Wissen schafft Babyschlaf
Bianca Niermann
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Dieser Podcast bietet eine ganzheitliche Perspektive auf das Thema Babyschlaf, basierend auf neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen und einem tiefen Verständnis für die emotionalen Herausforderungen. Die Hostin Bianca Niermann begleitet Eltern auf einer Reise, die Geduld, Liebe und Wissen vereint. Ziel ist es, entspannte Tage und ruhige Nächte für Baby und Eltern zu schaffen.
Epizódok
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Sommer Special, Folge 1: Wecken, aber wie? 11.08.2026 24pHerzlich Willkommen zu einer neuen Folge von "Wissen schafft Babyschlaf"!In dieser kleinen Serie beantworte ich diesen Sommer einige Fragen, die mich in den Kommentaren erreicht haben. Was tun, wenn das Kind morgens lange schläft, die Familie aber früher in den Tag starten möchte? Tina hat genau diese Frage gestellt: Ihre Tochter schläft häufig bis 8:30 Uhr, ist beim Wecken um 7:30 Uhr jedoch sehr müde und quengelig.In dieser Folge schauen wir genauer hin: Ist der Schlafrhythmus tatsächlich nach hinten verschoben, oder holt das Kind morgens einfach Schlaf nach? Denn je nachdem, was dahintersteckt, braucht es eine ganz unterschiedliche Lösung.Darum geht es in dieser Folge● Warum die Aufwachzeit nicht isoliert betrachtet werden sollte● Welche zwei unterschiedlichen Szenarien hinter langem Schlafen am Morgen stecken können● Wie ein Schlafprotokoll dabei hilft, die Ursache besser einzuschätzen● Wann früheres Wecken sinnvoll sein kann und wann dadurch zusätzlicher Schlafmangel entstehen kann● Warum eine schrittweise Anpassung in 15-Minuten-Schritten ein sinnvoller, biologisch plausibler Ansatz sein kann● Wie sich neben der Aufwachzeit auch Bettzeit, Mahlzeiten, Nickerchen und Tageslicht mitverschieben lassen● Warum sanftes Wecken und morgendliches Licht den Übergang erleichtern können● Wie lange eine Anpassungsphase ungefähr dauern kann● Was es mit kleinen „Eulen“ und „Lerchen“ im Kleinkindalter auf sich hatDie wichtigsten Gedanken zum MitnehmenBevor du die Aufwachzeit deines Kindes veränderst, kläre zunächst, warum es morgens so lange schläft. Ein Schlafprotokoll über ein bis zwei Wochen kann helfen, den durchschnittlichen Rhythmus, die gesamte Schlafmenge und die Schlafqualität besser einzuschätzen.Wenn dein Kind insgesamt ausreichend schläft und der Rhythmus lediglich etwas später liegt, kann eine behutsame Verschiebung nach vorne sinnvoll sein. Kleine Schritte von etwa 15 Minuten sind dabei eine mögliche Orientierung. Wichtig ist, flexibel zu bleiben und nicht nur die Aufwachzeit zu verändern, sondern den gesamten Tagesrhythmus mitzudenken.Bleibt dein Kind trotz der längeren Schlafenszeit dauerhaft müde, gereizt oder unausgeschlafen, sollte nicht einfach weiter früher geweckt werden. Dann lohnt sich ein genauerer Blick auf die Schlafqualität, nächtliche Unterbrechungen, das Einschlafen und den tatsächlichen Schlafbedarf.Für Babys unter sechs Monaten sollte die Aufwachzeit nicht eigenständig aus Gründen der Tagesplanung verschoben werden. Wenn ein Wecken aus medizinischen Gründen notwendig ist, sollte dies individuell mit der Kinderärztin oder dem Kinderarzt besprochen werden.Hat dir diese Folge geholfen?Schreib mir gerne, wie ihr mit der Aufwachzeit eures Kindes umgeht und ob euch die Fallbearbeitungen aus der Community gefallen. Deine Frage kannst du mir über Instagram, per E-Mail oder in den Spotify-Kommentaren schicken – vielleicht wird sie zum nächsten Sommerspecial.Schreib an: office@niermann-kids.deOder besuche uns auf: https://instagram.com/bianca.niermann/Wenn dir die Folge geholfen hat, teile sie gerne mit einer Familie, die gerade vor derselben Frage steht.Viel Freude beim Hören!Disclaimer: Die im Podcast besprochenen Tipps und Ratschläge basieren auf fundierter Erfahrung und Fachwissen im Bereich Babys und Kleinkinder. Sie dienen jedoch ausschließlich zu Informationszwecken und ersetzen keine individuelle Beratung oder medizinische Diagnose. Jede Familie und jedes Kind ist einzigartig, daher können die beschriebenen Methoden und Anweisungen unterschiedlich wirken. Die Moderatorin oder Gäste haften nicht für etwaige Schäden oder Nachteile, die durch die Anwendung der im Podcast gegebenen Ratschläge entstehen können. Bei spezifischen gesundheitlichen Problemen wird empfohlen, einen qualifizierten Kinderarzt oder eine andere Fachperson zu konsultieren. -
Staffel 2, Folge 24: Emil, Schlafproblem gelöst: 10 Monate, Dauerstillen, erschöpfte Nächte und wie es besser wurde 07.08.2026 46pHerzlich Willkommen zu einer neuen Folge von "Wissen schafft Babyschlaf"!Emil ist zehn Monate alt, als seine Familie zu mir kommt. Die Nächte sind erschöpfend: alle Stunde bis zwei Stunden wach, Stillen als einzige Lösung, für Einschlafen, Aufwachen, Trost, Übergänge. Tagsüber bis zu 24 Mal an der Brust. Kein echter Hunger-Sättigungs-Rhythmus mehr. Und Eltern, die nicht mehr wissen, wie sie ihren Alltag bewältigen sollen.In dieser Folge erzähle ich euch Emils Geschichte, mit Erlaubnis der Familie. Es ist eine Vorher-Nachher-Geschichte. Keine Wunderlösung, kein Trick. Sondern: Verstehen, Beziehung und ganz viel Mut.Was euch in dieser Folge erwartet:● Wie Emils Nächte wirklich aussahen und warum die Brust nicht das Problem war, sondern die Lösung● Was hinter dem Verhalten steckte: Regulation, Nähe, Sicherheit, Entspannung● Warum Papa die Nächte übernahm und was das über Bindung verrät● Wie ein stabiler Tagesrhythmus und ein neuer Hunger-Sättigungs-Rhythmus die Nächte verändert haben● Warum Ich-Botschaften und innere Haltung manchmal mehr bewirken als jede Einschlafzeitpunkte● Das Update zum letzten Fall: Was sich wirklich verändert hat und was noch kommtWas ich euch mitgeben möchte:Wenn ein Kind immer nur kurz andockt und nuckelt, wird es möglicherweise nie richtig satt und schläft dann auch nur in kurzen Abschnitten. Bevor an Einschlafverhalten gearbeitet werden kann, braucht es zuerst einen stabilen Rhythmus am Tag. Und: Eltern müssen sich selbst die Erlaubnis geben, etwas zu verändern, bevor das Kind es spüren kann.Wir folgen keinem Trend, wir folgen dem Kind 💛Wenn dir diese Folge gefallen hat, lass uns gern eine Bewertung da und teile den Podcast mit anderen Eltern. Viel Spaß beim Hören!Ich freue mich über Fragen, Anregungen und Themenwünsche an: office@niermann-kids.deniermann@schlafcoaching-niermann.deBesuche uns unbedingt auch auf Social Media für mehr Tipps und Know-How zum Thema Baby- und Kleinkindschlaf: https://bianca-niermann.de/https://niermann-kids.de/https://instagram.com/bianca.niermann/Disclaimer: Die im Podcast besprochenen Tipps und Ratschläge basieren auf fundierter Erfahrung und Fachwissen im Bereich Babys und Kleinkinder. Sie dienen jedoch ausschließlich zu Informationszwecken und ersetzen keine individuelle Beratung oder medizinische Diagnose. Jede Familie und jedes Kind ist einzigartig, daher können die beschriebenen Methoden und Anweisungen unterschiedlich wirken. Die Moderatorin oder Gäste haften nicht für etwaige Schäden oder Nachteile, die durch die Anwendung der im Podcast gegebenen Ratschläge entstehen können. Bei spezifischen gesundheitlichen Fragen oder Problemen wird empfohlen, einen qualifizierten Kinderarzt oder eine andere Fachperson zu konsultieren. -
