Dimensionen
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Der Podcast „Dimensionen“ gibt Gedanken Raum. Mit Reportagen, Features, Recherchen und Porträts beleuchtet er Themen aus Wissenschaft, Kunst, Politik, Wirtschaft, Natur und Technik. Gespräche mit Expertinnen und Experten vertiefen die behandelten Fragestellungen. Produziert wird die Sendung von ORF und ist Teil des Ö1-Programms.
Epizódok
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Die Nobelpreise 2025: Chemie 12.08.2026 24pDie Entwicklung metallorganischer GerüsteEin Gramm eines neuartigen Materials, dessen innere Hohlräume die Oberfläche des viel zitierten Fußballfeldes haben. Manchmal sogar mehr. Das sind die Strukturen, die die diesjährigen Chemienobelpreisträger erfunden haben. Damit könnten Wasser aus der Wüstenluft gewonnen, Kohlendioxid aus der Atmosphäre gebunden, giftige Gase eingefangen oder chemische Reaktionen katalysiert werden. (Wh. v. 2025) - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 12. 08. 2026.Gestaltung: Birgit Dalheimer -
Die Nobelpreise 2025: Physik 11.08.2026 24pEin "Quantum" Trost: Vom Quantensprung zum QuantencomputerDer Physik-Nobelpreis 2025 ging an drei Forscher für die Entdeckung von Quanteneffekten wie etwa das "makroskopische Tunneln". Klingt abstrakt, hat aber sehr fassbare Auswirkungen: Zum einen ist der erwähnte Tunneleffekt dafür verantwortlich, dass es in der Natur überhaupt Radioaktivität gibt, den sogenannten Alpha-Zerfall. Zum anderen sind die entdeckten Phänomene mittlerweile in die Alltagstechnik eingewachsen. Zur Anwendung kommen sie in PCs und Smartphones. (Wh. v. 2025). - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 11. 08. 2026.Gestaltung: Robert Czepel -
Die Nobelpreise 2025: Medizin 10.08.2026 24pDie Spielregeln der ImmuntoleranzEin funktionierendes Immunsystem schützt den Körper vor pathogenen Keimen und eliminiert entartete Zellen, bevor daraus Krebs entstehen kann. Ist die Abwehr gestört, kann sich diese aber auch gegen körpereigene Strukturen richten, wie es bei Autoimmunerkrankungen der Fall ist. Die Immunabwehr in Balance zu halten, dafür sind so genannte regulatorische T-Zellen von großer Bedeutung. Sie passen auf, dass Immunreaktionen nicht überschießen, die Abwehr insgesamt aber schlagkräftig bleibt. Dieser Mechanismus bildet den Kern der Forschungen, für die 2025 der Nobelpreis für Medizin oder Physiologie verliehen wurde.Auftakt der Sommerserie über die vier aktuellen wissenschaftlichen Nobelpreise. (Wh. v. 2025) - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 10. 08. 2026.Gestaltung: Sabrina Adlbrecht -
Kohei Saito: der Degrowth-Marxist aus Japan 06.08.2026 24pDer Philosoph von der Universität Tokio ist Gast im OPEN SPACEAngesichts der zunehmenden Klimakrise verstärkt sich auch die ökologische Kapitalismuskritik: Wer das Klima und somit die Menschheit retten will, so das Argument, darf die Wirtschaft nicht so exzessiv wie in den letzten Jahrzehnten den Kräften des freien Marktes überlassen. In dieser Debatte ist Kohei Saito kein Unbekannter. Mit seinem Buch "Systemsturz. Der Sieg der Natur über den Kapitalismus" landete er vor wenigen Jahren einen Bestseller. Nun ist sein neues Buch "Am Ende des Fortschritts. Überleben in den Ruinen des Kapitalismus" erschienen. Der Philosoph hat auf Einladung der Universität Wien und der Akademie der Bildenden Künste Österreich besucht und seine streitbaren Lösungsvorschläge für die globale Krise präsentiert: eine Mixtur aus marxistischer Theorie, Degrowth-Ideen und "dunklem Sozialismus".Interview: Alexander Behr -
