwischen verletzendem und achtsamem Verhalten in der Kita. Herder.Boll, A., & Remsperger-Kehm, R. (2021). Verletzendes Verhalten in Kitas: Eine Explorationsstudie zu Formen, Umgangsweisen, Ursachen und Handlungserfordernissen aus der Perspektive der Fachkräfte. Barbara Budrich.Remsperger-Kehm, R (2011). Sensitive Responsivität. Zur Qualität pädagogischen Handelns im Kindergarten. VS Verlag für Sozialwissenschaften. https://doi.org/10.1007/978-3-531-92766-4Literatur, die frei verfügbar ist:Boll, A. & Remsperger-Kehm, R. (2021). Verletzendes Verhalten von Fachkräften. LINK Kibesuisse (2019). Prävention von physischen, psychischen und sexuellen Grenzverletzungen Leitlinien zur Erarbeitung eines Verhaltenskodex in Kindertagesstätten. LINK Remsperger-Kehm, R (2020). Sensitive Responsivität. socialnet Lexikon: LINK Weiterführende Literatur:Boll, A., Miehe-Gruhn, J., Rein, R. & Remsperger-Kehm, R. (2025). Position beziehen – mutig handeln. Fachberatung im institutionellen Kinderschutz. Das Netz. Remsperger-Kehm, R. (2025). Wenn Stress zu Verletzung führt–Verletzendes Verhalten gegenüber Kita-Kindern verstehen und verhindern. Diskurs Kindheits- und Jugendforschung, 20(1), 51-64. https://doi.org/10.3224/diskurs.v20i1.04 -
26.2 Die Transition in den Kindergarten aus den Perspektiven aller Beteiligten 23.06.2025 23minDer Kindergarteneintritt ist für alle Beteiligten – Eltern, Lehrpersonen, weitere Fachpersonen und natürlich für das Kind – ein Moment, der von Veränderungen und neuen Beziehungen geprägt ist. In dieser Folge gehen wir den unterschiedlichen Perspektiven, Beziehungen und Kooperationen auf die Spur. Dies tun wir gemeinsam mit der Expertin für Transitionen, Janine Hostettler, und der Kindergartenlehrperson Fabienne Feldmann. Dr. Janine Hostettler ist wissenschaftliche Mitarbeiterin und Dozentin am Institut Frühe Bildung 0 bis 8 der Pädagogischen Hochschule St.Gallen. Sie war ursprünglich Kindergartenlehrperson, hat dann Pädagogische Psychologie,Soziologie und Publizistikwissenschaften an der Universität Zürich studiert und schliesslich ihre Doktorarbeit im kanadischen Vancouver zum Thema Transitionenverfasst. Sie gestaltet Weiterbildungen für multiprofessionelle Teams zum Übergang von der frühen Bildung in den Kindergarten.Fabienne Feldmann ist seit gut neun Jahren Kindergartenlehrperson. Aktuell befindet sie sich im letzten Semester des Masters Early Childhood Studies der Pädagogischen Hochschulen St.Gallen und Weingarten. Zudem arbeitet sie in einem Kindergarten im Kanton Nidwalden.Literatur, die in der Folge verwendet wurde (in der Reihenfolge, wie sie genannt wurde):Griebel, W. & Niesel, R. (2011). Übergänge verstehen und begleiten. Transitionen in der Bildungslaufbahn von Kindern (4. Auflage). Cornelsen.Zemp, M., Bodenmann, G., & Zimmermann, P. (2019). Ausserfamiliäre Betreuung von Kleinkindern. Springer. Traum, L. C., & Moran, M. J. (2016). Parents’ and teachers’ reflections on the process of daily transitions in an infant and toddler laboratory school, Journal of Early Childhood Teacher 37(4), S. 331–350 https://doi.org/10.1080/10901027.2016.1241967 Materialien, die in der Folge erwähnt wurden:Metacom Symbole: LINK Literatur der Expertin, die frei verfügbar ist:Hostettler Schärer, J. (2023). Professionalization in Early Childhood Education: How do Educators Craft TheirWork? Early Years 44 (S. 511 – 524). LINK -
