"Jetzt mal pädagogisch"

"Jetzt mal pädagogisch"

Boch Media Production
Zemlja Njemačka
Jezik DE-DE
Epizode 42
Najnovija 11.09.2026

In diesem Podcast spricht Santina, Sozialpädagogin und systemische Therapeutin, über systemische, pädagogische und bedürfnisorientierte Ansätze im Umgang mit jungen Menschen. Anhand konkreter Beispiele werden Herausforderungen mit Kindern und Jugendlichen in Familienkontexten ressourcenorientiert betrachtet. Ziel ist es, pädagogische Facetten verständlich zu machen und praktische Impulse für den Alltag zu geben.

Epizode

  • #45 Wenn der Wecker wieder klingelt 11.09.2026 53min
    #45 Wenn der Wecker wieder klingeltGestern noch Ferienfreiheit, heute wieder Wecker, Brotdose und Zeitdruck. Und dein Kind? Möchte weiterschlafen, findet alles anstrengend oder hat schon vor dem ersten Schultag keine Lust auf Schule.Der Übergang zurück in den Kita- und Schulalltag verlangt Kindern und Erwachsenen einiges ab. In dieser Folge spricht Santina darüber, wie ihr wieder in euren Rhythmus findet – mit Verständnis, Orientierung und weniger Druck.Vier Impulse für einen leichteren Start:Den Körper mitnehmen: Schlafenszeiten schrittweise anpassen und mit verlässlichen Morgen- und Abendritualen den Wechsel erleichtern.Orientierung schenken: Vertraute Wege, klare Ansprechpersonen und kleine Wenn-dann-Pläne geben Sicherheit in ungewohnten Situationen.Alltag mit Freiraum gestalten: Feste Anker, flexible Aufgaben und echte freie Zeit verbinden – statt den ganzen Tag durchzutakten.Schulmüdigkeit verstehen: Hinter „Keine Lust!“ genauer hinschauen und Motivation durch Wahlmöglichkeiten, machbare Schritte und Beziehung unterstützen.Dabei geht es auch um Ankommenszeit nach der Schule, einen leichteren Einstieg in die Hausaufgaben und die Frage, warum Drohungen oder Belohnungen die eigentliche Schwierigkeit oft nicht lösen.💛 Erst Verbindung, dann Struktur. Ihr müsst nicht den gesamten Alltag umkrempeln. Manchmal machen schon ein oder zwei kleine Veränderungen einen spürbaren Unterschied. Was hilft euch, nach den Ferien wieder im Alltag anzukommen? Schreib uns von deinen Erfahrungen oder schick uns deine Frage für eine kommende Folge.Podcast: [email protected] direkt: [email protected]: „jetzt mal pädagogisch“ und @santina.bochAbonniere unseren Podcast, hinterlasse eine Bewertung und teile diese Folge mit Menschen, denen sie gerade guttun könnte. So hilfst du uns, systemische und bedürfnisorientierte Pädagogik in noch mehr Familien und pädagogische Teams zu bringen.Schön, dass du dabei bist!Deine Santina💬 Bleib mit uns in Verbindung🎧 Unterstütze „jetzt mal pädagogisch“
  • #44 Wenn Loyalität schmerzt 04.09.2026 36min
    Kinder zwischen Liebe, Schuld und ZugehörigkeitKinder können Menschen lieben und vermissen, obwohl sie durch diese verletzt, vernachlässigt oder enttäuscht wurden. Sie können sich in einem neuen Zuhause sicher und wohlfühlen – und gleichzeitig große Sehnsucht nach ihren Eltern haben.Geraten Kinder zwischen wichtige Bezugspersonen, entsteht schnell ein schmerzhafter Loyalitätskonflikt: Darf ich Papa vermissen, ohne Mama zu verletzen? Darf ich meine Pflegeeltern liebhaben, ohne meine leiblichen Eltern zu verraten? Und darf es mir an einem neuen Ort überhaupt gut gehen?In dieser Folge zeigt Santina, wie sich solche inneren Konflikte im Verhalten von Kindern äußern können und wie Erwachsene einen sicheren, entlastenden Raum schaffen. was ein Loyalitätskonflikt ist und warum er Kinder so stark belastetin welchen Situationen er entstehen kann – etwa bei Trennung, Patchwork, Fremdunterbringung oder familiären Konfliktenwarum Rückzug, Wut, starke Anpassung, Schlafprobleme oder körperliche Beschwerden mögliche Signale sein könnenweshalb Kinder die Verantwortung für Konflikte häufig bei sich selbst suchenwie eine allparteiliche, wertschätzende Haltung entlastetwarum das Verhalten eines Elternteils klar benannt werden darf, ohne die Person als Ganzes abzuwertenwie Erwachsene Gefühle validieren, Verantwortung sortieren und Schuld sowie Scham reduzieren könnenwelche Bedeutung verlässliche Strukturen, Co-Regulation und altersgerechte Antworten habenwie Genogramme, Lebenslinien, Erinnerungen und persönliche „Schatzkästchen“ den Blick auf die Ressourcen des Kindes stärkenEin Kind darf mehrere Menschen lieben, vermissen und sich gleichzeitig an einem neuen Ort sicher fühlen. Diese Gefühle schließen sich nicht gegenseitig aus.Welche Gedanken nimmst du aus dieser Folge mit? Hast du eine pädagogische Frage, ein Thema für eine kommende Folge oder eine persönliche Erfahrung, die du – gerne anonym – mit uns teilen möchtest?📱 Instagram: @santina.boch🌐 Mehr über Santina: www.boch.deDu möchtest Kinder und Jugendliche professionell, systemisch und beziehungsorientiert begleiten? Informationen zu unserer pädagogischen Arbeit und zu beruflichen Möglichkeiten findest du unter:🌐 www.consocio.de🌐 www.spz-sf.deWenn dir diese Folge gefallen hat, abonniere „Jetzt mal pädagogisch“, teile sie mit Menschen, für die dieses Thema wichtig sein könnte, und hinterlasse eine Bewertung.Schön, dass du da bist. Schön, dass es dich gibt.Mach’s dir schön und bis zur nächsten Folge.Deine Santina
  • #43 Hallo Geschwisterchen 28.08.2026 44min
