Gelassen älter werden

Gelassen älter werden

Bertram Kasper und Catharina Maria Klein
Zemlja Njemačka
Jezik DE
Epizode 186
Najnovija 17.09.2026

Willkommen beim Podcast "Gelassen älter werden" – ein einfühlsames Hörmagazin von und für Best Ager, Silver Ager, Babyboomer oder schlicht Rentner, von und mit Bertram Kasper und Catharina Maria Klein. Dieser Podcast ist eine inspirierende Informationsquelle rund um das Altern, abgestimmt auf Themen, die Menschen in der dritten Lebensphase bewegen und bereichern. Mit spannenden Gästen wie Tamara Dietl, Anselm Grün und Gerald Hüther sprechen wir über die Herausforderungen und Freuden des Älterwerdens. Wir erkunden Lebensqualität im Alter, liebevolle Beziehungen, gesundes Altern oder Sexualität im Alter. Ihr erfahrt darüber hinaus, wie Ihr die Endlichkeit annehmen, Krisen bewältigen und Euren Ruhestand genießen können. Doch wir besprechen nicht nur die leise Seite des Alters: Ob es nun der Marathon mit 66 Jahren, die ehrenamtliche Tätigkeit bei einer Tafel oder die Weltreise mit 70 Jahren ist – dieses Hörmagazin feiert die aktive Seite des Seniorenlebens! Dieser Sozialwissenschaften Podcast lehrt Gelassenheit, innere Zufriedenheit und bietet Euch zahlreiche Hinweise, um körperliche und geistige Gesundheit im Alter zu fördern. Es geht darum, eine Pro Aging Kultur zu etablieren.

Epizode

  • Lebenserfahrung weitergeben, weil die Schule dich braucht 17.09.2026 57min
    Lebenserfahrung weitergeben, weil die Schule dich brauchtWas du erlebt hast, darf weiterwirken. Vielleicht genau dort, wo junge Menschen erst anfangen, ihren eigenen Weg zu suchen.In dieser Folge spricht Catharina Maria Klein mit Ludwig Tiede, 28 Jahre alt und Gründer der gemeinnützigen Bildungsinitiative LifeTeachUs. Seine Idee ist so schlicht wie einleuchtend: Menschen aus der Praxis kommen als Live-Teacher in Schulen und teilen Lebenswissen, Berufserfahrung und echte Geschichten. Aus einer ausgefallenen Unterrichtsstunde wird so eine Stunde fürs Leben.Ludwig hat mit den ersten 500 Live-Teachern persönlich gesprochen. Fast keine dieser Lebensgeschichten verlief schnurgerade. Gerade in den Kurven, Abzweigungen und Neuanfängen steckt Wissen, das jungen Menschen Orientierung geben kann. Denn Mietvertrag, Berufswahl, Scheitern, ein Neustart oder der Umgang mit Unsicherheit stehen selten auf dem Lehrplan.Catharina und Ludwig sprechen darüber,warum Lebenserfahrung in Deutschland oft unter Wert gehandelt wirdweshalb junge Menschen sehr wohl an den Geschichten Älterer interessiert sindwie echte Begegnungen Vorurteile auf beiden Seiten lockernwarum menschliches Erfahrungswissen angesichts von KI noch bedeutsamer wirdwie das flexible Ehrenamt als Live-Teacher funktioniertWer mitmacht, hält keinen 45-minütigen Vortrag. Eine gute Stunde lebt vom Austausch, vom Fragen und Zuhören. Die Live-Teacher entscheiden selbst, wann, wie oft, in welchem Radius und ob sie vor Ort oder digital aktiv werden. Vorbereitung und persönliche Unterstützung gehören dazu.„Jeder trägt etwas in sich, was für andere wertvoll sein kann.“Ludwig Tiede, ab 15:15 MinutenVielleicht liegt genau in dem Umweg, den du lange für unnötig hieltest, eine Geschichte, die einem jungen Menschen Mut macht. Lebenserfahrung weitergeben heißt hier auch, die Jugend neu kennenzulernen und den eigenen Weg mit anderen Augen zu sehen.LinksZur App: https://www.lifeteachus.org/lifeteachus-app Thema finden: https://www.lifeteachus.org/finde-dein-thema Instagram: https://www.instagram.com/lifeteachus_official/Welche Erfahrung aus deinem Leben gehört deiner Meinung nach in ein Klassenzimmer? Schreib uns. Und wenn dir beim Hören jemand einfällt, dessen Geschichte junge Menschen hören sollten, leite diese Folge gern weiter.Hier könnt ihr mein SPIEGEL-Bestseller Buch "Die größte Reise deines Lebens - mit Gelassenheit älter werden"Wir freuen uns auf eure Nachrichten über WhatsApp an 01752600238 und Mails an [email protected] – und wenn ihr euren Liebsten von uns erzählt.Und eine Bitte an alle:Wir freuen uns über eine Bewertung unseres Podcasts. Holt für uns die 5 Sterne vom Himmel und schreibt gerne, was euch besonders gefällt.Das schenkt noch mehr Menschen unsere Inhalte, da es durch das bessere Ranking öfter vorgeschlagen wird. Herzlichen Dank.Für mehr Informationen zum Thema "gelassen älter werden" gibt es auf unserer Homepage ein Magazin zum Lesen. Hier der Link: https://gelassen-aelter-werden.de/magazin-gelassen-aelter-werden/Die Musik im Intro und Outro ist von Stefan Kissel und wurde von Nico Lange gesprochen.
  • Hör auf Menschen am Lebensende niederzukuscheln 10.09.2026 1h 3min
    Hör auf Menschen am Lebensende niederzukuschelnMenschen am Lebensende benötigen weniger Schonraum und mehr Platz für das, was ihnen noch wichtig ist. Bertram Kasper spricht mit Prof. Dr. Claudia Bausewein und Rainer Simader über Palliativmedizin, Hospizarbeit, Sterbebegleitung, Selbstbestimmung und Lebensqualität am Lebensende. Es geht um Schmerzen und Atemnot, Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht, Hoffnung und Humor, Angehörige, barmherzige Lügen und eine personenzentrierte Begleitung bis zuletzt.Worum es in dieser Episode geht„Niederkuscheln“ klingt zunächst fürsorglich. Gemeint ist jedoch eine Haltung, die schwer kranken und sterbenden Menschen ungewollt ihre Kompetenz nimmt. Plötzlich wird über sie entschieden, für sie gesprochen und ihr Alltag auf Krankheit reduziert. Dabei wollen viele bis zuletzt mitreden, hoffen, lachen und am Leben der anderen teilhaben.Claudia Bausewein und Rainer Simader erzählen, was gute Palliativversorgung leisten kann und wo sie über Medikamente hinausgeht. Es braucht ehrliche Informationen, ein aufmerksames Gegenüber und manchmal die Geduld, gemeinsam zu schweigen. Auch eine „barmherzige Lüge“ kann einsam machen. Nähe entsteht dort, wo Wahrheit behutsam sein darf und das Tempo des Gegenübers zählt.Du hörst in dieser Folgewie Palliativmedizin Schmerzen, Atemnot, Unruhe und andere belastende Symptome lindertwarum Autonomie, Selbstwirksamkeit und kleine Handlungsspielräume bis zuletzt tragenwie Gespräche über Sterben gelingen, ohne Druck aufzubauenweshalb Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht durch ein echtes Gespräch ergänzt werden solltenwarum Hoffnung, Humor und Alltag selbst in schwerer Krankheit ihren Platz behaltenwie Angehörige, Hospizarbeit und sorgende Gemeinschaften gemeinsam Halt gebenEin Satz zum Mitnehmen„Ich finde, dass Menschen bis zuletzt das Recht auf Hoffnung haben.“Rainer SimaderDie GästeProf. Dr. Claudia Bausewein ist Palliativmedizinerin und verbindet klinische Erfahrung, Forschung und ethische Reflexion. Seit rund 40 Jahren beschäftigt sie sich mit der Begleitung schwer kranker Menschen am Lebensende.Rainer Simader kommt aus der Physiotherapie und arbeitet seit vielen Jahren in Hospizarbeit, Bildung und körperorientierter Begleitung. Sein Blick gilt der Selbstwirksamkeit und aktiven Rolle schwer kranker Menschen.Erwähnt und verlinktBuch „99 Fragen an den Tod“ [Link einfügen]Informationen zu Claudia Bausewein [Link einfügen]Informationen zu Rainer Simader [Link einfügen]Zum WeiterdenkenWas wäre dir am Lebensende wichtiger als gut gemeinte Fürsorge? Und wissen die Menschen, die dir nahestehen, davon? Schreib uns und teile diese Episode mit jemandem, mit dem du schon lange über das Lebensende sprechen möchtest.Hier könnt ihr mein SPIEGEL-Bestseller Buch "Die größte Reise deines Lebens - mit Gelassenheit älter werden"Wir freuen uns auf eure Nachrichten über WhatsApp an 01752600238 und Mails an [email protected] – und wenn ihr euren Liebsten von uns erzählt.Und eine Bitte an alle:Wir freuen uns über eine Bewertung unseres Podcasts. Holt für uns die 5 Sterne vom Himmel und schreibt gerne, was euch besonders gefällt.Das schenkt noch mehr Menschen unsere Inhalte, da es durch das bessere Ranking öfter vorgeschlagen wird. Herzlichen Dank.Für mehr Informationen zum Thema "gelassen älter werden" gibt es auf unserer Homepage ein Magazin zum Lesen. Hier der Link: https://gelassen-aelter-werden.de/magazin-gelassen-aelter-werden/Die Musik im Intro und Outro ist von Stefan Kissel und wurde von Nico Lange gesprochen.