Angst vor dem großen Beben 05.08.2026 24pUnd wie Istanbul sich darauf vorbereitetUnter dem Marmarameer vor Istanbul treffen die eurasische und anatolische Kontinentalplatte aufeinander. Die sogenannte Nordanatolische Verwerfung ist eine der aktivsten seismischen Zonen der Welt - und das Gebiet vor den Küsten der Millionenstadt das einzige, in dem es seit über 250 Jahren kein Starkbeben mehr gab. Forschende sind sich einig: Die Energie, die sich seitdem durch die aneinander reibenden Platten aufstaut, wird sich irgendwann entladen. Und die Folgen werden fatal sein. Genaue Prognosen sind jedoch schwer zu stellen. Die Stadt bereitet sich mit Erdbebenübungen, neuen Bauvorschriften, Sanierungsprogrammen und einem stetig wachsenden Netzwerk an Sensoren vor. Angesichts der enormen Bevölkerungszahl und der schlechten Bausubstanz vieler Häuser bleiben die Herausforderungen groß. (Wh. v. 11. 02. 2026) - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 05. 08. 2026.Gestaltung: Anika Haider -
Gürkchen statt Gurkerl 03.08.2026 24pÖsterreichisches Deutsch und Dialekte unter DruckEs ist kaum mehr zu überhören: Immer mehr junge Österreicher*innen sprechen deutsch klingendes Hochdeutsch. Zudem scheinen Dialekte immer mehr zu verschwinden. Was steckt hinter diesen Trends und haben sie vielleicht etwas miteinander zu tun, weil Sozialen Medien einen sprachlichen Uniformitätsdruck erzeugen? Erleben wir einen Verlust an sprachlicher Vielfalt oder einen Sprachwandel, in dem sich Herkunft, soziale Zugehörigkeit und Prestige neu ordnen? - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 03. 08. 2026.Gestaltung: Kaspar Arens -
Muskismus: Aufstieg und Herrschaft eines Technoking 30.07.2026 24pOpen Space: Zu Gast sind die US-amerikanischen Sozialwissenschafler Quinn Slobodian und Ben TarnoffMit Paypal hat Elon Musk die Finanzbranche aufgemischt, mit Tesla den Markt für E-Autos revolutioniert, nach seiner Übernahme Twitter kurzerhand auf rechts gedreht. Im US-Wahlkampf 2024 schwang er sich zum wichtigsten Unterstützer Donald Trumps auf, anschließend machte er sich mit DOGE, seiner Abteilung für Regierungseffizienz, daran, den amerikanischen Staat radikal umzubauen - was letztlich an seinem erratischen Führungsstil und seinem Zerwürfnis mit Donald Trump scheiterte. Die beiden US-amerikanischen Sozialwissenschaftler Quinn Slobodian und Ben Tarnoff haben mit "Muskismus. Aufstieg und Herrschaft eines Technoking" ein bemerkenswertes Buch vorgelegt. Und sie haben mit dem Begriff "Muskismus" einen Begriff eingeführt, der die Produktionsweise der Tech-Giganten beschreiben soll. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 30. 07. 2026.Interview: Alexander Behr -
Alter Fugu aus neuem Garn 29.07.2026 24pGhanas Webtradition und Textilproduktion am ScheidewegSpinnen und Weben zählen zu den ältesten Fertigkeiten der Menschheit. Doch vielerorts sind diese Traditionen bereits ausgestorben - zu verlockend die Zeitersparnis durch industriell gefertigte Stoffe. Nicht in Ghana. Während Österreich die manuelle Webproduktion bereits im 19. Jahrhundert aufgegeben hat, bemüht sich das westafrikanische Land bis heute um den Erhalt seiner Traditionen. Dazu zählt vor allem ein handgewebtes Hemd, der traditionelle "Fugu". Bereits in der Kolonialzeit haben europäische Mächte die afrikanische Kunst des Spinnens und Webens ausgebeutet. Heute bedrohen billige Kopien aus China und ausländische Übernahmen von Baumwollfabriken Ghanas Textilbranche. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 29. 07. 2026.Gestaltung: Joshua Mingers -
