Track17 - Der Musikpodcast

Track17 - Der Musikpodcast

Christopher Hunold & Melanie Loeper
ドイツ
言語 DE
エピソード数 150
最新 24.07.2026

In diesem Musikpodcast besprechen Christopher Hunold und Melanie Loeper aktuelle Platten und geben Empfehlungen im Release-Dschungel. Dazu kommen Interviews und Features mit Gästen über Themen aus der Musikwelt. Jeden Monat wird eine begleitende Spotify-Playlist mit 17 ausgewählten Songs veröffentlicht.

エピソード

  • Feature 53 | Welche Zukunft hat der Musikjournalismus? 24.07.2026 1時間 25分
    Info: Audiofehler behoben. Neu laden bzw. Cache löschen. Kritik? Content? Any difference? Christopher und Kulturjournalist Kristoffer Cornils schauen auf gestern, heute und morgen. Von "Niemand braucht noch Musikjournalismus" zu "Er muss sich doch nur neu erfinden." Jahr für Jahr verabschieden wir Musikmagazine und Websiten, monieren Relevanzverluste und stellen uns die Frage: "Wer soll das eigentlich alles noch bezahlen?" Will das noch wer bezahlen? Wie hat sich die Aufgabe des Musikjournalismus über die Jahrzehnte verändert? Reicht Musik noch als Thema aus oder braucht es das Drumherum? Ist der Vibeshift real und haben wir es verlernt, wirklich kritisch zu sein? Welche Auswirkungen hat die Creator Economy auf Inhalte und Qualität? Wieso kann diese ellenbogige Fantanoisierung nicht die Antwort sein? All das führt dazu, dass Musikjournalismus zur Klassenfrage und zum Hobby wird. Ernsthaft davon leben? Good luck. Und ist der Preis dafür nicht ein ganz anderer? Welche publizistischen Ideen braucht es deshalb? Es gibt auch positive Beispiele. Das und weitere Themen in einem Feature, das sich große Mühe gibt, positiv zu bleiben. Klappt es auch?
  • #75 | Boards of Canada, DJ Seinfeld, Anadolu & Marie Klock, Loose Fit , Beatrice M 26.06.2026 1時間 33分
    Alle Links in den Shownotes. Wollt ihr mit uns die Alben des Monats hören? Wieso ist ausgerechnet diese unscheinbar wirkende Downbeat- und Mystery-Musik des Duos Boards of Canada in den letzten Wochen für so viel Gewese verantwortlich gewesen und hatte DJ Seinfeld eigentlich eine andere Chance als die Flucht nach vorne, um den LoFi-Fluch loszuwerden? Und wieso soll ein Erdbeben Auslöser für den pluckernden Spieluhren-Chanson von Anadol und Marie Klock gewesen sein? Darf Dubstep dank Beatrice M wieder vor die Tür? Fragen über Fragen. Zum Glück haben wir die Antworten in der neuen Ausgabe des Track17-Musikpodcasts. Die ersten 15 Minuten geht es um Grönemeyer, einen ausgetauschten Sasha, silberne Fußbälle und Tornetze in Rostock. Danach starten wir mit den Besprechungen. Platten: Boards of Canada - Inferno DJ Seinfeld - If This Is It Anadol & Marie Klock - Manivelles Loose Fit - Bittersweet Excess Beatrice M - Sinking Songs für die Playlist: Boards of Canada - Father and Son Martyn - Phantom Jazz Gichard - Posthumous Hologramm Anadol & Marie Klock - Rentrer A La Maison Kalia Vandever - Waiting / Murmuray Truthpaste - Never Gonna Give Beatrice M - so, jadore (als Ersatz) Shed - Double Scoop Tujiko Noriko - Kikoeru Pon DJ Seinfeld - Quakin’ Loose Fit - Bittersweet Excess Architectural - Psychedelic Dancefloor Visions Sub Basics - Rolling Thunder DJ Sofa - Coming In Clark - Relentless Opponent Fabiano do Nascimento & Vittor Santos Orquestra - Tema em Harmônicos Vince Staples - Blackberry Marmelade
  • Feature 52 | Musikbiopics - Wieso sind sie so erfolgreich? 21.05.2026 1時間 35分
    Michael, Rocket Man, Springsteen, Bohemian Rhapsody und und und. Musik-Biopics sind das erfolgreichste Paint-By-Numbers-Marketingtool des Musikmainstreams und des aktuellen Kinos.Kanonisierte Künstler:innen, die ihre eigene glattgeschliffene Held:innengeschichte erzählen dürfen und Wahrheit damit allzuoft einfach überschreiben. Aktuellestes Beispiel ist der Clusterfuck namens "Michael", der so fragwürdig wie erfolgreich ist. Das alles ergibt Sinn. IPs are everything. Und wo, wenn nicht bei den größten aller Namen, können Zuschauer*innen garantiert werden? Wieso authentisch sein, wenn ohnehin nur ein Gefühl verkauft wird. Warum boomen Musik-Biopics mehr denn je? Wer ist wirklich dafür verantwortlich? Wieso lohnt ein Blick auf die Labels und Rechteinhaber dahinter? Waren die Filme schon immer so formelhaft oder erwarten wir einfach zu viel? Welche Ausnahmen gibt es und wie kann ein guter Film über die Kraft von Musik wirklich aussehen? Und will Michael Jackson return in Avengers Doomsday? Das sind nur ein paar der Fragen, die Christopher zusammen mit Christian Eichler vom Filmpodcast CUTS heute beantworten will. Dieses Feature von Track17 ist eine Crossover-Folge mit "CUTS - Der kritische Filmpodcast" und ist in ähnlicher Form auch in dessen Feed verfügbar. Für die volle Experience hört ihr am besten beide Folgen. Zu wem würdet ihr euch ein Biopic wünschen? Welches lohnt sich? Schreibt uns in die Kommentare.
