BauertothePeople (B2P) - Der Podcast hinter den Kulissen von deinem Essen
Wilhelm Geiger
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Der Podcast bietet Wissen, Perspektiven und Hintergründe rund um Lebensmittel und die Menschen dahinter. In ehrlichen und offenen Gesprächen direkt auf Höfen, in Unternehmen und bei den Menschen zu Hause wird authentisches Wissen aus erster Hand vermittelt. Dabei darf auch Humor nicht fehlen.
Afleveringen
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Einspruch Bachler | Herkunftskennzeichnung · Mercosur · Verantwortung 31.05.2026 1u 3minHerkunftskennzeichnung als Heilsversprechen, Mercosur als Weltuntergang – stimmt das so? In der ersten Folge von "Einspruch Bachler" sitze ich mit Christian Bachler zusammen, Bergbauer aus der Krakauebene und seit vielen Jahren mein liebster Sparringspartner, wenn es um Landwirtschaft geht.Christian und ich sind uns selten einig, und genau das ist der Punkt. Wir diskutieren über drei Themen, die gerade die Agrarpolitik dominieren: die Herkunftskennzeichnung, das EU-Mercosur-Abkommen und die Frage, wer eigentlich verantwortlich ist für den Zustand der Landwirtschaft.Bei der Herkunftskennzeichnung hinterfragt Christian, ob sie wirklich das große Problem löst, das alle in ihr sehen. Sein Argument: Ja, Transparenz ist richtig und wichtig. Aber die Erwartung, dass danach alles besser wird, ist naiv. Denn wenn der Konsument zwei Gerichte nebeneinander sieht – eines heimisch, eines aus Südamerika zum halben Preis – dann wird es kompliziert mit dem Patriotismus am Teller. Gleichzeitig zeigt er am Beispiel der österreichischen Milchexporte nach Deutschland, wie schnell das eigene Qualitätsversprechen wackelt, wenn die Abnehmer genauer hinschauen.Bei Mercosur versuchen wir, die Zahlen einzuordnen. Die zusätzlichen Rindfleischimporte machen rund 1 bis 1,5 Prozent der EU-Produktion aus. Nicht die Menge ist das Problem, sagt Christian, sondern die Marktpsychologie – das Druckmittel in der Preisverhandlung. Und zum Schluss die vielleicht unbequemste Frage: Wer soll es richten, wenn nicht jeder bei sich selbst anfängt?Viel Freude beim Reinhören!00:00:00 Los gehtsWilly und Christian stellen das neue Diskussionsformat "Einspruch Bachler" vor00:04:15 HerkunftskennzeichnungSinnvolles Instrument oder agrarpolitisches Heilsversprechen?00:09:29 Was sagt Herkunft über Qualität?Ist Rot-Weiß-Rot automatisch ein Qualitätsmerkmal?00:14:17 Zwei Preise, eine SpeisekarteWas passiert, wenn heimisch und international nebeneinander stehen?00:18:38 Das Milch-MärchenWarum die Bergbauernmilch-Story in Deutschland geplatzt ist00:25:16 Europa als GeisterfahrerHohe Standards, aber keiner fährt mit00:32:00 Mercosur: Panik oder Realität?99.000 Tonnen Rindfleisch und was das wirklich bedeutet00:39:17 Die Zahlen hinter MercosurQuoten, Zölle und Marktpsychologie im Detail00:44:53 Hormone und OchsenWas hinter der südamerikanischen Rindermast steckt00:50:10 Wer soll es richten?Verantwortung zwischen Politik, Markt und dem eigenen Betrieb00:57:19 Der treue KonsumentWarum der österreichische Käufer doch die Stange hält01:01:36 Blitzlicht und AusblickErstes Fazit zum neuen Format und wie es weitergehtKurz-Bio Gast:Christian Bachler führt den Bergerhof in der Krakauebene, den höchstgelegenen ganzjährig bewirtschafteten Hof der Steiermark auf 1.450 Metern Seehöhe. Er hält seltene Nutztierrassen wie Yaks, Ennstaler Bergschecken und Alpenschweine und setzt auf Direktvermarktung statt konventioneller Landwirtschaft. Bekannt wurde er als "Wutbauer" durch seine kritischen Social-Media-Beiträge zur Agrarpolitik und die Rettung seines Hofes durch eine Crowdfunding-Aktion 2020.INFOS ZUR FOLGEBergerhof Krakauebene (Website)www.bergerhof-krakauebene.atBergerhof Krakauebene auf Instagramwww.instagram.com/bergerhof_krakauebeneBergerhof Krakauebene auf Facebookwww.facebook.com/BergerhofKrakauebeneHerkunftskennzeichnung in der Gemeinschaftsverpflegung (BMLUK)www.bmluk.gv.at/themen/lebensmittel/herkunft-von-lebensmitteln/herkunftskennzeichnung/herkunftskennzeichnung-gemeinschaftsverpflegung.htmlAMA-Gütesiegel Tierhaltung Pluswww.amainfo.at/de-at/tiere/nutztierhaltung-haltungsformen/rinder/milchkuehe/tierhaltung_plusMercosur – Factsheet WKO Österreich (PDF Download)www.wko.at/oe/oesterreich/factsheet-mercosur.pdf📣 Bleib verbunden mit BauertothePeople! Membersheep werden:→ Jetzt unterstützen – Hol dir tolle Rabatte, hör den Podcast früher und werbefrei und fördere konstruktiven Journalismus.Newsletter: → Jetzt abonnieren – Erhalte regelmäßig exklusive Insights und Hintergrundinfos direkt in dein Postfach. B2P Shop: → Merchandise entdecken – Produkte mit Persönlichkeit, die deinen Style unterstreichen. Podcast hören und sehen:→ Apple Podcasts: Jetzt anhören→ Spotify: Jetzt anhören→ YouTube: Jetzt ansehenSocial Media:→ Facebook: bauertothepeople.at→ Instagram: @bauertothepeople→ TikTok: @bauertothepeople→ LinkedIn: BauertothePeopleMusik:„Leit hoits zamm“ – Haindlingthx an Jürgen Buchner „Power to the People“ – Junior Kellythx and Michael Lechleitner @ Irievibrations Records … und ein bisserl selbst gesungen 😊thx to me, my voice und eure Schmerzschwelle Und Jetzt? Abonniere, folge und teile – so bringst du frischen Wind in den Dialog! Viel Spaß beim Reinhören und Entdecken!
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B2P-Live "Ackerdemics Edition" - Fleisch, Familie und Verantwortung – Thomas Berger 24.05.2026 1u 52minThomas Berger führt in fünfter Generation Berger Schinken, eines der bekanntesten Fleischunternehmen Österreichs. Ein Gespräch, das so vielfältig war wie die Branche selbst.Thomas war schon einmal bei mir im Podcast, damals 2021, mitten in der Corona-Zeit mit Maske durch den Betrieb. Seither ist viel passiert: ein Großbrand, der die Schinkenproduktion lahmgelegt hat, ein Markt, der sich ständig verändert, und eine Übergabe von der vierten auf die fünfte Generation, die gerade mitten im Laufen ist. Thomas hat an der WU Wien Wirtschaftsrecht studiert und parallel dazu die Lehre zum Fleischverarbeiter gemacht, inklusive Meisterprüfung. Diese Verbindung aus akademischer und handwerklicher Perspektive merkt man im Gespräch.Was mich besonders beschäftigt hat: der ehrliche Umgang mit den Widersprüchen. Das Unternehmen betreibt einen eigenen kleinen Schlachthof, der ökonomisch nicht optimal läuft, aber die direkte Anbindung an die Landwirtschaft sichert. Das Regional-Optimal-Programm spart laut einer Studie des FiBL bis zu 45 Prozent CO2 ein, lässt sich aber am Markt nur schwer refinanzieren. Thomas sagt offen: einen Teil der Mehrkosten muss das Unternehmen einfach tragen. Gleichzeitig wäre es aus seiner Sicht falsch, damit aufzuhören.Wir reden auch über eine Tierwohl-Krise beim Zulieferbetrieb, die das Unternehmen dazu gebracht hat, ein eigenes Kontrollsystem aufzubauen. Über pflanzliche Produkte und warum die Oma bei der Verkostung nicht begeistert war. Über den Fachkräftemangel im Handwerk und warum Berger seinen Lehrlingen deutlich mehr zahlt als branchenüblich. Und darüber, wie es sich anfühlt, wenn die eigene Produktionshalle brennt und man nicht weiß, ob morgen weitergearbeitet werden kann.Diese Folge ist ein Live-Podcast an der Wirtschaftsuniversität Wien, die Studierenden haben mitdiskutiert und richtig gute Fragen gestellt.Viel Freude beim Reinhören!00:00:00 Los gehtsBegrüßung und Vorstellung von Thomas Berger an der WU Wien00:02:06 136 Jahre Berger SchinkenFirmengeschichte von der Fleischerei 1890 bis zur fünften Generation00:11:10 Zahlen, Daten, SortimentUmsatz, Mitarbeiter, Standort und Kundschaft des Unternehmens00:15:24 Eigener Schlachthof und LandwirtschaftWarum Berger trotz Mehrkosten am eigenen Schlachthof festhält00:21:00 Tierwohl und Regional OptimalDie Herzensprojekte der Familie: Regionalität und bessere Tierhaltung00:32:06 Schrumpfender Markt, pflanzliche WegeFleischkonsum im Wandel und der Einstieg in pflanzliche Produkte00:46:32 Marke vs. HandelsmarkeMarketing, Markenstärke und der Generationenkonflikt bei Social Media00:58:45 Vom Fleischhacker zum ProteinverarbeiterBerufsbild im Wandel und wie man Fleischer für Neues begeistert01:09:31 VGT-Skandal und was danach kamTierwohl-Krise beim Zulieferbetrieb und das eigene Kontrollsystem01:23:04 Großbrand im April 202455 Tonnen Fleisch verloren, sechs Tage Stillstand, Zusammenhalt01:31:19 Fachkräfte und LehrlingsausbildungNeue Lehrwerkstatt, bessere Entlohnung und das Image des Handwerks01:40:01 Energie, Verpackung, EU-RegulierungPhotovoltaik, Windenergie-Pläne und die EmpCo-RichtlinieKurz-Bio Gast:Thomas Berger ist Teil der fünften Generation des niederösterreichischen Familienunternehmens Berger Schinken (Fleischwaren Berger GmbH & Co KG) in Sieghartskirchen. Er hat an der Wirtschaftsuniversität Wien den Master in Wirtschaftsrecht abgeschlossen und parallel dazu die Lehre zum Fleischverarbeiter samt Meisterprüfung gemacht. Im Unternehmen verantwortet er die Bereiche Produktion und Mitarbeiter.INFOS ZUR FOLGEBerger Schinken Websitewww.berger-schinken.atBerger Schinken auf Instagramwww.instagram.com/berger.schinkenBerger Schinken auf Facebookwww.facebook.com/bergerschinkenBerger Schinken auf LinkedInwww.linkedin.com/company/bergerschinkenWU Wien auf Instagramwww.instagram.com/wuviennaWU Wien auf Facebookwww.facebook.com/wu.wirtschaftsuniversitaet.wienWU Wien auf LinkedInwww.linkedin.com/school/wu-wirtschaftsuniversitaet-wienFolge - Familie Berger - Bergerschinken – Fleischverarbeitung vom Schwein bis zum Schinkenwww.bauertothepeople.at/podcast/29Folge - Florian Hütthaler – Vier Generationen Fleischwww.bauertothepeople.at/podcast/161📣 Bleib verbunden mit BauertothePeople! 