Umkämpftes Recht: 75 Jahre Genfer Flüchtlingskonvention 28.07.2026 24pIn Genf wurde am 28. Juli 1951 das "Abkommen über die Rechtsstellung der Flüchtlinge" unterzeichnet, das bis heute die Grundlage für das internationale Flüchtlingsrecht bildet. Die Genfer Flüchtlingskonvention entstand vor dem Hintergrund großer Fluchtbewegungen in Europa vor, während und nach dem Zweiten Weltkrieg. Das europäische sowie das österreichische Asylrecht ist der Genfer Flüchtlingskonvention verpflichtet, doch die Verletzungen der Konvention häufen sich: Die Nichtannahme von Asylanträgen an den östlichen EU-Außengrenzen und die illegalen Pushbacks im Mittelmeerraum sind nur ein paar Beispiele. Diese Entwicklung findet auch vor dem Hintergrund statt, dass internationale Organisationen und völkerrechtliche Abkommen geopolitisch zunehmend in Frage gestellt werden. Und letztendlich ist das zwischenstaatliche Abkommen stets davon abhängig, dass es die Staaten auch einhalten wollen. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 28. 07. 2026.Gestaltung: Katharina Gruber -
Filtrieren - Reinigen - Entsalzen 27.07.2026 24pWarum Wasseraufbereitung immer wichtiger wirdFast jeder zweite Mensch, schätzt die Organisation für Entwicklung und Zusammenarbeit (OECD), wird bis 2030 in einer Region mit gefährdeter Wasserversorgung leben. Da geht es nicht nur um Trinkwasser, sondern auch um Wasser für die Industrie, die Pflanzenbewässerung und den Grundwasserkörper. Wenn die Wasserressourcen knapper werden, gewinnt die Aufbereitung von natürlichem und unbehandeltem Rohwasser an Bedeutung: Oberflächenwasser, verunreinigtes Wasser, verschmutztes Wasser muss gereinigt, Meerwasser entsalzt werden. Möglichst effizient, energiesparsam und lokal. Lösungen werden auch im noch wasserreichen Österreich entwickelt. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 27. 07. 2026.Gestaltung: Ilse Huber -
Von Gandhi lernen, mit Thiel debattieren 23.07.2026 24pIm "Open Space" zu Gast: der friedenspolitische Theologe Wolfgang Palaver, der seinen Bekannten Peter Thiel kritisch analysiert."Für den Frieden kämpfen. In Zeiten des Krieges von Gandhi und Mandela lernen", so lautet der Titel des aktuellen Buches (Tyrolia-Verlag) von Wolfgang Palaver. Der Religionspädagoge, Germanist und Politikwissenschaftler lehrte über viele Jahrzehnte Christliche Gesellschaftslehre an der Universität Innsbruck und war von 2013 bis 2017 Dekan der Theologischen Fakultät. Auch außerhalb der Universität ist der Friedensforscher Palaver tätig, zum Beispiel als Präsident von Pax Christi Österreich. Im vergangenen Jahr wurde er zum Vertreter der OSZE zur Bekämpfung von Intoleranz, Rassismus und Diskriminierung ernannt - und Palaver erregte mediale Aufmerksamkeit durch seine Bekanntschaft mit dem Milliardär und libertären Tech-Investor Peter Thiel. (Wh. v. 05. 02. 2026.)Interview: Alexander Behr -
Die Musik des Lebens 22.07.2026 24pWie Zellen orchestriert sindDer Abschluss des Humangenomprojekts im Jahr 2003 hat Wissenschaft und Medizin in ein neues Zeitalter geführt. Nun ist es erstmals möglich, transgene Organismen herzustellen und Krankheiten durch maßgeschneiderte Moleküle zu heilen. Trotzdem bleibt der Blick auf das Phänomen Leben im biotechnologischen Zeitalter seltsam antiquiert: Noch immer werden Lebewesen wie Maschinen betrachtet - und die Erfolge der Genetik haben zu diesem Zerrbild (der "Code" des Lebens!) ihren Teil beigetragen. Tatsächlich ist der Betriebsmodus von Organismen musikalisch statt mechanistisch. Lebewesen sind anpassungsfähig, sie improvisieren, sie gleiten und fließen durch die von der Physik errichtete Landschaft des energetisch Möglichen. Muster und Rhythmen bestimmen ihre Existenz. Zeit für einen musikalischen Perspektivenwechsel. (Wh. v. 04. 02. 2026) - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet am 22. 07. 2026.Gestaltung: Armin Stadler -
