Mama, ich will nicht in die Schule! Schulangst, Lernstress & Mobbing – Hilfe für Eltern mit Gerda Arldt
Gerda Arldt
0
In diesem Podcast spricht Gerda Arldt, zertifizierte Lerntherapeutin, systemischer Coach und Mutter von vier Kindern, über Schulangst, Lernstress und Mobbing. Sie hilft Eltern zu verstehen, was hinter Aussagen wie „Ich will nicht in die Schule“ steckt, und zeigt Wege, Kinder mit Trennungsangst, Leistungsangst oder sozialen Ängsten zu unterstützen. Die Folgen sind fachlich fundiert, verzichten auf Schuldzuweisungen und bieten keine schnellen Patentrezepte, sondern neue Perspektiven und Handlungssicherheit.
Epizode
-
Folge 32: Mein Kind wollte nicht zur Schule – was ich nach vier Kindern und 25 Jahren anders machen würde 16.09.2026 10minFolge 32: Brief an mein jüngeres Mutter-Ich – was ich heute anders machen würde Vor über dreißig Jahren stand Gerda selbst morgens in der Küche und wusste nicht weiter, mit vier Kindern und der festen Überzeugung, dass sie es nur richtig genug machen müsste. In dieser Folge liest sie einen Brief an diese jüngere Frau vor. Vier Dinge stehen darin, die sie falsch gemacht hat und die sie heute jeder Mutter zuerst sagen würde: dass wir zu schnell wissen, was los ist. Dass wir Wollen und Können verwechseln. Dass wir unsere Kinder an ihren Ergebnissen messen, ohne es zu merken. Und dass uns Widerspruch enger macht, als er sollte. Es ist die persönlichste Folge dieses Podcasts. Und die erste, die im Wochentakt erscheint. Warum eine Erklärung keine Beobachtung ist – und woran du den Unterschied merkst Wieso ein Kind etwas wirklich wollen und trotzdem nicht können kann Der Satz, den kein Kind mitbringt und den viele lernen Warum ein Kind, das bei dir widersprechen darf, sich auch anderswo traut Drei Dinge, die du ab heute Abend tun kannst Die vier Bände Vier Bände, dreißig Tage jeder. Jeden Tag eine Frage für dich und eine für dein Kind. Zu jedem Band eine persönliche Sprachnachricht von mir – vier insgesamt. https://www.gerda-arldt.de/die-vier-baende.html 197 € inkl. MwSt., einmalig. Einführungspreis bis 31. Oktober 2026, danach 390 €. Website www.gerda-arldt.de Kontakt [email protected] Newsletter www.gerda-arldt.de/newsletter Coaching / persönliche Begleitung Über das Kontaktformular auf www.gerda-arldt.de Kostenlose Community https://app.gerda-arldt.de/akademie-arldt/auth/join/355504ba7073166ad25703bd46dc422e Ankündigung: Schulheroes Bald gibt es Schulheroes – die App für Kinder und Jugendliche zwischen 8 und 15 Jahren, mit der kleinen Begleitfigur SOHLUU. Raum zum Atmen. Zeit zum Wachsen. Gerda Arldt Akademie │ [email protected] │ Folge 32 │ Stand 11.09.2026 -
Folge 31: Vielleicht war mein Kind nie das Problem - was Schulangst über Kinder und Eltern zeigt 08.09.2026 17minFolge 31 – Vielleicht war mein Kind nie das Problem Kurzbeschreibung Der Abschluss der ersten Serie, doch die zweite Serie kommt....lass dich überraschen! Vielleicht hast du diesen Podcast mit der Frage begonnen: Was stimmt mit meinem Kind nicht? Diese Folge zeigt, warum diese Frage zu klein war – und was an ihre Stelle treten kann. Und sie sagt am Ende etwas, das einer erschöpften Mutter kaum jemand sagt. Ausführliche Beschreibung In einunddreißig Folgen haben wir sehr unterschiedliche Seiten betrachtet: ADHS und ADS, Lese- und Rechenschwierigkeiten, Angst und Vermeidung, Diagnosen, Geschwister, Partnerschaft, die eigene Schulgeschichte, die Vorstellungen von der Zukunft. Und irgendwann verändert sich dabei etwas: Man schaut nicht mehr nur auf das sichtbare Verhalten, sondern fragt, was dazu führt, dass dieses Kind gerade nicht kann. Diese Folge sagt aber auch klar, was ein anderer Blick nicht leistet. Verstehen ist nicht dasselbe wie Lösen. Wenn du heute besser verstehst, warum dein Kind reagiert, heißt das nicht, dass es morgen angstfrei durch die Schultür geht. Vielleicht steht ihr morgen wieder dort, mit Tränen und Bauchschmerzen. Was sich verändert, ist nicht sofort das Verhalten deines Kindes – sondern die Art, wie du darauf antwortest. Und genau darin liegt die Kraft. Denn wer nur Verweigerung sieht, reagiert auf Verweigerung. Wer nur Faulheit sieht, reagiert auf Faulheit. Wer aber fragt „Was sehe ich hier eigentlich?", gewinnt Handlungsspielraum. Vielleicht braucht es eine schulische Lösung, eine fachliche Abklärung, veränderte Anforderungen – aber die Entscheidung entsteht nicht mehr allein aus dem ersten Impuls. Es geht auch um das, was Kinder sichtbar machen können: eine Überforderung, eine Lernbarriere, einen enormen Leistungsdruck, eine Situation, in der sich ein Kind nicht sicher fühlt. Manchmal auch etwas in uns selbst – nicht als Schuldfrage, sondern als Einladung, noch einmal hinzuschauen. Und um die Entlastung, dass du nicht alles wissen musst. Lebenslanges Lernen darf auch heißen: Ich darf erkennen, dass ich etwas noch nicht weiß. Am Ende steht ein Satz für dich. Du hast einunddreißig Folgen lang zugehört – neben den Morgen, den Telefonaten mit der Schule, neben deiner Erschöpfung. Das hat niemand von dir verlangt. Ein Kind, dessen Mutter so lange nach Antworten sucht, ist nicht allein. Darum geht es in dieser Folge: • Warum die Frage „Was stimmt mit meinem Kind nicht?" zu klein war • Verstehen ist nicht Lösen – und warum Wissen trotzdem alles verändert • Warum eine Diagnose eine Information ist und keine Identität • Was bleibt, wenn es keinen endgültig richtigen Weg gibt Links Mehr von mir: Website: www.gerda-arldt.de Newsletter: www.gerda-arldt.de/newsletter Kontakt: [email protected] Coaching und persönliche Begleitung: über das Kontaktformular auf www.gerda-arldt.de Kostenlose Community für Mütter: https://app.gerda-arldt.de/akademie-arldt/auth/join/355504ba7073166ad25703bd46dc422e Bald neu: Schulheroes – die App für Kinder und Jugendliche zwischen 8 und 15 Jahren, mit der kleinen Begleitfigur SOHLUU. Raum zum Atmen. Zeit zum Wachsen. Geplanter Start: September/Oktober 2026. Gerda Arldt ist Lerntherapeutin mit über 25 Jahren Erfahrung, eingetragen beim Jugendamt, hat über 1.000 Kinder begleitet und ist selbst Mutter von vier Kindern. www.gerda-arldt.de -
Folge 30: Wann ist Schulangst überwunden? -warum "geschafft" nicht heißt, dass die Angst weg ist 07.09.2026 14minWann ist Schulangst überwunden? – warum „geschafft" nicht heißt, dass die Angst weg ist Folge 30 – Wir haben es geschafft Kurzbeschreibung „Wir haben es geschafft" – aber was heißt das eigentlich? Bei Schulangst gibt es selten diesen einen Morgen, an dem alles vorbei ist. Meist verändert sich etwas viel leiser. Diese Folge schlägt einen anderen Maßstab vor: nicht, ob das Symptom verschwunden ist, sondern wie viel Raum die Schulangst noch einnimmt. Auch für dich, wenn es gerade noch schwierig ist – denn Verbesserung ist leise, und Rückschläge sind laut. Ausführliche Beschreibung Vielleicht geht dein Kind wieder zur Schule, ist vor Klassenarbeiten aber angespannt. Vielleicht schafft es den Unterricht und braucht danach Ruhe. Vielleicht gibt es noch einzelne Rückschläge. Und du fragst dich: Ist das jetzt wirklich besser? Ja. Es kann besser sein. Denn Veränderung lässt sich nicht ausschließlich daran messen, ob ein Symptom verschwunden ist. Die entscheidende Frage ist eine andere: Wie viel Raum nimmt die Schulangst noch ein? Früher hat sie vielleicht den Morgen bestimmt, dann den Tag, dann die Abende, die Wochenenden, die Ferien, die Geschwister, die Partnerschaft, deine Gedanken, die Zukunft. In einer früheren Folge haben wir darüber gesprochen, wie die Welt eines Kindes immer kleiner werden kann. Heute geht es um die Gegenbewegung. Denn Veränderung besteht nicht unbedingt darin, dass die Angst verschwunden ist – sondern darin, dass das Leben wieder größer geworden ist als die Angst. Ein Kind kann Angst vor einer Klassenarbeit haben und trotzdem hingehen. Es kann einen schlechten Schultag haben und danach wieder lachen. Und eine Mutter