  • Ist Akzeptanz im Alter Resignation oder gelebte Freiheit? 03.09.2026 1h 19min
    Ist Akzeptanz im Alter Resignation oder gelebte Freiheit?„Es gibt einen Sinn von Akzeptanz, der sehr sinnvoll und wichtig ist. Weil wir nun einmal endliche Wesen sind, kommen wir an unsere Grenzen.“Dr. Nadine MoorenIst Akzeptanz ein stilles Aufgeben – oder beginnt Freiheit vielleicht genau dort, wo wir nicht mehr gegen jede Grenze ankämpfen?In dieser Episode spricht Bertram Kasper mit der Philosophin Dr. Nadine Mooren über eine Frage, die mitten ins Älterwerden führt: Wie können wir annehmen, was nicht mehr zu ändern ist, ohne vorschnell zu resignieren?Das Alter, so Nadine Mooren, ist weder eine reine Verlustgeschichte noch ein grenzenloses Möglichkeitsversprechen. Es bringt beides mit sich: Erfahrung und Verletzlichkeit, neue Freiheiten und unwiederbringliche Abschiede. Wer nur das Schwere sieht, verengt seinen Blick. Wer dagegen jede Einschränkung schönredet, verkennt die Wirklichkeit.Besonders kritisch betrachtet Nadine Mooren den verbreiteten Anti-Aging- und Longevity-Trend. Gegen Bewegung, Vorsorge und körperliche Fitness spricht selbstverständlich nichts. Problematisch wird es dort, wo das Altern selbst zum Feind erklärt wird. Denn nicht alles lässt sich trainieren, reparieren oder aufhalten.Akzeptanz bedeutet deshalb nicht, die Hände in den Schoß zu legen. Sie verlangt vielmehr eine kluge Unterscheidung: Was kann ich noch gestalten? Wo lohnt sich Widerstand? Und an welchem Punkt kostet mich das Aufbegehren mehr Lebenskraft, als es mir zurückgibt?Zur Sprache kommt auch die Angst vor dem Verlust der Selbstständigkeit. Nadine Mooren macht deutlich, dass Hilfe anzunehmen nicht zwangsläufig einen Verlust der Autonomie bedeutet. Kein Mensch lebt vollkommen unabhängig. Beziehungen, Unterstützung und gegenseitige Fürsorge können ein selbstbestimmtes Leben überhaupt erst ermöglichen.Ein weiterer Schwerpunkt ist das Bedauern. Es kann uns zeigen, was uns wichtig war und vielleicht noch immer ist. Zur Bitterkeit wird es erst, wenn Dankbarkeit, Erinnerungen und verbliebene Möglichkeiten keinen Platz mehr bekommen.In dieser Folge geht es außerdem darum,• warum Ambiguitätstoleranz eine Schlüsselkompetenz für das Älterwerden ist• weshalb Hilfe anzunehmen kein persönliches Scheitern bedeutet• wie wir Erwartungen an unsere veränderten Möglichkeiten anpassen können• warum ein gutes Leben mehr braucht als Ziele und Beschäftigung• wie wir mit versäumten Möglichkeiten und ungelebtem Leben umgehen• weshalb Freundschaften und tragfähige Wohnformen früh bedacht werden sollten• was die Philosophie der Stoiker über Gelassenheit und Akzeptanz lehrtDr. Nadine Mooren beschäftigt sich mit normativer Ethik, philosophischer Anthropologie, der Ethik des guten Lebens und der Philosophie des Alters. In ihrem Buch „Leben im Alter“ untersucht sie, wie ein gutes Leben gelingen kann, wenn Möglichkeiten kleiner werden, Abhängigkeiten wachsen und zugleich neue Freiheiten entstehen.Eine Folge über das rechte Maß zwischen Aufbegehren und Loslassen – und über eine Freiheit, die nicht darin besteht, grenzenlos zu sein. Vielleicht zeigt sie sich gerade darin, den eigenen Möglichkeiten mit Eigensinn, Nachsicht und Würde zu begegnen.LinksZu Dr. Nadine Mooren: [LINK ZUR GÄSTIN]Zum Buch „Leben im Alter“: [LINK ZUM BUCH]Hier könnt ihr mein SPIEGEL-Bestseller Buch "Die größte Reise deines Lebens - mit Gelassenheit älter werden"Wir freuen uns auf eure Nachrichten über WhatsApp an 01752600238 und Mails an [email protected] – und wenn ihr euren Liebsten von uns erzählt.Und eine Bitte an alle:Wir freuen uns über eine Bewertung unseres Podcasts. Holt für uns die 5 Sterne vom Himmel und schreibt gerne, was euch besonders gefällt.Das schenkt noch mehr Menschen unsere Inhalte, da es durch das bessere Ranking öfter vorgeschlagen wird. Herzlichen Dank.Für mehr Informationen zum Thema "gelassen älter werden" gibt es auf unserer Homepage ein Magazin zum Lesen. Hier der Link: https://gelassen-aelter-werden.de/magazin-gelassen-aelter-werden/Die Musik im Intro und Outro ist von Stefan Kissel und wurde von Nico Lange gesprochen.
  • Ich wurde zum Unternehmenswitwer - obwohl niemand starb 27.08.2026 57min
    Ich wurde zum Unternehmenswitwer – obwohl niemand starb.Was bleibt von einem Menschen, wenn die Firma, mit der er 35 Jahre gelebt hat, plötzlich nicht mehr da ist?Uwe Paris war Kunstlehrer und Kunsthistoriker, als der Tod seines Vaters 1991 sein Leben auf eine vollkommen neue Spur setzte. Zurück blieben eine Firma, Schulden, Mitarbeitende – und ein unausgesprochenes Versprechen: Ich kümmere mich.Aus dem vorläufigen Nachlassverwalter wurde ein Unternehmer. Zeitweise führte Uwe eine Firmengruppe mit rund 350 Beschäftigten, geprägt von Neugier, Kreativität und einer ungewöhnlich menschlichen Art der Führung.Doch eine Nachfolge für das gesamte Lebenswerk fand sich nicht. Betriebe wurden verkauft, der letzte operative Teil schließlich geschlossen. Und dann geschah etwas, womit Uwe trotz aller Vorbereitung nicht gerechnet hatte: Er trauerte.Immer wieder fuhr er in die leeren Hallen, ging durch die Stille und ließ den Abschied auf sich wirken. Fast wie ein Gang zum Friedhof. So entstand sein berührendes Bild vom Unternehmenswitwer – von einem Mann, der niemanden verloren hatte und sich dennoch wie ein Hinterbliebener fühlte.Bertram spricht mit Uwe darüber, wie eng Beruf, Selbstbild und Lebenssinn miteinander verwachsen können. Was geschieht, wenn mit dem Unternehmen auch die tägliche Aufgabe, das vertraute Umfeld und das Gefühl, gebraucht zu werden, verschwinden? Und wie findet man nach Jahrzehnten des Funktionierens zurück zu sich selbst?Es geht um Unternehmensnachfolge und Verantwortung, aber ebenso um Trauerarbeit, Schreiben als Selbstklärung, die heilsame Wirkung leerer Räume und die Kunst, dem eigenen Lebenswerk mit Güte zu begegnen. Uwe erzählt, warum die Audiografie mit Ingo Stoll für ihn beinahe therapeutisch wurde und weshalb auf ein Lebenswerk vielleicht kein Ruhestand folgen sollte, sondern ein Alterswerk.„Alles, was du tust, ist endlich. Und jetzt sieh es mal mit Güte und Gelassenheit, nimm die schönen Dinge mit und erfinde was Neues. Ein Alterswerk vielleicht.“Uwe ParisIn dieser Episode geht es unter anderem um:• den ungeplanten Weg vom Kunstlehrer zum Unternehmer• Verantwortung nach dem Tod des Vaters• Unternehmensnachfolge ohne geeigneten Nachfolger• den Abschied von einem Lebenswerk• Trauer nach Verkauf und Schließung einer Firma• Identität und Sinn nach dem Berufsleben• Schreiben und Audiografie als Wege der Selbstklärung• die Idee eines eigenen AlterswerksLinks:Zur Audiografie mit Uwe Paris und Ingo Stoll: [LINK EINFÜGEN]Hier könnt ihr mein SPIEGEL-Bestseller Buch "Die größte Reise deines Lebens - mit Gelassenheit älter werden"Wir freuen uns auf eure Nachrichten über WhatsApp an 01752600238 und Mails an [email protected] – und wenn ihr euren Liebsten von uns erzählt.Und eine Bitte an alle:Wir freuen uns über eine Bewertung unseres Podcasts. Holt für uns die 5 Sterne vom Himmel und schreibt gerne, was euch besonders gefällt.Das schenkt noch mehr Menschen unsere Inhalte, da es durch das bessere Ranking öfter vorgeschlagen wird. Herzlichen Dank.Für mehr Informationen zum Thema "gelassen älter werden" gibt es auf unserer Homepage ein Magazin zum Lesen. Hier der Link: https://gelassen-aelter-werden.de/magazin-gelassen-aelter-werden/Die Musik im Intro und Outro ist von Stefan Kissel und wurde von Nico Lange gesprochen.
