HEALTH NERDS

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ALL EARS ON YOU
Land Tyskland
Språk DE
Episoder 364
Siste 17.09.2026

Der Podcast HEALTH NERDS erklärt auf verständliche und wissenschaftlich fundierte Weise, warum wir krank werden und was uns gesund hält. Host Felix Moese und Gesundheitswissenschaftler Matthias Baum besprechen Themen wie Ernährung, Stoffwechsel, Darmgesundheit, Hormone, Mikrobiom, Immunsystem, Longevity und aktuelle medizinische Erkenntnisse. Dabei räumen sie mit Gesundheitsmythen auf und liefern konkretes Wissen für den Alltag. Komplexe Wissenschaft wird so einfach erklärt, dass jeder sie verstehen kann. Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.

Episoder

  • Glymphatisches System: Wie sich unser Gehirn im Schlaf reinigt 17.09.2026 38min
    „Schlaf ist für unser Gehirn nicht einfach eine Pause.“ Rund 86 Milliarden Nervenzellen arbeiten permanent, verbrauchen Energie und produzieren Stoffwechselprodukte. Doch anders als der restliche Körper besitzt unser Gehirn kein klassisches Lymphsystem. Wie es trotzdem überschüssige Stoffe aus dem Gewebe entfernt, war für die Wissenschaft lange ein Rätsel. Erst seit gut einem Jahrzehnt steht dabei ein eigener Reinigungsmechanismus im Fokus der Forschung: das glymphatische System. In dieser Folge der artgerecht HEALTH NERDS erklären Podcast-Host Felix Moese und Gesundheitswissenschaftler Matthias Baum, wie Flüssigkeit entlang der Gefäße und durch die Räume zwischen unseren Gehirnzellen zirkuliert. Astrozyten und Wasserkanäle wie Aquaporin-4 spielen dabei eine zentrale Rolle. Besonders intensiv scheint dieser Austausch im Tiefschlaf zu sein, wenn sich Gefäßaktivität, Hirnwasserfluss und der Raum zwischen den Zellen verändern. Genau hier wird der Mechanismus medizinisch relevant. Zu den Stoffen, deren Abtransport untersucht wird, gehören auch Beta-Amyloid und Tau-Proteine. Diese können sich bei neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer im Gehirn anreichern. Noch ist nicht geklärt, welche Rolle eine gestörte glymphatische Clearance ursächlich dabei spielt. Die Forschung zeigt aber zunehmend, wie eng Schlafqualität, Gefäßgesundheit, Alterungsprozesse und die Fähigkeit des Gehirns zusammenhängen, sein eigenes Milieu sauber zu halten. Felix und Matthias erklären außerdem, warum das glymphatische System mit zunehmendem Alter weniger effizient arbeiten kann und was wir selbst beeinflussen können. Der wichtigste Hebel bleibt guter, regelmäßiger Schlaf, insbesondere ausreichender Tiefschlaf. Auch Bewegung, Gefäßgesundheit und möglicherweise die Schlafposition spielen eine Rolle. Während wir schlafen, verändert sich die gesamte Flüssigkeitsdynamik unseres Gehirns. Genau dann laufen zentrale Reinigungsprozesse besonders intensiv. HEALTH NERDS. Mensch, einfach erklärt. Spare 15% auf Deine erste Bestellung auf https://artgerecht.com mit dem Code: HEALTHNERDS15 (im Warenkorb eingeben) Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.
  • Vitamin B6: Das Supplement-Paradoxon (Deep Dive) 14.09.2026 20min
    „Unsere Nerven brauchen Vitamin B6. Zu viel davon kann aber genau dort zum Problem werden.“ Vitamin B6 ist an zahlreichen enzymatischen Reaktionen beteiligt und spielt unter anderem eine wichtige Rolle bei der Bildung von Neurotransmittern, im Aminosäurestoffwechsel, bei der Blutbildung und im Immunsystem. Die biologisch aktive Form Pyridoxal-5-Phosphat, kurz PLP, wirkt dabei als zentraler Co-Faktor. In diesem Deep Dive der artgerecht HEALTH NERDS erklären Podcast-Host Felix Moese und Gesundheitswissenschaftler Matthias Baum, warum Vitamin B6 trotz seiner zentralen Funktionen nicht beliebig hoch dosiert werden sollte. Ein Mangel kann unter anderem bei Malabsorption, bestimmten chronischen Erkrankungen, Fehlernährung oder hohem Alkoholkonsum auftreten. Über eine vielfältige Ernährung lässt sich der Bedarf bei gesunden Menschen in der Regel gut decken. Das eigentliche Paradox beginnt bei einer dauerhaft hohen Zufuhr, z.B. über Nahrungsergänzungsmittel. Hohe Dosierungen können mit Kribbeln, Brennen, Taubheitsgefühlen und anderen neuropathischen Beschwerden einhergehen. Besonders tückisch ist, dass Vitamin B6 häufig nicht nur in einem einzelnen Präparat steckt, sondern sich über B-Komplexe, Multivitamine und weitere Supplements unbemerkt aufsummieren kann. Felix und Matthias zeigen deshalb, warum bei Vitamin B6 nicht nur die Frage zählt, ob wir ausreichend versorgt sind, sondern auch wie viel wir über welchen Zeitraum aufnehmen. Kurzfristig höhere Mengen sind nicht automatisch problematisch. Entscheidend wird vor allem die langfristige, unnötig hohe Zufuhr. Vitamin B6 bleibt ein essenzieller Nährstoff. Aber gerade bei Mikronährstoffen endet Nutzen dort, wo die Dosis die Biologie überfordert. HEALTH NERDS. Mensch, einfach erklärt. Spare 15% auf Deine erste Bestellung auf https://artgerecht.com mit dem Code: HEALTHNERDS15 (im Warenkorb eingeben) Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.