Staffel 2, Folge 23: 10 Monate kein Tiefschlaf für die Mutter 31.07.2026 56pHerzlich Willkommen zu einer neuen Folge von "Wissen schafft Babyschlaf"!Ein Mädchen von vierzehneinhalb Monaten. Nächte, in denen es so gut wie nie länger als zwei Stunden am Stück schläft. Eine Mutter, die schreibt, dass sie Angst vor der Nacht hat.In dieser Folge werte ich einen echten Fall aus. Die Mama hat mir fünf Tage lückenlos protokolliert, Tag und Nacht, Essen und Schlafen, während sie selbst nachts stündlich wach war. Ich lese ihre Mail im Original vor und sortiere dann fachlich.Der Kern der Folge sind zwei Funktionen, die oft vermischt werden. Saugen ist Beziehung, das Andocken an die Mama. Bewegung dagegen ist Regulation von Müdigkeit. Wer beides in einen Topf wirft, landet schnell bei Ratschlägen wie Brust weg oder Schuckeln weg. So einfach ist es hier nicht.Wir schauen uns an, warum eine kurze Einschlafdauer bei einem erschöpften Kleinkind keine sichere Ressource ist. Warum die Unruhe in allen fünf Nächten an derselben Stelle sitzt und was das über die reifende Schlafbiologie sagt. Warum der Fütterrhythmus zum Schlafthema gehört, ohne dass daraus eine Kalorienrechnung wird. Und warum der Weg in den Schlaf bei diesem Kind bisher nur eine einzige Variante kennt.Außerdem erkläre ich, wie ich arbeite: Ich suche nicht den einen Punkt. Ich sammle alle Punkte, die sich verändern lassen, und räume auf. In diesem Fall sind es fünfzig.Am Ende der Folge kommt die Rubrik Kann es weg? Diesmal geht es um eine Aussage aus den sozialen Medien, nach der Eltern ihr Baby hundert-, zwei-, dreihundertmal ablegen sollen, damit es lernt, dass es nicht vergessen wird. Ich ordne fachlich ein, warum das keine Feinfühligkeit ist.Wir folgen keinem Trend. Wir folgen dem Kind.Quellen und Hinweise● Daniel Stern: Vitalitätsformen als Bezugsrahmen für das Wie einer Bewegung, also Tempo, Kraft, Raum, Zeit und Richtung.● Hoyniak et al. 2021: Presleep Arousal and Sleep in Early Childhood.● NIGMS: Circadian Rhythms.● Netzwerk Gesund ins Leben: Kleinkinder nehmen an Familienmahlzeiten teil, abwechslungsreiche Familienkost, Wasser, sparsame Snackprodukte.● DGKJ-Elterninformation: Fünf Mahlzeiten am Tag als hilfreiche Struktur; ständiges Zwischendurchessen kann den Appetit auf Hauptmahlzeiten verderben.● CDC-Meilensteine 15 und 18 Monate sowie ZERO TO THREE zur sozial-emotionalen Entwicklung 12 bis 24 Monate.Wenn dir diese Folge gefallen hat, lass uns gern eine Bewertung da und teile den Podcast mit anderen Eltern. Viel Spaß beim Hören!Ich freue mich über Fragen, Anregungen und Themenwünsche an: office@niermann-kids.deniermann@schlafcoaching-niermann.deBesuche uns unbedingt auch auf Social Media für mehr Tipps und Know-How zum Thema Baby- und Kleinkindschlaf: https://bianca-niermann.de/https://niermann-kids.de/https://instagram.com/bianca.niermann/Disclaimer: Die im Podcast besprochenen Tipps und Ratschläge basieren auf fundierter Erfahrung und Fachwissen im Bereich Babys und Kleinkinder. Sie dienen jedoch ausschließlich zu Informationszwecken und ersetzen keine individuelle Beratung oder medizinische Diagnose. Jede Familie und jedes Kind ist einzigartig, daher können die beschriebenen Methoden und Anweisungen unterschiedlich wirken. Die Moderatorin oder Gäste haften nicht für etwaige Schäden oder Nachteile, die durch die Anwendung der im Podcast gegebenen Ratschläge entstehen können. Bei spezifischen gesundheitlichen Fragen oder Problemen wird empfohlen, einen qualifizierten Kinderarzt oder eine andere Fachperson zu konsultieren. -
Staffel 2, Folge 22: Warum dieses Baby nicht wegen des Schlafs wach wird, sondern wegen einer nächtlichen Stillroutine 24.07.2026 37pHerzlich Willkommen zu einer neuen Folge von "Wissen schafft Babyschlaf"!In der letzten Folge habe ich euch diesen Fall vorgestellt. Inzwischen habe ich die Schlaf- und Stillprotokolle ausgewertet und ausführlich mit der Mutter gesprochen.Das Ergebnis hat mich selbst noch einmal zum Nachdenken gebracht.Auf den ersten Blick wirkt alles wie ein klassisches Schlafproblem: Ein knapp sechs Monate altes Baby wacht sechs- bis achtmal pro Nacht auf, die Mutter ist völlig erschöpft und versucht jedes Mal zu stillen, damit ihr Sohn endlich länger schläft.Doch die Protokolle erzählen eine andere Geschichte.✔️ stabiler Tagesrhythmus✔️ gute Einschlafkompetenz im eigenen Bett✔️ lange Tagschläfchen✔️ inzwischen regelmäßiger Stillrhythmus am TagDie eigentliche Herausforderung liegt nicht im Schlaf – sondern in einer unbewusst entstandenen nächtlichen Interaktion. Wir sprechen darüber,warum häufigeres Stillen nicht automatisch zu längerem Schlaf führt,weshalb nächtliches Wachwerden zur normalen Schlaforganisation gehört,wie Sorge um ausreichende Ernährung das Verhalten von Eltern beeinflussen kann,warum dieser Fall keine klassische „Schlafassoziation“ ist,und wie Nähe, Bindung und Schlaf gemeinsam gedacht werden können.Wie immer gilt:Jedes Kind ist individuell. Diese Podcastfolge ersetzt keine individuelle Beratung oder medizinische Abklärung. Besonders bei Fragen zu Gewicht, Stillen oder Ernährung sollte immer die Kinderärztin, der Kinderarzt oder eine qualifizierte Stillberatung einbezogen werden.Habt ihr selbst einen Fall, den ich anonym analysieren soll?Dann schreibt mir gerne an:📧 office@niermann-kids.de📧 niermann@schlafcoaching-niermann.deVielleicht hören wir euren Fall schon in einer der nächsten Podcastfolgen.Viel Spaß beim Hören!Wenn dir diese Folge gefallen hat, lass uns gern eine Bewertung da und teile den Podcast mit anderen Eltern. Besuche uns unbedingt auch auf Social Media für mehr Tipps und Know-How zum Thema Baby- und Kleinkindschlaf: https://bianca.niermann.de/https://niermann-kids.de/https://instagram.com/bianca.niermann/Disclaimer: Die im Podcast besprochenen Tipps und Ratschläge basieren auf fundierter Erfahrung und Fachwissen im Bereich Babys und Kleinkinder. Sie dienen jedoch ausschließlich zu Informationszwecken und ersetzen keine individuelle Beratung oder medizinische Diagnose. Jede Familie und jedes Kind ist einzigartig, daher können die beschriebenen Methoden und Anweisungen unterschiedlich wirken. Die Moderatorin oder Gäste haften nicht für etwaige Schäden oder Nachteile, die durch die Anwendung der im Podcast gegebenen Ratschläge entstehen können. Bei spezifischen gesundheitlichen Fragen oder Problemen wird empfohlen, einen qualifizierten Kinderarzt oder eine andere Fachperson zu konsultieren. -
Staffel 2, Folge 21: Problem gelöst: ein neuer Fall der Community 17.07.2026 39pHerzlich Willkommen zu einer neuen Folge von "Wissen schafft Babyschlaf"!Dein Baby hat vorher gut geschlafen, und plötzlich wird es nachts wieder wach. Und sofort kommt der Gedanke: Jetzt schläft es schlechter, jetzt stimmt etwas nicht. In dieser Folge zeige ich dir, warum genau das ein Denkfehler ist.Ich nehme dich mit in zwei Fälle aus der Community. Der erste hat sich gelöst, und zwar allein durch Verstehen, ganz ohne Training. Beim zweiten lese ich dir die Original-Mail einer Mutter vor, deren kleiner Sohn nachts oft nur ein bis zwei Stunden am Stück schläft, und kläre auf, was da wirklich passiert.Es geht um die Schlafbiologie ab dem vierten Monat, um das korrigierte Alter bei Frühchen und darum, warum nächtliches Aufwachen kein schlechter Schlaf ist, sondern reife Entwicklungsarbeit. Der Schlaf macht nachts nämlich einfach seinen Job.Du darfst mir wie immer deinen Fall schicken. Vielleicht wird deiner die nächste Folge.Wir folgen keinem Trend. Wir folgen dem Kind.Wenn dir diese Folge gefallen hat, lass uns gern eine Bewertung da und teile den Podcast mit anderen Eltern.Viel Spaß beim Hören!Ich freue mich über Fragen, Anregungen und Themenwünsche an:office@niermann-kids.deniermann@schlafcoaching-niermann.deBesuche uns unbedingt auch auf Social Media für mehr Tipps und Know-How zum Thema Baby- und Kleinkindschlaf: https://bianca-niermann.de/https://niermann-kids.de/https://instagram.com/bianca.niermann/Disclaimer: Die im Podcast besprochenen Tipps und Ratschläge basieren auf fundierter Erfahrung und Fachwissen im Bereich Babys und Kleinkinder. Sie dienen jedoch ausschließlich zu Informationszwecken und ersetzen keine individuelle Beratung oder medizinische Diagnose. Jede Familie und jedes Kind ist einzigartig, daher können die beschriebenen Methoden und Anweisungen unterschiedlich wirken. Die Moderatorin oder Gäste haften nicht für etwaige Schäden oder Nachteile, die durch die Anwendung der im Podcast gegebenen Ratschläge entstehen können. Bei spezifischen gesundheitlichen Fragen oder Problemen wird empfohlen, einen qualifizierten Kinderarzt oder eine andere Fachperson zu konsultieren. -
