Was tun, Herr General? - Der Podcast zum Ukraine-Krieg
Mitteldeutscher Rundfunk
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Seit Februar 2022 führt Russland Krieg gegen die Ukraine. In diesem Podcast spricht Host Tim Deisinger jede Woche mit dem ehemaligen NATO-General Erhard Bühler über die Strategie der russischen Armee, die Stärke der ukrainischen Verteidiger und die aktuelle Lage. Es geht um die militärische Unterstützung für die Ukraine, die Bemühungen um Frieden und die Auswirkungen auf die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands und die weltweite Sicherheitspolitik. Der Podcast ordnet ein, gibt Orientierung und beantwortet Hörerfragen.
Episode
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#340 Hat Russland eine Chance gegen die Nato? 04.06.2026 2j 29mntIn der 2. Sonderfolge von der WIFIS-Konferenz diskutieren Oberst a.D. Wolfgang Richter und die Politikwissenschaftlerin Gerlinde Groitl. Laut Richter ist eine politische Absicht Moskaus, die "starke Nato" anzugreifen, nicht nachweisbar. Außerdem erklärt er, warum aus seiner Sicht Europas konventionelle militärische Fähigkeiten den russischen überlegen sind. Groitl macht aber darauf aufmerksam, dass Russland dem Westen bereits militärisch droht. Außerdem gebe es hybride Angriffe. Russland sehe sich als Großmacht. Gleichzeitig wirft die Politikwissenschaftlerin dem Westen Fehler im Umgang mit Russland vor. Dieser müsse erst einmal seine Ziele definieren. Nur dann werde er sie auch erreichen können. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste reguläre Folge von „Was tun, Herr General?“ ist für den 9. Juni 2026 geplant.
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#339 Bedrohungen für die europäische Sicherheit 03.06.2026 2j 5mntIn dieser Folge von "Was tun, Herr General?" hören Sie eine Diskussion von der Jahreskonferenz des Wissenschaftlichen Forums für Internationale Sicherheit. Beteiligt war auch der ehemalige Nato-General Erhard Bühler. Im Zentrum stand die Frage, vor welchen Bedrohungen wir derzeit in Deutschland und Europa stehen. Wie ist mit Russland umzugehen? Wie sind die Europäer auf künftige mögliche Konflikte vorbereitet? Bühler sagt, die aktuelle Lage sei viel schwieriger und komplizierter als im Kalten Krieg. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 4. Juni 2026 geplant, dann hören Sie eine weitere Diskussion von der besagten Jahreskonferenz. Die nächste reguläre Folge von "Was tun, Herr General?" wird voraussichtlich am 9. Juni 2026 veröffentlicht.
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#338 Warnung an Belarus und der Krisenherd Balkan 28.05.2026 38mntWelche Rolle spielt Belarus im Ukraine-Krieg – und droht von dort ein neuer Angriff? In dieser Folge ordnet Ex-NATO-General Erhard Bühler die militärische Lage ein. Sein Fazit: Ein Vorstoß wie zu Beginn des Krieges 2022 sei heute kaum noch möglich. Dennoch bleibe Belarus ein wichtiger Faktor, politisch wie strategisch. Im zweiten Teil von "Was tun, Herr General?" richtet sich der Blick auf den Balkan: Warum kündigt der Hohe Repräsentant für Bosnien und Herzegowina, Christian Schmidt, seinen Rückzug an? Und was sagt das über die Stabilität der Region aus? Bühler erklärt die Macht dieses Amtes, die Spannungen zwischen den Volksgruppen – und warum internationale Interessen, auch wirtschaftlicher Natur, die Lage zusätzlich verkomplizieren. Ein Podcast-Tipp: Politikum https://www.ardsounds.de/sendung/politikum-der-meinungspodcast-von-wdr-5/urn:ard:show:718464ba4284b268/ Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 03. Juni 2026 geplant.
