Was tun, Herr General? - Der Podcast zum Ukraine-Krieg

Was tun, Herr General? - Der Podcast zum Ukraine-Krieg

Mitteldeutscher Rundfunk
Країна Німеччина
Мова DE
Епізодів 339
Останній 21.07.2026

Seit Februar 2022 führt Russland Krieg gegen die Ukraine. In diesem Podcast spricht Host Tim Deisinger jede Woche mit dem ehemaligen NATO-General Erhard Bühler über die Strategie der russischen Armee, die Stärke der ukrainischen Verteidiger und die aktuelle Lage. Es geht um die militärische Unterstützung für die Ukraine, die Bemühungen um Frieden und die Auswirkungen auf die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands und die weltweite Sicherheitspolitik. Der Podcast ordnet ein, gibt Orientierung und beantwortet Hörerfragen.

Епізоди

  • #353 Fedorow vs. Syrskyj: Ein Konflikt schwächt die Ukraine 21.07.2026 47хв
    Der ehemalige ukrainische Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow konnte nicht mit dem Armeechef Oleksandr Syrskyj. Nun musste er gehen. Das hat Folgen für die Ukraine. War es die richtige Entscheidung, dass Fedorow gehen musste und nicht der Armeechef? Darüber sprechen Host Tim Deisinger und der ehemalige Nato-General Erhard Bühler in dieser Folge des Podcasts "Was tun, Herr General?". Der öffentliche Aufschrei nach der Ablösung Fedorows ist deutlich größer als bei früheren Regierungsumbildungen in der Ukraine. Seit Tagen gibt es Demonstrationen in Kiew und anderen Städten. Fedorow selbst äußert scharfe Kritik in der Öffentlichkeit und lässt kein gutes Haar an der militärischen Führung der ukrainischen Armee. Unter anderem behauptet er, Armeechef Syrskyj habe persönlich seine Entlassung gefordert, was dieser bestreitet. Bühler sagt dazu: Die öffentlich ausgetragene Debatte schade der Ukraine in ihrem Abwehrkampf. Er erklärt auch, welchen Anteil an den ukrainischen Erfolgen in den vergangenen Monaten er Fedorow zurechnet. Der ganze Vorgang bringe Präsident Selenskyj in eine schwierige Situation. Es könne durchaus sein, dass es noch weitere personelle Konsequenzen geben werde. Zur aktuellen militärischen Lage im Ukraine-Krieg: Es gibt intensive Kämpfe entlang der Front, aber ohne, dass es größere Verschiebungen gibt. Die Russen erzielen nur an einigen Abschnitten im Osten der Ukraine marginale Gewinne. Bühler spricht von einem "Patt" zwischen den beiden Armeen. Trotz dieser Lage macht Russlands Präsident Wladimir Putin weiter keine Anstalten, den Weg für einen Frieden zu ebnen. Außerdem geht es um die Luftangriffe auf beiden Seiten. Inhaltverzeichnis 03:50 Die aktuelle militärische Lage 21:09 Die Ablösung von Fedorow als Verteidigungsminister der Ukraine Podcast-Tipp: Weltspiegel-Podcast "Wie der Krieg das russische Leben verändert" Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 22. Juli 2026 geplant.
  • #352 Wie die Nato 3.0 aussehen soll 17.07.2026 43хв
    In dieser Folge sprechen wir über den Nato-Gipfel, der jüngst im türkischen Ankara stattgefunden hat. Er stand im Zeichen des Ukraine-Kriegs und der Neuordnung der Nato unter dem Stichwort Nato 3.0. Die Mitgliedsländer, auch die USA unter Präsident Donald Trump, haben sich erneut zu Artikel 5 des Nato-Vertrags und der Beistandspflicht im Kriegsfall bekannt. Manche haben Zweifel daran, ob der Artikel 5 wirklich eingehalten würde, wenn es so weit käme. Ex-Nato-General Erhard Bühler ist da optimistischer. Allgemein kann er den Beschlüssen des Gipfels einiges Positives abgewinnen. Dabei geht es um Russland, den Terrorismus, die Aufrüstung innerhalb der Nato, die Rolle Europas, die Ukraine und den Iran. Inhaltverzeichnis: 00:03:08 Bietet der Artikel 5 des Nato-Vertrages im Kriegsfall wirklich Schutz? 00:15:20 Die politische Ergebnisse des Gipfels 00:35:05 Die Bewaffnung der europäischen Nato-Partner Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe des Podcasts "Was tun, Herr General?" ist für den 21. Juli 2026 geplant.
