Capital – der Wirtschaftspodcast

Capital – der Wirtschaftspodcast

Capital / RTL+
Country Germany
Genres Business
Language DE
Episodes 363
Latest 21.08.2026

In "Capital – der Wirtschaftspodcast" spricht Nils Kreimeier jede Woche mit Unternehmerinnen, Managern oder Expertinnen und Experten. Es geht darum zu verstehen, was im Maschinenraum der Wirtschaft wirklich passiert, überall da, wo Geld verdient wird. Vom kleinen Yogastudio bis zum Dax-Konzern, von der Self-Made-Millionärin bis zum Erbe eines Familienunternehmens. Der im März 2020 unter dem Titel „Die Stunde Null“ gestartete Podcast hat sich inzwischen als Referenz in der Branche etabliert.

Episodes

  • DIW-Konjunkturchefin: Warum der Staat für die deutsche Wirtschaft immer wichtiger wird 21.08.2026 28m
    +++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/capital_podcast +++ Nach einer langen Phase der Stagnation regt sich etwas in der deutschen Wirtschaft. Die ersten beiden Quartale des Jahres 2026 sind besser gelaufen als erwartet. Die Unternehmen verzeichnen mehr Aufträge, die Baugenehmigungen nehmen zu, und auch die Exporte ziehen an. Ist das schon der Beginn eines Aufschwungs? „Bei den Auftragseingängen sehen wir schon seit längerem einen Anstieg. Das kommt vor allem aus dem Inland, die Exporte bessern sich zwar, sind aber immer noch sehr schwach“, sagt Geraldine Dany-Knedlik im Capital Wirtschaftspodcast. „Das lässt sich so interpretieren, dass dahinter Großaufträge für Rüstung stehen.“ Die Konjunkturchefin des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) sieht Zeichen dafür, dass die Wirtschaft in Deutschland 2026 stärker wachsen könnte als erwartet. Der Grund sind allerdings vor allem staatliche Investitionen und noch kein Aufschwung in der Privatwirtschaft. „Wir sehen noch keine stärkeren Ausrüstungsinvestitionen im privaten Sektor“, sagt die Ökonomin. „Was an Relevanz gewinnt, ist der öffentliche Sektor. Der öffentliche Konsum ist stark, und das wird auch zunehmen.“ Die DIW-Konjunkturchefin spricht über Rüstung, neue Brücken und die Frage, was Dürre und Niedrigwasser für die Konjunktur bedeuten – im Capital Wirtschaftspodcast. Eine Produktion von RTL+ Podcast.Host: Nils Kreimeier.Redaktion: Lucile Gagnière.Produktion: Andolin Sonnen. +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de
  • Was OpenAI in Deutschland vorhat 14.08.2026 33m
    +++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/capital_podcast +++ Als das US-Unternehmen OpenAI im Jahr 2022 das Sprachmodell ChatGPT vorstellte, war die Begeisterung groß: Technik, mit der man reden kann wie mit einem Menschen, könnte, so die Hoffnung, auch deutsche Unternehmen effizienter und erfolgreicher machen. Inzwischen ist bei vielen Managern Ernüchterung eingekehrt, in Studien bezweifeln Unternehmenschefs immer wieder, dass ihnen künstliche Intelligenz schnell weiterhelfen kann. Bei OpenAI, das im Mai 2025 ein Büro in München eröffnet hat, setzt man jedoch nach wie vor darauf darauf, deutsche Firmen für einen Einsatz der Modelle zu gewinnen. „Wenn ich einen Prozess automatisieren kann, ist es sehr klar, dass sich die Investition rentiert“, sagt Christoph Winter, der sich für OpenAI um deutsche Unternehmenskunden kümmert, im Capital Wirtschaftspodcast. „Das kann mehrere Millionen bis zu Milliarden von Dollar ausmachen.“ Der KI-Anbieter arbeitet dafür unter anderem mit der Deutschen Telekom, aber auch mit dem Anlagenbauer Stadler zusammen. Dabei geht es auch darum, in Zahlen zu zeigen, was die Technologie bringen kann. „Es kommt mehr in unseren Fokus, die Wirkung von KI messbar zu machen“, sagt Winter. Zunehmend spielen allerdings auch Sicherheitsfragen eine Rolle – erst recht, nachdem bekannt geworden war, dass ein OpenAI-Modell in einer Testanordnung eigenständig eine andere Plattform gehackt hat. „Die Fähigkeiten der Modelle werden sehr groß“, sagt Winter, „und wir müssen uns natürlich die Frage stellen, wie wir sicherstellen können, dass wir uns gegen negative Aspekte schützen“. Eine Produktion von RTL+ Podcast.Host: Nils Kreimeier.Redaktion: Lucile Gagnière.Produktion: Andolin Sonnen. +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de
