O-Ton Allgemeinmedizin: Podcast für die Arztpraxis

O-Ton Allgemeinmedizin: Podcast für die Arztpraxis

MedTriX GmbH
Land Tyskland
Språk DE
Episoder 122
Siste 09.09.2026

Der Podcast „O-Ton Allgemeinmedizin“ richtet sich an Hausärztinnen und Hausärzte sowie an alle, die sich für die Primärversorgung interessieren. Er beleuchtet das gesamte Spektrum der Allgemeinmedizin – von Leitlinien und praxisrelevanten Studien über gesundheitspolitische Debatten bis hin zu Fragen des Praxisalltags. Die Moderatorinnen und Moderatoren sind Redakteurinnen und Redakteure der Medical Tribune innerhalb der MedTriX Group. Alle zwei Wochen erscheint eine neue Folge mit kompakten, praxisnahen Themen.

Episoder

  • Hormonelle Achterbahn 09.09.2026 41min
    Ob PMS, PMDS oder Wechseljahre: Hormonelle Schwankungen können Körper und Psyche stark belasten. Noch immer werden die Symptome oft missverstanden, bagatellisiert und zu spät erkannt. Eine Expertin zeigt, worauf es bei Diagnose und Therapie ankommt.
  • Unipolare Depression in der Hausarztpraxis – Folge 1/3 02.09.2026 22min
    Die überwiegende Zahl der Patient:innen mit Depressionen wird durch Allgemeinmediziner:innen behandelt. Die wenigsten Betroffenen kommen jedoch bereits mit dem konkreten Verdacht auf eine Depression in die Praxis. Wie gelingt es Hausärtzt:innen Depressionen schnell zu erkennen und erfolgreich zu behandeln?
  • Zum Lachen in die Praxis gehen 27.08.2026 29min
    Wie nennen sich Anästhesisten nach Feierabend? Erfahren Sie es im Podcast zum Thema Humormedizin, in dem es um mehr als Klamauk geht. Denn eine humorvolle Grundhaltung kann den Praxisalltag erleichtern und hilft Menschen im Umgang mit Erkrankungen. Jetzt reinhören!
  • Gehirngesundheit in der Hausarztpraxis – Folge 3/3 20.08.2026 20min
    Häufig vergeht bei der Alzheimer-Krankheit vom ersten Verdacht bis zur Diagnose wertvolle Zeit. Doch warum ist eine frühzeitige Diagnose so entscheidend und wie gelingt die Weichenstellung in der Hausarztpraxis? In dieser Folge von „O-Ton Allgemeinmedizin“ erläutert Hausarzt Witold Rak (Gießen) praxisnah, wie die ersten Schritte der Diagnostik, von Anamnese, über kognitive Kurztests und das Prüfen reversibler Ursachen bis hin zur Überweisung aussehen können. Außerdem verdeutlicht Witold Rak, was eine frühzeitige Diagnose für die Patientinnen und Patienten bedeuten kann. Hören Sie auch in die ersten beiden Folgen unserer Mini-Reihe zu den Themen Früherkennung sowie Risikofaktoren & Prävention der Alzheimer Erkrankung rein! Diese Podcastepisode ist mit freundlicher Unterstützung der Lilly Deutschland GmbH entstanden. Mehr über das Thema Gehirngesundheit gibt es hier: Gehirngesundheit im Kontinuum der Alzheimer-Krankheit | Eli Lilly https://web.mc.lilly.com/alzheimer-krankheit MMAT-06980, Juli 2026 MMAT-06981, Juli 2026
  • Delegation, Substitution, Teamarbeit 13.08.2026 42min
    Physician Assistants, Primary Care Manager, VERAH – nichtärztliche Fachkräfte übernehmen immer mehr Aufgaben in der Hausarztpraxis. Was das für Praxisorganisation, Haftung und Honorierung bedeutet, erklärt Prof. Dr. Nicola Buhlinger-Göpfarth, Vorsitzende des Hausärztinnen- und Hausärzteverbandes in dieser Folge von O-Ton Allgemeinmedizin. Während im EBM die persönliche Leistungserbringung – der Arzt-Patienten-Kontakt – zentral ist, entwickelt der HÄV in seinen HzV-Verträgen dieses Element weiter: zum Praxis-Patienten-Kontakt, bei dem es keine Rolle mehr spielt, wer im Team versorgt oder ob die Interaktion in Präsenz oder digital stattfindet. Interprofessionelle Teamarbeit entlastet nicht nur die Praxisleitung. Sie ist auch – zusammen mit einer cleveren Digitalisierung – die Antwort auf den Ärztemangel. Prof. Buhlinger-Göpfarth plädiert für einen Delegationsrahmen statt starrer Kataloge. „Es ist nicht immer gut, die Dinge bis ins kleinste Detail zu regeln – das nimmt Freiheit und ist bürokratisch.“ Der HÄV arbeitet an SOPs (Standard Operating Procedures), die zeigen, wie eine Sprechstunde anhand von Leitsymptomen organisiert werden kann. https://bit.ly/4hoYfbK
  • Gehirngesundheit in der Hausarztpraxis – Folge 2/3 06.08.2026 12min