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#337 Oreschnik-Rakete: Gefährlich, aber nicht außergewöhnlich 27.05.2026 39mntDie Kämpfe in der Ukraine dauern an – doch an der Front bewegt sich kaum etwas. Gleichzeitig eskaliert der Krieg in der Luft weiter. In dieser Folge von „Was tun, Herr General?“ analysieren Tim Deisinger und Ex-NATO-General Erhard Bühler die aktuelle Lage im Ukraine-Krieg, der zunehmend von Drohnen- und Raketenangriffen geprägt ist. Schauplätze sind Luhansk und Kiew. Im Fokus steht die neue russische Mittelstreckenrakete „Oreschnik“. Ex-General Bühler ordnet ihre Stärken und Schwächen ein. Sie sei wegen der sechs Gefechtsköpfe und schwerer Abfangbarkeit eine gefährliche, aber technisch nicht außergewöhnliche Waffe mit begrenzter Präzision. Den jüngsten Einsatz bewertet Bühler als politisches Signal, das mehr der Abschreckung denn der militärischen Wirkung gedient habe. Ein Podcast-Tipp: "Sieben Tage wach" https://www.ardsounds.de/sendung/7-tage-wach/urn:ard:show:f9c5f6d4e3e528db/ Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 28. Mai 2026 geplant.
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#336 Gotland-Übung mit Ukrainern: Schlappe für Nato-Soldaten? 21.05.2026 33mntErneut hat es eine Militärübung mit Nato-Soldaten und ukrainischen Drohnenpiloten gegeben. Erneut gibt es Berichte, die Ukrainer hätten den Nato-Soldaten deutlich ihre Grenzen aufgezeigt. Aber stimmt das wirklich? Darüber spricht Host Tim Deisinger mit dem ehemaligen Nato-General Erhard Bühler. Er erklärt, worum es bei der Übung auf der schwedischen Insel Gotland ging. Der Insel käme bei einem möglichen Krieg zwischen Russland und der Nato eine wichtige Rolle zu. Bühler erklärt, was bei der Übung genau geübt wurde und was dann geschah. Seiner Meinung nach verbieten sich so eindeutige Urteile, wie sie nach der Übung teilweise in Medien kolportiert wurden. Außerdem geht es in dieser Folge von "Was tun, Herr General?" um eine Entscheidung der USA, die Rotation von Truppenteilen in Europa auszusetzen. Konkret geht es um Polen. Die Entscheidung dazu im Weißen Haus fiel offenbar kurzfristig. Und: Wie eine russische Drohne die Regierung in Lettland zerfallen ließ. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 27. Mai 2026 geplant.
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#335 Wende für die Ukraine im Drohnenkrieg 20.05.2026 32mntDie Ukraine hat die Region Moskau massiv mit hunderten Drohnen angegriffen. Ziele waren unter anderem ein Öl-Depot, eine Raffinerie und Betriebe, die für die Rüstungsindustrie arbeiten. Der ehemalige Nato-General Erhard Bühler sagt, die Ukraine habe inzwischen deutlich höhere Kapazitäten für solche Angriffe. Mitte 2024 hätten die Ukrainer 1.000 Drohnen pro Monat gegen Russland eingesetzt. Inzwischen seien es 7.000. Bühler dazu: "Auch das ist ein Trend, der deutlich macht, dass die Ukrainer heute schon mehr Drohnen nach Russland schicken als die Russen in die Ukraine." Auch Russland hatte schon in der vergangenen Woche einen der schwersten Angriffe mit Drohnen und Marschflugkörpern auf die Ukraine durchgeführt. Schwerpunkte waren Kiew und die westliche Ukraine. Es gab Dutzende Tote. Und doch gelang es der Ukraine, Schlimmeres zu verhindern. Mehr als 90 Prozent der Drohnen und drei Viertel der Raketen und Marschflugkörper sind ukrainischen Angaben zufolge abgeschossen worden. "Daran erkennt man, dass sich die Ukraine von einem Land nahezu ohne Luftverteidigung zu einem der führenden Drohnenabwehrspezialisten entwickelt hat. Zu Recht suchen jetzt viele Länder in Europa und im Nahen Osten Rat bei der Ukraine", sagt Bühler im Podcast "Was tun, Herr General?". Außerdem besprechen Host Tim Deisinger und Bühler in dieser Folge auch die militärische Lage am Boden in der Ukraine. Dort toben nach Angaben von Bühler derzeit heftige Kämpfe, mehr als 200 Gefechte pro Tag werden verzeichnet. Es gebe kleine Bodengewinne auf beiden Seiten, aber keine größeren Eroberungen. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 21. Mai 2026 geplant.
