BauertothePeople (B2P) - Der Podcast hinter den Kulissen von deinem Essen
Wilhelm Geiger
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Der Podcast bietet Wissen, Perspektiven und Hintergründe rund um Lebensmittel und die Menschen dahinter. In ehrlichen und offenen Gesprächen direkt auf Höfen, in Unternehmen und bei den Menschen zu Hause wird authentisches Wissen aus erster Hand vermittelt. Dabei darf auch Humor nicht fehlen.
Epizode
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Marchfeldkanal: Wasser für die Kornkammer - Franz Steiner 13.09.2026 2h 2minIn eigener Sache: Menschen.at Ich halte Lebensgeschichten fest, als Audiografie oder Videografie. Für deine Mama, deinen Opa, deinen besten Freund. → menschen.atDer Marchfeldkanal bringt Donauwasser in eine der trockensten Regionen Österreichs. Franz Steiner hat mir erklärt, was dieses System kann und was nicht.Ich bin mit der Vorstellung ins Gespräch gegangen, ein Kanal sei ein Graben, durch den Wasser fließt. Nach zwei Stunden mit Franz Steiner, dem Geschäftsführer der Betriebsgesellschaft Marchfeldkanal, ist daraus ein ziemlich vielschichtiges Bauwerk geworden: 19 Kilometer neu angelegtes Gewässer, dazu Rußbach, Ober-Siebenbrunner Kanal und Stempfelbach, in Summe rund 91 Kilometer nach Angaben der Betriebsgesellschaft. Andere Quellen sprechen von knapp 100 Kilometern, je nachdem, was man mitzählt.Am meisten hängen geblieben ist bei mir das Bild der Badewanne. Franz erklärt den größten zusammenhängenden Grundwasserkörper Österreichs als eine mit Schotter gefüllte, leicht geneigte Wanne zwischen Wien und Bratislava. Wenn man an einer Stelle Wasser einbringt, entsteht kein See, sondern ein Kegel, der sich über Monate ausbreitet. Das erklärt auch, warum die Anlagen in einem Jahr wie diesem nicht eins zu eins nachliefern können, was auf den Feldern verbraucht wird.Überrascht hat mich der historische Teil. Geplant und gebaut wurde in einer Zeit, in der gerade Linien und glatte Böschungen als Fortschritt galten. Trotzdem entstand ein naturnah gestaltetes Gewässer mit Aufweitungen, Buchten und Fischaufstiegen. Dass ausgerechnet ein technisches Bewässerungsprojekt heute wie ein großes Renaturierungsprojekt wirkt, ist eine der Widersprüchlichkeiten, über die wir länger reden.Wir sprechen außerdem über Keller im Marchfeld, über Kläranlagen, die einen verlässlichen Vorfluter brauchen, über Nitrat im Grundwasser und über die Frage, wem das Wasser gehört, wenn es knapper wird. Und darüber, warum Franz sagt, dass Renaturierung in der Fläche wichtig ist, nach wochenlanger Dürre aber auch der beste Boden am Ende ist.Viel Freude beim Reinhören!00:00:00 Los gehtsWilly stellt Franz Steiner und das Marchfeldkanalsystem vor.00:03:35 Vom Waldviertel zum WasserKindheit am Bach, Umweg über die HTL, Studium an der BOKU.00:15:02 Warum das Marchfeld austrockneteDonauregulierung, Urbarmachung und sinkende Grundwasserstände.00:23:11 Der Grundwasserkörper als BadewanneSchotter, Flurabstand und wer dem Grundwasser Wasser entnimmt.00:32:05 Naturnah statt BetonrinneWarum in den 80ern kein Trapezprofil gebaut wurde.00:36:40 Hainburg und die ErsatzbaustelleWie politische Umstände dem Projekt zum Durchbruch verhalfen.00:46:07 Vier Gewässer, rund 91 KilometerMarchfeldkanal, Rußbach, Ober-Siebenbrunner Kanal und Stempfelbach.00:54:05 Versickern und SteuernWehrklappen, Filterbecken und drei Grundwasseranreicherungsanlagen.01:05:01 Kläranlagen, Hochwasser, FischeWeitere Funktionen des Systems und was sie für die Region bedeuten.01:17:17 Was das System kostetErrichtungskosten, laufendes Budget und offene Darlehen bis 2043.01:26:26 Wasser für die LandwirtschaftWarum Bewässerung trotz Wasser im Boden an Grenzen stößt.01:36:46 Ressource Wasser in ZukunftVerdunstung, Nitrat, Nutzungskonflikte und internationale Abstimmung.Kurz-Bio Gast:Franz Steiner ist Geschäftsführer der Betriebsgesellschaft Marchfeldkanal und leitet das dort angesiedelte Kompetenzzentrum Bewässerung, das Landwirtinnen und Landwirte in ganz Niederösterreich berät. Aufgewachsen ist er auf einem landwirtschaftlichen Betrieb im nördlichen Waldviertel, studiert hat er an der BOKU Kulturtechnik und Wasserwirtschaft. Vor seinem Wechsel 2022 war er bei der via donau für den Flussbau an March und Thaya zuständig.INFOS ZUR FOLGEBetriebsgesellschaft Marchfeldkanalwww.marchfeldkanal.atKompetenzzentrum Bewässerung – Land Niederösterreichwww.noe.gv.at/noe/Wasser/Kompetenzzentrum_Bewaesserung.htmlTätigkeitsbericht 2025 der Betriebsgesellschaft Marchfeldkanal (PDF)www.marchfeldkanal.at/wp-content/uploads/2026/08/JB-2025-zur-Veroeffentlichung.pdfAussendung Dürre 2026: Wasser als Zukunftsfrage der Landwirtschaftwww.marchfeldkanal.at/duerre-2026-wasser-ist-zentrale-zukunftsfrage-der-landwirtschaftB2P-Folge mit Christian Griebler zum Thema Grundwasserwww.bauertothepeople.at/podcast/289📣 Bleib verbunden mit BauertothePeople! Membersheep werden:→ Jetzt unterstützen – Hol dir tolle Rabatte, hör den Podcast früher und werbefrei und fördere konstruktiven Journalismus.Newsletter: → Jetzt abonnieren – Erhalte regelmäßig exklusive Insights und Hintergrundinfos direkt in dein Postfach. B2P Shop: → Merchandise entdecken – Produkte mit Persönlichkeit, die deinen Style unterstreichen. Podcast hören und sehen:→ Apple Podcasts: Jetzt anhören→ Spotify: Jetzt anhören→ YouTube: Jetzt ansehenSocial Media:→ Facebook: bauertothepeople.at→ Instagram: @bauertothepeople→ TikTok: @bauertothepeople→ LinkedIn: BauertothePeopleMusik:„Leit hoits zamm“ – Haindlingthx an Jürgen Buchner „Power to the People“ – Junior Kellythx and Michael Lechleitner @ Irievibrations Records … und ein bisserl selbst gesungen 😊thx to me, my voice und eure Schmerzschwelle Und Jetzt? Abonniere, folge und teile – so bringst du frischen Wind in den Dialog! Viel Spaß beim Reinhören und Entdecken! -
Physik, Dürre und die Frage nach Qualität – Werner Gruber 30.08.2026 2h 55minIn eigener Sache: Menschen.at Ich halte Lebensgeschichten fest, als Audiografie oder Videografie. Für deine Mama, deinen Opa, deinen besten Freund. → menschen.atDürre, Landwirtschaft und Physik: Werner Gruber über das Trockenjahr 2026, Kostenwahrheit bei Lebensmitteln und die Frage, warum sich Qualität so selten schmecken lässt.Ich habe lange überlegt, ob ich dieses Gespräch kürzen soll. Habe ich nicht. Werner Gruber ist jemand, der auf eine Frage nicht mit einer Antwort reagiert, sondern mit einer Geschichte, einem Gegenbeispiel und meistens noch mit einer Pointe. Drei Stunden sind viel, ich weiß. Dafür gibt es die Kapitelmarken, und du musst dir das wirklich nicht in einem Stück anhören.Wir starten bei der Trockenheit dieses Sommers. Laut Landwirtschaftsministerium liegen die Ertragseinbußen beim Getreide bei rund zwanzig Prozent, im Grünland drohen Ausfälle von bis zu fünfzig Prozent. Werner rechnet damit, dass uns das im Herbst über die Preise einholt, weil das, was hier fehlt, importiert werden muss. Von dort landen wir bei der Frage, warum Gesellschaften manche Veränderungen mühelos schaffen und andere über Jahrzehnte nicht, und warum das seiner Meinung nach seltener ein technisches und öfter ein psychologisches Problem ist.Dann wird es kulinarisch. Werner hat Weihnachtsgänse verschiedener Herkunft unter identischen Bedingungen zubereitet, Gulasch mit unterschiedlichsten Fleischqualitäten gekocht und heuer fünf Marmorkuchen mit fünf verschiedenen Eiersorten gebacken. Sein Befund ist unbequem: In vielen Fällen entscheidet der Zubereitungsprozess mehr als das Etikett. Bei Tomaten oder Salat sieht er das anders. Mich hat vor allem interessiert, was das für die Art bedeutet, wie wir über Qualität reden und werben.Wir sprechen außerdem über Laborfleisch und E-Fuels, über die Grenzen der Effizienz, über seine Kindheit in Oberösterreich, über den Herzstillstand 2015, über Humor als Gradmesser für Freiheit und darüber, warum er mit hundert über die Autobahn fährt.Viel Freude beim Reinhören!Kurz-Bio Gast:Werner Gruber, geboren 1970 in Ostermiething und aufgewachsen in Ansfelden, ist Physiker, Autor und Wissenschaftsvermittler. Er studierte Physik an der Universität Wien, arbeitete am Institut für Experimentalphysik und lehrt heute an der Fakultät für Informatik. Er leitete das Planetarium Wien samt Kuffner- und Urania-Sternwarte, war Mitgründer der Science Busters, drei Jahre Forschungskoordinator des Landes Burgenland und schrieb unter anderem das Buch Die Genussformel über kulinarische Physik.INFOS ZUR FOLGEWerner Gruber – Wikipediahttps://de.wikipedia.org/wiki/Werner_GruberFakultät für Informatik, Universität Wienhttps://informatik.univie.ac.at/Science Bustershttps://sciencebusters.at/Heinz Oberhummer – Wikipediahttps://de.wikipedia.org/wiki/Heinz_OberhummerSolar Foods (Solein)https://solarfoods.com/Factory 01 von Solar Foods in Vantaahttps://solarfoods.com/factory-01/📣 Bleib verbunden mit BauertothePeople! Membersheep werden:→ Jetzt unterstützen – Hol dir tolle Rabatte, hör den Podcast früher und werbefrei und fördere konstruktiven Journalismus.Newsletter: → Jetzt abonnieren – Erhalte regelmäßig exklusive Insights und Hintergrundinfos direkt in dein Postfach. B2P Shop: → Merchandise entdecken – Produkte mit Persönlichkeit, die deinen Style unterstreichen. Podcast hören und sehen:→ Apple Podcasts: Jetzt anhören→ Spotify: Jetzt anhören→ YouTube: Jetzt ansehenSocial Media:→ Facebook: bauertothepeople.at→ Instagram: @bauertothepeople→ TikTok: @bauertothepeople→ LinkedIn: BauertothePeopleMusik:„Leit hoits zamm“ – Haindlingthx an Jürgen Buchner „Power to the People“ – Junior Kellythx and Michael Lechleitner @ Irievibrations Records … und ein bisserl selbst gesungen 😊thx to me, my voice und eure Schmerzschwelle Und Jetzt? Abonniere, folge und teile – so bringst du frischen Wind in den Dialog! Viel Spaß beim Reinhören und Entdecken! -
Grundwasser: Speicher mit langem Gedächtnis - Christian Griebler 16.08.2026 2h 24minIn eigener Sache: Menschen.at Ich halte Lebensgeschichten fest, als Audiografie oder Videografie. Für deine Mama, deinen Opa, deinen besten Freund. → menschen.atGrundwasser ist das größte Süßwasser-Ökosystem der Erde – und es liegt direkt unter unseren Füßen. Ich bin mit dem Bild von einem unterirdischen See in dieses Gespräch gegangen. Und dieses Bild war so falsch, wie es nur geht.Christian Griebler ist Limnologe an der Universität Wien und einer der wenigen Forschenden weltweit, die sich mit dem Grundwasser nicht nur als Ressource, sondern als Lebensraum beschäftigen. Was er mir in diesen zwei Stunden erklärt hat, hat mein Verständnis von Wasser ziemlich durcheinandergebracht. Alle Flüsse und Seen der Welt zusammen machen nur einen Bruchteil dessen aus, was im Untergrund als Grundwasser liegt. Und dieser Untergrund ist kein toter Speicher, sondern ein belebtes System, das sich selbst sauber hält – solange wir es lassen.Wir reden über das trockenste Jahr seit Langem, über die Frage, ob uns das Wasser ausgehen kann, und warum die Antwort darauf komplizierter ist, als man denkt. Christian erklärt, warum jeder Fluss einen unsichtbaren Zwilling hat, der unterirdisch mitfließt. Warum die Begradigung von Flüssen nicht nur ein ökologisches, sondern auch ein wasserwirtschaftliches Problem ist. Wie Quellen funktionieren, was der Marchfeldkanal mit der Donau zu tun hat, und warum das Grundwasser ein extrem langes Gedächtnis hat – was wir heute eintragen, kriegen wir so schnell nicht mehr raus.Und dann wird es auch politisch: Wem gehört das Wasser, wenn es knapp wird? Was passiert, wenn Landwirtschaft und Trinkwasserversorgung um dieselbe Ressource konkurrieren? Und