Ein Kopf voll Gold (Der Podcast) - Neurodivergente Kinder begleiten

Ein Kopf voll Gold (Der Podcast) - Neurodivergente Kinder begleiten

Saskia Niechzial
Country Germany
Language DE
Episodes 70
Latest 15.07.2026

Dieser Podcast beschäftigt sich mit dem Thema Neurodivergenz bei Kindern, also Gehirnen, die anders wahrnehmen, denken und fühlen als erwartet. Die Autorin Saskia Niechzial, selbst neurodivergent und Grundschullehrkraft, klärt über Autismus, ADHS, Hochbegabung und andere Formen auf. Sie räumt mit alten Glaubenssätzen auf, gibt zeitgemäßes Wissen und praktische Tipps für Eltern und Pädagogen. Ziel ist es, Verständnis zu schaffen und das Potenzial neurodivergenter Kinder zu zeigen.

Episodes

  • 69. Was ist das Doppelte-Empathie-Problem? 15.07.2026 33m
    Kurz vor der Sommerpause eine absolute Querbeet-Folge. Wir sprechen über unseren Disneylandtrip mit virenhaftem Ausgang. (Ja, das Unternehmen darf natürlich gleichzeitig kritisiert werden.) Über die Sommerpause. Meine aktuellen Buchprojekte. Und natürlich auch über einen ganz typischen Gold to Go Impulse: Das doppelte Empathieproblem. Viel Spaß beim Hören und danach einen ganz fantastischen Sommer.
  • 68. Kinder mit Trisomie 21 08.07.2026 47m
    Trisomie 21 in einem Podcast über Neurodivergenz? Geht das zusammen? Und wie. Genau darüber spreche ich mit meiner heutigen Gästin Diana Bangratz. Sie ist Logopädin und hat sich 2008 auf das Lernen mit Kindern mit Down-Syndrom spezialisiert.
  • 67. Wie sich innere Anspannung wirklich anfühlt 01.07.2026 14m
    Habt ihr schon mal zitternd ein Elfmeterschießen verfolgt? An den Fingernägeln geknibbelt, umhergetigert, mitkommentiert, aufgesprungen, hin- und hergewippt – alles, um die innere Anspannung wenigstens irgendwie auszuhalten und mit ihr umzugehen? Dann habt ihr ein gutes Bild davon, wie sich neurodivergente Menschen quasi jeden Tag fühlen.
  • 66. Live Podcast – Q&A rund um neurodivergente Kinder in Familie und Schule 24.06.2026 1h 23m
  • 65. ADHS und Routinen 17.06.2026 42m
    Für ADHS-Gehirne ist es um ein Vielfaches schwerer Automatisierungen aufzubauen. Und das hat nicht vorrangig etwas mit fehlender Willenskraft zu tun, sondern vor allem erstmal mit den neurodivergenten Gehirnstrukturen im präfontalen Cortex und in den Basalganglien. Die sorgen in ihren etwas anderen Aufbau und ihrer anderen Struktur dafür, dass der Aufbau von Routinen bei ADHS deutlich erschwert und auch störanfälliger ist. Wie genau das Zusammenspiel aussieht und was es braucht, um doch in Gewohnheiten zu kommen, darüber spreche ich in dieser Folge.
  • 64. Neurodivergenz und Queerness 10.06.2026 59m
    Happy Pride Month, allerseits! Mit meiner heutigen Gästin Lara (she/her) spreche ich passend zu diesem Anlass über das Thema Queerness. Lara ist selbst queer und gleichzeitig neurodivergent und ist auch Elternteil queerer, neurodivergenter Kinder. Wir reden über aktuelle besorgniserregende Entwicklung, wie Eltern queere Kinder gut begleiten können, was queere Menschen in Schule brauchen und wir schauen gemeinsam, warum es einen Zusammenhang zwischen Queerness und Neurodivergenz gibt.
  • 63. "Gold to Go" - Neurodivergenz im Sommer 03.06.2026 21m
