Was jetzt? – Die Woche

Was jetzt? – Die Woche

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Siste 10.09.2026

Im Videopodcast "Was jetzt? – Die Woche" von DIE ZEIT vertieft Moderatorin Dilan Gropengiesser jeden Donnerstag live mit Expertinnen und Experten und dem Publikum ein wichtiges Thema der Woche.

Episoder

  • Nach dem AfD-Rekordergebnis: Das Ende der AfD als Protestpartei 10.09.2026 25min
    43,8 Prozent — so stark war die AfD in Sachsen-Anhalt noch nie. Sie hat ihr Ergebnis von 2021 mehr als verdoppelt und ist stärkste Kraft. Drei Sitze fehlen zur absoluten Mehrheit. Reicht die Erklärung »Protestwahl« dafür noch? 35 Prozent trauen der AfD inzwischen am ehesten zu, die wichtigsten Probleme des Landes zu lösen. Vor fünf Jahren waren es 9 Prozent. Gleichzeitig bleibt das Land gespalten: Nur 41 Prozent wollen eine AfD-geführte Landesregierung, die Mehrheit weiterhin eine CDU-geführte. Was macht Macht mit einer Partei, die der Verfassungsschutz als rechtsextrem einstuft? Darüber spricht Hannah Grünewald in der 148. Folge von »Was jetzt? – Die Woche« mit August Modersohn, stellvertretender Ressortleiter Politik.   Moderation: Hannah Grünewald Redaktion, Skript, Produktion und Regie: Matthias Giordano, Julia Brötz Postproduktion: Simon Schmalhorst Kamera und Licht: Charlotte Jansen, David Prior Studioassistenz: Lisa Kellner Ressortleitung Video: Max Boenke Technisches Konzept: Sven Wolters Soto Videodesign: Fabian Friedrich, Adele Ogiermann, Ulf Stättmayer, Nicolás Grone
  • Wie Siegmund und die AfD Sachsen-Anhalt verändern würden 03.09.2026 21min
    Er fährt Moped, macht Selfies und lächelt viel. In drei Tagen könnte Ulrich Siegmund der erste AfD-Ministerpräsident Deutschlands werden. Was steht eigentlich in seinem Programm? Das Grundrecht auf Asyl abschaffen, Kirchenasyl unterbinden, die Inklusion an Schulen beenden. Krippe und Kindergarten kostenlos, 2.000 Euro für jedes Neugeborene – aber nur mit deutschem Pass. Und was davon kann ein Bundesland überhaupt umsetzen? Den MDR »an Tag eins« abschalten, wie Siegmund ankündigt? Das geht frühestens 2029 – und der Rundfunkbeitrag wird trotzdem weiter fällig. Das IWH hat nachgerechnet: Bei den Versprechen der AfD fehlen mindestens 2,2 Milliarden Euro im Jahr. Warum verfängt das trotzdem? Und was kommt auf ein Land zu, in dem 80 Prozent der Migrantinnen und Migranten sagen, sie würden gehen, wenn die AfD regiert? Darüber spricht Constanze Kainz in der 147. Folge von »Was jetzt? – Die Woche« mit Christian Fuchs, Investigativreporter bei der ZEIT.   Kapitel:     #SachsenAnhalt #Landtagswahl #Rechtsextremismus #Wahlkampf #afd #siegmund #diezeit   Unsere Sendung gibt es immer donnerstags auf zeit.de und auf YouTube sowie als Videopodcast bei Spotify und Apple Podcasts.   Credits: Moderation: Constanze Kainz Redaktion, Skript, Produktion und Regie: Matthias Giordano, Julia Brötz Postproduktion: Sebastian Opp Kamera, Ton und Licht: Charlotte Simon, Michael Schmitz Studioassistenz: Ina Rotter Ressortleitung Video: Max Boenke Technisches Konzept: Sven Wolters Soto Videodesign: Fabian Friedrich, Adele Ogiermann, Ulf Stättmayer, Nicolás Grone  
  • Leihmutterschaft: Sollte Deutschland das Verbot aufheben? 21.08.2026 22min
