Deutsche Börse-Podcast
Deutsche Börse
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Der Deutsche Börse-Podcast bietet Anlegerinnen und Anlegern spannende und relevante Börsenthemen. Die Inhalte sind nah an der Praxis und behandeln aktuelle Entwicklungen an den Finanzmärkten. Der Podcast richtet sich an alle, die sich für Aktien, Fonds und andere Anlageformen interessieren.
Epizódy
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Wie viele Aktien braucht ein gut diversifiziertes Depot? Ideen von Pascal Kielkopf, HQ Trust 16.09.2026 33minBesteht die Gefahr, dass sich zu viele Einzelaktien in einem Depot befinden? "Die 10%-Schwelle des unsystematischen Risikos wird bei 90 Titeln erreicht." Für Privatanleger kaum zu überwachen. Pascal Kielkopf von HQ Trust erläutert im Gespräch mit Edda Vogt seine Rolle als Kapitalmarktstratege und beschreibt, wie sein Team die Kapitalmärkte beobachtet, um mögliche Anpassungen in Portfolios abzuleiten. Ein Schwerpunkt des Gesprächs ist Diversifikation bei Einzelaktien: Er erklärt den Unterschied zwischen unternehmensspezifischem und allgemeinem Marktrisiko und betont, dass breite Streuung über viele Titel, Länder und Branchen wichtig ist. "Ich würde mein Kernportfolio auf einen neutralen Index aufbauen und dann gegebenenfalls eine gleichgewichtete Strategie beimischen. Abschließend spricht er über die Grenzen der Diversifikation und nennt Anleihen, Gold oder Geldmarkt als mögliche zusätzliche Anlageklassen, um Risiken weiter zu reduzieren. Auf https://hqtrust.de/ finden Interessierte regelmäßig Kapitalmarkt-Analysen. -
Cash als Puffer, Aktien als Pflicht: Çelas Rezept für nervöse Märkte 09.09.2026 29minTeuer ist nicht automatisch unattraktiv, hohe Renditen sind nicht nur ein Risiko: Das sind zwei Kernthesen von Endrit Çela in Folge #319 von börse@home mit Edda Vogt. Çela rechnet auf Sicht von mehreren Jahren mit sinkenden Renditen langlaufender Staatsanleihen: Dauerhaft hohe Refinanzierungskosten seien für schwach wachsende Volkswirtschaften kaum tragbar. Bei Aktien hält er das KGV allein für wenig aussagekräftig. Erst zusammen mit dem erwarteten Gewinnwachstum zeige sich, ob ein Markt teuer ist. Deshalb zieht er den S&P 500 trotz seiner höheren Bewertung anderen Indizes vor, während der Hang Seng für ihn günstig bewertet ist. Im Energiesektor sieht Çela nach der starken Rallye nur noch begrenztes Potenzial, sofern die Geopolitik nicht erneut eskaliert. In Europa achtet er auf international erzielte Umsätze, Preissetzungsmacht und solide Geschäftsmodelle. Deutsche Mid Caps bieten Chancen, doch Liquidität gehört zur Renditerechnung: Was nützt ein guter Kurs, wenn sich eine Position im Ernstfall kaum verkaufen lässt? Eine Cashquote von 4 bis 5 % hält er kurzfristig für gesund. Langfristig bleibt seine klare Botschaft: Für den Vermögensaufbau führt kein Weg an Aktien vorbei. -
Zeitenwende in der deutschen Altersvorsorge: "Der volle Wirkungseffekt des Kapitalmarkts" 02.09.2026 43minLaufzeit, Rendite, Altersvorsorgedepot. "Erstmalig wird in Deutschland eine staatlich geförderte private Altersvorsorge ohne Garantiezwang möglich sein. Ziel ist es, den Kapitalmarkt sehr viel stärker in die Altersvorsorge heranzuziehen", so David Krahnenfeld von Ampega im neuen Podcast börse@home. Die Förderung ab dem 1. Januar 2027 soll einfacher (und lukrativer) als Riester sein und für mehr Menschen offenstehen, darunter auch Selbstständige, Freiberufler und Beamte. Beschrieben werden drei Produktarten: ein Standardprodukt mit Kostendeckel und Pflichtfonds, ein flexibleres Altersvorsorge-Depot ohne Kostendeckel sowie ein Garantieprodukt. Genannt werden außerdem Förderregeln mit Eigenbeiträgen, Zulagen, Steuerstundung in der Ansparphase und Auszahlungsregeln ab 65 beziehungsweise spätestens 70 Jahren. "Das ist der volle Wirkungseffekt des Kapitalmarkts in der Altersvorsorge." -
