Corssen Drews Academy: Der Selbstentwickler im Business

Corssen Drews Academy: Der Selbstentwickler im Business

Corssen Drews Academy
Negara Jerman
Bahasa DE
Episod 35
Terkini 20.09.2026

In diesem Podcast erfährst du, wie du als Führungskraft mit einer neuen Haltung und zeitgemäßem Verhalten die Transformation meisterst. Die Corssen Drews Academy bietet praktische Einblicke und Strategien für den beruflichen Selbstentwicklungsprozess. Erfahre mehr über die Academy auf der offiziellen Webseite.

Episod

  • Wenn im Team Aufgabenanarchie herrscht (#49) 20.09.2026 18min
    Führung ist komplex, aber es gibt ein paar Basics, ohne die alles andere zusammenbricht. Wenn Rollen unklar sind, Teamstrukturen zufällig gewachsen und Meetings ziellos, dann mögen sich zwar alle, müssen ihre Leistung aber im Chaos erbringen. Genau dort entstehen Doppelarbeiten, Fingerpointing und stille Kündigungen. Und das kostet richtig Geld.
  • Deine Mitarbeiter gehen nicht wegen des Gehalts (#48) 13.09.2026 5min
    Über sechzig Prozent der deutschen Arbeitnehmer kündigen, weil sie sich im Unternehmen nicht wohlfühlen und nicht anerkannt sehen, meist wegen der Führungskraft. Trotzdem liegt der Fokus in den Unternehmen weiterhin auf den harten Faktoren, auf Strategie, Technik und Verkaufsschulungen. Ich halte das für zu kurz gedacht. Wer den Menschen hinter der Funktion nicht sieht, verliert ihn irgendwann.
  • Die Angst, nicht mehr gemocht zu werden (#47) 06.09.2026 14min
    Ein verbindliches Leistungsverständnis im Team aufzubauen scheitert selten am Können. Es scheitert an drei Ängsten, und die erste davon ist die Angst, nicht mehr gemocht zu werden. Also formulieren wir vorsichtig, verpacken Erwartungen in Bitten und hoffen auf Einsicht. Dabei entsteht eine gute Beziehung gerade dadurch, dass ich klar sage, was ich brauche.
  • Die Jungen sind nicht respektlos, sie respektieren keine Titel (#46) 30.08.2026 6min
    Ich bin doch der Chef, sagen meine Klienten, und trotzdem ist da kein Respekt mehr. Ich unterscheide an dieser Stelle zwischen vertikaler und horizontaler Autorität. Die vertikale kommt aus der Stellung und verlangt Respekt, weil oben eben oben ist. Die horizontale entsteht daraus, wie jemand sich verhält. Bei jüngeren Mitarbeitern wirkt nur noch die zweite, und das ist keine Respektlosigkeit, sondern ein anderer Maßstab.
  • Freunde, Familie und plötzlich bist Du der Chef (#45) 23.08.2026 12min
    Viele stellen Freunde ein, holen den Cousin ins Team oder rutschen selbst vom Kollegen in die Chefrolle. Und dann wundern sie sich, warum plötzlich nichts mehr so funktioniert wie vorher. Der Grund liegt in den Werten. Freundschaft lebt davon, dass ich Dich so lasse, wie Du bist. Familie hält zusammen, auch wenn jemand nicht performt. Führung dagegen bewertet, korrigiert und entwickelt. Beides gleichzeitig zu leben, geht kaum.
  • Wer oben sitzt, hat nicht die bessere Wahrheit (#44) 16.08.2026 8min
    Viele Führungskräfte halten ihre Sicht für fundierter, weil sie die Position dazu haben. Ich halte das für eine der größten Fallen. Jeder hat recht in seinem eigenen Angst und Denksystem, geprägt davon, wie er aufgewachsen ist. Wer das ernst nimmt, muss seine eigene Wahrheit nicht mehr gegen alle anderen verteidigen. Und genau daraus entsteht die Gelassenheit, die sich sonst niemand einfach vornehmen kann.Viele Führungskräfte halten ihre Sicht für fundierter, weil sie die Position dazu haben. Ich halte das für eine der größten Fallen. Jeder hat recht in seinem eigenen Angst und Denksystem, geprägt davon, wie er aufgewachsen ist. Wer das ernst nimmt, muss seine eigene Wahrheit nicht mehr gegen alle anderen verteidigen. Und genau daraus entsteht die Gelassenheit, die sich sonst niemand einfach vornehmen kann.
  • Ohne Ziel macht jeder sein eigenes Ding (#43) 09.08.2026 9min
    Eine Vision muss weder groß noch weltrettend sein. Sie muss nur allen zeigen, wohin die Reise geht. Microsoft wollte einen Computer auf jeden Schreibtisch bringen, Google die Informationen der Welt zugänglich machen, mehr steckte darin nicht. Fehlt diese Orientierung, arbeitet jeder in seine eigene Richtung, und genau dort entstehen Doppelarbeit, beliebige Entscheidungen und Spannungen, die niemand richtig benennen kann.