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Bauernprotest erklärt – Ernst Tschida 17.05.2026 3u 8minBauernprotest, Weltmarktpreise, Herkunftskennzeichnung — Ernst Tschida ist einer der Organisatoren der Bauern-Demonstration vom 1. April 2026 in Wien und hat sich zu mir ins Studio gesetzt, um in Ruhe zu erklären, was hinter den Forderungen der Landwirte steckt.Ernst ist Biobauer aus Pamhagen im Seewinkel, bewirtschaftet Flächen in Österreich und Ungarn und ist gleichzeitig ÖVP-Gemeinderat, Kammerrat und Obmann des Vereins Bündnis Zukunft Landwirtschaft. Er ist also Teil des Systems und Teil des Widerstands dagegen. Und ja, das muss kein Widerspruch sein.Ich wollte dieses Gespräch eigentlich knackig halten, so ein Stunderl war der Plan. In dieser Hinsicht habe ich völlig versagt. Aber die Materie ist so vielschichtig, dass sich jede Minute gelohnt hat. Wir reden darüber, warum die Herkunftskennzeichnung allein nicht reicht, wie ein Weizenpreis in Chicago oder Paris das Einkommen eines burgenländischen Bauern bestimmt, warum Photovoltaik-Anlagen und Blühwiesen inzwischen lukrativer sind als Getreideanbau und wieso die Inflation der letzten Jahre bei den Ausgleichszahlungen einfach nie angekommen ist.Ernst nimmt uns auch mit nach Brüssel, wo er Tränengas in die Nase bekommen hat, nach Parndorf, wo die erste Demo mit 100 Traktoren startete, und auf die Wiener Ringstraße, wo am 1. April mehr als 200 Traktoren rollten. Es geht um die Frage, ob Landwirtschaft noch Teil der freien Marktwirtschaft sein kann oder ob wir sie ganz anders denken müssen. Eine einfache Antwort darauf gibt es nicht, aber nach diesem Gespräch versteht man besser, warum.Viel Freude beim Reinhören!00:00:00 Los gehtsWillys Einleitung zu Ernst Tschida und den Bauernprotesten vom 1. April00:06:03 Wer ist Ernst Tschida?Biobauer im Seewinkel, Betrieb in Österreich und Ungarn, Praktikum in Kanada00:12:32 Bio aus ÜberzeugungWarum der Betrieb seit 2000 biologisch arbeitet und wo die Grenzen liegen00:21:24 Funktionär und RebellÖVP-Gemeinderat organisiert überparteiliche Demo — ein Widerspruch?00:31:09 Der Weg zur DemoVon Brüssel mit Tränengas über Parndorf nach Wien mit 200 Traktoren00:49:13 Vereinnahmung und MessageWie eine überparteiliche Demo in Wien funktioniert — und was nicht klappt01:00:24 Forderung 1: HerkunftskennzeichnungWarum man wissen soll, was im Schnitzel und in der Wurst steckt01:12:53 Das Puten-ParadoxonHöhere Standards, weniger Wettbewerbsfähigkeit — das Dilemma am Beispiel01:26:33 Forderung 3: Perspektiven und InflationWarum Ausgleichszahlungen nie an die Inflation angepasst wurden01:46:39 Inputkosten und WeltmarktPacht, Saatgut, Dünger, Diesel — wo das Geld hingeht und woher es kommt02:06:03 Wie der Weizenpreis entstehtChicago, Paris, Rotterdam — und Russlands neue Rolle am Getreidemarkt02:17:20 Photovoltaik vs. AckerWenn Blühwiesen und Solarpanele mehr bringen als Weizenanbau02:42:04 Wer soll es richten?Tourismusabgabe, Ernährungssouveränität und die ökosoziale MarktwirtschaftKurz-Bio Gast:Ernst Tschida ist Biobauer aus Pamhagen im Seewinkel (Burgenland) und bewirtschaftet Ackerbau- und Holunderflächen in Österreich sowie einen Ackerbaubetrieb in Ungarn. Er ist ÖVP-Gemeinderat, Landwirtschaftskammer-Kammerrat und Obmann des Vereins Bündnis Zukunft Landwirtschaft, der am 1. April 2026 die Bauerndemonstration in Wien organisiert hat.INFOS ZUR FOLGEErnst Tschida auf Instagramwww.instagram.com/ernsttschidaErnst Tschida auf Facebookwww.facebook.com/p/Ernst-Tschida-100064252053811Ernst Tschida auf LinkedInwww.linkedin.com/in/ernst-tschida-0a78213b8ORF-Bericht zur Bauerndemonstration (01.04.2026)https://wien.orf.at/stories/3348333Copa-Cogeca Website (EU-Bauernlobby)www.copa-cogeca.euFolge - Die Ökosoziale Marktwirtschaft mit Josef Rieglerwww.bauertothepeople.at/podcast/222📣 Bleib verbunden mit BauertothePeople! Membersheep werden:→ Jetzt unterstützen – Hol dir tolle Rabatte, hör den Podcast früher und werbefrei und fördere konstruktiven Journalismus.Newsletter: → Jetzt abonnieren – Erhalte regelmäßig exklusive Insights und Hintergrundinfos direkt in dein Postfach. B2P Shop: → Merchandise entdecken – Produkte mit Persönlichkeit, die deinen Style unterstreichen. Podcast hören und sehen:→ Apple Podcasts: Jetzt anhören→ Spotify: Jetzt anhören→ YouTube: Jetzt ansehenSocial Media:→ Facebook: bauertothepeople.at→ Instagram: @bauertothepeople→ TikTok: @bauertothepeople→ LinkedIn: BauertothePeopleMusik:„Leit hoits zamm“ – Haindlingthx an Jürgen Buchner „Power to the People“ – Junior Kellythx and Michael Lechleitner @ Irievibrations Records … und ein bisserl selbst gesungen 😊thx to me, my voice und eure Schmerzschwelle Und Jetzt? Abonniere, folge und teile – so bringst du frischen Wind in den Dialog! Viel Spaß beim Reinhören und Entdecken!
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B2P-Live "Ackerdemics Edition" - Wer bestimmt die Spielregeln der Wirtschaft? - Jonas Bunte 10.05.2026 2u 2minZukunftsfähiges Wirtschaften – was bedeutet das eigentlich? Und wer hat die Hebel in der Hand, um die Wirtschaft wirklich zu verändern? Darüber habe ich mit Jonas Bunte gesprochen, Professor für internationale politische Ökonomie an der WU Wien.Das Gespräch war Teil unserer Ackerdemics-Reihe, aufgenommen live vor Studierenden im Rahmen der Lehrveranstaltung "Zukunftsfähiges Wirtschaften". Jonas hat nicht einfach vorgetragen, sondern die Studierenden direkt eingebunden – mit Mentimeter-Umfragen, Diskussionen und ziemlich unbequemen Fragen. Zum Beispiel: Warum kaufen die meisten von uns die Gurke um 99 Cent statt die Bio-Gurke um 1,79, auch wenn wir wissen, dass es anders besser wäre?Wir haben uns durch alle Ebenen gearbeitet. Von der Frage, ob wir als Individuen zukunftsfähig handeln können, über die Rolle von Unternehmen zwischen Profit und Verantwortung, bis hin zur großen Bühne der internationalen Politik. Jonas hat dabei seine eigene Geschichte eingebracht – vom Zivildienst in Washington D.C. bei einer Organisation für Schuldenerlass bis zu seinem Buch über die Kreditentscheidungen von Entwicklungsländern. Besonders hängen geblieben ist mir seine Überzeugung, dass es nicht um die eine richtige Antwort geht, sondern darum, gemeinsam die besseren Fragen zu stellen. Und dass manchmal nur 3,5 Prozent der Menschen reichen, um echten Wandel auszulösen.Viel Freude beim Reinhören!00:00:00 Los gehtsBegrüßung und Vorstellung von Professor Jonas Bunte an der WU Wien00:02:32 Vom Dorf in die WeltJonas Weg von Baden-Württemberg über Washington D.C. nach Wien00:07:03 Zivildienst, Schulden und die WeltbankWie ein Zufallsjob Jonas zur politischen Ökonomie brachte00:13:11 Was ist politische Ökonomie?Wer macht die Regeln am Markt und wer gewinnt dabei?00:22:20 Mentimeter: Herausforderungen der ZukunftDie Studierenden stimmen ab: Klimawandel, Überalterung, Ressourcen00:28:27 Rente privatisieren oder solidarisch?Das Pensionsdilemma zwischen Effizienz und Gerechtigkeit00:42:02 Individuum, Unternehmen und StaatWer kann zukunftsfähiges Wirtschaften wirklich vorantreiben?00:48:26 Die Gurke um 99 CentCitizen-Consumer-Gap: Warum wir anders kaufen als wir denken01:01:46 Können Unternehmen die Welt retten?Shareholder vs. Stakeholder und die Grenzen von Green Labels01:14:40 Politik als Marktplatz der IdeenDemokratie, Kurzfristigkeit und die Rolle der Europäischen Zentralbank01:29:13 Schulden, Schuldenerlass und neue IdeenVon Abraham Lincoln über HIPC bis zu Debt-for-Nature-Swaps01:39:04 Drei Prozent reichenWarum wenige Menschen großen Wandel anstoßen können01:50:15 Universität als Raum der VeränderungRaus aus der Bubble, rein in den AustauschKurz-Bio Gast:Jonas Bunte ist Professor für Internationale Politische Ökonomie und Leiter des gleichnamigen Instituts an der Wirtschaftsuniversität Wien. Er hat Philosophie und Volkswirtschaftslehre in Bayreuth, Development Studies an der London School of Economics und Politikwissenschaft an der University of Minnesota studiert. Sein preisgekröntes Buch "Raise the Debt – How Developing Countries Choose Their Creditors" untersucht, wie Entwicklungsländer zwischen konkurrierenden Kreditgebern wählen.INFOS ZUR FOLGEJonas Bunte – Institut für Internationale Politische Ökonomie, WU Wienwww.wu.ac.at/ipe/menschen/jonas-bunteJonas Bunte – persönliche Websitehttps://jonasbunte.comWU Wien - Zukunftsfähiges Wirtschaften www.wu.ac.at/soziooekonomie/zukunftsfaehiges-wirtschaften-vertiefung-und-anwendungWU Wien - Department für Sozioökonomiewww.wu.ac.at/soziooekonomieZukunftfähiges Wirtschaften auf Instagramwww.instagram.com/zuwi_vaWU Wien auf Instagramwww.instagram.com/wuviennaWU Wien auf Facebookwww.facebook.com/wu.wirtschaftsuniversitaet.wienWU Wien auf LinkedInwww.linkedin.com/school/wu-wirtschaftsuniversitaet-wien📣 Bleib verbunden mit BauertothePeople! Membersheep werden:→ Jetzt unterstützen – Hol dir tolle Rabatte, hör den Podcast früher und werbefrei und fördere konstruktiven Journalismus.Newsletter: → Jetzt abonnieren – Erhalte regelmäßig exklusive Insights und Hintergrundinfos direkt in dein Postfach. B2P Shop: → Merchandise entdecken – Produkte mit Persönlichkeit, die deinen Style unterstreichen. Podcast hören und sehen:→ Apple Podcasts: Jetzt anhören→ Spotify: Jetzt anhören→ YouTube: Jetzt ansehenSocial Media:→ Facebook: bauertothepeople.at→ Instagram: @bauertothepeople→ TikTok: @bauertothepeople→ LinkedIn: BauertothePeopleMusik:„Leit hoits zamm“ – Haindlingthx an Jürgen Buchner „Power to the People“ – Junior Kellythx and Michael Lechleitner @ Irievibrations Records … und ein bisserl selbst gesungen 😊thx to me, my voice und eure Schmerzschwelle Und Jetzt? Abonniere, folge und teile – so bringst du frischen Wind in den Dialog! Viel Spaß beim Reinhören und Entdecken!