    Geschwisterbeziehungen: Wenn plötzlich alles anders wirdWenn ein Baby in die Familie kommt, verändert sich nicht nur der Alltag – auch für das ältere Kind beginnt eine völlig neue Lebensphase. Freude, Stolz und Neugier treffen dabei nicht selten auf Eifersucht, Wut, Unsicherheit oder Traurigkeit.In dieser Folge von „Jetzt mal pädagogisch“ schaut Santina darauf, was hinter diesen Gefühlen steckt und wie Eltern ihre Kinder bindungs- und bedürfnisorientiert durch diese Veränderung begleiten können.warum die Geburt eines Geschwisterkindes für Kinder eine große emotionale Umstellung bedeutetweshalb Eifersucht und Geschwisterrivalität völlig normale Reaktionen sein könnenwelche Bedürfnisse hinter schwierigem Verhalten steckenwarum Vergleiche und Schuldzuweisungen Konkurrenz verstärken könnenwie Geschwister Schritt für Schritt zu einem starken Team werden können1. Exklusivzeit schaffen – kleine, verlässliche Momente ungeteilter Aufmerksamkeit können viel bewirken.2. Gefühle benennen statt Verhalten nur zu korrigieren – erst verstehen, was hinter Wut, Ablehnung oder Eifersucht steckt.3. Das ältere Kind in seine neue Rolle begleiten – groß sein dürfen, ohne plötzlich immer groß sein zu müssen.4. Das Wir-Gefühl stärken – weniger Konkurrenz, mehr Gemeinsamkeit und Zugehörigkeit.5. Positive Begegnungen ermöglichen – kleine gemeinsame Erfahrungen schaffen, aus denen Geschwisterbindung wachsen kann.Und vor allem: Es geht nicht um perfekte Elternschaft oder darum, jeden Geschwisterkonflikt zu verhindern. Kinder brauchen eine ausreichend gute, verlässliche Beziehung, in der Gefühle Platz haben und Verbindung immer wieder neu entstehen darf.Du hast Fragen, Gedanken oder einen Themenwunsch für eine der nächsten Folgen?📱 Instagram: @santina.boch🌐 www.boch.deWenn dir die Folge gefällt, folge „Jetzt mal pädagogisch“, teile sie mit anderen Eltern oder Pädagog und hinterlasse uns gerne eine Bewertung. Damit hilfst du, unsere systemische und bedürfnisorientierte Perspektive auf Kinder weiterzutragen.Schön, dass du da bist. 💛In dieser Folge erfährst du:5 konkrete Strategien für euren Familienalltag:💛 Kontakt & Austausch
  • #42 Emotions 21.08.2026 29min
    Folge 42: Emotionsregulation – Kinder durch starke Gefühle begleitenWut, Frust, Angst, Traurigkeit oder völlige Überforderung: Kinder erleben Gefühle oft mit einer Intensität, die für uns Erwachsene ganz schön herausfordernd sein kann.Doch Emotionsregulation ist nichts, was Kinder einfach können müssen. Sie entwickelt sich Schritt für Schritt – und vor allem in Beziehung.In dieser Folge von „Jetzt mal pädagogisch“ schauen wir darauf, wie Kinder lernen, mit starken Gefühlen umzugehen und welche wichtige Rolle wir Erwachsenen dabei spielen.Du erfährst unter anderem:warum Kinder ihre Gefühle nicht einfach „abschalten“ können,weshalb Co-Regulation der Weg zur Selbstregulation ist,warum hinter herausforderndem Verhalten häufig ein überforderndes Gefühl steckt,wie wir Kindern Halt geben können, ohne jedes Verhalten zu erlauben,und warum unsere eigene Regulation als Erwachsene dabei so entscheidend ist.Eine Folge über Gefühle, Beziehung und die Frage, wie wir Kindern helfen können, sich selbst immer besser zu verstehen – mit liebevoller Führung statt Druck und Bewertung.💚 Kontakt & Austausch📧 [email protected]🌐 www.boch.de📱 Instagram: @Santina.bochDu möchtest unsere Arbeit unterstützen?Abonniere „Jetzt mal pädagogisch“, bewerte den Podcast und teile die Folge mit Menschen, für die dieses Thema ebenfalls hilfreich sein könnte.💚 Kinder- und Jugendhilfe bei consocioMehr über unsere pädagogische Arbeit, unsere Einrichtungen und berufliche Möglichkeiten findest du unter:🌐 www.consocio.de/unternehmen/podcast/🌐 www.spz-sf.de
  • #41 Über sich hinauswachsen 14.08.2026 56min
    🌲 Erlebnispädagogik: Wenn Kinder über sich hinauswachsenWas passiert, wenn Kinder nicht ständig funktionieren müssen, sondern erleben, ausprobieren, mutig sein und über sich hinauswachsen dürfen?In dieser besonderen Folge von „Jetzt mal pädagogisch“ hat Santina einen Gast im Podcast: Sven Rodenbach – Erzieher und Erlebnispädagoge.Gemeinsam sprechen die beiden darüber, warum Erlebnispädagogik so viel mehr ist als Klettern, Kanufahren und Abenteuer – und weshalb gerade Natur, Bewegung und echte Herausforderungen Kindern Räume eröffnen können, in denen Selbstvertrauen, Selbstwirksamkeit und Beziehung wachsen.🌿 Warum kann Langeweile etwas Wertvolles sein?🌿 Weshalb ist der Wald eine echte „Ja-Umgebung“ für Kinder?🌿 Wie können Kinder durch Herausforderungen erfahren: „Ich kann das!“?🌿 Was bedeutet Challenge by Choice – und warum ist Freiwilligkeit so wichtig?🌿 Wie begleiten wir Kinder mit belastenden Erfahrungen, ohne ihre Gefühle wegmachen zu wollen?🌿 Warum ist Reflexion ein so wichtiger Bestandteil von Erlebnispädagogik?🌿 Und weshalb sollten wir aufhören zu erwarten, dass Kinder einfach nur „funktionieren“?Sven erzählt außerdem von seinem Abenteuertagebuch, gemeinsamen Erfahrungen mit Kindern und davon, wie wertvoll es sein kann, Erfolge und besondere Momente festzuhalten.Denn an schwierigen Tagen kann die Erinnerung helfen:„Schau mal, was du schon alles geschafft hast.“Ein besonders schönes Bild aus dieser Folge:Von null auf einen Meter kann ein viel größerer Schritt sein als von zwanzig auf zwanzig Meter.Es geht nicht darum, höher, schneller oder weiter zu kommen. Es geht darum, den eigenen nächsten Schritt zu wagen.Und vielleicht ist das eine der wichtigsten Botschaften dieser Folge:Kinder müssen nicht funktionieren. Sie brauchen Erwachsene, die sie sehen, ihnen etwas zutrauen und Räume schaffen, in denen sie selbst erfahren können, was alles in ihnen steckt.Sven RodenbachErzieher & Erlebnispädagoge🌐 svenrodenbach.deSven verbindet in seiner Arbeit Natur, Abenteuer, Teambuilding sowie Kinder- und Jugendarbeit und bildet inzwischen auch Erlebnispädagog:innen aus.„Jetzt mal pädagogisch“ ist der Podcast für eine systemische und bedürfnisorientierte Pädagogik – für Eltern, Pädagog:innen und alle, die Kinder entwicklungsgerecht begleiten möchten.Mit Santina Boch, Sozialpädagogin, systemischer Therapeutin und Mutter.Du hast Gedanken zu dieser Folge, eine Frage oder ein Thema, über das Santina unbedingt einmal sprechen sollte?📩 Santina persönlich: [email protected]🌐 Website: www.boch.de📱 Instagram: @santina.bochWenn dir „Jetzt mal pädagogisch“ gefällt, freuen wir uns riesig, wenn du:⭐ dem Podcast folgst,⭐ eine Bewertung hinterlässt,⭐ die Folge mit Menschen teilst, für die sie hilfreich sein könnte,⭐ und uns deine Fragen, Gedanken und Themenwünsche schickst.Denn je mehr Menschen unseren Podcast entdecken, desto mehr können wir gemeinsam dazu beitragen, Kinder beziehungsorientiert, bedürfnisorientiert und mit liebevoller Führung zu begleiten.🎧 Schön, dass du Teil von „Jetzt mal pädagogisch“ bist.🎙️ Unser Gast💛 Jetzt mal pädagogisch❤️ Unterstütze unseren Podcast
  • #40 Mit Kindern trauern 07.08.2026 46min