  • Ebay-Deutschlandchefin: „Wir sehen Temu und Shein nicht als Wettbewerber“ 07.08.2026 27m
    +++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/capital_podcast +++ Die Handelsplattform Ebay gehörte auch in Deutschland zu den Pionieren im Ecommerce. Mit Auktionen und skurrilen Verkäufen wie dem Golf des früheren Papstes erwarb man sich den Ruf eines Marktplatzes für alle, die ihren Speicher entrümpeln. Aktuell gibt es in Deutschland 18 Millionen Kunden. Im Laufe der Jahre aber hat sich die Plattform von den alten Prinzipien entfernt, es kamen immer mehr professionelle Händler, und auch das Prinzip der Auktion trat in den Hintergrund. Ebay wurde damit beliebiger und angreifbarer für Billig-Verkäufer aus China und anderen Ländern. Das soll sich nun ändern, das Unternehmen will zurück zu seinen Wurzeln. „Wenn man sich die Jahre zwischenzeitlich anschaut, gab es einen Teilbereich, da Ebay mehr in Neuware reingegangen ist“, sagt Deutschlandchefin Saskia Meier-Andrae im Capital Wirtschaftspodcast. „Seit einigen Jahren fokussieren wir uns sehr dediziert auf unseren Kern.“ Auktionen machen derzeit nur 20 Prozent der Verkäufe auf der Plattform aus, weshalb Ebay ein Format namens „Live Shopping“ aufgelegt hat, bei dem die Händler ihre Ware in Live-Videos anpreisen und auf Kundenanfragen direkt reagieren. „Live Shopping ist wie QVC auf LSD“, sagt Meier-Andrae – die glaubt, dass sich Ebay so von anderen abgrenzen kann: „Wir sehen Shein oder Temu nicht als Wettbewerber.“ Im Podcast erzählt Meier-Andrae, warum sie vor künstlicher Intelligenz keine Angst hat und für welche Summe eine Playmobil-Figur von Friedrich Merz unter den Hammer kam. Eine Produktion von RTL+ Podcast.Host: Nils Kreimeier.Redaktion: Lucile Gagnière.Produktion: Andolin Sonnen. +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de
  • „Die Bundesregierung darf sich jetzt nicht zurücklehnen“ – Christian Rödl 10.07.2026 33m
    +++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/capital_podcast +++ Mit ihrem Reformpaket für Rente, Gesundheit und Steuern will die schwarz-rote Bundesregierung vor allem Unternehmen das Leben leichter machen. Aber wie kommen die Pläne bei denen an? „Ich halte das Signal für wichtig und ermutigend, dass die Regierung Handlungsfähigkeit beweist“, sagt Christian Rödl im Capital Wirtschaftspodcast. Der Chef der weltweit aktiven Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft Rödl hofft, dass das auch die Stimmung bei seinen Kunden hebt, die vor allem aus Familienunternehmen kommen. „Der Eindruck, dass sich so viel aufstaut, dass alles verstopft und wir im Stillstand ersticken, löst sich zumindest teilweise auf“, sagt er. „Aber die Bundesregierung muss das Tempo aufrechterhalten und darf sich jetzt nicht zurücklehnen.“ Skeptisch ist Rödl vor allem mit Blick auf Pläne für weniger Bürokratie. So soll künftig die Genehmigungsfiktion gelten, der zufolge ein Antrag als genehmigt gilt, wenn er nach vier Monaten noch nicht bearbeitet ist. „Wir haben allerdings die Beobachtung gemacht, dass am Ende solcher Fristen dann neue Dokumente angefordert werden und Nachfragen gestellt werden – um die Fristen zu verlängern“, sagt Rödl. „Hier müssen Bund und Länder darauf achten, dass die Ziele der Regelungen nicht torpediert werden.“ Eine Produktion von RTL+ Podcast.Host: Nils Kreimeier.Redaktion: Lucile Gagnière.Produktion: Andolin Sonnen. +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de
  • „Man muss auch über eine Staatspleite der USA nachdenken“ 03.07.2026 31m
    +++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/capital_podcast +++ Kriege, Handelskonflikte, Naturkatastrophen – die Krisen auf der Welt häufen sich. Es ist eine Lage, die nicht nur für den Einzelnen, sondern auch für Unternehmer schwer zu bewältigen ist. Konjunktur haben daher Berater, die sich auf geopolitische Risiken spezialisieren. Dazu gehört Agora Strategy, eine Strategieberatung, die einst von Wolfgang Ischinger gegründet wurde, dem Vorsitzenden der Münchner Sicherheitskonferenz. „Die Welt ist unsicherer geworden. Das ist nicht nur ein Gefühl“, sagt Timo Blenk, der Chef von Agora. „Egal welche Daten man anschaut, in den letzten 20 bis 30 Jahren ist die Zahl der Krisen gewachsen.