    Ist das Verbot von Leihmutterschaft in Deutschland noch zeitgemäß? Oder ist es ein Relikt, das die Rechte von Frauen auf sexuelle Selbstbestimmung verletzt? Auch wenn die Debatte rund um Jens Spahn bereits am abebben ist, möchten wir am Thema dranbleiben. Wir fassen die Diskussionen der letzten Wochen für euch zusammen und schauen uns das Verbot von Leihmutterschaft und Eizellspende genauer an. Denn: Etwa jedes 10. Paar in Deutschland würde gerne Kinder kriegen, kann es aber nicht. Natürlich gibt es Wege wie eine Adoption. Aber für manche bleibt Leihmutterschaft oder Eizellspende am Ende der einzige Weg. Befürworter des Verbots sagen: „Es gibt keinen fairen Weg, einen Körper einer Frau für 9 Monate zu kaufen.” Kritiker dagegen: „Das jetzige Verbot der Leihmutterschaft und der Eizellspende, das ist ein Grundrechtseingriff." Ist das tatsächlich so? Darüber spricht Constanze Kainz in der 143. Folge von “Was jetzt? – Die Woche” mit Hanna Grabbe, Redakteurin im Ressort Wissen der ZEIT. Unsere Sendung seht ihr immer donnerstags auf zeit.de und auf YouTube sowie als Videopodcast bei Apple Podcasts und Spotify. #Leihmutterschaft #Eizellspende #Spahn #Frauenrechte #Kinderwunsch # #diezeit
  • Sprengstoffdrohne in Leipzig: Wie reagiert Deutschland? 13.08.2026 21min
    Am Abend des 4. August schlägt am Flughafen Leipzig/Halle eine Drohne in dieTragfläche einer ukrainischen Frachtmaschine ein. Genau dort sitzen dieTreibstofftanks. Der Sprengsatz zündet nicht. Vier Stunden liegt das Gerät auf dem Vorfeld, bis es kurz vor Mitternacht ein Busfahrer entdeckt. Darin: Militärsprengstoff in einer leeren Konservendose, zwei SIM-Karten, 5G-Antennen.Gesteuert wurde die Drohne über das Mobilfunknetz — für Radar unsichtbar. Die Indizien zeigen nach Russland. Ein Beweis fehlt. Constanze Kainz spricht mit Fabian Reinbold, politischer Korrespondent der ZEIT, über das, was die Sicherheitsbehörden belegen können, über das, was die Ermittler ausdrücklich nicht ausschließen — und darüber, was ein Staat mit so etwas eigentlich macht. Unsere Sendung sehen Sie immer donnerstags auf zeit.de und auf YouTube sowie als Videopodcast bei Apple Podcasts und Spotify. Moderation: Constanze KainzPostproduktion: Simon SchmalhorstRedaktion, Skript, Produktion und Regie: Matthias Giordano, Julia BrötzKamera und Licht: David Prior, Charlotte SimonStudioassistenz: Carla MoritzIllustration und Stimme: Matthias GiordanoRessortleitung Video: Max BoenkeTechnisches Konzept: Sven WoltersVideodesign: Fabian Friedrich, Adele Ogiermann, Ulf Stättmayer, Nicolás GroneMusik: Konrad Peschmann, soundskin  
  • Räumen wir jetzt mit unserer NS-Vergangenheit auf? 16.07.2026 26min
    War Opa in der SS oder SA? In Hitlers Schutzstaffel und Sturmabteilung, die im Namen der NS-Ideologie mordeten? DIE ZEIT hat hunderttausende Personalakten erstmals aufbereitet und ⁠eine Suchmaschine veröffentlicht⁠, die Antworten liefern kann.  Wenn es um die NS-Vergangenheit geht, wird in vielen Familien bis heute geschwiegen. Oder es werden Geschichten erzählt, wie Widerstand geleistet wurde. Die Zahlen aber zeigen etwas anderes: Allein die SA hatte zwischen 1920 und 1945 4,5 Millionen Mitglieder. Die SS weitere hunderttausende. Im aktiven Widerstand waren dagegen nur 0,2 Prozent der Bevölkerung. Vermutlich waren Opa, Urgroßvater oder der Onkel also doch nicht so unschuldig.  Mit Hilfe von künstlicher Intelligenz hat DIE ZEIT Lebensläufe, Briefe, Charakterzeugnisse und viele weitere Originaldokumente aus der NS-Zeit online durchsuchbar gemacht. Name, Geburtsort und Geburtsjahr reichen, um in wenigen Sekunden herausfinden, wer Mitglied oder Anwärter der SA oder SS war.  Was bedeutet es, wenn ihr dort ein Familienmitglied findet? Was verraten euch die Akten – was aber auch nicht? Und welche Bedeutung haben diese Unterlagen für uns als Gesellschaft? Darüber spricht Constanze Kainz in der 143. Folge von “Was jetzt? – Die Woche” mit Christian Staas, der das Geschichts-Ressort bei der ZEIT leitet.  Unsere Sendung seht ihr immer donnerstags auf zeit.de und auf YouTube sowie als Videopodcast bei Apple Podcasts und Spotify.    #NSDAP #Nazis #Nationalsozialismus #SS #diezeit 
  • Wir gehen in die Sommerpause! 11.06.2026
    Keine Sorge, wir kommen aber zurück. Abonniert uns doch, dann verpasst ihr keine Folge!
