Zoomer Meets Boomer - Reverse Mentoring mit Oskar und Michael Trautmann

Zoomer Meets Boomer - Reverse Mentoring mit Oskar und Michael Trautmann

Oskar Trautmann, Michael Trautmann
Ország Németország
Műfajok Üzlet, Karrierek
Nyelv DE
Epizódok 79
Legutóbbi 19.08.2026

Der Reverse-Mentoring-Podcast von Oskar und Michael Trautmann bringt die Generationen Zoomer und Boomer ins Gespräch. Ziel ist es, Brücken zu bauen und Vorurteile zwischen den Generationen abzubauen, um mehr Positivität in die Arbeitswelt zu bringen. Ergänzt wird der Podcast durch ausgewählte Gäste und entwickelt sich mit seinen Zuhörer:innen weiter.

Epizódok

  • Neue Zoomer Meets Boomer Folge #79 - Lobster Lager mit Gerhard & Stefan Erschwendner 19.08.2026 55p
    Was passiert, wenn ein Sohn seinem 68-jährigen Vater einen KI-Agenten zeigt und der daraus innerhalb weniger Monate sein eigenes Betriebssystem für eine Mikrobrauerei entwickelt? Darüber sprechen wir in unserer neuen Folge mit Gerhard und Stefan Erschwendner. Gerhard war sein Berufsleben lang Beamter, erst bei der österreichischen Zollwache, später bei der Gendarmerie und Polizei. Nach seiner Pensionierung gründete er in der Schweiz eine kleine Brauerei. Stefan kommt aus Werbung, Strategie und Innovation und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit neuen Technologien. Anfang dieses Jahres hatte Stefan eine Idee. Er wollte zeigen, dass Agentic AI weit über die Tech Bubble hinaus relevant ist. Also fragte er seinen Vater, ob sie versuchen sollten, seinen Braukessel mit einem KI-Agenten zu verbinden. Gerhard hatte keine Programmiererfahrung. Heute steuert er Teile seiner Brauerei mit KI, automatisiert Bestellungen und Lagerhaltung, entwickelt eigene Apps und lässt sich beim Spaziergang mit dem Hund von ChatGPT bei Präsentationen unterstützen. Inzwischen trägt er eine Smart Glasses Brille, die er mit seiner Apple Watch steuert und selbst für seine Zwecke angepasst hat. Die Geschichte wurde so bekannt, dass Jensen Huang sie auf der NVIDIA Entwicklerkonferenz präsentierte. Gerhard war beim OpenClaw Camp in Berlin zu Gast und arbeitet längst an seinen nächsten Projekten. Stefan hat seinem Vater den ersten Impuls gegeben. Danach begann Gerhard selbst zu lernen, auszuprobieren und weiterzubauen. Und plötzlich entstanden zwischen Vater und Sohn neue Gespräche über Arbeit, Technologie und Entwicklung. Wir sprechen darüber, warum: · Alter beim Umgang mit KI viel weniger entscheidend ist als Neugier, · man KI erleben muss, um ihre Möglichkeiten zu verstehen, · Unternehmen besser mit einem konkreten Problem anfangen als mit der nächsten großen KI Strategie. Und warum, · die eigene Vorstellungskraft gerade zu einem entscheidenden Engpass werden könnte. Für uns ist diese Folge auch deshalb besonders, weil sie viele Gedanken berührt, die uns beim Schreiben unseres Buches beschäftigt haben. „Wir müssen über Führung reden“ erscheint am 22. Oktober 2026 im GABAL Verlag. Darin geht es um KI, New Work, generationengerechte Zusammenarbeit und die Frage, wie Führung in einer Arbeitswelt gelingt, die sich gerade grundlegend verändert. Das Buch könnt ihr schon jetzt vorbestellen. Sehr gerne direkt beim Buchhändler eures Vertrauens, beim GABAL Verlag oder überall dort, wo es Bücher gibt. Wenn euch Zoomer meets Boomer gefällt, freuen wir uns über eure Kommentare, Empfehlungen und natürlich über fünf Sterne auf eurer Podcastplattform.
  • Zoomer Meets Boomer Folge #78 - Wir haben ein Buch geschrieben! 22.07.2026 31p
    Wir haben ein Buch geschrieben! Gemeinsam mit dem GABAL Verlag dürfen wir unser erstes gemeinsames Buchprojekt ankündigen. Nach fast 80 Podcast Folgen, über zweieinhalb Jahren Gesprächen, vielen spannenden Gästen und sehr vielen Momenten, in denen wir selbst dazugelernt haben. In unserer aktuellen Folge 78 sprechen wir darüber, wie es dazu kam. Warum der Verlag auf uns zugekommen ist. Warum sich der Zeitpunkt gerade jetzt richtig anfühlt. Und was uns im letzten Jahr beim Schreiben besonders bewegt hat. Wir haben an vielen Orten an diesem Buch gearbeitet. Auf Reisen, zwischen Terminen, in langen Gesprächen, mit sehr viel Reibung, sehr viel Freude und immer wieder mit dem Gefühl, dass dieses Thema größer ist als wir beide. Es geht um Führung in einer Arbeitswelt, die sich gerade massiv verändert. Um Generationen, die oft mehr verbindet, als sie selbst glauben. Um Selbstführung, Zusammenarbeit, Vertrauen und Klarheit. Und um KI. Um die Frage, wie wir künftig nicht nur Menschen führen, sondern auch Systeme, Agenten und neue Formen von Arbeit sinnvoll orchestrieren. Das Buch richtet sich an Führungskräfte, an Menschen, die Führung übernehmen wollen, und an alle, die verstehen möchten, wie gute Arbeit in Zukunft gelingen kann. Man kann es jetzt vorbestellen. Bei Thalia (https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/A1079025388), Hugendubel (https://www.hugendubel.info/detail/ISBN-9783967392845/Trautmann-Michael/Wir-m%C3%BCssen-%C3%BCber-F%C3%BChrung-reden) und natürlich auch beim Verlag direkt (https://www.gabal-verlag.de/buch/wir-muessen-ueber-fuehrung-reden/9783967392845 ). Und wenn ihr es gelesen habt, freuen wir uns sehr über eine Bewertung. Das hilft gerade am Anfang enorm. Jetzt sind wir erstmal für ein paar Wochen in der Sommerpause aber freuen uns schon auf die nächsten Folgen. Habt einen erholsamen Sommer und vielen Dank für eure Unterstützung! Eure Oskar & Michael #Leadership #GenZ #Führung #Stärkenorientierung #Feedbackkultur #ReverseMentoring #NewWork #KI #ZoomerMeetsBoomer
  • Zoomer Meets Boomer Folge #77 - Was wir von Supersportlern wie Tom Brady über Führung lernen können 08.07.2026 26p
    Sieben Super Bowl Siege. Über zwanzig Jahre an der Weltspitze. Für viele ist Tom Brady der beste Footballspieler aller Zeiten. Uns hat vor allem interessiert, wie Tom Brady führt und warum Menschen ihm über so viele Jahre gefolgt sind. Michael hatte bei OMR die Gelegenheit, Tom Brady persönlich zu interviewen. Aus diesem Gespräch ist eine Folge entstanden, die viel weniger über American Football erzählt als über Führung, Teamkultur und die Frage, wie wir Menschen besser machen können. Ein Gedanke zog sich durch das ganze Gespräch. Gute Führung beginnt damit, Menschen wirklich zu sehen. Tom Brady erzählt, wie er als erfahrener Superstar bewusst auf junge Teammitglieder zuging. Er lernte ihre Namen. Er fragte nach ihrer Geschichte. Er interessierte sich für ihre Familien, ihre Werte und ihre Ziele. Wir sprechen außerdem darüber: / warum Ego häufig der größte Gegner von Spitzenleistung ist, / weshalb unterschiedliche Menschen unterschiedliche Führung brauchen, / was Sportteams Unternehmen über Teamkultur voraus haben, / warum psychologische Sicherheit oft erfolgreicher macht als Druck, / und warum Führungskräfte gerade in schwierigen Momenten Hoffnung und Zuversicht vermitteln müssen. Natürlich sprechen wir auch über den legendären Super Bowl gegen die Atlanta Falcons. Michael hat das Spiel damals in einer Sportbar in Atlanta gesehen. Die Falcons führten kurz vor Schluss des dritten Drittels mit 28 zu 3. Die Menschen begannen bereits zu feiern. Niemand glaubte noch daran, dass New England zurückkommen würde. Dann drehte Tom Brady dieses Spiel tatsächlich noch. Michael war sofort klar, dass er gerade einen der größten Momente in der Geschichte dieses Sports erlebt hatte. Von diesem Abend an wollte er verstehen, was diesen Menschen ausmacht und wie es jemand schafft, unter maximalem Druck ruhig zu bleiben, ein Team immer wieder aufzurichten und über mehr als zwanzig Jahre auf höchstem Niveau Leistung zu bringen. Unsere fünf Learnings aus der Folge 1. Führung beginnt damit, Menschen wirklich zu sehen und sich ehrlich für sie zu interessieren. 