Ganz offen gesagt
DasKollektiv Medien
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„Ganz offen gesagt“ ist ein unabhängiger österreichischer Politik-Podcast, der 2017 gegründet wurde. Die Journalist:innen Saskia Jungnikl-Gossy, Solmaz Khorsand, Georg Renner und der Medienunternehmer Stefan Lassnig diskutieren mit Expert:innen tiefgehend und konstruktiv über Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Der Podcast ist transparent, subjektiv und finanziert sich ohne Werbung oder staatliche Förderung.
Epizódok
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#47 2026 Wie gelingt ein digitales Leben im Alter? - mit Edith Simöl 15.07.2026 52pÖsterreich wird älter – und gleichzeitig digitaler. Während immer mehr Bereiche des Alltags online stattfinden, stellt sich die Frage, wie digitale Teilhabe für eine Gesellschaft gelingen kann, die immer älter wird. In dieser Folge spricht Anna-Lisa Bier mit Edith Simöl, Leiterin der Servicestelle Digitale Senior:innen, über digitale Bildung, die Herausforderungen einer zunehmend digitalen Gesellschaft und die politischen Maßnahmen, die es braucht, damit niemand von der Digitalisierung ausgeschlossen wird.
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#46 2026 Wie es mit dem Journalismus in Zeiten der KI weitergeht - mit Patrick Swanson 09.07.2026 36pWie verändert künstliche Intelligenz den Journalismus – und könnte sie am Ende sogar seine Rettung sein? Georg Renner spricht mit dem ehemaligen ORF-Social-Media-Chef und nunmehrigen KI- und Medienberater Patrick Swanson über seinen optimistischen Essay "We're at the beginning of something better".
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#45 2026 Über den Wahlerfolg von Kommunistin Elke Kahr - mit Bernd Hecke 08.07.2026 45pStefan Lassnig analysiert mit Kleine-Zeitung-Journalist Bernd Hecke den Ausgang der Grazer Gemeinderatswahl 2026 mit Fokus auf den Wahlerfolg der KPÖ und Bürgermeisterin Elke Kahr. Im Gespräch geht es um die Rolle von Persönlichkeit, Sozialarbeit „von unten“ und Verkehrspolitik ebenso wie um die Krise von SPÖ und FPÖ in Graz. Die Episode arbeitet auf, welche politischen und strategischen Lehren sich aus der Grazer Situation für andere Städte und Ebenen ziehen lassen.
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#44 2026 Nachbarinnen - mit Christine Scholten 01.07.2026 48pChristine Scholten ist Ärztin und Gründerin der Wiener Integrationsinitiative NACHBARINNEN. Gemeinsam mit Sozialassistentinnen aus unterschiedlichen Communities begleitet sie seit über zehn Jahren migrantische und geflüchtete Familien in ihrem Alltag. Im Gespräch mit Saskia Jungnikl-Gossy spricht sie darüber, warum Frauen oft der Schlüssel zu gelingender Integration sind und warum Integration nicht eine Aufgabe derer ist, die neu nach Österreich kommen.
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#43 2026 SPEZIAL Was lernen wir durch Trump? - Teil 3 24.06.2026 52pIn dieser Spezial-Folge von „Ganz offen gesagt“ aus der Reihe "Was lernen wir durch Trump?" spricht Host Michel Reimon mit der Extremismusforscherin Julia Ebner und der Journalistin und Autorin Barbara Haas darüber, wie sich konservativ-reaktionäre Bewegungen aus den USA nach Europa verbreiten und insbesondere Frauen- und Männlichkeitsbilder politisch instrumentalisiert werden. Die drei diskutieren, wie Lifestyle-Inhalte von Treadwives, Christfluencer:innen und Mixed-Martial-Arts-Ästhetik zum Einfallstor für autoritäre Ideologien werden und welche Rolle Donald Trump und sein Umfeld dabei spielen. Zugleich geht es um die Frage, wie liberale Demokratien, Feminist:innen und Medien auf diese Entwicklung reagieren können, ohne eine weitere „verlorene Generation“ junger Männer an radikale Kräfte zu verlieren
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#42 2026 Warum wird über NGOs diskutiert? - mit Michaela Neumayr 18.06.2026 47pFelix Keiser spricht mit Michaela Neumayr vom Institut für Non Profit-Management und Governance der Wirtschaftsuniversität Wien über den Non-Profit-Sektor. Im Gespräch geht es um die Fragen, was genau eine NGO definiert, wie sie sich in Österreich üblicherweise finanziert und warum der Sektor zunehmend unter Beschuss gerät.
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#41 2026 Über die Fußball-Weltmeisterschaft - mit Andreas Hagenauer 17.06.2026 40pAndreas Hagenauer, Sportjournalist beim Standard, berichtet derzeit aus den USA von der Fußball-Weltmeisterschaft. Im Gespräch mit Saskia Jungnikl-Gossy spricht er über die Stimmung vor Ort, die Besonderheiten einer WM in den USA und die Entwicklung des Fußballs in Österreich.