  • #74 | Carla dal Forno, Treeboy & Arc, Seefeel, Lone, Makthaverskan 16.05.2026 1時間 18分
    Alle Links in den Shownotes. Wollt ihr mit uns die Alben des Monats hören? Carla dal Forno - Confessions Durch sie wurde vernebelter Leftfield-Pop mit minimalistischem Post-Punk- und Dub-Einschlag zu seinem eigenen Genre. Ihrem eigenen Genre. Und dann schreibt sie solch wunderschöne Sätze wie: »Sometimes I miss you when I am feeling bored.« . Treeboy & Arc - GOOSE Die neue britische Gitarrenmusik ist in der zweiten Reihe angekommen. Aber ist das wirklich schlimm und ist Innovation wichtiger als Hits? Seefeel - Sol.Hz Sie waren die erste "Gitarrenband", die in den 90ern zum Label WARP wanderte. Kaum jemand hat sich in so kurzer Zeit so radikal neu erfunden. Ruhen sie sich darauf jetzt aus und was kann das erneute Comeback? Lone - Hyperphantasia Seit anderthalb Dekaden ist der bunte, ravige House des Briten Sonnenscheimagnet. Auf dem neuen Album schraubt er jetzt kräftig an der Intensität und auch am Kitsch. Für wen ist das eigentlich? Makthaverskan - Glass Bones Worauf man sich verlassen kann? Alle vier bis fünf Jahre kommen die Schwed*innen von Makthaverskan mit jangly Post-Punkt und Dream Pop zurück, der weiß, wie das mit den Melodien funktioniert. Dazu empfehlen wir neue Musik von Loraine James, Untold, Gigi Girls, Upsammy & Valentina Magaletti, Polygonia uvm.
 Setlist: – [00:00:00] Intro + Zuletzt gehört: ESC-Songs und MJ Guider – [00:05:24] Carla dal Forno - Confession
 – [00:16:54] Playlist Part 1: Softcult, Loraine James, Nature Morte, Trex – [00:22:32] Treeboy & Arc - Goose – [00:36:39] Seefeel - Sol.Hz – [00:47:38] Playlist Part 2: Gigi Girls, Bound By Endogamy, Alix Perez, Fireground – [00:52:16] Lone - Hyperphantasia – [01:03:58] Makhtaverskan - Glass & Bones – [01:13:01] Playlist Part 3: Upsammy & Valentina Magaletti, Submarine, Polygonia, Untold – Jetzt auf Spotify abonnieren. Neue Songs für die Playlist:
 Carla dal Forno - Under The Covers Softcult - Pill To Swallow Loraine James - In A Rut Nature Morte - BLUE Trex - Wipe the Page Treeboy & Arc - Hangnail Seefeel - Ever No Way Gigi Girls - Baci al Sole Bound by Endogamy - Never Wake Up Again Alix Perez - Cape Reinga Fireground - Elisir Lone - Triton Makthaverskan - Glass and Bones Upsammy & Valentina Magaletti - Superimposed Submarine - Grounding Polygonia - Ceaseless Motion Untold - It’s Not My Fault but It Is My Problem
  • #73 | Die ersten Highlights 2026 18.04.2026 57分
    Track17 ist wieder da. Weil in den ersten Monaten so viel gute Musik veröffentlicht wurde, besprechen wir die ersten Highlights des Jahres in einem Abwasch und aufgeteilt nach Genres. Alles Elektronische: Roska - Green Apple 12” Shackleton - Euphoria Bound Xylitol - Blumenfantasie Carre - Hibiscus EP Placid Angles - Canada VA - Tempa Allstars 9 Servicio al Cliente - Alien Tropical Sub Basics - Zero Point Suzukie & Cash Kru - Far Away in the Distance Molecular - One Dub Nørbak - Chuva Gitarre: deathcrash - Somersaults VA - Help (2) Blackwater Holylight - Not Here Not Gone Dagmar Zuniga - in filth your mystery is kingdom / far smile peasant in yellow music PVA - No More Like This Bibi Club - Amaro Ellende - Zerfall Andere Musik: Laurel Halo - Midnight Zone Julinko - Naebula Delphine Dora - L'inéluctable pulsation du temps Diagonale Des Yeux - Madeleine Ben Vince - Street Druid Renatto Olivares - Aguas Raras YIN YIN - Yatta Julianna Barwick & Mary Lattimore - Tragic Magic Hip-Hop/Rap/R&B: Ms Ray - Melt Sassy 009 - Dreamer+ SY3 - Sleepwalker A$AP Rocky - Don’t Be Dumb Setlist: – [00:00:00] Was ist 2026 bislang für ein Musikjahr? – [00:13:07] Elektronisches: Shackleton, Placid Angles, Sub Basics uvm. – [00:30:04] Gitarre: deathcrash, PVA, Bibi Club uvm.
 – [00:40:38] Andere Musik: Laurel Halo, Renatto Olivares, Ben Vince uvm. – [00:51:53] Rap/RnB: Ms Ray, A$AP Rocky, Y3 uvm.