2. Ego steht der Spitzenleistung oft im Weg. Teams gewinnen, wenn der gemeinsame Erfolg wichtiger wird als die eigene Bühne. 3. Gute Führung ist individuell. Jeder Mensch braucht etwas anderes, um sein Potenzial zu entfalten. 4. Hoffnung und Zuversicht gehören zu den wichtigsten Aufgaben einer Führungskraft. Gerade in schwierigen Situationen entscheidet die Haltung. 5. Starke Teamkultur schlägt langfristig einzelne Superstars und oft auch die bessere Strategie. Wie immer freuen wir uns über eure Gedanken. Welche Führungspersönlichkeit hat euch geprägt? Welche Sportlerin oder welcher Sportler ist für euch ein Vorbild für Leadership? Schreibt uns in die Kommentare, schickt uns Themen oder Gäste, die wir unbedingt einladen sollten. Und wenn euch die Folge gefallen hat, freuen wir uns sehr über eine Fünf Sterne Bewertung. Sie hilft dabei, dass noch mehr Menschen unseren Podcast entdecken Wir freuen uns außerdem, dass unser Buch “Wir müssen über Führung reden”, das am 22.10.2026 in GABAL Verlag erscheint, bereits vorbestellbar ist, zum Beispiel über Thalia: https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/A1079025388 Bis zur nächsten Folge. Eure Oskar & Michael #Leadership #GenZ #Führung #Stärkenorientierung #Feedbackkultur #ReverseMentoring #NewWork #KI #ZoomerMeetsBoomer
  • Zoomer Meets Boomer Folge #76 - Führen auf Distanz mit Torben Naumann 24.06.2026 53p
    Manche Menschen suchen nach dem größten Markt, andere suchen nach Lösungen für echte Probleme. Torben Naumann gehört für uns zur zweiten Kategorie. Mit seinem Hintergrund, seiner Ausbildung und seinen Fähigkeiten hätte er vermutlich viele Wege einschlagen können. Beratung. Technologie. Start-ups. Konzern Karriere. Stattdessen hat er sich für ein Thema entschieden, das zunächst kaum nach Wachstumsmarkt, Status oder Aufmerksamkeit klingt. Lipödem und Lymphödem, das sind Krankheitsbilder, von denen Millionen Menschen betroffen sind. Vor allem Frauen. Erkrankungen, die oft mit Scham, Unsicherheit und dem Gefühl verbunden sind, nicht wirklich gesehen zu werden. Genau dort setzt Mocca Health an. Die Idee dahinter ist ebenso einfach wie innovativ. Wenn der Weg zur Versorgung für viele Betroffene eine zusätzliche Belastung darstellt, dann muss die Versorgung zu den Menschen kommen, auf eine persönliche, empathische und individuelle Art. In unserem Gespräch wird schnell deutlich, dass hinter Mocca Health weit mehr steckt als ein Geschäftsmodell. Es geht um Würde, um Vertrauen und um echte Nähe zu Menschen. Und um die Frage, wie man ein Unternehmen aufbauen kann, ohne den Menschen hinter den Prozessen aus dem Blick zu verlieren. Wir sprechen mit Torben darüber, / warum er trotz attraktiver Karriereoptionen den Weg ins Unternehmertum gewählt hat / wie aus einer Familie Idee ein schnell wachsendes Unternehmen wurde / weshalb Vertrauen wichtiger sein kann als Kontrolle / wie man ein Team über ganz Deutschland verteilt führt / warum eine starke Unternehmenskultur auch ohne tägliche Präsenz entstehen kann / welche Rolle Stärkenorientierung und Eigenverantwortung spielen / wie Digitalisierung und KI sinnvoll eingesetzt werden können und / weshalb erfolgreiche Führung immer beim Menschen beginnt Besonders beeindruckt uns, wie konsequent Torben sein Unternehmen an den Bedürfnissen von Kundinnen und Mitarbeitenden ausrichtet. Während viele über New Work sprechen, arbeitet er gemeinsam mit seinem Team jeden Tag daran. Unsere 5 Learnings aus dem Gespräch Vertrauen entsteht, wenn Menschen Verantwortung übernehmen dürfen. Gute Führung schafft Orientierung, statt Abhängigkeit. Die besten Unternehmen starten oft mit echtem Verständnis für ein Problem. Technologie sollte Menschen unterstützen und kein Selbstzweck sein. Kultur entsteht durch Verhalten. Folien oder Leitbilder können das nicht ersetzen. Wie immer freuen wir uns auf eure Gedanken: Wo erlebt ihr Führung, die auf Vertrauen basiert? Welche Erfahrungen habt ihr mit Remote Leadership gemacht? Und wen sollten wir unbedingt einmal zu Zoomer meets Boomer einladen? Wenn euch die Folge gefällt, freuen wir uns über fünf Sterne, Kommentare und Weiterempfehlungen. Viel Spaß mit Folge 76 von Zoomer meets Boomer. 🚀 #Leadership #GenZ #Führung #Stärkenorientierung #ReverseMentoring #NewWork #KI #ZoomerMeetsBoomer
  • Zoomer Meets Boomer Folge #75 - Warum Workshops die besseren Meetings sind mit David Hillmer 10.06.2026 43p
    Diese Woche ist David Hillmer zu Gast bei Zoomer meets Boomer. Er war Soldat, ist Unternehmer, Autor und einer der bekanntesten Experten für moderne Zusammenarbeit im deutschsprachigen Raum. Mit seiner Firma Hello Agile unterstützt er Organisationen dabei, bessere Meetings, bessere Workshops und bessere Zusammenarbeit zu gestalten. Dabei geht es längst nicht nur um agile Methoden. Es geht um die Frage, wie Menschen in einer Welt zusammenarbeiten können, die sich durch KI, Digitalisierung und neue Arbeitsformen immer schneller verändert. Besonders bekannt ist er für seine Arbeit mit Lego Serious Play. Einer Methode, die auf den ersten Blick spielerisch wirkt, in Wahrheit aber oft tiefere Gespräche ermöglicht als viele klassische Meetings. In dieser Folge sprechen wir darüber, / warum Menschen mit Lego häufig ehrlicher sprechen als in normalen Meetings / weshalb gerade Führungskräfte oft erstaunlich offen für spielerische Formate sind / warum die größten Widerstände häufig dort entstehen, wo man sie am wenigsten erwartet / weshalb viele Meetings ersatzlos gestrichen werden könnten / warum David gerade ein Buch mit dem Titel „Kill Meetings“ schreibt / was gute Facilitation von klassischer Moderation unterscheidet / weshalb KI die Bedeutung menschlicher Zusammenarbeit nicht verringert, sondern erhöht / warum Workshops der beste Weg sein können, Menschen an KI heranzuführen / und wie die gemeinsame Hello Agile Summer School dabei helfen kann, die Zukunft der Arbeit aktiv mitzugestalten. Besonders spannend fanden wir Davids Gedanken zur Verbindung von KI und New Work. Während Maschinen immer mehr Aufgaben übernehmen, steigt gleichzeitig die Bedeutung von Kreativität, Dialog, Vertrauen und guter Zusammenarbeit. Oder wie David es formuliert: „Je mehr wir mit Maschinen arbeiten, desto wichtiger wird gute menschliche Zusammenarbeit.“ Unsere 5 Learnings aus dem Gespräch 1. Menschen sprechen oft offener über ein Modell als über sich selbst. 2. Gute Workshops entstehen nicht durch Methoden, sondern durch gute Vorbereitung. 3. Die meisten Meetings lassen sich streichen, asynchron lösen oder in echte Workshops verwandeln. 4. KI macht menschliche Zusammenarbeit nicht überflüssig. Sie macht sie wertvoller. 5. Die Zukunft gehört Menschen, die Technologie verstehen und gleichzeitig echte Verbindung schaffen. Wie immer interessiert uns eure Perspektive: Welche Meetings würdet ihr sofort abschaffen? Und welche Formate helfen euch dabei, besser zusammenzuarbeiten? Wenn euch die Folge gefallen hat, freuen wir uns über eine 5-Sterne-Bewertung, ein Abo und natürlich über den Austausch in den Kommentaren. Viel Spaß mit Folge 75 von Zoomer meets Boomer. 🚀 #Leadership #GenZ #Führung #Stärkenorientierung #ReverseMentoring #NewWork #KI #ZoomerMeetsBoomer
  • Zoomer Meets Boomer Folge #74 - der Raum & KI mit Prof. Dr.-Ing. Christos Chantzaras 27.05.2026 55p
