Gegen den Strom

Gegen den Strom

Patrik Baab
Land Duitsland
Genres Nieuws, Politiek
Taal DE
Afleveringen 68
Laatste 11.10.2026

GEGEN DEN STROM ist ein Interview- und Analyseformat von Patrik Baab. Im Fokus stehen geopolitische Machtverschiebungen, Medienkritik, transatlantische Strukturen, Eurasien, Krieg und Frieden – immer mit historischem Tiefgang und politischer Brisanz. Wer sich für fundierte Gegenstimmen interessiert, ist hier richtig. Wer nach Orientierung in chaotischer Zeit sucht, findet hier Analyse statt Alarmismus. Wer wissen will, was gesagt werden darf, aber selten gesagt wird – abonniert diesen Kanal.

Afleveringen

  • Peter Hänseler: Der Dritte Weltkrieg hat bereits begonnen – Russland, der Westen und der globale Machtkampf 11.10.2026 1u 11min
    Peter Hänseler ist überzeugt: Der Dritte Weltkrieg hat bereits begonnen. Nicht als direkte Konfrontation zwischen den USA, Russland und China, sondern als globaler Machtkampf, der sich in regionalen Kriegen, Wirtschaftssanktionen und der Neuordnung internationaler Machtverhältnisse zeigt.Im Gespräch mit Patrik Baab entwickelt der Herausgeber von „Forum Geopolitica“ eine weitreichende Prognose: Russland werde den Krieg in der Ukraine gewinnen – und der Westen stehe vor dem Verlust seiner globalen Vorherrschaft.Hänseler verweist auf die veränderte Kriegsführung durch Drohnen, Russlands Rüstungsproduktion, Energie- und Rohstoffreserven, Staatsfinanzen und die aus seiner Sicht größere gesellschaftliche Bereitschaft, einen langen Krieg durchzuhalten.Doch Patrik Baab hält dagegen: Auch Russland zahlt einen hohen Preis. Investitionen werden zurückgestellt, Sanktionen verteuern Importe und Arbeitskräfte haben das Land verlassen. Hänseler stimmt zu: Krieg und Sanktionen schwächen Russland. Gleichzeitig vertritt er die These, dass dieser Druck Russland zu größerer wirtschaftlicher Eigenständigkeit zwingt.Damit verschiebt sich der Blick auf Deutschland. Was bedeuten hohe Energiepreise, Sanktionen und geopolitische Abhängigkeiten für den Industriestandort? Welche Interessen verfolgen die USA in Europa?Von dort führt das Gespräch zum größeren globalen Konflikt: Iran, China, Russland und die BRICS-Staaten auf der einen Seite, der „kollektive Westen“ auf der anderen.Hänselers zentrale These: Wir erleben einen historischen Machtwechsel. Der Westen verliere seine hegemoniale Stellung, während der globale Süden an Gewicht gewinnt. Hänseler erwartet, dass dieser Übergang von regionalen und stellvertretenden Kriegen begleitet wird.Am Ende steht die gefährlichste Frage: Was geschieht, wenn in diesem Machtkampf die nukleare Hemmschwelle fällt?Themen dieser Folge:– Warum Hänseler mit einem russischen Sieg rechnet– Drohnen und die veränderte Kriegsführung– Rüstungsproduktion, Energie und Rohstoffe– Schwächt der Krieg Russland trotz militärischer Vorteile?– Sanktionen und wirtschaftliche Eigenständigkeit– Mariupol und die Nachkriegsordnung– Deutschlands Energiekrise und industrielle Zukunft– Deutschland und die USA– Iran, China und Russland– BRICS und der globale Süden– Hänselers These vom Niedergang westlicher Hegemonie– Der „Dritte Weltkrieg“ als Kette regionaler Konflikte– Die Gefahr einer nuklearen EskalationPeter Hänseler:„Der Erste, der eine solche Waffe einsetzt, der nimmt eine Hemmschwelle weg, die wir jetzt seit August 1945 haben.“Mehr über Peter Hänseler und Forum Geopolitica:https://forumgeopolitica.com/de/https://forumgeopolitica.com/de/ueber/autor/peter-hanseler-3Kapitel:00:00 – Intro01:20 – Hat der Dritte Weltkrieg bereits begonnen?03:00 – Moderne Kriegsführung in der Ukraine06:20 – Russlands Rüstungsproduktion08:35 – Autarkie & Rohstoffe11:00 – Schuldenkrise im Westen15:30 – Inflation & Leitzinsen18:25 – Wehrbereitschaft: Russland vs. Westen22:23 – Sanktionen, Investitionen & Arbeitsmarkt31:47 – Wiederaufbau von Mariupol36:38 – Rohstoffe & Investitionen im Donbass40:12 – Eingefrorene russische Vermögen43:48 – Energiekrise & deutsche Industrie47:17 – USA, RAND & Europa52:33 – US-Interessen im Nahen Osten57:58 – Moskau, Peking & Teheran01:02:45 – BRICS & globaler Süden01:05:36 – Hegemoniewechsel & nukleare EskalationDieses Interview dient der politischen Meinungsbildung und freien Meinungsäußerung gemäß Art. 5 GG.Unterstützen Sie unabhängigen Journalismus:https://www.patrikbaab.de/unterstuetzenMehr:Website: https://www.patrikbaab.deTelegram: https://t.me/patrik_baabX: https://x.com/PatrikBaabOG© 2026 Patrik Baab
  • (DEUTSCH) Scott Ritter: Der Krieg der Drohnen – Wiesbaden, CIA und die Gefahr einer nuklearen Eskalation 10.10.2026 2u 17min
    Scott Ritter war US-Marineoffizier und UN-Waffeninspekteur. Im Gespräch mit Patrik Baab berichtet er von seiner Reise in den Donbass und erklärt, wie Drohnen, Satellitendaten und digitale Zielerfassung den Krieg verändert haben.Ausgangspunkt ist Starobilsk. Ritter besuchte dort ein College, das im Mai 2026 von Drohnen getroffen wurde, und schildert Gespräche mit Augenzeugen sowie seine Fahrt durch ein Gebiet unter Drohnengefahr. Er ist überzeugt, dass das College gezielt als ziviles Objekt angegriffen wurde.Von dort führt das Gespräch zur technischen Infrastruktur des Krieges: Starlink, Palantir, Satellitenaufklärung und die sogenannte „Kill Chain“. Ritter beschreibt, wie Daten verarbeitet und in Zielkoordinaten und Waffenwirkung übersetzt werden. Eine zentrale Rolle schreibt er dabei dem US-Stützpunkt Wiesbaden und der Zusammenarbeit zwischen den USA, der NATO und der Ukraine zu.Weitere Themen sind westliche Geheimdienststrukturen in der Ukraine seit 2014, Stay-Behind-Netzwerke sowie die Entstehung der Gruppe Wagner. Ritter schildert seine Sicht auf Wagner, Bachmut, Prigoschins Meuterei und dessen Tod.Besonders anschaulich wird das Gespräch beim modernen Drohnenkrieg: Ritter beschreibt Glasfaserkabel über Feldern und Wäldern, FPV-Drohnen, elektronische Kriegsführung und kleine Angriffstrupps. Nach seiner Analyse bestimmen Drohnen inzwischen Aufklärung, Kommunikation, Feuerleitung und Bewegung auf dem Gefechtsfeld.Im letzten Teil geht es um Angriffe auf das russische Hinterland, Odessa, Geheimdiplomatie zwischen Washington und Moskau und die Frage: Wie kann aus konventioneller Eskalation durch Fehlwahrnehmung und Fehlkalkulation eine nukleare Krise entstehen?Themen dieser Folge:– Ritters Reise in den Donbass und nach Starobilsk– Wie Drohnen den Ukrainekrieg verändert haben– Starlink, Palantir und die „Kill Chain“– Die Rolle des US-Stützpunkts Wiesbaden– CIA-Kooperation und Stay-behind-Strukturen seit 2014– Die Entstehung der Gruppe Wagner– Bachmut, Prigoschins Meuterei und sein Tod– Glasfaser- und FPV-Drohnen an der Front– Angriffe auf russische Energieinfrastruktur– Odessa und die wirtschaftliche Dimension– Geheimdiplomatie zwischen Washington und Moskau– Nukleardoktrin und die Gefahr einer Fehlkalkulation– Ritters Einschätzung zur Zukunft der Ukraine und EuropasScott Ritter:„The drones are what drives the war.“Kapitel:00:00:00 – Intro00:02:18 – Begrüßung und Vorstellung von Scott Ritter00:03:46 – Reise in den Donbass & Der Drohnenangriff in Starobilsk00:14:19 – Westliche Technologie im Einsatz: Starlink & Palantir00:25:22 – US-Stützpunkt Wiesbaden & Die Rolle der NATO00:31:48 – CIA-Präsenz und Spezialausbildung in der Ukraine seit 201400:35:00 – Nationalistische Bataillone & Ausländische Söldner00:38:04 – „Stay-Behind“-Netzwerke und Sabotage hinter den Linien00:46:50 – Die Ursprünge der Gruppe Wagner im Donbass (2014)00:54:51 – Wagner in Bachmut, Prigoschins Meuterei & der Flugzeugabsturz01:04:42 – Augenzeugenberichte aus Starobilsk & menschliche Schicksale01:08:18 – Die Revolution des Drohnenkriegs: Glasfaser & FPV-Taktiken01:24:27 – Angriffe auf das russische Hinterland & Energieinfrastruktur01:33:45 – Schließung des Hafens von Odessa & wirtschaftliche Folgen01:40:00 – CIA-Direktor in Moskau: Hintergründe & Geheimdiplomatie01:49:30 – Risiko einer nuklearen Eskalation & Treffen mit Botschafter Antonow02:02:05 – Westliche Nukleardoktrin & die Rolle der europäischen Staaten02:08:22 – Demografie der Ukraine, Kriegsausgang & geopolitische Folgen für EuropaDieses Interview dient der politischen Meinungsbildung und freien Meinungsäußerung gemäß Art. 5 GG.Unterstützen Sie unabhängigen Journalismus:https://www.patrikbaab.de/unterstuetzenMehr:Website: https://www.patrikbaab.deTelegram: https://t.me/patrik_baabX: https://x.com/PatrikBaabOG© 2026 Patrik Baab