  • #351 Fedorow: Ein Star der ukrainischen Führung geht 16.07.2026 39хв
    Eine aktuelle Meldung lässt aufhorchen: Der ukrainische Verteidigungsminister Mychailo Fedorow tritt zurück. Ukrainische Medienberichte legen nahe, dass Differenzen innerhalb der ukrainischen Führung der Grund sind. Konkret sollen sich Fedorow und der Armeechef Olexander Syrskyj überworfen haben. Inzwischen gibt es in der Ukraine auch Proteste gegen den Rücktritt. Ex-Nato-General Erhard Bühler vermutet, dass Fedorow bald eine andere Position einnehmen könnte. Er gilt als sehr fähig und ist unter anderem der Architekt der erfolgreichen ukrainischen Drohnenstrategie. Die aktuelle militärische Lage: Es gibt zahlreiche Kämpfe, aber keine größeren Verschiebungen an der Front. Im Moment, so Bühler, sei die Ukraine in vielen Bereichen im Vorteil. Von einer Wende im Krieg will er aber nicht sprechen. Dazu sei es zu früh. Einmal mehr geht Bühler auf die hohen russischen Verluste ein und welche Folgen sie haben könnten. Außerdem sprechen Host Tim Deisinger und Bühler in dieser Folge über die Luftangriffe auf beiden Seiten. Podcast-Tipp: 11 KM - Putins Kanonenfutter: Wie Russland global für die Front rekrutiert Inhaltverzeichnis: 00:08:55 Die Entlassung des ukrainischen Verteidigungsministers Fedorow 00:11:30 Die aktuelle militärische Lage Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe des Podcasts "Was tun, Herr General?" ist für den 17. Juli 2026 geplant.
  • #350 Bundeswehr: Wohin fließt das viele Geld? 09.07.2026 32хв
    In dieser Folge von „Was tun, Herr General?“ geht es ausnahmsweise nicht direkt um die Lage in der Ukraine, sondern um die geplanten Rekordausgaben für die Bundeswehr. Ex-NATO-General Erhard Bühler ordnet den neuen Bundeshaushalt ein, der die Verteidigungsausgaben bis 2030 auf rund 184 Milliarden Euro steigern soll. Er argumentiert, dass die Bundeswehr jahrzehntelang auf Verschleiß gefahren wurde und nun erhebliche Investitionen nötig seien, um Verteidigungs-Fähigkeiten wieder aufzubauen. Stichworte sind Drohnenabwehr, Artillerie, Munition, Digitalisierung und Personalstärke. Zugleich diskutieren Tim Deisinger und Erhard Bühler die Frage, wie sich verhindern lässt, dass die zusätzlichen Milliarden ineffizient eingesetzt werden. Deisinger hinterfragt zudem die Sinnhaftigkeit der Kopplung des 3,5 Prozent Ziels an das Bruttoinlandsprodukt. Auch die Kritik von Hörern an kostspieligen Rüstungsprojekten wie FCAS und der Fregatte F126 kommt zur Sprache. Außerdem beantwortet Bühler Fragen zur Krisenvorsorge der Bevölkerung, zur Gefahr eines Krieges in Europa und zum Schutz deutscher militärischer Infrastruktur vor Drohnenangriffen. Sein Fazit: Eine unmittelbare Kriegsgefahr sieht er nicht, Deutschland müsse aber deutlich widerstandsfähiger werden. Podcast-Tipp: Politikum - Der Meinungspodcast Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 16. Juli 2026 geplant.