  • Nootropika: Können wir unser Gehirn wirklich boosten? 10.09.2026 34min
    „Nootropika machen unser Gehirn nicht automatisch besser. Entscheidend ist, welcher biologische Engpass die Leistung gerade begrenzt.“ Genau deshalb lässt sich die Wirkung sogenannter Brain Booster nicht auf ein simples Mehr an Konzentration oder Denkleistung reduzieren. Koffein kann Müdigkeitssignale dämpfen, Kreatin die schnelle Energiebereitstellung unterstützen, Pflanzenstoffe auf Stresssysteme wirken und Phospholipide oder Omega-3-Fettsäuren liefern Bausteine für Nervenzellen. Doch diese Mechanismen greifen an völlig unterschiedlichen Stellen an. In dieser Folge der artgerecht HEALTH NERDS erklären Podcast-Host Felix Moese und Gesundheitswissenschaftler Matthias Baum, welche Nootropika bei gesunden Menschen wissenschaftlich interessant sind und warum der Ausgangszustand so entscheidend ist. Ein ausgeschlafenes, gut versorgtes Gehirn arbeitet häufig bereits nahe an seinem individuellen Optimum. Größere Effekte zeigen sich eher dann, wenn Schlafmangel, Stress, eingeschränkte Energieversorgung oder Nährstoffdefizite die Leistungsfähigkeit begrenzen. Felix und Matthias sprechen über Koffein, L-Theanin, Kreatin, Rhodiola, Phosphatidylserin und weitere Substanzen, aber auch über die Grenze zum Neuroenhancement. Verschreibungspflichtige Medikamente wie Methylphenidat werden teilweise zweckentfremdet eingesetzt, um Wachheit und Aufmerksamkeit zu steigern. Das kann jedoch biologische Defizite überdecken, statt sie zu beheben, und mit Schlafstörungen, innerer Unruhe, Herz-Kreislauf-Effekten oder Abhängigkeitspotenzial einhergehen. Am Ende bleibt die wirksamste Strategie erstaunlich unspektakulär: ausreichend Schlaf, regelmäßige Bewegung, gute Stoffwechselgesundheit und eine bedarfsgerechte Versorgung mit Energie und Mikronährstoffen. Bewegung fördert Durchblutung und Neuroplastizität, Schlaf stabilisiert Gedächtnis und Regeneration, und ein flexibler Stoffwechsel versorgt das Gehirn auch unter Belastung zuverlässig mit Energie. Nootropika können unterstützen. Sie ersetzen aber nicht die biologischen Grundlagen, auf denen kognitive Leistungsfähigkeit überhaupt entsteht. HEALTH NERDS. Mensch, einfach erklärt. Spare 15% auf Deine erste Bestellung auf https://artgerecht.com mit dem Code: HEALTHNERDS15 (im Warenkorb eingeben) Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.
  • Aluminium: Was Deo, Alufolie und Getränkedosen mit unserem Körper machen (Deep Dive) 07.09.2026 26min
    „Bei Aluminium entscheidet nicht allein, ob wir damit in Kontakt kommen. Entscheidend sind chemische Form, Dosis, Aufnahmeweg und die Frage, ob das Aluminium überhaupt aus dem Material herausgelöst werden kann.“ Aluminium ist eines der häufigsten Elemente der Erdkruste und begegnet uns entsprechend überall: in Lebensmitteln, Trinkwasser, Verpackungen, Alufolie, Getränkedosen und Antitranspirantien. Entscheidend für unsere Gesundheit ist aber nicht der bloße Kontakt, sondern wie viel Aluminium tatsächlich in den Körper gelangt. In dieser Deep Dive Folge der artgerecht HEALTH NERDS erklären Podcast-Host Felix Moese und Gesundheitswissenschaftler Matthias Baum, wo die relevanten Expositionsquellen liegen und welche Sorgen heute deutlich differenzierter bewertet werden. Besonders wichtig ist der Kontakt von Lebensmitteln mit unbeschichtetem Aluminium: Säure, Salz und Hitze können dazu führen, dass sich Aluminium aus Folien, Schalen oder Kochgeschirr löst und auf Lebensmittel übergeht. Deshalb gehören Tomaten, Zitronensaft, Sauerkraut oder stark marinierte Speisen nicht direkt in unbeschichtete Alufolie. Anders sieht es bei Getränkedosen aus. Dort verhindert eine Innenbeschichtung normalerweise den direkten Kontakt zwischen Getränk und Aluminium. Auch bei aluminiumhaltigen Antitranspirantien (z.B. Deo-Roller) hat sich die wissenschaftliche Bewertung verändert: Die Aufnahme über die Haut ist nach aktuellem Wissensstand sehr gering, ein kausaler Zusammenhang mit Brustkrebs ist nicht belegt. Relevanter bleibt die langfristige Gesamtaufnahme, vor allem über Lebensmittel und direkten Kontakt mit ungeeigneten Aluminiumoberflächen. Felix und Matthias ordnen außerdem ein, warum eine hohe Aluminiumexposition problematisch sein kann, welche Rolle Nieren, Knochen und Nervensystem spielen und warum Aluminium nicht als alleiniger Auslöser neurodegenerativer Erkrankungen wie Alzheimer betrachtet werden kann. Die entscheidende Konsequenz für den Alltag ist deshalb nüchtern: vermeidbare zusätzliche Quellen reduzieren, ohne aus jedem Kontakt mit Aluminium ein Gesundheitsrisiko zu machen. HEALTH NERDS. Mensch, einfach erklärt. Spare 15% auf Deine erste Bestellung auf https://artgerecht.com mit dem Code: HEALTHNERDS15 (im Warenkorb eingeben) Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.
  • Candida im Darm: Welche Rolle spielt Zucker bei Überbesiedlung? 03.09.2026 28min
    „Die Anwesenheit von Candida allein ist noch kein Problem. Entscheidend ist das Ökosystem, in dem der Pilz lebt.“ Candida albicans gehört bei vielen Menschen zur normalen mikrobiellen Besiedlung des Körpers. Der Hefepilz findet sich im Darm, im Mundraum und an anderen Schleimhäuten, ohne zwangsläufig Beschwerden auszulösen. Erst wenn sich dieses Gleichgewicht verschiebt, Candida sich stark vermehren kann und das Immunsystem mit einer Entzündungsreaktion antwortet, wird aus Kolonisation eine klinisch relevante Infektion. In dieser Folge der artgerecht HEALTH NERDS erklären Podcast-Host Felix Moese und Gesundheitswissenschaftler Matthias Baum, warum eine der populärsten Empfehlungen gegen Candida zu kurz greift: der konsequente Verzicht auf Zucker und Kohlenhydrate. Zwar kann Candida Glukose als Energiequelle nutzen. Der Pilz ist metabolisch jedoch deutlich anpassungsfähiger, als die Vorstellung vom einfachen „Aushungern“ vermuten lässt. Weniger freien Zucker zu essen kann sinnvoll sein, beseitigt eine Candida-Problematik aber nicht automatisch. Entscheidender ist, warum Candida überhaupt Raum zur Ausbreitung bekommt. Antibiotika, Immunsuppression, Stoffwechselerkrankungen und Veränderungen des Darmmikrobioms können das ökologische Gleichgewicht verschieben. Gleichzeitig spielen fermentierbare Ballaststoffe und kurzkettige Fettsäuren wie Butyrat eine wichtige Rolle für das Darmmilieu. Auch Lactoferrin ist wissenschaftlich interessant, unter anderem wegen seiner Eisenbindung und experimentell beobachteter antifungaler Effekte. Felix und Matthias ordnen außerdem ein, warum ein positiver Candida-Nachweis im Stuhl noch keine Diagnose ist und unspezifische Beschwerden wie Blähungen, Müdigkeit oder Heißhunger nicht automatisch auf den Hefepilz zurückgeführt werden sollten. Candida lässt sich nicht auf die Gleichung „Zucker rein, Pilz wächst; Zucker raus, Pilz verschwindet“ reduzieren. Entscheidend ist das Gleichgewicht des gesamten Darmökosystems. HEALTH NERDS. Mensch, einfach erklärt. Spare 15% auf Deine erste Bestellung auf https://artgerecht.com mit dem Code: HEALTHNERDS15 (im Warenkorb eingeben) Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.