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#334 Was bei der NATO-Übung "Hedgehog" wirklich passiert ist 15.05.2026 37mntZwei NATO-Bataillone durch Drohnen vernichtet - diese Schlagzeile zur Übung "Hedgehog 2025" hat Anfang des Jahres weltweit für Aufsehen gesorgt. Was ist damals wirklich passiert? Ex-NATO-General Erhard Bühler hat mit mit Teilnehmern Übung gesprochen und nd zeichnet ein anderes Bild. Von einem militärischen Debakel könne keine Rede sein. Gleichzeitig macht der Ex-Nato-General deutlich: Der Einsatz von Drohnen verändere das Gefechtsfeld grundlegend. Gerade bei Abwehr, Führungssystemen und dem Zusammenspiel mit anderen Waffensystemen habe die NATO weiterhin großen Entwicklungsbedarf. Im Gespräch mit Host Tim Deisinger beantwortet Erhard Bühler auch wieder Fragen von Hörerinnen und Hörer. Dabei geht es um die militärische Stärke Russlands und ein mögliches Sicherheitsvakuum für Europa ohne die USA. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 20 . Mai 2026 geplant.
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#333 Warum Schröder als Vermittler nicht geeignet ist 13.05.2026 36mntRusslands Präsident Wladimir Putin hat Altkanzler Gerhard Schröder als Vermittler im Krieg zwischen Russland und der Ukraine ins Spiel gebracht. Ex-Nato-General Erhard Bühler warnt vor einem Propaganda-Erfolg für die Russen. Wie sollte die EU reagieren? Wer käme für eine Vermittlung aus Bühlers Sicht infrage? Host Tim Deisinger spricht mit Bühler auch über die aktuelle Lage. Dabei stellt der Ex-Nato-General fest, dass die Russen die Waffenruhe genutzt haben, um ihre Truppen umzugruppieren. Er erklärt, auf welche ukrainischen Städte der Druck jetzt größer wird. Außerdem beantwortet Bühler eine Hörerfrage: Machen Drohnen künftig Panzer, Schiffe und Artillerie in Kriegen überflüssig? Ein Hörtipp: Berlin Code - mit Linda Zervakis kurz.ard.de/berlincode Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 15. Mai 2026 geplant.
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#332 Was bedeutet ein US-Truppenabzug aus Deutschland? 07.05.2026 35mntDie Ankündigungen aus Washington sorgen für Unruhe: Steht ein Abzug US‑amerikanischer Truppen aus Deutschland bevor? Und was ist mit den einst zugesagten Tomahawk-Marschflugkörpern? NATO‑Experte und Ex‑General Erhard Bühler ordnet die aktuellen Signale der Trump‑Administration ein und erklärt, was tatsächlich bekannt ist – und was bislang Spekulation bleibt. Im Gespräch mit Tim Deisinger vertritt Bühler die Ansicht, dass ein schneller Abzug kaum realistisch ist. Außerdem geht es darum, wo welche US-Truppen genau stationiert sind und welche Bedeutung die Standorte für Europa und die Sicherheitsinteressen der USA haben. Weitere Stichworte sind NATO‑Abschreckung und Bündnisvertrauen. Bühler erinnert aus diesem Anlass noch einmal daran, welche sicherheitspolitischen Fragen Europa dringend selbst klären muss. Ein Hörtipp: "Sudan: Der Krieg um Gold, Macht und Waffen" im Weltspiegel Podcast https://1.ard.de/weltspiegel_podcast?cp Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 13. Mai 2026 geplant.
