keshmesh
ahmed ajil | kambez nuri
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Keshmesh ist ein Podcast des Kriminologen Ahmed Ajil und des Gewaltberaters Kambez Nuri. Sie sprechen über Männlichkeiten, Migration, Gewalt und Kriminalität, über Rassismus und Marginalisierung – aus einer kritischen, schweizerisch-migrantischen Perspektive, die persönliche Erfahrungen mit Forschung und Praxis verbindet.
Epizody
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18: Klimapolitik und Petro-Maskulinität - mit Chandru Somasundaram 16.09.2026 1h 40minPetro-Maskulinität: Warum toxische Männlichkeit am Klimathema hängtIn dieser Folge von keshmesh holen wir uns Chandru Somasundaram (Co-Präsident SP Stadt Bern, Klimaaktivist, Geschäftsführer WWF Solothurn) an den Tisch und reden über das Konzept, das dieser Folge den Namen gibt: Petro-Maskulinität — wenn Männlichkeit sich über fossile Energie definiert, vom Diesel-Truck bis zu Trumps "Drill Baby Drill". Wir sprechen über den Klassenkampf hinter dem Klimastreik, über die UBS-Rettung im Vergleich zur Pflegerin, die im Dauereinsatz nichts bekommt, über "kulturelle Schizophrenie" und darüber, warum am Schluss auch das Patriarchat den Männern selbst schadet.(Wichtig: Wenn ihr keshmesh supporten wollt, habt ihr folgende Möglichkeiten:Folgt uns auf Spotify und InstagramHinterlasst ein paar Sterne (am besten 5 ;))Supportet unsere Arbeit via RaiseNow: https://pay.raisenow.io/txbdvWerde Mitglied des Vereins keshmesh: https://pay.raisenow.io/qymhdDANKE!)In dieser Folge erfährst du:Petro-Maskulinität, definiert: Chandru erklärt den Kernbegriff der Folge — die Verschmelzung von Männlichkeit und Erdöl, geprägt von der US-Forscherin Cara Daggett. Von Trumps "Drill Baby Drill" bis zum Diesel-Truck als Statussymbol.Einbürgerungsgebühren Bern: Ahmed's Familie zahlte 7'100 CHF für die Einbürgerung zu fünft. Der Berner Stadtrat hat nun (vorbehältlich einer zweiten Abstimmung) für die Abschaffung der Gebühren gestimmt — Bern wäre die erste Schweizer Gemeinde, die diesen Schritt geht.Klimastreik und Klassenfrage: Kambez musste wegen 140% Arbeitspensum neben dem Studium den Freitagsstreiks fernbleiben — und wurde dafür von einer Kommilitonin beschämt: "Dein Studium wird gerade finanziert, ich kann mir das gar nicht leisten." Sein Zitat aus dem Tages-Anzeiger: "Klima wird politisch, wenn weisse Menschen schwitzen."UBS vs. Pflegerin: Ahmed über die Schieflage der Krisenhilfe — die UBS bekommt in der Finanzkrise Unterstützung, eine Pflegerin im Dauereinsatz bekommt nichts.Erneuerbare überholen Kohle: 2025 wurde zum ersten Mal in der Menschheitsgeschichte weltweit mehr Strom aus erneuerbaren Quellen (Wasser, Wind, Sonne) produziert als aus Kohle.Kulturelle Schizophrenie: Chandru über das Gefühl, von der eigenen Community als zu integriert und von der Schweizer Mehrheitsgesellschaft nie als ganz zugehörig gelesen zu werden — Er nennt es eine "transnationale Erfahrung" und beschreibt sich selbst als "Exot" auch innerhalb der eigenen Familie."Wurst wegnehmen": Chandru über die Eigentumslogik hinter der Angst der Privilegierten — von der Veganismus-Panik bis zu Bundesrat Röstis Verharmlosung der Übersterblichkeit im Hitzesommer 2025.Kleines juristisches Korrigendum: Chandru spricht Min 59:53 von der Resolution der SP zu den Verbrechen an Tamil:innen in Sri Lanka. Die SP verurteilte nicht den Genozid (fordert aber den Bundesrat auf, die Tatbestandsmässigkeit desselben zu prüfen), sondern die Massenmorde und Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Mehr hier: https://www.sp-ps.ch/wp-content/uploads/2025/10/Resolution-zur-Situation-in-Sri-Lanka.pdf. 🔗 Links & Ressourcen:Cara Daggett — Forscherin, die das Konzept "Petro-Masculinity" geprägt hatEnergiestatistik & Bevölkerung mit Migrationshintergrund: Bundesamt für Statistik (BFS) — https://www.bfs.admin.chZum Thema Klassenfrage und Migration: hört auch unsere Folge 17 ("Postmigrantische Selbstverständlichkeit")🙌 Shoutouts & fettes Dankeschön an unser Team:Chris Rohner (juhuni Design)Sarah Blaser (Illustrationen)David Fürst (Fotos)💬 Diskutiert mit uns: Wo begegnet euch Petro-Maskulinität im Alltag — beim Auto, beim Grillieren, in der Politik? Schreibt es uns in die Kommentare oder bewertet uns auf Spotify.Peace & Liebe, Ahmed & Kambez -