  • Macht das Milliardengeschäft den Fußball kaputt? 04.06.2026 26min
    Die Fußball‑WM 2026 soll das größte Turnier der Geschichte werden. Gleichzeitig drohen bei einigen Spielen halb leere Stadien, die Ticketpreise erreichen Rekordhöhen und die Fifa verdient so viel Geld wie nie zuvor. Doch die Debatte reicht weit über dieses Turnier hinaus. Immer mehr Investoren drängen in den Fußball, Traditionsvereine werden zu Anlageobjekten, und Milliarden fließen in einen Sport, der sich zunehmend als globales Geschäft versteht. Während Klubs, Verbände und Eigentümer von immer neuen Einnahmequellen profitieren, fragen sich viele Fans, ob der Fußball dabei etwas von dem verliert, was ihn einst ausgemacht hat. In der 142. Folge von Was jetzt? – Die Woche spricht Moderatorin Dilan Gropengiesser mit Sportredakteur Oliver Fritsch darüber, wer vom Milliardenboom des Fußballs profitiert, wie groß der wirtschaftliche Nutzen der WM 2026 tatsächlich ist – und ob die zunehmende Kommerzialisierung den Sport verändert. Unsere Sendung sehen Sie immer donnerstags auf zeit.de und auf YouTube sowie als Videopodcast bei Apple Podcasts und Spotify.
  • Verliert Trump wegen des Iran-Kriegs seine Wähler? 28.05.2026 29min
    Die USA greifen erneut Ziele im Iran an – und sprechen gleichzeitig von Fortschritten, obwohl die zentralen Streitpunkte ungelöst bleiben. Für Donald Trump könnte genau diese Hängepartie zum politischen Problem werden. Immer mehr Republikaner kritisieren ihn öffentlich und die Demokraten nutzen den Irankrieg für den Wahlkampf. Gleichzeitig verschärft der Krieg die globale Energiekrise – und damit zunehmend auch die Stimmung bei den Wählerinnen und Wählern. Die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran kreisen immer noch um dieselben Konflikte: das iranische Atomprogramm, mögliche Sanktionserleichterungen, eingefrorene Milliardenvermögen und die Kontrolle über die Straße von Hormus. In der 141. Folge von Was jetzt? – Die Woche spricht Moderatorin Dilan Gropengiesser mit Rieke Havertz, internationale Korrespondentin der ZEIT und Co-Host des Podcasts OK, America?. Gemeinsam analysieren sie, warum Trumps Erzählung vom »Sieg« zunehmend bröckelt, wie groß das politische Risiko vor den Midterms wird – und warum der Krieg ausgerechnet innenpolitisch zur Belastung werden könnte. Redaktionsleitung und Moderation: Dilan GropengiesserPostproduktion: Simon Schmalhorst, Dilan GropengiesserRedaktion und Produktion: Ina Rotter, Julian Claudi, Matthias Giordano, Lucie LiuStudentische Unterstützung: Carla MoritzRessortleitung Video: Max BoenkeTechnisches Konzept: Sven WoltersVideodesign: Fabian Friedrich, Adele Ogiermann, Ulf Stättmayer, Nicolás GroneMusik: Konrad Peschmann, soundskin
  • Warum will Netanjahu das Parlament auflösen? 21.05.2026 30min
    Die Regierung des israelischen Premierministers Benjamin Netanjahu steht unter Druck: Ein heftiger Streit über die Wehrpflicht ultraorthodoxer Juden könnte das Land in vorgezogene Neuwahlen führen. Seit dem 7. Oktober fordern viele Israelis, dass auch streng religiöse Männer zum Militärdienst verpflichtet werden – doch genau daran droht Netanjahus Koalition zu zerbrechen. In der 140. Folge von Was jetzt? – Die Woche spricht Moderatorin Dilan Gropengiesser darüber, warum Netanjahu trotz Krise politisch noch lange nicht abgeschrieben ist, wie stark die Opposition um Jair Lapid und Naftali Bennett wirklich ist – und warum Israels Politik heute fast vollständig von Sicherheit, Krieg und nationaler Stärke geprägt wird. Zugeschaltet aus Jerusalem ist die Journalistin und Israelexpertin Gisela Dachs, die an der Hebräischen Universität Jerusalem lehrt. Gemeinsam geht es um die neue Allianz zwischen Bennett und Lapid, Netanjahus Verhältnis zu Donald Trump und die Frage, ob Israel vor einem politischen Umbruch steht – oder vor dem nächsten Comeback Netanjahus.
