Pflegelehrling

Pflegelehrling

Pflegelehrling
Страна Германия
Язык DE-DE
Эпизодов 157
Последний 15.09.2026

Pflegelehrling ist ein deutschsprachiger Podcast rund um die Pflegeausbildung. Er richtet sich an Auszubildende in der Pflege sowie an Praxisanleitungen. Auszubildende bekommen verständlich aufbereitetes Fachwissen für den Pflegealltag, Prüfungen und das Examen. Praxisanleitungen finden Anregungen zu Methoden, Reflexion und typischen Anleitungssituationen. Zusätzlich erscheint samstags eine exklusive Folge speziell für Praxisanleitungen.

Эпизоды

  • Lunge oder Beine ? - Links- und Rechtsherzinsuffizienz verstehen 15.09.2026 57мин
    🫀 Rechtsherzinsuffizienz oder Linksherzinsuffizienz – wo liegt eigentlich der Unterschied?Beide Herzhälften können zu schwach sein. Entscheidend ist, wohin sich das Blut zurückstaut:🌬️ Bei einer Linksherzinsuffizienz staut sich das Blut zurück in Richtung Lunge. Typische Folgen sind Atemnot, Husten, eingeschränkte Belastbarkeit und im akuten Fall ein Lungenödem.🦵 Bei einer Rechtsherzinsuffizienz staut sich das Blut im Körperkreislauf. Sichtbar werden können geschwollene Beine, Gewichtszunahme, gestaute Halsvenen oder Flüssigkeit im Bauchraum.In dieser Folge von „Pflegelehrling“ erfährst du:✅ welche Aufgabe die rechte und die linke Herzhälfte übernehmen✅ warum eine Pumpschwäche zu einem Rückstau führt✅ weshalb links vor allem die Lunge betroffen ist✅ warum rechts häufig Ödeme an Beinen und Knöcheln entstehen✅ worauf Pflegefachpersonen bei Beobachtung und Verlauf achten✅ weshalb Rechts- und Linksherzinsuffizienz auch gemeinsam auftreten könnenDu lernst außerdem, warum tägliches Wiegen, die Beobachtung der Atmung, eine Flüssigkeitsbilanz und die Kontrolle von Ödemen wichtige pflegerische Maßnahmen sein können.🚨 Plötzlich zunehmende Atemnot, Atemnot in Ruhe, schaumiger Auswurf, Zyanose, Brustschmerzen oder eine deutliche Verschlechterung des Allgemeinzustands müssen sofort ernst genommen und nach dem geltenden Notfallstandard weitergegeben werden.🎧 Jetzt anhören und endlich verstehen, warum ein schwaches Herz „rückwärts staut“.„Pflegelehrling – der Lernpodcast für deine Pflegeausbildung.“Hinweis: Diese Folge dient der Aus- und Weiterbildung und ersetzt keine individuelle medizinische Diagnostik oder Behandlung.🔎 Keywords: Herzinsuffizienz, Linksherzinsuffizienz, Rechtsherzinsuffizienz, Herzschwäche, Lungenstauung, Lungenödem, Dyspnoe, Atemnot, periphere Ödeme, Beinödeme, Gewichtszunahme, Flüssigkeitsbilanz, Krankenbeobachtung, Pflegeausbildung, PflegelehrlingQuellen und weiterführende Informationen:• Nationale VersorgungsLeitlinie Chronische Herzinsuffizienz, Version 4: https://www.leitlinien.de/themen/herzinsuffizienz• European Society of Cardiology – Guidelines for the Management of Heart Failure: https://www.escardio.org/Guidelines/Clinical-Practice-Guidelines
  • "Das Herz schafft es nicht mehr!" - Herzinsuffizienz endlich verstehen 13.09.2026 53мин
    Warum die schwache Pumpe Wasser staut – Herzinsuffizienz einfach erklärtWarum bekommen Menschen mit einer Herzinsuffizienz plötzlich dicke Beine? Weshalb entsteht Atemnot – und was hat eine schwache Herzleistung mit Wasser in der Lunge zu tun?In dieser Folge von „Pflegelehrling“ erfährst du verständlich und praxisnah, was im Körper passiert, wenn das Herz nicht mehr ausreichend Blut durch den Kreislauf pumpen kann. Wir verfolgen den Rückstau des Blutes und klären, warum Flüssigkeit ins Gewebe austritt.Du lernst:🫀 was eine Herzinsuffizienz bedeutet💧 warum sich Wasser im Körper einlagert🫁 wie Atemnot und ein Lungenödem entstehen können🦵 weshalb Ödeme besonders an Beinen und Knöcheln auftreten⚖️ warum Gewichtskontrollen in der Pflege wichtig sind👀 welche Beobachtungen Pflegekräfte ernst nehmen müssen🚨 welche Veränderungen auf eine akute Verschlechterung hinweisen könnenNach dieser Folge kannst du den Zusammenhang zwischen nachlassender Pumpleistung, venösem Rückstau und Flüssigkeitseinlagerungen verständlich erklären. Ideal für Pflegeausbildung, Unterricht, Praxisanleitung und Prüfungsvorbereitung.🎧 Jetzt anhören, mitdenken und Zusammenhänge verstehen!Pflegelehrling – der Lernpodcast für die Pflegeausbildung.Hinweis: Die Folge dient der Aus- und Weiterbildung und ersetzt keine medizinische Diagnostik oder individuelle ärztliche Beratung.#Pflegelehrling #Pflegeausbildung #Herzinsuffizienz #Herzschwäche #Dekompensation #Ödeme #Wassereinlagerungen #Lungenödem #Atemnot #Gewichtskontrolle #Krankenbeobachtung #Pflegewissen #Prüfungsvorbereitung #GeneralistischePflegeausbildung #PflegeAzubi #Anatomie #Physiologie #Kardiologie #PflegePodcast
  • Sicher auftreten und präsentieren wie ein Profi 11.09.2026 55мин
    Eine Präsentation steht an – und plötzlich kommen Herzklopfen, zittrige Hände oder ein kompletter Blackout? Damit bist du nicht allein.In dieser Folge von Pflegelehrling erfährst du, wie du dich gezielt auf Präsentationen, Referate und Prüfungssituationen in der Pflegeausbildung vorbereiten kannst. Du bekommst praktische Tipps, mit denen du trotz Nervosität sicherer auftrittst, verständlich sprichst und den roten Faden behältst.Wir sprechen darüber:wie du deine Präsentation sinnvoll vorbereitestwarum Auswendiglernen zusätzlichen Druck erzeugen kannwie Stichwortkarten wirklich hilfreich werdenwas du gegen Lampenfieber und Prüfungsangst tun kannstwie Körperhaltung, Blickkontakt und Stimme deine Wirkung beeinflussenwas dir bei einem Blackout hilftwarum kleine Versprecher überhaupt kein Drama sindwie du auch auf schwierige Fragen souverän reagieren kannstDu musst nicht völlig angstfrei sein, um überzeugend aufzutreten. Gute Vorbereitung, eine klare Struktur und einige einfache Strategien können dir dabei helfen, trotz Aufregung handlungsfähig zu bleiben.🎧 Jetzt anhören und bei deiner nächsten Präsentation sicherer auftreten!Pflegelehrling – der Lernpodcast für deine Pflegeausbildung.#Pflegelehrling #Pflegeausbildung #Prüfungsangst #Präsentieren #Lampenfieber #PflegeAzubi #Pflegeschule #Prüfungsvorbereitung #Referat #AusbildungInDerPflege
  • PowerPoint richtig nutzen – nie wieder Folienfriedhof in der Pflegeausbildung 09.09.2026 1ч 2мин