17: Postmigrantische Selbstverständlichkeit - mit Artan Islamaj 02.09.2026 1h 36minPostmigrantische Selbstverständlichkeit: Warum Migration keine Ausnahme mehr istDie Schweiz schmückt sich mit vier Landessprachen, feiert ihre Neutralität und tut so, als sei Migration eine Ausnahmesituation. In dieser Folge von keshmesh holen wir uns Artan Islamaj (Co-Direktor, Institut Neue Schweiz INES) an den Tisch — und stellen die Grundfrage neu: Was, wenn die "Neue Schweiz" längst die normale Schweiz ist? Laut BFS haben rund 41% der Bevölkerung eine Migrationsgeschichte, bei einem weiter gefassten Begriff über 50%. Postmigration heisst: Migration ist kein Sonderfall und kein Defizit mehr.(Wichtig: Wenn ihr keshmesh supporten wollt, habt ihr folgende Möglichkeiten:Folgt uns auf Spotify und InstagramHinterlasst ein paar Sterne (am besten 5 ;))Supportet unsere Arbeit via RaiseNow: https://pay.raisenow.io/txbdvWerde Mitglied des Vereins keshmesh: https://pay.raisenow.io/qymhdDANKE!)In dieser Folge erfährst du:Die "Neue Schweiz" existiert schon: Laut BFS haben ca. 41% der Bevölkerung eine Migrationsgeschichte, bei weiter gefasstem Begriff über 50%. Die Integrationslogik ("hier das Volk, da kommen Leute rein") bricht zusammen, sobald man hinschaut, wer in der Schweiz lebt, arbeitet und liebt.Der Name als Filter: Artan besteht darauf, dass seine Schüler:innen ihn korrekt beim Nachnamen nennen — "wenn ich sehe, dass du dich entfernen möchtest, kann ich dich einordnen, so wie du mich einordnest, indem ich meinen Namen sage."Postmigrantische Selbstverständlichkeit — der Kernsatz: "Ich muss nicht dankbar sein, dass ich hier geboren bin." Die erste Generation ist mit Überleben beschäftigt, die zweite kann fordern."Einer der Guten": Warum dieser vermeintlich nette Satz laut Artan "per se rassistisch und diskriminierend" ist — und wie erkaufter Status (z.B. im Militär) trotzdem Sicherheit geben kann, ohne dass er sich richtig anfühlt.Weisser Feminismus und die Kopftuchdebatte: Warum kopftuchtragende Frauen an zwei Fronten gleichzeitig kämpfen — gegen Rassismus und für die Stärke der Frau in ihrer eigenen Community — und dabei oft übersehen werden."Zwei Bücher über Rassismus reichen nicht": Kambez darüber, warum gelesenes Wissen keine gelebte Erfahrung ersetzt — und was das für pädagogische Arbeit mit migrantischen Jugendlichen bedeutet.Neutralität gibt es nicht: Ahmed mit 14, eine Schularbeit über das Judentum "aus neutraler Perspektive" — seine Lehrerin: "Du kannst nicht neutral sein, mit deinem Hintergrund."🔗 Links & Ressourcen:Institut Neue Schweiz (INES) — Artans Organisation: https://www.institutneueschweiz.chSwiss Dream — das neue INES-Projekt (Open Call, bis 6.9.: https://www.institutneueschweiz.ch/De/Blog/484/Open_Call_swiss_dream_DE)Zum Thema Rassismus und Zugehörigkeit: hört auch unsere Folge 11 ("Arabischer Fremdkörper")🙌 Shoutouts & fettes Dankeschön an unser Team:Aaron GrafChris Rohner (juhuni Design)Sarah BlaserDavid FürstAlex Schär (Sound)💬 Diskutiert mit uns: Verstehst du dich als Schweizer:in — und wann hat sich das (nicht) selbstverständlich angefühlt? Schreibt es uns in die Kommentare oder bewertet uns auf Spotify.Peace & Liebe, Ahmed & Kambez00:00 Intro08:42 Die Neue Schweiz existiert schon 10:42 Swiss Dream statt American Dream 12:48 Albanisch als fünfte Landessprache 16:43 Der Name als Filter 18:37 Scham und die Namen der Väter 21:02 Postmigrantische Selbstverständlichkeit 26:17 Der Migra-Hustle 28:02 Einbürgerung als Viehschau 31:58 Der Doppeladler in der Maturarbeit 34:20 Klassenreise nach Kosovo 36:40 Sind wir weiss oder nicht 40:25 In Uniform am Bahnhof 41:30 Der Muslimbruderschafts-Vorwurf 45:12 «Einer der Guten» 49:34 Die SRF-Doku zur Manosphere 54:56 Die Spirale des Rassismus 57:42 Weisser Feminismus und Kopftuch 64:23 Die WC-Anekdote 69:51 Rassismus im Lehrerzimmer 74:25 «Zwei Bücher reichen nicht» 76:51 Systemkritik und Eigenverantwortung 80:38 Neutralität gibt es nicht 84:37 Verstehst du dich als Schweizer? 90:08 Das Buch «Sticky Violences» -
