Die Großen Fragen in 10 Minuten

Die Großen Fragen in 10 Minuten

Mitteldeutscher Rundfunk
Maa Saksa
Kieli DE
Jaksot 128
Viimeisin 16.09.2026

Was, wenn die größten Fragen der Menschheit in nur 10 Minuten zu außergewöhnlichen Antworten führen? Persönlich, überraschend, tiefgründig. Ein Podcast, der zum Weiterdenken einlädt.

Jaksot

  • Ist der öffentlich-rechtliche Rundfunk neutral? 16.09.2026 10min
    Neutral? Was ist eigentlich neutral? Die Wissenschaft kann mit dem Begriff nichts anfangen. So geht der Podcast schon mal los. Und trotzdem lässt sich Prof. Marcus Maurer auf unsere Frage ein. Maurer hat den Lehrstuhl für politische Kommunikation an der Uni Mainz und ist Autor einer der größten Studien zu der Frage, ob der öffentlich-rechtliche Rundfunk ausgewogen ist. Genau wie neutral sind auch die Begriffe "links" oder "rechts" politisch nicht mehr wirklich klar definierbar. Deshalb denkt Maurer in Begrifflichkeiten wie "sozialstaatlich und marktliberal", wie "progressiv und konservativ". Und er hat festgestellt, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk eher "sozialstaatlich progressiv" berichtet – so wie die meisten deutschen Medien auch. Aber eben lange nicht so stark, wie man es ihm vorwirft. Er diagnostiziert eine leichte Tendenz in diese Richtung, auf die der Öffentlich-Rechtliche schon aufpassen sollte. Host Karsten Möbius will wissen, wie man so was misst und wie genau diese Messungen sind. Viel stärker als die Kritik aus der Wissenschaft ist die Kritik aus Teilen der Gesellschaft. Aber woher kommt diese Diskrepanz? Maurer sagt, das kommt auch daher, dass wir Voreinstellungen haben, und die beeinflussen die Bewertung der Medien. Und schon ist Host Karsten Möbius bei der nächsten Großen Frage: Welchen Medien vertraue ich und warum? Protagonisten: Prof. Dr. Marcus Maurer, Lehrstuhl für Politische Kommunikation an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz Unser Podcast-Tipp aus der ARD-Sounds App: MDR Investigativ – Hinter der Recherche Ihr wollt tiefer ins Thema eintauchen?: Studie: "Öffentlich-rechtliche Medien auf dem Prüfstand: Wie ausgewogen berichten ARD, ZDF und Co. wirklich?" Telepolis: "Öffentlich-rechtlicher Rundfunk: Wer bestimmt, was ausgewogen ist?" Neue Studie der Uni Mainz: "Wie vielfältig und ausgewogen berichten Nachrichtenformate des öffentlich-rechtlichen Rundfunks?" Redaktion und Host: Karsten Möbius / Abnehmende Redakteure: Peggy Grunwald, Daniel Vogelsberg, Matthias Vorndran / Produktion: Thomas Jähn Fragen, Wünsche, Kritik und Feedback? Gerne her damit an: [email protected] Unterstützt uns: Wenn euch "Die Großen Fragen in 10 Minuten" gefallen, freuen wir uns über eine Bewertung oder einen Kommentar auf eurer liebsten Podcast-Plattform. Abonniert uns in der ARD Sounds App oder wo immer ihr eure Podcasts hört, um keine Episode zu verpassen. Und empfehlt uns gerne bei Freunden, Verwandten und Kolleginnen weiter!
  • Werden unsere Äcker sterben? 09.09.2026 10min
    In manchen Regionen Spaniens – dort, wo schon die Römer ihr Getreide angebaut haben – ist der Ackerboden heute einfach weg. Nicht erschöpft, nicht unfruchtbar, einfach weg. Für die meisten von uns unvorstellbar, für ganze Landstriche und ihre Bevölkerung eine Katastrophe. Wir alle sind von der Landwirtschaft abhängig, da ist der Gedanke, dass Äcker verschwinden können, beunruhigend. Und dann gibt es diese These, dass wir nur noch 60 Ernten haben und der Boden dann aufgebraucht ist. Aber was heißt eigentlich aufgebraucht? Wie funktioniert der Boden? In dieser Episode geht es um das Thema Bodenerosion, darum, wie Boden aufgebaut ist, was ihn zusammenhält und was alles passieren muss, damit er verschwindet. Es geht um den Superkleber Humus, der die gesamte obere Bodenschicht zusammenhält, und es geht um die Folgen, wenn der Humusaufbau in der Landwirtschaft nicht mitgedacht wird, wenn Nährstoffe nur noch über Dünger zugefügt werden und gleichzeitig schützende Hecken und Wäldchen durch die Flurbereinigung verschwinden. Protagonisten: Prof. Ingrid Kögel-Knabner, Bodenwissenschaftlerin (emeritiert) – Lehrstuhl für Bodenkunde an der TU München Unser Podcast-Tipp aus der ARD Sounds App: "63 Hektar" – der Landwirtschaftspodcast von NDR Niedersachsen Ihr wollt tiefer ins Thema eintauchen?: MDR WISSEN: "Bessere Böden: Neues digitales Werkzeug hilft Landwirten auf dem Feld" ARD Mediathek: "Die Bodenretter – Ackern mit Zukunft" Campus Talks: "Nanokosmos Boden – Wozu brauchen wir den Dreck?" Leschs Kosmos: "Die Erde, die unsere Welt rettet – Landwirtschaft neu denken" Redaktion und Host: Maike zum Hoff / Abnehmender Redakteur: Karsten Möbius / Produktion: Thomas Jähn Fragen, Wünsche, Kritik und Feedback? Gerne her damit an: [email protected] Unterstützt uns: Wenn euch "Die Großen Fragen in 10 Minuten" gefallen, freuen wir uns über eine Bewertung oder einen Kommentar auf eurer liebsten Podcast-Plattform. Abonniert uns in der ARD Sounds App oder wo immer ihr eure Podcasts hört, um keine Episode zu verpassen. Und empfehlt uns gerne bei Freunden, Verwandten und Kolleginnen weiter!