    Zu viel Text, winzige Schrift und jede Menge Informationen auf einer einzigen Folie: So entsteht der klassische Folienfriedhof. Doch eine gute PowerPoint-Präsentation soll deinen Vortrag unterstützen – und ihn nicht ersetzen.In dieser Folge erfährst du, wie du PowerPoint in der Pflegeausbildung richtig nutzt und deine Inhalte verständlich, übersichtlich und professionell präsentierst.Du bekommst praktische Tipps dazu,• wie du deine Präsentation sinnvoll strukturierst,• wie viel Text wirklich auf eine Folie gehört,• wie du gut lesbare Schriftgrößen auswählst,• wie du Bilder, Farben und Grafiken gezielt einsetzt,• warum du Folien nicht einfach vorlesen solltest,• wie du den roten Faden in deiner Präsentation behältst und• welche typischen PowerPoint-Fehler du vermeiden kannst.Eine gute Präsentation muss nicht mit Animationen, Effekten und möglichst vielen Informationen beeindrucken. Sie sollte deine Kernaussagen sichtbar machen, deinem Publikum Orientierung geben und dir beim freien Sprechen Sicherheit vermitteln.Gerade in der Pflegeausbildung müssen häufig komplexe Fachthemen verständlich erklärt werden. Ob Krankheitsbild, Pflegemaßnahme, Fallvorstellung, Gruppenarbeit, Unterrichtsauftrag oder Prüfung: Mit einer klar aufgebauten Präsentation kannst du zeigen, dass du ein Thema nicht nur gelernt, sondern wirklich verstanden hast.Diese Folge richtet sich an Auszubildende in der Pflege, die Referate, Präsentationen oder Prüfungsleistungen vorbereiten. Auch Praxisanleitungen und Lehrkräfte erhalten Anregungen für verständliche und lernförderliche Präsentationen.🎧 Hör jetzt rein und erfahre, wie du PowerPoint richtig nutzt – für weniger Folienfriedhof und mehr Wirkung.Wenn dir die Folge hilft, folge dem „Pflegelehrling“ und teile sie mit anderen Auszubildenden in der Pflege.Suchbegriffe: PowerPoint richtig nutzen, PowerPoint Pflegeausbildung, Präsentation Pflege, Referat Pflegeausbildung, Folien gestalten, Präsentationstipps, Pflegeprüfung, Prüfungsvorbereitung Pflege, mündliche Pflegeprüfung, Pflegeazubi, generalistische Pflegeausbildung, Vortrag halten, Folienfriedhof vermeiden
  • Flipcharts gestalten – ohne Zeichentalent, aber mit Struktur 07.09.2026 55мин
    Ein gutes Flipchart muss kein Kunstwerk sein. Es muss verständlich sein, Orientierung geben und deine Aussagen unterstützen.In dieser Folge erfährst du, wie du ein Flipchart für eine Präsentation oder Prüfung in der Pflege klar, übersichtlich und professionell gestaltest. Dabei geht es nicht darum, besonders schön zeichnen zu können. Entscheidend sind eine erkennbare Struktur, gut lesbare Schrift und ein sinnvoller Einsatz von Farben, Überschriften und einfachen Visualisierungen.Du bekommst praktische Tipps dazu,• wie du dein Flipchart sinnvoll aufbaust,• welche Informationen wirklich darauf gehören,• wie du Überschriften und wichtige Begriffe hervorhebst,• wie du Farben gezielt und sparsam einsetzt,• wie du auch ohne Zeichentalent anschaulich arbeiten kannst,• welche typischen Gestaltungsfehler du vermeiden solltest und• wie dir das Flipchart während der Präsentation Sicherheit geben kann.Denn ein überzeugendes Flipchart zeigt nicht nur Inhalte. Es hilft dir dabei, deinen Gedankengang sichtbar zu machen, den roten Faden zu behalten und dein Fachwissen verständlich zu vermitteln.Diese Folge eignet sich für Auszubildende in der Pflege, die sich auf eine Präsentation, ein Referat, eine praktische Aufgabe oder eine mündliche Prüfung vorbereiten. Auch Praxisanleitungen und Lehrkräfte finden darin Anregungen für Unterricht, Anleitung und Prüfungsvorbereitung.Du brauchst dafür weder eine besondere Begabung noch eine aufwendige Ausstattung. Mit einer guten Vorbereitung und einigen einfachen Gestaltungsregeln kannst du einen professionellen und souveränen Eindruck hinterlassen.🎧 Hör jetzt rein und erfahre, wie aus einem leeren Blatt ein Flipchart wird, das dich und deine Inhalte wirklich unterstützt.Wenn dir die Folge hilft, folge dem „Pflegelehrling“ und teile sie mit anderen Auszubildenden in der Pflege.Suchbegriffe: Flipchart gestalten, Pflegeprüfung, Prüfungsvorbereitung Pflege, Präsentation Pflegeausbildung, mündliche Pflegeprüfung, praktische Pflegeprüfung, Referat Pflege, Visualisierung, Präsentationstipps, Pflegeazubi, generalistische Pflegeausbildung, Examen Pflege
  • „Dafür haben wir keine Zeit!“ - Wann ist eigentlich dieses "später"? 04.09.2026 25мин
    „Wann ist eigentlich dieses verdammte Später?“ – Wenn Lernen im Pflegedienst immer warten muss„Das zeige ich dir später.“„Heute haben wir dafür keine Zeit.“„Mach erst einmal mit – erklären können wir es danach.“Doch wann kommt dieses „Später“ eigentlich?Viele Pflege-Azubis erleben, dass sie im Praxiseinsatz zuverlässig mitarbeiten, Aufgaben übernehmen und im stressigen Pflegealltag funktionieren sollen. Für geplante Praxisanleitung, verständliche Erklärungen, Rückfragen und gemeinsame Reflexion bleibt jedoch angeblich keine Zeit. Aus Lernen wird Mitlaufen – und aus Ausbildung wird schnell das Gefühl, nur noch als zusätzliche Arbeitskraft eingesetzt zu werden.In dieser Folge geht es um eine Frage, die viele Auszubildende beschäftigt:Wann findet Lernen statt, wenn es im Dienst ständig verschoben wird?Du erfährst:🔹 warum bloßes Mitmachen noch keine Praxisanleitung ist🔹 weshalb Lernen im Arbeitsalltag bewusst ermöglicht werden muss🔹 was passiert, wenn Auszubildende dauerhaft nur funktionieren🔹 wie du fehlende Lernzeit und Praxisanleitung ansprechen kannst🔹 warum Rückfragen kein Zeichen von Schwäche sind🔹 wie aus alltäglichen Pflegesituationen echte Lernmomente werden können🔹 welche Verantwortung Auszubildende, Praxisanleitungen und Einrichtungen tragenPflege-Azubis brauchen keine Dauerbeschäftigung. Sie brauchen Lerngelegenheiten, verständliche Erklärungen, Feedback und Menschen, die sich für ihre Ausbildung verantwortlich fühlen.Denn wenn Lernen immer auf später verschoben wird, kommt irgendwann das Examen – aber das versprochene „Später“ war nie da.🎧 Eine Folge für Pflege-Azubis, Praxisanleitungen, Pflegepädagog:innen und alle, die Ausbildung im Pflegealltag nicht nur irgendwie mitlaufen lassen wollen.Pflegelehrling – der Lernpodcast für deine Pflegeausbildung.🔎 Suchbegriffe und Keywords: Pflegeausbildung keine Zeit zum Lernen, Praxisanleitung Pflege, Lernzeit im Pflegedienst, Azubi als Arbeitskraft Pflege, fehlende Praxisanleitung, Pflege-Azubi überfordert, Lernen im Praxiseinsatz, generalistische Pflegeausbildung, Ausbildungsqualität Pflege, Praxisbegleitung Pflege, Anleitung im Pflegealltag, Zeitdruck in der Pflege, Pflegefachfrau Ausbildung, Pflegefachmann Ausbildung, Lernziele Pflegeausbildung, Ausbildung im Schichtdienst#Pflegeausbildung #PflegeAzubi #Praxisanleitung #Pflegelehrling #Praxiseinsatz #Pflegepädagogik #GeneralistischePflegeausbildung
  • „Du bist doch schon im dritten Jahr!“ – Wenn Erwartungen plötzlich riesig werden 02.09.2026 15мин