 Songs für die Playlist: - Shackleton - Contagious Illusion - Xylitol - Südwestwind - Placid Angles - We Cry With You - Sub Basics - Loon - D1 - Oni - Molecular - Cold Classic - Nørbak - Sonho - Servicio al Cliente - Suelta Por La Pampa - Suzukie - Illumination - deathcrash - NYC - PVA - Mate - Blackwater Holylight - Bodies - Laurel Halo - Twilight Zone - Ben Vince - Street Druid - Julianna Barwick & Mary Lattimore - Melted Moon - YIN YIN - In Search of Yang - Renatto Olivares - Trabajo del Tiempo
  • Feature 51 | Die Alben des Jahres 2025 05.01.2026 2時間 8分
    Alle Links zu den Playlists, die kompletten Top-50-Alben- und Top-100-Songlisten inkl. ihrer Texte findet ihr in den Shownotes und auf track17podcast.de Was war die beste Musik aus den "Genres" House/Techno, Gitarre, Pop/Art Pop, Bass/Beats, Rap/RnB und unserem Klassiker Andere Musik? Was waren die wichtigsten Reissues, Compilations und was war der einzig wahre Song des Jahres? Der letzte Podcast des Jahres ist wieder der große Jahresrückblick, in dem wir das Beste, was die Musik uns dieses Jahr gegeben hat für euch noch einmal hervorheben und in jeder Kategorie unsere Sieger küren. Von Joanne Robertson über Elaine Howley, Rapt, billy woods, Erika de Casier, Raisa K, lynyn bis Bloc Party (!) und Molly Nilsson. Und und und. Ja, wir wurden verwöhnt. Aber wer war denn nun besser als alle anderen? Als Service gibt's dazu wieder die Playlists mit den Top 100 Songs des Jahres und den Top 50 Alben des Jahre. Jetzt folgen und direkt nachhören. [Setlist] - [00:00:00] Wie war das Musikjahr 2025? - [00:26:36] Genre 1: Avantgarde-Pop/Art-Pop/Synth-Pop - [00:45:00] Genre 2: House/Techno - [00:52:34] Genre 3: Bass/Beats - [01:00:11] Genre 4: Gitarre - [01:19:10] Genre 5: Rap/RnB
 - [01:27:50] Genre 6: ~andere musik~ - [01:45:22] Bonus 1: Reissues - [01:54:05] Bonus 2: Compilations - [01:58:19] Song des Jahres
  • #72 | Rat Heart, Sudan Archives, Just Mustard, Silvana Estrada, Efdemin 24.11.2025 1時間 16分
    Alle Links in den Shownotes. Was waren die Alben des Monats? Wir besprechen heute: Rat Heart – Dancin’ In The Streets (Modern Love) Mit wenig mehr als einer Gitarre, etwas Hall und einer brüchigen Stimme baut Tim Boogizm ein Universum, das gleichzeitig karg und überwältigend wirkt. Der staubige, schroffe und dennoch schöne Songwriter-Soul ist so betont unheimlich, finster und nicht von dieser Welt. Das ergibt eine der spektakulärsten Platten des Jahres. Auch wenn wir uns nicht ganz einig werden: Eine zweite Platte wie diese hat es 2025 nicht gegeben. Sudan Archives – The BPM (Stones Throw Records) Y2K-Retrofuturismus und digital gedachte, empowernde Themen spielen die Hauptrolle auf dem neuen Album der Violinenvirtuosin Sudan Archives. Vielleicht zündet hier nicht jeder Track, aber die bewusst nicht negativ ausgelegte Technikthematik fordert uns ein bisschen heraus und hinterfragt die Rolle des Menschen in unserer Zukunft. Wenn es denn noch eine gibt? Just Mustard – We Were Just Here (Partisan Records) Die irische Band Just Mustard hat sich nach einem eher introvertierten letzten Album jetzt für die lauteren Töne entschieden. Auch die Songtitel werden mittlerweile in ALL CAPS geschrieben. Die Vocals von Katie Ball drehen sich durch die turmhohen Gitarrenwände, und die Songs kämpfen in all dem Noise um jede Melodie. Erfolgreich. Oder? Silvana Estrada – Vendrán Suaves Lluvias (Glassnote Music) Melanie zieht gen Mexiko und bringt ein Kammer-Folk- und Singer-Songwriter-Album mit, das übersetzt so viel bedeutet wie „Sanfter Regen wird kommen“. Und wenn die Platte auch noch genau danach klingt, dürfte man auch mal reinhören. Efdemin – Poly (Ostgut Ton) Philip Sollmann alias Efdemin hat zuletzt vor sechs Jahren ein Album veröffentlicht. Zeit wurde es also für eine Rückkehr. Das Update seines ohnehin schon sehr deepen Techno-Ansatzes geht voll auf, weil er mit teilweise mikroskopisch kleinen Verschiebungen und einem feinen Gespür für Rhythmus und Repetition eines der spannendsten Technoalben des Jahres veröffentlicht. Dazu empfehlen wir neue Musik von Carrier, Betty Hammerschlag, billy Woods, Wednesday, hat-girls, Clark uvm.
 Setlist: – [00:00:00] Intro + Zuletzt gehört: Gorillaz und Haftbefehl
 – [00:10:15] Rat Heart - Dancin’ In The Streets (Modern Love)
 – [00:19:45] Playlist Part 1: Carrier, Betty Hammerschlag, billy woods, Wednesday
 – [00:25:54] Sudan Archives - The BPM (Stones Throw)
 – [00:36:03] Just Mustard - We Were Just Here (Partisan Records)
 – [00:45:21] Playlist Part 2: eat-girls, Onion, Saba, César y su Jardín
 – [00:50:07] Silvana Estrada - Vendrán Suaves Lluvias (Glassnote Music)
 – [00:57:25] Efdemin - Poly (Ostgut Ton)
 – [01:07:52] Playlist Part 3: The Reds, Pinks and Purples, Juana Molina, Armand Hammer & The Alchemist, Clark – Jetzt auf Spotify abonnieren. Neue Songs für die Playlist:
 Rat Heart - Always Be A Brave Little Cunt
 Carrier - Outer Shell
 Betty Hammerschlag - Fake Girl billy woods - Waterproof Mascara Wednesday - Townies Sudan Archives - A Bug’s Life Just Mustard - We Were Just Here eat-girls - Off The Onyon - Schiefe Bahn Saba - high tides César y su Jardín - Todos los Fuegos al Fuego Silvana Estrada - Dime Efdemin - Signal To Noise The Reds, Pinks & Purples - Upside Down In An Empty Room (Slow Version) Juana Molina - uno es árbol Armand Hammer & The Alchemist - Crisis Phone Clark - Negation Loop
  • #71 | Molly Nilsson, Princess Nokia, Afar, Neinzer, Lukid 21.10.2025 1時間 24分
    Alle Links in den Shownotes. Was waren die Alben des Monats? Wir besprechen heute: >> Molly Nilsson – Amateur (Dark Skies Association) Wann sind wir eigentlich Profis, in dem, was wir tun? Wenn wir unseren Themen mit Leidenschaft begegnen? Wenn wir sie außerhalb des kapitalistischen Systems angehen? Wer bewertet das eigentlich? Molly Nilsson stellt auf ihrem neuen Album „Amateur“ viele dieser Fragen und singt uns die Antworten durch den dichten DIY-Nebel ihres hymnischen Wave-Pops mit Hang zu House und Cold Wave zu. >> Princess Nokia – GIRLS (Artist House) „Theres nothing else in this world i wanna be but a girl“ singt Princess Nokia auf ihrem besten Album seit „1992“, das sie vor acht Jahren auf die Rap-Landkarte gesetzt hat. GIRLS ist ein feministisches, wuchtiges und lautes Album, das nicht nur zwischen den Zeilen auf Community, Teilhabe und Empowerment setzt. >> AFAR – Changing Rules (Laut & Luise) Es braucht ja gar nicht viel. Die Drummachine peitscht, die Stimme powert sich durch, die Gitarre sorgt für Atmosphäre. Das ist Musik, die ist so cool und unterkühlt, dass sie ihren eigenen Atem sehen kann. Synth-Wave, Post-Punk. Kalt, minimalistisch, aber trotzdem immer wieder sehr intim. >> Neinzer – Voil (Neinzer) Treibender verträumter Techno, der trotz aller Wucht etwas super Zartes in sich trägt. Zwischen Dub, IDM und Techno war wohl doch noch ein Stuhl frei? Wie geht sowas? >> Lukid - Underloop (Death Is Not The Answer) Mitten in der Nacht: ein abgefangener Schiffsfunkspruch, darauf die letzte Kassette des Bord-DJs. Verwaschene Beats geistern, Loopfragmente drehen ihre Runden, alles zittert und bleibt doch auf ewig im Endlosschlaufen-Modus. Das kann dann doch niemand so gut wie Luke Blair. Dazu empfehlen wir neue Musik von Jessy Lanza, Titanic, Famous, Nightbus, S. Carey, Blawan uvm. **Setlist:** - [00:00:00] Intro + Zuletzt gehört: Polygon Window und Molchat Doma - [00:06:31] Molly Nilsson - Amateur (Dark Skies Association) - [00:22:57] Playlist Part 1: Nightbus, Bambounou, Ostraca, Titanic - [00:30:10] Princess Nokia - GIRLS (Artist House) - [00:44:18] AFAR - Changing Rules (Laut & Luise) - [00:53:38] Playlist Part 2: Blawan, Jessy Lanza, Agriculture, S. Carey - [01:00:10] Neinzer - Voll (Neinzer) - [01:08:15] Luzid - Underloop (Death Is Not The Answer) - [01:18:33] Playlist Part 3: Automatic, Famous, Ann Annie, Wata Igarashi & Polygonia - Jetzt auf Spotify abonnieren. Neue Songs für die Playlist:
 Molly Nilsson - Die Cry Lie Nightbus - Angles Mortz Bambounou - Soul Trippin Neinzer - Taladay Ostraca - Esau Princess Nokia - Blue Velvet AFAR - Born & Die Jessy Lanza - Slapped By My Life Blawan - Style Teef Agriculture - Bodhidharma S. Carey - Daylight Neinzer - Taladay Lukid - Underhand Brokery Automatic - Is It Now? Famous - Europe Ann Annie - the meadow Wata Igarashi & Polygonia - Cross Passage
  • #70 | Joanne Robertson, lynyn, james k, Dead Famous People, Lucrecia Dalt 19.09.2025 1時間 22分
    Alle Links in den Shownotes. Was waren die Alben des Monats? Wir besprechen heute: >> Joanne Robertson – Blurr (AD93) Ist das das Album des Jahres? Die britische Malerin und Musikerin ist seit Jahren für doomy Geister-Folk und Musik bekannt, die mit nicht viel mehr als einer Gitarre, viel Hall und viel Atmosphäre eine Stimmung erzeugt, die sonst nur eine Grouper hinbekommt. „Blurrr“ ist ein leises, intimes Meisterstück, aus dem man nicht mehr ausziehen will. Warum? Klären wir in der Folge. >> lynyn – Ixona (Sooper Records) Sowohl Melanie als auch Christopher wollten die Platte mit in die Folge nehmen. Es muss also was dran sein, oder? Zwischen Spät-00er Post-Bass, Frickel-Electronica und IDM baut der produzent aus Chicago an einem Sound, in dem man sich gerne verläuft. Und dann reden wir plötzlich über Parkplätze in GTAIII. Ja nun. >> james k – Friend (AD93) Lasst uns alle Freund*innen von james k werden. Die New Yorker Sängerin hat auf ihrem dritten Album eine retrofuturistische Dream-Pop-Parallelwelt erschaffen, in der wir alle noch mit unserem orangenen Walkmen-Handy von Sony Ericsson (remember das W800i?) rumlaufen und an unserer MySpace-Seite