Gefühlserben – der Podcast
Sven Rohde
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In diesem Podcast geht es um das emotionale Erbe, das wir von unseren Familien übernehmen. Sven Rohde, Coach und Workshopleiter, erklärt, wie sich dieses Erbe in Partnerschaften, Karriere und Lebensgefühl zeigt. Er behandelt Themen wie Traumata, Narzissmus, Glaubenssätze und transgenerationale Übertragungen. Dabei geht es auch um die Stärken und Fähigkeiten, die helfen, diese Muster zu überwinden und zu heilen. Der Blick zurück soll einen klareren Blick in die Zukunft ermöglichen.
Епизоди
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Geschwisterkonflikte 3: Der Kampf ums Erbe I 73 17.08.2026 21минEin Testament mit überraschendem Inhalt, ein Elternhaus mit ungeklärter Zukunft, ein Konto mit seltsamen Bewegungen – und mittendrin Geschwister, die sich nicht mehr nur über Zahlen streiten, sondern über etwas viel Älteres: wer in der Familie gesehen wurde und wer nicht. Der Tod der Eltern lässt die alte Ordnung noch einmal aufleben, und er macht sie endgültig. In dieser dritten und abschließenden Folge der Reihe über Geschwisterkonflikte geht es darum, warum ausgerechnet der Erbstreit zum Existenzkampf werden kann – und wie ein Weg zueinander trotzdem möglich bleibt.Und das sind einige der Themen:Warum der Erbstreit so oft zum Schauplatz alter, nie geklärter Kränkungen wird und was Melvin Lerners "Belief in a Just World" damit zu tun hat.Wie unterschiedlich Gerechtigkeit verstanden werden kann und warum genau das den Streit so schwer lösbar macht.Typische Eskalationsstufen: von stillem Aufrechnen über den Missbrauch von Vollmachten bis hin zu angezweifelter Testierfähigkeit.Wege aus dem Konflikt: kleine Schritte, Erbmediation und die Erkenntnis, dass Heilung nicht zwingend an Versöhnung hängt.Für Eltern heute gilt dabei besonders: Ein klar formuliertes Testament und offene Worte über die eigenen Beweggründe können verhindern, dass aus Trauer auch noch Streit wird. Und zum Schluss wird es persönlich: Ich teile eine eigene Erfahrung, die zeigt, dass eine Geschichte nicht dort enden muss, wo sie am meisten wehtut. -
Geschwisterkonflikte 2: Wenn der Kontakt abbricht I 72 27.07.2026 21минZwischen Befreiung, Schutz und Strafe: der Bruch unter Geschwistern Ein Kontaktabbruch zwischen Geschwistern kommt selten aus dem Nichts – und er ist nicht immer nur ein Verlust, er kann auch eine Erleichterung bedeuten. In dieser Folge geht es um die Vorgeschichte des Bruchs, dessen Wurzeln fast immer in der Kindheit liegen, um seine häufigsten Auslöser und um einen Umgang damit, der nicht auf Versöhnung um jeden Preis zielt. Die Themen in dieser zweiten Folge der Reihe über Geschwisterkonflikte:Die Stille vor dem Bruch: Warum Kontaktabbruch fast nie plötzlich passiert, sondern das Ende eines langen Weges aus verschwiegenen Themen und ignorierten Wunden ist.Zwei Gesichter eines Bruchs: Weshalb dieselbe Stille für die einen zutiefst schmerzhaft ist und für andere der erste befreite Atemzug seit Jahren.Die klassischen Wendepunkte: Welche Lebensereignisse einen schwelenden Konflikt zum offenen Bruch werden lassen.Heilung ohne Versöhnung: Ein Weg, mit einem Kontaktabbruch zu leben, der nicht davon abhängt, dass der andere sich ändert oder zurückkommt.Für Eltern mitgedacht: Was es für den eigenen Erziehungsalltag bedeutet, wenn Kinder lernen dürfen, Konflikte auszutragen statt sie herunterzuschlucken und warum genau das Geschwisterbeziehungen stärkt statt zu gefährden. -