    Nach einer längeren persönlichen Pause ist „Jetzt mal pädagogisch“ zurück. In dieser Folge spricht Santina darüber, wie Kinder Tod, Abschied und Trauer erleben und wie Eltern sie dabei ehrlich, altersgerecht und liebevoll begleiten können.Kinder trauern anders als Erwachsene. Oft wechseln sich intensive Trauer, Fragen, Spiel und scheinbare Unbeschwertheit ab. Je nach Alter verstehen Kinder den Tod unterschiedlich und brauchen passende Antworten, Sicherheit und verlässliche Bezugspersonen.In dieser Folge geht es unter anderem um:das kindliche Verständnis von Tod in verschiedenen Altersstufen,häufige Fragen wie „Wo ist Opa jetzt?“ oder „Musst du auch sterben?“,klare und kindgerechte Sprache über Sterben und Tod,den Umgang mit Ängsten, Schuldgefühlen und wiederkehrenden Fragen,die Teilnahme an Beerdigungen und persönliche Abschiedsrituale,Erinnerungsboxen, Fotos, Briefe, Kerzen und andere tröstliche Ideen,Verhaltensveränderungen wie Albträume, Anhänglichkeit, Wut oder Rückschritte.Die wichtigste Botschaft: Kinder brauchen keine perfekten Antworten. Sie brauchen Erwachsene, die ihre Fragen ernst nehmen, Gefühle aushalten und Sicherheit vermitteln.Das Leben eines Menschen endet – die gemeinsame Liebe, die Erinnerungen und die Verbindung dürfen bleiben.Buchtipp: „Geht Sterben wieder vorbei?“Kontakt:Instagram: @santina.bochE-Mail: [email protected]: www.boch.deWenn dir die Folge gefällt, abonniere den Podcast, hinterlasse eine Bewertung und teile ihn mit Menschen, für die dieses Thema hilfreich sein könnte.
  • #39 Zähneputzen 10.04.2026 33min
    Warum das scheinbar kleine Alltagsthema so oft zu großem Stress führtZähneputzen klingt erstmal banal und ist gleichzeitig in vielen Familien ein hochsensibles Alltagsthema. Zweimal am Tag prallen hier oft Bedürfnisse, Zeitdruck, Widerstand und Verantwortung aufeinander. Aus einem kleinen Ritual wird schnell ein Machtkampf.In dieser Folge spricht Santina darüber, warum Zähneputzen für Kinder oft viel mehr ist als nur Zähneputzen. Es geht um Autonomie, Körpergrenzen, Übergänge, Überforderung und die Frage, wie wir Kinder auch in solchen herausfordernden Momenten liebevoll, klar und gewaltfrei begleiten können.Du erfährst in dieser Folge:warum Kinder sich beim Zähneputzen so häufig verweigernweshalb Widerstand oft nichts mit “nicht wollen”, sondern mit Überforderung zu tun hatwarum Zähneputzen ein besonders sensibles Thema rund um Körpergrenzen istweshalb Festhalten keine Lösung ist und welche Folgen Gewalt im Alltag haben kannwie du mit klarer Führung und echter Empathie durch die Situation gehen kannstwie Kinder beim Zähneputzen mitbestimmen dürfen, ohne dass die Verantwortung abgegeben wirdwelche spielerischen Ideen und Rituale Zähneputzen leichter machen könnenwie Übergänge, Wahlmöglichkeiten und Verbindung den Alltag entspannen könnenDiese Folge ist für Eltern, Bindungspersonen und pädagogische Fachkräfte, die Kinder achtsam begleiten und auch in stressigen Situationen Beziehung vor Machtkampf stellen wollen.Wenn du aus der Folge etwas für dich mitnehmen konntest, freue ich mich, wenn du den Podcast abonnierst, teilst oder eine Bewertung dalässt.Kontakt:E-Mail: [email protected]: www.boch.deInstagram: Santina.boch
  • #38 Gesunde Grenzen 20.03.2026 30min
    Autorität, Grenzen & liebevolle Führung – Wie wir Kinder wirklich begleitenIn dieser Folge von „Jetzt mal pädagogisch“ geht es um ein Thema, das viele Eltern und pädagogische Fachkräfte beschäftigt – und oft verunsichert:Wie viel Autorität braucht es in der Begleitung von Kindern?Und wie gelingt es, Grenzen zu setzen, ohne die Beziehung zu verlieren?Zwischen bedürfnisorientierter Pädagogik und autoritären Erziehungsstilen entsteht für viele ein Spannungsfeld:👉 Zu streng will man nicht sein👉 Zu nachgiebig aber auch nichtDoch was ist eigentlich der richtige Weg?🌱 Darum geht’s in dieser FolgeDu erfährst:warum bedürfnisorientierte Begleitung nicht bedeutet, dass Kinder grenzenlos handeln dürfenweshalb Kinder klare Führung brauchen – und was das wirklich heißtwie deine eigene Kindheit dein heutiges Verhalten beeinflusstwarum wir unter Stress oft in alte Muster zurückfallenwie du zwischen „zu hart“ und „zu nachgiebig“ deinen eigenen Weg findest🧠 Wissenschaftlich fundiertDiese Folge verbindet Praxis und Forschung:Bindungstheorie (Bowlby & Ainsworth):Sichere Bindung + verlässliche Führung = gesunde EntwicklungSelbstbestimmungstheorie (Deci & Ryan):Kinder brauchen Bindung, Autonomie und KompetenzerlebenErziehungsstile (Baumrind):Der autoritative Stil (warm + klar) fördert soziale Kompetenz und Selbstregulation🧩 Was ist liebevolle Führung?Liebevolle Führung bedeutet:Verantwortung übernehmenin Beziehung bleibenklare Grenzen setzenGefühle begleitenOder einfacher:👉 Ich bin klar – und gleichzeitig zugewandt.🎭 Beispiel aus dem AlltagEin Kind ist wütend und schlägt:❌ Autoritär:„Hör sofort auf!“ → Angst, Beschämung, keine Regulation❌ Nachgiebig:„Du bist wütend, ich verstehe das.“ → keine Grenze, keine Orientierung✅ Liebevolle Führung:„Ich sehe, dass du wütend bist. Ich lasse nicht zu, dass du schlägst.“→ klare Grenze + emotionale Begleitung + Sicherheit🛠️ Konkrete Impulse für deinen AlltagKlarheit vor Diskussion: Nicht alles ist verhandelbarGefühle begleiten – Verhalten begrenzen: Beides gehört zusammenRuhe bewahren: Dein Nervensystem reguliert das deines KindesKörperliche Präsenz statt viele Worte: Besonders in emotionalen SituationenEigene Muster reflektieren: Woher kommt meine Reaktion gerade?💬 Zentrale Botschaft der FolgeKinder brauchen keine perfekten Erwachsenen –sondern verlässliche.Verlässlich heißt:👉 Ich bin da👉 Ich begleite dich👉 Und ich halte die Grenze📢 Besonderes aus dieser FolgeSantina teilt außerdem eine berührende Rückmeldung aus der Praxis:Eine Kita-Leitung berichtet, wie der Podcast ihr Team und die Elternarbeit bereichert – und fragt sogar nach pädagogischen Elternabenden.👉 Ja, diese können individuell angefragt werden.📩 Kontakt & FeedbackDu hast Fragen, Gedanken oder wünschst dir konkrete Beispiele?Dann melde dich gerne:E-Mail: [email protected]: www.boch.deInstagram: Santina.boch⭐ Wenn dir der Podcast gefällt:Abonniere „Jetzt mal pädagogisch“, teile die Folge mit anderen und hinterlasse eine Bewertung.
