Kliniksprechstunde

Kliniksprechstunde

Asklepios Kliniken GmbH & Co. KGaA
Land Tyskland
Språk DE
Episoder 275
Siste 13.09.2026

Monat für Monat spricht Kirsten Kahler in der "Kliniksprechstunde" mit Ärzt:innen oder Mitarbeiter:innen aus der Pflege über Erkrankungen, Behandlungsmethoden, neueste und modernste Verfahren, aber auch Aufgabengebiete und den persönlichen Umgang mit Diagnosen und Erkrankten. Dabei fühlt sie den Experten auf den Zahn und entlockt ihnen eine Menge aktuelles medizinisches Wissen. Die Asklepios Kliniken zählen zu den führenden privaten Betreibern von Krankenhäusern und Gesundheitseinrichtungen in Deutschland.

Episoder

  • Leistenbruch bei Kindern: Wann und wie sollte man den behandeln? 13.09.2026 13min
    Ein Leistenbruch bei Babys und Kindern zeigt sich häufig durch eine plötzlich sichtbare Beule oder Schwellung in der Leiste. Besonders beim Schreien, Pressen oder bei körperlicher Anstrengung kann die Vorwölbung auftreten und später wieder verschwinden. Doch wann ist ein Leistenbruch bei Kindern harmlos, wann muss er operiert werden und wann wird er zum Notfall? Dr. Annika Steinbrink, Chefärztin der Kinderchirurgie an der Asklepios Klinik Nord – Heidberg in Hamburg, erklärt, wie ein angeborener Leistenbruch entsteht, warum Jungen und Frühgeborene häufiger betroffen sind und weshalb sich eine Leistenhernie bei Kindern deutlich von einem Leistenbruch bei Erwachsenen unterscheidet. Außerdem geht es darum, wann Eltern mit ihrem Kind zum Kinderarzt oder in eine kinderchirurgische Sprechstunde gehen sollten und bei welchen Anzeichen eine schnelle Behandlung notwendig ist. Wie wird ein Leistenbruch bei Kindern operiert? Dr. Steinbrink erklärt den Ablauf der Leistenbruch-OP bei Babys und Kindern, wann der Eingriff ambulant erfolgen kann und welche Unterschiede es zwischen der offenen und der minimalinvasiven Operation gibt. Im Gespräch geht es außerdem um wichtige kinderchirurgische Notfälle wie Blinddarmentzündung und plötzlich auftretende Hodenschmerzen bei einer Hodentorsion.
  • Hirntumore: wie werden Gliome behandelt? 06.09.2026 16min
    Gliome gehören zu den häufigsten Hirntumoren. Sie wachsen direkt aus dem Hirngewebe heraus und können je nach Lage ganz unterschiedliche Beschwerden verursachen, von Kopfschmerzen und epileptischen Anfällen bis hin zu Wesensveränderungen oder neurologischen Ausfällen. Besonders aggressive Tumoren wie das Glioblastom erfordern häufig eine schnelle und individuell abgestimmte Behandlung. Prof. Martens erklärt, wie Gliome diagnostiziert werden, welche Rolle das MRT bei der Diagnosestellung spielt und warum eine Operation in den meisten Fällen der erste wichtige Behandlungsschritt ist. Außerdem spricht er darüber wie moderne neurochirurgische Verfahren dabei helfen, möglichst viel Tumorgewebe zu entfernen und gleichzeitig wichtige Hirnfunktionen zu schützen. Ein weiterer Schwerpunkt sind die heutigen Behandlungsmöglichkeiten nach der Operation. Prof. Dr. Martens erläutert, wann Bestrahlung, Chemotherapie oder zielgerichtete Therapien zum Einsatz kommen, welche Bedeutung die genetische Untersuchung des Tumorgewebes für die individuelle Therapie hat und welche neuen Entwicklungen es bei der Behandlung von Hirntumoren gibt. Dabei stehen nicht nur die Verlängerung der Lebenszeit, sondern vor allem der Erhalt der Lebensqualität im Mittelpunkt.
  • Migräne richtig erkennen und wirksam behandeln. 30.08.2026 17min
    Migräne zählt zu den häufigsten neurologischen Erkrankungen. Typisch sind starke Kopfschmerzen, doch viele Betroffene leiden zusätzlich unter Übelkeit, Licht- und Geräuschempfindlichkeit oder neurologischen Symptomen wie Sehstörungen. Nicht jede Migräne verläuft gleich: Es gibt Migräne mit Aura und Migräne ohne Aura.