26.1 Die Transition in den Kindergarten kindgerecht gestalten 09.06.2025 17minDer Eintritt in den Kindergarten markiert in der Schweiz gleichzeitig den Eintritt in das Schulsystem. Entsprechend gross ist die Bedeutung, die dieser Transition in der Gesellschaft beigemessen wird. Auch für die Kinder ist es oft ein grosser Moment, dem lange entgegengefiebert wird. Der Übergang selbst erfolgt dann häufig relativ abrupt: Das Kind wird von einer Bezugsperson in den Kindergarten begleitet. Diese verabschiedet sich zu einem vom Kindergarten vorgegebenen Moment. In dieser Folge besprechen wir mit der Kindergartenlehrperson Fabienne Feldmann und der Forscherin Janine Hostettler, welche Herausforderungen ein Kind in diesem Moment zu meistern hat und wie das Kind darin unterstützt werden kann. Denn ein gelungener Start in die Schullaufbahn ist bedeutsam für die weitere Entwicklung des Kindes. Fabienne Feldmann ist seit gut neun Jahren Kindergartenlehrperson. Aktuell befindet sie sich im letzten Semester des Masters Early Childhood Studies der Pädagogischen Hochschulen St.Gallen und Weingarten. Zudem arbeitet sie in einem Kindergarten im Kanton Nidwalden.Dr. Janine Hostettler ist wissenschaftliche Mitarbeiterin und Dozentin am Institut Frühe Bildung 0 bis 8 der Pädagogischen Hochschule St.Gallen. Sie war ursprünglich Kindergärtnerin, hat dann Pädagogische Psychologie, Soziologie und Publizistikwissenschaften an der Universität Zürich studiert und schliesslich ihre Doktorarbeit im kandadischen Vancouver zum Thema Transitionen verfasst. Literatur, die in der Folge verwendet wurde:Griebel, W. & Niesel, R. (2018). Übergänge verstehen und begleiten. Transitionen in der Bildungslaufbahn von Kindern (5. Auflage). Cornelsen.Literatur der Expertin, die frei verfügbar ist:Hostettler Schärer, J. (2023). Professionalization in Early Childhood Education: How do Educators Craft Their Work? Early Years 44 (S. 511 – 524). LINK -
25.2 Mütter- und Väterberatung: Chance für vulnerable Familien 25.05.2025 19minDie Angebote der Mütter- und Väterberatung stehen allen Eltern offen. Gleichzeitig bietet sie das Potenzial, Familien in vulnerablen Situationen eine besondere Stütze zu bieten - also mehrfach belasteten Familien, die Risiken wie gesundheitlichen Herausforderungen, finanziellen Sorgen etc. ausgesetzt sind. In der Forschung besteht Konsens dazu, dass gerade sehr frühe Massnahmen besonders grosse Wirkungen entfalten können. In dieser Folge besprechen wir mit Marianne Steiner und Nadine Lamparter, welche Rolle die Mütter- und Väterberatung bei der Unterstützung von Familien in vulnerablen Situationen einnehmen kann und in welches interdisziplinäre Netzwerk die Mütter- und Väterberatung eingebettet ist. Zudem geben wir Einblicke in historische und aktuelle Entwicklungen. Marianne Steiner ist am Institut Frühe Bildung 0 bis 8 der Pädagogischen Hochschule St.Gallen tätig, wo sie den Bereich Dienstleistung und Weiterbildung leitet. Sie hat bis 2023 als Mütter- und Väterberaterin gearbeitet in dieser Schlussphase den Master Frühe Kindheit mit Schwerpunkt Frühe Hilfen und Frühe Förderung absolviert. Nadine Lamparter ist im Kinder- und Jugendhilfezentrum Dübendorf in der Mütter- und Väterberatung tätig. Ursprünglich war sie Pflegefachfrau FH, hat sich im Nachdiplomstudium zur Mütter- und Väterberaterin weitergebildet (heute Berater:in Frühe Kindheit) und hat zudem einen CAS Entwicklungspsychologische Beratung absolviert. Sie ist Teil der Arbeitsgruppe Kindeswohlabklärung des Kantons Zürich als Vertretung des Frühbereichs.Links aus der Folge:Website des Kantons Zürich zu häufigen Fragen imZusammenhang mit der Mütter- und Väterberatung: LINKWebsite des Ostschweizer Verein für das Kind mitTipps zu grundsätzlichen Themen in verschiedenen Sprachen (unter «Tipps», dann etwas nach unten scrollen): LINKWeiterführende Informationen:Website der Mütter- und Väterberatung Schweiz: LINKLiteratur, die in der Folge verwendet wurde und die frei verfügbar ist: Ulrich, S. M., Chakraverty, D., Hänelt, M., Holzer, M., Lux, U., Renner, I. & Neumann, A. (2023): Wie geht es Familien mit kleinen Kindern in Deutschland? Ein Fokus auf psychosoziale Belastungen von Familien in Armutslagen. Faktenblatt 2 zur Studie »Kinder in Deutschland 0-3 2022«. Herausgegeben vom Nationalen Zentrum Frühe Hilfen (NZFH). LINKWeiterführende Literatur, die frei verfügbar ist:Hafen, M. & Meier Magistretti, C. (2021). Familienzentrierte Vernetzung in der Schweiz. Eine Vorstudie vor dem Hintergrund der «Frühe Hilfen»-Strategie in Österreich. Hochschule Luzern – Soziale Arbeit. LINK -
