Kapitalmarkt mit Weitblick: Der Finanz-Podcast der LLB Österreich
Liechtensteinische Landesbank (Österreich) AG
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In diesem Finanz-Podcast der LLB Österreich sprechen Christian Nemeth, Vorstand Asset Management, und Silvia Richter, Managing Director und Private Bankerin, über aktuelle Entwicklungen an den Kapitalmärkten und der Weltwirtschaft. Die kurzen, informativen Episoden greifen Fragen auf, die Anleger gerade besonders bewegen. Das Team liefert Einblicke in Marktgeschehen und wirtschaftliche Zusammenhänge – verständlich und ohne Anlageberatung zu sein.
Epizodes
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ETF – Welche Chancen und Risiken gibt es? 03.09.2026 24minETF gelten für viele Anleger als einfache und kostengünstige Lösung für den Vermögensaufbau. In der aktuellen Folge werfen wir einen Blick auf die beeindruckende Erfolgsgeschichte passiver Investments, vom ersten Indexfonds vor rund 50 Jahren bis hin zu den heute weltweit größten Indexfonds mit einem verwalteten Vermögen von mehreren Billionen US-Dollar. Gleichzeitig diskutieren wir die Chancen und Risiken von ETF und zeigen, warum nicht das Produkt allein, sondern die richtige Strategie über den Anlageerfolg entscheidet. Außerdem analysieren wir die wichtigsten Signale vom diesjährigen Notenbanktreffen in Jackson Hole. Die Rede von Fed-Chef Kevin Warsh hat die Erwartungen an die weitere Zinspolitik spürbar verändert und die Anleihemärkte in Bewegung versetzt. Steigende Renditen, die Rekordverschuldung der USA von mehr als 40 Billionen US-Dollar und höhere Risikoprämien beschäftigen Investoren rund um den Globus. -
KI-Boom: Aufbruch in eine neue Ära oder Milliardenrisiko für die Tech-Branche? 05.08.2026 23minKaum ein Thema bewegt die Märkte derzeit stärker als die milliardenschweren Investitionen der großen Technologiekonzerne. Alphabet, Meta, Amazon und Microsoft investieren in historischem Ausmaß in KI, Rechenzentren und Cloud-Infrastruktur. Gleichzeitig zeigt eine aktuelle McKinsey-Studie, dass die KI-Ausgaben vieler Unternehmen bereits über den ursprünglich geplanten Budgets liegen. Doch können sich diese enormen Ausgaben langfristig auszahlen? Wir ordnen die jüngsten Entwicklungen im Technologiesektor ein und beleuchten, ob hinter der KI-Euphorie nachhaltige Geschäftsmodelle stehen. -
Krisen und KI-Hype: Ein Halbjahr der Extreme an den Märkten? 02.07.2026 23minIn dieser Folge ordnen wir ein außergewöhnlich bewegtes erstes Halbjahr an den Finanzmärkten kompakt ein: geprägt von geopolitischen Spannungen im Nahen Osten, anhaltenden Inflationsängsten und einer erhöhten Volatilität. Trotz dieser Unsicherheiten konnten globale Aktienmärkte neue Höchststände erreichen – sowohl der S&P 500 als auch der MSCI World verzeichneten Allzeithochs. Ein zentraler Treiber dieser Entwicklung ist der Technologiesektor: Massive Investitionen in KI, Chips und Rechenzentren beeinflussen das Marktgeschehen – insbesondere die Halbleiterindustrie stand im ersten Halbjahr im Fokus. Parallel dazu gewinnt der Softwarebereich an Bedeutung, etwa durch neue Entwicklungen rund um KI-Anwendungen von Anthropic. Der Börsengang von SpaceX sowie weitere geplante IPOs im Tech-Umfeld spiegeln die hohe Dynamik und das anhaltend starke Anlegerinteresse wider. Zwischen enormem Kapitalzufluss und starkem Momentum stellt sich die zentrale Frage nach der Substanz dieser Entwicklung. Klar ist: Der KI-Sektor steht längst nicht mehr für kurzfristige Marktbewegungen, sondern für einen strukturellen Wandel. Entscheidend wird sein, welche Geschäftsmodelle sich durchsetzen und nachhaltig Wert schaffen. -
Immobilien als Anker? Die Erfolgsstrategie für ein krisenfestes Portfolio 03.06.2026 25minIn dieser Folge analysiert Louis Obrowsky, Immobilienexperte und Geschäftsführer der LLB Immo KAG, den österreichischen Markt und zeigt auf, wie Immobilien in Zeiten geopolitischer Unsicherheiten als Anker an Bedeutung gewinnen. Dabei wird beleuchtet, warum Immobilienrenditen den Ertrag vergleichbarer Anleihen übertreffen müssen und wie Real Assets als effektiver Inflationsschutz wirken. Während Gewerbeimmobilien tendenziell höhere Renditen aufweisen, schlägt im Wohnsegment durch Entwicklungsrückgang und steigende Mieten die Stunde des Eigenkapitals – erfahren Sie, wie Sie das antizyklische Einstiegsfenster für Ihre langfristige Portfoliostrategie nutzen. -
