Architektourist - der Podcast für Architektur, Bautechnik und Baukultur

Architektourist - der Podcast für Architektur, Bautechnik und Baukultur

Alexandra Busch
ประเทศ เยอรมนี
ภาษา DE
จำนวนตอน 85
ล่าสุด 29.09.2026

Architektourist ist ein Podcast über Architektur, Baukultur und die Geschichten hinter dem Bauen. Die Hosts besuchen Planungsbüros, Werkstätten, Baustellen, Werksgelände und Forschungslabore, um zu zeigen, wie gebaute Umwelt entsteht. Im Mittelpunkt stehen Baustoffe, Konstruktionen, Entwurfsprozesse, Produktionsweisen sowie Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft. Es geht um die Frage, wie wir künftig besser bauen, umbauen und weiterdenken können. Der Podcast richtet sich an Architekt:innen, Planende, Studierende, Bauingenieur:innen, Hersteller und alle, die Bauprojekte genauer verstehen wollen.

ตอน

  • #85 Zwei Orte, mehrere Zukünfte – Andrea Gebhard über Architekturwettbewerbe 29.09.2026 29นาที
    Ein leerstehendes Kaufhaus in der Innenstadt. Die Rolltreppen stehen still, hinter den Schaufenstern liegt Staub. Früher gehörte dieses Gebäude zum Alltag vieler Menschen. Heute steht es da und stellt eine Frage: Was kann hier wieder entstehen? Dann ist da noch eine Wiese am Rand eines bestehenden Quartiers. Noch wächst dort Gras, noch gibt es keine Klingelschilder, keine Fahrräder vor dem Eingang, keine Kinderstimmen im Hof. Aber in den ersten Projektunterlagen stehen längst Zahlen: Wohnungen, Quadratmeter, Stellplätze, Geschosse, Baukosten. Zwei erfundene Orte, aber sehr reale Situationen. In vielen Städten suchen große Bestandsgebäude eine neue Rolle. Gleichzeitig sollen dringend Wohnungen entstehen: schnell, bezahlbar, klimagerecht und mit Qualität für viele Jahrzehnte. An solchen Punkten wird entschieden, wie Stadt weitergebaut wird.Für diese Folge habe ich mit Andrea Gebhard gesprochen. Sie ist Landschaftsarchitektin und Stadtplanerin, leitet in München das Büro mahl gebhard konzepte und ist Präsidentin der Bundesarchitektenkammer. Mit Architekturwettbewerben kennt sie sich aus vielen Perspektiven aus: als Planerin, Preisrichterin, Juryvorsitzende und als berufspolitische Stimme der Architektenschaft. Sie erklärt, warum eine gute Auslobung so wichtig ist, welche Rolle Bauherrschaften im Preisgericht spielen und weshalb eine Jury nicht automatisch Kontrollverlust bedeutet. Sie erzählt von einer Wettbewerbsarbeit, die fast ausgeschieden wäre und am Ende den ersten Preis gewann. Und sie spricht darüber, wie viel Zeit, Wissen und Herzblut in Entwürfen steckt, von denen am Ende nur einer realisiert werden kann.Die Folge erscheint im Vorfeld der Expo Real. Dort wird viel über Grundstücke, Renditen, ESG-Ziele, Bestand, Wohnungsbau, Finanzierung und Transformation gesprochen. Diese Episode stellt dazu eine einfache, aber grundlegende Frage: Was machen wir aus diesem Ort?Expertin in dieser Episode:Andrea Gebhard – Landschaftsarchitektin, Stadtplanerin, Präsidentin der Bundesarchitektenkammer Links zur Folge:BundesarchitektenkammerAndrea Gebhard bei der Bundesarchitektenkammermahl gebhard konzepteWettbewerbswesen bei der BundesarchitektenkammerExpo RealCoverbild: KI-generiertDer Podcast:Architektourist bietet eine Hörreise durch unsere gebaute Umwelt. In jeder Episode nehmen wir Euch mit in die Welt der Architektur und Baustoffe, erkunden kreative Anwendungen und tauchen ein in die Geschichten hinter den Bauprojekten – von der ersten Skizze bis zur fertigen Umsetzung.Seid bei der nächsten Folge wieder dabei, wenn wir weitere spannende Projekte und Persönlichkeiten aus der Welt des Bauens vorstellen. Wenn Euch die Episode gefallen hat, abonniert Architektourist bei Eurem bevorzugten Podcast-Anbieter.Ihr habt Fragen oder Vorschläge? Wir freuen uns auf Eure Nachrichten unter [email protected].
  • #84 Bau.Pause – Wenn Systeme mächtiger werden 15.09.2026 8นาที
    Wer entscheidet künftig, welches Fenster verbaut wird: das Architekturbüro oder das System, in das es eingebettet ist? In dieser Bau.Pause führe ich die Gedanken aus Teil 1 weiter und frage, was es bedeutet, wenn sich der Wettbewerb im Bauen tatsächlich vom Baustoff zum Bausystem verschiebt.Die Folge knüpft an eine Erfahrung aus meiner eigenen Arbeit in der Herstellerkommunikation an: Jahrelang ging es darum, möglichst früh ins Architekturbüro zu kommen. Was passiert mit diesem Prinzip, wenn künftig häufiger komplette Bausysteme gewählt werden? Ich denke über die Rolle von Herstellern und freien Architekturbüros nach und warum gerade der heterogene Bestand perfekt durchorganisierte Bauplattformen an ihre Grenzen bringt. Mass Customization taucht dabei als möglicher Schlüssel auf, um industrielle Effizienz mit hoher Variantenfähigkeit zu verbinden.Diese Folge schließt die zweiteilige Bau.Pause zum seriellen Bauen ab und führt zu einem einfachen Gedanken: Was lässt sich sinnvoll wiederholen und wo braucht eine Bauaufgabe tatsächlich eine individuelle Antwort?Weitere Links:dena / Energiesprong: Serielles Sanierendena: Produktkatalog Serielles SanierenGoldbeck-SystemDer Podcast:Architektourist bietet eine Hörreise durch unsere gebaute Umwelt. In jeder Episode nehmen wir Euch mit in die Welt der Architektur und Baustoffe, erkunden kreative Anwendungen und tauchen ein in die Geschichten hinter den Bauprojekten – von der ersten Skizze bis zur fertigen Umsetzung.Seid bei der nächsten Folge wieder dabei, wenn wir weitere spannende Projekte und Persönlichkeiten aus der Welt des Bauens vorstellen. Wenn Euch die Episode gefallen hat, abonniert Architektourist bei Eurem bevorzugten Podcast-Anbieter.Ihr habt Fragen oder Vorschläge? Wir freuen uns auf Eure Nachrichten unter [email protected].
