Fernverbindung - Der Auslands-Podcast der taz

Fernverbindung - Der Auslands-Podcast der taz

taz
Страна Германия
Язык DE
Эпизодов 43
Последний 06.08.2026

Der Auslandspodcast der taz: Wöchentliches Gespräch mit Korrespondent*innen über das internationale Thema der Woche. Moderiert wird abwechselnd von Judith Poppe, Anastasia Zejneli, Tanja Tricarico, Fabian Schroer und Leon Holly.

Эпизоды

  • Ebola in Zentralafrika - warum bekommt die DR Kongo das tödliche Virus nicht in den Griff? 06.08.2026 24мин
    Ebola - das tödliche Virus ist zurück und wütet derzeit in einer extremen Intensität und enormen Wucht in der Demokratischen Republik Kongo in Zentralafrika. Mittlerweile ist die Rede von rund 300 Menschen, die pro Woche sterben, mehr als 60 Prozent davon zu Hause in ihren Betten. Diese Menschen können Behandlungszentren gar nicht mehr erreichen und die Gefahr der weiteren Verbreitung ist enorm. Es sind traurige Rekordzahlen und offenbar ist Ebola in der Region völlig außer Kontrolle geraten. Wie konnte es überhaupt zu diesem Ausbruch kommen? Warum ist die DR Kongo derart betroffen? Was wird vor Ort getan, in einem Land, in dem seit Jahrzehnten Krieg herrscht? Gibt es Hoffnung auf neue Impfstoffe und auf weitere Unterstützung? Darüber spricht Tanja Tricarico aus dem Auslandsressort der taz mit Simone Schlindwein, der taz-Korrespondentin für das Gebiet der Großen Seen und Ostafrika. Diese Folge der Fernverbindung wurde am Mittwoch, 5. August 2026 um 11 Uhr MEZ aufgenommen. Fernverbindung – Der Auslands-Podcast der taz erscheint jede Woche auf taz.de und überall, wo es Podcasts gibt.
  • Queeres Überleben im Senegal 30.07.2026 18мин
    Das Leben für queere Menschen wird gefährlicher: Denn im westafrikanischen Senegal soll Homosexualität künftig mit bis zu zehn Jahren Haft bestraft werden können. Damit verdoppelt sich das Strafmaß. Zuvor waren gleichgeschlechtliche Beziehungen mit ein bis fünf Jahren strafbar. Die Regierung in Dakar steckt in einer politischen und ökonomischen Krise. „Die Stimmung in der Gesellschaft ist bereits sehr anti-LGBTQ. Mit der Verschärfung, versucht die Regierung zu punkten und von den Problemen abzulenken“, erklärt Afrika-Korrespondentin Helena Kreiensiek. Mit Betroffenen zu sprechen ist nun kaum mehr möglich. „Viele trauen sich nicht ihre Häuser zu verlassen oder über ihre Sexualität zu sprechen kaum zu sprechen und NGos, die früher Kontaktstelle waren, halten sich mit ihrer Arbeit bedeckter.“ Auch in anderen Ländern, wie Uganda und Ghana, ist die queerfeindliche Stimmung gestiegen. „Man kann von einer afrikaweiten Kampagne sprechen, die mit Mitteln von evangelikalen Organisationen finanziert wird“, erzählt Korrespondentin Kreiensiek. Was will die Regierung in Dakar mit ihrer queerfeindlichen Politik erreichen? Und wie geht es der LGBTQ-Bewegung vor Ort? Darüber sprechen Afrika-Korrespondentin Helena Kreiensiek und taz-Redakteurin Anastasia Zejneli. Die aktuelle Folge wurde aufgezeichnet am 16. Juli um 16 Uhr MEZ. Fernverbindung – Der Auslands-Podcast der taz erscheint jede Woche auf taz.de und überall, wo es Podcasts gibt.