Österreichs Aktienmarkt: Comeback oder Strohfeuer? börse@home #317 mit Christian Drastil 26.08.2026 36minDer ATX hat kräftig aufgeholt, doch Christian Drastil sieht noch Luft nach oben. Warum Österreichs Banken vom Osteuropa-Wachstum profitieren, weshalb kaum ETF- und Privatanlegergeld im Markt steckt und welche Chancen er bei AT&S, Verbund, EVN, Wienerberger, Porr und Strabag sieht. Dazu: Warum 27,5% Steuer auf Kursgewinne die heimische Aktienkultur ausbremst. -
Anlagezertifikate richtig wählen – mit Plan statt Bauchgefühl 19.08.2026 37minRendite muss nicht nur aus steigenden Kursen kommen. Im Deutsche-Börse-Podcast börse@home mit Jana Micka zeigt Florian Roebbeling von ARIVA.DE, warum Bonus- und Discount-Zertifikate für Anleger interessant sein können, die eine klare Marktmeinung haben, aber nicht auf maximale Kursfantasie setzen wollen. Sein Fahrplan: erst Basiswert und Zeithorizont festlegen, dann Cap oder Barriere bestimmen. Beim Discounter wird Aufwärtspotenzial gegen einen Preisabschlag getauscht, beim Bonus-Zertifikat ist entscheidend, dass die Barriere hält. Wichtig sind außerdem überschaubare Laufzeiten, ein enger Spread und die Bonität des Emittenten. Roebbeling setzt lieber auf etablierte Aktien mit intelligenter Struktur als auf die Jagd nach Microcaps. Sein persönlicher Risikofilter: der "Schwiegervatertest". Würde man dieses Investment auch mit dessen Geld machen? Wenn nicht, sollte der eigene Kaufknopf ebenfalls tabu bleiben. So wird aus "kann ja klappen" ein Plan. -
Börse neu denken: Erst der Kern, dann die Satellitenkür. Das Depot für eine verrückte Welt 12.08.2026 35minGeldanlage ist heute so einfach zugänglich wie nie – und zugleich anspruchsvoller. Finanzexperte Timo Baudzus sieht die Märkte im Übergang zwischen zwei Weltordnungen: Deglobalisierung, der Konflikt zwischen den USA und China, Inflation und immer kürzere Innovationszyklen sorgen für mehr Tempo und stärkere Ausschläge. Seine Konsequenz: Erst der Kern, dann die Satellitenkür. Im Core-Portfolio setzt er auf drei steuerbare ETF-Bausteine für Weltaktien, Emerging Markets und Europa sowie auf Gold, dessen Anteil langfristig auf 10 % steigen soll. Für die meisten Anleger hält er 80 % Core und höchstens 20 % Satelliten für sinnvoll. Bei Einzelaktien zählen nicht Bauchgefühl und Börsenromantik, sondern vorab definierte Zielkurse, Stopps, Positionsgröße und Depotrisiko. Edda Vogt von der Deutschen Börse ergänzt: Niemand muss die Welt vollständig verstehen oder gleich den perfekten Plan besitzen. Wichtiger ist, mit kleinen, beherrschbaren Schritten zu beginnen und das eigene Risikogefühl unterwegs kennenzulernen. Baudzus warnt vor Aufschieberitis, Selbstüberschätzung und dubiosen "Tipps" aus den sozialen Medien. Sein Bild bringt es auf den Punkt: Wer gemütlich Rad fährt, sollte das Depot nicht zum Formel-1-Wagen machen. -
Börse@home #314: Der direkte Draht zum Unternehmen - Investor Relations richtig nutzen. Mit Julia Stoetzel 05.08.2026 31minViele Anlegerinnen und Anleger verlassen sich bei ihrer Aktienauswahl auf News-Portale oder Social Media, lassen dabei aber eine der wertvollsten Informationsquellen ungenutzt: die Investor Relations der Unternehmen, kurz IR. Dabei ist die direkte Kommunikation der Aktiengesellschaften mit ihren Anteilseignern oft der Schlüssel zu einem tieferen Verständnis des Geschäftsmodells. Unser Gast Julia Stoetzel kennt beide Seiten des Verhandlungstisches. Nach Stationen im Investmentbanking leitete sie die IR-Abteilungen bei Tech-Größen wie Delivery Hero und AboutYou. Sie erklärt uns, wie wir die kostenlosen Angebote der IR-Abteilungen - von der Equity Story bis zum direkten Austausch mit den Verantwortlichen - gezielt für die eigene Anlagestrategie nutzen können und welche Fragen wir den IR-Verantwortlichen stellen, um fundiertere Investmententscheidungen zu treffen. -