    Was passiert eigentlich mit Kreativität, Innovation und Zusammenarbeit, wenn wir nur noch mit KI sprechen, aber immer seltener miteinander? Und warum könnten schlechte Büros, starre Hochschulen und rein digitale Arbeit langfristig zu einem echten Problem werden? In Folge 74 von Zommer meets Boomer sprechen wir mit Prof. Dr.-Ing. Christos Chantzaras über etwas, das oft unterschätzt wird. Den Einfluss von Raum auf Denken, Lernen und Innovation. Christos verbindet Betriebswirtschaft, Architektur, Innovationsforschung und New Work auf eine Weise, die uns beide schon lange gepackt hat. Herausgekommen ist ein Gespräch über KI, Kreativität, Hochschulen, Homeoffice, Begegnungen und die Frage, warum echte Innovation fast immer dort entsteht, wo Menschen sich physisch begegnen. Wir sprechen unter anderem darüber: / wie Büros effizient funktionieren können und trotzdem jede Inspiration verlieren / wie Corona unsere Arbeitswelt verändert und bestehende Schwächen sichtbar gemacht hat / wie die KI Schein-Fähigkeiten erzeugt, wenn wir aufhören kritisch zu denken / warum Denken mit der Hand in Zukunft wichtiger wird, nicht unwichtiger / warum Hochschulen wieder echte Orte für Austausch, Begegnung und Exploration werden müssen / warum junge Menschen lernen sollten, Räume aktiv zu gestalten statt sich nur anzupassen und warum zufällige Begegnungen oft der Anfang echter Innovation sind. Besonders spannend fanden wir Christos’ Gedanken zur Zukunft von Lernen und Arbeiten. Gute Bildung entsteht durch Begegnung, Austausch, Neugier und echte Erfahrungen. Genau deshalb reicht es eben nicht, einfach nur Flächen zu verwalten oder Menschen frontal zu beschallen. Christos spricht stattdessen von einer „Learning Experience“. Oder anders gesagt: Vielleicht brauchen wir weniger Reihenbestuhlung und mehr Möglichkeitsräume. 5 Learnings aus der Folge 1. Innovation entsteht selten allein am Bildschirm. Die besten Ideen entstehen oft durch Begegnungen, Widerspruch und spontane Gespräche. 2. KI kann unterstützen, aber nicht für uns denken. Wer nur übernimmt statt reflektiert, verliert langfristig Kreativität und Urteilskraft. 3. Räume prägen Verhalten. Schulen, Hochschulen und Büros beeinflussen massiv, wie wir lernen, arbeiten und miteinander umgehen. 4. Zukunftsfähigkeit braucht Exploration. Netzwerke, Zufälle und interdisziplinäre Begegnungen werden wichtiger, nicht unwichtiger. 5. Junge Menschen sollten nicht nur funktionieren, sondern gestalten. Und Organisationen müssen bereit sein, genau das auszuhalten. Eine Folge, die uns beide noch lange beschäftigen wird. Wie erlebt ihr das gerade? Brauchen wir wieder mehr echte Räume für die Zusammenarbeit? Oder wird KI genau diese Räume irgendwann ersetzen? Wir freuen uns wie immer auf eure Gedanken, Erfahrungen und Diskussionen. Und wenn euch die Folge gefällt: Lasst uns gerne 5 Sterne da, teilt die Episode mit Menschen, die sich für Zukunft, Arbeit, KI und Bildung interessieren, und begleitet uns weiter auf unserem Weg zwischen Zoomer und Boomer. #Leadership #GenZ #Führung #Stärkenorientierung #ReverseMentoring #NewWork #KI #ZoomerMeetsBoomer
  • Zoomer Meets Boomer Folge #73 - KI in der Lehre mit Dr. Dominic Henze 13.05.2026 50p
    In dieser Folge ist Dr. Dominic Henze bei uns zu Gast. Dominic hat an der TUM promoviert, dort jahrelang Software Engineering gelehrt und baut heute unter anderem als Berater bei Serapion KI-gestützte universitäre Lernassistenten wie Syntea, einen AI StudyBuddy, mit dem mittlerweile fast sechsstellige Mengen an Studierenden arbeiten. Was uns an Dominic sofort aufgefallen ist, er kennt beide Seiten. Die Forschung und die Praxis. Die Lehre und die Wirtschaft. Und er hat eine sehr differenzierte Haltung zu der Frage, was KI in der Bildung leisten kann und wo sie an ihre Grenzen stößt. Dominic erzählt, wie sein Team personalisierte Lernwege mit KI ermöglicht. Manche Studierende brauchen Austausch, andere wollen nur ein Skript lesen und an einzelnen Stellen nachfragen. Genau das macht ein guter AI Tutor möglich. Besonders spannend ist das Beispiel von Psychologiestudierenden die Patientengespräche mit einem KI-Modell üben konnten und teilweise lieber mit der KI als mit einem Menschen arbeiteten. Gleichzeitig stellt Dominic eine der stärksten Fragen dieser Folge: Haben wir aus Social Media und Internet eigentlich genug gelernt, um mit KI reflektiert umzugehen? Sein Gefühl: noch nicht. Ein großer Teil des Gesprächs dreht sich um das, was Dominic das „Problem des Juniors" nennt. Wenn KI in drei Minuten liefert, was ein Berufseinsteiger in Tagen erarbeitet hätte, wie rechtfertigen Unternehmen dann noch, Juniors einzustellen? Und wenn wir das nicht lösen, wer baut dann in zehn Jahren die kritische Infrastruktur? Auch Vibe Coding besprechen wir intensiv. Michael bringt fünf Risiken mit, Dominics Einordnung dazu ist nüchtern und ehrlich. Es funktioniert für kleine Projekte. Für ein Produkt, das Millionen Nutzende begleiten soll, sicher skaliert und rechtskonform ist, reicht es bei weitem nicht. Unsere Take-aways aus dieser spannenden Folge: 1. Gute Lehre lebt von Menschen. Ein KI-Tutor kann personalisieren und skalieren, aber er ersetzt keine Vorbilder und keinen zwischenmenschlichen Motivationsfaktor. 2. KI macht das Lernen von Fakten einfacher. Das kritische Prüfen von Informationen wird dadurch umso wichtiger. Und genau daran fehlt es noch. 3. Das Problem des Juniors ist real. Wenn Einstiegsaufgaben wegfallen, müssen wir neu denken, wie Berufseinsteiger Erfahrung sammeln. 4. Vibe Coding hat Grenzen. Was funktioniert und was skaliert sind zwei sehr verschiedene Dinge. 5. Die Frage: Wo müssen wir in der Bildung und in Unternehmen neu ansetzen, damit die nächste Generation nicht auf der Strecke bleibt? Danke fürs Zuhören und bis zur nächsten Folge! Eure Oskar & Michael #Leadership #GenZ #Führung #Stärkenorientierung #ReverseMentoring #NewWork #KI #ZoomerMeetsBoomer
  • Zoomer Meets Boomer Folge #72 - Führung, Familie & KI mit Matthias & Simon Wegner 29.04.2026 45p
    In dieser Folge haben wir nach unserem kleinen KI Exkurs wieder Gäste und zwar Matthias Wegner und seinen Sohn Simon. Oskar hat Matthias im letzten Jahr bei einem Arbeitsevent kennengelernt und aus einem geplanten kurzen Austausch wurde ein langes Gespräch über Führung, Zukunft der Arbeit und die Frage, wie Menschen wirklich wachsen können. Jetzt setzen wir dieses Gespräch fort. Diesmal mit Simon, der im zweiten Semester Volkswirtschaftslehre studiert und von seinem Vater, wie er selbst sagt, „ein bisschen blind“ in diese Folge geschubst wurde. Was dann entsteht, ist ein sehr besonderes Gespräch über Familie, Führung und KI. Matthias erzählt von seinem eigenen Weg, von seiner Rolle als ehemaliger Geschäftsführer bei JobRad, seinem Sabbatical, seinem Buch über skalierende Führung und davon, warum Führung für ihn vor allem bedeutet, Räume zu schaffen, in denen Menschen Verantwortung übernehmen können. Simon beschreibt sehr offen, wie er die Erziehung seines Vaters erlebt hat. Mit viel Freiheit, viel Vertrauen, klarer Orientierung, aber wenig Kontrolle. Schule war nicht der Ort, an dem alles perfekt laufen musste. Entscheidend war es zu bestehen, Interessen zu finden und den eigenen Weg gehen. Heute studiert er in Mannheim und arbeitet intensiv mit KI-Tools, wie Claude Code als integralem Bestandteil seines Lernens und Arbeitens. Wir sprechen darüber, warum gute Elternschaft und gute Führung vielleicht mehr gemeinsam haben, als viele glauben. Vor allem im Bezug auf Vertrauen, Rahmensetzung und Beziehung. Matthias fasst es so zusammen: Es ist wichtiger, in Beziehung zu sein, als im Recht zu sein. Ein großer Teil der Folge dreht sich um KI. Matthias spricht von einem „digitalen Tsunami“ und zieht den Vergleich zur Atombombe, weil auch hier die Menschheit gerade mit einer