Zukunft KMU – Der Podcast für digitale Transformation

Zukunft KMU – Der Podcast für digitale Transformation

L-mobile
Krajina Nemecko
Jazyk DE
Epizódy 162
Najnovšia 15.09.2026

„Zukunft KMU – Der Podcast für digitale Transformation“ richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen, die den Einstieg in die Digitalisierung suchen. Die Gastgeberin Andrea, Head of Marketing bei L-mobile, spricht mit internen und externen Gästen über relevante Technologien und praktische Anwendungsfälle. Themen sind unter anderem die Digitalisierung von Lager, Produktion, Vertrieb und Field Service sowie der Einsatz von IoT und Cloud-Lösungen. Der Podcast basiert auf der langjährigen Projekterfahrung des mittelständischen Softwareunternehmens L-mobile aus Baden-Württemberg und ergänzt die Audiofolgen durch eine Video-Show auf YouTube.

Epizódy

  • Produktion digitalisieren: Welche Pilotprojekte sich wirklich lohnen | Zukunft KMU Podcast 15.09.2026 40min
    In dieser Podcastfolge besprechen wir welche Pilotprojekte sich wirklich eignen, um die Digitalisierung in der Produktion Schritt für Schritt zu starten – ohne gleich alles umzukrempeln. Viele Produktionsbetriebe im Mittelstand arbeiten noch mit Papiermappen, Stempeln und Bauchgefühl – und trotzdem kommt am Ende das Produkt raus. Aber was, wenn du wissen willst, wo genau die Engpässe liegen, warum Durchlaufzeiten schwanken oder wie du eine saubere Nachkalkulation hinbekommst? In dieser Folge erfährst du: 📌 Warum die Produktion in vielen KMU noch eine Blackbox ist – und warum das zum Problem wird, sobald es um Transparenz, Liefertreue und Nachkalkulation geht. 📌 Welche drei Pilotprojekte sich als Einstieg bewährt haben: – Digitale Betriebsdatenerfassung (BDE): Start, Stopp, Mengen und Ausschuss direkt am Arbeitsplatz erfassen statt auf Papier stempeln. Schon mit wenigen Tablets und Barcodes umsetzbar. – Digitale Informationsbereitstellung: Zeichnungen, Arbeitsanweisungen und Dokumente zentral ablegen und direkt am Terminal verfügbar machen – statt über Papiermappen zu steuern. – Maschinendatenerfassung (MDE): Mit ausgewählten Pilotmaschinen starten und Zustandsdaten wie Störungen, Rüstzeiten oder Mengenrückmeldungen automatisiert erfassen. 📌 Warum Produktionsplanung (APS) erst dann funktioniert, wenn die Datenerfassung sauber läuft – und was passiert, wenn man diesen Schritt überspringt. 📌 Wie du aus Betriebs- und Maschinendaten echte Muster erkennst, z. B. wiederkehrende Störungen unter bestimmten Bedingungen, und daraus konkrete Verbesserungen ableitest. Christoph Altdörfer begleitet seit über elf Jahren Fertigungsunternehmen auf dem Weg zur vernetzten Fabrik und teilt in dieser Folge seine Erfahrungen aus unzähligen Kundenprojekten im Microsoft-Dynamics-Umfeld. 📩 Du hast Fragen oder ein konkretes Projekt? Schreib uns: [email protected] #Digitalisierung #Produktion #KMU #MES #Industrie40 #BDE #Maschinendatenerfassung #Produktionsplanung #SmartFactory #Mittelstand #Pilotprojekt #Lmobile #ZukunftKMU #DigitaleTransformation #ERP
  • Zukunft KMU to go: Smart Factory starten - Diese 7 Schritte braucht jedes KMU! 08.09.2026 12min
    In dieser Zukunft KMU To Go Folge bekommt ihr 7 konkrete Tipps, mit denen ihr eure Fertigung Schritt für Schritt papierlos aufstellt – praxisnah, realistisch und ohne Buzzword-Bingo. In vielen KMU laufen Fertigungsaufträge, Arbeitsanweisungen, Rückmeldungen und Nachschubbestellungen noch über Papier. Das Problem dabei ist nicht das Blatt an sich – sondern die Verzögerung zwischen Ereignis und Information. Wenn Stückzahlen erst am Schichtende ins ERP-System wandern, Arbeitsanweisungen nicht versionssicher vorliegen oder Maschinenstörungen zu spät sichtbar werden, entsteht kein smarter Prozess, sondern ein digitaler Flickenteppich. Diese Folge zeigt euch sieben Stellschrauben, die den Unterschied machen: 1️⃣ Anforderungen und Ziele definieren – bevor ihr über Technologie sprecht. Startet mit einer ehrlichen Bestandsaufnahme: Wo bremst Papier wirklich? Welche Prozesse laufen doppelt? Daraus entstehen klare Anwendungsfälle statt teurer Fehlentscheidungen. 2️⃣ Produktionsplanung digitalisieren – mit Advanced Planning and Scheduling (APS) statt ausgedruckten Excel-Listen. Wenn eine Maschine ausfällt oder Material später kommt, simuliert ihr Planungsvarianten in Echtzeit, statt manuell umzusortieren. 3️⃣ Digitale Datenerfassung einführen – Betriebsdaten, Maschinendaten und Personalzeiten direkt im Prozess erfassen, nicht erst am Schichtende per Laufkarte. So fließen Stückzahlen, Rüstzeiten und Auftragsstatus in Echtzeit ins ERP-System. 4️⃣ Arbeitsanweisungen digital bereitstellen – versionssicher, aufgabenbezogen und direkt am Arbeitsplatz. Gerade bei neuen Mitarbeitenden oder wechselnden Arbeitsplätzen ein echter Hebel für weniger Fehler und weniger Suchzeit. 5️⃣ Materialfluss digitalisieren – von elektronischem Kanban über Pick-by-Light bis zu digitalen Etiketten. Nachschub wird automatisch ausgelöst, Materialbewegungen werden transparent, und Produktion, Lager und Planung arbeiten mit denselben Informationen. 6️⃣ Transparenz über Maschinen und Betriebsmittel schaffen – durch digitale Maschinendatenerfassung und Ortungstechnologien wie RTLS. Störungen werden schneller sichtbar, Suchzeiten für Werkzeuge und Betriebsmittel sinken. 7️⃣ ERP-Integration und Reporting von Anfang an mitdenken – damit digitale Daten nicht in Insellösungen stecken bleiben. Echtzeitreporting macht Produktionsstatus, Auslastung und Störungen sichtbar, die ERP-Anbindung verhindert doppelte Datenpflege. Papierlose Fertigung ist kein einzelnes Tool, sondern eine Prozessentscheidung. Je klarer ihr wisst, wo Informationen entstehen, wer sie braucht und wie schnell sie verfügbar sein müssen, desto leichter wird der Weg Richtung Smart Factory.