  • Übernehmen jetzt die Sozialist:innen bei den US-Demokraten? 22.07.2026 22мин
    Bei den US-Demokraten regt sich Widerstand – gegen die Politik von Präsident Donald Trump, aber auch gegen das eigene liberale Parteiestablishment. Bei den Vorwahlen für die Midterms im November gewinnen für die Demokratische Partei reihenweise Mitglieder der Democratic Socialists of America. Deren Kandidat:innen stehen für einen stärkeren Sozialstaat, höhere Steuern für Reiche und Unternehmen sowie ein Umdenken in der US-Nahostpolitik. Die linke Organisation schafft es mithilfe von Haustürwahlkampf und Social-Media-Kampagnen, breite Unterstützung zu mobilisieren. Medien sprechen bereits vom „Mamdani-Effekt“ – in Anlehnung an den erfolgreichen Instagram-Wahlkampf des New Yorker Bürgermeisters im Jahr 2025. Aber reicht das alles aus, um moderate und konservative Wähler bei den Kongresswahlen im November zu überzeugen? Oder ist die Angst vor dem Kommunismus in den USA noch immer zu groß? Über diese Fragen sprechen taz-Redakteur Fabian Schroer und Reporter Sebastian Moll, der für die taz aus New York City berichtet. Die aktuelle Folge wurde aufgezeichnet am 10. Juli um 15 Uhr MEZ.
  • Morning Glory in Großbritannien? 15.07.2026 21мин
    In Großbritannien geht es seit einiger Zeit hoch her, und das hat auch viel mit dem Premierminister des Landes zu tun, Keir Starmer. 2024 gelang ihm mit seiner Labor-Partei ein Erdrutschsieg bei den Wahlen, womit er die Ära der konservativen Tories beendete. Doch schon kurz nach seinem Amtsantritt begann der Ärger. Unpopuläre Sparmaßnahmen, Diskussionen um fragwürdige Geschenke – und schließlich natürlich die Mandelson-Affäre. Da kam heraus, dass er Peter Mandelson zum Botschafter in den USA gemacht hatte, obwohl er von dessen Freundschaft mit Sexualstraftäter Jeffrey Epstein wusste. Und während Starmer mit all diesen Probleme gekämpft hat, sind die Rechten von Reform UK mit Nigel Farage auf dem Vormarsch. Nun hat Starmer vor Kurzem seinen Rücktritt angekündigt, und ein anderer soll es nun richten: Andy Burnham, der Starmer wohl als Premierminister ablösen wird. Wird es Burnham gelingen, das Land zu befrieden? Wird mit ihm alles besser? Darüber spricht in dieser Folge der fernverbindung Auslandsredakteurin Judith Poppe mit dem taz-Korrespondenten für Großbritannien, Daniel Zylberstajn-Lewandowski. Diese Folge wurde aufgenommen am 14.07.2026 um 14.15 Uhr MEZ.
  • Nato-Gipfel in Ankara - Was steckt hinter der Inszenierung von Gastgeber Erdoğan? 09.07.2026 16мин
    Die Staats- und Regierungschefs der 32 Nato-Staaten, ihre Delegationen, Vertreter:innen der Rüstunglobby, Sicherheitsexpert:innen versammelten sich in dieser Woche in Ankara zum Nato – Gipfel. In diesem Jahr ging es vor allem darum möglichst viele Deals mit Rüstungsfirmen aller Art in die Wege zu leiten. Einer der besonders davon profitieren will ist der Gastgeber des Nato-Gipfels – der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan. Ankara ist im Ausnahmezustand, es wurde mächtig investiert, damit die Stadt sich im besten Lichte zeigt. Kritik soll es nicht geben. In dieser Folge der Fernverbindung richten wir unseren Blick in die Türkei, speziell Ankara. Was bedeutet der Gipfel für Erdoğan? Darüber spricht Tanja Tricarico aus dem Auslandsressort der taz mit Türkei-Korrespondent Jürgen Gottschlich. Diese Folge der Fernverbindung wurde am Mittwoch, 8.07.2026 um 11 Uhr MEZ, aufgezeichnet.