  • Glukose: Wann Zucker für unseren Stoffwechsel zum Problem wird (Deep Dive) 31.08.2026 28min
    „Glukose ist nicht unser Feind. Problematisch wird sie erst dann, wenn unser Körper dauerhaft keine Pause mehr von Glukose und Insulin bekommt.“ Genau darin liegt der entscheidende Unterschied. Glukose ist einer unserer wichtigsten Energieträger. Unsere Zellen nutzen sie zur Bildung von ATP, unser Gehirn ist auf eine kontinuierliche Energieversorgung angewiesen und auch unsere Muskulatur greift bei höherer Belastung intensiv auf Glukose zurück. Gleichzeitig müssen wir Glukose nicht permanent über die Nahrung zuführen. Unser Körper kann sie speichern, aus Reserven freisetzen und bei Bedarf sogar selbst neu bilden. In dieser Deep Dive Folge der artgerecht HEALTH NERDS erklären Podcast-Host Felix Moese und Gesundheitswissenschaftler Matthias Baum, warum aus einem physiologisch wichtigen Energiesubstrat trotzdem ein metabolisches Problem werden kann. Entscheidend ist nicht der normale Anstieg des Blutzuckers nach einer Mahlzeit. Problematisch wird eine dauerhafte Überversorgung mit Energie, hohe Mahlzeitenfrequenz und immer neue Glukosezufuhr über zuckerreiche und stark verarbeitete Lebensmittel oder Getränke. Der Stoffwechsel bleibt dadurch immer häufiger im Glukosemodus, Insulin wird ständig gefordert und die Fähigkeit, flexibel zwischen Zucker- und Fettstoffwechsel zu wechseln, nimmt ab. Felix und Matthias verfolgen den Weg der Glukose vom Darm über die Leber bis in Muskel- und Fettzellen und erklären, wie Insulin diesen Prozess steuert. Bleibt dauerhaft mehr Energie verfügbar, als der Körper verbraucht, werden Speicher gefüllt und neue Fette gebildet. Langfristig können Insulinresistenz, Fettleber, Übergewicht und schließlich Typ-2-Diabetes entstehen. Dabei kann der Blutzucker zunächst sogar noch unauffällig aussehen, weil der Körper immer größere Mengen Insulin benötigt, um ihn im normalen Bereich zu halten. Aktuell bekommt diese Biologie zusätzliche politische Relevanz. In Deutschland wird über eine Zuckersteuer auf zuckerhaltige Getränke diskutiert. Matthias ordnet ein, warum gerade flüssiger Zucker problematisch ist und weshalb solche Maßnahmen aus Public-Health-Sicht sinnvoll sein können. Gleichzeitig bleibt die individuelle Ebene entscheidend: mehr Bewegung und Muskelmasse, weniger stark verarbeitete Lebensmittel, längere Essenspausen, ausreichend Schlaf und eine insgesamt geringere Energiedichte helfen dem Körper, seine Glukoseregulation zu erhalten. Die zentrale Erkenntnis: Nicht Glukose macht unseren Stoffwechsel krank. Entscheidend ist, wie viel davon ständig verfügbar ist und ob unser Körper noch flexibel zwischen verschiedenen Energiequellen wechseln kann. Genau hier schließt diese Folge an den Glukose-Keton-Index aus der vergangenen HEALTH NERDS Episode an. HEALTH NERDS. Mensch, einfach erklärt. Spare 15% auf Deine erste Bestellung auf https://artgerecht.com mit dem Code: HEALTHNERDS15 (im Warenkorb eingeben) Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.
  • Glukose-Keton-Index (GKI): Diesen Biomarker für Deinen Stoffwechsel solltest Du kennen 27.08.2026 28min
    „Wir können mit dem Glukose-Keton-Index mit zwei relativ einfachen Messwerten etwas sichtbar machen, das für unsere Stoffwechselgesundheit zentral ist: unsere metabolische Flexibilität.“ Eine neue wissenschaftliche Veröffentlichung sorgt derzeit für Aufmerksamkeit. Das Paper wurde vor Kurzem in Frontiers in Science veröffentlicht und stammt von einem internationalen Autorenteam um Derek C. Lee und Thomas N. Seyfried vom Boston College. Die Forscher schlagen vor, zwei bekannte Messwerte systematisch zu verknüpfen: die Glukose im Blut und die Konzentration von Ketonkörpern. Aus diesem Verhältnis entsteht der Glukose-Keton-Index, kurz GKI. Er soll zeigen, wie stark unser Stoffwechsel gerade auf Glukose angewiesen ist und wie gut er auf Fett als Energiequelle umschalten kann. In dieser Folge der artgerecht HEALTH NERDS erklären Podcast-Host Felix Moese und Gesundheitswissenschaftler Matthias Baum, warum dieses Paper so interessant ist. Der GKI stammt ursprünglich aus der metabolischen Krebsforschung. Nun wird diskutiert, ob er künftig breiter eingesetzt werden kann, etwa zur Beurteilung der Stoffwechselgesundheit und zur langfristigen Beobachtung metabolischer Veränderungen. Damit rückt nicht nur der einzelne Blutzuckerwert in den Fokus, sondern die Frage, wie flexibel unser Energiestoffwechsel auf Ernährung, Fasten oder Bewegung reagiert. Felix und Matthias zeigen, welche Rolle Insulin dabei spielt und warum eine einzelne GKI-Messung nur begrenzt aussagekräftig ist. Spannend wird der Wert vor allem im Verlauf über Tage, Wochen oder Monate. Neue Messsysteme machen es heute möglich, Glukose und Ketonkörper regelmäßig selbst zu bestimmen und den eigenen GKI engmaschig zu verfolgen. Das Paper schlägt unterschiedliche GKI-Bereiche und farblich markierte Gesundheitszonen vor. Noch sind das keine etablierten medizinischen Grenzwerte, sondern ein Modell, das weiter geprüft werden muss. Der Glukose-Keton-Index könnte künftig helfen, metabolische Flexibilität einfacher sichtbar und vergleichbar zu machen. Ob er sich als fester Gesundheitsmarker etabliert, wird die weitere Forschung zeigen. Hier direkt zum Paper: https://www.frontiersin.org/journals/science/articles/10.3389/fsci.2026.1763395/full HEALTH NERDS. Mensch, einfach erklärt. Spare 15% auf Deine erste Bestellung auf https://artgerecht.com mit dem Code: HEALTHNERDS15 (im Warenkorb eingeben) Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.