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#40 2026 SPEZIAL Was lernen wir durch Trump? - Teil 2 16.06.2026 1ó 15pIn dieser Folge aus der Serie "SPEZIAL Was lernen wir durch Trump?" diskutiert Gast-Host Michel Reimon mit dem Theologen Wolfgang Palaver und der Journalistin Claudia Zettel über Peter Thiel, die „dunkle Aufklärung“ und den ideologischen Unterbau der neuen amerikanischen Rechten rund um Donald Trump. Die Gäste streiten darüber, ob und wie man mit radikal antidemokratischen Akteuren wie Thiel öffentlich diskutieren soll, und wie seine Ideen über Tech-Eliten, Libertarismus und Autoritarismus nach Europa und Österreich ausstrahlen. Dabei geht es auch um die Verflechtung von Silicon-Valley-Milliardären, europäischen Rechtsparteien und die Frage, wie Europa technologisch, energiepolitisch und demokratisch eigenständig bleiben kann.
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#39 2026 Zum Diktator in 30 Tagen - mit Blauer Elefant 10.06.2026 1ó 4pIn dieser Folge spricht Stefan Lassnig mit dem Psychiater und Satiriker „Blauer Elefant“ über sein Buch „Zum Diktator in 30 Tagen“ und die Strategien moderner Rechtspopulisten. Anhand von Beispielen aus Österreich und den USA geht es um Personenkult, Nationalismus, Feindbilder und die Rolle von Social Media, Boulevard und Paramedien im postfaktischen Zeitalter
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#38 2026 Über bioethische Entscheidungen in der Politik - mit Christiane Druml 03.06.2026 45pWie geht die heimische Politik mit ethisch komplexen Themen in der Medizin um – etwa bei Fragen der Genforschung, Reproduktionsmedizin oder Sterbehilfe? Anna-Lisa Bier spricht mit Dr. Christiane Druml, der Vorsitzenden der Österreichischen Bioethikkommission, über die politischen Dimensionen der Bioethik, den Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft sowie die Herausforderungen neuer medizinischer Entwicklungen.
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#37 2026 Über Macht, KI und Demokratie - mit Erich Prem 02.06.2026 1ó 6pStefan Lassnig spricht mit dem Informatiker und Philosophen Erich Prem über den Digitalen Humanismus als Antwort auf eine von Tech-Konzernen dominierte, allgegenwärtig digitale Welt und ihre Risiken für Demokratie und Grundrechte. Sie diskutieren, wie digitale Technologien Macht verschieben, Privatsphäre und Autonomie bedrohen, aber gleichzeitig gestaltbar sind – von Social Media über Smart Homes und Elektroautos bis zu KI‑Systemen wie Chatbots. Im Zentrum steht die Frage, welche digitale Zukunft wir als Gesellschaft wollen und welche rechtlichen, politischen und bildungspolitischen Weichenstellungen es dafür braucht.
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#36 2026 Wenn der Krieg nach Österreich kommt - mit Franz-Stefan Gady 27.05.2026 45pWas würde passieren, wenn es in den Jahren nach einem ukrainischen Waffenstillstand zu einem Krieg zwischen Russland und der NATO käme – und wie wäre Österreich davon betroffen? Der Militäranalyst Franz-Stefan Gady hat genau dieses Szenario in seinem neuen Buch „Überfall. Wenn der Krieg zu uns kommt" durchgespielt: mit Raketenangriffen auf österreichische Verkehrsknoten, russischen Saboteuren am Boden und einer Neutralität, die im Ernstfall mehr Probleme schafft als löst. Georg Renner spricht mit ihm darüber, warum gerade Österreich als „Transversale" für NATO-Nachschub ins Baltikum ein militärisch logisches Ziel wäre, woher seine Annahmen kommen – und was Politik und Bundesheer jetzt tun müssten. Transparenzhinweis: Georg Renner hat das Buch verlagsseitig als Lektor begleitet.
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#35 2026 Über Tradwives und die neue Lust am alten Rollenbild - mit Barbara Haas 20.05.2026 49pDer Tradwife-Trend begeistert Millionen Menschen auf TikTok und Instagram mit Bildern von perfektem Familienleben, traditionellen Rollenbildern und einer scheinbar entschleunigten Welt. Doch hinter der ästhetischen Inszenierung und dem selbstgebackenen Brot steckt mehr als bloße Nostalgie. Gemeinsam mit Barbara Haas spricht Anna-Lisa Bier über alte Rollenbilder im neuen Gewand, die Sehnsucht nach Orientierung in unsicheren Zeiten und darüber, warum gerade konservative Bewegungen solche Bilder gezielt für sich nutzen.