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#331 Pattsituation mit Nachteilen für Russland 06.05.2026 39mntRusslands Präsident Putin hat mal wieder eine Waffenruhe angekündigt für das kommende Wochenende. Hintergrund dürfte sein, dass die Feierlichkeiten zur Erinnerung an den Sieg gegen Nazi-Deutschland im Zweiten Weltkrieg nicht gestört werden sollten. Die Ukraine hat einen sofortigen Waffenstillstand angeboten, darauf ging Russland nicht ein. So dürfe man sich mit Blick auf das Wochenende und einen möglichen Friedenswillen auf russischer Seite keiner große Hoffnungen machen, sagt Ex-Nato-General Erhard Bühler. Die aktuelle militärische Lage: Im Bereich Sumy haben beide Seiten an verschiedenen Stellen kleinere Geländegewinne erzielt. Auch an anderen Frontabschnitten gibt es kleinere Verschiebungen. Im Allgemeinen zeigt sich die Front aber sehr statisch. "Man könnte von einem Patt sprechen", so Bühler. Allerdings sei die Ukraine insofern im Vorteil, dass ihre Verluste deutlich geringer seien. Außerdem geht es um die Luftoperationen auf beiden Seiten. Auch hier sieht Bühler Vorteile bei den Ukrainern. Und er erklärt, welche Ziele die ukrainische Armee ins Visier nimmt. Außerdem beantwortet Bühler im Gespräch mit Host Tim Deisinger eine Reihe von Hörerfragen. Hörtipp: Dok 5 – Das Feature - Im Grenzland – Frauen in Estland bereiten sich auf den Ernstfall vor - https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:210a42e5aa12e550/ Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 7. Mai 2026 geplant.
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#330 Die neue deutsche Militärstrategie 30.04.2026 36mntDer Ukraine-Krieg und die geopolitische Lage machen es deutlich: Deutschland wird künftig verteidigungsbereit sein müssen. Und dafür muss man sich neu aufstellen. Der Bundeswehr kommt dabei eine zentrale Rolle zu. Nun hat Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) Teile der neuen deutschen Militärstrategie vorgestellt. Außerdem ging es um das künftige Fähigkeitsprofil der Bundeswehr und eine Strategie für die Reserve. Ein Ziel: Die Bundeswehr soll zur stärksten konventionellen Armee auf dem Kontinent werden. Darüber sprechen Host Tim Deisinger und der ehemalige Nato-General Erhard Bühler in dieser Folge. Nach Einschätzung von Bühler kommt Deutschland mit der Neuaufstellung seiner Verantwortung nach. Die Strategiepapiere seien als "lebende Papiere" zu verstehen. Im Podcast erklärt er, was er damit meint. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" wird wahrscheinlich am 6. Mai 2026 veröffentlicht.
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#329 Die beeindruckende Resilienz der ukrainischen Bevölkerung 29.04.2026 34mntIn dieser Folge ist erneut der Unfallchirurg Bastian Veigel zu Gast. Er organisiert medizinische Hilfe für die Ukraine und war vor Kurzem wieder mehrere Wochen dort, um in einem Krankenhaus bei Pokrowsk verletzte Zivilisten und Soldaten zu behandeln. Veigel berichtet, wie die Menschen in Frontnähe leben und wie allgegenwärtig Drohnen sind. Viele der Verletzungen, die er behandelt habe, seien die Folge von Angriffen mit russischen FPV-Drohnen gewesen. Außerdem erzählt Veigel, wie er einen nächtlichen Drohnenangriff auf Charkiw miterlebt hat. Was besonders bewegend sei: Wie resilient die ukrainische Bevölkerung mit dieser Situation umgehe. Jeden Tag lebten die Menschen mit dieser existenziellen Bedrohung durch Drohnen. Ständig seien Artillerie, Luftabwehr und Drohnen zu hören. "Der Krieg ist immer da, sie hören den Krieg die ganze Zeit", so Veigel. Wie die Menschen damit umgingen, sei beeindruckend, so der Unfallchirurg. Wer für das Projekt von Bastian Veigel spenden will oder sonstige Fragen hat, kann ihn unter dieser Mailadresse erreichen: b-veigel@web.de Host Tim Deisinger bespricht mit dem ehemaligen Nato-General Erhard Bühler außerdem die aktuelle militärische Lage im Ukraine-Krieg: "Die angekündigte russische Frühjahrs- und Sommeroffensive hat nach wie vor keine Fahrt aufgenommen", analysiert Bühler. Die Front sei aus strategischer Sicht starr und unbeweglich. Kämpfe und kleinere Geländegewinne auf beiden Seiten gebe es viele, aber keine größeren Bewegungen. Ein kurzer Blick geht auch zum Iran-Krieg. Die Waffenruhe ist dort verlängert worden. Darüber hinaus gibt es wenig Neues. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 30. April 2026 geplant.