  • Wird Meloni von rechts außen überholt? 02.07.2026 16мин
    Italien hat eine neue rechtsextreme Kraft. Seit weniger als einem Monat greift die rechtsextreme Futuro Nazionale Parteimitglieder von rechts außen ab. Ihr Gründer Roberto Vannacci sitzt im Europaparlament und war bis Anfang des Jahres Vize der rechten Lega-Partei. Für den Lega-Vorsitzenden Matteo Salvini ist die Abspaltung ein Verrat, besonders weil Parlamentsabgeordnete zu Futuro Nazionale wechselten und ihre Sitze mitnahmen. Vannacci möchte mit seiner eigenen Partei „klare rechte Kante zeigen“. Er sagt: „Wir sind die authentische Rechte“, erzählt Italien Korrespondent Michael Braun. Kann Vannacci zu einer ernsten Konkurrenz für Meloni und ihre Fratelli d'Italia werden? Wie groß sind die Zerwürfnisse in der italienischen Rechten? Und wie reagieren die Mitte-links Parteien darauf? Darüber sprechen Auslandsredakteurin Anastasia Zejneli und Italien-Korrespondent Michael Braun in der aktuellen Folge der Fernverbindung. Diese Folge wurde aufgenommen am 01.07.2026 um 14.30 Uhr MEZ.
  • 140 Tage im Hungerstreik - Wem gehört Athen? 25.06.2026 22мин
    Seit Anfang Februar befand sich der griechische Aktivist Aristotelis "Aristos" Chantzis im Hungerstreik, nahm nur Wasser, Tee, Vitamine, Mineralstoffe und etwas Zucker zu sich. Inzwischen wiegt er nur noch 35 Kilogramm. Am Montag wurde er in Athen in ein Krankenhaus eingeliefert. Am Mittwochabend wurde bekanntgegeben, dass der Hungerstreik beendet sei. Chantzis protestiert gegen die Räumung eines autonomen Wohnprojekts in Athen: der Prosfygika, der sogenannten „Flüchtlingsbauten“. Dort leben rund 400 ehemalige Wohnungslose, Migrantinnen und politische Aktivistinnen. Seit Jahren will die Regionalverwaltung den Komplex räumen und attraktiv „neugestalten“ – und bald könnte es so weit sein. Die Vorgänge machen sichtbar, wie die Gentrifizierung die Wohnkosten in Griechenlands Hauptstadt nach oben treibt und langjährige Bewohner*innen immer stärker unter Druck geraten. Wem gehört Athen nach der Schuldenkrise? Ist Prosfygika ein Relikt vergangener Kämpfe oder ein Modell für die Zukunft? Und was hat die EU mit den Räumungsplänen zu tun? Über diese Fragen sprechen in der aktuellen Folge der Fernverbindung taz-Auslandsredakteur Fabian Schroer und Griechenland-Korrespondent Ferry Batzoglou. ⏰❗️ Diese Folge wurde aufgezeichnet am Mittwoch, 24. Juni 2026, um 11.00 Uhr MEZ. Am Mittwochabend gab die Gemeinschaft der Prosfygika bekannt, dass der Streik im Einvernehmen mit den beiden Hungerstreikenden beendet werde. Der Kampf gehe mit anderen Mitteln weiter. Kurz zuvor hatte der Stadtrat Athen dafür gestimmt, dass ein Dialog zwischen der Regionalverwaltung und der Gemeinschaft eingeleitet werden soll. Der Stadtrat Athen forderte von der Gemeinschaft der Prosfygika als Bedingung, den Hungerstreik zu beenden. Das geschah nach unserer Aufnahme, daher kommen diese Informationen im Podcast nicht vor. * Im Podcast spricht Ferry Batzoglou von 221 Wohnungen, eigentlich sind es 228
  • Pedro Sánchez - Linkes Vorbild oder kühler Machtpolitiker? 10.06.2026 24мин
    Als Israel und die USA Ende Februar den Iran angriffen, war Pedro Sánchez einer der wenigen europäischen Politiker, die das scharf kritisierten. Spaniens Ministerpräsident gilt derzeit für viele als Gewissen Europas – wegen seiner Haltung zu Nahost, zu Migration zu Aufrüstung. Für die anderen ist er vor allem ein kühler Machtpolitiker, dessen engstem Kreis schwere Korruptionsvorwürfe anhängen und dessen Minderheitsregierung in einer Krise steckt. Taugt Pedro Sánchez wirklich als progressives Vorbild? Kann seine außenpolitische Stärke die innenpolitischen Probleme überstrahlen? Oder könnten ihn die Korruptionsaffären am Ende zu Fall bringen? Über diese Fragen sprechen in dieser Folge der Fernverbindung Fabian Schroer, Redakteur im Auslandsressort der taz und Spanien-Korrespondenten Reiner Wandler. Diese Folge wurde aufgezeichnet am Dienstag, 9. Juni 2026, um 14.30 Uhr MEZ.