Markus Thomas - "Mit einem ETF die ganze investierbare Welt abdecken" - So gelingt die Auswahl 29.07.2026 35minWelcher ETF bildet das beste Fundament fürs Depot? Xenix-Gründer Markus Thomas erklärt den Unterschied zwischen Ranking und Rating. Er zeigt, warum Kosten als Kriterium allein nicht genügen. Auch Transparenz, Handelskosten und Spreads zählen. Welt-ETFs mit Industrie- und Schwellenländern können die Aktienseite allein abdecken. Doch Doppelungen schaffen nur Scheindiversifikation. Außerdem wichtig: das Basisinformationsblatt und die passende Depotstrategie. -
Finanzplanerin Lisa Hassenzahl: "Fünf Schritte für Vermögensaufbau und sicheren Ruhestand" 22.07.2026 36minFinanzplanung beginnt nicht mit der Suche nach dem besten ETF. Lisa Hassenzahl, Gründerin von HER Family Office, setzt früher an. In Börse@home 312 erklärt sie fünf klare Schritte: Ordnung schaffen, Schulden abbauen, Rücklagen bilden, Ziele definieren und die eigene Bilanz prüfen. Dazu kommen Testament, Vorsorgevollmacht und Ruhestandsplanung. Wie viel Kapital sichern später 500 Euro zusätzlich im Monat? -
DZ-Bank-Stratege Falko Block - "Von Gewinnmitnahmen ist noch keiner arm geworden" 15.07.2026 32minDepot absichern wie die Profis: In Folge 311 von Börse@home, dem Podcast der Frankfurter Börse, erklärt DZ-Bank-Stratege Falko Block, wann Stop-Loss-Orders, Trailing Stops und Put-Optionsscheine sinnvoll sind. Er zeigt, wie Anleger Klumpenrisiken reduzieren, warum Gold das Depot stabilisieren kann und weshalb Absicherung vor allem bei taktischen Portfolios Vorteile bringt. -
Torsten Tiedt (Aktienfinder) warnt vor KI-Euphorie 09.07.2026 34minIst die KI-Rallye bereits eine Blase oder erst der Anfang eines langfristigen Megatrends? Torsten Tiedt, Gründer von Aktienfinder.net, ordnet Chancen und Risiken der KI-Welle ein. Er erklärt, warum Hardware-Unternehmen derzeit profitieren, welche Probleme Hyperscaler und LLM-Anbieter haben und wie Anleger ihr Depot mit ETFs, Qualitätsaktien und Dividendenwerten robuster aufstellen können. -
Covered Calls: Regelmäßige Erträge statt maximale Kursgewinne 02.07.2026 39minRegelmäßige Ausschüttungen statt maximaler Kursgewinne - genau diesen Ansatz verfolgen Covered-Call-Strategien. Anton Gneupel erklärt, wie Anleger mit ETFs und ETPs laufende Erträge erzielen können, warum die Strategie besonders in Seitwärtsmärkten ihre Stärken ausspielt und welche Nachteile sie in starken Börsenphasen hat. Außerdem geht es um Risiken, Kosten und die passende Rolle im Depot. -
Nicht jede KI-Rakete landet weich: Heiko Böhmer über Qualität im Hype 24.06.2026 34minIm Podcast der Deutschen Börse diskutiert Edda Vogt mit Heiko Böhmer, Kapitalmarktstratege bei Shareholder Value Management, über einen Markt, in dem KI gerade fast alles überstrahlt. Seine Kernthese: KI ist mehr als ein Hype, eher eine strukturelle Veränderung in einer Größenordnung wie Dampfmaschine, Elektrizität oder Internet. Aber genau deshalb wird die Auswahl schwieriger. Denn nicht jede Aktie mit KI-Etikett ist automatisch ein Zukunftsgewinner. Böhmer warnt vor einer Börse ohne Weißraum: alles voller