Geschwisterkonflikte 1: Neid und Konkurrenz I 71 13.07.2026 22минGeschwisterbeziehungen gehören zu den prägendsten und zugleich kompliziertesten Bindungen unseres Lebens. Sie begleiten uns oft ein Leben lang und sind doch häufig von Konkurrenz, Neid und Verletzungen geprägt. Warum ist das so? Liegt es wirklich an den Geschwistern selbst oder reichen die Wurzeln viel tiefer?In dieser ersten Folge einer dreiteiligen Reihe über Geschwisterkonflikte geht es um diese Dynamiken in der Tiefe, darum, wie stark familiäre Rollen, unbewusste Erwartungen und elterliche Muster diese Beziehungen prägen.Die Themen dieser 1. Folge zu Geschwisterkonflikten:Warum Konkurrenz zwischen Geschwistern oft viel früher beginnt, als wir vermuten.Welche unbewussten Rollen Kinder in ihren Familien übernehmen und wie sie ein Leben lang nachwirken können.Weshalb Neid und Eifersucht häufig Ausdruck tieferer familiärer Dynamiken sind und nicht einfach Charaktereigenschaften.Welche ersten Schritte helfen können, alte Geschwisterkonflikte mit neuen Augen zu betrachten und sich aus belastenden Mustern zu lösen.Übrigens: Diese Folge wendet sich auch an Eltern, die vermeiden möchten, Konkurrenz, Vergleiche oder Rivalität zwischen ihren Kindern ungewollt zu verstärken -
Extra: War Opa dabei? Was die NSDAP-Mitgliedskartei in uns auslöst I 70 06.07.2026 23минSeit die NSDAP-Mitgliederkartei online zugänglich ist, geben Millionen Menschen den Namen eines Verwandten ein und warten auf das Ergebnis. Sekunden später steht es da – und mit ihm oft eine Frage, die weit über Genealogie hinausgeht: War der Mensch, den ich kannte, wirklich der, für den ich ihn hielt? Die Datenbank-Funde berühren Erinnerungen, Loyalitäten, Scham, Erleichterung und manchmal auch alte Verletzungen, die in Familien lange ungesagt geblieben sind.Im Zentrum dieser Folge steht nicht nur die Einordnung der NSDAP-Mitgliederkartei, sondern auch die innere Bewegung, die sie auslösen kann: das Schwanken zwischen Nähe und Distanz, zwischen dem Wunsch nach Wahrheit und dem Bedürfnis, lieber nicht zu wissen. Was löst Schweigen in Familien aus, wie können transgenerationale Belastungen weiterwirken und warum ist es so schwer, Menschen in ihrer ganzen Widersprüchlichkeit zu begegnen?Darum geht es in diesem „Gefühlserben“-Extra. Und um die Frage, ob Menschen, die nicht in der Partei waren, deswegen zu „den Guten“ zählten. Dies vorweg: nein, nicht unbedingt.Eine Folge über die Last der Wahrheit, die Macht des Verschwiegenen und die Frage, wie wir mit den Brüchen unserer Herkunft leben können, ohne sie zu beschönigen. -
Wo, bitte, geht’s zu einem erfüllten Leben? I 69 29.06.2026 21минViele von uns kennen diesen Moment: Da wäre Raum zu gestalten, Freiheit zu genießen, doch statt Aufbruch entsteht Orientierungslosigkeit. Warum ist das so? In dieser Folge gehen wir der Frage nach, wie eigentlich den Zugang zu unserem inneren Kompass verloren ging – und wie wir ihn Schritt für Schritt wieder öffnen können. Um endlich das zu tun, was uns wirklich entspricht. Es geht um Themen wie diese:warum Freiheit allein noch keine Orientierung bietet,welche Rolle unser Gefühlserbe und Familienloyalitäten dabei spielen,weshalb wir unser Leben oft strenger bewerten, als es das verdient,was die Neurowissenschaft über gute Entscheidungen weiß,und wie wir lernen können, die leisen Signale des Körpers wahrzunehmen.Eine Folge über Orientierung, Selbstverbundenheit und den Mut (manchmal die Zumutung), der eigenen Richtung zu folgen. -