  • Man kann die Angst nur loswerden, wenn man sich ihr stellt. 16.08.2026 17min
    Angst gehört zum Leben. Sie schützt uns vor Gefahren, hilft bei wichtigen Entscheidungen und ist zunächst ein ganz normales Gefühl. Problematisch wird es, wenn Ängste immer mehr Raum einnehmen, Betroffene Situationen vermeiden und sich das Leben dadurch zunehmend einschränkt. Denn wer der Angst dauerhaft ausweicht, verstärkt sie oft ungewollt.
  • ADHS und Autismus auf Social Media - informativ oder gefährlich? 02.08.2026 23min
    ADHS und Autismus gehören derzeit zu den meistdiskutierten Themen in sozialen Medien. Auf Plattformen wie TikTok und Instagram berichten Betroffene über ihre Erfahrungen, Creators erklären Symptome und immer mehr Menschen erkennen sich in einzelnen Verhaltensweisen wieder. Doch wann handelt es sich um normale menschliche Eigenschaften und wann tatsächlich um eine psychische oder neurologische Erkrankung? Privatdozentin Dr. Mandy Roy, Leitende Oberärztin in der Klinik für Abhängigkeitserkrankungen in der Asklepios Klinik Nord – Ochsenzoll in Hamburg und Privatdozent Dr. Daniel Schöttle, Chefarzt in der Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik im Asklepios Klinikum Harburg in Hamburg sprechen über Chancen und Risiken psychologischer Inhalte auf Social Media.
  • Wie funktioniert die neurologische Frühreha? 12.07.2026 15min
    Nach einem Schlaganfall, einer Hirnblutung, einem schweren Unfall oder anderen neurologischen Erkrankungen verändert sich das Leben häufig von einem Moment auf den anderen. Viele Betroffene müssen grundlegende Fähigkeiten wie Sprechen, Schlucken, Gehen oder alltägliche Bewegungen neu erlernen. Genau hier setzt die neurologische Frührehabilitation an. Dr. Melanie Maria Steup, Oberärztin der Neurologie in der Asklepios Klinik Altona in Hamburg erklärt, wie neurologische Frühreha funktioniert, welche Patientinnen und Patienten behandelt werden und warum der frühe Therapiebeginn so entscheidend ist. Dabei geht es nicht nur um Schlaganfälle, sondern auch um schwere Schädel-Hirn-Traumata, zum Beispiel nach Fahrradunfällen ohne Helm. Außerdem erwähnt Dr. Steup, wie wichtig die interdisziplinäre Zusammenarbeit in der Frührehabilitation ist. Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten unterstützen beim Wiedererlernen von Alltagsfähigkeiten, Logopädinnen und Logopäden helfen unter anderem bei Sprachstörungen wie Aphasie oder Schluckstörungen und Neuropsychologinnen und Neuropsychologen begleiten die kognitive und emotionale Verarbeitung der Erkrankung. Auch Angehörige werden aktiv in die Therapie einbezogen, denn die Situation ist häufig für die ganze Familie belastend. Dr. Steup erwähnt außerdem mögliche Komplikationen wie Lungenentzündungen oder Blasenentzündungen sowie die Frage, wie es nach der Frühreha weitergeht, zum Beispiel in einer klassischen Rehaklinik oder mit Unterstützung zu Hause. Die neurologische Frühreha dauert häufig mehrere Wochen und verfolgt immer das gleiche Ziel: den Weg zurück in möglichst viel Selbstständigkeit und Alltag.
  • Gebärmutterkrebs und Eierstockkrebs: Die häufigsten Unterleibstumore 05.07.2026 15min
    Gebärmutterkrebs und Eierstockkrebs gehören zu den häufigsten gynäkologischen Tumorerkrankungen bei Frauen. Während Gebärmutterkrebs häufig früh erkannt wird, weil Beschwerden wie Blutungen nach den Wechseljahren auftreten, bleibt Eierstockkrebs häufig lange unbemerkt. Umso wichtiger sind Vorsorgeuntersuchungen und eine frühzeitige Abklärung von Veränderungen. Dr. Sonko Borstelmann, Chefarzt der Gynäkologie an der Asklepios Klinik Altona in Hamburg erklärt, welche Symptome auf Gebärmutterkrebs oder Eierstockkrebs hinweisen können, wie die Diagnostik abläuft und welche modernen Behandlungsmöglichkeiten heute zur Verfügung stehen. Außerdem geht es um minimalinvasive Operationen und robotergestützte Verfahren, mit denen Tumore heute oft besonders schonend behandelt werden können.