Staffel 2, Folge 20: So wertest du das Schlafprotokoll deines Kindes selbst aus (mit Schlaftabelle zum Checken) 10.07.2026 28pHerzlich Willkommen zu einer neuen Folge von "Wissen schafft Babyschlaf"!Wachphasen nach Alter (Orientierung, kein Muss):ab 4 Monate: 1,5 - 2 Std. wach; letzte Wachphase vor der Nacht ca. 2,5 Std.ab 6 Monate: 2 - 2,5 Std. wach; letzte Wachphase ca. 3 - 3,5 Std.ab 9 Monate: 2,5 - 3,5 Std. wach; letzte Wachphase ca. 4 Std.ab 12 Monate: 3,5 - 4 Std. wach; letzte Wachphase ca. 4,5 Std. ab 16 Monate: 4,5 - 5 Std. wach; letzte Wachphase ca. 5 - 6 Std. ab 24 Monate: ca. 5 Std. wach, letzte Wachphase ca. 6 - 7 Std. Diese Zahlen sind eine grobe Orientierung, kein Soll. Sie helfen nur, große Abweichungen zu finden. In dieser Folge gehen wir ganz praktisch durch, wie du aus dem Schlafprotokoll deines Kindes den Rhythmus herausliest. Du erfährst, was beim Messen wirklich zählt, worauf du beim Auswerten achtest und wie du große Auffälligkeiten erkennst, ohne dein Kind in eine Tabelle zu pressen. Das nimmst du mit: Die Wachzeit zählt ab dem Aufwachen, nicht ab dem Aufstehen. Der Schlaf zählt ab dem Schießen der Augen, auch wenn dein Kind dabei noch trinkt oder getragen wird. Diese Regulationszeit ist schon Schlaf. Bei großen Abweichungen gilt: Erst wundern, dann werten. Du wünschst dir Begleitung bei eurem Familienschlaf? Auf www.bianca-niermann.de erfährst du, wie eine Zusammenarbeit mit mir aussieht.Wenn dir diese Folge gefallen hat, lass uns gern eine Bewertung da und teile den Podcast mit anderen Eltern.Viel Spaß beim Hören!Ich freue mich über Fragen, Anregungen und Themenwünsche an: office@niermann-kids.deniermann@schlafcoaching-niermann.deBesuche uns unbedingt auch auf Social Media für mehr Tipps und Know-How zum Thema Baby- und Kleinkindschlaf:https://bianca-niermann.de/https://niermann-kids.de/https://instagram.com/bianca.niermann/Disclaimer:Die im Podcast besprochenen Tipps und Ratschläge basieren auf fundierter Erfahrung und Fachwissen im Bereich Babys und Kleinkinder. Sie dienen jedoch ausschließlich zu Informationszwecken und ersetzen keine individuelle Beratung oder medizinische Diagnose. Jede Familie und jedes Kind ist einzigartig, daher können die beschriebenen Methoden und Anweisungen unterschiedlich wirken. Die Moderatorin oder Gäste haften nicht für etwaige Schäden oder Nachteile, die durch die Anwendung der im Podcast gegebenen Ratschläge entstehen können. Bei spezifischen gesundheitlichen Fragen oder Problemen wird empfohlen, einen qualifizierten Kinderarzt oder eine andere Fachperson zu konsultieren. -
Staffel 2, Folge 19: Gesunder Babyschlaf ist ein Kinderrecht 03.07.2026 21pHerzlich Willkommen bei einer neuen Folge von "Wissen schafft Babyschlaf"!In fast jeder Schlafberatung gibt es jemanden, über den dauernd geredet wird und der selbst nie zu Wort kommt: Das Kind. In dieser Folge spreche ich nicht über die Eltern. Ich spreche über das Kind. Es geht um einen Satz, der mehr verschiebt, als er zugibt: "Unser Kind schläft halt schlecht." Damit wird aus einer Situation eine Eigenschaft, das Kind wird zum Defekt gemacht, als wäre es kaputt und müsste repariert werden. Das stimmt nicht. Ein Kind schläft nicht schlecht, weil mit ihm etwas nicht stimmt. Es reagiert gesund auf Bedingungen, die es nicht gewählt hat und nicht ändern kann.Ich erkläre, warum die ganze Anspannung einer übermüdeten Familie eine Last ist, die das Kind mitträgt, ohne sich schützen zu können. Warum gesunder Schlaf ein Recht des Kindes ist, die Fachgesellschaften DGSM und ÖGSM sprechen ausdrücklich von "Schlaf als Kinder- und Patientenrecht". Und warum die entscheidende Frage am Ende nicht lautet, was mit dem Kind los ist, sondern: Wer trägt die Verantwortung dafür, diesem Recht näher zu kommen?Keine Schuldzuweisung, weder ans Kind noch an die Eltern. Nur eine ehrliche Unterscheidung. Wenn dir diese Folge gefallen hat, lass uns gern eine Bewertung da und teile den Podcast mit anderen Eltern. Viel Spaß beim Hören!Ich freue mich über Fragen, Anregungen und Themenwünsche an: office@niermann-kids.deniermann@schlafcoaching-niermann.deBesuche uns unbedingt auch auf Social Media für mehr Tipps und Know-How zum Thema Baby- und Kleinkindschlaf:https://bianca-niermann.de/https://niermann-kids.de/https://instagram.com/bianca.niermann/Disclaimer:Die im Podcast besprochenen Tipps und Ratschläge basieren auf fundierter Erfahrung und Fachwissen im Bereich Babys und Kleinkinder. Sie dienen jedoch ausschließlich zu Informationszwecken und ersetzen keine individuelle Beratung oder medizinische Diagnose. Jede Familie und jedes Kind ist einzigartig, daher können die beschriebenen Methoden und Anweisungen unterschiedlich wirken. Die Moderatorin oder Gäste haften nicht für etwaige Schäden oder Nachteile, die durch die Anwendung der im Podcast gegebenen Ratschläge entstehen können. Bei spezifischen gesundheitlichen Fragen oder Problemen wird empfohlen, einen qualifizierten Kinderarzt oder eine andere Fachperson zu konsultieren. -
Staffel 2, Folge 18: Babyweinen - das hätte ich gerne schon vorher gewusst 26.06.2026 32pHerzlich Willkommen bei einer neuen Folge von "Wissen schafft Babyschlaf"!Weinen lassen, oder bloß nie weinen lassen? Beim Babyschlaf gibt es zwei laute Lager, und beide reden am Kind vorbei. In dieser Folge von „Wissen schafft Babyschlaf" schaue ich mir an, was Weinen wirklich ist: die erste Sprache deines Babys.Du erfährst, was die Forschung tatsächlich zeigt, von der Cortisol-Studie zum Schlaftraining über Bell und Ainsworth bis zur randomisierten Studie von Gradisar. Warum ein stilles Baby nicht automatisch ein entspanntes Baby ist. Warum „mein Kind soll nie weinen" genauso wenig funktioniert wie „ein Baby muss weinen". Und warum manche Babys ein Recht haben, sich vor dem Einschlafen auszuagieren, in deinen Armen, nicht allein.Außerdem: Warum du alles richtig machen kannst und dein Baby trotzdem viel weint, und was Löwenzahn- und Orchideenkinder damit zu tun haben.Wir folgen keinem Trend. Wir folgen dem Kind.Studien zur FolgeBell, S. M. & Ainsworth, M. D. S. (1972). Infant crying and maternal responsiveness. Child Development, 43(4), 1171–1190.Middlemiss, W., Granger, D. A., Goldberg, W. A. & Nathans, L. (2012). Asynchrony of mother–infant HPA axis activity following extinction of infant crying responses during the transition to sleep. Early Human Development, 88(4), 227–232.Gradisar, M., Jackson, K., Spurrier, N. J., Gibson, J., Whitham, J., Sved Williams, A., Dolby, R. & Kennaway, D. J. (2016). Behavioral Interventions for Infant Sleep Problems: A Randomized Controlled Trial. Pediatrics, 137(6), e20151486.Zeifman, D. M. & St