  • Vermüllen wir uns den Weg ins All? 02.09.2026 10min
    Man merkt sofort, wo wir Menschen waren. Und zwar am Müll. Denn sogar auf dem Mond liegen mehrere Müllbeutel mit menschlichen Fäkalien. Warum soll das in der Erdumlaufbahn anders sein? Da fliegen zwar keine Müllbeutel rum, aber ausgediente Satelliten und Raketenstufen, und wenn die zusammenstoßen, entstehen Hunderttausende neue Metallteile – Weltraumschrott. Viele Millionen kleine Teilchen schwirren mittlerweile mit 40.000 km/h um die Erde. Die machen keine Löcher mehr irgendwo rein, die lassen alles explodieren, was ihnen in den Weg kommt. Der Schneeballeffekt sorgt dafür, dass es immer mehr werden. Wahrscheinlich werden dadurch wertvolle Umlaufbahnen irgendwann nicht mehr nutzbar sein. Jetzt schon müssen wir bei Raketenstarts darauf achten, dass nichts im Weg rumfliegt. 2030 will die ESA erste Tests machen, um Satelliten einzufangen, abzusenken und verglühen zu lassen. Und in Zukunft will man sogar Satelliten im Orbit betanken und reparieren. Protagonisten: Dr. Holger Krag, Head of ESA's Space Debris Zum Weltraumschrott-Forschungsprojekt der Uni Stuttgart: SWR Aktuell: "Weltraumschrott: Was beim Absturz von Satelliten passiert" Ihr wollt tiefer ins Thema eintauchen?: Die Deutsche Raumfahrtagentur zum Thema Weltraummüll ESA: "Weltraumschrott: Internationale Experten einig über dringenden Handlungsbedarf" ZDF: "Gefährlicher Weltraumschrott" Redaktion und Host: Karsten Möbius / Abnehmender Redakteur: Matthias Vorndran / Produktion: Thomas Jähn Fragen, Wünsche, Kritik und Feedback? Gerne her damit an: [email protected] Unterstützt uns: Wenn euch "Die Großen Fragen in 10 Minuten" gefallen, freuen wir uns über eine Bewertung oder einen Kommentar auf eurer liebsten Podcast-Plattform. Abonniert uns in der ARD Sounds App oder wo immer ihr eure Podcasts hört, um keine Episode zu verpassen. Und empfehlt uns gerne bei Freunden, Verwandten und Kolleginnen weiter!
  • Warum verlieren Astronauten nie die Nerven? 26.08.2026 10min
    Astronauten sind offensichtlich die coolsten von uns allen, oder? "Houston, wir haben ein Problem – aber keine Sorge, wir bleiben dabei lässig und behalten bestimmt die Nerven!" Wie kann das sein? Wird man so geboren oder kann man das lernen? In dieser Folge geht es um den Umgang mit Gefühlen in Extremsituationen. Was machen Astronauten anders als wir Normalos? Denn Fakt ist: Auch Astronauten sind Menschen mit ganz menschlichen Gefühlen. Angst, Wut, Panik, Heimweh, Trauer – all das müssen sie aushalten, während sie auf engstem Raum durch die schwarze Leere treiben. Am Ende geht es wohl auch darum, Gefühle auszuhalten, sie zuzulassen, anstatt sie abschalten zu wollen. Aber das will trainiert sein. Protagonisten: Alexander Gerst, Geophysiker, Vulkanologe und Astronaut Matthias Maurer, Materialwissenschaftler und Astronaut Unsere Podcast-Tipps aus der ARD Sounds App: Philipps Playlist, Folge "Reise zum Mond" Hier noch ein Weltall-Tipp für eure Kinder: Im Podcast "Betthupferl", den Gute-Nacht-Geschichten des Bayerischen Rundfunks, gibt es die Serie "Kein Gras auf dem Mars". In diesen Geschichten werden die beiden Roboter Spirit und Oppo von den Menschen auf den Mars geschickt, um den fremden Planeten zu erforschen. Ihr wollt tiefer ins Thema eintauchen?: Onlineartikel von MDR Wissen: "Weltall-Wissen: Neues aus Astronomie und Raumfahrt" Der Test für Astronauten und Astronautinnen Redaktion und Host: Maike zum Hoff / Abnehmender Redakteur: Matthias Vorndran / Produktion: Thomas Jähn Fragen, Wünsche, Kritik und Feedback? Gerne her damit an: [email protected] Unterstützt uns: Wenn euch "Die Großen Fragen in 10 Minuten" gefallen, freuen wir uns über eine Bewertung oder einen Kommentar auf eurer liebsten Podcast-Plattform. Abonniert uns in der ARD Sounds App oder wo immer ihr eure Podcasts hört, um keine Episode zu verpassen. Und empfehlt uns gerne bei Freunden, Verwandten und Kolleginnen weiter!
  • Wie werde ich reich? 19.08.2026 10min
    In Deutschland redet man normalerweise nicht oder nur hinter vorgehaltener Hand über Geld, Vermögen oder Reichtum. Der Protagonist Axel Vespermann, ehemaliger Investment- und Immobilienfonds-Manager, sagt: Wir sollten und müssen es aber! Denn der Staat wird sich künftig nicht mehr so, wie wir es kennen, um uns kümmern können. Also sollten wir uns selbst mehr kümmern. Statt unser Geld also auf der Bank liegen zu lassen, sollten wir es lieber investieren. Das ist die einzige Chance, auch aus kleineren Beträgen über längere Zeit Vermögen aufzubauen. Trotzdem bevorzugen 72 Prozent der Deutschen das klassische Sparen, nur 28 Prozent investieren in Aktien, Fonds und Anleihen. Axel Vespermann sagt, es gibt Risiken, die sich in Grenzen halten. Ohne diese Risiken wird man aber nie mehr aus seinem Geld machen als einen Inflationsausgleich. Die Erkenntnis aus dieser Podcast-Folge ist nicht neu, legt aber den Finger noch mal in die sehr aktuelle Wunde: Es geht gar nicht so sehr darum, wie viel man verdient, sondern um die Entscheidung, ob man sein Geld spart und auf dem Bankkonto liegen lässt oder es investiert. Protagonisten: Axel Vespermann, ehem. leitender Investment- und Immobilienfonds-Manager Unser Podcast-Tipp aus der ARD Sounds App: "REICH – Das Geschäft mit dem Zweifel" Ihr wollt tiefer ins Thema eintauchen?: Institut der deutschen Wirtschaft (IW): Ab diesem Einkommen gilt man als reich Forscher über Reichtum: "Heute ist es einfacher, reich zu werden" Geld: So verbessern Sie Ihre Chance auf Vermögen Redaktion und Host: Karsten Möbius / Abnehmende Redakteurin: Peggy Grunwald / Produktion: Thomas Jähn Fragen, Wünsche, Kritik und Feedback? Gerne her damit an: [email protected] Unterstützt uns: Wenn euch "Die Großen Fragen in 10 Minuten" gefallen, freuen wir uns über eine Bewertung oder einen Kommentar auf eurer liebsten Podcast-Plattform. Abonniert uns in der ARD Sounds App oder wo immer ihr eure Podcasts hört, um keine Episode zu verpassen. Und empfehlt uns gerne bei Freunden, Verwandten und Kolleginnen weiter!