kann morgens „Ich schaffe es heute nicht" hören, ohne sofort zu denken: Jetzt beginnt alles wieder von vorne. Statt Symptomfreiheit schlägt diese Folge einen anderen Maßstab vor: Handlungsfähigkeit. Kann mein Kind trotz Unsicherheit handeln? Kann es Hilfe annehmen? Kann es einen Rückschlag einordnen und wieder zurückfinden? Das sind enorme Veränderungen – und sie fallen leicht durch, wenn man nur auf das Symptom schaut. Am Ende geht es um etwas, das kaum jemand ausspricht: Manchmal ist das Kind schon weiter als die Mutter. Es geht wieder hin, es lacht wieder – und sie steht morgens trotzdem noch mit angehaltenem Atem im Flur. Das ist kein Fehler. Ihr Körper hat monatelang gelernt, in Alarmbereitschaft zu sein, und braucht länger als ihr Verstand. Darum geht es in dieser Folge: • Warum „geschafft" nicht bedeutet, dass die Angst verschwunden ist • Die Frage nach dem Raum – ein anderer Maßstab für Veränderung • Handlungsfähigkeit statt Symptomfreiheit • Wenn dein Kind schon weiter ist als du – und warum das kein Fehler ist Links Mehr von mir: Website: www.gerda-arldt.de Newsletter: www.gerda-arldt.de/newsletter Kontakt: [email protected] Coaching und persönliche Begleitung: über das Kontaktformular auf www.gerda-arldt.de Kostenlose Community für Mütter: https://app.gerda-arldt.de/akademie-arldt/auth/join/355504ba7073166ad25703bd46dc422e Bald neu: Schulheroes – die App für Kinder und Jugendliche zwischen 8 und 15 Jahren, mit der kleinen Begleitfigur SOHLUU. Raum zum Atmen. Zeit zum Wachsen. Geplanter Start: September/Oktober 2026. Gerda Arldt ist Lerntherapeutin mit über 25 Jahren Erfahrung, eingetragen beim Jugendamt, hat über 1.000 Kinder begleitet und ist selbst Mutter von vier Kindern. www.gerda-arldt.de -
Folge 29: Was wird aus meinem Kind? – wenn Schulangst zur Angst um die Zukunft wird 06.09.2026 14minFolge 29 – Das Kind, das du dir wünschst Kurzbeschreibung „Was wird aus meinem Kind, wenn das so bleibt?" Diese Frage ist nachts oft schwerer auszuhalten als der nächste Schulmorgen. Irgendwann sitzt du am Küchentisch und rechnest – und bist gedanklich Jahre in der Zukunft, während dein Kind gerade nur versucht, den nächsten Schultag zu überstehen. Diese Folge trennt die reale Sorge von der Prognose. Und sie fragt, was dein Kind selbst über seine Zukunft denkt – und warum es das meistens nicht sagt. Ausführliche Beschreibung Fehlende Unterrichtsstunden, fehlender Stoff, Noten, Klassenarbeiten, vielleicht ein Schulwechsel. Aus der Gegenwart wandert der Kopf immer weiter nach vorne, bis aus „Mein Kind hat gerade große Schwierigkeiten mit Schule" unbemerkt „Mein Kind wird es im Leben nicht schaffen" geworden ist. Zwischen diesen beiden Sätzen liegt eine ganze Welt. In dieser Folge erzähle ich auch etwas aus meiner eigenen Arbeit. In über dreißig Jahren habe ich mehr als tausend Kinder begleitet. Ich habe sehr viele Wege gesehen, die nicht geradlinig waren – Umwege, Pausen, Schulwechsel, Abschlüsse, die später kamen als geplant. Aber ich habe sehr, sehr wenige Wege gesehen, die nirgendwo hingeführt haben. Das ist kein Versprechen. Es ist eine Erfahrung. Dann geht es um einen feinen, aber wichtigen Unterschied: den zwischen Förderung und Erwartung. Beide Eltern üben, organisieren Hilfe, sprechen mit der Schule. Von außen sieht das gleich aus. Aber beim Kind kann etwas völlig Unterschiedliches ankommen. Aus „Mein Kind könnte so viel, wenn es nur wieder funktionieren würde" wird beim Kind manchmal: „So wie ich gerade bin, bin ich nicht genug." Es geht auch um eine Frage, die sich Mütter kaum erlauben: Vermisse ich gerade mein Kind – oder die Vorstellung davon, wie unser Leben sein sollte? Und um eine andere Form von Sicherheit. Nicht: „Ich weiß genau, was passieren wird." Sondern: „Ich kann erkennen, was mein Kind braucht, auch wenn sein Weg gerade nicht geradlinig ist." Und schließlich um etwas, das leicht übersehen wird: Du bist nicht die Einzige, die nachts rechnet. Auch dein Kind hat Gedanken über seine Zukunft – und sie sind oft düsterer als deine. Nur sagt es das meistens nicht, weil es merkt, dass du dir ohnehin schon Sorgen machst. Darum geht es in dieser Folge: • Warum eine schwierige Gegenwart noch keine Zukunftsprognose ist • Der Unterschied zwischen Förderung und Erwartung – und was beim Kind ankommt • Ziel oder Ideal: was Loslassen wirklich bedeutet • Was dein Kind selbst über seine Zukunft denkt – und warum es das nicht sagt Links Mehr von mir: Website: www.gerda-arldt.de Newsletter: www.gerda-arldt.de/newsletter Kontakt: [email protected] Coaching und persönliche Begleitung: über das Kontaktformular auf www.gerda-arldt.de Kostenlose Community für Mütter: https://app.gerda-arldt.de/akademie-arldt/auth/join/355504ba7073166ad25703bd46dc422e Bald neu: Schulheroes – die App für Kinder und Jugendliche zwischen 8 und 15 Jahren, mit der kleinen Begleitfigur SOHLUU. Raum zum Atmen. Zeit zum Wachsen. Geplanter Start: September/Oktober 2026. Gerda Arldt ist Lerntherapeutin mit über 25 Jahren Erfahrung, eingetragen beim Jugendamt, hat über 1.000 Kinder begleitet und ist selbst Mutter von vier Kindern. www.gerda-arldt.de -
Folge 028: Meine eigene Schulzeit holt mich ein – wenn die Schulangst des Kindes alte Wunden berührt 05.09.2026 15minFOLGE 28 Dein eigener Schulschmerz Wenn die Geschichte deines Kindes alte Wunden in dir berührt · Folge 28 – Dein eigener Schulschmerz Kurzbeschreibung Manchmal trifft die Schulangst des eigenen Kindes nicht nur die Gegenwart – sie berührt etwas, das viel älter ist. Diese Folge geht dorthin, wo es unbequem wird: zu deiner eigenen Schulgeschichte. Und sie tut das ohne einen einzigen Vorwurf. Es geht nicht darum, dass du zu viel reagierst oder schuld bist. Es geht darum, dass es nie an einem allein liegt – und du der Teil bist, der gerade zuhört. Ausführliche Beschreibung Wenn du dein Kind morgens weinen siehst, kann in dir ein Gedanke auftauchen: „Das darf ihm nicht passieren. Niemals." Der Satz klingt nach Liebe, und er ist es auch. Aber manchmal steckt noch etwas anderes darin. Der Wunsch zu schützen kann eine alte Geschichte weitertragen. Diese Folge stellt eine anspruchsvolle Frage: Kämpfe ich gerade nur für mein Kind – oder auch gegen meine eigene Vergangenheit? Das ist ausdrücklich keine Schuldfrage. Im Gegenteil: Viele Kinder bekommen überhaupt nur deshalb Hilfe, weil ihre Mutter selbst weiß, wie sich das anfühlt, und hingeschaut hat, als andere noch sagten, das wachse sich aus. Deine Geschichte hat dich nicht nur empfindlich gemacht. Sie hat dich aufmerksam gemacht. Trotzdem lohnt sich die Unterscheidung: Was beobachte ich gerade tatsächlich bei meinem Kind – und was erinnert mich vielleicht an mich selbst? Denn beides kann gleichzeitig da sein. Dein Kind kann tatsächlich leiden. Und deine eigene Geschichte kann dieses Leiden zusätzlich verstärken. Es geht auch darum, was ein Kind davon spürt. Denn Kinder merken den Unterschied, ob ihre Mutter gerade auf sie schaut – oder auf etwas, das älter ist als sie selbst. Und weil sie sich diesen Druck nicht erklären können, suchen sie die Erklärung oft bei sich. Je klarer du zwischen damals und heute unterscheidest, desto ruhiger wird die Luft im Raum. Am Ende steht eine einfache innere Trennung in drei Schritten – und ein Hinweis für alle, bei denen die eigene Schulzeit nicht nur unangenehm, sondern wirklich schwer war. Darum geht es in dieser Folge: • Warum der Wunsch zu schützen eine alte Geschichte weitertragen kann • Warum deine Empfindlichkeit oft der Grund ist, dass überhaupt jemand hingeschaut hat • Was ein Kind spürt, wenn die Reaktion seiner Mutter älter ist als die Situation • Drei Fragen in fester Reihenfolge: Was sehe ich? Was fühle ich? Was brauche ich? Links Mehr von mir: Website: www.gerda-arldt.de Newsletter: www.gerda-arldt.de/newsletter Kontakt: [email protected] Coaching und persönliche Begleitung: über das Kontaktformular auf www.gerda-arldt.de Kostenlose Community für Mütter: https://app.gerda-arldt.de/akademie-arldt/auth/join/355504ba7073166ad25703bd46dc422e Bald neu: Schulheroes – die App für Kinder und Jugendliche zwischen 8 und 15 Jahren, mit der kleinen Begleitfigur SOHLUU. Raum zum Atmen. Zeit zum Wachsen. Geplanter Start: September/Oktober 2026. Gerda Arldt ist Lerntherapeutin mit über 25 Jahren Erfahrung, eingetragen beim Jugendamt, hat über 1.000 Kinder begleitet und ist selbst Mutter von vier Kindern. www.gerda-arldt.de -