  • Cara MariAnna: Was ich im Westjordanland gesehen habe 08.10.2026 50min
    Warum reist eine amerikanische Journalistin selbst ins Westjordanland? Cara Marianna wollte nicht länger nur aus der Ferne beobachten. Mit ihrem Projekt „Palestinian Voices“ machte sie sich auf den Weg, um Menschen vor Ort zuzuhören – und ihre Geschichten einem westlichen Publikum zugänglich zu machen.Im Gespräch mit Patrik Baab berichtet Marianna von ihren Reisen nach Jerusalem, Bethlehem, Hebron und in ländliche Gemeinden des Westjordanlands. Ihre erste große Begegnung führt sie unmittelbar zurück ins Jahr 1948: Eine über 90-jährige Palästinenserin erzählt ihr, wie sie als 14-jähriges Mädchen unter einem Olivenbaum saß und plötzlich eine lange Kolonne vertriebener Menschen auf sich zukommen sah.Marianna schildert Begegnungen mit Kindern, Bauern, Aktivisten und Bewohnern von Flüchtlingslagern. In Bethlehem erlebt sie neugierige Kinder, die sie auf Englisch ansprechen und wissen wollen: „Palestine or Israel?“ In ländlichen Gebieten trifft sie dagegen auf Kinder, deren Alltag nach ihrer Darstellung von Gewalt, Verhaftungen und der Angst um ihre Familien geprägt ist.Das Gespräch führt weiter zu Beduinengemeinschaften und palästinensischen Dörfern, zu israelischen Siedlungen und Außenposten sowie zu Mariannas Beobachtungen von Verdrängung und eingeschränkter Bewegungsfreiheit. Sie beschreibt außerdem, wie Bewohner Angriffe und Übergriffe mit ihren Mobiltelefonen dokumentieren.Ein weiterer Schwerpunkt sind die Flüchtlingslager. Marianna zeichnet den Weg von den Vertreibungen des Jahres 1948 über provisorische Zeltlager bis zu dicht bebauten Camps nach, in denen heute mehrere Generationen leben.Im letzten Teil wird das Gespräch politischer und kontroverser. Marianna äußert ihre Sicht auf den 7. Oktober, die Hannibal-Direktive, Besatzung und Widerstand, Sanktionen gegen Israel und eine mögliche politische Zukunft für Israelis und Palästinenser. Bei Patrik Baabs Frage nach einer möglichen False-Flag-Operation zieht sie jedoch ausdrücklich eine Grenze: Diese Frage könne sie nicht beurteilen.Themen dieser Folge:– Warum Cara Marianna selbst ins Westjordanland reiste– Das Projekt „Palestinian Voices“– Eine Zeitzeugin und ihre Erinnerung an 1948– Begegnungen mit Kindern in Bethlehem und ländlichen Gemeinden– Alltag, Checkpoints und eingeschränkte Bewegungsfreiheit– Beduinengemeinschaften und palästinensische Dörfer– Siedlungen, Außenposten und Siedlergewalt– Wie Palästinenser Übergriffe dokumentieren– Geschichte und Gegenwart der Flüchtlingslager– Mariannas Sicht auf den 7. Oktober und die Hannibal-Direktive– Mandela, Widerstand und internationale Sanktionen– Welche politische Lösung Marianna für möglich hältCara Marianna:“As an American, I couldn’t sit still anymore.”„Als Amerikanerin konnte ich nicht länger stillsitzen.“Kapitel:00:00Beweggründe für die Reise ins Westjordanland06:17 - Recherche vor Ort & erste Kontakte08:26 - Begegnung mit einer Zeitzeugin von 1948 in Ost-Jerusalem12:47 - Einreise über die Allenby-Brücke & die Lage im Westjordanland14:33 - Siedlerkolonialismus & Völkerrecht17:06 - Eindrücke und Begegnungen mit Kindern20:52 - Kontrollpunkte, Überwachung & Repression22:04 - Siedlergewalt und die Rolle der Armee in Kissan25:31 - Arbeit mit „Go Palestine“ in Hebron27:00 - Die Situation der Beduinen & Masafer Yatta32:38 - Westliche Politik & Reaktionen34:01 - Das Leben und der Alltag in den Flüchtlingslagern38:20 - Zerstörung von Kultur und Identität39:19 - Der 7. Oktober & Inhaftierungen im Westjordanland43:20 - Handlungsoptionen: Was kann die internationale Gemeinschaft tun?46:12 - Parallelen zu Südafrika & Nelson Mandela49:01 - Ausblick, Lösungsansätze & FazitDieses Interview dient der politischen Meinungsbildung und freien Meinungsäußerung gemäß Art. 5 GG.Unterstützen Sie unabhängigen Journalismus:https://www.patrikbaab.de/unterstuetzenMehr:Website: https://www.patrikbaab.deTelegram: https://t.me/patrik_baabX: https://x.com/PatrikBaabOG© 2026 Patrik Baab
  • Ulrike Sumfleth: Die NGO-Partei – ein Gegenmodell zur Macht der Konzerne? 04.10.2026 45min
    Nichtregierungsorganisationen stehen zunehmend in der Kritik: Wer finanziert sie? Wessen Interessen vertreten sie? Und wie unabhängig sind sie tatsächlich?Die Hamburger Publizistin Ulrike Sumfleth stellt eine andere Machtfrage. In ihrem Buch „Macht neu verteilen – Wie eine NGO-Partei den Lobbyismus umkehrt“ argumentiert sie, dass nicht das Etikett NGO entscheidend sei, sondern Abhängigkeit, Finanzierung und die dahinterstehenden Netzwerke.Im Gespräch mit Patrik Baab entwickelt Sumfleth daraus eine ungewöhnliche Idee: eine „NGO-Partei“. Sie soll sich systematisch für konzern- und möglichst staatsunabhängige zivilgesellschaftliche Organisationen öffnen und deren Expertise stärker in politische Entscheidungen einbringen. Sumfleth selbst will keine solche Partei gründen, sondern versteht ihr Modell als Konzept und Diskussionsangebot.Im Zentrum steht ihre Kritik an der Macht großer Konzerne und vermögender Eigentümer. Sumfleth argumentiert, dass Kapital nicht nur wirtschaftliche Macht schafft, sondern auch Zugang zu Experten, Kommunikationsnetzwerken und politischer Beratung. Deshalb fragt sie: Wer bestimmt eigentlich, wer als Experte gehört wird?Doch könnte eine solche NGO-Partei nicht selbst zum Ziel von Lobbyisten werden? Wie verhindert man Karriereinteressen, Fraktionsmacht und Unterwanderung? Was passiert, sobald Koalitionen geschlossen werden müssen? Patrik Baab konfrontiert Sumfleths Modell mit genau den Problemen, die sie bestehenden Parteien vorwirft.Das Gespräch führt von staatlich finanzierten NGOs und sogenannten GONGOs über Lobbyismus und Transparenz bis zu Brüssel, dem BSW und der Frage nach einer neuen politischen Interessenvertretung. Besonders zugespitzt wird die Debatte, als Sumfleth die heutige gesellschaftliche Ungleichheit mit der Situation vor 1789 vergleicht und von einer „vorrevolutionären Phase“ spricht.Am Ende formuliert sie ein bewusst schmales politisches Fundament: höhere Steuern auf sehr große Vermögen und Konzerne sowie Klima-, Arten- und Umweltschutz. Bei einem anderen zentralen Thema räumt Sumfleth dagegen selbst eine Leerstelle ein: Krieg und Frieden habe sie in ihrem Buch nicht ausreichend behandelt.Themen dieser Folge:– NGOs, GONGOs und die Frage politischer Abhängigkeit– Wer besitzt gesellschaftliche Macht?– Konzernmacht und politische Einflussnetzwerke– Wer bestimmt, welche Experten gehört werden?– Was ist eine „NGO-Partei“?– 51 Prozent konzernunabhängige Politikberatung– Lobbyismus, Transparenz und politische Selbstbindung– Kann sich eine neue Partei vor Korruption schützen?– Zivilgesellschaft als politische Gegenmacht– Sumfleths Vergleich mit 1789– Links und Rechts oder Gemeinwohl?– Milliardärssteuern und Konzernbesteuerung– Warum Krieg und Frieden im Buch eine Leerstelle bleibenUlrike Sumfleth:„Ich sehe ehrlich gesagt die Weltgesellschaft in einer vorrevolutionären Phase.“Kapitel:00:00 – Begrüßung & Vorstellung von Ulrike Sumfleth03:30 – Der Einfluss von Konzernmacht auf Wirtschaft & Gesellschaft11:45 – Lobbyismus in den Schaltzentralen der Politik19:20 – Wo versagen die etablierten Strukturen?27:00 – Die Idee einer neuen Partei: Beweggründe & Vision35:10 – Kernanliegen, Ziele und programmatische Schwerpunkte41:30 – Wie geht es weiter? Mobilisierung & Ausblick44:00 – Fazit & VerabschiedungDieses Interview dient der politischen Meinungsbildung und freien Meinungsäußerung gemäß Art. 5 GG.Unterstützen Sie unabhängigen Journalismus:https://www.patrikbaab.de/unterstuetzenMehr:Website: https://www.patrikbaab.deTelegram: https://t.me/patrik_baabX: https://x.com/PatrikBaabOG© 2026 Patrik Baab
  • Scott Ritter: Der Krieg der Drohnen – Wiesbaden, CIA und die Gefahr einer nuklearen Eskalation 01.10.2026 1u 51min