  • Beta Glucan: Gehypter Ballaststoff für Cholesterin, Blutzucker und Immunsystem? (Deep Dive) 24.08.2026 21min
    „Beta Glucan kann den Cholesterinspiegel beeinflussen, Blutzuckerspitzen abflachen und sogar mit unserem Immunsystem interagieren. Entscheidend ist aber, welches Beta Glucan wir meinen.“ Hinter dem Namen verbirgt sich kein einzelner Stoff, sondern eine ganze Familie unterschiedlich aufgebauter Polysaccharide. Wissenschaftlich hoch spannend: Ihre molekulare Struktur entscheidet darüber, was sie in unserem Körper bewirken können. In dieser Deep Dive Folge der artgerecht HEALTH NERDS erklären Podcast Host Felix Moese und Gesundheitswissenschaftler Matthias Baum, warum vor allem Beta Glucane aus Hafer und Gerste ernährungsphysiologisch interessant sind. Als lösliche Ballaststoffe binden sie Wasser und bilden im Verdauungstrakt eine gelartige Masse. Dadurch können sie die Aufnahme von Kohlenhydraten verlangsamen, den Blutzuckeranstieg nach einer Mahlzeit abflachen und länger sättigen. Besonders gut untersucht ist ihr Einfluss auf den Cholesterinstoffwechsel: Für Beta Glucan aus Hafer und Gerste ist die cholesterinsenkende Wirkung wissenschaftlich so gut belegt, dass dafür in der EU ein zugelassener Health Claim existiert. Doch Beta Glucan kann biologisch noch etwas völlig anderes sein. Die verzweigten Strukturen aus Hefe und Pilzen wirken nicht primär über ihre Viskosität im Darm, sondern können mit Rezeptoren des angeborenen Immunsystems interagieren. Matthias erklärt, warum man dabei eher von einer Modulation oder einem Training des Immunsystems sprechen sollte als von einem „Immunbooster“. Studien untersuchen unter anderem, ob bestimmte Beta Glucane die Häufigkeit und Dauer von Atemwegsinfekten beeinflussen können. Die Ergebnisse sind interessant, die Datenlage ist allerdings deutlich weniger eindeutig als beim Cholesterinstoffwechsel. Auch die Menge zählt. 100 Gramm Haferflocken enthalten je nach Produkt ungefähr drei bis fünf Gramm Beta Glucan. Wer gezielt von den untersuchten Effekten profitieren möchte, braucht deshalb Regelmäßigkeit. Haferflocken, Haferkleie und Gerste lassen sich unkompliziert in die Ernährung integrieren, alternativ ist auch eine gezielte Ergänzung möglich. HEALTH NERDS. Mensch, einfach erklärt. Spare 15% auf Deine erste Bestellung auf https://artgerecht.com mit dem Code: HEALTHNERDS15 (im Warenkorb eingeben) Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.
  • Sodbrennen: Das Paradox von zu viel oder zu wenig Magensäure 20.08.2026 32min
    „Sodbrennen kann entstehen, obwohl wir zu wenig Magensäure haben. Das klingt paradox, ist biologisch aber erklärbar.“ Das Brennen hinter dem Brustbein scheint eindeutig: Säure steigt aus dem Magen in die Speiseröhre, also muss der Körper zu viel davon produzieren. Doch Reflux bedeutet zunächst nur, dass Mageninhalt in die falsche Richtung fließt. Entscheidend ist deshalb nicht allein, wie viel Magensäure vorhanden ist, sondern warum der Mageninhalt überhaupt zurückfließt. Dahinter können eine übermäßige Säureproduktion, eine gestörte Magenbeweglichkeit, ein schwacher Schließmechanismus zwischen Magen und Speiseröhre oder unter bestimmten Bedingungen sogar zu wenig Magensäure stecken. In dieser Folge der artgerecht HEALTH NERDS erklären Podcast-Host Felix Moese und Gesundheitswissenschaftler Matthias Baum, warum Magensäure für eine funktionierende Verdauung unverzichtbar ist. Mit einem pH-Wert um 1 herrscht im Magen ein extrem saures Milieu. Es denaturiert Nahrungsproteine, aktiviert das eiweißspaltende Enzym Pepsin, hilft dabei, Mikronährstoffe aus der Nahrung verfügbar zu machen, und bildet eine wichtige Barriere gegen unerwünschte Keime. Wird zu wenig Säure produziert, kann deshalb auch die Verdauung selbst aus dem Takt geraten. Felix und Matthias zeigen, wie Mahlzeitengröße, spätes Essen, Übergewicht, Alkohol, Stress, bestimmte Lebensmittel oder eine Hiatushernie Reflux begünstigen können. Auch Säureblocker werden differenziert eingeordnet: Protonenpumpenhemmer können bei entsprechender medizinischer Indikation sinnvoll sein und die Säurebelastung deutlich reduzieren. Werden sie jedoch eingesetzt, ohne die Ursache der Beschwerden zu kennen, kann das Symptom verschwinden, während das zugrunde liegende Problem bestehen bleibt. Gleichzeitig verändert eine langfristig reduzierte Magensäure das Milieu im Verdauungstrakt und kann die Aufnahme bestimmter Nährstoffe beeinflussen. Wer immer wieder unter Sodbrennen leidet, sollte deshalb genauer hinschauen: auf Portionsgrößen und Essenszeiten, individuelle Trigger, Stress und die Abläufe der eigenen Verdauung. Bitterstoffe vor dem Essen können dabei ebenso eine Rolle spielen wie bewusstes, langsames Essen und ausreichend Abstand zwischen der letzten Mahlzeit und dem Schlafengehen. Bei häufigen oder starken Beschwerden, Schluckproblemen, Erbrechen oder unerklärlichem Gewichtsverlust ist eine ärztliche Abklärung wichtig. Denn Magensäure ist nicht das Problem, das wir grundsätzlich bekämpfen müssen. Wir brauchen sie. Entscheidend ist, dass sie in der richtigen Menge produziert wird und dort bleibt, wo sie ihre Arbeit machen soll. HEALTH NERDS. Mensch, einfach erklärt. Spare 15% auf Deine erste Bestellung auf https://artgerecht.com mit dem Code: HEALTHNERDS15 (im Warenkorb eingeben) Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.
  • Unser Gehirn altert: Welche Rolle spielt Phosphatidylserin gegen Vergesslichkeit? (Deep Dive) 17.08.2026 25min
    „Unser Gehirn altert nicht nur. Es muss sich jeden Tag neu organisieren. Dafür braucht es die richtigen Bausteine.“ Unser Gehirn besteht aus rund 86 Milliarden Nervenzellen. Damit sie Informationen verarbeiten, Erinnerungen speichern und Signale weiterleiten können, müssen ihre Zellmembranen funktionieren. Genau hier kommt ein Stoff ins Spiel, den viele kaum kennen: Phosphatidylserin. Er ist ein natürlicher Bestandteil unserer Nervenzellen und spielt eine entscheidende Rolle für die Kommunikation zwischen ihnen. Mit zunehmendem Alter nimmt seine Verfügbarkeit im Gehirn ab. Deshalb beschäftigt sich die Forschung seit Jahren intensiv mit der Frage, welche Bedeutung Phosphatidylserin für Gedächtnis, Konzentration und die langfristige Gesundheit unseres Gehirns haben könnte. In dieser Deep Dive Folge der artgerecht HEALTH NERDS erklären Podcast-Host Felix Moese und Gesundheitswissenschaftler Matthias Baum, warum Phosphatidylserin zu den wichtigsten Bausteinen unserer Zellmembranen gehört und weshalb stabile Nervenzellen die Voraussetzung dafür sind, dass elektrische Signale und Botenstoffe überhaupt zuverlässig übertragen werden können. Sie ordnen ein, warum der natürliche Alterungsprozess auch die Produktion dieses Stoffes beeinflusst und weshalb sich daraus allein noch kein Gedächtnisverlust ableiten lässt. Außerdem geht es um die Frage, in welchen Lebensmitteln Phosphatidylserin vorkommt, warum tierische Lebensmittel die wichtigsten Quellen sind und weshalb besonders Menschen im höheren Alter oder mit einer rein pflanzlichen Ernährung genauer hinschauen sollten. Die beiden diskutieren die aktuelle Studienlage zu Nahrungsergänzungsmitteln und erklären, warum Phosphatidylserin zwar zu den wissenschaftlich interessantesten Stoffen für die Gehirngesundheit gehört, aber kein Wundermittel ist. Entscheidend bleibt das Zusammenspiel aus ausgewogener Ernährung, regelmäßiger Bewegung, gutem Schlaf und lebenslangem Lernen. Denn genau diese Faktoren halten unser Gehirn bis ins hohe Alter anpassungsfähig. HEALTH NERDS. Mensch, einfach erklärt. Spare 15% auf Deine erste Bestellung auf https://artgerecht.com mit dem Code: HEALTHNERDS15 (im Warenkorb eingeben) Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.