“ Im Capital Wirtschaftspodcast schildert Blenk, wie Unternehmen dazu gezwungen sind, „Entscheidungen bei wachsender Unsicherheit“ zu treffen, also auch sehr problematische Szenarien durchzuspielen. „Man muss auch darüber nachdenken, was bei einer Staatspleite der USA passiert“, sagt Blenk mit Blick auf die zum Teil erratische Politik der aktuellen Regierung in Washington. „Ich sollte immer davon ausgehen, dass etwas kommt – und darauf muss ich mich vorbereiten.“ Blenk fordert von deutschen Unternehmen weniger Naivität und mehr Bereitschaft vorzusorgen. Resilienz, also Widerstandsfähigkeit, bedeute zudem auch, dass Europa sich seiner eigenen Stärken bewusst werden müsse. Eine Produktion von RTL+ Podcast.Host: Nils Kreimeier.Redaktion: Lucile Gagnière.Produktion: Andolin Sonnen. +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de
  • Warum die Strompreise immer noch so hoch sind – Martin Endress von Eon Energie 26.06.2026 30m
    +++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/capital_podcast +++ Immer mehr Strom aus Sonne und Windkraft fließt ins deutsche Netz – und trotzdem sind die Strompreise für Privatkunden und Industrie nach wie vor höher als in anderen Industrieländern. Warum das so ist, darüber spricht Martin Endress, Chief Commercial Officer von Eon Energie, im Capital Wirtschaftspodcast. „Wir kommen bei der Energiewende in eine zweite Phase“, sagt Endress. „Die erste Phase war gekennzeichnet davon, dass wir Erneuerbare ausgebaut haben. Jetzt geht es darum, dass das System bezahlbar wird.“ Aus Endress‘ Sicht ist das Hauptproblem, dass niedrige Strompreise, die durch den vermehrten Einsatz der Erneuerbaren entstehen, nicht „beim Endkunden ankommen“. Der Grund sind auch fehlende Smart Meter, also intelligente Strommessgeräte, in deutschen Haushalten. „Smart Meter bleiben der Flaschenhals“, sagt Endress. Während in Deutschland nur fünf Prozent der Haushalte über derartige Geräte verfügen, sind es in anderen europäischen Ländern mehr als 70. Allerdings geht der Eon-Manager auch davon aus, dass der Umbau des Stromnetzes noch länger die Kosten nach oben treiben wird: „Der Netzausbau – sowohl auf Verteilebene als auch auf Ebene der Übertragungsnetze – wird noch richtig Geld kosten“, sagt er. „Und das werden die Kunden in den Netzentgelten spüren.“ Eine Produktion von RTL+ Podcast.Host: Nils Kreimeier.Redaktion: Lucile Gagnière.Produktion: Andolin Sonnen. +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de
  • „Bei KI kommt jetzt der Zahltag“ 19.06.2026 31m
    +++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/capital_podcast +++ Als die ersten Sprachmodelle von OpenAI, Google oder Anthropic auf den Markt kamen, galt als ausgemacht: Das wird auch die Arbeit der Unternehmen in Deutschland verändern. Es wurde über Effizienzgewinne und neue Geschäftsmodelle spekuliert. Inzwischen ist klar, dass es komplizierter wird, auch wenn das nicht unbedingt an der Technologie liegt. „Es gibt eine Diskrepanz zwischen dem, was man sich an Nutzen erhofft und dem Verständnis, was dafür gemacht werden muss“, sagt Corina Apachite im Capital Wirtschaftspodcast. „Innovation braucht mehr als sechs Monate, um zu wirken.“ Apachite ist promovierte Informatikerin und hat als KI-Expertin unter anderem bei den Autozulieferern Bosch und Continental gearbeitet. Zudem sitzt sie in der Jury des Best of AI Awards, den Capital auch dieses Jahr wieder veranstaltet – gemeinsam mit dem AppliedAI Institute und der Personalberatung Odgers. Apachite ist überzeugt, dass es in der deutschen Wirtschaft oft noch am Verständnis für die Technologie mangelt: „Derzeit wird KI genutzt, um einzelne Schritte im Prozess zu verbessern und schneller zu machen“, sagt sie. „Ich bin aber überzeugt, dass die Prozesse selbst überdacht werden müssen. Und das ist schwierig.“ Positiv ist aus Ihrer Sicht, dass die Anbieter der Sprachmodelle inzwischen zu Preisen übergehen, die für die einzelnen Anfragen berechnet werden und nicht pauschal. „Es ist gut, dass man sich der Kosten-Nutzen-Frage stellen muss“, sagt Apachite. „Bei KI kommt jetzt der Zahltag.“ Teilnahme am Best of AI Award 2026 unter: capital.de/KI-Award Eine Produktion von RTL+ Podcast.Host: Nils Kreimeier.Redaktion: Lucile Gagnière.Produktion: Andolin Sonnen. +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de