    Scott Ritter war US-Marineoffizier und UN-Waffeninspekteur. Im Gespräch mit Patrik Baab berichtet er von seiner Reise in den Donbass und erklärt, wie Drohnen, Satellitendaten und digitale Zielerfassung den Krieg verändert haben.Ausgangspunkt ist Starobilsk. Ritter besuchte dort ein College, das im Mai 2026 von Drohnen getroffen wurde, und schildert Gespräche mit Augenzeugen sowie seine Fahrt durch ein Gebiet unter Drohnengefahr. Er ist überzeugt, dass das College gezielt als ziviles Objekt angegriffen wurde.Von dort führt das Gespräch zur technischen Infrastruktur des Krieges: Starlink, Palantir, Satellitenaufklärung und die sogenannte „Kill Chain“. Ritter beschreibt, wie Daten verarbeitet und in Zielkoordinaten und Waffenwirkung übersetzt werden. Eine zentrale Rolle schreibt er dabei dem US-Stützpunkt Wiesbaden und der Zusammenarbeit zwischen den USA, der NATO und der Ukraine zu.Weitere Themen sind westliche Geheimdienststrukturen in der Ukraine seit 2014, Stay-Behind-Netzwerke sowie die Entstehung der Gruppe Wagner. Ritter schildert seine Sicht auf Wagner, Bachmut, Prigoschins Meuterei und dessen Tod.Besonders anschaulich wird das Gespräch beim modernen Drohnenkrieg: Ritter beschreibt Glasfaserkabel über Feldern und Wäldern, FPV-Drohnen, elektronische Kriegsführung und kleine Angriffstrupps. Nach seiner Analyse bestimmen Drohnen inzwischen Aufklärung, Kommunikation, Feuerleitung und Bewegung auf dem Gefechtsfeld.Im letzten Teil geht es um Angriffe auf das russische Hinterland, Odessa, Geheimdiplomatie zwischen Washington und Moskau und die Frage: Wie kann aus konventioneller Eskalation durch Fehlwahrnehmung und Fehlkalkulation eine nukleare Krise entstehen?Themen dieser Folge:– Ritters Reise in den Donbass und nach Starobilsk– Wie Drohnen den Ukrainekrieg verändert haben– Starlink, Palantir und die „Kill Chain“– Die Rolle des US-Stützpunkts Wiesbaden– CIA-Kooperation und Stay-behind-Strukturen seit 2014– Die Entstehung der Gruppe Wagner– Bachmut, Prigoschins Meuterei und sein Tod– Glasfaser- und FPV-Drohnen an der Front– Angriffe auf russische Energieinfrastruktur– Odessa und die wirtschaftliche Dimension– Geheimdiplomatie zwischen Washington und Moskau– Nukleardoktrin und die Gefahr einer Fehlkalkulation– Ritters Einschätzung zur Zukunft der Ukraine und EuropasScott Ritter:„The drones are what drives the war.“Kapitel:00:00:00 – Intro00:01:58 – Begrüßung und Vorstellung von Scott Ritter00:03:15 – Reise in den Donbass & Der Drohnenangriff in Starobilsk00:11:47 – Westliche Technologie im Einsatz: Starlink & Palantir00:21:10 – US-Stützpunkt Wiesbaden & Die Rolle der NATO00:26:24 – CIA-Präsenz und Spezialausbildung in der Ukraine seit 201400:29:07 – Nationalistisches Bataillone & Ausländische Söldner00:31:30 – „Stay-Behind“-Netzwerke und Sabotage hinter den Linien00:38:41 – Die Ursprünge der Gruppe Wagner im Donbass (2014)00:45:20 – Wagner in Bachmut, Prigoschins Meuterei & der Absturz00:54:36 – Augenzeugenberichte aus Starobilsk & menschliche Schicksale00:58:03 – Die Revolution des Drohnenkriegs: Glasfaser & FPV-Taktiken01:10:05 – Angriffe auf das russische Hinterland & Energieinfrastruktur01:17:33 – Schließung des Hafens von Odessa & wirtschaftliche Folgen01:22:20 – CIA-Direktor in Moskau: Hintergründe & Geheimdiplomatie01:29:56 – Risiko einer nuklearen Eskalation & Treffen mit Botschafter Antonow01:39:42 – Westliche Nukleardoktrin & die Rolle der europäischen Staaten01:44:49 – Demografie der Ukraine, Kriegsausgang & geopolitische Folgen für Europa01:51:15 – Fazit & VerabschiedungDieses Interview dient der politischen Meinungsbildung und freien Meinungsäußerung gemäß Art. 5 GG.Unterstützen Sie unabhängigen Journalismus:https://www.patrikbaab.de/unterstuetzenMehr:Website: https://www.patrikbaab.deTelegram: https://t.me/patrik_baabX: https://x.com/PatrikBaabOG© 2026 Patrik Baab
  • Nord Stream: Wer sprengte die Pipelines? Moritz Enders über Andromeda, Hersh und die USA 27.09.2026 49min
    Eine Segeljacht, eine kleine Crew, mehrere Sprengsätze – und eine Pipeline in rund 80 Metern Tiefe. Kann der Anschlag auf Nord Stream tatsächlich so abgelaufen sein?Der Filmemacher Moritz Enders hat für seine Dokumentation „Nord Stream – Die Sprengung“ die Hintergründe des Anschlags untersucht. Im Gespräch mit Patrik Baab erklärt er, warum er erhebliche Zweifel an der Andromeda-Rekonstruktion hat.Enders fragt: Wie viele Tauchflaschen wären nötig? Wie funktioniert die Dekompression in dieser Tiefe? Wie hält man eine Segeljacht über der Pipeline in Position? Wie transportiert und befestigt man Unterwassersprengstoff?Daraus entwickelt Enders seine These einer professionell vorbereiteten militärischen Kommandooperation. Das Gespräch behandelt Seymour Hershs umstrittene Rekonstruktion, das NATO-Manöver BALTOPS, Poseidon-Aufklärungsflugzeuge, mögliche Zündmechanismen sowie Spezialtaucher und Tauchboote. Enders hält eine US-amerikanische Beteiligung für wahrscheinlich, macht aber mehrfach deutlich, wo seine Recherche keine abschließenden Antworten liefert.Im zweiten Teil geht es um die geopolitische Bedeutung von Nord Stream. Enders verbindet den Anschlag mit dem Verhältnis zwischen Deutschland, Russland und den USA, mit Energiepolitik, amerikanischem Flüssiggas und der Heartland-Theorie. Sein Film zieht zudem eine historische Parallele zur Bagdadbahn.Schließlich geht es um Joe Bidens Äußerungen zu Nord Stream 2, Olaf Scholz’ Auftritt in Washington, die deutschen Ermittlungen und die wirtschaftlichen und geopolitischen Folgen für Deutschland.Themen dieser Folge:– Wie plausibel ist die Andromeda-Rekonstruktion?– Tauchen und Sprengstoff in rund 80 Metern Tiefe– Dekompression, Positionierung und Spezialausrüstung– Ungereimtheiten, Spuren und Beweismaterial– Warum Enders eine militärische Operation für plausibler hält– Seymour Hersh, BALTOPS und die Nord-Stream-Sabotage– Poseidon-Aufklärungsflugzeuge und mögliche Zündmechanismen– Enders’ These einer möglichen US-Beteiligung– Deutschland, Russland und die geopolitische Bedeutung von Nord Stream– Fracking-Gas und wirtschaftliche Interessen– Heartland-Theorie und die Parallele zur Bagdadbahn– Biden, Scholz und die Frage nach deutscher Souveränität– Deutsche Behörden und die Aufklärung– Reaktionen auf Enders’ Dokumentarfilm„Was vollkommen deutlich wird, ist ja, dass es eine hochkomplexe Aktion ist. Das ist eine militärisch geplante Kommandoaktion, die Monate vorher geplant werden muss.“– Moritz EndersKapitel:00:00 – Einleitung: Zweifel an der offiziellen Andromeda-These03:00 – Technische Hürden & Tauchlogistik in 80 m Tiefe06:24 – Ungereimtheiten der Route & Beweislage10:20 – Militärische Dimension & Seymour Hershs Recherchen13:07 – Zündmechanismen & Analyse durch Akustik-Experten18:15 – Planung in den USA & Spezialeinheiten22:56 – Flugbewegungen der Poseidon-Aufklärungsflugzeuge24:28 – US-Strategie gegen Nord Stream im Vorfeld26:00 – Geopolitische Einordnung & die Heartland-Theorie30:00 – Wirtschaftliche Interessen: Fracking-Gas & Industriestandort33:05 – Historischer Vergleich: Die Bagdadbahn im 1. Weltkrieg37:44 – Der Auftritt von Scholz und Biden in Washington40:12 – Rolle der deutschen Behörden & des Generalbundesanwalts43:30 – Transatlantische Bindungen in der Politik46:30 – Kinoausstrahlung & Reaktionen der MedienDieses Interview dient der politischen Meinungsbildung und freien Meinungsäußerung gemäß Art. 5 GG.Unterstützen Sie unabhängigen Journalismus:https://www.patrikbaab.de/unterstuetzenMehr:Website: https://www.patrikbaab.deTelegram: https://t.me/patrik_baabX: https://x.com/PatrikBaabOG© 2026 Patrik Baab
  • (DEUTSCH) Julija Mendel: Von Selenskyjs Sprecherin zur Kritikerin – „Frieden ist pro-ukrainisch“ 25.09.2026 1u 21min