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#328 Iran-Krieg: "Die USA haben sich selbst blockiert" 23.04.2026 37mntVerlängerte Ultimaten, vorerst geplatzte Verhandlungen und die doppelte Blockade der Straße von Hormus: Die Lage im Iran-Krieg ist unübersichtlich und volatil. In dieser Folge besprechen wir den aktuellen Stand. Der ehemalige Nato-General Erhard Bühler erklärt, was die Knackpunkte bei den Friedensverhandlungen sein dürften. Positiv sei zunächst, dass es inzwischen auch einen Waffenstillstand zwischen Israel und dem Libanon gebe, an den sich aktuell auch die Hisbollah halte. Damit sei eine Vorbedingung des Iran erfüllt worden. Bei den anderen Konfliktthemen, unter anderem dem iranischen Atomprogramm, gebe es bisher jedoch keine Fortschritte. Und auch bei der Straße von Hormus gehe es nicht voran, seitdem die USA ihrerseits auch eine Blockade verkündet hätten. „Mir scheint, dass sich die Amerikaner mit ihrer Blockade selbst blockiert haben“, so Bühler. Ausführlich sprechen wir auch darüber, welchen Anteil die Bundeswehr bei der Absicherung eines Abkommens spielen könnte. Podcast-Tipp: Quarks - Mal Angenommen - https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:3cc6bb58fb53ecef/ Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 29. April 2026 geplant.
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#327 Wie Russland sich seine Erfolge schönrechnet 22.04.2026 58mntDie russische Offensive nimmt nach Einschätzung von Ex-Nato-General Erhard Bühler keine Fahrt auf. Das Gegenteil sei der Fall. Das halte den russischen Generalstabschef Gerassimov nicht davon ab, Erfolge zu verkünden. Gerassimov sprach jüngst davon, dass die russische Armee seit Jahresbeginn 1.700 Quadratkilometer erobert habe. "Dafür gibt es keinen Beweis", so Bühler. Das passe auch nicht zu dem, was an Informationen verfügbar sei. Die US-Einrichtung Institute for the Study of War hat russische Geländegewinne von 380 Quadratkilometern errechnet. Demgegenüber stünden allerdings ebenso viele ukrainische Eroberungen. Außerdem geht es im Podcast um die neue Militärstrategie, die Verteidigungsminister Boris Pistorius vorgelegt hat. Sie ist ein Baustein der neuen deutschen Verteidigungspolitik. Weitere sollen folgen. Das Ganze werde einen großen Kraftakt erfordern, so Bühler. Die weiteren Themen: Sumy – Russischer Angriff durch eine Gas-Pipeline + Luftangriffe auf beiden Seiten + Die Ukraine behauptet, eine Stellung nur mit Luft- und Bodendrohnen erobert zu haben + Was der Machtwechsel in Ungarn für die Ukraine bedeutet Podcast-Tipp: Quarks - Mal Angenommen - https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:3cc6bb58fb53ecef/ Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 23. April 2026 geplant.
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#326 Die Diskussion um das neue Wehrpflichtgesetz 09.04.2026 32mntDas neue Wehrdienstgesetz ist in diesen Tagen heiß diskutiert worden. Grund ist diese Regelung: Männer zwischen 17 und 45 Jahren sollen sich künftig abmelden, wenn sie das Land für mehr als drei Monate verlassen. Das wird vielfach als Eingriff in die persönlichen Freiheiten interpretiert. Ex-Nato-General Erhard Bühler kann die Aufregung nicht verstehen. Der entsprechende Paragraf habe so ähnlich schon seit Jahrzehnten im Vorgängergesetz gestanden. Das Ganze sei allerdings nicht gut kommuniziert worden. Niemand werde sich wirklich per Antrag genehmigen lassen müssen, wenn er verreise, so Bühler: "Tatsache ist, dass niemand heute einen Antrag schicken muss, weil er demnächst vier Monate lang nach Amerika geht." Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) hat bereits Konkretisierungen der Regelungen angekündigt. Außerdem geht es um eine spektakuläre Rettungsaktion im Iran-Krieg. Nach dem Abschuss eines F-15-Kamfjets hat die US-Armee die beiden Insassen gerettet. Bei dem Pilot ging das schnell. Der zweite Insasse jedoch war längere Zeit verletzt in feindlichem Gebiet unterwegs, bis ihn Spezialtruppen retten konnten. Wir sprechen darüber, wie der riskante Einsatz gelang. "Das ist aus militärischer Sicht schon ein großer Erfolg", so Bühler. Könnte die Bundeswehr so etwas auch? Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 22. April 2026 geplant.