16: Häusliche Gewalt 19.08.2026 1h 26minHäusliche Gewalt: Wenn die eigenen vier Wände zum gefährlichsten Ort werdenWir sprechen oft über Gewalt im öffentlichen Raum, auf der Strasse, in den Schlagzeilen. Aber der gefährlichste Ort für sehr viele Betroffene ist ein ganz anderer: die eigene Wohnung. In dieser Folge von keshmesh nehmen wir uns eines der schwersten Themen vor, die wir bisher behandelt haben — häusliche Gewalt.(Wichtig: Wenn ihr keshmesh supporten wollt, habt ihr folgende Möglichkeiten:Folgt uns auf Spotify und InstagramHinterlasst ein paar Sterne (am besten 5 ;))Supportet unsere Arbeit via RaiseNow: https://pay.raisenow.io/txbdvWerde Mitglied des Vereins keshmesh: https://pay.raisenow.io/qymhdDANKE!)In dieser Folge erfährst du:Beziehungsdynamik vs. Gewaltdynamik: Warum eine Beziehung geteilte Verantwortung bedeutet — eine Gewaltdynamik aber nie. 100% der Verantwortung liegt bei der Person, die Gewalt anwendet. Punkt.FOG — Fear, Obligation, Guilt: Der psychologische "Nebel", mit dem Täter Angst, (vermeintliche) Verpflichtung und Schuldgefühle erzeugen, um Betroffene in der Beziehung zu halten.Die fünf Formen von Gewalt: Physisch, sexuell, psychisch, ökonomisch, sozial — und warum das Schweizer Strafrecht fast ausschliesslich die physische Form erfasst.Die nackten Zahlen (BFS 2023): Rund 20'000 registrierte Straftaten, 40% aller polizeilich erfassten Gewaltdelikte finden im häuslichen Kontext statt.Feminizide: 2025 ein Rekordjahr mit 34 Feminiziden in der Schweiz; im laufenden Jahr zählte die "Offensive gegen Feminizide" bis zum Aufnahmetag bereits 17 — zuletzt am 9. Juli in einem Fall im Tessin.Istanbul-Konvention — Note 3,0: Der zivilgesellschaftliche Parallelbericht des Netzwerks Istanbul-Konvention zeigt: Die Schweiz kommt ihren Verpflichtungen nicht nach. Fehlende nationale Strategie, kantonales "Schutzlotterie"-Prinzip, ein Fehlbestand von rund 800 Frauenhausplätzen.Intersektionalität: Warum dieselbe Tat bei einem migrantischen Täter mit "Kultur" erklärt wird und bei einem Schweizer Täter mit individuellem Versagen — und wie das migrantische Betroffene zusätzlich gefährdet (Stichwort Aufenthaltsstatus, "Sabr").Die drei Tätertypen: Vom durchgängig gewalttätigen bis zum "Family-only"-Typ, der öffentlich charmant und erfolgreich wirkt und nur hinter verschlossenen Türen gewalttätig wird — laut Kambez oft der schwerste Typ zu erkennen.Männer als Betroffene: Warum Scham, Unglauben und das "Es-braucht-immer-zwei"-Narrativ Männer besonders oft davon abhalten, sich Hilfe zu holen — und wieso die Nummer 142 explizit auch für sie da ist."Ideal Victim" & Homonationalismus: Ein theoretischer Ausblick — warum unsere Gesellschaft bestimmten Körpern (v.a. racialisierten männlichen) kaum zugesteht, überhaupt Opfer sein zu können.⚠️ Achtung: Diese Folge behandelt ausführlich häusliche und sexualisierte Gewalt sowie Feminizide, inkl. Statistiken. Wir gehen dabei konzeptionell und statistisch vor, ohne einzelne Gewalttaten grafisch zu schildern — trotzdem: Hört rein, wenn ihr euch dazu bereit fühlt.🔗 Links & Ressourcen:Opferhilfe-Nummer 142 (auch anonym erreichbar): https://www.stiftung-gegen-gewalt.ch/aktuelles/opferhilfenummer-142Netzwerk Istanbul-Konvention & Parallelbericht: https://www.istanbulkonvention.chEidg. Büro für Gleichstellung — häusliche Gewalt: https://www.ebg.admin.ch/de/hausliche-gewaltBrava (ehemals TERRE DES FEMMES Schweiz): https://www.brava-ngo.ch/deZahlen: Bundesamt für Statistik (BFS) — https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/kriminalitaet-strafrecht/polizei/haeusliche-gewalt.htmlZum Thema Feminizide: hört auch unsere Folge 10🙌 Shoutouts & Dankeschön an unser Team:Aaron Graf (Video), Chris Rohner (juhuni Design, Website, Logo), Sarah Blaser (Illustrationen), David Fürst (Fotos).Wenn euch die Folge wichtig war, teilt sie — gerade bei diesem Thema erreicht man am meisten über die eigenen Chats und Netzwerke.Peace & Liebe, Ahmed & Kambez -