  • Morgens müde: Wie schlechter Schlaf unsere Lebenserwartung verkürzt 13.08.2026 41min
    „Nicht die Stunden im Bett entscheiden darüber, wie fit wir morgens sind. Entscheidend ist, ob unser Gehirn die Nacht so nutzen konnte, wie unsere Biologie es vorgesehen hat.“ Sieben, acht oder neun Stunden geschlafen und trotzdem morgens wie gerädert? Dann liegt das Problem möglicherweise nicht an der Schlafdauer, sondern an der Qualität und Architektur unseres Schlafs. Denn während wir schlafen, durchläuft unser Gehirn wiederkehrende Zyklen aus Leichtschlaf, Tiefschlaf und REM-Schlaf. Jede dieser Phasen erfüllt andere Aufgaben und schon kleine Störungen können darüber entscheiden, wie erholt wir am nächsten Morgen aufwachen. In dieser Folge der artgerecht HEALTH NERDS erklären Podcast-Host Felix Moese und Gesundheitswissenschaftler Matthias Baum, was während einer gesunden Nacht in unserem Körper passiert und warum regelmäßige Schlafzeiten mindestens so relevant sein können wie die reine Anzahl geschlafener Stunden. Im Tiefschlaf stehen körperliche Regeneration, Wachstumshormone und die Aktivität des Immunsystems im Mittelpunkt. Im REM-Schlaf verarbeitet unser Gehirn Erlebnisse, festigt Erinnerungen und reguliert Emotionen. Fehlen diese Phasen regelmäßig, hat das Auswirkungen weit über Müdigkeit hinaus. Matthias erklärt außerdem, wie unsere innere Uhr über Licht, Melatonin und Cortisol gesteuert wird, warum Chronotypen tatsächlich biologisch unterschiedlich sind und weshalb unregelmäßige Schlafzeiten unseren gesamten Biorhythmus verschieben können. Auch Alkohol, spätes Essen, künstliches Licht und fehlendes Tageslicht am Morgen können die Schlafqualität beeinflussen. Besonders relevant: Zu wenig und schlechter Schlaf verändern bereits am nächsten Tag unseren Stoffwechsel. Das Hungerhormon Ghrelin steigt, Appetit und Energieaufnahme können zunehmen und die Körperzusammensetzung kann sich ungünstig verändern. Beobachtungsdaten zeigen zudem Zusammenhänge zwischen dauerhaft gestörtem Schlaf und einem erhöhten Sterblichkeitsrisiko. Die wichtigsten Learnings dieser Folge: morgens Licht an, abends Licht reduzieren, möglichst regelmäßige Schlafenszeiten und ein Rhythmus, der zum eigenen Chronotyp passt. Denn guter Schlaf beginnt nicht erst in dem Moment, in dem wir die Augen schließen. Er wird über den gesamten Tag vorbereitet. HEALTH NERDS. Mensch, einfach erklärt. Spare 15% auf Deine erste Bestellung auf https://artgerecht.com mit dem Code: HEALTHNERDS15 (im Warenkorb eingeben) Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.
  • Brokkoli: Warum Sulforaphan ihn zu einem der gesündesten Lebensmittel macht (Deep Dive) 10.08.2026 18min
    „Brokkoli ist nicht einfach nur gesund. Er enthält einen der spannendsten Pflanzenstoffe der modernen Ernährungsforschung.“ Kaum ein Gemüse hat einen besseren Ruf als Brokkoli. Doch was macht ihn eigentlich so gesund? Die Antwort liegt nicht an seinem Gehalt an Vitamin C oder seinen Ballaststoffen, sondern in einem sekundären Pflanzenstoff namens Sulforaphan. Er entsteht erst, wenn Brokkoli zerkleinert oder gekaut wird, und aktiviert in unserem Körper Schutzmechanismen, die unsere Zellen dabei unterstützen können, mit oxidativem Stress und Entzündungsprozessen umzugehen. Genau deshalb gehört Sulforaphan heute zu den intensivsten erforschten Pflanzenstoffen überhaupt. In dieser Deep Dive Folge der artgerecht HEALTH NERDS erklären Podcast-Host Felix Moese und Gesundheitswissenschaftler Matthias Baum, wie Sulforaphan entsteht, warum Brokkolisprossen besonders reich an seiner Vorstufe sind und weshalb die richtige Zubereitung entscheidend sein kann. Denn erst wenn das Pflanzenenzym Myrosinase mit seiner Vorstufe Glucoraphanin zusammenkommt, bildet sich der eigentliche Wirkstoff. Deshalb kann bereits das Schneiden des Brokkolis vor dem Garen einen Unterschied machen. Außerdem ordnen die beiden die aktuelle Forschung ein. Sulforaphan wirkt nicht wie ein klassisches Antioxidans, sondern aktiviert über den Nrf2-Signalweg körpereigene Schutz- und Entgiftungsmechanismen. Genau dieser biologische Ansatz macht den Stoff für Wissenschaftler so interessant. Aktuell wird unter anderem zu seinem möglichen Einfluss auf gesundes Altern, Stoffwechsel, Herz-Kreislauf-Gesundheit, chronische Entzündungen und Krebsprävention geforscht. Viele Ergebnisse sind vielversprechend. Gleichzeitig gilt: Brokkoli ist kein Wundermittel. Er zeigt vielmehr, wie stark bestimmte Lebensmittel die Biologie unseres Körpers beeinflussen können. HEALTH NERDS. Mensch, einfach erklärt. Spare 15% auf Deine erste Bestellung auf https://artgerecht.com mit dem Code: HEALTHNERDS15 (im Warenkorb eingeben) Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.