  • „Der China-Schock kommt jetzt wirklich in Europa an“ 12.06.2026 29m
    +++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/capital_podcast +++ Seit die USA China mit Zöllen und Einfuhrverboten überziehen, gerät die Europäische Union in eine prekäre Lage: Autos, Maschinen und Elektronikbauteile, die China nicht mehr in Amerika unterbringt, drängen jetzt in großer Menge auf den europäischen Markt. Die Produkte sind nicht nur oft preisgünstiger als die der heimischen Hersteller, sie werden auch oft durch vorteilhafte Wechselkurse und Subventionen noch billiger gemacht. Für die europäische Industrie ist das lebensbedrohlich. „Der China-Schock kommt jetzt wirklich in Europa an“, sagt Tobias Gehrke im Capital Wirtschaftspodcast. „Die industriepolitischen Subventionen der Chinesen nehmen rasant zu.“ Der Wirtschaftsexperte der Denkfabrik European Council on Foreign Relations hat eine Analyse verfasst, in der er dringend zu Handelsschranken gegen China rät – und aufzeigt, dass Europa Mittel hat, mit denen es Druck ausüben kann. Aus Gehrkes Sicht ist das Fenster für eine China-Debatte jetzt „weit geöffnet“: „Es werden Zölle und protektionistische Maßnahmen kommen.“ Allerdings müsse sich die Gemeinschaft darauf vorbereiten, dass China zurückschlägt. „Wenn wir versuchen, den Handel wieder in eine Balance zu bringen, werden wir voraussichtlich in einen Handelskrieg kommen“, sagt Gehrke. „China möchte, dass Europa sich nicht bewegt.“ Eine Produktion von RTL+ Podcast.Host: Nils Kreimeier.Redaktion: Lucile Gagnière.Produktion: Andolin Sonnen. +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de
  • Rüstungsexperte: „Wir können sehr viel von der Ukraine lernen“ 05.06.2026 32m
    +++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/capital_podcast +++ Der Abwehrkampf der Ukraine gegen Russland hat sich innerhalb der Dauer des Krieges auch zu einem ökonomischen Phänomen gewandelt: Weil das ukrainische Militär zu Beginn nur wenig eigene Waffensysteme zur Verfügung hatte, baute das Land im Eiltempo eine Produktion auf – oft mit Methoden, die aus der Startup-Lehre stammen könnten. Vor allem bei Drohnen verschiedener Reichweiten entwickelte sich die Ukraine so zu einem ernst zu nehmenden Produzenten, der seine Produkte sogar den Golfstaaten im Nahostkrieg anbieten konnte. „Wir können sehr viel von der Ukraine lernen“, sagt Holger Lipowsky, Experte für die Verteidigungswirtschaft, im Capital Wirtschaftspodcast. „Was wir in der Ukraine sehen, ist dramatisch, dramatisch positiv. Dort werden mit den gegebenen Mitteln und sehr kurzen Entwicklungszyklen Produkte auf den Markt gebracht, die einsatzfähig sind.“ Lipowsky, hat als Partner des Beratungsunternehmens Kearney eine umfangreiche Studie über die Lage der europäischen Rüstungsindustrie erarbeitet. Er geht dabei auch ausführlich auf die Ukraine ein. „Es gelingt, mit den vorhandenen Mitteln substanziell zu skalieren“, sagt er. „Da werden einfach alle Ressourcen genutzt. Jeder, der fräsen kann, der mit Metall umgehen kann, der sich mit der Integration von Elektronik auskennt, wird eingebunden.“ Europa müsse sich darauf vorbereiten, seine Produktion im Ernstfall vergleichbar schnell hochzufahren. Aus deutscher Sicht ergebe sich dabei auch die Möglichkeit, Unternehmen der zivilen Industrie an der Konjunktur der Verteidigungswirtschaft zu beteiligen. Eine Produktion von RTL+ Podcast.Host: Nils Kreimeier.Redaktion: Lucile Gagnière.Produktion: Andolin Sonnen. +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de
  • Zwischen Amazon, Temu und KI: Wie Otto sichtbar bleiben will 29.05.2026 33m