  • #349 Putins Reserven an Raketen schwinden 08.07.2026 44хв
    Russische Raketen töten weiter viele Menschen und richten enorme Schäden an. Laut Ex-Nato-General Erhard Bühler gibt es für die Ukraine aber Hoffnung. Die russischen Vorräte sind endlich. Bühler rechnet vor, wie viele Raketen Moskau noch zur Verfügung stehen. Außerdem entwickelt Kiew mehrere vielversprechende Abwehr-Strategien. Host Tim Deisinger lässt Erhard Bühler auch die Aussagen von Donald Trump auf dem Nato-Gipfel in Ankara einordnen. Wie ernst muss man die Drohungen gegen Spanien nehmen? Wird der Streit um Grönland wieder eskalieren? Bühler erklärt auch, welche Folgen der teilweise Rückzug der Amerikaner aus Europa hat und warum in diesem Zusammenhang von Nato 3.0 gesprochen wird. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 9. Juli 2026 geplant.
  • #348 SPEZIAL: Ihre Fragen an den General 02.07.2026 37хв
    In dieser Folge beantwortet der frühere Nato-General Erhard Bühler die Fragen von Hörern. Es geht um Versorgungsengpässe bei der russischen Armee und die Folgen. Und wir sprechen mal wieder über den Taurus. Laut Bühler hat die Ukraine inzwischen eigentlich keinen Bedarf mehr daran. Weitere Themen: Die Kertsch-Brücke und die Versorgung der Krim + Die Motivation in der russischen Armee + die russische Panzerproduktion und Panzerreserven + Fragen zum Drohnenkrieg Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 8. Juli 2026 geplant.
  • #347 Treibstoffkrise in Russland 01.07.2026 33хв
    Die Ukraine setzt ihre Angriffe auf die Ölindustrie und die militärische Logistik Russlands fort. Offenbar mit wachsendem Erfolg. Im Podcast "Was tun, Herr General?" analysieren Erhard Bühler und Host Tim Deisinger die aktuelle militärische Lage. Sie erklären, warum die ukrainische Strategie gegen Ölindustrie und Nachschublinien Russland zunehmend unter Druck setzt und welche Auswirkungen die Treibstoffkrise auf Armee und Bevölkerung hat. Laut Ex-Nato-General Bühler wird in 78 Regionen der Treibstoff knapp. Auf der Krim wurde der Notstand ausgerufen. Selbst Kremlchef Wladimir Putin spricht inzwischen öffentlich von Engpässen. Außerdem geht es um den Drohnenkrieg, um Geländegewinne und die Frage, ob sich die Kräfteverhältnisse im Krieg langsam zugunsten der Ukraine verschieben. Spoiler: Ex-General Bühler sagt Nein und erklärt warum. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 2. Juni 2026 geplant.
  • #346 FCAS: Das gescheiterte Kampfjet-Projekt 25.06.2026 33хв
    In dieser Folge müssen wir über FCAS sprechen – das europäische Luftkampfsystem. Es wird nun wohl ohne eine wichtige Komponente auskommen müssen. Denn das deutsch-französische Kampfflugzeug-Projekt wurde gestoppt. "Es hat tatsächlich eine politische, rüstungspolitische, wirtschaftliche, militärische Dimension, der Schaden ist also riesig", sagt Ex-Nato-General Erhard Bühler. Trotzdem sei das Aus für das Projekt folgerichtig gewesen. Bühler erklärt die Gründe und was ein französisches Familienunternehmen sowie das französische Atomprogramm damit zu tun haben. Er ist sich trotzdem sicher, dass es ein neues Kampfflugzeug geben wird, wenn auch in einer anderen Form. "Nahezu sicher wird es teurer werden, in der Entwicklung, in der Beschaffung, in der Nutzung und ganz sicher wird es auch später kommen, als ursprünglich geplant", so Bühler. Zunächst sprechen Host Tim Deisinger und Bühler in dieser Folge von "Was tun, Herr General?" aber über das Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran, das einen Weg zu einem Frieden ebnen soll. Binnen zwei Monaten soll ein endgültiger Vertrag stehen. Ob das klappt, da hat Bühler seine Zweifel, vor allem wegen dem kurzen zeitlichen Rahmen. Im Podcast erklärt er die Knackpunkte, und das sind einige. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 1. Juni 2026 geplant.