FOLGE 27: Mein Mann versteht das nicht – wenn Eltern die Schulangst ihres Kindes unterschiedlich sehen 04.09.2026 13minFolge 27 – Wenn der Partner nicht versteht Kurzbeschreibung „Mein Mann versteht das einfach nicht." Ihr sitzt am selben Tisch, schaut auf dasselbe Kind – und kommt zu völlig unterschiedlichen Schlüssen. Der eine sagt: „Es muss wieder zur Schule." Die andere sagt: „Du siehst doch, wie schlecht es ihm geht." Und plötzlich wird aus der Frage „Was braucht unser Kind?" eine Auseinandersetzung darüber, wer von euch recht hat. Diese Folge zeigt, warum das passiert – und wie ihr wieder zueinander findet, ohne dass einer gewinnen muss. Ausführliche Beschreibung Wenn ein Kind über längere Zeit nicht in die Schule geht, gerät nicht nur das Kind unter Druck, sondern auch die Beziehung der Eltern. Und das Anstrengendste daran ist oft nicht der Streit selbst, sondern das Gefühl danach: mit dieser Sorge alleine zu sein, im eigenen Zuhause. Diese Folge erklärt, warum zwei liebevolle Eltern dieselben Beobachtungen machen und trotzdem zu völlig unterschiedlichen Schlüssen kommen. Der eine sieht: „Gestern hat es noch gespielt." Die andere sieht: „Ja – nachdem die Schule abgesagt war." Beide sehen etwas Reales. Aber sie ziehen unterschiedliche Schlüsse, weil jeder seine eigene Geschichte mit in die Interpretation seines Kindes bringt. Gefährlich wird es dort, wo aus unterschiedlichen Perspektiven gegenseitige Zuschreibungen werden. „Du machst es ihm zu leicht." – „Du machst es ihm noch schlimmer." Denn dann steht das Kind zwischen zwei Erklärungen und fragt sich irgendwann: Wem soll ich eigentlich glauben? Besonders schwierig wird es, wenn es selbst nicht mehr weiß, was mit ihm los ist. Der Ausweg heißt nicht Einigkeit über alles. Er heißt: Beobachtung vor Interpretation. Nicht „Du musst endlich verstehen, dass unser Kind Angst hat", sondern „Lass uns gemeinsam anschauen, was tatsächlich passiert". Und dazu ein gemeinsamer Boden – ein Satz, hinter dem ihr beide stehen könnt, auch wenn ihr noch nicht wisst, wie ihr von dort aus weitergeht. Die Folge nimmt ausdrücklich auch getrennt lebende und alleinerziehende Mütter mit. Und sie nimmt am Ende den Druck heraus: Dieses Gespräch muss nicht heute Abend stattfinden. Darum geht es in dieser Folge: • Warum ihr dieselben Beobachtungen unterschiedlich deutet • Wann aus einer Perspektive eine Zuschreibung wird – und was das mit dem Kind macht • Beobachtung vor Interpretation: der Satz, der das Gespräch verändert • Der gemeinsame Boden – warum ihr keine Sieger braucht Links Mehr von mir: Website: www.gerda-arldt.de Newsletter: www.gerda-arldt.de/newsletter Kontakt: [email protected] Coaching und persönliche Begleitung: über das Kontaktformular auf www.gerda-arldt.de Kostenlose Community für Mütter: https://app.gerda-arldt.de/akademie-arldt/auth/join/355504ba7073166ad25703bd46dc422e Bald neu: Schulheroes – die App für Kinder und Jugendliche zwischen 8 und 15 Jahren, mit der kleinen Begleitfigur SOHLUU. Raum zum Atmen. Zeit zum Wachsen. Geplanter Start: September/Oktober 2026. Gerda Arldt ist Lerntherapeutin mit über 25 Jahren Erfahrung, eingetragen beim Jugendamt, hat über 1.000 Kinder begleitet und ist selbst Mutter von vier Kindern. www.gerda-arldt.de -
Folge 26: Geschwister von Kindern mit Schulangst – das Kind, das keine Probleme macht 03.09.2026 10minGeschwister von Kindern mit Schulangst – das Kind, das keine Probleme macht Folge 26: Geschwister von Kindern mit Schulangst – das Kind, das keine Probleme macht Kurzbeschreibung Wenn ein Kind Schulangst hat, verändert das nicht nur seinen Schulbesuch – es verändert die Aufmerksamkeitsordnung der ganzen Familie. Diese Folge schaut auf das andere Kind. Ausführliche Beschreibung Es gibt Kinder, die in dieser Situation erstaunlich gut funktionieren. Sie warten. Sie passen sich an. Sie fragen nicht nach. Und das sieht zunächst nach Stärke aus. Aber Selbstständigkeit und Selbstzurücknahme sehen von außen gleich aus – innerlich sind sie etwas völlig anderes. Diese Folge ist ausdrücklich kein Vorwurf. Wer ein Kind in Not begleitet, schaut dorthin, wo es brennt. Es geht darum, den Blick einmal kurz umzudrehen – und um die Frage, was schon zehn Minuten am Tag verändern können. Darum geht es in dieser Folge: ● Der Unterschied zwischen selbstständig und sich zurücknehmend ● Warum Wut auf das Geschwisterkind kein Mangel an Liebe ist ● Wie in Familien unbemerkt Rollen entstehen ● Was das Geschwisterkind ausdrücklich nicht leisten muss Links Mehr von mir: Website: www.gerda-arldt.de Newsletter: www.gerda-arldt.de/newsletter Kontakt: [email protected] Coaching und persönliche Begleitung: über das Kontaktformular auf www.gerda-arldt.de Kostenlose Community für Mütter: https://app.gerda-arldt.de/akademie-arldt/auth/join/355504ba7073166ad25703bd46dc422e Bald neu: Schulheroes – die App für Kinder und Jugendliche zwischen 8 und 15 Jahren, mit der kleinen Begleitfigur SOHLUU. Raum zum Atmen. Zeit zum Wachsen. Geplanter Start: September/Oktober 2026. Gerda Arldt ist Lerntherapeutin mit über 25 Jahren Erfahrung, eingetragen beim Jugendamt, hat über 1.000 Kinder begleitet und ist selbst Mutter von vier Kindern. Wissenschaftliche Quellen Sharpe, D. & Rossiter, L. (2002) „Siblings of children with a chronic illness: a meta-analysis." Journal of Pediatric Psychology, 27(8), 699–710. Geschwister zeigen im Durchschnitt mehr internalisierende Auffälligkeiten als Vergleichsgruppen. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/12403860/ Ma, N., Roberts, R., Winefield, H. & Furber, G. (2015) „The prevalence of psychopathology in siblings of children with mental health problems: a 20-year systematic review." Child Psychiatry & Human Development, 46(1), 130–149. Die Autoren betonen, dass diese Geschwister im Hilfesystem regelmäßig übersehen werden. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/24652033/ Einordnung: Beide Quellen betreffen Geschwister von Kindern mit chronischer Erkrankung bzw. psychischer Belastung allgemein, nicht speziell Schulangst. www.gerda-arldt.de -
Folge 25: Die Diagnose ist da – was sich für dein Kind wirklich verändert (und was nicht) 02.09.2026 13minDie Diagnose ist da – was sich für dein Kind wirklich verändert (und was nicht) Folge 25: Die Diagnose ist da – was sich für dein Kind wirklich verändert (und was nicht) Kurzbeschreibung Endlich gibt es eine Diagnose. Und trotzdem ist alles noch da: die Schule, die Anforderungen, vielleicht sogar der Satz „Ich will nicht in die Schule". Was hat sich also eigentlich verändert? Ausführliche Beschreibung Eine Diagnose beschreibt eine Besonderheit. Sie sagt aber noch nicht, wie sich diese Besonderheit bei diesem Kind, in dieser Klasse, unter diesem Druck und zu diesem Zeitpunkt auswirkt. Deshalb kann eine Diagnose vollkommen richtig sein – und trotzdem liegt die eigentliche Arbeit noch vor euch. Diese Folge hilft dir, drei Dinge auseinanderzuhalten: was ursprünglich schwierig war, was daraus entstanden ist (Angst, Scham, Vermeidung) und was die Schwierigkeit heute aufrechterhält. Die dritte Frage wird fast immer übersehen – und ist die wichtigste. Darum geht es in dieser Folge: ● Warum eine Diagnose ein Anfang ist, kein Ende ● Wie ein ursprüngliches Problem „Gesellschaft bekommt" ● Selbstwirksamkeit: warum manche Kinder gar nicht mehr anfangen ● Kompensation und Passung – die zwei Fragen an die Schule Links Mehr von mir: Website: www.gerda-arldt.de Newsletter: www.gerda-arldt.de/newsletter Kontakt: [email protected] Coaching und persönliche Begleitung: über das Kontaktformular auf www.gerda-arldt.de Kostenlose Community für Mütter: https://app.gerda-arldt.de/akademie-arldt/auth/join/355504ba7073166ad25703bd46dc422e Bald neu: Schulheroes – die App für Kinder und Jugendliche zwischen 8 und 15 Jahren, mit der kleinen Begleitfigur SOHLUU. Raum zum Atmen. Zeit zum Wachsen. Geplanter Start: September/Oktober 2026. Gerda Arldt ist Lerntherapeutin mit über 25 Jahren Erfahrung, eingetragen beim Jugendamt, hat über 1.000 Kinder begleitet und ist selbst Mutter von vier Kindern. Wissenschaftliche Quellen Kearney, C. A. & Silverman, W. K. (1990) „A preliminary analysis of a functional model of assessment and treatment for school refusal behavior." Behavior Modification, 14(3), 340–366. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/2375736/ Lackaye, T. D. & Margalit, M. (2006) „Comparisons of achievement, effort, and self-perceptions among students with learning disabilities and their peers." Journal of Learning Disabilities, 39(5), 432–446. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/17004675/ www.gerda-arldt.de -
Folge 24: Dyskalkulie und Mathematikangst bei Kindern, wenn "Ich kann das nicht " zu Schulangst wird. 01.09.2026 16minFolge 24: Dyskalkulie und Mathematikangst bei Kindern, wenn "Ich kann das nicht " zu Schulangst wird. Kurzbeschreibung Bei manchen Kindern beginnt der Widerstand nicht mit der Schule, sondern mit einem Fach. Und irgendwann ist aus „Ich kann kein Mathe" ein „Ich will nicht in die Schule" geworden. Ausführliche Beschreibung Mathematikangst ist keine Ausrede. Sie ist eine messbare Reaktion, die das Arbeitsgedächtnis blockieren kann – also genau die Ressource, die zum Rechnen gebraucht wird. Dadurch entsteht ein Kreislauf: Die Angst verschlechtert die Leistung, die schlechte Leistung verstärkt die Angst. Diese Folge trennt Dyskalkulie und Mathematikangst voneinander, erklärt, warum beides gleichzeitig auftreten kann, und zeigt, warum die übliche Antwort – noch mehr Übungsblätter – oft das Falsche ist. Darum geht es in dieser Folge: ● Der Unterschied zwischen Rechenschwäche und Mathematikangst ● Warum Angst das Arbeitsgedächtnis blockiert ● Wie aus einem Fach eine Schulvermeidung wird ● Was du sagen kannst statt „Das ist doch ganz einfach" Links Mehr von mir: Website: www.gerda-arldt.de Newsletter: www.gerda-arldt.de/newsletter Kontakt: [email protected] Coaching und persönliche Begleitung: über das Kontaktformular auf www.gerda-arldt.de Kostenlose Community für Mütter: https://app.gerda-arldt.de/akademie-arldt/auth/join/355504ba7073166ad25703bd46dc422e Bald neu: Schulheroes – die App für Kinder und Jugendliche zwischen 8 und 15 Jahren, mit der kleinen Begleitfigur SOHLUU. Raum zum Atmen. Zeit zum Wachsen. Geplanter Start: September/Oktober 2026. Gerda Arldt ist Lerntherapeutin mit über 25 Jahren Erfahrung, eingetragen beim Jugendamt, hat über 1.000 Kinder begleitet und ist selbst Mutter von vier Kindern. Wissenschaftliche Quellen Rubinsten, O. & Tannock, R. (2010) „Mathematics anxiety in children with developmental dyscalculia." Behavioral and Brain Functions, 6, 46. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/20633269/ Mammarella, I. C. et al. (2015) „Math anxiety and developmental dyscalculia: A study on working memory processes." Journal of Clinical and Experimental Neuropsychology, 37(8), 878–887. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26313516/ Mishra, A. & Khan, S. (2023) „Domain-general and domain-specific cognitive correlates of developmental dyscalculia." Child Neuropsychology, 29(8), 1179–1229. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/36440471/ Agostini, F., Zoccolotti, P. & Casagrande, M. (2022) „Domain-General Cognitive Skills in Children with Mathematical Difficulties and Dyscalculia." Brain Sciences, 12(2), 239. https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC8870543/ Codding, R. S. et al. (2023) „Meta-analysis of skill-based and therapeutic interventions to address math anxiety." Journal of School Psychology, 100, 101229. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/37689437/ www.gerda-arldt.de -
Folge 23: Mein Kind will nicht lesen - wenn aus einer Leseschwäche Druck und Schulangst werden 31.08.2026 18minFolge 23: "Ich will nicht lesen" Kurzbeschreibung „Sie müssen zu Hause bitte mehr lesen." Und dann sitzen zwei Menschen am Küchentisch, die beide nicht mehr wissen, wie sie da wieder herauskommen. Ausführliche Beschreibung Wenn Lesen schwerfällt, lautet der Rat fast immer: mehr üben. Aber mehr von dem, was ohnehin schon wehtut, führt selten zu mehr Freude. Es führt zu Widerstand – und irgendwann sitzt am Tisch nicht mehr nur ein Kind mit einer Leseschwierigkeit, sondern ein Konflikt zwischen Mutter und Kind. Diese Folge zeigt, wie aus einer Lernschwierigkeit Druck entsteht, aus Druck Vermeidung und aus Vermeidung Schulangst werden kann. Und sie ordnet zurückhaltend ein, was über Erklärungsmodelle wie Augenprobleme oder frühkindliche Reflexe tatsächlich belegt ist – und was nicht. Darum geht es in dieser Folge: ● Warum „mehr üben" die Situation verschärfen kann ● Wie sich Leseschwierigkeit und Selbstbild verbinden ● Was der tägliche Lesekampf mit eurer Beziehung macht ● Wie du zwischen Üben und Beziehung wieder unterscheiden kannst Links Mehr von mir: Website: www.gerda-arldt.de Newsletter: www.gerda-arldt.de/newsletter Kontakt: [email protected] Coaching und persönliche Begleitung: über das Kontaktformular auf www.gerda-arldt.de Kostenlose Community für Mütter: https://app.gerda-arldt.de/akademie-arldt/auth/join/355504ba7073166ad25703bd46dc422e Bald neu: Schulheroes – die App für Kinder und Jugendliche zwischen 8 und 15 Jahren, mit der kleinen Begleitfigur SOHLUU. Raum zum Atmen. Zeit zum Wachsen. Geplanter Start: September/Oktober 2026. Gerda Arldt ist Lerntherapeutin mit über 25 Jahren Erfahrung, eingetragen beim Jugendamt, hat über 1.000 Kinder begleitet und ist selbst Mutter von vier Kindern. Wissenschaftliche Quellen Vieira, A. P. A. et al. (2024) „Internalizing problems in individuals with reading, mathematics and unspecified learning difficulties: a systematic review and meta-analysis." Annals of Dyslexia, 74(1), 4–26. Metaanalyse aus 96 Studien mit über 83.000 Teilnehmenden: Menschen mit Lese-, Mathematik- oder unspezifischen Lernschwierigkeiten zeigen deutlich mehr internalisierende Probleme wie Angst, Niedergeschlagenheit, körperliche Beschwerden und sozialen Rückzug als Gleichaltrige. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38135829/ www-gerda-arldt.de -