  • Wie über Flucht berichten in Zeiten der Abschottung? 04.06.2026 20мин
    Noch nie waren weltweit so viele Menschen auf der Flucht wie heute. Gleichzeitig kommen in Europa immer weniger Schutzsuchende an. Das liegt auch an einer Asylpolitik, die die Grenzen der EU immer weiter nach außen verlagert. Nun wollen die Mitgliedstaaten auch sogenannte Rückführzentren in Drittstaaten ermöglichen – ein weiterer Schritt in einer Migrationspolitik, die auf Abschreckung und Auslagerung setzt. Während die Politik über Grenzschutz, Abschiebungen und Rückführungen diskutiert, geraten die Geschichten der Menschen hinter den Zahlen zunehmend aus dem Blick. Wie erzählt man von Flucht in einer Zeit, in der viele die Debatte längst satt haben? Und kann Journalismus überhaupt noch etwas bewegen? Darüber spricht in dieser Folge der fernverbindung Auslandsredakteurin Judith Poppe mit unserem Nordafrika-Korrespondenten Mirco Keilberth. Seit Jahren berichtet er aus Libyen, Tunesien, Ägypten und anderen Ländern der Region über Flucht, Migration und die Menschen hinter den Schlagzeilen.
  • Wie sich Estland auf den Krieg vorbereitet 27.05.2026 24мин
    Sollte Russland die Nato angreifen, trifft es zuerst den russischen Nachbarn Estland, darüber sind sich viele Si­cher­heits­po­li­ti­ke­r*in­nen einig. Nun spitzt sich die Lage seit einigen Wochen zu. Russland versucht mutmaßlich mit der Umleitung ukrainischer Drohnen in den baltischen Luftraum Angst zu schüren. Ein rumänischer F-16 Kampfjet schoss erstmal in der vergangenen Woche eine dieser Drohnen ab. „Die estnische Bevölkerung hat ein klares Ziel: Der Ernstfall könnte schneller kommen, als wir das denken. Wir wollen vorbereitet sein“, berichtet Tanja Tricarico aus Tallinn. Mit Auslandsredakteurin Anastasia Zejneli spricht sie über ihren aktuellen Aufenthalt in Estland. Sie erzählt in der aktuellen Folge der Fernverbindung, auf welche Probleme das 1,3 Millionen Land bei der Aufrüstung stößt, wie die Regierung die Verteidigungspolitik finanziert und wo sich Deutschland etwas vom technischen Fortschritt abschauen könnte. Diese Folge wurde aufgezeichnet am Dienstag, 26.05.2026 um 12 Uhr MEZ.
  • Rettet das Telefon afghanische Frauen? 20.05.2026 18мин
    Mindestens jedes zehnte Mädchen in Afghanistan wird vor ihrem 16. Lebensjahr verheiratet. Das islamistische Taliban-Regime hat das Land zum frauenfeindlichsten Ort der Welt gemacht und hat vor kurzem die Kinderehe legalisiert. Doch der Widerstand im Land nimmt zu. Über eine Warteschleifenansage der Telekom sollen Afghaninnen über ihre Rechte informiert werden. "Viele NGOs im Land, arbeiten weiter, doch versuchen unter dem Radar der Taliban zu bleiben", sagt Afghanistan-Experte Thomas Ruttig im Gespräch mit Auslandsredakteurin Anastasia Zejneli. Doch auch ihre Arbeit wird begrenzt. "Es bleibt wichtig, die Personen zu unterstützen, nur weil man hier wenig mitbekommt, bedeutet es nicht, dass sich im Land nicht organisiert wird", sagt Ruttig. Wie das konkret aussieht und wie sich die Frauenrechte seit Ruttigs erstem Besuch 1983 verändert haben, erzählt er in der aktuellen Folge der Fernverbindung. Hinweis: Wir hatten leider technische Probleme bei der Aufnahme. Es wird nach den ersten Minuten besser. Wir hoffen, euch gefällt die Folge trotzdem! Die Folge wurde aufgenommen am Dienstag, 19.05.2026 um 10 Uhr MEZ.