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#34 2026 Wie sich die EU ändern muss (und wo Österreich dabei bleibt) - mit Beate Meinl-Reisinger 19.05.2026 50pAnfang Mai hat Außenministerin und NEOS-Chefin Beate Meinl-Reisinger im Wiener Museumsquartier eine programmatische Rede zur Zukunft der EU gehalten und einen Neun-Punkte-Plan vorgelegt. Georg Renner hat mit ihr über zwei der zentralen Vorschläge gesprochen: Wie soll die EU-Erweiterung – speziell am Westbalkan – beschleunigt werden? Und warum will die Außenministerin in der Gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik (GASP) verstärkt von der Einstimmigkeit abgehen? Außerdem: Wie ehrlich war die österreichische Debatte zum EU-Beitritt 1995 wirklich – und was bedeutet die Beistandsverpflichtung nach Artikel 42(7) heute konkret für Österreich?
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#33 2026 Über Mut und Innovation im Journalismus - mit Alexandra Borchardt und Jana Koch 13.05.2026 58pStefan Lassnig spricht mit Jana Koch und Alexandra Borchardt über ihre Studie “Knapp daneben ist auch vorbei”, die untersucht, wie junge Erwachsene in Österreich Nachrichtenmedien nutzen. Die Studie zeigt überraschend klassische Qualitätserwartungen junger Menschen an Journalismus und deckt auf, warum viele Medienangebote trotz intensiver Bemühungen ihre junge Zielgruppe verfehlen. Die Forscherinnen präsentieren zehn konkrete Annäherungsversuche für Medienschaffende, um authentisch und mutig neue Wege zu gehen.
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#32 2026 Über Feminismus - mit Barbara Blaha 06.05.2026 1ó 5pBarbara Blaha, Gründerin des Momentum Institut und Autorin, im Gespräch mit Saskia Jungnikl-Gossy über das Patriarchat als gesellschaftliches System, darüber, wie Ungleichheit entsteht und reproduziert wird – und warum sie sich bis heute in Alltag, Arbeit und Politik zeigt.
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#31 2026 Medienförderung NEU - Das ÖVP-Papier - mit Reinhold Gmeinbauer 30.04.2026 55pIn dieser Episode spricht Host Stefan Kaltenbrunner mit Medienmanager Reinhold Gmeinbauer über dessen Vorschlag „Ein Systemwechsel für die österreichische Medienförderung“. Gmeinbauer erläutert, warum er im Auftrag des "Campus Tivoli" (Parteiakademie der ÖVP) – unentgeltlich und nach eigenen inhaltlichen Spielregeln – ein einheitliches, stark auf Kennzahlen basierendes System für alle privaten Medien vorschlägt. Im Mittelpunkt stehen sein „Medienleistungsfonds“ von 350 Millionen Euro, die Parameter Marktakzeptanz und journalistische Dichte sowie die Frage, wie man unabhängigen Journalismus als demokratische Infrastruktur absichern kann.
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#30 2026 Medienförderung NEU - Die Studie - mit Andy Kaltenbrunner 30.04.2026 1ó 4pIn dieser Folge spricht Stefan Lassnig mit Medienforscher Andy Kaltenbrunner über seine neue Studie zur Reform der österreichischen Medien‑ bzw. Journalismusförderung und die dramatische Krise im heimischen Mediensystem. Im Zentrum stehen die Ursachen des wirtschaftlichen Einbruchs – vom Abfluss der Werbegelder zu Plattformen bis zum Publikumsschwund – sowie konkrete Vorschläge für eine unabhängige, qualitätsorientierte Journalismusförderung. Kaltenbrunner erklärt, warum rasches politisches Handeln nötig ist, um Medienvielfalt, demokratische Öffentlichkeit und journalistische Arbeitsplätze langfristig zu sichern.
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#29 2026 Wie man zu dritt doch noch ein Budget auf den Boden bringt - mit Barbara Eibinger-Miedl 29.04.2026 22pWas steckt hinter der Budgeteinigung von ÖVP, SPÖ und NEOS? Georg Renner trifft Staatssekretärin Barbara Eibinger-Miedl (ÖVP) im Finanzministerium – am Morgen nach der Einigung über die Grundzüge des Doppelbudgets für 2027 und 2028. Auf dem Tisch: ein Gesamtpaket von rund 5 Milliarden Euro, das sich je zur Hälfte auf Budgetkonsolidierung und Offensivmaßnahmen aufteilt.Was steckt hinter der Budgeteinigung von ÖVP, SPÖ und NEOS?
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#28 2026 SPEZIAL Demokratie sucht Zukunft - Teil 4 28.04.2026 2ó 16pn dieser vierten Folge der Reihe „Zukunft der Demokratie“ spricht Christoph Chorherr mit dem Historiker Götz Aly über die Frage, wie die Demokratie in Deutschland und Österreich untergehen konnte und welche Rolle „ganz normale“ Menschen dabei spielten. Aly erläutert, wie soziale Wohltaten, wirtschaftliche Not und geschickte Propaganda die nationalsozialistische Herrschaft stabilisierten und warum der Blick auf Mitläufer wichtiger ist als der Fokus auf einige „dämonische“ Täter. Aus diesen historischen Einsichten entwickelt er Lehren für den Umgang mit heutigen autoritären Versuchungen und rechtsextremen Parteien.
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