Der Holocaust als Hologramm 21.07.2026 24pWas bringen neue Formen der Erinnerungskultur?Anfang dieses Jahres gab es weltweit noch etwa 196.000 Überlebende des Holocaust, etwa 450 davon in Österreich. Für die Zukunft stellt sich eine drängende Frage: Wie kann Erinnerung an die Verbrechen der Nationalsozialisten lebendig bleiben, wenn die Stimmen dieser Zeitzeug:innen für immer verstummt sind? Eine Lösung bieten digitale Technologien, die es ermöglichen, Zeugnisse nicht nur aufzubewahren, sondern auch interaktiv erfahrbar zu machen. So lassen zum Beispiel KI-gestützte Rekonstruktionen Überlebende virtuell sprechen. Für die einen eine umstrittene Form der Erinnerungskultur, für die anderen ein legitimer Versuch, Gedenken lebendig zu erhalten. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 21. 07. 2026.Gestaltung: Sabrina Adlbrecht -
Heuschrecken hören 20.07.2026 24pEin Porträt des Heuschreckenforschers Georg DerbuchFür viele Menschen gehören Heuschrecken einfach zum Sommer: ein Zirpen am Wegrand, ein Schwirren in der Wiese, ein Tier, das plötzlich zwischen den Halmen aufspringt. Für Georg Derbuch ist dieser Klang mehr als Hintergrund. Der 58-jährige Insektenforscher erkennt viele heimische Heuschreckenarten an ihrem Gesang. So wird aus einem sommerlichen Geräusch wissenschaftliche Information: Welche Arten leben hier? Welche fehlen? Und was sagt das über den Zustand einer Wiese? Auf einer Wiese bei Graz erzählt Derbuch von akustischer Feldarbeit, von gefährdeten Lebensräumen, von Heuschrecken als Zeigerarten und von einer Liebe zur Natur, die im genauen Hinhören beginnt. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 20. 07. 2026.Gestaltung: Kathrin Horvath -
Der Biber: Nützlicher Nager oder schwimmende Nervensäge? 16.07.2026 25pEr ist das größte Nagetier in Österreich, früher ausgerottet und seit 50 Jahren wieder heimisch: der Biber. Etwa 9000 Tiere (Stand 2020/21) leben hierzulande, Tendenz steigend. Für den Naturschutz ist er ein "Klimaheld", mit seinen Dämmen staut er Gewässer auf, fördert Feuchtgebiete und Artenvielfalt. Für Land- und Wasserwirtschaft, Forst und Fischerei ist der geschützte Biber ein Lästling, der Felder und Wiesen vernässt, Bäume fällt und Sträucher anknabbert. Betroffene Gemeinde fordern Klarheit und Härte gegen den Naturbaumeister, unerwünschte und überzählige Biber sollten vertrieben oder getötet werden. Biberfachleute kritisieren, dass es in Österreich kein einheitliches Monitoring der Biber gibt. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 16. 07. 2026.Gestaltung: Lukas Tremetsberger -
Exotenteilchen auf Dienstreise 15.07.2026 25pUnterwegs mit AntimaterieAntimaterie ist ein Spiegelbild der herkömmlichen Materie. Sie besteht aus Teilchen, die genauso schwer sind, aber eine umgekehrte Landung besitzen. Aus Elektron wird Positron. Auf natürlichem Weg entsteht Antimaterie nur sehr selten, aber in einem Experiment lässt sie sich gezielt herstellen, etwa am Genfer Kernforschungszentrum CERN. Dort gingen vor kurzem 92 der flüchtigen Antimaterieteilchen auf Reisen - eine Weltpremiere. Der Transport an einen anderen Ort könnte helfen, eines der größten Rätsel des Universums zu lösen: Warum gibt es mehr Materie als Antimaterie? Oder allgemeiner gefragt: Warum gibt es in unserem Kosmos eigentlich etwas und nicht vielmehr nichts? (Übernahme Deutschlandfunk 2026). - Diese Sendung wurde am 15. 07. 2026 in Ö1 ausgestrahlt.Gestaltung: Frank Grotelüschen -