    Die Ursachen von Demenzerkrankungen sind vielfältig. Neben genetischen und altersbedingten Faktoren werden auch verschiedene beeinflussbare Gesundheits- und Lebensstilfaktoren als relevant diskutiert (1). In dieser Folge von „O-Ton Allgemeinmedizin“ spricht der Gießener Hausarzt Witold Rak, über modifizierbaren Risikofaktoren, die im hausärztlichen Alltag für die Gehirngesundheit von Bedeutung sein können. Er erläutert praxisnah, welche Rolle die Behandlung von Hypertonie, Diabetes oder Adipositas im Kontext der Risikoreduktion spielen kann. Erfahren Sie, wie Sie das Thema "Gehirngesundheit" im Praxisalltag ansprechen und Patientinnen und Patienten für einen gesundheitsfördernden Lebensstil sensibilisieren können. Hören Sie sich auch Folge 1 unserer Mini-Serie an „Normaler Alterungsprozess oder Beginn einer Alzheimer-Krankheit?“ Mehr über das Thema Gehirngesundheit erfahren Sie hier: Gehirngesundheit im Kontinuum der Alzheimer-Krankheit | Eli Lilly: https://e.lilly/podcast-alzheimer-krankheit MMAT-06609, Juli 2026 MMAT-06979, Juli 2026 Quellen: 1. Livingston G, et al. Lancet. 2024;404(10452):572-628
  • ADHS, Autismus und Tics – psychiatrisches Störungsbild oder Teil der Persönlichkeit? 30.07.2026 54min
    Seit einigen Jahren erhalten auch Erwachsene immer öfter die Neudiagnose ADHS, Autismus-Spektrum- oder Tic-Störung. Die Zahlen steigen kontinuierlich an, und soziale Medien wie TikTok tragen das Thema in die Breite. In dieser Folge von O-Ton Allgemeinmedizin spricht Tobias Stolzenberg mit Prof. Dr. Ludger Tebartz van Elst, Leitender Oberarzt an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Universitätsklinikum Freiburg. Prof. Tebartz van Elst leitet eine Spezialambulanz für Autismus-Spektrum-Störungen und ist einer der renommiertesten deutschsprachigen Experten für ADHS, Autismus-Spektrum-Störungen und Tics beim Erwachsenen. Zudem ist er Autor und Mitherausgeber verschiedener Fach- und Lehrbücher sowie zahlreicher wissenschaftlicher Publikationen. Die Folge beleuchtet, was hinter dem markanten Anstieg der Diagnosezahlen steckt und welche Rolle das sogenannte Masking bei der sozialen und diagnostischen Unsichtbarkeit insbesondere bei Autismus spielt. Des Weiteren erläutert Prof. Tebartz van Elst, wo die Grenzen zwischen Normvariante, Persönlichkeitsstruktur und behandlungsbedürftiger psychiatrischer Störung verlaufen. Er erklärt, wie Hausärztinnen und Hausärzte Betroffene erkennen und weiterverweisen können und was es mit dem Begriff der Strukturdiagnose auf sich hat. Auch das Phänomen der funktionellen Tics, die durch soziale Medien verbreitet werden, und die Bedeutung von identitären Diagnosen und Stigma kommen zur Sprache. Gast dieser Folge: Prof. Dr. Ludger Tebartz van Elst, Leitender Oberarzt an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Universitätsklinikum Freiburg Host dieser Folge: Tobias Stolzenberg, Redakteur bei Medical Tribune in Wiesbaden Kontakt zur Redaktion: [email protected] Sie wollen Werbung in unseren Podcasts platzieren? [email protected] Podcast-Tipp: ADHS im Erwachsenenalter: Modediagnose oder bislang unterdiagnostiziert? – O-Ton Allgemeinmedizin, Folge 47 vom 24. April 2026 https://soundcloud.com/o-ton-allgemeinmedizin/adhs-im-erwachsenenalter-modediagnose-oder-bislang-unterdiagnostiziert Lesetipps: Autismus, ADHS und Tics – Zwischen Normvariante, Persönlichkeitsstörung und neuropsychiatrischer Krankheit Ludger Tebartz van Elst 3., erweiterte und überarbeitete Auflage ca. 240 Seiten, kartoniert ca. € 35,– (D) / ca. CHF 42,– / ca. € 36,– (A) ISBN 978-3-17-041158-6 auch als E-Book verfügbar PDF 978-3-17-041159-3 EPUB 978-3-17-041160-9 Psychiatrie und Psychotherapie für die Hausarztpraxis Peter Zwanzger (Hrsg.), Michael Rentrop (Hrsg.) 1. Auflage, erschienen: 30. Januar 2026 260 Seiten, Paperback 9 s/w Abbildungen, 52 Tabellen ISBN 978-3-7753-0011-7 € 69,95 (D) Weiterführende Links: S3-Leitlinie ADHS bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/028-045 Zentrales ADHS-Netz vom Universitätsklinikum Köln https://www.adhs.info ADHS Deutschland e.V. – Selbsthilfe für Menschen mit ADHS www.adhs-deutschland.de S3-Leitlinie Autismus-Spektrum-Störungen im Kindes-, Jugend- und Erwachsenenalter, Teil 1: Diagnostik https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/028-018#anmeldung