    „Du bist doch schon im dritten Jahr!“ – Wenn die Pflegeausbildung zum Überlebensmodus wirdIm dritten Ausbildungsjahr steigen die Erwartungen: Du sollst selbstständiger arbeiten, Verantwortung übernehmen und dich gleichzeitig auf das Examen vorbereiten. Doch bedeutet das wirklich, dass du bereits alles können und wissen musst?In dieser Folge geht es um den enormen Erwartungsdruck im letzten Jahr der Pflegeausbildung – und um das Gefühl, nur noch funktionieren zu müssen. Zwischen Praxiseinsätzen, Schichtdienst, Leistungsnachweisen und Prüfungsvorbereitung geraten viele Pflege-Azubis in einen echten Überlebensmodus.Du erfährst:🔹 warum das dritte Ausbildungsjahr nicht bedeutet, bereits eine vollständig ausgebildete Pflegefachkraft zu sein🔹 wie du mit hohen Erwartungen und eigenen Unsicherheiten umgehen kannst🔹 warum Wissenslücken kein persönliches Versagen sind🔹 wie du Überforderung frühzeitig erkennst und ansprichst🔹 welche Rolle Praxisanleitung, Lernziele und konstruktives Feedback spielen🔹 wie du Verantwortung übernimmst, ohne deine eigenen Grenzen zu übergehenDiese Folge richtet sich an Pflege-Azubis, Praxisanleitungen und alle, die Auszubildende im letzten Ausbildungsjahr begleiten.🎧 Hör rein, wenn du dich gerade fragst:„Müsste ich im dritten Jahr nicht schon viel weiter sein?“Du musst noch nicht alles können. Du bist schließlich noch in der Ausbildung.Pflegelehrling – der Lernpodcast für deine Pflegeausbildung.🔎 Suchbegriffe: Pflegeausbildung drittes Ausbildungsjahr, Überforderung in der Pflegeausbildung, Erwartungsdruck Pflege-Azubi, Examen Pflege vorbereiten, generalistische Pflegeausbildung, Pflegefachfrau Ausbildung, Pflegefachmann Ausbildung, Praxisanleitung Pflege, Angst vor dem Pflegeexamen, Stress in der Ausbildung, selbstständig arbeiten Pflege, Lernziele Pflegeausbildung, Überlebensmodus Ausbildung, letzter Praxiseinsatz Pflege, Prüfungsvorbereitung Pflege#Pflegeausbildung #PflegeAzubi #Pflegelehrling #Praxisanleitung #Pflegeexamen #GeneralistischePflegeausbildung #Pflegepädagogik
  • „Sag das lieber nicht weiter.“ – Wenn du etwas beobachtest, das nicht richtig ist 31.08.2026 22мин
    Fehler erfahrener Kollegen richtig ansprechen – ohne Streit und schlechtes GewissenEin erfahrener Kollege macht einen Fehler – und dein Azubi bekommt es mit. Sprichst du die Situation sofort an? Suchst du später das Gespräch? Oder schweigst du, weil du keinen Konflikt im Team auslösen möchtest?Gerade für Praxisanleitungen ist das eine schwierige Situation: Du willst niemanden bloßstellen, trägst aber gleichzeitig Verantwortung für fachliche Standards, Patientensicherheit und die Ausbildung deines Azubis.In dieser Folge erfährst du:🔹 wie du Fehler sachlich ansprichst, ohne persönlich anzugreifen🔹 warum Berufserfahrung nicht automatisch vor Fehlern schützt🔹 wie du Beobachtungen klar von Bewertungen trennst🔹 wann du direkt reagieren solltest und wann ein Gespräch unter vier Augen sinnvoller ist🔹 wie du deinem Azubi fachliche Orientierung gibst, ohne Kollegen abzuwerten🔹 wie du auch bei Widerstand ruhig, professionell und klar bleibst🔹 wann Schweigen keine Lösung mehr ist und weitere Schritte notwendig werdenDenn eine gute Fehlerkultur bedeutet nicht, Fehler hinzunehmen. Sie bedeutet, respektvoll darüber zu sprechen, daraus zu lernen und gemeinsam für sichere Pflege einzustehen.Diese Folge ist für Praxisanleitungen, die Verantwortung übernehmen wollen – auch dann, wenn das Gespräch unangenehm wird.🎧 Jetzt anhören und erfahren, wie du erfahrene Kollegen professionell auf Fehler aufmerksam machst, ohne unnötig Fronten im Team zu schaffen.Pflegelehrling – der Lernpodcast für die PflegeausbildungPraxisnah. Verständlich. Direkt aus dem Ausbildungsalltag.⭐ Diese Folge gehört zum exklusiven Abo-Bereich für Praxisanleitungen bei Spotify.Themen dieser Folge: Praxisanleitung, Fehlerkultur in der Pflege, Patientensicherheit, Kommunikation im Pflegeteam, Konfliktgespräche, Pflegeausbildung, professionelles Feedback, fachliche Standards, Umgang mit Pflegefehlern
  • Sterbewunsch im Pflegealltag: Wie Pflegekräfte richtig reagieren 28.08.2026 25мин
    „Ich will nicht mehr leben.“ – Was tust du, wenn ein Pflegeempfänger diesen Satz zu dir sagt?Sterbewünsche, Todeswünsche und Suizidgedanken können Pflegekräfte und Auszubildende im Pflegealltag plötzlich vor eine schwierige Situation stellen. Solltest du nachfragen? Darfst du offen über das Sterben sprechen? Und wann musst du sofort Hilfe holen?In dieser Folge erfährst du:🩵 warum jeder geäußerte Sterbewunsch ernst genommen werden muss🩵 wie du ruhig, wertschätzend und professionell reagieren kannst🩵 was hinter Lebensmüdigkeit und Todeswünschen stehen kann🩵 warum Zuhören wichtiger ist als vorschnelles Beruhigen🩵 wann du eine Pflegefachkraft, ärztliches Personal oder weitere Unterstützung hinzuziehen solltest🩵 weshalb du mit einer solchen Situation niemals allein bleiben musstEine sensible und praxisnahe Folge über Sterbewünsche im Pflegealltag, professionelle Gesprächsführung, Suizidprävention und den sicheren Umgang mit emotional belastenden Aussagen.🎧 Pflegelehrling – der Lernpodcast für die Pflegeausbildung⚠️ Diese Folge behandelt Sterbewünsche und Suizidgedanken.Bei akuter Selbst- oder Fremdgefährdung gilt in Deutschland: Notruf 112.TelefonSeelsorge: 0800 1110111, 0800 1110222 oder 116 123 – kostenfrei, anonym und Tag und Nacht erreichbar.Keywords: Sterbewunsch, Todeswunsch, Suizidgedanken, Suizidprävention, Lebensmüdigkeit, Sterben in der Pflege, Gesprächsführung, psychische Krise, Pflegealltag, Pflegeausbildung, Pflege-Azubis, Pflegefachkraft, Praxisanleitung, Palliative Care, professionelle Kommunikation
  • Wie Pflegekräfte mit Tod, Trauer und Abschied umgehen 26.08.2026 17мин
    Wie verarbeiten Pflegekräfte den Tod eines Menschen, den sie begleitet haben?Der Tod gehört zum Pflegeberuf – und trotzdem wird kaum darüber gesprochen, was er emotional mit Pflegekräften und Auszubildenden macht. Manche Begegnungen lassen sich nach Dienstende nicht einfach abschütteln. Sie bleiben im Kopf, lösen Trauer aus oder führen zu der Frage: Darf mich das so sehr berühren?In dieser Folge erfährst du:🩵 warum der Tod eines Pflegeempfängers belastend sein kann🩵 weshalb Trauer im Pflegeberuf kein Zeichen von Schwäche ist🩵 wie professionelle Nähe und persönliche Gefühle zusammenpassen🩵 welche Rituale beim Abschiednehmen helfen können🩵 warum Gespräche im Team, Reflexion und Selbstfürsorge wichtig sind🩵 wann aus normaler Belastung eine Überforderung werden kannEine ehrliche Folge über Sterbebegleitung, Abschied, Trauer und den Umgang mit emotional belastenden Situationen in der Pflege.🎧 Pflegelehrling – der Lernpodcast für die PflegeausbildungKeywords: Tod in der Pflege, Sterben begleiten, Trauer im Pflegeberuf, Sterbebegleitung, Palliative Care, Abschied nehmen, emotionale Belastung, psychische Gesundheit, Selbstfürsorge, Resilienz, professionelle Nähe und Distanz, Pflegeausbildung, Pflege-Azubis, Praxisanleitung, Pflegefachkraft
  • Frailty – Das unterschätzte Alters-Syndrom 24.08.2026 26мин