  • Ein Jahr Kanzler Merz – wie lange geht das noch gut? 07.05.2026 28min
    Ein Jahr im ⁠Kanzleramt⁠, heftige Kritik aus Washington und ein ⁠TV-Auftritt⁠, der nachhallt: ⁠Friedrich Merz⁠ verteidigt bei Caren Miosga seinen Kurs, spielt den angekündigten ⁠US-Truppenabzug⁠ als »zugespitzt, aber beherrschbar« herunter – während Donald Trump ihn öffentlich als Kanzler eines »kaputten Landes« attackiert. Gleichzeitig rutscht die Zufriedenheit mit der ⁠schwarz-roten Regierung⁠ auf Rekordtiefs, mehr als zwei Drittel der Menschen sind mit der Arbeit des Kanzlers unzufrieden. Wie passt das zusammen mit einem Regierungschef, der darauf verweist, vieles sei »völlig geräuschlos« entschieden worden – und der Koalitionspartner SPD mahnt, sie könne »nicht machen, was sie will«? In der 139. Folge von ⁠Was jetzt? – Die Woche⁠ spricht Moderatorin ⁠Rita Lauter⁠ mit der politischen Korrespondentin, Buchautorin und langjährigen CDU-Beobachterin ⁠Mariam Lau⁠ über die Ein-Jahres-Bilanz der Merz-Regierung, über seinen Regierungsstil und ⁠seine Ansagen in Richtung SPD⁠. Es geht um Umfragen im Keller, die eskalierende Auseinandersetzung mit dem US-Präsidenten und die Frage, ob Merz’ öffentliche Inszenierung als krisenfester Kanzler trägt, wenn sich die Stimmung im Land immer weiter eintrübt. Wir schauen darauf, welche politischen Projekte im ersten Jahr seiner Amtszeit tatsächlich auf den Weg gebracht wurden – von der Wirtschafts- und Haushaltspolitik über soziale Fragen bis zur außen- und sicherheitspolitischen Linie gegenüber den USA – und wie viel davon in der aufgeheizten Debatte um sein Image untergeht. Außerdem ordnen wir ein, wie ernst der Koalitionskrach hinter den Kulissen ist und ob die Erzählung vom schwachen Kanzler der realen Bilanz im Kanzleramt standhält. Unsere Sendung sehen Sie immer donnerstags auf ⁠zeit.de⁠ und auf ⁠YouTube⁠ sowie als Videopodcast bei ⁠Apple Podcasts⁠ und ⁠Spotify⁠. Skript und Moderation: Rita LauterPostproduktion: Simon Schmalhorst, Julian ClaudiRedaktion und Produktion: Lucie Liu, Matthias Giordano, Julian ClaudiStudentische Unterstützung: Carla Moritz RessortleitungVideo: Max Boenke Technisches Konzept: Sven WoltersVideodesign: Fabian Friedrich, Adele Ogiermann, Ulf Stättmayer, Nicolás GroneMusik: Konrad Peschmann, soundskin
  • Hängt deine Rente bald von der Börse ab? 01.05.2026 28min
    Die gesetzliche Rente wird laut Kanzler Friedrich Merz künftig nur noch die Basisabsicherung sein – den gewohnten Lebensstandard im Alter sollen viele Menschen über private Vorsorge am Kapitalmarkt sichern. Doch was bedeutet das für alle, die heute zwischen 25 und 50 sind und oft kaum Geld übrig haben? In der 138. Folge von Was jetzt? – Die Woche spricht Moderatorin Dilan Gropengiesser mit Victor Gojdka aus dem Geld-Ressort der ZEIT darüber, welche Modelle die Politik aktuell diskutiert, welche Rolle Aktien und ETFs dabei spielen sollen und wie realistisch die