Adult ADHD Self-Report Scale (ASRS-v1.1) Symptom Checklist - English https://add.org/wp-content/uploads/2015/03/adhd-questionnaire-ASRS111.pdf autismus Deutschland e.V. – Bundesverband zur Förderung von Menschen mit Autismus https://www.autismus.de/ Universitäres Zentrum Autismus-Spektrum Freiburg https://www.uniklinik-freiburg.de/psych Autism Spectrum Quotient 10 items (AQ-10) (Adult) – Deutsch https://www.autismresearchcentre.com/tests/autism-spectrum-quotient-10-items-aq-10-adult/ IVTS e. V. – InteressenVerband Tic & Tourette Syndrom https://iv-ts.de/ Tourette-Gesellschaft Deutschland e.V. (TGD) https://www.tourette-gesellschaft.de NIH / PubMed Central – „Tics bei Erwachsenen" https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC9735045/
  • Gehirngesundheit in der Hausarztpraxis – Folge 1/3 23.07.2026 15min
    Die Alzheimer-Krankheit beginnt oft im Verborgenen – bis zu 20 Jahre, bevor erste objektivierbare Symptome auftreten. Aber was passiert in dieser langen, stillen Phase? In dieser Folge von „O-Ton Allgemeinmedizin“ erklärt der Gießener Hausarzt Witold Rak, warum wir bei der Alzheimer-Krankheit von einem Kontinuum sprechen und warum die Hausarztpraxis eine wichtige Anlaufstelle für die Früherkennung ist. Er gibt praxisnahe Einblicke, wie sich normale Alterserscheinungen von echten Warnsignalen unterscheiden lassen und warum das Gespräch mit Angehörigen dabei oft der Schlüssel ist. Hören Sie jetzt in unsere Mini-Reihe zu Gehirngesundheit rein! Mehr über das Thema Gehirngesundheit erfahren Sie hier: Gehirngesundheit im Kontinuum der Alzheimer-Krankheit | Eli Lilly https://e.lilly/podcast-alzheimer-krankheit Diese Podcast-Episode ist mit freundlicher Unterstützung der Lilly Deutschland GmbH entstanden. MMAT-06196, Juni 2026 MMAT-06724, Juli 2026
  • Wie junge Ärztinnen und Ärzte einen Einsatz im globalen Süden planen und finanzieren 16.07.2026 46min
    Ein Auslandsaufenthalt während der ärztlichen Weiterbildung – das klingt nach Abenteuer, ist aber vor allem: eine komplexe, gut zu planende Entscheidung mit weitreichenden Konsequenzen für Karriere, Privatleben und das eigene Weltbild. Aber was braucht es, um diesen Schritt zu wagen? Tropenmediziner Yannik Eggers war fast zwei Jahre in Äthiopien – und erlebte dort die COVID-19-Pandemie, einen eskalierenden Bürgerkrieg und den Aufbau eines Diagnostiklabors für zehn Millionen Menschen. In dieser Folge von O-Ton Allgemeinmedizin gibt er konkrete Antworten auf die Fragen der Medical-Tribune-Redakteurin Anouschka Wasner: Welche Fachrichtungen sind geeignet? Wann ist der richtige Zeitpunkt in der Weiterbildung? Wie finanziere ich den Aufenthalt, was muss ich administrativ regeln – von Tropentauglichkeit über Approbationslegalisierung bis zur Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts? Und welche Motive sind tragfähig, welche vielleicht besser zu hinterfragen? Ein ehrliches, praxisnahes Gespräch über Global Health, die Zusatzweiterbildung Tropenmedizin und das, was ein Auslandseinsatz verändert. https://bit.ly/4hoYfbK
  • Update ME/CFS – was Ärztinnen und Ärzte wissen sollten 02.07.2026 32min
    ME/CFS, Myalgische Enzephalomyelitis/Chronisches Fatigue-Syndrom, ist eine neuroinflammatorische Multisystemerkrankung, die in Deutschland schätzungsweise 650.000 Menschen betrifft. Lange wurde sie unterschätzt und falsch eingeordnet. Durch Long COVID rückt sie zunehmend in den Fokus. In dieser Folge spricht Chefredakteurin Kathrin Strobel mit Privatdozentin Dr. Karin Storm van's Gravesande vom Universitätsklinikum Freiburg über Symptome, Diagnose und Therapie. Ein Schwerpunkt: die postexertionelle Malaise, das Kernsymptom, das ME/CFS von anderen Erschöpfungserkrankungen unterscheidet. Außerdem: Wie geht man in der Praxis pragmatisch vor? Welche Laborwerte sind sinnvoll? Und was leistet das Versorgungsprojekt MOVE-ME/CFS Baden-Württemberg für Kinder und Jugendliche? Zu Gast: Privatdozentin Dr. Karin Storm van's Gravesande, Universitätsklinikum Freiburg Moderation: Kathrin Strobel, Chefredakteurin Medical Tribune MOVE-ME/CFS Baden-Württemberg: https://move-me-cfs.de/ Deutsche Gesellschaft für ME/CFS: https://www.mecfs.de/ Fatigatio e.V. – Bundesverband für ME/CFS-Betroffene: https://www.fatigatio.de/ Long COVID Deutschland: https://longcoviddeutschland.org/ PEDNET-LC: https://pednet-lc.de/ https://bit.ly/4hoYfbK
