Tabubruch von MDR AKTUELL
Mitteldeutscher Rundfunk
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Der Podcast gibt Menschen eine Stimme, deren Leben von Tabus geprägt ist – etwa Soldaten mit Kriegstraumata, trans* Personen oder schwer Erkrankte. MDR AKTUELL erzählt ihre persönlichen Geschichten hinter Nachrichten und Statistiken. Juliane Neubauer trifft diese Männer und Frauen, begleitet sie und führt tiefgründige Gespräche, die Barrieren brechen und den Horizont erweitern. Es geht darum, Tabus zu brechen und ungewöhnliche Lebenswege sichtbar zu machen.
Epizodes
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Alles öffentlich - Mein Leben als Influencerin 10.07.2026 1h 12minWie lebt es sich, wenn das eigene Leben zum Beruf wird? In dieser Folge von „Tabubruch“ spricht Influencerin Charlotte offen über zehn Jahre auf Instagram. Community, Geschäft, Sichtbarkeit und Verletzlichkeit. Aus einer spontanen Idee wurde ein erfolgreiches Unternehmen. Heute erreicht sie Hunderttausende Menschen mit Themen wie Nachhaltigkeit, Selbstliebe, Familie und bewusstem Konsum. Doch der Blick hinter die perfekte Social-Media-Fassade zeigt eine andere Realität. Charlotte erzählt von ständigem Leistungsdruck, Shitstorms, Hasskommentaren und sogar Morddrohungen. Sie erklärt Host Juliane Neubauer, wie Influencerinnen tatsächlich Geld verdienen, warum Reichweite allein wenig wert ist und weshalb Authentizität ihr wichtigstes Kapital geworden ist. Auch die Frage nach der Verantwortung gegenüber der eigenen Familie spielt eine große Rolle: Wie viel Privates darf man zeigen? Wie schützt man sein Kind vor öffentlicher Aufmerksamkeit? Ein ehrliches Gespräch über die schönen Seiten der Creator-Welt, die Charlotte genießt, aber auch über die Schattenseiten, die Mechanismen sozialer Netzwerke und den Versuch, trotz digitaler Dauerbeobachtung man selbst zu bleiben. Podcast-Tipp: Das wahre Leben Wenn auch Du uns Deine Geschichte erzählen oder uns ein Thema vorschlagen möchtest, dann schreibe Host Juliane! Gern auch anonym - an tabubruch@mdraktuell.de. -
Magersucht: "Ich habe wirklich den Tod gespürt" 19.06.2026 1hCaro Matzko ist Journalistin, TV-Moderatorin und Autorin. Wer sie erlebt, sprudelnd vor positiver Energie, kann kaum glauben, dass sie lange an Magersucht litt. Es begann in ihrer Kindheit. Extremer Ehrgeiz, Selbstzweifel und ein schwieriges familiäres Umfeld begünstigten eine fatale Entwicklung. Um einem zweifelhaften Schönheitsideal zu entsprechen, fängt Caro an, immer weniger zu essen. Die Familie reagiert hilflos, versucht durch Druck und Kontrolle entgegenzuwirken. Damit wird es nur schlimmer. Caro wird immer dünner, bis sie sich eines Nachts dem Tod nahe fühlt. Nach zwei Therapien geht es ihr besser, doch es gibt Rückschläge und eine zweite Sucht. Erst jetzt merkt sie, was ihr im Leben wirklich fehlt und was der Grund für die Magersucht ist. Heute sagt Caro, dass sie die Magersucht überwunden hat und glücklich ist. Wie sie das geschafft hat, erklärt sie im Podcast. Links: - Betroffene von Magersucht finden Hilfe bei der Deutschen Gesellschaft für Essstörung - Aufklärung über Essstörungen beim BIÖG - Podcast-Tipp: Liebt Euch! Der Dating Podcast Wenn auch Du uns Deine Geschichte erzählen oder uns ein Thema vorschlagen möchtest, dann schreib unserer Autorin Juliane! Gern auch anonym - an tabubruch@mdraktuell.de. -
Polyamorie: Anika liebt zwei Männer 01.06.2026 58minAnikas Liebesleben beginnt klassisch: Verliebt, verlobt, verheiratet. Mit ihrem Mann bekommt sie Kinder und stellt irgendwann fest: Etwas fehlt. Oder jemand. Beide fangen an, Monogamie in Frage zu stellen und werfen dieses Konstrukt letztendlich über den Haufen. Seit fünf Jahren hat Anika nun neben ihrer Ehe auch noch eine Beziehung mit einem weiteren Partner. Ihr Ehemann datet andere Frauen. Der Weg dahin war lang und nicht immer einfach, es brauchte viele Gespräche. Doch nun empfindet Anika ihr "neues" Leben als sehr erfüllt. Zurück möchte sie nicht mehr. Zwei Partner, sechs Kinder und mehrere Berufe, darunter der besondere einer Analogastronautin, all das muss Anika unter einen Hut bekommen. "Mein Leben ist sehr komplex, beruflich und privat", sagt sie dazu. Im Podcast erzählt sie die ganze Geschichte. Podcast-Tipp: Hormongesteuert - https://1.ard.de/hormongesteuert Wenn auch Du uns Deine Geschichte erzählen oder uns ein Thema vorschlagen möchtest, dann schreib unserer Autorin Juliane! Gern auch anonym - an tabubruch@mdraktuell.de. -