Was sind die neuen Markttreiber zwischen Algorithmen und Friedenssignalen? 11.05.2026 19minIn der aktuellen Ausgabe analysieren wir, wie geopolitische Umbrüche und diplomatische Signale im Nahostkonflikt die Ölpreise sowie den dynamischen Technologiesektor beeinflussen. Zudem beleuchten wir die Nominierung von Kevin Warsh zum neuen US-Notenbankchef und deren Auswirkungen auf den Dollar und die europäischen Märkte. Wir zeigen auf, wie Anleger sich in diesem komplexen Umfeld strategisch positionieren können. -
Gold, Öl oder Bauchgefühl – Wie investieren in geopolitisch stürmischen Zeiten? 03.04.2026 27minGeopolitik trifft Geldanlage- was bedeutet das konkret für Ihr Portfolio? Wir schauen hinter die Schlagzeilen: Ölpreise, Gasmärkte, Gold und die große Frage, ob Panik je eine gute Anlagestrategie war. Plus: Warum unser Gehirn uns beim Investieren systematisch im Stich lässt – und wie man gegensteuert. Kurz, klar, relevant. -
Zwischen Krisen und Chancen – Der Markt im Wandel 06.03.2026 28minIn unserer Märzausgabe sprechen Silvia Richter und Martin Gautsch über die aktuellen Entwicklungen an den Finanzmärkten. Im Fokus stehen die möglichen Folgen der Eskalation im Nahen Osten für Energiepreise, Inflation und Anlegerverhalten. Außerdem geht es um die überraschend starke Aktienperformance in Japan sowie um die Frage, ob die Bewertungen im Technologiesektor noch gerechtfertigt sind – und welche Diskussion der Citrin-Report rund um die KI-Aktien ausgelöst hat. Und schließlich beleuchten sie die Unsicherheiten im internationalen Handel nach der Ungültigkeitserklärung von Zöllen und deren Auswirkungen auf Unternehmen, Investoren und die globalen Märkte. -
Zinsen, US-Dollar und Marktrotation: Was Anleger wissen sollten 10.02.2026 29minDer Jahresauftakt 2026 sorgt für Bewegung an den Märkten – und liefert wichtige Signale für das Börsenjahr. Christian Nemeth und Silvia Richter sprechen über die Bedeutung des traditionell richtungsweisenden Jänners und ordnen die jüngsten Marktreaktionen ein. Besonderes Augenmerk gilt der überraschenden Nominierung von Kevin Warsh zum neuen FED Vorsitzenden sowie den deutlichen Rückgängen bei Gold und Silber. Warum diese Entwicklung weniger fundamental getrieben ist und dennoch in ein langfristig ausgewogenes Portfolio passt, erklärt Christian Nemeth im Detail. Weitere Themen der Episode: die „Dollar Smile Theory“ und die Frage, warum 2026 erneut ein schwächeres Dollarjahr werden könnte, sowie die laufende Sektorrotation, die Kapital in Small Caps und internationale Märkte lenkt. Trotz kurzfristiger Schwankungen bleiben die Fundamentaldaten stabil – und eine klare Empfehlung besteht weiterhin: breit diversifizieren und investiert bleiben. -
Marktausblick – welche Themen geben den Ton an? 09.01.2026 27minZum Auftakt des neuen Jahres ziehen Christian Nemeth, Vorstand Asset Management, und Silvia Richter, Managing Director Private Banking, Bilanz zu 2025 und wagen einen ersten Ausblick auf 2026. Im Jahr 2025 waren die internationalen Aktienmärkte bemerkenswert robust und konnten trotz zahlreicher Unsicherheiten zweistellig zulegen. Einzelne Anlageklassen blieben jedoch nicht unberührt und verzeichneten Verluste. Während Bitcoin 8 % verlor, musste der Ölpreis gar ein Minus von 20 % hinnehmen. Für 2026 lautet die zentrale Botschaft "investiert bleiben". Vier Themen, die bereits 2025 eine wesentliche Rolle gespielt haben, werden das Jahr prägen: Zölle, Deutschland, Künstliche Intelligenz und die US-Notenbank. -