  • SIBO: Wenn gesunde Lebensmittel massive Verdauungsbeschwerden auslösen 06.08.2026 41min
    „Gesunde Lebensmittel machen keine Beschwerden. Aber sie zeigen, wenn Verdauung am falschen Ort beginnt.“ Äpfel, Haferflocken, Hülsenfrüchte oder Brokkoli gelten zu Recht als gesund. Trotzdem reagieren manche Menschen darauf mit Blähungen, Völlegefühl, Bauchschmerzen oder Durchfall. Häufig liegt das Problem nicht im Lebensmittel, sondern in seiner Verarbeitung in unserem Körper: Fermentierbare Kohlenhydrate werden bereits im Dünndarm von Mikroorganismen vergoren, obwohl dort vor allem Verdauung und Nährstoffaufnahme stattfinden sollten. Dabei entstehen Gase wie Wasserstoff oder Methan. Der Dünndarm dehnt sich, Flüssigkeit verschiebt sich und Beschwerden können bereits kurz nach dem Essen einsetzen. Der medizinische Fachbegriff dafür lautet SIBO, Small Intestinal Bacterial Overgrowth. In dieser Folge der artgerecht HEALTH NERDS erklären Podcast-Host Felix Moese und Gesundheitswissenschaftler Matthias Baum, warum Dünndarm und Dickdarm völlig unterschiedliche Aufgaben haben und weshalb rund 99 Prozent unserer Darmbakterien im Dickdarm leben. Sie zeigen, wie eine gestörte Darmbeweglichkeit, zu wenig Magensäure, fehlende Verdauungsenzyme, bestimmte Medikamente oder anatomische Veränderungen das Milieu im Dünndarm verändern und eine bakterielle Überwucherung begünstigen können. Im Fokus stehen außerdem FODMAPs, fermentierbare Kohlenhydrate aus Obst, Gemüse, Zwiebeln, Knoblauch, Hülsenfrüchten oder Milchprodukten. Bei SIBO sind sie nicht grundsätzlich schädlich, sie werden nur zu früh vergoren. Eine zeitlich begrenzte FODMAP-arme Ernährung kann Beschwerden lindern, löst aber nicht automatisch die Ursache. Entscheidend ist, die Darmbeweglichkeit zu unterstützen, Auslöser zu erkennen und Rückfälle zu vermeiden. Dabei spielen Essenspausen eine wichtige Rolle, damit der Dünndarm seine Selbstreinigungsfunktion aktivieren kann: Der Migrating Motor Complex (MMC) wird zwischen den Mahlzeiten aktiv und bewegt Nahrungsreste und Mikroorganismen durch den Dünndarm weiter. Außerdem geht es um Atemtests mit Glukose oder Laktulose, wasserstoff- und methanbildende Formen von SIBO, moderne Therapiestrategien und die Frage, warum Antibiotika allein oft nicht ausreichen. Der praktische Kern der Folge: Der Apfel ist nicht das Problem. Aber er kann zeigen, dass Bakterien am falschen Ort arbeiten. HEALTH NERDS. Mensch, einfach erklärt. Spare 15% auf Deine erste Bestellung auf https://artgerecht.com mit dem Code: HEALTHNERDS15 (im Warenkorb eingeben) Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.
  • N-Acetylcystein (NAC): Baustoff für unser wichtigstes Antioxidans (Deep Dive) 03.08.2026 18min
    „N-Acetylcystein fängt freie Radikale nicht selbst ab. Es hilft unserem Körper, sein wichtigstes antioxidatives Schutzsystem aufzubauen.“ Jede Sekunde entstehen in unserem Körper freie Radikale. Das gehört zu einem gesunden Stoffwechsel. Problematisch wird es erst, wenn diese überhandnehmen und oxidativen Stress verursachen. Genau dann sind unsere Zellen auf Glutathion angewiesen, eines der wichtigsten körpereigenen Antioxidantien. Damit der Körper Glutathion überhaupt herstellen kann, benötigt er unter anderem die schwefelhaltige Aminosäure Cystein. Genau hier setzt N-Acetylcystein (NAC) an. In dieser Deep Dive Folge der artgerecht HEALTH NERDS erklären Podcast Host Felix Moese und Gesundheitswissenschaftler Matthias Baum, was NAC ist, warum der Stoff seit Jahrzehnten in der Medizin eingesetzt wird und weshalb er heute weit über seine klassische Anwendung als Schleimlöser oder als Gegenmittel bei einer Paracetamolvergiftung hinaus erforscht wird. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie NAC die körpereigene Glutathionproduktion unterstützt und warum sich dieser Mechanismus grundlegend von klassischen Antioxidantien wie Vitamin C unterscheidet. Außerdem ordnen die beiden die aktuelle Studienlage zu Stoffwechsel, psychischen Erkrankungen und Krebs ein. Denn gerade hier zeigt sich, wie komplex die Biologie unseres Zellschutzes ist. Oxidativer Stress ist nicht grundsätzlich schädlich, sondern erfüllt wichtige Aufgaben im Stoffwechsel. Entscheidend ist das richtige Gleichgewicht. NAC macht deutlich, dass moderne Prävention nicht darin besteht, einzelne Prozesse pauschal zu unterdrücken, sondern die körpereigenen Schutzmechanismen gezielt zu verstehen und sinnvoll zu unterstützen. HEALTH NERDS. Mensch, einfach erklärt. Spare 15% auf Deine erste Bestellung auf https://artgerecht.com mit dem Code: HEALTHNERDS15 (im Warenkorb eingeben) Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.
  • Biologisches Alter: Wie alt ist Dein Körper wirklich? 30.07.2026 42min
    „Zwei Menschen können am selben Tag geboren sein und biologisch trotzdem in völlig unterschiedlichen Lebensphasen stehen.“ Das biologische Alter beschreibt nicht die Jahre seit unserer Geburt, sondern den Zustand unseres Körpers im Vergleich zu gleichaltrigen Menschen. Entscheidend ist, wie leistungsfähig Stoffwechsel, Herz-Kreislauf-System, Muskulatur, Immunsystem und Organe tatsächlich sind. Wer schneller an Muskelkraft verliert, weniger belastbar ist, viszerales Fett aufbaut oder erste Stoffwechselstörungen entwickelt, kann biologisch älter sein, als es der Ausweis vermuten lässt. In dieser Folge der artgerecht HEALTH NERDS erklären Podcast-Host Felix Moese und Gesundheitswissenschaftler Matthias Baum, wie biologisches Alter wissenschaftlich bestimmt wird und warum es dafür keinen einzelnen Messwert gibt. Blutdruck, Blutzucker, Entzündungsmarker, Körperzusammensetzung, Griffkraft, Gehgeschwindigkeit und maximale Sauerstoffaufnahme erfassen jeweils nur einen Teil des Alterungsprozesses. Auch epigenetische Uhren, die Veränderungen an der DNA-Regulation untersuchen, liefern keine endgültige Alterszahl, sondern modellbasierte Schätzungen. Ein allgemein anerkannter klinischer Goldstandard existiert bislang nicht. Die Folge ordnet ein, was Fitnessuhren, Smart Rings und Körperfettwaagen tatsächlich messen und warum ihr angezeigtes Stoffwechselalter nicht mit dem biologischen Alter des gesamten Organismus gleichzusetzen ist. Solche Geräte können Entwicklungen bei Ruhepuls, Schlaf, Bewegung oder Herzratenvariabilität sichtbar machen. Aussagekräftiger als ein einzelner Tageswert ist jedoch der langfristige Trend. Wer sich ausschließlich von einer App bescheinigen lässt, biologisch fünf oder zehn Jahre älter zu sein, erhält eine Zahl, aber noch keine belastbare gesundheitliche Diagnose. Entscheidend ist deshalb nicht, ob ein Test 42 oder 47 Jahre ausgibt. Relevant ist, welche Bereiche auffällig sind und ob sie sich verändern lassen. Muskelkraft, Ausdauer, Taillenumfang, Stoffwechselwerte, Schlafrhythmus und tägliche Bewegung reagieren auf den Lebensstil. Schon mehr Schritte im Alltag, regelmäßiges Kraft- und Ausdauertraining, ausreichend Schlaf und eine Verbesserung der Körperzusammensetzung können das Tempo biologischer Alterungsprozesse beeinflussen. Motivierend: Das biologische Alter ist keine unveränderliche zweite Jahreszahl. Es ist ein Modell, das sichtbar machen kann, wo der Körper schneller altert und an welchen Stellen sich gegensteuern lässt. HEALTH NERDS. Mensch, einfach erklärt. Spare 15% auf Deine erste Bestellung auf https://artgerecht.com mit dem Code: HEALTHNERDS15 (im Warenkorb eingeben) Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.