warum holt die Politik das beste verfügbare Wissen nicht ab, obwohl es auf dem Tisch liegt?Viel Freude beim Reinhören!00:00:00 Los gehtsWas ist Grundwasser und warum wissen wir so wenig darüber?00:02:14 Wer ist Christian Griebler?Vom Insektensammler zum Grundwasserökologen – ein ungewöhnlicher Weg00:10:11 Trockenheit: Wetter oder Klima?27 Prozent weniger Niederschlag und die Frage, wo das Wasser hin ist00:16:36 Vom Berg ins Tal – wie Wasser wandertDas West-Ost-Gefälle und warum der Osten benachteiligt ist00:20:36 Grundwasser ist kein SeeStockwerke, Lückenräume und das Aquarium-Bild erklärt00:30:11 Flüsse und ihr unsichtbarer ZwillingWarum jeder Fluss einen unterirdischen Begleiter hat00:39:10 Wasser in der Landschaft haltenFlussbegradigung, Überschwemmungsflächen und Running Sushi00:52:11 Zahlen, die Perspektiven verschieben97 Prozent Salzwasser und das Verhältnis von Oberfläche zu Untergrund01:03:06 Kommunizierende GefäßeWie Flüsse und Grundwasser sich gegenseitig am Leben halten01:20:00 Politik, Wissenschaft und KomfortzonenWarum das beste Wissen nicht abgeholt wird01:30:54 Grundwasser und LandwirtschaftWer hat Vorrang beim Wasser – und wer zahlt am Ende?01:51:04 Lebensraum UntergrundWie Mikroben das Grundwasser sauber halten – und wann das kippt02:02:01 Das lange Gedächtnis des GrundwassersWas wir heute eintragen, bleibt dort für Jahrhunderte02:19:30 Was bleibt – ein PlädoyerKommunikation im Wasserkreislauf und was jeder tun kannKurz-Bio Gast:Christian Griebler ist Professor für Limnologie an der Universität Wien und Leiter des Departments für funktionelle und evolutionäre Ökologie. Er erforscht Grundwasserökosysteme, ihre Biodiversität und die Rolle von Mikroorganismen bei der natürlichen Wasserreinigung. Vor seiner Rückkehr nach Wien 2019 war er 18 Jahre in Deutschland, unter anderem am Helmholtz Zentrum München.INFOS ZUR FOLGEChristian Griebler – Universität Wienhttps://ecology.univie.ac.at/about-us/unit-limnology/working-group-groundwater-ecology/team/christian-grieblerChristian Griebler – Google Scholar Profilhttps://scholar.google.com/citations?user=uFmlqxsAAAAJWiener Hochquellenwasserleitung – Wikipediahttps://de.wikipedia.org/wiki/Wiener_HochquellenwasserleitungWiener Wasserversorgung – Wikipediahttps://de.wikipedia.org/wiki/Wiener_WasserversorgungMarchfeldkanal – Wikipediahttps://de.wikipedia.org/wiki/Marchfeldkanal📣 Bleib verbunden mit BauertothePeople! 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KI am Bauernhof - Stefan Romstorfer 02.08.2026 1h 20minIn eigener Sache: Menschen.at Ich halte Lebensgeschichten fest, als Audiografie oder Videografie. Für deine Mama, deinen Opa, deinen besten Freund. → menschen.atKI in der Landwirtschaft – nicht am Acker, sondern im Büro: Wie setzt ein Bio-Landwirt KI-Tools im täglichen Arbeitsalltag ein? Darüber habe ich mich mit Stefan Romstorfer von Neuland Bio unterhalten.Das hier ist die zweite Folge mit Stefan. In der ersten ging es um den Erdnussanbau im Weinviertel und ein KI-gesteuertes Hackgerät. Diesmal haben wir uns seinen ganz alltäglichen Umgang mit KI im Büro vorgenommen, nicht am Acker – hemdsärmelig, praxisnah, ohne Hochglanz.Stefan ist nicht nur Bio-Landwirt, sondern betreibt in Wien auch eine Web- und Werbeagentur und hat Wirtschaftsinformatik studiert. Das macht ihn zu einem dieser Menschen, die technisch tief genug drin sind, um zu verstehen, was passiert, aber gleichzeitig beide Beine fest am Boden haben. Er zeigt, wie er sich mit KI eine Pflanzenschutzmittelliste erstellt hat, die den neuen rechtlichen Anforderungen entspricht. Wie er Etiketten auf Lebensmittelkonformität prüft. Wie er Fotos hochlädt, um Pflanzenkrankheiten zu erkennen. Und wie KI einen Fehler in seiner Steuererklärung gefunden hat, den der Steuerberater übersehen hatte.Wir reden aber auch darüber, was KI nicht ist: kein allwissender Freund, kein Ersatz für eigenes Wissen. Und am Ende wird es ein bisschen nachdenklich: Was bedeutet es, wenn uns nach den Händen jetzt auch noch das Denken abgenommen wird? Es sind Impulse und Ideen, keine fertige Anleitung. Wer schon mit KI arbeitet, findet hoffentlich ein paar neue Gedanken. Wer noch nicht angefangen hat, bekommt vielleicht den nötigen Schubs.Viel Freude beim Reinhören!00:00:00 Los gehtsWilly fasst die vorige Folge zusammen und gibt einen Ausblick auf die KI-Episode.00:03:01 Der ChatGPT-MomentWann Stefan zum ersten Mal mit KI in Berührung kam und was ihn angefixt hat.00:08:04 Was ist KI – und was nicht?KI als Denkpartner, die Grenzen der Maschine und warum man Danke sagt.00:15:19 Einstieg für AnfängerAccount anlegen, erste Prompts formulieren und die Angst vor dem Start verlieren.00:21:58 Prompting und KontextWarum bessere Eingaben bessere Antworten liefern – und wo die Grenzen sind.00:30:19 KI am Acker vs. KI im BüroAutonome Traktoren, Hackgeräte und wo KI in der Landwirtschaft steht.00:35:05 Praxisbeispiele aus dem AlltagPflanzenschutzlisten, Etikettenkontrolle, Krankheitserkennung per Foto.00:43:29 Direktvermarktung und TextarbeitWie KI bei Förderanträgen, Stundenlisten und Arbeitsplanung unterstützt.00:59:09 Finanzen und SteuererklärungenKI findet einen Fehler in der Steuererklärung – 15.000 Euro mehr Rückzahlung.01:07:03 Chancen, Risiken und die ZukunftWas passiert mit unseren Jobs, wenn uns das Denken abgenommen wird?01:17:08 Einfach startenStefans Appell zum Schluss: Offen sein, dranbleiben, keine Angst haben.Kurz-Bio Gast:Stefan Romstorfer ist Bio-Landwirt und Unternehmer aus Auersthal im niederösterreichischen Weinviertel. Gemeinsam mit seinem Bruder Roman bewirtschaftet er einen Ackerbau- und Weinbaubetrieb und baut unter der Marke neuland.bio seit 2016 die ersten Bio-Erdnüsse Österreichs an. Darüber hinaus ist er an der Entwicklung des KI-gesteuerten Hackgeräts VarioChop AI beteiligt, einer Kooperation der Firmen Samo und Ulmanna.INFOS ZUR FOLGEneuland.bio (Stefan & Roman Romstorfer, Bio-Erdnüsse aus dem Weinviertel)www.neuland.bioneuland.bio auf Instagramwww.instagram.com/neuland.bio.erdnussneuland.bio auf Facebookwww.facebook.com/neuland.bioSamo Maschinenbau (Hackgerät VarioChop, Thomasroith, OÖ)www.samo-gmbh.atVarioChop AI Hackgerät (KI-gesteuerte In-Row-Hacktechnik)www.samo-gmbh.at/hackgeraet-variochopYouTube-Video zu VariaChop AI (damit man sich auch was vorstellen kann :) www.youtube.com/watch?v=FTduEZq-BFoUlmanna (KI-Kamerasysteme für Hacktechnik, Tschechien)www.ullmanna.euErste Folge mit Stefan Romstorfer - Erdnüsse aus Österreichwww.bauertothepeople.at/podcast/287📣 Bleib verbunden mit BauertothePeople! 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Erdnüsse aus Österreich – Stefan Romstorfer 19.07.2026 2h 19minIn eigener Sache: Menschen.at Ich halte Lebensgeschichten fest, als Audiografie oder Videografie. Für deine Mama, deinen Opa, deinen besten Freund. → menschen.atBio-Erdnüsse aus dem Weinviertel: Stefan Romstorfer baut gemeinsam mit seinem Bruder Roman eine Kultur an, die es vor 20 Jahren in Österreich gar nicht gegeben hätte.Ich war bei Stefan in Auersthal, auf der alten Kegelbahn im ehemaligen Wirtshaus seines Großvaters. Dort, wo früher Alle Neune gerufen wurde, stehen heute Erdnuss-Röster und Verpackungsmaschinen. Stefan und sein Bruder Roman haben den elterlichen Bio-Betrieb übernommen und sich neben Weizen, Ölkürbis und Weinbau einer für Österreich ziemlich ungewöhnlichen Kultur verschrieben: der Erdnuss.Die Erdnuss ist botanisch gesehen gar keine Nuss, sondern gehört zur Familie der Hülsenfrüchtler. Sie kommt mit wenig Wasser aus, mag sandige Böden und profitiert von den veränderten klimatischen Bedingungen im Weinviertel. Stefan erzählt, wie der Weg von ein paar Quadratmetern Versuchsanbau zu mittlerweile 25 Hektar geführt hat, warum die Unkrautregulierung dabei die größte Herausforderung ist und wie er gemeinsam mit den Firmen Samo und Ulmanna ein KI-gesteuertes Hackgerät mitentwickelt hat, das Kulturpflanzen in Millisekunden erkennt und das Unkraut dazwischen entfernt.Wir reden über Saatgut, das man sich teilweise selbst vermehrt, über Erntemaschinen, die erst nach mehreren Anläufen funktioniert haben, über Erdnussmus aus 100 Prozent Erdnüssen und ein Erdnussöl, das die steirische Ölmühle Fandler presst. Und darüber, was es heißt, als kleinstrukturierter Familienbetrieb ein Produkt von Grund auf zu entwickeln, zu verarbeiten und zu verkaufen.Viel Freude beim Reinhören!00:00:00 Los gehtsEinleitung und Vorstellung: Erdnüsse im Weinviertel und KI am Acker00:03:01 Wer ist Stefan Romstorfer?Vom IT-Studium zurück zur Landwirtschaft, Bio-Pionier-Vater Franz00:07:09 Der Betrieb im Weinviertel160 Hektar Ackerbau, 16 Hektar Weinbau, Arbeitsteilung mit Bruder Roman00:16:18 Das Problem mit dem UnkrautWarum Unkraut im Bio-Anbau die zentrale Herausforderung ist00:21:19 KI-Hacke: VarioChop AIWie Kamera, KI und Pneumatik Unkraut in der Reihe erkennen und entfernen00:33:00 So funktioniert die KI-ErkennungMachine Learning mit tausenden Pflanzenfotos und Millisekunden-Steuerung00:45:04 Wie kommt man auf Erdnüsse?Klimawandel, trockene Böden und die Suche nach einer einzigartigen Kultur00:59:12 Klimawandel im WeinviertelLängere Vegetationsperioden, weniger Niederschlag, neue Möglichkeiten01:05:02 Die Erdnuss: Hülsenfrucht, nicht NussBotanik, Anbau von der Saat bis zur Ernte, Selbstbefruchtung im Boden01:25:05 Trocknung, Röstung und VerarbeitungVom Acker in die ehemalige Wirtshausküche: Trocknung, Röstung, Erdnussmus01:44:07 Vertrieb und DirektvermarktungWebshop, Nikolaus-Erdnüsse, Erdnussbutter und das Öl von Fandler01:59:04 Kleinstrukturierte LandwirtschaftWas familiengeführte Betriebe ausmacht und warum Nischen wichtig sind02:08:19 Utopie und AbschlussHerkunftskennzeichnung, regionale Kreisläufe und Stefans KühlschrankKurz-Bio Gast:Stefan Romstorfer ist Bio-Landwirt und Unternehmer aus Auersthal im niederösterreichischen Weinviertel. Gemeinsam mit seinem Bruder Roman bewirtschaftet er einen Ackerbau- und Weinbaubetrieb und baut unter der Marke neuland.bio seit 2016 die ersten Bio-Erdnüsse Österreichs an. Darüber hinaus ist er an der Entwicklung des KI-gesteuerten Hackgeräts VarioChop AI beteiligt, einer Kooperation der Firmen Samo und Ulmanna.INFOS ZUR FOLGEneuland.bio (Stefan & Roman Romstorfer, Bio-Erdnüsse aus dem Weinviertel)www.neuland.bioneuland.bio auf Instagramwww.instagram.com/neuland.bio.erdnussneuland.bio auf Facebookwww.facebook.com/neuland.bioSamo Maschinenbau (Hackgerät VarioChop, Thomasroith, OÖ)www.samo-gmbh.atVarioChop AI Hackgerät (KI-gesteuerte In-Row-Hacktechnik)www.samo-gmbh.at/hackgeraet-variochopUlmanna (KI-Kamerasysteme für Hacktechnik, Tschechien)www.ullmanna.euÖlmühle Fandler (Erdnussöl-Pressung, Pöllau, Steiermark)www.fandler.atWinzerkeller im Weinviertel / Genossenschaftsweinkeller Wolkersdorfwww.winzerkeller.euErdnuss (Arachis hypogaea) – Wikipediahttps://de.wikipedia.org/wiki/ErdnussYouTube-Video zu VariaChop AI (damit man sich auch was vorstellen kann :) www.youtube.com/watch?v=FTduEZq-BFo📣 Bleib verbunden mit BauertothePeople! 