  • #345 Wie die Ukraine die Krim abriegelt 24.06.2026 30хв
    Seit Wochen nimmt die Ukraine bei ihren Luftangriffen die russische Öl-Industrie ins Visier. Das zeigt Wirkung. In vielen Regionen Russlands herrscht inzwischen Treibstoffknappheit. Das dürfte über kurz oder lang auch die Handlungsfähigkeit der russischen Armee einschränken, sagt Ex-Nato-General Erhard Bühler im Gespräch mit Host Tim Deisinger. Besonders auf der Krim sei die Lage schwierig. Die Versorgungswege über das Festland auf die Halbinsel funktionieren nach ukrainischen Angriffen nur noch eingeschränkt. Auch im Umfeld der Kertsch-Brücke habe es ukrainische Luftangriffe gegeben. Bühler vermutet, dass die Ukrainer noch weiter gehen werden: "Es deutet alles darauf hin, dass in nächster Zeit ein Angriff auf die Brücke erfolgen könnte, sobald die Flugabwehr weitgehend ausgeschaltet ist." Die Russen verfolgten bei ihren Luftangriffen eine andere Strategie und nähmen eher zivile Ziele ins Visier: Es habe mehrere Angriffe auf die ukrainischen Städte Sumy und Saporischschja mit Gleitbomben gegeben. Die weiteren Themen in dieser Folge des Podcasts "Was tun, Herr General?": Die Diskussion um die Osterweiterung der Nato und das Verhältnis zwischen Russland und dem Westen. Dazu haben uns nach der vergangenen Folge zahlreiche Mails erreicht. + Russlands Präsident Putin hat erklärt, sein Land sei bereit zu Friedensverhandlungen mit Russland. Allerdings nur zu Bedingungen, die nach Einschätzungen von Bühler einer Kapitulation der Ukraine gleichkämen. Links - Der Krieg in der Ukraine - Nachrichten und Hintergründe - Unser Podcast Putins Krieg mit aktuellen Kurzbeiträgen und Interviews zum Ukraine-Krieg Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 25. Juni 2026 geplant.
  • #344 Die Nato, Russland und die Primakow-Doktrin 18.06.2026 47хв
    Wenn über den Ukraine-Krieg und seine Ursachen gesprochen wird, dann spielt immer wieder die Osterweiterung der Nato eine Rolle. Auch der Angreifer Russland selbst führt sie immer wieder ins Feld, um den Krieg zu rechtfertigen. Und auch einige Historiker und Politiker sagen, in der Zeit nach dem Ende des Kalten Krieges habe der Westen die historische Chance verstreichen lassen, Russland auf Augenhöhe einzubinden und so den Ukraine-Krieg zu verhindern. In dieser Folge sprechen Host Tim Deisinger und Ex-Nato-General Erhard Bühler mit dem Historiker und Offizier Matthias Rogg über den ewigen Streitpunkt Nato-Osterweiterung. Er findet, eine zentrale Rolle spiele dabei die oft wenig beachtete russische Primakow-Doktrin. Nach wem sie benannt ist, was sie genau besagt und was sich daraus ableiten lässt, besprechen wir in dieser Folge des Podcasts "Was tun, Herr General?". Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 24. Juni 2026 geplant.
  • #343 G7-Gipfel: Rückenwind für die Ukraine 17.06.2026 39хв
    "Die Ukraine geht als einer der Gewinner aus dem G7-Gipfel hervor", sagt Ex-Nato-General Erhard Bühler. Die Amerikaner würden die Ukraine wieder mehr unterstützen. Präsident Trump spreche davon, dass Russland den Krieg beenden solle. Früher habe er das von der Ukraine gefordert. Die G7 hätten sich auf weitere Sanktionen gegen Russland verständigt. Und die Unterstützung durch europäische Staaten für die Ukraine sei ungebrochen. Auch die aktuelle militärische Lage entwickle sich positiv für das angegriffene Land. "Die Ukraine riegelt die russische Armee in der Ukraine immer mehr vom Nachschub ab", so Bühler im Gespräch mit Host Tim Deisinger. Die russische Frühjahrsoffensive sei schon im Ansatz gestoppt worden. All diese aktuell positiven Entwicklungen könnten sich aber auch umkehren, warnt Bühler. Russland habe durchaus noch Optionen. Die gute Lage für die Ukraine sei zunächst nur eine Momentaufnahme. Die weiteren Themen in dieser Folge des Podcasts "Was tun, Herr General?": Russische Luftangriffe auf die Ukraine: Ukrainische Kulturgüter als Ziel + Ukrainische Luftangriffe sorgen für Versorgungsengpässe auf der Krim + Bundeskanzler Merz sieht ein Fenster für Gespräche über ein Ende des Krieges. Hat er Recht? + Donald Trump will offenbar bestimmte Kampfverbände aus der Nato zurückziehen Podcast-Tipp: NS-Cliquen: von Menschen und Mördern Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 18. Juni 2026 geplant.