Versprechen der Regierung sind. Es geht um konkrete Rechenbeispiele zur Altersvorsorge mit Sparplänen, um Chancen und Risiken einer stärkeren Abhängigkeit vom Kapitalmarkt – und um die Frage, welche Rolle politische Entscheidungen dabei spielen und wie stark sie die Börsen beeinflussen. Unsere Sendung sehen Sie immer donnerstags auf zeit.de und auf YouTube sowie als Videopodcast bei Apple Podcasts und Spotify. Redaktionsleitung und Moderation: Dilan GropengiesserPostproduktion: Simon Schmalhorst, Matthias GiordanoRedaktion und Produktion: Lucie Liu, Matthias GiordanoStudentische Unterstützung:Ressortleitung Video: Max BoenkeTechnisches Konzept: Sven WoltersVideodesign: Fabian Friedrich, Adele Ogiermann, Ulf Stättmayer, Nicolás GroneMusik: Konrad Peschmann, soundskin
  • Warum werden Kinder gewalttätiger – und warum steigen Sexualdelikte? 23.04.2026 23min
    Die neue Polizeiliche Kriminalstatistik zeigt widersprüchliche Entwicklungen: Insgesamt geht die Kriminalität zurück – gleichzeitig steigen Sexualdelikte seit Jahren deutlich an, insbesondere bei schweren Formen wie Vergewaltigung und sexueller Nötigung. Auch Kinder rücken stärker ins Blickfeld der Statistik – sowohl als Betroffene als auch als Tatverdächtige. Woran liegt das? Welche Rolle spielen gesellschaftliche Entwicklungen, rechtliche Änderungen – und die zunehmende Verlagerung von Kriminalität ins Internet, etwa durch Cybergrooming oder neue Meldepflichten für Plattformen? Darüber spricht Moderatorin Dilan Gropengiesser in der 137. Folge von Was jetzt? – Die Woche mit Dr. Susann Prätor. Sie forscht an der Polizeiakademie Niedersachsen zu Kriminalität, gesellschaftlichen Entwicklungen und Führungsfragen.  
  • Vergessener Krieg im Libanon: Wer hat die Kontrolle? 16.04.2026 23min
    Seit Monaten richtet sich die internationale Aufmerksamkeit vor allem auf Gaza und den offenen Konflikt zwischen den USA und Iran. Weniger beachtet wird ein weiterer Krieg: Entlang der Grenze zwischen Israel und dem Libanon kommt es täglich zu Beschuss, Luftangriffen und Vertreibungen. Israel versucht, die Hisbollah militärisch zurückzudrängen. Die Hisbollah inszeniert sich zugleich als Schutzmacht gegen Israel. Dazwischen steht ein Land, dessen Wirtschaft kollabiert ist, in dem Hunderttausende auf der Flucht sind und in dem die Regierung kaum Kontrolle über das eigene Territorium hat. Was droht der Bevölkerung im Libanon als Nächstes? Und wie groß ist das Risiko, dass sich der Konflikt weiter ausweitet? Darüber spricht Dilan Gropengiesser mit der freien Korrespondentin Stella Männer, die aus Beirut zugeschaltet ist und schildert, wie sich der Krieg im Alltag der Menschen niederschlägt – und warum viele Libanesinnen und Libanesen das Gefühl haben, dass ihr Krieg international kaum noch wahrgenommen wird. Unsere Sendung sehen Sie immer donnerstags auf zeit.de und auf YouTube sowie als Videopodcast bei Apple Podcasts und Spotify.