15: Fragile Muskeln 05.08.2026 1h 37minHoi zäme, as-salamu alaykum! Falls ihr keshmesh unterstützen wollt, habt ihr folgende Optionen:- Folgt uns auf Spotify und gebt uns 5 Sterne, wenn es für euch stimmt :)- Folgt uns auf instagram (keshmesh.ch)- Empfehlt uns weiter :)- Finanzieller Zustupf möglich hier: https://pay.raisenow.io/txbdv- Verein keshmesh beitreten: https://pay.raisenow.io/qymhdIn dieser Folge "lassen wir die Hosen runter" - wir stellen uns einem wichtigen Aspekt unserer männlichen Sozialisierung, nämlich dem muskulösen Männerkörper. Wieso und wann haben wir gelernt, dass Muskeln erstrebenswert sind, bzw. für unsere Bewertung relevant sind? Wie sind wir damit umgegangen? Was haben wir mittlerweile gelernt und wie finden wir einen gesunden Umgang zu unserem Körper?Über all das sprechen wir in der Folge 15 von keshmesh. Zudem gehen wir auf die Abstimmung vom 14. Juni ein und was das mit uns gemacht hat.Folge wurde am 18. Juni 2025 aufgenommen.Bleibt dran!Mit LiebeAhmed & Kambezwww.keshmesh.ch -
14: Zähneputzen mit Yassin (3YOONI) 22.07.2026 1h 41minIn dieser Folge sprechen Ahmed und Kambez mit Yassin (Künstlername 3YOONI), Künstler und Lehrperson über unterschiedlichste Themen:- Aufwachsen in der Schweiz mit einem irakischen/afghanischen Hintergrund- Die Veränderungen nach 9/11: Wenn man auf einmal als Bedrohung wahrgenommen wird- Der Umgang mit den tragischen Ereignissen vom 7. Oktober 2023 in Palästina/Israel und die Zensur bestimmter Positionen im öffentlichen Diskurs- Zähneputzen heisst Dekonstruieren (nach Spivak) – das versuchen wir, jeden Tag zu tun- Kunst und Musik- Die offene Schule Bern und ein pädagogisches Programm, das wir uns für alle Schulen wünschen würden- Gleichzeitigkeit aushalten und Ambiguitätstoleranz- Sexualität und Auseinandersetzung mit der eigenen MännlichkeitWenn ihr keshmesh unterstützen wollt, dann gerne 5 Sterne auf Spotify geben und folgen!Zudem könnt ihr hier einen finanziellen Zustupf geben: Supportet unsere Arbeit via RaiseNow: https://pay.raisenow.io/txbdvWerde Mitglied des Vereins keshmesh: https://pay.raisenow.io/qymhdMusik von Yassin: https://www.youtube.com/@3YOONI / instagram: @3yooniIllustration: Sarah BlaserSchnitt: Ahmed Ajil -
13: Männer im Knast 08.07.2026 1h 20minWir sperren Menschen ein und denken, das löst unsere gesellschaftlichen Probleme. Aber was passiert wirklich hinter den dicken Mauern des Schweizer Justizvollzugs? In dieser Folge von keshmesh öffnen wir die „Blackbox Gefängnis“ und schauen dorthin, wo die Gesellschaft am liebsten wegschaut.(Wichtig: Wenn ihr keshmesh supporten wollt, habt ihr folgende Möglichkeiten:Folgt uns auf Spotify und InstagramHinterlasst ein paar Sterne (am besten 5 ;))Supportet unsere Arbeit via RaiseNow: https://pay.raisenow.io/txbdvWerde Mitglied des Vereins keshmesh: https://pay.raisenow.io/qymhd DANKE!)Wir dekonstruieren den oft zitierten Mythos der "70 Prozent kriminellen Ausländer", sprechen über die brutale Realität der Untersuchungshaft (U-Haft) und beleuchten, warum in der Schweiz oft Armut statt Kriminalität bestraft wird. Ausserdem stellen wir die ganz grosse Frage des Abolitionismus: Ist das System Gefängnis überhaupt noch zeitgemäss oder verschärft es unsere Probleme nur?In dieser Folge erfährst du:Die nackten Zahlen: Warum die Schweiz mit über 30'000 Inhaftierungen pro Jahr ein „Drehtür“-System hat und Rekordbelegungen verzeichnet.Der "Ausländer-Mythos" entzaubert: Warum die Statistik verzerrt ist und fast die Hälfte der inhaftierten Ausländer gar keinen Schweizer Wohnsitz haben (Stichwort: Fluchtgefahr in der U-Haft).Die harte Realität der U-Haft: 23 Stunden Einsperrung auf 12 Quadratmetern, Isolation und fehlende Fristen – warum die U-Haft für die Psyche oft zerstörerischer ist als der reguläre Strafvollzug.Armut als Straftat: Ersatzfreiheitsstrafen und Administrativhaft – warum so viele Menschen hinter Gittern sitzen, die eigentlich soziale, finanzielle oder asylrechtliche Hilfe bräuchten.Prisonisierung & Institutionelle Gewalt: Wie das Gefängnis Menschen de-humanisiert, ihnen Autonomie raubt und Resozialisierung fast unmöglich macht.Abolitionismus: Der Mut, ein System völlig neu zu denken. Braucht unsere Gesellschaft Gefängnisse wirklich, oder gibt es bessere, menschlichere Alternativen?