Fed, KI und Bitcoin: Wohin steuern die Märkte? 03.12.2025 25minDas Finanzjahr 2025 wurde maßgeblich von drei Faktoren geprägt: den Neubewertungen der Zinsperspektiven, dem anhaltenden KI-Boom und der geopolitischen Lage. In der aktuellen Podcast-Episode diskutieren Silvia Richter, Managing Director Private Banking, und Christian Nemeth, Vorstand Asset Management der LLB Österreich, die aktuellsten Themen: die bevorstehende Fed-Sitzung sowie den Führungswechsel an der Spitze der Fed, die lauter werdenden Warnungen vor einer KI-Blase und die jüngsten Kurskorrekturen von Bitcoin. Fed-Vorsitzender Jerome Powell hatte Ende Oktober betont, dass eine Zinssenkung im Dezember nicht sicher sei. Der Markt hat bereits eine Senkung um 0,25 Prozentpunkte eingepreist, doch die endgültige Entscheidung hängt von noch ausstehenden Arbeitsmarktdaten und der Inflationsentwicklung ab. 2026 wird ein neuer Fed-Vorsitzender ernannt, wobei derzeit Kevin Hassett favorisiert wird, der sich für stärkere Zinssenkungen ausspricht. Dennoch bleibt die Tatsache: die Fed ist ein Gremium, in dem der Vorsitzende nicht allein entscheidet. Im KI-Sektor warnen EZB und Bank of England derzeit vor einer möglichen Blase aufgrund hoher Bewertungen und starker Konzentration. Historisch betrachtet sind die aktuellen Kurs-Gewinn-Verhältnisse jedoch deutlich niedriger als in der Dotcom-Blase, zudem sind die Unternehmen heute weniger verschuldet. Christian Nemeth erklärt, dass Notenbanken und die Regulatorik eine solch hohe Konzentration natürlich sehr kritisch beobachten muss. Er sieht das vorhersagen einer Blase dennoch zu voreilig und unterstreicht erneut: Diversifikation in diesem Sektor ist und bleibt entscheidend, um Chancen zu nutzen und Risiken zu minimieren. Bei Kryptowährungen sorgte Bitcoin zuletzt für Schlagzeilen: Nach einem Absturz von über 30 % erholte sich der Kurs auf 90.000 USD, fiel dann aber erneut unter 85.000 USD. Warn das liegen kann, beschreibt Christian Nemeth als eine Melange an Faktoren. Die Zinspolitik oder die Diskussionen rund um KI haben nicht direkt mit dem Kurs von Bitcoin zu tun, doch wenn hochriskante Assets gerade nicht populär sind, wird die Cryptowährung indirekt auch mitverhandelt. Auch die Entwicklung von Crypto-ETFs ist ein Signal, das eine Rolle spielt – zuletzt gab es massive Mittelabflüsse bei Blackrock. Im November flossen 2,2 Milliarden USD ab, was achtmal so viel ist, wie in der nächst größten Bewegung. -
Gold unter Druck, KI im Höhenflug: Was steckt dahinter? 06.11.2025 28minEs gibt sehr viel zu berichten von den Finanzmärkten. Christian Nemeth, Vorstand Asset Management der LLB Österreich, diskutiert mit Gastgeberin Silvia Richter, Direktorin Private Banking brandaktuelle Themen: die Quartalsberichte und ihre Impulsgeber, eine mögliche KI-Blase, die Notenbank-Entscheidungen, der Shutdown in den USA und die kürzliche Kurskorrektur von Gold. Die Aktienmärkte zeigen sich in den letzten Wochen freundlich – getrieben von starken Quartalszahlen in den USA und Europa. Besonders KI sorgt für viel Zukunftsfantasie, aber auch für Fragen nach einer möglichen Blasenbildung. Christian Nemeth relativiert jedoch die hohe Verflechtung und Konzentration der Branche: "Es wird an der Börse nicht alles in einen Topf geworfen." Die „Magnificent 7“ werden differenziert: Meta wird aufgrund der hohen Investitionspläne mit einem Kursrückgang abgestraft, Amazon verzeichnet ein Kursplus aufgrund starker Zahlen aus dem Cloud-Segment und enstprechenden Kosteneinsparungen. Nvidia bleibt ein Schwergewicht mit makroökonomischer Relevanz. Die Fed senkt um 0,25%, die EZB pausiert, Japan ebenso. Die Entscheidungen waren eingepreist, spannend sind die Details dahinter! Wie in der Pressekonferenz der Fed bekannt gegeben wurde, waren die Stimmen der Vertreter diesmal sehr unterschiedlich und auch die Dezember-Entscheidung sei längst noch nicht gefallen. Gold hat zuletzt deutlich korrigiert – Christian Nemeth und Silvia Richter sprechen über die Gründe und ordnen die Entwicklung ein. Bleibt Gold ein taktischer Baustein in der Vermögensverwaltung? -