  • #83 Bau.Pause – Vom Stein zum System 01.09.2026 10นาที
    Kalksandstein für Schallschutz, Ziegel für Behaglichkeit, Beton für Formfreiheit: Jahrelang habe ich Pressetexte geschrieben, in denen der Baustoff im Mittelpunkt stand. In dieser Bau.Pause denke ich darüber nach, warum diese Logik ins Wanken gerät und warum sich der Wettbewerb im Bauen zunehmend vom Material zum Prozess verschiebt.Hinter dieser Folge steckt eine Beobachtung, die mich schon länger begleitet: Wenn Baukosten steigen, Fachkräfte fehlen und Anforderungen wachsen, zählt immer stärker, wie gut sich eine Bauweise in einen verlässlichen und industrialisierten Prozess übersetzen lässt. Ich verbinde das mit einer alten Idee, die gerade neu verhandelt wird. Serielles Bauen ist keine Erfindung der Gegenwart, sondern reicht bis in die Moderne und die Nachkriegszeit zurück, mit einem Imageproblem, das bis heute nachwirkt. Dabei sortiere ich auch die Begriffe Elementbau, modulares und systemisches Bauen und gehe der Frage nach, was eine Bauweise tatsächlich seriell macht.Diese Folge ist der erste Teil einer zweiteiligen Bau.Pause zum seriellen Bauen, ein gedanklicher Rundgang vom Baustoff über das Bauteil zum System, mit einem Ausblick auf die Frage, die Teil 2 weiterverfolgt: Wer bestimmt künftig, wie wir bauen?Weitere Links:GdW: Serielles Bauen 2.0Bundesarchitektenkammer: Serieller WohnungsbauBMWSB: Serielles, modulares und systemisches BauenDer Podcast:Architektourist bietet eine Hörreise durch unsere gebaute Umwelt. In jeder Episode nehmen wir Euch mit in die Welt der Architektur und Baustoffe, erkunden kreative Anwendungen und tauchen ein in die Geschichten hinter den Bauprojekten – von der ersten Skizze bis zur fertigen Umsetzung.Seid bei der nächsten Folge wieder dabei, wenn wir weitere spannende Projekte und Persönlichkeiten aus der Welt des Bauens vorstellen. Wenn Euch die Episode gefallen hat, abonniert Architektourist bei Eurem bevorzugten Podcast-Anbieter.Ihr habt Fragen oder Vorschläge? Wir freuen uns auf Eure Nachrichten unter [email protected].
  • #82 Baukasten trifft Baukultur – Wohnungsbau bei Goldbeck 18.08.2026 36นาที
    Wohnungsbau mit System verspricht kürzere Bauzeiten, besser kalkulierbare Kosten und einen hohen Grad an Vorfertigung. Gleichzeitig berührt diese Bauweise zentrale Fragen der Architektur und Planung: den Umgang mit Wiederholung, den gestalterischen Spielraum und die Rolle externer Büros und regionaler Handwerksbetriebe. Für diese Folge geht es nach Hirschberg an der Bergstraße. Dort spreche ich mit Andreas Göbel, Architekt und Head of Business Development Residential bei Goldbeck.Die Folge unterscheidet systemisches, serielles und modulares Bauen und zeigt, wie das Wohnungssystem des Unternehmens funktioniert. Es geht um Vorfertigung, Bauzeit und Kosten, um frühe Planungsentscheidungen und um die Zusammenarbeit mit freien Architekturbüros und dem regionalen Handwerk. Auch die Kritik aus der Architektenschaft spielt eine wichtige Rolle. Große Gesamtvergaben können den Wettbewerb verändern und kleinere Büros unter Druck setzen. Zugleich zeigt sich, dass ein konstruktiver Rahmen kreative Entwürfe nicht ausschließen muss. Die Folge nähert sich dem systemischen Wohnungsbau deshalb aus mehreren Richtungen. Sie betrachtet die Chancen des Verfahrens, seine Grenzen und die Frage, wie daraus schneller realisierbarer Wohnraum mit architektonischem Anspruch entstehen kann.Experte in dieser Episode:Andreas Göbel – Architekt und Head of Business Development Residential bei GOLDBECKLinks zur Folge:GOLDBECKGOLDBECK WohngebäudeGreenpark Berlin-NeuköllnRealisierungswettbewerb Bonn-DottendorfCoverbild: GOLDBECK (Wohnungsbau "Am Maisfeld" in Bargteheide)Der Podcast:Architektourist bietet eine Hörreise durch unsere gebaute Umwelt. In jeder Episode nehmen wir Euch mit in die Welt der Architektur und Baustoffe, erkunden kreative Anwendungen und tauchen ein in die Geschichten hinter den Bauprojekten – von der ersten Skizze bis zur fertigen Umsetzung.Seid bei der nächsten Folge wieder dabei, wenn wir weitere spannende Projekte und Persönlichkeiten aus der Welt des Bauens vorstellen. Wenn Euch die Episode gefallen hat, abonniert Architektourist bei Eurem bevorzugten Podcast-Anbieter.Ihr habt Fragen oder Vorschläge? Wir freuen uns auf Eure Nachrichten unter [email protected].