Gefuehlserben.de ist online! Unsere Vison, euer Benefit I 68 15.06.2026 46минJetzt ist es offiziell: Unser Portal gefuehlserben.de ist online! Zu dritt feiern wir diesen Meilenstein und sprechen darüber, was wir bei der Konzeption und Realisierung erlebt haben. Wir, das ist das Team: Juli Müller, Dorothea und Sven Rohde. Angefangen hat alles mit einem Satz von erstaunlicher Naivität: „Okay, dann bauen wir eben ein Portal zum Thema." Daraus wurde eine neunmonatige Expedition mit steiler Lernkurve und der einen oder anderen Grenzerfahrung. Wir erzählen, was uns angetrieben hat, woran wir fast verzweifelt sind – und welche alten, überwunden geglaubten Glaubenssätze sich ausgerechnet in einer Workation zurückmeldeten. Aber vor allem geht es um euch: Was macht dieses Portal besonders, welche Zugänge zu euren ganz persönlichen Themen gibt es und wie könnt ihr daraus wirklich den Nutzen ziehen, der für euch darin steckt – innere Freiheit, Wohlbefinden, einen heilsamen Umgang mit eurem ganz persönlichen Gefühlserbe? Schaut vorbei und entdeckt es selbst: auf gefuehlserben.de -
Sorgen – wie sie schützen, wie sie lasten I 67 01.06.2026 19минDie doppelte Natur der Sorge: Sie kann uns warnen, vorbereiten und schützen — und sie kann uns erschöpfen, binden und in endlosen Gedankenschleifen gefangen halten. Wir schauen darauf, wann Sorgen hilfreich sind und wann sie ihren Sinn verlieren. Außerdem geht es um die Frage, warum manche Menschen besonders schwer mit Ungewissheit leben können und wie daraus ein innerer Alarmzustand entsteht. Spannende Punkte dieser Folge:Sorgen als Frühwarnsystem. Der Kipppunkt von hilfreichem Vorausdenken zu kreisendem Grübeln.Die Angst vor Ungewissheit als zentraler Auslöser von Sorgen.Was Sorgen in Körper und Nervensystem anrichten können.Wege zu einem guten Umgang mit ihnen. -
Schreckhaft, wachsam, misstrauisch – warum? I 66 18.05.2026 21минIn dieser Folge geht es um einen inneren Zustand, den viele Menschen kennen und doch nur schwer benennen können: ständige Wachsamkeit, ein feines Mitscannen der Umgebung, das schnelle Reagieren auf Stimmungen, Töne und kleinste Veränderungen. Hypervigilanz ist dabei mehr als bloße Nervosität. Sie kann Ausdruck eines Nervensystems sein, das über lange Zeit gelernt hat, auf mögliche Gefahr vorbereitet zu bleiben. Die Folge fragt danach, woher dieser innere Alarm kommen kann, welche Rolle frühe Erfahrungen und familiäre Prägungen spielen und wie sich das System langsam wieder auf Sicherheit einstimmen lässt.Wichtige Punkte in dieser Folge:Was Hypervigilanz konkret im Alltag bedeutet und wie sie sich körperlich zeigt.Warum Wachsamkeit oft eine sinnvolle Schutzstrategie war.Auf welchen Wegen familiäre Geschichte und frühe Erfahrungen Alarmmuster prägen können.Drei einfache Bewegungen, die beim Entspannen des Nervensystems helfen.Warum äußerliche Leistungsfähigkeit oft mit innerer Anspannung einhergeht. -
Schwarze Schafe und Sündenböcke – eine Ehrenrettung I 65 04.05.2026 22минÜber eine Rolle, die wir uns nicht ausgesucht haben, und was sie über die Familie verrät Der Akademiker in einer Handwerkerfamilie. Die Künstlerin unter Kaufleuten. Der Stille unter Lauten. Die Zweiflerin unter Gläubigen. Manchmal reicht eine einzige Eigenschaft, um aus dem Rahmen zu fallen – und plötzlich ist man das schwarze Schaf der Familie. In meinen Workshops begegne ich einem Phänomen, das ich halb scherzhaft eine „hohe Schwarze-Schafe-Dichte" nenne: Egal, wer zu mir kommt, immer sind mehrere dabei, die diese Rolle ganz genau kennen. Diese Folge ist eine Ehrenrettung für alle, die