    Frailty, Gebrechlichkeit, Sarkopenie und geriatrische Pflege: Ist es wirklich normal, dass Menschen im Alter immer schwächer, langsamer und unsicherer werden?Nein. Gebrechlichkeit ist nicht automatisch normales Altern.In dieser Folge von „Pflegelehrling – Lernpodcast für die Pflegeausbildung“ geht es um das Frailty-Syndrom: einen Zustand erhöhter körperlicher und teilweise auch psychischer sowie sozialer Verletzlichkeit.Menschen mit Frailty verfügen über weniger Reserven. Ein Infekt, ein Sturz, eine Operation oder wenige Tage Immobilität können deshalb erhebliche Folgen haben und die Selbstständigkeit gefährden.🎧 In dieser Podcastfolge geht es um:Frailty und Gebrechlichkeit im AlterUnterschied zwischen Frailty und normalem AlternSarkopenie und Verlust von MuskelkraftMangelernährung und ungewollten GewichtsverlustMobilität, Sturzrisiko und Immobilitätgeriatrisches Screening und Assessmentkörperliche, psychische und soziale EinflussfaktorenBeobachtungsaufgaben in der PflegePrävention und mögliche GegenmaßnahmenErhalt von Selbstständigkeit und LebensqualitätMögliche Hinweise auf Frailty sind:ungewollter Gewichtsverlustzunehmende Erschöpfungnachlassende Muskelkraftlangsameres Gehengeringe körperliche Aktivitätwiederholte Stürzelängere Erholung nach Erkrankungenzunehmende Schwierigkeiten bei Alltagsaktivitätensozialer Rückzugwachsende Abhängigkeit von UnterstützungEin einzelnes Merkmal beweist noch keine Frailty. Müdigkeit, Gewichtsverlust oder Gangunsicherheit können auch andere Ursachen haben. Dazu gehören unter anderem Infektionen, Schmerzen, Depression, Nebenwirkungen von Medikamenten, Mangelernährung oder akute Erkrankungen.Deshalb ist eine strukturierte geriatrische Einschätzung wichtig.Für Pflegefachpersonen und Pflege-Azubis bedeutet das:Veränderungen frühzeitig wahrnehmenMobilität und Alltagsfähigkeiten beobachtenStürze und Beinahe-Stürze erfassenGewichtsverlauf und Ernährungssituation prüfenTrinkmenge und Hinweise auf Exsikkose beachtenSchmerzen und kognitive Veränderungen einschätzenMedikamente und mögliche Nebenwirkungen weitergebenRessourcen, Wünsche und individuelle Ziele einbeziehenBeobachtungen dokumentieren und interprofessionell besprechenFrailty ist kein unabänderliches Schicksal. Abhängig von Ursachen, Ausprägung und gesundheitlicher Situation können frühzeitige Maßnahmen helfen, einen weiteren Funktionsverlust zu verhindern oder zu verlangsamen. Dazu können individuell angepasstes Kraft- und Bewegungstraining, eine bedarfsgerechte Ernährung, Sturzprävention, die Behandlung zugrunde liegender Erkrankungen und eine Überprüfung der Medikation gehören.Wichtig: Aktivierung bedeutet nicht, einen erschöpften Menschen zu überfordern. Maßnahmen müssen an Tagesform, Belastbarkeit, Erkrankungen und persönliche Ziele angepasst werden.Der wichtigste Gedanke:Ein alter Mensch ist nicht automatisch gebrechlich – und ein gebrechlicher Mensch darf nicht vorschnell aufgegeben werden.💭 Reflexionsfrage für Pflege-Azubis:Ein älterer Pflegeempfänger läuft zunehmend langsamer, hat mehrfach beinahe das Gleichgewicht verloren und in drei Monaten deutlich abgenommen. Welche Beobachtungen sind jetzt wichtig und welche Berufsgruppen sollten einbezogen werden?🎓 Pflegelehrling – der Lernpodcast für die generalistische PflegeausbildungNeue Podcastfolgen erscheinen montags, mittwochs und freitags um 6 Uhr.📍 Hörbar auf Spotify, Apple Podcasts und Amazon Music.#Pflegelehrling #Pflegeausbildung #Frailty #Gebrechlichkeit #Geriatrie #GeriatrischePflege #Sarkopenie #Mangelernährung #Sturzprophylaxe #Mobilität #PflegeAzubi #PflegewissenFachliche Orientierung: Deutsche Gesellschaft für Geriatrie und WHO-Konzept „Integrated Care for Older People“.
  • Jede Pflegekraft zeigt es anders – wer hat denn nun recht? 21.08.2026 21мин
    Pflegeschule trifft Stationsalltag: Theorie-Praxis-Transfer, unterschiedliche Pflegestandards und widersprüchliche Anleitungen in der Pflegeausbildung. Was machst du als Pflege-Azubi, wenn du eine Pflegemaßnahme in der Schule anders gelernt hast, als sie im Krankenhaus, Pflegeheim oder ambulanten Pflegedienst durchgeführt wird?„In der Schule haben wir das aber anders gelernt.“Fast jeder Auszubildende kennt diesen Satz – und häufig folgt die Antwort:„Vergiss die Schule. In der Praxis machen wir das so.“In dieser Folge von „Pflegelehrling – Lernpodcast für die Pflegeausbildung“ geht es um den Theorie-Praxis-Konflikt in der generalistischen Pflegeausbildung.🎧 In dieser Podcastfolge erfährst du:Warum Pflegeschule und Pflegepraxis manchmal unterschiedlich handelnWas Theorie-Praxis-Transfer bedeutetWarum verschiedene Pflegekräfte eine Maßnahme unterschiedlich zeigenWie du fachlich begründete Varianten von unsicherem Handeln unterscheidestWelche Rolle Pflegestandards, Expertenstandards und Hygienevorgaben spielenWie du respektvoll nach einer Begründung fragstWann du eine Durchführung ablehnen oder Unterstützung holen solltestWie Praxisanleitung, Pflegeschule und Praxisbegleitung helfen könnenNicht jede Abweichung von der schulisch erlernten Vorgehensweise ist automatisch falsch. Pflegerisches Handeln muss an die individuelle Situation, die Fähigkeiten und Bedürfnisse des Pflegeempfängers sowie an das jeweilige Versorgungssetting angepasst werden.Entscheidend ist, ob eine Vorgehensweise fachlich begründet, sicher und nachvollziehbar ist.Warnsignale sind Aussagen wie:„Das haben wir schon immer so gemacht.“„Dafür haben wir heute keine Zeit.“„Der Standard interessiert hier niemanden.“„Mach es einfach und frag nicht so viel.“„In der Prüfung machst du es anders als bei uns.“Wenn du unterschiedliche Anleitungen erhältst, musst du nicht entscheiden, welche Pflegekraft du lieber magst. Prüfe stattdessen:Was ist das Ziel der Maßnahme?Welche Risiken müssen vermieden werden?Gibt es einen aktuellen einrichtungsinternen Standard?Welche Hygieneregeln und Fachinformationen gelten?Ist die Abweichung mit der individuellen Situation begründbar?Kann die Pflegefachperson ihr Vorgehen nachvollziehbar erklären?Mögliche Formulierungen:„Können Sie mir erklären, warum Sie hier anders vorgehen?“„Welcher Standard gilt in dieser Einrichtung?“„Ich möchte verstehen, welches Ziel diese Variante hat.“„In der Schule habe ich es anders gelernt. Können wir beide Vorgehensweisen vergleichen?“„Ich fühle mich bei dieser Durchführung noch nicht sicher und benötige Anleitung.“Bei einer unmittelbaren Gefährdung solltest du nicht einfach mitmachen. Unterbrich die Situation, benenne deine Unsicherheit und hole eine geeignete Pflegefachperson oder Praxisanleitung hinzu.Der Theorie-Praxis-Transfer ist keine Einbahnstraße. Die Pflegeschule vermittelt wissenschaftliche Grundlagen und fördert die Reflexion. Die Praxis zeigt komplexe Versorgungssituationen. Gute Pflegeausbildung entsteht, wenn beide Lernorte zusammenarbeiten.Der wichtigste Gedanke:Professionelle Pflege bedeutet nicht, Abläufe blind zu kopieren. Sie bedeutet, sicher zu handeln und das eigene Vorgehen fachlich begründen zu können.💭 Reflexionsfrage für Pflege-Azubis:Welche Pflegemaßnahme wurde dir bereits auf unterschiedliche Weise gezeigt? Konntest du herausfinden, welche Variante in der konkreten Situation fachlich begründet war?🎓 Pflegelehrling – der Lernpodcast für die generalistische PflegeausbildungNeue Folgen erscheinen montags, mittwochs und freitags um 6 Uhr.📍 Hörbar auf Spotify, Apple Podcasts und Amazon Music.#Pflegelehrling #Pflegeausbildung #PflegeAzubi #Pflegeschule #TheoriePraxisTransfer #Praxisanleitung #Stationsalltag #Pflegestandards #Praxiseinsatz #Pflegewissen #GeneralistischePflegeausbildung