  • #81 Der Entwurf muss halten – Architekturlehre im Maßstab 1:1 an der Hochschule Darmstadt 04.08.2026 33นาที
    In dieser Folge geht es auf den Campus der Hochschule Darmstadt. Eine Woche lang geriet dort der gewohnte Hochschulbetrieb im Fachbereich Architektur bewusst aus dem Takt. Statt Vorlesungen und Entwurfsbesprechungen standen Bauen, Experimentieren und Improvisieren auf dem Programm. Anlass war die World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026 mit dem Motto „Design for Democracy“. Studierende und Lehrende arbeiteten gemeinsam an Pavillons, Projektionsflächen, Materialexperimenten und räumlichen Interventionen.Bei einem Rundgang über den Campus besuche ich unter anderem eine immersive Projektionsfläche zu den 17 Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen, einen sechs Meter hohen Hitzeschutzpavillon, einen Workshop mit natürlichen Farbpigmenten sowie den Ressourcengarten des Campus Baulabs. Beim Bauen im Maßstab 1:1 lernen Architekturstudierende, Konstruktionen und Materialien unter realen Bedingungen zu beurteilen, auf unerwartete Probleme zu reagieren und Entscheidungen im gebauten Maßstab zu treffen. Lehrende und Studierende suchen dabei Seite an Seite nach Lösungen.Die Folge fragt außerdem, welche Rolle solche Erfahrungen künftig in der Architekturausbildung spielen. Wenn digitale Werkzeuge und Künstliche Intelligenz Planung und Darstellung verändern, rücken Lernmomente stärker in den Fokus, die sich kaum simulieren lassen: Material beurteilen, auf Unvorhergesehenes reagieren, Wissen teilen und gemeinsam Verantwortung übernehmen.Noch vor Ort: Der Hitzeschutzpavillon steht bis zum 9. August 2026 im Metzlerpark in Frankfurt und kann dort besichtigt werden.Gesprächspartner:innen in dieser Episode:Bastian Wibranek – Professor am Fachbereich Architektur und Innenarchitektur der h_da. Leitet das Lehrgebiet „edt - emerging design technologies“ mit Fokus auf digitale Planung, Konstruktion, Fertigung und Entwurf.David Weifenbach – Masterstudent ArchitekturJan Kliebe – Professor am Fachbereich Architektur der h_da. Lehrt er vor allem in den Bereichen Baukonstruktion, Entwerfen und Baubetrieb.Maya und Bengi – Bachelorstudentinnen ArchitekturIngo Haerlin – Professor im Studiengang Innenarchitektur am Fachbereich Architektur der h_da. Zuständig für u.a. die Bereiche Material, Konstruieren und Entwerfen.Céline Grieb – Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Studiengang Architektur/Innenarchitektur an der h_da und Doktorandin.Daniela – Bachelorstudentin ArchitekturAnke Mensing – Professorin im Studiengang Architektur/Innenarchitektur der h_da. Lehrt dort v.a. in den Bereichen Grundlagen, Möbel- und Elementebau sowie Entwerfen.Links zur Folge:Hochschule DarmstadtFachbereich Architektur der Hochschule DarmstadtWorld Design Capital Frankfurt RheinMain 2026Design for DemocracyDie Projekte der WDC h_da HandsOn WorkshopwocheMuseum Angewandte Kunst Frankfurt17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten NationenCoverbild: Hochschule Darmstadt (h_da)Der Podcast:Architektourist bietet eine Hörreise durch unsere gebaute Umwelt. In jeder Episode nehmen wir Euch mit in die Welt der Architektur und Baustoffe, erkunden kreative Anwendungen und tauchen ein in die Geschichten hinter den Bauprojekten – von der ersten Skizze bis zur fertigen Umsetzung.Seid bei der nächsten Folge wieder dabei, wenn wir weitere spannende Projekte und Persönlichkeiten aus der Welt des Bauens vorstellen. Wenn Euch die Episode gefallen hat, abonniert Architektourist bei Eurem bevorzugten Podcast-Anbieter.Ihr habt Fragen oder Vorschläge? Wir freuen uns auf Eure Nachrichten unter [email protected].
  • #80 Im Inneren der Forschung – das Translational Science Center bei Merck 21.07.2026 34นาที
    In dieser Folge sind wir noch einmal auf dem Merck-Campus in Darmstadt. Nach dem großen Blick auf den Standort führt der zweite Teil der Mini-Serie hinein in ein Forschungsgebäude: das Translational Science Center.Mit Dr. Bernd Maier, technischem Projektleiter des Neubaus, geht es vom Baustellencontainer über die Pläne hinein ins Gebäude. Das TSC entsteht für den Unternehmensbereich Healthcare und soll rund 500 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zusammenbringen. Es bündelt Forschungseinheiten, die bislang über den Standort verteilt waren, und schafft eine neue räumliche Struktur für translationale Forschung. Im Mittelpunkt stehen Labore, Wissensarbeitsplätze, Activity-Based-Working, hybride Besprechungsräume, Think Tanks, Atrium, Akustik und Begegnung. Auch die Fassade spielt eine wichtige Rolle: Sie verbindet Sonnenschutz, Tageslichtlenkung und bauintegrierte Photovoltaik. Dazu kommen Geothermie, DGNB-Zertifizierung und ein Energiekonzept, das für den Merck-Campus einen wichtigen Schritt in Richtung Dekarbonisierung markiert.Experte in dieser Episode:Dr. Bernd Maier – Principal Project Lead, Engineering Services Site Management bei MerckLinks zur Folge:Merck KGaATranslational Science CenterMerck-Campus Darmstadthammeskrause architektenCoverbild: MerckDer Podcast:Architektourist bietet eine Hörreise durch unsere gebaute Umwelt. In jeder Episode nehmen wir Euch mit in die Welt der Architektur und Baustoffe, erkunden kreative Anwendungen und tauchen ein in die Geschichten hinter den Bauprojekten – von der ersten Skizze bis zur fertigen Umsetzung.Seid bei der nächsten Folge wieder dabei, wenn wir weitere spannende Projekte und Persönlichkeiten aus der Welt des Bauens vorstellen. Wenn Euch die Episode gefallen hat, abonniert Architektourist bei Eurem bevorzugten Podcast-Anbieter.Ihr habt Fragen oder Vorschläge? Wir freuen uns auf Eure Nachrichten unter [email protected].