  • Wo ist unser Wasser hin? 12.08.2026 10min
    Ein Hörer schrieb uns: Kann man Wasser VERBRAUCHEN? Laut Schulwissen geht das nicht. Stichwort Wasserkreislauf. Und weil es gerade wieder mal so richtig heiß und trocken ist, wollten wir das Thema machen. Also los zum Hydrologen Prof. Ralf Merz vom Umweltforschungszentrum in Halle. Und Merz war eine Goldgrube. Das fing schon damit an, dass er erklärt hat, dass man selbstverständlich Wasser verbrauchen kann. Nämlich wenn es in der Elektrolyse industriell in Wasserstoff und Sauerstoff getrennt wird oder auch in Pflanzen bei der Photosynthese. Aber ganz grundsätzlich: Wenn man das Wasser auf der Erde vor einer Milliarde Jahren gewogen hätte und das Wasser heute, dann würde die Waage das Gleiche anzeigen. Aber wo ist das Wasser hin, wenn wir es im Sommer brauchen? Merz erzählt: Unsere Vorfahren und wir haben bis jetzt alles dafür getan, dass es schnell ab-, schnell wegfließt. Es hat ja schließlich immer genug geregnet. Jetzt verdunstet mehr Wasser, weil's auf der Welt wärmer wird. Die Antwort auf die Frage, wo es ist, ist: Es ist unterwegs. Ins Ahrtal, nach Spanien oder Bangladesch. Und auf die Frage: Und nun? Sagt Merz: Klimaschutz, Rückbau und weniger Netflix gucken. Na, neugierig geworden? Protagonisten: Prof. Dr. Ralf Merz, Hydrologe am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung Ihr wollt tiefer ins Thema eintauchen?: Umweltbundesamt: "Trockenheit in Deutschland – Fragen und Antworten" Goethe-Universität Frankfurt: "Der Klimawandel und das Grundwasser" Studie von NABU und BCG: "Wege zur Wassersicherheit" Redaktion, Produktion und Host: Karsten Möbius / Abnehmender Redakteur: Matthias Vorndran Fragen, Wünsche, Kritik und Feedback? Gerne her damit an: [email protected] Unterstützt uns: Wenn euch "Die Großen Fragen in 10 Minuten" gefallen, freuen wir uns über eine Bewertung oder einen Kommentar auf eurer liebsten Podcast-Plattform. Abonniert uns in der neuen ARD Sounds App oder wo immer ihr eure Podcasts hört, um keine Episode zu verpassen. Und empfehlt uns gerne bei Freunden, Verwandten und Kolleginnen weiter!
  • Sind wir wirklich aus Sternenstaub? 05.08.2026 10min
    Host Karsten Möbius hat früher ratlos vor dem Periodensystem der Elemente gestanden. Ratlos und voller unguter Gefühle. Chemie war nicht so sein Ding. Mit dem Blick in die Geschichte des Universums und darauf, wie alles um uns herum entstanden sein muss, hat sich das komplett verändert. Plötzlich erkennt er in dieser scheinbar sinnfreien Anordnung der Elemente eine Art Biografie des Universums und eine Entstehungsgeschichte der Elemente. Davon handelt der Podcast: von der Entstehung von allem um uns herum und damit auch von den Stoffen, aus denen wir gemacht sind. Denn wir sind alle wirklich aus Sternenstaub. Protagonisten: Prof. Martin Ammon, Professor mit Lehrstuhl für Raumzeit und Materie, Physikalisch Astronomisches Institut der Friedrich-Schiller-Universität Jena Prof. Bruno Leibundgut, TU München, Institute Of Natural Science Ihr wollt tiefer ins Thema eintauchen?: Welt der Physik: Entstehung der Elemente DLR: Sind wir aus "Sternenstaub" gemacht? Ralphs Universum: Geheimnis Supernova – Aus was bestehen wir eigentlich? BR24: Kosmische Spuren: Warum wir alle aus Sternenstaub bestehen Unser Podcast-Tipp aus der ARD Sounds App: "Interpretationssache – Der Musikpodcast" Redaktion und Host: Karsten Möbius / Produktion: Ewelina Badowska Fragen, Wünsche, Kritik und Feedback? Gerne her damit an: [email protected] Unterstützt uns: Wenn euch "Die Großen Fragen in 10 Minuten" gefallen, freuen wir uns über eine Bewertung oder einen Kommentar auf eurer liebsten Podcast-Plattform. Abonniert uns in der neuen ARD Sounds App oder wo immer ihr eure Podcasts hört, um keine Episode zu verpassen. Und empfehlt uns gerne bei Freunden, Verwandten und Kolleginnen weiter!