  • Prävention statt Komplikation: Herpes zoster bei Menschen mit Diabetes 25.06.2026 13min
    Prävention statt Komplikation: Herpes zoster bei Menschen mit Diabetes Die Beziehung zwischen Diabetes und Herpers zoster ist keine Einbahnstraße, sondern eine Straße mit Gegenverkehr, betont Professor Dr. Baptist Gallwitz, Berlin, in der aktuellen Folge der Podcast-Serie „O-Ton Allgemeinmedizin Extra“. So tritt insbesondere bei einem nicht normnah eingestellten Diabetes eine Gürtelrose häufiger auf, und sie kann einen schwereren Verlauf haben. Umgekehrt kann Herpes zoster die Stoffwechseleinstellung von Menschen mit Diabetes negativ beeinflussen. DDG empfiehlt Impfung Vor diesem Hintergrund rät die Deutsche Diabetes Gesellschaft in ihrer aktuellen Praxisempfehlung zur Therapie des Typ-2-Diabetes explizit zur Impfung gegen Gürtelrose. Die Impfung ist eine Kassenleistung bei Menschen ab 18 Jahren mit einer schweren chronischen Grunderkrankung wie z.B. Diabetes mellitus. Unabhängig von einer Grunderkrankung empfiehlt die STIKO die Impfung für alle Menschen ab 60 Jahren. Unzureichende Impfquoten Doch trotz dieser Empfehlungen ist die Durchimpfungsrate gering – bei Menschen über 60 Jahre liegt sie bei nur 24%. Um diese Situation zu verbessern, riet Gallwitz u.a. Medizinische Fachangestellte zu schulen, damit diese regelmäßig den Impfstatus der Patient*innen abfragen. Diese Podcast-Episode ist mit freundlicher Unterstützung von GSK entstanden. https://bit.ly/4hoYfbK
  • Herausforderung ärztliche Heimversorgung 18.06.2026 42min
    In Deutschland leben rund 800.000 Pflegebewohner – chronisch erkrankt, multimorbid und angewiesen auf gut koordinierte ärztliche Versorgung. Die Realität sieht jedoch oft ganz anders aus. Hausärzte sind überlastet, Pflegekräfte fehlen, und die Kommunikation zwischen Arztpraxis und Heim funktioniert häufig nicht. Wenn Pflegekräfte anrufen, erreichen sie niemanden. Wenn Ärzte zurückrufen, finden sie keine Ansprechpartner vor Ort. Manchmal dauert es Tage, bis eine ärztliche Reaktion möglich ist. Dr. Irmgard Landgraf, Hausärztin in Berlin-Steglitz, hat dieses Problem für sich gelöst – durch digitale Pflegeheimakten. Seit mehr als 20 Jahren versorgt sie Patienten in Pflegeeinrichtungen und hat wissenschaftlich belegt, wie digitale Vernetzung die Versorgung revolutioniert. Mit ihrem Ansatz sind kürzere Reaktionszeiten möglich, die Patientenergebnisse verbessern sich, Krankenhausaufenthalte nehmen ab, es entstehen erhebliche Kosteneinsparungen – und vor allem profitiert das Pflegepersonal von einer massiven Entlastung. In dieser Folge sprechen wir mit Dr. Landgraf über die Entwicklung der Heimversorgung über drei Jahrzehnte hinweg und beleuchten die spezifischen Herausforderungen, die entstehen, wenn ältere, multimorbide Patienten mit komplexen Medikationsplänen versorgt werden müssen. Wir analysieren das klassische Kommunikationsproblem zwischen Praxis und Heim sowie seine gravierenden Folgen und stellen die digitale Pflegeheimakte als praktischen Lösungsansatz vor – als Möglichkeit des asynchronen Informationsaustauschs, der endlose Telefonmarathons überflüssig macht. Ein weiteres Thema ist auch die Arzneimittelsicherheit: Wie weniger oft mehr ist und wie gezieltes Deprescribing die Polymedikation sinnvoll reduziert. Dr. Landgraf erklärt zudem die unverzichtbare Rolle des Pflegepersonals als „Augen und Ohren" des Arztes und gibt praktische Tipps zur Zeitplanung von Heimbesuchen. Abschließend berichten wir über das Baden-Württemberg-Innovationsfonds-Projekt, seine Ergebnisse und Erfolgszahlen, und diskutieren, warum gute Versorgungsmodelle nicht automatisch zur Regelversorgung werden – sowie die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung im deutschen Gesundheitswesen. Diese Folge ist für Hausärzte, Allgemeinmediziner und Ärzte mit Heimversorgung gedacht ebenso wie für Praxismanager, Pflegeheimleiter, Pflegekräfte und Gesundheitspolitiker – kurz: für alle, die sich leidenschaftlich für eine bessere Versorgung älterer Menschen einsetzen. https://bit.ly/4hoYfbK