  • „Wenn du dich im Team nicht willkommen fühlst“ 19.08.2026 19мин
    Pflege-Azubis als Lückenfüller, Personalmangel in der Pflege und fehlende Praxisanleitung: Warum werden Auszubildende in der generalistischen Pflegeausbildung so häufig wie fertige Pflegekräfte eingeplant?In dieser Folge von „Pflegelehrling – Lernpodcast für die Pflegeausbildung“ sprechen wir über ein Problem, das viele Auszubildende aus Krankenhaus, Pflegeheim und ambulanter Pflege kennen:Du kommst zum Dienst – und statt einer geplanten Anleitung wartet bereits eine komplette Aufgabenliste auf dich. Du sollst funktionieren, mitarbeiten und Personallücken ausgleichen. Zeit zum Lernen bleibt kaum.🎧 In dieser Podcastfolge geht es um:Pflege-Azubis als LückenfüllerPersonalmangel und Fachkräftemangel in der PflegeRechte und Pflichten während der Pflegeausbildungfehlende oder ausgefallene PraxisanleitungAusbildungsplan und LernzieleÜberforderung im Praxiseinsatzselbstständiges Arbeiten als Pflege-AzubiGrenzen zwischen Lernen und PersonalersatzVerantwortung von Praxisanleitung und Einrichtunggeeignete Ansprechpersonen bei AusbildungsproblemenNatürlich gehört die Mitarbeit im Pflegealltag zur praktischen Ausbildung. Auszubildende sollen Tätigkeiten kennenlernen, üben und mit wachsendem Kompetenzstand zunehmend selbstständiger übernehmen.Problematisch wird es, wenn der Ausbildungszweck dauerhaft in den Hintergrund rückt:Du erhältst überwiegend dieselben Routineaufgaben.Lernziele und Ausbildungsplan spielen keine Rolle.Geplante Anleitungen fallen regelmäßig aus.Du sollst Aufgaben übernehmen, auf die du nicht vorbereitet bist.Bei Unsicherheit ist keine geeignete Ansprechperson verfügbar.Ohne dich würde die personelle Besetzung nicht funktionieren.Du wirst für fehlendes Tempo oder fehlende Erfahrung kritisiert.Das Pflegeberufegesetz verpflichtet den Träger der praktischen Ausbildung dazu, die Ausbildung so zu organisieren, dass das Ausbildungsziel erreicht werden kann. Die Praxisanleitung muss geplant und strukturiert erfolgen und mindestens zehn Prozent der praktischen Ausbildungszeit eines Einsatzes umfassen.Das bedeutet nicht, dass Auszubildende im Dienst nur zuschauen. Es bedeutet aber: Mitarbeit muss Lernen ermöglichen und zum Ausbildungsstand passen.Was kannst du tun?Notiere konkrete Situationen sachlich.Vergleiche deine Aufgaben mit Ausbildungsplan und Lernzielen.Bitte aktiv um ein Gespräch mit deiner Praxisanleitung.Formuliere konkret, welche Kompetenz du lernen oder vertiefen möchtest.Sprich wiederkehrende Ausfälle der Praxisanleitung an.Beziehe bei Bedarf Kursleitung, Praxisbegleitung oder Ausbildungskoordination ein.Sage klar, wenn du eine Aufgabe noch nicht sicher beherrschst.Mögliche Formulierungen:„Ich übernehme die Aufgabe gern, benötige dabei aber noch Anleitung.“„Welches Lernziel soll ich mit dieser Tätigkeit erreichen?“„Wann wird die ausgefallene Praxisanleitung nachgeholt?“„Diese Aufgabe kann ich noch nicht sicher selbstständig durchführen.“„Ich möchte meinen Ausbildungsplan mit Ihnen abgleichen.“Der wichtigste Gedanke dieser Folge:Auszubildende dürfen mitarbeiten – aber Ausbildung darf nicht durch Personalmangel ersetzt werden.💭 Reflexionsfrage für Pflege-Azubis:Lernst du in deinem aktuellen Praxiseinsatz neue Kompetenzen – oder erledigst du hauptsächlich Aufgaben, die du längst beherrschst?🎓 Pflegelehrling – der Lernpodcast für die generalistische PflegeausbildungNeue Podcastfolgen erscheinen montags, mittwochs und freitags um 6 Uhr.📍 Hörbar auf Spotify, Apple Podcasts und Amazon Music.#Pflegelehrling #Pflegeausbildung #PflegeAzubi #Praxisanleitung #Personalmangel #Fachkräftemangel #Praxiseinsatz #Pflegeberufegesetz #Ausbildungsqualität #Pflegealltag #GeneralistischePflegeausbildungRechtsgrundlagen: § 6 und § 18 Pflegeberufegesetz sowie § 4 Pflegeberufe-Ausbildungs- und -Prüfungsverordnung:https://www.gesetze-im-internet.de/pflbg/__6.htmlhttps://www.gesetze-im-internet.de/pflbg/__18.htmlhttps://www.gesetze-im-internet.de/pflaprv/__4.html
  • Wenn Pflegekräfte vor Patienten über Kollegen lästern... 17.08.2026 23мин
    Lästern am Patientenbett, Konflikte im Pflegeteam und professionelles Verhalten in der Pflegeausbildung: Was kannst du als Pflege-Azubi tun, wenn Kolleginnen oder Kollegen vor einem Pflegeempfänger schlecht übereinander sprechen?In dieser Folge von „Pflegelehrling – Lernpodcast für die Pflegeausbildung“ erfährst du, wie du auf unprofessionelle Kommunikation im Pflegealltag reagieren kannst – respektvoll, selbstbewusst und ohne einen offenen Streit zu provozieren.Denn Teamkonflikte, fachliche Kritik und Fehler müssen angesprochen werden. Das Patientenzimmer ist dafür jedoch nicht der richtige Ort. Abwertende Gespräche können das Vertrauen und Sicherheitsgefühl von Pflegeempfängern beeinträchtigen und das Bild des gesamten Pflegeteams beschädigen.🎧 In dieser Podcastfolge geht es um:Lästern und abwertende Kommunikation in der PflegeKonflikte zwischen Pflegekräftenprofessionelles Verhalten als Pflege-AzubiKommunikation am PatientenbettRespekt, Würde und Vertrauenfachliche Kritik statt persönlicher AngriffeMobbing und Gerüchte im PflegeteamGrenzen setzen während der PflegeausbildungUnterstützung durch Praxisanleitung und Praxisbegleitunggeeignete Ansprechpersonen bei wiederkehrenden VorfällenDu lernst konkrete Formulierungen kennen, mit denen du eine unangenehme Situation unterbrechen kannst:„Lass uns das bitte später im Dienstzimmer besprechen.“„Ich glaube, dieses Gespräch gehört nicht ans Patientenbett.“„Können wir uns wieder auf den Pflegeempfänger konzentrieren?“„Ich möchte mich an diesem Gespräch nicht beteiligen.“„Wenn es ein fachliches Problem gibt, sollten wir es direkt mit der betreffenden Person klären.“Als Auszubildender musst du nicht jeden Teamkonflikt lösen. Du darfst dich aber klar gegen abwertendes Verhalten positionieren. Wenn du dich in der Situation nicht sicher fühlst, beteilige dich nicht am Lästern und hole dir anschließend Unterstützung.Mögliche Ansprechpersonen sind:deine Praxisanleitungeine vertraute Pflegefachpersondie Stations- oder Wohnbereichsleitungdeine Kursleitungdie Praxisbegleitung der PflegeschuleWichtig ist der Unterschied:Fachliche Kritik sucht nach einer Lösung. Lästern wertet einen Menschen ab.Der zentrale Gedanke dieser Folge:Teamkonflikte dürfen besprochen werden – aber nicht am Patientenbett und nicht auf Kosten der Menschen, die uns anvertraut sind.💭 Reflexionsfrage für Pflege-Azubis:Eine Pflegekraft macht vor einem Pflegeempfänger eine Kollegin lächerlich und fragt dich anschließend: „Du findest doch auch, dass sie nichts kann, oder?“ Wie kannst du reagieren, ohne mitzulästern und ohne die Situation unnötig zu verschärfen?🎓 Pflegelehrling – der Lernpodcast für die generalistische PflegeausbildungNeue Podcastfolgen erscheinen montags, mittwochs und freitags um 6 Uhr.📍 Hörbar auf Spotify, Apple Podcasts und Amazon Music.#Pflegelehrling #Pflegeausbildung #PflegeAzubi #KommunikationInDerPflege #Pflegeteam #Teamkonflikte #Praxisanleitung #MobbingInDerPflege #Pflegealltag #Pflegewissen #GeneralistischePflegeausbildung