Technologie umgeht, deren Wirkung sie noch nicht vollständig verstanden hat. Für ihn ist klar, dass wir viel stärker über Verantwortung, Ethik und Befähigung sprechen müssen. Simon bringt die Perspektive eines jungen Menschen ein, der mit KI im Studium und Projekten selbstverständlich arbeitet. Er nutzt KI zur Stoffverdichtung, zur Prüfungsvorbereitung, für Modelle und eigene Projekte. Gleichzeitig beschreibt er sehr klar, dass man die Ergebnisse überprüfen können muss. KI ersetzt nicht das Denken. Sie erhöht die Anforderungen daran. Besonders stark ist Simons Bild von der Zukunft der Arbeit, in der Mitarbeitende künftig ihre eigenen Agenten mitbringen, wie ein Dirigent sein Orchester. Wer die Tools beherrscht, kann mehr leisten. Aber er oder sie muss auch Verantwortung für das Ergebnis übernehmen. Unsere Take-aways aus dieser Folge: Erstens: Gute Führung beginnt mit Beziehung. Wer nur Recht haben will, verliert die Verbindung. Wer Verbindung hält, schafft Entwicklung. Zweitens: Freiheit braucht Rahmen. Menschen wachsen nicht durch Mikromanagement, sondern durch Vertrauen, Orientierung und die Chance, eigene Erfahrungen zu machen. Drittens: KI verändert das Lernen radikal. Die Frage ist nicht mehr, ob junge Menschen KI nutzen, sondern ob sie lernen, die Ergebnisse kritisch zu prüfen. Viertens: Selbstwirksamkeit entsteht durch Erfahrung. Simon beschreibt eindrucksvoll, wie viele eigene Projekte, Versuche, Erfolge und Irrwege sein Selbstvertrauen geprägt haben. Fünftens: Die Zukunft der Arbeit braucht Dirigierende. Menschen, die KI-Systeme nicht nur bedienen, sondern orchestrieren, bewerten und verantworten können. Diese Folge ist anders als viele unserer bisherigen Gespräche und gerade deshalb so besonders. Sie zeigt, wie viel entstehen kann, wenn Generationen nicht übereinander sprechen, sondern miteinander. Zum Schluss bleibt für uns eine Frage: Wo könntest du Menschen mehr Raum geben, selbst wirksam zu werden, als Elternteil, Führungskraft, Kollegin oder Freundin? Danke fürs Zuhören und bis zur nächsten Folge! Eure Oskar & Michael #Leadership #GenZ #Führung #Stärkenorientierung #ReverseMentoring #NewWork #KI #ZoomerMeetsBoomer
  • Zoomer Meets Boomer Folge #71 - Warum uns die KI nicht loslässt 15.04.2026 43p
    Nach unseren Munich Tapes und mehreren starken Gastfolgen sitzen wir diesmal wieder live zusammen an einem Tisch. Wir sprechen wieder über ein Thema, das uns nun seit mehr als drei Jahren begleitet und das für viele von uns gerade immer relevanter wird: KI. In dieser Folge geht es um Erfahrungen aus der Praxis, um Beobachtungen aus unserem Alltag und um Fragen, die viele gerade beschäftigen. - Wie verändert KI schon heute unsere Zusammenarbeit? - Warum setzen sich manche Tools durch und andere nicht? - Was passiert gerade wirklich in Unternehmen? - Und was bedeutet das für Führung, Verantwortung und die Art, wie wir arbeiten? Oskar erzählt von seiner Arbeit an KI-Agenten bei Plan.Net Studios. Agenten, die per E-Mail, WhatsApp und über natürliche Sprache ansprechbar sind. Agenten, die wie zusätzliche Teammitglieder in bestehende Arbeitsabläufe eingebunden werden können und schon jetzt kaum mehr aus dem Alltag wegzudenken sind. Wir sprechen darüber, warum KI dann Wirkung entfaltet, wenn sie dort auftaucht, wo Menschen ohnehin schon unterwegs sind. Im Postfach. Im Messenger. Im laufenden Projekt. Genau dort verändert sich gerade etwas Grundsätzliches. Ein zweiter Strang der Folge führt in die Realität vieler Organisationen. KI wird eingeführt, Lizenzen werden verteilt, Tools werden ausgerollt. Gleichzeitig bleiben Prozesse, Rollen und Verantwortlichkeiten oft unverändert. So entsteht viel Bewegung. Der tatsächliche Hebel bleibt häufig kleiner, als viele hoffen. Darüber sprechen wir sehr konkret. Natürlich geht es auch um Tools. Um Copilot, Claude, Custom GPTs und die Frage, warum Oskar für seine Arbeit längst andere Maßstäbe anlegt als noch vor einem Jahr. Michael beschreibt seinen eigenen Wechsel von ChatGPT zu Claude als echten Lernmoment. Dahinter steckt eine größere Frage: Was passiert, wenn KI vom spannenden Helfer zum produktiven Arbeitsinstrument wird? Zum Ende wird die Folge persönlicher. Es geht um Ethik, Haltung und Hoffnung. Oskar sagt, Hoffnung machen ihm Menschen, die sich mit den Möglichkeiten ernsthaft beschäftigen, die ihre Eigenständigkeit behalten und den Menschen im Zentrum halten. Michael sagt, Hoffnung machen ihm Menschen wie Oskar. Unsere Top 5 Takeaways aus der Folge: KI wird dann stark, wenn sie nah am Alltag der Menschen stattfindet Agenten verändern Zusammenarbeit gerade tiefer, als viele ahnen Die größten Hürden liegen oft in Prozessen, Rollen und Führung Produktiver KI-Einsatz braucht Neugier, Urteilskraft und Verantwortung Hoffnung entsteht durch Menschen, die Technologie bewusst gestalten Am Ende bleibt für uns eine zentrale Frage: Wie nutzen wir KI so, dass sie unsere Arbeit stärker macht und wir trotzdem noch selbst Denken? Wenn ihr mögt, hört rein, diskutiert mit uns weiter und schickt die Folge an Menschen aus allen Generationen. Bis zur nächsten Folge. Oskar & Michael #Leadership #GenZ #Führung #Stärkenorientierung #Feedbackkultur #ReverseMentoring #NewWork #KI #ZoomerMeetsBoomer
  • Zoomer Meets Boomer Folge #70 - Emotionen, Verantwortung und Psychologie Sicherheit mit Magdalena Rogl 01.04.2026 59p
    Folge 70 ist die 4. und letzte Kollaboration Folge unserer “Munich Tapes”, die wir gemeinsam mit On the Way to New Work aufgenommen haben. Für dieses Finale hätten wir uns kaum einen besseren Gast wünschen können: Magdalena Rogl. Oskar kennt Magdalena von einer gemeinsamen Sprechertätigkeit, von einem Panel beim Beyond Economy Festival in Münchem. Seitdem war klar: Diese Stimme, Klarheit, Haltung und Expertise gehören in unseren Podcast. Wir schätzen Magdalena sehr, weil sie eine seltene Kombination mitbringt. Ihre persönliche Geschichte, unternehmerische Erfahrung, gesellschaftliche Relevanz und eine große menschliche Präsenz. Magdalena erzählt in dieser Folge einen Weg, der alles andere als klassisch ist. Vom abgebrochenen Gymnasium über die Ausbildung zur Kinderpflegerin, frühe Mutterschaft, alleinerziehend in München, den Einstieg in die Medienwelt bis hin zu zehn Jahren bei Microsoft, zuletzt als Diversity & Inclusion Lead. Genau dieser Weg macht das Gespräch so stark. Denn es geht nicht um glatte Karrieren, sondern um Mut, Entwicklung und Selbstwirksamkeit. Im Zentrum der Folge stehen drei große Themen. Wir sprechen über psychologische Sicherheit, Emotionen in der Arbeitswelt und die Frage, was uns als Menschen im Zeitalter von KI eigentlich ausmacht. Magdalena beschreibt sehr eindrücklich, wie es sich anfühlt, sich selbst nicht zugehörig zu fühlen und wie entscheidend es ist, gesehen zu werden. Nicht nur als Rolle, sondern als Mensch. Wir sprechen darüber, warum psychologische Sicherheit ein echter Produktivitäts- und Innovationsfaktor ist. Dabei sprechen wir bewusst auch über den Umgang mit Emotionen. Magdalena macht klar, dass Emotionen nicht das Gegenteil von Professionalität sind, sondern immer ein Teil davon. Wut, Angst, Begeisterung, Unsicherheit, all das ist da, ob wir wollen oder nicht. Die Frage ist nicht, ob Emotionen am Arbeitsplatz vorkommen, sondern wie bewusst wir mit ihnen umgehen. Und schließlich geht es auch um KI und die Zukunft menschlicher Arbeit. Gerade weil KI so viel verändern wird, wird der menschliche Anteil an Arbeit wichtiger. Magdalena formuliert es glasklar. Je mehr künstliche Intelligenz es gibt, desto mehr emotionale Intelligenz brauchen wir. Für Oskar ist das ein zentraler Punkt im