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#325 Warum Hegseth die Führung der US-Streitkräfte umbaut 08.04.2026 39mntÜber lange Zeit rückte die russische Armee in der Ukraine langsam, aber stetig vor. Das scheint vorbei zu sein. Russland habe derzeit vier Probleme, sagt Ex-Nato-General Erhard Bühler. An der Front gehe es nicht voran. Es gebe mehr Verluste bei den Soldaten als Neuverpflichtungen. Es herrsche teilweise Munitionsmangel. Und bei den Luftoperationen seien die Ukrainer erfolgreicher. Nur bei den ballistischen Raketen lägen die Vorteile aufseiten der Russen. Außerdem geht es um mehrere kleine Frontverschiebungen in der Ostukraine und die Luftoperationen auf beiden Seiten. Weiteres Thema: Der Stabschef der US-Army, Randy George, muss gehen. Verteidigungsminister Pete Hegseth hatte ihn offenbar zum Rücktritt gedrängt. Bühler vermutet, dass Meinungsverschiedenheiten mit Blick auf den Iran-Krieg der Grund gewesen sein dürften. Er sieht die aktuellen Entwicklungen in der US-Armee kritisch. Denn unter Hegseth sind inzwischen zahlreiche hohe Militärs abgesetzt worden. Hegseth schaffe "schlimme Zustände", das werde Folgen haben, so Bühler. Ein redaktioneller Hinweis: Natürlich verfolgen wir auch die aktuellen Entwicklungen im Iran-Krieg und die verkündete Waffenruhe. Da Ex-General Bühler derzeit in der Führungsakademie in Hamburg stark eingebunden ist, können wir die neuen Entwicklungen in dieser Folge nicht besprechen. Podcast-Tipp: Streitkräfte und Strategien - https://1.ard.de/Streitkraefte_und_Strategien Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 9. April 2026 geplant.
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#324 Iran-Krieg: Planen die USA den Einsatz von Bodentruppen? 02.04.2026 52mntIn dieser Folge ist Niels Bula zu Gast. Er war als Korrespondent einige Wochen in der Ukraine. Dabei ist er auch in der umkämpften Ostukraine unterwegs gewesen, hat die Region Charkiw besucht und war auch in Kramatorsk, das Teil des sogenannten Festungsgürtels in der Ostukraine ist. Er berichtet, wie die Stimmung und die Lage in frontnahen Gebieten ist, von den Zerstörungen und der großen Rolle, die Drohnen in diesem Krieg spielen. Außerdem geht es um die Probleme der ukrainischen Armee mit Desertationen. Ein weiteres Thema ist in diesem Podcast der Iran-Krieg. Die USA verlegen tausende weitere Soldaten in die Region. Planen sie einen Bodentruppen-Einsatz? Ex-Nato-General Erhard Bühler sieht vier Optionen, die die USA hätten. Er hoffe aber, dass es nicht zu einem Bodentruppen-Einsatz kommt. Podcast-Tipp: Amerika, wir müssen reden! - https://1.ard.de/Amerika_wir_muessen_reden Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 8. April 2026 geplant.