  • ABEDL-Strukturmodell von Monika Krohwinkel 14.08.2026 15мин
    Pflege ist mehr als das Ausführen einzelner Tätigkeiten. Waschen, Essen anreichen, Medikamente geben oder mobilisieren gehören dazu – aber professionelle Pflege beginnt dort, wo wir den ganzen Menschen sehen.In dieser Folge des Pflegelehrlings geht es um Monika Krohwinkel und ihr Modell der Fördernden Prozesspflege mit integrierten ABEDLs.🎧 Darum geht es in dieser Folge:Wer ist Monika Krohwinkel?Was bedeutet Fördernde Prozesspflege?Wofür steht die Abkürzung ABEDL?Warum sind die ABEDLs mehr als eine Checkliste?Was unterscheidet versorgende von fördernder Pflege?Welche Bedeutung haben Fähigkeiten, Bedürfnisse und Beziehungen?Wie lässt sich das Modell im Pflegeprozess anwenden?Warum ist die Biografie des Menschen wichtig?ABEDL steht für:Aktivitäten, Beziehungen und existenzielle Erfahrungen des Lebens.Das Strukturmodell umfasst 13 miteinander verbundene Lebensbereiche. Dazu gehören unter anderem kommunizieren, sich bewegen, vitale Funktionen aufrechterhalten, sich pflegen, essen und trinken, ausscheiden, ruhen und schlafen, sich beschäftigen, soziale Beziehungen gestalten sowie mit existenziellen Erfahrungen umgehen.Doch Krohwinkels Modell ist keine Liste, die einfach Punkt für Punkt abgearbeitet wird.Im Mittelpunkt steht ein einzigartiger Mensch mit individuellen Bedürfnissen, Fähigkeiten, Gewohnheiten, Beziehungen und Lebenserfahrungen. Pflege soll nicht nur Probleme und Defizite erfassen, sondern vorhandene Ressourcen erkennen, erhalten und fördern.Der entscheidende Perspektivwechsel lautet:Nicht nur fragen:„Was muss ich für diesen Menschen erledigen?“Sondern auch:„Was kann dieser Mensch selbst, wobei benötigt er Unterstützung und was ist ihm persönlich wichtig?“Ein Pflegeempfänger kann beispielsweise Unterstützung beim Waschen benötigen und trotzdem selbst entscheiden, welche Körperbereiche er übernimmt, welche Produkte er verwendet und in welcher Reihenfolge die Pflege erfolgt.Fördernde Pflege bedeutet deshalb nicht, einem Menschen jede Aufgabe abzunehmen. Sie schafft Bedingungen, unter denen er seine Fähigkeiten möglichst erhalten, wiedererlangen oder weiterentwickeln kann.Auch Beziehungen gehören ausdrücklich zum Modell. Ob ein Mensch sich sicher fühlt, Vertrauen entwickelt oder Unterstützung annehmen kann, hängt nicht nur von der korrekten Durchführung einer Maßnahme ab. Haltung, Kommunikation, Verlässlichkeit und Beziehungsgestaltung beeinflussen den gesamten Pflegeprozess.Für die Praxis bedeutet das:Fähigkeiten ebenso erfassen wie ProblemeSelbstständigkeit ermöglichen statt vorschnell zu übernehmenWünsche und Gewohnheiten berücksichtigenBiografie und soziale Beziehungen einbeziehenPflegeziele gemeinsam und individuell formulierenMaßnahmen begründen, durchführen und auswertenVeränderungen beobachten und die Planung anpassenMonika Krohwinkel macht deutlich: Pflegefachpersonen sind nicht bloß „Mechaniker“, die einzelne körperliche Funktionen bearbeiten. Sie begleiten Menschen in komplexen Lebenssituationen und unterstützen sie dabei, möglichst viel Selbstständigkeit, Sicherheit und Lebensqualität zu bewahren.Der wichtigste Gedanke dieser Folge:Professionelle Pflege erledigt nicht einfach Aufgaben am Menschen. Sie plant und gestaltet Unterstützung mit ihm.💭 Reflexionsfrage:Bei welcher Pflegemaßnahme übernimmst du manchmal mehr, als tatsächlich notwendig wäre? Wie könntest du den Pflegeempfänger so unterstützen, dass seine Fähigkeiten stärker einbezogen und gefördert werden?🎓 Pflegelehrling – der Lernpodcast für die generalistische Pflegeausbildung.Neue Folgen erscheinen montags, mittwochs und freitags um 6 Uhr.📍 Hörbar auf Spotify, Apple Podcasts und Amazon Music.⚠️ Diese Podcastfolge dient der Aus- und Weiterbildung und ersetzt keine einrichtungsinternen Vorgaben oder eine individuelle pflegefachliche Einschätzung.#Pflegelehrling #Pflegeausbildung #MonikaKrohwinkel #ABEDL #FörderndeProzesspflege #Pflegeprozess #Pflegeplanung #Pflegewissenschaft #Ressourcenorientierung
  • Körpersprache bei Demenz und Schmerz lesen lernen 12.08.2026 26мин
    Menschen mit Demenz können Schmerzen manchmal nicht mehr eindeutig benennen. Doch das bedeutet nicht, dass sie keine Schmerzen haben. Häufig verändert sich lediglich die Art, wie sie diese mitteilen.In dieser Folge des Pflegelehrlings geht es deshalb um eine wichtige pflegerische Fähigkeit: Körpersprache wahrnehmen, Veränderungen erkennen und mögliche Schmerzzeichen ernst nehmen.🎧 Darum geht es in dieser Folge:Warum Menschen mit Demenz Schmerzen möglicherweise anders ausdrückenWelche nonverbalen Signale auf Schmerzen hinweisen könnenWarum Unruhe oder Abwehr nicht vorschnell als „herausforderndes Verhalten“ bewertet werden dürfenWie eine strukturierte Schmerzeinschätzung gelingtWelche Bedeutung Biografie, Angehörige und Bezugspersonen habenWarum Beobachtung, Dokumentation und Evaluation zusammengehörenMögliche Schmerzzeichen können sein:angespannte oder verzerrte MimikStirnrunzeln oder zusammengekniffene AugenStöhnen, Wimmern oder wiederholtes RufenSchonhaltung und AbwehrbewegungenUnruhe oder ständiges PositionswechselnRückzug und auffällige Teilnahmslosigkeitverändertes GangbildSchlaf- oder Appetitveränderungenplötzlich auftretende AggressivitätWiderstand bei Bewegung oder KörperpflegeWichtig: Ein einzelnes Verhalten beweist noch keinen Schmerz. Unruhe, Rückzug oder Abwehr können auch andere Ursachen haben – beispielsweise Angst, Überforderung, Hunger, Durst, Harndrang, Obstipation, ein Infekt oder ein Delir.Deshalb reicht es nicht, Körpersprache nur „zu deuten“. Professionelle Pflege beobachtet systematisch, vergleicht mit dem gewohnten Verhalten und prüft mögliche Ursachen.Wenn eine Selbstauskunft noch möglich ist, bleibt sie besonders wichtig. Reichen Worte nicht mehr aus, können Fremdbeobachtungsinstrumente wie die Beurteilung von Schmerzen bei Demenz – kurz BESD – die Einschätzung unterstützen. Sie ersetzen jedoch nicht die individuelle pflegefachliche Beurteilung.Hilfreiche Fragen sind:Ist dieses Verhalten neu?Wann tritt es auf?Zeigt es sich besonders bei Bewegung oder Berührung?Welche körperlichen Ursachen kommen infrage?Wie beschreibt eine vertraute Bezugsperson das übliche Verhalten?Was verändert sich nach einer schmerzlindernden Maßnahme?Entscheidend ist auch die Evaluation: Wird ein Mensch nach einer Maßnahme entspannter? Bewegt er sich leichter? Nimmt die Abwehr ab? Verbessern sich Schlaf, Appetit oder Kontaktbereitschaft?Der wichtigste Gedanke dieser Folge:Wer Schmerzen nicht mehr zuverlässig benennen kann, braucht Menschen, die genauer hinsehen.