25.1 Mütter- und Väterberatung: das bietet sie 11.05.2025 15minDie Mütter-und Väterberatung gibt es in der Schweiz schon lange. Das Angebot hat sich gerade in den letzten Jahren modernisiert, um den Bedürfnissen von Eltern mit entsprechenden Angeboten zu begegnen. So gibt es zum Beispiel die Möglichkeit, anonym Fragen zu stellen, einen Hausbesuch zu erhalten oder ein Gruppenangebot zu besuchen. In dieser Folge besprechen wir mit Nadine Lamparter und Marianne Steiner, welche Beratungsformate die Mütter- und Väterberatung bietet und welche Rolle die Beratung während des Übergangs vom Paar zur Familie spielen kann. Diese Folge eignet sich besonders für (angehende) Eltern und fürFachpersonen, die mit Eltern zu tun haben. Nadine Lamparter ist ausgebildete Pflegefachfrau und hat sich im Nachdiplomstudium zur Mütter- und Väterberaterin weitergebildet. Sie hat zudem einen CAS Entwicklungspsychologische Beratung absolviert. Aktuell ist sie im Kinder- und Jugendhilfezentrum Dübendorf in der Mütter- und Väterberatung tätig.Marianne Steiner ist am Institut Frühe Bildung 0 bis 8 der Pädagogischen Hochschule St.Gallen tätig und leitet dort den Bereich Weiterbildung und Dienstleistung. In diesem Rahmen bietet sie Beratungen für die Weiterentwicklung der Mütter- und Väterberatung an. Sie war selbst während 20 Jahren in der Mütter- und Väterberatung tätig. Links aus der Folge:Website «für’s Leben gut» des Kantons Zürich mit vielfältigen Infos: LINKFragen Anonym einreichen: LINKWebsiten für (werdende) Väter:www.männer.ch (LINK) oder www.niudad.ch (LINK)Weiterführende Informationen:Website der Mütter- und Väterberatung Schweiz: LINKLeitfaden für den Einbezug der Väter rund um Geburt und frühe Kindheit: LINKLiteratur, die in der Folge verwendet wurde(teilweise frei verfügbar):Blaser, M. & Amstad, F. T. (Hrsg.) (2016). Psychische Gesundheit über die Lebensspanne. Grundlagenbericht. Gesundheitsförderung Schweiz Bericht 6, Bern und Lausanne. LINKStern, D. (2020). Die Mutterschaftskonstellation. Eine vergleichende Darstellung verschiedener Formen der Mutter-Kind-Psychotherapie. Klett-Cotta. -
1.6 Im Gespräch mit Kindern gemeinsam nachdenken – so wirkt’s 28.04.2025 21minIm Gespräch mit Kindern gemeinsam und ergebnisoffen nachzudenken hat nachweislich positive Effekte auf die kindliche Entwicklung. Diese Interaktionsform, in der Erwachsene und Kinder gleichermassen mit Ideen undGedanken zum Gespräch beitragen, wird auch Sustained Shared Thinking genannt. In dieser Folge berichten wir von der Studie, in welcher Sustained Shared Thinking identifiziert wurde, und welche positiven Effekte damit assoziiert sind. Zudem teilen wir weitere Strategien und Tipps für die Anwendung von Sustained Shared Thinking – gerade, wenn man dies mit mehreren Kindern umsetzen möchte. Alexandra Waibel hat viel Erfahrung als Primarlehrperson und Sprachheilpädagogin. Inzwischen hat sie den Master Early Childhood Studies der PH St.Gallen und der PH Weingarten absolviert und arbeitet am Institut Frühe Bildung 0 bis 8 der PH St.Gallen, wo sie aktuell Eltern und Fachpersonen in Sachen Sprachförderung unterstützt. Ausserdem befindet sie sich im Abschluss ihrer Dissertation, in der sie sich mit Sustained Shared Thinking unter Einbezug mehrerer Kinder befasst. Nathalie Koller ist ursprünglich Fachfrau Betreuung Kind und hat während 10 Jahren eine Kita geleitet. Inzwischen arbeitet sie seit mehreren Jahren im Projekt Kita-integrierte Deutschförderung. Dieses Projekt der Pädagogischen Hochschule St.Gallen unterstützt mehrsprachige Kinder in Kitas in Zürich bei ihrem Deutschspracherwerb. Zudem studiert Natalie Koller aktuell Kindheitspädagogik. Weiterführende Materialien, die frei verfügbar sind:10 Schritte zur reflektierten alltagsintegrierten sprachlichen Bildung (Schritt 9). Video mit Expertinnenkommentar: LINKBegleitheft (ab S. 42): LINKWeiterbildungsangebot zu Sprachförderung des Instituts Frühe Bildung der PH St.Gallen:Weiterbildungsangebot