  • Pilotprojekte im Lager: Der smarte Einstieg in die Digitalisierung | Zukunft KMU Podcast 01.09.2026 37min
    Euer Lager läuft noch mit Excel, Papierzetteln und dem Kollegen, der „alles im Kopf hat"? Dann ist diese Folge genau für euch. Wir sprechen darüber wie ihr mit kleinen Pilotprojekten den Einstieg in die Lagerdigitalisierung schafft – ohne gleich das ganze Unternehmen umzukrempeln. In vielen KMU sind die Lagerstrukturen über Jahre gewachsen: Wissen steckt in einzelnen Köpfen, Bestände stimmen nicht mit dem System überein und Prozesse laufen über Papier in dreifacher Ausführung. Das funktioniert – irgendwie. Aber es kostet Zeit, verursacht Fehler und skaliert nicht. In dieser Podcastfolge besprechen wir mit Christoph, wie ihr aus dieser Situation herauskommt – Schritt für Schritt, ohne Mammutprojekt. 📌 Darum geht es in dieser Folge: 1️⃣ Typische Ausgangslage im KMU-Lager – warum gewachsene Strukturen irgendwann zum Problem werden 2️⃣ Drei konkrete Pilotprozesse für den Einstieg: Umlagerung, Bestandsinfo und Inventur 3️⃣ Warum ihr nicht mit einem 12-Monate-Lastenheft starten solltet, sondern mit dem richtigen Scope 4️⃣ Wie der Weg vom manuellen Prozess über die Digitalisierung zur Automatisierung aussieht 5️⃣ Worauf ihr bei der Auswahl eines Lösungsanbieters achten solltet – Schnittstellen, Betreuung, Gesamtpaket Christoph bringt über 11 Jahre Erfahrung aus Digitalisierungsprojekten im Mittelstand mit und teilt ehrliche Einblicke aus seinem Alltag: Was funktioniert wirklich als erster Schritt? Und warum ist „papierlos" nicht immer das oberste Ziel? 📩 Ihr habt Fragen oder Themenvorschläge? Schreibt uns gerne in die Kommentare oder per E-Mail. 👍 Wenn euch die Folge gefallen hat: Daumen hoch, Abo dalassen und weiterempfehlen – damit noch mehr KMU den Einstieg in die Lagerdigitalisierung finden. #Lagerdigitalisierung #DigitalisierungKMU #Lagerverwaltung #PilotprojektLager #MobilesArbeiten #Scannerlösung #DigitaleTransformation #LmobileWarehouse #ZukunftKMU #Mittelstand #Industrie40 #Lagerprozesse
  • 2 Mio. Euro Schwund und keiner hat's gemerkt - Ladungsträgermanagement für KMU | Zukunft KMU Podcast 18.08.2026 43min
    In dieser Podcastfolge sprechen wir mit dem CEO von Loopario (ehemals Logistikbude), über das unterschätzte Thema Ladungsträgermanagement – und warum es KMU jedes Jahr fünf- bis siebenstellige Beträge kosten kann. Philipp hat am Fraunhofer Institut jahrelang Unternehmen in der Verpackungslogistik beraten und zum Thema Europalette promoviert. Seine Erkenntnis: Es gab schlicht kein dediziertes System, um Ladungsträgerdaten sauber zu erfassen und zu verwalten. Daraus entstand die Idee zu Loopario – einer Standardsoftware, die Transparenz über alle Ladungsträger im Unternehmen schafft und Prozesse wie Kontoabstimmung, Rechnungserzeugung und Bestandsausgleich automatisiert. 📌 Darum geht es in dieser Folge: 1️⃣ Warum Ladungsträgermanagement ein blinder Fleck ist – und was das mit dem Volleyballspiel-Effekt zu tun hat. In vielen Unternehmen fällt das Thema zwischen Einkauf, Wareneingang, Logistik und Produktion durch. Es gibt keine zentrale Kennzahl, die der Geschäftsführung zeigt, wie hoch Schwund und Kapitalbindung wirklich sind. 2️⃣ Was Ladungsträger mit Geld gemeinsam haben. Offene Pools wie Europaletten funktionieren nicht linear wie klassische Logistikprozesse, sondern eher wie Forderungen und Verbindlichkeiten im Finanzwesen. Jede Buchung existiert doppelt – beim Sender und beim Empfänger – und der Abstimmungsprozess frisst bis zu 30 Prozent des Personalaufwands. 3️⃣ Wie ihr eure Ladungsträgerkosten in drei Schritten aufdeckt. Philipp empfiehlt eine einfache Ladungsträgerbilanz: Eingang vs. Ausgang, Vollgut vs. Leergut. Ein Kunde war überzeugt, keinen Schwund zu haben – und entdeckte durch diese Methode einen Verlust von zwei Millionen Euro pro Jahr. Für wen ist das Thema besonders relevant? Laut Philipp wird es ab etwa 30 bis 40 externen Partnern und 100.000 Ladungsträgerbewegungen pro Jahr spannend. Aber diese Schwelle erreichen viele produzierende Unternehmen schneller, als sie denken.
  • Zukunft KMU to go: Fachkräftemangel im Field Service – diese 5 Fehler kosten euch gute Leute! 11.08.2026 11min
    Fachkräftemangel im technischen Außendienst – für viele KMU ist das längst kein abstraktes Zukunftsthema mehr, sondern spürbare Realität. In vielen mittelständischen Unternehmen wächst das Servicegeschäft – mehr Wartungsverträge, mehr Störungen, höhere Kundenerwartungen. Gleichzeitig gehen erfahrene Servicetechniker:innen in Rente und offene Stellen bleiben monatelang unbesetzt. Die Folge: Die Disposition wird zum Tetris-Spiel, Puffer fehlen und die Belastung im Team steigt. Das Video beleuchtet, warum die entscheidende Frage nicht lautet „Wo finden wir fünf neue Leute?", sondern „Warum sollte eine gute Fachkraft ausgerechnet zu uns kommen – und bleiben?" Denn das Image des technischen Außendiensts schreckt viele Bewerber:innen ab, bevor sie den Job überhaupt verstanden haben. 📌 Diese fünf Hebel werden im Video erklärt: 1️⃣ Berufsbild sichtbar machen – Technischer Außendienst ist abwechslungsreich, eigenständig und verantwortungsvoll. Unternehmen müssen das aktiv zeigen, statt es vorauszusetzen. 2️⃣ Arbeitszeit aktiv gestalten – Ob Vier-Tage-Woche, planbare Bereitschaftsfenster oder regionale Einsatzgebiete: Planbarkeit ist Bindung. Wenn Fachkräfte wissen, wann sie frei haben, sinken Stress, Fehler und Wechselgedanken. 3️⃣ Fair vergüten und Entwicklung ermöglichen – Wer anspruchsvolle Arbeit nicht angemessen bezahlt, verliert Leute. Dazu braucht es sichtbare Karrierepfade: von der Junior-Fachkraft zur Spezialistin, Trainerin oder Remote-Support-Expertin. 4️⃣ Alltag entlasten – Doppelte Dokumentation, fehlende Infos vor dem Einsatz und Papierkram am Abend kosten Zeit und Motivation. Digitale Erfassung direkt vor Ort macht den Unterschied. 5️⃣ Recruiting und Rollen neu denken – Remote Support, Wissensmanagement und Vorqualifizierung entlasten den Außendienst und eröffnen neue Zielgruppen im Recruiting. 📩 Feedback, Themenwünsche oder Fragen? Schreibt uns gerne in die Kommentare!