    +++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/capital_podcast +++ Der Versandhändler Otto hat eine lange Tradition im Handel ohne Ladenlokal – und trotzdem ist auch das Hamburger Unternehmen durch die großen Online-Plattformen unter Druck geraten. Nach einer Durststrecke mit hohen Verlusten und Stellenabbau aber kehrte Otto wieder in die Gewinnzone zurück. Nun stellt sich das Unternehmen darauf ein, dass die Kunden über Chatbots auf das Angebot von Otto kommen. „Die KI-Plattformen lesen ja Punktebewertungen Rezensionen und Berichte von Kauferfahrungen aus“, sagt Boris Ewenstein, der bei Otto als Bereichsvorstand das Handels- und Marktplatzgeschäft leitet. „Da müssen wir sicherstellen, dass wir gute Daten zur Verfügung stellen – aber auch gute Bewertungen bekommen.“ Im Capital Wirtschaftspodcast erklärt Ewenstein aber auch, warum er die Möglichkeiten der KI-Plattformen für begrenzt hält. „Die Phantasie, dass der Kommerz in einer Ein-Klick-Erfahrung zusammengefasst wird, ist vielleicht ein bisschen simplistisch“, sagt er. Als nach wie vor größte deutsche Handels-Plattform versucht Otto, mit Chatbots von OpenAI oder Anthropic zu kooperieren – und setzt zugleich auf künstliche Intelligenz als Technologie für den Einkauf der eigenen Kunden. Eine Produktion von RTL+ Podcast.Host: Nils Kreimeier.Redaktion: Lucile Gagnière.Produktion: Andolin Sonnen. +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de
  • „Es gibt im Mittleren Osten für alle Waren Lösungen“ – der Chef des Logistikunternehmens Gebrüder Weiss 22.05.2026 25m
    +++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/capital_podcast +++ Krieg im Nahen Osten, die Straße von Hormuz geschlossen, kostspielige Umwege: Es sind keine einfachen Zeiten für ein Logistikunternehmen wie Gebrüder Weiss. Die österreichische Firma, die auf eine mehr als 500-jährige Geschichte zurückblickt, sieht ihr Geschäft vor allem durch steigende Preise belastet. „Die Treibstoffe verteuern sich, und deren Verfügbarkeit ist reduziert“, sagt Wolfram Senger-Weiss, der Chef des Unternehmens, das 2025 einen Jahresumsatz von 2,7 Mrd. Euro erzielte. „Das ist für unser Geschäft in allen Varianten des Transports ein kritisches Thema.“ Die steigenden Kosten müssten ähnlich wie im Flugverkehr an die Kunden weitergereicht werden. Im Capital Wirtschaftspodcast erklärt Senger-Weiss aber auch, dass sich für den Warentransport in der Region oft alternative Wege finden lassen. „Es gibt eigentlich im Mittleren Osten für alle Waren Lösungen“, sagt er. „Die Logistik ist sehr flexibel und hat auch für diese schwierige Situation einen Plan B gefunden. Über Saudi-Arabien, über den Oman.“ Im Podcast erzählt Senger-Weiss, wie er auf die Handelskonflikte blickt – und welche Rolle Drohnen in der Logistik spielen können. Eine Produktion von RTL+ Podcast.Host: Nils Kreimeier.Redaktion: Lucile Gagnière.Produktion: Andolin Sonnen. +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de
  • „Das Bargeld verschwindet gar nicht“ – Ralf Wintergerst von Giesecke + Devrient 15.05.2026 30m
    +++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/capital_podcast +++ Der Siegeszug des bargeldlosen Zahlens scheint kaum aufzuhalten: Jedes Jahr werden mehr Transaktionen mit Zahlungs-Apps und digitalen Währungen abgewickelt. Was heißt das für das deutsche Familienunternehmen Giesecke + Devrient (G+D), das seit dem 19. Jahrhundert aus der Produktion von Banknoten ein Geschäft gemacht hat – inzwischen in mehr als 100 Ländern? „Interessanterweise verschwindet das Bargeld gar nicht, obwohl das oft proklamiert wird“, sagt Ralf Wintergerst, der Chef des Unternehmens, im Capital Wirtschaftspodcast. „Das Produktionsvolumen an Bargeld nimmt nach wie vor zu.“ Trotzdem hat Wintergerst, der auch Präsident des IT-Branchenverbands Bitkom ist, G+D umgebaut und auf digitale Zahlungsmittel getrimmt. „Natürlich nehmen softwarebasierte Lösungen zu, in die wir ja auch investieren“, sagt er. „Für uns geht es um die Kombination aus physischen und reinen Digitalprodukten.“ Im Podcast spricht Wintergerst über die Rolle amerikanischer Tech-Firmen, den Wandel der SIM-Karte und die größten Sicherheitsrisiken für deutsche Unternehmen. Eine Produktion von RTL+ Podcast.Host: Nils Kreimeier.Redaktion: Lucile Gagnière.Produktion: Andolin Sonnen. +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de
  • „Wir sollten Erben von Unternehmen Steuern zumuten“ – Julia Jirmann vom Netzwerk Steuergerechtigkeit 08.05.2026 30m