US-Shutdown und hohe Zinsen: Belastungsprobe für die Wirtschaft? 09.10.2025 22minIn der 63. Episode von Kapitalmarkt mit Weitblick berichten Silvia Richter, Managing Direktor der LLB Österreich und Christian Nemeth, Vorstand Asset Management der LLB Österreich, über ein positives drittes Quartal an den Aktienmärkten. Die geopolitische Lage sowie die potenziellen Folgen eines Shutdowns haben bislang geringe Auswirkungen auf die Finanzmärkte gezeigt, so die beiden Gesprächspartner. Nemeth erklärt, dass der Fokus auf der Zinspolitik der USA liegt. Die Entscheidungen der Federal Reserve nach der Zinssenkung sind entscheidend für die weitere Marktentwicklung. Die Fed hat nicht nur in den USA, sondern auch globalen Einfluss. Historisch unterstützt eine Zinssenkung in stabilen wirtschaftlichen Zeiten den Aktienmarkt, insbesondere in den USA, wo Investitionen in KI florieren. Die EZB scheint am Ende des Zinssenkungszyklus angekommen zu sein, während die Fed möglicherweise weitere Zinssenkungen plant, was positive Impulse für den Aktienmarkt bewirken könnte. Der Einfluss des Shutdowns bleibt zu beobachten, dessen wirtschaftliche Auswirkungen in der Vergangenheit allerdings begrenzt waren. Zudem bringt Richter die aktuelle Rohstoffnachfrage in den Dialog, insbesondere Gold: Sollten Anleger investiert bleiben oder Gewinne realisieren? Und wie sieht die aktuelle Positionierung der LLB Österreich aus? Die Experten haben eine Verschiebung von Europa in Richtung USA und Schwellenländer vollzogen, während die Gewichtung zwischen Aktien und Anleihen neutral bleibt. Hören Sie hinein und erfahren Sie mehr vom Experten Christian Nemeth über die Entscheidungen und Entwicklungen an den Finanzmärkten. -
Sommerrallye an der Börse: Wie lange trägt der Optimismus? 03.09.2025 22minSilvia Richter, Managing Director Private Banking der LLB Österreich und Christian Nemeth, Vorstand Asset Management der Bank, blicken in der aktuellen Episode von Kapitalmarkt mit Weitblick auf einen positiven Börsensommer zurück. Der Aktienmarkt verhält sich aktuell freundlich und die veröffentlichten Unternehmensberichte sind ebenfalls sehr positiv. Angespannt bleibt die geopolitische Nachrichtenlage mit Themen wie der unklaren Zollpolitik, dem Ukraine-Krieg und anderen Konfliktherden. Wie passt das alles zu einem freundlichen Aktiensommer? Nemeth erklärt, dass nicht alles, was uns mental beschäftigt, auch direkte Konsequenzen für die Börsenkurse hat. Entscheidend sei, welche Faktoren die Unternehmen tatsächlich beeinflussen. Die Debatte um eine mögliche Rezession sei in den Berichten von Bloomberg kaum zu finden, was auf eine robuste wirtschaftliche Verfassung hindeutet. Die aktuellen Zollthemen hätten sich noch nicht in den Preisen niedergeschlagen, und niemand möchte die erhöhten Kosten sofort weitergeben. In diesem zeitverzögerten Prozess werde deutlich, dass nicht alles negativ ist. Die Märkte hätten die Volatilität als Maß der Unsicherheit größtenteils überwunden und seien nach den Abstürzen im April und Mai schnell wieder gestiegen. Ein nach wie vor unternehmensspezifisches Thema ist Nvidia. Obwohl das Unternehmen ein Rekordquartal vorgelegt habe, blieb die Börse ernüchtert. Christian Nemeth erklärt, dass die Zahlen zwar gut sind und Nvidia eine dominierende Marktposition hat, die LLB Österreich jedoch keine Empfehlungen für Einzelunternehmen ausspricht. Der KI-Boom dominiere nach wie vor das Geschehen, doch es sei wichtig zu erinnern, dass 95% der KI-Anwendungen aktuell noch nicht profitabel sind. Nemeth betont auch, dass der Aktienmarkt breiter wird und nicht nur Technologiewerte relevant sind – auch Qualitätsaktien zeigen eine starke Performance. An dieser Stelle berichten Richter und Nemeth von einem erfreulichen Meilenstein: der Investmentfonds "Lakeview" der LLB Österreich hat erst kürzlich die Marke von EUR 300 Millionen Fondsvolumen überschritten. Wie sieht die aktuelle Positionierung der Anleihen aus? Der Experte weist darauf hin, dass die amerikanische Notenbank im September die Zinsen senken könnte, während die Inflation langfristig weiter steigen wird. Hier sieht er das Risiko von Bonität und Inflation, was auch den Aktienmarkt unterstützen könne. Zum Abschluss der Folge fragt Silvia Richter nach der aktuellen Allokation der LLB Österreich. Nemeth betont, dass es nicht viel Anpassungsbedarf gibt. Balance sei ein Schlüsselbegriff und die LLB werde nicht stark über- oder untergewichten. Die fundamentale Lage sei gut, auch wenn es Risiken wie Inflation gebe. Stabilität, Qualität und Diversifikation seien entscheidend. Ein kleiner Anteil an Gold könnte als Beimischung im Portfolio nach wie vor nützlich sein. -