Fantasie, aber nicht immer mit belastbaren Cashflows. Software wurde zuletzt pauschal abgestraft, doch SAP oder Microsoft zeigen für ihn, dass starke Geschäftsmodelle durch KI sogar robuster werden können. Spannend wird es für Value-Investoren besonders dann, wenn die operative Qualität steigt, der Kurs aber fällt. Modern Value heißt für Böhmer: nicht billig um jeden Preis, sondern Qualität, Wachstum, hohe Kapitalrenditen und wenig Schulden. Dividenden sind nett. Wichtiger ist aber, wenn Unternehmen aus 1 USD 1,10 oder 1,20 US-Dollar machen. Chancen sieht er auch abseits der Mega-Caps, etwa bei Versicherern oder Serienakquisiteuren. Sein Rat: weniger Raketenromantik, mehr Bilanzblick. Und vor allem: Das größte Risiko bleibt, gar nichts zu tun. Links: - https://www.shareholdervalue.de/ - https://www.podcast.de/podcast/3720409/frankfurter-aktientalk -
Nicht blenden lassen: Dr. Andreas Beck über KI-Euphorie, DAX-Rätsel und Depot-Disziplin 17.06.2026 36minKI treibt die Märkte, aber Dr. Andreas Beck warnt bei Börse Frankfurt vor zu einfachen Erklärungen: Zwischen schwacher Wirtschaft im Euroraum, hoher Staatsverschuldung und einem gewaltigen Innovationsschub durch KI liegen derzeit Welten. Becks Kernthese: KI ist nicht nur eine Gewinnmaschine, sondern auch eine Machtfrage. Wer Zugang zu den besten Modellen hat, kann Wettbewerbsvorteile zementieren. Europa droht dabei im Nebel aus Bürokratie und Energiekosten den Anschluss zu verlieren. Für Anlegende heißt das aber nicht: alles auf die großen US-Tech-Gewinner setzen. Im Gegenteil: "Breite Streuung ist das A und O", sagt Beck sinngemäß. Hypes erkennt man selten rechtzeitig, die späteren Gewinner oft erst im Rückspiegel. Seine praktische Depot-Botschaft: nicht hektisch das Depot absichern, sondern handlungsfähig bleiben, Liquiditätsreserven halten und regelmäßig rebalancieren. Spannend auch sein Perspektivwechsel: Anleger sollten in Krisen nicht nur prozentual, sondern nominal denken. Denn am Ende zählt nicht die Quote im Depot, sondern das echte Geld. -
Campingplatz oder Kreuzfahrt? So geht die richtige Entnahmestrategie für deinen Ruhestand 10.06.2026 33minJahrzehnte sparen, investieren, durchhalten – und dann? In dieser börse-at-home-Folge spricht Edda Vogt mit dem Kapitalmarktexperten Markus Weis, Co-Founder, CEO und Head of Growth von Retire Capital, über einen Punkt, den viele Anlegerinnen und Anleger zu spät planen: die Entnahme aus dem Depot. Die zentrale Botschaft: Die Auszahlphase funktioniert anders als die Ansparphase. Buy-and-Hold reicht nicht mehr, wenn monatlich Geld aus dem Depot kommen soll. Wer bei fallenden Kursen verkaufen muss, kehrt den Cost-Average-Effekt gegen sich selbst. Weis warnt vor zwei Extremen: 100 Prozent Aktien in der Entnahmephase können zu schwankungsreich sein, komplett aus Aktien auszusteigen, kostet Rendite und Inflationsschutz. Als sinnvolle Mitte nennt er Mischungen aus Aktien und sichereren Bausteinen wie kurzlaufenden Staatsanleihen, Tagesgeld, Festgeld oder Geldmarkt-ETFs. Besonders spannend: die dynamische Entnahme. Läuft das Depot gut, kann mehr entnommen werden; läuft es schlecht, wird reduziert. Wichtig sind drei Fragen: Wie viel brauche ich wirklich? Wie lange soll das Geld reichen? Wie flexibel kann ich meine Ausgaben anpassen? Take-home-Message: Nicht der perfekte Verkaufszeitpunkt entscheidet, sondern ein Plan, der Crashs, Steuern, Kosten und Lebensrealität aushält. Weitere Links: https://retire.capital Key Messages: Der wichtigste Gedanke: Entnehmen ist nicht einfach Sparen rückwärts. In der Ansparphase helfen fallende Kurse beim Nachkaufen, in der