früh gelernt haben, irgendwie nicht zu passen. Und ein Leben lang an einem Urteil tragen, das gar nicht ihres ist. Was uns in dieser Folge beschäftigt:Die eigentliche Funktion des schwarzen Schafs – warum diese Rolle viel mehr über das System aussagt als über die Person, die sie ausfülltVom schwarzen Schaf zum Sündenbock – wo die Linie verläuft zwischen „nur anders sein" und aktiv mit Schuld beladen werdenSymptomträger und Familienlogik – warum häufig das sensibelste Mitglied das trägt, was alle anderen nicht tragen wollten oder konntenWir erkennen einander – wie eine eigene Heilkraft entsteht, die mit Erklärungen allein nicht zu fassen ist„Mit der Gestapo am Kaffeetisch" – warum mich das neue Buch von Vasco Kintzel so beeindruckt hat -
Guter Rat oder offenes Ohr? Was Freunde wirklich brauchen I 64 20.04.2026 19минÜber den Drang, die Probleme anderer zu lösen – und was wirklich hilft Diesen nahezu unwiderstehlichen Drang, sofort mit einem gut gemeinten Rat zur Stelle zu sein, wenn Freundinnen oder Freunde von einem Problem erzählen – kennen wir den nicht alle? Warum fühlt es sich so zwingend an, Lösungen anzubieten, statt einfach da zu sein? In dieser Folge tauchen wir tief in diesen Impuls ein. Es geht um das Phänomen der Selbstüberschätzung, um alte Beziehungsmuster, das familiäre Gefühlserbe und um die schmale Linie zwischen liebevoller Unterstützung und ungewolltem Übergriff. Und wir schauen, welche Optionen der Kommunikation wir nur zu leicht übersehen. Fünf zentrale Punkte in dieser FolgeWarum der Drang zum Rat geben in Freundschaften oft wie ein Zwang wirkt.Wie Selbstüberschätzung uns glauben lässt, wir hätten immer eine Lösung parat.Welche Rolle familiäres Gefühlserbe beim Umgang mit Problemen spielt.Warum Ratschläge schnell als Einmischung empfunden werden können.Wie Zuhören wirklich stärkt – und wie es sich von Helfen unterscheidet.Eine freundliche Einladung, gemeinsam zu entdecken, wie wir echte Nähe schaffen können – ohne Ratschläge, die mehr Druck als Hilfe bedeuten. -
Unser Erbe zwischen Dankbarkeit und Distanz. Mit Bertram Kasper I 63 06.04.2026 46минWas hinterlassen uns unsere Vorfahren wirklich – jenseits von Fotos, Möbeln und Familienrezepten? Und was bedeutet es, irgendwann zur letzten Instanz der eigenen Herkunftslinie zu werden?In dieser Folge spreche ich mit Bertram Kasper – Buchautor, Altersstratege und Podcast-Host von „Gelassen älter werden". Bertram bringt etwas mit, was mich immer wieder beeindruckt: die Fähigkeit, das eigene Gefühlserbe ebenso kritisch wie mit Dankbarkeit zu betrachten. Was dabei entsteht, ist ein ehrliches Ringen mit dem, was uns prägt, formt und manchmal auch einengt.In dieser Folge sprechen wir unter anderem darüber· Wie ein Vater, der sich selbst neu erfand, zur prägendsten Figur im eigenen Gefühlserbe werden kann· Was Hochachtung und kritische Distanz gleichzeitig bedeuten· Warum manche Gefühle nicht im Geist, sondern im Körper gespeichert sind · Wie Verluste das eigene Verhältnis zum Älterwerden und zum Weitergeben verändern· Welche Verantwortung spürbar wird, wenn zur letzten Instanz einer Herkunftslinie geworden istEin Gespräch über Verlust, Verwandlung und die Frage, was wir bewusst weitergeben wollen – und was wir loslassen können. -