    +++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/capital_podcast +++ Jedes Jahr werden in Deutschland zwischen 300 und 400 Mrd. Euro vererbt oder verschenkt. Versteuert wird nur ein kleiner Teil dieser Summe, da der Gesetzgeber viele Schlupflöcher und Ausnahmen zugelassen hat. Kritiker halten das System für extrem ungerecht, auch das Bundesverfassungsgericht steht vor einem wegweisenden Urteil in dieser Frage. „Da gibt es große Privilegien und Ausnahmen, mit denen sich die Steuer de facto auf Null bringen lässt“, sagt Julia Jirmann im Capital Wirtschaftspodcast. Die Ökonomin und Wirtschaftsjuristin arbeitet beim Netzwerk Steuergerechtigkeit, einem Bündnis von Nichtregierungsorganisationen. „Das Problem betrifft vor allem eine Klasse von Vermögen, das in Unternehmen gebunden ist. Die sind laut Gesetz im Prinzip von der Besteuerung ausgenommen“, so Jirmann. Die Begründung, wonach eine Steuerpflicht für Unternehmenserben auch die Zukunft der Betriebe und Arbeitsplätze gefährden könnte, lässt Jirmann nicht gelten. „Wir können moderate Steuersätze finden“, sagt sie. „Und wir können dafür sorgen, dass Erben von Unternehmensvermögen die Steuern über viele Jahre gestreckt zahlen – aus den Gewinnen, die das Unternehmen erzielt.“ Jirmann erzählt im Podcast, wie sich Erben arm rechnen – und weshalb es keine genauen Zahlen zum in Deutschland vererbten Vermögen gibt. Eine Produktion von RTL+ Podcast.Host: Nils Kreimeier.Redaktion: Lucile Gagnière.Produktion: Andolin Sonnen. +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de
  • Wie sicher ist der Whatsapp-Gegner Signal? 24.04.2026 30m
    +++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/capital_podcast +++ Wer einen Messenger nutzen möchte aber seine Daten nicht einem großen Konzern überlassen will, hat es nicht leicht: Eine Anwendung wie Whatsapp, einem Ableger von Meta, wird von so vielen Menschen genutzt, dass man sich ihr kaum entziehen kann. Allerdings gewinnt eine nichtkommerzielle Alternative auch in Deutschland immer mehr Nutzer: die Signal-App, die von einer gemeinnützigen Stiftung geführt wird. Marktanteil hierzulande: etwa 14 Prozent. „Wir sind nicht abhängig von einer Regierung oder einer Organisation oder einem Unternehmen“, sagt Martin Bartenberger, Europasprecher von Signal, im Capital Wirtschaftspodcast. Als Vorteil der Anwendung gilt in Branchenkreisen nicht nur das Prinzip der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, sondern auch der Umstand, dass der Betreiber keinen Zugriff auf die persönlichen Daten seiner Nutzer hat. „Bei Signal wird verschlüsselt, wer in meiner Kontaktliste ist, mit wem ich kommuniziere und in welchen Gruppen ich bin“, sagt Bartenberger. „All diese Daten werden bei Whatsapp nicht verschlüsselt.“ Aber wie sicher ist der Messenger mit dem blauen Icon wirklich – zumal auch für ihn Server in den USA genutzt werden? Der Podcast geht dieser Frage im Gespräch mit Bartenberger auf den Grund und beleuchtet auch die Finanzierungsgrundlage der Stiftung. „Signal benötigt aktuell 50 Mio. Dollar pro Jahr, um betrieben zu werden und die Leute zu bezahlen, die Signal entwickeln“, sagt Bartenberger. „Das ist schon ein Batzen Geld, aber bislang haben wir die Unterstützung der Community.“ Eine Produktion von RTL+ Podcast.Host: Nils Kreimeier.Redaktion: Lucile Gagnière.Produktion: Andolin Sonnen. +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de
  • Warum das Bauen in Deutschland sich nicht mehr lohnt 17.04.2026 28m
    +++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/capital_podcast +++ Wohnen in Deutschland wird immer teurer, in Großstädten und Ballungsräumen ist bezahlbarer Wohnraum kaum noch zu bekommen. Dagegen würde eine Welle von Neubauten helfen, doch die ist nicht in Sicht – wie Capital-Redakteurin Nadine Oberhuber beobachtet hat. „Es ist nicht so, dass die Branche sich auf dem Weg der Besserung befindet“, sagt Oberhuber im Capital Wirtschaftspodcast. „Das große Problem ist, dass der Neubau in Deutschland im Verhältnis zu den bestehenden Wohnungen so teuer geworden ist.“ Die Redakteurin hat gemeinsam mit einem Team den Markt im Capital-Immobilienkompass eingehend analysiert. Nicht nur die Materialkosten haben deutlich zugenommen, vor allem die Regularien schlagen auf die Preise – Auflagen wie für Schallschutz oder Stellplätze. „Die ganzen Baustandards müssen entschlackt werden“, sagt Oberhuber. Angesichts der Probleme beim Neubau wenden sich viele Interessenten Bestands-Immobilien zu. Auch dort sind die Preise zwar gestiegen, je nach Region gibt es allerdings nach wie vor Möglichkeiten, wie der Immobilienkompass zeigt. „Es gibt noch Großstädte, in denen man erstaunlich günstig Wohnungen kaufen kann“, sagt Oberhuber. Eine Produktion von RTL+ Podcast.Host: Nils Kreimeier.Redaktion: Lucile Gagnière.Produktion: Andolin Sonnen. +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de
