Dimensionen

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Šalis Austrija
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Epizodų 86
Naujausias 18.08.2026

Der Podcast „Dimensionen“ gibt Gedanken Raum. Mit Reportagen, Features, Recherchen und Porträts beleuchtet er Themen aus Wissenschaft, Kunst, Politik, Wirtschaft, Natur und Technik. Gespräche mit Expertinnen und Experten vertiefen die behandelten Fragestellungen. Produziert wird die Sendung von ORF und ist Teil des Ö1-Programms.

Epizodai

  • DIM 260819 Aufstieg in den Anden / Burgstaller / Dimensionen 18.08.2026 24min
    Wo Österreichs Hochgebirgsökologie begannFast 12 Jahre (1928-1939) verbrachte der Grazer Alpinist und Kartograph Erwin Hein in den bolivianischen, chilenischen und peruanischen Anden. Als Teilnehmer der großen Andenexpeditionen des Deutschen und Österreichischen Alpenvereins erklomm er zahlreiche 6000er in Bolivien und Peru. Gemeinsam mit einem interdisziplinären Team erforschte Hein viele Jahre lang Gletscher, Berge und Flüsse, beschäftigte sich mit den Auswirkungen der kosmischen Strahlung in extremen Höhenlagen auf die indigenen Bevölkerungen und zeichnete klimatische Bedingungen in den Anden auf. Ein interdisziplinäres Forschungsprojekt unter der Leitung des Historikers und Lateinamerika-Experten Christian Cwik vom Institut für Geschichte der Universität Klagenfurt beschäftigt sich mit Resultaten dieser historischen Andenexpeditionen. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 18.08.2026 Gestaltung: Rosemarie Burgstaller
  • Robo Relations: Warum wir uns in KI verlieben 18.08.2026 24min
    KI-Chatbots werden für manche Menschen zu Vertrauten, Freunden oder sogar Partnern. Apps wie Replika oder Character AI versprechen Nähe, Aufmerksamkeit und Gespräche rund um die Uhr. Gleichzeitig zeigt die Forschung, dass emotionale Bindungen zu künstlichen Gesprächspartnern erstaunlich intensiv werden können. Was macht diese Beziehungen so attraktiv? Welche Chancen und Risiken bergen sich darin? Und wie verändert sich unser Verständnis von Nähe, wenn Maschinen immer menschlicher wirken? - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 18. 08. 2026.Gestaltung: Florian Jauk
  • Doping erwünscht: Wozu Enhanced Games? 17.08.2026 24min
    "Verbesserte Spiele". Der Titel der erstmals im Mai 2026 durchgeführten Multisportveranstaltung war zwar Programm, hielt aber nicht, was er versprach: Athletinnen und Athleten konnten unter ärztlicher Aufsicht verbotene Substanzen zur Leistungssteigerung einnehmen. Gebrochen wurde dann aber nur ein einziger Weltrekord, im Schwimmen. Doping führt also nicht automatisch zu besseren Leistungen im Spitzensport. Dafür bleibt das erhöhte Gesundheitsrisiko für die Teilnehmer:innen bestehen. Zu welchem Zweck werden solche Spiele also veranstaltet? - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 17. 08. 2026.Gestaltung: Daphne Hruby
  • Die Nobelpreise 2025: Wirtschaft 13.08.2026 24min
    Wachstum zwischen Schöpfung und ZerstörungDer Preis für Wirtschaftswissenschaften im Gedenken an Alfred Nobel ging 2025 an drei Forscher für ihre grundlegenden Arbeiten zum nachhaltigen und innovationsgetriebenen Wirtschaftswachstum. Sie knüpften an die Theorie eines österreichischen Ökonomen an: Joseph Schumpeter, der den Begriff der "schöpferischen Zerstörung" geprägt hatte. Die Ausgezeichneten konnten in Folge zeigen, wie technologische Innovationen einerseits Produkte und Dienstleistungen verbessern, andererseits aber auch zerstörerisch wirken können - indem Neues Vorhandenes ersetzt. (Wh. v. 2025). - Eine Eigenproduktion des ORF gesendet in Ö1 am 13. 08. 2026.Gestaltung: Armin Stadler