Entnahmephase erzwingen sie im schlechten Fall Verkäufe zu ungünstigen Preisen. Deshalb braucht es einen klaren Rhythmus und keine Bauchentscheidungen. Die zweite Kernbotschaft: Aktien bleiben wichtig, aber nicht allein. Sie liefern Renditechance und Inflationsschutz, müssen aber durch stabilere Bausteine ergänzt werden, wenn ein fixer monatlicher Bedarf gedeckt werden soll. Drittens: Dynamik schlägt starre Regeln. Die 4-Prozent-Regel ist einfach und planbar, reagiert aber nicht auf Marktphasen. Eine dynamische Entnahme passt sich dem Depotwert an und reduziert so das Risiko, zur falschen Zeit zu viel zu verkaufen. -
Warum Software-Aktien plötzlich nach Value riechen 03.06.2026 32minTech ist teuer? Nicht mehr überall. In dieser börse-at-home-Folge spricht Edda Vogt mit Tech-Investor Stefan Waldhauser über den Absturz vieler Software- und SaaS-Aktien, die einst mit zweistelligen Umsatz-Multiples gefeiert wurden und heute teilweise zu einstelligen Free-Cashflow-Multiples gehandelt werden. Waldhausers Kernthese: Oft frisst KI nicht das Geschäftsmodell, sondern die Angst vor KI frisst den Aktienkurs. Entscheidend sei deshalb der Blick unter die Software-Haube: Cashflow statt KGV, Rule of 40 statt Bauchgefühl, Geschäftsmodell statt KI-Panik. Besonders wichtig ist seine Einteilung in Systems of Record, Systems of Engagement und Systems of Intelligence. Während klassische Kernsysteme wie SAP oder ServiceNow schwerer angreifbar sind, geraten Tools für Webseiten, Dashboards oder kreative Inhalte stärker unter Druck. Bei UiPath sieht Waldhauser dagegen eher Ergänzung als Ersetzung durch KI-Agenten. Genannt werden außerdem Monday.com, Lyft, IAC, PayPal, TeamViewer und IONOS. Die Story des Podcasts: Tech-Value ist zurück, aber nicht als Schnäppchenjagd mit verbundenen Augen. Geduld, Cash-Reserve, weniger Klumpenrisiko und ein kühler Kopf sind wichtiger als der nächste Raketen-Hype. Weitere Links: Stefan Waldhauser: https://lp.aktien.guide Tobias Kramer zum SpaceX-Börsengang: https://youtu.be/dRqjfFQJAYI -
Xetra, gettex, Euwax: Drei Börsenplätze und die Frage nach dem besten Trade 27.05.2026 47minDrei Börsenplätze, ein Ziel: mehr Menschen an den Kapitalmarkt bringen. In diesem Börsen-Panel-Talk diskutiert Philipp Hacker von Consors mit Edda Vogt von der Deutschen Börse, Werner Lang von der Börse München und Norbert Paul von der Börse Stuttgart über den Wandel des Wertpapierhandels. Früher bedeutete Börse schriftliche Orders, kurze Handelszeiten und hohe Hürden. Heute geht vieles per App, ETF-Sparplan oder Neobroker. Die Handelszeiten sind länger, die Kosten deutlich niedriger, der Zugang einfacher. Doch genau deshalb wird Wissen wichtiger. Edda Vogt betont die Rolle von Finanzbildung, ETFs, Xetra und klugen Ordertypen wie Trailing-Stops. Werner Lang erklärt, warum gettex auf günstigen Handel, Market-Making und breite Handelbarkeit setzt. Außerdem zeigt er, weshalb Börsenaufsicht, Vorhandelstransparenz und Nachhandelskontrolle wichtige Schutzmechanismen für Anleger sind. Norbert Paul beschreibt, wie Stuttgart mit Euwax und Easy-Euwax mehr Qualität in den Handel mit strukturierten Produkten gebracht hat. Die gemeinsame Botschaft: Börse ist zugänglicher geworden, aber Anleger sollten wissen, was sie tun. Langfristigkeit, Ruhe in volatilen Märkten und ein bewusster Blick auf den passenden Handelsplatz bleiben entscheidend. -