  • Kein Platz im Lager? Warum KMU jetzt in Lagerlifte investieren sollten | Zukunft KMU Podcast 04.08.2026 37min
    Automatische Lagerlifte verändern die Intralogistik – aber für viele KMU bleibt die Frage: Lohnt sich das wirklich für uns? In dieser Podcastfolge spricht Christian Göbet, Manager Sales Area bei Kardex, über typische Hürden, smarte Einstiegsszenarien und warum der erste Schritt in die Lagerautomatisierung oft einfacher ist, als man denkt. Viele Unternehmen schieben das Thema Lagerautomatisierung vor sich her – aus Angst vor hohen Investitionen, fehlendem Know-how oder Unsicherheit, wo man überhaupt anfangen soll. Dabei sind gerade Vertikallifte ein idealer erster Schritt: Auf nur 10 bis 12 Quadratmetern Grundfläche lassen sich bis zu 200 Quadratmeter Lagerfläche schaffen. Platz, der in vielen Produktions- und Lagerhallen dringend gebraucht wird. Christian erklärt, warum Kardex als Marktführer im Bereich vertikale Lagersysteme Unternehmen rät, erst vor Ort die Prozesse zu analysieren, bevor über Technik gesprochen wird. Spannend dabei: Der Einstieg funktioniert auch komplett ohne Software-Integration – die Anbindung an SAP oder ein WMS kann Schritt für Schritt nachgezogen werden, wenn die Mitarbeitenden mit dem System vertraut sind. Besonders praxisnah wird es, wenn Christian von einem aktuellen Kundenprojekt bei einem Automobilzulieferer erzählt: volle Produktionshallen, kaum Platz in den Gängen – und wie mit zwei bis drei Liftsystemen 350 Quadratmeter Lagerfläche ersetzt werden konnten. Außerdem spricht er über den Trend zur Cloud-basierten Steuerung, bei der Unternehmen keine eigene IT-Infrastruktur mehr bereitstellen müssen, und über erste Robotik-Lösungen, die bereits heute im Einsatz sind. Wenn ihr wissen wollt, wie ein smarter, risikoarmer Einstieg in die Lagerautomatisierung aussehen kann – und warum der wichtigste erste Schritt oft nicht die Technik, sondern das Zuhören ist – dann ist diese Folge genau richtig für euch. 🔔 Abonniert unseren Kanal und aktiviert die Glocke, damit ihr keine Folge verpasst. #Lagerautomatisierung #Intralogistik #KMU #Lagerlift #Kardex #Digitalisierung #Automatisierung #ZukunftKMU #Logistik #Vertikallift #Lmobile
  • Inventur ohne Stillstand – wie ein KMU mit 12.000 Artikeln die Lagerdigitalisierung gemeistert hat | Zukunft KMU Podcast 21.07.2026 1h
    Inventur mit Zettel und Bleistift, tagelanger Betriebsstillstand zwischen Weihnachten und Heilig Dreikönig und frustrierte Mitarbeiter – so sah die Realität bei Winkler & Schorn lange aus. In dieser Podcastfolge erzählt Dr. Christian Lutzky, geschäftsführender Gesellschafter des Familienunternehmens, wie die Digitalisierung im Lager den gesamten Betrieb verändert hat. Winkler & Schorn ist ein traditionsreicher B2B-Großhändler für Lebensmittelverpackungen aus der Nähe von Nürnberg – gegründet 1827, heute mit rund 40 Mitarbeitenden, 5.000 Quadratmetern Lagerfläche und über 12.000 Artikeln, die teilweise in über 100 Varianten existieren. Einschlagpapiere in verschiedenen Größen, Salatschalen mit unterschiedlichen Deckeln, Feinkostbecher in fünf Volumina – für die Kommissionierung war das eine enorme Herausforderung. 📦 Die Ausgangslage: Neue Lagermitarbeiter brauchten ein halbes bis dreiviertel Jahr Einarbeitung, bevor sie eigenständig kommissionieren konnten. Suchzeiten machten rund 10 % des Arbeitstages aus. Und die jährliche Stichtagsinventur legte den Betrieb tagelang lahm – mit Frust bei allen Beteiligten. 🔧 Die Lösung: Seit Anfang 2024 arbeitet Winkler & Schorn mit L-mobile Lagerscannern, die nahtlos an das ERP-System Alphaplan von CVS angebunden sind. Jeder Lagerplatz ist sauber identifiziert, jede Ware per Scanner auffindbar. Neue Mitarbeiter kommissionieren nach einer Woche selbstständig – auch Kolleginnen und Kollegen mit besonderen Herausforderungen, etwa eingeschränktem Sehvermögen, sind voll integriert. 📊 Die Inventur läuft heute permanent und nebenbei: In ruhigen Phasen zählen erfahrene Kommissionierer einzelne Gänge oder Regale – ohne Betriebsunterbrechung, ohne Wochenendarbeit, ohne Chaos. Was früher das größte Sorgenkind war, ist heute eine der größten Erfolgsgeschichten des Projekts. Im Gespräch teilt Dr. Lutzky außerdem, warum die nahtlose ERP-Anbindung für ihn eine Grundvoraussetzung war, wie er sein Team von Anfang an mitgenommen hat und welche Learnings er anderen KMU für ähnliche Projekte mitgeben würde – etwa bei der Lagerplatz-Nummerierung, bei der Zeitplanung und bei der Partnerwahl. 🎧 Reinhören lohnt sich besonders, wenn ihr selbst mit komplexen Sortimenten, aufwendiger Inventur oder langen Einarbeitungszeiten im Lager kämpft.
  • Zukunft KMU to go: Fehlerfreie Montage trotz Fachkräftemangel – So digitalisieren KMU ihre Fertigung 14.07.2026 13min
    Fachkräfte fehlen, Varianten werden mehr – und trotzdem soll fehlerfrei montiert werden. In dieser Folge Zukunft KMU To Go zeigen wir, wie KMU Montage mit digitalen Arbeitsanweisungen absichern. In vielen mittelständischen Betrieben hängt die Montagequalität an einzelnen Personen. Die erfahrene Kollegin weiß, welche Schraube bei welcher Variante fehlt – aber was passiert, wenn sie krank ist, in Rente geht oder das Team wächst? Genau hier wird es kritisch: Steigende Variantenvielfalt, kürzere Lieferzeiten, Dokumentationspflichten in Branchen wie Automotive, Maschinenbau oder Schaltschrankbau – und gleichzeitig immer weniger Fachkräfte. Digitale Montage bedeutet nicht, ein PDF auf ein Tablet zu legen. Es geht darum, Arbeitswissen aus Köpfen, Ordnern und Zurufen in geführte, digitale Prozesse direkt am Arbeitsplatz zu überführen. Eine interaktive Schritt-für-Schritt-Anweisung auf Tablet, Touchscreen oder Industrieterminal – aktuell, zentral gepflegt und mit Bildern, Videos oder CAD-Zeichnungen ergänzt. 📌 Darum geht es in diesem Video: 1️⃣ Fehlervermeidung während des Prozesses – nicht erst bei der Endkontrolle. Ein digitales Assistenzsystem zeigt den nächsten Schritt passend zum Auftrag, macht Prüfpunkte verbindlich und verhindert, dass Arbeitsschritte vergessen werden. 2️⃣ Schnelleres Onboarding – neue Mitarbeitende oder Leiharbeitskräfte arbeiten deutlich eigenständiger, weil Wissen nicht mehr nur in den Köpfen erfahrener Kolleginnen steckt. 3️⃣ Echtzeit-Transparenz – Zeiten, Mengen, Störungen und Auftragsfortschritte fließen direkt zurück. Die Fertigungsleitung sieht, wo Aufträge stehen und wo sich Probleme häufen. 4️⃣ Saubere ERP-Anbindung – Aufträge, Stücklisten und Stammdaten kommen aus dem ERP, Rückmeldungen fließen automatisch zurück. Kein doppeltes Erfassen, kein neuer Medienbruch. 5️⃣ Skalierbarkeit – klein starten, dort wo es wehtut, und dann Schritt für Schritt ausweiten. Neue Varianten, Linien oder Standorte lassen sich einfacher einbinden. Ein Praxisbeispiel aus dem Maschinenbau zeigt im Video, wie ein mittelständischer Betrieb seine kritischste Baugruppe digital abgebildet hat – und damit Rückfragen, Suchzeiten und Nacharbeit deutlich reduzieren konnte. Der beste Einstieg? Sucht euch einen Prozess, der heute wirklich wehtut. Digitalisiert ihn sauber, testet ihn mit den Mitarbeitenden – und skaliert erst dann weiter.
  • Innovation in Deutschland – Sind wir wirklich abgehängt? | Zukunft KMU Podcast 07.07.2026 35min
    Hat Deutschland noch innovatives Potenzial – oder sind wir wirklich abgehängt? In dieser Podcastfolge sprechen wir mit über die Frage, was sich ändern muss, damit Deutschland wieder technologisch vorne mitspielet. Deutschland wurde kürzlich aus den globalen Innovations-Top-Ten verdrängt – das Produktivitätswachstum sinkt seit den 90er-Jahren. Gleichzeitig zeigt der Blick hinter die Schlagzeilen ein differenzierteres Bild. Die Forschung ist nach wie vor exzellent, deutsche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler publizieren auf höchstem Niveau, und der Ruf von „Made in Germany" hat international immer noch Gewicht. Woran hakt es also wirklich? Michael Raschke (Blickshift GmbH) bringt die Perspektive eines Deep-Tech-Gründers mit, der seit zehn Jahren in Deutschland innovative Software entwickelt und weltweit verkauft. Im Gespräch wird deutlich: Es fehlt nicht an Know-how oder Ideen – es fehlt an den richtigen Rahmenbedingungen, um aus Forschung auch marktfähige Produkte zu machen. 🔍 Darüber sprechen wir in dieser Folge: 1️⃣ Warum der deutsche Perfektionismus manchmal mehr bremst als hilft – und was das Pareto-Prinzip damit zu tun hat. 2️⃣ Wie Datenschutz und Bürokratie Innovationen bereits in der Pilotphase ausbremsen können, obwohl Datenschutz grundsätzlich ein Qualitätsmerkmal sein sollte. 3️⃣ Warum Maschinendaten und Industrie 4.0 eine echte Chance für den deutschen Mittelstand sind – gerade weil unsere Industriestruktur so kleinteilig und vielfältig ist. 4️⃣ Was Politik und Wirtschaft konkret ändern müssten: mehr Freiheit für Innovatoren, weniger Regulierung in der Frühphase und vor allem massiv mehr Investition in Bildung und Selbstwirksamkeit. Michael bringt es auf den Punkt: Wer macht, bestimmt die Richtung. Wer nur zuschaut, wird fremdbestimmt. Sein Appell an Unternehmerinnen und Unternehmer: Einfach weitermachen, den Gründergeist der deutschen Industriegeschichte wieder aufleben lassen und die Alarmstimmung als Chance begreifen, statt als Untergangs­szenario. 💡 Diese Folge ist besonders relevant für euch, wenn ihr euch fragt, wie ihr als KMU in einem zunehmend wettbewerbsintensiven Umfeld innovativ bleiben könnt – und welche strukturellen Veränderungen ihr aktiv einfordern solltet.