  • Warum lieben wir Urlaub so sehr? 29.07.2026 10min
    Wann hat der Mensch eigentlich beschlossen, dass er Urlaub braucht, dass er verreisen will und dass er sich für ein paar Wochen im Jahr einfach mal eine Auszeit gönnt? Ist Ötzi auch schon in den Urlaub gewandert? Cäsar oder König Arthur? Wann ging das alles los, wer war der erste urlaubsreife Mensch auf dieser Erde? In dieser Folge gehen wir auf Spurensuche und fragen uns, wann und warum das Verreisen angefangen hat. Waren es immer nur Flucht, Vertreibung oder Eroberung, die uns angetrieben haben, unsere Höhle zu verlassen? Oder war es auch die Neugier, die Wanderlust auf den nächsten grünen Hügel, der Wunsch nach Tapetenwechsel und Erholung am Meer? Und letztlich steht die Erkenntnis: Urlaub, das ist eigentlich gar nicht die Ausnahmesituation. Urlaub, das ist der Urzustand. Protagonisten: Prof. Dr. Harald Meller – Prähistorischer Archäologe, Landesarchäologe von Sachsen-Anhalt und Direktor des Landesmuseums für Vorgeschichte in Halle Ihr wollt tiefer ins Thema eintauchen?: MDR WISSEN: "Mitteldeutschlands klügste Köpfe – Harald Meller" MDR WISSEN: "Faszinierende Funde und Geheimnisse der Himmelsscheibe von Nebra" Spektrum der Wissenschaft: "Erholung: Urlaub wirkt doch!" GEO: "Forschung: Reisen macht nicht nur glücklich, sondern auch schlau" Unser Podcast-Tipp aus der ARD Sounds App: Was Mitteldeutschland so alles an Überraschungen zu bieten hat, erfahrt ihr im Podcast "Weltgeschichte vor der Haustür" Redaktion und Host: Maike zum Hoff / Abnehmender Redakteur: Karsten Möbius / Produktion: Thomas Jähn Fragen, Wünsche, Kritik und Feedback? Gerne her damit an: [email protected] Unterstützt uns: Wenn euch "Die Großen Fragen in 10 Minuten" gefallen, freuen wir uns über eine Bewertung oder einen Kommentar auf eurer liebsten Podcast-Plattform. Abonniert uns in der neuen ARD Sounds App oder wo immer ihr eure Podcasts hört, um keine Episode zu verpassen. Und empfehlt uns gerne bei Freunden, Verwandten und Kolleginnen weiter!
  • Macht Erfolg dumm? 22.07.2026 10min
    Host Karsten Möbius macht sich so seine Gedanken über die Welt, den Westen, Europa, den Standort Deutschland, über unsere tollen Konzerne und über unseren Wohlstand. Und während er sich darüber Gedanken gemacht hat, kam ihm die Frage in den Sinn: Macht Erfolg dumm? Nicht wirklich dumm. Denn der IQ nimmt mit dem Erfolg ja nicht ab. Aber Erfolg hat etwas Verführerisches, etwas Einschläferndes. Erfolg schmeichelt, macht selbstverliebt. Und das ist nicht gut, wenn sich die Welt verändert. Möglicherweise verpennt man den Moment, Entscheidungen zu treffen, oder ignoriert, was um einen herum passiert. Karsten Möbius versucht, die Frage "Macht Erfolg dumm?" mit zwei Organisationspsychologen zu klären. Und hat dabei gelernt, was das Regenmacher-Phänomen ist. Protagonisten: Prof. Dr. Hannes Zacher, Arbeits- und Organisationspsychologe an der Universität Leipzig Prof. Dr. Stefan Kühl, Arbeits- und Organisationspsychologe an der Universität Bielefeld Ihr wollt tiefer ins Thema eintauchen?: Systemisches Institut Hamburg: Das Regenmacher-Phänomen und lernende Organisation Best of HR: Die Lüge vom Karrierefaktor Intelligenz: Erfolg aus Dummheit? Motivation durch Erfolg: Das Belohnungssystem Unser Podcast-Tipp aus der ARD Sounds App: "Berlin Code – mit Linda Zervakis" Redaktion und Host: Karsten Möbius / Abnehmende Redakteurin: Peggy Grunwald / Produktion: Thomas Jähn Fragen, Wünsche, Kritik und Feedback? Gerne her damit an: [email protected] Unterstützt uns: Wenn euch "Die Großen Fragen in 10 Minuten" gefallen, freuen wir uns über eine Bewertung oder einen Kommentar auf eurer liebsten Podcast-Plattform. Abonniert uns in der neuen ARD Sounds App oder wo immer ihr eure Podcasts hört, um keine Episode zu verpassen. Und empfehlt uns gerne bei Freunden, Verwandten und Kolleginnen weiter!
  • Brauchen wir die Schulpflicht? 15.07.2026 10min
    Die Schulpflicht – wer hat sich das eigentlich ausgedacht und warum? Das scheint sich auch die AfD in Sachsen-Anhalt gefragt zu haben, um dann daraus den Schluss zu ziehen, dass man diese Pflicht wohl am besten abschaffen sollte. Und während jetzt die Debatte darüber politisch hochkocht, fragen wir uns ganz grundsätzlich: Wo kommt die Schulpflicht denn eigentlich her? Was ist ihr Sinn und Zweck, was wäre die Alternative dazu und wie sind hier die Erfahrungen in anderen Ländern? Wer profitiert von der Schulpflicht und wer von ihrer Abschaffung? Am Kern des Themas angekommen, zeigt sich: Es geht dabei eigentlich viel weniger um pädagogische oder ideologische Aspekte als um das ganz grundlegende Verständnis, das jede und jeder Einzelne von uns von den Begriffen Freiheit und Flexibilität hat. Welche Rolle soll der Staat in unserem Leben spielen und wie viel Einfluss und wie viele Verpflichtungen soll er gegenüber seinen Bürgern haben? Protagonisten: Prof. Frauke Rostalski, Rechtswissenschaftlerin und Autorin, Mitglied im Deutschen Ethikrat, Lehrstuhl für Strafrecht und Rechtsphilosophie an der Universität Köln Ihr wollt tiefer ins Thema eintauchen?: "maischberger": Ist Homeschooling in den meisten europäischen Staaten erlaubt? tagesschau.de: "Warum die AfD gegen die Schulpflicht ist" Deutschlandfunk: "Schulpflicht in Deutschland – sinnvoll oder nicht?" MDR-Umfrage: Mehrheit findet Schulen wichtig für den Fortbestand unserer Demokratie Zeitschrift für Praktische Philosophie MDR: "Bildungsbericht 2026 – Bildung hängt von der Herkunft ab" Unsere Podcast-Tipps aus der ARD Sounds App: "Wahlkreis Ost" – Der Politik-Podcast aus Leipzig "Politikum – Der Meinungspodcast" Redaktion und Host: Maike zum Hoff / Abnehmender Redakteur: Karsten Möbius / Produktion: Thomas Jähn Fragen, Wünsche, Kritik und Feedback? Gerne her damit an: [email protected] Unterstützt uns: Wenn euch "Die Großen Fragen in 10 Minuten" gefallen, freuen wir uns über eine Bewertung oder einen Kommentar auf eurer liebsten Podcast-Plattform. Abonniert uns in der neuen ARD Sounds App oder wo immer ihr eure Podcasts hört, um keine Episode zu verpassen. Und empfehlt uns gerne bei Freunden, Verwandten und Kolleginnen weiter!