🔗 Links & Ressourcen:Unsere brandneue Website ist live! Checkt sie aus: www.keshmesh.ch.Erwähnte Statistiken: Zahlen des Bundesamtes für Statistik (BFS) und des Schweizerischen Kompetenzzentrums für den Justizvollzug (SKJV).Ahmed's Forschung: https://ahmed.ajil.ch/publications🙌 Shoutouts & fettes Dankeschön an unser Team: Diese Folge und unser neues Setup wären ohne massiven Support nicht möglich gewesen. Ein riesiges Dankeschön geht an:Aaron Graf: Für das geniale Video-Setup und die Aufnahmestruktur.Chris Rohner (juhuni Design): Für das krasse Webdesign unserer neuen Homepage.Sarah Blaser: Für die wunderschönen Illustrationen, die unsere Vision sichtbar machen.David Fürst: Für die starken Fotos und die Begleitung unserer Reise.💬 Diskutiert mit uns: Sollten wir das Gefängnissystem abschaffen oder reformieren? Was hat euch an den Zahlen am meisten schockiert? Schreibt es uns in die Kommentare auf YouTube oder bewertet uns auf Spotify!Wenn euch die Folge gefallen hat, teilt sie mit euren Leuten und lasst uns ein Abo da. Peace & Liebe! ✌️#Gefängnis #Justizvollzug #Kriminologie #Abolitionismus #Menschenrechte #Strafrecht #PodcastSchweiz -
12: Antirassistische Schule – mit Rahel El-Maawi 24.06.2026 1h 19minWillkommen zurück bei keshmesh! In dieser Folge sprechen Ahmed und Kambez mit der soziokulturellen Animatorin, Dozentin, Tänzerin und Autorin Rahel El-Maawi. Rahel gewährt uns tiefe Einblicke in ihre Arbeit und erklärt, warum der Kampf für Gerechtigkeit nicht nur im Kopf, sondern auch im Körper stattfindet.Wir beleuchten die Entstehungsgeschichte ihres Co-Autor*innen-Werks "No to Racism – Grundlagen für eine rassismuskritische Schulkultur" und sprechen über das von ihr mitbegründete Netzwerk Raksa. Warum sind Curricula in der Sozialen Arbeit oder an pädagogischen Hochschulen oft noch nicht rassismuskritisch? Und warum müssen wir Intersektionalität (die Überschneidung verschiedener Diskriminierungsformen) viel stärker in unseren Alltag und in unsere Reflektionen und den Umgang miteinander integrieren? All das und noch viel mehr in dieser Episode.In dieser Folge erfahrt ihr:Intersektionalität begreifen: Diskriminierungsformen dürfen nicht isoliert betrachtet werden. Erst wenn wir verstehen, wie sich verschiedene Identitäten (wie Herkunft, Geschlecht, Sexualität) und Machtverhältnisse überschneiden, können wir marginalisierten Jugendlichen wirklich gerecht werden.Der Körper speichert Ungerechtigkeit: Rassismus und Diskriminierung sind nicht nur theoretische Konstrukte, sondern setzen sich als tiefgreifende Blockaden im Körper fest. Rahel El-Maawi nutzt Tanz und Bewegungsforschung, um diese spürbaren Barrieren zu transformieren und aufzulösen.Abwehr und "weisse Fragilität" im Bildungssystem: Viele Lehrkräfte und Institutionen reagieren mit Widerstand, wenn struktureller Rassismus thematisiert wird. Das eigene Selbstbild als progressive, "helfende" Person wird dadurch erschüttert, was dringend benötigte Strukturveränderungen oft blockiert.Pluralitätskompetenz statt starrer Normen: Die Schule lehrt oft nur eine einzige, richtige Norm. Pädagogisches Personal muss lernen, diese starren Muster zu "verlernen", Neugierde zu zeigen und die vielfältigen Lebenswelten von Schüler:innen mit Migrations- oder Fluchtgeschichte aktiv anzuerkennen.Netzwerk Raksa als Sprachrohr: Weil das Thema Rassismus an Hochschulen und in den Curricula der Sozialen Arbeit viel zu wenig behandelt wird, wurde das Netzwerk für rassismuskritische Soziale Arbeit (Raksa) gegründet. Es macht durch praxisnahe Fallbeispiele den strukturellen Rassismus in der Schweiz sichtbar.Fundament durch "No to Racism": Das von Rahel mitverfasste Buch entstand aus einem enormen Mangel an rassismuskritischer Schul-Literatur in der Schweiz. Es gibt Fachpersonen endlich Werkzeuge an die Hand, um eine gerechtere Schulkultur zu etablieren.Erwähnungen in dieser Folge: Anja Nunyola Glover, Hanan Salamat, Toni Morrison, bell hooks, Nelson Mandela ("no one is born racist"), Tupoka Ogette, Simone de Beauvoir, die Anti-Bias-Reise, Annita Kalpaka, Asmaa Dehbi & Noemi Trucco (Grundlagenstudie Anti-Muslimischer Rassismus in der Schweiz, https://folia.unifr.ch/unifr/documents/331088).Website von Rahel: https://www.el-maawi.ch/Vor.Bilder.Buecher auf Instagram: @vor.bilder.buecherwww.keshmesh.chPS: Wenn euch keshmesh gefällt, dann klickt auf FOLGEN und 5 Sterne, das hilft uns sehr :)Peace out,Ahmed & KambezLogo/Design: Chris Rohner | juhuni.chIllustrationen: Sarah Blaser | hellopazuzu.com -