  • #79 Vom Werk zur Forschungsstadt – der Merck-Campus in Darmstadt 07.07.2026 32นาที
    In dieser Folge geht es nach Darmstadt, auf den Merck-Campus. Der gewachsene Industrie- und Forschungsstandort verbindet Geschichte, Produktion, Forschung, Verwaltung und neue Architektur auf engem Raum. Im Gespräch mit Baldur Steimle, Head of Architectural Design bei Merck, geht es um die bauliche Transformation dieses Standorts: um den Masterplan, den Emanuel-Merck-Platz, die Öffnung zur Stadt, architektonische Leitplanken, den Umgang mit Bestand und die Frage, wie ein Unternehmen seine räumliche Zukunft über Jahrzehnte hinweg plant.Dabei wird der Campus als ein Stück Stadt lesbar, das sich Schicht für Schicht verändert. Historische Werksbauten, neue Forschungs- und Arbeitswelten, transparente Grenzen, Fragen der Nachhaltigkeit und eine langfristige Energie- und Infrastrukturstrategie greifen ineinander.Experte in dieser Episode:Baldur Steimle – Head of Architectural Design bei MerckLinks zur Folge:Merck KGaAMerck-Campus DarmstadtInnovation Center von HENNCoverbild: MerckDer Podcast:Architektourist bietet eine Hörreise durch unsere gebaute Umwelt. In jeder Episode nehmen wir Euch mit in die Welt der Architektur und Baustoffe, erkunden kreative Anwendungen und tauchen ein in die Geschichten hinter den Bauprojekten – von der ersten Skizze bis zur fertigen Umsetzung.Seid bei der nächsten Folge wieder dabei, wenn wir weitere spannende Projekte und Persönlichkeiten aus der Welt des Bauens vorstellen. Wenn Euch die Episode gefallen hat, abonniert Architektourist bei Eurem bevorzugten Podcast-Anbieter.Ihr habt Fragen oder Vorschläge? Wir freuen uns auf Eure Nachrichten unter [email protected].
  • #78 Bauwerk.Stimme – Ein Fuchs über Berlin 09.06.2026 14นาที
    Auf dem Bürogebäude AERA in Berlin-Charlottenburg liegt ein Garten, der sich wie eine zweite Stadtebene über das Haus legt. Rund 2.200 Quadratmeter Dachfläche wurden hier als kaskadenförmiger, begehbarer Dachgarten gestaltet: mit Bäumen, Stauden, Gräsern, Wegen, Sitzplätzen und Blicken über die Mierendorff-Insel. In dieser Folge von Bauwerk.Stimme erzähle ich von meinem Besuch auf dem AERA im Rahmen einer Pressereise zum Thema Schwammstadt. Der Dachgarten zeigt, wie Gebäudebegrünung zur räumlichen, technischen und atmosphärischen Strategie werden kann: Regenwasser wird gespeichert, Pflanzen verschatten und kühlen, das Dach wird zum Aufenthaltsort, zum Pausenraum und zum kleinen urbanen Ökosystem in luftiger Höhe.Und dann ist da noch diese Geschichte vom Fuchs, der die Stufen hinaufgelaufen sein soll und sich oben auf dem Dachgarten ein neues Revier gesucht hat. Für mich wurde er zum stärksten Bild dieser Folge: ein Wildtier über Berlin, inmitten eines künstlich angelegten Gartens. Die Folge ergänzt meine Mini-Serie zur Gebäudebegrünung um die Stadtebene: nach der grundsätzlichen Bau.Pause #76 und der begrünten Fassade in Karlsruhe in Bauwerk.Stimme #77.Weitere Links:AERA BerlinBauwens DevelopmentGrüntuch Ernst Architektencapattistaubach Urbane LandschaftenOptigrün international AGBundesverband GebäudeGrün e.V.Coverbild: KI-generiert mit ChatGPTDer Podcast:Architektourist bietet eine Hörreise durch unsere gebaute Umwelt. In jeder Episode nehmen wir Euch mit in die Welt der Architektur und Baustoffe, erkunden kreative Anwendungen und tauchen ein in die Geschichten hinter den Bauprojekten – von der ersten Skizze bis zur fertigen Umsetzung.Seid bei der nächsten Folge wieder dabei, wenn wir weitere spannende Projekte und Persönlichkeiten aus der Welt des Bauens vorstellen. Wenn Euch die Episode gefallen hat, abonniert Architektourist bei Eurem bevorzugten Podcast-Anbieter.Ihr habt Fragen oder Vorschläge? Wir freuen uns auf Eure Nachrichten unter [email protected].
  • #77 Bauwerk.Stimme – Ein Haus wie ein Waldrand 26.05.2026 17นาที
    In Karlsruhe steht ein Haus, das wirkt, als hätte sich ein Stück Waldrand an die Fassade gelegt. Rund 3.000 Pflanzen wachsen hier an einer privaten Hauswand: Farne, Gräser, Kräuter, Blütenstauden, Walderdbeeren. Was von außen wie ein üppiges grünes Bild erscheint, ist in Wahrheit ein sorgfältig geplantes Zusammenspiel aus Architektur, Technik, Wasser und Pflege.In dieser Folge von Bauwerk.Stimme erzähle ich von Volker Lücks begrüntem Wohn- und Werkstatthaus. Der Kunstschreiner hatte schon lange den Wunsch, das Grün in die Stadt zu holen. Inspiriert von den vertikalen Gärten Patrick Blancs entwickelte er seine Fassade wie einen lebendigen Waldrand: mit hellen und dunklen Blättern, hängenden Gräsern, Blüten und Pflanzen, die sich über die Jahre weiter verändern. Die Folge ergänzt meine Bau.Pause #76 zur Gebäudebegrünung um die sinnliche Seite des Themas. Es geht um einen Hof, der kühler wird, um Schwalben im Hausdurchgang, Regenwasser aus einem alten Heizöltank und automatische Bewässerung. Daraus entsteht die Geschichte eines Ortes, an dem Technik, Pflege und Begeisterung zusammenwachsen.Weitere Links:Bundesverband GebäudeGrün e.V.BuGG-Fassadenbegrünung des Jahres 2025Helix Pflanzensysteme GmbHWeltkongress Gebäudegrün 2026Volker Lück KunsttischlereiVertical Garden Patrick BlancBau.Pause #76 – Gebäudebegrünung muss mehr sein als ein nettes Extra Coverbild: KI-generiert mit ChatGPTDer Podcast:Architektourist bietet eine Hörreise durch unsere gebaute Umwelt. In jeder Episode nehmen wir Euch mit in die Welt der Architektur und Baustoffe, erkunden kreative Anwendungen und tauchen ein in die Geschichten hinter den Bauprojekten – von der ersten Skizze bis zur fertigen Umsetzung.Seid bei der nächsten Folge wieder dabei, wenn wir weitere spannende Projekte und Persönlichkeiten aus der Welt des Bauens vorstellen. Wenn Euch die Episode gefallen hat, abonniert Architektourist bei Eurem bevorzugten Podcast-Anbieter.Ihr habt Fragen oder Vorschläge? Wir freuen uns auf Eure Nachrichten unter [email protected].