Blick auf die Zukunft von Arbeit. Für Michael ist es ein starkes Plädoyer dafür, Führung, Inklusion und Selbstreflexion endlich zusammen zu denken. Unsere Take-aways aus der Folge: Erstens: Selbstbewusstsein beginnt mit Selbstreflexion: Wer bin ich? Was kann ich? Was brauche ich? Zweitens: Psychologische Sicherheit macht Menschen mutiger. Wer sich sicher fühlt, zeigt sich eher, lernt schneller und trägt mehr bei. Drittens: Emotionen sind Daten. Sie zu ignorieren kostet Energie. Sie wahrzunehmen schafft Klarheit. Viertens: KI macht Menschlichkeit wertvoller. Technologische Kompetenz bleibt wichtig. Aber entscheidend ist, was uns als Menschen ausmacht. Fünftens: Auch Verantwortung beginnt bei uns selbst. Schon morgens beim ersten Blick in den Spiegel und dem Check-in mit sich selbst. Wenn euch die Folge gefällt, gebt uns gerne fünf Sterne, teilt sie mit Menschen, die sich für Führung, Inklusion, KI und echte Entwicklung interessieren, und sagt uns, welche Gedanken ihr aus diesem Gespräch mitnehmt. Danke fürs Zuhören Oskar & Michael Danke fürs Zuhören und bis zur nächsten Folge! Eure Oskar & Michael #Leadership #GenZ #Führung #Stärkenorientierung #Feedbackkultur #ReverseMentoring #NewWork #KI #ZoomerMeetsBoomer
  • Zoomer Meets Boomer Folge #69 - Beyond Economy mit Marc Fricke 18.03.2026 43p
    In Folge 69 haben wir einen Gast, der zeigt, dass berufliche Wege heute alles andere als linear verlaufen müssen: Marc Fricke. Oskar kennt ihn noch aus seiner Zeit, als er die Fischerei am Schliersee betrieben hat, einem eher ungewöhnlichen Ort für einen BWL-Absolventen. Michael lernt ihn in dieser Folge kennen. Heute arbeitet Marc bei SYM und gestaltet das Beyond Economy Festival in München mit. SYM ist eine Initiative, die die Wirtschaft neu denken will. Vernetzter, verantwortlicher und zukunftsfähiger. Marc erzählt von seinem eigenen Weg. Vom BWL-Studium über die Gründung und den schnellen Aufbau der Fischerei am Schliersee bis zu der Entscheidung, noch einmal komplett neu zu starten. Gerade dieser Bruch macht das Gespräch spannend. Wie merkt man, dass ein erfolgreicher Weg nicht mehr der richtige ist? Und wie viel Mut braucht es, auszusteigen, obwohl eigentlich alles läuft? Im Zentrum der Folge steht dann die Idee hinter Beyond Economy. Marc beschreibt sehr klar die Vision, Wirtschaft nicht mehr nur über Profit zu definieren, sondern über das Zusammenspiel von People, Planet und Profit. Gerade in Zeiten von Klimakrise, technologischer Disruption und geopolitischer Unsicherheit wird immer deutlicher, dass das alte Betriebssystem der Wirtschaft an Grenzen stößt. Besonders spannend finden wir den praktischen Ansatz. Marc und sein Team sprechen nicht nur über die Zukunft, sie bauen konkrete Ökosysteme für kleine und mittlere Unternehmen und gestalten. Die Grundidee ist dabei, dass KMUs nicht länger als Einzelkämpfer agieren, sondern sich stärker vernetzen, gemeinsam Innovationen entwickeln, voneinander lernen und so widerstandsfähiger werden. Wir sprechen in der Folge außerdem darüber, / warum viele Unternehmen heute so stark im Tagesgeschäft gefangen sind, / weshalb KI im Mittelstand oft eher Unsicherheit als Aufbruch auslöst, / warum Netzwerke und Ökosysteme künftig wichtiger werden könnten als klassische Organisationen, / und weshalb Veranstaltungen wie das Beyond Economy Festival echte Lösungsräume schaffen. Unsere wichtigsten Takeaways aus dem Gespräch: 1. Hinterfrage Routinen. Nur weil etwas „schon immer so gemacht wurde“, heißt das nicht, dass es auch morgen noch funktioniert. 2. Hab den Mut zum Neustart. Marc zeigt eindrucksvoll, dass ein erfolgreicher Weg nicht zwangsläufig der richtige bleiben muss. 3. Zukunft entsteht im Netzwerk. Gerade für KMUs wird Kooperation zum entscheidenden Wettbewerbsvorteil. 4. Praxis schlägt PowerPoint. Die spannendsten Veränderungen entstehen dort, wo Menschen konkrete Beispiele teilen und gemeinsam Lösungen entwickeln. Zum Schluss bleibt für uns eine einfache, aber wichtige Frage: Mit wem solltest du dich stärker vernetzen, um deine eigene Zukunft und vielleicht sogar die Wirtschaft von morgen aktiv mitzugestalten? Wenn euch die Folge gefällt, gebt uns gerne fünf Sterne, Empfehlt uns weiter und schickt uns Menschen, die wir einmal zu Gast haben sollten. Und wenn ihr Lust bekommen habt: Schaut euch das Beyond Economy Festival am 29.10 in München an. Hoffentlich sehen wir uns dort. Danke fürs Zuhören und bis zur nächsten Folge! Eure Oskar & Michael #Leadership #GenZ #Führung #Stärkenorientierung #Feedbackkultur #ReverseMentoring #NewWork #KI #ZoomerMeetsBoomer
  • Zoomer Meets Boomer Folge #68 - Der Code zum Erfolg mit Tom Junkersdorf 04.03.2026 48p
    In der 68. Folge knüpfen wir an viele Themen aus der letzten Folge an. Zu Gast ist Tom Junkersdorf, der sich seit Jahren intensiv mit dem Thema Erfolg beschäftigt. In seinem Podcast Tomorrow spricht er jede Woche mit den spannendsten Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Sport, Kultur und Medien. Für sein neues Buch hat er mit 115 erfolgreichen Menschen gesprochen. Wir wollten wissen: - Was verbindet sie? - Was unterscheidet sie? - Und was bleibt, wenn Titel und Bühne verschwinden? Ein zentrales Motiv der Folge ist das Thema „geliehene Macht“. Tom beschreibt sehr klar, wie schnell man sich mit einer Rolle verwechselt. Chefredakteur, CEO, Vorstand und wie wichtig es ist, sich davon innerlich zu lösen. Titel kommen und gehen. Entscheidend ist, wer man ohne Visitenkarte ist. Daraus entsteht eine der stärksten Fragen dieser Episode: Was bleibt von dir, wenn dein Titel weg ist? Tom teilt ein Bild, das uns besonders hängen geblieben ist: Ein Netzwerk ist ein Netz und ein Netz besteht aus Seilen und Löchern. Solange man im Amt ist, wirken viele Kontakte stabil. Doch in Umbruchphasen zeigt sich, wer wirklich trägt und wer nur von der Rolle profitiert hat. Ein zweites zentrales Learning lautet: „You have to show up.“ Tom erzählt von seiner Buchpremiere. Viele sagten kurzfristig ab, Schnee, Termine, Ausreden. Und dann kommt Philipp Plein aus Lugano mit dem Auto nach München. Warum? Weil Tom Jahre zuvor für ihn da war. Netzwerk entsteht nicht durch Likes, sondern durch Präsenz, Verlässlichkeit und denn Faktor Werk. Was wir mitnehmen? Erfolg beginnt innen. Innere Klarheit schlägt äußere Anerkennung. Wer sich von außen treiben lässt, bleibt abhängig. Wer einen inneren Kompass hat, kann auch radikale Entscheidungen treffen, wie Nico Rosberg, der als Weltmeister mit 31 seine Karriere beendet und bereit ist, im Investment-Business wieder ganz unten anzufangen. Vision schlägt Talent. Talent wird überschätzt. Disziplin, Fokus und die Bereitschaft, Abläufe bis zur Exzellenz zu trainieren, machen den Unterschied. Erfolg ist kein Zufall, sondern Ergebnis konsequenter Arbeit. Der Weg ist das eigentliche Produkt. Siege sind kurz. Der Alltag bleibt. Erfolg ist kein Zustand, sondern eine fortlaufende Aktivität. Wer glaubt, etwas „für immer“ erreicht zu haben, verliert Dynamik, als Person wie als Organisation. Karrieren verlaufen nicht linear. Viele der erfolgreichsten Persönlichkeiten haben sich mehrfach neu erfunden. Sie waren bereit, Status abzugeben, wieder Anfänger zu sein und neue Wege zu gehen. Immer aus ihrem innerem Antrieb. Diese Folge ist eine Einladung zur Selbstprüfung: Wofür stehst du jenseits deiner Rolle? Wer in deinem Netzwerk ist wirklich Seil? Und wo wäre es für dich wichtig, einfach da zu sein, auch wenn es unbequem ist? Viel Freude mit diesem Gespräch. Vielen Dank und bis zur nächsten Folge! Eure Oskar & Michael #Leadership #GenZ #Führung #Stärkenorientierung #Feedbackkultur #ReverseMentoring #NewWork #KI #ZoomerMeetsBoomer