11: Arabischer Fremdkörper 10.06.2026 1h 2minDer „arabische Fremdkörper“ im Visier der BehördenHoi zäme und willkommen auf keshmesh.ch! Hinter uns liegen unglaublich turbulente Wochen. Eigentlich haben wir diese Folge schon vor längerer Zeit aufgenommen, wussten aber nicht genau, wann der richtige Moment für die Veröffentlichung ist. Nach den jüngsten Ereignissen und mit Blick auf die bevorstehende Abstimmung am 14. Juni ist jetzt genau der richtige Zeitpunkt gekommen.Ausgelöst durch den tragischen Vorfall in Winterthur vom 28. Mai 2026, bei dem ein Mann drei Personen attackierte und „Allahu Akbar“ rief, erlebten wir wieder einmal die reflexartigen, rassistischen Muster unserer Medienlandschaft und Politik. Ironischerweise haben wir genau in jener Woche unsere Folge zum Thema Femizid veröffentlicht und aufgezeigt, wie schwer sich die Gesellschaft damit tut, systemische, patriarchale Strukturen hinter Gewalt zu benennen. Sobald jedoch ein Täter einen muslimischen Hintergrund zu haben scheint, schreien alle sofort nach „islamistischem Terror“, verknüpfen es mit Asylfragen und instrumentalisieren das Ganze für den politischen Wahlkampf.Inmitten dieser aufgeheizten Stimmung teilen wir mit euch ein exklusives, hochemotionales Dokument: Ahmeds persönliche Erfahrung als Terrorismusforscher und Kriminologe auf einem Zürcher Podium, wie wir es in dieser Episode detailliert besprechen. Was als wissenschaftliche Debatte geplant war, mutierte zu einem hochexplosiven, politischen Spiessrutenlauf.Der Winterthur-Reflex (Mai 2026): Warum schreckliche Gewalttaten sofort genutzt werden, um politisch motivierten Hass zu schüren, während das vorangegangene Behördenversagen ausgeblendet wird.Die Dynamik auf dem Podium: Ahmed berichtet ungefiltert von einer Diskussion, die von politischen Akteuren (darunter der FDP und einer royalistischen iranischen Partei) komplett instrumentalisiert wurde.Der geheime Behörden-Check: Ein hochrangiger Funktionär veranlasste im Vorfeld der Veranstaltung über eine Polizeibehörde eine Sicherheitsüberprüfung gegen Ahmed.Wenn der Regierungsrat die Beherrschung verliert: Ahmed rekonstruiert den Moment, in dem ein Politiker auf den Tisch haute und versuchte, Ahmeds wissenschaftliche Einordnung durch pure Einschüchterung zu ersticken.Bewaffneter „Schutz“ im Raum: Das bedrohliche Gefühl, als Ahmed realisierte, dass im Raum Männer mit versteckten Schusswaffen anwesend waren – nicht um ihn zu schützen, sondern um die anderen vor seinem „arabischen, muslimischen Körper“ abzusichern.Das Problem mit der „Behördentreue“: Warum die Schweizer Mehrheitsgesellschaft und die Medien so fragil reagieren, wenn man den Finger in die Wunden staatlicher und institutioneller Fehler legt.„Egal wie gut deine Credentials sind, egal ob du an einer Schweizer Uni forschst, im Militär- oder Zivildienst warst – am Ende wirst du in solchen Momenten auf das reduzierte Stück Fleisch heruntergebrochen, von dem angeblich eine Gefahr ausgeht. Wenn sie dich in eine Ecke drängen wollen, nützen dir wissenschaftliche Titel gar nichts. Aber genau diese unbequemen Perspektiven müssen wir auf Keshmesh hörbar machen.“Für Ahmed war dieses Podium eine Grenzerfahrung, die auf brutalste Weise zeigt, wie tief rassistische Bilder und Projektionen in den Köpfen unserer Entscheidungsträger verankert sind. Wir weigern uns jedoch, uns mundtot machen zu lassen oder uns den einfachen, populistischen Antworten anzupassen.Wir haben diesen Raum geschaffen, um Stimmen und Analysen zuzulassen, die sonst in den Mainstream-Medien systematisch gecuttet oder marginalisiert werden. Wie habt ihr die Medienberichte der letzten eineinhalb Wochen erlebt? Löst diese Folge Abwehrreaktionen bei euch aus oder hilft sie euch, die Dinge klarer zu sehen?Schreibt uns eure Meinung, teilt die Folge in euren Chats und lasst uns eine Nachricht da!Keshmesh – Von uns, für uns, mitten aus der Schweizer Realität.www.keshmesh.ch -