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Einspruch Bachler | Kuhattacke · Dürre · Ukraine 12.07.2026 1h 20minIn eigener Sache: Menschen.at Ich halte Lebensgeschichten fest, als Audiografie oder Videografie. Für deine Mama, deinen Opa, deinen besten Freund. → menschen.atKuhattacke, Dürre, EU-Beitritt der Ukraine: Christian und ich nehmen uns drei Themen vor, die auf den ersten Blick wenig miteinander zu tun haben. Auf den zweiten Blick ziemlich viel.Im Mai 2026 ist in Osttirol wieder eine Frau durch eine Kuhherde tödlich verletzt worden. Christian kennt das Thema wie kaum ein anderer, er war schon beim ersten großen Kuhurteil mittendrin.Wir reden darüber, warum an bestimmten Hotspots Weidewirtschaft und Tourismus nicht mehr zusammenpassen und warum wir in der Rinderzucht über Jahrzehnte auf das Wesen der Tiere vergessen haben, weil nur die Leistungszahlen auf dem Zettel standen.Dann das zweite Thema: Dürre. Christian berichtet, dass in seinem Bezirk über den Winter kaum Niederschlag gefallen ist. Was das für das Grundwasser bedeutet, warum Getreide in Notreife geht und was intensive Beweidung nach dem Vorbild von Allan Savory mit dem Wasserhaushalt im Boden macht, da sind wir zu Erkenntnissen gekommen, die mich zum Nachdenken gebracht haben.Und drittens: der mögliche EU-Beitritt der Ukraine. Ein Land mit rund 41 Millionen Hektar Ackerland, davon rund 60% Schwarzerdeböden. Was passiert, wenn diese Flächen ohne Zollschranken in den EU-Binnenmarkt kommen? Christian und ich sind uns einig, dass das eigentliche Problem nicht die Ukraine ist, sondern die Art, wie wir Landwirtschaft in Europa seit Jahrzehnten denken und fördern.Der rote Faden durch alle drei Themen: Wir haben in der (Land-) Wirtschaft zu oft nur auf Leistung und Effizienz geschaut und die qualitativen Faktoren links liegen lassen. Beim Tier das Wesen, beim Boden die Naturgestaltung und bei der (Agrar-) Politik den Menschen.Wir haben ein wenig diskutiert. Aber was ist mit euch? Was denke ihr zu diesen Themen, welche Erfahrungen habt ihr gemacht? Schreibt uns oder schreibt es in die Kommentare!00:00:00 Los gehtsBegrüßung, Rückblick auf die erste Folge und Themenübersicht00:03:06 Kuhattacke in OsttirolWas im Mai passiert ist und was sich seit dem Kuhurteil getan hat00:07:55 Wolf, Hund, HerdeWarum in Osttirol mehrere Risikofaktoren zusammentrafen00:11:24 Wegerecht und AlmnutzungBetretungsrecht im Wald und am Berg, Nutzungskonflikte an Hotspots00:17:29 Zucht auf WesenWarum der Charakter von Rindern in der Zucht vergessen wurde00:26:06 Lösungen für die AlmKurse, verlorenes Hirtenwissen und Entschärfung von Hotspots00:29:08 Dürre und BodenwasserFehlende Winterniederschläge, Grundwasser und Notreife beim Getreide00:37:07 Klima oder Wetter?Was sich verändert und wie Bergbauern profitieren und leiden00:42:04 Hecken, Wurzeln, Wasser haltenAusgeräumte Landschaften und wie intensive Beweidung hilft00:55:10 Ukraine und die EUSchwarzerdeböden, Agrarflächen und was ein Beitritt bedeuten würde01:04:01 Preisdruck und SystemfrageBörsenpreise, spanische Schweine und die GAP-Reform01:13:16 Roter Faden und AbschlussWesen, Boden, Ökonomie: Warum wir immer die gleichen Fehler machenKurz-Bio Gast:Christian Bachler führt den Bergerhof in der Krakauebene, den höchstgelegenen ganzjährig bewirtschafteten Hof der Steiermark auf 1.450 Metern Seehöhe. Er hält seltene Nutztierrassen wie Yaks, Ennstaler Bergschecken und Alpenschweine und setzt auf Direktvermarktung statt konventioneller Landwirtschaft. Bekannt wurde er als "Wutbauer" durch seine kritischen Social-Media-Beiträge zur Agrarpolitik und die Rettung seines Hofes durch eine Crowdfunding-Aktion 2020.INFOS ZUR FOLGEBergerhof Krakauebene (Website)www.bergerhof-krakauebene.atBergerhof Krakauebene auf Instagramwww.instagram.com/bergerhof_krakauebeneBergerhof Krakauebene auf Facebookwww.facebook.com/BergerhofKrakauebeneAlternative University of Bergerhof (Website)www.alternativeuniversity.atSichere Almen (Aktionsplan & 10 Verhaltensregeln)www.sichere-almen.atTödliche Kuhattacke in Osttirol, Mai 2026 (ORF-Bericht)https://tirol.orf.at/stories/3354570📣 Bleib verbunden mit BauertothePeople! 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Klima verstehen - Helga Kromp-Kolb 21.06.2026 2h 41minIn eigener Sache: Menschen.at Ich halte Lebensgeschichten fest, als Audiografie oder Videografie. Für deine Mama, deinen Opa, deinen besten Freund. → menschen.atKlimaforscherin Helga Kromp-Kolb erklärt in diesem Gespräch Klima und Klimawandel von Grund auf -- so, dass man auch ohne Meteorologie-Studium mitkommt.Helga Kromp-Kolb hat in Österreich schon über das Klima geredet, als das Thema kaum jemanden interessiert hat. Für dieses Gespräch habe ich sie in ihrem Garten besucht, und sie hat sich die Zeit genommen, ganz vorne anzufangen: Was ist eigentlich Klima? Warum brauchen wir den Treibhauseffekt? Und wie funktioniert dieser Energieausgleich rund um den Planeten?Was mich dabei am meisten beschäftigt hat: Die Klimamodelle für Österreich sagen Temperaturen voraus, die wir teils schon jetzt messen – die Realität ist also stellenweise den Vorhersagen voraus. Die Gründe dafür sind komplex, aber Helga ordnet sie ein, ohne dass man sich verliert. Sie erklärt, wie Wasserdampf den Klimawandel selbst verstärkt, warum Methan zwar kurzlebiger, aber pro Molekül wirksamer ist als CO2, und was das alles für die Landwirtschaft bedeutet.Aber dieses Gespräch geht weit über Physik hinaus. Helga ist eine Wissenschaftlerin, für die Zweifeln zur Arbeit gehört. Und genau deshalb reden wir auch über ihre kritische Haltung während der Corona-Zeit, über die Impfpflicht-Debatte und darüber, wie viel Widerspruch eine Gesellschaft aushalten muss. Sie erzählt von ihrem Vater Fritz Kolb, der als Bergsteiger und Pädagoge im Zweiten Weltkrieg in Indien interniert war und ihr das systemische Denken vorgelebt hat. Von Toleranz, die sie als Diplomatenkind in verschiedenen Kulturen gelernt hat. Und davon, warum sie als mehrfache Orientierungslauf-Staatsmeisterin gelernt hat, Kopf, Körper und Emotionen gleichzeitig zu fordern.Am Ende bleiben mir vor allem zwei Dinge: Erstens, dass ehrliche Kostenwahrheit bei Lebensmitteln biologische und regionale Produkte von selbst attraktiver machen würde. Und zweitens ihr Satz: System Change, not Climate Change.Viel Freude beim Reinhören!00:00:00 Los gehtsHelga Kromp-Kolb im Garten: Wer sie ist und warum dieses Gespräch00:02:25 Unruhestand und DiskursWarum Helga auch im Ruhestand nicht Nein sagen kann00:06:02 Biografie und PrägungGroßeltern, Vater Fritz Kolb und das Diplomatenleben als Kind00:12:26 Systemisches DenkenWarum die Wissenschaft das große Ganze aus den Augen verloren hat00:19:01 Toleranz und KompromissWas verschiedene Kulturen über das Zusammenleben lehren00:25:14 Weg zur MeteorologieWie Neugierde und wenig Studienkolleg:innen den Berufsweg bestimmten00:39:12 Klima-Grundlagen erklärtWetter, Witterung, Klima: Was ist der Unterschied?00:52:12 Treibhauseffekt und EnergieWarum wir den Treibhauseffekt brauchen und wie er funktioniert01:09:25 Ursachen des KlimawandelsVon Milankovitch-Zyklen bis zu menschengemachten Treibhausgasen01:17:10 Modelle unterschätzen RealitätWarum Österreich sich schneller erwärmt als vorhergesagt01:37:16 Wasser, Energie, ExtremwetterWie mehr Wasserdampf den Klimawandel selbst verstärkt01:49:14 Lösungen und SystemwandelWarum attraktive Alternativen mehr bewirken als Weltuntergangsszenarien02:09:39 Corona, Impfpflicht und DiskursHelgas kritische Haltung zur Impfpflicht und was das mit Wissenschaft zu tun hat02:28:50 Positive ErzählungenWarum Gesellschaften Veränderung schaffen und was Zwentendorf damit zu tun hat02:34:00 Lebensmittel und AbschiedKostenwahrheit bei Lebensmitteln und Helgas Blick in den KühlschrankKurz-Bio Gast:Helga Kromp-Kolb ist emeritierte Universitätsprofessorin für Meteorologie und Klimatologie an der Universität für Bodenkultur Wien (BOKU), wo sie auch das Zentrum für Globalen Wandel und Nachhaltigkeit gründete und bis 2018 leitete. 2005 wurde sie zur Wissenschaftlerin des Jahres gekürt. Sie ist mehrfache österreichische Staatsmeisterin im Orientierungslauf und Mitbegründerin des Climate Change Centre Austria (CCCA).INFOS ZUR FOLGEHelga Kromp-Kolb (Wikipedia)https://de.wikipedia.org/wiki/Helga_Kromp-KolbBuch: Für Pessimismus ist es zu spät (Molden Verlag, 2023)www.styriabooks.at/shop/gesellschaft-geschichte/fuer-pessimismus-ist-es-zu-spaetBuch: Plus zwei Grad (Molden Verlag, 2018)www.styriabooks.at/shop/gesellschaft-geschichte/plus-zwei-gradClimate Change Centre Austria (CCCA)www.ccca.ac.at📣 Bleib verbunden mit BauertothePeople! Membersheep werden:→ Jetzt unterstützen – Hol dir tolle Rabatte, hör den Podcast früher und werbefrei und fördere konstruktiven Journalismus.Newsletter: → Jetzt abonnieren – Erhalte regelmäßig exklusive Insights und Hintergrundinfos direkt in dein Postfach. B2P Shop: → Merchandise entdecken – Produkte mit Persönlichkeit, die deinen Style unterstreichen. 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Eier aus Österreich: Was steckt hinter dem Stempel? - Michael Wurzer 14.06.2026 1h 48minIn eigener Sache: Menschen.at Ich halte Lebensgeschichten fest, als Audiografie oder Videografie. Für deine Mama, deinen Opa, deinen besten Freund. → menschen.atÖsterreich ist beim Thema Eier ein Sonderfall: komplett käfigfrei seit 2020, gentechnikfreies Futter aus der Donauregion, eine eigene Eierdatenbank für die Rückverfolgbarkeit jedes einzelnen Frischeis. Klingt nach Vorzeigeland. Ist es auch, zumindest beim Frischei.Aber dann habe ich mit Michael Wurzer geredet, dem Geschäftsführer der Geflügelwirtschaft Österreich, und mir ist ein paar Mal der Mund offen stehen geblieben. Denn sobald ein Ei aufgeschlagen und verarbeitet wird, in Kuchen, Nudeln, Mayonnaise, endet die Transparenz. Keine verpflichtende Herkunftskennzeichnung, keine Haltungsformangabe. Was da drin ist, weiß im Grunde niemand. Und gleichzeitig kommt ein hoher Anteil an Eiern und Eiprodukten aus der Ukraine in die EU, zum überwiegenden Teil aus Käfighaltung.Michael erklärt, warum das österreichische System so gut funktioniert hat, warum es auf einem Handschlag mit dem Lebensmitteleinzelhandel beruht und was passiert, wenn dieser Handschlag bröckelt. Wir reden über den Selbstversorgungsgrad, über die Preisfrage, über bayerische Eier im Regal und darüber, ob die Konsumentinnen und Konsumenten wirklich bereit sind, für höhere Standards auch mehr zu zahlen.Außerdem erfahre ich, warum Hühner 330 Grad sehen können und dass sie tatsächlich entfernte Verwandte des Tyrannosaurus Rex sind.Viel Freude beim Reinhören!00:00:00 Los gehtsEinstieg: Warum Österreich bei Eiern ein Sonderfall ist00:02:25 Wer ist Michael Wurzer?Vom Waldviertel über die BOKU zur Geflügelwirtschaft00:08:02 Was tut die Geflügelwirtschaft?Interessensvertretung, Struktur und Netzwerk der GWÖ00:16:24 Vom Käfig zur FreilandhaltungEU-Standards, das österreichische Tierschutzgesetz und der Umstieg00:27:01 Bodenhaltung, Freiland, BioDie Haltungsformen in Österreich und was sie unterscheidet00:29:05 Donau-Soja und gentechnikfreies FutterRegionales Soja als Wettbewerbsvorteil und CO2-Reduktion00:37:18 Eierkennzeichnung und EierdatenbankWas der Code auf dem Ei verrät und wo die Transparenz aufhört00:45:02 Selbstversorgung und Importdruck87 bis 90 Prozent Eigenbedarf, ukrainische Eier und der Spotmarkt00:52:02 Ukrainische Eier am GroßgrünmarktWas hinter dem Fund steckt und warum Kennzeichnung fehlt00:59:33 Bayerische Eier im SupermarktIst das Schutzschild des Handels am Bröckeln?01:15:18 Herkunftskennzeichnung in GastronomieWas freiwillig geht, was gesetzlich fehlt01:37:24 Mythen rund ums HuhnEiergrößen, Dotterfarbe und der T-Rex im HuhnKurz-Bio Gast:Michael Wurzer ist Geschäftsführer der Geflügelwirtschaft Österreich (GWÖ) und vertritt seit rund 20 Jahren die Interessen der heimischen Geflügelhalterinnen und -halter. Er hat am Francisco Josephinum in Wieselburg maturiert und anschließend Agrarökonomik an der Universität für Bodenkultur (BOKU) Wien studiert.INFOS ZUR FOLGEGeflügelwirtschaft Österreichwww.gefluegelwirtschaft.atGeflügelwirtschaft Österreich auf Facebookwww.facebook.com/profile.php?id=61557530799983Geflügelwirtschaft Österreich auf LinkedInwww.linkedin.com/company/gefluegelwirtschaft-oesterreichMichael Wurzer auf LinkedInwww.linkedin.com/in/michael-wurzer-70a3b615Österreichische Eierdatenbankwww.eierdatenbank.atDonau Sojawww.donausoja.orgQGV – Österreichische Qualitätsgeflügelvereinigungwww.qgv.atAMA-Gütesiegelwww.ama.atNachhaltige Tierhaltung Österreich (NTÖ)www.nutztier.at📣 Bleib verbunden mit BauertothePeople! Membersheep werden:→ Jetzt unterstützen – Hol dir tolle Rabatte, hör den Podcast früher und werbefrei und fördere konstruktiven Journalismus.Newsletter: → Jetzt abonnieren – Erhalte regelmäßig exklusive Insights und Hintergrundinfos direkt in dein Postfach. B2P Shop: → Merchandise entdecken – Produkte mit Persönlichkeit, die deinen Style unterstreichen. Podcast hören und sehen:→ Apple Podcasts: Jetzt anhören→ Spotify: Jetzt anhören→ YouTube: Jetzt ansehenSocial Media:→ Facebook: bauertothepeople.at→ Instagram: @bauertothepeople→ TikTok: @bauertothepeople→ LinkedIn: BauertothePeopleMusik:„Leit hoits zamm“ – Haindlingthx an Jürgen Buchner „Power to the People“ – Junior Kellythx and Michael Lechleitner @ Irievibrations Records … und ein bisserl selbst gesungen 😊thx to me, my voice und eure Schmerzschwelle Und Jetzt? Abonniere, folge und teile – so bringst du frischen Wind in den Dialog! Viel Spaß beim Reinhören und Entdecken! -