  • Zoomer Meets Boomer Folge #67 - Future of Work mit Raphael Gielgen 18.02.2026 53p
    Diese Woche haben wir wie versprochen endlich wieder Verstärkung. Es sitzt dieses Mal die Gen X mit am Tisch. Mit Raphael Gielgen, Trendscout Future of Work bei Vitra, haben wir jemanden im Gespräch, der weltweit beobachtet, wie Arbeit sich tatsächlich verändert. Raphael sieht jedes Jahr hunderte Organisationen. Er spricht mit Führungsetagen, Start-ups, Forscher:innen. Dabei stellt er eine einfache Frage: Wer gestaltet die Zukunft der Arbeit und wer reagiert nur? Wir sprechen über fünf neue Realitäten: 1. Zukunft ist eine Verteilungsfrage. Innovation existiert längst. Sie ist nur ungleich verteilt. Einige Organisationen arbeiten bereits im Jahr 2028. Andere kämpfen noch mit 2012. 2. Technologie multipliziert Denkqualität. KI verstärkt, was da ist. Struktur wird produktiver. Chaos wird schneller. Wer Prozesse nicht klärt, beschleunigt nur Verwirrung. 3. Räume sind Strategie. Das Büro ist kein Pflicht Ort, sondern ein Entscheidungsinstrument. Wer Begegnung bewusst gestaltet, gewinnt Geschwindigkeit und Vertrauen. 4. Fokus ist die neue Währung. Meetings, Kanäle, Sichtbarkeit: alles skaliert. Wirkung entsteht dort, wo Prioritäten klar sind. Lautstärke beeindruckt, wirkt aber nicht immer nachhaltig. Klarheit hingegen performed und ermöglicht echte Veränderung. 5. Führung entscheidet über Energie. Der Stil ist Geschmacksache, aber die Wirkung ist messbar. Gute Führung schafft Orientierung, reduziert Komplexität und erhöht Entscheidungsqualität. Teams spüren das sofort. Unser Fazit nach dieser Folge: / Die Zukunft der Arbeit wird nicht durch Tools entschieden. Sie wird durch Haltung, Priorisierung und Mut entschieden. Und dabei ist Zukunft jeden Tag aufs Neue eine bewusste Entscheidung. Zum Schluss ein paar Fragen Fragen an euch: / Wo arbeitet ihr bereits in der Zukunft und wo verwaltet ihr noch Vergangenheit? / Und welche Entscheidung würde eure Organisation sofort beschleunigen, wenn ihr sie morgen treffen würdet? / Schreibt uns, teilt die Folge mit Menschen, die gestalten wollen, und gebt uns gerne 5 Sterne auf der Podcastplattform Eurer Wahl 🫶 Vielen Dank und bis zur nächsten Folge! Eure Oskar & Michael #Leadership #GenZ #Führung #Stärkenorientierung #Feedbackkultur #ReverseMentoring #NewWork #KI #ZoomerMeetsBoomer
  • Zoomer Meets Boomer Folge #66 - Wie hat sich Arbeit verändert? 04.02.2026 28p
    In Folge 66 nehmen wir einen Artikel der Harvard Business Review zum Ausgangspunkt. Kurz vor Weihnachten stellte die Autorin Stefanie Fernández der globalen HBR-Community eine einfache, aber weitreichende Frage: How did your work change in 2025? Michael hat den Artikel gelesen, die Antworten reflektiert und seine Gedanken dazu auf LinkedIn geteilt. Der Post hat eine ungewöhnlich große Resonanz ausgelöst. Für uns ein Zeichen, dass viele gerade an einem ähnlichen Punkt stehen. Wir gehen fünf Beobachtungen durch, die sich aus dem Artikel und aus unserer eigenen Praxis verdichten. Erstens: KI ist überall, aber Wirkung bleibt rar. Michael beschreibt, dass KI vor allem auf vorhandene Qualität skaliert. Gute Strukturen werden besser, schlechte werden sichtbarer. Oskar ergänzt aus seiner Arbeit, dass viele Organisationen KI einsetzen, ohne Prozesse, Rollen oder Prioritäten zu klären. Es entsteht Aktivität, aber noch keine Wertschöpfung. Zweitens: Arbeit ist lauter geworden, nicht klarer. Mehr Kanäle, mehr Meetings, mehr Sichtbarkeit. Aber nicht automatisch bessere Zusammenarbeit. Oskar spricht über Fokus, bewusste Pausen und die Verantwortung jedes Einzelnen, Lautstärke zu reduzieren. Michael ergänzt, dass Transparenz ohne Orientierung schnell zur Überforderung wird. Drittens: Führung wirkt, oder sie wirkt nicht. Der Stil ist zweitrangig. Wirksame Führung zeigt sich im Alltag. Nicht im Leitbild. Oskar erzählt von klarer, ruhiger Führung, die ohne große Worte Sicherheit schafft. Michael ordnet ein, dass Führung jetzt umso mehr messbar wird an Energie, Entscheidungsqualität und Fokus im Team. Viertens: Der Engpass ist der Mensch, nicht die Technologie. Überforderung blockiert Leistung nachhaltiger als fehlende Tools. Psychologische Sicherheit ist heute einer der treibenden Produktivitätsfaktoren. Oskar beschreibt, warum der Versuch, den Menschen aus der Gleichung zu nehmen, kurzsichtig ist auch im Bezug auf den aktuellen Jobmarkt und den Umgang mit jungen Arbeitskräften. Michael betont, dass Investitionen in Klarheit, Beziehung und Training langfristig wirksamer sind als der nächste Tool-Rollout. Fünftens: Sicherheit und Planbarkeit sind keine Konstanten mehr. Karrieren werden brüchiger, Loyalitäten verschieben sich. Weg von Organisationen, hin zu Sinn, Lernen und innerer Stabilität. Oskar beschreibt Sicherheit als Unabhängigkeit und Wertbindung. Michael ergänzt, dass Führung heute Halt geben muss, ohne falsche Sicherheit zu versprechen. Am Ende stellen wir eine gemeinsame Frage: Wenn Fokus, Klarheit und Wirksamkeit die neuen Wettbewerbsvorteile sind, was lassen wir 2026 bewusst weg? Und wir möchten von euch hören: Wo erlebt ihr gerade mehr Aktivität als Wirkung? Und was hat eure Arbeit in den letzten Monaten wirklich verändert? Schreibt uns, kommentiert, teilt die Folge mit Menschen aus unterschiedlichen Generationen. Wenn ihr mögt, gebt uns fünf Sterne und helft mit, dass unser Podcast gehört wird. Bis zur nächsten Folge. Oskar & Michael #Leadership #GenZ #Führung #Stärkenorientierung #Feedbackkultur #ReverseMentoring #NewWork #KI #ZoomerMeetsBoomer
  • Zoomer Meets Boomer Folge #65 - Ist New Work tot? 21.01.2026 38p
    In Folge 65 greifen wir eine Überschrift auf, die gerade immer wieder durch LinkedIn, sowie die Medien und Chefetagen wabert: „New Work ist tot.“ Wir wollen in der Folge nicht missionieren. Aber wir müssen sortieren. Was war Hype? Was war ein echter Fortschritt? Was war ein Missverständnis? Wir versuchen es mit der Einordnung über den Gartner Hype Cycle. Innovations-Trigger, Gipfel der Erwartungen, Tal der Enttäuschung und dann erst die Phase, in der Dinge produktiv werden. Und genau so fühlt es sich gerade an: Nach Covid kam Turbo und damit die hohen Erwartungen. Dann kam die Gegenbewegung. Krisenmodus, Kostendruck, Kontrolle, Präsenzpflicht. Und plötzlich tun viele so, als wäre „New Work“ nur Tischkicker, Homeoffice und Obstkorb gewesen. Michael geht zurück zur Herkunft des Begriffs und sagt klar: New Work ist viel größer als ein Feelgood-Programm. Es geht um Grundbedürfnisse von Menschen bei der Arbeit: - gesehen werden, - wirksam sein, - lernen, - gestalten, - sich verbinden. - Und auch davon leben können. Vor allem aber geht es darum, dass technologische Umbrüche uns zwingen, Arbeit neu zu denken, als ernsthafte Arbeitsgestaltung. Wir reden über den Rückfall in alte Muster: / Warum greifen Unternehmen in unsicheren Zeiten wieder zu Command & Control? / Warum wirkt das kurzfristig beruhigend, aber langfristig zerstörerisch? / Und warum führt KI ausgerechnet dazu, dass die New-Work-Frage härter wird und nicht weicher? / Wenn KI Routine übernimmt, werden Vertrauen, Lernfähigkeit, gute Führung und psychologische Sicherheit zum echten Wettbewerbsvorteil. Unsere Take-aways aus der Folge: Erstens: New Work ist nicht „weniger Arbeit“. Es ist bessere, bewusstere, menschlichere Arbeit mit klaren Rollen, Feedback, erklärbaren Entscheidungen und echter Lernfähigkeit. Zweitens: Büro oder Homeoffice ist nicht die Kernfrage. Die Kernfrage ist: Wie schaffen wir Bindung, Klarheit und Zusammenarbeit und zwar so, dass Menschen Leistung bringen können, ohne innerlich zu kündigen? Drittens: KI zwingt uns, das Thema ernst zu nehmen. Wer nur zurück in alte Muster will, wird es schwer haben. Wer Führung, Vertrauen und Entwicklung bestärkt, wird schneller, resilienter und attraktiver für Talente aus jeder Generation. Zum Schluss unsere Frage an euch: Wo erlebt ihr gerade den größten Rückfall in alte Muster? Im sozialen Umfeld, bei der Arbeit, in der Gesellschaft? Und was ist ein konkreter New-Work-Hebel, der bei euch wirklich funktioniert, egal ob Büro, Hybrid oder Remote? Schickt uns eine Nachricht mit eurem besten Beispiel für „New Work mit Substanz“. Wir greifen ein paar davon in der nächsten Folge auf. Bis bald, eure Oskar & Michael. Danke fürs Zuhören und bis zur nächsten Folge! #Leadership #GenZ #Führung #Stärkenorientierung #Feedbackkultur #ReverseMentoring #NewWork #KI #ZoomerMeetsBoomer