10: Femizid 27.05.2026 1h 5minSVP-Mythen, männliche Macht und die Realität von Femiziden in der SchweizBevor wir tief in unser Hauptthema eintauchen, räumen wir direkt zu Beginn mit einem gefährlichen politischen Narrativ auf: Wir nehmen die aktuelle SVP-Kampagne und ihre irreführenden Statistiken zur Kriminalität von Asylsuchenden auseinander. Wir zeigen auf, wie Zahlen bewusst verzerrt werden, um rassistische Stimmung zu machen – und warum dieses Derailing systematisch davon ablenkt, wer bei sexualisierter Gewalt fast immer die wahren Täter sind: Männer.Denn die bittere Realität ist: Jedes Jahr, häufiger als alle zwei Wochen, stirbt in der Schweiz eine Frau, weil sie eine Frau ist. Es passiert in der Regel nicht im dunklen Park durch einen Fremden, sondern zuhause. Femizide sind keine «Beziehungsdramen» oder «Tragödien» – sie sind der ultimative und tödliche Ausdruck eines patriarchalischen Systems.In dieser Folge von Keshmesh stellen wir uns der unbequemen Wahrheit der geschlechtsspezifischen Gewalt. Wir beleuchten die Gewaltpyramide, die dem Femizid vorausgeht: von scheinbar harmlosem Sexismus über Stalking und Zwangskontrolle bis hin zum Mord.Und wir richten das Wort an uns Männer: Es ist an der Zeit, die Abwehrmechanismen («Not all men», Whataboutism) abzulegen. Es ist Zeit, das Unbehagen zuzulassen, den Mund zu halten und den Betroffenen zuzuhören. Wir müssen anerkennen, dass unsere Realität eine andere ist, und die Verantwortung übernehmen, toxische Verhaltensmuster in unserem Umfeld zu stoppen.In dieser Folge:Bullshit-Check: Wie die SVP mit falschen Zahlen rassistische Stimmung macht und was die Statistik wirklich sagt.Femizid vs. Feminizid: Warum die Benennung der Tat so extrem wichtig ist.Die Gewaltpyramide: Warum geschlechtsspezifische Gewalt zutiefst systemisch ist und Femizide nie in einem Vakuum passieren.Die nackten Zahlen: Was die Daten des Bundesamtes für Statistik über Täter, Tatorte und die Gewaltspirale beweisen.Strafrecht: Was wir aus Lateinamerika im Umgang mit Tätern lernen können.Derailing: Männliche Abwehrreaktionen und das Problem mit «Not All Men».Ein direkter Appell: Was können und müssen Männer jetzt tun?Achtung: Diese Folge behandelt detailliert Themen wie rassistische Hetze, sexualisierte und häusliche Gewalt sowie Tötungsdelikte.Ressourcen & Hilfe:Opferhilfe Schweiz: www.opferhilfe-schweiz.chDie Opferzahlen und Statistiken stammen u.a. von www.stopfemizid.ch und dem Bundesamt für Statistik.Schreibt uns euer Feedback und eure Gedanken an [email protected] oder in die Kommentare. Wenn euch unsere Arbeit wichtig ist, abonniert den Podcast und teilt diese Folge!Webseite: www.keshmesh.chLogo/Design: Chris Rohner | juhuni.chIllustrationen: Sarah Blaser | hellopazuzu.com -
09: Muttersprache? Fremd. 13.05.2026 1h 5minCode-Switching & Alltagsrassismus: Wie Sprache unsere Identität prägtHabt ihr euch als Kinder auch geschämt, wenn eure Eltern in der Öffentlichkeit eure Muttersprache gesprochen haben? In dieser sehr persönlichen und ungeschönten Folge tauchen Ahmed und Kambez tief in ein Thema ein, das unzählige Menschen mit Migrationsbiografie im gesamten DACH-Raum kennen: Die Macht der Sprache und der ewige Spagat zwischen den Kulturen.Eigentlich wollten die beiden über etwas ganz anderes sprechen, aber manchmal entstehen aus Planänderungen die besten Deep Talks. Sie reflektieren über ihr Aufwachsen als irakische und afghanische Geflüchtete in der Schweiz und wie der Erwerb der deutschen Sprache zu einem existenziellen Überlebensmechanismus wurde.In dieser Episode erfährst du:Die Scham der Kindheit: Warum Ahmed und Kambis früher alles taten, um in der Öffentlichkeit nicht Arabisch oder Dari sprechen zu müssen.Code-Switching: Warum wir je nach Umfeld (Arbeit, Familie, Freunde) unbewusst in komplett andere Persönlichkeiten und Sprachen schlüpfen – und wie anstrengend dieses "Maskentragen" ist.Alltagsrassismus: Skurrile und schmerzhafte Situationen im Alltag (von ungefragten englischen Antworten am Bahnhof bis hin zur ewigen Frage: "Woher kommst du wirklich?").Imposter-Syndrom: Das Gefühl, weder in der Mehrheitsgesellschaft noch in der eigenen Herkunftskultur zu 100 % sprachlich dazuzugehören.Reclaiming Identity: Warum es nie zu spät ist, die eigene Muttersprache als Erwachsener wieder neu zu lernen und ohne Scham an die nächste Generation weiterzugeben.Egal ob du in Zürich, Berlin oder Wien lebst – wenn du dich jemals gefragt hast, wie Sprache entscheidet, ob wir dazugehören oder "die Anderen" bleiben, ist diese Folge für dich.