  • Warum wollen die Großmächte nach 53 Jahren plötzlich wieder zum Mond? 09.04.2026 32min
    Vier Astronauten sind zum Mond geflogen – zum ersten Mal seit 1972. Doch die Artemis-2-Mission ist mehr als ein Testflug: Sie gilt als entscheidender Prüfstein dafür, ob die USA ihre Führungsrolle im All behaupten können. China plant spätestens 2030 eine eigene bemannte Mondmission – und wer dort zuerst dauerhaft präsent ist, könnte künftig Standards für Infrastruktur, Rohstoffe und Einfluss im All setzen. Das Programm dahinter ist ein Hochrisikoprojekt: Artemis hat bereits rund 100 Milliarden Dollar gekostet, wurde jahrelang verzögert und setzt mit dem Space Launch System teilweise auf überarbeitete Technik aus den 1980er-Jahren. Der Rechnungshof der NASA bewertet das Programm bei den aktuellen Kosten als kaum finanzierbar. Gleichzeitig treiben private Unternehmen das Tempo voran: Mit rund 80 Prozent aller Raketenstarts weltweit ist SpaceX derzeit die dominierende Kraft im All. Langfristig wird der Weltraum vielfältiger: Neben den USA und China investieren auch Indien, Japan, Europa und die Emirate in eigene Programme. Bis etwa 2040 könnte sich eine multipolare Raumfahrt entwickeln, bei der mehrere Akteure eine relevante Rolle spielen. Deutschland plant bis 2030 Investitionen von rund 35 Milliarden Euro in Satelliten, Abwehr und Startkapazitäten. Russland hingegen verliert zunehmend an Bedeutung. Dabei stellt sich die Frage: Geht es vor allem um Prestige – oder um die Kontrolle über zukünftige Infrastruktur und Ressourcen im All? Darüber spricht Dilan Gropengiesser mit ZEIT-Wissenschaftskorrespondent Stefan Schmitt in der aktuellen Folge von Was jetzt? – Die Woche.
  • Warum verändert sich das Verhältnis zwischen Israel und den USA? 02.04.2026 28min
    Israel und die USA galten lange als unerschütterliche Partner. Doch diese Allianz gerät ins Wanken. Die Stimmung in den USA kippt gegenüber Israel. Erstmals sympathisieren mehr Amerikaner mit den Palästinensern als mit Israel. Die Kritik reicht längst über progressive Milieus hinaus: Auch unter Unabhängigen, Demokraten – und zunehmend sogar im republikanischen Lager – wächst die Skepsis. Selbst im Umfeld der Maga-Bewegung wird die außenpolitische Linie hinterfragt. Für Donald Trump könnte der zunehmend diffuse Krieg zum Risiko werden: Seine Zustimmungswerte liegen bei 40 Prozent und die steigenden Preise im Zuge des Krieges treffen die Wähler direkt. Kriege mit spürbaren Kosten im Inland gelten als politisch gefährlich. Gleichzeitig warnen Beobachter, dass der Konflikt selbst Israels wichtigste strategische Ressource gefährden könnte: die enge Beziehung zu den USA. Was bedeutet das für die Zukunft der Allianz – und welche Ziele verfolgt Israel selbst in der Region? Darüber spricht Dilan Gropengiesser mit ZEIT-Korrespondent Paul Middelhoff in Washington, D. C. in der aktuellen Folge von Was jetzt? – Die Woche.