    Julija Mendel war von 2019 bis 2021 Pressesprecherin des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj. Heute gehört sie zu seinen schärfsten Kritikerinnen. Im Gespräch mit Patrik Baab erklärt sie, warum sie mit ihrem früheren Chef gebrochen hat und weshalb sie Frieden, Neutralität und einen grundlegenden Strategiewechsel für die Ukraine fordert.Mendel spricht ungewöhnlich offen über ihre Zeit im Präsidentenbüro. Sie erzählt von Selenskyjs Umgang mit Kritik, seinem Fokus auf öffentliche Wirkung und PR und von jenem Moment im Jahr 2021, in dem sie zu der Überzeugung gelangte, der Dialog mit Russland werde abreißen. Dennoch unterstützte sie Selenskyj nach dem russischen Angriff 2022 zunächst weiter. Heute blickt sie selbstkritisch darauf zurück.Besonders persönlich wird das Gespräch, als Mendel über ihre Heimatregion Cherson spricht. Sie schildert die Folgen des russischen Beschusses, die Angst der Zivilbevölkerung und den demografischen Niedergang der Ukraine. Russland und Putin spricht sie ausdrücklich nicht von der Verantwortung für den Krieg frei. Gleichzeitig wirft sie Selenskyj vor, Chancen auf Verhandlungen ausgeschlagen und den eigenen Machterhalt über die Interessen des Landes gestellt zu haben.Weitere Themen sind Korruption, Mobilisierung, politische Sanktionen gegen Mendel, der Maidan, die NATO-Frage und die Verhandlungen von Istanbul 2022. Mendel plädiert für eine neutrale Ukraine und sagt: „Peace is not pro-Russian, peace is pro-Ukrainian.“Am Ende richtet sich der Blick nach vorn: Was kommt nach Selenskyj? Und könnte Julija Mendel selbst noch einmal eine politische Rolle in der Ukraine übernehmen?Themen dieser Folge:– Warum Julija Mendel mit Selenskyj gebrochen hat– Ihre persönlichen Erfahrungen im Präsidentenbüro– Sanktionen, Meinungsfreiheit und politischer Druck– Cherson und die menschlichen Kosten des Krieges– Korruption, Mobilisierung und der Zustand der ukrainischen Demokratie– Warum Mendel 2021 das Präsidentenbüro verließ– Warum sie Selenskyj 2022 trotzdem noch unterstützte– Maidan und ihre heutige Sicht auf die Ereignisse von 2014– NATO-Mitgliedschaft oder Neutralität?– Istanbul 2022 und Mendels Sicht auf verpasste Friedenschancen– Trump und mögliche Wege zu Verhandlungen– Was kommt nach Selenskyj – und welche Rolle könnte Mendel spielen?Julija Mendel:„Peace is not pro-Russian, peace is pro-Ukrainian.“Kapitel:(00:00) Julija Mendel: von der Insiderin zur Kritikerin(02:59) Mirotworez und Angst um ihre Familie(04:39) Warum sie nicht ins Europäische Parlament durfte(08:10) Selenskyjs Sanktionen gegen Mendel(09:51) Ist die Ukraine noch eine Demokratie?(11:56) Cherson: die menschlichen Kosten des Krieges(16:42) Warum Mendel Selenskyj mitverantwortlich macht(17:51) So erlebte sie Selenskyj persönlich(21:35) „Ein fantastischer Schauspieler“(24:43) Oligarchen, Geld und Korruptionsvorwürfe(30:04) Maidan: Mendels Blick zurück(34:26) NATO oder Neutralität?(34:59) Wie Mendel Selenskyjs Sprecherin wurde(36:27) PR statt Strategie? Erfahrungen aus dem Präsidentenbüro(39:23) Warum sie 2021 ging(43:17) Ukraine vor dem russischen Großangriff(47:40) Warum sie Selenskyj 2022 trotzdem unterstützte(49:51) Waffenlieferungen und Korruption(51:49) Istanbul 2022 und die Friedensverhandlungen(55:18) Welche Rolle spielte Boris Johnson?(56:25) Mendels Weg zum Frieden: Neutralität(1:00:19) Was kostet dieser Krieg die Ukraine?(1:03:26) Trump und die Friedensfrage(1:05:50) Hat Selenskyj noch Rückhalt?(1:07:06) Was kommt nach Selenskyj?(1:07:25) Würde Julija Mendel selbst bereitstehen?Dieses Interview dient der politischen Meinungsbildung und freien Meinungsäußerung gemäß Art. 5 GG.Unterstützen Sie unabhängigen Journalismus:https://www.patrikbaab.de/unterstuetzenMehr:Website: https://www.patrikbaab.deTelegram: https://t.me/patrik_baabX: https://x.com/PatrikBaabOG© 2026 Patrik Baab
  • Julija Mendel: Von Selenskyjs Sprecherin zur Kritikerin – „Frieden ist pro-ukrainisch“ 24.09.2026 1u 9min
    Julija Mendel war von 2019 bis 2021 Pressesprecherin des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj. Heute gehört sie zu seinen schärfsten Kritikerinnen. Im Gespräch mit Patrik Baab erklärt sie, warum sie mit ihrem früheren Chef gebrochen hat und weshalb sie Frieden, Neutralität und einen grundlegenden Strategiewechsel für die Ukraine fordert.Mendel spricht ungewöhnlich offen über ihre Zeit im Präsidentenbüro. Sie erzählt von Selenskyjs Umgang mit Kritik, seinem Fokus auf öffentliche Wirkung und PR und von jenem Moment im Jahr 2021, in dem sie zu der Überzeugung gelangte, der Dialog mit Russland werde abreißen. Dennoch unterstützte sie Selenskyj nach dem russischen Angriff 2022 zunächst weiter. Heute blickt sie selbstkritisch darauf zurück.Besonders persönlich wird das Gespräch, als Mendel über ihre Heimatregion Cherson spricht. Sie schildert die Folgen des russischen Beschusses, die Angst der Zivilbevölkerung und den demografischen Niedergang der Ukraine. Russland und Putin spricht sie ausdrücklich nicht von der Verantwortung für den Krieg frei. Gleichzeitig wirft sie Selenskyj vor, Chancen auf Verhandlungen ausgeschlagen und den eigenen Machterhalt über die Interessen des Landes gestellt zu haben.Weitere Themen sind Korruption, Mobilisierung, politische Sanktionen gegen Mendel, der Maidan, die NATO-Frage und die Verhandlungen von Istanbul 2022. Mendel plädiert für eine neutrale Ukraine und sagt: „Peace is not pro-Russian, peace is pro-Ukrainian.“Am Ende richtet sich der Blick nach vorn: Was kommt nach Selenskyj? Und könnte Julija Mendel selbst noch einmal eine politische Rolle in der Ukraine übernehmen?Themen dieser Folge:– Warum Julija Mendel mit Selenskyj gebrochen hat– Ihre persönlichen Erfahrungen im Präsidentenbüro– Sanktionen, Meinungsfreiheit und politischer Druck– Cherson und die menschlichen Kosten des Krieges– Korruption, Mobilisierung und der Zustand der ukrainischen Demokratie– Warum Mendel 2021 das Präsidentenbüro verließ– Warum sie Selenskyj 2022 trotzdem noch unterstützte– Maidan und ihre heutige Sicht auf die Ereignisse von 2014– NATO-Mitgliedschaft oder Neutralität?– Istanbul 2022 und Mendels Sicht auf verpasste Friedenschancen– Trump und mögliche Wege zu Verhandlungen– Was kommt nach Selenskyj – und welche Rolle könnte Mendel spielen?Julija Mendel:„Peace is not pro-Russian, peace is pro-Ukrainian.“Kapitel:(00:00) Julija Mendel: von der Insiderin zur Kritikerin(02:59) Mirotworez und Angst um ihre Familie(04:39) Warum sie nicht ins Europäische Parlament durfte(08:10) Selenskyjs Sanktionen gegen Mendel(09:51) Ist die Ukraine noch eine Demokratie?(11:56) Cherson: die menschlichen Kosten des Krieges(16:42) Warum Mendel Selenskyj mitverantwortlich macht(17:51) So erlebte sie Selenskyj persönlich(21:35) „Ein fantastischer Schauspieler“(24:43) Oligarchen, Geld und Korruptionsvorwürfe(30:04) Maidan: Mendels Blick zurück(34:26) NATO oder Neutralität?(34:59) Wie Mendel Selenskyjs Sprecherin wurde(36:27) PR statt Strategie? Erfahrungen aus dem Präsidentenbüro(39:23) Warum sie 2021 ging(43:17) Ukraine vor dem russischen Großangriff(47:40) Warum sie Selenskyj 2022 trotzdem unterstützte(49:51) Waffenlieferungen und Korruption(51:49) Istanbul 2022 und die Friedensverhandlungen(55:18) Welche Rolle spielte Boris Johnson?(56:25) Mendels Weg zum Frieden: Neutralität(1:00:19) Was kostet dieser Krieg die Ukraine?(1:03:26) Trump und die Friedensfrage(1:05:50) Hat Selenskyj noch Rückhalt?(1:07:06) Was kommt nach Selenskyj?(1:07:25) Würde Julija Mendel selbst bereitstehen?Dieses Interview dient der politischen Meinungsbildung und freien Meinungsäußerung gemäß Art. 5 GG.Unterstützen Sie unabhängigen Journalismus:https://www.patrikbaab.de/unterstuetzenMehr:Website: https://www.patrikbaab.deTelegram: https://t.me/patrik_baabX: https://x.com/PatrikBaabOG© 2026 Patrik Baab
  • Julija Mendel: „Frieden kann nicht prorussisch sein" – Ex-Sprecherin Selenskyjs rechnet mit der Kriegspolitik ab 23.09.2026 36min
    Julija Mendel, ehemalige Pressesprecherin des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, hält vor EU-Parlamentariern in Straßburg, am 16. September 2029 eine Rede über die humanitären und gesellschaftlichen Folgen des Krieges. Sie schildert den Zusammenbruch des Alltags in der Ukraine, kollabierende Demografie, zerstörte Infrastruktur, traumatisierte Kinder und fordert einen Kurswechsel hin zu Verhandlungen.Themen dieser Rede:– Die Realität des Krieges: Kinder ohne Bildung und Zukunftsperspektive– Die Lage an der Front und in Regionen wie Cherson– Mendels Kritik an Selenskyjs Maximalforderungen und Vorwürfe von Korruption– Der dramatische Bevölkerungsrückgang und die wirtschaftliche Lage der Ukraine– Meinungsfreiheit unter Druck: Die Kriminalisierung von Friedensforderungen– Das Scheitern von Sanktionen und die Forderung nach Diplomatie„Frieden kann nicht prorussisch sein. Frieden ist der einzige Weg aus der Krise." – Julija MendelKapitel:(00:00) Einleitung & Begrüßung(00:17) Julija Mendel über ihre Rolle und den Bruch mit der Kiewer Linie(02:30) Die Realität des Krieges: Kinder ohne Bildung und Zukunft(05:15) Kampf ums Überleben: Die Lage an der Front und in Cherson(08:40) Großmacht-Ideen vs. Rettung der Ukraine(11:30) Gekündigte Vereinbarungen und Selenskyjs Maximalforderungen(14:00) Die bittere Demografie: Der schrumpfende Staat(16:45) Zerstörte Wirtschaft und wachsende Abhängigkeit(19:10) „Frieden kann nicht prorussisch sein": Meinungsfreiheit unter Druck(22:00) Zwangsmobilisierung und Korruption im Führungszirkel(24:45) Aufrüstung, Feindbilder und westliche Illusionen(28:15) Scheitern der Sanktionen und Notwendigkeit von Diplomatie(31:00) Autokratische Tendenzen und Repression gegen Friedensstimmen(33:20) Das finnische Modell vs. Afghanistan-Szenario(34:50) Schlussappell an Europa: Verhandlungen statt Zerstörung(35:40) DanksagungDieser Beitrag dient der politischen Meinungsbildung und freien Meinungsäußerung gemäß Art. 5 GG. Unterstützen Sie unabhängigen Journalismus:Website: https://www.patrikbaab.de/unterstuetzenMehr: https://www.patrikbaab.de | Telegram: https://t.me/patrik_baab | X: https://x.com/PatrikBaabOG© 2026 Patrik Baab
