Corssen Drews Academy: Der Selbstentwickler im Business

Corssen Drews Academy: Der Selbstentwickler im Business

Corssen Drews Academy
Valsts Vācija
Valoda DE
Epizodes 35
Jaunākā 09.08.2026

In diesem Podcast erfährst du, wie du als Führungskraft mit einer neuen Haltung und zeitgemäßem Verhalten die Transformation meisterst. Die Corssen Drews Academy bietet praktische Einblicke und Strategien für den beruflichen Selbstentwicklungsprozess. Erfahre mehr über die Academy auf der offiziellen Webseite.

Epizodes

  • Ohne Ziel macht jeder sein eigenes Ding (#43) 09.08.2026 9min
    Eine Vision muss weder groß noch weltrettend sein. Sie muss nur allen zeigen, wohin die Reise geht. Microsoft wollte einen Computer auf jeden Schreibtisch bringen, Google die Informationen der Welt zugänglich machen, mehr steckte darin nicht. Fehlt diese Orientierung, arbeitet jeder in seine eigene Richtung, und genau dort entstehen Doppelarbeit, beliebige Entscheidungen und Spannungen, die niemand richtig benennen kann.
  • Woran ich erkenne, ob ich jemandem vertrauen kann (#42) 02.08.2026 6min
    Ob ich einem Menschen vertraue, entscheidet sich bei mir früher, als mir lange bewusst war. Ich merke es daran, ob jemand wirklich zuhört oder meine Geschichte nur als Stichwort für seine eigene nimmt. Und ich merke es daran, wie er über Abwesende spricht. Wer andere schnell abwertet, wird irgendwann auch über mich so reden, deshalb vertraue ich ihm weniger an.
  • Wenn gute Zusammenarbeit im Chaos versandet (#41) 26.07.2026 18min
    Rollen, Teamstrukturen und Meetings klingen zunächst nach trockenen Organisationsfragen. In der Realität entscheiden sie jedoch darüber, ob ein Team wirksam arbeiten kann oder permanent Energie verliert. Ich spreche darüber, warum gute Führung nicht nur aus Menschenkenntnis, Empathie und Kulturarbeit besteht, sondern auch aus klaren Zuständigkeiten, sauberen Entscheidungswegen und sinnvoll geführten Meetings. Denn wenn Aufgaben unklar sind, Verantwortung verschwimmt und Meetings keinen Zweck erfüllen, entsteht kein kreativer Freiraum, sondern Reibung, Frust und stille Kündigung.
  • Was Du nicht kannst, das lehrst Du (#40) 19.07.2026 6min
    Manchmal erklären wir genau das besonders gut, wonach wir uns selbst noch sehnen. In dieser Folge spreche ich darüber, warum auch ich immer wieder merke, dass ich etwas lehre, was ich selbst noch nicht vollkommen lebe. Für mich ist das kein Widerspruch, sondern ein zentraler Teil des Selbstentwicklers: bewusst bleiben, sich selbst mit Humor beobachten und in dem Moment wach werden, in dem alte Muster automatisch übernehmen. Veränderung beginnt nicht beim perfekten Wissen, sondern in der Gegenwart, wenn ich merke, wie ich gerade denke und mich dann neu ausrichte.
  • Wer alles selbst macht, führt nicht mehr (#39) 12.07.2026 12min
    Viele Führungskräfte arbeiten operativ so viel mit, dass für echte Führung kaum noch Raum bleibt. Ich spreche darüber, warum Macht, Delegation und Zeitmanagement keine Nebenthemen sind, sondern zu den wichtigsten Grundlagen einer Führungsrolle gehören. Wer seine Macht nicht nutzt, keine klaren Entscheidungen trifft, Aufgaben nicht sauber delegiert und im Tagesgeschäft untergeht, verliert Orientierung, Wirkung und Autorität. Führung beginnt dort, wo ich meine Rolle bewusst einnehme und mir die Zeit verschaffe, wirklich zu steuern.
  • Freundlich zum Menschen, klar in der Sache (#38) 05.07.2026 6min
    Muss eine Führungskraft eher harmoniebedürftig oder autoritär sein? Für mich liegt die Antwort nicht in einem Entweder oder. Es gibt Situationen, in denen klare Anweisungen notwendig sind. Und es gibt Situationen, in denen Menschen Wertschätzung, Halt und emotionale Führung brauchen. Entscheidend ist, beides miteinander zu verbinden: dem Menschen freundlich begegnen und in der Sache klar, konsequent und zielorientiert bleiben. Genau darüber spreche ich in dieser Folge.
  • Wer zu früh verändert, verliert Vertrauen (#37) 28.06.2026 15min