  • Woran ich erkenne, ob ich jemandem vertrauen kann (#42) 02.08.2026 6min
    Ob ich einem Menschen vertraue, entscheidet sich bei mir früher, als mir lange bewusst war. Ich merke es daran, ob jemand wirklich zuhört oder meine Geschichte nur als Stichwort für seine eigene nimmt. Und ich merke es daran, wie er über Abwesende spricht. Wer andere schnell abwertet, wird irgendwann auch über mich so reden, deshalb vertraue ich ihm weniger an.
  • Wenn gute Zusammenarbeit im Chaos versandet (#41) 26.07.2026 18min
    Rollen, Teamstrukturen und Meetings klingen zunächst nach trockenen Organisationsfragen. In der Realität entscheiden sie jedoch darüber, ob ein Team wirksam arbeiten kann oder permanent Energie verliert. Ich spreche darüber, warum gute Führung nicht nur aus Menschenkenntnis, Empathie und Kulturarbeit besteht, sondern auch aus klaren Zuständigkeiten, sauberen Entscheidungswegen und sinnvoll geführten Meetings. Denn wenn Aufgaben unklar sind, Verantwortung verschwimmt und Meetings keinen Zweck erfüllen, entsteht kein kreativer Freiraum, sondern Reibung, Frust und stille Kündigung.
  • Was Du nicht kannst, das lehrst Du (#40) 19.07.2026 6min
    Manchmal erklären wir genau das besonders gut, wonach wir uns selbst noch sehnen. In dieser Folge spreche ich darüber, warum auch ich immer wieder merke, dass ich etwas lehre, was ich selbst noch nicht vollkommen lebe. Für mich ist das kein Widerspruch, sondern ein zentraler Teil des Selbstentwicklers: bewusst bleiben, sich selbst mit Humor beobachten und in dem Moment wach werden, in dem alte Muster automatisch übernehmen. Veränderung beginnt nicht beim perfekten Wissen, sondern in der Gegenwart, wenn ich merke, wie ich gerade denke und mich dann neu ausrichte.
  • Wer alles selbst macht, führt nicht mehr (#39) 12.07.2026 12min
    Viele Führungskräfte arbeiten operativ so viel mit, dass für echte Führung kaum noch Raum bleibt. Ich spreche darüber, warum Macht, Delegation und Zeitmanagement keine Nebenthemen sind, sondern zu den wichtigsten Grundlagen einer Führungsrolle gehören. Wer seine Macht nicht nutzt, keine klaren Entscheidungen trifft, Aufgaben nicht sauber delegiert und im Tagesgeschäft untergeht, verliert Orientierung, Wirkung und Autorität. Führung beginnt dort, wo ich meine Rolle bewusst einnehme und mir die Zeit verschaffe, wirklich zu steuern.
  • Freundlich zum Menschen, klar in der Sache (#38) 05.07.2026 6min
    Muss eine Führungskraft eher harmoniebedürftig oder autoritär sein? Für mich liegt die Antwort nicht in einem Entweder oder. Es gibt Situationen, in denen klare Anweisungen notwendig sind. Und es gibt Situationen, in denen Menschen Wertschätzung, Halt und emotionale Führung brauchen. Entscheidend ist, beides miteinander zu verbinden: dem Menschen freundlich begegnen und in der Sache klar, konsequent und zielorientiert bleiben. Genau darüber spreche ich in dieser Folge.
  • Wer zu früh verändert, verliert Vertrauen (#37) 28.06.2026 15min
    Wenn ich als Führungskraft in eine neue Rolle komme, beginnt nicht einfach ein neuer Job. Ich betrete ein bestehendes System mit Erwartungen, Machtlogiken, ungeschriebenen Regeln und Menschen, die mich sofort beobachten. In dieser Folge spreche ich darüber, warum gerade die ersten Wochen und Monate so sensibel sind, weshalb ich nicht zu schnell verändern sollte und warum Zuhören, Fragen und Verstehen am Anfang wichtiger sind als sofortiges Senden. Wer hier zu früh losrennt, verliert Vertrauen, bevor echte Führung überhaupt beginnen kann.
  • Für das Leben sein, statt Energie im Widerstand zu verlieren (#36) 21.06.2026 6min
    Eine Haltung hat mich beruflich und privat besonders getragen: die Entscheidung, für das Leben zu sein. Nicht nur für das Angenehme, sondern auch für das, was gerade ist. Ich spreche darüber, warum Klagen und Dagegensein enorme Energie kosten und weshalb jede Situation zum Coach werden kann, wenn ich mich als Schüler des Lebens verstehe. Selbstentwicklung bedeutet für mich nicht Selbstoptimierung, sondern an den Herausforderungen des Lebens zu wachsen, hin zu mehr Gelassenheit, Freude und Liebe.