Fermentation: Vom Sauerkraut zum Bioreaktor - Martin Reich 07.06.2026 3h 17minIn eigener Sache: Menschen.at Ich halte Lebensgeschichten fest, als Audiografie oder Videografie. Für deine Mama, deinen Opa, deinen besten Freund. → menschen.atFermentation ist weit mehr als Sauerkraut und Kombucha. Wer beim Wort Fermentation vor allem an Einmachgläser denkt, dem wird in diesem Gespräch buchstäblich das Hirn fermentiert.Martin Reich ist Biologe, Wissenschaftskommunikator und Autor des Buches "Revolution aus dem Mikrokosmos". Seit etwa zwei Jahren versuchen wir, ins Gespräch zu kommen. Jetzt hat es geklappt, und wir haben uns ausführlich Zeit genommen, dieses Thema von Grund auf zu durchleuchten.Martin erklärt, warum Fermentation heute in drei Kategorien gedacht wird: die traditionelle, die wir alle kennen. Die Biomassefermentation, bei der Pilze in Bioreaktoren zu nahrhaftem Mykoprotein heranwachsen. Und die Präzisionsfermentation, bei der genetisch umprogrammierte Mikroorganismen gezielt bestimmte Stoffe produzieren, etwa Milchprotein ohne Kuh.Wir reden darüber, warum Mikroorganismen so viel effizienter arbeiten als Nutztiere, warum China gerade massiv in Fermentationstechnologien investiert und Europa möglicherweise den Anschluss verliert. Wir sprechen über die Lage der Landwirtschaft, über die Frage, ob Braukessel Bauernhöfe ersetzen werden und warum Martin bei Atomkraft und Gentechnik Positionen vertritt, die in Österreich besonders anecken.Das Gespräch ist lang, es ist inhaltlich dicht und es bewegt sich zwischen Naturwissenschaft, Geopolitik und der Frage, welches Menschenbild hinter unseren Ernährungsentscheidungen steckt. Eine Etappenstrategie oder die Kapitelmarken helfen beim Navigieren.Viel Freude beim Reinhören!00:00:00 Los gehtsWilly stellt Martin Reich und das Thema Fermentation vor00:02:41 Wer ist Martin Reich?Kindheit in Frankfurt, der Opa aus Österreich und die Grünen Rächer00:16:01 Vom Biologen zum BioökonomieratStudium, Promotion in Groningen und der Einstieg in die Bioökonomie00:36:15 Was ist Fermentation eigentlich?Drei Formen der Fermentation: traditionell, Biomasse und Präzision00:50:07 Fermentation als KulturgutVerwesung vs. Fermentation, betrunkene Tiere und die Rolle von Pasteur00:58:03 Biomassefermentation und MykoproteinWie aus Pilzen Fleischalternativen werden und was Quorn damit zu tun hat01:15:04 Neue Proteine im SupermarktRevo Foods, Planted und die Frage nach der Identität neuer Produkte01:28:17 Braukessel statt Bauernhof?Was Fermentation für die Landwirtschaft bedeutet und wo es hakt01:47:40 Atomkraft und Öko-ProgressivismusWarum Martin für Kernenergie und Gentechnik eintritt02:01:08 Ernährungssouveränität und ChinaEuropas Abhängigkeiten und warum China bei Fermentation voranprescht02:16:18 Green Growth oder Degrowth?Menschenbild, Pragmatismus und die Frage, ob Technologie uns retten kann02:36:39 Gasfermentation erklärtWie Mikroorganismen neue Rohstoffe und Lebensmittel erzeugen können02:43:13 Wer kontrolliert die Zukunft?Patente, Kapital und die Frage, wem die Technologien von morgen gehören werden02:56:05 Sprache zwischen Ehrlichkeit und HypeWarum Begriffe Erwartungen prägen und wie man über Innovationen spricht, ohne zu übertreibenKurz-Bio Gast:Martin Reich ist promovierter Biologe, Wissenschaftskommunikator und Autor des Buches "Revolution aus dem Mikrokosmos - Nachhaltige Ernährung durch Fermentation" (Residenz Verlag, 2024). Er war Referent beim Bioökonomierat der deutschen Bundesregierung und ist Mitgründer des Öko-Progressiven Netzwerks e.V. sowie der Initiative Progressive Agrarwende. Er lebt und arbeitet in Berlin.INFOS ZUR FOLGEMartin Reich (Website)www.martins-mikrokosmos.deBuch: Revolution aus dem Mikrokosmos (Residenz Verlag)www.residenzverlag.com/buch/revolution-aus-dem-mikrokosmosMartin Reich auf Instagramwww.instagram.com/martinreich5Martin Reich auf LinkedInwww.linkedin.com/in/martin-reich-67243bb5Öko-Progressives Netzwerk e.V.www.oekoprog.orgProgressive Agrarwendewww.progressive-agrarwende.org📣 Bleib verbunden mit BauertothePeople! Membersheep werden:→ Jetzt unterstützen – Hol dir tolle Rabatte, hör den Podcast früher und werbefrei und fördere konstruktiven Journalismus.Newsletter: → Jetzt abonnieren – Erhalte regelmäßig exklusive Insights und Hintergrundinfos direkt in dein Postfach. B2P Shop: → Merchandise entdecken – Produkte mit Persönlichkeit, die deinen Style unterstreichen. Podcast hören und sehen:→ Apple Podcasts: Jetzt anhören→ Spotify: Jetzt anhören→ YouTube: Jetzt ansehenSocial Media:→ Facebook: bauertothepeople.at→ Instagram: @bauertothepeople→ TikTok: @bauertothepeople→ LinkedIn: BauertothePeopleMusik:„Leit hoits zamm“ – Haindlingthx an Jürgen Buchner „Power to the People“ – Junior Kellythx and Michael Lechleitner @ Irievibrations Records … und ein bisserl selbst gesungen 😊thx to me, my voice und eure Schmerzschwelle Und Jetzt? Abonniere, folge und teile – so bringst du frischen Wind in den Dialog! Viel Spaß beim Reinhören und Entdecken! -
Einspruch Bachler | Herkunftskennzeichnung · Mercosur · Verantwortung 31.05.2026 1h 3minIn eigener Sache: Menschen.at Ich halte Lebensgeschichten fest, als Audiografie oder Videografie. Für deine Mama, deinen Opa, deinen besten Freund. → menschen.atHerkunftskennzeichnung als Heilsversprechen, Mercosur als Weltuntergang – stimmt das so? In der ersten Folge von "Einspruch Bachler" sitze ich mit Christian Bachler zusammen, Bergbauer aus der Krakauebene und seit vielen Jahren mein liebster Sparringspartner, wenn es um Landwirtschaft geht.Christian und ich sind uns selten einig, und genau das ist der Punkt. Wir diskutieren über drei Themen, die gerade die Agrarpolitik dominieren: die Herkunftskennzeichnung, das EU-Mercosur-Abkommen und die Frage, wer eigentlich verantwortlich ist für den Zustand der Landwirtschaft.Bei der Herkunftskennzeichnung hinterfragt Christian, ob sie wirklich das große Problem löst, das alle in ihr sehen. Sein Argument: Ja, Transparenz ist richtig und wichtig. Aber die Erwartung, dass danach alles besser wird, ist naiv. Denn wenn der Konsument zwei Gerichte nebeneinander sieht – eines heimisch, eines aus Südamerika zum halben Preis – dann wird es kompliziert mit dem Patriotismus am Teller. Gleichzeitig zeigt er am Beispiel der österreichischen Milchexporte nach Deutschland, wie schnell das eigene Qualitätsversprechen wackelt, wenn die Abnehmer genauer hinschauen.Bei Mercosur versuchen wir, die Zahlen einzuordnen. Die zusätzlichen Rindfleischimporte machen rund 1 bis 1,5 Prozent der EU-Produktion aus. Nicht die Menge ist das Problem, sagt Christian, sondern die Marktpsychologie – das Druckmittel in der Preisverhandlung. Und zum Schluss die vielleicht unbequemste Frage: Wer soll es richten, wenn nicht jeder bei sich selbst anfängt?Viel Freude beim Reinhören!00:00:00 Los gehtsWilly und Christian stellen das neue Diskussionsformat "Einspruch Bachler" vor00:04:15 HerkunftskennzeichnungSinnvolles Instrument oder agrarpolitisches Heilsversprechen?00:09:29 Was sagt Herkunft über Qualität?Ist Rot-Weiß-Rot automatisch ein Qualitätsmerkmal?00:14:17 Zwei Preise, eine SpeisekarteWas passiert, wenn heimisch und international nebeneinander stehen?00:18:38 Das Milch-MärchenWarum die Bergbauernmilch-Story in Deutschland geplatzt ist00:25:16 Europa als GeisterfahrerHohe Standards, aber keiner fährt mit00:32:00 Mercosur: Panik oder Realität?99.000 Tonnen Rindfleisch und was das wirklich bedeutet00:39:17 Die Zahlen hinter MercosurQuoten, Zölle und Marktpsychologie im Detail00:44:53 Hormone und OchsenWas hinter der südamerikanischen Rindermast steckt00:50:10 Wer soll es richten?Verantwortung zwischen Politik, Markt und dem eigenen Betrieb00:57:19 Der treue KonsumentWarum der österreichische Käufer doch die Stange hält01:01:36 Blitzlicht und AusblickErstes Fazit zum neuen Format und wie es weitergehtKurz-Bio Gast:Christian Bachler führt den Bergerhof in der Krakauebene, den höchstgelegenen ganzjährig bewirtschafteten Hof der Steiermark auf 1.450 Metern Seehöhe. Er hält seltene Nutztierrassen wie Yaks, Ennstaler Bergschecken und Alpenschweine und setzt auf Direktvermarktung statt konventioneller Landwirtschaft. Bekannt wurde er als "Wutbauer" durch seine kritischen Social-Media-Beiträge zur Agrarpolitik und die Rettung seines Hofes durch eine Crowdfunding-Aktion 2020.INFOS ZUR FOLGEBergerhof Krakauebene (Website)www.bergerhof-krakauebene.atBergerhof Krakauebene auf Instagramwww.instagram.com/bergerhof_krakauebeneBergerhof Krakauebene auf Facebookwww.facebook.com/BergerhofKrakauebeneHerkunftskennzeichnung in der Gemeinschaftsverpflegung (BMLUK)www.bmluk.gv.at/themen/lebensmittel/herkunft-von-lebensmitteln/herkunftskennzeichnung/herkunftskennzeichnung-gemeinschaftsverpflegung.htmlAMA-Gütesiegel Tierhaltung Pluswww.amainfo.at/de-at/tiere/nutztierhaltung-haltungsformen/rinder/milchkuehe/tierhaltung_plusMercosur – Factsheet WKO Österreich (PDF Download)www.wko.at/oe/oesterreich/factsheet-mercosur.pdf📣 Bleib verbunden mit BauertothePeople! Membersheep werden:→ Jetzt unterstützen – Hol dir tolle Rabatte, hör den Podcast früher und werbefrei und fördere konstruktiven Journalismus.Newsletter: → Jetzt abonnieren – Erhalte regelmäßig exklusive Insights und Hintergrundinfos direkt in dein Postfach. B2P Shop: → Merchandise entdecken – Produkte mit Persönlichkeit, die deinen Style unterstreichen. Podcast hören und sehen:→ Apple Podcasts: Jetzt anhören→ Spotify: Jetzt anhören→ YouTube: Jetzt ansehenSocial Media:→ Facebook: bauertothepeople.at→ Instagram: @bauertothepeople→ TikTok: @bauertothepeople→ LinkedIn: BauertothePeopleMusik:„Leit hoits zamm“ – Haindlingthx an Jürgen Buchner „Power to the People“ – Junior Kellythx and Michael Lechleitner @ Irievibrations Records … und ein bisserl selbst gesungen 😊thx to me, my voice und eure Schmerzschwelle Und Jetzt? Abonniere, folge und teile – so bringst du frischen Wind in den Dialog! Viel Spaß beim Reinhören und Entdecken! -