Arbeitslos und alle schauen zu 08.05.2026 50minNadine arbeitet für eine E-Learning-Plattform. Dann bekommt sie die Kündigung. Um das zu verarbeiten, fängt sie an, in den sozialen Medien darüber zu sprechen. Und damit trifft sie offenbar einen Nerv. Sie bekommt viele positive Reaktionen. Doch mit der Reichweite steigt auch die Zahl der Hater. Die stören sich daran, dass Nadine nicht dem Klischee einer Arbeitslosen entspricht, das viele offenbar haben. Dafür reicht es schon, wenn ihre Zahnbürste nicht billig genug ist oder sie sich Sport gönnt. Nadine findet, das sage viel aus über unsere Gesellschaft. Und sie beschließt, den Hasskommentaren umso provokanter zu begegnen. In dieser Folge des Podcasts Tabubruch erzählt sie Host Juliane Neubauer ihre Geschichte. Sie erklärt, wie ihr genau gekündigt wurde und warum sie Arbeitslosigkeit für ein großes Tabu hält. Warum viele Menschen vor allem auf Menschen, die Bürgergeld bekommen, herabschauen. Und was Friedrich Merz damit zu tun hat. Podcast-Tipp: Tschüss Kohle, Hallo Kohle - https://1.ard.de/tschuess-kohle Wenn auch Du uns Deine Geschichte erzählen oder uns ein Thema vorschlagen möchtest, dann schreib unserer Autorin Juliane! Gern auch anonym - an tabubruch@mdraktuell.de. -
Schmerzen statt Lust: Leben mit Vaginismus 24.04.2026 38minFrauen, die Vaginismus haben, leiden oft im Stillen. Die meisten Menschen haben davon noch nie etwas gehört. Vaginismus, das sind zum Teil chronische Schmerzen in der Vagina, wenn etwas eingeführt wird, eine Art Scheidenkrampf. An Sex ist dann oft nicht zu denken. So ist es auch bei Nina* (Name geändert). Sie hat Vaginismus. Schon als Teenager spürte sie, dass etwas nicht stimmt. Sie konnte sich keinen Tampon einführen, wenn sie ihre Tage hatte. Sofort verkrampfte sie und hatte schwere Schmerzen. Während andere ihre ersten sexuellen Erfahrungen machten, schob sie das Thema weit von sich. Ein weiteres Problem: Sie wurde nicht ernst genommen. Sie müsse sich mal entspannen, hieß es bei der Frauenärztin. Oder sie solle mal ein Gläschen Wein trinken. Sie hatte niemanden, mit dem sie offen darüber sprechen konnte. Erst beim Psychologen bekommt sie eine Diagnose: Vaginismus. Der Grund dafür ist unklar. Doch die Auswirkungen sind weitreichend. An penetrativen Sex ist bis heute nicht zu denken. Viele Männer schreckt das ab. Heute hat Nina einen Freund. Und sie hätte gern ein Kind. Aber ob das unter diesen Umständen klappt, ist offen. Links - Infos zu Vaginismus: https://vaginismus-hilfe.de/ - Podcast-Tipp: Deeptalk mit Sissy - https://1.ard.de/unentdeckt-der-deep-talk-mit-sissy Wenn auch Du uns Deine Geschichte erzählen oder uns ein Thema vorschlagen möchtest, dann schreib unserer Autorin Juliane! Gern auch anonym - an tabubruch@mdraktuell.de. -
Als ich meinen Vater tot fand 09.03.2026 52minAls Madlene ihren Vater unerwartet tot in der Familienwohnung findet, steht die Zeit für sie still. Nichts hat sie auf diesen Moment vorbereitet – auf die Stille, den Schock, die Leere. Zum ersten Mal spricht sie darüber, wie sich dieser Tag in ihr eingebrannt hat und wie schwer es war, Worte für etwas zu finden, das eigentlich sprachlos macht. Madlene erzählt von den ersten chaotischen Stunden und von der Trauer, die sie überrollte. "Ich habe mich lange in den Schlaf geweint". Sie berichtet davon, wie sich ihr Blick auf Beziehungen, Nähe und Verlust verändert hat. Ein Gespräch über den Versuch weiterzuleben, wenn ein einziger Moment alles zerreißt – und darüber, wie langsam, ganz langsam, die Bilder an die Situation verblassen, als sie ihren toten Vater fand. Kontakt zu Hospizvereinen in Deutschland über Home - Wegweiser Hospiz- und Palliativversorgung https://www.wegweiser-hospiz-palliativmedizin.de/ Podcast-Tipp: "Die Frage" https://www.ardaudiothek.de/sendung/die-frage/urn:ard:show:bac5acb96f78e146/ -