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Future 4 Kids: Verein gründen, Zukunft bauen in Ruanda - Otto Fischer 03.05.2026 2u 54minMit Otto Fischer sitze ich zum dritten Mal vor dem Mikro. Dieses Mal im Garten seines Isange Paradise Resort im Norden Ruandas. Über die Veterinärmedizin und das Indigene Volk der Batwa haben wir schon gesprochen, jetzt geht es ans Eingemachte: Wie gründet man einen Verein in der Entwicklungszusammenarbeit? Wie führt man ihn? Und was macht man da eigentlich konkret?Otto kam 2007 wegen der Berggorillas nach Ruanda. 18 Jahre später ist daraus der Verein Future 4 Kids geworden, mit einem achtköpfigen Vorstand, der komplett ehrenamtlich arbeitet. Kein Büro, kein Sekretariat, jeder Euro geht direkt in die Projekte. Was mich besonders beschäftigt hat: Otto erzählt offen über die unbequeme Seite der Hilfe. Darüber, dass mehr nicht immer besser ist. Dass man irgendwann auch Nein sagen muss, damit die Unterstützung nachhaltig bleibt. Und dass Vertrauen die einzige Basis ist, auf der so etwas funktioniert, auch wenn es manchmal enttäuscht wird.Wir sprechen über die Vereinsgründung in Österreich, über Spendenabsetzbarkeit, über den Unterschied zwischen Stadt und Land in Ruanda und über ein Gesundheitssystem, in dem eine Jahresversicherung weniger als drei Euro kostet. Und wir schauen in die konkreten Projekte: die Schneiderinnen-Ausbildung, bei der rund 80 Prozent der Absolventinnen im Beruf bleiben. Den Hort, der jetzt zur Vorschule wird. Die Community Library, zu der am ersten Sonntag 250 Kinder kamen. Das Single-Mothers-Programm. Und das Hotel als Social Business, das mittlerweile rund 8 Prozent des Jahresbudgets erwirtschaftet.Wer diese Arbeit unterstützen möchte, findet alle Infos und Links in den Shownotes.Viel Freude beim Reinhören!00:00:00 Los gehtsEinleitung und Vorstellung von Otto Fischer und Future 4 Kids00:04:21 Wie alles begann2007, Berggorillas, ein Patenkind und 50 Waisenkinder in Rasa00:09:08 Die VereinsgründungVon der informellen Hilfe zum eingetragenen Verein Future 4 Kids00:19:06 Leben auf dem Land in RuandaSubsistenzlandwirtschaft, Isolation und das Sozialsystem00:30:00 Teilen und LoslassenÜber Besitz, Materialismus und die Freude am Geben00:40:01 Was es kostet und was es bringtSpendenabsetzbarkeit, 0% Verwaltungskosten und Fundraising00:52:23 Einen Verein aufbauenVereinsgründung, Team und warum Unwissenheit helfen kann01:07:27 Das kleine Einmaleins der HilfeFrustration, Vertrauen und wann man Nein sagen muss01:16:10 Ethnozentrismus vermeidenEurozentrische Sicht, Zurückhaltung und lokale Zusammenarbeit01:33:00 Die Projekte im DetailWaisenkinder, Schneiderinnen-Ausbildung und Community Library01:58:03 Single Mothers und Social BusinessAlleinerziehende Mütter, das Isange Paradise Resort und Tiermedizin02:48:03 Wie man unterstützen kannSpenden, Patenschaften, Mitmachen und KontaktKurz-Bio Gast:Dr. Otto Fischer ist Veterinärmediziner aus Korneuburg und Gründer sowie Obmann des Vereins Future 4 Kids – Zukunft für Kinder in Ruanda. Seit 2007 reist er regelmäßig nach Ruanda und hat dort mehrere Projekte in der Entwicklungszusammenarbeit aufgebaut, darunter Berufsausbildungen, ein Hortprogramm und ein Social-Business-Hotel. Der gesamte Vorstand des Vereins arbeitet ehrenamtlich.INFOS ZUR FOLGEFuture 4 Kids - Websitewww.future4kids.atKabagorozi Projekt (Batwa)www.future4kids.at/kabagorozi-projektSpendenseitewww.future4kids.at/jetzt-helfenIsange Paradise Resort – Websitewww.isangeparadiseresort.comFuture 4 Kids auf Instagramwww.instagram.com/future4kidsatFuture 4 Kids auf Facebookwww.facebook.com/futureforkidsFolge zur Veterinärmedizin in Ruandawww.bauertothepeople.at/podcast/257Folge zu den Batwawww.bauertothepeople.at/podcast/260📣 Bleib verbunden mit BauertothePeople! Membersheep werden:→ Jetzt unterstützen – Hol dir tolle Rabatte, hör den Podcast früher und werbefrei und fördere konstruktiven Journalismus.Newsletter: → Jetzt abonnieren – Erhalte regelmäßig exklusive Insights und Hintergrundinfos direkt in dein Postfach. B2P Shop: → Merchandise entdecken – Produkte mit Persönlichkeit, die deinen Style unterstreichen. Podcast hören und sehen:→ Apple Podcasts: Jetzt anhören→ Spotify: Jetzt anhören→ YouTube: Jetzt ansehenSocial Media:→ Facebook: bauertothepeople.at→ Instagram: @bauertothepeople→ TikTok: @bauertothepeople→ LinkedIn: BauertothePeopleMusik:„Leit hoits zamm“ – Haindlingthx an Jürgen Buchner „Power to the People“ – Junior Kellythx and Michael Lechleitner @ Irievibrations Records … und ein bisserl selbst gesungen 😊thx to me, my voice und eure Schmerzschwelle Und Jetzt? Abonniere, folge und teile – so bringst du frischen Wind in den Dialog! Viel Spaß beim Reinhören und Entdecken!
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B2P-Live "Ackerdemics Edition" - Marktgärtnerei: Zukunft auf 8000 m² – Alfred Grand 26.04.2026 2u 5minMarktgärtnerei: 70 Gemüsekulturen auf weniger als einem Hektar, in Handarbeit, ohne Traktor, ohne Pestizide und direkt an die Kundschaft in der Region. Alfred Grand erklärt, warum das funktioniert.Alfred Grand bewirtschaftet die Grand Farm in Absdorf, Österreichs ersten Forschungs- und Demonstrationsbauernhof. Auf rund 90 Hektar betreibt er bio-regenerativen Ackerbau, auf einem kleinen Teil davon den Grand Garten, eine Marktgärtnerei, die zeigt, was auf kleinen Flächen möglich ist. Ich habe ihn vor Studierenden an der WU Wien getroffen, im Rahmen der Lehrveranstaltung "Zukunftsfähiges Wirtschaften". Passender hätte das Thema nicht sein können.Was mich an diesem Gespräch beeindruckt hat: Alfred denkt Landwirtschaft konsequent vom Boden her. Wer versteht, warum ein gesunder Boden Wasser hält, warum Regenwürmer dafür sorgen, dass im Schwarzen Meer weniger Fische sterben und warum ein System, das bei Blackout weiter produzieren kann, mehr ist als eine nette Idee, der versteht auch, warum Marktgärtnerei gerade so an Dynamik gewinnt. In Österreich gibt es inzwischen rund 200 solcher Betriebe, Tendenz steigend, viele davon gegründet von Quereinsteigern mit akademischem Hintergrund.Wir sprechen über den Unterschied zwischen bio, konventionell und regenerativ und warum es dafür keine einheitliche Definition gibt. Über die Geschichte der Marktgärtnerei, die von den Pariser Pferdemist-Gärtnereien über Eliot Coleman und Jean-Martin Fortier bis nach Absdorf führt. Über Vermarktung, Kistl-Abos und die Frage, ob man davon leben kann. Über die Taskforce Marktgärtnerei, die Rahmenbedingungen schaffen will, wo es bisher keine gibt. Und über die ROC-Zertifizierung, den weltweit höchsten Bio-Standard.Viel Freude beim Reinhören!00:00:00 Los gehtsLive an der WU Wien: Willy stellt Alfred Grand und das Format vor00:03:17 Der Weg zur LandwirtschaftAlfreds Familie, der Weinbau und die Entscheidung für die Regenwürmer00:09:19 Warum Regenwürmer unterschätzt werdenVom Kindergartenwissen zur Grünen Revolution und ihren Folgen00:13:51 Bio, konventionell, regenerativWas die Begriffe bedeuten und warum es keine einheitliche Definition gibt00:22:21 Sustainable reicht nicht mehrWarum Gleichbleiben zu wenig ist und Regenerieren nötig wird00:27:09 Was Marktgärtnerei ausmachtBiointensiver Gemüseanbau, SDGs und ein blackout-sicheres System00:39:36 Wer macht das und lohnt es sich?Betriebswirtschaft, Startkapital und das Profil der Marktgärtner00:50:04 Fehler, Lernkurve, BodenaufbauKaltstart ins kalte Wasser und warum gesunder Boden alles entscheidet00:56:21 Beete statt TraktorspurenWarum sich bei der Marktgärtnerei die Natur nicht der Maschine anpasst01:07:00 Marktgärtnerei vs. GärtnereiDie Begriffsdebatte und der Unterschied zum Market Gardening01:14:01 Vermarktung: Kistl, Gastro, MarktDrei Vertriebswege, Wintergemüse und ganzjährige Produktion01:45:00 Taskforce und RahmenbedingungenWarum Marktgärtnereien Förderstrukturen und Ausbildung brauchen01:53:18 ROC-Zertifizierung und AusblickRegenerative Organic Certified, Resilienz und die letzte FrageKurz-Bio Gast:Alfred Grand ist Bio-Landwirt, Regenwurmexperte und Gründer der Grand Farm in Absdorf, Niederösterreich, Österreichs erstem Forschungs- und Demonstrationsbauernhof. Er betreibt auf rund 90 Hektar bio-regenerativen Ackerbau und mit dem Grand Garten eine der ersten Marktgärtnereien Europas mit ROC-Zertifizierung. 2025 wurde er als einer von Europas Top 50 Farmers ausgezeichnet.INFOS ZUR FOLGEGrand Garten Websitewww.grandgarten.atGrand Garten auf Instagramwww.instagram.com/grandgartenGrand Garten auf Facebookwww.facebook.com/grandgartenAlfred Grand auf YouTubewww.youtube.com/@AlfredGrandFarmAlfred Grand auf Linkedinwww.linkedin.com/in/alfred-grand-vermigrandB2P055 Alfred Grand (Grand Farm) – Visionär mit Bodenhaftungwww.bauertothepeople.at/podcast/67Verein Marktgärtnerei Österreichwww.marktgaertnerei.at📣 Bleib verbunden mit BauertothePeople! Membersheep werden:→ Jetzt unterstützen – Hol dir tolle Rabatte, hör den Podcast früher und werbefrei und fördere konstruktiven Journalismus.Newsletter: → Jetzt abonnieren – Erhalte regelmäßig exklusive Insights und Hintergrundinfos direkt in dein Postfach. B2P Shop: → Merchandise entdecken – Produkte mit Persönlichkeit, die deinen Style unterstreichen. Podcast hören und sehen:→ Apple Podcasts: Jetzt anhören→ Spotify: Jetzt anhören→ YouTube: Jetzt ansehenSocial Media:→ Facebook: bauertothepeople.at→ Instagram: @bauertothepeople→ TikTok: @bauertothepeople→ LinkedIn: BauertothePeopleMusik:„Leit hoits zamm“ – Haindlingthx an Jürgen Buchner „Power to the People“ – Junior Kellythx and Michael Lechleitner @ Irievibrations Records … und ein bisserl selbst gesungen 😊thx to me, my voice und eure Schmerzschwelle Und Jetzt? Abonniere, folge und teile – so bringst du frischen Wind in den Dialog! Viel Spaß beim Reinhören und Entdecken!