  • Julija Mendel: „Frieden ist nicht pro-russisch“ – Selenskyjs Ex-Sprecherin rechnet mit Europas Ukrainekurs ab 22.09.2026 23min
    Julija Mendel war Sprecherin des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj. Heute gehört sie zu seinen scharfen Kritikerinnen und fordert ein Ende der militärischen Eskalation. In Straßburg will sie ihre Botschaft vor Abgeordneten des Europäischen Parlaments vortragen – doch sie darf das Parlamentsgebäude nicht betreten.In diesem „Zur Sache“ berichtet Patrik Baab aus dem Hotel Grand-Île, nur wenige Schritte vom Europäischen Parlament entfernt. Während Mendel ihre Rede per Video hält, tagt im Nebenraum eine kanadische Delegation um Premierminister Mark Carney. Für Baab werden die beiden Hotelräume zum Sinnbild zweier politischer Richtungen: hier Mendels Forderung nach Verhandlungen, dort die strategische Annäherung zwischen Kanada und der EU.Mendel spricht über die menschlichen Kosten des Ukrainekriegs, Korruption und die Politik Selenskyjs. Ihre zentrale Botschaft: Frieden zu fordern sei nicht pro-russisch. Russlands Krieg verurteilt sie ausdrücklich, zugleich warnt sie davor, ukrainische Menschenleben einer Strategie dauerhafter militärischer Eskalation unterzuordnen.Doch der Beitrag stellt noch eine zweite Frage: Welche politische Rolle könnte Mendel künftig spielen? Baab zeichnet ihren Weg von Selenskyjs Sprecherin zur Kritikerin nach und untersucht ihre politischen Schnittmengen mit Donald Trump, J.D. Vance und Marco Rubio. Als er sie auf die Rolle der USA anspricht, will Mendel die Frage nicht beantworten.Daraus entwickelt Baab seine Hypothese: Könnte Mendel für Washington eine politische Rolle in einer Ukraine nach Selenskyj spielen?Themen dieser Folge:– Warum Julija Mendel nicht ins Europäische Parlament durfte– Von Selenskyjs Sprecherin zu seiner Kritikerin– Mendels Appell für Verhandlungen und ein Ende der Eskalation– „Frieden ist nicht pro-russisch“– Die menschlichen und gesellschaftlichen Kosten des Ukrainekriegs– Mendels Kritik an Selenskyj und europäischen Entscheidungsträgern– Mark Carney und die strategische Annäherung zwischen Kanada und EU– Unterschiedliche Interessen Washingtons und Brüssels– Mendels politische Schnittmengen mit Trump, Vance und Rubio– Die Frage nach einer politischen Neuordnung der Ukraine„Wenn ihr wirklich gegen Russland kämpfen wollt, geht an die Front. Zensiert nicht die Ukrainer, die nach Frieden rufen.“– Julija MendelKapitel:(00:00) Straßburg: der politische „Tatort“(01:45) Zwei Räume, zwei politische Richtungen(03:25) Warum Julija Mendel nicht ins Parlament darf(05:30) Mendels Friedensappell(07:45) Ukrainekrieg: Menschenleben und Kriegsziele(09:15) „Frieden ist nicht pro-russisch“(11:00) Mendel über Selenskyj und die Ukraine(13:20) Wer ist Julija Mendel heute?(15:20) Die Frage nach Washington(17:00) Trump, Rubio und Vance: politische Schnittmengen(19:00) Washington und Brüssel: unterschiedliche Strategien?(21:00) Mendel nach Selenskyj?(22:30) Rückkehr zum „Tatort“ Grand-ÎleDieser Beitrag dient der politischen Meinungsbildung und freien Meinungsäußerung gemäß Art. 5 GG.Unterstützen Sie unabhängigen Journalismus:https://www.patrikbaab.de/unterstuetzenMehr:Website: https://www.patrikbaab.deTelegram: https://t.me/patrik_baabX: https://x.com/PatrikBaabOG© 2026 Patrik Baab
  • Patrik Baab: Tagebuch meines Todes – Warum ich meine Flucht vorbereitet habe 20.09.2026 35min
    Was nimmt man mit, wenn man glaubt, sein Land verlassen zu müssen? Wie schützt man seine Kommunikation? Wohin bringt man sein Geld? Und was geschieht mit einem Menschen, der nachts darauf wartet, dass es an seiner Tür klingelt?In „Tagebuch meines Todes“ verbindet Patrik Baab persönliche Erfahrungen und Ängste mit einer fundamentalen Kritik an der politischen Entwicklung Deutschlands und Europas. Ausgangspunkt ist eine Reise nach Malta: eine anonyme SIM-Karte, die Suche nach einem Bankkonto, ein vorbereiteter Fluchtkoffer und die Frage, wie eine Flucht aus der EU aussehen könnte.Baab erinnert an berufliche Konsequenzen und öffentliche Kampagnen nach seinen Reisen in den Donbass, an Konflikte mit Universität und Arbeitgeber sowie an eine Vorladung der Berliner Staatsanwaltschaft. Aus dieser persönlichen Geschichte entwickelt er seine politische These: Sanktionen, Überwachung, Aufrüstung, Informationskontrolle und Ukrainekrieg seien Ausdruck einer Entwicklung, die demokratische und rechtsstaatliche Sicherheiten zunehmend gefährde.Der Vortrag weitet sich schließlich zu einer Analyse von EU, NATO, Finanzindustrie und Kriegsökonomie aus. Baab stellt die These auf, dass Europas Aufrüstung eine politische und wirtschaftliche Eigendynamik entwickelt habe, die den Frieden selbst zum Problem werden lasse.Doch am Ende kehrt die Geschichte dorthin zurück, wo sie begonnen hat: zu einem einzelnen Menschen und seiner Angst. Traum und Wirklichkeit verschwimmen – bis zur Vision des eigenen Todes.Themen dieser Folge:– Warum Patrik Baab eine mögliche Flucht vorbereitet– Berufliche Ausgrenzung und seine Erfahrungen nach den Donbass-Reisen– Mirotworez, Staatsanwaltschaft und die Angst vor Verfolgung– Anonyme SIM-Karte, Kreditkarte und digitale Überwachung– EU-Sanktionen und Baabs Kritik an rechtsstaatlichen Defiziten– Informationskontrolle und kognitive Kriegsführung– Malta, Luxemburg und die Finanzierung der Aufrüstung– Rüstungsindustrie und die These vom ökonomischen Kriegszwang– Ukrainekrieg und europäische Machtpolitik– Schlaflosigkeit, Todesangst und die „Zeit der Monster“„Was würde man mitnehmen müssen im Augenblick der Flucht, der den Rückweg auf immer verschlöße.“– Patrik BaabKapitel:(00:00) Tagebuch meines Todes: Flucht durch Valletta(03:30) Die Liste, auf der sein Name steht(05:30) Ausgrenzung, Kündigung und öffentliche Kampagnen(08:30) Staatsanwaltschaft und Angst vor den Folgen einer Aussage(10:30) Kreditkarte: die verräterische digitale Spur(12:00) Der Fluchtkoffer unter dem Bett(15:00) Sanktionen und die Angst vor staatlicher Verfolgung(18:00) Malta, EU-Eliten und politische Netzwerke(22:00) Finanzsystem und Kriegsökonomie(25:00) Aufrüstung: Wird Frieden zum Problem?(27:00) „Bankrott oder Krieg“ – Baabs These über Europas Sackgasse(30:00) Schlaflosigkeit und Todesangst(33:00) „Es war die Zeit der Monster“Dieser Vortrag dient der politischen Meinungsbildung und freien Meinungsäußerung gemäß Art. 5 GG.Unterstützen Sie unabhängigen Journalismus:https://www.patrikbaab.de/unterstuetzenMehr:Website: https://www.patrikbaab.deTelegram: https://t.me/patrik_baabX: https://x.com/PatrikBaabOG© 2026 Patrik Baab
  • Ralph Bosshard: Der „Schattenkrieg“ – Neutralität Geheimdienste, Spezialkräfte und der Ukrainekrieg 17.09.2026 1u 28min