  • #76 Bau.Pause – Gebäudebegrünung muss mehr sein als ein nettes Extra 13.05.2026 11นาที
    Gebäudebegrünung sieht auf Renderings oft fantastisch aus: Fassaden voller Pflanzen, Dächer wie kleine Landschaften, ein Hauch Zukunft zwischen Beton, Glas und Stadtluft. Aber wann wird daraus mehr als ein gutes Bild? In dieser Bau.Pause denke ich darüber nach, warum Dach- und Fassadenbegrünung in vielen Projekten noch immer zu spät auftaucht: als freundlicher Zusatz, als Nachhaltigkeitssignal, als grüne Schicht auf einer Planungslogik, die längst feststeht.Auslöser ist der Weltkongress Gebäudegrün, der vom 9. bis 11. Juni 2026 in Berlin stattfindet. Beim Blick ins Programm ist mir eine Frage hängen geblieben, die weit über den Kongress hinausweist: Wie kommt Gebäudegrün aus der Deko-Ecke heraus und hinein in Baupraxis, Betrieb, Kostenplanung und Immobilienstrategie?Ich verbinde das Thema mit Gedanken, die mich auch bei Suffizienz, Kreislaufwirtschaft und Materialentscheidungen begleiten: Was gehört wirklich von Anfang an in ein Projekt? Was bleibt später nur Reparatur, Symbol oder gutes Marketingbild? Diese Folge ist ein gedanklicher Rundgang entlang begrünter Dächer und Fassaden, zwischen Klimaanpassung, Wirtschaftlichkeit und Verantwortung. Weitere Links:Weltkongress Gebäudegrün 2026Bundesverband GebäudeGrün e.V.Kongressprogramm Weltkongress GebäudegrünCoverbild: KI-generiert mit ChatGPTDer Podcast:Architektourist bietet eine Hörreise durch unsere gebaute Umwelt. In jeder Episode nehmen wir Euch mit in die Welt der Architektur und Baustoffe, erkunden kreative Anwendungen und tauchen ein in die Geschichten hinter den Bauprojekten – von der ersten Skizze bis zur fertigen Umsetzung.Seid bei der nächsten Folge wieder dabei, wenn wir weitere spannende Projekte und Persönlichkeiten aus der Welt des Bauens vorstellen. Wenn Euch die Episode gefallen hat, abonniert Architektourist bei Eurem bevorzugten Podcast-Anbieter.Ihr habt Fragen oder Vorschläge? Wir freuen uns auf Eure Nachrichten unter [email protected].
  • #75 SHIFT – Architektur im Wandel 23.04.2026 41นาที
    In dieser Folge von Architektourist steht SHIFT im Mittelpunkt, eine internationale Initiative, die ein anderes Bild von Architektur sichtbar machen will. Im Gespräch mit Prof. Thomas Auer entfaltet sich eine Debatte über klimaangepasste Planung, die Rückkehr zu einfacheren Lösungen, das Lernen vom globalen Süden und einen architektonischen Zeitgeist, der längst in Bewegung ist. Projekte, Büros und Netzwerke aus verschiedenen Regionen der Welt zeigen bereits, in welche Richtung sich das Bauen entwickeln könnte. SHIFT möchte diesem Wandel Sichtbarkeit geben, Menschen und Institutionen vernetzen und neue Impulse in die Breite tragen. Gesprächspartner in dieser Episode:Prof. Thomas Auer – Professor für Gebäudetechnologie und klimagerechtes Bauen an der TU München, Geschäftsführer bei Transsolar und Mitinitiator von SHIFTLinks zur Folge:SHIFTThomas Auer / TU MünchenThomas Auer / TranssolarDGNBHolcim Foundation Awards Coverbild: Uwe Kassai Der Podcast:Architektourist bietet eine Hörreise durch unsere gebaute Umwelt. In jeder Episode nehmen wir Euch mit in die Welt der Architektur und Baustoffe, erkunden kreative Anwendungen und tauchen ein in die Geschichten hinter den Bauprojekten – von der ersten Skizze bis zur fertigen Umsetzung.Seid bei der nächsten Folge wieder dabei, wenn wir weitere spannende Projekte und Persönlichkeiten aus der Welt des Bauens vorstellen. Wenn Euch die Episode gefallen hat, abonniert Architektourist bei Eurem bevorzugten Podcast-Anbieter.Ihr habt Fragen oder Vorschläge? Wir freuen uns auf Eure Nachrichten unter [email protected].
  • #74 Bau.Pause – KI in der Architekturkommunikation 08.04.2026 11นาที
    In dieser Bau.Pause nehme ich dich mit nach Bochum – gedanklich jedenfalls –, denn kurz nach der Veröffentlichung dieser Folge fahre ich zum AMM-Symposium an die Hochschule Bochum, einer Konferenz über KI, Architektur, Kommunikation und nachhaltigen Wandel. Schon am Vorabend bin ich dort Teil eines KI-Dialogs zur Architekturkommunikation. Ich erzähle in dieser Folge, warum mich gerade weniger die nächste KI-Tool-Neuheit interessiert als eine viel grundlegendere Frage: Wie bleibt Kommunikation wiedererkennbar, wenn plötzlich alle mit denselben Maschinen arbeiten?Ausgangspunkt sind meine eigenen Beobachtungen aus einer intensiven Kurswoche zu KI im Kreativbereich. Dort wurde für mich noch einmal sehr deutlich, wie schnell KI heute Bilder, Texte, Stimmen und Präsentationen erzeugen kann und wie viel eigentliche Arbeit trotzdem erst danach beginnt: bei Auswahl, Prüfung, Überarbeitung, Zielgruppenbezug und Tonfall.Ich spreche darüber, warum diese Fragen gerade in der Architekturkommunikation so heikel und so spannend sind, weil es hier eben nicht nur um Content geht, sondern um Materialität, Atmosphäre, Bestandskultur, konstruktive Ehrlichkeit, Fachlichkeit und die Eigenart eines Ortes und damit auch um die Frage, wie sich KI sinnvoll nutzen lässt, ohne dass am Ende alles gleich klingt.Weitere Links:AMM-Symposium an der Hochschule BochumCoverbild: KI-generiert mit ChatGPTDer Podcast:Architektourist bietet eine Hörreise durch unsere gebaute Umwelt. In jeder Episode nehmen wir Euch mit in die Welt der Architektur und Baustoffe, erkunden kreative Anwendungen und tauchen ein in die Geschichten hinter den Bauprojekten – von der ersten Skizze bis zur fertigen Umsetzung.Seid bei der nächsten Folge wieder dabei, wenn wir weitere spannende Projekte und Persönlichkeiten aus der Welt des Bauens vorstellen. Wenn Euch die Episode gefallen hat, abonniert Architektourist bei Eurem bevorzugten Podcast-Anbieter.Ihr habt Fragen oder Vorschläge? Wir freuen uns auf Eure Nachrichten unter [email protected].