Folge 22: "Wenn Schulangst schneller ist als der Wille" - warum ein Kind abends "ich gehe" sagen kann und morgens trotzdem nicht in die Schule kommt 30.08.2026 12minFolge 22: "Ich will - aber ich kann nicht." Kurzbeschreibung Am Abend sagt dein Kind „Morgen gehe ich". Am nächsten Morgen geht vor der Schultür gar nichts mehr. Hat es seine Meinung geändert? Oder passiert etwas anderes? Ausführliche Beschreibung Wir denken bei solchen Situationen schnell in Entscheidungen: Ich will – oder ich will nicht. Aber Angst funktioniert nicht ausschließlich über bewusste Entscheidungen. Ein Kind kann etwas ehrlich vorhaben und trotzdem in dem Moment, in dem die Situation unmittelbar bevorsteht, eine Alarmreaktion entwickeln, die stärker ist als der Vorsatz. Diese Folge erklärt den Unterschied zwischen Wollen und Können und warum Schulangst irgendwann auf das reagiert, was ein Kind erwartet – und nicht mehr auf das, was tatsächlich passiert. Mit drei Beobachtungsfragen für danach, nicht für mitten in der Eskalation. Darum geht es in dieser Folge: ● Warum „Du hast doch gestern gesagt …" nicht weiterführt ● Wie Erwartung allein das Alarmsystem auslösen kann ● Warum weder Druck noch dauerhaftes Zuhausebleiben eine Lösung sind ● Drei Fragen, die dir ein genaueres Bild geben Links Mehr von mir: Website: www.gerda-arldt.de Newsletter: www.gerda-arldt.de/newsletter Kontakt: [email protected] Coaching und persönliche Begleitung: über das Kontaktformular auf www.gerda-arldt.de Kostenlose Community für Mütter: https://app.gerda-arldt.de/akademie-arldt/auth/join/355504ba7073166ad25703bd46dc422e Bald neu: Schulheroes – die App für Kinder und Jugendliche zwischen 8 und 15 Jahren, mit der kleinen Begleitfigur SOHLUU. Raum zum Atmen. Zeit zum Wachsen. Geplanter Start: September/Oktober 2026. Gerda Arldt ist Lerntherapeutin mit über 25 Jahren Erfahrung, eingetragen beim Jugendamt, hat über 1.000 Kinder begleitet und ist selbst Mutter von vier Kindern. Wissenschaftliche Quellen Kearney, C. A. & Silverman, W. K. (1990) „A preliminary analysis of a functional model of assessment and treatment for school refusal behavior." Behavior Modification, 14(3), 340–366. Grundlegende Arbeit zum funktionalen Modell der Schulverweigerung. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/2375736/ Martínez-Torres, J., Gonzálvez, C. & Antón, N. (2024) „School refusal profiles maintained by negative reinforcement and their relationship with self-perceived health." Frontiers in Psychology, 15, 1340010. https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC10982428/ www.gerda-arldt.de -
Folge 21: ADS ohne Hyperaktivität erkennen - wenn ein unauffälliges Kind innerlich längst überfordert ist 29.08.2026 15minFolge 21: Wie lange kann ein Kind funktionieren? Kurzbeschreibung „Ihr Kind ist doch völlig unauffällig." Manche Kinder halten den Schultag durch – und brechen zu Hause zusammen. Der Preis dieser Anpassung ist unsichtbar, aber er ist da. Ausführliche Beschreibung Es gibt Kinder, die im Unterricht nicht stören, Freunde haben und ordentliche Noten schreiben. Und die trotzdem für eine Aufgabe eine Stunde brauchen, ständig Material verlieren und nach der Schule nicht mehr ansprechbar sind. Weil sie den ganzen Tag Kraft aufwenden, um mitzuhalten. Diese Folge geht um ADS ohne Hyperaktivität, um Kompensation und um die Frage, die viel zu selten gestellt wird: Nicht „Kann mein Kind das?", sondern „Wie viel Energie kostet es das?" Darum geht es in dieser Folge: ● Warum unauffällige Kinder oft spät erkannt werden ● Was Kompensation im Alltag wirklich bedeutet ● Warum der Zusammenbruch zu Hause und nicht in der Schule passiert ● Welche Fragen weiterführen als eine Symptomliste Links Mehr von mir: Website: www.gerda-arldt.de Newsletter: www.gerda-arldt.de/newsletter Kontakt: [email protected] Coaching und persönliche Begleitung: über das Kontaktformular auf www.gerda-arldt.de Kostenlose Community für Mütter: https://app.gerda-arldt.de/akademie-arldt/auth/join/355504ba7073166ad25703bd46dc422e Bald neu: Schulheroes – die App für Kinder und Jugendliche zwischen 8 und 15 Jahren, mit der kleinen Begleitfigur SOHLUU. Raum zum Atmen. Zeit zum Wachsen. Geplanter Start: September/Oktober 2026. Gerda Arldt ist Lerntherapeutin mit über 25 Jahren Erfahrung, eingetragen beim Jugendamt, hat über 1.000 Kinder begleitet und ist selbst Mutter von vier Kindern. Wissenschaftliche Quellen ADHD Predominantly Inattentive Presentation – Research Progress and Translational Studies Übersichtsarbeit zur häufig unterschätzten unaufmerksamen Form von AD(H)S: oft spät erkannt, Zusammenhänge mit schulischen und sozialen Beeinträchtigungen sowie mit Angst. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC7287898/ www.gerda-arldt.de -
Folge 20: ADHS bei Kindern erkennen, wenn Schule mehr Selbststeuerung verlangt, als ein Kind hat 28.08.2026 15minFolge 20: ADHS - wenn hinter dem Verhalten etwas anderes steckt Kurzbeschreibung (Vorschau, 1–2 Sätze) „Es könnte viel mehr, wenn es sich nur endlich konzentrieren würde." Dieser Satz trifft Kinder mit ADHS hart – und er beschreibt fast immer etwas falsch. Ausführliche Beschreibung ADHS ist deutlich mehr als „nicht stillsitzen können". Es geht um eine neurobiologische Besonderheit, die Aufmerksamkeit, Impulssteuerung und exekutive Funktionen betrifft – also genau die Fähigkeiten, die Schule den ganzen Tag über abverlangt. Deshalb kann ein Kind etwas wissen und es trotzdem nicht umsetzen. Diese Folge zeigt, warum Wissen und Können bei ADHS nicht dasselbe sind, wie sich wiederholte Misserfolge auf den Selbstwert legen und wie du lernst, Verhalten als Information zu lesen statt als fehlenden Willen. Darum geht es in dieser Folge: ● Warum ADHS sich sehr unterschiedlich zeigen kann ● Der Unterschied zwischen „weiß es nicht" und „kann es gerade nicht abrufen" ● Wie sich Misserfolge auf das Selbstbild legen ● Was sich verändert, wenn du Verhalten als Information liest Links Mehr von mir: Website: www.gerda-arldt.de Newsletter: www.gerda-arldt.de/newsletter Kontakt: [email protected] Coaching und persönliche Begleitung: über das Kontaktformular auf www.gerda-arldt.de Kostenlose Community für Mütter: https://app.gerda-arldt.de/akademie-arldt/auth/join/355504ba7073166ad25703bd46dc422e Bald neu: Schulheroes – die App für Kinder und Jugendliche zwischen 8 und 15 Jahren, mit der kleinen Begleitfigur SOHLUU. Raum zum Atmen. Zeit zum Wachsen. Geplanter Start: September/Oktober 2026. Gerda Arldt ist Lerntherapeutin mit über 25 Jahren Erfahrung, eingetragen beim Jugendamt, hat über 1.000 Kinder begleitet und ist selbst Mutter von vier Kindern. Wissenschaftliche Quellen Task-related motivation and academic achievement in ADHD (2020) Untersuchung dazu, wie stark schulische Leistung von Kindern mit ADHS von Aufgabenart und Motivation abhängt. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32157390/ Impact of Motivation on Selected Aspects of Attention in Children with ADHD (2020) Zeigt, dass Anreize die Aufmerksamkeitsleistung deutlich beeinflussen können – Aufmerksamkeit ist stark kontextabhängig. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32816140/ ADHD, self-esteem and the impact of treatments (2024) Wiederholte Misserfolge und negative Rückmeldungen können die Selbstwertentwicklung von Kindern mit ADHS gefährden. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38311473/ Einordnung: Alle drei Quellen beziehen sich allgemein auf ADHS bei Kindern und Jugendlichen, nicht speziell auf Schulangst. Die in der Folge beschriebene Verbindung ist fachlich plausibel, aber nicht direkt Gegenstand dieser Studien. www.gerda-arldt.de -
Folge 19: Mein Kind hat plötzlich vor allem Angst - wenn Ängste sich vermehren und die Welt kleiner wird! 27.08.2026 13minFolge 19: Warum hat mein Kind plötzlich vor so vielem Angst! Kurzbeschreibung (Vorschau, 1–2 Sätze) Erst war es nur die Schule. Dann das Übernachten bei der Freundin. Dann der Sportverein. Wenn Ängste sich ausbreiten, hat das ein Muster – und dieses Muster kann man verstehen. Ausführliche Beschreibung Angst bleibt selten dort stehen, wo sie angefangen hat. Wenn ein Kind erlebt, dass Vermeidung Erleichterung bringt, kann sich der Kreis der gemiedenen Situationen langsam erweitern. Die Welt des Kindes wird kleiner – und Eltern merken oft erst spät, wie viel inzwischen weggefallen ist. Diese Folge erklärt, wie das passiert, welche Rolle die ständige Rückversicherung spielt („Passiert mir auch wirklich nichts?") und warum gut gemeintes Beruhigen die Angst manchmal am Leben hält, statt sie zu lösen. Darum geht es in dieser Folge: ● Wie aus einer Angst mehrere werden ● Warum Rückversicherung kurzfristig hilft und langfristig bindet ● Woran du merkst, dass die Welt deines Kindes kleiner wird ● Was du antworten kannst, wenn dein Kind zum zehnten Mal nachfragt Links Mehr von mir: Website: www.gerda-arldt.de Newsletter: www.gerda-arldt.de/newsletter Kontakt: [email protected] Coaching und persönliche Begleitung: über das Kontaktformular auf www.gerda-arldt.de Kostenlose Community für Mütter: https://app.gerda-arldt.de/akademie-arldt/auth/join/355504ba7073166ad25703bd46dc422e Bald neu: Schulheroes – die App für Kinder und Jugendliche zwischen 8 und 15 Jahren, mit der kleinen Begleitfigur SOHLUU. Raum zum Atmen. Zeit zum Wachsen. Geplanter Start: September/Oktober 2026. Gerda Arldt ist Lerntherapeutin mit über 25 Jahren Erfahrung, eingetragen beim Jugendamt, hat über 1.000 Kinder begleitet und ist selbst Mutter von vier Kindern. Wissenschaftliche Quellen Beesdo, K., Knappe, S. & Pine, D. S. (2009) „Anxiety and Anxiety Disorders in Children and Adolescents." Psychiatric Clinics of North America, 32(3), 483–524. Übersicht zum Entwicklungsverlauf kindlicher Angststörungen und deren Überschneidungen. https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC3018839/ King, N. J. & Bernstein, G. A. (2001) „School Refusal in Children and Adolescents: A Review of the Past 10 Years." Journal of the American Academy of Child & Adolescent Psychiatry, 40(2), 197–205. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/11211368/ Cougle, J. R. et al. (2012) „Excessive Reassurance-Seeking and Anxiety Pathology." Journal of Anxiety Disorders, 26(1), 117–125. Hinweis: an jungen Erwachsenen erhoben, die Übertragung auf Kinder ist plausibel, aber nicht direkt belegt. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/22019424/ AACAP: School Refusal Fachinformationen zu Ursachen, Warnzeichen und abgestimmter Rückkehrplanung bei Schulvermeidung. https://www.aacap.org/AACAP/Families_and_Youth/Facts_for_Families/FFF-Guide/School-Refusal-007.aspx www.gerda-arldt.de -
Folge 18: Kind kann in der Schule nicht sagen, was es weiß – Sprachverständnis, Kommunikation und Schulangst 26.08.2026 16minFolge 18: Sprachverständnis und Kommunikation und was hat das alles mit Schulangst zu tun! Kurzbeschreibung ( Zu Hause erklärt dein Kind alles ganz genau. In der Schule bringt es keinen Satz heraus. Das muss nicht Angst sein – manchmal ist es Sprache. Ausführliche Beschreibung Schule verlangt viel mehr Sprache, als wir denken. Nicht nur Antworten, sondern Anweisungen verstehen, mehrere Schritte gleichzeitig behalten, unter Zeitdruck formulieren, vor Publikum sprechen. Ein Kind kann den Inhalt vollständig verstanden haben und trotzdem daran scheitern. In dieser Folge geht es um den Unterschied zwischen Wissen und Zeigen-Können, um Sprachverständnis im Unterricht und darum, warum sprachliche Schwierigkeiten und Angst sich gegenseitig verstärken können. Darum geht es in dieser Folge: ● Warum Verstehen und Antworten zwei verschiedene Leistungen sind ● Wie mehrteilige Anweisungen im Unterricht zur Hürde werden ● Wie Sprache und Angst zusammenwirken ● Was im Alltag hilft, ohne zusätzlich zu üben Links Mehr von mir: Website: www.gerda-arldt.de Newsletter: www.gerda-arldt.de/newsletter Kontakt: [email protected] Coaching und persönliche Begleitung: über das Kontaktformular auf www.gerda-arldt.de Kostenlose Community für Mütter: https://app.gerda-arldt.de/akademie-arldt/auth/join/355504ba7073166ad25703bd46dc422e Bald neu: Schulheroes – die App für Kinder und Jugendliche zwischen 8 und 15 Jahren, mit der kleinen Begleitfigur SOHLUU. Raum zum Atmen. Zeit zum Wachsen. Geplanter Start: September/Oktober 2026. Gerda Arldt ist Lerntherapeutin mit über 25 Jahren Erfahrung, eingetragen beim Jugendamt, hat über 1.000 Kinder begleitet und ist selbst Mutter von vier Kindern. Wissenschaftliche Quellen American Speech-Language-Hearing Association (ASHA): Selective Mutism Fachinformationen zu Sprachverständnis, expressiver Sprache, pragmatischer und funktionaler Kommunikation. https://www.asha.org/practice-portal/clinical-topics/selective-mutism/ Burnley, A. et al. (2023) „Understanding the prevalence and manifestation of anxiety and other socio-emotional and behavioural difficulties in children with Developmental Language Disorder." Journal of Neurodevelopmental Disorders, 15(1), 17. https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC10268478/ Manassis, K. et al. (2007) „The Sounds of Silence: Language, Cognition, and Anxiety in Selective Mutism." Journal of the American Academy of Child & Adolescent Psychiatry, 46(9), 1187–1195. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/17712242/ www.gerda-arldt.de -
Folge 17: Schweigen in der Schule: selektiver Mutismus oder Autismus? Den Unterschied verstehen 25.08.2026 20minFolge 17: Schweigen in der Schule: selektiver Mutismus oder Autismus? Den Unterschied verstehen Kurzbeschreibung (Vorschau, 1–2 Sätze) Dasselbe Schweigen kann zwei ganz unterschiedliche Geschichten erzählen. In dieser Folge geht es darum, wie sich selektiver Mutismus und Autismus-Spektrum ähneln – und wo der entscheidende Unterschied liegt. Ausführliche Beschreibung Zwei Kinder sitzen still im Klassenzimmer. Beide sprechen nicht. Beide meiden den Blickkontakt. Von außen sieht das gleich aus. Aber bei dem einen Kind blockiert Angst das Sprechen – bei dem anderen ist die soziale Kommunikation selbst anders organisiert. Diese Unterscheidung entscheidet darüber, welche Unterstützung tatsächlich hilft. Die Folge zeigt, worauf du achten kannst, ohne selbst eine Diagnose stellen zu müssen – und warum es sich lohnt, genau hinzusehen, statt schnell einzuordnen. Darum geht es in dieser Folge: ● Warum gleiches Verhalten unterschiedliche Ursachen haben kann ● Woran du Unterschiede im Alltag bemerken kannst ● Warum eine falsche Einordnung Jahre kosten kann ● Was du als Mutter beobachten kannst – und was Sache der Fachleute ist Links Mehr von mir: Website: www.gerda-arldt.de Newsletter: www.gerda-arldt.de/newsletter Kontakt: [email protected] Coaching und persönliche Begleitung: über das Kontaktformular auf www.gerda-arldt.de Kostenlose Community für Mütter: https://app.gerda-arldt.de/akademie-arldt/auth/join/355504ba7073166ad25703bd46dc422e Bald neu: Schulheroes – die App für Kinder und Jugendliche zwischen 8 und 15 Jahren, mit der kleinen Begleitfigur SOHLUU. Raum zum Atmen. Zeit zum Wachsen. Geplanter Start: September/Oktober 2026. Gerda Arldt ist Lerntherapeutin mit über 25 Jahren Erfahrung, eingetragen beim Jugendamt, hat über 1.000 Kinder begleitet und ist selbst Mutter von vier Kindern. Wissenschaftliche Quellen Muris, P. & Ollendick, T. H. (2021) „Selective Mutism and Its Relations to Social Anxiety Disorder and Autism Spectrum Disorder." Clinical Child and Family Psychology Review, 24(2), 294–325. https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC8131304/ Steffenburg, H. et al. (2018) „Children with autism spectrum disorders and selective mutism." Neuropsychiatric Disease and Treatment, 14, 1163–1169. Retrospektive Studie (n = 97) zum Anteil zusätzlicher Autismus-Diagnosen bei Kindern mit selektivem Mutismus. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/29765220/ Sharkey, L. & McNicholas, F. (2012) „Selective Mutism: A prevalence study of primary school children in the Republic of Ireland." Erhebungsgebiet 10.927 Kinder, Prävalenz 0,18 %. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30199980/ Cholemkery, H. et al. (2014) „Can Autism Spectrum Disorders and Social Anxiety Disorders be Differentiated by the Social Responsiveness Scale?" Journal of Autism and Developmental Disorders, 44(5), 1168–1182. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/24682652/ www.gerda-arldt.de -