  • Verbundenheit statt Glücksmoment, was ist im Alter wichtig? 20.08.2026 1h 8min
    Verbundenheit statt Glücksmoment – was ist im Alter wichtig?Ein kurzer Glücksmoment ist schön. Doch was bleibt, wenn das Hoch verflogen ist und das Leben uns mit Abschieden, körperlichen Veränderungen oder dem Ende der Berufszeit konfrontiert?In dieser Folge sprechen Bertram Kasper und Catharina Maria Klein mit dem Glücksforscher, Autor und Podcaster Leonard Gabriel Heygster. Gemeinsam gehen sie der Frage nach, was Wohlbefinden im Kern ausmacht – und warum wir auf der Suche nach dem Glück fast zwangsläufig bei Verbundenheit landen.Leonard unterscheidet zwischen dem flüchtigen positiven Gefühl und einer Lebenszufriedenheit, die tiefer reicht. Sie wächst dort, wo wir als bedeutsam erleben, was wir tun; wo wir mit uns selbst, mit anderen Menschen und mit dem Leben in Verbindung bleiben. Gerade die dritte Lebensphase kann dafür einen neuen Raum öffnen. Wenn Arbeit und vertraute Rollen an Gewicht verlieren, taucht eine Frage auf, der man nicht ewig davonlaufen kann: Wer bin ich, wenn das wegfällt, worüber ich mich bisher definiert habe?Es geht auch um Akzeptanz. Nicht im Sinne von Schönreden oder Aufgeben, sondern als stilles Anerkennen dessen, was war und was ist. Wer aufhört, sich gegen das Unveränderliche zu stemmen, gewinnt Kraft für das, was noch gestaltet werden kann. So wird Älterwerden tatsächlich zu einer fortwährenden Akzeptanzübung – und vielleicht sogar zu einem inneren Aufrichtungsprozess.Vier Fragen aus Leonards Buch können dabei zum Kompass werden:Wer bin ichWas brauche ichWas will ichWas kann ichIn dieser Episode erfährst du,worin sich Glück, Zufriedenheit und Wohlbefinden unterscheidenwarum Bedeutsamkeit langfristig stärker trägt als Leistung und Anerkennungwie Verbundenheit,, Akzeptanz und persönliche Entwicklung möglich machtweshalb der Ruhestand eine neue Auseinandersetzung mit der eigenen Identität anstößtwas Selbstaktualisation, Selbstregulation und Sinn mit seelischer Gesundheit zu tun habenwarum ein vertraulicher Blick auf die eigene Biografie Versöhnung ermöglichen kannZitat aus der Episode:„Verbundenheit ist die Basis, Verantwortung für sich selbst und das eigene Leben zu übernehmen.“Leonard Gabriel HeygsterÜber den Gast:Leonard Gabriel Heygster ist Glücksforscher, Gründer des HAH Instituts für Wohlbefinden und Host des Podcasts HUMANS ARE HAPPY. In seinem Buch „Humans are happy – Die Wissenschaft des Wohlbefindens“ verbindet er Forschung mit persönlichen Erfahrungen und alltagstauglichen Reflexionsfragen.Links[Link zum Buch Humans are happy]Leonard Gabriel Heygster und HUMANS ARE HAPPYHier könnt ihr mein SPIEGEL-Bestseller Buch "Die größte Reise deines Lebens - mit Gelassenheit älter werden"Wir freuen uns auf eure Nachrichten über WhatsApp an 01752600238 und Mails an [email protected] – und wenn ihr euren Liebsten von uns erzählt.Und eine Bitte an alle:Wir freuen uns über eine Bewertung unseres Podcasts. Holt für uns die 5 Sterne vom Himmel und schreibt gerne, was euch besonders gefällt.Das schenkt noch mehr Menschen unsere Inhalte, da es durch das bessere Ranking öfter vorgeschlagen wird. Herzlichen Dank.Für mehr Informationen zum Thema "gelassen älter werden" gibt es auf unserer Homepage ein Magazin zum Lesen. Hier der Link: https://gelassen-aelter-werden.de/magazin-gelassen-aelter-werden/Die Musik im Intro und Outro ist von Stefan Kissel und wurde von Nico Lange gesprochen.
  • Ich muss meinem Vater gar nichts verzeihen, Antje Schomaker 13.08.2026 1h 28min
    Frieden ohne VergebungKann Frieden entstehen, obwohl die ersehnte Entschuldigung ausbleibt? Antje Schomaker sagt „Ja“ und stellt damit eine Erwartung infrage, die viele Menschen ein Leben lang begleitet: Erst wenn wir verzeihen, dürfen wir abschließen.„Ich kann ein ganz tolles, friedliches Leben führen, ohne meinem Vater alles zu vergeben.“ Antje SchomakerAntje ist Sängerin, Songwriterin und Moderatorin. In ihren Liedern bringt sie ans Licht, worüber Familien und auch die Musikbranche oft lieber schweigen. In ihrem Song „30 Euro“ erzählt sie erstmals offen vom Kontaktabbruch zu ihrem Vater. Kein schneller Schnitt, keine Laune des Augenblicks, sondern das Ende eines langen Ringens um Liebe, Anerkennung und eine Entschuldigung, die wohl nie kommen wird.Wir sprechen darüber, weshalb Verständnis nicht automatisch Vergebung bedeutet. Antje kann die Geschichte ihres Vaters sehen, ohne dadurch kleinzureden, was ihr gefehlt hat und was sie verletzt hat. Frieden beginnt für sie dort, wo sie aufhört, die andere Seite verändern zu wollen, und ihre Kraft wieder zu sich zurückholt.Das Gespräch führt weiter zu Grenzen in Familien, Selbstfreundschaft und Therapie. Antje erzählt, wie sie alte Beziehungsmuster durchbrechen und eine ruhige, sichere Liebe kennenlernen konnte. Es geht um das Recht auf eigene Bedürfnisse, um den Körper als unbestechlichen Wegweiser und um die schlichte, manchmal lebensrettende Erlaubnis: Ich muss gar nichts.Wir blicken außerdem auf Antjes kommendes Album „Liebes Tagebuch“ und auf ihre Erfahrungen als Frau in der Musikbranche. Sexismus, Grenzüberschreitungen und Panikattacken zwangen sie, die Signale ihres Körpers ernst zu nehmen und einen schmerzhaften beruflichen Schlussstrich zu ziehen. Aus diesem Bruch wuchs etwas Neues: ein klareres Leben, eine freiere Musik und der Mut, „volle Möhre“ ehrlich zu sein.Auch der Blick zwischen den Generationen gehört dazu. Viele Menschen der Babyboomer-Generation haben früh gelernt zu funktionieren, sich anzupassen und familiäre Verletzungen eher zu tragen als auszusprechen. Diese Folge lädt dazu ein, Schuld dort zu lassen, wo sie hingehört, Grenzen ernst zu nehmen und der eigenen Geschichte eine neue Richtung zu geben. Ohne Zwang zur Harmonie. Und ohne Vergebungspflicht.Eine offene, warmherzige und erstaunlich lebendige Folge über Kontaktabbruch, schwierige Vater-Tochter-Beziehungen, innere Freiheit und die Frage, wie ein friedliches Leben auch ohne Versöhnung möglich werden kann.LinksAntje Schomaker [LINK ZUR WEBSITE]Song 30 Euro [LINK ZUM SONG]Love of My Life [LINK ZUM SONG]Die größte Reise deines Lebens [LINK ZUM BUCH]Hier könnt ihr mein SPIEGEL-Bestseller Buch "Die größte Reise deines Lebens - mit Gelassenheit älter werden"Wir freuen uns auf eure Nachrichten über WhatsApp an 01752600238 und Mails an [email protected] – und wenn ihr euren Liebsten von uns erzählt.Und eine Bitte an alle:Wir freuen uns über eine Bewertung unseres Podcasts. Holt für uns die 5 Sterne vom Himmel und schreibt gerne, was euch besonders gefällt.Das schenkt noch mehr Menschen unsere Inhalte, da es durch das bessere Ranking öfter vorgeschlagen wird. Herzlichen Dank.Für mehr Informationen zum Thema "gelassen älter werden" gibt es auf unserer Homepage ein Magazin zum Lesen. Hier der Link: https://gelassen-aelter-werden.de/magazin-gelassen-aelter-werden/Die Musik im Intro und Outro ist von Stefan Kissel und wurde von Nico Lange gesprochen.
  • Teun Toebes- Du darfst mit Demenz Risiken eingehen 06.08.2026 54min
    Teun Toebes: Du darfst mit Demenz Risiken eingehen„Wenn wir auf null Risiko fokussiert sind, wird auch das Leben null sein.“Was geschieht, wenn wir Menschen mit Demenz nicht länger schützen, verwalten und versorgen, sondern sie fragen: Wie möchtest du leben?Teun Toebes ist Altenpfleger, Autor und eine der bekanntesten jungen Stimmen für einen anderen Umgang mit Demenz. Mit 21 Jahren zog er freiwillig in die geschlossene Abteilung eines niederländischen Pflegeheims. Dreieinhalb Jahre lebte er dort mit Menschen, die zu Freunden wurden. Diese Erfahrung hat seinen Blick auf Pflege, Würde und Menschlichkeit geprägt.Im Gespräch mit Bertram und Lea spricht Teun über ein Pflegesystem, das häufig Sicherheit und Kontrolle über Lebensqualität stellt. Es geht um verschlossene Türen, Antirutschsocken und Plastikpflanzen – und um die große Frage dahinter: Dürfen Menschen mit Demenz noch jene Risiken eingehen, die zu jedem wirklichen Leben gehören?Teun erzählt von Ot, der seinen Namen nie behalten konnte, sich aber an das Gefühl ihrer Freundschaft erinnerte. Von Menschen, die auch ohne Worte mitteilen, was sie mögen und brauchen. Und von Angehörigen, die nicht dafür verantwortlich sind, dass ein Mensch mit Demenz rund um die Uhr glücklich ist. Auch Traurigkeit und Angst gehören zum Leben.Diese Episode macht Mut, Demenz nicht nur als Diagnose oder Pflegeproblem zu betrachten. Teun versteht sie als gesellschaftliche Aufgabe. Denn ein Mensch verliert weder seine Identität noch sein Recht auf Zugehörigkeit und Selbstbestimmung.Ihr hört in dieser Folge:wieso gute Versorgung allein noch keine Lebensqualität schafftweshalb offene Türen in mehr als 500 niederländischen Pflegeheimen möglich wurdenwie unsere Sprache das Stigma rund um Demenz verstärktwarum ein Mensch den Namen vergessen und die Beziehung dennoch bewahren kannweshalb echte Pflanzen, Tiere, ein Bier oder ein Spaziergang auch ein Recht auf Risiko bedeutenwarum Pflegeheime andere Wohnformen und mutige Führung brauchenwas Angehörige entlasten kannwie Gemeinschaft und soziale Inklusion eine menschlichere Zukunft der Pflege ermöglichenEin besonderer Hinweis: Teile des Gesprächs wurden auf Englisch geführt. Das vollständige deutsche Transkript dieser Episode findet ihr auf meiner Homepage. So könnt ihr das gesamte Gespräch in Ruhe auf Deutsch nachlesen.Deutsches Transkript: [Link zum deutschen Transkript]Mehr über Teun Toebes: [Link]Buch von Teun Toebes: [Link]Hier könnt ihr mein SPIEGEL-Bestseller Buch "Die größte Reise deines Lebens - mit Gelassenheit älter werden"Wir freuen uns auf eure Nachrichten über WhatsApp an 01752600238 und Mails an [email protected] – und wenn ihr euren Liebsten von uns erzählt.Und eine Bitte an alle:Wir freuen uns über eine Bewertung unseres Podcasts. Holt für uns die 5 Sterne vom Himmel und schreibt gerne, was euch besonders gefällt.Das schenkt noch mehr Menschen unsere Inhalte, da es durch das bessere Ranking öfter vorgeschlagen wird. Herzlichen Dank.Für mehr Informationen zum Thema "gelassen älter werden" gibt es auf unserer Homepage ein Magazin zum Lesen. Hier der Link: https://gelassen-aelter-werden.de/magazin-gelassen-aelter-werden/Die Musik im Intro und Outro ist von Stefan Kissel und wurde von Nico Lange gesprochen.