Sexsucht: Wenn Lust zur Last wird 26.01.2026 1h 1minIn dieser Folge erzählen Maren und Simon (Namen geändert) über ihre Sexsucht. Beide haben lange unter ständiger Lüsternheit, Porno- und Beziehungssucht gelitten. Bei beiden fing es früh an. Maren sagt, sie sei als Kind mit Versagensängsten aufgewachsen. Irgendwann habe sie die Selbstbefriedigung als Mittel zur Entspannung für sich entdeckt. Das sei der Einstieg gewesen. Daraus entwickelte sich eine Sucht nach Beziehungen, Pornografie und Sex. Simon kam schon in seiner Kindheit mit Pornografie in Berührung. Später entwickelte er ein zwanghaftes Verhalten zu Beziehungen und seiner Sexualität. Dann kam das Internet und damit die ständig verfügbaren Pornos. Es ging weiter mit Beziehungsproblemen, Affären und zwanghafter Selbstbefriedigung. Irgendwann fühlte er sich emotional taub. Maren und Simon fanden schließlich Hilfe bei den Anonymen Sexaholikern. Und sie trafen eine weitreichende Entscheidung: Sie verzichten seit Jahren auf Sex. Im Podcast erzählen sie, wie schwer es ist, sexuell trocken zu bleiben. Welche fatalen Auswirkungen Sexsucht haben kann. Und warum sie glauben, dass Sexsucht heute ein größeres Problem ist als früher. Links - Podcast-Tipp: Ungebremst – Der Anschlag auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt - https://1.ard.de/ungebremst - Kontakt zu den Anonymen Sexaholikern: https://anonyme-sexsuechtige.de/ Wenn auch Du uns Deine Geschichte erzählen oder uns ein Thema vorschlagen möchtest, dann schreib unserer Autorin Juliane! Gern auch anonym - an tabubruch@mdraktuell.de. -
Kontaktabbruch zu den Eltern: "Ein großer, schmerzhafter Schritt" 12.12.2025 1h 7minSylvie hat sich entschieden, eine der wichtigsten Beziehungen in ihrem Leben zu beenden – die zu ihren Eltern. Der Vater fehlt schon lange. Vor etwa einem Jahr hat Sylvie beschlossen, auch zu ihrer Mutter den Kontakt abzubrechen. Die Entscheidung fiel ihr sehr schwer. Und auch wenn es ihr damit besser geht, erfährt sie immer wieder Unverständnis dafür. Im Podcast erzählt sie uns die ganze Geschichte. Podcast-Tipp: DNA des Ostens - https://1.ard.de/dna-des-ostens Wenn auch Du uns Deine Geschichte erzählen oder uns ein Thema vorschlagen möchtest, dann schreib unserer Autorin Juliane! Gern auch anonym - an tabubruch@mdraktuell.de. -
Lehrkräfte am Limit: "Wir verpassen eine Chance" 07.11.2025 1h 1minHanna* ist Lehrerin an einer Oberschule in Sachsen. Sie ist Quereinsteigerin und findet den Beruf toll. Doch sie sieht auch viele Probleme. Viele Jugendliche seien orientierungslos, emotional überfordert und medial überreizt. Und einige würden politisch abdriften. Es fehle ihnen an Halt und gemeinsamen Werten. Die Schule könne hier eine Gegenkraft sein, schaffe das aber oft nicht. Aus verschiedenen Gründen. Wenn sich daran nichts ändere, laufe das Land Gefahr, seine jungen Menschen an einfache Antworten und radikale Kräfte zu verlieren. Hanna berichtet in diesem Podcast offen und ehrlich aus ihrem Alltag und darüber, was aus ihrer Sicht nicht gut läuft in unserem Bildungssystem. Sie ärgert sich über Vorurteile über ihren Beruf. Sie erzählt, wie sie mit rechtsextremen Schülern umgeht. Und warum sie ihrem Beruf nicht mehr in vollem Umfang nachgehen kann. (*Name geändert) Links: - Podcast-Tipp: (K)ein Kinderwunsch - https://1.ard.de/keinkinderwunschstaffel2 - Unterstützung bei Überlastung im Lehrberuf - https://www.gew.de/aktuelles/detailseite/hilfe-zur-selbsthilfe - Infos zum Quereinstieg in den Lehrberuf - https://deutsches-schulportal.de/bildungswesen/quereinstieg-ins-lehramt-von-der-notmassnahme-zur-normalitaet/ Wenn auch Du uns Deine Geschichte erzählen oder uns ein Thema vorschlagen möchtest, dann schreib unserer Autorin Juliane! Gern auch anonym - an tabubruch@mdraktuell.de. -