  • Wie sich in deutschen Städten das Coworking durchsetzte – Anita Gödiker von Satellite Office 20.03.2026 29m
    +++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/capital_podcast +++ Als Ende der 90er-Jahre der Dotcom-Boom durch Deutschland fegte, gab es das Coworking-Büro noch gar nicht, noch nicht einmal der Begriff war üblich. Die Unternehmerin Anita Gödiker aus dem Emsland aber sah die Baustellen auf dem Potsdamer Platz und fragte sich, wo die beteiligten Firmen ihre Büroarbeit erledigen sollten. Sie gründete ein Unternehmen, das sich genau diesem Prinzip verschrieben hatte: Satellite Office. „Ich miete eine große Fläche, teile sie in einzelne Büros unterschiedlicher Größe, mache eine Infrastruktur mit Meeting-Räumen – und zack, haben wir ein wunderbares Gemeinschaftsbüro“, sagt Gödiker im Capital Wirtschaftspodcast. Heute hat der Anbieter 17 Standorte, darunter auch in Italien und der Schweiz. Als größere Anbieter auf dem Markt kamen, beschloss die Gründerin, sich auf den Edel-Bereich zu konzentrieren, eine Idee, die bis heute anhält. „Es kamen Rechtsanwälte, Dienstleister und andere, und die fühlten sich da auch ganz wohl. Dann ist auch schon mal der Anwalt mit einem Kaffee beim Bauunternehmen im Büro verschwunden, und es fand eine Geschäftsanbahnung statt“, sagt sie. Wie Gödiker die Pandemie erlebte und warum sie trotz Home Office immer noch an das Büro glaubt, beschreibt sie im Podcast. Eine Produktion von RTL+ Podcast.Host: Nils Kreimeier.Redaktion: Lucile Gagnière.Produktion: Andolin Sonnen. +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de
  • „Wir sind schnell betroffen, wenn es zu Konflikten kommt“ – Marcel Pouchain Meyer von Ryanair 13.03.2026 25m
    +++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/capital_podcast +++ Geht es nach der Zahl der beförderten Passagiere, dann ist die Fluglinie Ryanair aktuell die größte Fluggesellschaft Europas. Der Krieg im Nahen Osten allerdings beeinträchtigt das irische Unternehmen nur wenig, da es sich auf billige Kurzstrecken spezialisiert hat. „Wir sind nur peripher betroffen“, sagt Marcel Pouchain Meyer, bei Ryanair Leiter für Marketing und Kommunikation in Deutschland, Österreich und der Schweiz, im Capital Wirtschaftspodcast. „Wir haben Operations in Amman, in Jordanien. Und wir haben über die letzte Wochen 50 Flüge stornieren müssen. Also relativ wenig im Vergleich zu den anderen Airlines.“ Wichtiger als der Krieg ist für das Unternehmen die Lage in Deutschland, dem Pouchain Meyer einen „kaputten Luftverkehrsmarkt“ bescheinigt. „Im Vergleich zur Zeit vor Covid hat sich der Markt nur um 89 Prozent erholt“, sagt der Manager. „Er liegt also elf Prozent unter dem Niveau von vor der Pandemie.“ Der Grund aus seiner Sicht: die hohen Kosten. Vor allem die Luftverkehrssteuer, die es in manch anderen EU-Staaten nicht gibt, ist dem Unternehmen ein Dorn im Auge. „Unser Appell ist, die Steuer sofort komplett abzuschaffen“, sagt Pouchain Meyer. Eine Produktion von RTL+ Podcast.Host: Nils Kreimeier.Redaktion: Lucile Gagnière.Produktion: Andolin Sonnen. +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de
  • Iran-Krieg: „Im schlimmsten Fall droht uns eine Stagflation“ – Holger Schmieding von Berenberg 06.03.2026 22m