James-Roberts, I. (2017). Parenting the Crying Infant. Current Opinion in Psychology, 15, 149–154.Thomas, A. & Chess, S. (1977). Temperament and Development. New York: Brunner/Mazel.Boyce, W. T. & Ellis, B. J. (2005). Biological sensitivity to context. Development and Psychopathology, 17(2), 271–301.Wenn dir diese Folge gefallen hat, lass uns gern eine Bewertung da und teile den Podcast mit anderen Eltern. Viel Spaß beim Hören!Ich freue mich über Fragen, Anregungen und Themenwünsche an: office@niermann-kids.deniermann@schlafcoaching-niermann.deBesuche und unbedingt auch auf Social Media für mehr Tipps und Know-How zum Thema Baby- und Kleinkindschlaf: https://bianca-niermann.de/https://niermann-kids.de/https://instagram.com/bianca.niermann/Disclaimer: Die im Podcast besprochenen Tipps und Ratschläge basieren auf fundierter Erfahrung und Fachwissen im Bereich Babys und Kleinkinder. Sie dienen jedoch ausschließlich zu Informationszwecken und ersetzen keine individuelle Beratung oder medizinische Diagnose. Jede Familie und jedes Kind ist einzigartig, daher können die beschriebenen Methoden und Anweisungen unterschiedlich wirken. Die Moderatorin oder Gäste haften nicht für etwaige Schäden oder Nachteile, die durch die Anwendung der im Podcast gegebenen Ratschläge entstehen können. Bei spezifischen gesundheitlichen Fragen oder Problemen wird empfohlen, einen qualifizierten Kinderarzt oder eine andere Fachperson zu konsultieren. -
Staffel 2, Folge 17: Radikale Akzeptanz ist keine Schlafberatung 19.06.2026 31pHerzlich Willkommen zu einer neuen Folge von "Wissen schafft Babyschlaf"!In dieser Folge spreche ich über eine Aussage, die mir fachlich wirklich Bauchschmerzen macht: Wenn Eltern berichten, dass sie seit Monaten oder sogar Jahren abends nicht mehr aufstehen können, sobald ihr Kind eingeschlafen ist und die Empfehlung lautet dann: "Dann hilft nur radikale Akzeptanz!" Das ist für mich keine verantwortungsvolle Schlafberatung. Nähebedürfnis ist real. Co-Regulation ist wichtig. Babys und Kleinkinder brauchen Begleitung. Aber wenn eine Mutter seit 14 Monaten keinen Abend mehr hat, alle 50 bis 90 Minuten wieder gebraucht wird oder tagsüber ein bis zwei Stunden neben dem Kind liegen muss, dann reicht es nicht, das als "normal" zu erklären. Dann braucht es Fachlichkeit. In dieser Folge mache ich den Red-Flag-Test: - Was fehlt in solcher Beratung?- Warum ist "bei manchen Kindern hilft alles nichts" fachlich problematisch?- Warum ersetzt Akzeptanz keine Schlafanamnese?- Welche Rolle spielen Schlafmedizin, Chronobiologie, Tagesschlaf, Ernährung, Reizverarbeitung, körperliche Ursachen und elterliche Belastung?- Und warum wird Bindung gefährlich verkürzt, wenn sie mit permanenter Anwesenheit verwechselt wird?Diese Folge ist für Eltern, die spüren: "Ich will mein Kind nicht allein lassen, aber ich kann so auch nicht mehr."Und sie ist für alle, die verstehen wollen, warum gute Schlafberatung nicht nur beruhigt, sondern prüft, einordnet und Entwicklung möglich macht. Mein Kernsatz der Folge: Beratung ist nicht: Mach es dir im Problem gemütlich. Beratung ist: Wir verstehen, warum dieses Problem entstanden ist und welche Entwicklungsschritte möglich sind. Wenn dir diese Folge gefallen hat, lass und gern eine Bewertung da und teile den Podcast mit anderen Eltern. Viel Spaß beim Hören!Ich freue mich über Fragen, Anregungen und Themenwünsche an: office@niermann-kids.deniermann@schlafcoaching-niermann.deBesuche uns unbedingt auch auf Social Media für mehr Tipps und Know-How zum Thema Baby- und Kleinkindschlaf: https://bianca-niermann.de/https://niermann-kids.de/https://instagram.com/bianca.niermann/Disclaimer:Die im Podcast besprochenen Tipps und Ratschläge basieren auf fundierter Erfahrung und Fachwissen im Bereich Babys und Kleinkinder. Sie dienen jedoch ausschließlich zu Informationszwecken und ersetzen keine individuelle Beratung oder medizinische Diagnose. Jede Familie und jedes Kind ist einzigartig, daher können die beschriebenen Methoden und Anweisungen unterschiedlich wirken. Die Moderatorin oder Gäste haften nicht für etwaige Schäden oder Nachteile, die durch die Anwendung der im Podcast gegebenen Ratschläge entstehen können. Bei spezifischen gesundheitlichen Fragen oder Problemen wird empfohlen, einen qualifizierten Kinderarzt oder eine andere Fachperson zu konsultieren. -
Staffel 2, Folge 16: Fall aus der Community - Teil 2: Erst Rhythmus, dann Verhaltensänderung 12.06.2026 43pHerzlich Willkommen zu einer neuen Folge von "Wissen schafft Babyschlaf"!In dieser Folge nehme ich mir einen echten Fall aus meiner Community vor und ich muss sagen: Diese Mama hat mich wirklich beeindruckt. Sie schreibt mir nicht einfach "mein Kind schläft nicht". Sie schreibt: "Ich habe das Gefühl, meine Tochter möchte selbst etwas verändern, aber wir beide wissen nicht wie. Das ist ein Blick auf das Kind, den man nicht lernen kann. Den hat man, oder man hat ihn nicht. Und diese Mama hat ihn. Ihre Tochter ist 10 Monate alt, wird voll gestillt und schläft im Familienbett. Das Einschlafen funktioniert nur mit Brust und Mamas Körpernähe. Sobald die Mama das Zimmer verlässt, wacht die Kleine nach 20 bis 60 Minuten auf. Abends schläft sie manchmal um 19:15 Uhr ein, manchmal erst um 22:20 Uhr. Und die Mama fragt sich: Ist das normal? Muss ich das Einschlafstillen abbauen? Erledigt sich das von selbst?Ich beantworte heute alle drei Fragen. Und ich zeige euch anhand der echten Protokolle dieser Familie, Wochenplan, Fütterprotokoll, Rhythmusprotokoll, warum die Einschlafzeit abends um über drei Stunden schwankt. Die Zahlen sprechen eine klare Sache. Das Wichtigste, was ich euch heute mitgeben will: Bevor wir über Schlafassoziationen reden, müssen wir über Rhythmus reden. Erst Struktur. Dann Verhalten. Wer das Einschlafstillen abgewöhnt, ohne dass der Tagesrhythmus stimmt, erzeugt nur mehr Stress, für das Kind und für die Mama. In dieser folge lernst du: - Warum das Tragen im 10. Monat nicht mehr funktioniert und was das mit Entwicklung zu tun hat- Warum ein Kind buchstäblich nicht weiß, wie "hinlegen und einschlafen" geht und was das bedeutet- Was ein situativer Ansatz ist und warum er nicht zu guten Nächten führt- Warum Rhythmus und Struktur immer vor der "Schlafassoziation" kommen- Ob sich das von selbst erledigt, ehrliche Antwort. Für wen ist diese Folge? Für alle Mamas, die das Gefühl haben: Es klappt gerade nicht mehr, aber ich weiß nicht warum. Und für alle, die das Einschlafstillen lieben und trotzdem endlich wieder einen Abend für sich haben wollen. Wenn dir diese Folge gefallen hat, lass uns gern eine Bewertung da und teile den Podcast mit anderen Eltern. Viel Spaß beim Hören!Ich freue mich über Fragen, Anregungen und Themenwünsche an: office@niermann-kids.deniermann@schlafcoaching-niermann.deBesuche uns unbedingt auch auf Social Media für mehr Tipps und Know-How zum Thema Baby- und Kleinkindschlaf: https://bianca-niermann.de/https://niermann-kids.de/https://instagram.com/bianca.niermann/Disclaimer: Die im Podcast besprochenen Tipps und Ratschläge basieren auf fundierter Erfahrung und Fachwissen im Bereich Babys und Kleinkinder. Sie dienen jedoch ausschließlich zu Informationszwecken und ersetzen keine individuelle Beratung oder medizinische Diagnose. Jede Familie und jedes Kind ist einzigartig, daher können die beschriebenen Methoden und Anweisungen unterschiedlich wirken. Die Moderatorin oder Gäste haften nicht für etwaige Schäden oder Nachteile, die durch die Anwendung der im Podcast gegebenen Ratschläge entstehen können. Bei spezifischen gesundheitlichen Fragen oder Problemen wird empfohlen, einen qualifizierten Kinderarzt oder eine andere Fachperson zu konsultieren. -