  • Die ePA im Praxischeck 04.06.2026 56min
    Seit Oktober 2025 sind Praxen und Kliniken verpflichtet, die elektronische Patientenakte (ePA) zu befüllen. Im Alltag von Millionen Versicherten spielt die ePA-App allerdings noch keine Rolle. Was in digital gut aufgestellten Hausarztpraxen heute schon möglich ist und wo es bei der ePA noch hakt, erzählt Dr. Peter Münster aus Münster. Er gehörte zu den Testern der ePA und weiß, wie wichtig ein gutes Praxisverwaltungssystem für die Nutzung ist. Die wesentlichste Anwendung ist heute die elektronische Medikationsliste: Verordnungen und Abgaben in der Apotheke werden transparent. Der Hausarzt moniert: Krankenhäuser speisen bisher kaum Daten in die ePA ein, Betäubungsmittel-Verordnungen fehlen, Labor- und Befundübertragungen müssen stärker automatisiert werden. Und ohne Volltextsuche bleibt die ePA oft eine unsortierte PDF-Sammlung. Für die Zukunft gilt: Die ePA kann zum digitalen Dreh- und Angelpunkt in der Versorgung werden, wenn Technik und Abläufe zuverlässig und praxistauglich sind sowie Nutzen und Arbeitsersparnis erkennbar werden. https://bit.ly/4hoYfbK
  • 60 ist das neue 40: Gegen Gürtelrose impfen? 28.05.2026 24min
    Herpes-zoster-Impfung in der zweiten Lebenshälfte Viele ältere Menschen fühlen sich fit und jünger als sie sind: 60 ist das neue 40. Beeinflusst das die Impfempfehlungen mit Blick auf Gürtelrose? Dieser Frage geht die aktuelle Folge der Podcast-Serie „O-Ton Allgemeinmedizin Extra“ mit Professor Dr. Jörg Schelling, Martinsried, nach. Die häufigste Ursache für eine Gürtelrose ist die Schwächung des Immunsystems im Alter – auch bei Menschen, die sich jünger fühlen als das im Reisepass angegebene Alter. Darüber hinaus steigern auch chronische Erkrankungen wie Diabetes, Rheuma oder chronische Atemwegserkrankungen das Risiko an Herpes zoster (HZ) zu erkranken. Eine Gürtelrose kann die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen Ältere und chronisch Kranke sind nicht nur häufiger von Gürtelrose betroffen, sondern sie haben auch ein höheres Risiko für schwere Verläufe und bei bis zu einem Drittel kommt es zu einer Post-Zoster-Neuralgie. Das Ausmaß mit dem die HZ-bedingten neuropathischen Schmerzen die Lebensqualität beeinträchtigen können, wird jedoch häufig unterschätzt. Die Impfung schützt Die STIKO empfiehlt eine Impfung gegen Herpes zoster für alle Personen im Alter von mindestens 60 Jahren. Menschen mit einer schweren Grunderkrankung können bereits ab einem Alter von 18 Jahren zu Lasten der GKV geimpft werden. Um die bisher unzureichende Impfquote zu steigern, empfiehlt Schelling, das Thema Impfen bei jedem Patientenkontakt anzusprechen und ggf. mehr als eine Impfung bei einem Termin zu verabreichen. Diese Podcast-Episode ist mit freundlicher Unterstützung von GSK entstanden. https://bit.ly/4hoYfbK
  • Polio in Deutschland – die Kinderlähmung ist noch lange nicht Geschichte 21.05.2026 37min
    Polio in Deutschland – die Kinderlähmung ist noch lange nicht Geschichte Die Poliomyelitis gilt vielen als Krankheit aus dem vergangenen Jahrhundert. Doch die Kinderlähmung, wie diese Erkrankung landläufig auch genannt wird, ist noch lange nicht verschwunden und ausgerottet. Das betrifft auch Deutschland. Seit Ende 2024 werden immer wieder impfstoffabgeleitete Polioviren (cVDPV2) in Abwässern verschiedener europäischer und auch deutscher Städte gefunden. Und im Oktober 2025 wurde in einer Hamburger Abwasserprobe erstmals seit über 30 Jahren wieder Polio-Wildvirus Typ 1 in Deutschland nachgewiesen. In dieser Folge spricht Tobias Stolzenberg mit der Epidemiologin Dr. Carolina J. Klett-Tammen, der stellvertretenden Leiterin der Klinischen Epidemiologie am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig, über die aktuelle Polio-Lage, den Impfschutz in Deutschland und was Hausärztinnen und Hausärzte wissen und tun sollten. Themen dieser Folge: • Warum ist Polio noch immer ein Thema in der Hausarztpraxis? • Was bedeuten die Funde von Polioviren im deutschen Abwasser? • Poliovirustypen, Impfstoffe, Impfstoffviren: Was ist was? • So ist der Krankheitsverlauf bei Poliomyelitis: Lähmungen sind nicht unbedingt krankheitstypisch – gerade darum ist das Virus so gefährlich. • Impflücken in