herumcoden. >> Dead Famous People – Wild Young Ways (Fire Records) Es wird immer schwieriger zeitlose Musik zu datieren. Alles ist immer und dann auch noch gleichzeitig. Der nach 80er klingende Jangle-Power-Pop der Band aus Neuseeland ist das fehlende Bindeglied zwischen ihren Anfängen und dem Comeback fast 30 Jahre später. >> Lucrecia Dalt – A Danger To Ourselves (RVNG. Intl.) Die Kolumbianerin hat vor drei Jahren eines der aufregendsten Alben der frühen 20er vorgelegt. Auch der Nachfolger bewegt sich auf einer kleinen Theaterbühne, um dort seinen experimentellen Pop aufzuführen, ist aber etwas konfrontativer, unheimlicher. Außerdem heißt es Abschied nehmen. FAMOUS, diese kleine, unterschätzte und übersehene, überhörte Band, sie hört auf. Das ist traurig, schade und verständlich. Ein letztes Loblied. Wir reviewen außerdem neue Musik von TOPS, Skepta, Carla dal Forno, Laura Groves, Cousin, Al Wootton, Blueboy uvm. **Setlist:** - [00:00:00] Intro + Zuletzt gehört - [00:02:37] Ciao und Bye Bye: FAMOUS hören auf. Ein Abschied. - [00:11:20] Joanne Robertson – Blurrr (AD93) - [00:22:23] Playlist Part 1: Famous, TOPS, Fred Again, Tim Reaper - [00:28:04] lynyn – Ixona (Sooper Records) - [00:42:25] james k – Friend (AD93) - [00:50:28] Playlist Part 2: Cousin, Carla dal Forno, Rooleh, Al Woottoon - [00:55:54] Dead Famous People – Wild Young Ways (Fire Records) - [01:05:45] Lucrecia Dalt – A Danger To Ourselves (RVNG.) - [01:15:41] Playlist Part 3: Laura Groves, Pickle Darling, Blueboy, Boys Be Kko - Jetzt auf Spotify abonnieren. Neue Songs für die Playlist: Joanne Robertson - Gown Famous - Relevation TOPS – ICU2 Tim Reaper - Pufferfish Skepta & Fred again … - London Lynyn - Roll 5321 james k - Peel Cousin - No King Carla dal Forno - Veselka City Lights Rooléh - Cabana Al Wootton – Essene Dead Famous People - Wild Young Ways Lucrecia Dalt - caes Laura Groves - Yes Pickle Darling - Violence Voyager Blueboy - My Three Boys Be Kko - Oignon
  • #69 | Burial, Bodhi, Tectonic, FAÏG, JJULIUS 07.09.2025 59分
    Alle Links in den Shownotes. >> Burial - Comafields / Imaginary Festival (Hyperdub) Seit fast 15 Jahren steckt Dubstep-Enigma Burial aka Will Bevan in seiner zweiten musikalischen Phase, in der er verrauschte, knackende Ambient-Tracks in zweistelliger Minutenzahl wie kleine Mixtapes aufbaut. In den letzten Jahren bedeutete das oft Hit & Miss. Wo stehen diese beiden Tracks? >> Bodhi - Corrupta (Hotflush) Hotflush war eines der prägenden Labels für den "alten" Bass- und Dubstep-Sound. Bodhi geben mit ihrer 6-Track-EP ein interessantes Update und frischen das Genre mit Elementen aus IDM, Acid, House und Garage auf. Kann der Gemischtwarenladen was? >> VA - Tectonic Sound 20 (Tectonic) Das schönste Geburtstagsgeschenk muss man sich manchmal selbst machen. Auf 24 Tracks feiert Labelmeister Pinch mit zahlreichen alten und neuen Freund*innen die Geschichte von Tectonic. Erst recht einer der Orte für den alten Bass- und Dubstep-Sound. >> FAÏG - New Chapter (Planet Rhythm) Dieses "neue Kapitel" des Techno-Produzenten ist laut, intensiv, wuchtig und hat ziemlich genau eine Mission: Menschen zum tanzen bringen. Reicht das? >> JJULIUS - Vol. 3 (DFA) Seitdem das altehrwürdige Dance-Punk-Label DFA sich als Plattform für experimentierfreudige Musik aus aller Welt neu aufgestellt hat, lohnt sich das Zuhören umso mehr. Der Schwede JJULIUS versucht es mit abseitigem Dream-Pop, der sich im Nebel besonders wohlfühlt. Wir reviewen außerdem neue Musik von Man/Woman/Chainsaw, Oni Ayhun, Emika, Jamie Woon, Carrier u. v. m. **Setlist:** - [00:00:00] Intro + Zuletzt gehört: Haldern-Festival-Folge und In The Bassment-Playlist - [00:07:32] Burial - Comafields / Imaginary Festival (Hyperdub) - [00:17:36] Playlist Part 1: Carrier, Olof Dreijer, Emika, Tim Green - [00:22:22] Bodhi - Corrupta (Hotflush) - [00:29:06] VA - Tectonic Sound 20 (Tectonic) - [00:36:20] Playlist Part 2: Man/Woman/Chainsaw, Kim Thorthey, Invexis, Jamie Woon - [00:41:10] FAÏG - New Chapter (Planet Rhythm) - [00:48:39] JJULIUS - Vol. 3 (DFA) - [00:54:51] Playlist Part 3: Georgie Sweet, Erika de Casier, Cornelius SA, Ma Sha - Jetzt auf Spotify abonnieren. Neue Songs für die Playlist: Burial - Comafields Carrier - The Fan Dance Olof Dreijer – Iris Emika - Circles Tim Green - Minds Bodhi - T.O.P. Beatrice M. - Poison Man/Woman/Chainsaw - Mad Dog Kim Hiorthoy - Wish Walk Invexis - Waterpipe Jamie Woon - A Velvet Rope FAÏG - Kann JJILIUS - Etiopisk Hallucination Georgia Sweet - The Ones We Love Erika de Casier - Miss Cornelius SA - Not Everything Is At It Seems, Not Everything That Seems Is Ma Sha - Aluga
  • Shorts 22 | Haldern Pop Festival 2025 - Ein Bericht 15.08.2025 15分
    Den kompletten Text zur Folge sowie alle Links zur Playlist und zum Podcast findet ihr in den Shownotes.