  • #73 Vom Stoffstrom zum Netzwerk – Urban Mining und Kreislaufwirtschaft im Circle Hub Offenbach 20.03.2026 23นาที
    Im Offenbacher Hafen formiert sich mit dem Circle Hub ein Ort, an dem Urban Mining und Kreislaufwirtschaft im Bauwesen konkret werden. Unternehmen aus Bauwirtschaft, Recycling, Logistik und Planung kommen hier zusammen, um neue Wege für Materialien, Projekte und Zusammenarbeit zu entwickeln. In dieser Folge geht es um regionale Kreisläufe, politische Aufmerksamkeit, den Circle Cube als Showroom und um die Frage, warum auch Architekturbüros, Planende und Stadtplanende stärker in diese Prozesse eingebunden werden sollen.Expert:innen in dieser Episode:Daniel Imhäuser – Initiator des Circle Hub und Geschäftsführer von Blasius Schuster Thomas Krüdewagen – Community Manager im Circle Hub Berrin Ünal – Geschäftsführerin der Circle Cube GmbHLinks zur Folge:Circle Hub / Circle CubeBlasius SchusterRockywood OffenbachCircle auf LinkedInCover: Alexandra BuschDer Podcast:Architektourist bietet eine Hörreise durch unsere gebaute Umwelt. In jeder Episode nehmen wir Euch mit in die Welt der Architektur und Baustoffe, erkunden kreative Anwendungen und tauchen ein in die Geschichten hinter den Bauprojekten – von der ersten Skizze bis zur fertigen Umsetzung.Seid bei der nächsten Folge wieder dabei, wenn wir weitere spannende Projekte und Persönlichkeiten aus der Welt des Bauens vorstellen. Wenn Euch die Episode gefallen hat, abonniert Architektourist bei Eurem bevorzugten Podcast-Anbieter.Ihr habt Fragen oder Vorschläge? Wir freuen uns auf Eure Nachrichten unter [email protected].
  • #72 Bau.Pause – Seriell ist mehr als Modulbau 04.03.2026 16นาที
    In dieser Bau.Pause nehme ich dich mit nach Maintal-Bischofsheim in Hessen und Gemünden am Main in Bayern. Zwei Projekte, die auf den ersten Blick kaum vergleichbar wirken: eine serielle Sanierung eines Bestandsquartiers aus den fünfziger Jahren und ein kommunaler Kita-Neubau im systematisierten Verfahren.Ich erzähle von meinem Besuch auf der Baustelle in Maintal, wo vorgefertigte Holzfassadenelemente, digitale Bestandsanalysen und technische Module eine energetische Transformation ermöglichen, während die Bewohner:innen in ihren Wohnungen bleiben. Aus meinen Gesprächen mit Arne Wulff und Andreas Kipp von Renowate nehme ich mit, dass serielle Sanierung vor allem eine organisatorische Aufgabe ist.Und ich berichte von einem digitalen Blick in die Planung einer Kita in Gemünden. Gemeinsam mit Fritz Rinderspacher und Michael Berk von Goldbeck habe ich mir die Grundrisse angesehen – ein Projekt, das in zehn Monaten realisiert wird und deutlich unter dem ursprünglich kalkulierten Kostenrahmen liegt. Mich interessierte dabei vor allem, wie Raumqualität und Systematik zusammenfinden.Diese Folge ist meine persönliche Reflexion darüber, warum ich serielles und systematisiertes Bauen heute differenzierter sehe.Weitere Links:Unternehmensseite RenowateSerielle Quartierssanierung Maintal-Bischofsheim auf Energiesprong.de und auf der Webseite der Nassauischen Heimstätte | WohnstadtUnternehmensseite GoldbeckNeubau Schulen und Kitas bei GoldbeckPost von Jan-Hendrik Goldbeck auf LinkedIn zum Kita-Neubau in GemündenCoverbild: KI-generiert mit ChatGPTDer Podcast:Architektourist bietet eine Hörreise durch unsere gebaute Umwelt. In jeder Episode nehmen wir Euch mit in die Welt der Architektur und Baustoffe, erkunden kreative Anwendungen und tauchen ein in die Geschichten hinter den Bauprojekten – von der ersten Skizze bis zur fertigen Umsetzung.Seid bei der nächsten Folge wieder dabei, wenn wir weitere spannende Projekte und Persönlichkeiten aus der Welt des Bauens vorstellen. Wenn Euch die Episode gefallen hat, abonniert Architektourist bei Eurem bevorzugten Podcast-Anbieter.Ihr habt Fragen oder Vorschläge? Wir freuen uns auf Eure Nachrichten unter [email protected].