  • #37 Kinderängste 13.03.2026 33min
    Jetzt mal pädagogisch - Folge 37: Kinderängste begleiten – Warum wir Angst nicht wegreden solltenAngst gehört zum Leben dazu. Für Kinder genauso wie für Erwachsene. In dieser Folge spricht Santina darüber, warum Angst kein Problem ist, das schnell beseitigt werden muss, sondern ein wichtiges Schutzgefühl mit einer sinnvollen Funktion.Du erfährst, was bei Angst im Gehirn und im Körper von Kindern passiert, warum gut gemeinte Sätze wie „Du brauchst keine Angst zu haben“ oft nicht wirklich helfen und was Kinder stattdessen brauchen, um mit ihren Gefühlen umgehen zu lernen.Ein besonderer Blick geht auch auf Kinder, die in ihren frühen Lebensjahren Belastendes erlebt haben. Gerade bei ihnen zeigt sich, wie eng Angst, Beziehung, Sicherheit und Nervensystem zusammenhängen.In dieser Folge geht es unter anderem um:die Funktion von Angst aus entwicklungspsychologischer und neurobiologischer Sichtdie Rolle von Amygdala, Stresssystem und Selbstwirksamkeitwarum Angst nicht durch Kleinreden verschwindetwas Co-Regulation in angstauslösenden Situationen so wichtig machtwie Kinder lernen können, Angst Schritt für Schritt zu bewältigenkonkrete Beispiele aus dem Alltag, etwa Angst vor dem Einschlafen oder vor Hundenein persönliches Abendritual, das Kindern Sicherheit und Schutz vermitteln kannDiese Folge richtet sich an Eltern, Pädagoginnen, Pädagogen und alle, die Kinder feinfühlig, systemisch und bedürfnisorientiert begleiten möchten.„Komm mit, Angst“ von Laura Malina SeilerWeitere Infos findest du hier:https://malia-verlag.com/collections/kinderbucherE-Mail: [email protected]: www.boch.deInstagram: Santina.bochBuchempfehlung aus der FolgeKontakt
  • #36 Hose voll 27.02.2026 38min
    Zwischen Anspannung und Loslassen: Wenn Kinder einnässen oder einkotenEinnässen und Einkoten gehören zu den Themen, über die kaum jemand gerne spricht – und die doch viele Familien betreffen. Für Kinder ist es oft mit Scham verbunden, für Eltern mit Stress, Unsicherheit oder sogar Selbstzweifeln.In dieser Folge schauen wir systemisch auf das Thema:Was bedeutet Enuresis und Encopresis aus medizinischer Sicht?Ab wann spricht man überhaupt von einem „Problem“?Warum ist Einnässen keine Faulheit, kein Trotz und kein Erziehungsfehler?Welche unbewussten Funktionen kann das Verhalten im Kontext erfüllen?Was hat das alles mit Regulation, Bindung und Autonomie zu tun?Und wie können wir Kinder würdevoll, liebevoll und druckfrei begleiten?Santina lädt dich ein, den Blick zu weiten:Verhalten macht Sinn. Auch – und gerade – dann, wenn es uns herausfordert.Du bekommst Impulse dazu,wie Beschämung Regulationsprozesse verschärftwarum Druck, Strafen und Belohnungssysteme langfristig nicht hilfreich sindwie Routinen, Entlastung und ruhige Begleitung unterstützen könnenwie du die Körperwahrnehmung deines Kindes stärkstwie du die Würde deines Kindes schützt – auch im Familienumfeldund warum es manchmal mehr um unsere eigenen Bilder im Kopf geht als um die nasse Hose selbstEine Folge für Eltern, Pädagog:innen und alle, die Kinder entwicklungs- und bindungsorientiert begleiten möchten.Einnässen ist häufig ein Regulationssignal – kein Fehlverhalten.Entwicklung braucht Hirnreife, Zeit und Sicherheit.Mehr Kontrolle von außen bedeutet nicht automatisch mehr Kontrolle von innen.Entlastung ist oft hilfreicher als Intervention.Würde wahren ist wichtiger als „trocken werden um jeden Preis“.Wenn dich das Thema bewegt oder du Fragen hast, melde dich gerne:📧 E-Mail: ⁠[email protected]⁠🌐 Website: ⁠www.boch.de⁠📸 Instagram: @santina.bochWir freuen uns über dein Feedback, deine Gedanken und deine Weiterempfehlung des Podcasts.Der Podcast für eine systemische und bedürfnisorientierte Pädagogik –für Eltern, Pädagog:innen und alle, die Kinder mit Klarheit, Leichtigkeit und liebevoller Führung begleiten möchten.Neue Folge jeden Freitag.🎧 Jetzt mal pädagogisch
  • #35 Verweigerung durch Trauma 16.01.2026 24min
    Warum ohne Beziehung keine Regulation – und ohne Regulation keine soziale Anpassung möglich istIn dieser Folge von „Jetzt mal pädagogisch“ knüpfen wir an die letzte Episode an und gehen einen Schritt weiter:Was passiert eigentlich, wenn Kinder nicht kooperieren und es nicht (mehr) um Autonomie, Trotz oder Entwicklung allein geht, sondern um Trauma?Wir schauen Verweigerung nicht als Erziehungsproblem, sondern als Überlebensstrategie eines überforderten Nervensystems. Du erfährst, warum Kinder in bestimmten Situationen schlicht nicht können – selbst wenn sie wollen – und weshalb Druck, Erklärungen oder Strafen dann ins Leere laufen.Ich erkläre verständlich:wie Trauma entsteht und warum es bei vielen belasteten Kindern eine Rolle spieltwas im Gehirn passiert, wenn Kinder in den Notfallmodus geratenwarum der präfrontale Kortex „offline“ gehtweshalb soziale Anpassung ohne Regulation unmöglich istund was Kinder stattdessen wirklich brauchen, um wieder erreichbar zu werdenDiese Folge richtet sich an Eltern, Pädagog:innen und alle, die Kinder traumasensibel, beziehungsorientiert und entwicklungsangemessen begleiten möchten.🎧 Hör gern auch in die vorherige Folge rein:„Wenn Kinder nicht hören“ – wir verlinken sie in den Shownotes.Kontakt & Austausch:📧 E-Mail: [email protected]🌐 Website: www.boch.de📸 Instagram: Santina.bochWenn dir diese Folge gefallen hat, teile sie gern, empfehle den Podcast weiter oder hinterlasse eine Bewertung.Danke, dass du dir Zeit nimmst für Beziehung, Verständnis und neue Perspektiven.💛 Machs Dir schön, Deine Santina