Gehört mein Leben wirklich mir? I 62 23.03.2026 20минManche Erwartungen an Kinder werden nie ausgesprochen – und prägen sie doch ein Leben lang. Schon vor unserer Geburt entstanden Bilder davon, wer wir sein sollten, welche Rolle wir übernehmen und was wir für andere erfüllen sollten: Stammhalter. Trösterin. Reparaturobjekt. Hoffnungsträger. Diese Aufträge wurden kaum je ausgesprochen – und gerade deshalb sind sie so machtvoll. In dieser Folge geht es um die Frage, ob unser Leben wirklich uns gehört – oder ob wir unbewusst versuchen, Erwartungen zu genügen, die viel älter sind als wir selbst.Diese Aspekte schauen wir uns an:wie Erwartungen oft schon vor unserer Geburt entstehen typische Rollen, die Kinder in Familien übernehmen wie Loyalität uns unbewusst an alte Aufträge bindet welche Folgen es haben kann, dauerhaft „zu funktionieren“ wie ein Weg heraus aussehen kann Und um diese Frage: Welche Rolle hast du übernommen – und trägst du sie immer noch? -
Wie Gefühle vererbt werden – Deep Dive I 61 09.03.2026 22минViele Menschen reagieren zunächst skeptisch auf die Idee der transgenerationalen Weitergabe. Und doch zeigt die Forschung seit Jahrzehnten: Erfahrungen unserer Eltern und Großeltern können Spuren in unserem Körper, unserem Nervensystem und unseren emotionalen Mustern hinterlassen.In dieser Folge nehme ich euch mit auf einen Deep Dive durch die Wissenschaft der Gefühlserbschaften. Wir schauen genauer hin: Welche Mechanismen kennt die Forschung heute? Wo entstehen Prägungen, lange bevor wir überhaupt Erinnerungen haben? Und warum stößt dieses Thema immer wieder auf starke Abwehr?Eine Reise durch Biologie, Psychologie und Familiengeschichte – mit einer überraschend hoffnungsvollen Botschaft am Ende.In dieser Folge erfahrt ihr unter anderem:· warum Traumaforschung ursprünglich bei den Kindern von Holocaust-Überlebenden begann· welche Rolle Epigenetik bei der Weitergabe von Erfahrungen spielt· wie schon im Mutterleib unser Stresssystem geprägt werden kann· warum frühe Bindungserfahrungen unser emotionales Betriebssystem formen· weshalb Schweigen in Familien manchmal mehr weitergibt als WorteUnd vor allem: warum all diese Erkenntnisse keine Festlegung bedeuten – sondern einen Weg zu mehr Freiheit eröffnen können. -
Anerkennen und gesehen werden I 60 23.02.2026 21минWir alle kennen das Gefühl, nach einem schwierigen Tag nach Hause zu kommen – und statt Anteilnahme einen gut gemeinten Ratschlag zu bekommen. Oder die Erfahrung, dass jemand unsere Gefühle kleinredet, statt sie anzunehmen. Fühlt sich nicht gut an? Genau. In der 60. Folge von „Gefühlserben" dreht sich deswegen alles um eines der wirksamsten und zugleich am meisten unterschätzten Mittel in unseren Beziehungen: das Validieren. Was bedeutet es, wirklich gesehen zu werden? Und warum gelingt es uns so oft nicht? Fünf Themen, die in dieser Folge eine Rolle spielen:Was Validierung wirklich ist – und was sie von Zustimmung, Trost oder Ratschlägen unterscheidetWarum wir so selten validieren – die überraschende Antwort darauf, was uns dabei im Weg stehtWas in uns passiert, wenn unsere Gefühle anerkannt werden – körperlich, emotional, im Kontakt mit anderenDie Verbindung zwischen Validierung und transgenerationalen Mustern – welche Rolle unsere Familiengeschichte dabei spielt, ob wir gesehen werden und sehen könnenWo die Grenzen des Validierens liegen – denn auch eine so kraftvolle Haltung hat Grenzen, die zu kennen wichtig istEine Folge über die tiefe menschliche Sehnsucht, gesehen zu werden – und darüber, wie wir sie erfüllen können. -