  • Was tun bei chronischen Schmerzen durch seelische Belastung? 28.06.2026 19min
    Chronische Schmerzen können das gesamte Leben verändern. Viele Betroffene leiden über Monate oder Jahre unter Beschwerden, obwohl häufig keine eindeutige körperliche Ursache gefunden wird. Schmerzen sind dabei keineswegs eingebildet, sie sind real und können durch Stress, Angststörungen oder traumatische Erfahrungen verstärkt oder sogar ausgelöst werden. Auch Erkrankungen wie eine Gürtelrose können chronische Schmerzen hinterlassen. Nicht selten entsteht ein belastender Kreislauf aus Schmerz, Angst, Schonhaltung und weiter zunehmenden Beschwerden. Dr. Christian Fricke-Neef, Chefarzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie im Asklepios Fachklinikum Tiefenbrunn erklärt, wie chronische Schmerzen entstehen, warum sich Angst und Vermeidungsverhalten verselbstständigen können und welche Rolle Gehirn, Nerven und Stress dabei spielen. Außerdem geht es um typische Symptome, die Frage ab wann Schmerzen als chronisch gelten und welche Behandlungsmöglichkeiten helfen können. Ebenso wird erklärt, wie Betroffene lernen können, anders mit Belastung, Erwartungen und ihrem eigenen Körper umzugehen. Auch moderne Verfahren wie Biofeedback, bei denen körperliche Reaktionen sichtbar gemacht und gezielt beeinflusst werden, spielen in der Behandlung eine wichtige Rolle.
  • Herzangst erkennen und überwinden. 21.06.2026 13min
    Herzrasen, Druck auf der Brust oder Angst vor einem Herzinfarkt – für Menschen mit Herzangst fühlt sich jede körperliche Reaktion bedrohlich an. Viele Betroffene vermeiden Sport, Reisen oder Belastung im Alltag, weil sie befürchten, ihrem Herzen zu schaden. Die Angst kann dabei so stark werden, dass sie das gesamte Leben bestimmt und zu sozialem Rückzug oder sogar Depressionen führt. Margarete Ilona Schymura, Psychologische Psychotherapeutin im Asklepios MVZ Harburg in Hamburg erklärt, wie sich Herzangst äußert, welche Symptome auftreten können und warum die Erkrankung ernst genommen werden muss. Dabei geht es auch um den Unterschied zwischen Herzangst und einem echten Herzinfarkt sowie darum, wie Angstreaktionen körperliche Beschwerden auslösen und verstärken können.
  • Depression und Demenz – an wen kann ich mich wenden? 17.05.2026 18min
    Vergesslichkeit, Antriebslosigkeit oder Stimmungsschwankungen, viele Menschen fragen sich, ob dahinter eine Depression oder eine beginnende Demenz steckt. Die Symptome können sich ähneln und sind für Betroffene und Angehörige oft schwer einzuordnen. Umso wichtiger ist eine frühzeitige und gezielte Abklärung. Dr. Christiane Walter, Chefärztin der Alterspsychiatrie im Asklepios Fachklinikum Göttingen erklärt, wann man Veränderungen ernst nehmen sollte, wie die Diagnostik abläuft und welche Rolle Angehörige dabei spielen. Dabei geht es auch um typische Unterschiede zwischen Depression und Demenz sowie um die sogenannte „Pseudodemenz“. Außerdem erklärt die Chefärztin, welche modernen Untersuchungsmethoden zur Verfügung stehen: von Gesprächen und kognitiven Tests bis hin zu bildgebendes Verfahren und speziellen Laboruntersuchungen. Ein weiterer Schwerpunkt: Welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt, von Lebensstiländerungen über Psychotherapie bis hin zu medikamentösen Ansätzen, und warum eine individuelle Therapieplanung so wichtig ist.