Staffel 2, Folge 15: Fall aus der Community: Baby, 10 Monate, schläft nur an der Brust ein. Und weiter. 05.06.2026 37pHerzlich Willkommen zu einer neuen Folge von "Wissen schafft Babyschlaf"!Eine Mutter aus der Community schreibt: Ihre zehn Monate alte Tochter schläft an der Brust, wacht nach 20-30 Minuten beim Tagschlaf wieder auf, nach 60 Minuten in der Nacht. Brust, einschlafen, weiter. Brust, einschlafen, weiter. Die ganze Nacht. Sie fragt sich: Ist das normal? Wird das besser? Soll ich das Einschlafstillen abbauen oder ist es das, was uns trägt?In dieser Episode nehme ich euch mit in meine Analyse. Ich zeige euch, wie ich tatsächlich denke, wenn so ein Fall zu mir kommt in drei Stufen: Stufe 1: Bei der aussage bleiben. Welche Modelle stehen hinter den Worten der Mutter? Was bedeutet eigentlich "Schlafassoziation" und warum ist dieser Begriff aus den 80er Jahren bis heute Hauptursache für falsche Beratung?Stufe 2: Die Perspektive der Mutter einnehmen. Welche zwei Stimmen sprechen in ihrer Anfrage? Und warum braucht sie zuerst eine Erlaubnis, bevor irgendetwas anderes Sinn macht. Stufe 3: Die Perspektive des Kindes einnehmen. Was sagt uns das Schlafmuster wirklich? Warum dieses Aufwachen kein "normales Babyverhalten" ist, sondern ein Hinweis auf etwas, dem man nachgehen kann?Außerdem in dieser Episode: - warum die übliche bindungsorientierte Antwort "dein Kind braucht halt deine Nähe" zu kurz greift- was Objekt- und Personenpermanenz mit zehn Monaten wirklich bedeuten und was nicht?- warum die eigene diagnostische Frage nicht in der Nacht liegt, sondern im Tag- die vier Bedürfnisbereiche aus meiner kindorientierten Methode: körperlich, emotional, kognitiv, sozial- eine konkrete Hausaufgabe und meine Eltern-Infomappe mit drei Protokollen, die ich Eltern auf Anfrage schicke. Die zentrale Botschaft: Wenn dein Baby in der frühen Nacht nicht in den Tiefschlaf findet, ist das kein Schicksal, das du aushalten musst. Es ist ein Befund. Und du kannst etwas tun. Wenn dir diese Folge gefallen hat, lass uns gern eine Bewertung da und teile den Podcast mit anderen Eltern. Viel Spaß beim Hören!Ich freue mich über Fragen, Anregungen und Themenwünsche an: office@niermann-kids.deniermann@schlafcoaching-niermann.deBesuche uns unbedingt auch auf Social Media für mehr Tipps und Know-How zum Thema Baby- und Kleinkindschlaf: https://bianca-niermann.de/https://niermann-kids.de/https://instagram.com/bianca.niermann/Disclaimer: Die im Podcast besprochenen Tipps und Ratschläge basieren auf fundierter Erfahrung und Fachwissen im Bereich Babys und Kleinkinder. Sie dienen jedoch ausschließlich zu Informationszwecken und ersetzen keine individuelle Beratung oder medizinische Diagnose. Jede Familie und jedes Kind ist einzigartig, daher können die beschriebenen Methoden und Anweisungen unterschiedlich wirken. Die Moderatorin oder Gäste haften nicht für etwaige Schäden oder Nachteile, die durch die Anwendung der im Podcast gegebenen Ratschläge entstehen können. Bei spezifischen gesundheitlichen Fragen oder Problemen wird empfohlen, einen qualifizierten Kinderarzt oder eine andere Fachperson zu konsultieren. -
Staffel 2, Folge 14: Warum ich nicht mehr von Babyschlafcoaching spreche 29.05.2026 28pHerzlich Willkommen zu einer neuen Folge von "Wissen schafft Babyschlaf"!Viele Eltern glauben heute, Babyschlafprobleme seien einfach "normal". Schub. Regression. Unreifes Nervensystem. Mehr begleiten. Mehr Co-Regulation. Doch was passiert, wenn Eltern anfangen, ihr Kind nur noch durch Social-Media-Schlagworte zu betrachten?In dieser Folge erkläre ich, warum ich mich bewusst vom Begriff "Babyschlafcoaching" entfernt habe und warum daraus NIERMANN K.I.D.S. entstanden ist: Kindorientierte Schlafpädagogik.Es geht um: - warum Schlaf nie isoliert entsteht.- weshalb reine Einschlaftipps oft zu kurz greifen.- wie Überreizung, fehlende Rhythmen und dysregulierte Tagesabläufe Schlaf beeinflussen.- warum Entwicklung, Regulation und Familiendynamik zusammengehören. - weshalb Eltern heute oft massiv verunsichert sind.- warum Beobachtung wichtiger ist als Schlafmythen aus TikTok und Instagram. Außerdem spreche ich über: - die Stay-and-Care-Methode- Videodiagnostik und 360-Grad-Beobachtung- warum ich mit Schlaf-, Fütter- und Sozialprotokollen arbeite- weshalb echte Entwicklung nicht aus Tabellen gelesen werden kannDiese Folge richtet sich an Eltern, die ihr Kind verstehen möchten - ohne Angst, ohne starre Methoden und ohne Schlafdruck. Wenn dir diese Folge gefallen hat, lass uns gern eine Bewertung da und teile den Podcast mit anderen Eltern.Viel Spaß beim Hören!Ich freue mich über Fragen, Anregungen und Themenwünsche an: office@niermann-kids.deniermann@schlafcoaching-niermann.deBesuche uns unbedingt auch auf Social Media für mehr Tipps und Know-How zum Thema Baby- und Kleinkindschlaf: https://bianca-niermann.de/https://niermann-kids.de/https://instagram.com/bianca.niermann/Disclaimer: Die im Podcast besprochenen Tipps und Ratschläge basieren auf fundierter Erfahrung und Fachwissen im Bereich Babys und Kleinkinder. Sie dienen jedoch ausschließlich zu Informationszwecken und ersetzen keine individuelle Beratung oder medizinische Diagnose. Jede Familie und jedes Kind ist einzigartig, daher können die beschriebenen Methoden und Anweisungen unterschiedlich wirken. Die Moderatorin oder Gäste haften nicht für etwaige Schäden oder Nachteile, die durch die Anwendung der im Podcast gegebenen Ratschläge entstehen können. Bei spezifischen gesundheitlichen Fragen oder Problemen wird empfohlen, einen qualifizierten Kinderarzt oder eine andere Fachperson zu konsultieren. -
Staffel 2, Folge 13: 2-jähriges Kind schläft nicht durch und isst nachts ständig - was ist noch normal? 22.05.2026 29pHerzlich Willkommen zu einer neuen Folge von "Wissen schafft Babyschlaf"!In dieser Folge spreche ich über einen Satz, den eine ähnlich bei Social Media gesehen hat: "Wenn ein Kind essen will, dann braucht es das auch."In dem Fall ging es um ein 2-jähriges Kind, das 12 bis 15 mal am Tag isst oder trinkt. Und genau da wird etwas vermischt, was man sauber trennen muss. Ein Baby im ersten Lebensjahr nach Bedarf zu stillen oder zu füttern, ist etwas anderes als ein Kleinkind ohne Essenspausen. Wenn ein 2-jähriges Kind tagsüber und nachts ständig isst oder trinkt, dann geht es oft nicht nur um Hunger. Dann geht es auch um Gewohnheit, Beruhigung, Struktur und die Frage, was Essen in diesem Alltag längst alles übernommen hat. In dieser Folge geht es darum,- warum ein voller Bauch am Abend noch keine gute Essstruktur über den ganzen Tag beweist, - warum Schlaf Rhythmus braucht,- warum Essen nicht automatisch Hunger bedeutet und- warum Bedürfnisorientierung nicht heißt, dass man jede Gewohnheit für einen biologischen Bedarf hält. Eine Folge für Eltern, die gerne Rhythmus und Struktur in ihre Mahlzeiten einführen möchten bei ihrem Kleinkind. QUELLEN UND BELEGENetzwerk Gesund ins Leben (Bundeszentrum für Ernährung): Handlungsempfehlungen Ernährung und Bewegung für Kleinkinder. Drei Hauptmahlzeiten und zwei Zwischenmahlzeiten; essensfreie Zeiten von zwei bis drei Stunden; in den Pausen kein Snacking, keine süßen Getränke, keine Milch oder Milchprodukte.Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (kindergesundheit-info.de): Regelmäßige Mahlzeiten für Kinder; essensfreie Zeiten von etwa zwei bis drei Stunden; Abendessen möglichst mindestens eine Stunde vor dem Schlafengehen.Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ / Kinderaerzte-im-Netz): Ernährungsempfehlungen Kleinkinder. Fünf Mahlzeiten am Tag, ungefähr alle zwei bis drei Stunden, dazwischen und nachts nicht mehr.Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM): Patientenratgeber Schlafstörungen bei Säuglingen, Kleinkindern, Kindern und Jugendlichen. Stabile Rhythmen sind für das Schlaf-Wach-Verhalten elementar.Bowen, A. et al. (2022): Early Childhood Diet in Relation to Toddler Nighttime Sleep Duration Trajectories.Nutrients, 14(15), 3059. COHRA-Kohorte, n=559, Appalachia, USA. Konsistente Mahlzeitenmuster bei Zweijährigen waren assoziiert mit längerer nächtlicher Schlafdauer.Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (kindergesundheit-info.de): Fütterstörungen beim Kind. Warnzeichen: lange Fütterzeiten, hartnäckige Verweigerung, extreme Wählerischkeit, Essen nur unter Ablenkung, geringer Appetit, Hochwürgen ohne organische Ursache.Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE): Krankheitsbild Fütterstörungen. Mechthild Papoušek-/von-Hofacker 2024 Wenn dir diese Folge gefallen hat, lass uns gern eine Bewertung da und teile den Podcast mit anderen Eltern.Viel Spaß beim Hören!Ich freue mich über Fragen, Anregungen und Themenwünsche an: office@niermann-kids.deniermann@schlafcoaching-niermann.deBesuche uns unbedingt auch auf Social Media für mehr Tipps und Know-How zum Thema Baby- und Kleinkindschlaf:https://bianca-niermann.de/https://niermann-kids.de/https://instagram.com/bianca.niermann/Disclaimer: Die im Podcast besprochenen Tipps und Ratschläge basieren auf fundierter Erfahrung und Fachwissen im Bereich Babys und Kleinkinder. Sie dienen jedoch ausschließlich zu Informationszwecken und ersetzen keine individuelle Beratung oder medizinische Diagnose. Jede Familie und jedes Kind ist einzigartig, daher können die beschriebenen Methoden und Anweisungen unterschiedlich wirken. Die Moderatorin oder Gäste haften nicht für etwaige Schäden oder Nachteile, die durch die Anwendung der im Podcast gegebenen Ratschläge entstehen können. Bei spezifischen gesundheitlichen Fragen oder Problemen wird empfohlen, einen qualifizierten Kinderarzt oder eine andere Fachperson zu konsultieren. -
Staffel 2, Folge 12: "Altersentsprechend schlafen": Warum Tabellen Eltern oft mehr stressen als helfen 15.05.2026 21pHerzlichen Willkommen zu einer neuen Folge von "Wissen schafft Babyschlaf"!"So schläft dein Kind mit 4 Monaten.""Diese Wachzeiten braucht dein Baby.""Mit 8 Monaten sollte dein Kind..."Solche Aussagen begegnen Eltern täglich auf Social Media. Und oft entsteht dadurch vor allem eins: Druck. In dieser Podcastfolge spreche ich darüber, warum Schlafentwicklung nicht wie ein Fließband verläuft und warum starre Tabellen vielen Familien eher Stress machen als wirklich helfen. Denn Schlaf orientiert sich nicht nur am chronologischen Alter. Er hängt auch zusammen mit Entwicklung, Regulation, Temperament, Nervensystem, Chronobiologie, Aktivitätsniveau, Umweltfaktoren, Ernährung und Gesundheit. Ich spreche über: - chronisches Alter vs. Entwicklungsalter- den Einfluss von Reizverarbeitung und Temperament- warum zwei Kinder gleich schlafen können, aber aus völlig unterschiedlichen Gründen- den psychologischen Mechanismus "Social Proof"- warum Social Media sich oft so überzeugend anfühlt- medizinische und entwicklungspsychologische Red Flags- warum Durchschnittswerte keine biologische Wahrheit sind. Außerdem geht es darum, wie Eltern wieder mehr Vertrauen in die Beobachtung ihres eigenen Kindes entwickeln können, ohne dabei medizinische oder entwicklungspsychologische Einordnung aus dem Blick verlieren. Denn die entscheidende Frage ist oft nicht: "Schläft mein Kind altersentsprechend?"Sondern: "Was braucht genau dieses Kind in seiner aktuellen biologischen und entwicklungspsychologischen Situation?"Wenn dir diese Folge gefällt, lass uns gern eine Bewertung da und teile den Podcast mit anderen Eltern. Viel Spaß beim Hören!Ich freue mich über Fragen, Anregungen und Themenwünsche an: office@niermann-kids.deniermann@schlafcoaching-niermann.deBesuche uns unbedingt auch auf Social Media für mehr Tipps und Know-How zum Thema Baby- und Kleinkindschlaf: https://bianca-niermann.de/https://niermann-kids.de/https://instagram.com/bianca.niermann/Disclaimer: Die im Podcast besprochenen Tipps und Ratschläge basieren auf fundierter Erfahrung und Fachwissen im Bereich Babys und Kleinkinder. Sie dienen jedoch ausschließlich zu Informationszwecken und ersetzen keine individuelle Beratung oder medizinische Diagnose. Jede Familie und jedes Kind ist einzigartig, daher können die beschriebenen Methoden und Anweisungen unterschiedlich wirken. Die Moderatorin oder Gäste haften nicht für etwaige Schäden oder Nachteile, die durch die Anwendung der im Podcast gegebenen Ratschläge entstehen können. Bei spezifischen gesundheitlichen Fragen oder Problemen wird empfohlen, einen qualifizierten Kinderarzt oder eine andere Fachperson zu konsultieren. -
Staffel 2, Folge 11: Altes Wissen neu denken: Mütterliche Intuition, Nähe und Rhythmus: Was Babys, Welpen und Vertrauen miteinander zu tun haben könnten 08.05.2026 1ó 1pHerzlich Willkommen bei einer neuen Folge "Wissen schafft Babyschlaf"!In dieser Folge spreche ich mit meiner Freundin Mechthild, die seit über 40 Jahren Hunde züchtet und mehr als 60 Würfe begleitet hat. Im Gespräch geht es um die überraschenden Parallelen zwischen der Fürsorge einer Hündin für ihre Welpen und der frühen Begleitung von Babys: Nähe, Stillen, Körperkontakt, Resonanz, Rhythmus und das Vertrauen in die eigene mütterliche Intuition. Mechthild erzählt, wie sie ihre eigenen Kinder vor 35 Jahren begleitet hat, ohne Social Media, ohne Apps, ohne ständige Ratgeberflut. Stattdessen mit Beobachtung, Bauchgefühl, Ruhe, klaren Ritualen und der Überzeugung: Ein Baby, was weint, braucht einen zugewandten Menschen. Diese Folge ist ein Plädoyer dafür, altes Erfahrungswissen nicht pauschal abzuwerten, sondern neu zu denken und dabei verbunden mit moderner Bindungsforschung, Säuglingsforschung und Schlafbiologie. Die Themen in dieser Folge: - Warum frühe Nähe für Babys so wichtig ist- Was Hündinnen mit ihren Welpen intuitiv tun- Welche Parallelen es zur frühen Säuglingszeit gibt- Warum Babys in den ersten Monaten noch keinen stabilen Rhythmus haben - Stillen, Einschlafen und Körperkontakt ohne Angst betrachten- Warum Schreien ein Signal ist und kein Machtmittel- Wie Stimme, Atmung, Körperkontakt und Ruhe regulierend wirken- Warum Social Media Mütter oft mehr verunsichert als stärkt- Weshalb Apps Orientierung geben können, aber keine mütterliche Wahrnehmung ersetzen- Wie Rituale und Strukturen Sicherheit im Alltag schaffen- Warum alte Erfahrung nicht automatisch falsch ist - Wie Eltern wieder mehr Vertrauen in ihre eigene Intuition entwickeln könnenWenn dir diese Folge gefällt, lass uns gern eine Bewertung da und teile den Podcast mit anderen Eltern. Viel Spaß beim Hören!Ich freue mich über Fragen, Anregungen und Themenwünsche an: office@niermann-kids.de niermann@schlafcoaching-niermann.deBesuche uns unbedingt auch auf Social Media für mehr Tipps und Know-How zum Thema Baby- und Kleinkindschlaf: https://bianca-niermann.de/https://niermann-kids.de/https://instagram.com/bianca.niermann/Disclaimer: Die im Podcast besprochenen Tipps und Ratschläge basieren auf fundierter Erfahrung und Fachwissen im Bereich Babys und Kleinkinder. Sie dienen jedoch ausschließlich zu Informationszwecken und ersetzen keine individuelle Beratung oder medizinische Diagnose. Jede Familie und jedes Kind ist einzigartig, daher können die beschriebenen Methoden und Anweisungen unterschiedlich wirken. Die Moderatorin oder Gäste haften nicht für etwaige Schäden oder Nachteile, die durch die Anwendung der im Podcast gegebenen Ratschläge entstehen können. Bei spezifischen gesundheitlichen Fragen oder Problemen wird empfohlen, einen qualifizierten Kinderarzt oder eine andere Fachperson zu konsultieren. -