Fehlgeburten: Wie man neue Kraft schöpfen kann 12.09.2025 1h 7minIrmi Krause hat als Hebamme schon viele Fehlgeburten begleitet – aber auch selbst die Erfahrung gemacht, wie es sich anfühlt, ein Kind zu verlieren. "Für mich ist eine Welt zusammengebrochen", sagt sie heute über diese schwierige Zeit. Sie berichtet darüber, wie sie zusammen mit ihrem Mann geweint und wie sie sich gegenseitig getröstet haben. Sie kann sich aber auch an unpassende Bemerkungen aus ihrem Umfeld erinnern, die sie sehr verletzt haben. Mindestens jede zehnte Schwangerschaft wird vor der Geburt des Kindes beendet. Irmi Krause hat erlebt, dass Familien sehr unterschiedlich mit der Trauer umgehen. Sie erklärt, warum es für die Eltern sinnvoll sein kann, ihr totes Kind anzufassen oder ihm einen Namen zu geben. Gleichzeitig hat sie auch Verständnis dafür, wenn Eltern erst mal nicht bereit sind, sich mit dem Verlust auseinander zu setzen. In dieser Folge beschreibt Irmi Krause auch, mit welchen Ritualen und Massagen sie betroffenen Frauen neue Kraft gibt. Links: - Beratungsstellen pro familia - https://www.profamilia.de/themen/schwangerschaft/fehlgeburt#:~:text=Hebammenhilfe%20bei%20Fehlgeburt,besten%20bei%20Ihrer%20Krankenkasse%20an. - Initiative Regenbogen Glücklose Schwangerschaft e.V. - http://initiative-regenbogen.de/ - Informationen vom Berliner Familienportal - https://familienportal.berlin.de/artikel/wie-kommt-es-zu-einer-fehlgeburt-und-wo-finde-ich-hilfe - Podcast "Hormongesteuert – der Wechseljahre-Podcast mit Dr. Katrin Schaudig" - https://1.ard.de/hormongesteuert Wenn auch Du uns Deine Geschichte erzählen oder uns ein Thema vorschlagen möchtest, dann schreib unserer Autorin Juliane! Gern auch anonym - an tabubruch@mdraktuell.de. -
Nachwendekinder: Der lange Schatten der DDR 15.08.2025 48minKarolin ist Ende 30 und lebt in Halle. Sie kommt aus dem Osten und war gerade mal drei Jahre alt, als die Mauer fiel. Wirklich bewusst hat sie nur das wiedervereinigte Deutschland erlebt, sie ist damit ein sogenanntes "Nachwendekind". Trotzdem war die DDR in ihrer Kindheit und Jugend immer irgendwie präsent. Denn das untergegangene Land hat ihre Eltern geprägt, ihre Familiengeschichte und damit auch Karolin selbst. Nur geredet wurde darüber kaum, obwohl Karolin viele Fragen hätte. Bis heute sind sie nicht geklärt, denn in der Familie spricht man nicht gern über diese Zeit. Und gleichzeitig wächst Karolin in einem wiedervereinigten Land auf, in dem ihr Ostdeutsch sein immer wieder eine große Rolle gespielt hat, vor allem durch Zuschreibungen von außen. Den für Menschen im Westen war sie vor allem eins: Ostdeutsch. All das hat sie lange verunsichert, inzwischen sieht sie darin eine Stärke, die sie in ihre Arbeit als Theatermacherin einfließen lässt. In dieser Folge sprechen wir mit Karolin über ihre Familie, den Schatten der DDR und die ostdeutsche Identität eines Nachwendekindes. Links: - Karolins Projektgruppe - https://www.instagram.com/netzwerk_nachwendekinder/ - Angebot von der Bundeszentrale für politische Bildung - Nachwendekinder: Wie ostdeutsch bin ich? - https://www.bpb.de/mediathek/video/523891/nachwendekinder-wie-ostdeutsch-bin-ich/ - Podcast-Tipp: Wendehausen – Heimat im Todesstreifen - https://1.ard.de/wendehausen Wenn auch Du uns Deine Geschichte erzählen oder uns ein Thema vorschlagen möchtest, dann schreib unserer Autorin Juliane! Gern auch anonym - an tabubruch@mdraktuell.de. -