  • Worauf kommt es beim Austausch eines Herzschrittmachers und Defibrillators an? 10.05.2026 19min
    Ein Herzschrittmacher oder Defibrillator kann Leben retten, doch vielen Patientinnen und Patienten ist nicht bewusst, dass ein Austausch im Laufe der Zeit notwendig werden kann. Dr. Lukas Kaiser, FESC, Leitender Oberarzt in der Kardiologie und Internistischen Intensivmedizin in der Asklepios Klinik St. Georg in Hamburg erklärt, was Herzschrittmacher und Defibrillatoren gemeinsam haben, wann ein Wechsel erforderlich ist und wie der Eingriff abläuft. Dabei geht es auch um mögliche Gründe für einen Austausch, wie zum Beispiel Probleme mit Elektroden, Infektionen oder technische Veränderungen. Ein oft unterschätzter Punkt: Auch bei anderen Eingriffen, zum Beispiel beim Zahnarzt, können Bakterien ins Blut gelangen und den Schrittmacher infizieren. Zudem wird erklärt, welche Rolle die Haltbarkeit der Kabel spielt und welche modernen Alternativen es heutzutage gibt, etwa kabellose Herzschrittmacher. Ein weiterer besonderer Fokus liegt auf der interdisziplinären Zusammenarbeit: Kardiologie und Herzchirurgie arbeiten bei solchen Eingriffen eng zusammen – oft in spezialisierten Zentren, um Patientinnen und Patienten bestmöglich zu versorgen.
  • Sturz im Alter – was kann die Alterstraumatologie für mich tun? 03.05.2026 18min
    Stürze im Alter sind häufig. Die anschließende Behandlung stellt jedoch besondere Anforderungen, da viele ältere Patientinnen und Patienten mehrere Erkrankungen gleichzeitig haben (Multimorbidität) und unterschiedliche Medikamente einnehmen. Vladimir Kosarev, Chefarzt der Geriatrie im Asklepios Klinikum Uckermark erklärt, wie ein modernes, zertifiziertes Alterstraumazentrum arbeitet und warum die enge Zusammenarbeit von Chirurgie und Geriatrie entscheidend ist. Bereits in der Notaufnahme wird der Patient ganzheitlich beurteilt, nicht nur die Verletzung, sondern auch Begleiterkrankungen, Medikation, Mobilität und kognitive Fähigkeiten. Vladimir Kosarev erklärt anhand eines konkreten Patientenbeispiels, wie die Behandlung abläuft, welche Rolle ein interdisziplinäres Team spielt und warum Themen wie Osteoporose oft unterschätzt werden. Auch die Zeit nach der Operation steht im Fokus – mit dem Ziel, die Selbstständigkeit im Alltag möglichst schnell wiederherzustellen.
  • Warum ist das Lungenkrebs-Screening für Raucher sinnvoll? 26.04.2026 23min
    Lungenkrebs wird häufig erst spät entdeckt, dabei sind die Heilungschancen deutlich besser, wenn Tumore früh erkannt werden. Genau hier setzt das neue Lungenkrebsscreening an. Dr. Maren Kirchhöfer und Dr. Claas Wesseler erklären, welches Ziel das Screening verfolgt, für wen es geeignet ist und wie es konkret abläuft. Dabei wird auch geklärt, ob Patientinnen und Patienten aktiv werden müssen und welche Voraussetzungen für eine Teilnahme am Screening erfüllt sein sollten. Zudem wird erläutert, welche Risikofaktoren eine Rolle spielen und wie Betroffene von einer frühzeitigen Abklärung profitieren können. Außerdem geht es um das weitere Vorgehen bei auffälligen Befunden sowie die enge interdisziplinäre Zusammenarbeit im zertifizierten Lungenkrebszentrum, von der Diagnostik bis zur individuell abgestimmten Therapie.
  • Multiple Sklerose – mehr Lebensqualität durch moderne Behandlung 12.04.2026 18min
    Multiple Sklerose (MS) ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems, die sehr unterschiedlich verlaufen kann. In Deutschland leben rund 280.000 Menschen mit dieser Diagnose, Frauen sind dabei etwas häufiger betroffen als Männer. Die Erkrankung beginnt meist im jungen Erwachsenenalter, häufig zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr. Typische Beschwerden reichen von Sehstörungen und Sensibilitätsstörungen bis zu Gangunsicherheit oder ausgeprägter Fatigue. Eine frühzeitige Diagnostik und individuell abgestimmte Therapie sind entscheidend, um Krankheitsaktivität zu kontrollieren und die Lebensqualität langfristig zu erhalten. Im Gespräch mit Moderatorin Kirsten Kahler erläutert Patricia Hilbrig wie Multiple Sklerose erkannt wird und welche modernen Behandlungsstrategien heute zur Verfügung stehen. Sie spricht ausführlich über den Verlauf der Erkrankung und die Bedeutung von Schüben. Dabei erklärt sie sowohl Möglichkeiten der Akutbehandlung eines MS-Schubs, um entzündliche Aktivität rasch zu reduzieren, als auch perspektivische Therapiestrategien, die langfristig auf die Krankheitsentwicklung einwirken sollen. Darüber hinaus geht es um aktuelle medikamentöse Therapien sowie alltagsrelevante Themen wie Familienplanung und Schwangerschaft. Eine Schwangerschaft gilt bei Multipler Sklerose in der Regel nicht automatisch als Risikoschwangerschaft, sollte jedoch individuell neurologisch und gynäkologisch begleitet werden. Am Ende des Gesprächs wird auch die Rolle neurologischer Rehabilitationsmaßnahmen angesprochen, die helfen können, Funktionsverluste zu kompensieren und die Selbstständigkeit im Alltag zu verbessern.