  • Urolithin A: Kann ein Stoff aus Granatäpfeln unsere Mitochondrien erneuern? (Deep Dive) 27.07.2026 17min
    „Mit zunehmendem Alter verlieren unsere Zellen an Energie. Ein Grund dafür: Beschädigte Mitochondrien werden nicht mehr zuverlässig erkannt und recycelt.“ Genau hier wird Urolithin A interessant: Der Stoff könnte die Mitophagie unterstützen, also den Prozess, mit dem Zellen defekte Mitochondrien abbauen und ihre Energieproduktion stabil halten. Urolithin A steckt jedoch nicht direkt in Granatäpfeln, Walnüssen oder Beeren. Es entsteht erst, wenn bestimmte Darmbakterien deren Pflanzenstoffe umwandeln. Und genau das gelingt nur einem Teil der Menschen. In dieser Deep Dive Folge der artgerecht HEALTH NERDS erklären Podcast Host Felix Moese und Gesundheitswissenschaftler Matthias Baum, wie Urolithin A entsteht, warum das Darmmikrobiom darüber entscheidet und welche Rolle der Stoff für Mitochondrien, Muskelkraft und gesundes Altern spielen könnte. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob sich die zelluläre Qualitätskontrolle gezielt unterstützen lässt. Erste Humanstudien zeigen Veränderungen mitochondrialer Biomarker und mögliche Effekte auf Muskelkraft und körperliche Leistungsfähigkeit. Die Datenbasis ist jedoch noch begrenzt. Urolithin A ersetzt weder Bewegung noch Krafttraining. Der Stoff macht vielmehr sichtbar, wie entscheidend es für unsere Gesundheit ist, beschädigte Zellstrukturen rechtzeitig auszusortieren. HEALTH NERDS. Mensch, einfach erklärt. Spare 15% auf Deine erste Bestellung auf https://artgerecht.com mit dem Code: HEALTHNERDS15 (im Warenkorb eingeben) Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.
  • Sarkopenie: Warum wir mit Muskelverlust auch Lebensjahre verlieren 23.07.2026 36min
    „Aktive Muskulatur ist viel mehr als Bewegung. Sie ist Stoffwechselregulator, Signalgeber und eines unserer wichtigsten Schutzsysteme.“ Sarkopenie bezeichnet den fortschreitenden Verlust von Muskelmasse, Muskelkraft und neuromuskulärer Funktion. Der Prozess beginnt oft lange bevor Treppensteigen, Aufstehen oder längere Wege spürbar schwerer werden. Entscheidend ist dabei nicht allein das Alter. Muskulatur wird vor allem dann abgebaut, wenn sie zu selten gefordert wird, Entzündungsprozesse dauerhaft aktiv sind und dem Körper Reize oder Baustoffe fehlen. Besonders tückisch: Das Körpergewicht kann dabei nahezu gleich bleiben, während Muskelmasse verschwindet und viszerales Fett zunimmt. In dieser Folge der artgerecht HEALTH NERDS erklären Podcast Host Felix Moese und Gesundheitswissenschaftler Matthias Baum, warum Sarkopenie keine unvermeidbare Begleiterscheinung des Alterns ist. Sie sprechen darüber, weshalb die neuronale Ansteuerung der Muskulatur häufig schon nachlässt, bevor der Muskel sichtbar schrumpft, wie Griffkraft, Gehgeschwindigkeit und einfache Aufstehtests Hinweise auf den Funktionsverlust geben und warum reine Körperfettwaagen nur einen Teil des Problems erfassen. Im Mittelpunkt steht die Rolle der Muskulatur als aktives Stoffwechselorgan: Bewegte Muskeln produzieren Myokine, verbessern die Glukoseaufnahme, beeinflussen die Insulinsensitivität, regulieren Entzündungen und kommunizieren mit Immunsystem und Gehirn. Außerdem geht es um die Frage, wie sich Muskelabbau wirksam bremsen lässt. Warum Bewegung im Alltag ebenso wichtig ist wie gezieltes Krafttraining. Weshalb Eiweiß nur dann zum Muskelaufbau beiträgt, wenn ein ausreichender Belastungsreiz vorhanden ist. Und welche Bedeutung Aminosäuren, Vitamin D, Omega 3 Fettsäuren, Kreatin, Schlaf und Regeneration für die Muskelgesundheit haben können. Die zentrale Erkenntnis: Muskelmasse ist keine Frage der Optik. Sie entscheidet mit darüber, wie belastbar unser Stoffwechsel bleibt, wie gut wir Krankheiten überstehen und ob wir im Alter selbstständig leben können. Der gute Teil dieser Geschichte: Muskelgewebe gehört zu den wenigen Organen unseres Körpers, die sich bis ins hohe Alter an neue Belastungen anpassen können. Es ist also nie zu früh, aber auch fast nie zu spät, etwas für seine Muskulatur zu tun. HEALTH NERDS. Mensch, einfach erklärt. Spare 15% auf Deine erste Bestellung auf https://artgerecht.com mit dem Code: HEALTHNERDS15 (im Warenkorb eingeben) Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.