  • Die Nobelpreise 2025: Chemie 12.08.2026 24min
    Die Entwicklung metallorganischer GerüsteEin Gramm eines neuartigen Materials, dessen innere Hohlräume die Oberfläche des viel zitierten Fußballfeldes haben. Manchmal sogar mehr. Das sind die Strukturen, die die diesjährigen Chemienobelpreisträger erfunden haben. Damit könnten Wasser aus der Wüstenluft gewonnen, Kohlendioxid aus der Atmosphäre gebunden, giftige Gase eingefangen oder chemische Reaktionen katalysiert werden. (Wh. v. 2025) - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 12. 08. 2026.Gestaltung: Birgit Dalheimer
  • Die Nobelpreise 2025: Physik 11.08.2026 24min
    Ein "Quantum" Trost: Vom Quantensprung zum QuantencomputerDer Physik-Nobelpreis 2025 ging an drei Forscher für die Entdeckung von Quanteneffekten wie etwa das "makroskopische Tunneln". Klingt abstrakt, hat aber sehr fassbare Auswirkungen: Zum einen ist der erwähnte Tunneleffekt dafür verantwortlich, dass es in der Natur überhaupt Radioaktivität gibt, den sogenannten Alpha-Zerfall. Zum anderen sind die entdeckten Phänomene mittlerweile in die Alltagstechnik eingewachsen. Zur Anwendung kommen sie in PCs und Smartphones. (Wh. v. 2025). - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 11. 08. 2026.Gestaltung: Robert Czepel
  • Die Nobelpreise 2025: Medizin 10.08.2026 24min
    Die Spielregeln der ImmuntoleranzEin funktionierendes Immunsystem schützt den Körper vor pathogenen Keimen und eliminiert entartete Zellen, bevor daraus Krebs entstehen kann. Ist die Abwehr gestört, kann sich diese aber auch gegen körpereigene Strukturen richten, wie es bei Autoimmunerkrankungen der Fall ist. Die Immunabwehr in Balance zu halten, dafür sind so genannte regulatorische T-Zellen von großer Bedeutung. Sie passen auf, dass Immunreaktionen nicht überschießen, die Abwehr insgesamt aber schlagkräftig bleibt. Dieser Mechanismus bildet den Kern der Forschungen, für die 2025 der Nobelpreis für Medizin oder Physiologie verliehen wurde.Auftakt der Sommerserie über die vier aktuellen wissenschaftlichen Nobelpreise. (Wh. v. 2025) - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 10. 08. 2026.Gestaltung: Sabrina Adlbrecht
  • Kohei Saito: der Degrowth-Marxist aus Japan 06.08.2026 24min
    Der Philosoph von der Universität Tokio ist Gast im OPEN SPACEAngesichts der zunehmenden Klimakrise verstärkt sich auch die ökologische Kapitalismuskritik: Wer das Klima und somit die Menschheit retten will, so das Argument, darf die Wirtschaft nicht so exzessiv wie in den letzten Jahrzehnten den Kräften des freien Marktes überlassen. In dieser Debatte ist Kohei Saito kein Unbekannter. Mit seinem Buch "Systemsturz. Der Sieg der Natur über den Kapitalismus" landete er vor wenigen Jahren einen Bestseller. Nun ist sein neues Buch "Am Ende des Fortschritts. Überleben in den Ruinen des Kapitalismus" erschienen. Der Philosoph hat auf Einladung der Universität Wien und der Akademie der Bildenden Künste Österreich besucht und seine streitbaren Lösungsvorschläge für die globale Krise präsentiert: eine Mixtur aus marxistischer Theorie, Degrowth-Ideen und "dunklem Sozialismus".Interview: Alexander Behr
  • Angst vor dem großen Beben 05.08.2026 24min