  • Ortung in der Produktion: Ein Entscheidungsleitfaden für KMU | Zukunft KMU Podcast 16.06.2026 37min
    RFID, Bluetooth Low Energy oder Ultra-Wideband – schnell stellt sich die Frage: Welche Technologie passt eigentlich zu meinem Unternehmen? Wir geben einen praxisnahen Entscheidungsleitfaden, mit dem ihr die richtige Ortungstechnologie findet! 📌 Darum geht es in dieser Folge: Viele produzierende Unternehmen kennen das Problem: Fertigungsaufträge verschwinden zwischen den Arbeitsstationen, Werkzeuge sind nicht auffindbar, Behälter stehen am falschen Platz. Die Folge sind Suchzeiten, Nachproduktionen und im schlimmsten Fall verpasste Liefertermine. Ortungstechnologien versprechen hier Abhilfe – aber welche ist die richtige? Und braucht es überhaupt immer gleich eine Ortungslösung, oder reicht manchmal schon ein sauberer digitaler Lagerprozess? 🔍 Drei Technologien im Vergleich: Nadine Winter (Sales Manager, L-mobile) erklärt die drei gängigsten Ortungstechnologien im Industriekontext und ordnet sie praxisnah ein. RFID arbeitet mit Tags und Antennen bzw. Gates – ideal für den Warenausgang, wo viele Packstücke gleichzeitig per Pulkerfassung in Sekunden erfasst werden können. Ein Praxisbeispiel zeigt: Ein Kunde hat seinen Warenausgangsprozess von 35 Minuten auf 2 Minuten reduziert. Bluetooth Low Energy (BLE) nutzt Location Beacons an Maschinen, Regalen oder Arbeitsplätzen und erkennt, in welcher Zone sich ein Werkstück oder Werkzeug befindet – flexibel, ohne Verkabelung und batteriebetrieben. Ultra-Wideband (UWB) liefert zentimetergenaue Ortung über ein Ankernetzwerk, ist aber auch infrastrukturell aufwendiger – sinnvoll vor allem bei dicht gebauten Produktionsumgebungen, wo BLE zu ungenau wird. 💡 Wichtige Erkenntnis aus der Praxis: Genauer heißt nicht automatisch teurer. Nadine zeigt an einem konkreten Fall mit 18 Hallen, dass BLE mit Location Beacons günstiger sein kann als RFID mit vielen Gates – und gleichzeitig mehr Flexibilität bietet. Die richtige Wahl hängt nicht von der Technologie ab, sondern vom Prozess und vom Zielbild. 🧭 So findet ihr die richtige Lösung – ein Leitfaden: 1️⃣ Schmerzpunkte sammeln: Was sucht ihr, was findet ihr nicht? Wie oft passiert das und was kostet es euch konkret? 2️⃣ Zielbild formulieren: Geht es nur ums Finden – oder auch um Automatisierung, Fehlerreduktion und schnellere Durchlaufzeiten? 3️⃣ Unvoreingenommen bleiben: Nicht mit einer Technologie im Kopf starten, sondern den Use Case entscheiden lassen. 4️⃣ Technische Machbarkeit prüfen: Hallenlayout, Deckenhöhe und Platzverhältnisse bestimmen, was technisch funktioniert. 5️⃣ Ausbaustufen planen: Erst orten und Transparenz schaffen, dann automatisieren – Schritt für Schritt. 🔗 E-Label + Ortung – die smarte Kombination: Zum Abschluss zeigt Nadine, wie Ortungstechnologien und E-Labels gemeinsam eingesetzt werden können: Die Ortung übernimmt die automatische Rückmeldung im Hintergrund, das E-Label visualisiert Auftragsdaten, Prozessschritte und Zielinformationen direkt am Werkstück. So entsteht ein durchgängig digitaler Fertigungsprozess ohne manuelle Buchungen.
  • Zukunft KMU to go: 5 versteckte Kostenfresser in der Logistik – und wie ein FTS sie löst 09.06.2026 8min
    Eure Produktionslinie steht – und der Grund ist keine defekte Maschine, sondern eine Palette. In diesem Video zeigen wir euch fünf versteckte Kostenfresser in der Intralogistik und erklären, wie ein fahrerloses Transportsystem (FTS) sie gezielt beseitigt. Fachkräftemangel, volatile Lieferketten und knappe Produktionsflächen – diese drei Entwicklungen treffen KMU gleichzeitig. Genau hier setzt ein FTS an, denn es löst nicht nur eine einzelne Aufgabe, sondern adressiert gleich mehrere Problemfelder auf einmal. 🔹 Kostenfresser 1 – Unproduktive Wege eurer Fachkräfte Hochqualifizierte Mitarbeitende verbringen im Schnitt bis zu 30 % ihrer Schicht mit reinen Transportaufgaben: Paletten ziehen, Leergut zurückbringen, wieder hin, wieder her. Das ist keine Wertschöpfung, das ist Bewegung. Ein fahrerloses Transportfahrzeug übernimmt genau diese monotonen Aufgaben – rund um die Uhr, ohne Pause. Eure Fachkräfte gewinnen Zeit zurück für Prozesssteuerung, Qualitätssicherung und Ausnahmemanagement. 🔹 Kostenfresser 2 – Entscheidungen ohne Datenbasis Wie lange dauert ein Transport von Wareneingang zu Linie 3? Die meisten haben darauf nur ein Bauchgefühl. Ohne Daten ist keine echte Optimierung möglich. Ein FTS erfasst jede Fahrt, jede Wartezeit und jede Übergabe – und macht Muster sichtbar, die vorher unsichtbar waren. Der eigentliche Hebel ist nicht die Automatisierung an sich, sondern die Transparenz, die sie mitbringt. 🔹 Kostenfresser 3 – Produktionsstillstand durch fehlenden Nachschub Maschine steht, Mitarbeitende warten, der Liefertermin wackelt – und das Material ist eigentlich im Haus. Ein FTS ist über die Anbindung an euer ERP oder WMS getaktet: Transportaufträge werden automatisch generiert und verteilt. Das Ergebnis ist ein kontinuierlicher Materialfluss, der Stillstände und deren Folgekosten wie Nacharbeit oder Expresslogistik drastisch reduziert. 🔹 Kostenfresser 4 – Ineffiziente Flächennutzung Fahrerlose Transportfahrzeuge brauchen weniger Rangierfläche und machen große Pufferlager neben den Linien überflüssig. Frei werdende Flächen könnt ihr für zusätzliche Maschinen oder neue Arbeitsplätze nutzen – Wachstum ohne Neubau. 🔹 Kostenfresser 5 – Transportschäden Im stressigen Schichtbetrieb sind menschliche Fehler unvermeidbar. Ein FTS fährt mit konstanter Geschwindigkeit, nimmt Paletten exakt gleich auf und setzt sie exakt gleich ab. Die Folge: eine drastisch reduzierte Schadens- und Fehlerquote, die sich direkt in der Bilanz bemerkbar macht. Ein FTS einzuführen bedeutet nicht, alles auf einmal umzukrempeln – sondern schrittweise dort zu starten, wo der Hebel am größten ist. Die meisten Projekte rechnen sich deutlich schneller als erwartet.