  • Wie ist unser Blut enstanden? 08.07.2026 10min
    Wie? Blut ist ein Abbild der Ozeane? Host Karsten Möbius ist skeptisch. Blut sieht anders aus, riecht anders, ist dicker. Wie kommt man auf so eine These? Evolutionsbiologe Prof. Andreas Beier und Martin Neukamm, Hrsg. „Darwin heute“, erklären, dass die Zusammensetzung der Mineralien exakt der des Meeres entspricht. Bei uns, bei Kamelen, Kaninchen oder Hunden. Sie erklären, wie aus Schwämmen geschlossene Flüssigkeitskreisläufe entstanden sind – bis hin zu unserem Blutsystem mit T-Zellen und allem Drum und Dran. Protagonisten: Prof. Dr. Andreas Beyer, Molekularbiologe an der Westfälischen Hochschule Martin Neukamm, Herausgeber „Darwin Heute“ Ihr wollt tiefer ins Thema eintauchen?: Studie: "Tracing the evolutionary history of blood cells to the unicellular ancestor of animals" Spektrum der Wissenschaft: "Evolution: Menschliche Blutgruppen sind uraltes Erbe" Redaktion und Host: Karsten Möbius / Produktion: Ewelina Badowska Fragen, Wünsche, Kritik und Feedback? Gerne her damit an: [email protected] Unterstützt uns: Wenn euch "Die Großen Fragen in 10 Minuten" gefallen, freuen wir uns über eine Bewertung oder einen Kommentar auf eurer liebsten Podcast-Plattform. Abonniert uns in der neuen ARD Sounds App oder wo immer ihr eure Podcasts hört, um keine Episode zu verpassen. Und empfehlt uns gerne bei Freunden, Verwandten und Kolleginnen weiter!
  • Wann wird das erste Mammut geboren? 01.07.2026 10min
    Dolly das Schaf hat 1996 die Welt geschockt. Klonen – das klang nach Zukunft und schon damals haben sich schnell alle dieselbe Frage gestellt: Wenn man Tiere klonen kann – wie weit sind wir dann noch davon entfernt ausgestorbene Tiere zurückzubringen? Mammuts, Säbelzahntiger, Dinosaurier? Die Forschung dazu läuft bei einigen Unternehmen auf Hochtouren – De-Extinction wird der Bereich genannt. Aber kann man ein ausgestorbenes Tier einfach so zurückbringen? Wo ist der Unterschied zum Klonen? Kann die molekulare Schere CRISPR dabei helfen aus einem asiatischen Elefanten ein echtes Mammut zu machen? Fakt ist, De-Extinction ist keine Frage mehr des Ob – sondern des Wann und des Was. Protagonisten: Prof. Dr. Gernot Segelbacher, Naturschutzgenetiker, Professor für Wildtierökologie und Wildtiermanagement, Fakultät für Umwelt und Natürliche Ressourcen der Universität Freiburg Ihr wollt tiefer ins Thema eintauchen?: Onlineartikel von MDR Wissen: "Mäuse mit Mammutfell: Erster Schritt zur Rückkehr ausgestorbener Tiere?" Webseite "Solving the Colossal Problem of Extinction" Universität Freiburg: "Genetische Vielfalt nimmt weltweit ab, doch Schutzmaßnahmen geben Hoffnung" GEO-Artikel: "Klonen von Haustieren – wie es funktioniert und was dagegenspricht" GEO-Artikel: "De-Extinction: Lassen sich ausgestorbene Arten wiederbeleben?" Tipp aus der ARD-Mediathek: Planet Wissen: "Mammut, Dodo, Wandertaube – Können wir ausgestorbene Tierarten zurückholen?" ARTE: "Ein Mammut-Projekt - Wiedergeburt ausgestorbener Arten" Podcast Tipp aus der ARD Sounds App: "Amerika, wir müssen reden!" – Politik und Hintergrund mit Ingo Zamperoni Redaktion und Host: Maike zum Hoff / Abnehmender Redakteur: Karsten Möbius / Produktion: Thomas Jähn Fragen, Wünsche, Kritik und Feedback? Gerne her damit an: [email protected] Unterstützt uns: Wenn euch "Die Großen Fragen in 10 Minuten" gefallen, freuen wir uns über eine Bewertung oder einen Kommentar auf eurer liebsten Podcast-Plattform. Abonniert uns in der neuen ARD Sounds App oder wo immer ihr eure Podcasts hört, um keine Episode zu verpassen. Und empfehlt uns gerne bei Freunden, Verwandten und Kolleginnen weiter!
  • Woher weiß eine Zelle, dass sie an der Nasenspitze sitzt? 24.06.2026 9min
    Der Podcast beginnt mit einer Geschichte. Einer einfachen Verabredung. Einem Missverständnis. Ein Ort, eine Zeit – und trotzdem geht alles schief. So was darf nicht passieren, wenn ein Organismus aus 30 Billionen Zellen entsteht. Da muss alles an seinem Platz sein und das tun, was zu tun ist. Keiner darf aus der Reihe tanzen. Die Frage ist: Wie macht die Natur das, dass ein Organismus sich so organisiert, dass wir vorn und hinten haben, symmetrische Proportionen, dass eine Zelle weiß: "Ich bin hier ganz außen, ich bin die letzte Zelle, ich bin an der Nasenspitze." Um diese Fragen zu klären, hat sich Host Karsten Möbius mit dem Entwicklungsbiologen Prof. Carl Philipp Heisenberg (dem Enkel von Werner Heisenberg, dem Quantenphysiker) verabredet. Mit Heisenberg zeichnet er die Entstehung eines menschlichen Körpers nach. Damit beginnt die Reise, um die Sprache der Zellen zu entschlüsseln. Protagonisten: Prof. Dr. Carl‐Philipp Heisenberg, Entwicklungsbiologe am Institute of Science and Technology Austria (ISTA), sein Lebenslauf Ihr wollt tiefer ins Thema eintauchen?: Aktuelles aus der Goethe-Universität Frankfurt: "Neue Bausteine der Zellkommunikation: Wie eine unsichtbare "Kappe" elektrische Synapsen steuert" Max-Planck-Institut für molekulare Physiologie: "Zellen sprechen sich bei ihrer Entwicklung ab" DocCheck: "Zellkommunikation: Gesellige Rezeptoren" Universität Bonn: "Wie gestörte Zellkommunikation zu Krankheiten führt" Unser Podcast-Tipp aus der ARD Sounds App: Radiowissen, Folge "Bionik – Problemlösungen aus der Natur" Redaktion und Host: Karsten Möbius / Abnehmender Redakteur: Daniel Schlechter / Produktion: Thomas Jähn Fragen, Wünsche, Kritik und Feedback? Gerne her damit an: [email protected] Unterstützt uns: Wenn euch "Die Großen Fragen in 10 Minuten" gefallen, freuen wir uns über eine Bewertung oder einen Kommentar auf eurer liebsten Podcast-Plattform. Abonniert uns in der neuen ARD Sounds App oder wo immer ihr eure Podcasts hört, um keine Episode zu verpassen. Und empfehlt uns gerne bei Freunden, Verwandten und Kolleginnen weiter!
