Eltern nach acht - der Tagesabschlussbericht

Eltern nach acht - der Tagesabschlussbericht

Franziska Dittmann
Maa Saksa
Kieli DE
Jaksot 2
Viimeisin 14.09.2026

Franziska und Dominik aus Berlin, Eltern von zwei Kindern, sprechen in diesem Podcast über die Herausforderungen und Freuden des Familienalltags. Sie thematisieren Erschöpfung, Beziehungsfragen und die Erziehung ihrer Kinder. Der Podcast richtet sich an Eltern, die sich in den alltäglichen Geschichten wiedererkennen und Trost darin finden, dass es anderen ähnlich geht.

Jaksot

  • Selfcare für Eltern: Wenn Selfcare nicht nach Entspannung, sondern nach To-do klingt 14.09.2026 55min
    Ein ganzer Tag Wellness klingt erst mal nach Entspannung. Für den anderen kann er aber auch nach einem halben Tag mehr Kinder, mehr Organisation und noch weniger Luft klingen.Franziska braucht manchmal Sauna, Massage, Freund:innen und vor allem: einen Ort, an dem kein Handy, keine Aufgaben und niemand etwas von ihr will. Dominik braucht eher planbare kleine Unterbrechungen – und merkt gleichzeitig, wie absurd es ist, sich zehn Minuten Lesen als Selfcare-To-do einzutragen, wenn man eigentlich gar keinen Kopf dafür hat.Es geht um unterschiedliche Arten, Energie zu bekommen. Um die Frage, ob Selfcare egoistisch sein muss. Um Arbeit, die selbst nach Feierabend weiter im Kopf hängt. Und darum, warum die großen Rettungsaktionen manchmal schön sind, aber der Alltag oft eher aus fünf Minuten Terrasse, einem Buch zwischen zwei Kinderaktionen oder dem Versuch besteht, das Handy einfach mal liegen zu lassen.Keine Ratgeber-Episode. Eher ein ehrlicher Versuch von Franziska und Dominik, sich selbst im Familienalltag nicht vollständig zu verlieren.
  • Das große Ausfaden – wie Elternschaft deinen Freundeskreis neu sortiert. 07.09.2026 57min
    Du hast keinen Streit mit ihnen. Du hast sie nicht bewusst aus deinem Leben geschmissen. Aber leise verschwinden sie trotzdem.In dieser Folge reden Franziska und Dominik über Freundschaften, die leise ausfaden, über Leute, die irgendwann nicht mehr fragen, und über die unbequeme Gegenfrage: Haben wir selbst damals eigentlich anders gehandelt? Es geht um fehlende Kapazität, unpassende Rhythmen, Gespräche, in die man nach Wochen mit Kinderwagen und wenig Außenwelt erst mal nicht mehr reinkommt – und um diese eine sehr wertvolle freie Stunde, in der man manchmal trotzdem merkt: Wir leben gerade einfach in verschiedenen Welten.Und es geht um die neue Version von Freundschaft: Eltern-Tinder, Kita-Bekanntschaften, Treffen mit Kindern, die überraschend gut funktionieren können, und die Frage, wie viel Flexibilität, Energie und echtes Interesse eine Freundschaft braucht, damit sie bleibt. Die Folge bleibt dabei bewusst bei euren widersprüchlichen Perspektiven: zwischen „Freundschaften sind Arbeit“ und „es muss auch nicht jede Freundschaft gerettet werden“.
  • So schlimm kann Geburt sein – unsere zweite Geburt. (Teil 2 von 2) 31.08.2026 46min
    Ein Blasensprung weit vor dem errechneten Termin. Eine Woche Krankenhaus, während zu Hause das erste Kind krank wird. Dann eine Geburt, die in 35 Minuten alles auf einmal verlangt – und ein Baby, das direkt auf die Neonatologie muss.Diese Folge enthält persönliche Schilderungen von Geburt, starken Schmerzen, Angst, medizinischer Versorgung, Neonatologie und emotionaler Überforderung. Hört sie bitte nur, wenn sich das für euch gerade gut und sicher anfühlt.Franziska und Dominik erzählen die zweite Geburt ihrer Kinder so, wie sie sie erlebt haben: mit Angst, Schmerz, Kontrollverlust, Wut, Hilflosigkeit und dem Gefühl, gleichzeitig für zwei Kinder da sein zu müssen, obwohl man nur an einem Ort sein kann. Franziska beschreibt, wie sie sich in der Schwangerschaft körperlich zunehmend fremd fühlte und wie sehr sie das Gefühl traf, damit allein zu sein. Dominik erzählt, was es mit ihm gemacht hat, im entscheidenden Moment nicht bei Franziska sein zu können – und sich emotional von dem Neugeborenen fernzuhalten, um irgendwie weiter zu funktionieren.Keine Anleitung, keine medizinische Bewertung, kein sauberer Abschluss. Nur eine Geschichte darüber, wie es sich anfühlen kann, wenn eine Geburt nicht als behütete Bubble beginnt, sondern als Ausnahmezustand.