    Ralph Bosshard, früherer Oberstleutnant im Generalstab der Schweizer Armee und geopolitischer Analyst, spricht mit Patrik Baab über die Schweizer Neutralität, Geheimdienstaktivitäten und die Rolle westlicher Spezialkräfte im Ukrainekrieg.Ausgangspunkt ist die Frage, wie neutral die Schweiz heute noch ist. Bosshard beschreibt NATO-Netzwerke und mutmaßliche Aktivitäten ukrainischer Nachrichtendienste und spricht von einem „Schattenkrieg“ auf Schweizer Boden. Dabei unterscheidet er mehrfach zwischen eigener Erfahrung, Schlussfolgerungen und Vermutungen.Ein Schwerpunkt des Gesprächs sind Bosshards persönliche Erfahrungen bei der OSZE in der Ukraine. Er berichtet von Beobachtungen aus Kiew, Kramatorsk und Mariupol und schildert, warum er davon ausgeht, dass westliche Nachrichtendienste und Sonderoperationskräfte bereits 2014 in der Ukraine tätig waren.Im weiteren Verlauf geht es um Stay-Behind-Strukturen, CIA-Stationen, mögliche britische Operationen, westliches Personal an komplexen Waffensystemen und schließlich um die Frage, wie dieser Krieg überhaupt noch beendet werden könnte.Themen dieser Folge:– Schweizer Neutralität und NATO-Netzwerke– Bosshards These vom „Schattenkrieg“ in der Schweiz– Ukrainische und westliche Nachrichtendienste– Gladio, P26 und mögliche neue Stay-Behind-Strukturen– Maidan 2014 und Bosshards Einschätzung westlicher Einflussnahme– Seine persönlichen Erfahrungen bei der OSZE in der Ukraine– CIA-Stationen und verdeckte Strukturen– Westliche Spezialkräfte in der Ukraine– Britische Kräfte, Odessa und die Kerch-Brücke– Westliches Personal bei Drohnen und Langstreckenwaffen– Eskalation und die Frage nach einem politischen AuswegRalph Bosshard:„Es gibt einen Schattenkrieg auf dem Boden der Schweiz. Das ist so.“Kapitel:(00:00) Schweizer Neutralität unter Druck(04:44) NATO-Netzwerke in der Schweiz(07:15) Geheimdienste und der „Schattenkrieg“(10:58) CIA, MI6 und Einflussstrukturen(16:30) Gladio, P26 und Stay Behind(20:16) Der Drohnenfall Leipzig(28:31) Maidan und westliche Geheimdienste(35:28) Bosshards OSZE-Erfahrungen(43:28) Wurde die OSZE instrumentalisiert?(47:29) Die CIA-Stationen in der Ukraine(49:28) Aufbau einer Stay-Behind-Organisation?(54:14) Westliche Spezialkräfte in der Ukraine(56:28) Britische Kräfte und verdeckte Operationen(58:44) Die Kerch-Brücke(1:05:33) Bundeswehr-Spezialkräfte in der Ukraine?(1:09:54) Fernwaffen gegen Russland(1:21:24) Wo endet dieser Krieg?(1:24:37) Frieden erst nach einem „Elitentausch“?Dieses Interview dient der politischen Meinungsbildung und freien Meinungsäußerung gemäß Art. 5 GG.Unterstützen Sie unabhängigen Journalismus:https://www.patrikbaab.de/unterstuetzenMehr:Website: https://www.patrikbaab.deTelegram: https://t.me/patrik_baabX: https://x.com/PatrikBaabOG© 2026 Patrik Baab
  • Blumen für Piskarewka: Leningrad, deutsche Schuld und die neue Konfrontation mit Russland 15.09.2026 31min
    Was bedeutet deutsche Erinnerung an die Blockade von Leningrad in einer Zeit, in der Deutschland und Russland politisch wieder zu Gegnern werden?Die Gesellschaft für deutsch-russische Freundschaft sammelt 4.000 Euro für den Ehrenfriedhof Piskarewka bei St. Petersburg – die größte Begräbnisstätte für Opfer der Blockade von Leningrad. Bei einem Besuch in der russischen Botschaft in Berlin spricht Patrik Baab mit Torsten Rexin von der Gesellschaft für deutsch-russische Freundschaft, dem russischen Botschafter Sergej Netschajew und dem Autor und Professor Michael Schneider.Ausgehend von der Aktion „Blumen für Piskarewka“ führt die Reportage zurück in die Jahre 1941 bis 1944: Hunger, extreme Kälte und der deutsche Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion. Rexin und Schneider kritisieren, dass die Blockade von Deutschland nicht als Völkermord anerkannt wird.Gleichzeitig richtet sich der Blick auf die Gegenwart. Wie konnte aus der deutsch-russischen Verständigung nach 1945 eine neue politische Konfrontation werden? Welche Rolle spielt Deutschland im Ukrainekrieg? Und wie groß ist die Gefahr einer weiteren Eskalation?Themen dieser Folge:– „Blumen für Piskarewka“: Warum Deutsche für einen russischen Ehrenfriedhof sammeln– Die Blockade von Leningrad und das Gedenken an ihre Opfer– Warum Rexin und Schneider die Blockade als Völkermord bezeichnen– Deutsche Erinnerungskultur und historische Verantwortung– Der Zerfall der deutsch-russischen Beziehungen– Botschafter Netschajew: „Wir wollen keinen Krieg mit Deutschland“– Warum Netschajew den Ukrainekrieg als „nicht deutschen Krieg“ bezeichnet– „Unsere Geduld ist nicht unendlich“: Russlands Warnung vor weiterer militärischer Unterstützung– Michael Schneiders These von „Schuldumkehr“ und „seelischer Entlastung“– Die Sorge vor einer weiteren Eskalation bis hin zu einem neuen großen Krieg„Denn so gehen immer Kriege los, dass die diplomatischen Kanäle gekappt werden und dann nur noch die Waffen sprechen.“– Michael SchneiderKapitel:(00:00) „Wir wollen keinen Krieg mit Deutschland“(00:59) Blumen für Piskarewka(02:19) Warum die Blockade als Völkermord bezeichnet wird(05:07) Deutsch-russische Verständigung und zerstörte Brücken(08:00) „Russland ist mitnichten unser Feind“(09:47) Sergej Netschajew über Erinnerung und deutsch-russische Beziehungen(12:45) Warum Leningrad in Russland unvergessen bleibt(15:24) Netschajew über den Drohnenvorfall in Leipzig(17:20) „Dieser Konflikt ist nicht deutscher Krieg“(17:52) „Unsere Geduld ist nicht unendlich“(19:15) Netschajews Hoffnung für Deutschland und Russland(20:57) 125 Gramm Brot: die Blockade von Leningrad(23:21) „Dann nur noch die Waffen sprechen“(24:11) Michael Schneider über Deutschlands Rolle im Ukrainekrieg(25:09) Vernichtungskrieg und historische Schuld(27:44) NATO-Osterweiterung und Ukrainekrieg(28:27) Schneiders These von der „seelischen Entlastung“(29:50) Die Zukunft der deutsch-russischen Beziehungen(30:26) „Schlafwandel in einen neuen Weltkrieg“Dieses Interview dient der politischen Meinungsbildung und freien Meinungsäußerung gemäß Art. 5 GG.Unterstützen Sie unabhängigen Journalismus:Website: patrikbaab.de/unterstuetzenMehr: patrikbaab.de Telegram: Patrik BaabX: @PatrikBaabOG© 2026 Patrik Baab
  • Larisa Tropkina: Stalingrad, Ukrainekrieg und die zerstörten deutsch-russischen Beziehungen 13.09.2026 55min
    Larisa Tropkinas deutsche Synchronisation wurde mithilfe einer KI-generierten Stimme erstellt.Larisa Tropkina, Vorsitzende des Ausschusses für Bildung, Sport, Tourismus und Jugend im Stadtrat von Wolgograd und Schuldirektorin, spricht mit Patrik Baab über die Erinnerung an Stalingrad, das Verhältnis zwischen Deutschland und Russland und den Krieg in der Ukraine.Sie erzählt, wie Kriegserfahrungen bis heute in Familien und Schulen weitergegeben werden: von ihrer Mutter, die als Kind Hunger und Krieg erlebte, von einem Abschlussjahrgang des Jahres 1941, aus dem niemand zurückkehrte, und von der Frage, wie historische Erinnerung an kommende Generationen weitergegeben werden kann.Im politischen Teil des Gesprächs geht es um die seit 2022 weitgehend eingefrorenen deutsch-russischen Beziehungen, Bürgerdiplomatie und die Auswirkungen des Ukrainekrieges auf Wolgograd. Tropkina vertritt dabei deutlich die russische Sicht auf den Krieg und äußert kontroverse Positionen zur Ukraine, zum Westen und zur Rolle Deutschlands. Zugleich plädiert sie dafür, die persönlichen und kulturellen Verbindungen zwischen Deutschen und Russen nicht abbrechen zu lassen.Themen dieser Folge:– Stalingrad und Wolgograd: Wie Kriegserinnerung über Generationen weitergegeben wird– Schule und Geschichte: Warum persönliche Familiengeschichten für Tropkina wichtiger sind als abstrakte Erinnerung– Deutschland und Russland: Was seit 2022 von Austausch und Zusammenarbeit geblieben ist– Bürgerdiplomatie: Können Menschen erhalten, was die Politik zerstört?– Ukrainekrieg: Tropkinas Sicht auf Russland, die Ukraine und den Westen– „Rache für Stalingrad?“: Eine kontroverse Deutung heutiger deutscher und westlicher Politik– Drohnenalarm, Verwundete und Geflüchtete: Wie der Krieg Wolgograd erreicht– Wolgograd oder Stalingrad? Die Debatte um den Namen der Stadt– Hoffnung auf eine Wiederannäherung zwischen Deutschen und RussenKapitel:(00:00) Stalingrad und die Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg(03:35) Tropkinas Familiengeschichte und die Erfahrungen ihrer Mutter(06:54) Wie Schulen historische Erinnerung weitergeben(08:41) Der Abschlussjahrgang, aus dem niemand zurückkehrte(10:45) Persönliche Geschichten statt abstrakter Geschichte(12:40) Was seit 2022 aus den deutsch-russischen Beziehungen wurde(14:25) Bürgerdiplomatie und persönliche Kontakte(17:36) Tropkinas Sicht auf den Ukrainekrieg(19:00) Informationskrieg und das Bild Russlands im Westen(22:00) Die These von der „Rache für Stalingrad“(25:08) Was aus der deutsch-russischen Freundschaft wurde(27:39) Drohnenalarm und die Auswirkungen des Krieges auf Wolgograd(31:21) Verwundete, Geflüchtete und gesellschaftliche Unterstützung(35:03) Jugendliche, Mariupol und ukrainische Kinder(38:12) Infrastruktur und Entwicklung Wolgograds(44:33) Wirtschaft, Industrie und Arbeitsplätze(47:10) Soll Wolgograd wieder Stalingrad heißen?(49:21) Kann das Verhältnis zu Deutschland wieder repariert werden?(51:51) Tropkinas Botschaft an deutsche PolitikerDieses Interview dient der politischen Meinungsbildung und freien Meinungsäußerung gemäß Art. 5 GG.Unterstützen Sie unabhängigen Journalismus:Website: patrikbaab.de/unterstuetzenMehr: patrikbaab.de Telegram: Patrik Baab | X: @PatrikBaabOG© 2026 Patrik Baab