  • Wie gelingt eine erfüllte Beziehung und Sexualität mit Borderline-Störung? 05.04.2026 15min
    Die Borderline-Persönlichkeitsstörung ist mit intensiven Gefühlen, Unsicherheiten in Beziehungen und starken Schwankungen im Selbstbild verbunden. Diese Dynamiken wirken sich häufig auch auf Partnerschaft, Nähe und Sexualität aus. Gleichzeitig wünschen sich viele Betroffene stabile Bindungen und eine erfüllte Beziehungsgestaltung. Im Gespräch mit Moderatorin Kirsten Kahler spricht Privatdozent Jörg Signerski-Krieger über typische Herausforderungen und mögliche Wege zu mehr Stabilität in Beziehungen. Dabei geht es um emotionale Regulation, Vertrauen, Nähe-Distanz-Dynamiken sowie die Bedeutung von Kommunikation und therapeutischer Unterstützung. PD Dr. Signerski-Krieger erläutert, wie sich Symptome der Borderline-Störung auf Partnerschaften und Sexualität auswirken können, spricht über die Herausforderungen der Partner und welche Ansätze helfen, Konflikte besser zu verstehen und Beziehungsmuster zu verändern. Auch die Rolle von Psychotherapie, Selbstreflexion und einem offenen Umgang mit eigenen Bedürfnissen wird thematisiert.
  • Herzrhythmusstörungen - geht die Therapie auch ambulant? 22.03.2026 15min
    Herzrhythmusstörungen gehören zu den häufigsten Herzerkrankungen und können sich durch Herzstolpern, Herzrasen oder Schwindel bemerkbar machen. Moderne interventionelle Verfahren ermöglichen heute in vielen Fällen eine sichere Behandlung – teilweise sogar ambulant, sodass Patientinnen und Patienten am selben Tag wieder nach Hause gehen können. Im Gespräch mit Moderatorin Kirsten Kahler erklärt Prof. Dr. Christian Heeger wie eine ambulante Katheterablation konkret abläuft – vom Vorgespräch über den Eingriff im Katheterlabor bis zur Überwachung im Anschluss. Dabei geht es auch um neue Technologien wie die Pulsfeldablation, die gezielt Herzmuskelzellen behandelt und das Risiko bestimmter Komplikationen reduzieren kann. Prof. Heeger erklärt, welche Voraussetzungen für eine ambulante Therapie erfüllt sein müssen, welche Rolle moderne 3D-Mapping-Verfahren spielen und wie die Nachsorge organisiert wird. Ziel der Behandlung ist es, Herzrhythmusstörungen wirksam zu kontrollieren, Beschwerden zu lindern und Patientinnen und Patienten eine schnelle Rückkehr in ihren Alltag zu ermöglichen.
  • Lebermetastasen mit Katheter behandeln 15.03.2026 15min
    Wenn sich Krebszellen auf den Weg durch den Körper machen, können sie sich in anderen Organen ansiedeln. Besonders häufig betroffen ist die Leber. Solche Absiedlungen nennt man Lebermetastasen. Diese entstehen nicht in der Leber selbst, sondern gehen auf eine Krebserkrankung in einem anderen Organ zurück – zum Beispiel im Darm, in der Lunge, in der Brust oder in der Bauchspeicheldrüse. Oft verursachen Lebermetastasen zunächst keine Beschwerden. Manchmal treten unspezifische Symptome wie Müdigkeit, Gewichtsverlust, ein Druckgefühl im rechten Oberbauch oder veränderte Leberwerte auf. Häufig werden sie im Rahmen von Kontrolluntersuchungen oder durch bildgebende Verfahren entdeckt. Um sie zu behandeln, gibt es viele unterschiedliche Wege. Kirsten Kahler spricht mit Prof. Dr. Roland Brüning über das Katheter-Verfahren, die Immuntherapie, Operationen und Oligometastasierung.