  • #71 Plan.Stimme – Gerhard G. Feldmeyer 19.02.2026 42นาที
    Architektur entsteht nicht im luftleeren Raum. Sie bewegt sich immer im Spannungsfeld zwischen Gestaltung, Wirtschaftlichkeit, Regulierung und Nutzung. Diese Folge von Plan.Stimme widmet sich genau diesem Zwischenraum und einem Architekten, der ihn über Jahrzehnte bewusst gesucht hat.Zu Gast ist Gerhard G. Feldmeyer, Architekt und langjähriger geschäftsführender Gesellschafter von HPP Architekten. In der Episode spricht er über die Bedeutung wirtschaftlicher Rahmenbedingungen für architektonische Entscheidungen, über Kreativität unter Einschränkungen und über die Frage, warum Architektinnen und Architekten heute stärker denn je interdisziplinär denken müssen. Themen sind unter anderem integrierte Planungsprozesse, Systembau, Suffizienz sowie neue Wege, Baukosten durch kluge Planung und Kooperation zu reduzieren. Außerdem gibt er Einblicke in seine heutige Rolle als Mentor, Impulsgeber und Botschafter für zirkuläres Bauen.Experte in dieser Episode:Gerhard G. Feldmeyer – Architekt, ehem. geschäftsführender Gesellschafter HPP Architekten Links zur Folge:HPP ArchitektenMadaster Foundation Landmarken Gruppe EBZ Business School – Zukunftsrat Lifelong LearningCover: KI-generiert mit ChatGPTDer Podcast:Architektourist bietet eine Hörreise durch unsere gebaute Umwelt. In jeder Episode nehmen wir Euch mit in die Welt der Architektur und Baustoffe, erkunden kreative Anwendungen und tauchen ein in die Geschichten hinter den Bauprojekten – von der ersten Skizze bis zur fertigen Umsetzung.Seid bei der nächsten Folge wieder dabei, wenn wir weitere spannende Projekte und Persönlichkeiten aus der Welt des Bauens vorstellen. Wenn Euch die Episode gefallen hat, abonniert Architektourist bei Eurem bevorzugten Podcast-Anbieter.Ihr habt Fragen oder Vorschläge? Wir freuen uns auf Eure Nachrichten unter [email protected].
  • #70 Plan.Stimme – Sven Urselmann, Urselmann Interior 12.02.2026 35นาที
    Innenräume werden häufig nach wenigen Jahren erneuert, obwohl viele Materialien weiterhin nutzbar wären. Diese Folge von Plan.Stimme zeigt eine andere Perspektive: Innenarchitektur als Kreislaufsystem, geplant für Wiederverwendung statt für schnellen Austausch.Zu Gast ist Sven Urselmann, gelernter Tischler und Gründer von Urselmann Interior in Düsseldorf. Sein Büro verbindet Planung und Umsetzung im Design-Build-Ansatz und entwickelt Innenausbaukonzepte, die Materialien erhalten, wiederverwenden und rückbaubar gestalten. Wir sprechen über aktuelle Projekte im Bestand, über neue Entwurfsprozesse mit vorhandenen Materialien und über den Bauwendehof in Düsseldorf, ein Reallabor für zirkuläres Bauen und Handwerk.Experte in dieser Episode:Sven Urselmann – Gründer und Geschäftsführer, Urselmann InteriorLinks zur Folge:Urselmann Interior – BüroprofilBauwendehof DüsseldorfCradle-to-Cradle-Prinzip (auf Wikipedia)Cover: KI-generiert mit ChatGPTDer Podcast:Architektourist bietet eine Hörreise durch unsere gebaute Umwelt. In jeder Episode nehmen wir Euch mit in die Welt der Architektur und Baustoffe, erkunden kreative Anwendungen und tauchen ein in die Geschichten hinter den Bauprojekten – von der ersten Skizze bis zur fertigen Umsetzung.Seid bei der nächsten Folge wieder dabei, wenn wir weitere spannende Projekte und Persönlichkeiten aus der Welt des Bauens vorstellen. Wenn Euch die Episode gefallen hat, abonniert Architektourist bei Eurem bevorzugten Podcast-Anbieter.Ihr habt Fragen oder Vorschläge? Wir freuen uns auf Eure Nachrichten unter [email protected].
  • #69 Bau.Pause – Am Planungstisch 05.02.2026 10นาที
    In dieser Bau.Pause erzähle ich eine fiktive Szene aus dem Planungsalltag. Im Mittelpunkt steht ein gewachsenes Wohnquartier, das ergänzt und weitergebaut werden soll, während der Druck steigt, dringend benötigten Wohnraum zu schaffen. Die Geschichte führt an einen Planungstisch, an dem Architektur, Bauleitung, Wohnungsbauunternehmen und Kommune über serielle Systeme, Zeit- und Kostendruck, aber auch über Weiterbauen, Material, Handwerk und Gestaltung sprechen. Dabei wird sichtbar, wie Entscheidungen entstehen, wenn unterschiedliche Perspektiven, Zwänge und Haltungen aufeinandertreffen.Einblicke in diese Episode:Serielles und modulares Bauen: Chance oder Standardisierungsfalle?Kreislaufwirtschaft im Wohnungsbau: von Rückbaureserven bis zu recycelten MaterialienKI als Planungswerkzeug: wie künstliche Intelligenz Entwurfsvarianten sichtbar machtGestaltung im Spannungsfeld von Wirtschaftlichkeit und OrtLebenszykluskosten und Wertstabilität: Entscheidungen für JahrzehnteMaterialgeschichte: wenn gebrauchte Bauteile Teil der architektonischen Sprache werdenDer Podcast:Architektourist bietet eine Hörreise durch unsere gebaute Umwelt. In jeder Episode nehmen wir Euch mit in die Welt der Architektur und Baustoffe, erkunden kreative Anwendungen und tauchen ein in die Geschichten hinter den Bauprojekten – von der ersten Skizze bis zur fertigen Umsetzung.Seid bei der nächsten Folge wieder dabei, wenn wir weitere spannende Projekte und Persönlichkeiten aus der Welt des Bauens vorstellen. Wenn Euch die Episode gefallen hat, abonniert Architektourist bei Eurem bevorzugten Podcast-Anbieter.Ihr habt Fragen oder Vorschläge? Wir freuen uns auf Eure Nachrichten unter [email protected].