Deutschland: Was zeigt die HZI-Studie zum Polio-Impfstatus in Deutschland? • Das cVDPV2-Paradoxon: Wenn der Impfstoff selbst zum Problem wird. • Polio in Gaza: Was zeigt uns der Ausbruch über die Fragilität der globalen Eradikation? • Was sollten Hausärztinnen und Hausärzte konkret tun? Gast dieser Folge: Dr. Carolina J. Klett-Tammen, Abteilung Epidemiologie am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung, Braunschweig Dr. Klett-Tammen ist Sprecherin des Fachbereichs Global Health in der Deutschen Gesellschaft für Public Health. Host dieser Folge: Tobias Stolzenberg, Redakteur bei Medical Tribune in Wiesbaden Kontakt zur Redaktion: [email protected] Weiterführende Links: Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) https://www.helmholtz-hzi.de Deutsche Gesellschaft für Public Health https://www.dgph.info/ HZI-Studie zum Polio-Impfstatus in Deutschland Self-reported poliomyelitis vaccination and documentation in adults indicates high uptake: a digital German epidemic panel https://link.springer.com/article/10.1186/s12889-025-24865-9 RKI-Ratgeber Poliomyelitis (laufend aktualisiert) https://www.rki.de/DE/Aktuelles/Publikationen/RKI-Ratgeber/Ratgeber/Ratgeber_Poliomyelitis.html RKI: Schutzimpfung gegen Poliomyelitis (Kinderlähmung) https://www.rki.de/DE/Themen/Infektionskrankheiten/Impfen/Impfungen-A-Z/Poliomyelitis-Kinderlaehmung/polio-node.html RKI: Nationale Enterovirussurveillance https://www.rki.de/DE/Themen/Infektionskrankheiten/Impfen/Eliminationsprogramme/Kommission-Polioeradikation/Nationale-Enterovirus-Surveillance/nationale-enterovirus-surveillance-node.html MuSPAD – bundesweite Antikörperstudie zu SARS-CoV-2-Infektionen des HZI https://muspad.de WHO Poliovirus IHR Emergency Committee https://www.who.int/groups/poliovirus-ihr-emergency-committee https://bit.ly/4hoYfbK
  • Ethische Grenzen der Ökonomisierung in Kliniken und Arztpraxen 07.05.2026 44min
    Wie rentabel darf eine Arztpraxis sein – und wo beginnt ein ethisches Problem? In dieser Folge von O-Ton Allgemeinmedizin spricht Redakteurin Anouschka Wasner mit Professor Arne Manzeschke, Ethiker an der Evangelischen Hochschule Nürnberg, über drängende Fragen im Gesundheitswesen zur Ökonomisierung der Medizin. Was passiert, wenn medizinische Entscheidungen auch davon abhängen, ob sich eine Behandlung rechnet? Warum wird manchmal länger beatmet als medizinisch notwendig – und wer trägt dafür die moralische Verantwortung? Vom DRG-System über Bonuszahlungen und IGeL-Leistungen bis hin zur wachsenden Rolle von Private-Equity-Gesellschaften in der ambulanten Versorgung: Professor Manzeschke ordnet ein, differenziert und benennt, wo für ihn die ethischen Grenzen liegen. Außerdem: Welche Rolle wird Künstliche Intelligenz im ärztlichen Alltag spielen – und welche Verantwortung bleibt zwingend beim Menschen? Eine nachdenklich machende Folge für alle, die das Gesundheitswesen nicht nur aus der Perspektive der Effizienz denken wollen. Im Podcast erwähnt: Bourdieus Stufen der Ökonomisierung z.B. in: Uwe Schimank und Ute Volkmann, Ökonomisierung der Gesellschaft. In: Andrea Maurer (Hrsg.), Handbuch der Wirtschaftssoziologie, Wiesbaden (VS) Sennett, Richard: Der flexible Mensch. Die Kultur des neuen Kapitalismus. Berlin (Berlin-Verlag) 1998 Literatur zum Thema von Prof. Dr. theol. habil. Arne Manzeschke: Arne Manzeschke: »Global Health – Wirtschaftsethische Anmerkungen zur Ökonomisierung des deutschen Gesundheitswesens« https://doi.org/10.1515/9783110182521.129 Alexander Michael Dietz, Ralph Charbonnier und Arne Manzeschke (Hrsg.), »Aktiengesellschaft Krankenhaus. Bestimmen ökonomische Ziele medizinisches Handeln?«, Bayreuth (P.C.O.-Verlag) 2007 Friedrich Heubel, Matthias Kettner und Arne Manzeschke (Hrsg.): Die Privatisierung von Krankenhäusern. Ethische Perspektiven. Wiesbaden (VS-Verlag) 2010 Arne Manzeschke: »Privatisierung von Krankenhäusern. Ethische Erwägungen zum moralischen Status eines öffentlichen Gutes«. In: Pflege & Gesellschaft, Heft 1, 14 (2009) https://doi.org/10.1007/978-3-531-92479-3 Arne Manzeschke: »Die effiziente Organisation. Beobachtungen zur Sinn- und Seinskrise der Krankenhäuser«. In: Ethik in der Medizin, Band 23, Heft 4 (2011) Arne Manzeschke: »Ressourcenzuteilung im Gesundheitswesen. Zur Logik der Leistungssteigerung und Effizienzmaximierung und ihren ethischen Grenzen«. In: Kathrin Dengler, Heiner Fangerau (Hrsg.): Zuteilungskriterien im Gesundheitswesen: Grenzen und Alternativen. Bielefeld (Transcript) 2013 researchgate.net/publication/271677946_Die_effiziente_Organisation Arne Manzeschke: »Der Umgang mit finanziellen Anreizen als ethische Herausforderung«. In: Georg Marckmann (Hrsg.): Praxisbuch Ethik in der Medizin, Berlin (Medizinisch Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft) 2. Aufl., 2022 https://bit.ly/4hoYfbK