  • #68 | Polygonia, Seph, Init, Bidoben, Introspekt 25.07.2025 1時間 11分
    Alle Links in den Shownotes. >> Polygonia – Dream Horizons (Dekmantel) Die Münchnerin zelebriert Club-Musik zwischen House, Techno, IDM und Breakbeats. Das ist vor allem deshalb so aufregend, weil es zeigt, dass wir doch noch zu etwas anderem tanzen dürfen als zu den stumpfesten Geradeaus-Tracks. >> Seph – Fiera (Insurgentes) Album? Compilation? Irgendwo auch egal. Der Argentinier schnürt für den letzten Release des Labels Insurgentes ein Abschiedsgeschenk, in das er beatlosen Techno, scharfkantigen IDM und viele Frickeleien packt. >> INIT – Pool James (R.i.O.) Der Pop-Nicht-Pop des Duos denkt den Soundtrack zur Pool-Party etwas vernebelter. Das ist eher etwas für die Party, zu der niemand eingeladen wird und bei der man mit Kopfhörern am Wasser liegt. >> Bidoben – Torment (Sublunar) Die neue EP des Techno-Produzenten hat wenig Interesse an allem, was nichts mit Druck zu tun hat. Funktionsmusik für die Peak Time – aber im besten Sinne? >> Introspekt – Moving the Center (Tempa) Das Comeback des britischen Kellerkindes unter den Musikgenres, nämlich Dubstep, wird gern genommen – vor allem, da es sich mit neuen Stimmen und frischem Sound endlich von seiner schwitzig-männlichen Perspektive verabschieden darf. Wir reviewen außerdem neue Musik von Actress, Any, Sex Week, Gyrofield, Donato Dozzy u. v. m. **Setlist:** - [00:00:00] Intro + Zuletzt gehört: Bonobo und Galya Bisengalieva - [00:07:56] ** Polygonia - Dream Horizons (Dekmantel) - [00:15:59] Playlist Part 1: OHYOUNG, Any, Gyrofield, Chris Llopis - [00:21:36] ** Seph - Fiera (Insurgentes)** - [00:30:34] ** INIT – Pool James (R.i.O.)** - [00:41:44] Playlist Part 2: Actress, Sex Week, Blumitsu, KayCyy - [00:47:24] **Bidoben – Torment (Sublunar)** - [00:53:51] **Introspekt – Moving The Centre (Tempa)** - [01:03:48] Playlist Part 3: Carre, Low End Activist, Donato Dozzy & Sabla, Soreab - Jetzt auf Spotify abonnieren. Neue Songs für die Playlist: Polygonia - Whirlwind Of Hearts OHYOUNG - You are always on my mind Any - Mega Mercy gyrofield - Vegetation Grows Thick Chris Llopis - Ministrone Seph - Impulso INIT - Vacumized Actress - Guardians Sex Week – Coach Blumitsu - Atom KayCyy - FUNNY FUNNY Bidoben - 28-33 Introspekt - Dilation Carre - Crawler Low End Activist - Wave 02 Donato Dozzy & Sabla - Forma I Soreab - Let’s Roll
  • #67 | Smerz, Ketiov, Mhaol, Moontype, Neuzeitliche Bodenbeläge 17.06.2025 58分
    Alle Links in den Shownotes. >> Smerz – Big City Life (escho) Das norwegische Duo erkundet die große Stadt und verliert sich im Verlieben, im Sex und im Von-allem-überfordert-sein, bevor sie die große Reflexion starten. Alles eingebettet in Lo-Fi-Pop, der dem Trip-Hop sehr nahe steht. >> Ketiov - The Art of Structure (On Loop) Spalter der Ausgabe: Ohne Umwege knallt die Musik des polnischen Produzenten in die Clubs und verspricht dabei nichts als Schweiß, Bewegung und Wucht. Ganz einig werden wir uns nicht. >> Mhaol - Something Soft (Merge Records) Feministischer Disco-Punk, mal mehr Disco, mal mehr Punk, der ultra tanzbar und sehr direkt den Tanzboden vollgroovt. Wie viel Energie kriegt man in 30 Minuten? Ja. >> Moontype - I Let the Wind Push Down on Me (Orindal Records) Die Band aus Chicago stopft ihr neues Dream-Pop-Album voller Alltäglichkeiten. Warum es sich lohnt, ach den kleinen Dingen des Lebens Haben wir es verlernt, auch mal die kleinen Dinge wertzuschätzen? >> Neuzeitliche Bodenbeläge – Neue Kreise (Bureau B) Barjazzig, yacht-rock-orgelig, 70er-Jahre-futuristisch, schwitzig-elegant und einfach ziemlich gut. Hochgekrempelte Lederjacken, verklebte Kneipenböden und die berechtigte Frage, ob es nicht noch ein Glas Rotwein mehr sein darf. Wir reviewen außerdem neue Musik von Dog Race, Ehua, Ezra Furman, Troth, Genius Of Time, Dan Mangan u. v. m. **Setlist:** - [00:00:00] Intro + Zuletzt gehört: Cat Power + Boiler Rooms - [00:04:54] **Smerz – Big City Life (escho)** - [00:13:32] Playlist Part 1: Dog Race, Ehua, Ezra Furman, MØ - [00:19:29] **Ketiov - The Art of Structure (On Loop)** - [00:28:49] **Mhaol - Something Soft (Merge Records)** - [00:33:51] Playlist Part 2: Troth, Genius Of Time, Dan Mangan, Pachyman - [00:38:03] **Moontype - I Let the Wind Push Down on Me (Orindal Records)** - [00:46:33] **Neuzeitliche Bodenbeläge – Neue Kreise (Bureau B)** - [00:53:02] Playlist Part 3: Kara-Lis Coverdale, Batu, DJ JM, Theo Kottis - Jetzt auf Spotify abonnieren.**Setlist:** Neue Songs für die Playlist: Smerz - Feisty Dog Race - The Leader Ehua – Bumju Ezra Furman - A World of Love and Care MØ – Heartbreak Ketiov - The Dub Mgaol - DM:AM Troth - Cocoonist Genius Of Time - You Make Me Dan Mangan - It Might Be Raining Pachyman - False Moves Moontype - Four Hands ii Neuzeitliche Bodenbeläge - Im Dunkeln Kara-Lis Coverdale - Daze Batu - Seize DJ JM - shoot Theo Kottis - Dark at 3pm
  • #66 | Djrum, Physalia, Deradoorian, Tennis, Hypochondrische Ängste 16.05.2025 1時間 6分
    >> Djrum – Under Tangled Silence (Houndstooth) Felix Manuel mit einem neuen Album voll wunderschöner bleepy Electronica. Getrieben von klassischen Elementen, seiner Piano-Arbeit und einem Cello vermischen sich zarter Ambient-Techno und hibbeliger IDM. Heraus kommt eines der besten Alben des Jahres. >> Physalia – Oniria (okum produzioni) Die Italienerin schwebt mit ihrem Mix aus Kammerpop mit Piano-Einsatz und Dream-Pop wie auf ihrem Albumcover durch ein Meer aus Atmosphäre. Das soll ihr Debüt sein? >> Deradoorian – Ready For Heaven (Fire) Dub, Disco, No Wave, Post Punk – und das alles eiskalt vorgetragen. Deradoorian, die schon mit den Dirty Projectors und Kate NV immer eine Sonderausfahrt aus dem Pop genommen hat, groovt sich gekonnt durch ihre beste Solo-Platte. >> Tennis – Face Down in the Garden (Mutually Detrimental) Der musikalische Abschiedsbrief des Dream-Pop-Ehepaars erzählt von kleinen wie intimen Geschichten. Sind diese überhaupt für unsere Ohren gedacht? >> Hypochondrische Ängste – Real Authentic Berlin Street Love (Viel Erfolg mit der Musik) Spoken-Word-Stream-Of-Consciousness-Post-Alles-Musik. Songs sind das nur, wenn man will. Rhythmus, Melodie, Takt, Text – zusammen umzingeln sie das, was man für Songstruktur hält, kreisen ein, beobachten lieber von außen. Hochgradig assoziativ, fließend, überfordernd und doch in sich schlüssig.