    Und wie Istanbul sich darauf vorbereitetUnter dem Marmarameer vor Istanbul treffen die eurasische und anatolische Kontinentalplatte aufeinander. Die sogenannte Nordanatolische Verwerfung ist eine der aktivsten seismischen Zonen der Welt - und das Gebiet vor den Küsten der Millionenstadt das einzige, in dem es seit über 250 Jahren kein Starkbeben mehr gab. Forschende sind sich einig: Die Energie, die sich seitdem durch die aneinander reibenden Platten aufstaut, wird sich irgendwann entladen. Und die Folgen werden fatal sein. Genaue Prognosen sind jedoch schwer zu stellen. Die Stadt bereitet sich mit Erdbebenübungen, neuen Bauvorschriften, Sanierungsprogrammen und einem stetig wachsenden Netzwerk an Sensoren vor. Angesichts der enormen Bevölkerungszahl und der schlechten Bausubstanz vieler Häuser bleiben die Herausforderungen groß. (Wh. v. 11. 02. 2026) - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 05. 08. 2026.Gestaltung: Anika Haider
  • Gürkchen statt Gurkerl 03.08.2026 24min
    Österreichisches Deutsch und Dialekte unter DruckEs ist kaum mehr zu überhören: Immer mehr junge Österreicher*innen sprechen deutsch klingendes Hochdeutsch. Zudem scheinen Dialekte immer mehr zu verschwinden. Was steckt hinter diesen Trends und haben sie vielleicht etwas miteinander zu tun, weil Sozialen Medien einen sprachlichen Uniformitätsdruck erzeugen? Erleben wir einen Verlust an sprachlicher Vielfalt oder einen Sprachwandel, in dem sich Herkunft, soziale Zugehörigkeit und Prestige neu ordnen? - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 03. 08. 2026.Gestaltung: Kaspar Arens
  • Muskismus: Aufstieg und Herrschaft eines Technoking 30.07.2026 24min
    Open Space: Zu Gast sind die US-amerikanischen Sozialwissenschafler Quinn Slobodian und Ben TarnoffMit Paypal hat Elon Musk die Finanzbranche aufgemischt, mit Tesla den Markt für E-Autos revolutioniert, nach seiner Übernahme Twitter kurzerhand auf rechts gedreht. Im US-Wahlkampf 2024 schwang er sich zum wichtigsten Unterstützer Donald Trumps auf, anschließend machte er sich mit DOGE, seiner Abteilung für Regierungseffizienz, daran, den amerikanischen Staat radikal umzubauen - was letztlich an seinem erratischen Führungsstil und seinem Zerwürfnis mit Donald Trump scheiterte. Die beiden US-amerikanischen Sozialwissenschaftler Quinn Slobodian und Ben Tarnoff haben mit "Muskismus. Aufstieg und Herrschaft eines Technoking" ein bemerkenswertes Buch vorgelegt. Und sie haben mit dem Begriff "Muskismus" einen Begriff eingeführt, der die Produktionsweise der Tech-Giganten beschreiben soll. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 30. 07. 2026.Interview: Alexander Behr
  • Alter Fugu aus neuem Garn 29.07.2026 24min
    Ghanas Webtradition und Textilproduktion am ScheidewegSpinnen und Weben zählen zu den ältesten Fertigkeiten der Menschheit. Doch vielerorts sind diese Traditionen bereits ausgestorben - zu verlockend die Zeitersparnis durch industriell gefertigte Stoffe. Nicht in Ghana. Während Österreich die manuelle Webproduktion bereits im 19. Jahrhundert aufgegeben hat, bemüht sich das westafrikanische Land bis heute um den Erhalt seiner Traditionen. Dazu zählt vor allem ein handgewebtes Hemd, der traditionelle "Fugu". Bereits in der Kolonialzeit haben europäische Mächte die afrikanische Kunst des Spinnens und Webens ausgebeutet. Heute bedrohen billige Kopien aus China und ausländische Übernahmen von Baumwollfabriken Ghanas Textilbranche. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 29. 07. 2026.Gestaltung: Joshua Mingers
  • Umkämpftes Recht: 75 Jahre Genfer Flüchtlingskonvention 28.07.2026 24min