  • #34 Wenn Kinder nicht hören 09.01.2026 29min
    "Wenn dein Kind nicht auf dich hört, hört es gerade auf sich selbst"Was bedeutet es eigentlich, wenn Kinder „nicht hören“?Warum verweigern sie Kooperation – und was will uns dieses Verhalten wirklich sagen?In dieser Folge von Jetzt mal pädagogisch tauchen wir tief ein in die entwicklungspsychologischen, neurobiologischen und systemischen Hintergründe von vermeintlichem „Ungehorsam“. Du erfährst, warum Kinder in solchen Momenten oft nicht gegen uns handeln – sondern für sich selbst.Warum „nicht hören“ kein Trotz ist, sondern häufig ein AutonomiesignalWas Autonomieentwicklung (Kleinkindalter, Wackelzahnpubertät, Jugendalter) damit zu tun hatWelche Rolle die Gehirnentwicklung spielt – und warum Kinder sich noch nicht zuverlässig steuern könnenWeshalb Kinder oft kooperieren wollen, es aber nicht immer könnenWie Bedürfnisse, Überforderung, Müdigkeit oder Kränkung die Kooperationsbereitschaft beeinflussenWas „nicht mitmachen“ aus systemischer Sicht bedeuten kannWarum Druck und Kontrolle Eskalationen verstärken – und wie wir aus der Schleife aussteigenWie Beziehung, Verbindung und Sicherheit wieder Kooperation ermöglichenKonkrete Impulse für den Alltag: Kontakt herstellen, Übergänge begleiten, Wahlmöglichkeiten gebenVerhalten von Kindern macht immer Sinn – auch wenn wir ihn nicht sofort erkennen.Wenn wir beginnen, Verhalten als Botschaft zu verstehen und nicht als Angriff, entsteht Raum für Verbindung, Entlastung und echte Zusammenarbeit.Diese Folge lädt Dich ein, mit einer neuen Perspektive auf „Nicht-Hören“ zu schauen – empathisch, entwicklungsnah und systemisch.Jetzt mal pädagogisch ist der Podcast für systemische und bedürfnisorientierte Pädagogik – für Eltern, Pädagog:innen und alle, die Kinder entwicklungsgerecht begleiten möchten.Mit fachlichem Wissen, Herz und einer großen Portion Verständnis für die Realität des Familien- und Pädagogikalltags.Santina BochSozialpädagogin & systemische TherapeutinMutter von drei Kindern und einem Patchworkkind📧 E-Mail: [email protected]🌐 Website: www.boch.de📸 Instagram: @santina.bochWenn Dir diese Folge gefallen hat, freue ich mich, wenn Du den Podcast abonnierst, eine Bewertung dalässt oder ihn mit Menschen teilst, die davon profitieren könnten 🤍Mach’s Dir schön –bis zur nächsten Folge,Deine Santina
  • #33 Spielend in das neue Jahr 03.01.2026 27min
    Das neue Jahr hat begonnen – und wir starten es spielerisch, achtsam und mit einem liebevollen Blick zurück und nach vorn.In dieser Neujahrsfolge nimmt dich Santina mit in einen Moment des Innehaltens:Was war 2025? Was ist gewachsen? Und was braucht es jetzt – gerade für Kinder?Gemeinsam blicken wir zurück auf den Start des Podcasts, sagen Danke (an die wundervolle Produktion und an dich als Zuhörer:in) und öffnen gleichzeitig den Raum für die zweite Staffel mit neuen Themen und spannenden Gästen.Im Mittelpunkt dieser Folge steht ein zentrales, oft unterschätztes Thema:👉 das kindliche Spiel.Warum Kinder nicht spielen, um sich zu beschäftigen, sondern um sich zu entwickelnDas Spiel als „Arbeit des Kindes“ (u. a. nach Montessori)Wie Kinder im Spiel Gefühle, Beziehungen und Erlebnisse verarbeiten (Winnicott)Welche Entwicklungsbereiche im Spiel angesprochen werden:emotionale Kompetenzensoziale Fähigkeitenkognitive EntwicklungSpracheFein- und GrobmotorikWarum freies Spiel Selbstwirksamkeit stärktGerald Hüthers Perspektive: Lernen gelingt am besten in BegeisterungZentrale Prinzipien der Spielpädagogik:FreiwilligkeitZweckfreiheitProzessorientierungSelbstbestimmungWas Unterbrechungen im Spiel mit Kindern machen – und wie Übergänge achtsam gestaltet werden könnenWarum gerade die Zeit zwischen den Jahren so wertvoll für intensives Spiel istVielleicht hast du gerade etwas mehr Raum, etwas weniger Termine, etwas mehr Zeit.Diese Folge lädt dich ein, hinzuschauen, wahrzunehmen und das Spiel deines Kindes (oder der Kinder, die du begleitest) neu zu würdigen – mit einer Haltung von Respekt, Achtsamkeit und Vertrauen.Santina freut sich sehr, von dir zu hören:Welche Gedanken hat die Folge bei dir ausgelöst?Was beobachtest du bei Kindern im Spiel?Welche Themen wünschst du dir für die zweite Staffel?👉 Instagram: @santina.boch🌐 Website: www.boch.deWenn dir Jetzt mal pädagogisch gefällt, klick auf Folgen, damit du keine Episode verpasst – und hilf mit, diesen Podcast weiter in die Welt zu tragen.🌱 Worum geht es in dieser Folge?✨ Ein Impuls für dich💬 Austausch & Kontakt🔔 Abonnieren nicht vergessen
  • #32 Weihnachtsstille 26.12.2025 17min