  • Ruhestand war gestern, jetzt beginnt dein Vorwärtsleben 30.07.2026 54min
    Ruhestand war gestern, jetzt beginnt dein Vorwärtsleben.Was bleibt von mir, wenn der Beruf nicht länger den Takt vorgibt? Und was beginnt vielleicht genau dann?In dieser Episode spreche ich mit Christiane Rösel und René Winkler, den Stimmen hinter dem Podcast „Vorwärtsleben“. Gemeinsam richten wir den Blick auf das dritte Lebensdrittel, nicht als stillen Ausklang, sondern als offene, manchmal ziemlich überraschende Lebensstrecke.René erzählt, warum der herannahende 60. Geburtstag zunächst die unbequeme Frage auslöste, ob der schönere Teil seines Lebens nun hinter ihm liege. Heute sagt er: „Mittlerweile habe ich Lust aufs Älterwerden.“ Denn wer sich mit der nachberuflichen Zeit beschäftigt, entdeckt mehr Möglichkeiten, als der klassische Begriff Ruhestand vermuten lässt.Wir sprechen über Berufung 3.0. Dabei geht es nicht bloß um eine neue Aufgabe, ein Ehrenamt oder den nächsten vollen Terminkalender. Berufung berührt auch die Frage: Wer bin ich, wenn vertraute Rollen wegfallen? Vielleicht besteht die neue Aufgabe ja nicht darin, wieder ganz vorne zu stehen. Vielleicht beginnt eine andere Form von Wirksamkeit, leiser, freier und mit weniger eigenen Ansprüchen.Christiane beschreibt diesen Rollentausch als Weg in die zweite Reihe. Dort wird sie zur Ermutigerin und Förderin jüngerer Menschen. Nicht belehren, nicht ungefragt erklären, wie das Leben läuft. Erst mal zuhören. Interesse zeigen. Dasein. Was nach Rückzug klingt, kann eine reife Form von Generativität sein, also die Bereitschaft, Erfahrungen, Aufmerksamkeit und Zuversicht weiterzugeben.Auch der Glaube verändert sich im Älterwerden. Gewissheiten bekommen Risse, manche Antworten tragen nicht mehr und alte Vorstellungen werden zu eng. Doch Zweifel müssen kein Zeichen dafür sein, dass der Glaube schwindet. Sie können ein Reiferaum sein. Ein Ort, an dem wir aufhören, alles verstehen und festhalten zu wollen.„Nicht ich halte fest, sondern ich werde gehalten. Und das ist ein Riesenunterschied.“Christiane RöselEin Gespräch über das Leben nach dem Beruf, Pension mit Vision, geistliche Großmütter und Großväter, erwachsene Kinder, hochbetagte Eltern und Kirchen, die wieder mehr Raum für ehrliche Fragen schaffen dürfen. Und über eine Haltung, die weit über den Glauben hinausreicht: vorwärts leben, ohne vor dem zurückzuweichen, was schwierig ist.Links:Podcast VorwärtslebenHier könnt ihr mein SPIEGEL-Bestseller Buch "Die größte Reise deines Lebens - mit Gelassenheit älter werden"Wir freuen uns auf eure Nachrichten über WhatsApp an 01752600238 und Mails an [email protected] – und wenn ihr euren Liebsten von uns erzählt.Und eine Bitte an alle:Wir freuen uns über eine Bewertung unseres Podcasts. Holt für uns die 5 Sterne vom Himmel und schreibt gerne, was euch besonders gefällt.Das schenkt noch mehr Menschen unsere Inhalte, da es durch das bessere Ranking öfter vorgeschlagen wird. Herzlichen Dank.Für mehr Informationen zum Thema "gelassen älter werden" gibt es auf unserer Homepage ein Magazin zum Lesen. Hier der Link: https://gelassen-aelter-werden.de/magazin-gelassen-aelter-werden/Die Musik im Intro und Outro ist von Stefan Kissel und wurde von Nico Lange gesprochen.
  • Ist frei sein auch schon Freiheit? 23.07.2026 1h 14min
    Ruhestand neu denken:: Leben im eigenen RhythmusWas passiert, wenn der Beruf endet, aber das innere Rennen einfach weitergeht? In dieser besonderen Gesprächsrunde sprechen vier Menschen offen darüber, wie unterschiedlich der Übergang in den Ruhestand, die Pension oder die nachberufliche Phase erlebt wird.Bertram Kasper verlässt dieses Mal klassische Moderatorenrolle. Gemeinsam mit Maria Klink, Ursula Georgy und Gudrun Behm-Steidel entsteht ein ehrliches Gespräch über Freiheit, Verlust, neue Rhythmen und die Frage, wer wir eigentlich sind, wenn die vertraute Berufsrolle wegfällt.Maria hat bis kurz vor ihrem 70. Geburtstag mit Freude gearbeitet. Jetzt merkt sie, dass ihr eng getakteter Arbeitstag innerlich noch weiterläuft. Ursula hat sich bewusst auf ihre Pensionierung vorbereitet und erlebt dennoch, wie sehr ihr die Begegnungen mit Studierenden fehlen. Gudrun entschied sich bereits mit 60 für einen selbstbestimmten Ausstieg und begleitet heute Menschen in ihrer Lebensphase Freiheit. Bertram erzählt, warum ihn die Erfahrung der Endlichkeit und die Müdigkeit gegenüber alten Organisationsmustern zu einem früheren Abschied aus dem Beruf bewegt haben.Es geht um die Frage, ob ein guter Ruhestand einen Plan benötigtoder eher offenen Raum. Wie finden wir einen eigenen Tagesrhythmus, ohne daraus gleich wieder eine neue Leistungsschablone zu machen? Welche beruflichen Kontakte bleiben, wenn ihr Nutzen wegfällt? Wie viel Ehrenamt tut gut und wann wird aus freiwilligem Engagement erneut Pflicht? Und wie entstehen neue Freundschaften und soziale Verbindungen?Besonders schön ist der Gedanke der Mikroabenteuer. Es muss nicht gleich der Kilimandscharo sein. Ein neuer Weg, ein Gruß an einen fremden Menschen, das Balancieren auf einem Baumstamm oder eine kleine Reise können reichen, um dem Leben eine frische Richtung zu geben.Zitat der Episode:Und ist das nicht toll, dass wir heute sagen können: Ich habe Zeit?Maria KlinkDiese Folge zeigt, wie verschieden diese Lebensphase sein darf. Früher aufhören oder länger arbeiten, viel Struktur oder freie Tage, Ehrenamt oder bewusster Rückzug. Alles beginnt mit einer Entscheidung, die zur eigenen Person und zur eigenen Lebenslage passt.Was fordert dich in deiner nachberuflichen Phase gerade besonders heraus? Schreib uns gern. Dein Gedanke könnte anderen Mut machen, ihren eigenen Rhythmus zu finden.Link zur Community Lebensphase FreiheitHier könnt ihr mein SPIEGEL-Bestseller Buch "Die größte Reise deines Lebens - mit Gelassenheit älter werden"Wir freuen uns auf eure Nachrichten über WhatsApp an 01752600238 und Mails an [email protected] – und wenn ihr euren Liebsten von uns erzählt.Und eine Bitte an alle:Wir freuen uns über eine Bewertung unseres Podcasts. Holt für uns die 5 Sterne vom Himmel und schreibt gerne, was euch besonders gefällt.Das schenkt noch mehr Menschen unsere Inhalte, da es durch das bessere Ranking öfter vorgeschlagen wird. Herzlichen Dank.Für mehr Informationen zum Thema "gelassen älter werden" gibt es auf unserer Homepage ein Magazin zum Lesen. Hier der Link: https://gelassen-aelter-werden.de/magazin-gelassen-aelter-werden/Die Musik im Intro und Outro ist von Stefan Kissel und wurde von Nico Lange gesprochen.