  • Berberin: Wirkt dieser Pflanzenstoff wie ein natürliches Ozempic? (Deep Dive) 20.07.2026 19min
    „Kaum ein Pflanzenstoff wird derzeit so intensiv erforscht wie Berberin. Der Grund dafür liegt tief im Energiestoffwechsel unserer Zellen.“ Jede einzelne Zelle unseres Körpers muss permanent entscheiden, ob sie Energie speichert, verbraucht oder neu bereitstellt. Gesteuert wird dieser Prozess unter anderem durch AMPK, einen der wichtigsten Energiesensoren unseres Stoffwechsels. Genau hier setzt Berberin an. Der natürliche Pflanzenstoff wird seit Jahrhunderten in der traditionellen Medizin eingesetzt und steht heute im Fokus der Forschung, weil er Stoffwechselprozesse beeinflussen könnte, die für Blutzucker, Fettstoffwechsel und Insulinsensitivität entscheidend sind. In dieser Deep Dive Folge der artgerecht HEALTH NERDS erklären Podcast-Host Felix Moese und Gesundheitswissenschaftler Matthias Baum, was Berberin genau ist, wie es auf zellulärer Ebene wirkt und warum der Vergleich mit Abnehmmedikamenten wie Ozempic wissenschaftlich zu kurz greift. Im Mittelpunkt stehen die Aktivierung des Enzyms AMPK, die Regulation des Glukosestoffwechsels sowie die Frage, welche Effekte auf Prädiabetes, Typ 2 Diabetes und Fettstoffwechsel heute tatsächlich durch Studien gestützt werden und wo die Evidenz noch begrenzt ist. Außerdem geht es um die geringe Bioverfügbarkeit von Berberin, mögliche Einsatzgebiete bei Insulinresistenz und metabolischem Syndrom sowie um aktuelle Forschung zu Darmmikrobiom, Fettleber und Healthy Aging. Denn immer deutlicher zeigt sich: Hinter Themen wie Blutzucker, Gewichtsregulation oder Cholesterin stehen keine isolierten Prozesse, sondern Milliarden von Zellen, die ihren Energiehaushalt permanent neu organisieren. Genau dieses biologische Zusammenspiel besser zu verstehen, ist der Schlüssel zu einem besseren Verständnis unseres Stoffwechsels. HEALTH NERDS. Mensch, einfach erklärt. Spare 15% auf Deine erste Bestellung auf https://artgerecht.com mit dem Code: HEALTHNERDS15 (im Warenkorb eingeben) Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.
  • Schokoriegel-Diät: Das Experiment, das unser Verständnis von Ernährung infrage stellt 16.07.2026 34min
    „Man kann mit Schokoriegeln abnehmen. Die entscheidende Frage ist nur: Wird man dadurch auch gesünder?“ Genau diese Frage stellte sich der amerikanische Ernährungswissenschaftler Mark Haub und startete eines der bekanntesten Selbstexperimente der modernen Ernährungsforschung. Zehn Wochen lang deckte er den Großteil seines Kalorienbedarfs mit Schokoriegeln, Keksen und anderen stark verarbeiteten Snacks. Das verblüffende Ergebnis: Er verlor mehr als zwölf Kilogramm Körpergewicht. Gleichzeitig verbesserten sich sogar einige seiner Blutwerte. Ein Experiment, das bis heute kontrovers diskutiert wird. In dieser Folge der artgerecht HEALTH NERDS ordnen Podcast-Host Felix Moese und Gesundheitswissenschaftler Matthias Baum das berühmte Twinkie-Experiment wissenschaftlich ein. Sie erklären, warum ein Kaloriendefizit tatsächlich der entscheidende Faktor für Gewichtsverlust ist, weshalb unser Stoffwechsel jedoch weit mehr bewertet als nur Kalorien und warum Körpergewicht und Gesundheit nicht automatisch dasselbe sind. Im Mittelpunkt stehen die biologischen Mechanismen hinter Energiebilanz, Fettstoffwechsel, Cholesterin, Insulin und Sättigung sowie die Frage, weshalb ultraverarbeitete Lebensmittel uns häufig dazu verleiten, mehr Energie aufzunehmen, als unser Körper eigentlich benötigt. Außerdem geht es um die Grenzen des Experiments: Warum verbesserten sich bestimmte Blutwerte trotz Junkfood? Welche Rolle spielen Protein, Ballaststoffe und Mikronährstoffe? Und weshalb zeigen große Beobachtungsstudien zwar Zusammenhänge zwischen ultraverarbeiteten Lebensmitteln und zahlreichen Erkrankungen, erlauben aber nicht automatisch Rückschlüsse auf Ursache und Wirkung? Denn gesundes Essen entscheidet sich nicht an einzelnen Lebensmitteln, sondern an der Qualität unserer Ernährung insgesamt. Wer versteht, wie Energiebilanz und Stoffwechsel zusammenarbeiten, trifft im Alltag oft die besseren Entscheidungen. HEALTH NERDS. Mensch, einfach erklärt. Spare 15% auf Deine erste Bestellung auf https://artgerecht.com mit dem Code: HEALTHNERDS15 (im Warenkorb eingeben) Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.
  • L-Theanin: Warum der Stoff aus grünem Tee entspannt, ohne müde zu machen (Deep Dive) 13.07.2026 27min
    „L-Theanin beruhigt das Gehirn nicht. Es hilft ihm, das Wichtige vom Unwichtigen zu unterscheiden.“ Jede Sekunde prasseln unzählige Informationen auf unser Gehirn ein. Gedanken, Geräusche, Nachrichten, Termine, Emotionen. Damit wir konzentriert arbeiten, lernen oder Entscheidungen treffen können, muss unser Nervensystem permanent auswählen, welche Reize relevant sind und welche ausgeblendet werden. Genau an dieser Stelle rückt L-Theanin in den Fokus der Forschung. Die natürliche Aminosäure aus grünem Tee scheint die Fähigkeit unseres Gehirns zu unterstützen, Aufmerksamkeit gezielt zu steuern, ohne dabei müde zu machen. In dieser Deep Dive Folge der artgerecht HEALTH NERDS erklären Podcast-Host Felix Moese und Gesundheitswissenschaftler Matthias Baum, wie L-Theanin im Gehirn wirkt und warum Wissenschaftler heute nicht von einem Beruhigungsmittel, sondern von einem Modulator neuronaler Signalübertragung sprechen. Im Mittelpunkt stehen die Wechselwirkungen mit dem Glutamat-System, die Bedeutung von Alpha-Wellen sowie aktuelle Studien, die zeigen, weshalb L-Theanin die selektive Aufmerksamkeit verbessern und die Ablenkbarkeit reduzieren kann. Außerdem geht es um die spannende Kombination aus L-Theanin und Koffein, die in mehreren Studien eine bessere kognitive Leistungsfähigkeit zeigte als Koffein allein. Matthias Baum ordnet die aktuelle Evidenz ein und erklärt, für wen eine Supplementierung sinnvoll sein kann, welche Dosierungen wissenschaftlich untersucht wurden und warum L-Theanin kein Wundermittel gegen Stress oder Schlafprobleme ist. Stattdessen zeigt die Forschung, dass die Aminosäure vor allem Menschen helfen könnte, deren Gehirn durch ständige Reizüberflutung, mentale Anspannung oder hohe kognitive Anforderungen besonders gefordert ist. Denn Leistungsfähigkeit entsteht nicht dadurch, dass unser Gehirn ständig auf Höchstleistung arbeitet, sondern indem es lernt, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. HEALTH NERDS. Mensch, einfach erklärt. Spare 15% auf Deine erste Bestellung auf https://artgerecht.com mit dem Code: HEALTHNERDS15 (im Warenkorb eingeben) Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.

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