    Wenn ich als Führungskraft in eine neue Rolle komme, beginnt nicht einfach ein neuer Job. Ich betrete ein bestehendes System mit Erwartungen, Machtlogiken, ungeschriebenen Regeln und Menschen, die mich sofort beobachten. In dieser Folge spreche ich darüber, warum gerade die ersten Wochen und Monate so sensibel sind, weshalb ich nicht zu schnell verändern sollte und warum Zuhören, Fragen und Verstehen am Anfang wichtiger sind als sofortiges Senden. Wer hier zu früh losrennt, verliert Vertrauen, bevor echte Führung überhaupt beginnen kann.
  • Für das Leben sein, statt Energie im Widerstand zu verlieren (#36) 21.06.2026 6min
    Eine Haltung hat mich beruflich und privat besonders getragen: die Entscheidung, für das Leben zu sein. Nicht nur für das Angenehme, sondern auch für das, was gerade ist. Ich spreche darüber, warum Klagen und Dagegensein enorme Energie kosten und weshalb jede Situation zum Coach werden kann, wenn ich mich als Schüler des Lebens verstehe. Selbstentwicklung bedeutet für mich nicht Selbstoptimierung, sondern an den Herausforderungen des Lebens zu wachsen, hin zu mehr Gelassenheit, Freude und Liebe.
  • Wenn ein Schicksalsschlag das Team trifft (#35) 14.06.2026 15min
    Wenn Mitarbeiter von schwerer Krankheit, Todesfällen, Trennung, Depression oder anderen Ausnahmesituationen betroffen sind, reicht normale Führung nicht mehr aus. Ich spreche darüber, warum solche Momente Hochrisikokommunikation sind und weshalb Führungskräfte hier besonders bewusst handeln müssen. Es geht nicht nur um Mitgefühl, sondern auch um psychologische Sicherheit, klare Vereinbarungen, das Teamgefüge und die eigene Glaubwürdigkeit als Führungskraft.
  • Wer gegen das Leben spielt, macht weniger Punkte (#34) 07.06.2026 11min
    Manche Fehler kosten Geld, andere verändern den Blick auf das ganze Leben. In dieser Folge erzähle ich von einem Vertrag, den ich leichtgläubig unterschrieben habe, ohne ihn noch einmal zu lesen, und von einem Tennismatch, das später zu einem echten Schlüsselmoment wurde. Dort entstand ein Satz, der mich bis heute begleitet: Wer gegen das Leben spielt, macht weniger Punkte. Für mich steckt darin eine zentrale Haltung des Selbstentwicklers: nicht gegen Umstände, Menschen oder das Wetter kämpfen, sondern erwachsen bleiben, sich auf das Spiel konzentrieren und aus jeder Situation lernen.
  • Wenn jeder macht, was er für richtig hält (#33) 31.05.2026 11min
    Sobald Teams größer werden, reicht gute Absicht nicht mehr aus. Wenn unklar ist, wer entscheidet, wer welche Aufgabe trägt, wie kommuniziert wird und welche Standards gelten, entsteht schnell Willkür. Jeder handelt dann nach seinem eigenen Denk und Angstsystem und glaubt, es richtig zu machen. Ich spreche darüber, warum Team und Organisationsstrukturen keine kalte Bürokratie sind, sondern die Voraussetzung für Fairness, Eigenverantwortung, gute Leistung und echte Entlastung in der Führung.
  • Wenn die eigene Praxis zum Führungsstress wird (#32) 24.05.2026 17min
    Viele Ärzte verwirklichen sich mit der eigenen Praxis einen beruflichen Traum und merken irgendwann, dass sie weit mehr tragen als medizinische Verantwortung. Patientenversorgung, Haftungsrisiken, Mitarbeiterführung, Bürokratie, Digitalisierung, Serviceerwartungen und wirtschaftlicher Druck laufen täglich zusammen. Ich spreche darüber, warum gerade Ärzte in einer besonderen Rollenspannung stehen und weshalb Praxisinhaber heute nicht nur gute Mediziner sein müssen, sondern auch klare Führungskräfte und wache Unternehmer.
  • Der Charakter zeigt sich nicht im Lebenslauf (#31) 17.05.2026 6min
    Wenn ich heute noch einmal mit dreißig im Beruf stehen würde, würde ich bei wichtigen Personalentscheidungen genauer hinschauen. Früher habe ich Menschen manchmal zu schnell geglaubt, wenn sie mir ihre Kompetenz überzeugend dargestellt haben. Heute weiß ich: Entscheidend ist nicht nur, was jemand kann, sondern wie jemand als Persönlichkeit wirkt. Ich spreche darüber, warum ich mehr Zeit mit Menschen verbringen würde, bevor ich ihnen Verantwortung übertrage, und weshalb Charakter, Verhalten, Umgang mit Niederlagen und Verantwortungsbereitschaft oft mehr über eine Person verraten als jeder Fragebogen.
  • Wenn Führung nicht mehr allein getragen werden muss (#30) 10.05.2026 19min