    In Genf wurde am 28. Juli 1951 das "Abkommen über die Rechtsstellung der Flüchtlinge" unterzeichnet, das bis heute die Grundlage für das internationale Flüchtlingsrecht bildet. Die Genfer Flüchtlingskonvention entstand vor dem Hintergrund großer Fluchtbewegungen in Europa vor, während und nach dem Zweiten Weltkrieg. Das europäische sowie das österreichische Asylrecht ist der Genfer Flüchtlingskonvention verpflichtet, doch die Verletzungen der Konvention häufen sich: Die Nichtannahme von Asylanträgen an den östlichen EU-Außengrenzen und die illegalen Pushbacks im Mittelmeerraum sind nur ein paar Beispiele. Diese Entwicklung findet auch vor dem Hintergrund statt, dass internationale Organisationen und völkerrechtliche Abkommen geopolitisch zunehmend in Frage gestellt werden. Und letztendlich ist das zwischenstaatliche Abkommen stets davon abhängig, dass es die Staaten auch einhalten wollen. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 28. 07. 2026.Gestaltung: Katharina Gruber
  • Filtrieren - Reinigen - Entsalzen 27.07.2026 24min
    Warum Wasseraufbereitung immer wichtiger wirdFast jeder zweite Mensch, schätzt die Organisation für Entwicklung und Zusammenarbeit (OECD), wird bis 2030 in einer Region mit gefährdeter Wasserversorgung leben. Da geht es nicht nur um Trinkwasser, sondern auch um Wasser für die Industrie, die Pflanzenbewässerung und den Grundwasserkörper. Wenn die Wasserressourcen knapper werden, gewinnt die Aufbereitung von natürlichem und unbehandeltem Rohwasser an Bedeutung: Oberflächenwasser, verunreinigtes Wasser, verschmutztes Wasser muss gereinigt, Meerwasser entsalzt werden. Möglichst effizient, energiesparsam und lokal. Lösungen werden auch im noch wasserreichen Österreich entwickelt. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 27. 07. 2026.Gestaltung: Ilse Huber
  • Von Gandhi lernen, mit Thiel debattieren 23.07.2026 24min
    Im "Open Space" zu Gast: der friedenspolitische Theologe Wolfgang Palaver, der seinen Bekannten Peter Thiel kritisch analysiert."Für den Frieden kämpfen. In Zeiten des Krieges von Gandhi und Mandela lernen", so lautet der Titel des aktuellen Buches (Tyrolia-Verlag) von Wolfgang Palaver. Der Religionspädagoge, Germanist und Politikwissenschaftler lehrte über viele Jahrzehnte Christliche Gesellschaftslehre an der Universität Innsbruck und war von 2013 bis 2017 Dekan der Theologischen Fakultät. Auch außerhalb der Universität ist der Friedensforscher Palaver tätig, zum Beispiel als Präsident von Pax Christi Österreich. Im vergangenen Jahr wurde er zum Vertreter der OSZE zur Bekämpfung von Intoleranz, Rassismus und Diskriminierung ernannt - und Palaver erregte mediale Aufmerksamkeit durch seine Bekanntschaft mit dem Milliardär und libertären Tech-Investor Peter Thiel. (Wh. v. 05. 02. 2026.)Interview: Alexander Behr
  • Die Musik des Lebens 22.07.2026 24min
    Wie Zellen orchestriert sindDer Abschluss des Humangenomprojekts im Jahr 2003 hat Wissenschaft und Medizin in ein neues Zeitalter geführt. Nun ist es erstmals möglich, transgene Organismen herzustellen und Krankheiten durch maßgeschneiderte Moleküle zu heilen. Trotzdem bleibt der Blick auf das Phänomen Leben im biotechnologischen Zeitalter seltsam antiquiert: Noch immer werden Lebewesen wie Maschinen betrachtet - und die Erfolge der Genetik haben zu diesem Zerrbild (der "Code" des Lebens!) ihren Teil beigetragen. Tatsächlich ist der Betriebsmodus von Organismen musikalisch statt mechanistisch. Lebewesen sind anpassungsfähig, sie improvisieren, sie gleiten und fließen durch die von der Physik errichtete Landschaft des energetisch Möglichen. Muster und Rhythmen bestimmen ihre Existenz. Zeit für einen musikalischen Perspektivenwechsel. (Wh. v. 04. 02. 2026) - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet am 22. 07. 2026.Gestaltung: Armin Stadler