Frühe Bildung mit Fokus Mehrsprachigkeit und Integration: LINKPraxisbegleitung zur Sprachförderung vor Ort: LINKLiteratur, die in der Folge verwendet wurde (in der Reihenfolge, wie sie in der Folge genannt wurden; teilweise frei verfügbar): Sylva, K., Melhuish, E., Sammons, P., Siraj-Blatchford, I. &Taggart, B. (2004). The Effective Provision of Pre-School. Education (EPPE) Project: Findings from Pre-school to end of Key Stage 1. Research Brief. Link: https://discovery.ucl.ac.uk/id/eprint/10016500/1/SSU_SF_2004_01_final_report_pre_school.pdf Sylva, K., Melhuish, E., Sammons, P., Siraj-Blatchford, I. &Taggart, B. (2004). The Effective Provision of Pre-School Education [EPPE] Project. Technical Paper 12. The Final Report: Effective Pre-School Education. Institute of Education University of London. LINKSiraj-Blatchford, I., Sylva, K., Muttock, S., Gilden, R., & Bell, D. (2002). Researching effective pedagogy in the early years (REPEY). Department for Education and Skills, Research Report, 356. DfES. LINK Cusati Müller, M., Wustmann Seiler, C., Simoni, H., & Hedderich, I. (2019). Die Teilhabe von Kindern an Sustained Shared Thinking im Freispiel: Einflüsse von Geschlecht undAlter der Kinder. Frühe Bildung, 8(3), 153-160. LINK Siraj, I., Kingston, D., & Melhuish, E. C. (2015). Assessing quality in early childhood education and care: Sustained shared thinking and emotional well-being (SSTEW) scale for2–5-year-olds pro-vision. Trentham Books.Brodie, K. (2014). Sustained shared Thinking in the Early Years. Linking theory to practice. Routledge. Lohse, K., Hildebrandt, A., & Hildebrandt, F. (2022). Hypotheses in adult-child interactions stimulate children’s reasoning and verbalizations. Early Childhood Research Quarterly, 58, 254–263. LINK -
1.5 Im Gespräch mit Kindern gemeinsam nachdenken – so geht’s 14.04.2025 19minIn der frühen Bildung spricht man von «Sustained Shared Thinking», wenn ein Gespräch mit Kindern gewisse Merkmale erfüllt: Kinder und Fachperson tragen mit ihren Gedanken, ihrem Wissen, ihren Ideen, Erfahrungen etc. als gleichberechtigte Partner:innen zum Gespräch bei, sodass ein gemeinsamer Denkprozess entsteht. Ausserdem ist das Gespräch ergebnisoffen und geht zwischen den Gesprächspartner:innen mehrmals hin und her. In dieser Folge besprechen wir diese Gesprächsform und zeigen auf, wie diese in den Alltag mit Kindern eingebettet werden kann. Dazu hören wir Natalie Koller, ihre Tochter sowie Alexandra Waibel. Natalie Koller ist ursprünglich Fachfrau Betreuung Kind und hat während 10 Jahren eine Kita geleitet. Inzwischen arbeitet sie seit mehreren Jahren im Projekt Kita-integrierte Deutschförderung. Dieses Projekt der Pädagogischen Hochschule St.Gallen unterstützt mehrsprachige Kinder in Kitas in Zürich bei ihrem Deutschspracherwerb. Zudem studiert Natalie Koller aktuell Kindheitspädagogik. Alexandra Waibel hat viel Erfahrung als Primarlehrperson und Sprachheilpädagogin. Inzwischen hat sie den Master Early Childhood Studies der PH St.Gallen und der PH Weingarten absolviert und arbeitet am Institut Frühe Bildung 0 bis 8 der PH St.Gallen. Ausserdem befindet sie sich im Abschluss ihrer Dissertation, in der sie sich mit Sustained Shared Thinking unter Einbezug mehrerer Kinder befasst. Weiterführende Materialien, die frei verfügbar sind:10 Schritte zur reflektierten alltagsintegrierten sprachlichen Bildung (Schritt 9). Video mit Expertinnenkommentar: LINKBegleitheft (ab S. 42): LINKLiteratur(tipp) aus der Folge:Hebenstreit-Müller, S., & Hildebrandt, F. (2018). Mit Kindern denken: Gespräche imKita-Alltag. Dohrmann. Hildebrandt, F., & Dreier, A. (2014). Was wäre, wenn…? Fragen,nachdenken und spekulieren im Kita-Alltag. Verlag das Netz.Weiterbildungsangebot zu Sprachförderung desInstituts Frühe Bildung der PH St.Gallen:Weiterbildungsangebot Frühe Bildung mit FokusMehrsprachigkeit und Integration: LINK Praxisbegleitung zur Sprachförderung vor Ort: LINK
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