  • Norbert Häring: Der „Wahrheitskomplex" – Wie NGOs und Faktenchecker im Staatsauftrag Meinungen steuern 10.09.2026 1u 31min
    Wirtschaftsjournalist und Buchautor Dr. Norbert Häring analysiert im Gespräch mit Patrik Baab die Entstehung eines weltumspannenden „Wahrheitskomplexes". Seine These: Staaten, Militärbündnisse und Geheimdienste lagern die Festlegung verbindlicher Narrative unter dem Deckmantel der Desinformationsbekämpfung an ein Netzwerk aus NGOs, Stiftungen und Faktencheckern aus.Themen dieser Folge:– Der Wahrheitskomplex: Härings Analyse der Auslagerung von Zensurfunktionen an scheinbar unabhängige Akteure– Kognitive Kriegsführung: Warum NATO und Thinktanks den menschlichen Verstand als Schlachtfeld betrachten– Digital Services Act: Wie die EU-Regulierung aus Härings Sicht algorithmische Drosselung ermöglicht– Das System Correctiv & Co.: Die Verflechtung staatlich finanzierter Recherche-Netzwerke mit Ministerien– Von 2014 bis zur Ukraine: Der Aufbau der westlichen Zensurinfrastruktur laut Häring– Rückeroberung des Debattenraums: Wege zur Verteidigung der Meinungsfreiheit„Zensur findet heute nicht mehr mit dem Stempel des Zensors statt, sondern über die Auslagerung an private Dienstleister im Auftrag des Staates."„Der Wahrheitskomplex" von Norbert Häring – [Buch-Link einfügen]Kapitel:(00:00) Einstieg: Zensur im modernen Staat(01:40) Der Wahrheitskomplex & Norbert Härings Recherchen(04:12) Kognitive Kriegsführung: Der Geist als Schlachtfeld(06:00) Digital Services Act & Zensurauslagerung(08:08) NATO, Atlantic Council & US-Vorgaben(10:17) Denunziation & Zensurerfahrung in der Praxis(11:10) Corona, Krisensteuerung & Militärbezüge(12:56) Ursprung 2014: Ukraine-Konflikt & Propagandakrieg(14:18) StratCom & Hybride Kriegsführung(16:40) Faktenchecker & die Rolle von Correctiv(19:10) Allianz für resiliente Informationsgesellschaft(23:35) Finanzierungsströme & staatliche Steuerung(28:10) Zersetzung des freien Journalismus(34:15) Kriminalisierung von Kritik & Abweichung(42:00) Überwachung digitaler Kommunikationsräume(51:20) Geopolitische Feindbilder als Herrschaftsinstrument(01:01:45) Der Umbau des Rechtsstaats(01:12:10) Die Illusion freier Medienmärkte(01:21:05) Gegenöffentlichkeit & alternative Kanäle(01:28:15) Fazit & Wege aus der ZensurspiraleDieses Interview dient der politischen Meinungsbildung und freien Meinungsäußerung gemäß Art. 5 GG.Unterstützen Sie unabhängigen Journalismus:Website: https://www.patrikbaab.de/unterstuetzenMehr: https://www.patrikbaab.de | Telegram: https://t.me/patrik_baab | X: https://x.com/PatrikBaabOG© 2026 Patrik Baab
  • Hermann Ploppa: Der neue Feudalismus – Wie BlackRock und andere Superreiche. die Demokratie aushöhlen 06.09.2026 1u 1min
    Politikwissenschaftler und Autor Hermann Ploppa spricht mit Patrik Baab über die Transformation der Gesellschaft in einen „neuen Feudalismus". Seine These: Eine kleine Schicht von Superreichen und Finanzakteuren wie BlackRock und Vanguard höhlt demokratische Strukturen aus – mit frappierenden Parallelen zum mittelalterlichen Lehnswesen, nur mit modernster Überwachungstechnologie.Themen dieser Folge:– Der neue Feudalismus: Ploppas Analyse einer Refeudalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft– Die Macht der Schattenbanken: Wie BlackRock aus seiner Sicht Staaten in die Schuldknechtschaft treibt– Privatisierung des Krieges: Kriege als Geschäftsmodell für die Rüstungsindustrie– Überwachungsstaat und Palantir: Die Rolle von Peter Thiels Software– Angst als Herrschaftsinstrument: Wie ein „Einschüchterungsstaat" laut Ploppa entsteht– Zerstörung der Vernunft: Bildungssystem, digitale Medien und künstliche Intelligenz„Freiheit und Demokratie sind für die neuen Eliten nicht mehr mit ihrem Profitstreben vereinbar."Kapitel:(00:00) Einleitung: Die Rückkehr des Feudalismus(02:10) Was ist Feudalismus? Von Leibeigenen und Kronzeugen(04:20) Bill Gates und der Zugriff auf das Genom(06:50) Der Schockzustand: Wenn Rechtsstaatlichkeit suspendiert wird(09:10) BlackRock: Die Logik der Heuschrecken(11:50) Finanzkapitalismus vs. reale Bedürfnisse(14:10) Wetten auf den Untergang: Die Jagdlogik der Politik(16:40) Rüstungswahn: Wenn der Krieg zum Konjunkturprogramm wird(19:30) Schachmatt: Die strategische Fehlkalkulation im Nahen Osten(22:10) Die große Enteignung: Das Ende des Privateigentums(24:30) Refeudalisierung der Öffentlichkeit nach Habermas(27:10) Schuldknechtschaft: Warum Staaten erpressbar sind(29:40) Gazastreifen & Ukraine: Privatisierter Wiederaufbau(33:20) Lobbyismus auf höchster Ebene: Die Rolle von Friedrich Merz(35:20) Eugenik 2.0: Die Optimierung des Menschen(38:40) mRNA & Biopolitik: Der übergriffige Staat(41:40) Bevölkerungswachstum vs. Sozialpolitik(43:40) Zerstörung der Vernunft: Vom Buch zum TikTok-Fragment(46:10) KI: Geistige Fertignahrung für die Massen?(49:10) Krieg gegen die eigene Bevölkerung: Überwachung & Sheriffs(52:10) Fiktive Bedrohungen als Herrschaftssicherung(54:50) Ausweg: Genossenschaften und demokratische InstandbesetzungDieses Interview dient der politischen Meinungsbildung und freien Meinungsäußerung gemäß Art. 5 GG.Unterstützen Sie unabhängigen Journalismus:Website: https://www.patrikbaab.de/unterstuetzenMehr: https://www.patrikbaab.de | Telegram: https://t.me/patrik_baab | X: https://x.com/PatrikBaabOG© 2026 Patrik Baab
  • Rafael Lutz: „Das NATO-Netzwerk in der Schweiz" – Verabschiedet sich die Schweiz von der Neutralität? 03.09.2026 1u 9min
    Journalist und Buchautor Rafael Lutz spricht mit Patrik Baab über sein Buch „Das NATO-Netzwerk in der Schweiz". Seine These: Transatlantisch orientierte Eliten in Politik, Medien und Militär drängen das Land systematisch Richtung NATO – und stellen damit die verfassungsmäßige Grundlage der Neutralität infrage.Themen dieser Folge:– Die Erosion der Neutralität: Wie der Bundesrat seit 2022 EU-Sanktionen gegen Russland übernimmt– Das NATO-Netzwerk in Bern: Lutz' Analyse zum Einfluss von Denkfabriken und Rüstungslobbyisten– Der F-35-Skandal: Rüstungsgeschäfte und die Abhängigkeit von Washington– Cognitive Warfare: Der Versuch, kritische Stimmen laut Lutz zu marginalisieren– Personalpolitik: Wie Diplomaten und Militärs aus ihren Ämtern gedrängt werden– Rüstungskonzerne: Verflechtungen zwischen Schweizer Verteidigungsapparat und der Industrie„Wir machen die Schweiz zur Zielscheibe, anstatt sie als neutralen Mediator in Stellung zu bringen."Kapitel:(00:00) Einleitung: Die Schweiz am Scheideweg(01:40) Das NATO-Netzwerk: Wer drängt in das Bündnis?(06:10) Neutralität unter Beschuss: Die Zäsur von 2022(09:40) Druck aus Washington: Die Rolle von Wendy Sherman(12:50) Milliarden für die Ukraine: Kosten und Konsequenzen(14:40) Einmischung: Ukrainische Diplomatie als Zensurorgan(17:00) Geheimdienstliche Intrigen: Attentate auf Schweizer Boden?(21:20) Die Neutralitätsinitiative: Diffamierung als „Putin-Propaganda"(24:00) Waffenbrüderschaft: Gemeinsame Übungen mit der NATO(26:30) Der F-35 Skandal: Fixpreis-Lügen und Abhängigkeiten(29:40) Munitionspartnerschaften: Von einer Abhängigkeit in die nächste(33:20) Cognitive Warfare: Der Krieg um die Köpfe in der Schweiz(37:10) Kausa Jean-Daniel Ruch: Wenn die Israel-Lobby Personalpolitik macht(41:10) Denunziation bei der OSZE: Ein Militärdiplomat im Visier(44:50) Pelli Pulli: Die finnische Handschrift in der Sicherheitspolitik(48:20) Rekrutierung aus Think Tanks: Die akademische NATO-Reserve(50:40) Rüstungsgiganten: Elbit und die Drehtüreffekte in Bern(53:50) BlackRock & Co: Die Profiteure des Rüstungsbooms(55:40) Journalisten im Kampfanzug: Die Rolle der NZZ(57:30) Fazit: Zwischen Hochverrat und DemokratieverlustDieses Interview dient der politischen Meinungsbildung und freien Meinungsäußerung gemäß Art. 5 GG.Unterstützen Sie unabhängigen Journalismus:Website: https://www.patrikbaab.de/unterstuetzenMehr: https://www.patrikbaab.de | Telegram: https://t.me/patrik_baab | X: https://x.com/PatrikBaabOG© 2026 Patrik Baab