  • Wie man als Korrespondent aus China gegangen wird (taz lab 2026) 06.05.2026 26мин
    China ist repressiver geworden, besonders für Journalist*innen. Und zwar so sehr, dass unser Ostasienkorrespondent Fabian Kretschmer sich vor eineinhalb Jahren entschieden hat, das Land zu verlassen. In dieser Folge der fernverbindung plaudert er aus dem Nähkästchen. Über die Restriktionen, die man als Journalist*in in China erlebt, über Verfolgung durch Zivilpolizisten, eingeschüchterte Interviewpartner, die omnipräsente Selbstzensur. Und natürlich die "Einladungen zum Teetrinken", die schließlich dazu geführt haben, dass er sich ein anderes Zuhause gesucht hat. Darüber spricht Fabian Kretschmer mit den Auslandsredakteur*innen Fabian Schroer und Judith Poppe. Diese Folge entstand live auf dem taz lab am 25. April 2026 um 13 Uhr mitteleuropäischer Zeit.
  • Europa - geht eine Liebe zu Ende? (taz lab 2026) 29.04.2026 44мин
    Sie ist uneins, zerstritten und handlungsunfähig. Das sind nur einige der Schlagworte, die in den vergangenen Tagen in den Medien verwendet wurden, wenn es um die EU geht und um Europa. Ist das Projekt Europäische Union gescheitert? Geht etwa eine große Liebe zu Ende? Darüber haben taz-Redakteur*innen Tanja Tricarico und Anastasia Zejneli auf dem Taz Lab eine Sonderfolge der Fernverbindung aufgenommen. Florian Bayer, Wien-Korrespondent und Ungarn-Experte, erzählt darin vom Wahlerfolg Petér Magyars in Ungarn und die Herausforderungen, die für seine Tisza Partei bevorstehen. Er gibt zu bedenken: „Beim Thema Ukraine und Russland, ist zum Beispiel noch unklar, wie die neue Linie Ungarns sein wird.“ In Schweden spitzt sich derweil die Lage zu: „Kristersson hat als Ministerpräsident kaum noch Verhandlungsmasse“, warnt Schweden-Korrespondentin Anne Dieckhoff. Daher habe er nun angekündigt bei einer möglichen Regierungsbildung auch mit den rechtspopulistischen Schwedendemokraten zusammenarbeiten zu wollen. Auch EU-Korrespondent Eric Bonse erklärt, warum zuletzt "in Brüssel keine Champagnerflaschen geköpft wurden". Wie er auf die nationalen Herausforderungen der Mitgliedsstaaten blickt und wie die drei Korrespondenten ihre Beziehung zur EU definieren würden, erzählen sie in der neuen Folge der Fernverbindung. Diese Folge der Fernverbindung wurde am 26. April 2026 um 17 Uhr Uhr Mitteleuropäischer Zeit aufgezeichnet.