  • War der Wald früher wirklich besser? 17.06.2026 10min
    Der Wald stirbt. Das hören wir seit Jahrzehnten – erst das Waldsterben der 80er, heute Dürre, Borkenkäfer, absterbende Fichten. Und irgendwie schwingt dabei immer dieselbe Botschaft mit: Der Mensch ist schuld. Der Mensch zerstört. Ohne den Menschen wäre alles besser. Aber ist das wirklich so einfach? Naturschutz bedeutet für viele: Früher war alles besser, früher war der Mensch nicht involviert, und jetzt ist er ein reiner Störfaktor für die Ökosysteme. Ist das wirklich so, oder ist es vielleicht eine nostalgische Erzählung? In dieser Folge geht es um unsere Rolle im Ökosystem Wald, um die Frage, warum wir die Bäume im Wald so emotional verteidigen und ob wir den Wald damit tatsächlich schützen oder nur ein Bild von unserem Fantasiewald konservieren. Protagonisten: Prof. Henrik Hartmann – Forstwissenschaftler, Professor für Waldschutz an der Georg-August Universität Göttingen, Leiter des Instituts für Waldschutz, Julius Kühn-Institut (JKI) Ihr wollt tiefer ins Thema eintauchen?: Artikel von MDR Wissen "Wir machen Wald!" Themenheft des Journals für Kulturpflanzen mit Beiträgen internationaler Forschender zum Thema "Waldschutz im Klimawandel" Tipps aus der ARD Mediathek: "Unsere Wälder" – Staffel 1 "Past Forward: Wann stirbt der deutsche Wald?" Podcast-Tipp aus der ARD Sounds App: "Kaffee, extra schwarz." – Der Podcast mit Mansour und Mayer-Rüth Redaktion und Host: Maike zum Hoff / Abnehmender Redakteur: Karsten Möbius / Produktion: Thomas Jähn Fragen, Wünsche, Kritik und Feedback? Gerne her damit an: [email protected] Unterstützt uns: Wenn euch "Die Großen Fragen in 10 Minuten" gefallen, freuen wir uns über eine Bewertung oder einen Kommentar auf eurer liebsten Podcast-Plattform. Abonniert uns in der neuen ARD Sounds App oder wo immer ihr eure Podcasts hört, um keine Episode zu verpassen. Und empfehlt uns gerne bei Freunden, Verwandten und Kolleginnen weiter!
  • Warum Antibiotika plötzlich nicht mehr helfen? 10.06.2026 10min
    Host Karsten Möbius hat vor Kurzem über längere Zeit mehrere Antibiotika schlucken müssen. Ihn überkommt dann jedes Mal ein komisches Gefühl, ob er sich damit nicht resistente Keime "anzüchtet", "antrainiert". Und er fragt sich: Wie machen das die Bakterien, so schnell Resistenzen zu entwickeln? Im Durchschnitt dauert es nur zwei Jahre, bis gegen ein Antibiotikum erste Resistenzen auftreten. Gemeinsam mit dem Mikrobiologen Prof. Kai Papenfort von der Uni Jena geht er den Strategien der Bakterien auf den Grund. Und erfährt dabei, dass es mit der Entstehung jedes Antibiotikums auch immer gleich das Resistenzgen gratis dazu gibt. Denn die, die das Antibiotikum herstellen, wollen sich ja nicht selbst damit vergiften. Protagonisten: Prof. Dr. Kai Papenfort, Mikrobiologe an der Friedrich Schiller Universität Jena Ihr wollt tiefer ins Thema eintauchen?: Forschungsbericht: "Interzelluläre Kommunikation in Bakterien" Veröffentlichung: "Bakterien verstehen, mikrobielle Kommunikation" Artikel: "Können sich Mikroben unterhalten?" Prognose: "39 Millionen Tote in den nächsten 25 Jahren" Redaktion und Host: Karsten Möbius / Abnehmender Redakteur: Daniel Schlechter / Produktion: Thomas Jähn Fragen, Wünsche, Kritik und Feedback? Gerne her damit an: [email protected] Unterstützt uns: Wenn euch "Die Großen Fragen in 10 Minuten" gefallen, freuen wir uns über eine Bewertung oder einen Kommentar auf eurer liebsten Podcast-Plattform. Abonniert uns in der neuen ARD Sounds App oder wo immer ihr eure Podcasts hört, um keine Episode zu verpassen. Und empfehlt uns gerne bei Freunden, Verwandten und Kolleginnen weiter!