    Die Weihnachtstage liegen hinter uns.Vielleicht waren sie schön.Vielleicht auch einfach viel.In dieser besonderen Folge lade ich dich zu einer winterlichen Meditation ein – als bewusste Pause nach einem intensiven Jahr und nach oft aufregenden Tagen voller Begegnungen, Verantwortung und Erwartungen.Diese Episode ist eine Einladung, innezuhalten, zur Ruhe zu kommen und wieder bei dir selbst anzukommen.Du musst nichts leisten.Du darfst einfach sein.Gemeinsam machen wir uns auf eine innere Reise durch einen stillen Winterabend und richten den Blick auf dein inneres Licht – auf das, was dich nährt, trägt und wärmt.Du darfst spüren, was dir guttut, was dich stärkt und wie du dieses Gefühl mit in deinen Alltag nehmen kannst.Diese Meditation eignet sich besonders:nach den Feiertagenin den Rauhnächtenfür ruhige Momente am Abendbeim Spazierengehen oder bewusstem InnehaltenMach es dir gemütlich, zieh dich ein wenig zurück und erlaube dir diese kleine Auszeit – nur für dich.Was nährt mein inneres Licht –und wie kann ich ein kleines Stück davon bewusst in meinen Alltag holen?Wenn dir diese Folge gutgetan hat, freue ich mich, wenn du den Podcast abonnierst, weiterempfiehlst oder mir eine Bewertung dalässt.So hilfst du mir, noch mehr Menschen mit systemischer und bedürfnisorientierter Pädagogik zu erreichen.Ich freue mich über deine Gedanken, Rückmeldungen oder Fragen:E-Mail: [email protected]: www.boch.deInstagram: @santina.bochIch wünsche dir von Herzen ruhige, warme Tage,Momente der Einkehrund ein sanftes Weitergehen in diese besondere Zeit.Schön, dass du hier bist.DeineSantina ✨
  • #31 Aufregung an Weihnachten 19.12.2025 51min
    Weihnachten ist für viele Kinder nicht nur „magisch“, sondern auch maximal aufregend: Lichter, Gerüche, andere Menschen, Erwartungen – und dazu ein Alltag, der plötzlich komplett anders läuft. In dieser Folge schaue ich mit dir darauf, warum Kinder an Weihnachten so schnell überdrehen (oder auch „zumachen“) – und wie du sie mit Struktur, Ruheinseln und Co-Regulation gut durch diese besonderen Tage begleiten kannst.Du bekommst konkrete Ideen, wie ihr den Rahmen so gestaltet, dass weniger Überforderung entsteht – und was du tun kannst, wenn du merkst: Jetzt kippt’s gerade.warum Veränderung für Kinder oft Unsicherheit bedeutetwie du mit klarer Tagesstruktur und kleinen Ritualen Sicherheit gibstwarum der Wechsel aus Anspannung & Entspannung so regulierend wirktwie ihr eine reizarme Insel schafft (z. B. eine Advents- oder Weihnachtshöhle)welche Mini-Interventionen bei Übererregung helfen (Bewegung, Druckreize, Atemspiele, Sinnesfokus)wie du Frust, Enttäuschung & Konflikte begleitest – ohne Beschämungwarum deine eigene Stimmung so entscheidend ist – und wie du bei dir eincheckstein Extra-Teil: Weihnachten traumasensibel begleiten (für Kinder mit belastenden Erfahrungen / Fremdunterbringung)Gestaltet gemeinsam eine „Weihnachtshöhle“ – einen Ort mit Decken, Kissen, sanftem Licht, an dem dein Kind jederzeit kurz runterfahren darf. Einfach wissen: Ich darf mich zurückziehen – und komme wieder.Dann freue ich mich riesig, wenn du den Podcast abonnierst, eine Bewertung dalässt oder mir einen kleinen Kommentar schreibst – das ist für uns wie ein echtes Weihnachtsgeschenk und hilft, dass mehr Familien diese Impulse finden.Kontakt & mehr:Instagram: Santina.bochWebsite: www.boch.deE-Mail: [email protected] GrüßeSantina
  • #30 Advent – Overload 12.12.2025 38min
    Der Advent ist magisch – und gleichzeitig oft ganz schön viel: Termine, Erwartungen, To-dos, Aufregung der Kinder und der ganz normale Alltag laufen parallel. In dieser Folge spreche ich darüber, wie wir den Advents-Overload reduzieren können – mit klarer Organisation und einer inneren Haltung, die mehr Ruhe, Leichtigkeit und echte Freude möglich macht.warum Advent (mit Kindern) schnell zur Reiz- und Erwartungsfalle wirdwie der Wechsel aus Anspannung & Entspannung uns durch diese Zeit trägtwarum Rituale hilfreich sind – und warum sie sich jedes Jahr verändern dürfenwie wir Weihnachten so gestalten, dass es für alle gut machbar bleibtCheck-in: Wie geht’s dir gerade wirklich in dieser Adventszeit?Rituale prüfen: Was passt dieses Jahr – und was nicht (mehr)?Mini-Übung: kurzer innerer Weihnachts-Check-in (Bild, Ablauf, Bedürfnisse)To-dos sortieren:Geschenke (Liste im Handy, weniger/gezielter schenken, ggf. zusammenlegen)Deko & Ausstattung (früh erledigen, Sitzplätze/Gästezimmer checken)Essen & Vorräte (einfach halten, vorkochen/planen, Einkaufsliste)Tagesgestaltung (Spiele, kleine Programmpunkte, Rückzugsmöglichkeiten)Teamplayer finden (Aufgaben teilen, auslagern: Catering, Mitbring-Buffet, Einpackservice, Kinderbetreuung)Wie ist es gut für euch machbar?Weniger Perfektion – mehr Verbindung.Instagram: @santina.boch (Stichpunkte zur Folge von Olivia findest du dort ebenfalls)E-Mail: [email protected]: www.boch.deWenn dir die Folge hilft, freue ich mich riesig über eine Bewertung und wenn du sie mit anderen teilst. 🤍
  • #29 Wieder beleidigt 05.12.2025 27min