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Wirtschaft als Teil der Natur - Ökologische Ökonomie - Sigrid Stagl 19.04.2026 2u 41minÖkologische Ökonomie: Sigrid Stagl erklärt, warum unsere Wirtschaft die Natur nicht länger ignorieren kann und was das für die Landwirtschaft bedeutet.Sigrid Stagl ist auf einem kleinen Bauernhof im Waldviertel aufgewachsen. Ihre Eltern waren Quereinsteiger, haben Land von der Kirche gepachtet und im Sinne der Grünen Revolution bewirtschaftet. Was mich dabei besonders beschäftigt hat: Schon als Kind hat Sigrid bemerkt, dass im eigenen Garten anders gewirtschaftet wurde als auf dem Feld. Was die Familie selbst gegessen hat, wurde ohne Spritzmittel angebaut. Diese Inkonsistenz hat sie früh irritiert.Heute ist Sigrid Professorin an der Wirtschaftsuniversität Wien, hat das Institut für Ökologische Ökonomie gegründet und wurde 2024 als Wissenschaftlerin des Jahres ausgezeichnet. Im Gespräch erklärt sie mir, warum die herkömmliche Ökonomie die Natur nur sehr zurückhaltend berücksichtigt und welche Folgen das hat. Wir reden über Thermodynamik und Entropie, über Nikolaus Georgescu-Roegens Erkenntnis, dass wirtschaftliche Prozesse physikalischen Gesetzmäßigkeiten unterliegen, und über die Frage, warum die Photosynthese im Grunde das Einzige ist, was wirklich neue Energie in unser System bringt.Was mich nachhaltig beeindruckt hat: Die Studie 'The Hidden Bill' über die niederländische Landwirtschaft zeigt, dass deren Agrar-Lebensmittelsystem 13,3 Milliarden Euro Wertschöpfung erzeugt, aber 18,6 Milliarden Euro gesellschaftliche Kosten verursacht. Ein jährliches Defizit von 5,3 Milliarden Euro. Gleichzeitig fließen in der EU rund 82 Prozent der Agrarsubventionen in die Tierproduktion, die 84 Prozent der landwirtschaftlichen Treibhausgase verursacht, aber nur 36 Prozent der Kalorien liefert. Sigrid sagt: Wir brauchen kein neues Wissen, wir müssen nur die ökonomischen Strukturen so verändern, dass nachhaltiges Handeln leichter, günstiger und attraktiver wird als das Gegenteil.Ihr zentraler Punkt: Wir brauchen ein positives Zukunftsbild für die Landwirtschaft und ein nachhaltiges Ernährungssystem in Österreich, nicht nur Schadensbegrenzung. Und Bäuerinnen und Bauern sind die Schlüsselakteure dafür.Viel Freude beim Reinhören!00:00:00 Los gehtsSigrid Stagl über Sonnenenergie, Eigenversorgung und falsche Subventionen00:01:12 Vorstellung und EinstiegWilly stellt Sigrid Stagl vor und erklärt, worum es heute geht00:04:33 Aufwachsen am BauernhofKindheit im Waldviertel zwischen Feldarbeit und Freiheit00:14:03 Der Weg in die WissenschaftVon der WU über Argentinien zum Doktorat in den USA00:29:06 Was ist ökologische Ökonomie?Wirtschaft als Teil der Natur und warum das die Ökonomik verändern muss00:43:01 Energie, Entropie und SonnenlichtWarum die Photosynthese das Einzige ist, das wirklich Neues schafft01:04:04 Trägheit und AusredenWarum wir trotz besseren Wissens nicht handeln01:14:18 Kostenwahrheit und MarktversagenExterne Effekte, Verursacherprinzip und warum Bio billiger sein müsste01:28:17 Landwirtschaft neu denkenDie vier Hebel der niederländischen Hidden-Bill-Studie01:52:08 Boden, Eigentum und VersorgungLebensmittel als lebensnotwendiges Gut und die Frage der Eigenversorgung02:14:28 Mercosur und FreihandelWarum Rindfleisch über den halben Globus zu schippern keinen Sinn macht02:22:01 Positives Zukunftsbild und AbschlussPartizipative Prozesse, Bürgerräte und das Zitat mit den zwei PlanetenKurz-Bio Gast:Sigrid Stagl ist Professorin für Umweltökonomie und -politik an der Wirtschaftsuniversität Wien und Gründerin des dortigen Instituts für Ökologische Ökonomie. 1999 promovierte sie am Rensselaer Polytechnic Institute als weltweit erste Person in Ökologischer Ökonomie. 2024 wurde sie in Österreich als Wissenschaftlerin des Jahres ausgezeichnet.INFOS ZUR FOLGEProf. Sigrid Stagl (Gast) – Wirtschaftsuniversität Wienwww.wu.ac.at/en/ecolecon/institute/team/sstaglInstitut für Ökologische Ökonomie, WU Wienwww.wu.ac.at/en/ecolecon/instituteSigrid Stagl – persönliche Websitewww.sigridstagl.orgSigrid Stagl auf LinkedInwww.linkedin.com/in/sigrid-stagl-795bb719Sigrid Stagl – Wikipedia (de)https://de.wikipedia.org/wiki/Sigrid_StaglWU (Wirtschaftsuniversität Wien) auf Instagramwww.instagram.com/wuviennaWU (Wirtschaftsuniversität Wien) auf Facebookwww.facebook.com/wu.wirtschaftsuniversitaet.wienWU (Wirtschaftsuniversität Wien) auf LinkedInwww.linkedin.com/school/wu-wirtschaftsuniversitaet-wienWU Institute for Ecological Economics auf LinkedInwww.linkedin.com/company/wu-ecolecon📣 Bleib verbunden mit BauertothePeople! 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B2P-Live "Ackerdemics Edition" - Lebensmittel retten als Geschäftsmodell - Andreas Diesenreiter 12.04.2026 1u 44minLebensmittel retten als Geschäftsmodell – wie das funktioniert, wo es hakt und warum gerettete Produkte manchmal teurer sind als konventionelle, darüber habe ich mit Andreas Diesenreiter gesprochen.Andreas hat zusammen mit seiner Schwester Cornelia 2016 das Unternehmen Unverschwendet gegründet. Was als kleiner Verein begann, bei dem die beiden noch selbst in Wiener Schrebergärten Marillen geerntet und am Schwendermarkt Marmelade verkauft haben, ist heute ein Unternehmen mit rund 20 Mitarbeitenden, einer eigenen Feinkostmarke und einer Plattform namens Kostbar Markt, die im Auftrag des Ministeriums Lebensmittelüberschüsse an soziale Einrichtungen vermittelt.Diese Folge ist ein Ackerdemics-Spezialformat, aufgenommen als Live-Podcast an der Wirtschaftsuniversität Wien vor 30 Studierenden. Ihre Fragen haben das Gespräch um ehrliche Einblicke ins Unternehmertum bereichert: Wie trifft man Entscheidungen, wenn alles gleichzeitig dringend ist? Wie streitet man produktiv mit der eigenen Schwester? Und wie hält man die Balance zwischen Idealismus und wirtschaftlicher Realität?Andreas erzählt offen, wie frustrierend es sein kann, trotz hunderter Medienauftritte kaum fünf Prozent der Bevölkerung zu erreichen. Wie ernüchternd die Erkenntnis war, dass Bewusstseinsbildung allein das Problem nicht löst. Und warum er trotzdem genau das Gleiche nochmal machen würde. In Österreich fallen jährlich rund 288.000 Tonnen Lebensmittelüberschüsse in der vorgelagerten Kette an. Unverschwendet kann davon bisher nur einen Bruchteil retten. Die Frage, ob das ein Tropfen auf dem heissen Stein ist oder der Anfang von etwas Größerem, zieht sich durch das ganze Gespräch.Viel Freude beim Reinhören!00:00:00 Los gehtsLive-Podcast an der WU Wien mit Studierenden zum Thema Lebensmittelrettung00:02:18 Vom Comic-Zeichner zum GründerAndreas' Kindheit in Steyr, frühe Kreativität und der Weg zum Design-Studium00:09:26 Wie Unverschwendet entstandCornelias Restmüllanalyse in England und die Anfänge als Verein00:15:29 Geschwister-Dynamik und RisikoWarum eine Riesenkarotte am Naschmarkt 10.000 Euro kostet00:20:06 Lebensmittelüberschüsse in Zahlen288.000 Tonnen in der vorgelagerten Kette, eine Million Tonnen gesamt00:29:49 Der Wendepunkt bei 2 Minuten 2 MillionenKein Investment, aber Rewe im Hinterzimmer und der Weg zur Professionalisierung00:38:15 Was lässt sich retten und was nichtKetchup vs. Bruschetta: Warum nicht jeder Überschuss zum Produkt wird00:49:11 Tierische Produkte und Schoko-CornflakesNeue Überschusskategorien und die Geschichte der zu kleinen Cornflakes00:56:01 Gerettet als StandardWarum es ein Prüfsystem wie bei Bio braucht und die EU-Richtlinie gegen Greenwashing01:03:15 Sinn, Geld und albanische CEOsWas Social Business bedeutet und warum Reichwerden nicht das Ziel ist01:14:44 Tropfen auf dem heißen Stein?Über 1.400 Tonnen gerettet, aber eine Million Tonnen Abfall pro Jahr01:27:21 Nochmal machen? Ja. Aber schneller.Rückblick auf zehn Jahre, Kill Your Darlings und Zukunftspläne01:39:02 Kostbar Markt und AusblickNeue Plattform für soziale Einrichtungen im Auftrag des MinisteriumsKurz-Bio Gast:Andreas Diesenreiter ist Mitgründer und Geschäftsführer von Unverschwendet, einem österreichischen Unternehmen, das überschüssige Lebensmittel aus Landwirtschaft und Produktion zu Feinkostprodukten verarbeitet. Gemeinsam mit seiner Schwester Cornelia gründete der Multimedia-Art-Absolvent das Unternehmen 2016 in Wien. Neben der Eigenmarke Unverschwendet Feinkost verantwortet er die Plattform Kostbar Markt zur Lebensmittelweitergabe an soziale Einrichtungen.INFOS ZUR FOLGEUnverschwendet Websitewww.unverschwendet.atKostbar Markt – Plattform für Lebensmittelweitergabewww.kostbarmarkt.atUnverschwendet auf Instagramwww.instagram.com/unverschwendetUnverschwendet auf Facebookwww.facebook.com/unverschwendetUnverschwendet auf YouTubewww.youtube.com/@unverschwendet1107Unverschwendet auf Linkedinwww.linkedin.com/company/unverschwendet📣 Bleib verbunden mit BauertothePeople! Membersheep werden:→ Jetzt unterstützen – Hol dir tolle Rabatte, hör den Podcast früher und werbefrei und fördere konstruktiven Journalismus.Newsletter: → Jetzt abonnieren – Erhalte regelmäßig exklusive Insights und Hintergrundinfos direkt in dein Postfach. B2P Shop: → Merchandise entdecken – Produkte mit Persönlichkeit, die deinen Style unterstreichen. 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Tiroler Schnitzkunst in Brasilien 05.04.2026 1u 29minHolzschnitzen und Bildhauerei in Brasilien – und was das mit Tirol zu tun hat: Ich treffe Werner Thaler in Dreizehnlinden, einem Ort, den österreichische Einwanderer 1933 mitten in den brasilianischen Bundesstaat Santa Catarina gepflanzt haben.Werner ist Bildhauer. Aufgewachsen in der Werkstatt seines Großvaters, ausgebildet an der Schnitzschule Elbigenalp im Tiroler Lechtal, heute einer der bekanntesten Holzschnitzer und Bildhauer seiner Region. Und ich bin ganz zufällig auf meiner 'glokalen Perspektiven-Tour' durch Brasilien bei ihm gelandet.Das Gespräch geht tiefer, als ich erwartet hatte. Werner erklärt mir, wann Handwerk zur Kunst wird – nämlich dann, wenn eine Skulptur etwas anderes transportiert als das, was man direkt sieht. Eine Hand ist eine Hand. Aber wenn diese Hand Zärtlichkeit bedeutet oder Gewalt andeutet, dann entsteht Kommunikation. Und ohne Kommunikation, sagt er, gibt es keine Kunst. Wer sein Publikum nicht erreicht, trägt dafür selbst die Verantwortung.Wir reden über Auftragskunst und den Eiertanz zwischen Kundenwunsch und eigenem Anspruch. Über den Unterschied zwischen Zirbenholz und Fichtenholz, über warum man ein Modell in Plastilin macht, bevor man ans Holz geht, und warum er ein nasses Holz lieber grob bearbeitet. Über Bienenwachs als Finish. Über Motorsägen mit dünneren Schwertern. Und über die Frage, was bleibt, wenn Maschinen tausend identische Figuren fräsen können.Am Ende sagt Werner: 'Jeder Künstler ist ein bisschen von seinem Zeitalter ein Zeuge.' Das finde ich schön.Viel Freude beim Reinhören!00:00:00 Los gehtsEinleitung: Willy trifft Werner Thaler in Dreizehnlinden, Brasilien.00:02:08 Familie, Herkunft, WerkstattWerners Familie brachte die Schnitzkunst aus Tirol nach Brasilien.00:07:35 Ausbildung in ElbigenalpEin Jahr an der Schnitzschule im Tiroler Lechtal – was das gebracht hat.00:10:18 Talent oder Handwerk?Was man braucht, um Bildhauer zu werden – und was man nicht lernen kann.00:17:01 Was ist Bildhauerei, was ist Kunst?Werner erklärt, wo Handwerk aufhört und Kunst beginnt.00:26:21 Auftrag und künstlerische FreiheitWie man zwischen Kundenwunsch und eigenem Anspruch navigiert.00:32:51 Der ArbeitsprozessVon der Skizze über das Tonmodell bis zum fertigen Holzwerk.00:53:29 Das richtige HolzWelche Holzarten