Rekordstände und Rückschläge: Was verrät die Halbjahresbilanz? 04.07.2025 20minIm aktuellen Sommer-Podcast von "Kapitalmarkt mit Weitblick" bieten Silvia Richter und Christian Nemeth, Vorstände der LLB Bank AG, einen informativen Rückblick auf das erste Halbjahr 2025. Die Märkte haben ein turbulentes Jahr mit hoher Volatilität erlebt und die Geduld der Anleger war einmal mehr auf die Probe gestellt. Nemeth hebt hervor, dass insbesondere in den USA bemerkenswerte Rekordstände erreicht wurden, während zwischenzeitliche Kursrückgänge rasch überwunden werden konnten. Nemeth beobachtet insgesamt häufige Rückschläge während des Jahres, die fast schon zur Normalität geworden sind. Der Experte erörtert die globalen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, die ein langsameres Wachstum anzeigen, und äußert Bedenken hinsichtlich niedrigerer Erwartungen an Unternehmensgewinne. Beim Nahostkonflikt und dessen Einfluss auf den Ölpreis gab es eine kurzfristige Preisspitze, gefolgt von einer schnellen Stabilisierung. Diese Entwicklungen werden von den Börsen als vorübergehendes Event wahrgenommen. Die Auswirkungen waren moderat und kurzfristig. In Bezug auf die Positionierung der LLB Bank AG hebt Nemeth die Bedeutung der aktuellen neutralen Positionierung sowie einen ausgewogenen Mix aus defensiven Anlagen und renditestarken Investments hervor. Auch wenn noch bevorstehenden Arbeitsmarktdaten ausständig sind, die weitere Hinweise auf die künftige Marktentwicklung liefern. Richter wirft noch einen Blick auf die Notenbanken, da es seit der letzten Podcast-Aufzeichnung wieder zu Änderungen gekommen ist. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzt ihre Zinssenkungen fort, um die Wirtschaft zu stimulieren, während die US-Notenbank (Fed) sich in einem anderen wirtschaftlichen Umfeld befindet. Abschließend beleuchten die Vorstände die angekündigte 90-tägige Frist für Handelszölle unter der Regie von Trump, die nicht realisiert wurden. Nemeth erwartet, dass eine Einigung mit den wichtigsten Handelspartnern erzielt wird, während die Auswirkungen auf das Konsumverhalten in den USA voraussichtlich mittelfristig spürbar werden. Die Politik hat ihren Preis. -
Droht die Vormachtstellung der USA zu bröckeln? 04.06.2025 19minIn der 60. Folge von „Kapitalmarkt mit Weitblick“ setzen sich Silvia Richter, Mitglied des Vorstandes der LLB Bank AG, und Christian Nemeth, Vorsitzender des Vorstandes der Privatbank, mit dem zentralen Thema der sich ständig ändernden Politik von Donald Trump und dessen Auswirkungen an den Börsen auseinander. Anfänglich wurden die Märkte durch erste Ankündigungen Trumps im April negativ beeinflusst, doch nach diesem vorübergehenden Rückgang stabilisierten sich die Märkte und erlebten einen starken Rebound. Der Mai 2025 stellte sich als der beste Monat seit 1990 für die Aktienmärkte heraus. Doch wie kommt es zu diesem Aufschwung und ist dieser nur kurzfristig zu sehen? Nemeth argumentiert, dass sich die Märkte zunehmend an den unberechenbaren Rhythmus der politischen Entscheidungen und Ankündigungen gewöhnen. Es ist ein wiederkehrendes Muster zu beobachten, bei dem Trump nach seinen Vorstößen häufig zurückrudert. Sowohl die USA als auch China haben ein starkes Interesse an einer Einigung, auch wenn die Zölle weiterhin hoch bleiben werden. Trump strebt nach Erfolgen, konkrete Ergebnisse stehen jedoch noch aus. Zusätzlich zu den politischen Faktoren gibt es eine Vielzahl weiterer Aspekte, die die Märkte beeinflussen. Insbesondere die Neubewertung von Produktionsstandorten und steigenden Produktionskosten sind wichtige Themen. Prognosen zur Zollpolitik spielen ebenfalls eine bedeutende Rolle, so der Experte Christian Nemeth in der aktuellen Episode. Der Anstieg der Märkte kann teilweise darauf zurückgeführt werden, dass die Realität nicht so dramatisch ist, wie sie oft erscheint. Der zugrunde liegende wirtschaftliche Trend bleibt robust, was zu einer positiven Marktreaktion geführt hat. Dennoch ist zu erwarten, dass die Dynamik nicht auf dem gleichen Niveau wie im Mai fortgeführt wird. Zwar bleiben Unsicherheiten bestehen, es gibt jedoch auch ermutigende Nachrichten. Richter bringt das aktuelle Schlagwort „Sell Amerika“ aus ihren Kundengesprächen in den Dialog. Was