Folge 16: Mein Kind spricht in der Schule nicht – selektiven Mutismus erkennen und verstehen 24.08.2026 23minFolge 16 – „Warum spricht mein Kind hier nicht?" – Selektiven Mutismus verstehen Kurzbeschreibung (Vorschau, 1–2 Sätze) Zu Hause redet dein Kind ohne Punkt und Komma. In der Schule sagt es kein einziges Wort. Das ist keine Sturheit und keine Schüchternheit, die sich auswächst – es kann selektiver Mutismus sein. Ausführliche Beschreibung Selektiver Mutismus wird häufig missverstanden. Das Kind kann sprechen, es will auch sprechen – aber in bestimmten Situationen gelingt es nicht. Für Außenstehende sieht das oft aus wie Trotz, Desinteresse oder besondere Schüchternheit. Für das Kind ist es ein Zustand, aus dem es allein nicht herauskommt. Diese Folge erklärt, wie du selektiven Mutismus von normaler Zurückhaltung unterscheidest, warum gut gemeinter Druck ihn verstärken kann und was Kinder in diesen Situationen wirklich brauchen. Und sie räumt mit einem Satz auf, den viele Eltern hören: „Das legt sich schon." Denn je früher ein Kind die Erfahrung macht, dass es nicht sprechen muss, um dazuzugehören, desto eher findet es seine Stimme wieder. Darum geht es in dieser Folge: • Der Unterschied zwischen Schüchternheit und selektivem Mutismus • Warum Aufforderungen wie „Sag doch mal etwas" nicht helfen • Was Lehrkräfte und Geschwister wissen sollten • Wann es sinnvoll ist, Unterstützung zu holen Links Mehr von mir: Website: www.gerda-arldt.de Newsletter: www.gerda-arldt.de/newsletter Kontakt: [email protected] Coaching und persönliche Begleitung: über das Kontaktformular auf www.gerda-arldt.de Kostenlose Community für Mütter: https://app.gerda-arldt.de/akademie-arldt/auth/join/355504ba7073166ad25703bd46dc422e Bald neu: Schulheroes – die App für Kinder und Jugendliche zwischen 8 und 15 Jahren, mit der kleinen Begleitfigur SOHLUU. Raum zum Atmen. Zeit zum Wachsen. Geplanter Start: September/Oktober 2026. Gerda Arldt ist Lerntherapeutin mit über 25 Jahren Erfahrung, eingetragen beim Jugendamt, hat über 1.000 Kinder begleitet und ist selbst Mutter von vier Kindern. Wissenschaftliche Quellen Driessen, J., Blom, J. D., Muris, P. et al. (2020) „Anxiety in Children with Selective Mutism: A Meta-analysis." Child Psychiatry & Human Development. Metaanalyse aus 22 Studien (N = 837): 80 % der Kinder mit selektivem Mutismus hatten zusätzlich eine Angststörung, in 69 % der Fälle eine soziale Phobie. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31650460/ Klein, E. R. et al. (2023) „An Updated Characterization of Childhood Selective Mutism: Exploring Clinical Features, Treatment Utilization, and School Services." Zwischen dem Beginn der Schwierigkeiten und der Diagnose lagen im Durchschnitt etwa zwei Jahre. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/37650960/ Kleinheinrich, J. & Vogel, F. (2025) „What Can We Learn from the Previous Research on the Symptoms of Selective Mutism? A Systematic Review." Behavioral Sciences. Aktuelle Übersichtsarbeit: Nicht-Sprechen ist zwar das einzige diagnostische Kriterium, bildet aber nicht die ganze Bandbreite der Schwierigkeiten dieser Kinder ab. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC12649584/ Muris, P. & Ollendick, T. H. (2021) „Current Challenges in the Diagnosis and Management of Selective Mutism in Children." Psychology Research and Behavior Management. Übersicht zu Diagnostik, Fragebogenverfahren und verhaltenstherapeutischen Behandlungsansätzen. https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC7896755/ www.gerda-arldt.de -
Folge 15: Wovor hat mein Kind wirklich Angst? Spezifische Ängste und Phobien bei Kindern verstehen 23.08.2026 21minFOLGE 15 „Ich gehe nicht in die Schule!" – aber wovor hat mein Kind eigentlich Angst? Kurzbeschreibung Wenn dein Kind sagt „Ich gehe nicht in die Schule", klingt das nach Schulangst. Manchmal steckt aber etwas ganz anderes dahinter – eine konkrete Angst vor einer bestimmten Situation, einem Fach, einem Weg oder einem Menschen. Ausführliche Beschreibung Schule ist kein einzelner Ort. Sie besteht aus vielen Situationen: dem Schulweg, dem Klassenzimmer, der Pause, der Toilette, dem Sportunterricht, dem Aufgerufenwerden. Ein Kind, das „die Schule" ablehnt, hat manchmal in Wirklichkeit vor einem einzigen dieser Bausteine Angst – und kann das nur nicht in Worte fassen. In dieser Folge geht es darum, den Unterschied zwischen einer allgemeinen Schulangst und einer spezifischen Angst zu erkennen. Denn beide sehen von außen gleich aus – aber sie brauchen völlig unterschiedliche Unterstützung. Du erfährst, warum genaues Beobachten in dieser Situation mehr wert ist als jede schnelle Erklärung, und wie du deinem Kind näherkommst, ohne es auszufragen. Darum geht es in dieser Folge: • Warum „Ich will nicht in die Schule" selten die ganze Wahrheit ist • Wie du herausfindest, welche konkrete Situation die Angst auslöst • Warum die genaue Beobachtung wertvoller ist als jede schnelle Erklärung • Was du tun kannst, ohne dein Kind auszufragen Links Mehr von mir: Website: www.gerda-arldt.de Newsletter: www.gerda-arldt.de/newsletter Kontakt: [email protected] Coaching und persönliche Begleitung: über das Kontaktformular auf www.gerda-arldt.de Kostenlose Community für Mütter: https://app.gerda-arldt.de/akademie-arldt/auth/join/355504ba7073166ad25703bd46dc422e Bald neu: Schulheroes – die App für Kinder und Jugendliche zwischen 8 und 15 Jahren, mit der kleinen Begleitfigur SOHLUU. Raum zum Atmen. Zeit zum Wachsen. Geplanter Start: September/Oktober 2026. Gerda Arldt ist Lerntherapeutin mit über 25 Jahren Erfahrung, eingetragen beim Jugendamt, hat über 1.000 Kinder begleitet und ist selbst Mutter von vier Kindern. Wissenschaftliche Quellen Kim, K.-M. et al. (2010) „The prevalence of specific phobia and associated co-morbid features in children and adolescents." Journal of Anxiety Disorders. Untersuchung an 2.673 Kindern und Jugendlichen; Ein-Jahres-Prävalenz spezifischer Phobien von 7,9 %. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/20439148/ Essau, C. A. et al. (1998) – Bremer Jugendstudie „Häufigkeit und Komorbidität psychischer Störungen bei Jugendlichen." Zeitschrift für Klinische Psychologie, Psychiatrie und Psychotherapie, 46, 105–124. Deutsche Stichprobe, Lebenszeitprävalenz spezifischer Phobien 3,5 %. Kein freier Link verfügbar (deutschsprachige Fachzeitschrift, nicht in PubMed indexiert). Der Wert wird sekundär von Kim et al. (2010) bestätigt. -
Folge 14: Panikattacke beim Kind – was Eltern im Moment selbst tun können, ohne die Angst zu verstärken 22.08.2026 18minFolge 14: Panikattacke beim Kind – was Eltern im Moment selbst tun können, ohne die Angst zu verstärken Was kann ich tun, wenn mein Kind eine Panikattacke bekommt? Kurzbeschreibung Dein Kind steht vor dir, bekommt schlecht Luft, weint, sagt "Mama, ich kann das nicht!" – was jetzt? Diese Folge gibt dir konkrete, sofort umsetzbare Schritte für den akuten Moment einer Panikattacke: was du sagst, was du besser nicht sagst, wie Grounding funktioniert – und warum du die Panik deines Kindes nicht "wegmachen" musst, um zu helfen. Ausführliche Beschreibung Direkt im Anschluss an Folge 13 wird es hier praktisch: Gerda führt Schritt für Schritt durch den akuten Moment einer Panikattacke von der ersten Sicherheitsfrage (wann muss medizinisch abgeklärt werden?) über kurze, ruhige Sätze wie "Ich bin da" und "Dein Körper macht gerade ganz starken Alarm" bis hin zu Grounding-Übungen, mit denen die Aufmerksamkeit zurück ins Hier und Jetzt geholt wird. Ausdrücklich thematisiert wird auch, warum der gut gemeinte Satz "Atme!" ein Kind manchmal zusätzlich verunsichert, und warum neue Strategien am besten geübt werden, wenn das Kind ruhig ist nicht mitten in der Attacke. Ein zweiter Schwerpunkt liegt auf der sogenannten Rückversicherungsschleife: Wenn ein Kind immer wieder fragt ("Aber wirklich?", "Ganz sicher?") und Mütter immer wieder beruhigen, kann sich Sicherheit dauerhaft nur "von außen" anfühlen. Die Folge zeigt, wie Mütter diese Schleife langsam verändern können, ohne das Kind mit seiner Angst allein zu lassen. Ergänzt wird das um die schulische Perspektive einen vorher vereinbarten Plan für Panik in der Schule, orientiert an der AACAP-Empfehlung eines abgestimmten Rückkehrplans sowie um einen eigenen, offenen Abschnitt für Mütter, die selbst Panikattacken kennen. Was du in dieser Folge mitnimmst ● Der erste Schritt im Akutfall: Sicherheit