sich zum Schnitzen eignen – in Brasilien und in Österreich.00:58:16 Werkzeuge und TechnikSchnitzeisen, Motorsäge, Schlägel: die Werkzeuge des Bildhauers.01:04:01 Feuchtigkeit, Trocknung, OberflächeNass schnitzen, langsam trocknen, mit Bienenwachs finishen.01:15:35 Kunst als ZeitzeugnisJeder Künstler ist Zeuge seines Zeitalters – Werners Credo.01:21:07 KI, Roboter und die ZukunftWas bleibt vom Handwerk, wenn Maschinen tausend Kopien fräsen können?01:26:00 Rat an junge SchnitzerWas Werner jemandem mitgibt, der überlegt, das Handwerk zu lernen.Kurz-Bio Gast:Werner Thaler ist Bildhauer und Holzschnitzer aus Treze Tílias (Dreizehnlinden) im brasilianischen Bundesstaat Santa Catarina, einem 1933 von Tiroler Einwanderern gegründeten Ort. Er entstammt einer Schnitzerfamilie mit österreichischen Wurzeln und hat seine Ausbildung unter anderem an der Schnitzschule Elbigenalp im Tiroler Lechtal vertieft. Sein Werk umfasst Kirchenfiguren, öffentliche Skulpturen und Denkmäler in ganz Brasilien sowie internationale Aufträge.INFOS ZUR FOLGEWerners Websitewww.wernerthaler.com.brWerner Thaler auf Instagramwww.instagram.com/wernerthaler_escultorWerner Thaler auf Facebookwww.facebook.com/werner.thaler.5Dreizehnlinden – Die brasilianischen Tirolerwww.bauertothepeople.at/podcast/269Website Treze Tillaswww.trezetilias.com.br/deutschSecretaria Municipal de Turismo auf Instagramwww.instagram.com/trezetilias_turismoPrefeitura de Treze Tilias auf Instagramwww.instagram.com/prefeituradetrezetiliasTreze Tílias auf Instagramwww.instagram.com/trezetilias_Karina Pattis Reiter auf Instagramwww.instagram.com/karina.p.reiterTreze Tílias auf Facebookwww.facebook.com/trezetilias1Rádio Tropical FM 99,1 auf Facebookwww.facebook.com/radiotropicalfm99📣 Bleib verbunden mit BauertothePeople! 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Fische düngen Gemüse – Aquaponik aus Südtirol 29.03.2026 2u 37minDiese Folge ist eine entgeltliche Kooperation mit Südtirol. Die Auswahl der Gesprächspartner erfolgt gemeinsam mit dem Kooperationspartner. Die redaktionelle Freiheit bleibt uneingeschränkt bei Bauer to the People.Aquaponik ist ein Prinzip, das mindestens 1000 Jahre alt ist. Und trotzdem scheitert es an einer 50 Jahre alten Norm. Das hat mich an diesem Gespräch von Anfang an nicht losgelassen.Ich sitze mit Alexander Springeth in einem 250 Jahre alten Bauernhaus mitten in Bozen. Draußen Weinreben, Apfelbäume, Dolomiten. Drinnen erklärt mir jemand, wie afrikanische Raubwelse Salat düngen, wie dieser Salat die Fische am Leben hält – und warum dieses geschlossene System laut EU-Bio-Verordnung (noch) gar nicht existieren dürfte.Alexander ist Tüftler. Aufgewachsen auf einem Bio-Obst- und Weinbaubetrieb, hat er sich früh für Wasser und alles, was darin lebt, interessiert. Sein erster Goldfisch hieß Idefix und hat Selbstmord begangen. Der Weg von dort zum Afrikanischen Raubwels in einer Kreislaufanlage ist kürzer, als man denkt. Gemeinsam mit Roman Rottensteiner betreibt er heute unter dem Namen Almiro eine Aquaponik-Anlage – gegründet als eigenständiger Betrieb auf gepachteter Fläche, weil der Bio-Verband die Zertifizierung des Gesamtbetriebs sonst gefährdet hätte. Ein bürokratischer Umweg, der gleichzeitig eine Lektion darüber ist, was passiert, wenn Innovation auf Normen trifft, die nicht für Innovation geschrieben wurden.Ich wollte verstehen, wie so ein System funktioniert – und Alexander hat sich alle Mühe gegeben, das einem technischen Laien zu erklären. Von Ammonium über Nitrit bis Nitrat, von Biofiltern und Styrodurplatten bis zum Suprabranchialorgan des Wels, mit dem er Luft atmen kann. Was ich besonders interessant fand: Der Fisch ist das sensible Messinstrument der ganzen Anlage. Wenn die Welse oben schwimmen und fressen, passt alles. Wenn sie am Boden liegen, stimmt was nicht.Wir reden auch darüber, warum der Wels im deutschsprachigen Raum ein Renner ist, bei der italienischsprachigen Bevölkerung Südtirols aber kaum ankommt. Und darüber, was es bedeutet, wenn Tüftler auf Systeme treffen, die für das, was sie tun, einfach keine Kategorie haben.Viel Freude beim Reinhören!00:00:00 Los gehtsEinleitung, Kooperationshinweis Südtirol, Vorstellung Alexander Springeth00:04:14 Der elterliche Hof in BozenBio-Obstbau, Weinbau, Schwefelkalkbrühe und Pflanzenschutz im Überblick00:11:13 Südtiroler Wein und ÄpfelVom Massenprodukt zur Qualität: Lagrein, Spindelbäume und Genossenschaft00:17:00 Wie Almiro entstandZweites Standbein, die Bioland-Hürde und die bürokratische Lösung00:26:11 Tüftler mit WasseraffinitätKindheit am Teich, Koi-Leidenschaft und der Weg zur Aquaponik-Anlage00:36:19 Was ist Aquaponik?Definition, Prinzip, Vor- und Nachteile von Aquakultur und Hydroponik00:44:03 Wie der Kreislauf funktioniertAmmonium, Nitrit, Nitrat: der biologische Filter und die Pflanzenbecken01:00:23 Der Afrikanische RaubwelsWachstum, Futter, Besatzdichte, Luftatmung und Tierverhalten01:21:00 Anlage, Energie und WirtschaftlichkeitStromverbrauch, Baukosten, Wasserverbrauch und Skalierbarkeit01:45:09 Ernte, Schlachtung und VermarktungEiswassermethode, Kiemenschnitt, Hauslieferung und Gastrokunden02:09:00 Tierwohl beim FischIntelligenz, Erkennen von Personen, Besatzdichte als Wohlfahrtsfrage02:17:09 Zukunft der LandwirtschaftVision, Brain Drain, Bürokratie und was sich am Lebensmittelsystem ändern müsste02:33:52 Kühlschrank, Spruch und AbschlussWas steckt im Kühlschrank, Abschlussquotes und DankKurz-Bio Gast:Alexander Springeth ist Landwirt und Tüftler aus Bozen, Südtirol, und Mitgründer von Almiro – einem Aquaponik-Betrieb, der Fischzucht und Gemüseanbau in einem geschlossenen Wasserkreislauf kombiniert. Gemeinsam mit Roman Rottensteiner produziert er auf 240 Quadratmetern Afrikanische Raubwelse und eine breite Palette an Kräutern und Gemüse. Er befindet sich in Ausbildung zum Facharbeiter und Meister in Aquakultur am Bundesamt für Wasserwirtschaft in Scharfling.INFOS ZUR FOLGEALMIRO – Der Garten Eden (Alexander Springeth & Roman Rottensteiner)www.almiro-aquaponics.comSüdtirol Tourismuswww.suedtirol.infoBundesamt für Wasserwirtschaft Scharfling – Ausbildung Aquakulturwww.baw.at/aus-und-weiterbildung.htmlALMIRO auf Instagramwww.instagram.com/almiro_aquaponicsALMIRO auf Facebookwww.facebook.com/profile.php?id=61555273226661Südtirol auf Instagramwww.instagram.com/suedtirol.officialSüdtirol auf Facebookwww.facebook.com/suedtirol.officialSüdtirol auf Linkedinwww.linkedin.com/showcase/suedtirol-officialSüdtirol auf YouTubewww.youtube.com/@suedtirol.official📣 Bleib verbunden mit BauertothePeople! 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KI am Schlachtband - Was Schweinewohl wirklich kostet 22.03.2026 1u 29minKI am Schlachtband, Kameras, die Schweineschwänze vermessen — und ein Tierarzt, der seit über 35 Jahren versteht, was Schweine brauchen und was wir ihnen verweigern.Johannes Baumgartner von der Vetmeduni Wien forscht im EU-Projekt aWISH daran, das Tierwohl von Millionen Mastschweinen mit digitalen Mitteln sichtbar zu machen. Der Schweineschwanz spielt dabei die Hauptrolle. Nicht weil er spektakulär ist, sondern weil er als sogenannter Eisbergindikator das gesamte Leben eines Tieres in einem einzigen Merkmal zusammenfasst: Ist er intakt, ist vieles gut. Ist er es nicht, steckt ein Problem dahinter — auch wenn man von außen nicht sieht, welches.Ich wollte verstehen, wie man Tierwohl mit einer Kamera misst. Was ich bekommen habe, ist mehr: ein nüchternes Bild davon, wie weit Wissenschaft, Technologie und Praxis noch voneinander entfernt sind. Beim Schweineschwanz funktioniert die Messung schon erstaunlich gut — 99 Prozent Übereinstimmung mit den manuellen Referenzwerten. Bei Hautläsionen oder Lungengesundheit ist man noch weit davon entfernt, weil selbst Experten dieselben Bilder unterschiedlich beurteilen. Was als Ground Truth gilt, ist oft nur ein gut begründeter Schätzwert.Was mich an dem Gespräch beschäftigt hat: Johannes hat nach 35 Jahren eine klare Haltung, aber keine Vereinfachungen. Er sagt, ein gutes Schweineleben ist im Rahmen eines Haltungssystems möglich — aber dann erklärt er auch, dass ein Mastschwein mit 110 Kilogramm im gesetzlichen Mindeststandard 0,75 Quadratmeter Fläche hat. Und dass mehr als 90 Prozent aller österreichischen Mastschweine schwanzkupiert sind, obwohl das seit 1991 EU-weit routinemäßig verboten ist. Das sind keine Anklagen, das sind Fakten — und sie machen den Abstand zwischen Anspruch und Realität sehr greifbar.Am Ende bleibt die Frage, wer eigentlich zahlt. Nicht nur im wörtlichen Sinn.Viel Freude beim Reinhören!00:00:00 Los gehtsIntro und Vorstellung: KI, Kameras und der Schweineschwanz als Tierwohl-Messer.00:03:34 Warum Tierarzt?Von der TV-Serie Daktari zur Empathie für Nutztiere — Johannes' Weg.00:08:27 35 Jahre SchweinWas ihn antreibt: die Lücke zwischen Wissenschaft und Haltungsrealität.00:11:25 Das EU-Projekt aWISH28 Partner, 11 Länder, 6 Pilotschlachthöfe — was das Projekt will und kann.00:17:54 Der EisbergindikatorWarum der Schweineschwanz so viel über das gesamte Tierleben verrät.00:25:10 Schwanzbeißen & IntensivierungWie die Industrialisierung der Tierhaltung zu Verhaltensstörungen führt.00:36:43 Was ist Tierwohl?Ein Kontinuum aus Gesundheit, Emotion und Natürlichkeit — keine Ja/Nein-Frage.00:46:54 Wie funktioniert die Messung?Kameras, 3D-Bildgebung und Ground Truth: das technische System im Detail.00:58:10 Grenzen des SystemsHautläsionen, variable Schlachthöfe, fehlende Referenzwerte — wo KI scheitert.01:06:08 Wer profitiert — und wer zahlt?Geschäftsmodelle, Förderlogik und die Frage, was Schweinefleisch kosten darf.01:20:11 Datenschutz & KontrolleRisikobasierte Betriebskontrollen und die Datenfrage in der Praxis.01:26:04 Das blinde Fleck: FalltiereTiere, die nie in die Lebensmittelkette gelangen — ein übersehenes Tierschutzthema.Kurz-Bio Gast:Johannes Baumgartner ist Assistenzprofessor an der Veterinärmedizinischen Universität Wien, wo er das Fachgebiet Schwein und Precision Livestock Farming leitet. Er ist Diplomate des European College of Animal Welfare and Behavioural Medicine und forscht seit über 35 Jahren zu Verhalten, Haltung und Tierschutz beim Schwein sowie zur Digitalisierung in der Nutztierhaltung. Im EU-Horizon-Projekt aWISH arbeitet er mit internationalen Partnern daran, Tierwohl-Indikatoren am Schlachtband automatisiert und KI-gestützt zu erfassen.INFOS ZUR FOLGEJohannes Baumgartner — Vetmeduni Wien (Profil)www.vetmeduni.ac.at/tierschutzwissenschaften/ueber-uns/mitarbeiterinnen/baumgartner-johannesVetmeduni Wien — Fachbereich Tierschutzwissenschaften und Tierhaltungwww.vetmeduni.ac.at/tierschutzwissenschaftenEU-Projekt aWISH (Animal Welfare Indicators at the Slaughterhouse)www.awish-project.euaWISH auf CORDIS (EU-Projektdatenbank)www.cordis.europa.eu/project/id/101060818/reportingCLK GmbH — PigInspector (Kamerasystem für Schlachtschweine)www.clkgmbh.de/en/food/piginspectorPrecision Livestock Farming — Wikipedia (deutsch)https://de.wikipedia.org/wiki/Precision_Livestock_FarmingAMA-Marketing — Masterplan Schwein / Tierwohl-Schweinehaltungwww.ama.atVIER PFOTEN — FAQ Schweinehaltung Österreichwww.vier-pfoten.at/ueber-uns/faq/faq-schweinehaltung📣 Bleib verbunden mit BauertothePeople! 