  • Zeckenstich mit Folgen: Das Wichtigste zur Borreliose 23.04.2026 42min
    Zeckenstich mit Folgen: Das Wichtigste zur Borreliose Die Freiluftsaison hat begonnen und mit ihr steigt Sorge vor einem Zeckenstich und den möglichen Folgen. Doch wie hoch ist das Risiko für eine Lyme-Borreliose wirklich? Und was ist zu tun, wenn man eine Zecke an sich entdeckt? In dieser Folge von O-Ton Allgemeinmedizin spricht Medizinredakteurin Stefanie Menzel mit einem der führenden Experten auf diesem Gebiet: Dr. Volker Fingerle vom Nationalen Referenzzentrum für Borrelien. Erfahren Sie, wie man Zecken korrekt entfernt, woran man ein Erythema migrans erkennt und wann eine ärztliche Behandlung unumgänglich ist. Dr. Fingerle erklärt die verschiedenen Stadien der Erkrankung – von der frühen Hautmanifestation über die gefürchtete Neuroborreliose bis hin zur Lyme-Arthritis. Zudem gibt er Einblicke in die aktuelle Diagnostik inklusive Antikörpernachweis und Therapie. Außerdem: Was hat es mit dem vieldiskutierten Post-Treatment-Lyme-Disease-Syndrom (PTLDS) auf sich? Und wann kommt endlich eine wirksame Impfung gegen Borreliose? Gast dieser Folge: Dr. Volker Fingerle, Nationales Referenzzentrum für Borrelien am Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit Host dieser Folge: Stefanie Menzel, Redakteurin bei Medical Tribune in Wiesbaden Kontakt zur Redaktion: [email protected] Weiterführende Links: Nationales Referenzzentrum für Borrelien Gesundheit: Nationales Referenzzentrum für Borrelien: https://www.lgl.bayern.de/gesundheit/infektionsschutz/infektionskrankheiten_a_z/borreliose/nrz_borrelien.htm RKI-Ratgeber zur Lyme-Borreliose: https://www.rki.de/DE/Aktuelles/Publikationen/RKI-Ratgeber/Ratgeber/Ratgeber_LymeBorreliose.html S2k-Leitlinie „Kutane Lyme-Borreliose“: https://register.awmf.org/assets/guidelines/013-044l_S2k_Kutane_Lyme_Borreliose_2024-06.pdf S3-Leitlinie „Neuroborreliose“: https://register.awmf.org/assets/guidelines/030-071l_S3_Neuroborreliose_2024-05.pdf
  • Polypharmazie und Deprescribing: Medikamente reduzieren und absetzen 09.04.2026 44min
    Kill the Pill: Deprescribing als wichtige ärztliche Routine Polypharmazie ist im Alter eher die Regel als die Ausnahme. Im Durchschnitt nehmen geriatrische Patientinnen und Patienten neun bis zehn Dauermedikamente ein. Die Risiken werden häufig unterschätzt: Sturzgefahr, Delir, Müdigkeit, sinkende Therapietreue und gefährliche Wechselwirkungen. In dieser Folge von O-Ton Allgemeinmedizin spricht Medizinredakteuer Tobias Stolzenberg mit Prof. Dr. Michael Denkinger, Chefarzt und Ärztlicher Direktor der Agaplesion Bethesda Klinik Ulm und Präsident der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie, über das gezielte Reduzieren und Absetzen von Medikamenten, das sogenannte Deprescribing. Prof. Denkinger erklärt, wann Polypharmazie zum Problem wird, welche Rolle Tools wie die FORTA-Liste, die Priscus-Liste und die STOPP/START-Kriterien spielen, und warum klinische Erfahrung, strukturierte Algorithmen und der Dialog mit Patientinnen, Patienten und Angehörigen unersetzlich sind. Außerdem: Wie sieht es haftungsrechtlich aus? Welche Substanzen sind beim Deprescribing besonders heikel – Opioide, Antipsychotika, Schlafmittel? Und was muss sich strukturell ändern, damit Deprescribing in Deutschland Breitenwirkung entfaltet? In dieser Folge u. a.: • Definition und Häufigkeit von Polypharmazie • Drug-Drug- und Drug-Disease-Interaktionen • FORTA, Priscus, STOPP/START, Beers im Vergleich • Deprescribing-Algorithmen und internationale Ressourcen • rechtliche Absicherung und Dokumentation • Wann ist der richtige