  • Papier raus, E-Label rein? Worauf es beim Umstieg in der Fertigung ankommt | Zukunft KMU Podcast 02.06.2026 42min
    In vielen Fertigungen ist Papier noch immer der Standard. Aber was passiert, wenn sich ein Maschinenplan ändert und der gedruckte Zettel schon im Umlauf ist? In dieser Podcastfolge sprechen wir über E-Labels in der Fertigung: Was können sie wirklich, wann lohnt sich der Umstieg? 📌 Darum geht es in dieser Folge: Das Problem mit Papier in der Fertigung kennen viele: Informationen sind im Moment des Druckens oft schon veraltet. Ein Liefertermin verschiebt sich, eine Maschine fällt aus, ein Auftrag wird gesperrt – aber auf dem gedruckten Fertigungsbegleitpapier steht noch der alte Stand. Bis die aktualisierte Info beim richtigen Mitarbeiter ankommt, sind längst Prozessschritte passiert, die nicht hätten passieren sollen. Im schlimmsten Fall wird Ware verladen, die gar nicht hätte rausgehen dürfen. 🔄 Was E-Labels anders machen: E-Labels – also Electronic Shelf Labels – zeigen Fertigungsinformationen dynamisch an und werden in Echtzeit über eine Schnittstelle zum ERP-System aktualisiert. Ändert sich ein Liefertermin oder ein Maschinenbelegungsplan, ist die neue Information innerhalb von Sekunden auf dem Label sichtbar. Nadine (Sales Managerin, L-mobile) erklärt, warum man dabei auf keinen Fall einfach sein Papierlayout auf das Display kopieren sollte. Stattdessen geht es darum, nur die wirklich relevanten Informationen anzuzeigen – z. B. den aktuellen, den vorherigen und den nächsten Prozessschritt – und das Layout bewusst auf den Arbeitsalltag der Mitarbeiter auszurichten. 🏭 Drei konkrete Use Cases aus der Praxis: 1️⃣ Fertigungsauftrag mit digitaler Laufkarte – der häufigste Anwendungsfall. Das E-Label begleitet den Auftrag durch die Produktion und zeigt immer den aktuellen Arbeitsschritt und das nächste Ziel an. 2️⃣ Lagerplatzkennzeichnung – sinnvoll vor allem bei chargen- oder MHD-kritischen Prozessen, z. B. in der Pharma- oder Lebensmittelbranche. 3️⃣ E-Kanban mit Tastenfunktion – per Knopfdruck am Label kann ein Mitarbeiter direkt Nachschub im ERP-System auslösen, ohne den Arbeitsplatz zu verlassen. 🔧 Was ihr für die Einführung braucht: Nadine beschreibt Schritt für Schritt, wie ein E-Label-Projekt typischerweise abläuft: vom Use-Case-Check über das Hallenlayout und die Gateway-Planung bis hin zur Stammdatenpflege im ERP-System. Sie empfiehlt, mit einem Pilotprojekt in einem abgegrenzten Bereich zu starten und sich schrittweise vorzuarbeiten – auch weil die Umstellung von Papier auf digitale Labels für die Mitarbeiter ein Veränderungsprozess ist, den man nicht unterschätzen sollte. Ein Praxisbeispiel zeigt, wie ein Kunde mit über 25 Planänderungen pro Woche durch den Einsatz von E-Labels als digitale Laufkarte deutlich Zeit eingespart hat – mit einem ROI von unter zwei Jahren. 💡 Ausblick: In Kombination mit Ortungstechnologien wie RFID oder UWB lassen sich E-Labels sogar automatisiert aktualisieren – z. B. wenn ein Behälter eine bestimmte Zone in der Halle erreicht. Das ist dann der nächste Schritt Richtung automatisierte Werkssteuerung.
  • Digitale Montageanweisungen – wie moderne Werkerführung Produktion neu denkt! 19.05.2026 38min
    Viele mittelständische Unternehmen arbeiten in der Montage noch mit Papier, Excel oder statischen PDFs. Das führt zu Versionschaos, Fehlern und hohem Einarbeitungsaufwand – gerade bei steigender Variantenvielfalt und Fachkräftemangel. 👉 Kostenlose Software-Demo ansehen: https://l-mobile.com/on-demand-webcast/digitale-arbeitsanweisung-mit-werkerassistenzsystem/?utm_source=Youtube&utm_medium=social&utm_campaign=podcast_125_assemblio Digitale Arbeitsanweisung mit dem L-mobile Werkerassistenzsystem Erlebe, wie digitale Werkerführung in der Praxis funktioniert und Montageprozesse effizienter macht. In dieser Folge von Zukunft KMU sprechen wir gemeinsam mit Dr.-Ing. Alexander Neb, Gründer und CEO von Assemblio, darüber, wie sich Montageprozesse neu denken lassen – von der automatisierten Ableitung aus CAD-Daten bis hin zur digitalen Werkerassistenz im Shopfloor. 1️⃣ Warum klassische Montageanweisungen an ihre Grenzen stoßen Papierbasierte Prozesse wirken auf den ersten Blick einfach, bringen aber im Alltag viele Probleme mit sich: - unterschiedliche Versionsstände von Anleitungen - Medienbrüche zwischen Konstruktion und Produktion - hoher Abstimmungsaufwand - fehleranfällige Abläufe Mit steigender Variantenvielfalt und kürzeren Produktlebenszyklen wird dieses Problem immer größer. 2️⃣ Von CAD zur Montageanweisung – Automatisierung als Hebel Ein zentraler Ansatz moderner Montageprozesse ist die automatisierte Ableitung von Montageanweisungen aus CAD-Daten. Genau hier setzt Assemblio an. Im Gespräch beleuchten wir: - warum manuelle Erstellung von Anleitungen oft ineffizient ist - wie Konstruktion und Montage enger zusammenrücken - welche Voraussetzungen Unternehmen erfüllen müssen (z. B. Datenqualität und Struktur) Dabei wird auch klar: Technologie allein reicht nicht – entscheidend ist das Zusammenspiel von Prozessen, Daten und Organisation. 3️⃣ Digitale Werkerassistenz in der Praxis Digitale Montageanweisungen sind mehr als nur „PDFs auf dem Tablet“. In Kombination mit einem Werkerassistenzsystem entstehen echte Mehrwerte: - Verknüpfung mit Auftrags- und ERP-Daten - dynamische Anpassung an Varianten - klare Schritt-für-Schritt-Führung für Mitarbeitende So wird aus einer statischen Anleitung eine aktive Unterstützung im Arbeitsprozess. 🚀 Fazit Digitale Montageanweisungen verbinden Konstruktion, Planung und Produktion enger miteinander. Unternehmen profitieren von weniger Fehlern, kürzeren Einarbeitungszeiten und stabileren Prozessen. Wer früh beginnt, sich mit diesem Thema zu beschäftigen, schafft die Grundlage für eine zukunftsfähige und skalierbare Produktion. --- ℹ️ Über L-mobile: L-mobile ist Ihr Digitalisierungspartner für Industrie, Handel und Service. Wir unterstützen kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) bei der digitalen Transformation ihrer Prozesse – von Lager und Produktion über Montage und Instandhaltung bis hin zum mobilen Kundenservice. Unsere modularen Softwarelösungen sind an jedes ERP anbindbar und lassen sich flexibel an individuelle Anforderungen anpassen. Ob papierlose Fertigung, mobile Kommissionierung oder Field Service Management: Wir machen Digitalisierung machbar. 📌 Mehr erfahren: https://l-mobile.com/?utm_source=Youtube&utm_medium=social&utm_campaign=podcast_125_assemblio
  • Zukunft KMU to go: ERP-Funktionslücken clever schließen – So setzen KMU auf ergänzende Tools 12.05.2026 10min
    Euer ERP-System verwaltet Finanzen, steuert den Vertrieb und bildet die Grundlage für unternehmerische Entscheidungen – doch in der operativen Praxis stoßt Ihr damit schnell an Grenzen. Ob im Lager, in der Produktion oder im Field Service: Überall dort, wo die eigentliche Wertschöpfung stattfindet, fehlen oft spezialisierte Funktionen. In diesem Video zeigen wir Euch, wie Ihr diese ERP-Funktionslücken gezielt schließt – ohne Euer bestehendes System zu ersetzen. 👉 Jetzt kostenlose Software-Demo ansehen und erleben, wie digitales und mobiles Arbeiten im Lager mit einer Scannerlösung funktioniert: https://l-mobile.com/on-demand-webcast/digitales-und-mobiles-arbeiten-im-lager-mit-scannerloesung/?utm_source=Youtube&utm_medium=social&utm_campaign=yt_to_go_30_erp_luecken 👉 Oder entdeckt in der Software-Demo, wie Field Service Management Software Eure Serviceprozesse digitalisiert – von der Einsatzplanung bis zum digitalen Servicebericht: https://l-mobile.com/on-demand-webcast/digitalisiertes-field-service-management/?utm_source=Youtube&utm_medium=social&utm_campaign=yt_to_go_30_erp_luecken 📌 Das Problem: Workarounds statt durchgängiger Prozesse Viele KMU arbeiten im Tagesgeschäft mit Excel-Listen, Papier-Picklisten und handschriftlichen Serviceberichten – obwohl ein ERP-System im Einsatz ist. Die Folge: Medienbrüche, doppelte Datenerfassung, Intransparenz und vermeidbare Fehler. Ein ERP-Wechsel ist meist zu teuer und zu riskant. Die smartere Alternative: das bestehende ERP-System gezielt mit spezialisierter Software ergänzen. 