  • #68 Bauwerk.Stimme – Doshi Retreat auf dem Vitra Campus 29.01.2026 11นาที
    Mitten auf dem Vitra Campus in Weil am Rhein ist ein Ort entstanden, der einen bewusst anderen Ton anschlägt: Umgeben von ikonischen Bauten international bekannter Architektinnen und Architekten setzt das Doshi Retreat keinen weiteren Solitär in die Landschaft, sondern lädt zu einer Erfahrung ein, die sich erst im Gehen erschließt.In dieser Folge von Bauwerk.Stimme erzähle ich von der Entstehung dieses besonderen Ortes. Ausgangspunkt war eine Reise von Rolf Fehlbaum nach Indien und ein sehr persönliches Gespräch mit Balkrishna Doshi. Inspiriert von einem kleinen Schrein am Sonnen-Tempel von Modhera entwickelte Doshi die Idee eines Rückzugsortes als bewussten Gegenpol zur sichtbaren, oft spektakulären Architektur des Campus.Das Doshi Retreat ist das erste und einzige realisierte Projekt des Pritzker-Preisträgers außerhalb Indiens und zugleich sein letztes Werk. Der Entwurf entfaltet sich als gewundener, absteigender Pfad aus Stahl, begleitet von Klang, Licht und Bewegung. Architektur wird hier mit allen Sinnen erlebt.Weitere Links:Vitra CampusDoshi RetreatVitra Design MuseumCoverbild: KI-generiert mit ChatGPTDer Podcast:Architektourist bietet eine Hörreise durch unsere gebaute Umwelt. In jeder Episode nehmen wir Euch mit in die Welt der Architektur und Baustoffe, erkunden kreative Anwendungen und tauchen ein in die Geschichten hinter den Bauprojekten – von der ersten Skizze bis zur fertigen Umsetzung.Seid bei der nächsten Folge wieder dabei, wenn wir weitere spannende Projekte und Persönlichkeiten aus der Welt des Bauens vorstellen. Wenn Euch die Episode gefallen hat, abonniert Architektourist bei Eurem bevorzugten Podcast-Anbieter.Ihr habt Fragen oder Vorschläge? Wir freuen uns auf Eure Nachrichten unter [email protected].
  • #67 Bauwerk.Stimme – Stadttunnel Zürich 22.01.2026 13นาที
    Unter den Gleisen des Zürcher Hauptbahnhofs verläuft ein Raum, den man lange nicht brauchte und der heute ganz selbstverständlich genutzt wird: der Stadttunnel Zürich – rund 440 Meter Beton, gebaut für eine Stadtautobahn, die nie kam. Jahrzehntelang lag dieser Tunnel im Untergrund, technisch fertig, politisch überholt, städtebaulich ohne Aufgabe. Erst der Perspektivwechsel brachte ihn zurück ins Licht. Oder genauer: zurück in die Bewegung. Aus einem Relikt der autogerechten Stadt wurde eine zentrale Verbindung für den Radverkehr. In dieser Folge von Bauwerk.Stimme erzähle ich von einem Perspektivwechsel in der Stadtplanung und vom Weiterbauen im Bestand. Sichtbarer Beton, klare Geometrie, ruhige Linienführung – der Bestand bleibt lesbar, die Eingriffe sind präzise. Licht, Farbe und Struktur ordnen den Raum, ohne ihn zu dominieren.Weitere Links:Stadttunnel ZürichStadttunnel Zürich auf Baunetz Wissenhuggenbergerfries ArchitektenCoverbild: KI-generiert mit ChatGPTDer Podcast:Architektourist bietet eine Hörreise durch unsere gebaute Umwelt. In jeder Episode nehmen wir Euch mit in die Welt der Architektur und Baustoffe, erkunden kreative Anwendungen und tauchen ein in die Geschichten hinter den Bauprojekten – von der ersten Skizze bis zur fertigen Umsetzung.Seid bei der nächsten Folge wieder dabei, wenn wir weitere spannende Projekte und Persönlichkeiten aus der Welt des Bauens vorstellen. Wenn Euch die Episode gefallen hat, abonniert Architektourist bei Eurem bevorzugten Podcast-Anbieter.Ihr habt Fragen oder Vorschläge? Wir freuen uns auf Eure Nachrichten unter [email protected].
  • #66 Bauwerk.Stimme – Deutsches Architekturmuseum in Frankfurt am Main 15.01.2026 10นาที
    Eine neoklassizistische Villa aus dem Jahr 1912 am Schaumainkai, fest verankert im Frankfurter Stadtteil Sachsenhausen. Von außen unaufgeregt, fast selbstverständlich und doch verbirgt sich hinter dieser historischen Hülle eines der radikalsten architektonischen Denkmodelle der Postmoderne: das Deutsche Architekturmuseum.Zwischen 1979 und 1984 verwandelte Oswald Mathias Ungers die historische Villa in eines der ersten explizit für Architektur konzipierten Museen weltweit. Durch radikale Entkernung und das berühmte „Haus-im-Haus“-Prinzip entstand ein Bauwerk, das Architektur als autonome Disziplin begreift – streng, geometrisch, kompromisslos. Die historische Hülle wurde zum Rahmen, das Innere zum permanenten Exponat.Doch auch ein Denkgebäude altert. Zu heiß im Sommer, zu kalt im Winter, technisch am Limit. Zwischen 2021 und 2025 wurde das DAM daher grundlegend saniert mit dem Anspruch größtmöglicher Zurückhaltung. Alles sollte so wirken, als wäre nichts geschehen.In dieser Folge von Bauwerk.Stimme erzähle ich von einer Sanierung, die im Hintergrund bleibt, von unsichtbaren Eingriffen, technischer Präzision und der Frage, wie sich die Persönlichkeit eines architektonischen Manifests bewahren lässt, während man es für die Zukunft rüstet.Weitere Links:Deutsches Architekturmuseum FrankfurtWiedereröffnung DAM 2025 auf BauNetz.deSanierung DAM, Rittmannsperger ArchitektenUngers und das Haus-im-Haus-PrinzipCoverbild: KI-generiert mit ChatGPTDer Podcast:Architektourist bietet eine Hörreise durch unsere gebaute Umwelt. In jeder Episode nehmen wir Euch mit in die Welt der Architektur und Baustoffe, erkunden kreative Anwendungen und tauchen ein in die Geschichten hinter den Bauprojekten – von der ersten Skizze bis zur fertigen Umsetzung.Seid bei der nächsten Folge wieder dabei, wenn wir weitere spannende Projekte und Persönlichkeiten aus der Welt des Bauens vorstellen. Wenn Euch die Episode gefallen hat, abonniert Architektourist bei Eurem bevorzugten Podcast-Anbieter.Ihr habt Fragen oder Vorschläge? Wir freuen uns auf Eure Nachrichten unter [email protected].

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