meinen die Experten damit? Amerika hat bis heute eine dominierende Position, diese ist jedoch ins Wanken geraten. Die Umstellung auf mehr Inlandsinvestitionen und die Abhängigkeit von der US-Position wird zunehmend diskutiert. Auch die aktuellen Ratingherabstufungen durch Agenturen wie Moody's sind ein Indiz dafür, dass die Vormachtstellung der USA bröckelt. Im Hinblick auf die Asset-Allokation der LLB Bank AG zeigen sich nur geringe Anpassungsbedarfe. Die Entwicklung des Dollars wird beobachtet, da dieser langfristig unter Druck geraten könnte, so Nemeth. Die Aktienmärkte bleiben neutral positioniert, was eine insgesamt konstruktive Sichtweise widerspiegelt. -
Wie verändern Trumps Entscheidungen Wirtschaft und Börsen? 06.05.2025 23minSilvia Richter, Mitglied des Vorstandes der LLB Bank AG, startet die 59. Episode von "Kapitalmarkt mit Weitblick" kurz nach 100 Tagen von Trumps Amtszeit. Eine Zeit, die für US-Börsen als schlechteste seit 30 Jahren gilt. Christian Nemeth, Vorsitzender des Vorstandes der LLB Bank AG, berichtet von den letzten Monaten, in denen sich viel getan hat: Die Märkte zeigten erste negative Auswirkungen, und er spricht von neuen, relevanten Informationen. Nemeth sieht Trumps Maßnahmen kritisch, da sie inflationstreibend und wachstumshemmend sind - ohne positive Effekte auf Konjunktur oder Finanzmärkte. Aktuell arbeiten die Experten der Bank mit verschiedenen Szenarien, da traditionelle ökonomische Modelle nicht mehr greifen, ähnlich wie in Zeiten der Pandemie. Als Hauptszenario bleibt die temporäre Unsicherheit mit dem Ziel stabilerer Handelsbeziehungen. Wie sehen nun die aktuellen Wachstumsprognosen aus? Die Wachstumsprognosen für die US-Wirtschaft wurden nach unten korrigiert, und die erste Schnellschätzung für das BIP-Wachstum war negativ, was alarmierend ist. Donald Trump hat darauf reagiert, da der Staatsanleihenmarkt für ihn wichtig ist. Die allgemeine Stimmung an den Aktienmärkten ist schlecht, besonders in den USA. Es hat sich gezeigt, dass Anleger stärker diversifizieren, das wird ein langfristiger Trend bleiben. Ein Zeichen von Vertrauensverlust, denn man möchte nicht alles auf eine Karte zu setzen. Insgesamt ist Unsicherheit da, die Volatilität wird hoch bleiben, aber wir sollten nicht überreagieren. Wie hat nun die LLB Bank AG auf die aktuelle Situation in ihren Portfolios reagiert? In der Asset Allokation hat das Asset Management der Bank wenig verändert, es wurde nur das US-Dollar Währungsrisiko etwas zurückgeschraubt. Es waren lediglich Feinjustierungen notwendig, da die Bank gut vorbereitet war. Was Nemeth zuversichtlich stimmt, ist, dass es in der zweiten Aprilhälfte auch steigende Kurse gegeben hat. Was ist nun von den Notenbanken und den Zinsentscheidungen zu erwarten? Die nächste Fed-Sitzung steht bevor - es wird eine Zinssenkung erwartet. Die EZB wird ihren Kurs weiter fortsetzen, während die Schweizer Nationalbank voraussichtlich im Juni die Zinsen auf null senken wird. Der Ausblick ist laut Nemeth sehr differenziert. Richter blickt durch die Kundenbrille und spricht die Goldpositionen in den Portfolios an. Diese werden laut CEO Nemeth weiterhin gehalten, da Notenbanken ihre Goldreserven aufbauen. Nemeth spricht vom raren Gut der Diversifikation und Risikoreduktion, das vor allem in volatilen Phasen strapaziert wird. Gerade jetzt ist die notwendige Geduld und Stabilität der Investoren essentiell. "Unsere Experten stehen bereit, um Anleger zu unterstützen und dafür zu sorgen, dass sie ruhig und ihrer Strategie treu bleiben", sind sich die Vorstände Richter und Nemeth einig. -