  • Ich bin SPIEGEL-Bestsellerautor: Erst mal frühstücken 17.07.2026 25min
    Ich bin SPIEGEL-Bestsellerautor.Ein ganz gewöhnlicher Morgen in Bauerbach. Die Hitze liegt über dem Dorf, der Kaffee steht auf dem Tisch. Wenige Sekunden später ist nichts mehr ganz gewöhnlich: „Die größte Reise deines Lebens“ steht auf der SPIEGEL-Bestsellerliste.In dieser persönlichen Solofolge erzähle ich euch, was in mir geschieht, als ein langgehegter Wunsch plötzlich Wirklichkeit wird. Freude und Stolz melden sich. Aber auch der Macher, der Geschäftsmann, der Bestätigungssucher und jener innere Wächter, der schon daran erinnert, dass Erfolg flüchtig ist.Und dann kommt die Gelassenheit. Sie setzt sich mit an den Tisch und sagt schlicht: „Erst einmal frühstücken.“Die Folge handelt von der Kunst, einen großen Augenblick wirklich zu bewohnen, statt ihn sofort in die nächste Aufgabe zu verwandeln. Bertram blickt zurück auf 36 Berufsjahre, auf Verluste, Übergänge, die Freitätigkeit, den Podcast und auf ein Buch, das nur aus diesem gelebten Leben entstehen konnte.Es geht um späten Erfolg, der zur reifen Zeit, um Anerkennung, die wir nicht kleinreden müssen. Um die Fähigkeit, Stolz, Dankbarkeit und Verletzlichkeit nebeneinanderstehen zu lassen. Und um die Frage, warum wir so gut im Weitergehen sind, aber das Ankommen oft erst wieder lernen müssen.Bertram spricht auch darüber, wem dieser Erfolg gehört: den Leserinnen und Lesern, den Hörerinnen und Hörern, seiner Familie, den vielen Wegbegleiterinnen und Wegbegleitern. Und Silbernetz e.V., denn 50 % seiner Autorenhonorare fließen an den Verein, der älteren Menschen mit Gesprächen gegen Einsamkeit zur Seite steht.Aus dieser Folge:• Warum sich Erfolg mit 64 anders anfühlt als mit 34  • Weshalb Anerkennung empfangen ebenfalls zur Gabenzeit gehört  • Wie Pro-Aging Freiheit, Begrenzung, Aufbruch und Endlichkeit zusammendenkt  • Warum ein Buch erst im Lesen anderer Menschen wirklich lebendig wird  • Wie wir einen gelungenen Moment festhalten, ohne ihn festhalten zu müssen  Zitat„Freu dich ordentlich. Dann bleib bei dir.“Eine Frage an dichWelchen Erfolg in deinem Leben hast du zu rasch abgehakt, weil schon die nächste Aufgabe vor der Tür stand? Vielleicht verdient dieser Augenblick heute noch einmal deine ganze Aufmerksamkeit. Geh gedanklich dorthin zurück und sag dir, klar und warm: „Das habe ich gut gemacht.“LinksBuch „Die größte Reise deines Lebens“: [Link einfügen] Silbernetz: [Link einfügen]  :::Hier könnt ihr mein SPIEGEL-Bestseller Buch "Die größte Reise deines Lebens - mit Gelassenheit älter werden"Wir freuen uns auf eure Nachrichten über WhatsApp an 01752600238 und Mails an [email protected] – und wenn ihr euren Liebsten von uns erzählt.Und eine Bitte an alle:Wir freuen uns über eine Bewertung unseres Podcasts. Holt für uns die 5 Sterne vom Himmel und schreibt gerne, was euch besonders gefällt.Das schenkt noch mehr Menschen unsere Inhalte, da es durch das bessere Ranking öfter vorgeschlagen wird. Herzlichen Dank.Für mehr Informationen zum Thema "gelassen älter werden" gibt es auf unserer Homepage ein Magazin zum Lesen. Hier der Link: https://gelassen-aelter-werden.de/magazin-gelassen-aelter-werden/Die Musik im Intro und Outro ist von Stefan Kissel und wurde von Nico Lange gesprochen.
  • Selbstfürsorge statt Selbstoptimierung im Alter 16.07.2026 50min
    Selbstfürsorge statt Selbstoptimierung beim ÄlterwerdenWas passiert mit unserem Selbstbild, wenn der Körper sich sichtbar verändert und der Spiegel plötzlich andere Fragen stellt?In dieser Folge spricht Bertram mit Tamara Dietl über Schönheit, Körperbild und Älterwerden. Es geht um dünner werdendes Haar, Augenbrauen, Bauch, Gewicht, Schlupflider, um Schönheitsoperationen und um die irritierende Erfahrung, dass ein Thema plötzlich wichtig wird, von dem man dachte, man sei längst darüber hinweg.Tamara erzählt sehr offen, wie sie mit Anfang 60 merkt, dass Schönheit für sie nicht einfach eine Nebensache ist, sondern auch mit Identität zu tun hat. Bertram bringt seine eigenen Erfahrungen mit Neurodermitis, Körpergewicht und familiären Prägungen ein. Gemeinsam suchen beide nach einem Weg jenseits von Selbstanklage und Schönheitsdruck.Ein Gedanke zieht sich durch das Gespräch: Vielleicht geht es weniger darum, den älter werdenden Körper sofort gelassen zu finden. Vielleicht beginnt Gelassenheit dort, wo wir ehrlich sagen dürfen: Ja, das beschäftigt mich. Ja, das ist ambivalent. Und ja, ich darf mir Zeit nehmen, meinen eigenen Umgang damit zu finden.In dieser Episode geht es um• Schönheit und Körperbild in der zweiten Lebenshälfte• warum dünneres Haar oder ein veränderter Bauch Identitätsfragen auslösen können• den Unterschied zwischen Selbstoptimierung und Selbstfürsorge• Ambivalenz beim Älterwerden und die Kunst, sie auszuhalten• weibliche und männliche Prägungen rund um Aussehen, Gewicht und Attraktivität• die Frage, wie viel Zeit, Geld und Energie wir in unser Äußeres investieren wollen• warum Lebensfreude, Tanzen, Gespräche und innere Ruhe auch nach außen strahlenZitat„Ich möchte authentisch entscheiden, was mir wichtig ist für mich.“Tamara DietlZu Tamara Dietl und ihrem Buch Die Seele bleibt FußgängerHier geht es zu meinem Buch, ebenfalls mit Anregungen rund um das Thema Selbstfürsorge.Schreib uns gern, wie du dieses Thema erlebst. Wann wurde dein Körperbild beim Älterwerden für dich plötzlich spürbar? Und was hilft dir, freundlicher mit dir selbst zu werden?Hier könnt ihr mein SPIEGEL-Bestseller Buch "Die größte Reise deines Lebens - mit Gelassenheit älter werden"Wir freuen uns auf eure Nachrichten über WhatsApp an 01752600238 und Mails an [email protected] – und wenn ihr euren Liebsten von uns erzählt.Und eine Bitte an alle:Wir freuen uns über eine Bewertung unseres Podcasts. Holt für uns die 5 Sterne vom Himmel und schreibt gerne, was euch besonders gefällt.Das schenkt noch mehr Menschen unsere Inhalte, da es durch das bessere Ranking öfter vorgeschlagen wird. Herzlichen Dank.Für mehr Informationen zum Thema "gelassen älter werden" gibt es auf unserer Homepage ein Magazin zum Lesen. Hier der Link: https://gelassen-aelter-werden.de/magazin-gelassen-aelter-werden/Die Musik im Intro und Outro ist von Stefan Kissel und wurde von Nico Lange gesprochen.
  • Neugier als Kompass fürs Älterwerden 09.07.2026 2h 20min
    Andreas Odrich, Journalist, Moderator und langjährige Stimme bei ERF Medien, spricht mit Bertram über Neugier, Wahrheit, Glauben und die Kunst, Übergänge nicht nur auszuhalten, sondern innerlich mitzugestalten.Ausgangspunkt ist ein Satz, der fast wie ein Lebensmotto klingt: „Jetzt bin ich mal neugierig.“Für Andreas ist Neugier mehr als journalistisches Handwerkszeug. Sie ist eine Haltung gegenüber Menschen, Lebenswegen und auch gegenüber dem eigenen Älterwerden. Nicht alles muss glänzen. Nicht jede neue Lebensphase ist Wohnmobil, Alpenpanorama und Dauerenergie. Manchmal ist sie Krankheit, Abschied, Neuordnung. Und trotzdem bleibt die Frage: Was ist jetzt noch möglich?Im Gespräch geht es um:Christlichen Journalismus ohne fromme Verstaubtheit, aber mit Haltung, Barmherzigkeit und Wahrhaftigkeit.Medien, Misstrauen und Empörung, also darum, warum soziale Netzwerke oft lauter machen, statt klüger.Nachrichtenhygiene im Alltag, mit Stille am Morgen, weniger Handy und mehr bewusster Auswahl.Den Lebensteppich als biografisches Werkzeug, um nicht nur auf Brüche zu schauen, sondern auch auf Gaben, Fäden und Möglichkeiten.Depression und Burn-outt kurz vor dem Ruhestand, besonders bei Männern, die gelernt haben: Augen zu und durch.Zufriedenheit als tiefere Form von Glück, weil darin das Wort Frieden steckt.Besonders berührend ist Andreas Blick auf seine Eltern. Der Vater, voller Angst vor dem Sterben, saß nachts vor dem Fernseher. Die Mutter, schwer krank und ans Bett gebunden, sagte dagegen: „Ich blättere im Buch meines Lebens.“ Ein Satz, der bleibt. Vielleicht, weil er so schlicht ist und trotzdem alles enthält: Erinnerung, Annahme, Würde.Auch der Übergang aus dem Beruf bekommt Raum. Andreas erzählt, wie sehr ihm der Lebensteppich geholfen hat, seine beruflichen Gaben nicht einfach abzugeben, sondern in neuer Form weiterzuleben. Weniger Getriebensein, mehr Atem. Weniger als als 8000 Umdrehungen, mehr innere Einkehr. Und zugleich: weiter neugierig bleiben, weiter sprechen, weiter lernen, sogar im Brazilian Jiu Jitsu, mitten unter viel Jüngeren.Zitat der Folge:„Neugierig bleiben. Auf Menschen zugehen, Kontakte pflegen und schauen, wo man sich einbringen kann.“Andreas OdrichLinks und Hinweise:Link zum Beitrag zu Andreas OdrichLink zu ERF Das Gespräch von AndreasOdrich mit Bertram KasperLink zu Brazilian Jiu Jitsu in WetzlarWas nimmst du aus aus dieser Folge mit? Vielleicht den kleinen Satz: Jetzt bin ich mal neugierig. Auf den nächsten Menschen. Auf den eigenen Übergang. Auf das, was noch nicht erzählt ist.Hier könnt ihr mein SPIEGEL-Bestseller Buch "Die größte Reise deines Lebens - mit Gelassenheit älter werden"Wir freuen uns auf eure Nachrichten über WhatsApp an 01752600238 und Mails an [email protected] – und wenn ihr euren Liebsten von uns erzählt.Und eine Bitte an alle:Wir freuen uns über eine Bewertung unseres Podcasts. Holt für uns die 5 Sterne vom Himmel und schreibt gerne, was euch besonders gefällt.Das schenkt noch mehr Menschen unsere Inhalte, da es durch das bessere Ranking öfter vorgeschlagen wird. Herzlichen Dank.Für mehr Informationen zum Thema "gelassen älter werden" gibt es auf unserer Homepage ein Magazin zum Lesen. Hier der Link: https://gelassen-aelter-werden.de/magazin-gelassen-aelter-werden/Die Musik im Intro und Outro ist von Stefan Kissel und wurde von Nico Lange gesprochen.