  • #65 | Black Country, New Road, The Completers, Barker, Great Grandpa, Mobbs & Susu Laroche 18.04.2025 1時間 24分
    Alle Links in den Shownotes. >> Black Country, New Road – Forever Howlong (Ninja Tune) Wir müssen reden. Und das 30 Minuten lang. Vom jazzy Post-Punk zum folkigen Art-Rock-Hybriden.Wie ist das eigentlich für eine Band, wenn man sich innerhalb von sieben Jahren viermal neu aufstellen muss – und jedes Mal den Sound anpasst? Vom Suchen und Finden. Und einer kleinen Enttäuschung. >> The Completers – The Completers (Yeah You!) Brasilianischer Post-Punk. Frei von Licht, mit mächtig Hall angerührt und voll von gewohnten Sounds.Ist das so unique, wie behauptet? >> Barker – Stochastic Drift (Smalltown Supersound) Seinen Durchbruch feierte der DJ und Produzent mit Techno, der auf die klassische Kickdrum verzichtet. Sein neues Album knallt mit verschleppten Breaks, zittrigem IDM und mit Schlagzeug jetzt wieder mehr. Aber auch besser? >> Great Grandpa – Patience, Moonbeam (Run For Cover Records) Vom Schredder-Post-Rock zum schluffigen Country-Emo. Über eine Band, die erst räumlich getrennt werden musste, um dann für ein neues Album zurückzukommen. >> Mobbs & Susu Laroche (Modern Love) Musik der brodelnden Entschleunigung. Verhangen, schwer, undurchsichtig. Die Sounds verendender Öltanker. In Kombination mit dem fast klagenden Gesang klingt hier alles so, als sei es Teil eines geheimen Ritus. So dunkel wie beeindruckend. Wir reviewen außerdem neue Musik von The Orchestra (For Now), Moin, Steven Julien, Hiroshi Yoshimura, Carrier, Michael James, Marina Zispin u. v. m. **Setlist:** - [00:00:00] Intro + Feature 50: Was ist Musik? - [00:04:09] **Black Country, New Road // Forever Howlong (Ninja Tune)** - [00:35:16] Playlist Part 1: The Orchestra (For Now), Steven Julien, Michael James, Maria Amor & Shcuro - [00:39:34] **The Completers // The Completers (Yeah You!)** - [00:49:08] **Barker // Stochastic Drift (Smalltown Supersound)** - [00:56:40] Playlist Part 2: Hiroshi Yoshimura, Marina Zispin, Index For Working Musik, Pacific Coliseum - [01:01:06] **Great Grandpa // Patience, Moonbeam (Run For Cover Records)** - [01:11:46] **Mobbs & Susu Laroche // Zero EP (Modern Love)** - [01:18:29] Playlist Part 3: Moin, Stella, Need For Mirrors, Carrier - Jetzt auf Spotify abonnieren. Neue Songs für die Playlist: Black Country, New Road - For The Cold Country The Orchestra (For Now) - Skins Steven Julien – Time Michael James - Rough Dub Maria Amor & Shcuro - Hotspring Love The Completers – Silence Barker - Difference And Repetition Hiroshi Yoshimura - Wind Echo Marina Zispin - The Tudors Index For Working Musik - Fog (You Just Don’t Know) Great Grandpa - Doom Mobbs & Susu Laroche - Dawn Moin - See Stella - Ta Vimata Need For Mirrors - Pickle Factory Carrier - Slow Punctures Pacific Coliseum - Games (feat. Eternal Love)
  • Feature 50 | Ist das noch Musik? - Krach, Kunst und Kontext 05.04.2025 1時間 12分
    Alle Links in den Shownotes. „Das ist doch keine Musik“ – einer der kulturpessimistischen Standardsätze aus dem Boomer-Handbuch. Aber was ist denn nun Musik? Brauchen wir wirklich Melodien und Struktur? Ist es nicht viel entscheidender, was wir von dem wollen, was wir hören? Können wir deshalb selbst die Klangexperimente von Avantgarde-Künstlerinnen wie Gabi Losoncy als Musik bezeichnen? Wer bestimmt eigentlich, wo Musik anfängt und aufhört? Und ist es überhaupt wichtig, ihre Grenzen zu kennen – wenn es sie denn überhaupt gibt? Wir sprechen über eine scheinbar triviale Frage, deren Antwort sich umso mehr entzieht, je genauer man hinhört. Zu Gast: Kulturjournalist Kristoffer Cornils.