    „Wieder beleidigt“ – Was wirklich hinter dem Rückzug eines Kindes stecktIn dieser Folge von „Jetzt mal pädagogisch“ beantworte ich eine Frage einer Zuhörerin zum Thema Geschwisterdynamik – und ganz speziell dazu, warum ihre fast fünfjährige Tochter Marie scheinbar ständig „beleidigt“ ist, nicht mehr spricht und sich zurückzieht.Vielleicht kennst du das auch von deinem eigenen Kind:Eine Kleinigkeit passiert – und plötzlich ist dein Kind wie abgeschnitten, schweigt, zieht sich zurück oder macht einfach nicht mehr mit.Ich nehme dich mit hinein in das, was hinter diesem Verhalten liegen kann:in Gefühle, Bedürfnisse, Überforderung – und in den tiefen Wunsch, gesehen zu werden.Ich spreche darüber, …warum das Verhalten von Kindern immer Sinn macht, auch wenn es uns manchmal ratlos zurücklässt,wie einschneidend es für ein Kind sein kann, wenn ein Geschwisterchen geboren wird,welche Gefühle und Bedürfnisse hinter Rückzug, Schweigen und „Beleidigtsein“ stecken können,wie du als Mama oder Papa wieder in liebevolle Verbindung kommen kannst,wie du durch Einfühlung, Benennen von Gefühlen und Co-Regulation dein Kind erreichst,warum es Kindern so schwerfällt, ihre Wünsche klar zu äußern,wie du unterscheiden kannst zwischen Wunsch (z. B. 5 Bücher!) und Bedürfnis (Nähe, Exklusivzeit),wie du den Selbstwert deines Kindes stärkst, ohne in „gut / schlecht“ oder „richtig / falsch“ zu denken.Hinter „Ich rede nicht mehr mit dir“ steckt oft ein innerer Schmerz, ein Gefühl von nicht gesehen oder zurückgesetzt sein.Ich lade dich ein, innezuhalten und zu beobachten, was du wirklich siehst, bevor du interpretierst.Kinder suchen keine perfekte Lösung – sie suchen Verbindung.Wenn du Gefühle und Bedürfnisse einfühlsam benennst, hilfst du deinem Kind, sich verstanden zu fühlen.Du musst nicht jeden Wunsch erfüllen, aber du kannst immer das dahinterliegende Bedürfnis würdigen.Kurze, präsente Exklusivzeiten können Wunder bewirken.Bestärke dein Kind regelmäßig durch echte Anteilnahme und Freude, ohne Druck und Erwartungen.Diese Haltung – empathisch, zugewandt, neugierig – ist oft heilsamer als jede Formulierung.Für dich, wenn …du mehrere Kinder hast und die Dynamiken tiefer verstehen willst,dein Kind schnell beleidigt, empfindlich oder zurückgezogen reagiert,du manchmal unsicher bist, wie du dein Kind wieder erreichst,du dir mehr Sicherheit im Umgang mit Geschwisterkonflikten wünschst,du wissen möchtest, wie du Bindung stärkst, ohne Grenzen zu verlieren.Am Ende der Folge erzähle ich dir noch von unserem Wichtel Bosse und seinem Freund Finn, dem Fuchs.Ich liebe es, in der Adventszeit ein bisschen Magie einzuladen – aber ohne Stress, ohne stundenlange Bastelei und ohne zusätzlichen Druck.Wenn du dir solche kleinen, berührenden Rituale auch für deine Familie oder für eine Wohngruppe wünschst, kannst du dich einfach bei mir melden – dann schauen wir, ob Bosse und Finn auch bei euch einziehen dürfen.Schreib mir gern, wie dir die Folge gefallen hat oder welche Erfahrungen du mit deinen Kindern machst.Ich freue mich riesig über Austausch und Feedback!📧 E-Mail: [email protected]🌐 Website: www.boch.de📱 Instagram: @santina.bochWenn dich diese Folge inspiriert hat, freue ich mich unglaublich über eine Bewertung, ein Abo oder eine kleine Rückmeldung in deiner Podcast-App.Danke, dass du da bist.Danke, dass du mit mir gemeinsam Pädagogik neu denkst.Deine Santina 💛
  • #28 Sicher zur Schule und nach Hause 07.11.2025 30min
    Ein sensibles Thema – klar. In dieser Folge sprechen wir ruhig, klar und praxisnah darüber, wie du dein Kind verhaltenssicher machst, ohne Angst zu verbreiten.Im letzten Jahr gab es in unserem Umfeld mehrere Vorfälle: Fremde sprachen Kinder auf dem Schulweg bzw. am Kindergarten an. In dieser Folge bekommst du eine klare, alltagstaugliche Orientierung: Was sollen Kinder wissen? Wie sprechen wir darüber, ohne Horrorszenarien? Welche einfachen Routinen, Wege und Codewörter helfen wirklich?Als Kinderschutzfachkraft teile ich konkrete Formulierungen für Kinder (ab ca. 4–6 Jahren), eine ruhige Erwachsenen-Haltung für Gespräche und praxiserprobte Schutzfaktoren – vom sicheren Schulweg in der Gruppe bis zu „sicheren Orten“ unterwegs. Ziel: Sicherheit durch Stärkung, nicht durch Angst.Formulierungen für Kinder (4–6 J.): z. B. „Wenn dich ein fremder Erwachsener anspricht: weitergehen oder wegrennen; nicht antworten; laut sagen: ‚Lass mich, ich kenne dich nicht!‘“Typische Lockfragen erkennen (Süßigkeiten, Tierbabys, „Deine Eltern haben mich geschickt…“) – und wie Kinder angemessen reagieren.Ruhige Eltern-Haltung: sachlich, klar, emotionsreguliert sprechen; Angst der Kinder ernst nehmen, ohne zu dramatisieren.Strukturelle Schutzfaktoren: Schulweg in der Gruppe, öffentliche Wege wählen, sichere Orte (Bäckerei, Schule, Laden) gemeinsam markieren.Codewort-Regel: Wann sie sinnvoll ist und wie ihr sie einführt.Selbstwert & Abgrenzung: „Nein“ üben im Alltag, offene Gesprächskultur zu „schlechten Geheimnissen“.Wenn Kinder ängstlich sind: Gefühle spiegeln, seltene Risiken einordnen, Sicherheit aktiv herstellen.☐ Mit dem Kind 3 Sätze üben: weitergehen, nicht antworten, laut helfen rufen.☐ Codewort festlegen für Ausnahmesituationen.☐ Sichere Orte am Weg abgehen und benennen.☐ Gruppen-Schulweg mit anderen Familien verabreden.☐ Zuhause offene Gesprächskultur stärken: Alles darf erzählt werden – ohne Angst vor Strafe.☐ Eigene Emotionen regulieren, dann ruhig und sachlich erklären.„Nein, mit Fremden gehe ich nicht“ – ein anschauliches Kinderbuch, das Gespräche erleichtert.Diese Folge behandelt Übergriffe durch Fremde. Höre sie gern zuerst allein und entscheide, welche Teile du deinem Kind wie und wann vermittelst. Die Inhalte ersetzen keine individuelle Beratung oder polizeiliche Hinweise.Schulwegsicherheit, Fremde sprechen Kinder an, Prävention, Kinderschutz, Resilienz, Selbstwert stärken, Codewort, sichere Orte, Gruppenweg, verhaltenssicher, Gesprächsleitfaden KinderSchreib mir deine Erfahrungen oder Fragen: [email protected] über meine Arbeit: www.boch.deAustausch & Impulse auf Instagram: Santina.bochWenn dich die Folge stärkt, abonniere, bewerte und teile sie mit Eltern, Kitas & Schulen – so hilfst du mit, Kinder sicher zu machen. 💛