Trumps Zollpolitik: Belastung oder Chance für die Weltwirtschaft? 07.04.2025 20minDie Zollpolitik von Donald Trump ist diesmal großes Thema im Podcast Kapitalmarkt mit Weitblick. CEO der LLB Bank AG Christian Nemeth diskutiert die aktuelle Situation in Amerika und Auswirkungen auf die lokalen und globalen Märkten. Wir zeichnen diesen Podcast am 4.4.2025 auf und blicken auf die aktuellen Auswirkungen zu diesem Zeitpunkt. Die gesamte Finanzwelt ist stark verunsichert. In Amerika sind die Aktienindizes querbeet nach unten gegangen. Zahlreiche amerikanische Unternehmen sind massiv abgestürzt in kurzer Zeit – Nike etwa minus 15 Prozent, Apple minus 10 Prozent. In Europa sieht es ähnlich aus. Auch bei den Währungen sieht man Veränderungen – der US Dollar ist gefallen, der japanische Yen und der Schweizer Franken sind gestiegen. Man sieht generell eine Rotation in die Defensive. Gold hat sich in den letzten Tagen unmittelbar relativ wenig bewegt, hat jedoch davor bereits auf die Unsicherheiten reagiert und ist gestiegen. Öl ist aktuell schwächer durch das schwächere Wirtschaftswachstum. Bei Staatsanleihen konnte man, zumindest rund um den Liberation Day, Kursgewinne verzeichnen. Dieses rein politische Gewitter hat sehr negative real-ökonomische Auswirkungen. Historisch gesehen muss man knapp 100 Jahre zurückgehen, um Zölle in dieser Höhe zu finden. Das Wirtschaftswachstum wird gedämpft, die Inflation nach oben getrieben und eine große Unsicherheit bleibt und ist Gift für Investitions-Bestrebungen. Die Wahrscheinlichkeit für eine Rezession in den USA steigt an, global, so Christian Nemeth, ist sie jedoch noch nicht in Sicht. Es ist fraglich, wie lange Präsident Trump diese Politik aufrecht erhalten kann, denn die Bevölkerung wird deutliche Preissteigerungen spüren. Es bleibt also abzuwarten, was wie lange effektiv bleibt. Welche Chancen ergeben sich jetzt für Anleger? Aktuell bleibt Christian Nemeth abwartend, die Informationsverarbeitung dauert noch an und täglich ändert sich etwas. Aktuell aggressiv zuzukaufen ist zu früh. Europa ist in den meisten Fällen noch im Plus. In einer Phase der Panik an den Märkten setzt das Asset Management der Privatbank keine Änderungen in der Asset Allocation um (Stand 4.4.2025). Sie achten jedoch stark auf die Wirtschaft – lokal wie global – und auf Zeichen von Rezession. -
Starke Aktienmärkte, steigende Inflation: Passt das zusammen? 04.03.2025 19minSilvia Richter, Vorstandsmitglied der LLB Bank AG, begrüßt den Finanzexperten und Vorstandsvorsitzenden Christian Nemeth zur 57. Aufnahme von Kapitalmarkt mit Weitblick bei herrlichem Sonnenschein. Spiegelt sich diese aktuelle Großwetterlage auch an den Börsen wider? Die europäischen Börsen haben einen fulminanten Start hingelegt. Welche Faktoren sprechen dafür? Die Entwicklung im Bereich Künstliche Intelligenz (KI) spielt eine zentrale Rolle. Die Investitionen in große Tech-Unternehmen haben stark zugenommen. Die entscheidende Frage dabei ist, ob diese Investitionen auch zu höheren Umsätzen und Gewinnen führen. Dies ist ein Thema, das derzeit intensiv diskutiert wird. Ein weiterer Punkt sind die politischen Unsicherheiten, insbesondere die Frage zur Einführung von Zöllen. Solche Themen können die Handelsbeziehungen erheblich beeinträchtigen. Ein dritter Aspekt ist, dass die USA im Vergleich zu Europa teuer sind. Während die Qualität oft besser ist, mangelt es an umfassenden Veränderungen, und es fließt wenig Kapital in die europäischen Märkte. Europa hat in den letzten Jahren ein eher Schattendasein geführt, was bedeutet, dass es kein vorübergehendes Phänomen ist, das schnell wieder vergeht. Der Experte spricht nicht von einem Strohfeuer, sondern von einer mittel- bis langfristigen Umschichtung in andere Märkte. Diversifikation ist entscheidend: Amerika bleibt die Nummer eins, aber Europa wird nicht vernachlässigt. Was bedeutet das für die strategische Ausrichtung der LLB Bank AG? Trends sind schnelllebig, daher sollte man nicht zu stark auf einzelne Aktien setzen. Es ist hilfreich, wenn eine gewisse Dispersion vorhanden ist und die Investitionen breiter gestreut sind. Richter spricht die Inflation an, die leicht angestiegen ist. Waren die Maßnahmen der Europäischen Zentralbank (EZB) vergebens? Die Inflation steigt nicht überall an. Anhand von Zahlen zeigt Nemeth, wie der Anstieg der Inflation zu beobachten ist. Die Maßnahmen der EZB sind sowohl richtig als auch wichtig. Die USA waren kein Land mit niedriger Inflation und haben von günstig importierten Waren profitiert, was der gewünschte Effekt war. Seit der Präsidentschaft von Trump bedeutet eine Einführung von Zöllen, dass dies inflationstreibend in Amerika wirkt und den Spielraum der amerikanischen Notenbank einschränkt. Was ist wirtschaftlich relevant? Ja, es gibt Unsicherheiten, aber diese sind vor allem ein amerikanisches Thema. Inflation ist daher nicht das Hauptsorgenkind. Abschließend geht Nemeth noch auf die Rentenmärkte ein und welche Kräfte auf diese einwirken. -