  • Zoomer Meets Boomer Folge #64 - Unsere Hoffnungen für 2026 07.01.2026 33p
    In einer ruhigen, persönlichen Folge, aufgenommen zwischen Weihnachten und Neujahr, sprechen wir über gesellschaftliche Entwicklungen, die trotz KI, Jobunsicherheit, politischer Spannungen und Umbrüche Mut machen. Wir diskutieren drei Hoffnungsstränge rund um Arbeit, Lernen, Unternehmertum, Leadership und Zusammenarbeit und beobachten, welche Entwicklungen bereits heute sichtbar sind. Oskars Blick beginnt bei einem Thema, das viele gerade beschäftigt: Es gibt weniger Einstiegsjobs. Seine Hoffnung: Das kann Unternehmertum befeuern. Wenn klassische Junior-Rollen verschwinden, entsteht Raum für Neues. Gründen wird zur Default-Option, ermöglicht durch KI, Micro-Startups und Solopreneurship. Zweitens sieht er KI als Produktivitäts-Equalizer: Nicht Titel oder Herkunft zählen, sondern Output. Sehr kleine Teams können mit großen mithalten, weil heute vieles skalierbar ist, von Research über Design bis Marketing. Drittens plädiert er für eine neue Lernlogik statt Karrierelogik: kontinuierliches Lernen schlägt einmalige Abschlüsse. Reputation entsteht über Projekte, nicht über Titel. Sein Satz dazu: „In Zukunft zählt nicht dein Lebenslauf, sondern dein Output.“ Michaels Hoffnung dreht sich vor allem um Leadership und Organisationen. Erstens: Nach Effizienz kommt Beziehung, auch in der Führung. Psychologische Sicherheit, Zuhören und Verantwortung teilen werden zum echten Erfolgsfaktor. Zweitens: Arbeit wird von Ort und Alter entkoppelt. Erfahrung bleibt jetzt länger relevant. Mentoring wird wichtiger als klassisches Management, Altersdiversität ist heute strategisch und nicht sozialromantisch. Drittens: Organisationen werden lernfähiger. Experimente statt Masterpläne. Eine echte Lern- und Fehlerkultur wird zur Überlebensfrage, Führungskräfte werden zu Lernarchitekten. Wenn du nach einem ganz konkreten, kleinen Einstieg suchst: Stell in deinem Team einmal die Frage „Was ist euer coolster Produktivitätshack mit KI, den ihr zuletzt genutzt habt?“ Ein Prompt, ein Tool, eine Anwendung, eine Idee. Zehn Minuten später sind alle schlauer. Oder wenn ihr schon zu viel von KI habt, teilt, was ihr dieses Jahr wieder bewusst ohne die KI machen wollt. Was gibt dir Hoffnung für 2026? Schreib uns, diskutiere mit, oder fang im Kleinen an: Teile dein Wissen. Probiere aus. Lerne weiter. Wenn euch die Folge gefällt, freuen wir uns über ⭐⭐⭐⭐⭐, Kommentare und Weiterempfehlungen. Danke fürs Zuhören und habt einen guten Start ins neue Jahr! #Leadership #GenZ #Führung #Stärkenorientierung #Feedbackkultur #ReverseMentoring #NewWork #KI #ZoomerMeetsBoomer
  • Zoomer Meets Boomer Folge #63 - Jahresabschluss - 5 Themen die uns nicht loslassen 17.12.2025 38p
    Zum Jahresabschluss sprechen wir über die fünf großen Themen die 2025 für uns geprägt haben: 1. Die Entwicklungsgeschwindigkeit der KI und ihre gesellschaftlichen Folgen Oskar beschreibt die rasante Entwicklung: Sora generiert seit einigen Monaten lebensechte Videos, Veo liefert fotorealistische Bildwelten in Sekunden, Gemini, ChatGPT und sogar CoPilot verbessern sich wöchentlich. Mit der technischen Macht wächst das Risiko. Perfekte Voice- und Video-Fälschungen ermöglichen Enkeltricks 2.0. Unser Tipp: Ein Familien-Codewort, das niemand imitieren kann. Die Tools entwickeln sich schneller, als wir als Gesellschaft, Organisationen und Familien folgen können. 2. Arbeit verändert sich schneller als unsere Arbeitswelt Michael ergänzt aus der New-Work-Perspektive: KI trifft zuerst White-Collar-Jobs. Rollen, Profile und ganze Aufgabenbereiche verändern sich radikal. Neue Jobs entstehen, alte verschwinden. Nicht 2040, sondern jetzt. Besonders beeindruckt hat ihn Dario Amodeis Analyse zu den Effekten auf Arbeit, Produktivität und Risiken. 3. Angst als globaler Begleiter Angst dominiert: vor Geschwindigkeit, Kontrollverlust, Zukunft. Oskar sagt: „Angst ist verständlich, aber sie hält uns davon ab, Teil der Lösung zu sein." Sobald man ins Tun kommt, im Unternehmen, Ehrenamt oder politisch, wird die Angst kleiner. Das ist unsere Erfahrung, dafür machen wir uns stark. 4. Der Generationenvertrag steht auf der Kippe Für Michael war die Rentendebatte zentral. Seine Diagnose: Unsere Demografie schlägt jede Ideologie. Die jetzige Rentenlogik ist nicht mehr tragfähig. Es braucht ein neues Modell, das junge Menschen nicht überlastet, aber Ältere einbindet statt abschreibt. Michael wünscht sich längere, flexiblere Übergänge, mehr Teilzeitmodelle im Alter, Mentoring und Motivation für Engagement. 5. Die Rückkehr ins Analoge als Gegenpol Trotz aller KI-Entwicklung spüren wir beide einen klaren Trend, der sich auch in der Forschung finden lässt. Weniger Social Media, mehr echte Begegnungen. Lesen, Schreiben, Kochen, Sport und Natur statt Doomscrolling. Padel-Tennis (Michael) und Weiher (Oskar) werden bei uns zu Ankerpunkten. Das Analoge wird nicht schwächer, es wird wertvoller. Es ist unser Gegengewicht, unser Ausgleich, unsere Erdung. Danke für euer Zuhören, eure Nachrichten und Gedanken. Wir machen weiter mit Freude, Neugier und gegenseitigem Vertrauen. Wenn euch die Folge gefällt, freuen wir uns über ⭐⭐⭐⭐⭐, Kommentare und Weiterempfehlungen. Danke fürs Zuhören und bis nächstes Jahr! #Leadership #GenZ #Führung #Stärkenorientierung #Feedbackkultur #ReverseMentoring #NewWork #KI #ZoomerMeetsBoomer
  • Zoomer Meets Boomer Folge #62 - Rückbesinnung auf das Analoge 03.12.2025 33p
    Diese Woche wird es besinnlich und wir drehen den Blick einmal um: Statt zu fragen, wie KI unser Leben beschleunigt, fragen wir: Wie bringt sie uns vielleicht zurück zu Körper, Natur, Handwerk, Gemeinschaft? Wir sprechen darüber, warum sich überall auf der Welt kleine (Gegen-)Bewegungen bilden: Running Clubs, Keramikstudios, Sauna-Rituale, Brettspiel Bars, Tiny Houses, Neighborhood-Gardening, Männerkreise und Micro-Communities. Und warum diese Trends genau jetzt so stark wachsen. Denn je digitaler unser Alltag wird, desto größer wird die Sehnsucht nach Nähe, Handarbeit, Natur, Spiel und Gemeinschaft. Wir gehen acht große Gegentrends durch: von haptischer Renaissance und Social Play bis zu Regeneration, analoger Kreativität, Micro-Communities und Skill-Mastery. Und wir erzählen, was diese Bewegungen mit Mental Health, Verbundenheit und Lebensfreude zu tun haben. Wir sprechen darüber: 1️⃣ Warum unser Körper sich meldet, wenn alles digital wird und warum Padel, HYROX & Running Clubs explodieren. 2️⃣ Warum Spielen für alle Generationen zurückkommt, durch Lego D&D, Tabletop & Brettspiel-Cafés. 3️⃣ Warum Wärme, Kälte & Ruhe zu neuen Mental-Health-Tools werden. 4️⃣ Warum Keramik, Journaling & analoge Fotografie so heilsam sind. 5️⃣ Warum Third Spaces (Cafés, Co-Living, Kulturspaces) wieder gebraucht werden. 6️⃣ Warum Natur & Outdoor echte Prioritäten setzen. 7️⃣ Warum kleine Communities besser tragen als große Feeds. 8️⃣ Warum Skills wieder Identität schaffen. Zum Abschluss empfehlen wir eine kleine Übung, die wir selbst immer gegen Ende des Jahres durchführen, unsere Lieblings-Bucketlist-Reflexion: - Was möchte ich noch erleben? - Was möchte ich noch lernen? - Woran möchte ich arbeiten? - Und was möchte ich zurückgeben? … und weil wir immer wieder mal gefragt werden, warum wir das machen, hier unser Antwort: Weil dieser Podcast uns verbindet. Weil er uns beide weicher, klüger und hoffnungsvoller macht. Und weil wir spüren, dass viele von euch genau diese Gespräche ebenfalls brauchen. Wenn euch die Folge gefällt, freuen wir uns über ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ und eure Gedanken, Wünsche oder Gastideen. Danke fürs Zuhören und bis zur nächsten Folge. #Leadership #GenZ #Führung #Stärkenorientierung #Feedbackkultur #ReverseMentoring #NewWork #KI #ZoomerMeetsBoomer