    Doppelspitzen und Geschäftspartnerschaften können enorm entlasten, gerade in Zeiten, in denen Verantwortung, Veränderungsdruck und Mitarbeitererwartungen immer anspruchsvoller werden. Ich spreche darüber, warum ich selbst seit vielen Jahren bewusst in Doppelspitzen arbeite, welche Risiken dabei entstehen und weshalb gemeinsame Führung nur funktioniert, wenn Rollen, Entscheidungswege und Loyalität nach außen sauber geklärt sind. Wenn zwei Menschen sich respektvoll reiben, ihre Stärken verbinden und ihre Differenzen nicht ins Team tragen, kann daraus eine sehr moderne und stabile Form von Führung entstehen.
  • Zu nah, zu distanziert und genau dazwischen liegt Führung (#29) 03.05.2026 5min
    Heute würde ich im Umgang mit Mitarbeitern manches anders machen als früher. Ich würde mich weniger ausschließlich auf Aufgaben, Ergebnisse und Sachthemen konzentrieren und stärker darauf achten, ob sich ein Mitarbeiter mit mir und im Team wirklich wohlfühlt. Gleichzeitig braucht gute Führung eine Grenze. Interesse am Menschen ist wichtig, aber es darf nicht in Einmischung kippen. Genau diese Balance zwischen Nähe und Distanz entscheidet oft darüber, ob sich Mitarbeiter gesehen fühlen oder innerlich entfernen.
  • Führen zwischen Babyboomern und Gen Z (#28) 26.04.2026 17min
    Kaum ein Thema wird derzeit so schnell mit Vorurteilen aufgeladen wie die Zusammenarbeit verschiedener Generationen. Die einen gelten als unflexibel und überholt, die anderen als empfindlich, fordernd oder wenig belastbar. Ich halte das für gefährlich. In dieser Folge spreche ich darüber, warum gute Führung weder in Schubladen noch in Kulturkampf denkt, weshalb jede Generation nachvollziehbare Prägungen mitbringt und wie es gelingen kann, aus genau diesen Unterschieden mehr Stärke statt mehr Reibung entstehen zu lassen.
  • Eine kleine Übung für mehr Gelassenheit (#27) 19.04.2026 2min
    Gelassenheit beginnt für mich mit einer einfachen Entscheidung: Ich bin für das, was gerade ist. Das klingt schlicht, verändert aber sehr viel. Sobald ich aufhöre, mich gegen eine Situation zu stellen, finde ich schneller zurück in eine ruhige und lösungsorientierte Haltung.
  • Mitarbeiterzufriedenheit beginnt nicht beim Obstkorb (#26) 12.04.2026 22min
    Mitarbeiterzufriedenheit lässt sich nicht herstellen wie ein gutes Betriebsklima auf Knopfdruck. Ich kann niemanden glücklich machen, motivieren oder aus seiner Unzufriedenheit herausziehen. Was ich jedoch sehr wohl beeinflussen kann, ist der Rahmen, in dem Menschen arbeiten. Ich spreche darüber, warum meine Wirkung als Führungskraft dabei eine viel größere Rolle spielt als viele glauben, weshalb psychologische Sicherheit und Fairness so entscheidend sind und an welchen Punkten Zufriedenheit im Alltag tatsächlich entsteht oder zerstört wird.
  • Wenn Verantwortung zur Freude wird und nicht zur Fronarbeit (#25) 05.04.2026 4min
    Verantwortung in der Führung fühlt sich nicht für jeden gleich an. Für den einen ist sie Last, Druck und ständige Überwindung. Für den anderen ist sie Ausdruck von Vertrauen, Gestaltungsspielraum und echter Freude. Ich spreche darüber, warum genau dieser Unterschied weniger mit der Position zu tun hat als mit der eigenen Persönlichkeitsstruktur. Und ich zeige, was möglich ist, wenn ich zwar nicht mehr alles selbst lernen will, aber trotzdem eine wichtige Führungsrolle für mein Team einnehmen kann.
  • Warum Deine Wirkung stärker ist als Deine Worte (#24) 29.03.2026 12min
    Gelassenheit, Selbstsicherheit und eine positive Gestimmtheit sind in Führung keine netten Extras, sondern ein entscheidender Teil der Wirkung. Ich spreche darüber, was passiert, wenn genau das fehlt. Unsicherheit, Gereiztheit und negative Energie bleiben nie bei mir, sondern greifen auf Mitarbeiter, Kollegen, Kunden und im schlimmsten Fall auf die ganze Unternehmenskultur über. Diese Folge zeigt, warum ich Authentizität nicht mit ungefiltertem Ausleben verwechsle, weshalb manchmal eher gilt Fake it till you make it und wie wichtig es ist, Angst, Schuld und schlechte Stimmung nicht ungebremst nach außen zu tragen.

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