🎧 Jetzt reinhören und abonnieren! Hinweis: Diese Folge ist auf Schweizerdeutsch.💬 Diskutiert mit uns: Kennt ihr dieses Gefühl der sprachlichen Zerrissenheit? Schreibt uns auf Instagram @keshmesh.talk oder besucht unsere Website www.keshmesh.ch, schreibt uns auf [email protected]. Keywords: Migration, Identität, Zweisprachigkeit, Rassismus, Integration, Code-Switching, Schweiz, BIPoC, Mental Health, Muttersprache. -
08: Kulturalisierung 29.04.2026 45minIn dieser Folge sprechen wir über Kulturalisierung, den Zusammenhang mit Rassismus, und was das Problem ist, wenn wir die Ursache für Gewalt und problematisches Verhalten allzu vorschnell in der vermeintlichen kulturellen Prägung verorten.Hört rein und kommentiert - und vergesst nicht, zu bewerten :)www.keshmesh.chinstagram: @keshmesh.talk -
07: Rassistische Wissenslücken 21.04.2026 34minIn dieser Episode sprechen wir darüber, was passiert, wenn rassistische Aussagen und Zuschreibungen unhinterfragt stehengelassen werden, und zu welchen Abwehrhaltungen es kommen kann, wenn Betroffene sich äussern. Wir sprechen über Intersektionalität, symbolische Gewalt und darüber, wie wir uns selbst regulieren und "policen".Folgt uns auf Spotify und Instagram (@keshmesh.talk). Ihr findet uns auch auf Apple Podcasts und Deezer und anderen Plattformen.www.keshmesh.ch -
06: Radikalisierung 15.04.2026 46minIn dieser Folge von Keshmesh spricht Kambez mit Ahmed über seine Forschung zu Radikalisierung und Terrorismusbekämpfung, was Islam und Männlichkeit für eine Rolle spielen, und was es mit dem "ehrlichen Präventionismus" auf sich hat.Mehr zu Ahmed's Forschung: https://ahmed.ajil.chBuchkapitel "Kann man Terrorismus bekämpfen, ohne Muslim:innen zu diskriminieren?": https://ahmed.ajil.ch/traces/publications/Webseite: www.keshmesh.chInstagram: @keshmesh.talk -
05: Verletzlichkeit 14.04.2026 43minIn dieser Episode sprechen Kambez und Ahmed über Freundschaft, toxische Männlichkeit und Verletzlichkeit. Wie haben wir unsere Freundschaften in der Jugend erlebt? Wie leben wir unsere Freundschaft heute? Welche Rolle spielt Verletzlichkeit dabei? Viel Spass beim Reinhören!Website: www.keshmesh.chInstagram: @keshmesh.talk -
04: Männlichkeit, wer ist das? 07.04.2026 40minIn dieser Folge erzählt Kambez vom Workshop "Männlichkeit, wer ist das?", den er zusammen mit Tomas an der ZHAW entwickelt hat und in Schulen und sozialpädagogischen Institutionen anbietet. Es geht um Männlichkeit, die Haltung von männlichen Jugendlichen gegenüber dem Workshop und um schöne Erlebnisse und wertvolle Erkenntnisse.Mehr zum Workshop: https://www.ohboy.ch/praevention/mwidInstagram: @keshmesh.talkWebsite: www.keshmesh.ch -
03: Verdächtig Muslimisch 31.03.2026 30minIn der dritten Episode von Keshmesh sprechen Kambez und Ahmed über die Berichterstattung in der Schweiz und wie diese anti-muslimische Narrative befeuert. Wir sprechen über die Ursachen und Folgen der Vermischung von Islam, Gewalt und Antisemitismus und drücken aus, was wir uns von der Schweizer Medienlandschaft wünschen. Instagram: @keshmesh.talk -
02: Ausländerkriminalität 26.03.2026 46minWie kriminell sind kriminelle Ausländer*innen wirklich? In dieser Episode sprechen Kambez und Ahmed über die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) und weitere Statistiken, um mit dem Mythos der "Ausländerkriminalität" aufzuräumen. Hört rein und gebt uns Bescheid, welche Fragen und Anregungen ihr habt.Peace out!Instagram: @keshmesh.talk -
01: Intro 26.03.2026 36minIn dieser Folge stellen Kambez und Ahmed sich vor, erklären woher sie kommen und was sie tun, und was ihr bei Keshmesh erwarten dürft. Stay tuned for more! Instagram: @keshmesh.talk
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