  • Kari Poutiainen: Der Mord an Olof Palme – War der schwedische Premier zu gefährlich für die NATO? 30.08.2026 1u 8min
    Der Autor und Palme-Experte Kari Poutiainen analysiert im Gespräch mit Patrik Baab die Schattenseiten der offiziellen Ermittlungen zum Mord an Olof Palme. Seine These: Palmes Plan einer atomwaffenfreien Zone in Skandinavien und seine Annäherung an Gorbatschow machten ihn zu einem Sicherheitsrisiko für NATO und USA.Themen dieser Folge:– Palme als Bedrohung: Warum sein Plan einer atomwaffenfreien Zone aus Poutiainens Sicht in Washington Alarm auslöste– Die Achse Palme-Gorbatschow: Diplomatische Annäherungen zwischen Stockholm und Moskau– Der unsichtbare Begleiter: Ein mysteriöser „Sicherheitsmann" am Tatort– Geheimdienst-Netzwerke: Poutiainens Blick auf CIA und SÄPO in Stockholm– Parallelen zu Aldo Moro: Die Anatomie von Staatsverbrechen aus seiner Sicht– Warum Poutiainen die „Einzeltäter"-Theorie für unhaltbar hält„Die Ermittlungen waren von Anfang an ein Witz. Palme wurde nicht von einem Verrückten getötet, sondern von Kräften, die in ihm ein Hindernis für die globale Geopolitik sahen."Die deutsche Version des Interviews: https://youtu.be/YpIAOH4F4g4Film „Olof Palme 40 Jahre": https://youtu.be/2StLwnGBt-cKapitel:(00:00) Warum Olof Palme für die USA und die NATO „gefährlich" wurde(03:30) Die Allianz mit Gorbatschow: Ein Plan für ein neutrales Europa(07:40) Indizien im Sperrbezirk: Die Rolle der CIA in Stockholm(12:00) Das „Brotherhood" der Geheimdienste: SÄPO und die internationale Vernetzung(15:00) Stay-Behind-Armeen und die Schattenarmeen in Schweden(18:30) Desinformation als Waffe: Warum „Whistleblower" oft Nebelkerzen werfen(23:30) Der beige gekleidete Mann: Ein unidentifizierter Zeuge oder der Operator?(28:50) Die Parallelen zum Fall Aldo Moro: Militärische Präzision am Tatort(37:00) Manipulation der Zeugen: Wie Lisbet Palme beeinflusst wurde(44:00) Wer kontrollierte die Ermittler? Hans Holmér und das SÄPO-Bidding(49:00) Die Farce der „Lone Gunman"-Theorie und der Scandia-Mann(53:15) Craig Williamson und die südafrikanische Spur: Fakt oder Ablenkung?(57:30) Exportverbot und High-Tech: Wie Palme zwischen die Fronten geriet(01:02:00) „Suicided": Wenn Zeugen und Beteiligte im Gefängnis sterben(01:05:00) Warum Palmes Ideen heute im „Kalten Krieg 2.0" fehlenDieses Interview dient der politischen Meinungsbildung und freien Meinungsäußerung gemäß Art. 5 GG.Unterstützen Sie unabhängigen Journalismus:Website: https://www.patrikbaab.de/unterstuetzenMehr: https://www.patrikbaab.de | Telegram: https://t.me/patrik_baab | X: https://x.com/PatrikBaabOG© 2026 Patrik Baab
  • Olga Petersen: Flucht aus Deutschland – Eine Ex-AfD-Politikerin über ihr neues Leben in Russland 27.08.2026 58min
    Die ehemalige AfD-Abgeordnete der Hamburger Bürgerschaft, Olga Petersen, berichtet Patrik Baab von ihrer Flucht aus Deutschland nach Russland. Ihre Darstellung: Politischer Druck, mediale Hetze und der Einsatz des Jugendamts hätten sie gezwungen, mit vier Kindern und einem Hund ihre Heimat zu verlassen.Themen dieser Folge:– Die Nacht-und-Nebel-Flucht: Warum Petersen unter dem Vorwand eines Urlaubs Deutschland verließ– Politischer Druck im Parlament: Die Folgen ihrer Weigerung, einer ukrainischen Delegation zu applaudieren– Wahlbeobachtung in Moskau: Ihre Sicht auf die Reaktionen auf ihre Berichterstattung zur Präsidentschaftswahl 2024– Jugendamt und Schule: Petersens Darstellung des Drucks auf ihre Familie– Bildungsvergleich Deutschland–Russland: Ihre Einschätzung zum Lehrstoff ihrer Kinder– Ausblick: Ihre Perspektive auf Heimat, Patriotismus und die deutsch-russischen Beziehungen„Sobald du nicht gegen Russland bist, bist du der Feind der Demokratie."Kapitel:(00:00) Einleitung: Die Flucht aus Deutschland(01:40) Das erste Jahr in Russland: Ankommen und Realisieren(06:10) Der Eklat in der Bürgerschaft: Verweigerter Applaus für die Ukraine(09:40) Krieg im Donbas: Die ausgeblendete Vorgeschichte(12:50) Rüstungswahn: Wenn nur noch die Waffenindustrie floriert(14:40) Repressalien und Bedrohungen: Der Alltag als Oppositionelle(17:00) Wahlbeobachtung 2024: Warum Fakten zur Gefahr wurden(21:20) „Männer in Zivil": Geheimdienstlicher Druck bei der Rückkehr(24:00) Gender-Gaga an Schulen: Die Indoktrination der Kinder(26:30) Sippenhaft: Wenn das Jugendamt politisch instrumentalisiert wird(29:40) Die AfD im Zwiespalt: Transatlantiker vs. Realpolitiker(33:20) Die Logik des Kapitals: Ideologien als Spielzeug der Mächtigen(37:10) Transsexualismus als Kassenleistung: Die Prioritäten der Regierung(41:10) Entmenschlichung: Der Weg in den Transhumanismus(44:50) Bildungscheck: Warum Russland Deutschland abhängt(48:20) Werte und Heimat: Die Bedeutung von Hymne und Tradition(50:40) Patriotismus vs. Nationalismus: Die Liebe zu zwei Ländern(53:50) BlackRock und die Interessen der Globalisten(55:40) Der letzte Weltkrieg? Die Gefahr einer atomaren Eskalation(57:30) Ausblick: Perspektiven für eine souveräne ZukunftDieses Interview dient der politischen Meinungsbildung und freien Meinungsäußerung gemäß Art. 5 GG.Unterstützen Sie unabhängigen Journalismus:Website: https://www.patrikbaab.de/unterstuetzenMehr: https://www.patrikbaab.de | Telegram: https://t.me/patrik_baab | X: https://x.com/PatrikBaabOG© 2026 Patrik Baab
  • Henry Söderström: Der Mord an Olof Palme – Neue Beweise gegen die Einzeltäter-Theorie 23.08.2026 1u 13min
    Henry Söderström, Sohn des ranghöchsten Polizeibeamten in der Mordnacht von Olof Palme, spricht mit Patrik Baab über eines der größten ungelösten Rätsel der politischen Zeitgeschichte. Er präsentiert Beweise und Augenzeugenberichte, die aus seiner Sicht der offiziellen „Einzeltäter"-Version widersprechen und auf eine internationale Verschwörung hindeuten.Themen dieser Folge:– Die manipulierten Minuten: Warum der Polizeialarm laut Söderström in der Tatnacht verzögert wurde– Gefälschte Beweise? Die Geschichte der erst Tage später gefundenen Projektile– Palme und die Iran-Contra-Affäre: Sein mögliches Motiv im internationalen Waffenhandel– „Stay Behind"-Armeen und die NATO: Söderströms Spur zur Operation „Tree"– Südafrika-Verbindung: Der Geheimdienst und rechte Netzwerke in der schwedischen Polizei– 40 Jahre Vertuschung: Warum Söderström eine internationale Wahrheitskommission fordert„Mein Vater wusste von Anfang an, dass hier etwas nicht stimmt. Die Zeit ist reif, die Wahrheit ans Licht zu bringen, solange noch Zeitzeugen leben."Kapitel:(00:00) Die Alarmverzögerung: 6 Minuten für den Attentäter(02:00) Die Mordnacht in Stockholm: Henrys persönliche Erinnerung(03:30) Das Schweigen der Zentrale: Söderströms Vater am Tatort(07:40) Die Diskrepanzen im Polizeiprotokoll(13:15) Die Theorie der Polizeiverstrickung(14:40) Manipulation der Tonbänder: Die verschwundenen Beweise(16:50) Die Walkie-Talkie-Männer: 80 ignorierte Zeugen(18:50) Ohne Leibwächter: Eine Einladung zum Mord?(19:50) Die Bullet-Story: Warum die Magnum-Munition ein Fake war(24:20) Hans Holmér: Ein Bürokrat übernimmt die Ermittlungen(27:00) Die Spur der Kurden (PKK) als Ablenkungsmanöver(30:30) Iran-Contra und Oliver North: Palmes gefährliches Eingreifen(38:40) Das „Traitor Track": Warum Palme für die NATO ein Problem war(42:00) Operation „Tree": Das geheime Treffen in Wiltshire(45:40) Mysteriöse Todesfälle: Der Fall Algernon und Frankovich(47:15) Die P2-Loge und das Telegramm: „Der schwedische Baum wird gefällt"(50:15) Der südafrikanische Hit-Team-Track: Craig Williamson in Stockholm(54:15) Die Übung zum Staatsstreich: Tarnung für das echte Attentat?(58:00) Der Cover-up der schwedischen Justiz(01:01:00) Die „Baseball-Gang": Rechte Netzwerke innerhalb der Polizei(01:06:00) Der „Scandia-Mann": Die letzte schwache Lösung der Staatsanwaltschaft(01:10:00) Der Appell für eine Wahrheitskommission (Palme 40)Dieses Interview dient der politischen Meinungsbildung und freien Meinungsäußerung gemäß Art. 5 GG.Unterstützen Sie unabhängigen Journalismus:Website: https://www.patrikbaab.de/unterstuetzenMehr: https://www.patrikbaab.de | Telegram: https://t.me/patrik_baab | X: https://x.com/PatrikBaabOG© 2026 Patrik Baab

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