Guter Jahresstart – Was bewegt die Börsen wirklich? 06.02.2025 18minSilvia Richter, Vorstandsmitglied der LLB Bank AG, begrüßt zur ersten Folge von "Kapitalmarkt mit Weitblick" im Jahr 2025. Erstmals auch unter der Flagge der LLB Bank AG. In dieser Ausgabe zu Gast ist wie gewohnt der Experte und Vorstandsvorsitzenden der LLB Bank AG, Christian Nemeth. Die aktuellen Schlagzeilen zu DeepSeek, dem Amtsantritt von US-Präsident Donald Trump, Notenbankentscheidungen und geplante Zolleinführungen, haben die Weltbörsen beschäftigt. In dieser Folge wird diskutiert, warum diese unterschiedlich auf Ereignisse reagieren und was dies beeinflusst. Nemeth erläutert, wie sich neue kursrelevante Informationen auswirken, während politische Aspekte oft als Nebensache betrachtet werden. Geplante Zolleinführungen etwa haben direkte wirtschaftliche Auswirkungen und werden daher von den Börsen aufmerksam verfolgt. Ein Beispiel dafür war die Reaktion auf DeepSeek, ein Unternehmen mit einer innovativen KI-Technologie, das unerwartete Veränderungen der Kurse auslöste. Anders war es bei der Amtsübergabe von US-Präsident Donald Trump, diese wurde von den Börsen nur wenig beachtet. Nemeth spricht über die aktuelle Marktsituation, die Positionierung der LLB Bank AG und betont die Bedeutung einer konsequenten Anlagestrategie, insbesondere angesichts der derzeitigen Unsicherheiten. Die Entwicklung wird gegen Ende des Jahres reflektiert. -
Episode #55: Rückblick auf das Superwahl- und Anlagejahr 2024 und welche Trends uns 2025 erwarten 03.12.2024 18minSilvia Richter beginnt die 55. Episode von Kapitalmarkt mit Weitblick mit dem Superwahljahr 2024, das aktuell hinter uns liegt. Für rund 3,5 Milliarden Menschen wurden neue Staatsoberhäupter gewählt. In diesem Jahr kam es auch zu Zinssenkungen, welche die Aktienmärkte unterstützten und Gewinne mit sich brachten. Nach der US-Wahl gab es viel Bewegung an den Märkten: US-amerikanische Vermögenswerte verzeichneten Zuwächse, Regionalbanken legten zu, während Unternehmen aus dem Bereich der alternativen Energien sowie Technologieunternehmen abgestraft wurden. Diese Entwicklungen sind jedoch eher kurzfristige Trends. Wie sich die Politik unter Trump langfristig auf die Märkte auswirken wird, bleibt abzuwarten. Es ist wichtig, sich an die unvorhersehbare politische Lage zu gewöhnen und genau zu differenzieren, was Populismus ist und was tatsächlich als politische Maßnahme zählt. Als Beispiel hierfür nennt CIO Christian Nemeth den Auftrag an Elon Musk, zwei Billionen US-Dollar einzusparen. Betrachtet man die tatsächlichen Posten, die in relevanten Größenordnungen einsparbar sind, erscheint es eher unwahrscheinlich, dass dieses Ziel erreicht werden kann. Der Blick richtet sich aber auch auf Europa: Die wirtschaftliche Lage ist derzeit eher schwach, was auch an den Kurs-Gewinn-Verhältnissen im Vergleich zu den USA erkennbar ist. Die schwache Position vieler europäischer Volkswirtschaften, etwa in Deutschland mit zahlreichen Unternehmenspleiten, ist offensichtlich. Im November verzeichneten deutsche Bundesanleihen noch eine Rendite von 2,4 %, jetzt sind es nur noch 2 %. Ein solcher Renditerückgang deutet auf wirtschaftliche Probleme hin, auf die die Zentralbanken mit Sicherheit noch reagieren werden. Die Musik an den Börsen spielt momentan vor allem in Amerika. Aber welche Alternativen gibt es aktuell? Und was erwarten wir für 2025? 2024 war insgesamt ein gutes Jahr für Anlagen. Konjunkturell wird 2025 voraussichtlich kein Boomjahr, ähnlich wie 2024. Die Inflationsbelastungen sind global betrachtet gesenkt worden, und die Notenbanken haben wieder mehr Spielraum. Rückblickend auf das Jahr betont CIO Christian Nemeth, dass sich die langfristig positive Perspektive für Investitionen nicht geändert hat – auch wenn 2024 im Vergleich zu den letzten Jahren besonders gut war. Warum er diese Einschätzung teilt, erfahren Sie in dieser Episode.
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