Ein Streifzug durchs Tempelhofer Feld 14.07.2026 24pUnd was man dabei über Schwarmintelligenz lernen kannDas Tempelhofer Feld ist die größte innerstädtische Freifläche der Welt und ein außergewöhnliches Naturrefugium im Herzen Berlins. Viele Tierarten, die sonst keinen Platz in der Großstadt hätten, haben hier einen Lebensraum gefunden. Bei einem Spaziergang über das Gelände gibt der Verhaltensbiologe Korbinian Pacher Einblick in sein Forschungsgebiet: Schwarmintelligenz und kollektives Verhalten. Dabei zeigt sich, welche Prinzipien das Zusammenleben von Tieren und Menschen verbinden. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 14. 07. 2026.Gestaltung: Anika Haider -
Dürre in den Bergen 13.07.2026 24pWie der Klimawandel den Wasserhaushalt der Alpen verändertDie Alpen gelten als "Wasserschloss Europas". Doch dieses Reservoir gerät zunehmend unter Druck. Steigende Temperaturen, geringere Schneemengen und längere Trockenphasen führen dazu, dass Flüsse bereits im Frühjahr Niedrigwasser erreichen und Böden schneller austrocknen. Dürre ist längst kein Randphänomen mehr, sondern betrifft Landwirtschaft, Energieproduktion, Trinkwasserversorgung und alpine Ökosysteme zugleich. Wie hat sich der Wasserhaushalt in den Alpen verändert? Was bedeutet weniger alpine Feuchtigkeit für das Wetter? Und wie muss sich das Wassermanagement in den Tälern, beispielsweise im Tiroler Ötztal, darauf einstellen? - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 13. 07. 2026.Gestaltung: Juliane Nagiller -
Wetterfühligkeit 09.07.2026 24pWie man ein diffuses Phänomen erforschtKopfweh, Narben- und Gelenksschmerzen, Schwindel, Gereiztheit, Nervosität - darüber klagen häufig Menschen, die sich selbst als wetterfühlig beschreiben. Davon unterschieden wird die so genannte Wetterempfindlichkeit, bei der sich die Symptome einer bestehenden Grunderkrankung bemerkbar machen oder verstärken. Bei einem Wetterumschwung ändern sich Luftdruck, Temperatur und Luftfeuchtigkeit oft gleichzeitig. Das erschwert gezielte Messungen. Bisherige Studienergebnisse sind mitunter sehr widersprüchlich. Bei der Erforschung von Wetterfühligkeit spielen meteorologische, biologische und psychologische Faktoren eine Rolle. Entsprechend multidisziplinär sind auch manche Ansätze, die Licht in das Forschungsdunkel dieses diffusen Alltagsphänomens bringen wollen. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 09. 07. 2026.Gestaltung: Sabrina Adlbrecht -
Das Juli-Abkommen 1936 08.07.2026 24pAm 11. Juli 1936 unterzeichneten Österreich und das Deutsche Reich ein Abkommen, das - so die offizielle Begründung - die Beziehungen der beiden Staaten normalisieren sollte. Hitler-Deutschland hatte erklärt, die Souveränität Österreichs anzuerkennen. Die gegen Österreich verhängten Wirtschaftssanktionen, die Tausend-Mark-Sperre, wurden aufgehoben. Im Gegenzug verpflichtete sich Österreich zur Amnestie inhaftierter Nationalsozialisten und zu einer an Deutschland orientierten Außenpolitik. Zwei Vertreter der sogenannten "betont Nationalen" wurden als nationalsozialistische Vertrauensleute in die Bundesregierung aufgenommen. Was folgte, war die zunehmende Unterwanderung des politischen Machtapparates von innen und außen durch NS-Anhänger und Sympathisanten, der Anfang vom Ende. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 08. 07. 2026.Gestaltung: Rosemarie Burgstaller
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