Staffel 2, Folge 10: 2,5 Stunden Einschlafbegleitung sind kein Lifestyle-Event! 01.05.2026 25pHerzlich Willkommen zu einer neuen Folge von "Wissen schafft Babyschlaf"!In dieser Folge geht es darum, wie Eltern Babyschlaf-Content aus Instagram, TikTok oder Podcasts kritisch prüfen können. Nicht jeder Post, der sich liebevoll anhört, ist fachlich hilfreich. Nicht jede starke Emotion ist eine gute Einordnung. Und nicht jede große Reichweite ist ein Qualitätsmerkmal. Ich möchte euch mit dieser Folge nicht sagen, wem ihr glauben sollt. Ich möchte euch helfen, bessere Fragen zu stellen. Diese Fragen könnt ihr euch künftig stellen: - Was wird hier eigentlich konkret behauptet?- Ist das Fachinformation, persönliche Meinung oder Marketing?- Wird aus einer Einzelbeobachtung eine allgemeine Wahrheit gemacht?- Was sagen Entwicklungspsychologie, Bindungsforschung, Säuglingsforschung, Schlafmedizin und Chronobiologie dazu?- Was ist gut belegt?- Was ist zu pauschal oder fachlich fragwürdig?- Welche wichtige Perspektive fehlt?- Wird mit Schuld, Angst, Ideologie oder moralischem Druck gearbeitet?- Wird Bindung vereinfacht oder missbraucht?- Hilft mir dieser Inhalt wirklich weiter - oder macht er mich kleiner, unsicherer und abhängiger?Wenn Aussagen kommen, wie "Mach Me-Time daraus", "Hör einen Podcast während der Einschlafbegleitung", "Bleib einfach geduldig" oder "Emotionale Sicherheit ist nicht verhandelbar", dann fragt euch zusätzlich: - Wird hier die Ursache geprüft oder nur erklärt, wie ich die Belastung besser aushalte?- Ist das echte Präsenz oder nur körperliche Anwesenheit bei psychischer Abwesenheit?- Fehlen Schlafmedizin, Chronobiologie oder medizinische Abklärung?- Wird aus Überforderung eine Liebes- oder Bindungserzählung gemacht?Mein Ziel: Ich will kein Bashing. Mich interessiert nicht, wer etwas postet. Mich interessiert, was gesagt wird und was es mit Eltern macht. Mein Ziel ist, dass ihr wieder urteilsfähig werdet, denn:2,5 Stunden Einschlafbegleitung sind kein Lifestyle-Event!Wenn dir diese Folge gefällt, lass uns gern eine Bewertung da und teile den Podcast mit anderen Eltern. Viel Spaß beim Hören!Ich freue mich über Fragen, Anregungen und Themenwünsche per Mail an: office@niermann-kids.deniermann@schlafcoaching-niermann.deBesuche uns unbedingt auch auf Social Media für mehr Tipps und Know-How zum Thema Baby- und Kleinkindschlaf: https://bianca-niermann.de/https://niermann-kids.de/https://instagram.com/bianca.niermann/Disclaimer: Die im Podcast besprochenen Tipps und Ratschläge basieren auf fundierter Erfahrung und Fachwissen im Bereich Schlafcoaching für Babys und Kleinkinder. Sie dienen jedoch ausschließlich zu Informationszwecken und ersetzen keine individuelle Beratung oder medizinische Diagnose. Jede Familie und jedes Kind ist einzigartig, daher können die beschriebenen Methoden und Anweisungen unterschiedlich wirken. Die Moderatorin oder Gäste haften nicht für etwaige Schäden oder Nachteile, die durch die Anwendung der im Podcast gegebenen Ratschläge entstehen können. Bei spezifischen gesundheitlichen Fragen oder Problemen wird empfohlen, einen qualifizierten Kinderarzt oder eine andere Fachperson zu konsultieren. -
Staffel 2, Folge 9: Schlafmangel ist kein Liebesbeweis! 24.04.2026 15pHerzlich Willkommen zu einer neuen Folge von "Wissen schafft Babyschlaf"!In dieser Folge spreche ich über ein Narrativ, das sich immer stärker ausbreitet: Erschöpfung wird nicht mehr als Warnsignal behandelt, sondern als Beweis von Liebe.Ich zeige, warum romantisierte Erschöpfung alles andere als bedürfnisorientiert ist, wie Überforderung moralisch aufgeladen wird und weshalb Eltern dadurch in Schuld, Angst und Passivität gebunden werden.Es geht um: - die emotionale Dramaturgie hinter solchen Inhalten- die Umdeutung von Belastung in Liebe- die Pathologisierung normaler Alltagsfragen von Familien- den Unterschied zwischen kindlichem Bedürfnis und chronischer Überlastung - und die Frage, warum gute Elternschaft nicht im Aushalten, sondern in Verantwortung, Schutz und Veränderungsbereitschaft liegt. Außerdem spreche ich darüber, warum Bindungsqualität nicht daraus entsteht, dass eine Bezugsperson dauerhaft an ihrer Grenze lebt und weshalb Schlafmangel weder ein Liebesbeweis noch ein Qualitätsmerkmal guter Elternschaft. Diese Folge ist ein klares Statement gegen weich klingenden Druck, gegen Angstkommunikation und gegen die Romantisierung elterlicher Erschöpfung. Denn Leiden nicht zu romantisieren, ist kein Mangel an Liebe, sondern oft ein Zeichen von Verantwortung!Wenn dir diese Folge gefällt, lass uns gern eine Bewertung da und teile den Podcast mit anderen Eltern. Viel Spaß beim Hören!Ich freue mich über Fragen, Anregungen und Themenwünsche per Mail an: office@niermann-kids.deniermann@schlafcoaching-niermann.deBesuche uns unbedingt auch auf Social Media für mehr Tipps und Know-How zum Thema Baby- und Kleinkindschlaf: https://bianca-niermann.de/https://niermann-kids.de/https://instagram.com/bianca.niermann/Disclaimer: Die im Podcast besprochenen Tipps und Ratschläge basieren auf fundierter Erfahrung und Fachwissen im Bereich Schlafcoaching für Babys und Kleinkinder. Sie dienen jedoch ausschließlich zu Informationszwecken und ersetzen keine individuelle Beratung oder medizinische Diagnose. Jede Familie und jedes Kind ist einzigartig, daher können die beschriebenen Methoden und Anweisungen unterschiedlich wirken. Die Moderatorin oder Gäste haften nicht für etwaige Schäden oder Nachteile, die durch die Anwendung der im Podcast gegebenen Ratschläge entstehen können. Bei spezifischen gesundheitlichen Fragen oder Problemen wird empfohlen, einen qualifizierten Kinderarzt oder eine andere Fachperson zu konsultieren. -
Staffel 2, Folge 8: 3-Monats-Koliken? Warum diese Erklärung oft zu kurz greift 17.04.2026 23pHerzlich Willkommen zu einer neuen Folge von "Wissen schafft Babyschlaf"!Viele Eltern hören früh den Satz: "Das sind bestimmt 3-Monats-Koliken." Wenn ein Baby viel schreit, sich krümmt, Luft im Bauch hat, pupst, abends kaum zur Ruhe kommt oder sich nur schwer beruhigen lässt, scheint die Erklärung schnell gefunden. Aber genau hier beginnt das Problem: Der Begriff 3-Monats-Koliken wird oft als einfache Antwort benutzt, obwohl die Realität deutlich komplexer ist. In dieser Folge spreche ich darüber, - warum exzessives Schreien nicht vorschnell nur als Bauchproblem eingeordnet werden sollte, - weshalb es fachlich zu kurz greift, einem Baby einfach eine "mangelnde Regulation" zuzuschreiben,- was der Unterschied ist zwischen unreifer Selbstregulation und einer belasteten Ko-Regulation zwischen Eltern und Kind, - warum die Forschung rund um Mechthild Papoušek hier so wichtig ist und - weshalb Social Media Eltern oft mit plakativen Erklärungen eher verunsichert als wirklich aufklärt. Diese Folge hilft dir viel schreiende Säuglinge differenziert zu verstehen: nicht mit Schuld, nicht mit Panik, nicht mit schnellen Etiketten, sondern mit einem fachlich sauberen Blick auf Beziehung, Reifung, Belastung und frühe Regulation. Mein