  • So schön kann Geburt sein – unsere erste Geburt (Teil 1 von 2) 24.08.2026 37min
    Wir dachten, wir hätten alles im Griff: Playlist, Energiegels, Strohhalmflasche – und dann begann die erste Geburt mit Erbrechen nach Caesar Salad.Franziska erzählt von einer Schwangerschaft, die sich trotz heftiger Neurodermitis leicht und richtig angefühlt hat. Sie hatte keine Angst vor der Geburt, vertraute ihrem Körper und wollte sich vor allem nicht von den ungefragten Geschichten anderer Menschen verunsichern lassen. Dominik bereitete sich währenddessen auf seine Rolle vor wie auf einen Marathon: mit Snacks, Flüssignahrung, einer Geburtsplaylist und einem Plan dafür, wie er Franziska im Kreißsaal möglichst gut versorgen kann.Als aus vermeintlichen Bauchkrämpfen plötzlich Wehen werden, geht es ins Krankenhaus – erst ins Vorwehenzimmer, dann in eine Geburt, die vier Stunden dauert und sich für Franziska trotz aller Anstrengung machbar anfühlt. Es geht um Presswehen, die Frage, wie lange das alles noch dauert, zwei großartige Hebammen und den Moment, in dem ein Baby auf Franziskas Brust liegt und niemand auf Anhieb erkennt, ob es ein Junge oder ein Mädchen ist.Und es geht um die Tage danach: die abgeschottete Bubble zu dritt im Krankenhaus, viel Essen, wenig Schlaf und die erste Fahrt durch den Berliner Stadtverkehr mit einem winzigen Menschen in der Babyschale. Eine Folge über Vorbereitung, Kontrollverlust, Vertrauen – und darüber, wann man eigentlich merkt: Jetzt bin ich wirklich Mutter. Jetzt bin ich wirklich Vater. 
  • Burnout & Familie – der Moment, als mein Kopf ausgestiegen ist. 18.08.2026 1t 2min
    Monatelang lief das Thema bei Franziska und Dominik nebenbei mit: "Ja, Dominik hat halt Burnout" – hingeworfen wie eine Randnotiz, obwohl es gerade ziemlich viel in ihrem Alltag bestimmt. In dieser Folge geben sie dem Ganzen endlich die Bühne, die es sich sowieso schon nimmt.Dominik selbst tut sich schwer, einen klaren Anfangspunkt zu benennen. Vielleicht war da schon 2023 etwas, das er "zufällig wegkuriert" hat – mit einer sechsmonatigen Reise-Auszeit nach dem Ende seiner Tätigkeit im Startup, 26 Kilo weniger, deutlich entspannter, braun gebrannt. Und dann kam mit dem neuen Job wieder Alltag und dann der Absturz. Er beschreibt sich rückblickend über drei Vater-Versionen: den Elternzeit-Papa der ersten fünf Wochen, den Start-Up-Papa, der sich über 200 Prozent statt 100 definiert hat, und jetzt den aktuellen Burnout-Papa – mitten in einer Genesung, die seit anderthalb Jahren läuft, mit erster Besserung seit Februar/März, "seit die Sonne rauskam".Ganz konkret wird Dominik bei der Beschreibung seines Alltags: Konzentrationsprobleme, kein Multitasking mehr möglich, dazu das Gefühl, affektgesteuert zu handeln "wie ein Dreijähriger, der durch die Bude rennt". Er erzählt von seiner klaren Drei-Vormittage-Struktur um überhaupt wieder handlungsfähig zu sein, und von der Zusammenarbeit mit seinem Psychologen, mit dem er seit zwei Jahren an der These arbeitet, dass er schon früher einen Burnout hatte, ohne es zu erkennen. Franziska ergänzt ihre Perspektive als Partnerin: den Moment, an dem ihr klar wurde, dass der Mensch neben ihr gerade nicht mehr derselbe ist, und dass sie selbst ihr Mindset ändern musste, damit er heilen kann.
  • Kita zu, Nerven blank- Ferien, nach denen man Urlaub braucht. 10.08.2026 54min