  • Werden Einzelkinder zu Egoisten? 03.06.2026 10min
    Wer ohne Geschwister aufwächst, bekommt schnell den Einzelkind-Stempel – verwöhnte, unsoziale Plagen. Und das ist ja auch klar, oder? Einzelkinder müssen zu Hause kein Spielzeug teilen, haben immer die volle Aufmerksamkeit ihrer Eltern, können finanziell viel besser unterstützt werden und bekommen immer alles, so wie sie es sich wünschen. Kein Wunder, dass aus solchen Kindern Egoisten werden, oder? Aber die Wissenschaft sagt: Nein, so kann man das nicht stehen lassen. Warum wir Einzelkinder für Egoisten halten und ob es tatsächlich einen Unterschied für die Persönlichkeit macht, ob man Geschwister hat oder nicht – darum geht es in dieser Folge. Protagonisten: Dr. Julia Rohrer – Persönlichkeitspsychologin an der Universität Leipzig Dr. Roger Stöcker – Wissenschaftliche Leitung Vorurteilsforschung an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg Ihr wollt tiefer ins Thema eintauchen?: Julia Rohrer in der arte Doku "Brauchen wir Geschwister?" Artikel: "Erstes, zweites, drittes Kind: was es für Geschwister bedeutet" Artikel: Geschwister-Klischees: Was stimmt, was nicht? Unsere Podcast-Tipps in der ARD Sounds App: Podcast "Eltern ohne Filter" Radiowissen "Wahrnehmung und Klischee - Die Entstehung von Vorurteilen" Redaktion und Host: Maike zum Hoff / Abnehmender Redakteur: Karsten Möbius / Produktion: Thomas Jähn Fragen, Wünsche, Kritik und Feedback? Gerne her damit an: [email protected] Unterstützt uns: Wenn euch "Die Großen Fragen in 10 Minuten" gefallen, freuen wir uns über eine Bewertung oder einen Kommentar auf eurer liebsten Podcast-Plattform. Abonniert uns in der neuen ARD Sounds App oder wo immer ihr eure Podcasts hört, um keine Episode zu verpassen. Und empfehlt uns gerne bei Freunden, Verwandten und Kolleginnen weiter!
  • Was bleibt von uns? 27.05.2026 10min
    Karsten Möbius steht oft am Grab seines Vaters. Dort fragt er sich: Was bleibt eigentlich nach dem Tod? Sind es nur die Erinnerungen? Oder steigt tatsächlich so etwas wie eine Seele – was immer das auch sein mag – in den Himmel oder in die Weiten des Universums auf? Bleibt tatsächlich eine Art "Ich" erhalten? Oder sind es am Ende nur die einzelnen Atome, die das Universum recycelt? Gemeinsam mit dem Astrophysiker Josef M. Gaßner begibt sich Karsten Möbius auf die Suche nach Antworten auf die Frage, was das Universum von uns übrig lässt. Und stößt dabei auf die überraschende Idee des Naturwissenschaftlers, dass es vielleicht doch Dinge zwischen Himmel und Erde gibt, die wir nicht greifen können. Protagonisten: Astrophysiker Dr. Josef Gaßner, Sachbuchautor und Host des YouTube Kanals "Urknall, Weltall und das Leben": https://www.youtube.com/@UrknallWeltallLeben Ihr wollt tiefer ins Thema eintauchen?: Die Terra X-Doku "Haben wir eine Seele?": https://www.youtube.com/watch?v=H5URKHsFi88 Artikel in DIE ZEIT – "Abschied: Was von uns übrig bleibt, ... ": https://www.zeit.de/zeit-wissen/2015/01/abschied-trauer-vergaenglichkeit-psychologie Prof. Dr. Johannes Kornhuber beantwortet die Frage "Haben wir eine Seele?": https://www.fau.de/2018/09/news/universitaet/leute/haben-wir-eine-seele/ Abhandlung "Recycling im Universum": https://www2.mps.mpg.de/events/2007ihy/dokumente/abstracts/abstract_dreizler.pdf Unsere Podcast-Tipps in der ARD Sounds App: Die ARD Science-Fiction-Hörspiele "Das Portal": https://1.ard.de/dasportal Unsere Folge zur Frage: "Wie geht sterben?": https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:2fe8c2cb113b9c1e/ Redaktion und Host: Karsten Möbius / Abnehmende Redakteurin: Peggy Grunwald / Produktion: Thomas Jähn Fragen, Wünsche, Kritik und Feedback? Gerne her damit an: [email protected] Unterstützt uns: Wenn euch "Die Großen Fragen in 10 Minuten" gefallen, freuen wir uns über eine Bewertung oder einen Kommentar auf eurer liebsten Podcast-Plattform. Abonniert uns in der neuen ARD Sounds App oder wo immer ihr eure Podcasts hört, um keine Episode zu verpassen. Und empfehlt uns gerne bei Freunden, Verwandten und Kolleginnen weiter!
  • Wer überlebt die Apokalypse? 20.05.2026 10min
    Die Prepper-Szene bereitet sich konzentriert auf den Tag X vor – den Tag, an dem ein Dritter Weltkrieg oder eine andere Apokalypse den Planeten unbewohnbar machen könnte. Aber kann man sich auf so etwas überhaupt vorbereiten? Kann man das überleben? Das Leben hat bisher jede vergangene Apokalypse, jedes Massensterben überstanden. Irgendeine Spezies hat es immer geschafft. Doch was ist das Geheimrezept, um Katastrophen zu überstehen? Welche erfolgreichen Strategien hält das Leben bereit? Diese Episode widmet sich den Grundprinzipien von Leben und Überleben, der Frage, wie flexibel Leben eigentlich ist, und was das Wort "lebensfeindlich" überhaupt bedeutet. Protagonisten: Jana Bingemer – Biologin und Bildungskoordinatorin am Deutschen Zentrum für Astrophysik in Görlitz: https://www.deutscheszentrumastrophysik.de/de/ueber-uns/menschen Ihr wollt tiefer ins Thema eintauchen?: Forschende entdecken Leben an Orten, die bislang als Todeszonen galten: https://shorturl.at/9Iw45 Die Doku "Bärtierchen – Winzig, aber hart im Nehmen": https://www.arte.tv/de/videos/111040-000-A/baertierchen-winzig-aber-hart-im-nehmen/ "Apokalypse: Diese Tierchen trotzen dem vorzeitigen Weltuntergang": https://www.spektrum.de/news/diese-tierchen-trotzen-dem-vorzeitigen-weltuntergang/1482145 "Erdgeschichte: Das sechste Massenaussterben": https://www.spektrum.de/news/erdgeschichte-das-sechste-massenaussterben/1889650 Unser Podcast-Tipps in der ARD Sounds App: Unsere Folge zur Frage: "Was ist Leben": https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:11d3e30f3906082a/ Die vielleicht letzten Tage der Menschheit?: "Sind unsere Tage gezählt? (1/6)": https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:dc20558e08a23c6d/ "NEIN DANKE? – Warum Atomkraft uns spaltet": https://www.ardaudiothek.de/sendung/nein-danke-warum-atomkraft-uns-spaltet/urn:ard:show:455af99291b87cc8/ Redaktion und Host: Maike zum Hoff / Abnehmender Redakteur: Karsten Möbius / Produktion: Thomas Jähn Fragen, Wünsche, Kritik und Feedback? Gerne her damit an: [email protected] Unterstützt uns: Wenn euch "Die Großen Fragen in 10 Minuten" gefallen, freuen wir uns über eine Bewertung oder einen Kommentar auf eurer liebsten Podcast-Plattform. Abonniert uns in der neuen ARD Sounds App oder wo immer ihr eure Podcasts hört, um keine Episode zu verpassen. Und empfehlt uns gerne bei Freunden, Verwandten und Kolleginnen weiter!