Kerngedanke der Folge: Nicht das Baby allein ist das Problem. Wenn ein Säugling viel schreit, schwer in den Schlaf findet oder insgesamt hoch belastet wirkt, dann müssen wir die gesamte Regulationssituation anschauen: das Kind, die Bezugsperson, die Reifung, die Reizlage, den Alltag und die Qualität der Ko-Regulation. Für wen ist diese Folge? Für Eltern von Säuglingen, die viel weinen, schwer zur Ruhe kommen oder bei denen bereits von "Koliken" gesprochen wurde und für Fachkräfte, die Eltern nicht mit vereinfachenden Etiketten abspeisen wollen. Auf der Website des nationalen "Frühe Hilfen", findet ihr alle Schreiambulanzen in Deutschland: Frühe Hilfen in Ihrer Nähe | NZFH elternseinWenn dir diese Folge gefällt, lass uns gern eine Bewertung da und teile den Podcast mit anderen Eltern.Viel Spaß beim Hören!Ich freue mich über Fragen, Anregungen und Themenwünsche per Mail an: office@niermann-kids.deniermann@schlafcoaching-niermann.deBesuche uns unbedingt auch auf Social Media für mehr Tipps und Know-How zum Thema Baby- und Kleinkindschlaf: https://bianca-niermann.de/https://niermann-kids.de/https://instagram.com/bianca.niermann/Disclaimer: Die im Podcast besprochenen Tipps und Ratschläge basieren auf fundierter Erfahrung und Fachwissen im Bereich Schlafcoaching für Babys und Kleinkinder. Sie dienen jedoch ausschließlich zu Informationszwecken und ersetzen keine individuelle Beratung oder medizinische Diagnose. Jede Familie und jedes Kind ist einzigartig, daher können die beschriebenen Methoden und Anweisungen unterschiedlich wirken. Die Moderatorin oder Gäste haften nicht für etwaige Schäden oder Nachteile, die durch die Anwendung der im Podcast gegebenen Ratschläge entstehen können. Bei spezifischen gesundheitlichen Fragen oder Problemen wird empfohlen, einen qualifizierten Kinderarzt oder eine andere Fachperson zu konsultieren. -
Staffel 2, Folge 7: Fall aus der Community: Baby 4,5 Monate alt schläft 9,5 Stunden in der Nacht 10.04.2026 23pHerzlich Willkommen zu einer neuen Folge von "Wissen schafft Babyschlaf"!In dieser Folge geht es um einen echten Fall aus meiner Community: ein Baby mit 4,5 Monaten, dessen Eltern mit dem Gefühl auf mich zukamen, dass beim Schlaf noch einiges nicht richtig rund läuft. Die Themen der Familie waren langes Saugen am Abend, eine belastende Einschlafsituation, vermeintlich zu kurze Tagschläfchen und fast tägliche Schreiphasen am frühen Abend. Und gleichzeitig zeigte die Schlafanalyse etwas ganz anderes: Dieses Baby war für sein Alter bereits erstaunlich gut organisiert. Es kam in der Nacht auf ungefähr 9,5 Stunden Schlaf. Es hatte eine regelmäßige Aufstehzeit, gut erkennbare Wachfenster, mehrere Schlafphasen über den Tag, einen regelmäßigen Fütterrhythmus und auch abends bereits eine klare Struktur. In dieser Folge spreche ich darüber, - warum Eltern oft vor allem das sehen, was belastet- weshalb eine präzise Schlafanalyse so entlastend sein kann - warum hier nicht die Nacht der Hauptproblembereich war- warum es sich nicht um klassisches Einschlafstillen handelte- weshalb das lange Saugen am Abend eher eine Form von Dauerstimulation war- und warum die vermeintlich kurzen Tagschläfchen in Wahrheit kürzer wahrgenommen wurden, weil die Regulationszeit vor dem Einschlafen nicht mitgerechnet wurdeKerngedanke der Folge: Nicht der gesamte Schlaf war problematisch. Im Gegenteil: Nacht und Tagesstruktur waren bereits erstaunlich gut entwickelt. Die eigentliche Belastung lag viel spezifischer - im abendlichen nicht-nutriven Dauersaugen, in den Schreiphasen am Abend und in einer verzerrten Wahrnehmung des Tagschlafs. Wenn dir diese Folge gefallen hat, lass und gern eine Bewertung da und teile den Podcast mit anderen Eltern. Viel Spaß beim Hören!Ich freue mich über Fragen, Anregungen und Themenwünsche per Mail an: office@niermann-kids.de niermann@schlafcoaching-niermann.de Besuche und unbedingt auch auf Social Media für mehr Tipps und Know-How zum Thema Baby- und Kleinkindschlaf: https://bianca-niermann.de/https://niermann-kids.de/https://instagram.com/bianca.niermann/Disclaimer: Die im Podcast besprochenen Tipps und Ratschläge basieren auf fundierter Erfahrung und Fachwissen im Bereich Schlafcoaching für Babys und Kleinkinder. Sie dienen jedoch ausschließlich zu Informationszwecken und ersetzen keine individuelle Beratung oder medizinische Diagnose. Jede Familie und jedes Kind ist einzigartig, daher können die beschriebenen Methoden und Anweisungen unterschiedlich wirken. Die Moderatorin oder Gäste haften nicht für etwaige Schäden oder Nachteile, die durch die Anwendung der im Podcast gegebenen Ratschläge entstehen können. Bei spezifischen gesundheitlichen Fragen oder Problemen wird empfohlen, einen qualifizierten Kinderarzt oder eine andere Fachperson zu konsultieren. -
Staffel 2, Folge 6: Berlin, Dubai und zurück - und das mehrmals pro Woche: Warum der Morgen bei Schlafproblemen so wichtig ist 03.04.2026 16pHerzlich Willkommen zu einer neuen Folge von "Wissen schafft Babyschlaf"!Viele Eltern schauen bei Schlafproblemen fast nur auf den Abend und auf die Nacht. Aber was, wenn der eigentliche Schlüssel viel früher liegt, nämlich im Start in den Tag?In dieser Folge spreche ich darüber, warum Schlaf nicht nur mit Müdigkeit zu tun hat, sondern auch im Timing. Warum ein stark schwankender Tagesbeginn kleine Kinder aus dem Rhythmus bringen kann. Und warum es gerade bei Kindern ab etwa dem sechsten Monat sinnvoll ist, den Morgen als wichtigen Anker ernst zu nehmen. Ich erkläre, weshalb ein Kind nach einer schlechten Nacht zwar müde sein kann, ein später und ständig wechselnder Tagesstart dem Schlafsystem aber oft nicht wirklich hilft. Außerdem geht es darum, warum Vorhersehbarkeit nicht nur im Außen wichtig ist, sondern auch im Körper. In dieser Folge erfährst du: - warum Schlaf nicht nur Müdigkeit ist, sondern auch Rhythmus- weshalb der Morgen für den restlichen Tagesverlauf so wichtig ist- warum ein stark schwankender Tagesstart Schlafprobleme zusätzlich verstärken kann - ab wann Regelmäßigkeit im Tagesbeginn besonders relevant wird- warum Schlafprotokolle helfen können, echte Muster zu erkennen- wie du eine sinnvolle "nicht später als"-Aufstehzeit für den Morgen findest.Mein wichtigster Satz in dieser Folge: "Der Morgen ist kein Nebenschauplatz. Der Morgen ist ein Anker!"Wenn dir diese Folge gefallen hat, lass uns gern eine Bewertung da und teile den Podcast mit anderen Eltern. Viel Spaß beim Hören!Ich freue mich über Fragen, Anregungen und Themenwünsche per Mail an: office@niermann-kids.deniermann@schlafcoaching-niermann.deBesuche uns unbedingt auch auf Social Media für mehr Tipps und Know-How zum Thema Baby- und Kleinkindschlaf: https://bianca-niermann.de/https://niermann-kids.de/https://instagram.com/bianca.niermann/Disclaimer: Die im Podcast besprochenen Tipps und Ratschläge basieren auf fundierter Erfahrung und Fachwissen im Bereich Schlafcoaching für Babys und Kleinkinder. Sie dienen jedoch ausschließlich zu Informationszwecken und ersetzen keine individuelle Beratung oder medizinische Diagnose. Jede Familie und jedes Kind ist einzigartig, daher können die beschriebenen Methoden und Anweisungen unterschiedlich wirken. Die Moderatorin oder Gäste haften nicht für etwaige Schäden oder Nachteile, die durch die Anwendung der im Podcast gegebenen Ratschläge entstehen können. Bei spezifischen gesundheitlichen Fragen oder Problemen wird empfohlen, einen qualifizierten Kinderarzt oder eine andere Fachperson zu konsultieren.
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