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Permakultur als Philosophie – mit Josef Holzer 08.03.2026 3u 1minPermakultur ist keine Anbautechnik – sondern eine Philosophie. Das war meine wichtigste Erkenntnis aus diesem Gespräch.Ich habe Josef Holzer zum Gespräch in mein Wiener Studio eingeladen. Josef ist Landwirt, Förster und Ökologe – und er bewirtschaftet gemeinsam mit seinem Vater Sepp den Krameterhof im Salzburger Lungau, einen Bergbauernbetrieb, der seit Jahrzehnten als Referenz für Permakultur gilt. Ich muss ehrlich sagen: Ich bin mit ziemlich vielen Klischees im Gepäck in dieses Gespräch gegangen. Hochbeete, Kräuterspriralen, Urban Gardening – irgendwas in der Richtung hatte ich im Kopf.Was Josef mir dann erklärt hat, hat mein Bild ziemlich gründlich verrückt. Permakultur bedeutet nicht, dass alle Betriebe gleich aussehen müssen. Im Gegenteil: Wenn zwei Permakulturbetriebe identisch aussehen, hat einer von beiden wahrscheinlich ein Problem. Es geht um eine Haltung – sich mit der Natur auseinanderzusetzen, Komplexität zuzulassen, Kreisläufe zu schließen und regelmäßig zu reflektieren, ob das eigene Handeln noch vertretbar ist.Wir reden auch darüber, wo Permakultur herkommt – und das ist älter als die meisten denken. Wir sprechen über Josefs Kindheit am Krameterhof, über seinen Vater Sepp als starke Persönlichkeit und frühen Rebellen gegen die Spezialisierung der Nachkriegslandwirtschaft, über den Lungau als unterschätzten Lebensraum und über die Forstwirtschaft in der Klimakrise. Josefs These dazu ist klar: Der Wald hat kein Problem. Die Forstwirtschaft schon.Am Ende reden wir über Bildung als die vielleicht wichtigste Stellschraube im Lebensmittelsystem – und über einen Satz von Heinz von Foerster, den Josef als persönlichen Kompass beschreibt.Es ist ein langes Gespräch geworden. Aber wie bei einer guten Tafel Schokolade: Man kann sie auf einmal essen, aber sie schmeckt auch häppchenweise.Viel Freude beim Reinhören!Mehr zur Folge und alle Links auf bauertothepeoople.atINFOS ZUR FOLGEKrameterhofwww.krameterhof.atHolzer Permaculturewww.holzerpermaculture.com(00:00:00) Los geht'sWilly stellt Josef Holzer und das Thema Permakultur vor.(00:03:00) Aufgewachsen am KrameterhofJosef erzählt von seiner Kindheit im Salzburger Lungau.(00:10:00) Verantwortung von KindesbeinenWie Neugier und frühe Eigenverantwortung Josefs Prägung formten.(00:21:00) Der Lungau und der KrameterhofGeografische Lage, Geschichte des Hofes und die Subsistenzwirtschaft früher.(00:43:00) Sepp Holzer und sein WegWarum Josefs Vater die Spezialisierung ablehnte und seinen eigenen Weg ging.(01:08:00) Was ist Permakultur?Josef erklärt die Herkunft und Philosophie hinter dem Begriff.(01:36:00) Drei Säulen der PermakulturNatur verstehen, Kreisläufe schließen, regelmäßig reflektieren.(02:02:00) Vielfalt statt RezepteWarum es keine universellen Permakultur-Lösungen geben kann.(02:12:00) Boden, Klimakrise und VerantwortungWas Bodenerosion mit der Klimakrise zu tun hat – und was nicht.(02:23:00) Wald braucht keine PflanzungWarum Bäume setzen oft der falsche Ansatz in der Forstwirtschaft ist.(02:39:00) Eigentum, Demokratie, GesellschaftBrauchen wir einen neuen Eigentumsbegriff für landwirtschaftlichen Boden?(02:46:00) Abschluss & Ethischer ImperativJosefs persönliche Leitsätze und ein Zitat von Heinz von Foerster.📣 Bleib verbunden mit BauertothePeople! Membersheep werden:→ Jetzt unterstützen – Hol dir tolle Rabatte, hör den Podcast früher und werbefrei und fördere konstruktiven Journalismus.Newsletter: → Jetzt abonnieren – Erhalte regelmäßig exklusive Insights und Hintergrundinfos direkt in dein Postfach. B2P Shop: → Merchandise entdecken – Produkte mit Persönlichkeit, die deinen Style unterstreichen. Podcast hören und sehen:→ Apple Podcasts: Jetzt anhören→ Spotify: Jetzt anhören→ YouTube: Jetzt ansehenSocial Media:→ Facebook: bauertothepeople.at→ Instagram: @bauertothepeople→ TikTok: @bauertothepeople→ LinkedIn: BauertothePeopleMusik:„Leit hoits zamm“ – Haindlingthx an Jürgen Buchner „Power to the People“ – Junior Kellythx and Michael Lechleitner @ Irievibrations Records … und ein bisserl selbst gesungen 😊thx to me, my voice und eure Schmerzschwelle Und Jetzt? Abonniere, folge und teile – so bringst du frischen Wind in den Dialog! Viel Spaß beim Reinhören und Entdecken!
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B2P134 - Spezialisierung auf die Vielfalt - Der Bauer & Koch Joachim Knapp 22.02.2026 2u 27min“Diese Folge ist eine entgeltliche Kooperation mit Südtirol. Die Auswahl der Gesprächspartner erfolgt gemeinsam mit dem Kooperationspartner. Die redaktionelle Freiheit bleibt uneingeschränkt bei Bauer to the People. Auf gut Deutsch: Die haben mir vorher, während dessen und danach nicht in meine Fragen reingeredet. Und dafür und für die Kooperation … Vielen Dank!”Grias Eich! In diese Ausgabe des Bauer to the People Podcast war ich quasi wieder im Gedanken der glokalen Perspektiven unterwegs und blicke wieder einmal über den heimische Horizont und den Wilhelm Tellerrand hinaus. Dieses Mal in Südtirol, genauer gesagt in St. Lorenzen im Pustertal. Dort hat sich Joachim Knapp am Auslugerhof gewissermaßen auf die Vielfalt spezialisiert. Seine Eltern haben noch eine klassischen Milchviehbetrieb übernommen, diesen aber, weil ihr Auskommen aus der Milchproduktion immer geringer wurde, auf die Eierproduktion mit Freilaufhühnern umgestellt, was in der Umgebung zunächst mit Skepsis betrachtet wurde, sich aber rasch als gute Entscheidung herausstellte. Der Joachim hatte sich eigentlich für eine Karriere als Koch entschieden und diese Karriere hat ihn bis nach Australien gebracht. Dort saß er dann aber ganz allein auf einem Stein, blickte aufs Meer hinaus und beschloss die Aussicht auf eine Küchenleitung in Australien gegen die heimische Aussicht auf die Landwirtschaft zu tauschen. Nach und nach hat er dann auf dem Ausluger-Hof auch seine Vision von Landwirtschaft verwirklicht. Die Eier sind immer noch ein wichtiger Pfeiler des Hofes, inzwischen sind aber Kühe, Schweine, Gemüse und Getreide dazugekommen. Und abgesehen von den Eiern, die auch in den Handel gehen, wird alles im top modernen Hofladen direkt an die Kunden verkauft und bei den wöchentlichen Genussabenden für die Gäste verkocht. Auf den Tisch kommt, bis auf ganz wenige Ausnahmen nur das, was Joachim und seine Familie selbst produzieren. Und bei all dem merkt man auch, dass Joachim nicht einfach nur stur seinem Weg folgt, sondern seine Überzeugungen und seine Projekte immer auch sehr in der Symbiose mit seiner Umgebung denkt und umsetzt. Viel Freude mit einer Folge, die zeigt, wie das, was einst mal Standard war, der mit frischen Ideen zu spannenden neuen Möglichkeiten führen kann. Im besten Sinne Erinnerungen und eine sehr menschliche Folge!INFOS ZUR FOLGEAusluger Hofwww.ausluger.com/deIDM Südtirolwww.idm-suedtirol.com/deAusluger Hof auf Instagramwww.instagram.com/ausluger_hofladen_st.lorenzenAusluger Hof auf Facebookwww.facebook.com/auslugerSüdtirol auf Instagramwww.instagram.com/suedtirol.officialSüdtirol auf Facebookwww.facebook.com/suedtirol.officialSüdtirol auf Linkedinwww.linkedin.com/showcase/suedtirol-officialSüdtirol auf YouTubewww.youtube.com/@suedtirol.official📣 Bleib verbunden mit BauertothePeople! Membersheep werden:→ Jetzt unterstützen – Hol dir tolle Rabatte, hör den Podcast früher und werbefrei und fördere konstruktiven Journalismus.Newsletter: → Jetzt abonnieren – Erhalte regelmäßig exklusive Insights und Hintergrundinfos direkt in dein Postfach. B2P Shop: → Merchandise entdecken – Produkte mit Persönlichkeit, die deinen Style unterstreichen. Podcast hören und sehen:→ Apple Podcasts: Jetzt anhören→ Spotify: Jetzt anhören→ YouTube: Jetzt ansehenSocial Media:→ Facebook: bauertothepeople.at→ Instagram: @bauertothepeople→ TikTok: @bauertothepeople→ LinkedIn: BauertothePeopleMusik:„Leit hoits zamm“ – Haindlingthx an Jürgen Buchner „Power to the People“ – Junior Kellythx and Michael Lechleitner @ Irievibrations Records … und ein bisserl selbst gesungen 😊thx to me, my voice und eure Schmerzschwelle Und Jetzt? Abonniere, folge und teile – so bringst du frischen Wind in den Dialog! Viel Spaß beim Reinhören und Entdecken!
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Interview - Dreizehnlinden - Die brasilianischen Tiroler 15.02.2026 1u 30minGrias eich!In dieser Ausgabe des BauertothePeople Podcast melde ich mich aus Brasilien, genauer gesagt aus dem Bundesstaat Santa Catarina. Dort liegt Dreizehnlinden, auf Portugiesisch Treze Tílias. Ein Ort, der auf den ersten Blick wirkt wie ein Stück Tirol unter Palmen, dessen Geschichte aber weit über das Klischee einer touristischen Enklave hinausgeht.Mein Gesprächspartner ist Werner Thaler. Er ist Bildhauer. Schnitzer und der Enkel von Andreas Thaler, jenem ehemaligen österreichischen Landwirtschaftsminister, der diese Siedlung 1933 gründete.Werner nimmt uns mit zurück in die 1930er Jahre. Eine Zeit der großen Wirtschaftskrise und Armut in Österreich, in der viele Bauernfamilien keine Existenzgrundlage mehr sahen. Sein Großvater suchte damals in Südamerika nach Land für auswanderungswillige Familien und wurde schließlich in dieser hügeligen, bewaldeten Gegend Brasiliens fündig.Wir sprechen über die extrem harten Anfangsjahre. Die ersten Siedler mussten Urwald roden und Straßen ohne Maschinen bauen. Werner erzählt von den politischen Verwerfungen, die auch im fernen Brasilien zu spüren waren: Nach dem „Anschluss“ Österreichs 1938 stoppte die Zuwanderung, und als Brasilien in den Krieg eintrat, wurde die deutsche Sprache verboten.Doch Dreizehnlinden ist mehr als Vergangenheit. Wir beleuchten, wie sich die Gemeinde von der reinen Landwirtschaft über die Schweinezucht hin zu einem Milchwirtschafts- und Industriezentrum entwickelt hat. Werner erklärt, wie man heute mit dem schmalen Grat zwischen authentischer Tradition und touristischem „Disneyland“ umgeht und wie sich die Tiroler Identität in einer wachsenden brasilianischen Stadt behauptet und verändert.Es ist die Geschichte einer Gemeinschaft, die sich ihren Tiroler Akzent bewahrt hat, aber längst fest in der brasilianischen Realität verwurzelt ist.Viel Freude beim Reinhören!INFOS ZUR FOLGEWebsite Treze Tillaswww.trezetilias.com.br/deutschWerners Websitewww.wernerthaler.com.brWerner Thaler auf Instagramwww.instagram.com/wernerthaler_escultorWerner Thaler auf Facebookwww.facebook.com/werner.thaler.5Secretaria Municipal de Turismo auf Instagramwww.instagram.com/trezetilias_turismoPrefeitura de Treze Tilias auf Instagramwww.instagram.com/prefeituradetrezetiliasTreze Tílias auf Instagramwww.instagram.com/trezetilias_Karina Pattis Reiter auf Instagramwww.instagram.com/karina.p.reiterTreze Tílias auf Facebookwww.facebook.com/trezetilias1Rádio Tropical FM 99,1 auf Facebookwww.facebook.com/radiotropicalfm99📣 Bleib verbunden mit BauertothePeople! Membersheep werden:→ Jetzt unterstützen – Hol dir tolle Rabatte, hör den Podcast früher und werbefrei und fördere konstruktiven Journalismus.Newsletter: → Jetzt abonnieren – Erhalte regelmäßig exklusive Insights und Hintergrundinfos direkt in dein Postfach. B2P Shop: → Merchandise entdecken – Produkte mit Persönlichkeit, die deinen Style unterstreichen. Podcast hören und sehen:→ Apple Podcasts: Jetzt anhören→ Spotify: Jetzt anhören→ YouTube: Jetzt ansehenSocial Media:→ Facebook: bauertothepeople.at→ Instagram: @bauertothepeople→ TikTok: @bauertothepeople→ LinkedIn: BauertothePeopleMusik:„Leit hoits zamm“ – Haindlingthx an Jürgen Buchner „Power to the People“ – Junior Kellythx and Michael Lechleitner @ Irievibrations Records … und ein bisserl selbst gesungen 😊thx to me, my voice und eure Schmerzschwelle Und Jetzt? Abonniere, folge und teile – so bringst du frischen Wind in den Dialog! Viel Spaß beim Reinhören und Entdecken!