🔍 Wo das ERP an seine Grenzen stößt Im Video beleuchten wir drei typische Bereiche, in denen ERP-Systeme im Standard zu kurz greifen. Im Field Service fehlen oft mobile Erfassungsmöglichkeiten – Techniker arbeiten mit Auftragszetteln aus Papier, Serviceberichte werden manuell ins System übertragen, und die Einsatzplanung läuft über Outlook oder Excel. Im Lager sorgen fehlende Echtzeit-Bestandsdaten für Intransparenz, hohe Fehlerquoten und Lieferverzögerungen. Und in der Produktion mangelt es an Rückmeldungen aus der Fertigung – Fragen wie „Welche Maschine steht gerade still und warum?" bleiben unbeantwortet. 🔗 Die Lösung: Best-of-Breed statt Insellösungen Der Schlüssel liegt in der nahtlosen Integration spezialisierter Softwarelösungen in Eure bestehende ERP-Landschaft. Über bidirektionale Schnittstellen (z. B. OData oder API) entsteht ein geschlossener digitaler Kreislauf: Daten fließen in Echtzeit zwischen ERP und Speziallösung – ohne doppelte Erfassung, ohne Medienbrüche. Das ERP bleibt dabei als „Single Source of Truth" das führende System für alle Stammdaten. Konkret bedeutet das: Eine Field Service Management Software wie L-mobile service digitalisiert Einsatzplanung, mobile Datenerfassung und Servicebericht – und meldet alle Daten automatisch ans ERP zurück. Eine mobile Scannerlösung wie L-mobile warehouse ersetzt Papier-Picklisten durch digitale, wegeoptimierte Prozesse vom Wareneingang bis zur Inventur. Und in der Fertigung liefern BDE- und MDE-Lösungen Echtzeit-Informationen zu Maschinenlaufzeiten, Stillständen und produzierten Mengen als Basis für eine optimierte Produktionsplanung. ✅ Das Ergebnis: durchgängig digitale Prozesse, Echtzeit-Transparenz in allen operativen Bereichen, weniger manueller Aufwand und fundierte Entscheidungsgrundlagen auf Basis aussagekräftiger KPIs wie OEE oder First-Time-Fix-Rate.
  • APS in der Praxis – wie KMU ihre Produktionsplanung wirklich in den Griff bekommen! 05.05.2026 38min
    Viele mittelständische Unternehmen planen ihre Produktion noch mit ERP, Excel und Erfahrung. Das funktioniert – bis die Komplexität steigt. Mehr Varianten, kurzfristige Änderungen und knappe Ressourcen sorgen dafür, dass Planung schnell zum täglichen Feuerlöschen wird. 👉 Kostenlose Software-Demo ansehen: https://l-mobile.com/on-demand-webcast/automatisierte-produktionsplanung-mit-dem-l-mobile-aps-advanced-planning-and-scheduling/?utm_source=Youtube&utm_medium=social&utm_campaign=podcast_124_aps Automatisierte Produktionsplanung mit dem L-mobile APS Erlebe, wie du deine Planung realistisch abbildest und Engpässe frühzeitig erkennst. In dieser Folge von Zukunft KMU sprechen wir gemeinsam mit einem L-mobile Solution Architect darüber, warum klassische Planung an ihre Grenzen stößt – und wie ein APS-System hier konkret helfen kann. 1️⃣ Warum Produktionsplanung im Alltag oft nicht funktioniert In der Theorie ist Planung klar strukturiert – in der Praxis sieht es oft anders aus. Typische Herausforderungen sind: - Kapazitäten werden überschätzt - Rüstzeiten werden unterschätzt - Prioritäten ändern sich ständig - Planung basiert auf unvollständigen Daten Das Ergebnis: Pläne passen nicht zur Realität, Termine verschieben sich und die Produktion reagiert nur noch statt zu steuern. 2️⃣ ERP vs. APS – der entscheidende Unterschied Viele ERP-Systeme bieten Planungsfunktionen – stoßen aber bei komplexeren Anforderungen schnell an Grenzen. Ein APS-System (Advanced Planning & Scheduling) geht deutlich weiter. Ein APS berücksichtigt zusätzlich: - Maschinen- und Materialverfügbarkeit - reale Kapazitäten und Abhängigkeiten - parallele Arbeitsgänge und Prioritäten Dadurch entsteht eine realistische und dynamische Planung, die sich an Veränderungen anpassen kann – statt starr zu bleiben. 3️⃣ Praxis: Was sich durch APS wirklich verändert Anhand eines konkreten Projekts zeigen wir, wie ein Unternehmen seine Planung von Excel auf APS umgestellt hat. Die wichtigsten Effekte: - deutlich mehr Transparenz in der Planung - reduzierte Planungszeit - bessere Termintreue - schnellere Reaktion auf Änderungen Plötzlich wird Planung nicht mehr zum Engpass, sondern zum aktiven Steuerungsinstrument. 🚀 Fazit Produktionsplanung entscheidet darüber, wie effizient ein Unternehmen wirklich arbeitet. Wer heute noch stark auf Excel und Bauchgefühl setzt, stößt früher oder später an Grenzen. Ein APS-System schafft die Grundlage für realistische Planung, bessere Entscheidungen und stabile Prozesse. --- ℹ️ Über L-mobile: L-mobile ist Ihr Digitalisierungspartner für Industrie, Handel und Service. Wir unterstützen kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) bei der digitalen Transformation ihrer Prozesse – von Lager und Produktion über Montage und Instandhaltung bis hin zum mobilen Kundenservice. Unsere modularen Softwarelösungen sind an jedes ERP anbindbar und lassen sich flexibel an individuelle Anforderungen anpassen. Ob papierlose Fertigung, mobile Kommissionierung oder Field Service Management: Wir machen Digitalisierung machbar. 📌 Mehr erfahren: https://l-mobile.com/?utm_source=Youtube&utm_medium=social&utm_campaign=podcast_124_aps
  • KI in der Fabrik: Wettbewerbsvorteil oder Sicherheitsrisiko? 21.04.2026 50min
    KI steuert Maschinen, optimiert Prozesse und wird zum echten Wettbewerbsvorteil – doch was passiert, wenn genau dieses Wissen manipuliert wird? In dieser Podcastfolge sprechen wir darüber, warum der Schutz industrieller KI-Modelle für den Mittelstand längst kein Zukunftsthema mehr ist. 📄 Jetzt kostenloses Whitepaper „Digitale Transformation – In 4 Schritten zur Fabrik der Zukunft" herunterladen: https://l-mobile.com/dokument/whitepaper-digitale-transformation-4-schritte-zur-fabrik-der-zukunft/?utm_source=Youtube&utm_medium=social&utm_campaign=podcast_123_asvin 📌 Darum geht es in dieser Folge: Trainingsdaten, KI-Modelle und Produktionswissen sind das neue Kapital – vergleichbar mit Patenten oder Konstruktionsplänen. Doch während klassische IT-Sicherheit in vielen Unternehmen etabliert ist, bleibt der gezielte Schutz von KI-Modellen oft eine blinde Stelle. Unser Gast bringt es auf den Punkt: „Es gibt kein KI-System, das wir nicht dazu zwingen können, das zu tun, was wir wollen." Ein Satz, der zeigt, wie verwundbar industrielle KI sein kann – und warum Handeln jetzt wichtig ist. 1️⃣ KI als geistiges Eigentum – Warum industrielle KI-Modelle so wertvoll und gleichzeitig so angreifbar sind. Und warum der Denkfehler „Wir sind zu klein, für uns interessiert sich niemand" gerade für KMU gefährlich werden kann. 2️⃣ Reale Bedrohungsszenarien – Wie KI-Modelle über Schnittstellen abgefragt, aus Maschinen extrahiert oder durch Insider-Wissen kompromittiert werden. Warum klassische Firewalls und Zugriffsrechte hier oft nicht ausreichen und woran ein Unternehmen überhaupt erkennt, dass sein KI-Wissen abgeflossen ist. 3️⃣ Angriff als Verteidigung – Einer der spannendsten Teile dieser Folge: Wie sich Techniken wie Backdooring und Data Poisoning, die eigentlich als Angriffsformen gelten, gezielt als Schutzmechanismen einsetzen lassen. Wir erklären das Prinzip des „KI Foggers" – kontrolliertes Rauschen, das Angreifern scheinbar funktionierende, aber wertlose Ergebnisse liefert, während autorisierte Nutzer uneingeschränkt arbeiten können. 4️⃣ Relevanz für KMU – Ab welchem KI-Reifegrad wird Schutz wirklich kritisch? Was ist ein sinnvoller Einstieg und was ist over-engineered? Wir ordnen ein, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen und welche Rolle Partner, Maschinenhersteller und Plattformanbieter dabei spielen. 5️⃣ Pragmatische erste Schritte – Drei Fragen, die sich jedes Unternehmen stellen sollte, das heute KI einsetzt. Dazu ein Ausblick: Wird KI-Schutz in den nächsten Jahren zum Industriestandard? Zum Schluss eine klare Einordnung für Entscheider:innen: Was ist gefährlicher – KI gar nicht einzusetzen oder KI einzusetzen, ohne sie zu schützen? Diese Folge richtet sich an Geschäftsführer:innen, Produktionsverantwortliche und IT-Entscheider:innen, die KI nicht nur einführen, sondern auch langfristig als Wettbewerbsvorteil absichern wollen.