  • Warum können wir uns das Lachen oft nicht verkneifen? 13.05.2026 10min
    Lachen macht gesund und glücklich – spätestens, seit das Lachyoga bei uns Fuß gefasst hat, ist das vielen bewusst. Aber Lachen kann auch extrem unangenehm sein, weil es im falschen Moment passiert. Warum können wir uns das Lachen manchmal nicht verkneifen – sowohl in lustigen, als auch in unlustigen Momenten? Warum lachen wir auch über Katastrophen, während dem Trennungsgespräch, mitten in der Schweigeminute oder wenn wir krank sind? Um das zu verstehen, geht es in dieser Folge zu den Wurzeln des Lachens. Was provoziert unser Lachen, welchen Sinn und Zweck hat es? Wie uns Lachen dabei helfen kann, mit den Widersprüchen dieser Welt klarzukommen und warum es Forscher und Forscherinnen gibt, die Affen kitzeln – das hört ihr in dieser Folge! Protagonisten: Dr. Michael Titze – Psychotherapeut, Psychoanalytiker & Humorforscher; Gründer von HumorCare Deutschland e.V.: http://www.michael-titze.de/ Dr. Elise Wattendorf – Neurowissenschaftlerin; Departement für Medizin (Anatomie/Neurowissenschaften) – Université de Fribourg: https://www.unifr.ch/universitas/de/about/authors/elise-wattendorf.html Ihr wollt tiefer ins Thema eintauchen?: Warum Lachen ein Wellness-Programm fürs Gehirn ist: https://www.mdr.de/wissen/podcast/challenge/lachen-gegen-schmerz-und-stress-100.html Warum wir lachen: https://www.unifr.ch/universitas/de/ausgaben/2019-2020/spielen/warum-lachen-sie-eigentlich.html und https://www.spektrum.de/news/verhaltenskunde-warum-wir-lachen/2219883 Wie ein Lachanfall entsteht: https://www.spektrum.de/frage/was-hinter-einem-lachanfall-steckt/2317257 Unser Podcast-Tipp in der ARD Sounds App: Der Psychologie Podcast "Wie wir ticken" von Radiowissen vom BR und "Das Wissen" vom SWR: https://1.ard.de/wie-wir-ticken Redaktion und Host: Maike zum Hoff / Abnehmender Redakteur: Karsten Möbius / Produktion: Thomas Jähn Fragen, Wünsche, Kritik und Feedback? Gerne her damit an: [email protected] Unterstützt uns: Wenn euch "Die Großen Fragen in 10 Minuten" gefallen, freuen wir uns über eine Bewertung oder einen Kommentar auf eurer liebsten Podcast-Plattform. Abonniert uns in der neuen ARD Sounds App oder wo immer ihr eure Podcasts hört, um keine Episode zu verpassen. Und empfehlt uns gerne bei Freunden, Verwandten und Kolleginnen weiter!
  • Sind wir allein? 06.05.2026 9min
    Sind wir allein? Diese Frage ist schon tausendmal gestellt worden. Und wir können sie erst abschließend beantworten, wenn wir "sie" gefunden haben – oder sie uns. Dabei geht es weniger um mikrobielles Leben, sondern um intelligentes Leben, das uns ähnlich ist. Host Karsten Möbius geht davon aus, dass definitiv irgendwo da draußen in einem Garten gegrillt wird, und Prof. Dirk Schulze-Makuch kann sich vorstellen, dass wir vielleicht sogar schon beobachtet werden. Beide sind sich einig, dass es primitive Lebensformen reichlich gibt, technologisch entwickelte Lebensformen jedoch außerordentlich selten sind. Vielleicht haben sie sich selbst gekillt, sind noch dabei, sich zu entwickeln, oder einfach zu weit entfernt. Protagonisten: Prof. Dr. Dirk Schulze-Makuch, Astrobiologe an der TU Berlin: https://astro.physik.tu-berlin.de/node/382 und https://www.gfz.de/staff/dirk.schulze-makuch Ihr wollt tiefer ins Thema eintauchen?: Vortrag von Harald Lesch – Sind wir allein?: https://www.youtube.com/watch?v=Fdjg_ep90Mc Dossier "Sind wir allein?" bei scinexx.de: https://www.scinexx.de/dossierartikel/sind-wir-allein/ ZEIT-Artikel: "Werden wir jemals Aliens finden, Dirk Schulze-Makuch?": https://www.zeit.de/wissen/2025-11/aliens-astrobiologie-weltall-leben-dirk-schulze-makuch Warum "kein Leben im All" ein großer Fortschritt sein kann: https://www.ingenieur.de/technik/fachbereiche/raumfahrt/warum-kein-leben-im-all-ein-grosser-fortschritt-sein-kann/#google_vignette Redaktion und Host: Karsten Möbius / Abnehmende Redakteurin: Peggy Grunwald / Produktion: Thomas Jähn Fragen, Wünsche, Kritik und Feedback? Gerne her damit an: [email protected] Unterstützt uns: Wenn euch "Die Großen Fragen in 10 Minuten" gefallen, freuen wir uns über eine Bewertung oder einen Kommentar auf eurer liebsten Podcast-Plattform. Abonniert uns in der neuen ARD Sounds App oder wo immer ihr eure Podcasts hört, um keine Episode zu verpassen. Und empfehlt uns gerne bei Freunden, Verwandten und Kolleginnen weiter!

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