  • Nichts gelernt aus Tschornobyl? 23.04.2026 21мин
    Am 26. April 1986, also vor 40 Jahren, explodiert Block 4 im Kernkraftwerk Tschernobyl. Ein Super-Gau mitten im Kalten Krieg. Die Folgen sind ein echter Alptraum: Die Region rund um das Kernkraftwerk ist verseucht, eine radioaktive Wolke breitet sich nach Westen aus. Und die Sowjetunion versucht, den Fall zu vertuschen. Wie sieht es in Tschornobyl vier Jahrzehnte später aus? Welche Folgen sind bis heute zu spüren? Und was bedeuten Kernkraft und die Mahnung, die aus der Katastrophe folgt, für die Ukraine heute, ein Land im Krieg? Darüber spricht Tanja Tricarico aus dem Auslandsressort der taz mit dem Ukraine-Korrespondenten Bernhard Clasen in der aktuellen Folge der Fernverbindung, dem Korri-Podcast der taz. Bernhard Clasens Reportage aus Tschornobyl erscheint in der wochentaz-Ausgabe vom 25. April. Diese Folge der Fernverbindung wurde am 22. April 2026 um 13.30 Uhr mitteleuropäischer Zeit aufgezeichnet. Hinweis: Die taz verwendet bei ukrainischen Orten grundsätzlich die Schreibweise in Landessprache, nicht die russische – so auch bei Tschornobyl.
  • Ist China der heimliche Sieger im Irankrieg? 15.04.2026 22мин
    Wem nützt eigentlich der Irankrieg? Auf den ersten Blick scheint die Antwort auf diese Frage eher knapp auszufallen. Die Weltwirtschaft leidet unter den Folgen der Energiekrise, Iran liegt militärisch am Boden. US-Präsident Donald Trump muss angesichts des in den Vereinigten Staaten unpopulären Kriegs den bisher schlimmsten Imageverlust seiner zweiten Amtszeit hinnehmen. Doch eine andere Großmacht bringt sich diplomatisch in Position: China. Das Reich der Mitte präsentiert sich als besonnener, verlässlicher Vermittler. Beim Aushandeln der von Pakistan erreichten Waffenruhe soll Peking eine wichtige Rolle gespielt haben. Selbst Donald Trump ist das positiv aufgefallen. Was verspricht sich China von seinem neuen diplomatischen Engagement? Und wie wahrscheinlich ist es, dass Peking als heimlicher Sieger aus dem Irankrieg hervorgeht? Über diese Fragen sprechen Fabian Schroer, Redakteur im Auslandsressort der taz und Ostasienkorrespondent Fabian Kretschmer in der neuen Folge der Fernverbindung. Diese Folge wurde aufgezeichnet am 15. April um 11 Uhr mitteleuropäischer Zeit.
  • Besiegt dieser Mann Viktor Orbán? 08.04.2026 19мин
    Er ist sichtlich nervös. Spricht seit Wochen von Wahlfälschung und Wahleinmischung durch „liberale Kräfte“ von außen. Am 12. April stehen in Ungarn Parlamentswahlen an. Und Ministerpräsident Viktor Orbán, der in den vergangenen 16 Jahren das Land zu seinen Gunsten umgebaut hat, könnte mit seiner Partei Fidesz nicht mehr als Wahlsieger daraus hervorgehen. Wer ist sein vielversprechender Gegner Péter Magyar? Wie konnte Orbán das Land so stark verändern? Und warum kommt es trotz einer möglichen Niederlage der Fidesz wohl zu keiner liberalen Wende? Darüber sprechen taz-Redakteurin Anastasia Zejneli und taz-Korrespondent für Osterreich und Ungarn, Florian Bayer. Diese Folge wurde aufgezeichnet am 08. April um 9 Uhr mitteleuropäischer Zeit.
  • Wie Trump sind die US-Medien? 01.04.2026 19мин
    Der Umbau der amerikanischen Öffentlichkeit und Medienlandschaft ist weniger spektakulär als der Iran-Krieg, aber möglicherweise viel tiefgreifender. Das Vorgehen gegen die Medien wird dort immer rabiater. Zeitungen werden verkauft oder geschrumpft, Fernsehsender verändern ihren Ton, Tech-Milliardäre kaufen Medienhäuser - und gleichzeitig greift US-Präsident Donald Trump Journalistinnen und Journalisten immer aggressiver an. Wie frei sind die US-amerikanischen Medien noch? Darüber spricht in dieser Folge der Fernverbindung Judith Poppe, Auslandsredakteurin der taz, mit unserem Reporter in den USA, Sebastian Moll. Diese Folge der Fernverbindung wurde bereits am 24. März 2026 um 16 Uhr mitteleuropäischer Zeit aufgezeichnet.