B2P-Live "Ackerdemics Edition" - Fleisch, Familie und Verantwortung – Thomas Berger 24.05.2026 1h 52minIn eigener Sache: Menschen.at Ich halte Lebensgeschichten fest, als Audiografie oder Videografie. Für deine Mama, deinen Opa, deinen besten Freund. → menschen.atThomas Berger führt in fünfter Generation Berger Schinken, eines der bekanntesten Fleischunternehmen Österreichs. Ein Gespräch, das so vielfältig war wie die Branche selbst.Thomas war schon einmal bei mir im Podcast, damals 2021, mitten in der Corona-Zeit mit Maske durch den Betrieb. Seither ist viel passiert: ein Großbrand, der die Schinkenproduktion lahmgelegt hat, ein Markt, der sich ständig verändert, und eine Übergabe von der vierten auf die fünfte Generation, die gerade mitten im Laufen ist. Thomas hat an der WU Wien Wirtschaftsrecht studiert und parallel dazu die Lehre zum Fleischverarbeiter gemacht, inklusive Meisterprüfung. Diese Verbindung aus akademischer und handwerklicher Perspektive merkt man im Gespräch.Was mich besonders beschäftigt hat: der ehrliche Umgang mit den Widersprüchen. Das Unternehmen betreibt einen eigenen kleinen Schlachthof, der ökonomisch nicht optimal läuft, aber die direkte Anbindung an die Landwirtschaft sichert. Das Regional-Optimal-Programm spart laut einer Studie des FiBL bis zu 45 Prozent CO2 ein, lässt sich aber am Markt nur schwer refinanzieren. Thomas sagt offen: einen Teil der Mehrkosten muss das Unternehmen einfach tragen. Gleichzeitig wäre es aus seiner Sicht falsch, damit aufzuhören.Wir reden auch über eine Tierwohl-Krise beim Zulieferbetrieb, die das Unternehmen dazu gebracht hat, ein eigenes Kontrollsystem aufzubauen. Über pflanzliche Produkte und warum die Oma bei der Verkostung nicht begeistert war. Über den Fachkräftemangel im Handwerk und warum Berger seinen Lehrlingen deutlich mehr zahlt als branchenüblich. Und darüber, wie es sich anfühlt, wenn die eigene Produktionshalle brennt und man nicht weiß, ob morgen weitergearbeitet werden kann.Diese Folge ist ein Live-Podcast an der Wirtschaftsuniversität Wien, die Studierenden haben mitdiskutiert und richtig gute Fragen gestellt.Viel Freude beim Reinhören!00:00:00 Los gehtsBegrüßung und Vorstellung von Thomas Berger an der WU Wien00:02:06 136 Jahre Berger SchinkenFirmengeschichte von der Fleischerei 1890 bis zur fünften Generation00:11:10 Zahlen, Daten, SortimentUmsatz, Mitarbeiter, Standort und Kundschaft des Unternehmens00:15:24 Eigener Schlachthof und LandwirtschaftWarum Berger trotz Mehrkosten am eigenen Schlachthof festhält00:21:00 Tierwohl und Regional OptimalDie Herzensprojekte der Familie: Regionalität und bessere Tierhaltung00:32:06 Schrumpfender Markt, pflanzliche WegeFleischkonsum im Wandel und der Einstieg in pflanzliche Produkte00:46:32 Marke vs. HandelsmarkeMarketing, Markenstärke und der Generationenkonflikt bei Social Media00:58:45 Vom Fleischhacker zum ProteinverarbeiterBerufsbild im Wandel und wie man Fleischer für Neues begeistert01:09:31 VGT-Skandal und was danach kamTierwohl-Krise beim Zulieferbetrieb und das eigene Kontrollsystem01:23:04 Großbrand im April 202455 Tonnen Fleisch verloren, sechs Tage Stillstand, Zusammenhalt01:31:19 Fachkräfte und LehrlingsausbildungNeue Lehrwerkstatt, bessere Entlohnung und das Image des Handwerks01:40:01 Energie, Verpackung, EU-RegulierungPhotovoltaik, Windenergie-Pläne und die EmpCo-RichtlinieKurz-Bio Gast:Thomas Berger ist Teil der fünften Generation des niederösterreichischen Familienunternehmens Berger Schinken (Fleischwaren Berger GmbH & Co KG) in Sieghartskirchen. Er hat an der Wirtschaftsuniversität Wien den Master in Wirtschaftsrecht abgeschlossen und parallel dazu die Lehre zum Fleischverarbeiter samt Meisterprüfung gemacht. Im Unternehmen verantwortet er die Bereiche Produktion und Mitarbeiter.INFOS ZUR FOLGEBerger Schinken Websitewww.berger-schinken.atBerger Schinken auf Instagramwww.instagram.com/berger.schinkenBerger Schinken auf Facebookwww.facebook.com/bergerschinkenBerger Schinken auf LinkedInwww.linkedin.com/company/bergerschinkenWU Wien auf Instagramwww.instagram.com/wuviennaWU Wien auf Facebookwww.facebook.com/wu.wirtschaftsuniversitaet.wienWU Wien auf LinkedInwww.linkedin.com/school/wu-wirtschaftsuniversitaet-wienFolge - Familie Berger - Bergerschinken – Fleischverarbeitung vom Schwein bis zum Schinkenwww.bauertothepeople.at/podcast/29Folge - Florian Hütthaler – Vier Generationen Fleischwww.bauertothepeople.at/podcast/161📣 Bleib verbunden mit BauertothePeople! 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Bauernprotest erklärt – Ernst Tschida 17.05.2026 3h 9minIn eigener Sache: Menschen.at Ich halte Lebensgeschichten fest, als Audiografie oder Videografie. Für deine Mama, deinen Opa, deinen besten Freund. → menschen.atBauernprotest, Weltmarktpreise, Herkunftskennzeichnung — Ernst Tschida ist einer der Organisatoren der Bauern-Demonstration vom 1. April 2026 in Wien und hat sich zu mir ins Studio gesetzt, um in Ruhe zu erklären, was hinter den Forderungen der Landwirte steckt.Ernst ist Biobauer aus Pamhagen im Seewinkel, bewirtschaftet Flächen in Österreich und Ungarn und ist gleichzeitig ÖVP-Gemeinderat, Kammerrat und Obmann des Vereins Bündnis Zukunft Landwirtschaft. Er ist also Teil des Systems und Teil des Widerstands dagegen. Und ja, das muss kein Widerspruch sein.Ich wollte dieses Gespräch eigentlich knackig halten, so ein Stunderl war der Plan. In dieser Hinsicht habe ich völlig versagt. Aber die Materie ist so vielschichtig, dass sich jede Minute gelohnt hat. Wir reden darüber, warum die Herkunftskennzeichnung allein nicht reicht, wie ein Weizenpreis in Chicago oder Paris das Einkommen eines burgenländischen Bauern bestimmt, warum Photovoltaik-Anlagen und Blühwiesen inzwischen lukrativer sind als Getreideanbau und wieso die Inflation der letzten Jahre bei den Ausgleichszahlungen einfach nie angekommen ist.Ernst nimmt uns auch mit nach Brüssel, wo er Tränengas in die Nase bekommen hat, nach Parndorf, wo die erste Demo mit 100 Traktoren startete, und auf die Wiener Ringstraße, wo am 1. April mehr als 200 Traktoren rollten. Es geht um die Frage, ob Landwirtschaft noch Teil der freien Marktwirtschaft sein kann oder ob wir sie ganz anders denken müssen. Eine einfache Antwort darauf gibt es nicht, aber nach diesem Gespräch versteht man besser, warum.Viel Freude beim Reinhören!00:00:00 Los gehtsWillys Einleitung zu Ernst Tschida und den Bauernprotesten vom 1. April00:06:03 Wer ist Ernst Tschida?Biobauer im Seewinkel, Betrieb in Österreich und Ungarn, Praktikum in Kanada00:12:32 Bio aus ÜberzeugungWarum der Betrieb seit 2000 biologisch arbeitet und wo die Grenzen liegen00:21:24 Funktionär und RebellÖVP-Gemeinderat organisiert überparteiliche Demo — ein Widerspruch?00:31:09 Der Weg zur DemoVon Brüssel mit Tränengas über Parndorf nach Wien mit 200 Traktoren00:49:13 Vereinnahmung und MessageWie eine überparteiliche Demo in Wien funktioniert — und was nicht klappt01:00:24 Forderung 1: HerkunftskennzeichnungWarum man wissen soll, was im Schnitzel und in der Wurst steckt01:12:53 Das Puten-ParadoxonHöhere Standards, weniger Wettbewerbsfähigkeit — das Dilemma am Beispiel01:26:33 Forderung 3: Perspektiven und InflationWarum Ausgleichszahlungen nie an die Inflation angepasst wurden01:46:39 Inputkosten und WeltmarktPacht, Saatgut, Dünger, Diesel — wo das Geld hingeht und woher es kommt02:06:03 Wie der Weizenpreis entstehtChicago, Paris, Rotterdam — und Russlands neue Rolle am Getreidemarkt02:17:20 Photovoltaik vs. AckerWenn Blühwiesen und Solarpanele mehr bringen als Weizenanbau02:42:04 Wer soll es richten?Tourismusabgabe, Ernährungssouveränität und die ökosoziale MarktwirtschaftKurz-Bio Gast:Ernst Tschida ist Biobauer aus Pamhagen im Seewinkel (Burgenland) und bewirtschaftet Ackerbau- und Holunderflächen in Österreich sowie einen Ackerbaubetrieb in Ungarn. Er ist ÖVP-Gemeinderat, Landwirtschaftskammer-Kammerrat und Obmann des Vereins Bündnis Zukunft Landwirtschaft, der am 1. April 2026 die Bauerndemonstration in Wien organisiert hat.INFOS ZUR FOLGEErnst Tschida auf Instagramwww.instagram.com/ernsttschidaErnst Tschida auf Facebookwww.facebook.com/p/Ernst-Tschida-100064252053811Ernst Tschida auf LinkedInwww.linkedin.com/in/ernst-tschida-0a78213b8ORF-Bericht zur Bauerndemonstration (01.04.2026)https://wien.orf.at/stories/3348333Copa-Cogeca Website (EU-Bauernlobby)www.copa-cogeca.euFolge - Die Ökosoziale Marktwirtschaft mit Josef Rieglerwww.bauertothepeople.at/podcast/222📣 Bleib verbunden mit BauertothePeople! Membersheep werden:→ Jetzt unterstützen – Hol dir tolle Rabatte, hör den Podcast früher und werbefrei und fördere konstruktiven Journalismus.Newsletter: → Jetzt abonnieren – Erhalte regelmäßig exklusive Insights und Hintergrundinfos direkt in dein Postfach. B2P Shop: → Merchandise entdecken – Produkte mit Persönlichkeit, die deinen Style unterstreichen. Podcast hören und sehen:→ Apple Podcasts: Jetzt anhören→ Spotify: Jetzt anhören→ YouTube: Jetzt ansehenSocial Media:→ Facebook: bauertothepeople.at→ Instagram: @bauertothepeople→ TikTok: @bauertothepeople→ LinkedIn: BauertothePeopleMusik:„Leit hoits zamm“ – Haindlingthx an Jürgen Buchner „Power to the People“ – Junior Kellythx and Michael Lechleitner @ Irievibrations Records … und ein bisserl selbst gesungen 😊thx to me, my voice und eure Schmerzschwelle Und Jetzt? Abonniere, folge und teile – so bringst du frischen Wind in den Dialog! Viel Spaß beim Reinhören und Entdecken! -
B2P-Live "Ackerdemics Edition" - Wer bestimmt die Spielregeln der Wirtschaft? - Jonas Bunte 10.05.2026 2h 2minIn eigener Sache: Menschen.at Ich halte Lebensgeschichten fest, als Audiografie oder Videografie. Für deine Mama, deinen Opa, deinen besten Freund. → menschen.atZukunftsfähiges Wirtschaften – was bedeutet das eigentlich? Und wer hat die Hebel in der Hand, um die Wirtschaft wirklich zu verändern? Darüber habe ich mit Jonas Bunte gesprochen, Professor für internationale politische Ökonomie an der WU Wien.Das Gespräch war Teil unserer Ackerdemics-Reihe, aufgenommen live vor Studierenden im Rahmen der Lehrveranstaltung "Zukunftsfähiges Wirtschaften". Jonas hat nicht einfach vorgetragen, sondern die Studierenden direkt eingebunden – mit Mentimeter-Umfragen, Diskussionen und ziemlich unbequemen Fragen. Zum Beispiel: Warum kaufen die meisten von uns die Gurke um 99 Cent statt die Bio-Gurke um 1,79, auch wenn wir wissen, dass es anders besser wäre?Wir haben uns durch alle Ebenen gearbeitet. Von der Frage, ob wir als Individuen zukunftsfähig handeln können, über die Rolle von Unternehmen zwischen Profit und Verantwortung, bis hin zur großen Bühne der internationalen Politik. Jonas hat dabei seine eigene Geschichte eingebracht – vom Zivildienst in Washington D.C. bei einer Organisation für Schuldenerlass bis zu seinem Buch über die Kreditentscheidungen von Entwicklungsländern. Besonders hängen geblieben ist mir seine Überzeugung, dass es nicht um die eine richtige Antwort geht, sondern darum, gemeinsam die besseren Fragen zu stellen. Und dass manchmal nur 3,5 Prozent der Menschen reichen, um echten Wandel auszulösen.Viel Freude beim Reinhören!00:00:00 Los gehtsBegrüßung und Vorstellung von Professor Jonas Bunte an der WU Wien00:02:32 Vom Dorf in die WeltJonas Weg von Baden-Württemberg über Washington D.C. nach Wien00:07:03 Zivildienst, Schulden und die WeltbankWie ein Zufallsjob Jonas zur politischen Ökonomie brachte00:13:11 Was ist politische Ökonomie?Wer macht die Regeln am Markt und wer gewinnt dabei?00:22:20 Mentimeter: Herausforderungen der ZukunftDie Studierenden stimmen ab: Klimawandel, Überalterung, Ressourcen00:28:27 Rente privatisieren oder solidarisch?Das Pensionsdilemma zwischen Effizienz und Gerechtigkeit00:42:02 Individuum, Unternehmen und StaatWer kann zukunftsfähiges Wirtschaften wirklich