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B2P133 Pia Münster - Erde, Arbeit, Leidenschaft 08.02.2026 2u 35minGrias Eich! In dieser Ausgabe des BauertothePeople Podcast war Prof. Pia Münster zu Gast bei mir im Wiener Studio.Pia ist Agrarbiologin und hat gemeinsam mit ihrer Zwillingsschwester, der Dokumentarfilmerin Kim Münster, das Buch „Erde, Arbeit, Leidenschaft“ geschrieben. Für dieses Projekt haben die beiden Schwestern zwölf landwirtschaftliche Betriebe in Deutschland besucht. Das Ziel: Ein authentisches Bild jener Menschen zu zeichnen, die unsere Lebensmittel produzieren – jenseits von landwirtschaftlicher Romantik und medialen Skandalen. Im Gespräch tauchen wir tief in das „System Münster“ ein: Pia steht für den Logos – Fakten, Wissenschaft und Hygiene. Kim bringt den Pathos – die Narration, das Bild und die Emotion. Genau diese Kombination macht ihren Blick auf die Landwirtschaft so spannend. Wir sprechen ausführlich über Pias Fachthema: Tiergesundheit und Hygiene. Dabei klären wir das Paradoxon zwischen dem gesellschaftlichen Wunsch nach Idylle (Tiere auf der Wiese) und der Notwendigkeit strenger Hygienekonzepte zum Schutz vor Seuchen. Pia erläutert, warum Bio nicht automatisch „hygienischer“ bedeutet und welche unterschiedlichen Herausforderungen konventionelle und ökologische Betriebe managen müssen. Ein weiterer Schwerpunkt ist der massive Strukturwandel in Deutschland (und Österreich). Wir diskutieren über Hofnachfolge, die Last der Verantwortung auf der nächsten Generation und warum „groß“ nicht automatisch „schlecht“ bedeutet. Pia gibt uns zudem Einblicke in ihre Zeit in der Industrie und ihren Wechsel in die Wissenschaft – bald als Professorin an der Hochschule Osnabrück. Ein Gespräch über Realitäten, Missverständnisse und die dringend notwendige Brücke zwischen Stadt, Land und Dorf. Viel Freude beim Reinhören!INFOS ZUR FOLGE Buch im Hanser Verlaghttps://www.hanser-fachbuch.de/fachbuch/artikel/9783446483828Dissertation von Pia https://ediss.uni-goettingen.de/handle/11858/00-1735-0000-000D-EF3D-A📣 Bleib verbunden mit BauertothePeople! Membersheep werden:→ Jetzt unterstützen – Hol dir tolle Rabatte, hör den Podcast früher und werbefrei und fördere konstruktiven Journalismus.Newsletter: → Jetzt abonnieren – Erhalte regelmäßig exklusive Insights und Hintergrundinfos direkt in dein Postfach. B2P Shop: → Merchandise entdecken – Produkte mit Persönlichkeit, die deinen Style unterstreichen. Podcast hören und sehen:→ Apple Podcasts: Jetzt anhören→ Spotify: Jetzt anhören→ YouTube: Jetzt ansehenSocial Media:→ Facebook: bauertothepeople.at→ Instagram: @bauertothepeople→ TikTok: @bauertothepeople→ LinkedIn: BauertothePeopleMusik:„Leit hoits zamm“ – Haindlingthx an Jürgen Buchner „Power to the People“ – Junior Kellythx and Michael Lechleitner @ Irievibrations Records … und ein bisserl selbst gesungen 😊thx to me, my voice und eure Schmerzschwelle Und Jetzt? Abonniere, folge und teile – so bringst du frischen Wind in den Dialog! Viel Spaß beim Reinhören und Entdecken!
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Interview - Lumpy Skin Disease (LSD) - Prof. Thomas Wittek 01.02.2026 1u 1minDie Abkürzung LSD steht in diesem Fall nicht für bunte Bilder im Kopf, sondern für die Lumpy Skin Disease, zu Deutsch: Hautknotenkrankheit bzw. Dermatitis nodularis. Während wir in Deutschland, Österreich und der Schweiz aktuell (Stand Aufnahme) noch verschont sind, rückt das Virus näher. Fälle in Italien, Spanien und Frankreich zeigen, dass es wohl nur eine Frage der Zeit ist.Willy spricht dazu erneut mit Prof. Thomas Wittek von der Universitätsklinik für Wiederkäuer der VetMedUni Wien. Nachdem es im letzten Gespräch um die Blauzungenkrankheit ging (Link unten), steht heute das Pockenvirus der Rinder im Fokus.Thomas erklärt, was die Krankheit ausmacht: Massive Knotenbildung auf der Haut und den Schleimhäuten, hohes Fieber und große Schmerzen für die Tiere. Im Gegensatz zur Blauzunge verbreitet sich LSD weniger durch Insekten, sondern stärker durch direkten Kontakt, Tiertransporte oder verunreinigtes Equipment.Ein zentraler Punkt des Gesprächs ist die Einstufung der Krankheit durch die EU in die Kategorie „A“. Das bedeutet: Um den Status „frei von“ zu erhalten, müssen bei einem Ausbruch radikale Maßnahmen ergriffen werden – konkret die Keulung der betroffenen Bestände. Thomas und Willy diskutieren das Dilemma zwischen diesem Freiheitsstatus, der wirtschaftlich für den Export essenziell ist, und der Alternative einer Impfung, die jedoch Handelsbeschränkungen nach sich ziehen würde.Wir blicken auch auf die psychologische Belastung für Landwirtinnen und Landwirte sowie Amtstierärzte, die solche Maßnahmen umsetzen müssen – ein Thema, über das oft geschwiegen wird.Gute Nachricht zum Schluss: Für Menschen ist das Virus absolut ungefährlich.INFOS ZUR FOLGEInfo der AGESwww.ages.at/mensch/krankheit/krankheitserreger-von-a-bis-z/lumpy-skin-diseaseHessisches Landslabor (DE)www.lhl.hessen.de/veterinaermedizin/virologie-serologie/lumpy-skin-disease-dermatitis-nodularis-informationen-zur-krankheitFLI (DE)www.fli.de/de/aktuelles/tierseuchengeschehen/lumpy-skin-diseaseEU Verordnung zur Bekämpfung von Seuchen (Art. 12 (1) a) www.eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/PDF/?uri=CELEX:32020R0687EU Verordnung (Animal Health Law) -hier sind die Seuchen definiertwww.eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=celex%3A32016R0429Info KVG www.verbrauchergesundheit.gv.at/tiere/tierkrankheiten/LSD.htmlInterview – Blauzunge (BTV) – Prof. Thomas Wittekwww.bauertothepeople.at/podcast/266vetmeduni Wien www.vetmeduni.ac.at/wiederkaeuermedizin-und-kamelidenmedizinVetmeduni auf Instagramwww.instagram.com/vetmeduniviennaVetmeduni auf Facebookwww.facebook.com/Vetmeduni.ViennaVetmeduni auf YouTubewww.youtube.com/@VetmeduniViennaVetmeduni auf Linkedinwww.linkedin.com/school/vetmeduni📣 Bleib verbunden mit BauertothePeople! Membersheep werden:→ Jetzt unterstützen – Hol dir tolle Rabatte, hör den Podcast früher und werbefrei und fördere konstruktiven Journalismus.Newsletter: → Jetzt abonnieren – Erhalte regelmäßig exklusive Insights und Hintergrundinfos direkt in dein Postfach. B2P Shop: → Merchandise entdecken – Produkte mit Persönlichkeit, die deinen Style unterstreichen. Podcast hören und sehen:→ Apple Podcasts: Jetzt anhören→ Spotify: Jetzt anhören→ YouTube: Jetzt ansehenSocial Media:→ Facebook: bauertothepeople.at→ Instagram: @bauertothepeople→ TikTok: @bauertothepeople→ LinkedIn: BauertothePeopleMusik:„Leit hoits zamm“ – Haindlingthx an Jürgen Buchner „Power to the People“ – Junior Kellythx and Michael Lechleitner @ Irievibrations Records … und ein bisserl selbst gesungen 😊thx to me, my voice und eure Schmerzschwelle Und Jetzt? Abonniere, folge und teile – so bringst du frischen Wind in den Dialog! Viel Spaß beim Reinhören und Entdecken!
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Interview - Blauzunge (BTV) - Prof. Thomas Wittek 25.01.2026 1u 4minIm August 2024 haben wir mit dem Ostfriesischen Bauern Dirk Berkhout aus der Praxisperspektive über die Blauzungenkrankheit (BTV) gesprochen. Da das Thema Österreich seit September 2024 wieder intensiv beschäftigt, holen wir uns heute die wissenschaftliche Einordnung dazu.Zu Gast ist Prof. Thomas Wittek, Leiter der Universitätsklinik für Wiederkäuer an der VetMed Uni Wien. Er erklärt, warum wir dachten, die Alpen würden uns schützen – und warum das ein Irrtum war. Du erfährst, was genau „Vektoren“ sind (Stichwort: Gnitzen), warum der Wind eine größere Rolle spielt als der Tiertransport und wieso der Virus im Winter Pause macht, aber nicht verschwindet.Thomas dröselt die komplexe Lage mit den verschiedenen Serotypen (BTV-3 im Norden/Westen, BTV-8 im Süden/Osten) auf und erklärt, warum eine Impfung gegen den einen Typ beim anderen wirkungslos bleibt. Ein wichtiger Punkt im Gespräch ist die Abgrenzung zur Maul- und Klauenseuche (MKS): Warum wird bei MKS gekeult und bei der Blauzunge „nur“ beobachtet?.Wir sprechen auch über die emotionale und wirtschaftliche Belastung für die Tierhalter und klären die wichtigste Frage für Konsumentinnen: Ist die Krankheit für Menschen gefährlich? (Spoiler: Nein).Ein fundierter Deep-Dive in die Virologie und Epidemiologie, der hilft, die aktuellen und kommenden Schlagzeilen besser einzuordnen.INFOS ZUR FOLGEInfo der AGES www.ages.at/mensch/krankheit/krankheitserreger-von-a-bis-z/blauzungenkrankheitInfo Land NÖwww.noe.gv.at/noe/Veterinaer/Blauzungenkrankheit.htmlInfo der KVGwww.verbrauchergesundheit.gv.at/tiere/tierkrankheiten/BTV.htmlInfo DE des FLIwww.fli.de/de/aktuelles/tierseuchengeschehen/blauzungenkrankheitFolge Interview - Blauzungenkrankheit - Dirk Berkhout www.bauertothepeople.at/podcast/198vetmeduni Wien www.vetmeduni.ac.at/wiederkaeuermedizin-und-kamelidenmedizinVetmeduni auf Instagramwww.instagram.com/vetmeduniviennaVetmeduni auf Facebookwww.facebook.com/Vetmeduni.ViennaVetmeduni auf YouTubewww.youtube.com/@VetmeduniViennaVetmeduni auf Linkedinwww.linkedin.com/school/vetmeduni📣 Bleib verbunden mit BauertothePeople! Membersheep werden:→ Jetzt unterstützen – Hol dir tolle Rabatte, hör den Podcast früher und werbefrei und fördere konstruktiven Journalismus.Newsletter: → Jetzt abonnieren – Erhalte regelmäßig exklusive Insights und Hintergrundinfos direkt in dein Postfach. B2P Shop: → Merchandise entdecken – Produkte mit Persönlichkeit, die deinen Style unterstreichen. Podcast hören und sehen:→ Apple Podcasts: Jetzt anhören→ Spotify: Jetzt anhören→ YouTube: Jetzt ansehenSocial Media:→ Facebook: bauertothepeople.at→ Instagram: @bauertothepeople→ TikTok: @bauertothepeople→ LinkedIn: BauertothePeopleMusik:„Leit hoits zamm“ – Haindlingthx an Jürgen Buchner „Power to the People“ – Junior Kellythx and Michael Lechleitner @ Irievibrations Records … und ein bisserl selbst gesungen 😊thx to me, my voice und eure Schmerzschwelle Und Jetzt? Abonniere, folge und teile – so bringst du frischen Wind in den Dialog! Viel Spaß beim Reinhören und Entdecken!