💭 Reflexionsfrage:Ein Mensch mit Demenz wehrt morgens plötzlich die Körperpflege ab, verzieht beim Aufstehen das Gesicht und hält sich an der Hüfte fest. Welche Beobachtungen sprechen für mögliche Schmerzen? Welche anderen Ursachen prüfst du – und wie gibst du deine Einschätzung weiter?🎓 Pflegelehrling – der Lernpodcast für die generalistische Pflegeausbildung.Neue Folgen erscheinen montags, mittwochs und freitags um 6 Uhr.📍 Hörbar auf Spotify, Apple Podcasts und Amazon Music.⚠️ Diese Folge dient der Aus- und Weiterbildung. Sie ersetzt keine individuelle pflegefachliche oder medizinische Beurteilung, ärztliche Diagnostik oder einrichtungsinterne Standards.#Pflegelehrling #Pflegeausbildung #Demenz #Schmerzmanagement #Körpersprache #BESD #Schmerzassessment #Gerontopsychiatrie #Pflegewissen #PflegeAzubiFachliche Orientierung: DNQP-Expertenstandard „Schmerzmanagement in der Pflege“:https://www.dnqp.de/fileadmin/HSOS/Homepages/DNQP/Dateien/Expertenstandards/Schmerzmanagement/Schmerz-Akt2020_Auszug.pdf
  • Der Punk der Pflegetheorie: Warum Erwin Böhm die Pflege revolutionierte 10.08.2026 23мин
    In dieser Folge tauchen wir tief in das psychobiographische Pflegemodell nach Erwin Böhm ein. Wir räumen mit dem Vorurteil auf, dass herausforderndes Verhalten bei Demenz lediglich ein Krankheits-Symptom ist, und zeigen stattdessen, wie es als bio-grafisch begründete Coping-Strategie verstanden werden kann.Reaktivierung statt Resignation: Warum Pflege mehr sein muss als medizinisches Verwalten und „Warmsatt-Sauber-Pflege“.Nupsyche vs. Thymopsyche: Warum der kognitive Verstand (Logik) bei Demenz abbaut, während die Gefühlswelt und emotionale Antriebe fast vollständig erhalten bleiben.Das Bücherregal-Modell: Eine Metapher für den Gedächtnisverlust – warum die neuesten „Bücher“ (Regeln der Moderne) zuerst fallen und nur die Kindheitsprägungen ganz unten im Regal stehen bleiben.Die Normalitätsbiographie: Warum das tägliche Duschbedürfnis der 2020er Jahre massiv mit der gelernten Normalität der Nachkriegsgeneration kollidieren kann (Stichwort: Zinkbadewanne am Samstagabend).Die 7 Erreichbarkeitsstufen:Stufe 1 & 2: Sozialisation und „Mutterwitz“ (regionaler Dialekt und Humor als Türöffner).Stufe 3 & 4: Seelische Grundbedürfnisse und Rituale (Das „Mutter-Syndrom“ und der Drang nach Nützlichkeit).Stufe 5 & 6: Triebhafte Reaktionen und Intuition (Märchen, Religion und Aberglaube als Anker).Stufe 7: Ur-Kommunikation (Basale Reize, Körperkontakt und vertraute Gerüche).Ich-Wichtigkeit fördern: Wie kleine, biographisch passende Aufgaben (z.B. Kartoffeln sortieren oder Abtrocknen) Unruhe und Angst lindern können.Milieutherapie: Warum oft winzige Reize im Alltag (Geruch nach Filterkaffee oder Bohnerwachs) wirksamer sind als komplexe Beschäftigungstherapien.Vermeidung von „Hotellisierung“: Warum es Patienten schadet, ihnen jede Aufgabe abzunehmen und sie damit ihrer Identität zu berauben.Das Modell bietet nicht nur eine höhere Lebensqualität für die Bewohner, sondern schützt auch Pflegekräfte vor Burnout. Durch das Verständnis der „Gefühlsbiographie“ wird Pflege von der bloßen Erledigung von Checklisten (ATLs) zu einer sinnerfüllten Beziehungsarbeit.Die Kernpunkte der Analyse:Praxistipps für den Stationsalltag:Warum Böhm heute wichtiger ist denn je:
  • Antidepressiva: Wie sie dem Gehirn helfen, neue Wege zu bauen 07.08.2026 28мин
    Antidepressiva erhöhen nicht einfach den Serotoninspiegel und machen anschließend glücklich. Diese verbreitete Erklärung greift zu kurz.Ihre Wirkung beginnt zwar bei verschiedenen Botenstoffsystemen, doch im Gehirn können sich anschließend weitere Anpassungsprozesse entwickeln. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Neuroplastizität: die Fähigkeit des Gehirns, Verbindungen zwischen Nervenzellen zu verändern und auf neue Erfahrungen zu reagieren.In dieser Folge des Pflegelehrlings erfährst du, was Antidepressiva im Gehirn bewirken können – und warum ihre therapeutische Wirkung häufig nicht sofort spürbar ist.🎧 Darum geht es:Was bedeutet Neuroplastizität?Wie wirken Antidepressiva?Welche Rolle spielen Serotonin und andere Botenstoffe?Warum setzt die Wirkung häufig verzögert ein?Was unterscheidet SSRI, SNRI und andere Antidepressiva?Welche Nebenwirkungen müssen beobachtet werden?Warum dürfen Antidepressiva nicht plötzlich abgesetzt werden?Welche Bedeutung haben Psychotherapie und unterstützende Erfahrungen?Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer – kurz SSRI – hemmen beispielsweise die Wiederaufnahme von Serotonin in die Nervenzelle. Serotonin bleibt dadurch länger im synaptischen Spalt verfügbar. Diese Veränderung beginnt relativ früh. Eine spürbare Verbesserung depressiver Beschwerden entwickelt sich jedoch häufig erst später.Das zeigt: Die Wirkung von Antidepressiva lässt sich nicht allein mit einem vermeintlichen „Serotoninmangel“ erklären.Das Gehirn benötigt Zeit, um sich an die veränderte Signalübertragung anzupassen. Diskutiert werden unter anderem Veränderungen an Rezeptoren, Signalwegen und Nervenzellverbindungen. Antidepressiva könnten dadurch Bedingungen fördern, unter denen neue Lern- und Anpassungsprozesse leichter möglich werden.„Das Gehirn umbauen“ ist dabei ein verständliches Bild – aber keine wörtliche Beschreibung eines einheitlichen Vorgangs. Viele Erkenntnisse zur Neuroplastizität stammen aus präklinischer Forschung und lassen sich nicht vollständig auf jeden Menschen übertragen.Mehr Neuroplastizität bedeutet außerdem nicht automatisch Heilung. Entscheidend ist auch, welche Erfahrungen ein Mensch während der Behandlung macht. Psychotherapie, tragfähige Beziehungen, Tagesstruktur, Bewegung, Schlaf und ein unterstützendes Umfeld können deshalb wichtige Bestandteile der Behandlung sein.👀 Für die Pflege besonders wichtig:Stimmung, Antrieb und Verhalten beobachteninnere Unruhe und Ängstlichkeit ernst nehmenSchlaf und Tagesstruktur erfassenkörperliche Nebenwirkungen dokumentierenauf Kreislaufprobleme und Sturzgefahr achtenneu auftretende oder zunehmende Suizidgedanken sofort weitergebenWirkung und Verträglichkeit im Verlauf beurteilenGründe für eine Ablehnung der Einnahme erfragenAntidepressiva machen nicht in derselben Weise abhängig wie Benzodiazepine. Beim plötzlichen Absetzen können jedoch Absetzsymptome auftreten. Die Medikation darf deshalb nicht eigenmächtig verändert oder beendet werden.Der wichtigste Gedanke:Antidepressiva machen nicht einfach glücklich. Sie können biologische Bedingungen verändern, unter denen neue Entwicklung wieder möglich wird.💭 Reflexionsfrage:Eine Person nimmt seit wenigen Tagen ein Antidepressivum und sagt: „Das bringt überhaupt nichts.“ Gleichzeitig berichtet sie über Unruhe und Übelkeit. Wie erklärst du den verzögerten Wirkungseintritt? Was musst du beobachten und weitergeben?🎓 Pflegelehrling – der Lernpodcast für die generalistische Pflegeausbildung.Neue Folgen: Montag, Mittwoch und Freitag um 6 Uhr.⚠️ Diese Folge dient der Aus- und Weiterbildung. Sie ersetzt keine individuelle medizinische oder psychiatrische Beurteilung, ärztliche Anordnung oder Fachinformation.#Pflegelehrling #Pflegeausbildung #Antidepressiva #Depression #Neuroplastizität #Serotonin #SSRI #PsychiatrischePflege #Psychopharmaka #Pflegewissen