  • Digitale Gewalt: Schützt Spanien seine Frauen besser? 25.03.2026 18мин
    Es geht um KI-generierte Sexvideos, um Fake-Profile, aber auch um körperliche Übergriffe: Die Moderatorin und Schauspielerin Collien Fernandes hat dies alles erlebt und ihren Fall öffentlich gemacht. Und seit der Veröffentlichung ihrer Geschichte im Spiegel tobt eine Debatte um Strafen bei digitaler sexualisierter Gewalt, um den Umgang mit Demütigung und Gewalt gegen Frauen in der deutschen Öffentlichkeit. Fernandes hat ihren Fall in Spanien zur Anzeige gebracht. Sie und ihr Ex-Partner lebten dort zuletzt – und Spanien hat eine scharfe Gesetzgebung beim Thema Gewalt gegen Frauen. Warum ist Spanien Vorreiter, wenn es darum geht, Frauen vor Gewalt zu schützen? Und was kann Deutschland von Spanien lernen? In der Fernverbindung, dem Korri-Podcast der taz spricht Tanja Tricarico aus dem Auslands-Ressort der taz mit Reiner Wandler, dem langjährigen taz-Spanien-Korrespondenten. Diese Folge der Fernverbindung wurde aufgezeichnet am 24. März 2026 um 15 Uhr mitteleuropäischer Zeit.
  • Raufen sich Frankreichs Linke doch zusammen? 18.03.2026 24мин
    Frankreichs Linke schien wieder tief zerstritten. So hieß es noch kurz vor der ersten Runde der französischen Kommunalwahlen am 15. März, bei denen in 35.000 Städten und Kommunen die Rathäuser neu besetzt werden. Die einst bejubelte Nouveau Front populaire, die neue linke Volksfront, die 2024 die Parlamentswahlen für sich entscheiden konnte, ist Geschichte. In vielen Kommunen schlossen die Sozialisten (PS) eine Zusammenarbeit mit der Linkspartei La France insoumise (LFI) kategorisch aus. Doch überraschend zeichnen sich nun doch Bündnisse ab. Warum können sich Frankreichs Linke so schwer einigen? Ist die LFI wirklich so problematisch, dass es sich lohnt einen Sieg der Rechten zu riskieren? Und was bedeutet das alles für die französischen Präsidentschaftswahlen im Frühjahr 2027? Darüber sprechen taz-Frankreichkorrespondent Rudolf Balmer und taz-Auslandsredakteur Fabian Schroer in der neuen Folge der Fernverbindung. Diese Folge wurde aufgezeichnet am 17. März 2026 um 16 Uhr mitteleuropäischer Zeit.
  • Ist die Hisbollah am Ende? 11.03.2026 19мин
    Der Irankrieg hat längst auch den Libanon erreicht. Fast eineinhalb Jahre lang war es vergleichsweise ruhig zwischen dem Libanon und Israel. Zumindest offiziell herrschte ein Waffenstillstand. Doch einige Tage, nachdem die USA und Israel in einem gemeinsamen Angriff das geistliche Oberhaupt des Iran, Ali Chamenei getötet haben, feuerte die libanesische, vom Iran unterstützte Miliz Hisbollah wieder Raketen auf Israel ab. Israel reagiert seitdem mit Luftangriffen und ist mit einigen Einheiten in den Süden des Libanon eingedrungen. Dort sind die Menschen nun wieder auf der Flucht - und die Angst vor einer weiteren Eskalation wächst. Was bedeutet dieser Krieg für die Menschen im Libanon - und was bedeutet er für die politischen Machtverhältnisse? Könnte der Krieg ein Wendepunkt sein - und das Ende der Hisbollah einläuten? Über diese Fragen spricht in dieser Folge der fernverbindung Judith Poppe, Redakteurin im Ausland, mit der taz-Korrespondentin im Libanon, Julia Neumann.

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