vorantreiben?00:48:26 Die Gurke um 99 CentCitizen-Consumer-Gap: Warum wir anders kaufen als wir denken01:01:46 Können Unternehmen die Welt retten?Shareholder vs. Stakeholder und die Grenzen von Green Labels01:14:40 Politik als Marktplatz der IdeenDemokratie, Kurzfristigkeit und die Rolle der Europäischen Zentralbank01:29:13 Schulden, Schuldenerlass und neue IdeenVon Abraham Lincoln über HIPC bis zu Debt-for-Nature-Swaps01:39:04 Drei Prozent reichenWarum wenige Menschen großen Wandel anstoßen können01:50:15 Universität als Raum der VeränderungRaus aus der Bubble, rein in den AustauschKurz-Bio Gast:Jonas Bunte ist Professor für Internationale Politische Ökonomie und Leiter des gleichnamigen Instituts an der Wirtschaftsuniversität Wien. Er hat Philosophie und Volkswirtschaftslehre in Bayreuth, Development Studies an der London School of Economics und Politikwissenschaft an der University of Minnesota studiert. Sein preisgekröntes Buch "Raise the Debt – How Developing Countries Choose Their Creditors" untersucht, wie Entwicklungsländer zwischen konkurrierenden Kreditgebern wählen.INFOS ZUR FOLGEJonas Bunte – Institut für Internationale Politische Ökonomie, WU Wienwww.wu.ac.at/ipe/menschen/jonas-bunteJonas Bunte – persönliche Websitehttps://jonasbunte.comWU Wien - Zukunftsfähiges Wirtschaften www.wu.ac.at/soziooekonomie/zukunftsfaehiges-wirtschaften-vertiefung-und-anwendungWU Wien - Department für Sozioökonomiewww.wu.ac.at/soziooekonomieZukunftfähiges Wirtschaften auf Instagramwww.instagram.com/zuwi_vaWU Wien auf Instagramwww.instagram.com/wuviennaWU Wien auf Facebookwww.facebook.com/wu.wirtschaftsuniversitaet.wienWU Wien auf LinkedInwww.linkedin.com/school/wu-wirtschaftsuniversitaet-wien📣 Bleib verbunden mit BauertothePeople! 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Future 4 Kids: Verein gründen, Zukunft bauen in Ruanda - Otto Fischer 03.05.2026 2h 54minIn eigener Sache: Menschen.at Ich halte Lebensgeschichten fest, als Audiografie oder Videografie. Für deine Mama, deinen Opa, deinen besten Freund. → menschen.atMit Otto Fischer sitze ich zum dritten Mal vor dem Mikro. Dieses Mal im Garten seines Isange Paradise Resort im Norden Ruandas. Über die Veterinärmedizin und das Indigene Volk der Batwa haben wir schon gesprochen, jetzt geht es ans Eingemachte: Wie gründet man einen Verein in der Entwicklungszusammenarbeit? Wie führt man ihn? Und was macht man da eigentlich konkret?Otto kam 2007 wegen der Berggorillas nach Ruanda. 18 Jahre später ist daraus der Verein Future 4 Kids geworden, mit einem achtköpfigen Vorstand, der komplett ehrenamtlich arbeitet. Kein Büro, kein Sekretariat, jeder Euro geht direkt in die Projekte. Was mich besonders beschäftigt hat: Otto erzählt offen über die unbequeme Seite der Hilfe. Darüber, dass mehr nicht immer besser ist. Dass man irgendwann auch Nein sagen muss, damit die Unterstützung nachhaltig bleibt. Und dass Vertrauen die einzige Basis ist, auf der so etwas funktioniert, auch wenn es manchmal enttäuscht wird.Wir sprechen über die Vereinsgründung in Österreich, über Spendenabsetzbarkeit, über den Unterschied zwischen Stadt und Land in Ruanda und über ein Gesundheitssystem, in dem eine Jahresversicherung weniger als drei Euro kostet. Und wir schauen in die konkreten Projekte: die Schneiderinnen-Ausbildung, bei der rund 80 Prozent der Absolventinnen im Beruf bleiben. Den Hort, der jetzt zur Vorschule wird. Die Community Library, zu der am ersten Sonntag 250 Kinder kamen. Das Single-Mothers-Programm. Und das Hotel als Social Business, das mittlerweile rund 8 Prozent des Jahresbudgets erwirtschaftet.Wer diese Arbeit unterstützen möchte, findet alle Infos und Links in den Shownotes.Viel Freude beim Reinhören!00:00:00 Los gehtsEinleitung und Vorstellung von Otto Fischer und Future 4 Kids00:04:21 Wie alles begann2007, Berggorillas, ein Patenkind und 50 Waisenkinder in Rasa00:09:08 Die VereinsgründungVon der informellen Hilfe zum eingetragenen Verein Future 4 Kids00:19:06 Leben auf dem Land in RuandaSubsistenzlandwirtschaft, Isolation und das Sozialsystem00:30:00 Teilen und LoslassenÜber Besitz, Materialismus und die Freude am Geben00:40:01 Was es kostet und was es bringtSpendenabsetzbarkeit, 0% Verwaltungskosten und Fundraising00:52:23 Einen Verein aufbauenVereinsgründung, Team und warum Unwissenheit helfen kann01:07:27 Das kleine Einmaleins der HilfeFrustration, Vertrauen und wann man Nein sagen muss01:16:10 Ethnozentrismus vermeidenEurozentrische Sicht, Zurückhaltung und lokale Zusammenarbeit01:33:00 Die Projekte im DetailWaisenkinder, Schneiderinnen-Ausbildung und Community Library01:58:03 Single Mothers und Social BusinessAlleinerziehende Mütter, das Isange Paradise Resort und Tiermedizin02:48:03 Wie man unterstützen kannSpenden, Patenschaften, Mitmachen und KontaktKurz-Bio Gast:Dr. Otto Fischer ist Veterinärmediziner aus Korneuburg und Gründer sowie Obmann des Vereins Future 4 Kids – Zukunft für Kinder in Ruanda. Seit 2007 reist er regelmäßig nach Ruanda und hat dort mehrere Projekte in der Entwicklungszusammenarbeit aufgebaut, darunter Berufsausbildungen, ein Hortprogramm und ein Social-Business-Hotel. Der gesamte Vorstand des Vereins arbeitet ehrenamtlich.INFOS ZUR FOLGEFuture 4 Kids - Websitewww.future4kids.atKabagorozi Projekt (Batwa)www.future4kids.at/kabagorozi-projektSpendenseitewww.future4kids.at/jetzt-helfenIsange Paradise Resort – Websitewww.isangeparadiseresort.comFuture 4 Kids auf Instagramwww.instagram.com/future4kidsatFuture 4 Kids auf Facebookwww.facebook.com/futureforkidsFolge zur Veterinärmedizin in Ruandawww.bauertothepeople.at/podcast/257Folge zu den Batwawww.bauertothepeople.at/podcast/260📣 Bleib verbunden mit BauertothePeople! Membersheep werden:→ Jetzt unterstützen – Hol dir tolle Rabatte, hör den Podcast früher und werbefrei und fördere konstruktiven Journalismus.Newsletter: → Jetzt abonnieren – Erhalte regelmäßig exklusive Insights und Hintergrundinfos direkt in dein Postfach. B2P Shop: → Merchandise entdecken – Produkte mit Persönlichkeit, die deinen Style unterstreichen. Podcast hören und sehen:→ Apple Podcasts: Jetzt anhören→ Spotify: Jetzt anhören→ YouTube: Jetzt ansehenSocial Media:→ Facebook: bauertothepeople.at→ Instagram: @bauertothepeople→ TikTok: @bauertothepeople→ LinkedIn: BauertothePeopleMusik:„Leit hoits zamm“ – Haindlingthx an Jürgen Buchner „Power to the People“ – Junior Kellythx and Michael Lechleitner @ Irievibrations Records … und ein bisserl selbst gesungen 😊thx to me, my voice und eure Schmerzschwelle Und Jetzt? Abonniere, folge und teile – so bringst du frischen Wind in den Dialog! Viel Spaß beim Reinhören und Entdecken! -
B2P-Live "Ackerdemics Edition" - Marktgärtnerei: Zukunft auf 8000 m² – Alfred Grand 26.04.2026 2h 5minIn eigener Sache: Menschen.at Ich halte Lebensgeschichten fest, als Audiografie oder Videografie. Für deine Mama, deinen Opa, deinen besten Freund. → menschen.atMarktgärtnerei: 70 Gemüsekulturen auf weniger als einem Hektar, in Handarbeit, ohne Traktor, ohne Pestizide und direkt an die Kundschaft in der Region. Alfred Grand erklärt, warum das funktioniert.Alfred Grand bewirtschaftet die Grand Farm in Absdorf, Österreichs ersten Forschungs- und Demonstrationsbauernhof. Auf rund 90 Hektar betreibt er bio-regenerativen Ackerbau, auf einem kleinen Teil davon den Grand Garten, eine Marktgärtnerei, die zeigt, was auf kleinen Flächen möglich ist. Ich habe ihn vor Studierenden an der WU Wien getroffen, im Rahmen der Lehrveranstaltung "Zukunftsfähiges Wirtschaften". Passender hätte das Thema nicht sein können.Was mich an diesem Gespräch beeindruckt hat: Alfred denkt Landwirtschaft konsequent vom Boden her. Wer versteht, warum ein gesunder Boden Wasser hält, warum Regenwürmer dafür sorgen, dass im Schwarzen Meer weniger Fische sterben und warum ein System, das bei Blackout weiter produzieren kann, mehr ist als eine nette Idee, der versteht auch, warum Marktgärtnerei gerade so an Dynamik gewinnt. In Österreich gibt es inzwischen rund 200 solcher Betriebe, Tendenz steigend, viele davon gegründet von Quereinsteigern mit akademischem Hintergrund.Wir sprechen über den Unterschied zwischen bio, konventionell und regenerativ und warum es dafür keine einheitliche Definition gibt. Über die Geschichte der Marktgärtnerei, die von den Pariser Pferdemist-Gärtnereien über Eliot Coleman und Jean-Martin Fortier bis nach Absdorf führt. Über Vermarktung, Kistl-Abos und die Frage, ob man davon leben kann. Über die Taskforce Marktgärtnerei, die Rahmenbedingungen schaffen will, wo es bisher keine gibt. Und über die ROC-Zertifizierung, den weltweit höchsten Bio-Standard.Viel Freude beim Reinhören!00:00:00 Los gehtsLive an der WU Wien: Willy stellt Alfred Grand und das Format vor00:03:17 Der Weg zur LandwirtschaftAlfreds Familie, der Weinbau und die Entscheidung für die Regenwürmer00:09:19 Warum Regenwürmer unterschätzt werdenVom Kindergartenwissen zur Grünen Revolution und ihren Folgen00:13:51 Bio, konventionell, regenerativWas die Begriffe bedeuten und warum es keine einheitliche Definition gibt00:22:21 Sustainable reicht nicht mehrWarum Gleichbleiben zu wenig ist und Regenerieren nötig wird00:27:09 Was Marktgärtnerei ausmachtBiointensiver Gemüseanbau, SDGs und ein blackout-sicheres System00:39:36 Wer macht das und lohnt es sich?Betriebswirtschaft, Startkapital und das Profil der Marktgärtner00:50:04 Fehler, Lernkurve, BodenaufbauKaltstart ins kalte Wasser und warum gesunder Boden alles entscheidet00:56:21 Beete statt TraktorspurenWarum sich bei der Marktgärtnerei die Natur nicht der Maschine anpasst01:07:00 Marktgärtnerei vs. GärtnereiDie Begriffsdebatte und der Unterschied zum Market Gardening01:14:01 Vermarktung: Kistl, Gastro, MarktDrei Vertriebswege, Wintergemüse und ganzjährige Produktion01:45:00 Taskforce und RahmenbedingungenWarum Marktgärtnereien Förderstrukturen und Ausbildung brauchen01:53:18 ROC-Zertifizierung und AusblickRegenerative Organic Certified, Resilienz und die letzte FrageKurz-Bio Gast:Alfred Grand ist Bio-Landwirt, Regenwurmexperte und Gründer der Grand Farm in Absdorf, Niederösterreich, Österreichs erstem Forschungs- und Demonstrationsbauernhof. Er betreibt auf rund 90 Hektar bio-regenerativen Ackerbau und mit dem Grand Garten eine der ersten Marktgärtnereien Europas mit ROC-Zertifizierung. 2025 wurde er als einer von Europas Top 50 Farmers ausgezeichnet.INFOS ZUR FOLGEGrand Garten Websitewww.grandgarten.atGrand Garten auf Instagramwww.instagram.com/grandgartenGrand Garten auf Facebookwww.facebook.com/grandgartenAlfred Grand auf YouTubewww.youtube.com/@AlfredGrandFarmAlfred Grand auf Linkedinwww.linkedin.com/in/alfred-grand-vermigrandB2P055 Alfred Grand (Grand Farm) – Visionär mit Bodenhaftungwww.bauertothepeople.at/podcast/67Verein Marktgärtnerei Österreichwww.marktgaertnerei.at📣 Bleib verbunden mit BauertothePeople! Membersheep werden:→ Jetzt unterstützen – Hol dir tolle Rabatte, hör den Podcast früher und werbefrei und fördere konstruktiven Journalismus.Newsletter: → Jetzt abonnieren – Erhalte regelmäßig exklusive Insights und Hintergrundinfos direkt in dein Postfach. 