    +++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/capital_podcast +++ Die Anzeichen für eine wirtschaftliche Erholung in Deutschland schienen sich gerade zu mehren – da wirbelte der US-amerikanische Angriff auf den Iran wieder alle Prognosen durcheinander. Vor allem die Blockade des Seeweges durch die Straße von Hormus belastet die Rohstoffmärkte – und damit auch die Preisentwicklung in Deutschland. „Im schlimmsten Fall droht uns eine Stagflation für dieses Jahr, also eine Kombination aus wirtschaftlicher Stagnation und stärker steigenden Preisen“, sagt Holger Schmieding, Chefvolkswirt der Privatbank Berenberg, im Capital Wirtschaftspodcast. Allerdings ist für den Ökonomen ein solches Szenario „nicht unbedingt der wahrscheinlichste Fall“. Entscheidend sei, wie lange die Öl- und Gasttransporte behindert würden. „Wenn die Straße von Hormus in spätestens einem Monat wieder für Gas und Öl geöffnet ist, dann ist das für uns keine große Sache“, sagt Schmieding. „Bleibt die Straße von Hormus für längere Zeit geschlossen, dann wird sich das in Europa vor allem am Preis für Flüssiggas bemerkbar machen.“ Im Podcast erklärt Schmieding, warum Donald Trump ein Interesse hat, den Krieg schnell zu beenden, welche Rolle das Zollurteil des Obersten Gerichtshofes spielt – und ob das Konjunkturprogramm der Bundesregierung schon wirkt. Eine Produktion von RTL+ Podcast.Host: Nils Kreimeier.Redaktion: Lucile Gagnière.Produktion: Andolin Sonnen. +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de
  • „Sonne und Wind sind die günstigste Form der Stromerzeugung“ – Energieexperte Wolf-Peter Schill 27.02.2026 35m
    +++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/capital_podcast +++ Das Jahr 2025 erlebte einen Meilenstein beim Umbau der deutschen Energieversorgung. Erneuerbare Energien aus Photovoltaik, Windkraft oder Biomasse erzeugten erstmals mehr als 50 Prozent des in Deutschland erzeugten Stroms. Allein Wind und Sonne haben inzwischen auch die Kohle überholt, lange Zeit der wichtigste Stromlieferant im Land. Aus Sicht von Wolf-Peter Schill aus der Abteilung für Energie, Verkehr und Umwelt am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) hat das vor allem ökonomische Gründe. „Bei den Stromgestehungskosten gibt es seit Jahren eine Tendenz dazu, dass die Solarenergie und die Windkraft die günstigste Form der Stromerzeugung sind“, sagte Schill Im Capital Wirtschaftspodcast. „Das gilt im Grunde fast überall auf der Welt.“ Zwar müssten die Kosten für Speicher und den Netzausbau hinzugerechnet werden, aber auch dies ändere nichts am Kostenvorteil der Erneuerbaren. Schill beschreibt im Podcast, warum Windkraft-Projekte – anders als von Donald Trump behauptet – wirtschaftlich zu betreiben sind, er rügt die bremsende Haltung der Bundesregierung und erklärt, warum vor allem noch viel mehr Strom nachgefragt werden muss. Eine Produktion von RTL+ Podcast.Host: Nils Kreimeier.Redaktion: Lucile Gagnière.Produktion: Andolin Sonnen. +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de
  • Für junge Akademiker wird es schwierig auf dem Arbeitsmarkt – Sebastian Dettmers von Stepstone 20.02.2026 30m
    +++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/capital_podcast +++ In den vergangenen Jahren galt die Lage auf dem Arbeitsmarkt als ideal für junge, gebildete Berufseinsteiger: Geburtenstarke Jahrgänge gingen in Rente, und der Bedarf der Unternehmen war groß. Das aber ändert sich jetzt, auch weil die wirtschaftliche Flaute die Firmen belastet. „Für Akademiker, die gerade ihr Studium beendet haben, ist die Aussicht einen Job zu finden, wesentlich schwieriger als noch vor zwei oder drei Jahren“, sagt Sebastian Dettmers, Chef der Stepstone Group, die mehrere große Online-Stellenbörsen betreibt. „Wir sehen, dass die Unternehmen zurückhaltend sind, was das Einstellen von Mitarbeitern angeht.“ Im Capital Wirtschaftspodcast analysiert Dettmers die Entwicklung und kommt zu dem Schluss, dass der Arbeitsmarkt in Deutschland „in Beton gegossen“ ist. „Unternehmen entlassen relativ wenig, aber sie stellen auch sehr wenige Menschen ein“, sagt Dettmers. „Und diejenigen, die beschäftigt sind, kündigen unterproportional häufig ihren Job.“ Der Stepstone-Chef beobachtet einen Trend hin zu Stellen in der öffentlichen Verwaltung und spricht über die Risiken einer schrumpfenden Bevölkerung. Eine Produktion von RTL+ Podcast.Host: Nils Kreimeier.Redaktion: Lucile Gagnière.Produktion: Andolin Sonnen. +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de

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