  • Benzodiazepine verstehen: Wirkung, Abhängigkeit und Pflegerisiken 05.08.2026 29мин
    Lorazepam, Diazepam, Midazolam und andere Benzodiazepine können Angst, Unruhe und Krampfaktivität schnell reduzieren. Sie dämpfen das zentrale Nervensystem und wirken damit manchmal wie ein chemischer „Not-Aus-Schalter“.Doch genau diese schnelle Wirkung kann täuschen: Benzodiazepine lösen nicht automatisch die Ursache eines Problems. Gleichzeitig können sie Müdigkeit, Benommenheit, Stürze, Atemprobleme, Toleranzentwicklung und Abhängigkeit begünstigen.In dieser Folge des Pflegelehrlings erfährst du, wie Benzodiazepine wirken, wann sie medizinisch eingesetzt werden und warum die pflegerische Beobachtung so wichtig ist.🎧 In dieser Folge geht es unter anderem um:Wirkungsweise von Benzodiazepinenverstärkende Wirkung auf das hemmende GABA-SystemWirkstoffe wie Lorazepam, Diazepam und Midazolammedizinische Einsatzgebieteberuhigende, angstlösende und krampflösende WirkungenMüdigkeit, Benommenheit und eingeschränktes ReaktionsvermögenSturzgefahr – besonders bei älteren MenschenToleranzentwicklung und AbhängigkeitRisiken bei einer Kombination mit anderen dämpfenden Substanzenpflegerische Beobachtung von Bewusstsein und AtmungGefahren eines plötzlichen Absetzens nach längerer EinnahmeBenzodiazepine können in akuten Situationen wertvolle Medikamente sein. Problematisch wird es, wenn aus einer begründeten Akuttherapie eine unkritisch fortgeführte Routine entsteht.Für die Pflege bedeutet das: Nicht nur beobachten, ob ein Mensch „ruhiger“ geworden ist. Entscheidend ist auch:Ist die Person ungewöhnlich schläfrig oder schwer weckbar?Hat sich die Atmung verändert?Ist das Gangbild unsicher?Besteht eine erhöhte Sturzgefahr?Wirkt die Person verwirrt oder desorientiert?Tritt eine paradoxe Reaktion mit verstärkter Unruhe auf?Werden gleichzeitig Opioide, Alkohol oder andere dämpfende Substanzen eingenommen?Wird das Medikament bereits über einen längeren Zeitraum verwendet?Denn ruhig bedeutet nicht automatisch stabil – und sediert bedeutet nicht automatisch gut behandelt.💭 Reflexionsfrage:Ein älterer Pflegeempfänger erhält abends Lorazepam. Am nächsten Morgen ist er sehr schläfrig, unsicher beim Gehen und reagiert verzögert. Welche Risiken erkennst du, was beobachtest du und welche Informationen musst du weitergeben?🎓 Pflegelehrling – der Lernpodcast für die generalistische Pflegeausbildung.Neue Folgen erscheinen montags, mittwochs und freitags um 6 Uhr.📍 Hörbar auf Spotify, Apple Podcasts und Amazon Music.⚠️ Diese Folge dient der Aus- und Weiterbildung. Sie ersetzt keine individuelle medizinische Beurteilung, ärztliche Anordnung, Fachinformation oder einrichtungsinterne Standards. Benzodiazepine dürfen nach längerer Anwendung nicht eigenmächtig oder plötzlich abgesetzt werden.#Pflegelehrling #Pflegeausbildung #PflegeAzubi #Benzodiazepine #Lorazepam #Diazepam #Midazolam #Tavor #Valium #Medikamentensicherheit #Sturzprophylaxe #Abhängigkeit #Pflegewissen #GeneralistischePflegeausbildungBenzodiazepine: Der chemische Not-Aus – Wirkung mit RisikoWeitere TitelvorschlägeKopierfähige Shownotes
  • Bluthochdruck behandeln: Was moderne Medikamente im Körper bewirken 03.08.2026 29мин
    Ramipril, Candesartan, Amlodipin, Metoprolol oder Hydrochlorothiazid: Bei den vielen Namen und Wirkstoffgruppen kann man schnell den Überblick verlieren.Doch Blutdrucksenker müssen nicht nur auswendig gelernt werden. Wer versteht, wo sie im Körper wirken, kann ihre Wirkungen, Nebenwirkungen und pflegerischen Besonderheiten viel leichter einordnen.In dieser Folge des Pflegelehrlings schauen wir uns an, wie verschiedene Blutdrucksenker wirken und warum eine gute Blutdruckeinstellung nicht nur Messwerte verändert, sondern Herz, Gehirn, Nieren und Gefäße vor Folgeerkrankungen schützen soll.🎧 In dieser Folge geht es unter anderem um:arterielle Hypertonie und mögliche GefäßschädenACE-Hemmer und die typische Endung „-pril“Sartane und die Endung „-sartan“Calciumantagonisten wie AmlodipinDiuretika und ihre Wirkung auf den FlüssigkeitshaushaltBetablocker und ihre Wirkung auf Herzfrequenz und Blutdruckhäufige Nebenwirkungen und pflegerische BeobachtungenSchwindel, niedrigen Blutdruck und orthostatische BeschwerdenBedeutung von Blutdruck- und PulskontrollenTherapieadhärenz und den Umgang mit unauffälligen BeschwerdenBluthochdruck verursacht häufig lange Zeit keine eindeutigen Beschwerden. Das bedeutet jedoch nicht, dass er keine Schäden anrichtet. Ein dauerhaft erhöhter Blutdruck kann Gefäße und Organe belasten und das Risiko unter anderem für Schlaganfall, Herzinfarkt, Herzinsuffizienz und Nierenschäden erhöhen.Blutdrucksenker wirken dabei nicht wie ein äußerer „Schutzmantel“. Ihr Nutzen besteht insbesondere darin, den erhöhten Druck zu senken und dadurch das Risiko von Folgeerkrankungen zu reduzieren.Für die Pflege ist deshalb nicht nur der gemessene Wert wichtig. Beobachtet werden müssen auch:Schwindel oder BenommenheitUnsicherheit beim Aufstehen und GehenSturzereignisseauffällig niedrige Blutdruck- oder PulswerteFlüssigkeitseinlagerungenVeränderungen der Flüssigkeitsausscheidungtrockener Reizhusten bei ACE-Hemmernmögliche Anzeichen von Unverträglichkeiten💭 Reflexionsfrage:Ein Pflegeempfänger erhält morgens mehrere blutdrucksenkende Medikamente. Beim Aufstehen berichtet er über Schwindel und wirkt unsicher. Welche Beobachtungen und Messungen sind jetzt wichtig – und welche Informationen musst du weitergeben?🎓 Pflegelehrling – der Lernpodcast für die generalistische Pflegeausbildung.Neue Folgen erscheinen montags, mittwochs und freitags um 6 Uhr.📍 Hörbar auf Spotify, Apple Podcasts und Amazon Music.⚠️ Diese Folge dient der Aus- und Weiterbildung. Sie ersetzt keine individuelle medizinische Beurteilung, ärztliche Anordnung, Fachinformation oder einrichtungsinterne Standards. Blutdruckmedikamente dürfen nicht eigenmächtig verändert oder abgesetzt werden.#Pflegelehrling #Pflegeausbildung #PflegeAzubi #Blutdrucksenker #Bluthochdruck #Hypertonie #ACEHemmer #Sartane #Betablocker #Diuretika #Amlodipin #Ramipril #Candesartan #Medikamente #Pflegewissen

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