  • #64 | Whatever The Weather, Rapt, Raisa K, Cloakroom, YHWH Nailgun 28.03.2025 54分
    Alle Links in den Shownotes. >> Whatever The Weather – Whatever The Weather II (Ghostly International) Wenn ihr wissen wollt, wie ein Album klingt, das eine Durchschnittstemperatur von 12,58° hat, solltet ihr unsere Besprechung von Loraine James neuem Album hören, das mit leicht zittrigen Ambient-Sounds und einer zarten Version von Electronica und reduzierten IDM-Sounds zum Highlight wird. >> Rapt – Until The Light Takes Us (Z Tapes) Folk-Musik, die sich trotz eines tropischem Ersteindrucks vorrangig in den gespenstischen Nebelkulissen unbewohnter Dörfer der Vergangenheit aufhält. Bauen wir hier Sandburgen oder leben wir doch lieber in alten Steingemäuern? >>Raisa K – Affectionately (15 love) Für solche Alben steht man morgens noch auf. Leicht vom Schuss aufgeführter Pop-nicht-Pop. Leicht verhangene Melodie-Experimente. Musik so reich an Möglichkeiten und trotzdem entscheidet sich die Micachu-Komplizin immer für den charmanten Umweg. >> Cloakroom - Last Leg of the Human Table (Closed Casket Activities) Wackelige Soundwände groß wie Wolkenkratzer, Shoegaze aus dem Lehrbuch, Pop-Punk-Melodien und dann klopft auch noch Weezer an. Was will dieses Album von uns? Und können wir ihm das auch wirklich geben? Wir sind unterschiedlicher Meinung. >> YHWH Nailgun - 45 Pounds (AD93) 21 Minuten High-Speed-Gefrickel zwischen hibbeligem Math Rock, No Wave und Industrial. Zeit für Pausen hat das kurze, wuchtige Debüt der New Yorker nicht. Wir reviewen außerdem neue Musik von Building Instruments, Josi Devil, Blockhead, The Murder Capital, Saeko Killy, Maria Teriava uvm. **Setlist:** - [00:00:00] Intro + Zuletzt gehört: Mobbs/Susu Laroche und Jean Richie - [00:03:39] **Whatever The Weather // Whatever The Weather II (Ghostly International)** - [00:10:36] Playlist Part 1: Building Instrument, Josi Devil, The Murder Capitol, Cara Carpaccio - [00:15:54] **Rapt // Until The Light Takes Us (Z-Tapes)** - [00:24:35] **Raisa K // Affectionately (15 love)** - [00:30:34] Playlist Part 2: Maria Teriava, Library L’amour, Bandler Ching, Blockhead - [00:35:53] **Cloakroom // Last Leg Of The Human Table (Closed Casket Activities)** - [00:43:19] **YHWH Nailgun // 45 Pounds (AD93)** - [00:49:47] Playlist Part 3: Saeko Killy, D Stone, Lost Desert, Boldy James - Jetzt auf Spotify abonnieren. Neue Songs für die Playlist: Whatever The Weather - 3° Building Instrument - Saunte Josi Devil - Make It Better The Murder Capital - Love of Country Cara Carpaccio - Im Weltraum (576000003579 Jahre) Rapt - I Will Be My End Raisa K - FInal Generations Maria Teriava - What Is To Be Done Library L’amour - Deux Mains Bandler Ching - P’tit Île Blockhead - Oh Deer Cloakroom - Bad Larry YHWH Nailgun - Castrato Raw (Fullback) Saeko Killy – Jede Farbe D Stone - Banggg Lost Desert - Saudade Boldy James & Chuck Strangers - Unapologetic
  • #63 | Squid, FKA Twigs, Gaiko, Omar Dahl, Studio 23.02.2025 52分
    Alle Links in den Shownotes. Die britische Avantgarde-Rock-Band Squid erklärt den Stillstand zum Erzfeind, entwickelt sich und seinen Sound seit Jahren weiter, um jetzt bei einer spektakulären neuen Version ihrer Musik zu landen. Wo soll das noch hinführen? >> Squid – Cowards (WARP) Auf ihrem neuen, intensiven und körperlichen Album zehrt FKA Twigs von den harten Industrial- und Techno-Einflüssen, die sie während des Drehs ihres neuen Films entdeckt hat. Was macht das mit ihrer Musik? >> FKA Twigs – Eusexia (Atlantic) Der sonst so düster wirkende Drum n' Bass-Sound wirkt beim Belgier Gaiko ungewohnt bunt, euphorisch und einladend. Ein kurzes Vergnügen. Aber ein Vergnügen. >> Gaiko - st (Nous'klaer) Die belgische Supergroup Omar Dahl kommt mit einer EP um die Ecke, die sich zwischen zahlreichen Kulturen, Sounds und Genres bewegt, aber immer ihr Ziel vor Augen hat. Kann das auf Platte überzeugen oder bleibt das Live-Musik? >> Omar Dahl – Traum EP (Laut & Luise) Nach fast 20 Jahren wird ein kleines Wunder an Album endlich neu aufgelegt. Nordisch kühl und gleichzeitig tropisch verschwitzt und discoid. Immer mit einem Bein im Indie-Club. Warum ist das einzige Album des schwedischen Duos so seiner Zeit voraus gewesen? >> Studio – West Coast (Ghostly International) Wir reden außerdem über neue Musik von Heartworms, TYSON, Nele De Gussem, Larry June, Gumshoes, Bruce uvm. **Setlist:** - [00:00:00] Intro + Zuletzt gehört: Errorsmith und Efficient Space - [00:07:12] **Squid // Coward (WARP)** - [00:15:11] Playlist Part 1: Joy Orbison, Vanessa Amara, Gumshoes, Luigi Tozzi - [00:20:13] **FKA Twigs // Eusexia (Atlantic)** - [00:26:48] **Gaiko // st (Nous'klaer)** - [00:30:40] Playlist Part 2: Heartworms, Bruce, Brüder Selke, Larry June - [00:35:35] **Omar Dahl // Traum EP (Laut & Luise)** - [00:41:03] **Studio // West Coast (Ghostly International)** - [00:47:18] Playlist Part 3: Nele De Gussem, TYSON, Diffrent, Napes - Jetzt auf Spotify abonnieren. Neue Songs für die Playlist: Squid – Blod On The Boulders Joy Orbison & Joe James – Bastard Vanessa Amara – Don't Let This Feeling Gumshoes – Suckers Luigi Tozzi - Reptilian FKA twigs - Girl Feels Good Gaiko – Setagaya Heartworms – Celebrate Bruce - Mimicry Brueder Selke & Midori Hirano - Scale B Larry June, 2 Chainz & The Alchemist - Life Is Beautiful Omar Dahl – Bunkum Studio – West Coast Nele De Gussem – The Pool TYSON - Jumpstart Diffrent - When I’m With U Napes - Tokyo Drifting
  • Feature 49 | Q&A #2 - Konzeptalben, Jugendsünden, Crushes uvm. 09.02.2025 52分
    Melanie & Christopher starten ins neue Podcast-Jahr mit vielen, vielen Fragen. Und Antworten. [Setlist] - [00:00:00] Intro + Zuletzt gehört - [00:07:30] Was war unser erster Musiker*innen-Crush? - [00:12:22] Welche Künstler*innen unserer Jugend können wir nicht mehr hören? - [00:19:59] Was sind die besten Konzeptalben? - [00:26:52] Was sind die besten Alben des bisherigen Jahrzehnts? - [00:33:13] Welchen Song würden wir immer im Club spielen? - [00:38:35] In welchen Situationen können wir keine Musik hören? - [00:45:18] Welches Album hat uns die Tür zu einem neuen Genre geöffnet?
  • Shorts 21 | Weihnachtssongs 22.12.2024 21分
    Frohe Weihnachten!