  • Bewusst altern 02.07.2026 1h 15min
    Bewusst altern: Aufwachen statt einschlafenWas geschieht mit uns, wenn wir älter werden? Mit unserem Körper, unserem Gedächtnis, unseren Rollen und den alten Geschichten, die wir über uns selbst erzählen?In dieser Episode spricht Bertram mit Bettina Wichers über eine besondere Perspektive auf das Älterwerden. Sie verbindet Gerontologie, Pädagogik, Pflegeerfahrung und Demenzbegleitung mit integraler und transpersonaler Psychologie. Altern versteht sie als Entwicklungsaufgabe, vielleicht sogar als Bewusstseinsweg.Ein zentraler Gedanke des Gesprächs lautet: Im Alter stehen wir an einer Weggabelung. Der eine Weg führt eher in ein inneres Einschlafen, in Rückzug und Verengung. Der andere führt in ein Aufwachen, in ein bewussteres Wahrnehmen dessen, was sich löst, was schmerzt, was uns überfordert und zugleich zu neuer Intensität führen kann.Dabei geht es weder um einfache Antworten noch um Verklärung des Alters. Bettina Wichers spricht offen über ihre spirituell transformative Erfahrung, über Desorientierung, Ich-Auflösung, die Erfahrung des Nichts und das Ringen darum, mit verändertem Bewusstsein im Alltag zu leben.Eindrücklich wird das Gespräch dort, wo Demenz als ein Feld erscheint, in dem wir etwas über Bewusstsein, Identität, Angst, Halt und Verbindung lernen können. Bettina beschreibt, wie sie sich in Menschen mit Demenz einfühlt und dadurch manchmal versteht, was hinter einem Verhalten liegt. Etwa die Angst, beim Hinsetzen „ins Bodenlose“ zu fallen, weil ein Mensch die Situation hinter sich nicht mehr einordnen kann.Bertram bringt eigene Erfahrungen ein: aus der Selbsthypnose, aus der Sterbebegleitung im Zivildienst, aus Gesprächen über Spiritualität und aus seinem Ringen mit Ego, Sichtbarkeit und dem Wunsch nach mehr Sein.Ein starkes Wort dieser Episode ist „Seinlassen“. Vielleicht geht es im Alter weniger ums Loslassen als darum, das, was gerade ist, erst einmal sein zu lassen. Es wahrzunehmen, ohne es sofort wegzuschieben, schönzureden oder zu bekämpfen. So ist es jetzt. Von dort aus geht der nächste Schritt.In dieser Folge geht es um:Altern als BewusstseinswegDemenz als kollektiven Schattentranspersonale GerontologieIch-Integrität und Ich-Auflösung„Einschlafen versus Aufwachen“spirituell transformative ErfahrungenAmbiguitätstoleranzSeinlassen statt LoslassenVielleicht beginnt bewusstes Altern dort, wo wir fragen: Wer bin ich, wenn mein altes Ich in den Hintergrund tritt? Bettina Wichers ist Pädagogin, Gerontologin und Supervisorin mit Erfahrung in Pflege, Demenzbegleitung und Bildungsarbeit. Sie beschäftigt sich mit transpersonaler Gerontologie, Bewusstseinsentwicklung im Alter und der Frage, wie Altern als innerer Wandlungsweg verstanden werden kann.Mit „Bewusst altern“ öffnet sie Räume für Menschen ab 55, die sich mit Identität, Bewusstsein, innerer Entwicklung und der eigenen Lebensgeschichte auseinandersetzen möchten.Hier geht es zu ihrer Homepage!Hier könnt ihr mein SPIEGEL-Bestseller Buch "Die größte Reise deines Lebens - mit Gelassenheit älter werden"Wir freuen uns auf eure Nachrichten über WhatsApp an 01752600238 und Mails an [email protected] – und wenn ihr euren Liebsten von uns erzählt.Und eine Bitte an alle:Wir freuen uns über eine Bewertung unseres Podcasts. Holt für uns die 5 Sterne vom Himmel und schreibt gerne, was euch besonders gefällt.Das schenkt noch mehr Menschen unsere Inhalte, da es durch das bessere Ranking öfter vorgeschlagen wird. Herzlichen Dank.Für mehr Informationen zum Thema "gelassen älter werden" gibt es auf unserer Homepage ein Magazin zum Lesen. Hier der Link: https://gelassen-aelter-werden.de/magazin-gelassen-aelter-werden/Die Musik im Intro und Outro ist von Stefan Kissel und wurde von Nico Lange gesprochen.
  • Psychotherapie im Alter wirkt 24.06.2026 1h 6min
    Psychotherapie im Alter, seelische Gesundheit ernst nehmenWenn ältere Menschen traurig, erschöpft, ängstlich oder zurückgezogen sind, wird das manchmal viel zu schnell mit einem „Das ist eben das Alter“ abgetan. In dieser Folge von „Gelassen älter werden“ spricht Bertram Kasper mit Prof. Dr. Eva-Marie Kessler und Diplom-Psychologin Darina Koch von der Medical School Berlin über Psychotherapie im Alter, seelische Gesundheit und die Frage, warum es nie zu spät ist, noch einmal freundlich und ehrlich auf das eigene Leben zu schauen.Prof. Dr. Eva-Marie Kessler leitet die Spezialambulanz Psychotherapie im Alter. Darina Koch arbeitet psychotherapeutisch und wissenschaftlich im Bereich Gerontopsychologie. Gemeinsam erzählen sie aus Forschung und Praxis, ganz nah dran an den Themen, die viele Menschen in der dritten Lebensphase bewegen.In dieser Episode geht es unter anderem um:warum Depression, Angst und seelisches Leiden im Alter oft übersehen oder falsch gedeutet werdenweshalb Psychotherapie auch mit 70, 80 oder 85 noch wirksam sein kannwie ein erstes therapeutisches Gespräch beginnt und welche Unsicherheiten ältere Menschen mitbringenwelche Rolle Einsamkeit, Pflegebedürftigkeit, Scham, Trauer, Schuldgefühle und Angst vor Autonomieverlust spielenwie Lebensrückblicktherapie helfen kann, das eigene Leben nicht glattzubügeln, sondern mit seinen hellen und dunklen Kapiteln anzunehmenwarum Angehörige manchmal gute Türöffner sind, aber auch Geduld, Respekt und einen guten Ton brauchenwie digitale Gruppentherapie wie „Vision Age“ und aufsuchende Psychotherapie neue Zugänge schaffen könnenBesonders berührend ist die Geschichte eines 85-jährigen Patienten, der nach dem Tod seiner Frau wieder lernen musste, mit Schuldgefühlen, Trauer und Alleinsein zu leben. Nicht indem der Schmerz verschwand. Sondern indem die Verbundenheit zu seiner Frau innerlich weiter einen Platz bekam.Vielleicht ist genau das eine der stillen Kernbotschaften dieser Folge: Seelische Gesundheit im Alter bedeutet nicht, alles leicht zu nehmen. Es bedeutet eher, dem Schweren einen Raum zu geben, ohne sich ganz von ihm verschlucken zu lassen.Zitat aus der Folge:„Ich habe gelernt, dass es wichtig ist, sein eigenes Älterwerden früh lieben zu lernen.“Prof. Dr. Eva-Marie KesslerLinks und Hinweise:Spezialambulanz Psychotherapie im Alter: LinkStudie Vision Age: Vision Age Studie - hier geht es zu TeilnahmeHier könnt ihr mein SPIEGEL-Bestseller Buch "Die größte Reise deines Lebens - mit Gelassenheit älter werden"Wir freuen uns auf eure Nachrichten über WhatsApp an 01752600238 und Mails an [email protected] – und wenn ihr euren Liebsten von uns erzählt.Und eine Bitte an alle:Wir freuen uns über eine Bewertung unseres Podcasts. Holt für uns die 5 Sterne vom Himmel und schreibt gerne, was euch besonders gefällt.Das schenkt noch mehr Menschen unsere Inhalte, da es durch das bessere Ranking öfter vorgeschlagen wird. Herzlichen Dank.Für mehr Informationen zum Thema "gelassen älter werden" gibt es auf unserer Homepage ein Magazin zum Lesen. Hier der Link: https://gelassen-aelter-werden.de/magazin-gelassen-aelter-werden/Die Musik im Intro und Outro ist von Stefan Kissel und wurde von Nico Lange gesprochen.