    Zwei Wochen Kita-Schließzeit. Zwei kleine Kinder. Null Erholung. 17 Tage Familienzeit – und irgendwann ist der Akku leer. Denn Urlaub mit Kindern ist nicht automatisch Erholung: Die Kinder haben frei, die Kita ist zu, aber der Alltag läuft weiter. Und wenn zwei Erwachsene vom perfekten Familienurlaub etwas völlig Unterschiedliches erwarten, wird es erst richtig interessant.Nach der Kita-Schließzeit fragen wir uns: Was genau war das eigentlich – Ferien, Familienzeit oder einfach Alltag ohne Kita? Wir erzählen von einer Woche zu Hause, einem Familienbesuch und dem Versuch, die Tage mit kleinen Kindern gut zu gestalten, ohne sie von morgens bis abends durchzutakten.Dann wird es grundsätzlich: Wie hat sich Urlaub verändert, seit wir Kinder haben? Dominik vermisst den Urlaub, in dem man rauskommt, unterwegs ist, neue Dinge erlebt und danach wieder Kraft hat. Franziska verbindet Urlaub auch mit Angebot, gutem Essen und dem Gefühl, nicht alles selbst machen zu müssen. Eine Hütte zur Selbstversorgung oder ein Hotel mit allem drum und dran? Familienresort, Airbnb oder lieber mit Freund:innen und Familie verreisen?Wir sprechen über übervolle Buffets, Abendrituale im Hotelzimmer, zu helle Zimmer, Kinderwagen am Strand und die Frage, warum Familienresorts trotz Kinderbetreuung, Spielplätzen und Entertainment nicht automatisch entspannend sind. Es geht um die unterschiedliche Wahrnehmung von Urlaub, um überhöhte Erwartungen und um die noch unbeantwortete Frage: Wie sieht ein Urlaub mit zwei kleinen Kindern aus, in dem Kinder und Erwachsene wirklich auf ihre Kosten kommen?
  • Unser schlimmster Streit – und das Gespräch, das alles verändert hat. 03.08.2026 1t
    In dieser Folge erzählen Franziska und Dominik von ihrer Streitphase nach Kind 2 – einer Zeit, in der aus einem eingespielten Dreierteam plötzlich eine überforderte Viererkonstellation wurde und sie heftiger gestritten haben als je zuvor. Die beiden sprechen darüber, wie Burnout, Schlafmangel und Mental Load dafür sorgen, dass Dominik seine frühere „Sortierer“-Rolle verliert und sie auf einmal beide gleichzeitig emotional sind. Es geht um Alltagsstreits, die Eskalation über WhatsApp im Bett, Wertschätzung, Schuldfragen und den Moment, in dem Trennungsgedanken überhaupt erst auftauchen. Am Ende landet die Folge bei einem Tipp aus der Therapie: dem Zwiegespräch als Rettungsboot, ihrer gemeinsamen „Musterlogik“ und der Frage, ob der Podcast heute dieses Zwiegesprächs ersetzt.
  • Das erste Jahr – Wenn aus einem zwei Kinder werden und wir uns fast verlieren. 27.07.2026 1t 8min
    Kinder im Bett, Snacks auf dem Schoß, Köpfe voll: In dieser Folge von „Eltern nach 8 – der Tagesabschlussbericht“ reden Franziska und Dominik über das erste Jahr mit einem Kind und das erste Jahr mit zwei Kindern – und darüber, wie sich derselbe Tag plötzlich komplett anders anfühlen kann.Du hörst, warum sich das Leben mit Baby beim ersten Kind noch halbwegs im Griff anfühlt, während beim zweiten Baby plus Kleinkind der Alltag explodiert: Zweierteams statt Paarzeit, heilige Schlaf- und Essrituale, Abende am Limit und dieses Gefühl, als Paar fast zu verschwinden, weil einfach immer irgendwer ein Kind auf dem Arm hat.Es geht um Überforderung, Streit am Küchentisch, Care-Arbeit vs. Lohnarbeit, Identitätsfragen – „Wer bin ich noch außer Elternteil?“ – und darum, welche kleinen Momente von Nähe dafür sorgen, dass sie sich trotz allem nicht komplett verlieren.Werbung/EhrenkindLink: https://www.ehrenkind.de/collections/bestseller?nav_parent=shopCode elternnachacht5Gültig vom 27.07. bis 03.08.2026
  • Pilot – Zwei müde Eltern. Ein Tagesabschlussbericht. 24.07.2026 44min
    In der Pilotfolge von „Eltern nach acht – der Tagesabschlussbericht“ nehmen wir dich zum ersten Mal mit auf unsere Couch nach acht: zwei müde Eltern, zwei kleine Kinder und ein Alltag zwischen Kita, Wutanfällen und Einschlafdramen. Wir erzählen, wer wir sind, wie der Sprung von zwei auf vier uns als Familie durcheinandergewirbelt hat, warum Dominiks Burnout alles noch einmal neu sortiert – und wo sich zwischen Streit, Einsamkeit und bedingungsloser Liebe trotzdem Sinn anfühlt.
  • Eltern nach acht – About this Podcast (Intro-Folge) 21.07.2026 2min
    „Ja, endlich noch ein Eltern-Podcast."In dieser Intro-Folge erzählen Franziska und Dominik kurz, warum sie ihn trotzdem machen: zwei müde Eltern, ein ehrliches Gespräch nach den Einschlafritualen. Du erfährst, was dich bei ‚Eltern nach acht – der Tagesabschlussbericht‘ erwartet

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