  • #342 Putins größte Lüge im Krieg 10.06.2026 43хв
    Russlands Präsident Wladimir Putin begründet den Angriff auf die Ukraine auch mit einer Bedrohung durch die Nato. Ex-Nato-General Erhard Bühler erklärt, warum er diese Argumentation für die größte Lüge im Krieg hält. Dabei geht er zusammen mit Host Tim Deisinger alte Aussagen von Ex-Außenminister Hans-Dietrich Genscher durch und schaut sich alte Vereinbarungen wie die Nato-Russland-Grundakte an. Deisinger und Bühler streiten auch sehr lebhaft über die Frage, ob die räumliche Nähe die Nato für Russland "gefährlicher" macht. Außerdem geht es in dieser Folge um den problematischen Umgang der Ukraine mit ihrer Vergangenheit. Präsident Wolodymyr Selenskyj hat eine Militäreinheit nach der UPA benannt. Dabei handelt es sich um die Ukrainische Aufständische Armee, die im Zweiten Weltkrieg Massaker an polnischen Zivilisten verübt hat. Das Vorgehen Selenskyjs bereitet auch Bühler Bauchschmerzen. Weiterhin berichtet Bühler, was zum ukrainischen Angriff auf ein Studentenwohnheim in Luhansk im Mai bekannt ist. Podcast-Tipp "punktEU": https://www.ardsounds.de/sendung/punkteu-der-europa-podcast-von-wdr-5/urn:ard:show:0f0ee49b2c1ed066/ Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die Veröffentlichung der nächsten regulären Folge von "Was tun, Herr General?" ist für den 17. Juni 2026 geplant.
  • #341 Versorgungslücken auf der Krim für Russland gefährlich 09.06.2026 33хв
    Angriffe auf Lkw, Züge und Brücken – die Russen haben es zunehmend schwer, die Versorgungswege zur Krim zu schützen. Ex-Nato-General Erhard Bühler erklärt die Strategie der Ukrainer und warum sie für Russlands Präsidenten Wladimir Putin immer gefährlicher wird. Endet der Krieg bald? Neben der aktuellen militärischen Lage spricht Host Tim Deisinger mit Bühler auch über den Besuch von Altkanzler Gerhard Schröder in Moskau. Bühler weist darauf hin, dass der Altkanzler als Privatmann ohne Mandat in der russischen Hauptstadt war. Hat er vielleicht doch Einfluss auf Putin? Bühler ist aus mehreren Gründen skeptisch. Podcast-Tipp "Welt.Macht.China": https://1.ard.de/weltmachtchina?cp=dg Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die Veröffentlichung der nächsten regulären Folge von "Was tun, Herr General?" ist für den 10. Juni 2026 geplant.
  • #340 Hat Russland eine Chance gegen die Nato? 04.06.2026 2год 29хв
    In der 2. Sonderfolge von der WIFIS-Konferenz diskutieren Oberst a.D. Wolfgang Richter und die Politikwissenschaftlerin Gerlinde Groitl. Laut Richter ist eine politische Absicht Moskaus, die "starke Nato" anzugreifen, nicht nachweisbar. Außerdem erklärt er, warum aus seiner Sicht Europas konventionelle militärische Fähigkeiten den russischen überlegen sind. Groitl macht aber darauf aufmerksam, dass Russland dem Westen bereits militärisch droht. Außerdem gebe es hybride Angriffe. Russland sehe sich als Großmacht. Gleichzeitig wirft die Politikwissenschaftlerin dem Westen Fehler im Umgang mit Russland vor. Dieser müsse erst einmal seine Ziele definieren. Nur dann werde er sie auch erreichen können. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste reguläre Folge von „Was tun, Herr General?“ ist für den 9. Juni 2026 geplant.