  • Zukunft KMU to go: Diese Fehler bremsen den Kundenservice im Maschinenbau! 14.04.2026 9min
    Wir zeigen euch, warum der Field Service im Maschinenbau heute relevanter ist denn je – und welche typischen Fehler ihr auf keinen Fall machen solltet! 🚀 Kostenlose Software-Demo: L-mobile Field Service Management 👉 Jetzt die vollständige Software-Demo anfordern und sehen, wie digitale Serviceprozesse im Maschinenbau effizient umgesetzt werden: https://l-mobile.com/on-demand-webcast/digitalisiertes-field-service-management/?utm_source=Youtube&utm_medium=social&utm_campaign=podcasttogo_service_maschinenbau Der reine Verkauf neuer Maschinen ist längst kein garantierter Wachstumstreiber mehr. Entscheidend wird stattdessen ein professioneller, digital unterstützter und strategisch ausgerichteter Kundenservice. 🔍 Warum der Field Service im Maschinenbau strategisch entscheidend ist? Kunden erwarten leistungsfähige, langlebige Maschinen – aber auch maximale Verfügbarkeit. Stillstände verursachen hohe Kosten. Genau hier entscheidet sich, ob Service als reiner Kostenfaktor oder als strategischer Erfolgshebel verstanden wird. Ein moderner Field Service ermöglicht: - Planbare Wartung über den gesamten Maschinenlebenszyklus - Vermeidung ungeplanter Ausfälle - Bessere Kundenbindung - Differenzierung im Wettbewerb Mit digitalen Technologien wie Sensorik, Echtzeitdaten und vorausschauender Wartung (Predictive Maintenance) entstehen neue Möglichkeiten, Probleme zu erkennen, bevor sie auftreten. ⚠️ 3 typische Fehler im Field Service 1. Analoge statt digitale Prozesse: Papierbasierte Abläufe, manuelle Planung und Medienbrüche führen zu Verzögerungen, Fehlern und unnötigem Abstimmungsaufwand. 2. Kundenservice nur als Cost Center betrachten: Wer Service ausschließlich als Kostenstelle sieht, verschenkt enormes Potenzial für Zusatzumsätze, langfristige Verträge und Differenzierung. 3. Keine modernen Geschäftsmodelle nutzen: Abo-Services, Wartungsverträge und datenbasierte Serviceangebote schaffen wiederkehrende Umsätze – werden aber oft nicht konsequent genutzt. 🎯 Für wen ist dieses Video relevant? - Geschäftsführer:innen im Maschinen- und Anlagenbau - Serviceleiter:innen und After-Sales-Verantwortliche - Digitalisierungs- und IT-Verantwortliche - Projektleiter:innen für Field Service Management ✅ Fazit: Der Field Service im Maschinenbau ist längst kein Nebenschauplatz mehr. Er ist strategischer Bestandteil eines zukunftsfähigen Geschäftsmodells. Unternehmen, die digitale Prozesse, moderne Serviceangebote und datenbasierte Geschäftsmodelle konsequent nutzen, sichern sich Wettbewerbsvorteile und langfristige Kundenbindung.
  • Sichere Lieferketten in unsicheren Zeiten: Wie KMU zu Supply-Chain-Champions werden! 07.04.2026 44min
    Lieferengpässe, steigende Lagerkosten, volatile Nachfrage – und mittendrin: KMU, die mit Excel-Listen und Bauchgefühl ihre Supply Chain steuern. In dieser Podcastfolge sprechen wir darüber, warum sichere Lieferketten kein Zufall sind! 👉 Jetzt kostenlose Software-Demo anfragen und erleben, wie digitale Prozesse in Lager, Wareneingang, Produktion oder Versand konkret aussehen: https://l-mobile.com/interaktiv/on-demand-webcast/?utm_source=Youtube&utm_medium=social&utm_campaign=podcast_122_slimstock 📌 Darum geht es in dieser Folge: Globale Krisen, geopolitische Risiken und neue Zollregelungen setzen Lieferketten unter Druck – das ist bekannt. Doch viele der größten Probleme sind hausgemacht: fehlende Prozesse, Abhängigkeit von Einzelpersonen und eine Planung, die auf manuellen Tabellen basiert. Gemeinsam ordnen wir ein, warum Supply-Chain-Planung gerade für den Mittelstand zum strategischen Erfolgsfaktor wird. 1️⃣ Der Zielkonflikt zwischen Verfügbarkeit und Lagerbestand – warum Unternehmen gleichzeitig zu viel und zu wenig auf Lager haben und welche typischen Denkfehler bei der Bestandsplanung immer wieder auftreten. 2️⃣ Warum Excel an seine Grenzen stößt – und welche Risiken entstehen, wenn Disposition und Einkauf zu stark von einzelnen Personen und manuellen Prozessen abhängen. Gerade bei Fachkräftemangel wird das schnell zum Engpass. 3️⃣ Was KI in der Supply Chain heute wirklich leisten kann – von realistischeren Forecasts bis zur automatischen Erkennung von Anomalien in Bestelldaten. Wir klären, wo datengetriebene Planung echten Mehrwert bringt und wo ihre Grenzen liegen. 4️⃣ Praxisbeispiel aus dem Mittelstand – wie ein führender Beschlagshändler seine eigene Produktion wie einen Kunden behandelt und damit Einkauf, Planung und Fertigung besser verzahnt. 5️⃣ Planung und Produktion zusammendenken – wir stellen die neue Partnerschaft zwischen Slimstock und L-mobile vor. Slimstock bringt Expertise in Forecasting und Bestandsoptimierung mit, L-mobile die operative Umsetzung in Lager und Produktion. Gemeinsam entsteht ein durchgängiger Ansatz – bereits erprobt in realen Kundenprojekten. Zum Schluss gibt es klare Empfehlungen: Wo sollten KMU zuerst ansetzen – bei Prozessen, Daten oder Tools? Und was ist gefährlicher: zu früh zu digitalisieren oder zu lange an bestehenden Workarounds festzuhalten? Diese Folge ist besonders relevant für Geschäftsführer:innen, Logistik- und Einkaufsverantwortliche sowie Projektleiter:innen, die ihre Lieferkette resilienter und planbarer aufstellen wollen.