prüfen, dann ruhig und wenig sprechen ● Warum "Atme!" nicht immer der richtige Satz ist – und was stattdessen hilft ● Grounding-Übungen für den Moment der Panik (z. B. "5-4-3-2-1") ● Wie eine Rückversicherungsschleife entsteht – und wie du sie langsam auflöst ● Warum ein vorher vereinbarter Plan für die Schule wichtig ist, wenn Panik wiederkehrt ● Was du tun kannst, wenn du selbst mit Panik kämpfst, während dein Kind gerade eine Attacke hat Zentrale Gedanken aus der Folge Dein Kind soll lernen: Ich kann Angst bekommen und ich kann damit umgehen. Du musst die Panik deines Kindes nicht wegmachen. Mama war da, aber ich habe es selbst geschafft. Hilfst du deinem Kind gerade, die Angst zu bewältigen oder hilfst du ihm ungewollt dabei, die Angst zu vermeiden? Dein Ziel ist nicht: „Mein Kind darf nie wieder Angst bekommen." Dein Ziel ist: „Mein Kind darf lernen, dass Angst kommen kann und dass es trotzdem handlungsfähig bleibt." Links & Kontakt Website www.gerda-arldt.de Kontakt [email protected] Newsletter www.gerda-arldt.de/newsletter Coaching / persönliche Begleitung Über das Kontaktformular auf www.gerda-arldt.de Kostenlose Community https://app.gerda-arldt.de/akademie-arldt/auth/join/355504ba7073166ad25703bd46dc422e Wissenschaftliche Quellen (für die Shownotes) Diagnostik-Balance-Regel: Studiendetails, Stichprobengrößen und Methodik stehen bewusst nur hier – nicht im gesprochenen Folgentext. AACAP — „Facts for Families: School Refusal" (American Academy of Child and Adolescent Psychiatry) Offizielle Elterninformation der AACAP zu Schulverweigerung. Empfiehlt bei wiederkehrenden Schwierigkeiten einen abgestimmten, gemeinsam von Familie, Kind, Schule und Fachpersonen entwickelten Plan mit schrittweiser Rückkehr (z. B. verkürzte Schultage, feste Ansprechpersonen), statt eine sofortige vollständige Rückkehr zu erzwingen. Grundlage für die Aussage der Folge, dass Schulverweigerung einen abgestimmten Plan zwischen allen Beteiligten braucht. https://www.aacap.org/AACAP/Families_and_Youth/Facts_for_Families/FFF-Guide/School-Refusal-007.aspx AACAP — „Practice Parameter for the Assessment and Treatment of Children and Adolescents With Anxiety Disorders" (2007) Offizielle Behandlungsleitlinie der AACAP zu Angststörungen bei Kindern und Jugendlichen. Nennt kognitive Verhaltenstherapie sowie – je nach Schweregrad – auch medikamentöse Behandlung als mögliche Bestandteile eines multimodalen Behandlungsplans. Grundlage für die Aussage der Folge, dass eine diagnostizierte Panikstörung behandelbar ist und welche Bausteine eine Behandlung enthalten kann. https://www.aacap.org/App_Themes/AACAP/docs/practice_parameters/JAACAP_Anxiety_2007.pdf -
Folge 13: Panikattacken bei Kindern erkennen – was im Körper wirklich passiert und was jetzt hilft 21.08.2026 15minFolge 13: Panikattacken bei Kindern erkennen – was im Körper wirklich passiert und was jetzt hilft „Ich bekomme keine Luft." „Ich glaube, ich sterbe." Wenn Kinder das sagen, ist das kein Drama, sondern kann eine Panikattacke sein – der Körper schaltet auf Alarm, obwohl keine reale Gefahr besteht. Diese Folge erklärt kindgerecht, was im Körper passiert, wie sich eine einzelne Panikattacke von einer Panikstörung unterscheidet – und was ein Kind aus der Erfahrung über seinen eigenen Körper lernen kann. Ausführliche Beschreibung Folge 13 nimmt die Perspektive des Kindes ein: Herzrasen, veränderte Atmung, Schwindel, Kribbeln – und Gedanken wie „Ich verliere die Kontrolle" oder „Ich sterbe". Gerda erklärt mit dem Bild einer körpereigenen Alarmanlage, warum diese Reaktion grundsätzlich sinnvoll, aber manchmal überempfindlich ist, und warum der Satz "Das ist doch nur Angst" Kindern in diesem Moment nicht hilft – die körperlichen Symptome sind real, auch wenn keine akute Gefahr besteht. Gleichzeitig macht die Folge deutlich: Bei erstmaliger, starker oder unklarer Symptomatik (Atemnot, Brustschmerzen, Ohnmacht) muss zunächst medizinisch abgeklärt werden, was dahintersteckt. Ein zentraler Baustein der Folge ist die Unterscheidung zwischen einer einzelnen Panikattacke und einer Panikstörung: Eine Attacke ist zunächst ein Ereignis, das nicht automatisch eine Störung bedeutet – erst wiederkehrende, unerwartete Attacken mit anhaltender Angst vor der nächsten Attacke und deutlicher Verhaltensänderung gelten als eigenes Muster. Am Beispiel des Jungen Tom, dessen Mutter selbst Panikattacken kennt, zeigt die Folge, wie aus einer beruhigenden Mutter-Kind-Dynamik langfristig auch die Botschaft "Ich schaffe das nur, wenn Mama da ist" werden kann – und leitet damit direkt zu Folge 14 über, die zeigt, wie Mütter im akuten Moment reagieren können, ohne diese Abhängigkeit zu verstärken. Was du in dieser Folge mitnimmst ● Was im Körper eines Kindes während einer Panikattacke tatsächlich passiert – erklärt über das Bild der Alarmanlage ● Der wichtige Unterschied: einmalige Panikattacke vs. Panikstörung ● Warum "Das ist doch nur Angst" nicht hilft – und was stattdessen wichtig ist ● Wann körperliche Symptome zuerst medizinisch abgeklärt werden müssen ● Wie ein Kind aus einer Panikerfahrung entweder Angst vor dem eigenen Körper oder Selbstwirksamkeit lernen kann Zentrale Gedanken aus der Folge Ein gefährliches Körpergefühl ist nicht automatisch eine gefährliche Situation. Eine Panikattacke ist nicht automatisch eine Panikstörung. Mein Körper ist nicht mein Feind. Ein Körpergefühl ist nicht automatisch eine Gefahr. Wenn dein Kind Angst vor seinem eigenen Körper bekommt, hilf ihm nicht nur, die Angst auszuhalten hilf ihm zu verstehen, was sein Körper gerade versucht zu tun. Links & Kontakt Website www.gerda-arldt.de Kontakt [email protected] Newsletter www.gerda-arldt.de/newsletter Coaching / persönliche Begleitung Über das Kontaktformular auf www.gerda-arldt.de Kostenlose Community https://app.gerda-arldt.de/akademie-arldt/auth/join/355504ba7073166ad25703bd46dc422e Wissenschaftliche Quellen (für die Shownotes) Diagnostik-Balance-Regel: Studiendetails, Stichprobengrößen und Methodik stehen bewusst nur hier – nicht im gesprochenen Folgentext. Essau, C. A., Conradt, J. & Petermann, F. (1999) — Bremer Jugendstudie / Bremer Adolescent Study: „Frequency of panic attacks and panic disorder in adolescents" Befragung von 1.035 Jugendlichen aus 36 Schulen im Raum Bremen (DSM-IV-Kriterien, computerunterstütztes Interview). Ergebnis: 18 % der Jugendlichen berichteten mindestens eine Panikattacke im Leben, während eine ausgeprägte Panikstörung mit 0,5 % deutlich seltener war – genau die Unterscheidung, die im gesprochenen Teil der Folge nur sprachlich ("kommt deutlich häufiger vor als eine ausgeprägte, wiederkehrende Panikstörung"), hier aber mit den konkreten Zahlen wiedergegeben wird. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/9989346/ Hinweis: Produktionsnotizen zu dieser Folge ● SEO-Titel final gesetzt und mit Kapitel 7 der Wissensdatenbank (Stand 17.08.2026) abgeglichen – nicht mehr offen. ● CTA in dieser Folge ist einheitlich CTA 4 (kostenlose Community) – wie bei Folge 12 und 14 am 12.08.2026 vereinheitlicht und von Gerda bestätigt. ● Bremer Adolescent Study jetzt mit echter, verifizierter PubMed-Quelle hinterlegt (zuvor nur als Studienname ohne Link dokumentiert). ● Hinweis zur Anschlussfrage im Ausblick: Der gesprochene Text kündigt für "die nächste Folge" das Thema "Angst vor der Angst" an. Laut Quellenverzeichnis (Quelle 8/9) wurde dieses Thema letztlich in Folge 15 behandelt, während Folge 14 den praktischen Akutfall in den Mittelpunkt stellt. Inhaltlich passt der Ausblick trotzdem, da Folge 14 die unmittelbare Fortsetzung ist – falls gewünscht, kann der Übergangssatz im Skript noch geschärft werden. ● Flenski-Community-Link (CTA 4) ist oben bereits mit dem am 17.08.2026 bestätigten Link eingesetzt. Gerda Arldt Akademie │ [email protected]
Popularan u
Ovaj podcast pojavljuje se i na podcast ljestvicama ovih zemalja.