  • #339 Bedrohungen für die europäische Sicherheit 03.06.2026 2год 5хв
    In dieser Folge von "Was tun, Herr General?" hören Sie eine Diskussion von der Jahreskonferenz des Wissenschaftlichen Forums für Internationale Sicherheit. Beteiligt war auch der ehemalige Nato-General Erhard Bühler. Im Zentrum stand die Frage, vor welchen Bedrohungen wir derzeit in Deutschland und Europa stehen. Wie ist mit Russland umzugehen? Wie sind die Europäer auf künftige mögliche Konflikte vorbereitet? Bühler sagt, die aktuelle Lage sei viel schwieriger und komplizierter als im Kalten Krieg. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 4. Juni 2026 geplant, dann hören Sie eine weitere Diskussion von der besagten Jahreskonferenz. Die nächste reguläre Folge von "Was tun, Herr General?" wird voraussichtlich am 9. Juni 2026 veröffentlicht.
  • #338 Warnung an Belarus und der Krisenherd Balkan 28.05.2026 38хв
    Welche Rolle spielt Belarus im Ukraine-Krieg – und droht von dort ein neuer Angriff? In dieser Folge ordnet Ex-NATO-General Erhard Bühler die militärische Lage ein. Sein Fazit: Ein Vorstoß wie zu Beginn des Krieges 2022 sei heute kaum noch möglich. Dennoch bleibe Belarus ein wichtiger Faktor, politisch wie strategisch. Im zweiten Teil von "Was tun, Herr General?" richtet sich der Blick auf den Balkan: Warum kündigt der Hohe Repräsentant für Bosnien und Herzegowina, Christian Schmidt, seinen Rückzug an? Und was sagt das über die Stabilität der Region aus? Bühler erklärt die Macht dieses Amtes, die Spannungen zwischen den Volksgruppen – und warum internationale Interessen, auch wirtschaftlicher Natur, die Lage zusätzlich verkomplizieren. Ein Podcast-Tipp: Politikum https://www.ardsounds.de/sendung/politikum-der-meinungspodcast-von-wdr-5/urn:ard:show:718464ba4284b268/ Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 03. Juni 2026 geplant.
  • #337 Oreschnik-Rakete: Gefährlich, aber nicht außergewöhnlich 27.05.2026 39хв
    Die Kämpfe in der Ukraine dauern an – doch an der Front bewegt sich kaum etwas. Gleichzeitig eskaliert der Krieg in der Luft weiter. In dieser Folge von „Was tun, Herr General?“ analysieren Tim Deisinger und Ex-NATO-General Erhard Bühler die aktuelle Lage im Ukraine-Krieg, der zunehmend von Drohnen- und Raketenangriffen geprägt ist. Schauplätze sind Luhansk und Kiew. Im Fokus steht die neue russische Mittelstreckenrakete „Oreschnik“. Ex-General Bühler ordnet ihre Stärken und Schwächen ein. Sie sei wegen der sechs Gefechtsköpfe und schwerer Abfangbarkeit eine gefährliche, aber technisch nicht außergewöhnliche Waffe mit begrenzter Präzision. Den jüngsten Einsatz bewertet Bühler als politisches Signal, das mehr der Abschreckung denn der militärischen Wirkung gedient habe. Ein Podcast-Tipp: "Sieben Tage wach" https://www.ardsounds.de/sendung/7-tage-wach/urn:ard:show:f9c5f6d4e3e528db/ Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 28. Mai 2026 geplant.