Zeitpunkt für Deprescribing? • Zukunftsvision: Vernetzung, Digitalisierung, Gesprächsmedizin Gast dieser Folge: Prof. Dr. Michael Denkinger, Agaplesion Bethesda Klinik Ulm; Institut für Geriatrische Forschung am Universitätsklinikum Ulm; Deutsche Gesellschaft für Geriatrie Prof. Denkinger ist Mitglied der FORTA-Expertengruppe. Host dieser Folge: Tobias Stolzenberg, Redakteur bei Medical Tribune in Wiesbaden Kontakt zur Redaktion: [email protected] Weiterführende Links: S3-Leitlinie Hausärztliche Leitlinie Multimedikation https://register.awmf.org/assets/guidelines/053-043l_S3_Multimedikation_2021-08.pdf Priscus 2.0 – Liste potenziell inadäquater Medikation für ältere Menschen https://www.priscus2-0.de/index.html FORTA-Liste – Fit FOR The Aged https://www.umm.uni-heidelberg.de/ecas/experimentelle-pharmakologie/research/gruppe-wehling/ Die FORTA-Liste gibt es auch als App im Google Play Store und im App Store für iPhone. Beers-Kriterien, deutsche Version der Beers-Liste https://www.bcp.fu-berlin.de/pharmazie/faecher/klinische_pharmazie/arbeitsgruppe_kloft/materialien/Beers-Liste.pdf Stopp/Start-Kriterien, in englischer Sprache https://www.cgakit.com/_files/ugd/2a1cfa_94280508e6014f3db06594abd0193994.pdf German Deprescribing Network (GerDeN) https://deprescribing.de Primary Health Tasmania, medication management – deprescribing https://www.primaryhealthtas.com.au/resources/deprescribing-resources/ Deprescribing-Leitlinien und -Empfehlungen Kanada https://deprescribing.org RETREAT-Frail-Studie – Reduction of Antihypertensive Treatment in Nursing Home Residents https://doi.org/10.1056/nejmoa2508157 DANTON-Studie – Effects of the discontinuation of antihypertensive treatment on neuropsychiatric symptoms and quality of life in nursing home residents with dementia (DANTON): a multicentre, open-label, blinded-outcome, randomised controlled trial https://doi.org/10.1093/ageing/afae133
  • Tötungsdelikte in der Medizin – Vom Verdacht zur Verurteilung 26.03.2026 25min
    Diese Folge von O-Ton Allgemeinmedizin ist der zweite Teil der Doppelfolge rund um Tötungsdelikte im medizinischen Kontext. Wie laufen die Ermittlungen ab, wenn Ärztinnen oder Ärzte verdächtigt werden, jemanden getötet zu haben? Und welche Faktoren bestimmen das Strafmaß? Chefredakteurin Kathrin Strobel und Redakteurin Isabel Aulehla sprechen mit dem Strafverteidiger Prof. Dr. Florian Zenger und der Palliativärztin Dr. Alexandra Scherg. Es geht um die rechtlichen Unterschiede von fahrlässiger Tötung und Mord, die Bedeutung von Heimtücke oder Mitleid für das Strafmaß – und um medizinische Extremsituationen am Lebensende. https://www.medical-tribune.de/medizin/allgemeinmedizin/toetungsdelikte-in-der-medizin-vom-verdacht-zur-verurteilung Dieser Podcast ist werbefinanziert. Wenn Sie in unserem Podcast Werbung schalten wollen, schreiben Sie uns gern unter [email protected]
  • Tötungsdelikte in der Medizin – Das unsichtbare Verbrechen 12.03.2026 26min
    In dieser Folge von O-Ton Allgemeinmedizin geht es um Tötungsdelikte im medizinischen Kontext: Wie ist es möglich, dass Ärztinnen, Ärzte oder Pflegekräfte über Jahre hinweg Patientinnen und Patienten töten, ohne entdeckt zu werden? Chefredakteurin Kathrin Strobel und Redakteurin Isabel Aulehla sprechen mit der Palliativärztin Dr. Alexandra Scherg, dem Rechtsmediziner Prof. Dr. Sven Hartwig und dem Strafverteidiger Prof. Dr. Florian Zenger über die strukturellen Lücken im System. Die Folge erklärt, warum die Leichenschau ein struktureller blinder Fleck ist, wieso Medikamente als spurenarme Tatwaffe kaum nachzuweisen sind, wie das Schweigen im Team Täterinnen und Täter schützt – und welche Sicherheitsmechanismen existieren oder dringend eingeführt werden sollten, um solche Verbrechen zu verhindern: von Morbiditäts- und Mortalitätskonferenzen über KI-gestützte Dienstplanauswertungen bis hin zur Forderung nach einer unabhängigen Leichenschau. https://www.medical-tribune.de/medizin/allgemeinmedizin/toetungsdelikte-in-der-medizin-das-unsichtbare-verbrechen Dieser Podcast ist werbefinanziert. Wenn Sie in unserem Podcast Werbung schalten wollen, schreiben Sie uns gern unter [email protected]

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