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#323 Russlands Offensive stockt 01.04.2026 38mntDie russische Armee hat ihre Angriffsbemühungen verstärkt. Der Schwerpunkt der Offensive liegt nach Angaben des ehemaligen Nato-Generals Erhard Bühler in der Ostukraine. Zweifelsohne sei es das Ziel, den Festungsgürtel im Donbass zu erobern. Ein zweiter Schwerpunkt liege bei Saporischschja. In größeren Geländegewinnen schlage sich das bisher aber nicht nieder. Vielmehr hätten die Ukrainer mit ihren erfolgreichen Gegenangriffen in den vergangenen Wochen die Vorbereitungen für die russische Offensive massiv gestört. Weitere Themen: Die Luftangriffe auf beiden Seiten + Ukrainische Drohnen stürzen in Finnland und Estland ab + Eine umstrittene Äußerung über die ukrainische Drohnenproduktion Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 2. April 2026 geplant.
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#322 Wie gefährlich sind Irans Raketen für Europa? 25.03.2026 47mntIn dieser Folge sprechen wir über den Iran-Krieg. US-Präsident Donald Trump hat dem Iran ein Ultimatum gestellt. Die Straße von Hormus müsse innerhalb von zwei Tagen geöffnet werden, andernfalls würden die USA iranische Kraftwerke angreifen. Erst waren es zwei Tage, inzwischen hat es Trump um fünf Tage verlängert. Weil es angeblich so gute Gespräche mit dem Iran gebe. Was dieser aber dementiert. Vielmehr zeigt man sich in Teheran bereit, den Konflikt weiter zu eskalieren. Der frühere Nato-General Erhard Bühler sagt zum Vorgehen Trumps: "Ich halte dieses Ultimatum für wenig durchdacht. Es wirkt für mich wie ein spontaner Einfall, der dann sofort in einen Tweet umgesetzt worden ist." Außerdem: Israel behauptet, der Iran habe Interkontinentalraketen mit einer Reichweite von 4.000 Kilometern. Auch Europa sei bedroht. Bühler erklärt, welche Waffen die Iraner haben. Er sieht Europa bisher gut geschützt. Allerdings sei der Iran auf längere Sicht, insbesondere mit seinem islamistischen Regime, eine ernsthafte Bedrohung über die Golfregion hinaus, auch für Europa. Weitere Themen: Die militärischen und politischen Ziele der USA im Iran-Krieg + Wie die USA die Entscheidung für einen größeren Krieg gegen den Iran getroffen haben + Die Ziele Israels + Welche Optionen die USA jetzt haben + Die Auswirkungen des Iran-Kriegs auf die Nato Podcast-Tipp: Tschüss Kohle, Hallo Zukunft - https://1.ard.de/tschuess-kohle Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 1. April 2026 geplant.
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#321 "Das gab es seit zwei Jahren nicht" 24.03.2026 39mntDie Ukrainer machen es den Russen derzeit schwer. Nach Einschätzung des früheren Nato-Generals Erhard Bühler haben die Russen an nahezu allen Frontabschnitten das Momentum verloren: "Sie sind weiterhin dabei, die strategische Initiative zu verlieren und haben sie nach meiner Einschätzung an weiten Frontabschnitten bereits verloren." Und: "Eine solche Situation haben wir seit zwei Jahren nicht gesehen." Durch die aktuelle Lage gelinge es den Ukrainern auch, "die Vorbereitung der russischen Frühjahrs- und Sommeroffensive, die angekündigt ist, nachhaltig zu stören." Denn die Russen müssten derzeit Reserven einsetzen, um auf ukrainische Gegenangriffe zu reagieren. Die Reserven seien eigentlich für die geplante Offensive notwendig. Überhaupt habe die russische Armee derzeit personelle Probleme. Diese würden durch eine kürzere Ausbildung von neuen Soldaten kompensiert. Auch das werde Konsequenzen haben. Viele der nur kurz ausgebildeten jungen russischen Soldaten würden aus diesem Krieg nicht mehr heimkommen, so Bühler. Weitere Themen: Der Einsatz von Gleitbomben durch Russland + Die Aufmerksamkeit für den Ukraine-Krieg in Zeiten des Iran-Kriegs + Die Gefahr eines 3. Weltkriegs Podcast-Tipp: Die Großen Fragen in 10 Minuten - https://1.ard.de/DGF_Artemis Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 25. März 2026 geplant.
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