Sharon Battiste: Haare verloren, Stärke gefunden 09.06.2025 57minSharon Battiste ist ein bekanntes TV-Gesicht, sie war Bachelorette und bei Let‘s Dance dabei. Weniger bekannt war lange, dass sie unter kreisrundem Haarausfall leidet. Bis sie im TV mit dem Tabu brach. Davor lag eine lange Leidensgeschichte. Schon im Kindesalter fing es an, dass plötzlich kahle Stellen am Kopf auftauchten. Es begann ein Ärzte-Marathon, an dessen Ende eine Diagnose stand: Alopecia areata, eine Autoimmunerkrankung, auch als kreisrunder Haarausfall bekannt. Der Grund der Erkrankung unklar, Gegenmittel Fehlanzeige. Anfangs kann Sharon den Haarausfall noch kaschieren, doch es wird immer schlimmer. Irgendwann fängt sie an, Perücke zu tragen. Denn lange denkt sie: Eine Frau ohne Haare im TV, das geht nicht! Doch das Versteckspiel kann und will sie irgendwann nicht mehr aufrecht erhalten, sie fühlt sich traurig und gebrochen. Dann der Entschluss: Ich rasiere alles ab! Es folgen Tränen, Panikattacken und danach eine Art Wiederauferstehung. Heute ist Sharon eine stolze Glatzenträgerin. Sie habe sich als Frau neu kennen und schätzen gelernt. Hier erzählt sie ihre Geschichte, die viele andere Frauen inspirieren kann. Links: - Alopecia areata: Hier finden Betroffene Infos und Unterstützung - https://kreisrunderhaarausfall.de/ - Sharon bei Instagram - https://www.instagram.com/sharonbattiste_/?hl=de - Podcast-Tipp: 1LIVE Reportage - https://1.ard.de/1livereportage Wenn auch Du uns Deine Geschichte erzählen oder uns ein Thema vorschlagen möchtest, dann schreib unserer Autorin Juliane! Gern auch anonym - an tabubruch@mdraktuell.de. -
Arbeit im Kinderhospiz: Zwischen tieftraurig und irre witzig 25.04.2025 51minNadine ist Trauerbegleiterin in einem Kinder- und Jugendhospiz. Von Freunden und Bekannten hört sie immer wieder: "Das könnte ich nicht!" Doch auch wenn Nadine erlebt, wie Kinder und Jugendliche sterben, erfüllt sie ihre Arbeit. Sie sagt, in ihrem Hospiz gehe es weitaus fröhlicher, lustiger und lebendiger zu, als viele glaubten: "Natürlich sind wir tieftraurig, wenn die Kinder versterben. Aber bis dahin ist so viel Freude. Ganz viel Liebe." Es sei an der Zeit, das Thema Kinderhospiz aus der Tabuzone zu holen. Denn von dem, was dort geschehe, könne jeder und jede viel mitnehmen für das eigene Leben und dem Umgang mit Trauer. Links: - Bundesverband Kinderhospiz e.V. - https://www.bundesverband-kinderhospiz.de/ - Podcast-Tipp: Tschüss Kohle, Hallo Zukunft - https://1.ard.de/tschuess-kohle Wenn auch Du uns Deine Geschichte erzählen oder uns ein Thema vorschlagen möchtest, dann schreib unserer Autorin Juliane! Gern auch anonym - an tabubruch@mdraktuell.de. -
Wechseljahre: „Die schwärzeste Zeit meines Lebens“ 21.03.2025 53minHerzrasen, Herzstolpern – es waren unerklärliche Beschwerden, die Katrin aus ihrem Alltag rissen. Die heute 56-Jährige war ratlos, ebenso die Ärzte und Ärztinnen, bei denen sie Hilfe suchte. Katrin, eigentlich eine Powerfrau im Beruf und im Privaten, konnte nicht mehr. Sie war lange krankgeschrieben, hatte wenig Energie und konnte nicht mehr arbeiten. Dazu die Symptome, die Ungewissheit und Todesangst wegen der Herzprobleme. Es dauert lange, bis endlich eine Psychologin schaltet. Sie sagt zu Katrin: Das sind die Wechseljahre! Ab da geht es für Katrin bergauf. Doch sie fragt sich bis heute: Warum bereitet niemand Frauen auf diese Zeit vor? Mehr als neun Millionen Frauen sind allein in Deutschland derzeit in den Wechseljahren. Und wenige haben sich vorher intensiv damit beschäftigt. Auch viele Ärztinnen und Ärzte haben wenig Ahnung. Und so leiden viele Frauen unnötig. Sie plagen sich mit Hitzewallungen, Stimmungsschwankungen und zig anderen Symptomen der Wechseljahre. Eigentlich könnte ihnen besser geholfen werden, aber dazu fehlt es an Wissen. Katrin tut inzwischen selbst etwas gegen diese Unwissenheit. Mit einem Podcast, der Frauen helfen soll, durch diese Zeit zu kommen. Niemand soll so leiden müssen wie sie, findet Katrin. Links: - Deutsche Menopause Gesellschaft e.V. - https://www.menopause-gesellschaft.de/was-ist-die-menopause - Deutscher verband für Wechseljahreberatung e.V. - https://dv-wechseljahreberatung.de/ Podcast-Tipps: - Katrins Podcast "Hormongesteuert – der Wechseljahre-Podcast mit Dr. Katrin Schaudig" - https://1.ard.de/hormongesteuert - Podcast Durchgefallen – Wie Schule uns als Gesellschaft spaltet - https://1.ard.de/podcast-durchgefallen Wenn auch Du uns Deine Geschichte erzählen oder uns ein Thema vorschlagen möchtest, dann schreib unserer Autorin Juliane! Gern auch anonym - an tabubruch@mdraktuell.de. -