  • "Ich kann verstehen, dass junge Menschen sich verarscht fühlen" 26.03.2026 26min
    Hätten nur junge Menschen in Rheinland-Pfalz gewählt, wäre die AfD stärkste Kraft geworden: 21 Prozent der Unter-25-Jährigen stimmten für sie. Rheinland-Pfalz ist kein Ausreißer – auch bei anderen Wahlen zeigt sich der Trend: Junge orientieren sich stärker an den politischen Rändern, zur Linken, aber eben auch zur AfD.Was treibt sie in Richtung einer Partei, die in Teilen als rechtsextrem gilt und vom Verfassungsschutz beobachtet wird? Viele sind frustriert vom politischen System und haben das Gefühl, nicht ernst genommen zu werden. Dazu kommen Zukunftssorgen: bezahlbares Wohnen, unsichere Jobs, steigende Kosten. Rechte Positionen wirken weniger tabu, weil sie häufiger auftauchen. Und die AfD ist auf Social Media besonders präsent – mit kurzen, emotionalen Botschaften erreicht sie viele junge Menschen.Wie passt das zusammen? Darüber spricht Hannah Grünewald in der 133. Folge von "Was jetzt – Die Woche" mit Simon Schnetzer, Jugendforscher und Co-Autor der Trendstudie "Jugend in Deutschland 2026". Seine Studie zeigt: Viele junge Menschen fühlen sich übersehen und verlieren Vertrauen in Parteien. Woher kommt der Frust – und was müsste sich ändern? Redaktionsleitung & Moderation: Hannah Grünewald Postproduktion: Simon Schmalhorst, Matthias Giordano Redaktion & Produktion: Ina Rotter, Julian Claudi, Matthias Giordano, Fish&Clips Studentische Unterstützung: Carla Moritz Redaktionelle Mitarbeit: Soley Künne Ressortleitung Video: Max Boenke und Claudia Bracholdt Technisches Konzept: Sven Wolters Videodesign: Fabian Friedrich, Adele Ogiermann, Ulf Stättmayer, Nicolás Grone Musik: Konrad Peschmann, soundskin  
  • Manosphere: Warum so viel Wut auf Frauen? 19.03.2026 27min
    Die Netflix-Doku Louis Theroux: Inside the Manosphere zeigt eine Parallelwelt, in der junge Männer Influencern folgen, die Dominanz, Reichtum und Erfolg versprechen – während viele von ihnen im Alltag Unsicherheit und Ohnmacht erleben. Hinter den Clips von Andrew Tate, Red-Pill-Coaches oder "high-value man"-Gurus steckt ein digitales Ökosystem aus Foren, Subreddits und Telegram-Gruppen, in denen sich Frust über Dating, Arbeit und Status langsam in Ideologie verwandelt – bis hin zu offener Misogynie und Verschwörungserzählungen.​ Was treibt junge Männer wirklich in diese Netzwerke – Einsamkeit, relative Deprivation oder etwas Größeres? Wie verbinden sich wirtschaftliche Unsicherheit, der Druck zur Selbstoptimierung und alte antifeministische Erzählungen zu einer neuen "algorithmischen Männlichkeit" – und warum unterstützen auch Frauen Manosphere‑Narrative? Und vor allem: Was könnte man dem entgegensetzen – bessere Prävention in Schulen, mehr Regulierung von Plattformen oder neue, positive Männlichkeitsbilder jenseits von Dominanz und Abwertung?​ Darüber spricht Dilan Gropengiesser mit Autor Fikri Anıl Altıntaş, der sich mit Männlichkeit und Antifeminismus auseinandersetzt, in der 132. Folge von Was jetzt? – Die Woche.  
  • Öl als Waffe: Das Machtspiel hinter dem Iran-Krieg 12.03.2026 22min
    Öl ist mehr als nur ein Rohstoff – es ist eines der wichtigsten Machtinstrumente der Weltpolitik. Wenn Kriege im Nahen Osten eskalieren, beeinflussen sie Märkte, Lieferketten und ganze Volkswirtschaften. Durch den Krieg im Iran ist der Ölpreis zuletzt sprunghaft gestiegen, Börsen reagieren nervös, und die Angst vor einem neuen Energieschock wächst. Transport, Produktion und Energie werden teurer – und auch die deutsche Wirtschaft bleibt von steigenden Ölpreisen nicht unberührt. Für China könnte diese Entwicklung besonders problematisch werden. Das Land hat in den vergangenen Jahren große Mengen billiges Rohöl aus dem Iran, Russland und Venezuela importiert – vor allem über verdeckte Handelswege, Ship‑to‑Ship‑Transfers über sogenannte Schattenflotten. Diese Konstellation hat eine Art parallelen Energiemarkt entstehen lassen. Gleichzeitig ist die Lage an der Straße von Hormus angespannt. Durch die Meerenge werden im Normalfall etwa 20 Millionen Barrel Öl pro Tag transportiert – rund 20 Prozent der weltweit gehandelten Menge. Berichte über blockierte Passagen und ausweichende Tanker zeigen, wie verwundbar dieser Korridor in Zeiten militärischer Eskalation ist. Sollte der Transit länger gestört sein, geraten Lieferketten ins Stocken. Wie groß ist die Gefahr eines neuen globalen Ölpreisschocks? Wird Chinas Energiestrategie vom Vorteil zur wirtschaftlichen Achillesferse? Und beschleunigt der Konflikt im Nahen Osten eine neue Phase ökonomischer und geopolitischer Blockbildung? Darüber spricht Dilan Gropengiesser in der 131. Folge von Was jetzt? – Die Woche mit Dr. Eva Seiwert vom Merics, dem Mercator Institute for China Studies. Unsere Sendung sehen Sie immer donnerstags auf zeit.de und auf YouTube.