  • Der Holocaust als Hologramm 21.07.2026 24min
    Was bringen neue Formen der Erinnerungskultur?Anfang dieses Jahres gab es weltweit noch etwa 196.000 Überlebende des Holocaust, etwa 450 davon in Österreich. Für die Zukunft stellt sich eine drängende Frage: Wie kann Erinnerung an die Verbrechen der Nationalsozialisten lebendig bleiben, wenn die Stimmen dieser Zeitzeug:innen für immer verstummt sind? Eine Lösung bieten digitale Technologien, die es ermöglichen, Zeugnisse nicht nur aufzubewahren, sondern auch interaktiv erfahrbar zu machen. So lassen zum Beispiel KI-gestützte Rekonstruktionen Überlebende virtuell sprechen. Für die einen eine umstrittene Form der Erinnerungskultur, für die anderen ein legitimer Versuch, Gedenken lebendig zu erhalten. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 21. 07. 2026.Gestaltung: Sabrina Adlbrecht
  • Heuschrecken hören 20.07.2026 24min
    Ein Porträt des Heuschreckenforschers Georg DerbuchFür viele Menschen gehören Heuschrecken einfach zum Sommer: ein Zirpen am Wegrand, ein Schwirren in der Wiese, ein Tier, das plötzlich zwischen den Halmen aufspringt. Für Georg Derbuch ist dieser Klang mehr als Hintergrund. Der 58-jährige Insektenforscher erkennt viele heimische Heuschreckenarten an ihrem Gesang. So wird aus einem sommerlichen Geräusch wissenschaftliche Information: Welche Arten leben hier? Welche fehlen? Und was sagt das über den Zustand einer Wiese? Auf einer Wiese bei Graz erzählt Derbuch von akustischer Feldarbeit, von gefährdeten Lebensräumen, von Heuschrecken als Zeigerarten und von einer Liebe zur Natur, die im genauen Hinhören beginnt. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 20. 07. 2026.Gestaltung: Kathrin Horvath
  • Der Biber: Nützlicher Nager oder schwimmende Nervensäge? 16.07.2026 25min
    Er ist das größte Nagetier in Österreich, früher ausgerottet und seit 50 Jahren wieder heimisch: der Biber. Etwa 9000 Tiere (Stand 2020/21) leben hierzulande, Tendenz steigend. Für den Naturschutz ist er ein "Klimaheld", mit seinen Dämmen staut er Gewässer auf, fördert Feuchtgebiete und Artenvielfalt. Für Land- und Wasserwirtschaft, Forst und Fischerei ist der geschützte Biber ein Lästling, der Felder und Wiesen vernässt, Bäume fällt und Sträucher anknabbert. Betroffene Gemeinde fordern Klarheit und Härte gegen den Naturbaumeister, unerwünschte und überzählige Biber sollten vertrieben oder getötet werden. Biberfachleute kritisieren, dass es in Österreich kein einheitliches Monitoring der Biber gibt. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 16. 07. 2026.Gestaltung: Lukas Tremetsberger
  • Ein Streifzug durchs Tempelhofer Feld 14.07.2026 24min
    Und was man dabei über Schwarmintelligenz lernen kannDas Tempelhofer Feld ist die größte innerstädtische Freifläche der Welt und ein außergewöhnliches Naturrefugium im Herzen Berlins. Viele Tierarten, die sonst keinen Platz in der Großstadt hätten, haben hier einen Lebensraum gefunden. Bei einem Spaziergang über das Gelände gibt der Verhaltensbiologe Korbinian Pacher Einblick in sein Forschungsgebiet: Schwarmintelligenz und kollektives Verhalten. Dabei zeigt sich, welche Prinzipien das Zusammenleben von Tieren und Menschen verbinden. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 14. 07. 2026.Gestaltung: Anika Haider

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