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Wirtschaft als Teil der Natur - Ökologische Ökonomie - Sigrid Stagl 19.04.2026 2h 41minIn eigener Sache: Menschen.at Ich halte Lebensgeschichten fest, als Audiografie oder Videografie. Für deine Mama, deinen Opa, deinen besten Freund. → menschen.atÖkologische Ökonomie: Sigrid Stagl erklärt, warum unsere Wirtschaft die Natur nicht länger ignorieren kann und was das für die Landwirtschaft bedeutet.Sigrid Stagl ist auf einem kleinen Bauernhof im Waldviertel aufgewachsen. Ihre Eltern waren Quereinsteiger, haben Land von der Kirche gepachtet und im Sinne der Grünen Revolution bewirtschaftet. Was mich dabei besonders beschäftigt hat: Schon als Kind hat Sigrid bemerkt, dass im eigenen Garten anders gewirtschaftet wurde als auf dem Feld. Was die Familie selbst gegessen hat, wurde ohne Spritzmittel angebaut. Diese Inkonsistenz hat sie früh irritiert.Heute ist Sigrid Professorin an der Wirtschaftsuniversität Wien, hat das Institut für Ökologische Ökonomie gegründet und wurde 2024 als Wissenschaftlerin des Jahres ausgezeichnet. Im Gespräch erklärt sie mir, warum die herkömmliche Ökonomie die Natur nur sehr zurückhaltend berücksichtigt und welche Folgen das hat. Wir reden über Thermodynamik und Entropie, über Nikolaus Georgescu-Roegens Erkenntnis, dass wirtschaftliche Prozesse physikalischen Gesetzmäßigkeiten unterliegen, und über die Frage, warum die Photosynthese im Grunde das Einzige ist, was wirklich neue Energie in unser System bringt.Was mich nachhaltig beeindruckt hat: Die Studie 'The Hidden Bill' über die niederländische Landwirtschaft zeigt, dass deren Agrar-Lebensmittelsystem 13,3 Milliarden Euro Wertschöpfung erzeugt, aber 18,6 Milliarden Euro gesellschaftliche Kosten verursacht. Ein jährliches Defizit von 5,3 Milliarden Euro. Gleichzeitig fließen in der EU rund 82 Prozent der Agrarsubventionen in die Tierproduktion, die 84 Prozent der landwirtschaftlichen Treibhausgase verursacht, aber nur 36 Prozent der Kalorien liefert. Sigrid sagt: Wir brauchen kein neues Wissen, wir müssen nur die ökonomischen Strukturen so verändern, dass nachhaltiges Handeln leichter, günstiger und attraktiver wird als das Gegenteil.Ihr zentraler Punkt: Wir brauchen ein positives Zukunftsbild für die Landwirtschaft und ein nachhaltiges Ernährungssystem in Österreich, nicht nur Schadensbegrenzung. Und Bäuerinnen und Bauern sind die Schlüsselakteure dafür.Viel Freude beim Reinhören!00:00:00 Los gehtsSigrid Stagl über Sonnenenergie, Eigenversorgung und falsche Subventionen00:01:12 Vorstellung und EinstiegWilly stellt Sigrid Stagl vor und erklärt, worum es heute geht00:04:33 Aufwachsen am BauernhofKindheit im Waldviertel zwischen Feldarbeit und Freiheit00:14:03 Der Weg in die WissenschaftVon der WU über Argentinien zum Doktorat in den USA00:29:06 Was ist ökologische Ökonomie?Wirtschaft als Teil der Natur und warum das die Ökonomik verändern muss00:43:01 Energie, Entropie und SonnenlichtWarum die Photosynthese das Einzige ist, das wirklich Neues schafft01:04:04 Trägheit und AusredenWarum wir trotz besseren Wissens nicht handeln01:14:18 Kostenwahrheit und MarktversagenExterne Effekte, Verursacherprinzip und warum Bio billiger sein müsste01:28:17 Landwirtschaft neu denkenDie vier Hebel der niederländischen Hidden-Bill-Studie01:52:08 Boden, Eigentum und VersorgungLebensmittel als lebensnotwendiges Gut und die Frage der Eigenversorgung02:14:28 Mercosur und FreihandelWarum Rindfleisch über den halben Globus zu schippern keinen Sinn macht02:22:01 Positives Zukunftsbild und AbschlussPartizipative Prozesse, Bürgerräte und das Zitat mit den zwei PlanetenKurz-Bio Gast:Sigrid Stagl ist Professorin für Umweltökonomie und -politik an der Wirtschaftsuniversität Wien und Gründerin des dortigen Instituts für Ökologische Ökonomie. 1999 promovierte sie am Rensselaer Polytechnic Institute als weltweit erste Person in Ökologischer Ökonomie. 2024 wurde sie in Österreich als Wissenschaftlerin des Jahres ausgezeichnet.INFOS ZUR FOLGEProf. Sigrid Stagl (Gast) – Wirtschaftsuniversität Wienwww.wu.ac.at/en/ecolecon/institute/team/sstaglInstitut für Ökologische Ökonomie, WU Wienwww.wu.ac.at/en/ecolecon/instituteSigrid Stagl – persönliche Websitewww.sigridstagl.orgSigrid Stagl auf LinkedInwww.linkedin.com/in/sigrid-stagl-795bb719Sigrid Stagl – Wikipedia (de)https://de.wikipedia.org/wiki/Sigrid_StaglWU (Wirtschaftsuniversität Wien) auf Instagramwww.instagram.com/wuviennaWU (Wirtschaftsuniversität Wien) auf Facebookwww.facebook.com/wu.wirtschaftsuniversitaet.wienWU (Wirtschaftsuniversität Wien) auf LinkedInwww.linkedin.com/school/wu-wirtschaftsuniversitaet-wienWU Institute for Ecological Economics auf LinkedInwww.linkedin.com/company/wu-ecolecon📣 Bleib verbunden mit BauertothePeople! 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B2P-Live "Ackerdemics Edition" - Lebensmittel retten als Geschäftsmodell - Andreas Diesenreiter 12.04.2026 1h 44minIn eigener Sache: Menschen.at Ich halte Lebensgeschichten fest, als Audiografie oder Videografie. Für deine Mama, deinen Opa, deinen besten Freund. → menschen.atLebensmittel retten als Geschäftsmodell – wie das funktioniert, wo es hakt und warum gerettete Produkte manchmal teurer sind als konventionelle, darüber habe ich mit Andreas Diesenreiter gesprochen.Andreas hat zusammen mit seiner Schwester Cornelia 2016 das Unternehmen Unverschwendet gegründet. Was als kleiner Verein begann, bei dem die beiden noch selbst in Wiener Schrebergärten Marillen geerntet und am Schwendermarkt Marmelade verkauft haben, ist heute ein Unternehmen mit rund 20 Mitarbeitenden, einer eigenen Feinkostmarke und einer Plattform namens Kostbar Markt, die im Auftrag des Ministeriums Lebensmittelüberschüsse an soziale Einrichtungen vermittelt.Diese Folge ist ein Ackerdemics-Spezialformat, aufgenommen als Live-Podcast an der Wirtschaftsuniversität Wien vor 30 Studierenden. Ihre Fragen haben das Gespräch um ehrliche Einblicke ins Unternehmertum bereichert: Wie trifft man Entscheidungen, wenn alles gleichzeitig dringend ist? Wie streitet man produktiv mit der eigenen Schwester? Und wie hält man die Balance zwischen Idealismus und wirtschaftlicher Realität?Andreas erzählt offen, wie frustrierend es sein kann, trotz hunderter Medienauftritte kaum fünf Prozent der Bevölkerung zu erreichen. Wie ernüchternd die Erkenntnis war, dass Bewusstseinsbildung allein das Problem nicht löst. Und warum er trotzdem genau das Gleiche nochmal machen würde. In Österreich fallen jährlich rund 288.000 Tonnen Lebensmittelüberschüsse in der vorgelagerten Kette an. Unverschwendet kann davon bisher nur einen Bruchteil retten. Die Frage, ob das ein Tropfen auf dem heissen Stein ist oder der Anfang von etwas Größerem, zieht sich durch das ganze Gespräch.Viel Freude beim Reinhören!00:00:00 Los gehtsLive-Podcast an der WU Wien mit Studierenden zum Thema Lebensmittelrettung00:02:18 Vom Comic-Zeichner zum GründerAndreas' Kindheit in Steyr, frühe Kreativität und der Weg zum Design-Studium00:09:26 Wie Unverschwendet entstandCornelias Restmüllanalyse in England und die Anfänge als Verein00:15:29 Geschwister-Dynamik und RisikoWarum eine Riesenkarotte am Naschmarkt 10.000 Euro kostet00:20:06 Lebensmittelüberschüsse in Zahlen288.000 Tonnen in der vorgelagerten Kette, eine Million Tonnen gesamt00:29:49 Der Wendepunkt bei 2 Minuten 2 MillionenKein Investment, aber Rewe im Hinterzimmer und der Weg zur Professionalisierung00:38:15 Was lässt sich retten und was nichtKetchup vs. Bruschetta: Warum nicht jeder Überschuss zum Produkt wird00:49:11 Tierische Produkte und Schoko-CornflakesNeue Überschusskategorien und die Geschichte der zu kleinen Cornflakes00:56:01 Gerettet als StandardWarum es ein Prüfsystem wie bei Bio braucht und die EU-Richtlinie gegen Greenwashing01:03:15 Sinn, Geld und albanische CEOsWas Social Business bedeutet und warum Reichwerden nicht das Ziel ist01:14:44 Tropfen auf dem heißen Stein?Über 1.400 Tonnen gerettet, aber eine Million Tonnen Abfall pro Jahr01:27:21 Nochmal machen? Ja. Aber schneller.Rückblick auf zehn Jahre, Kill Your Darlings und Zukunftspläne01:39:02 Kostbar Markt und AusblickNeue Plattform für soziale Einrichtungen im Auftrag des MinisteriumsKurz-Bio Gast:Andreas Diesenreiter ist Mitgründer und Geschäftsführer von Unverschwendet, einem österreichischen Unternehmen, das überschüssige Lebensmittel aus Landwirtschaft und Produktion zu Feinkostprodukten verarbeitet. Gemeinsam mit seiner Schwester Cornelia gründete der Multimedia-Art-Absolvent das Unternehmen 2016 in Wien. Neben der Eigenmarke Unverschwendet Feinkost verantwortet er die Plattform Kostbar Markt zur Lebensmittelweitergabe an soziale Einrichtungen.INFOS ZUR FOLGEUnverschwendet Websitewww.unverschwendet.atKostbar Markt – Plattform für Lebensmittelweitergabewww.kostbarmarkt.atUnverschwendet auf Instagramwww.instagram.com/unverschwendetUnverschwendet auf Facebookwww.facebook.com/unverschwendetUnverschwendet auf YouTubewww.youtube.com/@unverschwendet1107Unverschwendet auf Linkedinwww.linkedin.com/company/unverschwendet📣 Bleib verbunden mit BauertothePeople! Membersheep werden:→ Jetzt unterstützen – Hol dir tolle Rabatte, hör den Podcast früher und werbefrei und fördere konstruktiven Journalismus.Newsletter: → Jetzt abonnieren – Erhalte regelmäßig exklusive Insights und Hintergrundinfos direkt in dein Postfach. B2P Shop: → Merchandise entdecken – Produkte mit Persönlichkeit, die deinen Style unterstreichen. 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Tiroler Schnitzkunst in Brasilien 05.04.2026 1h 29minIn eigener Sache: Menschen.at Ich halte Lebensgeschichten fest, als Audiografie oder Videografie. Für deine Mama, deinen Opa, deinen besten Freund. → menschen.atHolzschnitzen und Bildhauerei in Brasilien – und was das mit Tirol zu tun hat: Ich treffe Werner Thaler in Dreizehnlinden, einem Ort, den österreichische Einwanderer 1933 mitten in den brasilianischen Bundesstaat Santa Catarina gepflanzt haben.Werner ist Bildhauer. Aufgewachsen in der Werkstatt seines Großvaters, ausgebildet an der Schnitzschule Elbigenalp im Tiroler Lechtal, heute einer der bekanntesten Holzschnitzer und Bildhauer seiner Region. Und ich bin ganz zufällig auf meiner 'glokalen Perspektiven-Tour' durch Brasilien bei ihm gelandet.Das Gespräch geht tiefer, als ich erwartet hatte. Werner erklärt mir, wann Handwerk zur Kunst wird – nämlich dann, wenn eine Skulptur etwas anderes transportiert als das, was man direkt sieht. Eine Hand ist eine Hand. Aber wenn diese Hand Zärtlichkeit bedeutet oder Gewalt andeutet, dann entsteht Kommunikation. Und ohne Kommunikation, sagt er, gibt es keine Kunst. Wer sein Publikum nicht erreicht, trägt dafür selbst die Verantwortung.Wir reden über Auftragskunst und den Eiertanz zwischen Kundenwunsch und eigenem Anspruch. Über den Unterschied zwischen Zirbenholz und Fichtenholz, über warum man ein Modell in Plastilin macht, bevor man ans Holz geht, und warum er ein nasses Holz lieber grob bearbeitet. Über Bienenwachs als Finish. Über Motorsägen mit dünneren Schwertern. Und über die Frage, was bleibt, wenn Maschinen tausend identische Figuren fräsen können.Am Ende sagt Werner: 'Jeder Künstler ist ein bisschen von seinem Zeitalter ein Zeuge.' Das finde ich schön.Viel Freude beim Reinhören!00:00:00 Los gehtsEinleitung: Willy trifft Werner Thaler in Dreizehnlinden, Brasilien.00:02:08 Familie, Herkunft, WerkstattWerners Familie brachte die Schnitzkunst aus Tirol nach Brasilien.00:07:35 Ausbildung in ElbigenalpEin Jahr an der Schnitzschule im Tiroler Lechtal – was das gebracht hat.00:10:18 Talent oder Handwerk?Was man braucht, um Bildhauer zu werden – und was man nicht lernen kann.00:17:01 Was ist Bildhauerei, was ist Kunst?Werner erklärt, wo Handwerk aufhört und Kunst beginnt.00:26:21 Auftrag und künstlerische FreiheitWie man zwischen Kundenwunsch und eigenem Anspruch navigiert.00:32:51 Der ArbeitsprozessVon der Skizze über das Tonmodell bis zum fertigen Holzwerk.00:53:29 Das richtige HolzWelche Holzarten sich zum Schnitzen eignen – in Brasilien und in Österreich.00:58:16 Werkzeuge und TechnikSchnitzeisen, Motorsäge, Schlägel: die Werkzeuge des Bildhauers.01:04:01 Feuchtigkeit, Trocknung, OberflächeNass schnitzen, langsam trocknen, mit Bienenwachs finishen.01:15:35 Kunst als ZeitzeugnisJeder Künstler ist Zeuge seines Zeitalters – Werners Credo.01:21:07 KI, Roboter und die ZukunftWas bleibt vom Handwerk, wenn Maschinen tausend Kopien fräsen können?01:26:00 Rat an junge SchnitzerWas Werner jemandem mitgibt, der überlegt, das Handwerk zu lernen.Kurz-Bio Gast:Werner Thaler ist Bildhauer und Holzschnitzer aus Treze Tílias (Dreizehnlinden) im brasilianischen Bundesstaat Santa Catarina, einem 1933 von Tiroler Einwanderern gegründeten Ort. Er entstammt einer Schnitzerfamilie mit österreichischen Wurzeln und hat seine Ausbildung unter anderem an der Schnitzschule Elbigenalp im Tiroler Lechtal vertieft. Sein Werk umfasst Kirchenfiguren, öffentliche Skulpturen und Denkmäler in ganz Brasilien sowie internationale Aufträge.INFOS ZUR FOLGEWerners Websitewww.wernerthaler.com.brWerner Thaler auf Instagramwww.instagram.com/wernerthaler_escultorWerner Thaler auf Facebookwww.facebook.com/werner.thaler.5Dreizehnlinden – Die brasilianischen Tirolerwww.bauertothepeople.at/podcast/269Website Treze Tillaswww.trezetilias.com.br/deutschSecretaria Municipal de Turismo auf Instagramwww.instagram.com/trezetilias_turismoPrefeitura de Treze Tilias auf Instagramwww.instagram.com/prefeituradetrezetiliasTreze Tílias auf Instagramwww.instagram.com/trezetilias_Karina Pattis Reiter auf Instagramwww.instagram.com/karina.p.reiterTreze Tílias auf Facebookwww.facebook.com/trezetilias1Rádio Tropical FM 99,1 auf Facebookwww.facebook.com/radiotropicalfm99📣 Bleib verbunden mit BauertothePeople! 