  • Iran im Krieg: Fällt das Regime diesmal? 05.03.2026 22min
    Die USA und Israel greifen iranische Militär- und Führungsstrukturen an, während der Iran mit Raketenangriffen auf Ziele in der Region reagiert. Präsident Donald Trump begründet die Operation mit einer akuten Bedrohung durch Irans Raketen- und Atomprogramm – eine Einschätzung, die Geheimdienste bislang nicht eindeutig bestätigen. Entscheidend war offenbar ein seltenes "Window of Opportunity": Geheimdienste konnten mehrere Spitzenvertreter des Regimes gleichzeitig lokalisieren und zuschlagen. Strategisch setzt Trump auf ein Modell, das er bereits anderswo favorisiert hat: ein schneller Schlag gegen die Führungsspitze, ohne langfristige Besatzung oder Nation-Building. Doch der Iran ist kein System, das allein von einer Person abhängt. Die Macht stützt sich auf Revolutionsgarden, religiöse Institutionen und ein regionales Netzwerk verbündeter Milizen. Zugleich wächst der politische Druck in den USA: Der Angriff erfolgte ohne Zustimmung des Kongresses, und Umfragen zeigen wenig Rückhalt in der Bevölkerung. Je länger der Konflikt dauert – und je höher die Kosten werden –, desto größer könnte auch der innenpolitische Preis für Trump werden. Wie geht es jetzt weiter? Wird das iranische Regime trotz der Schläge stabil bleiben – oder beginnt ein innerer Machtkampf um die Kontrolle des Staates? Und wie weit droht der Konflikt in der Region noch zu eskalieren? Darüber spricht Dilan Gropengiesser mit Sascha Bruchmann, Militäranalyst beim International Institute for Strategic Studies (IISS), in der 130. Folge von "Was jetzt? – Die Woche" auf zeit.de und YouTube.
  • Krieg mit den USA? So bereitet sich der Iran vor 26.02.2026 23min
    Die Spannungen zwischen den USA und dem Iran haben einen neuen Höhepunkt erreicht: Während die USA immer mehr Kriegsschiffe, Flugzeuge und Soldaten in den Mittleren Osten verlegen, werden im Iran Raketenfabriken repariert, Luftabwehrstellungen verstärkt und Proteste weiterhin repressiv niedergeschlagen. Gleichzeitig ringt die Diplomatie um einen letzten Ausweg. In Genf wird über eine Art "Atomdeal 2.0" verhandelt, der das Nuklearprogramm des Iran erneut begrenzen und im Gegenzug Sanktionen lockern soll. Doch das von Donald Trump gesetzte Ultimatum läuft in wenigen Tagen aus. Die USA sind bereit, militärisch einzugreifen, sollte es bis dahin nicht zu einer Einigung kommen. Währenddessen demonstrieren Russland und China mit gemeinsamen Marineübungen vor der Küste des Iran symbolisch Rückhalt für das Mullah-Regime. Immer mehr Regierungen rufen ihre Bürger mit ungewöhnlich deutlichen Worten dazu auf, den Iran zu verlassen – ein Warnsignal, das an die Vorphase früherer Konflikte erinnert. Gehen die USA noch von einem Deal aus – oder planen sie bereits militärische Angriffe? Wie bereitet sich der Iran vor? Und wie nah steht die Region an einem neuen Krieg? Darüber spricht Dilan Gropengiesser in der 129. Folge von Was jetzt? – Die Woche mit Omid Rezaee, ZEIT-Volontär und Iran-Experte.

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