Weisheit – wie wahre Zufriedenheit entsteht I 59 09.02.2026 20минWarum wachsen manche Menschen an Krisen, während andere verbittern? Warum stolpern manche immer wieder in dieselben scheiternden Beziehungen, während andere nach einer schmerzhaften Trennung tatsächlich ihr Glück finden? In dieser Folge von „Gefühlserben“ geht es um Weisheit: nicht als Frage des Alters oder der Intelligenz, sondern als Fähigkeit, mit Schmerz, Gefühlen und widersprüchlichen Erfahrungen so umzugehen, dass daraus innere Klarheit entstehen kann. Es geht um das, was uns geprägt hat – und darum, warum echte Weisheit Zeit braucht und sich nicht erzwingen lässt. In dieser Folge erfährst du unter anderem:warum Erlebnisse allein nicht weise machenwas Weisheit von Durchhalten und Selbstoptimierung unterscheidetwelche Rolle Gefühle und der Körper beim inneren Reifen spielenwie Gefühlserbschaften und unverarbeiteter Schmerz weiterwirkenwarum Loslassen oft weiser ist als Kontrolle Eine Folge über langsames Verstehen, über das Zulassen von Schmerz – und über die Möglichkeit, aus Erfahrung wirklich zu lernen. -
Beziehungsfähigkeit – zwischen Sehnsucht und Flucht I 58 26.01.2026 21минWarum wiederholen wir Beziehungsmuster, von denen wir längst wissen, dass sie uns schaden? Warum verlieren wir in entscheidenden Momenten genau das, was wir uns so fest vorgenommen haben: ruhig bleiben, im Dialog bleiben, verbunden bleiben? In dieser Folge von Gefühlserben geht es um die Frage, was Beziehungsfähigkeit wirklich ausmacht – und warum sie so schwer zu entwickeln ist. Die Folge nimmt euch mit in die tiefen Schichten unserer Beziehungserfahrungen, dorthin, wo Gehirn, Nervensystem, Körper, und transgenerationale Gefühlserbschaften unser Liebesleben prägen. Diese Episode erkundet unter anderem:warum Nähe für viele Menschen gleichzeitig Sehnsucht und Bedrohung ist,wie frühe Bindungserfahrungen unser Beziehungssystem bis heute steuern,welche Rolle Scham, Loyalität und emotionale Verstrickungen spielen,was reife Partnerschaften jenseits von Harmonie wirklich auszeichnetund auf welchen 5 Wegen wir dorthin gelangen können. -
Sensibilität: Gabe, Last oder Ausrede? I 57 12.01.2026 21минWie Genetik, Prägung und Nervensystem zusammenspielen – und was dran ist an Klischees Sensibilität ist ein schillernder Begriff. Kaum ein psychologisches Konzept ist derzeit so präsent und zugleich so missverstanden wie das der Hochsensibilität. Zwischen Selbstbeschreibung, Selbstschutz und Selbstrechtfertigung verschwimmen nicht selten die Grenzen. In dieser Folge von Gefühlserben (in der noch ein wenig von einer Erkältung zu hören ist) geht es um Sensibilität als Temperamentsmerkmal – und um die Frage, was sie ist und was nicht. Es geht um wissenschaftliche Erkenntnisse, um frühe Prägungen, um Trauma und um die feinen Unterschiede zwischen wahrnehmungsstark, überreizt und gekränkt. Und es geht um die Spannungen, die entstehen, wenn Menschen mit sehr unterschiedlicher Sensitivität aufeinandertreffen, in Beziehungen, Familien und im gesellschaftlichen Miteinander. Diese Folge lädt dazu ein, genauer hinzuschauen: jenseits von Klischees, Idealisierungen und Abwertungen. In dieser Folge geht es unter anderem um:die feinen Unterschiede zwischen sensibel, empfindsam und empfindlichHochsensibilität als Temperamentsmerkmal – und ihre Grenzendie Nähe und die Unterschiede zwischen Sensibilität und Traumawarum Sensibilität weder Tugend noch Makel istob Frauen wirklich sensibler sind als MännerEine Einladung, genauer hinzusehen. Bei sich selbst und bei anderen. -