  • Ganz Ohr alt werden 18.06.2026 1h 25min
    Hören hält uns wach im LebenIn dieser Folge spricht Bertram mit Thomas Sünder über einen Sinn, den wir oft erst bemerken, wenn er anfängt zu schwächeln. Hören bedeutet Verbindung, Orientierung, Teilhabe und manchmal auch den Mut, sich rechtzeitig Hilfe zu holen.Thomas Sünder war Musiker und erfolgreicher DJ, bis ein Hörsturz, Schwerhörigkeit, Tinnitus und Morbus Menière sein Leben veränderten. Aus der eigenen Betroffenheit wurde ein neuer Beruf: Heute ist er Hörakustikmeister, Hörtherapeut, Tinnitus-Spezialist, Autor und Redakteur des Fachmagazins OMNIdirekt.Im Gespräch geht es darum, warum Hörverlust kein kleines Randthema des Älterwerdens ist. Thomas erklärt, weshalb Hören nicht nur im Ohr geschieht, sondern größtenteils im Gehirn. Wenn wir Sprache schlechter verstehen, braucht unser Kopf mehr Kraft. Gespräche werden anstrengender, laute Räume ermüden, soziale Situationen werden gemieden. So entsteht manchmal leise ein Rückzug, den man gar nicht wollte.Wir sprechen über:warum Altersschwerhörigkeit oft schleichend kommt und viele Menschen sieben bis zehn Jahre warten, bevor sie Hilfe suchenwas Höranstrengung bedeutet und warum sie mehr ist als „ich verstehe nun mal schlechter.wie unbehandelter Hörverlust mit geistiger Fitness, sozialer Teilhabe und Demenzrisiko zusammenhängt, ohne daraus einfache Heilversprechen zu machenweshalb moderne Hörgeräte längst keine lauten Klotzgeräte mehr sind, sondern kleine Alltagsbegleiter mit KI, Bluetooth und viel Feinarbeitwarum Hörtraining, passgenaue Ohrstücke und ein guter Hörtest so viel Lebensqualität zurückbringen könnenEin besonders schöner Gedanke dieser Folge: Hörgeräte sind nicht das Zeichen, dass man zum alten Eisen gehört. Sie können genau das Gegenteil sein: eine Technik, die uns hilft, wieder mitten im Leben zu stehen.Zitat der Folge:„Hörgeräte sind eine Technologie, die mir hilft, mich zu verjüngen.“Thomas SünderZum Weiterlesen und Weiterhören:Buch: „Ganz Ohr: Alles über unser Gehör und wie es uns geistig fit hält“ von Thomas Sünder und Dr. Andreas BortaLink zum Buch: [Link hier]Website Thomas Sünder: [Link hier]Wenn du merkst, dass Gespräche in lauten Räumen anstrengender werden, der Fernseher öfter lauter läuft oder Sie häufiger nachfragen: Vielleicht ist ein Hörtest ein guter erster kleiner Schritt, als freundliche Bestandsaufnahme, so wie man auch mal Blutdruck misst oder die Brille neu prüfen lässt.Hier könnt ihr mein SPIEGEL-Bestseller Buch "Die größte Reise deines Lebens - mit Gelassenheit älter werden"Wir freuen uns auf eure Nachrichten über WhatsApp an 01752600238 und Mails an [email protected] – und wenn ihr euren Liebsten von uns erzählt.Und eine Bitte an alle:Wir freuen uns über eine Bewertung unseres Podcasts. Holt für uns die 5 Sterne vom Himmel und schreibt gerne, was euch besonders gefällt.Das schenkt noch mehr Menschen unsere Inhalte, da es durch das bessere Ranking öfter vorgeschlagen wird. Herzlichen Dank.Für mehr Informationen zum Thema "gelassen älter werden" gibt es auf unserer Homepage ein Magazin zum Lesen. Hier der Link: https://gelassen-aelter-werden.de/magazin-gelassen-aelter-werden/Die Musik im Intro und Outro ist von Stefan Kissel und wurde von Nico Lange gesprochen.
  • Audiografie - Lebensgeschichte hörbar bewahren 11.06.2026 52min
    Audiografie: Lebensgeschichten hörbar bewahrenWas bleibt von einem Menschen, wenn er erzählt? In dieser Folge von „Gelassen älter werden“ spricht Bertram mit Ingo Stoll, Gabriele Schuster-Klackl und Uwe Paris über Audiografie, also über die Kunst, Lebensgeschichten mit der eigenen Stimme festzuhalten.Es geht um Stimme, Erinnerung, Zuhören und um die Frage, warum ein gesprochenes Leben manchmal nähergeht als jeder geschriebene Satz. Ingo Stoll, Audiograf und Begründer der Audiografie im deutschsprachigen Raum, beschreibt, wie aus ausführlichen Gesprächen ein persönliches Hörportrait entsteht. Mit Musik, Geräuschen, Atmosphäre und vor allem mit den Zwischentönen, die nur eine Stimme tragen kann.Gabriele Schuster-Klackl bringt ihren sinnzentrierten Blick ein. Sie spricht von „Sinnsuche rückwärts“, vom Goldschürfen in der eigenen Vergangenheit und davon, wie Krisen, Wendepunkte und kleine Glücksmomente zu einem neuen Gesamtbild werden. Uwe Paris erzählt sehr persönlich, was seine eigene Audiografie mit ihm gemacht hat. Nicht nur für Familie, Freunde oder Enkelinnen, sondern auch für sich selbst. Denn im Erzählen hat sein Leben noch einmal ein eigenes Gewicht bekommen.In dieser Folge hörst du:Was Audiografie von Biografie, Film und klassischem Interview unterscheidet.Warum die Stimme durch alle Lebensalter führen kann.Wie gutes Zuhören zu einer Einladung wird.Weshalb Erinnern nicht nur rückwärts schaut, sondern auch Zukunft öffnet.Wie eine Audiografie Angehörige berühren und manchmal sogar versöhnen kann.Zitat aus der Folge:„Audiografien sind immer Liebeserklärungen.“ Gabriele Schuster-KlacklWeitere schöne Gedanken aus dem Gespräch:„Ich bin Clown und sammle Augenblicke.“ Uwe Paris„Die Arbeit eines Audiografen ist mehr die eines Archäologen. Es geht um das Freilegen der Dinge, die längst da sind.“ Ingo StollLinks und Hinweise:Ingo Stoll und die Audiografie: [Link einfügen]Festival der Lebensgeschichten:  [Link einfügen]Gabriele Schuster-Klackl: [Link einfügen]Audiografie von Uwe Paris: [Link einfügen]Frühere Folge zur Audiografie aus März 2023: [Link einfügen]Vielleicht ist diese Folge auch eine kleine Einladung, mal zu fragen: Welche Geschichten in meinem Leben warten noch darauf, erzählt zu werden? Und wem würde meine Stimme, genau so wie sie ist, eines Tages fehlen?Hier könnt ihr mein SPIEGEL-Bestseller Buch "Die größte Reise deines Lebens - mit Gelassenheit älter werden"Wir freuen uns auf eure Nachrichten über WhatsApp an 01752600238 und Mails an [email protected] – und wenn ihr euren Liebsten von uns erzählt.Und eine Bitte an alle:Wir freuen uns über eine Bewertung unseres Podcasts. Holt für uns die 5 Sterne vom Himmel und schreibt gerne, was euch besonders gefällt.Das schenkt noch mehr Menschen unsere Inhalte, da es durch das bessere Ranking öfter vorgeschlagen wird. Herzlichen Dank.Für mehr Informationen zum Thema "gelassen älter werden" gibt es auf unserer Homepage ein Magazin zum Lesen. Hier der Link: https://gelassen-aelter-werden.de/magazin-gelassen-aelter-werden/Die Musik im Intro und Outro ist von Stefan Kissel und wurde von Nico Lange gesprochen.
  • Vom Klinikstress zur Lebensfreude 03.06.2026 49min
    Vom Klinikstress zur LebensfreudeIn dieser sehr persönlichen Folge von „Gelassen älter werden“ spricht Bertram mit Heike Köcker, einer früheren Mitschülerin und ehemaligen Chefärztin der Gynäkologie. Es geht um einen mutigen Schnitt im Leben, um Arbeit, die lange erfüllt hat und dann zu viel wurde, und um die Frage, wie Hunde, Pferde, Natur und ein altes Haus auf dem Land zu neuen Lehrmeistern werden können.Heike erzählt offen von ihrem Weg aus der Klinikleitung heraus, von Erschöpfung, Verantwortungsdruck und dem Moment, in dem sie merkte: So geht es nicht weiter. Auf einer Reise rund um Sardinien begegnete ihr beim Blick in den Spiegel eine Erinnerung an die achtjährige Heike, dieses freie, schwimmende, glückliche Kind von früher. Danach war klar: Sie wollte sich selbst retten.Heute lebt Heike mit zwei Hunden und zwei Islandpferden auf dem Land. Ihre Tiere geben Struktur, Bewegung, Nähe, Ehrlichkeit und manchmal auch deutliche Rückmeldung. Wer mit Pferden lebt, sagt sie, lernt Geduld. Wer mit Hunden lebt, kommt raus, auch wenn’s regnet, schneit oder der innere Schweinehund sich querstellt.Wir sprechen darüber, wie Tiere beim Älterwerden unterstützen, warum Lernen mit 60 plus nicht aufhört, was Natur mit Lebensfreude macht und weshalb Statusverlust manchmal gar kein Verlust ist, sondern Platz schafft für etwas Stilles, Echtes, Eigenes.Themen dieser FolgeWie Heike den Ausstieg aus ihrer Chefarztrolle erlebt hatWieso Burn-outt oft fast unsichtbar beginnt, mit Rückzug, Müdigkeit und innerer EngeWas Hunde und Pferde über Geduld, Körpersprache und Selbstwahrnehmung lehrenWie Natur, Bewegung und tägliche Routinen das Älterwerden lebendiger machenWarum „satt vom Leben sein“ ein starker Gedanke für die dritte Lebensphase istZitat aus der Folge„Du kannst die Welt nicht retten, dann rette wenigstens dich selbst.“Heike KöckerZum WeiterdenkenWelche Tür müsste in deinem Leben in den Hintergrund treten, damit eine andere aufgehen kann? Und was würde passieren, wenn du nicht höher, schneller, weiter müsstest, sondern einfach wieder näher zu dir selbst kämst?Hier könnt ihr mein SPIEGEL-Bestseller Buch "Die größte Reise deines Lebens - mit Gelassenheit älter werden"Wir freuen uns auf eure Nachrichten über WhatsApp an 01752600238 und Mails an [email protected] – und wenn ihr euren Liebsten von uns erzählt.Und eine Bitte an alle:Wir freuen uns über eine Bewertung unseres Podcasts. Holt für uns die 5 Sterne vom Himmel und schreibt gerne, was euch besonders gefällt.Das schenkt noch mehr Menschen unsere Inhalte, da es durch das bessere Ranking öfter vorgeschlagen wird. Herzlichen Dank.Für mehr Informationen zum Thema "gelassen älter werden" gibt es auf unserer Homepage ein Magazin zum Lesen. Hier der Link: https://gelassen-aelter-werden.de/magazin-gelassen-aelter-werden/Die Musik im Intro und Outro ist von Stefan Kissel und wurde von Nico Lange gesprochen.