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B2P-Live "Ackerdemics Edition" - Tobias Radinger - Die Kaffeefabrik 18.01.2026 1u 35minGrias eich!In dieser Ausgabe des BauertothePeople Live-Podcasts in der „Ackerdemics-Edition“ waren wir wieder an der Wirtschaftsuniversität Wien zu Gast. Mein Gesprächspartner ist der Wiener Unternehmer und Kaffee-Experte Tobias Radinger, Gründer der „Kaffeefabrik“.Tobias’ Weg zum Kaffee war alles andere als geradlinig. Wir sprechen über seine Zeit in der Fremdenverkehrsschule Modul, sein Publizistikstudium und warum er sich selbst lange als „planlos“ bezeichnete, obwohl sein Lebenslauf rückblickend durchaus Sinn ergibt. Aus einem Nebenjob im legendären Lokal „Phil“ und einer Reise nach Äthiopien sowie San Francisco entstand schließlich die Idee, Specialty Coffee nach Wien zu bringen – zu einer Zeit, als die Stadt diesbezüglich noch „Wüste“ war.Gemeinsam mit den Studierenden tauchen wir tief in die Materie Kaffee ein. Tobias erklärt uns, warum die Kaffeebohne eigentlich der Kern einer Kirsche ist und wie komplex die Wertschöpfungskette von der Ernte bis in die Tasse tatsächlich ist. Ein zentrales Thema ist der Handel: Tobias ist Teil der Kooperative „Roasters United“, einem Zusammenschluss europäischer Röstereien, die Kaffee direkt von Kooperativen im Ursprung importieren. Wir diskutieren, was „Direct Trade“ wirklich bedeutet, warum Bio-Zertifizierung für ihn unverzichtbar ist und wie er mit den aktuell explodierenden Kaffeepreisen und den Folgen des Klimawandels umgeht.Natürlich kommen auch die Studierenden zu Wort. Wir diskutieren über neue Trends wie „Lab Coffee“ und warum Tobias in seinem Kaffeehaus in der Otto-Bauer-Gasse zeitweise Laptops verbietet, um den sozialen Ort zu schützen. Und wir klären final, ob die Bezeichnung „Kaffee-Sozi“ für ihn eigentlich passend ist.Ein Gespräch über Wirtschaften mit Haltung, die Suche nach Qualität und die Liebe zum schwarzen Gold.Viel Freude beim Reinhören!INFOS ZUR FOLGEKaffeefabrikwww.kaffeefabrik.atKaffeefabrik auf Instagramwww.instagram.com/kaffeefabrik_wienKaffeefabrik auf Facebookwww.facebook.com/kaffeefabrik📣 Bleib verbunden mit BauertothePeople! Membersheep werden:→ Jetzt unterstützen – Hol dir tolle Rabatte, hör den Podcast früher und werbefrei und fördere konstruktiven Journalismus.Newsletter: → Jetzt abonnieren – Erhalte regelmäßig exklusive Insights und Hintergrundinfos direkt in dein Postfach. B2P Shop: → Merchandise entdecken – Produkte mit Persönlichkeit, die deinen Style unterstreichen. Podcast hören und sehen:→ Apple Podcasts: Jetzt anhören→ Spotify: Jetzt anhören→ YouTube: Jetzt ansehenSocial Media:→ Facebook: bauertothepeople.at→ Instagram: @bauertothepeople→ TikTok: @bauertothepeople→ LinkedIn: BauertothePeopleMusik:„Leit hoits zamm“ – Haindlingthx an Jürgen Buchner „Power to the People“ – Junior Kellythx and Michael Lechleitner @ Irievibrations Records … und ein bisserl selbst gesungen 😊thx to me, my voice und eure Schmerzschwelle Und Jetzt? Abonniere, folge und teile – so bringst du frischen Wind in den Dialog! Viel Spaß beim Reinhören und Entdecken!
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B2P132 - German Butchery - Ein deutscher Metzger in Ruanda 11.01.2026 2u 22minGrias eich!Eigentlich war der Plan für das Leben von Roland Kastler ein ganz anderer. Ein bodenständiges Leben in Hessen, zwölf Jahre Bundeswehr und eine Ehe, die bis ans Lebensende halten sollte. Doch dann kam die Scheidung und mit ihr der Bruch. Rolands Perspektive in der Heimat war weg.Was macht man, wenn der Plan A scheitert? Roland hat sich ein Flugticket gekauft. Ziel: Ruanda. Das war im Januar 1994, nur wenige Wochen vor dem Genozid. Heute, 30 Jahre später, sitze ich bei ihm in Kigali. Roland ist hier inzwischen eine Institution. Er ist der Gründer der „German Butchery“, sozusagen der deutsche Metzger.In dieser Folge hört ihr die Geschichte eines Auswanderers, der sich nicht unterkriegen ließ. Ihr hört aber auch einen Menschen mit Ecken und Kanten. Roland ist „Stiergeborener“, wie er selbst betont. Er ist stur, er ist direkt und er ist das, was man als einen Unternehmer der alten Schule beschreiben könnte. Wir sprechen über seine harten Anfänge, über Brüche mit Wegbegleitern und darüber, wie man in einer fremden Kultur ein Unternehmen aufbaut. Dabei nimmt sich Roland kein Blatt vor den Mund. Seine Sprache ist sehr direkt, teils auch deftig und seine Ansichten sind ungefiltert und durchaus kontrovers.Roland ist ein Kind seiner Zeit und seiner Herkunft. Er ist mit sich und seiner Sicht auf die Welt im Reinen. Und genau das macht dieses Gespräch so spannend: Es ist ein authentischer Einblick in eine Lebensrealität, die sich nicht verbiegt, um gefällig zu sein. Wir müssen nicht immer einer Meinung sein, um einander zuzuhören und zu verstehen, was den anderen antreibt. Es ist das Porträt eines bewegten Lebens und einer Haltung, die polarisieren kann – aber die vor allem eines ist: ehrlich.Viel Freude beim Reinhören, in die vielen Dimensionen und Facetten dieses Gespräches.INFOS ZUR FOLGEGerman Butchery Shopwww.gbdelivering.shop/upg-products-front/shopGerman Butchery auf Instagramwww.instagram.com/germanbutcheryGerman Butchery auf Facebookwww.facebook.com/GermanButcheryKigali📣 Bleib verbunden mit BauertothePeople! Membersheep werden:→ Jetzt unterstützen – Hol dir tolle Rabatte, hör den Podcast früher und werbefrei und fördere konstruktiven Journalismus.Newsletter: → Jetzt abonnieren – Erhalte regelmäßig exklusive Insights und Hintergrundinfos direkt in dein Postfach. B2P Shop: → Merchandise entdecken – Produkte mit Persönlichkeit, die deinen Style unterstreichen. Podcast hören und sehen:→ Apple Podcasts: Jetzt anhören→ Spotify: Jetzt anhören→ YouTube: Jetzt ansehenSocial Media:→ Facebook: bauertothepeople.at→ Instagram: @bauertothepeople→ TikTok: @bauertothepeople→ LinkedIn: BauertothePeopleMusik:„Leit hoits zamm“ – Haindlingthx an Jürgen Buchner „Power to the People“ – Junior Kellythx and Michael Lechleitner @ Irievibrations Records … und ein bisserl selbst gesungen 😊thx to me, my voice und eure Schmerzschwelle Und Jetzt? Abonniere, folge und teile – so bringst du frischen Wind in den Dialog! Viel Spaß beim Reinhören und Entdecken!
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B2P-Live "Ackerdemics Edition" - Elisabeth Zoubek - Biohof Adamah Next Generation 04.01.2026 1u 54minGriaß Eich!In dieser Live-Ausgabe der "Ackerdemics Edition" an der Wirtschaftsuniversität Wien (WU) blicken wir hinter die Kulissen eines der bekanntesten Bio-Pioniere Österreichs. Zu Gast ist Elisabeth Zoubek, Geschäftsführerin des Vertriebs beim Biohof Adamah.Elisabeths Eltern, Sigrid und Gerhard Zoubek, waren bereits im Podcast zu Gast und haben von den Anfängen erzählt (Links dazu unten). In dieser Folge wechseln wir die Perspektive zur „Next Generation“. Elisabeth erzählt offen, dass sie ursprünglich gar nicht in die Landwirtschaft wollte. Sie hat Kultur- und Sozialanthropologie studiert und sich ihren Platz im Unternehmen erst erarbeiten müssen.Wir sprechen über den komplexen Prozess der Hofübergabe, der die Familie über zehn Jahre mit einem Coach begleitet hat , und die Herausforderung, sich als Frau und Mutter in der Geschäftsführung zu behaupten. Elisabeth gibt uns Einblicke in die Logistik hinter den rund 5.500 Bio-Kistln pro Woche : Anders als große E-Commerce-Player wie Gurkerl arbeitet Adamah ohne riesiges Lager, sondern bestellt „Just-in-Time“ bei rund 140 Lieferanten, um Lebensmittelabfälle zu minimieren.Gemeinsam mit den rund 30 Studierenden diskutieren wir kritische Fragen: Wie besteht ein gewachsener Familienbetrieb gegen kapitalstarke Konkurrenz? Wie geht man mit der aktuellen Preissensibilität der Kunden um? Und wie viel Technik und KI verträgt ein Bio-Betrieb?Elisabeths Resümee am Ende ist ein starkes Plädoyer für die Macht der Konsumenten: „Jeder Einkaufszettel ist ein politischer Akt.“Dieser Live-Podcast ist Teil einer Spezialreihe im Rahmen der Lehrveranstaltung „Zukunftsfähiges Wirtschaften“ an der WU Wien. Gemeinsam mit Studierenden lädt Willy Expertinnen und Experten ein, um über Arbeit, Perspektiven und Leben zu sprechen – inklusive Fragen direkt aus dem Publikum.Viel Freude beim Reinhören!INFOS ZUR FOLGEBiohof Adamahwww.adamah.atB2P098 Sigrid & Gerhard Zoubek – Bunte Kiste Erde | Der Biohof Adamah – Genesis Iwww.bauertothepeople.at/podcast/182B2P099 Gerhard Zoubek – Bunte Kiste Erde | Der Biohof Adamah – Genesis IIwww.bauertothepeople.at/podcast/183Biohof Adamah auf Instagramwww.instagram.com/adamah_biohofBiohof Adamah auf Facebookwww.facebook.com/ADAMAH.BioHofBiohof Adamah auf Linkedinwww.linkedin.com/company/adamah-at📣 Bleib verbunden mit BauertothePeople! Membersheep werden:→ Jetzt unterstützen – Hol dir tolle Rabatte, hör den Podcast früher und werbefrei und fördere konstruktiven Journalismus.Newsletter: → Jetzt abonnieren – Erhalte regelmäßig exklusive Insights und Hintergrundinfos direkt in dein Postfach. B2P Shop: → Merchandise entdecken – Produkte mit Persönlichkeit, die deinen Style unterstreichen. Podcast hören und sehen:→ Apple Podcasts: Jetzt anhören→ Spotify: Jetzt anhören→ YouTube: Jetzt ansehenSocial Media:→ Facebook: bauertothepeople.at→ Instagram: @bauertothepeople→ TikTok: @bauertothepeople→ LinkedIn: BauertothePeopleMusik:„Leit hoits zamm“ – Haindlingthx an Jürgen Buchner „Power to the People“ – Junior Kellythx and Michael Lechleitner @ Irievibrations Records … und ein bisserl selbst gesungen 😊thx to me, my voice und eure Schmerzschwelle Und Jetzt? Abonniere, folge und teile – so bringst du frischen Wind in den Dialog! Viel Spaß beim Reinhören und Entdecken!
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