    Heute widmen wir uns mal einem vermeintlich sehr nischigem Thema, das allerdings im Sommer viele neurodivergente Menschen umtreibt: Die Hitze und die Helligkeit. Aufgrund der Hypersensibilität neurodivergenter Menschen werden die intensiven Lichtverhältnisse und hohen Temperaturen nochmal stärker wahrgenommen und verbrauchen im Umgang deutlich Ressourcen. Es ist also wichtig, das mitzudenken und für ausreichend Entlastung zu sorgen. Leichte Stoffe, Sonnenbrillen, sehr kalte Getränke, ausreichend Rückzug, auch wenn das Wetter schön ist. Gleichzeitig auch an die Hyposensibilität (es war richtig) denken, also die Unterempfindlichkeit. Die kann, wenn sie das Thema Hitze und Trinken betrifft, sogar zum Risiko werden. Also viel ans Trinken erinnern, Anreize schaffen und mit Hilfsmitteln arbeiten (Timer etc.).
  • 62. Neurodivergent Schulbegleitung sein – Warum dieser Beruf so wertvoll ist 27.05.2026 1h 4m
    Meine heutige Gästin Katharina Tiedemann ist selbst neurodivergent, hat neurodivergente Kinder und war außerdem lange Jahre Schulbegleitung neurodivergenter Kinder. In dieser Folge sprechen wir über ihre eigene Reise zu den Diagnosen, ihre Kindheit, ihre Elternschaft und natürlich über ihre Erfahrungen als Schulbegleitung. Mittlerweile ist sie in die Selbstständigkeit gewechselt. Ihrem Herzensthema Neurodivergenz ist sie aber treu geblieben.
  • 61. "Gold to Go" - Was, wenn keine Diagnose gestellt wird? 20.05.2026 37m
    Immer wieder kommt es vor, dass trotz Beobachtungen und Vermutungen seitens der Eltern oder auch der Schule keine Diagnose gestellt wird. In dieser Folge gehen wir mal zur Elternperspektive. Wie können wir weitermachen, wenn die eventuell erhoffte Antwort nicht erfolgt. Nachdem wir unsere Emotionen sortiert haben, ist nämlich trotzdem einiges möglich. Von Therapien über Nachteilsausgleich hin Pflegegradanträgen gibt es so einiges, was auch ganz ohne eine Diagnose umsetzbar ist.
  • 60. Neurodivergente Elternschaft - Wie gelingt uns Leichtigkeit ? 13.05.2026 50m
    „Ich hab irgendwann beschlossen, nicht mehr nur in diesem Alles-ist-immer-nur-schwer-Mindset zu verharren. Ich wollte auch das Schöne nicht übersehen.“ Meine heutige Gästin Isabel Demirel ist Mutter eines neurodivergenten Kindes und auch selbst neurodivergent. Es war ein langer und schmerzhafter Weg zur Diagnose und bis heute stellt sie dieses Familienleben, das doch ganz anders läuft als es gängigen Erwartungen entspricht, vor so manche Herausforderung. Gleichzeitig hat sich den festen Entschluss gefasst, Leichtigkeit nicht zu vergessen. Ob überhaupt und wie genau das gelingen kann, darüber sprechen wir in dieser Folge.
  • 59. "Gold to Go" - ADHS und Hausaufgaben 06.05.2026 43m
    Ein so bekanntes wie kräftezehrendes Thema für alle Beteiligten. In dieser Folge gebe ich darum mal jede Menge Tipps rund um Hausaufgabenstress. Vielleicht ist ja der rettende für euch dabei...
  • 58. Tourette als neurodivergente Form 29.04.2026 1h
    In dieser Folge spreche ich mit Jonas Rühl, der seit Jugendjahren mit dem Tourettesyndrom diagnostiziert ist, über diese Form der Neurodivergenz. Er berichtet, warum er nicht so sehr der „Community-Typ“ ist, welchen gesellschaftlichen Umgang er sich wünschen würde und wie sich seine Tics, jetzt, da er Vater ist, eigentlich verändert haben.
  • 57. "Gold to Go" - Wann ist der richtige Zeitpunkt für eine Diagnose? 23.04.2026 25m
    Das ist tatsächlich eine Frage, die mich ganz besonders häufig erreicht. Und eine pauschale Antwort darauf gibt es leider nicht, aber Tendenzen und ein paar wertvolle Informationen durchaus. Was uns klar sein muss: Die Wartezeiten sind lang. Teils wirklich, wirklich sehr lang. Und mit dem Wissen, dass wir, wenn es wirklich akut wird, dann plötzlich zwei Jahre warten müssen, ist es einfach wertvoll, sich bei ernsthaften Vermutungen frühzeitig um diesen Weg zu kümmern.