  • Ruhestand als Chance Jubiläumsfolge 2025 28.05.2026 57min
    Jubiläumsausgabe 2025 Ruhestand als Chance mit Sabine Schröder KunzFünf Jahre „Gelassen älter werden“, und mit dieser Jubiläumsausgabe sind wir im Podcastjahr 2025 angekommen. In unserer Jubiläumsreihe holen wir die Folgen zurück, die bei euch besonders viel Resonanz ausgelöst haben. Diese Episode gehört ganz klar dazu.Im Mittelpunkt steht eine Lebensphase, auf die viele hinarbeiten und die trotzdem oft mehr Fragen mitbringt, als man zuerst denkt: der Ruhestand. Gemeinsam mit Sabine Schröder Kunz, Diplom Gerontologin und Diplom Betriebswirtin, sprechen wir darüber, wie dieser Übergang gelingen kann, ohne sich selbst dabei zu verlieren.Es geht um Freiheit und Leere, um neue Strukturen, um Selbstwirksamkeit, Resilienz und um die leise Kunst, Hilfe anzunehmen, ohne sich kleiner zu fühlen. Auch Einsamkeit, Altersscham und Traurigkeit bekommen in diesem Gespräch Raum. Nicht dramatisch, nicht schwer, sondern so, dass es trägt.In dieser Folge hörst du:• warum Ruhestand nicht nur Freiheit bedeutet, sondern oft auch eine spürbare Lücke• wie eine gute Balance aus Aktivität, Ruhe und neuen Routinen entstehen kann• weshalb soziale Kontakte im Ruhestand kein Zufallsprodukt sind, sondern Pflege brauchen• wie Selbstwirksamkeit und Resilienz helfen, diesen Übergang bewusst zu gestalten• warum auch Traurigkeit, Unsicherheit und Altersscham zum Älterwerden dazugehören dürfenEin Satz, der hängen bleibt:„Der Ruhestand ist nicht das Ende, sondern ein neuer Lebensabschnitt.“Erwähnt werden unter anderem:• Sabine Schröder Kunz und ihr Buch „Ruhestand als Chance:: Die späte Lebensphase entdecken“• die fünf Säulen für einen stimmigen Ruhestand• Hilfe annehmen und Autonomie bewahren• Freundschaft, Einsamkeit und neue soziale Netze• Resilienz, Selbstwirksamkeit und biografischer Rückblick• Traurigkeit als Teil des ÄlterwerdensLinks:Buch von Sabine Schröder-Kunz: Ruhestand als Chance. Die späte Lebensphase entdeckenWebsite von Sabine Schröder-KunzWenn dir diese Jubiläumsausgabe gefallen hat, hör auch in die anderen Folgen unserer kleinen Jubiläumsreihe rein. Da steckt viel drin, was auch immer noch nachwirktt.Hier könnt ihr mein SPIEGEL-Bestseller Buch "Die größte Reise deines Lebens - mit Gelassenheit älter werden"Wir freuen uns auf eure Nachrichten über WhatsApp an 01752600238 und Mails an [email protected] – und wenn ihr euren Liebsten von uns erzählt.Und eine Bitte an alle:Wir freuen uns über eine Bewertung unseres Podcasts. Holt für uns die 5 Sterne vom Himmel und schreibt gerne, was euch besonders gefällt.Das schenkt noch mehr Menschen unsere Inhalte, da es durch das bessere Ranking öfter vorgeschlagen wird. Herzlichen Dank.Für mehr Informationen zum Thema "gelassen älter werden" gibt es auf unserer Homepage ein Magazin zum Lesen. Hier der Link: https://gelassen-aelter-werden.de/magazin-gelassen-aelter-werden/Die Musik im Intro und Outro ist von Stefan Kissel und wurde von Nico Lange gesprochen.
  • Sabine Asgodom Jubiläumgsfolge 2024 21.05.2026 51min
    Jubiläumsausgabe 2024 mit Sabine AsgodomFünf Jahre Podcast „gelassen älter werden“, das ist schon was. Zum fünfjährigen Podcastjubiläum holen Bertram Kasper und Catharina Maria Klein die meistgehörten Folgen der vergangenen Jahre noch einmal zurück ins Ohr. Diese Jubiläumsausgabe führt deshalb ins Jahr 2024, zur meistgehörten Episode dieses Jahres mit Sabine Asgodom.Und ja, man versteht sofort, warum genau diese Folge so viele Menschen erreicht hat. Sabine Asgodom spricht mit großer Klarheit über das Älterwerden, über innere Haltung, über Selbstbestimmung und darüber, wie man sich selbst treu bleibt, auch wenn sich im Leben Rollen, Kräfte und Erwartungen verändern. Es geht um Freundschaften, um Verantwortung, um generationenübergreifendes Arbeiten und um die Frage, wie wir unser Älterwerden nicht bloß hinnehmen, sondern selbst gestalten.In dieser Folge hören Sie:• warum Selbstverantwortung im Älterwerden so viel mit Lebendigkeit zu tun hat• weshalb Freundschaften nicht einfach passieren, sondern gepflegt werden wollen• wie Übergänge gelingen können, im Beruf, in der Familie und im eigenen Selbstbild• warum Zusammenarbeit zwischen Generationen so fruchtbar ist• wieso Souveränität mit den Jahren oft wächst, und das macht einfach SinnEin Satz, der hängen bleibt:„Die Selbstverantwortung hält uns jung.“[Link zu Sabine Asgodom]Wenn Ihnen diese Jubiläumsausgabe gefallen hat, hören Sie gern auch in die weiteren Lieblingsfolgen aus fünf Jahren „Gelassen älter werden“ rein. Erzählen Sie sie anderen von uns. Hier könnt ihr mein SPIEGEL-Bestseller Buch "Die größte Reise deines Lebens - mit Gelassenheit älter werden"Wir freuen uns auf eure Nachrichten über WhatsApp an 01752600238 und Mails an [email protected] – und wenn ihr euren Liebsten von uns erzählt.Und eine Bitte an alle:Wir freuen uns über eine Bewertung unseres Podcasts. Holt für uns die 5 Sterne vom Himmel und schreibt gerne, was euch besonders gefällt.Das schenkt noch mehr Menschen unsere Inhalte, da es durch das bessere Ranking öfter vorgeschlagen wird. Herzlichen Dank.Für mehr Informationen zum Thema "gelassen älter werden" gibt es auf unserer Homepage ein Magazin zum Lesen. Hier der Link: https://gelassen-aelter-werden.de/magazin-gelassen-aelter-werden/Die Musik im Intro und Outro ist von Stefan Kissel und wurde von Nico Lange gesprochen.
  • Die größte Reise deines Lebens - Buchvorstellung 14.05.2026 1h 19min
    Die größte Reise deines Lebens - mit Gelassenheit älter werden – BuchvorstellungIn dieser Folge hören Sie die Aufzeichnung der Buchvorstellung vom 07.04.2026 zu „Die größte Reise deines Lebens – mit Gelassenheit älter werden“ im Café Salamanca vom St. Elisabeth-Verein e. V. in Marburg. Bertram Kasper erzählt, wie aus einer persönlichen Frage im Urlaub ein Podcast, ein innerer Lernweg und schließlich ein Buch wurde. Ausgangspunkt war kein glatter Plan, sondern eher Respekt vor dem Älterwerden. Seine Antwort darauf klingt schlicht und klug: Fantasie durch Information ersetzen. Wer sich vertraut macht mit dem, was kommt, muss nicht im Nebel der eigenen Befürchtungen stehen bleiben.Dabei wird deutlich, wie eng Schreiben, Älterwerden und Selbstbegegnung zusammenhängen. Das Buch ist mehr als ein Sachbuch über die dritte Lebensphase, sondern auch eine Spurensuche: Was trägt, wenn berufliche Rollen leiser werden? Wie entsteht Sinn? Welche Menschen haben uns geprägt? Und wie finden wir eine Sprache für Übergänge, Abschiede, Freiheit, Endlichkeit und das eigene Werden?Hauptgedanken der FolgeÄlterwerden braucht Raum. Wer einen neuen Lebensabschnitt betreten will, darf sich Zeit nehmen, Fragen wirken lassen und die eigene innere Bewegung ernst nehmen.Sinn entsteht nicht allein im Rückzug auf sich selbst. Bertram beschreibt sehr eindrücklich, dass wir Sinn durch und mit anderen Menschen erfahren.Die dritte Lebensphase ist kein bloßes Danach. Sie kann zu einer Phase werden, in der Freiheit, Selbstwirksamkeit, Erinnerung und neue Vorhaben miteinander ins Gespräch kommen.Schreiben kann eine Form der Selbstfreundschaft sein. Im Erzählen ordnen sich Erfahrungen, auch die kantigen, schmerzhaften und widersprüchlichen.Das Buch gehört, wie Bertram sagt, „auf seine Weise uns allen“, weil viele Begegnungen, Gespräche und Ermutigungen in seine Entstehung hineingewoben sind.Zitat„Wir bekommen nur Sinn durch und mit anderen Menschen.“Erwähnte Themen und RessourcenBuch: „Die größte Reise deines Lebens. Mit Gelassenheit älter werden“Podcast: „Gelassen älter werden“Hinweis: Die Hälfte des Honorars aus dem Buchprojekt wird an Silbernetz e. V. gespendet, eine Telefon Hotline gegen Einsamkeit im Alter.Links zum Einfügen:[Link zum Buch][Link zur Homepage][Link zu Silbernetz e. V.]ReflexionsfrageWelche Menschen haben deine eigene Sicht auf das Älterwerden geprägt, vielleicht leise, nebenbei, doch so stark, dass ihr Einfluss bis heute nachklingt?Hier könnt ihr mein SPIEGEL-Bestseller Buch "Die größte Reise deines Lebens - mit Gelassenheit älter werden"Wir freuen uns auf eure Nachrichten über WhatsApp an 01752600238 und Mails an [email protected] – und wenn ihr euren Liebsten von uns erzählt.Und eine Bitte an alle:Wir freuen uns über eine Bewertung unseres Podcasts. Holt für uns die 5 Sterne vom Himmel und schreibt gerne, was euch besonders gefällt.Das schenkt noch mehr Menschen unsere Inhalte, da es durch das bessere Ranking öfter vorgeschlagen wird. Herzlichen Dank.Für mehr Informationen zum Thema "gelassen älter werden" gibt es auf unserer Homepage ein Magazin zum Lesen. Hier der Link: https://gelassen-aelter-werden.de/magazin-gelassen-aelter-werden/Die Musik im Intro und Outro ist von Stefan Kissel und wurde von Nico Lange gesprochen.

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