  • Wenn ein Schicksalsschlag das Team trifft (#35) 14.06.2026 15min
    Wenn Mitarbeiter von schwerer Krankheit, Todesfällen, Trennung, Depression oder anderen Ausnahmesituationen betroffen sind, reicht normale Führung nicht mehr aus. Ich spreche darüber, warum solche Momente Hochrisikokommunikation sind und weshalb Führungskräfte hier besonders bewusst handeln müssen. Es geht nicht nur um Mitgefühl, sondern auch um psychologische Sicherheit, klare Vereinbarungen, das Teamgefüge und die eigene Glaubwürdigkeit als Führungskraft.
  • Wer gegen das Leben spielt, macht weniger Punkte (#34) 07.06.2026 11min
    Manche Fehler kosten Geld, andere verändern den Blick auf das ganze Leben. In dieser Folge erzähle ich von einem Vertrag, den ich leichtgläubig unterschrieben habe, ohne ihn noch einmal zu lesen, und von einem Tennismatch, das später zu einem echten Schlüsselmoment wurde. Dort entstand ein Satz, der mich bis heute begleitet: Wer gegen das Leben spielt, macht weniger Punkte. Für mich steckt darin eine zentrale Haltung des Selbstentwicklers: nicht gegen Umstände, Menschen oder das Wetter kämpfen, sondern erwachsen bleiben, sich auf das Spiel konzentrieren und aus jeder Situation lernen.
  • Wenn jeder macht, was er für richtig hält (#33) 31.05.2026 11min
    Sobald Teams größer werden, reicht gute Absicht nicht mehr aus. Wenn unklar ist, wer entscheidet, wer welche Aufgabe trägt, wie kommuniziert wird und welche Standards gelten, entsteht schnell Willkür. Jeder handelt dann nach seinem eigenen Denk und Angstsystem und glaubt, es richtig zu machen. Ich spreche darüber, warum Team und Organisationsstrukturen keine kalte Bürokratie sind, sondern die Voraussetzung für Fairness, Eigenverantwortung, gute Leistung und echte Entlastung in der Führung.
  • Wenn die eigene Praxis zum Führungsstress wird (#32) 24.05.2026 17min
    Viele Ärzte verwirklichen sich mit der eigenen Praxis einen beruflichen Traum und merken irgendwann, dass sie weit mehr tragen als medizinische Verantwortung. Patientenversorgung, Haftungsrisiken, Mitarbeiterführung, Bürokratie, Digitalisierung, Serviceerwartungen und wirtschaftlicher Druck laufen täglich zusammen. Ich spreche darüber, warum gerade Ärzte in einer besonderen Rollenspannung stehen und weshalb Praxisinhaber heute nicht nur gute Mediziner sein müssen, sondern auch klare Führungskräfte und wache Unternehmer.
  • Der Charakter zeigt sich nicht im Lebenslauf (#31) 17.05.2026 6min
    Wenn ich heute noch einmal mit dreißig im Beruf stehen würde, würde ich bei wichtigen Personalentscheidungen genauer hinschauen. Früher habe ich Menschen manchmal zu schnell geglaubt, wenn sie mir ihre Kompetenz überzeugend dargestellt haben. Heute weiß ich: Entscheidend ist nicht nur, was jemand kann, sondern wie jemand als Persönlichkeit wirkt. Ich spreche darüber, warum ich mehr Zeit mit Menschen verbringen würde, bevor ich ihnen Verantwortung übertrage, und weshalb Charakter, Verhalten, Umgang mit Niederlagen und Verantwortungsbereitschaft oft mehr über eine Person verraten als jeder Fragebogen.
  • Wenn Führung nicht mehr allein getragen werden muss (#30) 10.05.2026 19min
    Doppelspitzen und Geschäftspartnerschaften können enorm entlasten, gerade in Zeiten, in denen Verantwortung, Veränderungsdruck und Mitarbeitererwartungen immer anspruchsvoller werden. Ich spreche darüber, warum ich selbst seit vielen Jahren bewusst in Doppelspitzen arbeite, welche Risiken dabei entstehen und weshalb gemeinsame Führung nur funktioniert, wenn Rollen, Entscheidungswege und Loyalität nach außen sauber geklärt sind. Wenn zwei Menschen sich respektvoll reiben, ihre Stärken verbinden und ihre Differenzen nicht ins Team tragen, kann daraus eine sehr moderne und stabile Form von Führung entstehen.

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