Haptophobie – panische Angst vor Berührungen 21.02.2025 49minAndere berühren oder selbst berührt werden, das ist für Ingo ein No-Go. Er leidet unter Haptophobie, er hat panische Angst davor berührt zu werden. Diese Angst begleitet ihn seit Jahrzehnten – und sie könnte ihn das Leben kosten. Die Angst hat ihren Ursprung in einer heftigen Gewalterfahrung, die Ingo 1993 erlitten hat. Die körperlichen Schmerzen verschwanden bald, aber etwas war anders nach dem Vorfall. Erst nach und nach merkte Ingo, dass er keine Berührungen von anderen mehr zulassen will. Lange bekommt er wenig Hilfe. Die Sensibilität im Umgang mit solchen Fällen ist damals weniger ausgeprägt als heute. Inzwischen hat er sich, auch mit Hilfe eines Arztes, in seinem Leben mit der Berührungsangst arrangiert. Es geht viel darum, die Kontrolle zu behalten, denn ungewollte Berührungen lauern überall im Alltag. Deswegen, so erzählt es Ingo, war die Corona-Pandemie auch wie Urlaub für ihn. Plötzlich hielten alle Abstand. Tragisch ist, dass die Berührungsangst Ingo nicht nur einschränkt, sondern ihn auch das Leben kosten könte. Denn Ingo ist krank. Wenn er sich nicht behandeln lässt, könnte er bald sterben. Diagnose und Therapie will Ingo aber nicht über sich ergehen lassen, da sie Kontrollverlust und unvermeidliche Berührungen mit sich brächten. Mit Juliane Neubauer spricht Ingo darüber, warum er sich auf seinem bunten Motorrad am sichersten fühlt, in welchen seltenen Fällen er Berührungen zulassen kann und wie er damit lebt, dass seine Angst ihn umbringen könnte. Links: Hier erzählt Ingo seine Geschichte - https://haptophobie.de/ Hilfe bei Angststörungen - https://www.angstselbsthilfe.de/ Klinik mit Schwerpunkt Phobien - https://www.oberbergkliniken.de/krankheitsbilder/phobien Podcast-Tipp: Willkommen im Club - der queere Podcast von PULS - https://1.ard.de/willkommen-im-club Wenn auch Du uns Deine Geschichte erzählen oder uns ein Thema vorschlagen möchtest, dann schreib unserer Autorin Juliane! Gern auch anonym - an tabubruch@mdraktuell.de. -
Alleinerziehend mit drei Kindern: "Mein Leben ist unfassbar voll" 06.01.2025 1hKinder großzuziehen, ist fordernd. Was für Paare gilt, gilt noch mehr für Alleinerziehende. Was sie leisten müssen, bringt sie oft an ihre Grenzen. Darüber wird viel zu selten gesprochen, findet Anne. In dieser Folge erzählt die 31-Jährige ihre Geschichte. Sie ist allererziehend mit drei kleinen Kindern. Die Trennung vom Vater passiert, als sie zum dritten Mal schwanger ist. "Also es war wirklich so, am Morgen hatte ich keine Ahnung davon, was passiert und am Abend war ich dann alleinerziehend", erinnert sich Anne. Der Vater zeigt nach der Trennung wenig Präsenz. Anne ist auf sich alleingestellt. Sie muss sich um ihre Kinder kümmern, die unter der Trennung leiden. Sie muss selbst mit dem Ende ihrer Beziehung klarkommen und mit finanziellen Sorgen. Sie organisiert sich Hilfe, im Familien- und Freundeskreis, macht Therapie und nutzt Beratungsangebote. Auch der Wiedereinstieg in die Arbeit ist schwierig. Anne, die als Kindergärtnerin und Familienberaterin arbeitet, versucht, über die Runden zu kommen. Das alles bringt sie immer wieder an ihre Grenzen. Zeitweise hat sie Panikattacken. Heute geht es ihr besser. Sie kann berichten, was Kinder brauchen, wenn sich die Eltern trennen. Und wie man auch als Alleinerziehende wieder das Glück finden kann. Links: - Informationen für Alleinerziehende von der Diakonie: https://www.diakonie.de/informieren/infothek/aktuelles/themen/hilfen-fuer-alleinerziehende - Webseite von Anne: https://www.annebormann.de/ - Podcast-Tipp: MDR Investigativ - Hinter der Recherche https://www.ardaudiothek.de/sendung/podcast-mdr-investigativ-hinter-der-recherche/72453306/ Wenn auch Du uns Deine Geschichte erzählen oder uns ein Thema vorschlagen möchtest, dann schreib unserer Autorin Juliane! Gern auch anonym - an tabubruch@mdraktuell.de. -