  • Zoomer Meets Boomer Folge #61 - Mit den eigenen Stärken und Interessen den Einstieg in die KI finden 19.11.2025 30p
    Diese Woche besprechen wir konkret, wie der Einstieg in Künstliche Intelligenz beginnt, auch wenn man kein Tech-Nerd ist. Unser Ansatz geht über persönliche Stärken und Interessen statt über KI-Angst und FOMO. Oskar erzählt aus seinen Workshops. Viele Menschen sehen nur schwer einen Anfang beim Thema KI, weil sie „bei null“ anfangen wollen statt dort, wo sie schon Expert*innen sind. Wenn jemand leidenschaftlich gern kocht, gärtnert, angelt oder designt, ist es viel einfacher, mit KI zu experimentieren. Sei es, das Weihnachtsessen zu planen, Einkaufslisten zu automatisieren, den Bepflanzungsplan im Garten zu optimieren oder sich Ideen für neue (Arbeits-)Formate zu holen. Michael berichtet, wie er KI mit seinem Stärkencoaching verbindet. Zum Beispiel bei Marken- und Purposearbeit wo ein Team den inhaltlichen Kontext einbringt und er sein Methodenwissen. Hier hilft die die KI, aus hunderten Seiten Material eine klare, stimmige Vision zu entwickeln. Entscheidend ist dabei immer der richtige Kontext, Reflexion und eigenes Denken bleiben beim Menschen. Wir sprechen darüber, wie sich stärkebasierte Ansätze aus der Psychologie auf KI übertragen lassen, warum generative Tools ohne guten Input nur generische Antworten liefern und weshalb gemischte Teams mit seniorer Expertise und junger Tech-Lust einen riesigen Vorteil haben. Unsere Take-aways: 1. Einstieg in KI klappt am besten über Stärken und Interessen. Nicht „Ich muss jetzt auch KI machen“, sondern: „Ich nutze KI dort, wo ich mich sowieso auskenne und gerne Zeit verbringe.“ Das senkt die Hemmschwelle und erhöht die Motivation. Vor allem, wenn man direkt die ungeliebten Zeiträuber mit der KI automatisiert. 2. Eine Vielfalt and Feldern, in denen Stärken und KI perfekt zusammenspielen Von Kreativ/expressiv (Kochen, Gärtnern, Design), bis hin zu Führung/Organisation (Feedback, Entscheidungen, Stärkenorientierung) Wer bei den eigenen Stärken anfängt, bekommt schnell spürbare Effekte. 3. Gute Prompts brauchen Tiefe, nicht nur Keywords. Wer KI mit ‘googeln’ verwechselt und KI-Modelle mit nur wenig Kontext und vagen Aufgaben füttert, bekommt austauschbare Ergebnisse. Je genauer wir unsere Situation, Ziele und Rahmenbedingungen beschreiben, desto hilfreicher werden die Antworten, egal ob im Coaching oder in der Projektarbeit. 4. Generationale Stärken sind ein Produktivitäts-Booster Jüngere bringen Neugier, Tool-Kenntnisse und Experimentierfreude mit, Ältere liefern Kontext, Erfahrung und Qualitätsmaßstäbe. In KI-Tandems entstehen Lösungen, auf die keiner allein gekommen wäre. 5. KI übernimmt Fleißarbeit, nicht Verantwortung. Die klügste Nutzung von KI ist es, repetitive Aufgaben abzugeben und Zeit zu gewinnen für das, was uns wirklich Spaß macht. Bei uns sind es Beziehungen, Führung, Kreativität, Entscheidungen. Stärkenorientierung heißt hier nicht weniger Mensch, sondern mehr. Zum Schluss laden wir euch ein: Überlegt euch eine Stärke oder ein Interesse von euch und eine Sache, bei der euch KI morgen konkret helfen könnte. Schreibt uns eine Nachricht, teilt eure Beispiele oder Fragen und erzählt uns, wie ihr den Einstieg erlebt habt. Wenn euch die Folge gefällt, freuen wir uns über eine Bewertung, Kommentare auf der Plattform eurer Wahl und Weiterempfehlungen an Kolleg*innen, Freund*innen oder in euren Familien. Danke fürs Zuhören und bis zur nächsten Folge. #Leadership #GenZ #Führung #Stärkenorientierung #Feedbackkultur #ReverseMentoring #NewWork #KI #ZoomerMeetsBoomer
  • Zoomer Meets Boomer Folge #60 - Wie geht erfolgreiches Mentoring? Mit Michaela Stach & Miriam Steckl 05.11.2025 43p
    In dieser besonderen Folge von Zoomer meets Boomer treffen nicht nur zwei Generationen aufeinander, sondern auch zwei Reverse-Mentoring-Duos. Oskar & Michael auf der einen Seite: Sohn und Vater. Miriam & Michaela auf der anderen: Facilitatorin / Designerin und erfahrene Gründerin. Was uns verbindet: Wir alle arbeiten in generationenübergreifenden Tandems, in denen Neugier älter wird und Erfahrung jünger bleibt. Miriam und Michaela leben das seit Jahren, als Team zwischen London und Weinsberg, zwischen digitaler Produktentwicklung und systemischer Moderation. Gemeinsam bringen sie das zusammen, was in vielen Organisationen noch getrennt gedacht wird: Technologie und Haltung, Tempo und Tiefe, Struktur und Sinn. Im Gespräch geht es daher nicht nur um Meetings, sondern um weit mehr. Wir sprechen über Führung, psychologische Sicherheit, Räume für echte Begegnung und die Kunst, Zusammenarbeit zu gestalten, die inspiriert statt erschöpft. Unsere Fragen in der Folge: Wie sieht Mentoring in der Praxis aus, jenseits von Buzzwords? // Was können erfahrene Führungskräfte von jungen Facilitator:*innen lernen und was umgekehrt? // Welche Prinzipien aus Design Thinking und systemischer Moderation helfen, komplexe Teams zu führen? // Und warum ist gute Moderation eigentlich eine Form von Leadership? Unsere Fünf Takeaways aus der Folge: 1. Generationen als Ressource. Wenn Erfahrung und Neugier zusammenkommen, entsteht Innovation und nicht nur Reibung. 2. Führung ist Facilitation. Wer Menschen führt, muss Räume halten, in denen andere sich entfalten können. 3. Tiefe schlägt Tempo. In einer Welt voller Tools und Meetings braucht es Momente des Innehaltens, Zuhörens und Sortierens. 4. Design trifft System. Design Thinking öffnet, systemische Moderation verankert, beides zusammen schafft nachhaltige Veränderung. 5. Reverse Mentoring funktioniert, wenn Vertrauen da ist. Beide Seiten müssen bereit sein, ihre Komfortzone zu verlassen und wirklich voneinander zu lernen. Am Ende bleibt uns ein schönes gemeinsames Bild: Zwei Generationenpaare: eins Weiblich, eins männlich, die sich gegenseitig spiegeln und gemeinsam zeigen, was New Work im besten Sinne bedeuten kann: Neugierig bleiben. Verantwortung teilen. Und die Zusammenarbeit zwischen den Generationen bewusst zu gestalten. 👉 Wenn euch die Folge gefällt, freuen wir uns über ⭐⭐⭐⭐⭐, Kommentare und Weiterempfehlungen. Teilt sie mit Menschen, die mit Jüngeren, Älteren oder einfach Andersdenkenden zusammenarbeiten und diese Brücken bewusst bauen wollen. Bleibt neugierig. Bleibt offen. Bleibt im Gespräch. Oskar & Michael Danke fürs Zuhören, und auf viele weitere Folgen! #Leadership #CorporateCulture #Family #Team #FutureOfWork #NewWork #Podcast #ZoomerMeetsBoomer LinkedIn: michaeltrautmann64 oskar-trautmann96

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