  • #336 Gotland-Übung mit Ukrainern: Schlappe für Nato-Soldaten? 21.05.2026 33хв
    Erneut hat es eine Militärübung mit Nato-Soldaten und ukrainischen Drohnenpiloten gegeben. Erneut gibt es Berichte, die Ukrainer hätten den Nato-Soldaten deutlich ihre Grenzen aufgezeigt. Aber stimmt das wirklich? Darüber spricht Host Tim Deisinger mit dem ehemaligen Nato-General Erhard Bühler. Er erklärt, worum es bei der Übung auf der schwedischen Insel Gotland ging. Der Insel käme bei einem möglichen Krieg zwischen Russland und der Nato eine wichtige Rolle zu. Bühler erklärt, was bei der Übung genau geübt wurde und was dann geschah. Seiner Meinung nach verbieten sich so eindeutige Urteile, wie sie nach der Übung teilweise in Medien kolportiert wurden. Außerdem geht es in dieser Folge von "Was tun, Herr General?" um eine Entscheidung der USA, die Rotation von Truppenteilen in Europa auszusetzen. Konkret geht es um Polen. Die Entscheidung dazu im Weißen Haus fiel offenbar kurzfristig. Und: Wie eine russische Drohne die Regierung in Lettland zerfallen ließ. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 27. Mai 2026 geplant.
  • #335 Wende für die Ukraine im Drohnenkrieg 20.05.2026 32хв
    Die Ukraine hat die Region Moskau massiv mit hunderten Drohnen angegriffen. Ziele waren unter anderem ein Öl-Depot, eine Raffinerie und Betriebe, die für die Rüstungsindustrie arbeiten. Der ehemalige Nato-General Erhard Bühler sagt, die Ukraine habe inzwischen deutlich höhere Kapazitäten für solche Angriffe. Mitte 2024 hätten die Ukrainer 1.000 Drohnen pro Monat gegen Russland eingesetzt. Inzwischen seien es 7.000. Bühler dazu: "Auch das ist ein Trend, der deutlich macht, dass die Ukrainer heute schon mehr Drohnen nach Russland schicken als die Russen in die Ukraine." Auch Russland hatte schon in der vergangenen Woche einen der schwersten Angriffe mit Drohnen und Marschflugkörpern auf die Ukraine durchgeführt. Schwerpunkte waren Kiew und die westliche Ukraine. Es gab Dutzende Tote. Und doch gelang es der Ukraine, Schlimmeres zu verhindern. Mehr als 90 Prozent der Drohnen und drei Viertel der Raketen und Marschflugkörper sind ukrainischen Angaben zufolge abgeschossen worden. "Daran erkennt man, dass sich die Ukraine von einem Land nahezu ohne Luftverteidigung zu einem der führenden Drohnenabwehrspezialisten entwickelt hat. Zu Recht suchen jetzt viele Länder in Europa und im Nahen Osten Rat bei der Ukraine", sagt Bühler im Podcast "Was tun, Herr General?". Außerdem besprechen Host Tim Deisinger und Bühler in dieser Folge auch die militärische Lage am Boden in der Ukraine. Dort toben nach Angaben von Bühler derzeit heftige Kämpfe, mehr als 200 Gefechte pro Tag werden verzeichnet. Es gebe kleine Bodengewinne auf beiden Seiten, aber keine größeren Eroberungen. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 21. Mai 2026 geplant.
  • #334 Was bei der NATO-Übung "Hedgehog" wirklich passiert ist 15.05.2026 37хв
    Zwei NATO-Bataillone durch Drohnen vernichtet - diese Schlagzeile zur Übung "Hedgehog 2025" hat Anfang des Jahres weltweit für Aufsehen gesorgt. Was ist damals wirklich passiert? Ex-NATO-General Erhard Bühler hat mit mit Teilnehmern Übung gesprochen und nd zeichnet ein anderes Bild. Von einem militärischen Debakel könne keine Rede sein. Gleichzeitig macht der Ex-Nato-General deutlich: Der Einsatz von Drohnen verändere das Gefechtsfeld grundlegend. Gerade bei Abwehr, Führungssystemen und dem Zusammenspiel mit anderen Waffensystemen habe die NATO weiterhin großen Entwicklungsbedarf. Im Gespräch mit Host Tim Deisinger beantwortet Erhard Bühler auch wieder Fragen von Hörerinnen und Hörer. Dabei geht es um die militärische Stärke Russlands und ein mögliches Sicherheitsvakuum für Europa ohne die USA. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 20 . Mai 2026 geplant.

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