  • #27 Gruppenpädagogik: Sicherheit, Struktur & Wir-Gefühl 31.10.2025 33min
    Wie leitest du Kindergruppen so, dass es sicher, ruhig und verbindend wird – statt chaotisch? Santina erklärt die Grundlagen der Gruppenpädagogik, Tuckmans Phasen (Orientierung, Konflikt, Wir/Norm, Leistung, Abschluss) und teilt praktische Impulse für herausfordernde Situationen: von reizarmen Umgebungen über klare Führung bis zu bewusst gestalteten Übergängen und dem täglichen „Reset“.Diese Folge zeigt, warum Gruppen ein starkes Lernfeld für Ich-, Sozial- und Sachkompetenzen sind – und wie du als Leitung mit Haltung, Struktur und passenden Räumen ein kooperatives Miteinander ermöglichst. Ideal für Ferienseminare, Schule, Kita, Jugendhilfe – und für jede „Kleingruppe“ ab drei Kindern (z. B. Kindergeburtstag, Familienfeier).Die 5 Gruppenphasen nach Tuckman: Orientierung → Konflikt → Wir/Norm → Leistung → Abschluss – und was deine Aufgabe in jeder Phase ist.Führung, die gut tut: präsent, zugewandt, moderierend – anfangs enger, später begleitend.Reizarme Settings denken: Natur & Kleingruppen als „Druckablasser“ bei Unruhe und Überforderung.Übergänge bewusst gestalten: Rituale, Tagesplan, gleiche Abläufe = Sicherheit.Die Gruppe als Ressource: Wir-Gefühl aktiv aufbauen, Stärken sichtbar machen.Neuanfang jeden Tag: Rollenbilder nicht zementieren – Chancen für neue Erfahrungen eröffnen.Reize runter: Wenn’s knistert, raus in den Wald oder in ruhige Zonen wechseln; Großgruppe in Kleingruppenaufteilen.Führen in Wellen: Anfangs dicht begleiten (Orientierung), später mehr Autonomie zulassen (Leistung).Präsenz mit Überblick: regelmäßig „über den Raum scannen“, Konflikte präventiv moderieren.Übergangsrituale: z. B. Klangsignal/Vers vor jeder neuen Phase; Tagesplan sichtbar aufhängen.Aufenthaltsorte passend wählen: „Ja-Umgebungen“ statt Dauer-Nein; Räume nach Bedürfnis (Bewegung, Ruhe, Konzentration).Bedürfnisse einholen: Kurze Gruppenrunde vor dem Nachmittagsprogramm – Wünsche sammeln, Orte/Teams ableiten.Wir-Gefühl stärken: Gemeinsame Ziele benennen, Feedback-Kultur pflegen, Stärken feiern.Neustart-Haltung: „Jeder Tag ist neu“ – Erwartungen entkleben, Chancen öffnen.Gruppenpädagogik: Gruppe als Lernfeld für kognitive, emotionale, soziale und motorische Entwicklung.Tuckman-Phasen: Forming – Storming – Norming – Performing – Adjourning (deutsch: Orientierung, Konflikt, Wir/Norm, Leistung, Abschluss).Eltern, Pädagog:innen, Gruppenleitungen in Schule/Kita/Jugendhilfe, Betreuungsteams bei Ferienseminaren – und alle, die mit Kleingruppen ab drei Kindern arbeiten.Fragen oder Themenwunsch? Schreib an [email protected] findest du auf www.boch.de und bei Instagram @Santina.boch.Wenn dir die Folge geholfen hat: teilen, abonnieren & bewerten – danke! 🙏
  • #26 Verbundenheit & Selbstwert – Worte, die heilen 24.10.2025 20min
    Herzlich willkommen bei Jetzt mal pädagogisch, dem Podcast für eine systemische und bedürfnisorientierte Pädagogik.Für Eltern, Pädagoginnen, Pädagogen – und alle, die Kinder entwicklungsgerecht begleiten möchten.Mein Name ist Santina Boch – ich bin Sozialpädagogin, systemische Therapeutin, Mutter von drei Kindern und einem Patchwork-Sohn. In diesem Podcast tauchen wir gemeinsam in die Welt der Kinder ein, verstehen ihr Verhalten in seinem Sinn und entdecken Wege, wie wir sie mit mehr Leichtigkeit und liebevoller Führung begleiten können.💛 Thema der heutigen Folge:Wie wir Verbindung schaffen und den Selbstwert unserer Kinder stärken – mit Worten, die nähren.Diese Folge ist eine Einladung, innezuhalten und zu spüren:Was brauchen Kinder wirklich, wenn sie nach „Aufmerksamkeit“ rufen?Was steckt hinter dem Bedürfnis nach Verbindung, und wie können wir dieses durch Sprache und Haltung beantworten?Santina spricht über das Grundbedürfnis nach liebevoller Bindung und zeigt anhand des Sinnbilds vom „Wasserkrug des Selbstwerts“, wie unsere Worte das innere Erleben von Kindern prägen – klärend, heilend oder vernebelnd.Im zweiten Teil erwartet dich eine sanfte, geführte Meditation mit heilsamen Sätzen, die Herz und Seele nähren – für dich selbst und dein inneres Kind, aber auch als Inspiration für den Alltag mit deinen Kindern.warum kindliches Verhalten immer Sinn macht,wie Verbindung und Sicherheit die Basis für gesunde Entwicklung sind,wie du mit achtsamen Worten den Selbstwert deines Kindes stärkst,wie du durch Meditation und bewusste Sprache auch dich selbst heilen kannst,und warum liebevolle Worte das Fundament für emotional stabile Kinder sind.🕯️ Bonus für dich:Die gesprochenen Affirmationen aus der Meditation findest du auch auf Instagram – schau vorbei unter @santina.boch 💫💌 Kontakt & Feedback:Ich freue mich über dein Feedback oder deine Gedanken zur Folge:📩 [email protected]🌐 www.boch.de📱 Instagram: @santina.boch🎧 Hör rein, wenn du…… die Verbindung zu deinem Kind stärken,… mitfühlender auf kindliches Verhalten schauen,… und dich selbst mit liebevollen Worten nähren möchtest.

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Ovaj podcast pojavljuje se i na podcast ljestvicama ovih zemalja.