  • Microsoft Business Central im Mittelstand: ERP erweitern statt Insellösungen! 17.03.2026 48min
    Viele mittelständische Unternehmen nutzen Microsoft Dynamics 365 Business Central als zentrales ERP-System – doch erst durch Schnittstellen und spezialisierte Software entfaltet es sein volles Potenzial. 👉 Software-Demo L-mobile warehouse für Microsoft Business Central: https://l-mobile.com/on-demand-webcast/digitaler-wareneingang-mit-der-mobilen-datenerfassung-fuer-ms-dynamics/?utm_source=youtube&utm_medium=social&utm_campaign=yt_podcast_121_microsoft_bc 📦 Digitaler Wareneingang für Microsoft Dynamics 365 Business Central entdecken 👉 Software-Demo L-mobile production für Microsoft Business Central: https://l-mobile.com/on-demand-webcast/digitale-produktionsdatenerfassung-mit-microsoft-dynamics-365-bc-nav/?utm_source=youtube&utm_medium=social&utm_campaign=yt_podcast_121_microsoft_bc 🏭 Jetzt sehen, wie Produktionsdaten direkt in Microsoft BC / NAV zurückgemeldet werden 🎙️ Zukunft KMU Podcast – Business Central im Praxisgespräch In dieser Folge sprechen wir über ein Thema, das viele Unternehmen beschäftigt: Wie erweitert man ein ERP-System sinnvoll, ohne neue Insellösungen zu schaffen? Gemeinsam mit unseren Gästen diskutieren wir, welche Rolle Schnittstellen, Konnektivität und spezialisierte Drittsoftware im modernen ERP-Umfeld spielen. Mit dabei sind: - Christoph Altdörfer, Sales Teamlead Microsoft bei L-mobile - Alexander Wonneberger, Geschäftsführer der ADIGO GmbH Gemeinsam werfen wir einen praxisnahen Blick auf Microsoft Dynamics 365 Business Central und zeigen, wie Unternehmen ihr ERP-System gezielt erweitern können. 🔍 Warum Schnittstellen im ERP so wichtig sind Viele Unternehmen erwarten vom ERP-System, dass es alle Prozesse vollständig abbildet. In der Praxis zeigt sich jedoch schnell: Spezialisierte Anforderungen – etwa in Lager, Produktion oder Service – lassen sich häufig besser mit ergänzender Software lösen. Entscheidend ist dabei eine saubere Integration. Ein modernes ERP-Ökosystem basiert daher auf: - offenen Schnittstellen - automatischem Datenaustausch - klaren Verantwortlichkeiten zwischen Systemen So entsteht kein Flickenteppich aus Softwarelösungen, sondern eine vernetzte Systemlandschaft rund um das ERP. 💡 Typische Use Cases rund um Business Central Im Podcast sprechen wir unter anderem über typische Erweiterungen für Business Central im Mittelstand: - mobile Datenerfassung im Lager - digitale Betriebsdatenerfassung in der Produktion - Integration spezialisierter Branchenlösungen Der entscheidende Punkt: Das ERP bleibt die zentrale Datenbasis, während spezialisierte Lösungen operative Prozesse effizient unterstützen. 🚀 Fazit Microsoft Dynamics 365 Business Central ist eine starke ERP-Grundlage. Doch erst durch durchdachte Schnittstellen und passende Drittsoftware entstehen wirklich effiziente Prozesse. Wer sein ERP-System gezielt erweitert, kann: 1. Prozesse automatisieren 2. Transparenz erhöhen 3. Mitarbeitende entlasten 4. und schneller auf Veränderungen reagieren. Gerade für mittelständische Unternehmen entsteht so eine flexible und zukunftssichere IT-Landschaft. --- ℹ️ Über L-mobile: L-mobile ist Ihr Digitalisierungspartner für Industrie, Handel und Service. Wir unterstützen kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) bei der digitalen Transformation ihrer Prozesse – von Lager und Produktion über Montage und Instandhaltung bis hin zum mobilen Kundenservice. Unsere modularen Softwarelösungen sind an jedes ERP anbindbar und lassen sich flexibel an individuelle Anforderungen anpassen. Ob papierlose Fertigung, mobile Kommissionierung oder Field Service Management: Wir machen Digitalisierung machbar. 📌 Mehr erfahren: https://l-mobile.com/?utm_source=youtube&utm_medium=social&utm_campaign=yt_podcast_121_microsoft_bc
  • Zukunft KMU to go: Warum die Staplerauslastung zu niedrig ist – und wie ein SLS hilft! 10.03.2026 10min
    Viele Unternehmen nutzen täglich mehrere Gabelstapler in Lager und Produktion. Trotzdem wird das Potenzial der Staplerflotte oft nicht vollständig ausgeschöpft. 📘 Kostenloses Whitepaper: https://l-mobile.com/dokument/whitepaper-5-gruende-fuer-die-einfuehrung-eines-staplerleitsystems/ 5 Gründe für die Einführung eines Staplerleitsystems 👉 Jetzt herunterladen 🎥 Kostenlose Software-Demo: https://l-mobile.com/on-demand-webcast/leerfahrten-und-suchzeiten-ihrer-stapler-reduzieren-mit-dem-l-mobile-staplerleitsystem/ Leerfahrten und Suchzeiten Ihrer Stapler reduzieren mit dem L-mobile Staplerleitsystem 👉 Jetzt ansehen Leerfahrten, lange Suchzeiten nach Material und mangelnde Transparenz über Lagerbestände gehören in vielen Betrieben zum Alltag. In dieser Folge von Zukunft KMU To Go zeigen wir, wie Unternehmen ihre Staplerverwaltung optimieren und ihre Staplerauslastung nachhaltig verbessern können. Dabei erklären wir Schritt für Schritt, wie ein Staplerleitsystem (SLS) aufgebaut wird und welchen konkreten Nutzen es für Lagerlogistik und Produktion bietet. 👉 Typische Probleme ohne Staplerleitsystem In vielen Lagern entstehen ineffiziente Abläufe durch fehlende Systemintegration und Medienbrüche. Häufige Herausforderungen sind: - unnötige Leerfahrten der Stapler - lange Suchzeiten nach Paletten oder Materialien - fehlende Transparenz über Lagerbestände - papierbasierte Prozesse und manuelle Buchungen - fehlende Verbindung zwischen Staplern und ERP-System In ERP-Systemen wie Microsoft Dynamics, SAP, proALPHA, Infor oder Sage werden zwar Bestände geführt – doch der tatsächliche Materialfluss im Lager bleibt oft intransparent. Der Grund: Lagerbewegungen werden häufig über Papierlisten oder manuelle Rückmeldungen dokumentiert. Dadurch entstehen Fehler, Verzögerungen und zusätzliche Abstimmungsaufwände. 👉 Hohe Suchzeiten auf großen Lagerflächen Besonders auf weitläufigen Geländen mit mehreren Hallen oder Outdoor-Lagerflächen wird das Problem schnell sichtbar. Staplerfahrer müssen: - große Lagerflächen durchsuchen - Materialien auf Freiflächen finden - Aufträge ohne klare Priorisierung bearbeiten Gerade auf Arealen von 10 bis 50 Hektar können fehlende Informationen über Lagerorte zu enormen Zeitverlusten führen. 👉 Die Lösung: Ein Staplerleitsystem Ein Staplerleitsystem (SLS) steuert den Einsatz von Flurförderfahrzeugen digital. Die wichtigsten Funktionen eines Staplerleitsystems: - Optimierung der Transportaufträge - automatische Priorisierung von Aufträgen - digitale Navigation zu Lagerplätzen - direkte Verbindung zum ERP- oder LVS-System - transparente Bestands- und Lagerinformationen Staplerfahrer erhalten ihre Aufträge über ein Terminal direkt am Stapler, das mit dem ERP-System verbunden ist. Dadurch werden Transportwege optimiert und unnötige Leerfahrten vermieden. 👉 In 3 Stufen zum Staplerleitsystem Die Einführung eines Staplerleitsystems erfolgt meist schrittweise: Stufe 1 – Grundlagen schaffen Integration der Stapler in bestehende ERP- oder Lagerprozesse. Stufe 2 – Prozesse optimieren Automatisierte Auftragssteuerung und optimierte Transportwege. Stufe 3 – Erweiterte Technologien nutzen Integration von RFID, Ortungssystemen oder Echtzeit-Lokalisierung. Durch diesen stufenweisen Ansatz können Unternehmen ihre Prozesse kontinuierlich verbessern und Mitarbeitende aktiv in die Veränderung einbinden. 👉 Warum sich ein Staplerleitsystem wirtschaftlich lohnt Bereits ab drei Staplern im Einsatz kann ein Staplerleitsystem wirtschaftlich sinnvoll sein. In großen Unternehmen mit: - 20 oder mehr Staplern - 30 bis 150 LKW-Verladungen pro Tag - großen Lagerflächen - ist das Optimierungspotenzial besonders hoch. Wenn durch optimierte Prozesse beispielsweise 3 von 15 Staplern eingespart werden können, entstehen erhebliche Kostenvorteile.

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