Vom Pitch zum Deal: Nach welchen Kriterien ein VC "JA" sagt 21.05.2026 35minIn dieser Episode des Deutschen Börse Podcasts, aufgenommen auf der Fintech-Messe FIBE in Berlin, sprechen wir mit Oliver Kaul, Partner bei STS Ventures aus Köln. Oliver gibt Einblicke in den Investitionsprozess von Frühphasen-Startups, erklärt wichtige Auswahlkriterien wie Marktpotenzial, Teamstärke und Traktion und beleuchtet aktuelle Herausforderungen im Venture-Capital-Umfeld. Zudem teilt er wertvolle Tipps für Gründerinnen und Gründer wie für die private Geldanlage – darunter den entscheidenden Rat, Kundinnen und Kunden stets in den Mittelpunkt zu stellen. Einführung und Vorstellung (00:00:33) Was ist STS Ventures? (00:01:23) Oliver Kaul erklärt das Geschäftsmodell von STS Ventures, einem Frühphaseninvestor, der in Startups im deutschsprachigen Raum investiert. Der Weg zum Venture Capital Investor (00:02:20) Oliver Kaul beschreibt seinen persönlichen Werdegang vom Maschinenbaustudium zum Partner bei einer Venture-Capital-Firma. Venture Capital vs. Privatanleger (00:03:37) Ein kurzer Vergleich zwischen Venture Capital als Anlageklasse für Profis und dem Investieren an der Börse für Privatanleger. Aktuelle Marktsituation für Startups (00:04:02) Eine Einschätzung der aktuellen, herausfordernden, aber chancenreichen Marktlage für Startups und Venture Capital in Krisenzeiten. Der Investment-Prozess (00:05:30) Einblick in den Entscheidungsprozess bei VC-Investments, der aus vielen Gesprächen und Analysen besteht, statt spontaner Bauchentscheidungen. Wie Startups zu Investoren kommen (00:06:39) Verschiedene Wege, wie Startups und Investoren zueinander finden, von Messen über E-Mails bis zu Empfehlungen. Investment-Kriterien (00:07:59) Die Kriterien für eine Investitionsentscheidung sind vielfältig und selten perfekt erfüllt. Wandelnde Bewertungskriterien (00:11:09) Die Bedeutung von Kriterien wie Entwicklungsvorsprung hat sich durch Technologien wie KI verändert; Programmieren ist kein starker Burggraben mehr. Neue Wettbewerbsvorteile (Burggräben) (00:12:50) Exklusiver Datenzugriff und hohe technologische Komplexität werden als neue, verteidigbare Wettbewerbsvorteile für Startups diskutiert. Die Rolle von Vertrauen (00:13:45) Vertrauen ist im Finanzbereich wichtig, aber für Startups zählt vor allem, durch ein besseres Angebot Marktanteile zu gewinnen. Erfolgs- und Misserfolgsquoten (00:14:54) Etwa 50 % der Startup-Investments funktionieren nicht. Gründe für das Scheitern von Startups (Red Flags) (00:16:09) Die häufigsten Gründe für ein Scheitern sind Konflikte im Gründerteam und Probleme im Vertrieb, also fehlende zahlende Kunden. Die optimale Teamgröße (00:18:01) Es gibt keine pauschale Regel für die ideale Teamgröße. Marktpotenzial bewerten (00:19:35) Methoden zur Einschätzung des MarktpotenzialsWas Privatanleger von VCs lernen können (00:21:15) Unternehmensgröße und Anlagestrategie (00:23:20) VCs müssen auf Wachstum und hohe Renditen setzen, während Privatanleger auch in stabile, profitable Unternehmen investieren können. Strategie und Disziplin (00:24:36) Die Wichtigkeit, eine Anlagestrategie zu entwickeln und diszipliniert zu bleiben. Umgang mit Investments (00:25:44) Der Exit: Wann und wie verkaufen? (00:26:41) Der wichtigste Tipp für Gründer (00:31:12) Die wichtigste Lektion für Privatanleger (00:31:36) Wie man VC-Investor wird (00:32:24) Zusammenfassung und Ausblick (00:33:30) -