Espresso – "Das innere Lächeln wiederfinden" 22.12.2025 5минDas innere Lächeln wiederfinden – eine Übung zum AnkommenDie Tage zwischen den Jahren sind eine besondere Zeit. Die Hektik lässt nach, und plötzlich ist da Raum für die Frage: Bin ich angekommen – oder noch immer unterwegs?In dieser Espresso-Folge von „Gefühlserben“ lade ich dich zu einer Übung ein, die dich mit deinen guten Gefühlen in Kontakt bringt. Es geht um das, was ich "das innere Lächeln" nennen – einen Energiestrom, der frei durch den Körper fließt, wenn wir spüren: Ja, das hier ist richtig.Diese Übung ist eine Einladung, innezuhalten und den Zugang zu dem zu finden, was dich wirklich nährt. Nimm dir eine halbe Stunde Zeit, ein Blatt Papier und einen Stift – und lass dich von mir durch diese Übung führen.In dieser Folge:Warum gute Gefühle wichtig sind – und warum wir ihnen oft zu wenig Aufmerksamkeit schenkenEine angeleitete Schreibübung: "Das innere Lächeln finden"Weiterführende Folge: Diese Espresso-Folge ergänzt die reguläre Folge 56: "Endlich ankommen – aber wie geht das?" – dort erfährst du mehr über die neun Dimensionen des Ankommens. -
Endlich ankommen – aber wie geht das? I 56 15.12.2025 21минÜber die Sehnsucht nach innerer Heimat und die vielen Wege dorthin Viele von uns leben ein funktionierendes Leben und haben trotzdem das Gefühl, noch nicht wirklich angekommen zu sein. In dieser Folge von „Gefühlserben“ geht es um diese leise, oft hartnäckige Sehnsucht nach innerer Heimat. Wir erkunden, warum Ankommen weit mehr ist als ein Ort oder ein Lebensziel, welche inneren und äußeren Hindernisse uns davon abhalten und warum gerade getriebene Menschen besonders darunter leiden. Die Folge lädt dazu ein, Ankommen nicht als Endpunkt zu verstehen, sondern als einen vielschichtigen Prozess, der Körper, Psyche, Beziehungen und Herkunft miteinander verbindet. Fünf Dinge, die dich in dieser Folge erwarten:Warum Ankommen nichts mit Stillstand zu tun hat – sondern mit innerer Bewegung.Welche Rolle Lebensgeschichte und übernommene Familienerzählungen spielen.Wie Körper, Gedanken und Gefühle beim Ankommen zusammenwirken.Weshalb unser eigenes Tempo entscheidend ist – und oft missachtet wird.Was innere Heimat mit Zugehörigkeit, Selbstsein und Frieden zu tun hatJetzt anhören – es ist vielleicht ein wichtiger nächster Schritt auf dem Weg zu dir selbst. -
Getriebensein und kein Ausweg? Gibt’s aber I 55 01.12.2025 21минWarum wir nicht aufhören können zu rennen – und was uns hilft, endlich innezuhaltenIn dieser Folge geht es um das Lebensgefühl, immer „on“, immer in Bewegung, immer unter Strom zu sein – und um die Frage, warum für viele von uns Stillstand fast bedrohlicher wirkt als Stress. Wir schauen darauf, welche inneren und äußeren Kräfte uns antreiben, woher dieses Gefühl des Getriebenseins stammt und warum es sich so hartnäckig hält (Spoiler: Das hat auch mit unserem Gefühlserbe zu tun). Außerdem geht es um den überraschenden Blick eines Harvard-Professors auf Erfolg, Beziehungen und die kleinen Entscheidungen, die unser Leben formen. Und um die Einladung, das eigene Maß der Zufriedenheit neu zu definieren.Fünf Dinge, die dich in dieser Folge erwarten:Warum unser Nervensystem heute noch reagiert wie in Zeiten echter Bedrohung.Welche transgenerationalen Muster das moderne Getriebensein verstärken.Warum besonders Frauen unter einem unsichtbaren Getriebensein im Familienkontext leiden. Was McMindfulness mit unserem Stress zu tun hat – und warum echte Achtsamkeit das Gegenteil bewirkt. Was wir von Menschen lernen können, die seit Jahren als die glücklichsten der Welt gelten.Jetzt reinhören und vielleicht einen neuen Zugang zu innerer Ruhe finden.
Популарен во
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