  • 56. Selbsthilfegruppen für neurodivergente Eltern - Warum wir uns sogar selbst den ersten Schritt zutrauen können 15.04.2026 46m
    In dieser **Podcastfolge** spreche ich mit Elke Koch über S**Sehr betonter Text**elbsthilfegruppen. Denn sie hat selbst eine gegründet und so einen unheimlich **wertvollen** **Ort** **für Eltern** **neurodivergenter** **Kinder** geschaffen. Wie sie das Projekt angegangen ist, welche Themen besonders präsent bei den Eltern sind und welche Tipps sie parat hat für alle, die ebenfalls eine solche Gruppe gründen möchtet, erfahrt ihr in unserem Gespräch.
  • 55. "Gold to Go" - Neurodivergente Kinder und Schlaf 08.04.2026 35m
    Das Thema Schlaf treibt viele Eltern neurodivergenter Kinder sehr um. Viele neurodivergente Formen bringen bestimmte Einschlaf- und Durchschlafschwierigkeiten mit sich. Warum das so ist und was wir tun können, um das Ganze etwas entspannter zu gestalten, das kläre ich in dieser Folge.
  • 54. Frühkindliche Förderung bei Neurodivergenz 01.04.2026 51m
    In dieser Folge spreche ich mit Tine Bober über frühkindliche Förderung im Kontext von Neurodivergenz – und darüber, warum frühe Unterstützung kein Makel, sondern eine echte Chance ist. Gemeinsam schauen wir darauf, wie sich neurodivergente Entwicklung bereits in den ersten Lebensjahren zeigen kann und weshalb es so wichtig ist, genau hinzusehen statt abzuwarten.
  • 53. "Gold to Go" Neurodivergente Kinder und Ferienanfänge 25.03.2026 18m
    Der Übergang von KiTa/Schule in die Ferien kann ganz anders aussehen, als unsere elterliche Katalogvorstellung. Statt gemütlichen Morgen, Zeit und Muße gibt es eher miese Laune, Langeweile-Überforderung und Geschwisterstreit. In dieser Folge sprechen wir mal über die Gründe für diese trubeligen Tage und ich gebe ein paar schnelle Impulse, wie wir damit leichter umgehen können.
  • 52. Regulation – Warum sie im Bereich der Neurodivergent der Mount Everest ist - mit Kiran Deuretzbacher 18.03.2026 1h 3m
    Wie gelingt neurodivergenten Kindern Regulation? Warum sind es oft die grundlegendsten Dinge, die uns regulieren? Wie kann ich mein Kind co-regulieren, wenn ich selbst nie gelernt habe, wie ich mich selbst reguliere? Hat Regulation in einem Meltdown überhaupt eine Chance? Und was haben eigentlich farbige Planeten damit zu tun? Darüber spreche ich in dieser Folge mit Kiran Deuretzbacher, Autorin des wundervollen Buches „Starke Gefühle, starker Halt.“
  • 51. "Gold to Go" - Raus aus der Negativspirale 11.03.2026 26m
    Viele Lehrkräfte wenden sich hier hilfesuchend an mich, wenn es um herausfordernde Kinder geht: „Ich weiß nicht mehr weiter, es macht IMMER das und das oder NIE das und das.“ Klopft euch selber jetzt einmal auf die Schulter, dass ihr das offen und ehrlich ansprecht. Ein wichtiger Schritt. Die Worte „IMMER“ oder „NIE“ deuten schon an, dass man bereits ein bisschen in der Spirale hängt. Menschlich.
  • 50. Wundervolle Pandakinder – Warum wir endlich lernen müssen, sie wirklich zu verstehen 04.03.2026 1h 10m
    In dieser Folge spreche ich mit Mark Leonard über sein Buch „Mein einzigartiges Pandakind“. In diesem Ratgeber schreibt er über Kinder mit PDA („Pathological Demand Avoidance“) und erklärt, warum oft die kleinsten Alltagsschritte unüberwindbare Hürden darstellen und wie wir ihnen förderlich begegnen können. Besonders mitgenommen für mich habe ich den Wegweiser „Choose your battles“. Denn genau diese Balance fällt als Eltern eines Pandakindes so unglaublich schwer.

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