Drei ETFs fürs Leben - Christian W. Röhl entwirft einfaches Basisdepots. * 13.05.2026 47minChristian W. Röhl spricht mit Edda Vogt darüber, warum ein globaler Weltindex die Basis bilden kann, weshalb der hohe US-Anteil differenzierter zu sehen ist und wann ein ETF ex USA ergänzt. Dazu: Dividenden-ETFs, Qualitätsfilter, Währungsrisiken und eine mögliche 60-20-20-Struktur fürs Depot. ZusammenfassungChristian W. Röhl erklärt, wie Anlegerinnen und Anleger mit wenigen ETFs eine einfache, robuste und langfristig tragfähige Depotstruktur aufbauen können. Im Zentrum steht der Gedanke, nicht nach der perfekten Aktie zu suchen, sondern mit einem globalen ETF den „ganzen Heuhaufen“ zu kaufen. Als erste Säule nennt Röhl einen All Country World ETF, der Industrie- und Schwellenländer bündelt und damit die globale Börsenrealität abbildet. Die häufig kritisierte hohe USA-Gewichtung sieht Röhl differenziert. Nach Firmensitz ist der US-Anteil groß, nach Umsatzquellen wirkt die Welt aber deutlich breiter verteilt, weil viele US-Konzerne international verdienen. Auch beim Währungsrisiko plädiert er für Gelassenheit: Eine Absicherung koste Rendite und passe eher zu taktischen Strategien als zu einem langfristigen Basisinvestment. Als zweite Säule kommt ein All World ex USA ETF ins Spiel. Er ist aus Röhl-Sicht kein Ersatz für den Weltindex, sondern ein Ergänzungsbaustein, mit dem sich das US-Gewicht reduzieren und Europa, Japan sowie andere Regionen stärker einbinden lassen. Die dritte Säule bilden Dividenden-ETFs. Dabei geht es Röhl weniger um das Jagen hoher Ausschüttungen, sondern um Qualität, Cashflow und tragfähige Regeln. Seine beispielhafte Gewichtung: 60 Prozent All Country World, 20 Prozent ex USA und 20 Prozent Dividenden. Timecodes 00:06 Einführung: Warum ETFs für viele Anleger die einfachste Basis sind03:10 Drei ETFs fürs Leben: Die Grundidee hinter der Depotstruktur17:31 Weltindex, USA-Anteil und Währungsrisiken31:02 Global investieren ohne USA? Was ein ex-USA-ETF leisten kann34:42 Anlagehorizont, Vermögensaufbau und langfristiges Denken36:29 Dividenden-ETFs: Vom Dividendenjäger zum Dividendenkassierer42:55 Rolle von Anleihen im Portfolio45:06 Mögliche Gewichtung: 60-20-20 als Orientierung49:00 Satellitenstrategien und persönliche Überzeugungen im Depot50:56 Fazit: Einfach bleiben, breit streuen, langfristig investieren -
Vom Schaufenster ins Depot: Lisa Osada zeigt, wie Stockpicking ohne Hype funktioniert 07.05.2026 23minAktien kaufen, nur weil eine Marke sympathisch wirkt? Genau das reicht Lisa Osada von Aktiengram nicht. Im Podcast mit Edda Vogt erklärt die frisch als Finfluencerin des Jahres 2026 ausgezeichnete Anlegerin, wie aus einer Alltagsbeobachtung ein belastbarer Investmentcase wird. Der Blick ins Schaufenster ist für sie nur der Anfang. Danach beginnt die eigentliche Arbeit: Geschäftsmodell verstehen, Management prüfen, Dividendenhistorie analysieren, Ausschüttungsquote einordnen und sich ehrlich fragen, ob das Unternehmen auch in zehn Jahren noch überzeugen kann. Lisa Osada setzt nicht auf Hype, Charts oder hektisches Rein und Raus, sondern auf Qualität, Geduld und klare Regeln. Ideen kommen aus dem echten Leben, die Prüfung aus Geschäftsberichten, Unternehmenswebseiten, Interviews und Kennzahlen. Dividenden sind für sie nicht nur ein netter Bonus, sondern ein echter Antrieb. Reinvestiert wird konsequent, damit der Zinseszinseffekt seinen Job machen kann. Einzelaktien machen meist nur 5 bis 6 % im Depot aus. Verkauft wird nicht aus Nervosität, sondern nur dann, wenn der Investmentcase kippt. Besonders stark ist ihr Blick auf die eigenen Fehler: Früher kaufte sie blind Aktien aus Flop-Listen, heute setzt sie auf Substanz statt Schnäppchenreflex. Eine Folge über Stockpicking mit System, den Unterschied zwischen Markenliebe und Aktienqualität und die Kunst, den Börsenlärm einfach auszublenden. Links zu diesem Podcast: https://aktiengram.de/ https://privatanleger-vor-ort.de/ https://www.boersenradio.de/
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