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Fische düngen Gemüse – Aquaponik aus Südtirol 29.03.2026 2h 37minIn eigener Sache: Menschen.at Ich halte Lebensgeschichten fest, als Audiografie oder Videografie. Für deine Mama, deinen Opa, deinen besten Freund. → menschen.atDiese Folge ist eine entgeltliche Kooperation mit Südtirol. Die Auswahl der Gesprächspartner erfolgt gemeinsam mit dem Kooperationspartner. Die redaktionelle Freiheit bleibt uneingeschränkt bei Bauer to the People.Aquaponik ist ein Prinzip, das mindestens 1000 Jahre alt ist. Und trotzdem scheitert es an einer 50 Jahre alten Norm. Das hat mich an diesem Gespräch von Anfang an nicht losgelassen.Ich sitze mit Alexander Springeth in einem 250 Jahre alten Bauernhaus mitten in Bozen. Draußen Weinreben, Apfelbäume, Dolomiten. Drinnen erklärt mir jemand, wie afrikanische Raubwelse Salat düngen, wie dieser Salat die Fische am Leben hält – und warum dieses geschlossene System laut EU-Bio-Verordnung (noch) gar nicht existieren dürfte.Alexander ist Tüftler. Aufgewachsen auf einem Bio-Obst- und Weinbaubetrieb, hat er sich früh für Wasser und alles, was darin lebt, interessiert. Sein erster Goldfisch hieß Idefix und hat Selbstmord begangen. Der Weg von dort zum Afrikanischen Raubwels in einer Kreislaufanlage ist kürzer, als man denkt. Gemeinsam mit Roman Rottensteiner betreibt er heute unter dem Namen Almiro eine Aquaponik-Anlage – gegründet als eigenständiger Betrieb auf gepachteter Fläche, weil der Bio-Verband die Zertifizierung des Gesamtbetriebs sonst gefährdet hätte. Ein bürokratischer Umweg, der gleichzeitig eine Lektion darüber ist, was passiert, wenn Innovation auf Normen trifft, die nicht für Innovation geschrieben wurden.Ich wollte verstehen, wie so ein System funktioniert – und Alexander hat sich alle Mühe gegeben, das einem technischen Laien zu erklären. Von Ammonium über Nitrit bis Nitrat, von Biofiltern und Styrodurplatten bis zum Suprabranchialorgan des Wels, mit dem er Luft atmen kann. Was ich besonders interessant fand: Der Fisch ist das sensible Messinstrument der ganzen Anlage. Wenn die Welse oben schwimmen und fressen, passt alles. Wenn sie am Boden liegen, stimmt was nicht.Wir reden auch darüber, warum der Wels im deutschsprachigen Raum ein Renner ist, bei der italienischsprachigen Bevölkerung Südtirols aber kaum ankommt. Und darüber, was es bedeutet, wenn Tüftler auf Systeme treffen, die für das, was sie tun, einfach keine Kategorie haben.Viel Freude beim Reinhören!00:00:00 Los gehtsEinleitung, Kooperationshinweis Südtirol, Vorstellung Alexander Springeth00:04:14 Der elterliche Hof in BozenBio-Obstbau, Weinbau, Schwefelkalkbrühe und Pflanzenschutz im Überblick00:11:13 Südtiroler Wein und ÄpfelVom Massenprodukt zur Qualität: Lagrein, Spindelbäume und Genossenschaft00:17:00 Wie Almiro entstandZweites Standbein, die Bioland-Hürde und die bürokratische Lösung00:26:11 Tüftler mit WasseraffinitätKindheit am Teich, Koi-Leidenschaft und der Weg zur Aquaponik-Anlage00:36:19 Was ist Aquaponik?Definition, Prinzip, Vor- und Nachteile von Aquakultur und Hydroponik00:44:03 Wie der Kreislauf funktioniertAmmonium, Nitrit, Nitrat: der biologische Filter und die Pflanzenbecken01:00:23 Der Afrikanische RaubwelsWachstum, Futter, Besatzdichte, Luftatmung und Tierverhalten01:21:00 Anlage, Energie und WirtschaftlichkeitStromverbrauch, Baukosten, Wasserverbrauch und Skalierbarkeit01:45:09 Ernte, Schlachtung und VermarktungEiswassermethode, Kiemenschnitt, Hauslieferung und Gastrokunden02:09:00 Tierwohl beim FischIntelligenz, Erkennen von Personen, Besatzdichte als Wohlfahrtsfrage02:17:09 Zukunft der LandwirtschaftVision, Brain Drain, Bürokratie und was sich am Lebensmittelsystem ändern müsste02:33:52 Kühlschrank, Spruch und AbschlussWas steckt im Kühlschrank, Abschlussquotes und DankKurz-Bio Gast:Alexander Springeth ist Landwirt und Tüftler aus Bozen, Südtirol, und Mitgründer von Almiro – einem Aquaponik-Betrieb, der Fischzucht und Gemüseanbau in einem geschlossenen Wasserkreislauf kombiniert. Gemeinsam mit Roman Rottensteiner produziert er auf 240 Quadratmetern Afrikanische Raubwelse und eine breite Palette an Kräutern und Gemüse. Er befindet sich in Ausbildung zum Facharbeiter und Meister in Aquakultur am Bundesamt für Wasserwirtschaft in Scharfling.INFOS ZUR FOLGEALMIRO – Der Garten Eden (Alexander Springeth & Roman Rottensteiner)www.almiro-aquaponics.comSüdtirol Tourismuswww.suedtirol.infoBundesamt für Wasserwirtschaft Scharfling – Ausbildung Aquakulturwww.baw.at/aus-und-weiterbildung.htmlALMIRO auf Instagramwww.instagram.com/almiro_aquaponicsALMIRO auf Facebookwww.facebook.com/profile.php?id=61555273226661Südtirol auf Instagramwww.instagram.com/suedtirol.officialSüdtirol auf Facebookwww.facebook.com/suedtirol.officialSüdtirol auf Linkedinwww.linkedin.com/showcase/suedtirol-officialSüdtirol auf YouTubewww.youtube.com/@suedtirol.official📣 Bleib verbunden mit BauertothePeople! 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KI am Schlachtband - Was Schweinewohl wirklich kostet 22.03.2026 1h 30minIn eigener Sache: Menschen.at Ich halte Lebensgeschichten fest, als Audiografie oder Videografie. Für deine Mama, deinen Opa, deinen besten Freund. → menschen.atKI am Schlachtband, Kameras, die Schweineschwänze vermessen — und ein Tierarzt, der seit über 35 Jahren versteht, was Schweine brauchen und was wir ihnen verweigern.Johannes Baumgartner von der Vetmeduni Wien forscht im EU-Projekt aWISH daran, das Tierwohl von Millionen Mastschweinen mit digitalen Mitteln sichtbar zu machen. Der Schweineschwanz spielt dabei die Hauptrolle. Nicht weil er spektakulär ist, sondern weil er als sogenannter Eisbergindikator das gesamte Leben eines Tieres in einem einzigen Merkmal zusammenfasst: Ist er intakt, ist vieles gut. Ist er es nicht, steckt ein Problem dahinter — auch wenn man von außen nicht sieht, welches.Ich wollte verstehen, wie man Tierwohl mit einer Kamera misst. Was ich bekommen habe, ist mehr: ein nüchternes Bild davon, wie weit Wissenschaft, Technologie und Praxis noch voneinander entfernt sind. Beim Schweineschwanz funktioniert die Messung schon erstaunlich gut — 99 Prozent Übereinstimmung mit den manuellen Referenzwerten. Bei Hautläsionen oder Lungengesundheit ist man noch weit davon entfernt, weil selbst Experten dieselben Bilder unterschiedlich beurteilen. Was als Ground Truth gilt, ist oft nur ein gut begründeter Schätzwert.Was mich an dem Gespräch beschäftigt hat: Johannes hat nach 35 Jahren eine klare Haltung, aber keine Vereinfachungen. Er sagt, ein gutes Schweineleben ist im Rahmen eines Haltungssystems möglich — aber dann erklärt er auch, dass ein Mastschwein mit 110 Kilogramm im gesetzlichen Mindeststandard 0,75 Quadratmeter Fläche hat. Und dass mehr als 90 Prozent aller österreichischen Mastschweine schwanzkupiert sind, obwohl das seit 1991 EU-weit routinemäßig verboten ist. Das sind keine Anklagen, das sind Fakten — und sie machen den Abstand zwischen Anspruch und Realität sehr greifbar.Am Ende bleibt die Frage, wer eigentlich zahlt. Nicht nur im wörtlichen Sinn.Viel Freude beim Reinhören!00:00:00 Los gehtsIntro und Vorstellung: KI, Kameras und der Schweineschwanz als Tierwohl-Messer.00:03:34 Warum Tierarzt?Von der TV-Serie Daktari zur Empathie für Nutztiere — Johannes' Weg.00:08:27 35 Jahre SchweinWas ihn antreibt: die Lücke zwischen Wissenschaft und Haltungsrealität.00:11:25 Das EU-Projekt aWISH28 Partner, 11 Länder, 6 Pilotschlachthöfe — was das Projekt will und kann.00:17:54 Der EisbergindikatorWarum der Schweineschwanz so viel über das gesamte Tierleben verrät.00:25:10 Schwanzbeißen & IntensivierungWie die Industrialisierung der Tierhaltung zu Verhaltensstörungen führt.00:36:43 Was ist Tierwohl?Ein Kontinuum aus Gesundheit, Emotion und Natürlichkeit — keine Ja/Nein-Frage.00:46:54 Wie funktioniert die Messung?Kameras, 3D-Bildgebung und Ground Truth: das technische System im Detail.00:58:10 Grenzen des SystemsHautläsionen, variable Schlachthöfe, fehlende Referenzwerte — wo KI scheitert.01:06:08 Wer profitiert — und wer zahlt?Geschäftsmodelle, Förderlogik und die Frage, was Schweinefleisch kosten darf.01:20:11 Datenschutz & KontrolleRisikobasierte Betriebskontrollen und die Datenfrage in der Praxis.01:26:04 Das blinde Fleck: FalltiereTiere, die nie in die Lebensmittelkette gelangen — ein übersehenes Tierschutzthema.Kurz-Bio Gast:Johannes Baumgartner ist Assistenzprofessor an der Veterinärmedizinischen Universität Wien, wo er das Fachgebiet Schwein und Precision Livestock Farming leitet. Er ist Diplomate des European College of Animal Welfare and Behavioural Medicine und forscht seit über 35 Jahren zu Verhalten, Haltung und Tierschutz beim Schwein sowie zur Digitalisierung in der Nutztierhaltung. Im EU-Horizon-Projekt aWISH arbeitet er mit internationalen Partnern daran, Tierwohl-Indikatoren am Schlachtband automatisiert und KI-gestützt zu erfassen.INFOS ZUR FOLGEJohannes Baumgartner — Vetmeduni Wien (Profil)www.vetmeduni.ac.at/tierschutzwissenschaften/ueber-uns/mitarbeiterinnen/baumgartner-johannesVetmeduni Wien — Fachbereich Tierschutzwissenschaften und Tierhaltungwww.vetmeduni.ac.at/tierschutzwissenschaftenEU-Projekt aWISH (Animal Welfare Indicators at the Slaughterhouse)www.awish-project.euaWISH auf CORDIS (EU-Projektdatenbank)www.cordis.europa.eu/project/id/101060818/reportingCLK GmbH — PigInspector (Kamerasystem für Schlachtschweine)www.clkgmbh.de/en/food/piginspectorPrecision Livestock Farming — Wikipedia (deutsch)https://de.wikipedia.org/wiki/Precision_Livestock_FarmingAMA-Marketing — Masterplan Schwein / Tierwohl-Schweinehaltungwww.ama.atVIER PFOTEN — FAQ Schweinehaltung Österreichwww.vier-pfoten.at/ueber-uns/faq/faq-schweinehaltung📣 Bleib verbunden mit BauertothePeople! 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Ovaj podcast pojavljuje se i na podcast ljestvicama ovih zemalja.