  • Warum Blasenkrebs unterschätzt wird und wie man ihn am besten behandelt 08.03.2026 17min
    Blasenkrebs wird häufig erst spät erkannt, da er lange Zeit kaum Beschwerden verursacht. Der mit Abstand größte Risikofaktor ist heute das Rauchen. Bei einem Verdacht auf Blasenkrebs kann eine Blasenspiegelung zur weiteren Abklärung und Diagnose durchgeführt werden. Dabei lässt sich oft bereits feststellen, wie tief der Tumor in die Blasenwand eingedrungen ist. Grundsätzlich unterscheidet man zwei Formen von Blasenkrebs. Welche das sind und welche modernen Behandlungsmöglichkeiten es gibt, darüber spricht Kirsten Kahler in diesem Video mit Dr. Dr. Christopher Netsch.
  • Robotisch gestützte Bewegungstherapie für neurologische Krankheiten 21.02.2026 14min
    Neurologische Erkrankungen mit schweren Bewegungsstörungen entstehen unter anderem nach Schlaganfall, Schädel-Hirn-Trauma, Hypoxie, bei Querschnittlähmung, Multipler Sklerose oder Morbus Parkinson. Häufig sind Mobilität, Arm- und Handfunktion sowie kognitive Leistungen gleichzeitig beeinträchtigt. Für den weiteren Verlauf ist eine strukturierte, früh einsetzende und interdisziplinäre Therapie entscheidend. Im Interview spricht Matthias Diener, Leiter des Neurologischen Therapiezentrums an der Asklepios Klinik St. Georg in Hamburg, https://www.asklepios.com/sankt-georg/abteilungen-spezialistinnen/spezialistensuche/profil/matthias-diener-35086 über Konzept und Arbeitsweise des neuen ambulanten Zentrums. Die Einrichtung gehört zu den modernsten neurologischen Therapiezentren ihrer Art in Europa https://www.asklepios.com/neurologisches-therapiezentrum und ist auf technologiegestützte Rehabilitation ausgerichtet. Patientinnen und Patienten werden therapeutisch dort abgeholt, wo sie „funktionell“ stehen. Die Therapie ist in spezialisierte Bereiche gegliedert: Im Walk Lab steht robotikgestütztes Gangtraining im Mittelpunkt. Das Arm Lab konzentriert sich auf die Wiederherstellung von Arm- und Handfunktionen. Im Kogni Lab werden gezielt kognitive Fähigkeiten wie Aufmerksamkeit, Gedächtnis und Planung trainiert. Das Functional Lab ist darauf ausgelegt, auch Menschen mit ausgeprägten Mobilitätseinschränkungen – einschließlich Rollstuhlnutzerinnen und -nutzern – strukturiert in aktives Training zu bringen. Das Zentrum bündelt neurologische Therapie unter einem Dach und verzahnt Physio- und Ergotherapie eng miteinander. Ziel der Behandlung ist eine klare Alltagsperspektive: die Rückkehr in den Berufsalltag oder ein möglichst selbstständiges Leben im häuslichen Umfeld. Ergänzend kommen moderne Verfahren wie Robotik-Training und Spiegeltherapie zum Einsatz. Termine unter: (040) 181885 5600 Webseite: https://www.asklepios.com/neurologisches-therapiezentrum
  • Luftnot – warum sollten verschiedene Fachrichtungen draufschauen! 15.02.2026 14min
    Luftnot ist ein beunruhigendes Symptom. Sie kann plötzlich auftreten oder sich schleichend entwickeln und den Alltag stark einschränken. Viele Betroffene wissen zunächst nicht, wo die Ursache liegt und welche ärztliche Anlaufstelle die richtige ist. In diesem Interview spricht Olaf Borlich über Luftnot und den medizinischen Umgang mit diesem Symptom. Er erklärt, was bei Luftnot im Körper passiert und warum der Satz „Ich habe Luftnot“ medizinisch viele Ursachen haben kann. Die Art der Luftnot liefert wichtige Hinweise für die Diagnose, weshalb eine sorgfältige Abklärung entscheidend ist. Dabei geht es unter anderem um Erkrankungen der Lunge, des Herzens oder andere internistische Ursachen. Olaf Borlich spricht außerdem über die Arbeit in der Dyspnoe-Ambulanz (Atemnot-Ambulanz) und die Bedeutung der interdisziplinären Zusammenarbeit, etwa mit der Kardiologie. Im Gespräch wird deutlich, wie individuell entschieden wird, ob eine Behandlung ambulant erfolgen kann oder eine stationäre Versorgung notwendig ist.