Transidentität: Im falschen Körper gefangen 03.12.2024 54minRobin wurde im Körper eines Mädchens geboren, als Mädchen gefühlt hat er sich aber nie. Dass sein Körper nicht zu seinem Selbstverständnis passt, hat er schon sehr früh gemerkt - mit fünf Jahren. Noch präsenter bewusster geworden, ist es ihm in der Pubertät. Robin hat erstmal damit gelebt, sich später aber entschieden, als Junge zu leben. Mittlerweile hat Robin auch seinen Körper anpassen lassen. Welche Schritte er dafür gehen musste und wie der heute 25-Jährige seine fünf Operationen erlebt hat, erzählt er im Podcast. Robin engagiert sich aber auch, um andere Transpersonen zu unterstützen. Er möchte Menschen mit ähnlichen Herausforderungen die Orientierung geben, die er sich damals gewünscht hätte. Links Vereinigung von Menschen mit Variante der Geschlechtsentwicklung e.V.: https://www.vdge.org/ Begriffserklärung: https://www.antidiskriminierungsstelle.de/DE/ueber-diskriminierung/diskriminierungsmerkmale/geschlecht-und-geschlechtsidentitaet/trans/trans-node.html Bundesverband trans*: https://www.bundesverband-trans.de/ CSD Pirna: https://www.csd-pirna.de/ Podcast-Tipp: Wendehausen – Heimat im Todesstreifen https://1.ard.de/wendehausen Wenn auch Du uns Deine Geschichte erzählen oder uns ein Thema vorschlagen möchtest, dann schreib unserer Autorin Juliane! Gern auch anonym - an tabubruch@mdraktuell.de. -
Sexualisierte Gewalt: Auch Männer sind Opfer 04.11.2024 41minTriggerwarnung: In dieser Folge geht es um sexualisierte Gewalt. Die Taten werden nicht explizit, sondern eher abstrakt geschildert. Wer durch das Thema getriggert werden könnte, sollte sich die Folge nicht oder nicht allein anhören. In den Shownotes gibt es Informationen dazu, wo betroffene Menschen Hilfe bekommen. Wenn es um sexuellen Missbrauch geht, sind die Täter meist männlich. Bei Patrick war es anders. Er wurde seit seiner Kindheit schwerst sexuell misshandelt. Die Täterin war seine Großmutter. Es begann, da war er gerade mal einen Tag alt und zog sich über viele Jahre. Erst nach Jahren merkte Patrick, dass es nicht normal ist, was seine Großmutter mit ihm machte. Heute sagt er, dass es für männliche Opfer von Missbrauch besonders schwer sei, Hilfe zu bekommen. Lange sei er nicht ernst genommen worden. Dass er sehbehindert sei, habe die Suche nach Hilfe weiter erschwert. Es ist ein Arzt, der ihn schließlich ernst nimmt. Patrick beginnt einen beeindruckenden Weg hin zu einem normalen Leben. Heute ist er 33 Jahre alt, in einer Beziehung, und sagt, nach langen Therapien sei er inzwischen der glücklichste Mensch auf der Welt. Wie er das geschafft hat, erzählt Patrick im Podcast. Er hofft, dass andere Betroffene schneller Hilfe erhalten als er. LINKS: - Hilfetelefon für Angehörige oder Betroffene - https://www.hilfe-portal-missbrauch.de/startseite - Notfalltelefon für männliche Gewaltopfer: https://www.maennerhilfetelefon.de/ - Notfalltelefon für weibliche Gewaltopfer: https://www.hilfetelefon.de/das-hilfetelefon.html - Bundesweite Anlaufstelle für Opfer: https://www.hilfe-portal-missbrauch.de/startseite - Unabhängige Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs - https://www.aufarbeitungskommission.de/ - Opferhilfe Sachsen: https://www.opferhilfe-sachsen.de/ - Studie – "Sexuelle Gewalt in der Familie" vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend - https://www.bmfsfj.de/resource/blob/214118/8586a35fede94633e241986cd1462878/sexuelle-gewalt-in-der-familie-data.pdf - Podcast-Tipp: Bromance Daddys - https://1.ard.de/BromanceDaddys Wenn auch Du uns Deine Geschichte erzählen oder uns ein Thema vorschlagen möchtest, dann schreib unserer Autorin Juliane! Gern auch anonym - an tabubruch@mdraktuell.de. -
Gewollte Kinderlosigkeit: "Wir zwei sind auch schon eine Familie" 17.09.2024 1h 3minXenia und Roy sind Ende 30, leben in der Schweiz und haben sich entschieden, keine Kinder zu bekommen. Bis 30 wollte Xenia immer Kinder haben, ein Mädchen und einen Jungen, sagt sie im Podcast. Ab 30 kam ihr aber der Gedanke, dass es auch ohne Kinder schön sei. Xenia und Roy erklären, wann sie die Entscheidung, kinderlos zu bleiben, getroffen haben und wie ihr Umfeld reagiert hat. Vor allem die Mütter der beiden hatten sich sehr auf Enkelkinder gefreut. Es geht im Podcast auch um das Thema Sterilisation und Vasektomie. Roy wollte sich gerne einer Vasektomie unterziehen, ist bei seinem Arzt aber auf taube Ohren gestoßen. Die meisten Ärztinnen und Ärzte sind gehemmt, vor allem junge Menschen unfruchtbar zu machen. Das Selbstbestimmungsrecht der Patientinnen und Patienten trifft auf die Fürsorgepflicht von Ärztinnen und Ärzten. Das Dilemma erläutert Maria Eberlei. Sie forscht am Universitätsklinikum Jena zu medizinethischen Fragen. Xenia und Roy sprechen mit Host Juliane Neubauer zudem über Vorurteile, die kinderlosen Menschen und Paaren begegnen. Und es geht um die Erkenntnisse, die die Wissenschaft zur Gruppe der kinderlosen Erwachsenen gesammelt hat. Aufklärung zu Sterilisation und Übersicht von Arztpraxen, die Sterilisationen durchführen https://www.selbstbestimmt-steril.de Podcast-Empfehlung Rammstein - Row Zero: https://1.ard.de/Rammstein_Row_Zero_Podcast Wenn auch Du uns Deine Geschichte erzählen oder uns ein Thema vorschlagen möchtest, dann schreib unserer Autorin Juliane! Gern auch anonym - an tabubruch@mdraktuell.de. -
Borderline – zwischen Rausch und Selbsthass 16.07.2024 1h 1minWinnie hat eine Borderline-Persönlichkeitsstörung. Borderline? Das sind doch die, die sich ritzen, oder? Ja, das ist ein Teil der Wahrheit, sagt Winnie. Hier erzählt sie vom Leben mit Borderline. Manchmal fühlt sich das Leben für sie wie ein Rausch an, voller Energie. Im nächsten Moment kann sie tieftraurig sein und leidet unter Selbsthass. Leben mit Borderline, das heißt, seinen Gefühlen ausgeliefert zu sein, sagt Winnie. Ein Leben in Schwarz und Weiß, Gefühle von 0 auf 100. Bei Winnie hat es lange gedauert, bis klar war, was sie hat. Der Weg dahin war kein einfacher, denn in ihrer Familie war für ihre Eigenheiten wenig Platz. Deswegen floh sie früh in die Sucht, um sich zu betäuben. Triggerwarnung: In dieser Episode geht es auch um einen Suizidversuch. Nach Klinik und Therapie kann Winnie inzwischen besser mit ihrer Borderline-Persönlichkeitsstörung leben. Und nicht nur das. Die Erkrankung verleiht ihr auch eine kleine Superkraft, sagt sie. Links: - Zentralinstitutut für Seelische Gesundheit Mannheim, Aufruf Studie: https://www.zi-mannheim.de/forschung/probanden-gesucht/online-psychotherapie-studie-borderline-persoenlichkeitsstoerung.html - Website "Leben mit Borderline" – Betroffene tragen Informationen zum Störungsbild zusammen: https://leben-mit-borderline.org/borderline-test.html - Link zur Suchtberatung: https://www.drk.de/hilfe-in-deutschland/gesundheit-und-praevention/suchtberatung/ Hilfe bei Suizidgedanken: - Telefonseelsorge (0800 111 0 111), Nummer gegen Kummer (116 111) - Die Gesellschaft für Suizidprävention führt eine Übersicht der Angebote auf ihrer Webseite https://www.suizidprophylaxe.de/ Podcast-Empfehlung: Seelenfänger - Toxic Tantra https://www.ardaudiothek.de/sendung/seelenfaenger/10825239/ Wenn auch Du uns Deine Geschichte erzählen oder uns ein Thema vorschlagen möchtest, dann schreib unserer Autorin Juliane! Gern auch anonym - an tabubruch@mdraktuell.de.
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